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Active SETI und der Kontakt mit Aliens: Führende Experten tagen in den USA, ob die Menschheit Botschaften an Außerirdische senden sollte

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Aktiv SETI - Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
“Active SETI”: Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufzunehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])

Wenn sich die Außerirdischen schon nicht bei uns melden, dann könnten die Projekte von SETI (“Suche nach außerirdischer Intelligenz”) ja aktiv den ersten Schritt tun: Als “Aktive SETI”. Das heißt, dass Menschen selber Nachrichten und Informationen von der Erde selber in das Universum senden, um intelligente Aliens auf uns aufmerksam zu machen. Genau das wollen SETI-Wissenschaftler nun tun. Aber wäre das wirklich eine gute Idee – oder könnte das unser aller Ende sein?

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Astronomen von SETI in den USA suchen nun schon Jahrzehnte nach intelligenten Radiosignalen aus dem All. Nun wollen sie die “Suche” ausweiten und selber “für die Menschheit” eine Botschaft an die Außerirdischen senden. Diese soll in einem Umkreis von 20 Lichtjahren um unseren Mutterplaneten von mutmaßlichen Intelligenzen im Kosmos zu empfangen sein.

Dabei stellen sich aber eigentlich drei Fragen:

  1. Haben die Forscher des SETI-Projektes eigentlich das Recht, für die ganze Menschheit zu sprechen und für die Erde eine Nachricht in das Universum zu schicken?
  2. Was soll eigentlich diese Botschaft der Menschheit an die Außerirdischen beinhalten?
  3. Setz sich die Erde mit dieser SETI-Botschaft nicht der Gefahr einer Alien-Invasion oder ähnlichen Szenarien aus?

“Active SETI” könnte das Ende der Menschheit bedeuten

Eine Botschaft der Menschheit an intelligente Aliens im Kosmos kann ohne Zweifel “nach hinten los gehen”. So, wie es Astronomie-Legende Prof. Dr. Stephen Hawking unlängst sagte, als er den Kontakt mit Außerirdischen mit der Ankunft der Europäer in Amerika und dem Schicksal der dortigen Ureinwohner verglich. Die Geschichte hat zu allen Zeiten in allen Teilen der Welt gezeigt, dass die Ankunft der Europäer in jedem Winkel der Erde das Schicksal der dortigen Urbevölkerung besiegelte. Sei es durch Gewalt, durch eingeschleppte Krankheiten wie die Pocken oder einer Mischung aus beiden (etwa in Peru). Mehr als fraglich ist auch, ob die Menschheit oder die Religionen der Welt auf einen derartigen Kontakt vorbereitet sind und diesen verkraften.

Botschaft an die Außerirdischen (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
YouTube-Video über SETI und “Botschaften an Außerirdische” (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

“Active SETI” ist nicht neu. Man denke an die Nachrichten auf der NASA-Raumsonde der “Voyager”, die theoretisch in hunderttausenden von Jahren auf Aliens treffen könnte. Oder auch an die Radiobotschaft, die 1974 vom Radioteleskop auf Puerto Rico an “die da draußen” gesendet wurde.

Die “American Association for the Advancement of Science” (AAAS) veranstaltet zusammen mit hochkarätigen Wissenschaftlern ab dem 12. Februar 2015 (auch) zu Fragen rund um SETI und eben Active SETI ein Meeting in San Jose in Kalifornien. Natürlich ist auch Dr. Seth Shostak als Direkter des SETI-Institutes dabei. Doch auch Fragen rund um Ethik und Religion stehen dabei auf dem Programm.

Ob bei der Konferenz verbindliche Ergebnisse zu den drei oben gestellten Fragen ausgearbeitet werden, wage ich zu bezweifeln. Ebenso ist es natürlich fraglich, ob intelligente Aliens nun gute und böse Mitbewohner des Universums sind und was sie an der Erde (wenn) für ein Interesse haben könnten

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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SETI und die Suche nach den Außerirdischen: Wann haben wir Kontakt – wenn die Aliens überhaupt noch leben …

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Wann haben wir den ersten Kontakt mit den Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / R. Habeck / L.A. Fischinger / Bearbeitung L.A. Fischinger)
Wann haben wir den ersten Kontakt mit den Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / R. Habeck / L.A. Fischinger / Bearbeitung L.A. Fischinger)

Die Suche nach intelligenten Außerirdischen mittels der Radioastronomie (SETI – Suche nach extraterrestrischer Intelligenz) oder die Jagd nach einer potentiellen Erde II ist in der Wissenschaft nie so aktuell gewesen wie heute. Doch wo sind die Aliens? Wann telefonieren wird mit E.T.? Hierzu – und zu der Frage: “wann gibt es Aliens?” – hat sich aktuell das Magazin “Focus” Gedanken gemacht …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wann und wie wir den ersten Kontakt mit intelligenten Aliens haben werden – das weiß niemand. Ob einen realen, physischen Kontakt überleben würden – weiß natürlich auch niemand, wie ich es in einem YouTube-Video erklärte. Trotz allem suchen seit mehr als einem halben Jahrhundert Radioastronomen nach diesen Zivilisationen im Kosmos und fanden bisher: nichts. Der Beweis für Außerirdische mit der SETI-Astronomie durch den Empfang eines Signals der Fremden ist natürlich etwas anders, als wenn sie plötzlich vor unsere Türe stehen. Gemeinsam ist jedoch beiden “Methoden” der Faktor “Zufall”. Auch wenn die Anzahl der nachgewiesenen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems in den letzten Jahren rasant ansteigt, fehlt bisher der Fund einer Art neuen Erde. Bisher!

Leben Aliens heute überhaupt noch?

Aktuell hat nun “Focus Online” das Thema der SETI-Suche nach Außerirdischen in dem Artikel “Telefonieren wir in 30 Jahren mit E.T.?” aufgenommen. Eine sehr gute Zusammenfassung über die wissenschaftlichen Methoden der Alien-Jagd, die erfreulicherweise auch “das Problem der Gleichzeitig” von Mensch & Alien aufgreift.

So fragt sich der “Focus” in dem Artikel treffend: “Außerirdische gibt es bestimmt, fragt sich nur wann.” Und weiter heißt es:

Leben auf fremden Planeten könnte bereits vor Milliarden von Jahre entstanden sein. Jüngst fand das Kepler-Weltraumteleskop ein System mit fünf Mars-großen Exoplaneten, das sich vor rund zwölf Milliarden Jahren bildete. Unser Sonnensystem ist 4,56 Milliarden Jahre alt. Nachdem Leben entstanden war, bevölkerten ungefähr drei Milliarden Jahre lang nur Mikroben die Erde, bevor eine Höhenentwicklung begann.

Legt man irdische Verhältnisse zugrunde, könnten Intelligenzwesen bereits vor acht Milliarden Jahren auf fernen Planeten gelebt haben. Selbst wenn Zivilisationen Jahrmillionen überdauern, wären die ersten von ihnen bereits wieder erloschen, andere erst im Entstehen begriffen.”

Ob aber, wie der “Focus” am 9. Januar 2015 unter Berufung auf die SETI-Forschung schreibt, in 20 bis 30 Jahren ein außerirdisches Signal gefunden wird, ist reine Spekulation. Es könnte auch in 1000 Jahren oder in zehn Tage geschehen.

Ebenso ist es meiner persönlichen Meinung nach überaus fraglich, dass die Menschheit und auch die Weltreligionen mit einem solchen Kontakt überhaupt zurecht kommen werden …

 

Ich danke Euch Euer Mystery-Jäger

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Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden?

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Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden?
Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden? (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Der erste offizielle Kontakt mit Außerirdischen ist seit jeher ein spannendes Thema. Für Science-Fiction-Fans ebenso wie für Hollywood, Phantasten aber auch Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen. “Regelwerke”, wie man die Menschheit über den ersten Kontakt informieren sollte oder könnte, gibt es durchaus. Ob aber solche theoretischen Überlegungen realistisch sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Deshalb wollen Forscher des britischen “SETI-Forschungsnetzwerks” (UKSRN) jetzt durch eine groß angelegte Erhebung herausfinden, wie die Öffentlichkeit einen Kontakt mit Aliens sieht. Eine fraglos sinnvolle Erhebung, die trotz aller Überlegungen, Antworten und Pläne aber sehr viele Fragen offen lässt. Was die Forscher derzeit planen und warum es letztlich doch sinnlos ist, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Kontakt mit Außerirdischen

Viele UFO-Forscher und -Interessierte sowie Prä-Astronautiker oder allgemein Mystery-Fans sind so oder so überzeugt, dass Außerirdische bereits auf unserem Planeten sind. Einige sprechen immer wieder gerne davon, dass dies unlängst “bewiesen” sei. Man müsse nur “die Augen aufmachen” oder die “Beweise” prüfen.

Diese Menschen muss niemand auf einen Kontakt mit Aliens vorbereiten. Personen, die – wie ich – von der Prä-Astronautik etc. überzeugt sind, sind in ihrem Inneren schon lange auf den Tag X des offiziellen Kontakts/Beweises vorbereitet. Dabei ist es relativ gleichgültig, ob die Außerirdischen physisch hier an der Erde ankommen, oder Astronomen nur ein entsprechendes Signal aus dem All auffangen.

Vorbereitet sind “wir” innerhalb der grenzwissenschaftlichen Community schon lange. Zumindest glauben wir, das wir es sind.

Anders die breite Öffentlichkeit, die alles andere als vorbereitet ist. Ein Thema und Szenario, das auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder diskutiert wurde. Gerne sprechen einige hierbei von einem “Götterschock“. Eine Art Synonym für die Tatsache, dass die Bevölkerung auf die Nachricht eines Kontakte mit einer außerirdischen Zivilisation “schockiert” reagieren würde. Wobei anderen Menschen diese Nachricht wiederum vollkommen egal sein dürfte und sie nicht interessieren wird.

Es ist schwer abzuschätzen, wie Menschen und die Menschheit reagiert. Meiner Meinung nach ist es sogar unmöglich! Zu viele Faktoren, Voraussetzungen und Begleitumstände spielen hierbei eine Rolle.

Man kann die Menschheit nicht vorbereiten!

Der Kontakt mit Außerirdischen geht der gesamten Menschheit etwas an. Von irgendwelchen Bankern in den Industrienationen, über den UFO-Interessierten in Bolivien, bis zum Buschmann in Westafrika. Vom einsam lebenden Insulanern im Indischen Ozean bis zum Großmütterchen in in einem Dorf nahe dem russischen Tomsk. Vom Alien-Freak in den USA bis zum religiösen Fanatiker in Australien.

Wie soll man bei dieser Vielfalt unserer Menschheit eine Art von “einheitlichen Regelwerk” erstellen, welches vorgibt, wie man über ersten Kontakt zu informieren habe? Zumal schon allein die Bevölkerung eines x-beliebigen Staates in zahlreiche und zum Teil vollkommen verschiedene Gruppen unterteilt werden kann. Und innerhalb dieser Gemeinschaften “tickt” wieder jeder Mensch anders, was natürlich auch beim Alien-Thema gilt.

Die Liste der Voraussetzungen, wie man individuell auf den ersten Kontakt reagiert, ist sicherlich endlos. Einige Beispiele sollen das deutlich machen:

  • Wo und in welcher Gesellschaft leben diese Menschen?
  • Befassen sie sich mit dem Thema Leben im All oder Aliens?
  • Glauben sie so oder so an Außerirdische oder sogar UFOs als “Alien-Phänomen”?
  • Haben sie überhaupt schon mal was von Leben im All gehört?
  • Sind sie religiös – wenn ja: wie und wie stark?
  • Welche Weltanschauungen haben sie?
  • Sind sie naturwissenschaftlich interessiert?
  • Welche Regierung bzw. Politik herrscht in ihrem Land?
  • Leben sie einfach und bescheiden “am Ende der Welt” oder “durchorganisiert” mit dem Smartphone und Massenmedien in den Industrieländern?
  • Welche “menschlichen Werte” erhielten sie während ihrer Erziehung vermittelt?
  • Welchen Bildungsgrad haben sie?

Dazu kommt die Art des ersten Kontakte an sich.

Ein ankommende Flotte von fremden Raumschiffen im Erdorbit, landende UFOs in aller Welt oder der Empfang eines eindeutigen Signals von Aliens mittels SETI werden unterschiedliche Reaktionen der einzelnen Menschen nach sich ziehen. Ein Angriff von Außerirdischen auf die Erde und uns Menschen sowieso. Wobei man bei einer plötzlichen Alien-Invasion oder unvorhergesehen überall sichtbar ankommenden außerirdischen Raumschiffen so oder so alle Vorbereitungspläne wegwerfen kann.

Trotz dieser, und sicher zahlloser weiterer Bedenken oder Einwände, feilen Wissenschaftler immer wieder gerne an diversen Plänen und Regeln für den “Ernstfall”. Verkehrt ist das sicher nicht. Es ist nur überaus fragwürdig, wie die Menschen am Ende reagieren werden.

Wissenschaftler suchen nach Plänen

Auch wenn jüngst eine weltweite Umfrage ergeben hat, dass rund die Hälfte der Menschheit an intelligente außerirdische Zivilisationen glaubt. Was auch wieder fraglich ist, wie in diesem Beitrag HIER zu lesen ist.

Mitglieder des SETI-Netzwerkes von Großbritannien wollen es jetzt erneut angehen. In der “wohl größte Erhebung zur Einstellung der Öffentlichkeit gegenüber dem Kontakt mit Außerirdischen”, wie es beispielsweise “The Guardian” am 1. Juli schrieb. Die gewonnen Ergebnisse sollen helfen einheitliche Bestimmungen zu entwerfen.

Weiter heiß es:

Die gesammelten Ansichten werden ihnen dabei helfen, Pläne für ein internationales Protokoll zu entwickeln, das die Grundregeln dafür festlegt, wie Organisationen Nachrichten über erkannte Signale austauschen sollen. Welchen Sinn kann man aus ihnen ziehen? Und wie, wenn überhaupt, die Menschen antworten könnten.

Ein physischer Kontakt wird bei dieser Erhebung aber wohl ausgeschlossen. Es geht den Experten offenbar lediglich um den Empfang einer Nachricht aus dem All. So zitiert “The Guardian” Martin Dominik, Astronom an der Universität von St. Andrews, mit den Worten:

Im Völkerrecht ist absolut kein Verfahren festgelegt, wie auf ein Signal einer fremden Zivilisation reagiert werden soll. Wir wollen die Ansichten der Menschen hören. Die Folgen betreffen mehr Menschen als nur Wissenschaftler.

Dass erst kürzlich, wie in diesem Video HIER auf Grenzwissenschaft und Mystery Files berichtet, dass SETI-Projekt “Breakthrough Listen” keine Spur von fremden Signalen im All gefunden hat, kommentiert der Astronom mit den Worten:

Wenn es Dutzende von Billionen anderer Zivilisationen wie unserer gegeben hätte, die gleichmäßig in der Milchstraße verteilt sind, hätte das Projekt nichts gehört.

Damit teilt Dominik die Ansicht der Wissenschaftler von “Breakthrough Listen”, die bekanntlich von der “Suche nach der Nadel im Heuhaufen” sprechen.

Angst vor Alien-Fake-News in Sozialen Netzwerken

Auch wenn das Völkerrecht “absolut kein Verfahren” kennt, “wie auf ein Signal einer fremden Zivilisation reagiert werden soll”, zerbrechen sich SETI-Forscher darüber schon seit Jahrzehnten den Kopf. Immerhin besteht theoretisch die Möglichkeit, dass schon heute ein Signal empfangen wird. Was man dann der Bevölkerung sagt, und wie man zuvor das Signal als von Aliens stammend verifiziert, darüber dachte man schon vor 50 Jahren nach.

Dr. John Elliott, Nachrichtentechniker an der Leeds Beckett University, gab dem “Guardian” gegenüber an, dass “jedes echte Alien-Signal sofort bekannt geben” würde. Damit möchte man auch Fake-News in unserer digitalen Welt zuvorkommen:

Aber in einer Ära der sozialen Medien würde dies eine Flut gefälschter Nachrichten und Verschwörungstheorien auslösen, die die Menschen über die Wahrheit völlig verwirrt.

Dr. John Elliott weiter:

Es wird einige Zeit dauern, bis wir das Signal verstanden haben. Und wenn sich diese Arbeit in die Länge zieht und wir nichts Neues sagen können, wird das Informationsvakuum mit Spekulationen gefüllt. Vermutungen und Gerüchte werden die Oberhand gewinnen.”

Das diese Bedenken nicht aus der Luft gegriffen sind, weiß jeder der im Netz unterwegs ist. Gerade und vor allem auch was Mutmaßungen über Aliens & Co. angeht. Irgendwelche Regelungen und Vorkehrungen, die SETI-Astronomen vor Jahrzehnten ersonnen haben, greifen in dieser Hinsicht schon lange nicht mehr. Deshalb soll die Umfrage “Wissenschaftlern dabei helfen, herauszufinden, wie sie am besten zuverlässige Informationen liefern können”. Allerdings auch, wie die Menschheit als Ganzes darauf reagieren soll oder würde …

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Gerade der letzte Punkt bietet jedoch enormes Potential für Konflikte. Kaum vorstellbar, dass Milliarden Menschen geschlossen damit einverstanden sind, wenn wir den Außerirdischen antworten. Ganz zu schweigen von der Frage wer oder welche Gruppe diese Antwort entwirft und was diese beinhalten soll.

Im Namen der Menschheit

Martin Dominik sagt vollkommen treffend:

Es ist sinnvoll, einen rechtsverbindlichen Rahmen zu schaffen, der im Völkerrecht verankert ist. Ich bin völlig zufrieden damit, das Ganze über die Ebene von Wissenschaftlern zu heben. Wenn es öffentliche Konsequenzen gibt, wenn Nachrichten beantwortet und versendet werden, ist dies eine politische Entscheidung und keine Entscheidung, die von Wissenschaftlern getroffen werden muss.

Angenommen die Vereinten Nationen erarbeiten eine Strategie für den ersten Kontakt mit Aliens. Ein Papier, in dem auch klar geregelt wird, was wir diesen Außerirdischen antworten werden (oder eben nicht). Dann haben wir “im Völkerrecht” zwar ein Verfahren festgelegt, was aber längst nicht bedeutet, dass bei einem derart gravierenden Schritt alle damit einverstanden sind.

Hier wird sich die ein oder andere Gruppe übergangen fühlen, da deren gewünschte Botschaft an ET unberücksichtigt blieb. Eine andere Gruppe oder ein anders Land ist prinzipiell erst gar nicht damit einverstanden, dass wir überhaupt antworten. Wieder andere Menschen interessiert es einfach erst gar nicht, während andere lieber selber Antworten an die Außerirdischen senden wollen. So ist es auch fraglich, ob und in wieweit die Resultate der Umfrage des britischen SETI-Forschungsnetzwerks nützlich sein werden.

Jede Gruppe, jede Gesellschaft, jeden Menschen, jede Religion, jede Regierung werden sie wohl kaum befragen.

“Im Namen der Menschheit” wird man ganz einfach nicht reagieren können. Auch wenn es vermutlich dem Großteil unserer Spezies ganz einfach egal sein wird. Nur sollten sich Wissenschaft und Politik sowie auch die Bevölkerungen und Religionen weltweit und überall immer wieder darüber Gedanken machen. Der einfachste Weg wäre wohl der, dass die Außerirdischen einfach herkommen und landen. Zumindest für all jene, die Regeln für eine entsprechende öffentliche Informationspolitik erarbeiten wollen. Überhaupt nichts tun, ist aber auch der falsche Weg.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video-Auswahl zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

YouTube-Video vom 4. Feb. 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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YouTube-Video vom 2. Nov. 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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YouTube-Video vom 11. Mai 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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YouTube-Video vom 16. Dez. 2014 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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YouTube-Video vom 18. Dez. 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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YouTube-Video vom 25. Aug. 2014 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Weltweite Umfrage: Rund die Hälfte der Menschheit glaubt an Außerirdische und möchte Kontakt aufnehmen – das Nachsehen hat die Kirche

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Weltweite Umfrage: Rund die Hälfte der Menschheit glaubt an außerirdisches Leben (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Weltweite Umfrage: Rund die Hälfte der Menschheit glaubt an außerirdisches Leben (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Überzeugung, dass es im Universum anders Leben und außerirdische Zivilisationen gibt, hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Vor allem auch durch die Entdeckung Tausender Exoplaneten, von denen einige potentiell sogar bewohnbar sind. Der Glaube, das es Leben im All gibt, steigt von Umfrage zu Umfrage, die bisher auf nationalen Ebenen durchgeführt wurden. Doch auch eine internationale Befragung in 24 Ländern der Erde hat dies gezeigt. Nach dieser glauben fast 50 Prozent der Befragten weltweit an intelligente außerirdische Zivilisationen im All und viele von ihnen wünschen sich einen Kontakt mit diesen Aliens. Eine erstaunliche Erhebung aus dem Bereich der Naturwissenschaft und dem Glauben an Außerirdische. Parallel dazu nimmt aber deutlich erkennbar ein anderer Glaube ab. Nämlich die Gläubigen des Christentums. Alle Details und Hintergründe zu der internationalen Umfrage und dem Niedergang des Christentums erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Leben im All und Außerirdische

Bis vor rund zwei Jahrzehnten musste man sich geradezu rechtfertigen wenn man sagte, dass man an Außerirdische glaubt. Das Thema Leben im All hatte in der breiten Öffentlichkeit eher den Hauch des Verrückten und war für viele Menschen “verrücktes Zeug”. Ein Gebiet, dass man lieber der Science-Fiction oder irgendwelchen “UFO-Spinnern” überlies.

Dieses Bild zum Thema außerirdisches Leben hat sich in den letzten Jahren drastisch gewandelt. Zumindest für all jene, die sich dazu etwas mehr informiert und  gebildet haben. Und schon lange sind Außerirdische und Leben im All auch und vor allem für Astronomen kein Tabu mehr!

Verschiedene nationale Umfragen belegen außerdem, dass der Glaube an Leben außerhalb der Erde in den letzten Jahren immer weiter zugenommen hat. Je höher die Bildung, je eher glaubt man an fremdes Leben in den weiten des Alls. Vor allem die Fortschritte in der Astronomie wie die Entdeckung Tausender Exoplaneten führten zu diesem radikalen Wechsel der Ansichten über Aliens.

Dabei muss man aber drei Unterscheidungen klar unterstreichen:

  1. Der Glaube, dass es primitives Leben im All gibt. Etwa Mikroorganismen auf dem Mars oder in Lichtjahren Entfernung auf einem Exoplaneten. Zum Beispiel dem Planeten Proxima Centauri b im Sternsystem Alpha Centauri (s. a. HIER, HIER & die Videos HIER & HIER).
  2. Der Glaube, dass es im Universum technologische Alien-Zivilisationen gibt, die womöglich wesentlich fortgeschrittener sind als wir. Vielleicht sogar Millionen dieser außerirdischen Zivilisationen.
  3. Der Glaube, dass hinter dem UFO-Phänomen Außerirdische stecken.

Die unterschiedlichen Umfragen der letzten Jahre haben gezeigt, dass der Glaube an alle drei Punkte zugenommen hat. In abnehmender Reihenfolge zu dieser Auflistung allerdings.

Die Hälfte der Menschheit glaubt an Außerirdische

Was neben den zahlreichen nationalen Umfragen der Vergangenheit fehlte war eine weltweite Umfrage zu Leben im All. Diese wurde bereits 2017 veröffentlicht und fand zwischen Dezember 2015 und Februar 2016 in 24 Ländern in 15 Sprachen statt. Hierbei wurden insgesamt 26.492 Menschen befragt, die 62 Prozent der Weltbevölkerung sowie 80 Prozent der Weltwirtschaft widerspiegelten.

Und die Ergebnisse der “Glocalities”-Umfrage sind durchaus erstaunlich!

Demnach glauben 47 Prozent der befragten Person nicht nur an irgendwelches primitives Leben im All, sondern “an die Existenz intelligenter außerirdischer Zivilisationen im Universum”. Der Forschungsdirektor der Umfrage, Martijn Lampert, brachte dieses Ergebnis auf den Punkt:

Menschen, die an die Existenz intelligenter außerirdischer Zivilisationen glauben, sind keine marginale Minderheit, sondern bilden ein großes (47%) und eigenständiges Segment unkonventioneller und antiautoritärer Denker mit einer Leidenschaft für Wissenschaft, Technologie, Kultur, Politik und Kunst. Aufgrund ihrer Faszination für Wissenschaft, Kunst und das Leben im Universum charakterisieren wir sie mit dem Begriff Homo Universalis.

Hierbei glauben Russen, Mexikaner und Chinesen eher an die Existenz intelligenter außerirdischer Zivilisationen als Menschen in den USA. Ein weiteres erstaunliches Ergebnis, da die USA als das Land der Aliens und UFOs gilt. Am wenigsten wiederum glauben die Türken, Niederländer und Indonesier an die Existenz solcher Alien-Zivilisationen.

Der “Homo Universalis”

Mehr noch, denn von diesen 47 Prozent gaben wiederum 60 Prozent an, dass wir Menschen versuchen sollten Kontakt mit diesen Außerirdischen aufzunehmen. An “irgendeine Form von Leben auf anderen Planeten” glauben sogar 61 Prozent der Umfrageteilnehmer. Also an Mikroorganismen oder andere Lebewesen, die wir im Allgemeinen als “primitiv” ansehen.

Nur bescheidene 17 Prozent schlossen nach dieser Umfrage aus, dass es Leben außerhalb der Erde gibt. Dagegen glaubten 25 Prozent sogar, “dass die erste Form des Lebens auf der Erde von einem anderen Ort im Universum hierher gekommen ist”.

Daneben zeigte die Ergebung, dass jene Menschen, die “an die Existenz intelligenter außerirdischer Zivilisationen glauben”, fünf typisches “Werteprofile” haben. Demnach sei der “Homo Universalis”:

  1. Sehr naturwissenschaftlich interessiert und glaubt an den technischen Fortschritt.
  2. Offen, tolerant, wertschätzend und antiautoritär eingestellt.
  3. Ein ganzheitliche Denker, der glaubt, dass alle Dinge und Phänomene miteinander verbunden sind.
  4. Überzeugt, dass unsere Träume und Vorstellungen die Realität schaffen, in der wir leben.
  5. Interessiert an Politik und für politische Transparenz.

Martijn Lampert ist nach der Umfrage überzeugt, dass sich genau diese Gruppe Menschen “mehr und mehr in die Debatte über die Zukunft der Menschheit und den Platz des Planeten Erde im Universum engagieren wird”. Nicht nur die Entdeckungen von Exoplaneten würde die hohe Prozentzahl jener Menschen erklären, die an außerirdische Zivilisationen glauben, so Lampert weiter. Auch der Erfolg von Science-Fiction-Filmen wie Avatar, Star Trek und vor allem STAR WARS hätten daran Anteil.

Der Wandel im Glauben …

“Glauben gehört in die Kirche!” – Das ist ein allseits bekannter Spruch. Auch bei der Frage “glaubst Du an Außerirdische?”.

Diese Umfrage von “Glocalities” beweist aber einmal mehr auf Neue eine Verlagerung von “Glauben”. Immerhin haben wir (bisher!) keinen unumstößlichen Beweis für irgendeine Art und Form von Leben im All. Also glauben alle Befragten nur daran. Und das umso mehr, je mehr diese an den naturwissenschaftlichen interessiert sind.

Der Katholischen Kirche hingegen rennen die Gläubigen in Scharen davon. Nicht nur einige Schäfchen kehren der Kirche den Rücken, sondern ganze Herden verlasen das Haus Gottes oder schlicht das Christentum. Nicht nur Umfragen, die massive Zahl der Kirchenaustritte oder diverse Statistiken zeigen das (s. a. Blog-Artikel HIER), sondern allein schon die leeren Kirchen.

So besuchten im Jahr der Veröffentlichung der Umfrage (2017) rund 2,3 Millionen Menschen regelmäßig den katholischen Gottesdienst am Sonntag. Nur muss man sagen, denn 1950 waren es noch fast 12 Millionen sonntägliche Kirchgänger in Deutschland, wie es die Statistik zeigt. 167.500 Personen sind aus der Katholischen Kirche und ca. 200.000 aus der Evangelischen Kirche 2017 ausgetreten.

Ein eindeutiger Trend!

Der Glaube an Wissenschaft, Technik und Forschung und die damit einhergehende Überzeugung, dass wir nicht allein im Kosmos sind, nimmt den Kirchen die Gläubigen weg. Obwohl sich, wie in zahlreichen Beiträgen auf Grenzwissenschaft und Mystery Files gezeigt, Christentum oder der Glauben an außerirdische Zivilisationen nicht ausschließen.

Im Gegenteil, da selbst die Kirche und der Papst die mögliche Existenz von Aliens anerkennen.

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Ancient Aliens in einem Museum in China und in Leipzig? Über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten

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Ancient Alien in einem Museum in Leipzig? Über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten (Bilder: Fischinger-Online)
Ancient Alien in einem Museum in Leipzig? Über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten (Bilder: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten nehmen die Vertreter der Prä-Astronautik an, dass vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren. Sie wurden von den Menschen zu “Göttern” erhoben und hinterließen in Mythen, Kunst, Kultur und auch Artefakten ihre Spuren. Und so suchen “Ancient Aliens-Jäger” weltweit in Mythologien und Museen nach den Spuren dieser Götter der Sterne. Nicht selten werden sie bei ihrer Suche nach Artefakten der Astronautengötter auch fündig. Auf allen Kontinenten. So auch jüngst in Leipzig und in China. Wie man aber die Suche nach diesen Hinterlassenschaften der “Anderen” deuten soll, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Götter waren Astronauten!

Das ist die Grundannahme der gesamten Prä-Astronautik. Gleichgültig ob man sie jetzt Paläo-SETI, Astronautengötter oder neudeutsch Ancient Aliens nennt. An der grundlegenden Idee ändert das nichts.

Vertreter der Prä-Astronautik haben alles andere als eine einheitliche Überzeugung, Herangehensweise oder These. Jeder Prä-Astronatiker kocht sein eigenes Süppchen, wie es in diesem Blog-Beiträgen HIER, HIER und HIER bereits sehr detailliert erläutert wurde. Nur die Idee, dass die Götter Astronauten waren, ist im Grundsatz bei allen zu finden.

Alle “Ancient Aliens-Jäger” haben aber auch gemeinsam, dass sie Mythologien etc. sowie Artefakten der Vergangenheit auf Spuren der einstigen Besucher hin abklopfen. Das ist vollkommen legitim (wer sollte es auch verbieten?!) und meiner Überzeugung nach richtig!  Denn wenn Astronauten der Antike hier waren, dann sollten wir ihre Spuren eben genau in diesen Hinterlassenschaften finden. Eine Überzeugung, die bereits Jahre vor den klassischen Autoren wie Erich von Däniken oder Peter Krassa ausgesprochen wurde. Beispielsweise von der Astronomen-Legenden Carl Sagan 1966.

Und hat man diese Spuren und Hinweise gefunden? Ja, man hat. Und das in einer nicht zu überschauenden Zahl in nahezu allen Ländern und Kulturen der Erde. Einige Anhänger der Prä-Astronautik sprechen sogar von einer Fülle an Beweisen für die Astronautengötter. Was allerdings rund weg falsch ist und damit nicht stimmt.

Hinweise gibt es, die man im Sinne der Götter des Kosmos deuten kann. Ob die Interpretation deshalb richtig ist, weiß und kann niemand belegen.

Artefakte der Astronautengötter

Solche Hinweise veröffentlichte beispielsweise jüngst der Autor und Mystery-Jäger Alexander Knörr in dem Magazin “Mystikum”. In der Ausgabe 133 (März 2019) des kostenlosen Online-Magazins verweist er auf seltsame Artefakte, die er in dem Museum von Sanxingdui in China aufgespürt hat.

Bei einem Besuch dort starrten ihm aus den Vitrinen des Museums sonderbare Gesichter an, die alles andere als menschlich aussehen. 3.100 bis 4.500 Jahre sind diese “Fratzen” laut Meinung der Archäologie alt. Herkunft könnte das mythische Volk der Shu sein. Eine Art Ur-Dynastie des alten China.

Ancient Alien in einem Museum in Leipzig - über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten - Bild 2 von Alexander Knörr
Beispiele der von Alexander Knörr im Museum von Sanxingdui in China von Alexander Knörr fotografierten “Fratzen” (Bilder: A. Knörr / aus “Mystikum” Nr. 133)

Knörr schreibt dazu:

Mehr als 60 bronzene Skulpturen, die Köpfe zeigen, wurden gefunden. Und jeder dieser Köpfe ist anders gearbeitet. Jeder einzigartig! Man erkennt individuelle Gesichtszüge und Attribute an jeder Skulptur. Diese stellen also nicht durchweg ein Götzenbild dar, sondern meiner Meinung nach wirkliche Personen, die diesen wie eben erwähnt Modell gestanden haben.”

“Auch ohne viel Fantasie” erwecken die Abbildungen der Köpfe “als wären es außerirdische Besucher gewesen”, so der Autor Knörr weiter. Fraglos hat er da ebenso recht, wie all die anderen Autoren, die immer wieder auf derart fremdartige Abbildungen und Artefakte verweisen. Zumal immer im Hintergrund behalten werden muss, dass die meisten Kulturen- eben in ihren Religionen und Mythen von fremden Wesen aus dem Himmel sprechen.

Wenn diese real waren, dann darf (muss) man erwarten, dass sich deren Anwesenheit auch in der Kunst niedergeschlagen hat. War es auch bei diesen Darstellungen in China der Fall? Belegen lässt sich diese Spekulation nicht. In solchen Fällen wären sicher viele überzeugte Prä-Astronautiker lieber Archäologen. Immerhin ist deren Deutung und Erklärung einfach und allgemein anerkannt: “Kultobjekte”.

Als an den Mysterien-Interessierter sollte man in jedem Museum dazu immer die Augen offen halten.

Ein “Alien” in Leipzig

Leser von Prä-Astronautik-Büchern machen das so oder so seit Jahren. Denn immer wieder stolpert man über “Kultobjekte”, die sich in die Idee der außerirdischen Besucher einfügen lassen. Steinchen ohne Beweiskraft, aber dafür Phantasie anregend.

Im Naturkundemuseum in Leipzig liegt so ein Artefakt zwischen allerlei archäologischen Fundstücken und Keramiken aus den vergangenen Jahrtausenden in einer Vitrine. Eine angebliche Gürtelschnalle mit einer menschlichen Figur. Ein “Kultgegenstand” oder einfaches Schmuckwerk den Besucher ohne prä-astronautischen Hintergrund mit Sicherheit übersehen.

Der keltische Gürtelschmuck in einem Museum in Leipzig (Bilder: Fischinger-Online)
Der keltische Gürtelschmuck in einem Museum in Leipzig (Bilder: Fischinger-Online)

Der als “Gürtelhaken” keltischen Ursprungs beschriftete Gegenstand zeigt eine Figur mit “typisch keltischen, gedrehten Halsring”. Also einen Kelten. Verstörend sind hier aber die riesigen und lang gezogenen Augen des “Kelten” (s. a. Titelbild). Kein Mensch sieht oder sah so aus. Wohl aber sehen die angeblichen Aliens so ähnlich aus, die von UFO-Zeugen und unlängst Hollywood beschrieben werden. Man bezeichnet sie längst allgemein als “Kleine Graue” bzw. “Greys”.

Viele Museumsstücke aus aller Welt erscheinen uns heute wie Aliens. Nicht nur die von Figuren aus China oder das Beispiel aus Leipzig. Alles nur Kultgegenstände! – sagen die etablierten Forscher. Künstlerische Freiheiten nahm sich der Mensch schließlich zu jeder Zeit. Mythische Erinnerungen an wahre Besuche aus dem Universum, vermutet die Prä-Astronautik.

In diesem Zusammenhang rufen die Kritiker immer das Zauberwort “Beweispflicht”. Nein, es lässt sich nicht beweisen, dass es Abbildungen von Aliens sind. Alles Spekulation.

“Kultobjekte” im archäologischen Sinne sind auch Spekulation. Wobei diese “Mainstream-Deutung” im Kern zu 100 prozentig korrekt und eigentlich sogar dieselbe wie in der Prä-Astronautik ist. Der kleine aber sehr feine Unterschied ist nur, dass die Alien-Götter-Idee eine handfeste Ursache zum Ursprung diese Kulte annimmt.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Du hast selber ein “mysteriöses Museums-Artefakt” entdeckt? Dann schreib mir.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens der Klimawandel zum Verhängnis? Das “Fermi-Paradoxon” und der Nicht-Kontakt

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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Wenn unsere Milchstraße und das Universum von außerirdischen Zivilisationen zumindest nach einigen Berechnungen nur so wimmelt: Wo sind diese dann alle? Warum finden wir sie scheinbar nicht und warum empfängt SETI kein Signal von Außerirdischen? Dazu gibt es einen ganzen Katalog von Erklärungsversuchen. Eine “neue” These zu diesem “Fermi-Paradoxon” genannten Umstand des Nicht-Kontaktes mit Aliens bringt jetzt ein Astrophysiker in Spiel: Klimawandel und Umweltzerstörung auf ihren Planeten würden die Entwicklung der Außerirdischen bremsen oder sogar stoppen. Wie genau das der US-Wissenschaftler meint, welche weiteren Faktoren eine außerirdische Zivilisation bedrohen und ob das als Erklärung des “Fermi-Paradoxon” ausreicht, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zivilisationen im All

Seit wenigen Jahrzehnten erst hat sich unter Astronomen und Weltraumforschern die Überzeugung durchgesetzt, dass es im Universum von Leben nur so wimmelt. Intelligentes Leben und außerirdische Zivilisationen ausdrücklich eingeschlossen.

Eine Tatsache, die in der breiten Bevölkerung allerdings noch lange nicht angekommen ist. Außerirdische sind für viele Menschen mangels Bildung und Interesse in diesem Bereich weiterhin ein Thema für “Verrückte”, “Freaks” oder “Spinner”. Vor allem auch aufgrund der allgemeinen und falschen Auffassung, dass das Thema Außerirdische dasselbe wie das Thema UFOs ist. Daran hat das Fernsehen und Hollywood eine erhebliche Mitschuld.

Allerdings haben auch all jene etablierten Wissenschaftler “schuld”, die von eben diesem Leben im All immer wieder sprechen. Seien es jetzt Mikroorganismen auf einem Mond oder dem Mars in unserem Sonnensystem, ferne und mutmaßliche bewohnbare Exoplaneten im All oder technologische Zivilisationen von Außerirdische: Nichts davon kann die Weltraumforschung bisher belegen.

Noch nicht. Denn sicher sind sind eigentlich alle, dass es “Sie” da draußen geben muss. Wir müssen sie nur finden (oder sie uns).

Aliens wie Sand am Meer – wo denn?

Wie viele Planeten und Monde in unserer Galaxis oder im gesamten Universum Leben beherbergen, kann niemand auch nur annähernd seriös sagen. Nichteinmal grob schätzen kann man die Anzahl belebter Welten im All. Und das wird auch in fernster Zukunft aller Wahrscheinlich nach immer so bleiben. Wir kennen nicht alle Monde und Planeten im Kosmos, auf denen Leben entstanden sein könnte. Wir werden sie in der Unendlichkeit des Alls niemals alle kennen können. Gleichzeitig können wir auch nicht alle Kandidaten vor Ort untersuchen, um etwa Mikroben oder Alien-Fische nachzuweisen.

Das Universum ist dafür ganz einfach zu groß.

Bei außerirdischen Zivilisationen ist es zwar nicht ganz so aussichtslos, aber dennoch vergeblich. Doch auch hier sprechen Optimisten von “Aliens wie Sand am Meer” im gesamten Kosmos. Und viele seien eben intelligent und haben eine technologische Zivilisation einwickelt. Einige dieser Spezies sind auf dem Stand von uns Menschen – andere vielleicht Millionen Jahre weiter entwickelt.

So nehmen gerne diverse Wissenschaftler die inzwischen schon sehr alte Drake-Gleichung aus den 1960er Jahren dafür vor. Eine Formel (mehr dazu auch HIER, HIER & HIER), mit der man theoretisch die Anzahl intelligenter Alien-Zivilisationen im All berechnen kann. Einige optimistische Ergebnisse dieser Berechnungen zeigen ein Universum, dass voller Zivilisationen ist.

Aber warum finden wir diese doch angeblich so zahllosen Außerirdischen einfach nicht? Obwohl wir beispielsweise seit rund einem halben Jahrhundert mit Radioteleskopen Signale von ihnen suchen schweigt der Kosmos!

Das “Fermi-Paradoxon”

Ein quasi überall bevölkertes Weltall, ohne, dass wir auf der Erde das mitbekommen? Warum?

Genau das fragte sich schon 1950 der berühmte Atomphysiker und Nobelpreisträger Enrico Fermi, nachdem zahlreiche Begriffe aus Wissenschaft und Forschung benannt sind. So auch das “Fermi-Paradoxon”, das eben genau das Problem des Nicht-Kontaktes mit anderen Zivilisationen beschriebt:

Fermi ging davon aus, dass es intelligentes außerirdisches Leben gibt, das technisch hochentwickelte Zivilisationen über Millionen von Jahren aufrecht erhalten kann. In dieser Zeitspanne sollte es mittels interstellarer und intergalaktischer Raumfahrt möglich sein, ganze Galaxien zu kolonisieren – und der Wahrscheinlichkeit nach sollte dies bereits geschehen sein. Dass dennoch die Suche nach den Spuren von Außerirdischen bisher erfolglos blieb, erschien ihm paradox und als Hinweis darauf, entweder die Annahmen oder die Beobachtungen zu hinterfragen.

Rund 70 Jahre ist dieses “Fermi-Paradoxon” nun bekannt und in der Diskussion. Und es ist und bleibt paradox. Obwohl selbstverständlich in der Astronomie und Alien-Forschung verschiedene Parameter angeführt wurden, warum wir bisher alleine bzw. noch nicht besucht worden sind. Man sollte aber dabei aber auch beachten, dass nicht nur keine Alien-Kollonisten zu uns kamen, sondern diese “Anderen” noch nicht mal irgendwas von sich hören ließen.

Das Problem des Nicht-Kontaktes

Beispiele:

  • Außerirdische betreiben ganz einfach keine oder räumlich nur sehr begrenze interstellare Raumfahrt. Aus technischen, wirtschaftlichen oder anderen Gründen – oder weil es für diese schlicht unnötig ist.
  • Alle außerirdischen Zivilisationen sind schon lange Vergangenheit. Es existieren keine mehr.
  • Die Menschheit ist vollkommen allein im All. Wir wären damit die erste “intelligente Spezies”.
  • Aliens leben von unserem Ort im Kosmos aus betrachtet alle zu weit weg. Sie haben uns als Ziel deshalb “nicht auf dem Schirm”.
  • Natürliche Katastrophen haben sie ausgelöscht.
  • Sie haben sich durch Kriege usw. selber ausgelöscht.
  • Die Planeten der Aliens haben eine derart starke Anziehungskraft (“Super-Erden”), dass sie keine Raumfahrt entwickelt haben. Kosten und Ressourcenverbrauch, um erstmal langsam mit Raumfahrt wie Satelliten usw. zu beginnen, sind viel zu hoch (s. a. Video HIER).
  • Alle außerirdischen Zivilisationen ignorieren uns Erdlinge aus mangelnden Interesse absichtlich.
  • Außerirdische haben uns noch gar nicht entdeckt, und wissen nichts von der Menschheit.
  • Sie waren schon längst hier.
  • Die “Anderen” sind schon längst hier.
  • Ab und zu kommen sie mal vorbei.
  • Außerirdische haben durch Weltraummüll eine “Barriere” um ihre Welt geschaffen, so dass sie auf ihrer Welt “gefangen” sind.
  • Alien-Zivilisationen wissen von uns, haben aber untereinander abgesprochen, dass sie uns in Ruhe lassen.
  • Wir erkennen sie gar nicht.
  • Keine außerirdische Zivilisation hat bisher den Sprung zu einer interstellaren Spezies geschafft.

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Wo die Wissenschaft nicht weiter weiß, beginnen die Spekulationen und Thesen. Die genannten Erklärungsversuche des “Fermi-Paradoxon” zeigen dies sehr eindringlich. Obwohl vieles davon nach Science Fiction klingt, ist es das nicht. Science Fiction wird schließlich immer von der nüchternen Wissenschaft beeinflusst. Dann verpackten Hollywood, Autoren & Co. es für den Konsumenten.

Science Fiction vs. Wissenschaft

In der TV-Serie “Raumschiff Enterprise” existiert beispielsweise eine “Oberste Direktive”. Damit ist in der Serie nichts weiter als eine Nichteinmischungsabsprache der handelnden Spezies gegenüber “primitiven Zivilisationen” gemeint. Etwa wenn diese noch nicht die Technologie der interstellaren Raumfahrt erfunden haben, lässt man sie bei “Star Trek” in Ruhe.

Vorstellbar, dass es so was im All wirklich gibt und wir deshalb vor dem “Fermi-Paradoxon” stehen. Genauso vorstellbar aber auch, dass sie schon vor zum Beispiel 14 Millionen Jahren hier waren. Oder uns in 10, 100 oder 10.000 Jahren erst entdeckten. Vielleicht sind alle Außerirdischen in der Galaxis bisher auch nur Steinzeitaliens oder Mikroben …

Alles Thesen. Alles nicht belegbar. Und doch alles durchaus vorstellbar. Inklusive der mit Sicherheit unbeliebtesten Erklärung, dass wir ganz allein sind. Betrachtet man die Diskussionen um außerirdische Zivilisationen und des Problems, dass wir sie bisher einfach nicht finden, sind einige Hypothesen dabei sehr beliebt. Zumindest in den letzten Jahren. Obwohl auch diese nach irdischen Science Fiction klingen, muss es nicht überall so sein.

Zum wäre da die Annahme, dass sie schon lange hier sind, hier waren oder immer mal wieder hier “vorbei schauen”. Verbunden wird dies gerne auch mit der Überlegung, dass sie sich ganz einfach nicht (direkt) einmischen wollen. Wir Menschen sind vielleicht auch sowas wie ein “komischer Zoo” im All: Hin und wieder interessant und unterhaltsam, letztlich aber doch bedeutungslos und langweilig (s. a. Interview mit Lars A. Fischinger HIER).

Eine andere beliebte Idee ist, dass Außerirdische ganz einfach zu weit weg und die Distanzen zwischen den Sternen auch für sie zu gigantisch sind. Vor allem Kritiker der Prä-Astronautik oder auch der UFOs im Sinne von Alien-Fahrzeugen führen das oft an.

Die dritte und überaus beliebte Erklärung des Nicht-Kontaktes ist, dass alle Alien-Zivilisationen inzwischen untergegangen sind. Wann genau ist dabei eher belanglos. Ob vor 1.000 Jahren die letzten Außerirdischen untergingen oder vor 5 Milliarden Jahren spielt dabei kein Rolle. Wir Menschen haben sie schicht und einfach zeitlich verpasst.

Der “Große Filter”

Theoretisch vorstellbar ist in der Unendlichkeit des Universums auch unendlich viel. Immerhin ist das All, soweit wir heute wissen, rund 14 Milliarden Jahre alt. Viel Zeit für viele Ereignisse und Dinge.

Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen betrachte sehr häufig die Entwicklung von solchen Zivilisationen an sich kritisch. Allen voran ist hier der Physiker Stephen Hawking sicher zu nennen. Sie gehen in ihren Thesen davon aus, dass eine außerirdische Spezies sich technologisch bis zu einer Art Scheidepunkt kontinuierlich weiter entwickelt. Irgendwann steht die technologische und parallel laufende biologische Evolution dieser Zivilisationen jedoch an einer Schelle.

Diese Entwicklungsschwelle gilt es zu überwinden, damit eine solche Spezies überhaupt weiter existieren kann. In der Diskussionen wird hier gerne das Risiko der Selbstvernichtung der Außerirdischen genannt. Durch Krieg, Atomaren Holocaust, Killerviren und zahlreiche andere (menschlich) denkbare Katastrophen. Natürlich auch durch verehrende Naturereignisse. Eine Spezies, die zwar einfache Raumfahrt betreibt, eben wie wir, kann beispielsweise einen Killer-Kometen oder riesigen Asteroiden auf Kollisionskurs nicht abwehren. Auch einem Gammestrahlenausbruch oder Supervulkanen wären diese Aliens schutzlos ausgeliefert.

Erst nachdem eine Spezies technologische all diese Hürden meistern und überwinden kann, ist ihre Überleben sicher. Hausgemachte und natürliche Untergänge müssen überwunden oder überwindbar sein. Wie soll eine Spezies den Schritt in den Kosmos schaffen, wenn sie plötzlich von einem Atomkrieg oder Killer-Asteroiden in die Steinzeit zurückgeworfen wird?

Vollkommen logische Überlegungen, die natürlich auch die Spezies Mensch betreffen.

Auch wenn Kriege aller Art gerade von uns Menschen der Erde überaus gerne geführt werden, kann das bei Aliens durchaus auch so sein. Falls nicht, bleiben die überall im Weltraum vorhandenen natürlichen Gefahren. Forscher sprechen hier auch von einem “Großen Filter” in der Entwicklung von Zivilisationen. Einige Spezies überleben die Kinderkrankheiten ihrer Zivilisation und werden von kosmischen Ereignissen verschont, andere nicht.

Klimawandel bei den Außerirdischen

Haben Außerirdische sich nicht alle selber umgebracht oder in die Steinzeit zurück katapultiert und wurden auch von natürlichen Weltuntergängen verschont, steht ihnen das All offen. So die einhellige Meinung unter den Astronomen. Würde eine technologisch fortschrittliche Spezies dann von einem Kometen oder Asteroiden in ihrer Existenz bedroht, würden diese Aliens es verhindern können.

Um so weiter der Fortschritt, um so mehr können sie sich wehren und dadurch immer weiter entwickeln. Eine Aufwärtsspirale, wenn man so will. Denken wir den Extremfall, dass deren Sonne untergeht und die Atmosphäre ihrer Welt deshalb verbrennt, finden diese Super-Aliens auch dafür eine Lösung.

Der Astrophysiker Adam Frank ist mit seinem Buch “The Light of the Stars” vom Juni 2018 bisher einer der letzten Forscher, die das Thema des “Großen Filters” genauer betrachtet haben. Er führte den Klimawandel als einen weiteren Aspekt an, der allerdings keinesfalls neu ist. Frank beruft sich ausdrücklich auf vorherige Pioniere der Alien-Forschung wie etwa Frank Drake oder Carl Sagen.

Populär brachte Frank vor allem den Klimawandel unserer Erde mit Blick au außerirdische Zivilisationen ins Spiel. Wie es sein Untertitel “Außerirdisch Welten und das Schicksal der Erde” schon verrät, zieht Frank eindeutige Verbindungen zur aktuellen Weltlage und potentiellen Alien-Welten. Denn auch ein Wandel das Klimas kann für die Entwicklung einer Zivilisation auf ihren Planeten ungeahnte und hinderliche Konsequenzen haben. Hier sei die Menschheit “kosmische Teenager”, so Frank.

Verwundern sollte das nicht. Ein Klimawandel, gleich ob von Menschenhand, Alienhand oder natürlich, kann für eine planetar gebundene Zivilisation das Aus bedeuten. Zumindest wird es für die betroffene Spezies weit Wichtigeres geben als groß angelegte Raumfahrt. Durchaus eine Aussage, die man schon heute bei Raumfahrt-Kritikern auf diesem Planeten antrifft.

Wer aber keine oder kaum Energien und Technologien in Raumfahrt & Co. investiert, wird im “Großen Filter” des Kosmos stecken bleiben. Ergebnis mit Blick auf das “Fermi-Paradoxon” wäre, dass diese Zivilisation vor uns verborgen bliebe. Zumindest bis diese vielleicht eines Tages ihren Klimawandel überwunden  oder sich nach einem Ende ihre “kosmischen Teenager-Zivilisation” neu entwickelt hat.

Sind das wirklich Erklärungen?

Jeder einzelne Punkt der Interpretationen des “Fermi-Paradoxon” ist nachvollziehbar und möglich. Und doch erklärt nicht einer davon das Problem des Nicht-Kontaktes und das Schweigen aus dem All wirklich zufriedenstellend.

Auch hier kommt wieder die gewaltige Größe des Weltraum ins Spiel. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass alle angeblich so zahllosen außerirdischen Zivilisationen noch zu primitiv sind, sich vernichteten, uns nicht gefunden haben, die Erde ignorieren usw. Auch die Annahme, dass eine Kombination aus allen Punkten für das “Fermi-Paradoxon” verantwortlich ist, ist nicht unbedingt stichhaltig. Zumindest auf den ersten Blick.

Bei Milliarden und Abermilliarden Planeten im All sind die allermeisten unbewohnbare und lebensfeindliche Welten. Planeten deren Klima, Sonnenorbit und zahllose andere damit verbundene Faktoren die Entwicklung einer Zivilisation vollkommen unmöglich machen. Selbst der größte Alien-Fan kann diese Tatsache nicht ignorieren. Zum Glück bleiben aber immer noch genug Welten über, auf denen das sehr wohl möglich war oder ist.

Eine außerirdische Spezies um einen Stern in 10 Millionen oder sogar Milliarden Lichtjahren Entfernung ist für uns unfassbar. Allein den Stern dieser Aliens sehen wir so, wie er vor Millionen oder Milliarden Jahre einmal aussah. Da gab es diese Zivilisation vielleicht noch gar nicht bzw. nicht mehr. Wir haben aber auch Nachbarn im All, die nur einige dutzend oder ein paar hundert Lichtjahre von uns entfernt sind. Warum finden oder besser gesagt hören wir diese nicht?

Da SETI mit Teleskopen seit nunmehr über 50 Jahren das All nach Alien-Signalen vergeblich absucht, kann das nur Folgendes beuten.

Nachbarn im Kosmos und das “Fermi-Paradoxon”

Eine technologische Spezies in unserer Nachbarschaft kann zeitlich und räumlich nicht passend existieren. Wir müssten ihre Signale mit unseren irdischen Radioteleskiepen längst entdeckt haben.

Wären diese Aliens 100 Jahre von uns weg und haben zu dieser Zeit oder auch davor Signale von ihrer Welt in das All abgestrahlt, müssten wir sie längst empfangen haben. Auch unsere irdischen Signale sind bereits Jahrzehnte weit in das all vorgedrungen. Bei einer außerirdischen Zivilisation wäre das nicht anders. Längst hätten wir von diesen kosmischen Nachbarn etwas gehört. Haben wir aber nicht.

Pessimisten und vor allem SETI-Kritiker argumentieren genau so. Demnach wären die Fremden im All einfach viel zu weit weg, als das wir sie finden. Im Prinzip würde das auch das “Fermi-Paradoxon” erklären. Allerdings nur bei oberflächlicher Betrachtung und damit letztlich auch wieder nicht.

Aliens, die nur 100 Jahre von uns weg sind, können sehr wohl unabsichtlich Signale ausgesendet haben, die auch die Erde erreichten. Wir haben sie ganz einfach nicht gehört. Vielleicht da wir auf einer anderen Frequenz gesucht haben. Auch möglich, dass wir überhaupt nicht im passenden Augenblick in deren Richtung lauschten. Immerhin hat SETI dank der rasenden Entwicklung der Technologie heute die Möglichkeit Millionen Frequenzen automatisiert gleichzeitig abzuhören. Das war natürlich nicht immer so.

Raum und Zeit

Bedenken muss man auch Folgendes: Wenn diese Zivilisation bereits seit 1.000 Jahren keine Radiosignale etc. mehr aussendet, da sie vollkommen anderen Technologien entwickelt haben, hören wir sie auch nicht mehr. Sie könnten in 100 Jahren Entfernung leben – uns technologische aber soweit voraus sein, dass wir absolut nichts mehr von ihren hören. Und ein Alien-Signal, dass vor Jahrhunderten unsere Erde erreichte, konnte natürlich auch niemand empfangen.

So kann es in der unmittelbaren Umgebung von uns zwar andere Zivilisationen geben, aber deren Technik können wir heute nicht mehr aufspüren. Existiert deren technologische Gesellschaft schon eine Millionen Jahre, da sie den “Großen Filter” lange überwunden haben, haben wir überhaupt keine Vorstellung mehr, was diese tun und was nicht. Es wäre vermessen anzunehmen, dass alle Alien-Nachbarn Radiosignale zeitlich und räumlich so sendeten, so dass wir sie in den letzten Jahrzehnten auch empfangen konnten.

Und vielleicht sind sie ja schon lange hier und mischen sich nur nicht ein.

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wettbewerb ausgeschrieben: SETI-Forscher des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden

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Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online
Wettbewerb: Wissenschaftler des Arcecibo Radioteleskop wollen 2019 erneut eine Nachricht an Außerirdische senden (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Am 16. November 1974 wurde das damals größte Radioteleskop der Welt feierlich und vor allem öffentlichkeitswirksam in Betrieb genommen: Das 305 Meter messende Observatorium von Arecibo auf der Insel Puerto Rico sendetet eine ausgeklügelte und durchdachte Botschaft an Außerirdische in das All. Ersonnen von dem SETI-Pionier Professor Frank Drake beinhaltet die sogenannte “Arecibo-Botschaft” der Menschheit codiert zahlreiche Informationen zu unserem Planeten und uns als Spezies. Zum 45. Jahrestag dieser Botschaft der Menschheit wollen die Verantwortlichen von Arecibo 2019 erneut eine Signal an außerirdische Zivilisationen senden. Diesmal aber mit dem Unterschied, dass jeder im Rahmen eines Wettbewerbes seine Nachricht an die Aliens einreichen kann, und die Sieger-Botschaft  dann im November 2019 in das All geschickt wird. Was Ihr tun müsst, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, was sich die Verantwortlich davon versprechen, was die Medienberichte bisher alle übersahen und was Skeptiker dazu sagen – all das erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Aliens, bitte melden!

Als im November 1974 das Radioteleskop von Arecibo in der Karibik seine Arbeit aufnahm, bewiesen die verantwortlichen Astronomen in zweierlei Hinsicht Weitsicht.

Erstens haben sie eine von dem Astronomen Professor Frank Drake, einer Legende aus dem Bereich SETI und “Suche nach außerirdischen Intelligenzen“, erdachte Nachricht an Aliens in dass All gesandt. Aktiv beteiligt war damals auch der legendäre Astronom und Autor Dr. Carl Sagen, dessen Alien-Buch “Contact” 1999 in die Kinos kam. 1974 war es eine Radiobotschaft in Richtung des 22.180 Lichtjahre entfernten Kugelsternhaufens M13.

Theoretisch könnte dieser Gruß von der Erde dort bzw. in der Umgebung von M13 von einer Zivilisationen empfangen und beantwortet werden. Allerdings erst in 22.180 Jahren, so dass deren Antwort erst in 44.360 Jahren hier ankommen würde, wie es in dem Posting HIER und beispielsweise auch HIER dargelegt wurde.

Und daraus ergibt sich zweitens: Sie haben mit dieser heute weltbekannten “Arecibo-Botschaft” die Themen SETI und außerirdische Zivilisationen weithin bekannt gemacht und in das öffentliche Bewusstsein gebracht. Werbewirksam schaute die ganze Welt damals auf das riesige Teleskop auf der kleinen Insel Puerto Rico.

Wirklich ernsthaft daran geglaubt, das man jetzt nur “einige Zeit” auf eine Antwort von einer fremden Spezies im Kosmos warten muss, hat natürlich keiner der beteiligten Astronomen und Astrophysiker. Auch nicht Frank Drake, dessen legendäre Formel zu Berechnung der Anzahl von außerirdischen technischen Zivilisationen im All, die er auf der ersten SETI-Konferenz 1961 präsentierte, bis heute das Ohmsche Gesetz der (SETI-)Astronomie ist. Bekannt ist sie als Drake-Gleichung oder Green-Bank-Formel.

2019: Eine “neue Botschaft an Außerirdische”

Zum 45. Geburtstag der “Arecibo-Botschaft” an Aliens von 1974 wollen es die SETI-Forscher des Radioteleskop es erneut wagen. Einen “globalen Wettbewerb” haben sie deshalb ausgeschrieben, zu dem die Forscher schreiben:

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens der legendären Arecibo-Botschaft wird das Arecibo-Observatorium (AO) 2019 aktualisierte Meldungen auswählen, die von generationsübergreifenden, verschiedenen und internationalen Studententeams erstellt wurden.

(…) Die Herausforderung sucht nach innovativen Ideen, die sich aus einer weltweiten Zusammenarbeit ergeben, die von der Jugend geleitet wird, um eine aktualisierte Botschaft zu definieren, die den intelligentesten und sichersten Weg darstellt, unsere möglichen galaktischen Nachbarn zu begrüßen, die friedliche Nutzung des Weltraums zu fördern und den Raum zu erkunden Spitzentechnologie und wissenschaftliches Wissen sind heute verfügbar.

Gestartet ist der Wettbewerb für die “neue Arecibo Botschaft”, wie die SETI-Astronomen sie schlicht nennen, am 16. November zum 44. Jahrestag. Und fast jeder kann sich in diesem Wettbewerb zur Kontaktaufnahme mit Außerirdischen einbringen, wie es auf der Internetseite des Arecibo Observatorium erhört ist. “Werde Teil der Geschichte”, rufen die Astronomen dort begeistert auf, und suchen durch den Wettbewerb “nach innovativen Ideen, die aus einer globalen Zusammenarbeit von generationsübergreifenden, diversen und internationalen Studententeams” stammen.

Eine “neue Generation von Weltraum-Enthusiasten” soll inspiriert werden, um eine “neue Arecibo-Botschaft zu definieren”. Neu ist ist die Idee eines solchen SETI-Wettbewerb allerdings nicht.

“Globale Herausforderung”

Francisco Cordova, Direktor des Observatoriums vom Arecibo, wird auf der Internetseite der Universität von Zentral-Florida, einem der Betreiber des Radioteleskops, mit den mehr als euphorischen Worten zitiert:

Wenn wir also heute unsere Botschaft zusammenstellen würden, was würde das bedeuten? Wie würde es aussehen? Was müsste man lernen, um die richtige aktualisierte Nachricht von den Erdlingen zu entwerfen? Dies sind die Fragen, die wir jungen Menschen auf der ganzen Welt durch die neue Arecibo-Botschaft stellen – die globale Herausforderung.

Doch ganz einfach wird es den Teilnehmern an dem Wettbewerb auch nicht gemacht. Es können zwar die unterschiedlichsten (kleinen) Teams teilnehmen – von Schulkindern mit ihrem Lehrer bis Studenten mit ihrem Professor – dich diese müssen erst diverse “Puzzle” knacken, die das Observatorium online stellt. Neun Monate haben diese dann insgesamt Zeit, ihre Vorschläge für die “neue Arecibo Botschaft” einzureichen.

Francisco Cordova:

Wir haben einige Überraschungen für die Teilnehmer auf Lager und werden im weiteren Verlauf des Wettbewerbs mehr Details mitteilen. Wir können es kaum erwarten zu sehen, was unsere jungen Leute auf der ganzen Welt erwarten.”

45 Jahre nach der ersten Botschaft ins All, sei es an der Zeit für eine neue. “Unsere Gesellschaft und unsere Technologie haben sich seit 1974 sehr verändert”, so Cordova, was in den Augen der SETI-Astronomen den ganzen Wettbewerb mehr als interessant werden lasse.

Mitmachen kann fast jeder, der unbedingt im kommenden Jahr am 16. November eine Nachricht an außerirdische Zivilisationen senden möchte. Laut Webseite des Observatorium ist Teamarbeit gefragt. Ein Team muss aus mindestens fünf Studenten bzw. Teilnehmern und einem “Mentor” bestehen. Einem Lehrer, Wissenschaftler oder Professor. Natürlich müsse man zuvor mit wissenschaftlichen Methoden und durch Kenntnisse der Weltraumtechnologie das “Gehirn-Puzzle” lösen.

Start ist der 16. Dezember 2018.

Und wozu?

Das Ziel des Wettbewerbes um diese erneute Nachricht an Aliens fasst das Observatorium in knappen Worten zusammen. Und das liest sich ganz anders als in fast allen Medien, die über den Wettbewerb berichtet haben:

Das Hauptziel dieser Aktivität ist die Aufklärung der Jugend über Radioastronomie-Techniken und exoplanetarische Spitzenforschung. Dabei wird die Einzigartigkeit der Arecibo-Observatoriums-Fähigkeiten dargestellt und die Sensibilisierung für die möglichen Risiken erhöht, die mit der Aussendung unbekannter Erdlinge (durch soziale Medien) oder außerirdischen Zivilisationen (durch Funkwellen) verbunden sind.”

Hier sind klar drei Ziele benannt: Erstens natürlich die Förderung der Forschung oder schlicht die Begeisterung, an Astronomie & Co. Zweitens möchte man “sensibilisieren”, dass Kontaktversuche oder der Kontakt mit Außerirdischen potentielle Gefahren mit sich bringt. Und drittens, was in den aktuellen Medienberichten nicht erwähnt wird, wolle man Bewusstsein im Umgang mit den Sozialen Medien/Netzwerke schärfen.

Was hier mit der Versendung von Nachrichten von “unbekannten Erdlingen in Sozialen Medien” gemeint ist, ist klar.

Durchaus erstaunlich, dass im Zuge des Wettbewerbes zur Arecibo-Botschaft 2019 gleichzeitig die neue Generation im Umgang mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken & Co. “sensibilisiert” werden soll. Nicht nur Botschaften an außerirdische und uns vollkommen fremde Zivilisationen bergen Gefahren – auch Nachrichten in sozialen Medien. Das soll hier vermittelt werden.

Gefahr aus dem All

Dass es theoretisch ohne Zweifel eine Gefahr ist, wenn die Menschheit Nachrichten an Außerirdische sendet, wurde bereits mehrfach auf Grenzwissenschaft & Mystery Files dargestellt (z. B. HIER, HIER, HIER, & HIER). Wer mag schon ahnen, wie uns mutmaßliche außerirdische Völker gesonnen sind, die irgendwann einmal ein solches Signal der Erde empfangen?! Und das hat nichts mit Hollywood zu tun, wo Aliens eigentlich fast immer böse und gewalttätig sind, wenn sie hier ankommen. Beachtete dazu auch dass Video unten.

Wenn es nicht gleich Kampfraumschiffe sind, die uns Menschen ausmerzen wollen, dann sind es vielleicht Mikroorganismen aus dem All. Versehentlich mitgebracht von den Außerirdischen und für diese vollkommen ungefährlich. Für Erdlinge aber tödlich. Wie etwa Krankheiten der Europäer, die sie bei ihren Eroberungszügen auf den amerikanischen Kontinenten aus Europa zu den Ureinwohnern brachten. Ihr Immunsystem war vollkommen wehr- und schutzlos; Millionen starben.

Wie sähe das erst bei Mikroorganismen aus, die von außerhalb der Erde stammen?

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Aufgrund solcher Bedenken sehen Kritiker auch immer wieder Gefahren, wenn die Menschheit Signale an fremde Wesen im All sendet. Wie aktuell bei der neuen SETI-Nachricht von Arecibo Ende 2019. Nicht nur Professor Stephen Hawking warnte zu Lebzeiten bekanntlich vor solchen “Activ SETI” genannten Projekten, auch wenn er fraglos in diesem Zusammenhang die prominenteste Person war.

Leider ist bis dato noch unbekannt, wohin die Nachricht dem Radioteleskop in einem Jahr geschickt werden soll. Sicher nicht erneut zum Kugelsternhaufen M13 wie im Jahr 1974, da diese so oder so noch über 22.000 Jahre benötigt, um dort erstmal anzukommen. Gäbe es aber im Umkreis von eigen Dutzend Lichtjahren um unseren Planeten aggressive Aliens, die technologische zu uns kommen könnten, wären sie schon lange hier.

“Informationsmüll” der Menschheit

Jahrzehnte schon sendet die Erde Radiosignale in das All. Mit voller Absicht an irgendwelche anderen Zivilisationen genauso, wie versehentlich. Wir “müllen” unsere kosmische Umgebung durch TV- Radio- Radar- und Funk-Signale regelrecht zu, die von unserem Planeten ausgestrahlt werden. Bei diesem “Informationsmüll” haben die Außerirdischen vielleicht auch einfach kein Interesse sich bei uns zu melden.

Der Astrophysiker Sebastian von Hoerner drückte dies treffend mit den Worten aus:

Würden sie uns allein an den Krieg- und Terrorberichten der TV-Nachrichten messen, dürfen wir uns über ihr Schweigen wohl kaum wundern.”

In dem eingangs erwähnten Buch “Contact” von Carl Sagan, dessen Verfilmung 1997 mit Jodie Foster als Hautdarstellerin der SETI-Astronomin ihr einen “Golden Globe” als beste Schauspielerin einbrachte, zeigt das sehr drastisch:

Als eine Art Trägerwelle empfangen die SETI-Forscher in “Contact” von den Aliens als erstes TV-Aufnahmen der Eröffnungsrede von Adolf Hitler bei den Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. Warum? Weil diese Radio- und TV-Übertragungen von damals (tatsächlich) seit 1936 mit Lichtgeschwindigkeit durch das All rasen und im Film von den Außerirdischen empfangen wurden. Friedliche Aliens, übrigens.

Jahrzehntelang reisen also schon längst “Botschaften der Menschheit” durch das Universum. Nicht nur Hitlers Rede.

Übrigens arbeitet die SETI-Astronomin im Film “Contact” zu Beginn am Arecibo-Observatorium auf Puerto Rico.

Video-Auswahl auf Grenzwissenschaft & Mystery Files auf YouTube

Mehr YouTube-Videos zum Thema “SETI” HIER.

YouTube-Video vom 16. Dez. 2014

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 24. April 2018

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YouTube-Video vom 25. Aug. 2014

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Studie: Weshalb (angeblich) noch keine Aliens bei uns sind: Sie kommen nicht von ihrem Planeten runter +++ YouTube-Video +++

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DARUM sind noch keine Aliens hier: Sie kommen nicht von ihren schweren Planeten runter, sagt eine Studie (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
DARUM sind noch keine Aliens hier: Sie kommen nicht von ihren schweren Planeten runter, sagt eine Studie (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

1950 spekulierte der Physikers Enrico Fermi: Im All gibt es Planeten mit intelligenten Zivilisationen. Diese Aliens könnten durchaus über Millionen Jahre existieren, sich entwickeln und sogar schon lange die ganze Galaxie besiedelt haben. Paradox war für Fermi deshalb der Umstand, dass man diese Außerirdischen trotzdem noch nicht gefunden hat. Es müsste doch überall Hinweise, Beweise und Spuren für sie geben, was nicht nur Fermi sonderbar vorkam. Und warum sind diese Aliens noch nicht bei uns auf der Erde angekommen? Jetzt wurde eine kurze Astronomie-Studie vorgelegt, die dafür eine hypothetische Erklärung liefert. Welche das und warum ist, erfahrt Ihr detailliert in diesem YouTube-Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Erdähnliche Planeten” und Exoplaneten gibt es im Kosmos sprichwörtlich wie Sandkörner am Meer. Aber wo sind die intelligenten Außerirdischen, warum sind sie nicht hier? Und warum finden wir paradoxerweise keine Beweise für diese Aliens im All? Diesen Gedankengang des Nicht-Kontaktes mit Außerirdischen von Enrico Fermi nennt man bis heute “Fermi-Paradoxon“.

Im Frühjahr 2018 wiederum erschien eine Studie bzw. Berechnung, die eine theoretische “Erklärung” für dieses Paradoxon lieferte:

Die meisten bisher gefundenen “erdähnlichen” Exoplaneten sind sog. Super-Erden. Das heißt, es sind zum Teil riesige Planeten mit einer enormen Massen und Anziehungskraft. Laut der Studie nun könnte es sein, dass wir die Alien-Zivilisationen eben genau deshalb noch nicht gefunden haben.

Wie und warum – all das erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

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Lars A. Fischinger

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Neues Geld für SETI und die Suche nach ET: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause wieder nach Außerirdischen suchen?

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SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die US-Weltraumbehörde NASA sucht seit 25 Jahren nicht mehr nach Außerirdischen? Das mag seltsam klingen, da die NASA in den Augen der meisten Menschen sicher die Institution ist, die nach anderen Zivilisationen im All sucht oder suchen sollte. Immerhin erfahren wir regelmäßig durch die Medien von diversen NASA-Missionen, die irgendwo im All nach Leben suchen oder in naher Zukunft suchen werden. Das ist zwar richtig, aber bereits 1993 hat sie NASA ihre Suche nach außerirdischen Zivilisationen in Form von SETI-Projekten (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) eingestellt. Das könnte sich jetzt ändern, denn ein Gesetzentwurf im US-Kongress sieht vor, der NASA wieder Millionen an staatlichen Geldern für die Suche nach ET zur Verfügung zu stellen. Warum es zu diesem “Sinneswandel” kam, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

SETI, NASA und ET

Die “Suche nach außerirdischer Intelligenz” mit Radioteleskopen und anderen modernen Technologien ist im Grunde genommen Jahrzehnte alt (s. a. HIER).

Jeder Weltraum- und Alien-Fan kennt diese Technologie, bei der Astronomen versuchen Signale aus dem All zu empfangen, die eindeutig von Außerirdischen stammen: Radiosignale, die irgendwelche Aliens absichtlich oder unabsichtlich in der Vergangenheit in das All geschickt haben, und die wir mit unseren Teleskopen auf der Erde registrieren können. Diese rasen mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum und könnten einen unumstößlichen Beweis für eine Alien-Zivilisation liefern.

Trotz einer bereits Jahrzehnte andauernden Suche nach diesen Signalen von ET fanden die Astronomen bis heute keinen Beweis für solche künstlichen Botschaften. Und das, obwohl auch unsere Erde unbeabsichtigt und absichtlich solche Radiosignale in das All abstrahlt. Theoretisch könnten diese irdischen “Funkfeuer” von Außerirdischen empfangen werden, die dann wiederum darauf antworten könnten.

Ein Problem ist hierbei natürlich, dass diese Aliens auch noch leben/existieren, sie eine entsprechende technologische Entwicklung beim Empfang haben  und auch “in unserer Nähe wohnen”. Würde beispielsweise eine bewusst an Außerirdische geschickte Nachricht (= “Active SETI“) von heute in 1.000 Jahren eine fremde Intelligenz in 1.000 Lichtjahren Entfernung erreichen – dauert deren Antwort erneut 1.000 Jahre, bis sie an der Erde ankommt.

Auch wenn sich Radiosignale mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, würde der Weg zwischen unseren Nachbarsternsystem Alpha Centauri und uns immer noch rund 4,5 Jahre dauern. “Hallo, wie geht es Euch?” – “Danke, gut. Und Euch?” dieses theoretische Gespräch würde neun Jahre mit unseren kosmischen Nachbarn dauern.

Das kling nicht sehr ermutigend. Obwohl der Empfang eines eindeutigen Signals einer außerirdischen Zivilisation fraglos die größte Entwicklung der Menschheit wäre.

Trotzdem hat die NASA seit dem Jahr 1993 keine Gelder mehr für SETI-Projekte ausgegeben. Die Finanzmittel dafür wurden schlicht gestrichen. Das war natürlich lange nicht das Ende von SETI, das sich danach mehr und mehr in private Hände verlagert hat. Immerhin existiert auch das legendäre SETI Institut in den USA bis heute und weltweit suchen Radioastronomen nach diesem Heiligen Gral der Alien-Forschung, wie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder berichtet.

20 Millionen Dollar für die Alien-Suche?

Der US-Kongress, die Öffentlichkeit sowie Wissenschaftler sahen SETI immer mit gemischten Gefühlen. Warum Millionen für Alien-Projekte ausgeben, deren Erfolg ungewiss und deren Nutzen nicht erkennbar ist? Seit es SETI überhaupt gibt, fragen sich genau das viele Menschen. Und natürlich die Raumfahrtbehörde NASA bei der Festlegung ihrer Prioritäten.

Natürlich sucht die NASA nach Leben im All. Aber in unserem Vorgarten mit Raumsonden und Roboter-Rovern, was ebenso alles andere als günstige Projekte sind. Man denke hier nur an die zahllosen Missionen zum Mars sowie die dortigen Landungen, die in den letzten vier Jahrzehnten ausgesandt wurden.

Die privaten (SETI-)Projekte unter der Bezeichnung “Breakthrough” unter Federfügung des Milliardärs Juri Milner, Facebook-Boss Mark Zuckerberg oder auch dem Physiker Stephen Hawking sind heute die bekanntesten Forschungen nach ET. Etwa das SETI-Forschungsprojekt “Breakthrough Listen” oder auch das mehr als ehrgeizige “Breakthrough Starshot”, bei dem Kleinst-Raumsonden zu Alpha Centauri geschickt werden sollen. Erste Kosten allein dafür: 100 Millionen US-Dollar … (mehr in diesem Video HIER)

Da klingt es geradezu bescheiden, dass der US-Kongress darüber nachdenkt, der NASA 20 Millionen Dollar für neue SETI-Projekte zuzubilligen. Dem Texaner Lamar S. Smith, Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses des Repräsentantenhauses der USA, ist es zu verdanken, dass die US-Regierung über diese Finanzmittel für die Alien-Suche debattiert. Verteilt würde das Geld über zwei Jahre, so Jason Davis am 2. Oktober 2018 in einer Meldung der “Planetary Society”.

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Smith ist selber von SETI fasziniert. “Ich denke, ich habe im Laufe der Jahre jedes einzelne Buch zu diesem Thema gelesen”, zitiert ihn die “Planetary Society” aus einem Video von einem NASA-Workshop des”Lunar and Planetary Institute” in Houston, Texas. Da war es für Smith sicher eine Endtäuschung, dass auf die von ihm im Juni 2017 vorlegte Gesetzesvorlage für die Finanzmittel auf taube Ohren stieß. Der Ausschuss habe darauf “nicht reagiert”.

Linda Billings, SETI-Skeptikerin und Beraterin des NASA-Astrobiologie-Programms:

Von dort, wo ich gestanden habe, habe ich beobachtet, dass die SETI-Gemeinschaft die NASA unerbittlich gedrängt hat, wieder in das SETI-Spiel zurückzukehren, seit der Kongress das Programm abgesagt hat.

Vielleicht wird es die NASA ja. Zumindest hat der ebenfalls aus Texas stammende John Culberson einen weiteren Versuch unternommen, SETI-Gelder für die NASA von der US-Regierung zu bekommen. Zumindest diese neue Initiative ist vom Repräsentantenhaus abgesegnet worden.

Jetzt hat der US-Senat das letzte Wort …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Deutschland hat keine Pläne bei einem Alien-Kontakt”: Alle Fakten und Hintergründe zu den aktuellen Medienberichten

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Deutschland und die nicht vorhandene Alien-Vorbereitung der Bundesregierung: Alle Fakten und Hintergründe (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Deutschland und die nicht vorhandene Alien-Vorbereitung der Bundesregierung: Alle Fakten und Hintergründe (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In meinem Mystery-Review einer Sendung des WDR-Kinderradios “KiRaKa” zum Thema Leben im All, UFOs und Aliens verwies ich bereits auf den Anlass des WDR, den Kindern diese Themen vorzustellen. Es sind aktuelle Medienberichte über eine Anfrage eines Abgeordneten an die Regierung zum Thema “Alien-Kontakt”. Der Politiker Dieter Janecek (Grüne) wollte darin wissen, ob Deutschland irgendwelche Pläne oder Ähnliches nach erfolgtem Kontakt mit Außerirdische hat. Diese offiziellen Fragen und ebenso offiziellen Antworten der Regierung in Berlin sorgten daraufhin für Schlagzeiten. Vornehmlich in der Boulevardpresse, die dabei die Hintergründe und Fakten praktisch vollkommen außer acht gelassen hat. Die angekündigten Hintergründe und Tatsachen hinter diesen Pressemeldungen lest Ihr deshalb detailliert in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Deutschland und die “UFO-Vorbereitung” der Regierung

In meinem vorherigen Posting über eine Alien-Sendung des WDR-Kinderradio “KiRaKa” wies ich daraufhin hin, dass ich genauer auf den Grund der Sendung eingehen werde bzw. möchte. Denn es war der Grünen-Politiker Dieter Janecek, der in einer Anfrage von der Bundesregierung wissen wollte, ob Deutschland auf Kontakt Aliens irgendwie vorbereitet ist.

In den Medien machte diese Anfrage und die Antwort der Bundesregierung daraufhin Schlagzeilen.

Da andere Länder aktiv und zum Teil intensiv nach Zivilisationen und Leben im All suchen, so hieß es bei “KiRaKa” online weiter, habe der Politiker Dieter Janecek “gefragt, wie weit Deutschland denn da vorbereitet sei”. Und unser Land ist in keinster Weise vorbereitet. Wie es auch schon vor zehn Jahre nicht vorbereitet war, als genau diese Fragen ebenfalls mehrfach an die Regierung gestellt wurden, wie ich es zum Beispiel auch HIER, HIER, HIER , HIER & HIER ausgeführt habe.

Genau die Aussage, dass Deutschland für einen ersten Kontakt mit anderen Intelligenzen “keine Protokolle oder Pläne” habe, wurde dann durch die Presse verbreitet. Allen voran natürlich die Boulevardmedien mit mehr oder weniger “sensationellen Schlagzeilen” dazu. Deutschland muss also bei einem Alien-Kontakt planlos vor einer UFO-Invasion kapitulieren? Eben wie es die Regenbogenpresse gerne auslegte oder subjektiv darlegte?

Im Grunde genommenen ja. Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass der Grünen-Politiker Dieter Janecek überhaupt nicht danach fragte!

Hintergründe und Tatsachen

Wenn die Außerirdischen kommen, sind wir in Deutschland planlos und ratlos. Natürlich wäre wieder Kanzlerin Angela Merkel als Sündenbock der Nation schuld. Könnte man meinen. Allerdings ist es wohl auch bei anderen Nationen so, wenn plötzlich die Aliens nach Hollywood-Art hier auf unserem Planeten erscheinen.

Was aber der Abgeordnete Janecek im Juli 2018 wirklich fragte, und in vielen Presseberichten ausgelassen wurde, ist Folgendes:

Welche Vorkehrungen, Protokolle oder Pläne für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben gibt es auf Seiten der Bundesregierung und der ihr unterstellten Behörden, und in welchen konkreten Fällen war die Möglichkeit eines solchen Kontaktes Gegenstand eines bi- oder multilateralen Gesprächs mit anderen Staaten.”

Janecek fragte hier nach einem “Erstkontakt” und nicht nach einer Art “UFO-Landung” oder der Ankunft von Aliens in unserem Land. Ein enormer Unterschied, den viele Online-Seiten in ihren Berichten dazu wohl übersehen haben. Hier ist kein physischer “Erstkontakt” gemeint, sondern ganz einfach die Situation, dass ein außerirdisches Radiosignal empfangen wird, und was die Regierung dann zu tun gedenkt. Also ein SETI-Projekt eines Tages Erfolg hat.

Die vollständige Antwort der Regierung erfolgte am  7. August 2018. Nur leider macht sie es nicht besser, im Gegenteil:

Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne, da die Bundesregierung einen Erstkontakt auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für äußerst unwahrscheinlich hält. Konkrete Fälle, die Gegenstand eines bi- oder multilateralen Gesprächs mit anderen Staaten hätten sein können, sind nicht bekannt.“

Nach einem “Erstkontakt auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland” – also die Landung von Aliens in unserem Land – hat der Abgeordnete Janecek überhaupt nicht gefragt. Nach Aussage der Regierung sei das “äußerst unwahrscheinlich” und deshalb habe man dafür auch keine Protokolle. Das ist auch vollkommen richtig. Auch Janecek selber schreibt in einem Artikel vom 18. August zu den Antworten der Bundesregierung:

Wenn man den Begriff Erstkontakt so versteht, dass Außerirdische in der Lüneburger Heide landen, muss man ihr mit dieser Einschätzung auch uneingeschränkt Recht geben.”

Eine Invasion von Aliens in ihren Super-Raumschiffen gehört auch nach Meinung von Janecek ins Kino und nicht in die Wissenschaft. Er schreibt weiter:

Die Erde bekommt Besuch von ihr nicht besonders wohlgesinnten Außerirdischen in Raumschiffen und verfällt in Panik und Chaos, während fiktive US-amerikanische Präsidenten für solche Fälle vorgesehene Notfallpläne aus den Schubladen ziehen und zügig schlagkräftige Sondereinheiten mit mindestens einem bühnentauglichen Helden zusammenstellen.

So interessant ein derartiges Szenario aus subjektiver Sicht im Sinne einer unterhaltsamen Abendgestaltung sein kann, so wenig ist es aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse für realistisch zu erachten.

“Die Angst vor Invasionen durch intelligente und übermächtige Aliens ist irrational”, so Dieter Janecek, obwohl “unzählige Verschwörungstheorien die Runde machen”.

Optimistisch oder auch pessimistisch betrachtet, je nachdem, ob die Ankömmlinge Freunde oder Feinde sind, ist eine eche Ankunft von Aliens auf der Erde theoretisch trotzdem möglich. Aber auf der Erde und nicht auf dem Alexanderplatz in Berlin oder auf dem Oktoberfest in München. Warum sollten sie auch Deutschland auswählen, wenn sie die Menschheit kontaktieren (oder auslöschen) wollen? Letztlich würden da eh keine noch so ausgefeilten Pläne in irgendeinem Land der Erde nützen.

Die Bundesregierung beantwortete zwei Fragen

In den vergangenen Tagen haben Medienberichte sich genau auf diese Antwort der Regierung “gestürzt”. Eine Antwort auf eine Frage, die gar nicht gestellt wurde. Doch Dieter Janecek richte diesbezüglich zwei Fragen an die Regierenden in Berlin. Frage Nummer 2 ging dabei wohl unter, da sie wohl zu wenig Potential für irgendwelche Sensations-Schlagzeilen hat:

Von welchen Institutionen oder Programmen auf nationaler oder europäischer sowie internationaler Ebene hat die Bundesregierung Kenntnis, die sich ganz oder teilweise mit der Suche nach außerirdischem Leben beschäftigen, und rechnet die Bundesregierung damit, von diesen Institutionen oder Programmverantwortlichen im falle eines möglichen Erstkontaktes informiert zu werden?

Die Antwort kennen sicher viele an Aliens und Astronomie interessierte Menschen. Vor allem SETI-Astronomen machten und machen sich darüber Gedanken, was zu tun ist, wenn sie ein intelligentes Signal aus dem Kosmos empfangen. Immerhin ist genau das auch Ziel von SETI: Außerirdische im All finden und wissenschaftlich nachweisen.

„Hierzu verweist die Bundesregierung auf die Nr. 2. der Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages ‘Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischer Lebensformen’ (AKZ: WD 8 – 3000 – 104/2009).

Inzwischen wurde ein Radioteleskop in Kalifornien, das Allen Telescope Array, zur Suche nach extraterrestrischer Intelligenz (SETI) in Betrieb genommen. Im Falle der Detektion eines künstlichen extraterrestrischen Signals wird die internationale Wissenschaftsgemeinde nach ausreichender Verifikation des Signals informiert.“

Bei dieser Antwort der Deutschen Regierung an den Abgeordneten Janecek fehlt offenkundig das “Schlagzeilen-Potential” für die Massenmedien. Nicht aber unbedingt für grenzwissenschaftlich Interessierte.

Dass SETI-Radioteleskope nach Alien-Signalen suchen, ist selbst Laien durchaus bekannt. Auch, dass ein potentielles Signal von Außerirdischen nach Empfang von anderen Astronomen und Wissenschaftlern bestätigt werden muss. Bei dem im Review-Posting über die Sendung des WDR erwähnten “Wow-Signal” vor ca. 40 Jahren war das beispielsweise nicht so. Es wurde einmal empfangen, konnte aber nicht mehr von anderen Astronomen bestätigt werden …

Das deutsche “UFO-Gutachten”

In der zweiten Antwort wird auch auf die “Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages” verwiesen. Darin könne sich der Grünen-Politiker Janecek quasi weiter bezüglich seiner Anfrage informieren. Und das ist die legendäre “geheime UFO-Akte der Bundesregierung”, die erst auf juristischen Klageweg von dieser freigegeben wurde. Inhaltlich ist sie eher belanglos, wie zum Beispiel HIER und HIER sowie in einem Video HIER erläutert.

Allerdings gibt dieses Dokument auch keine wirklichen Antworten auf die zweite Frage von Janecek. Im Gegenteil, da dieses offizielle “UFO-Gutachten” der Regierung von 2009 gerade mal 10 knappe Seiten umfasst. Der Verweis “auf die Nr. 2. der Ausarbeitung” bezieht sich auf das zweite Kapitel oder besser den zweiten Abschnitt darin. Auf gerade mal grob einer Seite geht es darin um “Suche nach Extraterrestrischer Intelligenz – SETI”, wie die Nr. 2 überschrieben ist.

Inhaltlich sind es allgemein zusammengefasste Informationen zu den SETI-Projekten. Die Geschichte, die Finanzgeber, beteilige Astronomen, Institute und anderes dazu mehr. Bei Wikipedia erfährt man über SETI wesentlich mehr, als in der freigeklagten “Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages”.

Schaut man sich aber die oben zitierten Antworten der Regierung an Dieter Janecek genauer an, findet man sie auch in der Ausarbeitung des Bundestages zu Aliens & Co. Zum Teil scheint es, als habe man einfach Aussagen und Angaben aus der “UFO-Akte der Regierung” entnommen, und als Antworten auf die beiden Fragen dem Grünen-Politiker übersandt. Zum Teil wortwörtlich.

Und hier ist der Abschnitt Nr. 4 der Ausarbeitung durchaus interessant.

Bekannte Antworten auf bekannte Fragen

Dieter Janecek wird die rund zehn Jahre alte “UFO-Akte” der Regierung mit Sicherheit schon vor seinen Anfragen gekannt haben. Davon darf man ausgehen. In Abschnitt 4, “Die VN-Resolution A/33/426”, geht es um “die Erforschung von unidentifizierbaren Flugobjekten (UFO) sowie außerirdischen Lebensformen”. Eben genau das, was die legendäre Resolution der Vereinten Nationen 1978 in “United Nations General Assembly Decision 33/426” beschlossen hat.

Kompakt gesagt heißt es in diesem Beschluss, dass die Generalversammlung der UN “interessierte Mitgliedstaaten” dazu einlädt sich national mit UFOs und Aliens zu beschäftigen, sie zu erforschen und ihre Arbeiten zu koordinieren. “Wissenschaftliche Forschung und Untersuchung außerirdischen Lebens, einschließlich unidentifizierter fliegender Objekte” ist damit konkret gemeint. Diese Anstrengungen und Ergebnisse sollen dann den Vereinten Nationen mitgeteilt werden.

Für die Deutsche Regierung ist diese Resolution nicht bindet. Sie habe “nur empfehlenden Charakter. Sie sind daher rechtlich nicht bindend und verpflichten nicht zu Umsetzungsmaßnahmen”, so heißt es in der UFO-Ausarbeitung von 2009. Die Länder werden nur “eingeladen” solche Forschungen zu betreiben und damit sei “die Bundesrepublik Deutschland zu keinen Zeitpunkt (rechtlich) verpflichtet (…) UFOs oder außerirdischen Lebensformen zu dokumentieren bzw. zu untersuchen” und es der UN mitzuteilen.

Das enttäuscht sicher viele UFO-Forscher oder Mystery-Jäger. Genauso wie die Tatsache, dass in den Jahren 2008 und 2009 insgesamt vier ähnliche Fragen von Abgeordneten an die Regierung gestellt wurden, wie aktuell jene von Janecek. Die damaligen Fragen und Antworten habe ich 2010 an anderer Stelle zitiert und diskutiert.

So stellte als Beispiel der FDP-Abgeordnete Peter Hettlich von den Grünen schon 2009 folgende Frage:

Wie hoch schätzt die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit der Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen ein, und für wie hoch hält sie die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland landen?

Der Staatssekretär antwortete darauf am 22. Juni 2009 unter anderem mit den Worten:

Eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland hält die Bundesregierung nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen.“

Sinngemäß bekam zehn Jahre später der Grüne Dieter Janecek auch genau diese Antwort, obwohl er, wie wir gesehen haben, danach gar nicht fragte.

Noch mehr Hintergründe

Schaut man sich das Dokument mit den Antworten an Janecek vom 7. August 2018 einmal etwas genauer an, fällt dem ein oder anderen misstrauischen Menschen vielleicht etwas auf: Absender ist das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” von Peter Altmaier (CDU). Warum von allen deutschen Ministerin gerade das? Warum nicht das Verteidigungsministerium oder das “Bundesministerium für Bildung und Forschung”?

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Auch wenn es verirrend erscheinen mag, gibt das dafür eine recht einfache Erklärung.

Die beiden “Alien-Fragen” von Dieter Janecek sind nur Zusatzfragen einer sogenannten “Kleinen Anfrage” an die Bundesregierung vom August 20018 (Drucksache 19/3745). Darin finden sich insgesamt 39 Fragen mit den entsprechenden Antworten, die die Grünen und natürlich Janecek zum Thema “Ziele und Zeitplan des angekündigten Weltraumgesetzes und weiterer Vereinbarungen im Bereich Raumfahrt” stellten. Irgendwas mit UFOs oder einem Erstkontakt sucht man darin vergeblich, da diese Fragestellungen praktisch rein wirtschaftliche Interessen Deutschlands berühren (s. auch Dokument HIER).

Denn die aktuell zu beobachtende Kommerzialisierung der Raumfahrt verdient nach Ansicht der Fragestellenden deutlich mehr politische Aufmerksamkeit.

(…)

Diese Entwicklung bietet ganz neue Möglichkeiten für die zivile Raumfahrt und Weltraumforschung, fordert aber auch etablierte Strukturen heraus. Und sie lassen nicht zuletzt eine Überprüfung sinnvoll erscheinen, welche aktuellen staatlichen Investitionen in die zivile Raumfahrt mittel- und langfristig zukunftsfähig sind.”

Heißt es einleitend in dem Dokument zum Beispiel. Ganz profan also Fragen, wie die aktuelle Regierung unseres Landes in Zukunft auf dem Sektor der Raumfahrtindustrie wettbewerbsfähig bleiben will. Oder ob sie es überhaupt sein kann und was sie zukünftig dafür plant. Immerhin hat erst jüngst US-Präsident Donald Trump deshalb die Gründung einer “Space Force” bekannt gegeben. Auch das hat nichts mit einer Alien-Invasion zu tun, sondern hat wirtschaftliche Gründe, wie in diesem Blog-Beitrag nachzulesen ist.

Wer anders als das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” wäre also dafür zuständig solche Fragen der Grünen-Fraktion zu beantworten?

Fassen wir bis hierher zusammen …

  • Mein Mystery-Review, quasi der Teil 1 dieses Postings, behandelte eine “Alien-Kinderradiosendung” des WDR. Darin erklärten die Moderatoren knapp und einfach unter anderem eben auch, was es mit diesen nicht vorhandenen Plänen Deutschland in Sachen Außerirdischen auf sich hat.
  • Die (Boulevard-)Presse bauschte das Thema vielfach auf. Durch sensationelle Headlines, durch fehlende Hintergrundinfos oder auch durch die Auswahl von Zitat-Stücken usw. Mit guten Willen sage ich einfach mal, die Massenmedien haben online auch nicht genug Platz, das Thema genauer zu beleuchten …
  • Ich schon, weshalb ich mein WDR-Review als Mystery-Interessierter aufteilte, um die Hintergründe genauer darzulegen.
  • Der Abgeordnete Dieter Janecek wollte eigentlich nur wissen, ob es in Deutschland irgendwelche Pläne gibt, wenn man ein außerirdisches Signal findet. Auch wenn man direkt in unserem Land nicht oder kaum an irgendwelchen SETI-Projekten arbeitet.
  • Die Antwort an Janecek war irreführend, da in diese direkt von der Landung von Außerirdischen in Deutschland sprach, was er aber so nicht fragte.
  • Für diesen Fall hat Deutschland keinerlei Masterplan.
  • Janecek wollte ich einer zweiten Fragen wissen, ob die Regierung irgendwie von Projekten usw. weiß, die aktiv nach anderen Wesen im All suchen.
  • Die Regierung verwies auf SETI, was Dieter Janecek mit Sicherheit schon im Vorfeld kannte (hoffentlich).
  • Ebenso verwies die Regierung auf ihre “UFO-Ausarbeitung” des Bundestages, in der mehr allgemeine Informationen zu SETI nachzulesen sind.
  • Nachzulesen ist darin auch die Position Deutschlands zur UN-Resolution von 1978, in der es hieß, man möge sich national mit UFOs und außerirdischem Leben befassen.
  • Dieser Beschluss sei nicht bindend sondern nur eine Einladung der UN – und Deutschland mache es deshalb nicht.
  • Es wurde mitgeteilt, dass bei einem bestätigten außerirdischen Erstkontakt dieser Information an die “internationale Wissenschaftsgemeinde” gegeben wird. Was es dann für Pläne gibt, weiß man offensichtlich nicht. SETI-Astronomen indes schon, auch wenn es beim ersehnten Erstkontakt hier sicher international zu “Reibereien” kommen wird …
  • Die aktuellen Fragen wurden so oder so ähnlich schon vor zehn Jahren gestellt und auch von der Regierung beantwortet. Zum Teil nutze man diese Antworten als “Textbausteine” jetzt erneut.
  • Dieter Janecek und seine Partei haben zuvor 39 Fragen an die Regierenden gestellt, die sich um wirtschaftliche Aspekte der Weltraumforschung für unser Nation drehten. Interessanterweise haben diesen Umstand die Massenmedien eigentlich vollkommen ignoriert. Bis auf eine erstaunliche Ausnahme: Das WDR-Kinderradio “KiRaKa” in deren UFO-Sendung am 21. August.
  • Darum antworte auch das “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” auf die beiden Zusatzfragen von Janecek.

Ganz offiziell bleibt eine Sache “seltsam”

Und doch gibt es bei all den vielleicht etwas verwirrend erscheinenden Fakten noch eine weitere interessante Aussage. Zu finden in dem “UFO-Papier” des Bundestages von 2009, dass bekanntlich eher einer Wikipedia-Zusammenfassung ähnelt. Unter der Nr. 4 zu der UN-Einladung zu nationaler UFO-Forschung lesen wir folgenden Abschnitt:

Die Aussage, dass ,der Bundesregierung … keine Erkenntnisse vorliegen, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden (und) eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland … nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausgeschlossen (hält)’, besagt nichts darüber, ob in der Vergangenheit nicht doch entsprechende Untersuchungen gemacht wurden.”

Und da andere Länder zuvor geheime UFO-Dokumente “sogar via Internet veröffentlicht haben” schreibt die Ausarbeitung weiter:

Die Tatsache (…) legt die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit dieser Fragestellung befasst haben bzw. befassen.

Der “Wissenschaftliche Dienst” des deutschen Bundestages schreibt hier eindeutig an die Abgeordneten, dass sie selber nicht wissen:

  1. Ob in Deutschland trotzdem UFO-Untersuchungen durchgeführt wurden, von denen der Dienst nichts weiß, und die folglich geheim sind.
  2. Ob “sich auch deutsche Behörden oder Ministerien” mit UFO-Forschung und der Frage nach Außerirdischen beschäftigten und sogar weiter beschäftigen, auch wenn die Vermutung nahe liegt.

Nachzulesen auf Seite 7 der “Studie“.

Im Klartext: Den Autoren der Ausarbeitung ist also unbekannt, ob es nicht doch geheime UFO-Forschungen der deutschen Regierung oder zugehöriger Behörden gab oder noch gibt. Aber sie selber vermuten es. Wenn das mal nicht letztlich doch Raum für Spekulationen lässt …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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