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Geheime Mondlandungen, Schüsse auf dem Mond und Atombomben gegen Alien-Basen: Seltsames aus der UFO-Forschung +++ Artikel +++

Geheime Mondlandungen, Schüsse auf dem Mond und Atombomben auf Alien-Basen: Seltsames aus der UFO-Forschung (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Geheime Mondlandungen, Schüsse auf dem Mond und Atombomben auf Alien-Basen: Seltsames aus der UFO-Forschung (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Geht es bei Verschwörungstheorien um den Mond, geht es fast ausschließlich um die Frage, ob 1969 die USA tatsächlich mit “Apollo 11” oder später auf dem Mond landeten. Daneben kursieren jedoch noch weit mehr “Verschwörungen” und Spekulationen rund um unseren Erdtrabanten. Diese reichen von geheimen Mond-Stationen und dortigen Alien-Basen bis zu verschwiegenen Raumfahrtprogrammen zum Mond. Über besonders sonderbare Aussagen in diese Richtung habe ich bereits 2010 in meinem Buch “Verbotene Geschichte” kurz berichtet. Nach diesen waren vor den Amerikanern bereits die Sowjets auf dem Mond, wo sie nicht nur auf außerirdische Basen gestoßen sein sollen. Denn das war nur der Anfang. Was in diesem Zusammenhang noch alles geschehen sein soll und was die genauen Hintergründe dieser Behauptungen im Detail sind, erfahrt Ihr in diesem Artikel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Verschwörungen um den Mond

Vor genau 50 Jahren war die Welt im Mond- und Raumfahrtfieber.

Grund war natürlich die erste Mondlandung der NASA mit ihrer „Apollo 11“-Missionen 1969 sowie die zuvor erreichen Leistungen der USA und UdSSR in der Raumfahrt. Ob die Amerikaner wirklich auf dem Mond waren, bestreiten einige bis heute. Keiner der insgesamt 12 Astronauten der unterschiedlichen Missionen von „Apollo“, die offiziell den Mond betraten, war wirklich jemals dort. So ein durchaus weit verbreitete Annahme oder Verschwörungstheorie.

Doch andere Verschwörungstheorien gehen bei diesem Thema in eine vollkommen andere Richtung. Demnach seine die Amerikaner sehr wohl auf dem Mond gewesen und haben neben den offiziellen Landungen noch weitere geheime Landungen durchgeführt. In diesem Zusammenhang wird auch von Geheimbasen auf dem Mond (und sogar Mars) gesprochen, die dort errichtet wurden. Und das nicht nur von Menschen – auch Außerirdische sollen auf unserem Erdtrabanten geheime Basen und Stützpunkte haben. Vielleicht sogar mit uns Menschen zusammen, mit denen sie „geheime Weltraumprogramme“ und „Allianzen“ vereinbart haben.

Immerhin soll ja bereits die Besatzung von „Apollo 11“ 1969 mit UFOs auf oder am Mond konfrontiert worden sein.

Die Russen waren die ersten?

Auch kursieren Mutmaßungen und Gerüchte, dass vielleicht schon lange vor der Landung von „Apollo 11“ Menschen den Mond betraten. Nicht nur Amerikaner, sondern im Geheimen auch Kosmonauten der Sowjetunion. Obwohl nach der offiziellen Geschichtsschreibung nie ein Sowjetbürger den Mond betreten haben soll.

All diese und noch mehr Theorien und Spekulationen in Sachen Mondlandungen, Aliens und Raumfahrt kursieren in den Weiten des Internet. Sie scheinen dabei auch auf ein durchaus wachsendes Interesse zu stoßen.  Zumindest verbreiten sich entsprechende „Enthüllungen“ von angeblichen „Whistleblowern“ in der einschlägigen Community sowie auch dem Buchmarkt immer rasend schnell.

Doch solche „Verschwörungstheorien“ sind alles andere als neu und vor allem auch kein Kind der Internetzeitalters. Sie verbreiten sich nur wesentlich schneller wenn mal wieder ein „Informant auspackte“ oder jemand künstliche Strukturen auf dem Mond oder Mars auf Fotos von Raumsonden oder Robotern entdeckt haben will.

Viele dieser Behauptungen klingen einfach zu phantastisch, als das sie wahr sein könnten. Und handfeste Beweise fehlen dabei eigentlich immer völlig.

Geheime Mondlandung der Russen

Nicht anders bei einem angeblich wahrem Ereignis, das bereits vor knapp 45 Jahren von dem spanische Bestsellerautor, UFO-Forscher und Journalisten Juan José Benítez veröffentlicht wurde. Ein Autor von über 50 Büchern, der sich ab 1972 der UFO-Thematik zuwandte.

Bereits 1975 behauptete Benítez in seinem Buch „OVNIS: SOS a la Humanidad“ Unglaubliches. Er behauptete, dass einige Monate vor den USA mit „Apollo 11“ bereits zwei Russen dem Mond einen Besuch abgestattet hätten. In einer streng geheimer Mission, die schlussendlich vollkommen aus dem Ruder lief.

Benítez schrieb damals:

Was aber nun die Mondlandungen betrifft, so ist es bereits einige Monate vor der Landung der Nordamerikaner zwei sowjetischen Kosmonauten gelungen, auf der Erde abgewandten Seite unseres Mondes zu landen. Sie wählten diese Stelle, weil alle Observatorium der Erde – und natürlich auch die der Sowjetunion – ständig eine Vielzahl von Daten über seltsame Heiligkeiten auf dem Mond empfangen haben. Solche hellen Stellen waren schon seit Jahrhunderten aus der Oberfläche des Mondes beobachtet worden. Dies sei (…) einer der Hauptgründe für die Landung der sowjetischen Kosmonauten auf der Erde abgewandten Seite des Mondes gewesen.“

Diese nunmehr 45 Jahre alte Behauptung widerspricht allem, was die offizielle Geschichte der Raumfahrt lehrt. Und wirft gleich zu Beginn viele Fragen auf, die nicht nur eine erste Mondlandung durch die UdSSR betreffen. Vor allem auch der Ort der Landung der ersten Menschen auf dem Mond ist mehr als fraglich. Die Rückseite des Mondes ist bekanntlich immer von der Erde abgewandt, so dass wir sie nicht sehen. Wie können dann aber genau dort seit Jahrhunderten „seltsame Heiligkeiten“ von der Erde aus beobachtet worden sein? Gar nicht. Obwohl „solche hellen Stellen“ tatsächlich bekannt sind. Sie werden „Mondblitz“ oder „Moonblinks“ genannt und sorgen immer wieder für Spekulationen.

Offiziell sind es Einschläge und Explosionen von Meteoren. Das „NASA Marshall Space Flight Center“ hat beispielsweise in knapp zwei Jahren zwischen 2006 und Anfang 2008 insgesamt 102 dieser „Moonblinks“ registriert. Natürlich alle auf der der Erde zugewandten Seite des Mondes.

Ein Mond-Basis der Außerirdischen

Trotzdem behauptete Benítez, dass die Russen deshalb auf der Rückseite landeten. Wie es allerdings den Kosmonauten möglich gewesen sein soll, im Erd-Funkschatten auf der dunklen Seite des Mondes Kontakt mit der Erde halten zu können, darüber schweigt er sich aus (dazu gleich mehr).

Die dunkle Mondseite bietet sich geradezu dafür an, dass man über sie spekuliert und phantasiert. Was wirklich da ist, man aber niemals sehen kann, bietet viel Spielraum für Spekulationen. Zum Beispiel wäre hier der ideale Ort für Aliens, von dem aus sie die Erde und Menschheit im Verborgenen beobachten können. Natürlich nur so lange bis eine Mond-Sonde sie dort entdeckt. Oder die Russen – wie bei J. J. Benítez.

Nach seinen Aussagen waren die beiden Kosmonauten bei ihrer geheimen ersten Mondlandung allerdings nicht allein auf der dunklen Seite! Und „was sie dort sahen erfüllte sie mit Schrecken“, so Benítez weiter:

Einer der Kosmonauten entdeckte nämlich in der Nähe ihrer Landestelle so etwas wie Anlagen und Gebäude, die jedoch auf den ersten Blick verlassen schienen.

Dies (…) überraschte die Russen ungeheuer und machte ihnen schließlich auch Angst. Nachdem sie ihren sensationellen Fund zur Erde gemeldet hatten, beschlossen sie, sich den geheimnisvollen Anlagen zu nähren. Sie kamen näher und näher, bis einer von ihnen glaubte, Bewegungen inmitten dieser Gebäude wahrzunehmen.“

Eine Alien-Basis oder andere außerirdische und künstliche Dinge auf dem Mond ist – ob verlassen oder nicht – ist bis heute in der Grenzwissenschaft ein viel diskutiertes Thema. Die fremde Mond-Konstruktion war nach den weiteren Ausführungen von Benítez jedoch nicht von ihren außerirdischen Erbauern aufgegeben worden, sondern wurde zur Zeit der angeblichen Sowjet-Mondlandung nur nicht genutzt.

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Schüsse auf dem Mond

Es waren nur „Maschinen, eine Art Roboter, die zur Instandhaltung der zu dieser Zeit unbenutzten Anlage zurückgelassen worden waren“ anwesend. Und diese waren wohl mehr als angsteinflößend, denn „in seiner Panik schoss“ einer der Kosmonauten „auf eine sich dort bewegende Gestalt“. Was ein Fehler war:

Offensichtlich ist eines der Geschosse mit solcher Wucht auf den Schützen zurückgeprallt, dass dieser durch den Rückschuss getötet wurde.

Seinen Kollegen ergriff angesichts dieses Dramas eine derartige Panik, dass er nur noch an Flucht dachte und daran, auf schnellstem Wege zum Landemodul zurückzukehren, von wo aus er zu einer anderen russischen Raumfähre flog, die ebenfalls den Mond umkreiste. Mit seinem Kameraden kehrte er dann wohlbehalten zur Erde zurück.“

Nun wissen wir wenigstens, wie die Russen von der dunklen Seite des Mondes mit der Erde in Funkkontakt treten konnten. Schließlich war noch ein anderes russisches Raumfahrzeug in einem Orbit um den Mond. Praktisch als Relaisstation für den Funk. Vielleicht war es auch nur der dritte Kosmonaut, der während der Mondlandung in seinem Raumfahrzeug im All blieb. So wie bei den Missionen von „Apollo“, bei denen von den drei Mond-Astronauten einer immer im Raumschiff im Orbit des Mondes blieb, während zwei auf dem Mond landeten.

Falls nicht, hatte er zumindest ein riesen Glück, dass in der „anderen russischen Raumfähre“ offensichtlich nur ein Kosmonaut saß und dieser noch Platz für ihn hatte. Glücklicherweise waren miteinander kompatible Andocksysteme ebenso vorhanden wie genügend Treibstoff für das Zusatzgewicht des zweiten Mannes, Sauerstoff und Wasser …

Phantastischer können Verschwörungen oder Enthüllungen über Aliens auf den Mond und geheime Raumfahrtprogramme wohl nicht mehr werden. Möchte man meinen. Nicht so in Benítez Veröffentlichung von 1975, in der er auch über geheime Details der „Apollo“-Missionen der NASA berichtet. Nach seinen Aussagen wussten „auch die amerikanischen Astronauten von der Existenz dieser alten Anlagen“ auf unserem Erdtrabanten. „Auch wenn sie natürlich keine Ahnung von diesen Erbauern hatten“, so Benítez.

Atombomben gegen Alien-Basen

Für die Verantwortlichen bei der NASA oder allgemein der USA waren diese außerirdischen Konstruktionen auf dem Mond eine Gefahr. Zumindest war ein geheimes Ziel der Missionen die Vernichtung dieser Bauten der Außerirdischen auf dem Mond, und so …

„… wurden auf der Oberfläche unseres Mondes – von verschiedenen amerikanischen ‚Apollo-Kapseln‘ aus – zahlreiche kleinere Atombomben abgeworfen, nicht etwa nur zum Zweck der Prüfung möglicher Beeinflussung der Mondumlaufbahn, nein, die wirkliche Absicht der Amerikaner bestand darin, die besagten Anlagen, deren Standorte sie genau kannten, zu zerstören.“

Dass die USA vor den Mondlandungen gewusst haben soll, wo auf dem Mond (hier spricht er diesmal nicht von der Mondrückseite) derartige Anlagen von Außerirdischen stehen, ist sehr gut möglich. Unbekannte Raumsonden, Teleskope oder die ersten „Apollo“-Missionen hätten diese durchaus entdecken können.

Doch, dass die winzigen Raumkapseln, die während den Missionen mit einem Astronauten an Bord den Mond umrundeten, „zahlreiche kleine Atombomben“ inklusive Abwurfvorrichtungen mitgeführt haben sollen, ist ein Spekulation kaum zu überbieten.

Einmal vorausgesetzt es wäre so gewesen. Warum hat dann während der Mondlandungen keiner der unzähligen Astronomen und Hobbysternengucker die Atomexplosionen auf dem Mond gesehen? Sofern sie nicht alle auf der dunklen Seite abgeworfen sein sollen. „Moonblinks“ während die Astronauten am oder auf dem Mond sind, hätte kaum jemand während des damaligen Mondfiebers übersehen.

Unzählige Fragen stellen sich bei den Behauptungen von J. J. Benítez. Schon allein der Umstand, dass die Kosmonauten der ersten und geheimen Mondlandung bewaffnet ihre Reise antraten, klingt mehr als absurd. Immerhin sollen sie ja auch zufällig und überraschend auf diese Alien-Basis mit den „Robotern“ gestoßen sein. Hatten also zuvor keine Ahnung, dass dort potentielle Gefahren durch Außerirdische auf sie warten …

Benítez sieht selber ein, dass seine Berichte unglaubhafter kaum sein könnten. So schreibt er unter anderem:

Ich weiß, dass viele Leute empört sein werden über das, was hier berichtet wird – und andere werden sich darüber lustig machen.

(…)

Ich verfüge zwar nicht über Beweise für die Glaubhaftigkeit dieser Behauptungen, hätte solche aber gerne gehabt (…)“

Kontakt mit dem Universum

Als „professioneller Journalist“ (Benítez hat Journalismus an der Universität Navarra studiert) sei er nur von dem überzeugt, „was ich mit eigenen Augen gesehen habe“. Natürlich war er nicht mit auf dem Mond dabei, doch seine Quellen waren damals auch kein UFO-Akten, „Whistleblower“ oder Geheimdokumente. Er schöpfte seine Informationen aus ganz anderen Quellen, die zur damaligen Zeit durchaus beliebt waren: Alien-Kontakte.

Diese Kontakte mit Außerirdischen hatte Benítez nicht selber. Eine Gruppe mit Namen „Instituto Peruano de Relaciones Interplanetarias“ (IPRI) mit Sitz in Lima, Peru, habe diese Erfahrungen gemacht. Zum Teil, so Benítez, haben bis zu 40 Mitglieder des IPRI in Peru gleichzeitig zahlreiche UFOs am Himmel gesehen und Kontakt mit deren Insassen gehabt. Auch er selber sei bei seinen Recherchen zu den UFOs in Peru mit sieben weiteren Personen Zeuge dieser UFOs geworden. „Mit absoluter Bestimmtheit“ kann er sich nur für genau diese UFO-Begegnung „verantwortlich zeichnen“.

Medienberichte über die Mitglieder des „Peruanischen Instituts für Interplanetarische Beziehungen“ im Jahr 1974 haben den Autor nach Peru gelockt. Er wollte diesen Pressemeldungen nachgehen, dass das IPRI in den Anden Kontakt mit Außerirdischen habe. Enttäuscht wurde er bei seinen Recherchen vor Ort nicht, so Benítez, so dass daraufhin sein entsprechendes Buch entstand.

Angeblich haben die Mitglieder dieser Gruppe zu dieser Zeit „telepathischen Kontakt mit Wesen aus anderen Welten“ gehabt. Etwa 30 Mitglieder des IPRI haben ihm dann bei seinen Nachforschungen in Südamerika „nach und nach ihre wahrlich sensationellen Abenteuer“ erzählt. So kamen auch die hier wiedergegeben und fragwürdigen Behauptungen über geheime Raumfahrtmissionen der USA und UdSSR zustande. Die außerirdischen Wesen, mit denen das IPRI in telepathischen Kontakt gestanden haben will, haben diese den Menschen übermittelt.

Zweifellos ist das alles andere als eine seriöse Quelle!

Außerirdische “Meister”?

Einen faden Beigeschmack hat auch die Tatsache, dass diese Außerirdischen „Meister“ oder „Führer“ von den Mitgliedern des IPRI genannt wurden. „Sind es wirklich Forscher und glaubwürdige Leute“, fragt wohl nicht nur Benítez in seinem Buch. Immerhin habe damals diese am 31. Januar 1955 durch Carlos Paz García gegründete Gruppe über 200 Mitglieder gehabt. Hausfrauen, Astronomen, Beamte, Ärzte, Universitätsdozenten, Arbeiter – alles sei dort vertreten.

Für irgendeine Form der Seriosität spricht das erst mal nicht. Lediglich für eine UFO-Gruppe, wie es sie vor allem zur damaligen Zeit unzählige gab. Auch der angebliche Kontakt mit Außerirdische – physisch wie „telepathisch“ gehörte bei vielen dieser Gruppierungen quasi „zum guten Ton“ (detailliert dazu HIER). Das aber irgendwas von diesen Ereignissen tatsächlich auf dem Mond geschah, ist wohl reines Wunschdenken. Hier war eher die Phantasie der Vater der Gedanken.

Angenommen, dass Mitglieder des IPRI tatsächlich in Kontakt mit Aliens gestanden hätten – warum sollen diese Wesen derartige Phantastereien den Menschen mitteilen? Das hier genannte Beispiel der „Botschaften“ an IPRI-Mitglieder ist nur eines einer ganzen Palette von kuriosen Informationen. So finden sich beispielsweise in den vermeintlichen Alien-Nachrichten auch Prophezeiungen für die Erde, wie eine Katastrophe und eine Evakuierung der Menschen, die alle nicht eintrafen. Ebenfalls Behauptungen, dass beispielsweise verschiedene Monde des Jupiter Kolonien und Basen von Außerirdischen sind. Leben auf Mars und Venus existiert. Oder auch, dass die irdischen Kontaktpersonen ihre Informationen erst nach „Prüfungen“ an ganz bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten bekamen.

Hin und wieder erinnert die Form dieser Kontakte auch an Erfahrungen von Schamanen, Reisen in die Anderswelt oder sogar irgendwelche „Dimensionstore“. All dies wird von den angeblichen Außerirdischen mit einer Mission in Verbindung gebrachte, die sie „RAMA“ nannten. Ihr Ziel war nichts anders als die Rettung der Menschheit vor einer Katastrophe. Im Zuge des Bekannt werden dieser Botschaften und Kontakte „bildeten sich Gruppen in ganz Spanien, die darauf warteten, ausgewählt zu werden, um im Atomkrieg anderer Welten zu überleben“, so die Zeitung „El Correo

Auch wenn sich die UFO-Gruppe 1990 offiziell auflöste, wird sie von Sixto Paz Wells, dem Sohn des Gründers García, mehr oder weniger weitergeführt. Zumindest deren „Botschaften“, die auch einige Splittergruppen“ vertreten. Durchaus mit einem sehr neureligiösen Charakter, was man keinesfalls außer Acht lassen darf!

Die Aussage in der Vorbemerkung von Benítez, dass „jeder Leser seine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen“ soll, ist eher eine Art Freibrief für den Autor.

Unsinn und Wahrheit

Etwas anders sah es der deutsche UFO-Forscher Dr. Johannes Fiebag. Auf seinen Rat hin veröffentlichte 1997 ein großer renommierter deutscher Verlag das Buch von Benítez in Deutschland. Immerhin, so Fiebag damals im Nachwort zur deutschen Ausgabe, sei J. J. Benítez einer „der bekanntesten spanischen UFO-Forscher überhaupt, „der selbst mit einer gesunden Portion Skepsis an diese Sache herangegangen ist“. Auch und obwohl viele der angeblichen „Alien-Botschaften“ darin von vornherein „unsinnig, unverständlich und unglaubwürdig“ wären. Andere wiederum längst widerlegt – etwa Prophezeiungen – und wieder andere „nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen“. Selbst die Namen diverser angeblicher Außerirdischer erscheinen ihm, als seien diese „geradewegs einem Superman-Comic entsprungen“.

Fiebag, der in den 1990er Jahren bis zu seinem Tode 1999 zu den bekanntesten UFO-Forschern und –Autoren im deutschen Sprachraum überhaupt zählte, sieht in den damaligen Kontakten in Peru dennoch eine verborgene Wahrheit. Er warnt zwar zu Recht vor schwarzen Scharfen unter den sogenannten Kontaktlern (s. UFO-Sekten), vermutet aber in den Ereignissen  und Kontakten von IPRI durchaus einen sehr realen Kern! Ganz bewusst habe hier eine außerirdische Intelligenz wahre Informationen gestreut, die mit absurden Behauptungen vermischt worden sein sollen.

Ordnung im UFO-Chaos

Warum diese Aliens das taten, ist für Fiebag deutlich. Es dient bis heute der Vorbereitung für einen Kontakt mit ihnen und zur Vermeidung eines „Kulturschock“ für die Menschheit. Nach Fiebags Thesen würden diese Außerirdischen seit unbekannten Zeiten überall auf der Erde Kontakte herstellen und diverse Informationen mitteilen. In den unterschiedlichsten Erscheinungsformen und mit zum Teil erheblich abweichenden und widersprüchlichen Inhalten:

Blind den Botschaftsoberflächen zu glauben (wie es viele UFO-Spiritisten leider tun) ist daher genauso falsch, wie sie von vornherein ungeprüft und in Bausch und Bogen abzuschlagen. Das gesamte UFO-Phänomen ist ein Sammelsurium aus chaotisch überlagerten Inhalten, und es ist die Pflicht des ernsthaften Forschers, Ordnung in dieses Chaos zu bringen. Zumindest sollte er versuchen, jene Inhalte zu isolieren, herauszulösen und letztlich natürlich auch zu interpretieren, die sich nach vorsichtiger und gründlicher Abwägung als durchaus sinnvoll erweisen könnten.“

Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Außer die Frage, welcher „ernsthafte Forscher“ was und warum nach welcher „gründlichen Abwägung“ als „durchaus sinnvoll“ sieht …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Eine Reise zum Mond: Seltsames Märchen über “kleine Mondmenschlein” aus Indien +++ Artikel +++

Eine Reise zum Mond: Seltsames Märchen über kleine Mondmenschlein aus Indien (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Der Mensch ist von jeher von den Gestirnen am Himmel fasziniert. Auch und vor allem von dem “kleinen Licht in der Nacht” – dem Mond. Und noch im 19. Jahrhundert glaubten etablierte Astronomen, dass der Mond möglicherweise bewohnt ist. Dort vermutete man eine Zivilisation von “Mondmenschen”, mit denen man vielleicht sogar Kontakt aufnehmen könnte. Nach einem Märchen aus Indien ist dies auch einem Mann gelungen. Von ihm heißt es, dass er auf geradezu wundersame Weise von der Erde zu den “kleinen Mondmenschlein” geflogen sei, da diese seine Hilfe bedurften. Ist es wirklich nur eine sagenhafte Geschichte, oder könnte da doch mehr hinter stecken? Dieser Frage soll in diesem Blog-Artikel nachgegangen werden.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Mann im Mond

Heute klingt es eher “niedlich”, doch der mehrfach ausgezeichnete deutsche Mathematiker, Astronom und Physiker Carl Friedrich Gauß meinte es Mitte des 19. Jahrhunderts ernst: Er wollte riesige Bepflanzungen auf der Erde in Form des pythagoräischen Lehrsatzes anlegen, um so Mondmenschen zu zeugen, dass auf der Erde intelligente Lebewesen existieren. Es war quasi ein erster Schritt in Richtung SETI – der Suche nach außerirdischen Intelligenzen im All.

Inzwischen wissen wir, dass auf dem Mond keine Mondmenschen – also Außerirdische leben. Wenn man die Spekulationen um UFO-Basen etc. auf dem Mond einmal außen vor lässt.

Doch in der Welt der Sagen und Märchen spielt der Mond seit jeher eine nicht minder interessante und wichtige Rolle. Zahllose Mondmärchen und Mythologien wurden und werden darüber erzählt. Das beginnt natürlich schon bei den weltweiten Schöpfungslegenden, die selbstverständlich oft auch dem Mond einen wichtigen Platz einräumen. Andere Sagen wiederum erzählen davon, dass es auf dem Mond wundersame Lebewesen geben soll, die dann und wann sogar Menschen der Erde kontaktierten oder sogar zum Mond entführten.

Genau eine solche Sage von Mondmenschen stammt aus Indien. Aufgezeichnet ist sie in dem Buch “Mondmärchen” von Wanda Markowska und Anna Milska, das 1979 in Warschau erschien.

Eine geflügelte Kuh vom Himmel

Leider ist nicht zu erfahren, woher genau aus Indien diese Erzählung stammt, da die Herausgeber nur “aus Indien” als Quelle angaben. In dieser Geschichte wird von dem armen Gärtner Nanawati erzählt, der “für eine kümmerliche Handvoll Reis” für seinen habgierigen Herrn arbeitete. Es reichte gerade so zum Überleben und Nanawati galt als “der beste Gärtner im ganzen Land”. Von weither kamen die Leute um staunend den wundervollen Garten seines Herrn zu bewundern.

Doch das Leben von Nanawati änderte sich plötzlich und unverhofft, als er in dem von ihm liebevoll gepflegten Park seltsame Spuren entdeckte:

Eines Tages bemerkte Nanawati, dass die sorgfältig gepflegten, teppichähnlichen Rasenflächen zerdrückt und zertrampelt waren. Zu seiner Verwunderung entdeckte er im lockeren Erdreich tiefe, merkwürdige Spuren, die sahen nicht aus wie die Abdrücke von Pferdehufen, und Büffelklauen glichen sie auch nicht. Kein Tier der Erde hätte solche Spuren hinterlassen.

‘Was kann denn das nur gewesen sein?’ überlegte Nanawati. ‘Der Park war doch bewacht, kein Fremder konnte hier eindringen, erst recht nicht, wenn er auf einem Pferd, Esel oder Büffel geritten wäre.’

Um dem Verursacher der seltsamen Spuren auf die Schliche zu kommen, versteckte sich der leidenschaftliche Gärtner “in einer Nacht, als gerade Vollmond war und ringsum Stille herrschte” in einem Gebüsch. Dort wollte er den vermeintlichen Übeltäter auflauern. Und er wurde nicht enttäuscht, denn plötzlich “vernahm er ein Geräusch” im Park. Also kroch er auf allen Vieren aus seinem Versteck um nachzusehen:

Nanawati schaute hin und mochte seinen eigenen Augen nicht trauen. Welch ein Wunder! Auf dem Rasen graste eine milchweiße Kuh, und aus ihren Seiten wuchsen riesige Flügel! Nun hob sie den gewaltigen gehörten Kopf, stand unbeweglich und sah zum Mond empor.

Der arme Gärtner war starr vor Schrecken und “wagte kaum zu atmen”, da er die wundersame “Kuh” nicht verschrecken wollte. Plötzlich aber begann die geflügelte Kuh “leicht wie im Tanze” den Rasen zu umrunden und “den Kopf zu wiegen”. Sie wollte davon fliegen:

… dann aber entfaltete sie mit lautem Knattern ihre Flügel und begann sich langsam zur Höhe empor zu heben. Nanawati erwachte aus seiner Erstarrung, rannte aus dem Gebüsch, packte den Schwanz des Wundertieres und flog mit der Kuh davon.

“Kleine Mondmenschlein”

Nanawati flog nun immer weiter, schneller und höher “über das Firmament”. So reiste er bis “ans Himmelgewölbe” und vorbei “an Sternen und Sternbildern jagte” die Wunderkuh mit ihm. Dann erreichten sie das dreifache “silberbeschlagene Mondtor” mit einem riesigen Torrahmen. Überall im Himmel hallte es wieder, als die Kuh mit ihren Hörner an das Tor stieß. Es öffnete die “Führerin des Schloss im Mond“, die von ihm wissen wollte, ob er der “berühmte Gärtner von der Erde” sei.

So betrat der Mondreisende das Schloss auf unserem Trabanten, dass von “kleinen Mondmenschlein” bewohnt war. Freundlich nahmen sie ihn auf, denn sie hatte einen Auftrag von ihn. Die wundervollen Gärten, die er auf der Erde für seinen Herrn anlegte, sahen auch die Mondmenschlein. Sie wollten einen ebensolchen Park für ihr Schloss auf dem Mond. Nanawati war gerne hilfreich, da er eine keine Arbeit scheut. Jedoch hatte er bedenken, dass seine Familie auf der Erde von seinem Herrn verstoße werden, wenn er nicht wieder zurück kommen wird.

Schwerwiegender war nach Ansicht des indischen Landschaftsgärtners aber der Umstand, dass auf dem Mond nicht wirklich etwas wachsen kann:

Euer Licht hier ist kalt, ohne Sonne. Frost und Eis lassen eure Scholle erstarren, Samen können darin nicht keimen.

Das betrübte die Mondmenschlein ungemein. Doch der Gärtner wusste dennoch zu helfen, da er Samen auf der Erde habe, die auch unter den Bedienungen des Mondes wachsen würden. Man müsse sie nur eben holen:

Augenblicklich ließen sich mehrere Mondmenschlein an Lichtstrahlen auf die Erde hinab, sie sammelten die Samen und schöpften Wasser aus der Quelle in ihren silbernen Eimer.

Nach getaner Arbeit – die Blumen und Pflanzen wuchsen inzwischen prächtig auf dem Mond – hieß es Abschied nehmen von den dankbaren Mondbewohnern. Es sammelte noch ein paar Edelsteine als Entlohnung ein, die überall auf dem Mond herum lagen, und flog so mit der Wunderkuh zur Erde zurück. Kraftlos vor Müdigkeit schlief Nanawati hier sofort ein, “während die geflügelte Kuh in den Himmel zurückkehrte”.

Der gierige Herr

Am Folgetag entdeckte der Chef seinen Gärtner schlafen im Gras liegen und wurde wütend auf seinen Angestellten. Er warf ihm vor, dass er sich die ganze Nacht herumgetrieben und schamlos betrunken habe, so dass er jetzt am heiligten Tag bei der Arbeit schlafen müsse. Auch den Erklärungen von Nanawati, dass er mit einer Wunderkuh auf dem Mond war, glaubte er nicht. Verständlicherweise. Hirngespinste seien es, und der Mann wurde immer wütender!

Erst als Nanawati ihn die Edelsteine zeigte, die er vom Mond mitnahm, glaubte sein Herr ihm die seltsame Geschichte. Er drohte ihm allerdings damit, dass er ihn als Dieb vor Gericht stellen und eine Tracht Prügel verabreichen wird. Doch die Gier siegte und der zornige Chef des Gärtners wartete nun selber in der Nacht auf die fliegende Kuh, um mit ihr zum Mond zu reisen. So kam es auch.

Bei den Mondmenschlein angekommen raffte er voller Habgier zwei extra mitgebrachte “gewaltige Säcke” mit den Edelsteinen voll. “Nimm dir, so viel nur dein Herz begehrt”, so die Außerirdischen vom Mond zu dem gierigen Herren des Gärtners Nanawati  Auf dem Mond könne man mit diesen Steinen so oder so nichts anfangen. Gesagt und ohne ein Wort des Dankes getan – und so kam es, wie es kommen musste:

Auf dem Rückflug zur Erde waren die Säcke mit den Kostbarkeiten viel zu schwer und er stürzte ab. “Taub wie ein Baumstmpf” und stumm vor Angst fand ihn sein Gärtner “bis zum Hals im Sumpf” stecken und um Hilfe wimmern. Die Edelsteine aber waren verschollen; wahrscheinlich im Sumpf untergegangen.

Der Gärtner und seine Familie wiederum lebten fortan “glücklich und zufrieden”, da er noch einen Rest Edelsteine besaß, “die ihm der reiche nicht weggenommen hatte”. Wehmütig blickten sie von nun an zum Vollmond, ob sie dort die Gärten sehen können, die Nanawati liebevoll für die Mondmenschlein angelegt hatte. Und vielleicht kommt die Wunderkuh vor seinem Tode nochmals wieder, damit er “noch eine Reise zum Mond unternehmen” könne …

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Habgier und Moral

Die Kernaussage dieses Märchen ist eindeutig zu erkennen: Habgier zahlt sich nicht aus, was “der Reiche” der Erzählung bitter zu spüren bekam. Lässt sich zwischen den Zeilen dieser Geschichte aber vielleicht sogar noch mehr erkennen, wie in so viele Märchen und Sagen auch? Immerhin kann man in einer Vielzahl von derartigen “Berichten” durchaus auch Parallelen zum UFO-Phänomen finden oder ziehen (s. z. B. HIER, HIER, HIER, HIER, HIER und HIER sowie Video HIER)

So auch hier.

Da aber Wanda Markowska und Anna Milska 1979 keine Quelle des Märchen nannten, ist es in diesem Fall schwer moderne Ergänzungen und den alten Kern zu finden. Ließt man dieses Mondmärchen vollständig, finden sich darin Passagen und Aussagen, die womöglich sogar von den Herausgebern selber stammen. Sie scheinen mit ihren Worten dies indischen Märchen nacherzählt zu haben. Wörter wie “Hirngespinst”, “besaufen”, “Spitzbube”, “Gauner” und andere lassen diesen Schluss durchaus zu.

Die fraglose Moral-Erzählung erstaunt aber dahingehend, dass diese Wunderkuh mit Lärm (“Knattern”) ihre Flüge ausbreitet und Spuren hinterlassen haben soll, die sich der Gärtner nicht erklären konnte. Kühe waren und sind in weiten Teilen Indiens “göttliche Tiere”. Sie werden bekanntlich verehrt und geehrt. Warum sollten dann Kuhspuren nicht zu identifizieren sein?

Interessant auch der Umstand, dass in dem Märchen klar auf den kalten, dunklen und eisigen Mond verwiesen wird. Schließlich war das auch der Grund, warum einige Mondbewohner mit ihrem “Lichtstrahl” zur Erde reisten, um geeigneten Samen zu besorgen. Eigentlich ist das Wissen über die Beschaffenheit und Natur unseres Mondes eine Errungenschaft des Raumfahrtzeitalters. Frühere Astronomen haben in den dunklen Flecken des Mondes sogar noch Meere gesehen. Andere ganze Wälder und Landschaften.

Weshalb wird dann in dieser indischen Erzählung die Heimat der kleine Mondmenschlein so trostlos und frostig beschrieben? Wir werden es wohl nie wirklich erfahren …

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Lars A. Fischinger

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Denver Airport: Tummelplatz für Aliens, UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien mit Humor

Der internationale Flughafen von Denver: ein Tummelplatz für Aliens UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien jetzt mit Humor ... (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Teilansicht des internationalen Flughafens von Denver: Er gilt als “Treffpunkt” für Aliens, UFOs und obskurer Geheimgesellschaften. Jetzt nimmt der Airport selber die Verschwörungstheorien mit Humor … (Bild: Google Earth / Bearbeitung: keine …)

Verschwörungstheorien gibt es ebenso wie echte, reale Verschwörungen auf der seit Jahrtausenden aus der ganzen Welt. Neben den heutigen “Klassikern” wieder Mord an US-Präsident John F. Kennedy, die Mondlandung-Lüge, UFO-Vertuschungen oder 9/11 gibt es aber noch die kleinen Verschwörungstheorien. Eine davon dreht sich rund um den 1995  neu eröffneten internationalen Flughafen Denver in den USA. Am Denver International Airport (DIA) soll es einigen Verschwörungstheoretikern nicht im Rechten Dingen zu gehen. Es wird von UFOs und Außerirdischen gemunkelt, die unterhalb des Flughafens eine Art Geheimbasis betrieben. Hier hätten aber auch die Freimauer, Illuminaten, die “Neuen Welt Ordnung” (NWO) oder andere Geheimgesellschaften ihre Finger im Spiel. Jetzt “schlägt” der DIA humorvoll zurück – und bestätigt ganz offen all die Verschwörungstheorien, die seit nunmehr über 20 Jahren über den Flughafen kursieren. Schauen wir in diesem Posting einmal detailliert auf all diese Verschwörungen und “verborgenen Hinweise” und was jetzt die Flughafenbetreiber dazu sagen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Denver International (UFO-)Airport

Der 1995 eröffnete internationale Flughafen von Denver ist nicht nur einer der jüngsten Airports der USA, sondern zugleich auch einer der größten Flughäfen der Welt. Über 61 Millionen Passagiere, 265.285 Tonnen Luftfracht und fast 583.000 Flugbewegungen verzeichneten die rund 35.000 Angestellten allein im letzten Jahr.

Mit einer Fläche von 13.727 Hektar, also rund 138 Quadratkilometern, ist der DAI flächenmäßig der zweitgrößte Flughafen der Welt. Und er könnte noch wachsen, da er auf zehn Lande- und Startbahnen ausgebaut werden soll, umso  jedes Jahr bis zu 100 Millionen Reisende abzufertigen. Ein gigantischer Komplex mit fast 150 Flugsteigen, dessen Wahrzeichen die Zelt-Dächer der Gebäude sind.

Sind die beeindruckenden Daten aber wirklich die ganze Wahrheit? Geht es nach einigen Verschwörungstheoretikern, dann ist es nicht mal die halbe Wahrheit. Ihren Spekulationen nach starten und landen am DIA nicht nur “Boeing”, “Airbus” & Co. mit ihren Fluggästen, sondern auch ganz andere Fluggeräte mit ebenso anderen Passagieren, die nicht von dieser Welt sind: UFOs und Aliens!

Nicht genug, dass hier Außerirdische im Geheimen agieren und irgendwelchen dunklen Tätigkeiten nachgehen sollen. Auch die US-Regierung soll tief unter dem Airport Top Secret-Einrichtungen betreiben. Sogar von Geheimgefängnissen und Folterkellern wird gemunkelt. Mit Blick auf diverse Aktivitäten der USA klingt zumindest das nicht ganz soweit hergeholt, wie angebliche UFO-Basen unter dem Flughafen.

Alternativ werden diese Spekulationen auch miteinander kombiniert. Also, dass hier Geheimagenten mit fremden Wesen von den Sternen gemeinsame Sache mache. Immer mit dabei sind natürlich auch diverse Geheimgesellschaften, die in diesem Kontext genannt werden. Etwa die Freimaurer, die Illuminaten oder irgendwelche anderen finsteren Gestalten der “Neuen Welt Ordnung”. Oder gleich die “Men in Black” als eine Art Dachverband aller dunklen Geheimbünde der Welt …

Der geheime “Denver Clan”

Woher diese zum Teil extrem wilden Spekulationen über einen geheimen “Denver Clan” am DIA kommen, ist schnell ausfindig zu machen: Vom Flughafen selber! Selbstverständlich ungewollt.

Grundsätzlich angefangen hat das mit den Baukosten des Airport. Für den Neubau wurden Kosten in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar geplant – und geworden sind daraus 4,8 Milliarden US-Dollar. Prinzipiell eigentlich ganz normal für solche Bauprojekte. Auch wir Deutschen bauen bekanntlich in Berlin einen neuen Flughafen, der nicht nur pünktlich seine Flugbahnen (irgendwann) öffnen wird, sondern auch dessen schlussendliche Baukosten natürlich auch voll und ganz im Rahmen blieben …

Für Verschwörungstheoretiker ist das aber ein erstes Mosaiksteinchen. Sie fragen sich, ob die drei Milliarden Mehrkosten nicht vielleicht in geheime Projekte in und unter dem Flughafen geflossen sein könnten. Und sieht man sich am Flughafen in Denver unter dieser Voraussetzung um, findet man dafür auf Schritt und  Tritt angeblich klare Anhaltspunkte und Hinweise, so die Mystery-Theoretiker. Sogar vom Schreibtisch aus mit Hilfe von Google Earth.

Blickt man mit Google Earth direkt von oben auf den Flughafen erscheinen die Start- und Landebahnen nämlich (mit etwas Phantasie) wie ein riesiges Hakenkreuz. Ein Hinweis auf dunkle Hintermänner? Nein sagt zumindest der Flughafen selber. Vielmehr seien es rein praktische Erwägungen gewesen, die bahnen in dieser Form anzulegen, die außerdem, so ein Flughafensprecher, aussehe wie ein Windrad und nicht wie ein Hakenkreuz. Zum Beispiel laut “The Telegraph” vom 28. Februar 2015 anlässlich des 20. Geburtstages des Flughafens.

Auch und vor allem die vielen Wandgemälde (z.B. HIER zu sehen) des Künstler Leo Tanguma innerhalb des Flughafens verleiten zu unzähligen Spekulationen und Verschwörungen und die “Neue Welt Ordnung”. Kunstwerke mit durchaus verstörenden Motiven, Szenen und Bildern, die sehr viel Spielraum für Interpretationen und Spekulationen lassen. Wie bei Kunst eigentlich durchaus üblich und gewollt.

Weltuntergang und “Neue Welt Ordnung”

Im DIA sehen die Fluggäste in den Hallen Bilder, die scheinbar Szenen der Apokalypse zeigen. Brennende Städte ebenso, wie angebliche Nazis bzw. “Deutsche” und “Juden” sowie einen Krieg gegen die Natur und Menschheit an sich. Immer wieder zu sehen auch Kinder aus aller Herren Ländern und “eines der Kinder hält eine Mayatafel, die das Ende der Zivilisation darstellt”, wie es heißt. Auch das Aussterben einer oder mehrerer Rassen werde hier in den verstörenden Wandbildern zur Schau gestellt oder sogar prophezeit.

Alles teil eines geheimen “Denver-Pan”, wie ein entsprechendes Buch des bekannten deutschen Autorenduos Grazyna Fosar und Franz Bludorf es nennt.

Ein kleines Mädchen, dass auf dem Gemälde mit Namen “Peace and Harmony with Nature” in einem Sarg zu liegen scheint, soll sogar “den Tod des jüdisch-christlichen Glaubens symbolisieren”, da sie angeblich eine Juden-Stern und eine Bibel in der Hand hält. Also folgen Verschwörungstheoretiker, das die Schöpfer der Kunstwerke keine Christen oder Juden waren, sondern einer bösen Geheimgesellschaft gehören. Eventuell der Loge der “Skulls & Bones”, da bei ihnen Särge angeblich wichtige Symbole seien.

Bibelfundamentalisten in den USA, etwa die Gruppe “Cephas Ministry”, warnten sogar bereits 2003 in einem Newsletter vor diesen satanischen Machenschaften des Flughafens! Denn der Untergang des Christentums sein hier im Gange. In den Katakomben werden sogar jene “Menschen, die Luzifer hassen” in Konzentrationslagern systematisch ermordet, behaupte ein Verschwörungstheoretiker bei YouTube.

Ein”farbigen Dunst” auf genau diesem Bild soll eine im Hintergrund gemalte Stadt umgeben, “als wäre von einer biochemischen Waffe angegriffen worden”. Ein auf einem weiteren Wandbild  in grellen Farben leuchtende zu sehende Pflanze, um die sich fröhlich und tanzend jungen Menschen versammelt haben, soll damit im Zusammenhang stehen. Denn dies zeige die neuen Welt mit genetisch neu erschaffenen Pflanzen, nachdem (wer auch immer) den Großteil der Menschheit vernichtet hat.

Grund für Verschwörungen ist auch das Kunstwerk direkt vor dem Eingang des Airport. Es ist das riesige “Pferd der Apokalypse” auf Fieberglas mit guselig-rot leuchtenden Augen. Es zeige demnach den Fluggäste sofort an, wo sie jetzt rein gehen werden. Dass der schaffende Künstler des “Pferd der Apokalypse”, Luis Jimenez, bei der Arbeit daran durch einen Unfall ums Lebens kam, macht die Sache für Verschwörungstheoretiker noch leichter. Hier steckt ein teuflisch-perfider Plan hinter allem!

Der “Blaue Mustang”, so der offizielle Name der Skulptur, heißt unlängst mit Spitznamen “Blucifer”, denn das Pferd sei der “mörderische Mustang des Denver Flughafens”. Dass hier in Colorado, im”Wilden Westen” der USA, wo bekanntlich Denver liegt, die edle Pferderasse Mustang natürlich äußert begehrt und beliebt ist, scheint man zu übersehen ..

Die Deutschen kriegen euch alle

Zu zahllose sind die Deutungen, Verschwörungen, Interpretationen und Vermutungen hinter den ganzen Bildern im DAI, als dass sie hier alle vorgestellt werden könnten. Und sollten. Eines der Kunstwerke mit dem Titel “Kinder der Welt träumen vom Frieden” soll jedoch einmal eingefügt werden:

Bild im internationalen Flughafen von Denver: "Die Kinder der Welt träumen vom Frieden" - und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)
Bild im internationalen Flughafen von Denver: “Die Kinder der Welt träumen vom Frieden” – und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)

Hier sehen die Anhänger einer düsteren Weltverschwörung um den Airport eine warnende Prophezeiung von Deutschland und den Deutschen. Kinder aus der ganzen Welt, gut zu erkennen an ihrer traditionellen Tracht, strömen auf eine Zentralfigur mit einem Hammer, die angeblich einen “Flugzeugflügel” hämmert. Eingewickelt in ihren Landesflaggen geben zum Beispiel Israel und die USA offenkundig bereitwillig dem schmiedenden Knaben in der Mitte ihre Waffen (Schwerter).

Unter der Szene liegt ein toter Soldat, für einige eben ein Nazi aus dem Zweiten Weltkrieg, auf dem zwei Friedenstauben sitzen. Die Verschwörungstheoretiker sehen hier allerdings Folgendes:

Der blonde Junge in der Mitte ist ein Deutscher, ein Bayer. Durchaus zu erkennen an seiner Tracht. Der Betrachter des Werkes soll nun das zukünftige Schicksal der Welt erkennen, die Deutschen als “ewige Nazis” wollen die Weltherrschaft an sich reißen. Alle, auch die USA selber, müssen oder werden sich dem beugen.

Völkermord, Hunger, Militärische Unterdrückung und Tod” sollen hier zu sehen sein. Ausgelöst und verschuldet von den Deutschen und angeblich Sinnbild, dass die Völker der Welt ihre Identität zugunsten der “Neuen Welt Ordnung” aufgeben sollen, müssen oder werden. Mit einer Weltarmee und einer Weltregierung, der sich auch die USA unterwerfen wild. Anführer der unterjochten Welt nach der Apokalypse wird Deutschland sein.

So wollen es jene, die dem Flughafen Denver die dunkelsten Absichten unterstellen. Naja, wenigstens lächeln die Kinder alle auf dem Gemälde. Dass der Künstler Leo Tanguma das Bild so erklärt, dass aus den Waffen ein landwirtschaftlicher Pflug und damit kein Flügel eines womöglichen Kampfjets gehämmert wird, sehen die NWO-Jäger nicht.

Dass am DAI teuflisches vor sich geht, “beweisen” übrigens auch Skulpturen von geflügelten Dämonen in den Hallen, die in geöffneten Koffern sitzen. Eigentlich aber sind es sogenannte “Gargoyle” des Christentums. Das sind jene dämonischen Flügelwesen, die als Wasserspeier an Regenablaufrinnen an Kirchen und  Kathedralen in ganz Europa zu finden sind. Seit Jahrhunderten bringt man sie an den Fassaden der Gotteshäuser an, um böse Mächte abzuwehren. Nicht um sie anzulocken!

“New World Airport Commission”

Ungenannt bleiben darf auf keinem Fall, was dem Besucher in der großen Eingangshalle begegnet. Es ist ein Marmorstein mit einer Zeitkapsel vom 19. März 1994, der nicht vor dem Jahr 2094 geöffnet werden soll. Groß und eindeutig ist auf dem Stein das Zeichen der Freimaurer sowie eine Art Unterschrift einer “New World Airport Commission” als Schöpfer des Steines sowie der Zeitkapsel zu sehen.

Das Problem ist, dass es die “New World Airport Commission” nicht gibt. Oder doch, fragen sich die Anhänger der Airport-Verschwörung. Und wenn ja, wer sind diese Leute und was führen sie im Schilde? Ehrlich gesagt sollten sich die Bauherren des Flughafens nicht wundern, wenn sie in der Eingangshalle einen solchen Stein mit derartigen Beschriftungen aufstellen, dass sie damit Verschwörungstheorien befeuerten! Die fraglos bizarren und  “kuriosen” Motive der riesigen Wandgemälde, laden den Betrachter geradezu dazu ein, hier mehr als mehr oder weniger geschmackvolle Kunst zu sehen.

Familienuntauglich sind die Bilder keinesfalls, die angeblich mysteriöse “New World Airport Commission” hier in Denver auf die Betrachter losgelassen hat. Beispielsweise ein weiteres Gemälde, auf dem ein riesiger bedrohlicher Soldat mit Gasmasse und automatischem Gewehr mit einem Krummschwert eine Friedenstaube ersticht. Während keine Kinder auf dem Schutt von Häuserruinen schlafen.

All das sei schlicht auch satanisch, “entlarvten” diverse Verschwörungstheoretiker. Tanguma wiederum sagt, dass der Soldat jeder sein könne:

Deshalb habe ich ihn mit einer Maske versehen. Ich wollte ihn nicht weiß oder schwarz machen. Ich wollte ihn schurkisch machen, um diesen Aspekt von etwas Bösem, etwas Wirklichem, etwas Bedeutendem zu geben.

Geheimbasis im Untergrund

Es wird den Baumeistern des Airport auch und vor allem unterstellt, dass sie das ganze Areal mit Bunkern und anderen unterirdischen Einrichtungen versehen haben. Jene Bauwerke, in denen einigen Stimmen nach eben auch die Außerirdischen ihren Plänen nachgehen sollen. Verschwörungstheorien und dunkle Unterstellungen an jeder Ecke des Geländes!

Andere verweisen hier auf den ganz einfachen Umstand, dass ein so gigantischer Flughafen eben zahllose unterirdische Tunnel und Räume hat und auch haben muss. Dazu gehören auch solche, in denen der normale Fluggast keinen Zutritt hat (ist das nicht normal?). Auch habe es eine Fehlplanung gegeben, die viele der unterirdischen Anlagen erklären würde. Geplant war eigentlich, dass der DAI ein automatisiertes Gepäckfördersystems unter der Erde bekommen solle, was aber nie fertiggestellt werden konnte. Was blieb sind die entsprechenden Tunnel etc., in denen das System arbeiten sollte. Verpulvert wurden allein für dieses nie einsatzbereite Fördersystem 700 Millionen Dollar.

Spekulationen gehen aber dahingehend, dass diese Tunnelsysteme im Erdreich einen noch größeren Umfang haben, als der offizielle Flughafen an der Oberfläche. Dies würde wiederum die Explosion der Baukosten in den 1990ger Jahren sowie die jahrelange Bauerverzögerung “erklären”. Vielleicht verzögert sich genau deshalb ja auch die Eröffnung des neuen Flughafens in Berlin. Und auch die Kosten des BER explodieren bekanntlich auch immer weiter …

Zynismus hin oder her, der Denver-Airport sieht das alles durchaus mit Humor, wie der aktuell zeigt.

Denver International Airport entlarvt

Verschwörungstheoretikern wurde es im Fall des DIA auch wirklich mehr als leicht gemacht, die “Wahrheit” aufzudecken.

Zum Beispiel dem Radiomoderator, Online-Unternehmer und Verschwörungstheoretiker Alex Jones aus Dallas, der als einer der ersten auf angeblich verborgene Dinge am Denver Airport hinwies. Auch hierzulande ist seine Webseite “InfoWars.com” durchaus ein fester Begriff. Professor Michael Butter von der Universität Tübingen, in unseren Breiten als ein scharfer Kritiker und Gegner von Verschwörungstheorien, UFOs etc. durchaus sehr bekannt, bezeichnet in seinem Buch Nichts ist, wie es scheint (2018) Jones sogar als “kommerziell erfolgreichsten Verschwörungstheoretiker (…) vermutlich der ganzen Welt”. Ein millionenschweres Imperium hätte sich Alexander Jones durch diese erfundenen Theorien erwirtschaftet, so Butter in einem Interview am 29. März 2018 zu seinem Buch.

Und so war es eben vor allem Verschwörungstheorie-Unternehmer und -Erfinder Jones, dessen Aussagen dem Flughafen Denver seinem Ruf einbrachte.

Man stelle sich vor:

Eine Geheimgesellschaft wie die Freimaurer und irgendwelche finsteren Gruppen (ink. Deutsche und Aliens), die eine “Neue Welt Ordnung” planen, wollen zu diesem Zweck in Denver eine Operationsbasis bauen. Den Bau des neuen Airport nutzten diese Leute deshalb zu Tarnung und Täuschung für irrere grausamen Vorhaben. Top Secret-Einrichtungen und all die dem Flughafen nachgesagten Dinge wurden hier also von der NWO und ihren Helfershelfern erschaffen. Natürlich in der Hoffnung, dass niemand etwas davon erfahren wird.

Dann aber “verstecken” diese Geheimbünde auf dem gesamten Flughafen riesige Gemälde mit überaus seltsamen Motiven und andere Kunstwerke, die “geheime Botschaften” beinhalten. Da diese ohne Frage allesamt “bizarr” aussehen, kann man diese “Geheimbotschaften” als Betrachter überhaupt nicht übersehen. Und falls jemand sich bei Google Earth den Airport einmal ansehen möchte, werden auch gleich die Lande- und Startbahnen im Form eines Hakenkreuzes angelegt. Nicht, dass jemand die “geheimen Zeichen” der Top Secret-NWO übersehen sollte.

Wie es sich gehört, wenn kein Mensch irgendwas davon erfahren soll, unterzeichnet man die direkt in der Haupthalle angebrachte Zeitkapsel mit einem rätselhaften Namen und dem nicht zu übersehende Logo der Freimaurer. Und dass aufgrund der verborgenen Geheim-Bautätigkeiten unter der Erde die Gesamtkosten von 1,7 Milliarden auf 4,8 Milliarden US-Dollar explodieren, wird in den Augen der NWO die Öffentlichkeit sicher auch nicht merken. Gleiches gilt für die sich um Jahre verzögerte Fertigstellung …

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Der Flughafen gesteht (erneut) alles!

Momentan in der Terminal den DIA während des laufenden Betriebes eine Baumstelle und wird umgebaut. Wie es sicher viel von Flughaufen-Umbauten kennen, ziehen sich deshalb durch das ganze Gebäude nackte kahle Wände als Absperrungen jener Bereiche, in denen gearbeitet wird. Meistens kann man als Fluggast nicht hinter diese Bauwände schauen und so einen Blick auf die Baumaßnahmen werfen.

Nicht anders beim DIA, der deshalb auf übergroßen Plakaten an den sonst kahlen Wänden auf “Mysterien”, “Alien-Aktivitäten” und “Ungereimtheiten” verweist, die hier vor sich gehen. Wirklich nur eine normale “Baustelle oder Vertuschung?”, fragen die Plakate des Airport die Reisegäste. Oder der Gast liest auf diesen auf die Frage “Was wir hier machen?”, dass dort ein “neues Hauptquartier der Illuminaten” entsteht sowie ein “Umbau der Höhle der Echsenmenschen“. Damit sind die außerirdischen Reptiloide gemeint, die, wie sollte es anders auch anders sein, ebenfalls hinter all dem stecken sollen (angebliche ernähren sie sich im Flughafen-Gewölbe von vermissten Kindern).

Vielleicht baue der Flughafen aber auch für “Zombie-Katzen”, “ein geheimes Portal im Untergrund” oder gleich “eine Area 52”, statt “coole neue Bereiche zum  Abhängen”.

Superverschwörungstheoretiker Alex Jones wird das mit gemischten Gefühlen sehen. Wahrscheinlicher jedoch in seine Welt von geheimen Machenschaften lückenlos mit einbinden.

“DEN Files” (“DEN” für den Flughafen) nennt der Airport seine humorvolle Kampagne während der Umbaumaßnahmen in seinen hallen. Fraglos eine Anspielung auf “Akte X” bzw. “X Files”. “Etwas Lustiges, über das man sich unterhalten kann”, seien die Plakate, so Flughafensprecherin Emily Williams gegenüber der “The Denver Post” am 5. September 2018.

“Ja, DEN hat einige Geheimnisse”, steht auf einem Plakat mit einem riesigen Alien. Und wer die Wahrheit erfahren will, wird auf eine eigens dazu eingerichtete Seite unter “DENFiles.com” verwiesenen mit den Hintergründen der Kampagne verwiesen.

Der gewitzte Airport

Die Betreiber des Flughafens haben jahrelang all die obskuren und wilden Spekulationen, Vorwürfe und Verschwörungen gegen sich abgewunken und ignoriert. Offenbar waren sie es nicht wert in irgendeiner Form kommentiert oder widerlegt zu werden. Nachvollziehbar. Das ging bis zum Jahr 2008 so, als Kim Day die neue Chefin des DIA wurde.

Day ging die Sache fortan so an, wie man sie (wenn überhaupt) angehen sollte: Mit Humor. Bei jeder nur erdenklichen Möglichkeit verwiest sie fortan selber auf die Verschwörungstheorien um ihren Flughafen. Es wurden Ausstellungen zu Aliens und den Thesen um den DIA realisiert und sogar Besichtigungstouren in den Top Secret-Anlagen der NWO unter der Erde verlost. Während einer Ausstellung im Oktober 2016 wurde sogar ein “Alien-Schädel” in einer Vitrine präsentiert. Natürlich ein Fake-Schädel (den sogar ich selber habe).

Um den ganzen quasi die Krone aufzusetzten, veröffentlicht der Flughafen auf seiner eigenen Internetseite regelmäßig die neuesten Enthüllungen über sich. Und als 2014 ein neues Hotel am Flughafen gebaut wurde, zeigte sich der Bauherr in den Medien mit einem “Alien”.

Aber die “New World Airport Commission”!?

Trotz diesem ganzen (auch selbst unverschuldeten) Verschwörungstheorie-Unsinn um den Airport, bleibt aber die eindeutige Tatsache, dass Zeitkapsel in der Halle mit dem deutlichen Zeichen der Freimaurer versehen ist. Gleiches gilt auch für die Nennung der ominösen “New World Airport Commission” auf dem Stein oder “seltsamer Zeichen” in den Gebäuden selbst

Zunächst einmal sind die Zeichen oder Markierungen keine vermutete Alien-Sprache. Es handelt sich um “Zeichen der Navajo-Sprache und Verweise auf andere Flughafenkünstler”, so “The Denver Post” am 12. April 2017 in einem Artikel zu den Spekulationen. Das Indianervolk der Navajo verehrt unter anderem auch im Gebiet von Colorado und dem DIA verschiedene Berge als heilig und mythisch-sporituelle Ursprungsregionen ihres Stammes bzw.. ihrer Stämme.

Alien-Sprache oder kleine Ehrung der Indianer sowie deren Künstler mit ihrer mehr als leidvollen Geschichte in Amerika?

Die geheimnisvolle “New World Airport Commission” soll ebenfalls alles anderer geheimnisvoll sein. Zumindest laut einem bereits am 30. August 2007 in “Westword” erschienen Artikel, der unter anderem anlässlich eines DIA-Radiobeitrages der Verschwörungstheorien-Tratschbude “Coast to Coast” vom 11. Juni 2007 erschien. Dazu muss man wissen, dass hunderte US-Radiostationen die Sendungen von “Coast to Coast” mit auszustrahlen und in dieser Radio-Show wirklich jeder alles als Wahrheiten verbreiten kann. Vor allem natürlich die Anrufer in der Show, die diese als Sprachrohr für die verstecktesten Behauptungen nutzen.

Beispiele zu der Sendung findet Ihr auf diesem Blog  HIER, HIER oder auch HIER.

“Westword” griff 2007 in  ihrem sehr umfangreichen Artikel die ganzen Verschwörungen um den Airport auf und vergaß dabei natürlich nicht den Marmorstein der “New World Airport Commission”. “Niemand hat sich die Mühe gemacht, Charles Ansbacher, den heutigen Dirigenten des Boston Landmarks Orchestra” zu dieser Kommission zu befragen, heißt es in dem Artikel. Ansbacher war jedoch in den 1990er Jahren einer der Vorsitzenden diesen mysteriösen Gesellschaft udn damit wohl einer der NWO in den Augen der Verschwörungstheoretiker.

Laut “Westword” lebte Ansbacher damals in Denver und gründete im Auftrag des neu entstehenden Flughafens eine “nicht gewinnorientierte Organisation, die dazu beitragen sollte, den neuen Flughafen den Einwohnern von Denver vorzustellen”. Namhafte Personen aus der Region waren in dieser Kommission damals Mitglied. Den Namen entlehnte der Kunstanwalt “Dvoráks New World Symphony”, da der DIA nicht nur der neuste Flughafen der Welt werde, sondern zugleich auch der erste seit Dallas in Texas aus dem Jahr 1973.

Flugshows, Galaabende und der Wille, Kunst in die Architektur zu bringen, gehörten zu den Aufgaben der “New World Airport Commission”. Daran arbeiteten 39 ausgewählte Künstler wie eben auch Leo Tanguma mit seinen in mexikanischem Stil geschaffenen Bildern.

Und die Freimauer?

“Die Vorstellung, dass etwas geheimnisvoll ist, ist absolut absurd”, sagte Charles Ansbacher 2007.

Und doch waren hier tatsächlich die Freimauer am Werk! Leugnen kann der Flughafen das so oder so nicht, da ihr “geheimes Symbol” für jeden sofort sichtbar die Zeitkapsel im Eingangsbereich ziert. Nun sind die Freimauer – egal, was ihnen alles nachgesagt wird – seit Gründung der USA in Amerika aktiv und vielfach vertreten. Ein Geheimnis ist das nicht. Im Gegenteil. Und abgestritten wird das dort auch nirgendwo.

Was natürlich auch alberner nicht sein könnte, da die Freimauer quasi die ganze USA mit ihren Logos und Symbolen vollgestopft haben. Der Geheimbund sei, so “Westword” zu ihren Zeichen auf dem Stein, “eine legitime brüderliche (und historisch geschlossene) Organisation mit bürgerlichen Bindungen zum Engagement des Flughafens”. Im Klartext heißt das, dass die Freimauer dem Airport den Stein für ihre Zeitkapsel sponserten.

Es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass sie an der laufenden Planung oder Entscheidungsfindung in der zivilen Einrichtung beteiligt sind.

Mit diesem knappen Worten wird die Freimauer-Aktivität am Flughafen Denver abgetan. Ob die Organisation, der bekanntlich Personen von Rand, Namen und Einfuß angehören, beim Bau des DIA nicht doch mehr involviert haben, ist meiner Meinung nach allerdings durchaus zu vermuten. Sei es auch “nur” finanzielle Vetternwirtschaft innerhalb der Finanzierungen, Behören und Baufirmen bei der Errichtung des Flughafens …

Was denkt Ihr darüber? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Aufruf: Unterstütze auch DU ein Crowdfunding-Projekt zur Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik! (Updates)

"Objekt M": Ein UFO-Absturz in der Eiszeit? Eure Unterstützung ist gefragt! (Bild: NASA / Archiv / Montage: L. A. Fischinger)
“Objekt M”: Ein UFO-Absturz in der Eiszeit? Eure Unterstützung ist gefragt! (Bild: NASA / Archiv / Montage: L. A. Fischinger)

(Updates) Schon vor genau 20 Jahren habe ich über ein Rätsel der Menschheit berichtet, welches von mir in all den Jahren nicht aus den Augen verloren wurde: Das “Objekt M” in Estland. Es soll sich dabei – so unglaublich es klingt! – um ein “anormales Objekt” oder sogar um ein UFO handeln, das seit Jahrtausenden in Nordeuropa im Erdreich liegt. Bis heute! Um in diesem Fall weiter zu kommen, benötige ich nun Eure Unterstützung. Um was es genau geht, wie der Stand der Dinge nach meinen jahrelangen Recherchen und Bemühungen ist, was in all den Jahren erreicht und nicht erreicht wurde etc. – all das soll hier für Euch genau zusammengefasst werden. Das ominöse Objekt wird auch Euch faszinieren! Danke!

 

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Stand: 2. März 2017

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit September 1989 bin ich begeisterter Grenzwissenschafter, Fan des Unerklärlichen bzw. ein Jäger des Phantastischen. In meiner Autorenvita auf diesem Blog schildere ich meinen entsprechenden “Werdegang” recht anschaulich und detailliert …

Schon 1996 habe ich dabei in einem Buch über eine überaus sonderbare Geschichte berichtet, die sich in Tallinn, der Hauptstadt von Estland, in den 1980er Jahren zugetragen hat. Also noch in den Tagen des “Kalten Krieges” und in der UdSSR und damit natürlich vor der Unabhängigkeit Estlands. Denn damals, Leserinnen und Leser von mir wissen das mit Sicherheit, wurde per Zufall ein etwa 20 Meter großes Objekt in der Erde gefunden, dass die Russen den Namen “Objekt M” gaben. Doch dieses Objekt M hatte es laut den Berichten in sich. Nicht nur, dass dieser Fund im Erdreich unweit der Ostseeküste Estlands aus Eisen, Titan und zahlreichen weiteren Elementen besteht, sondern auch, da dieses “Ding” als ein “UFO aus der Eiszeit” angesehen wurde. Und wird.

Neben vielen Gerüchten, Halbwahrheiten aber auch eindeutigen Fakten um dieses Objekt und seine wahre Natur, gibt es auch viel Misstrauen darum.

Zu diesem “Mystery-Fall” gibt es mir inzwischen vorliegende Untersuchungsberichte auf Russisch. Dieser Aufruf dient dazu mittels Eurer direkten Unterstützung bzw. via Crowdfunding diese anspruchsvollen wissenschaftlichen Berichte professionell ins Deutsche übersetzen zu lassen.

Im Folgenden eine Zusammenstellung der gesamte Geschichte und des Projektes. Sie soll Euch verdeutlichen, warum und wozu ich Eure Unterstützung benötige.

Alternativ auch über meinen Aufruf auf der Unterstützerplattform “leetchi”. Jeder kann sehr einfach, sicher und bequem daran als Unterstützer/In teilnehmen. Der genau Link ist: https://www.leetchi.com//c/projekt-von-lars-a-fischinger

Einige Fakten um “Objekt M”

Inzwischen sind zwei Jahrzehnte ins Land gegangen, seit ich erstmals – eher beiläufig – über das angebliche “UFO aus der Eiszeit” berichtet habe. Dennoch habe schon vor Jahren die Spur dieser Geschichte fast schon durch Zufall erneut aufgenommen. In meinem Buch “Historia Mystica“, in einem Artikel für das Magazin “Sagenhafte Zeiten” der A.A.S. und bei zwei, drei Vorträgen habe ich darüber informiert und berichtet.

Im Jahr 2010 gelang es mir dann durch Kontakte vor Ort selber in Estland zu recherchieren. Dabei nutzte ich auch die Gelegenheit, einer Reihe von Gerüchten um Objekt M und sogar ganze unterirdische “UFO-Basen” in Estland, Lettland und Litauen nachzugehen. In einem kurzen Vortrag bei dem Kongress der A.A.S. 2012 in Dresden habe ich beispielsweise von diesen Falschinformationen usw. berichtet. Ihr findet diesen auf meinem YouTube-Kanal hier online.

Dennoch blieb ich in all den Jahren “im Hintergrund” alles andere als untätig, im Gegenteil. Denn neben Gerüchten gibt es natürlich auch Fakten. Etwa sind die folgenden Punkte zu diesem eiszeitlichen Objekt eindeutig:

  • Es wurde ein großes Objekt in der Erde bei Bohrungen gefunden
  • Das Objekt ist grob bis zu 20 Meter lang/groß
  • Es besteht aus einer Metalllegierung bzw. es sind zahlreiche Metalle enthalten
  • Es wurden von Wissenschaftlern der UdSSR vor Ort mindestens drei Proben von Objekt M genommen
  • Diese Proben wurden an verschiedenen Instituten umfangreich untersucht und analysiert
  • Es gab umfassende geologische, metallurgische etc. Untersuchungen durch die Sowjets
  • Vor Ort erinnern sich heute noch immer Menschen an die damalige “Sache”

Weiter konnte ich vor, während und nach meinem Besuch in Estland feststellen:

  • Das “Ding” befindet sich noch immer vor Ort in der Erde
  • Es gibt (mindestens) einen sehr umfangreichen Untersuchungsbericht über diese Untersuchungen damals
  • Viele Gerüchte und Spekulationen, wie etwa von einer UFO-Basis unter Tallinn, sind falsch bzw. mit anderen Geschichten vermischt worden
  • In Estland kennt man Objekt M … aber kümmert sich praktisch nicht um die Story
  • Unzählige Anfangen zu dem Fall von mir, über viele Jahre hinweg und in vielen Teilen der Welt, wurden zu 99 Prozent vollkommen ignoriert
  • Fast alle “Führungspersönlichkeiten” in der Staatsbibliothek von Estland und anderen offiziellen Stellen kennen den Fund, haben aber angeblich überhaupt keine Unterlagen dazu aus den Tagen der UdSSR
  • Auch in persönlichen Gesprächen vor Ort mit diesen Personen wurde das deutlich
  • Aktivitäten jeglicher Art der verhassten früheren Besetzungsmacht Sowjetunion, ihrer Armee oder des KGB bzw. das ganze Thema “UdSSR” ist in Estland ein “rotes Tuch”

Meine Spurensuche vor Ort und die Rückschläge

Auch nach der Veröffentlichung des Thema 2009 in dem Buch “Historia Mystica” sowie in einem Artikel, in denen ich damals die aus Estland erhaltenen Erkenntnisse zusammenfasste, war ich weiterhin an der Story dran. Diese Veröffentlichungen erschienen, dies soll der Vollständigkeit halber hier unterstrichen werden, vor meinen Recherchen vor Ort.

Ich berichtete zwar bereits 2009, dass der Fund alles möglich sein kann, aber es sei eben noch immer nicht klar – was genau. Vielleicht von einer Ur-Kultur á la Atlantis, schrieb ich etwa in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” (Nr. 4/2009). Von einem “UFO aus der Eiszeit” wurde aufgrund der ermittelten Form gesprochen, die einer “fliegenden Unterasse” ähnelt. Also ein UFO-Absturz vor Jahrtausenden? Mitte der 1980er Jahre erzählte man auch davon, dass es Reste von sehr früher (eiszeitlicher) Eisenverhüttung an der Ostsee sein könnten. Andere sprachen von Industrieabfall aus Metall den modernen Werften von Tallinn. Da Objekt M in einer eiszeitlichen Ablagerung (Moräne) mit einem Mindestalter von 10.000 Jahren liegt, spekulieren andere wiederum, dass Objekt wurde durch Gletscherbewegungen aus Skandinavien an seinen jetzigen Ort geschoben.

VORTRAG von Lars A. Fischinger 2012: "Objekt M" - Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)
VORTRAG-VIDEO von Lars A. Fischinger 2012: “Objekt M” – Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)

Als ich vor sechs Jahren einige Tage vor Ort in Estland mehr über diesen Fund in Erfahrung bringen wollte, traf ich mich mit zahllosen Personen, die mir hilfreich sein konnten/wollten. Ein Geologe in der staatlichen Bibliothek etwa versicherte mir, dass sei alles nur Dreck und mehr nicht. Die Leiterinnnen und Leiter der Bibliothek wiederum versprachen in einem mehrstündigen Gespräch ihre sehr umfangreichen Archive nach Material zu dieser Angelegenheit zu durchkämmen. Immerhin soll in den 1980er Jahren die Aktivitäten der Russen um Objekt M auch in der Presse gestanden haben. Trotz vielfacher Nachfragen in Estland in den Jahren nach meinem Besuch erhielt ich bis heute keine konkreten Antworten. Von Material jeglicher Art ganz zu schweigen …

Vor Ort hielt ich jedoch den viele Jahre ersehnten Untersuchungsbericht der Sowjets über diesen Fund selber in den Hände. Das war 2010 und man versprach mir eine Kopie davon zukommen zu lassen. Doch diese habe ich nie bekommen. Im Gegenteil: Meine Anfragen in Estland wurden immer – wenn überhaupt – vertröstend beantwortet. Ebenso Recherchen und Anfragen bei unzähligen öffentlichen Behörden und Institutionen sowie verschiedener Stellen und Ämtern im ganzen Land. Auch eine Ausweitung der Nachforschungen über Russland bis Japan erbrachte – nichts!

Japan übrigens deshalb, da einst auch die Japaner lange nach dem Ende der UdSSR dort Nachforschungen angestellt haben. Jedoch rückten diese sogleich mit dem Fernsehen an und sollen ohne irgendwelche Genehmigungen dort “gearbeitet” haben. Ich vermute, dass es sich dabei um einen japanischen Fernsehsender handelte, für den ich selber vor vielen Jahren bei einer Mystery-TV-Reihe mitarbeite.

Neue Hoffnung schöpfte ich, als vor einigen Jahren ein russisches Fernsehteam bei mir war, das für einen Sender in Moskau arbeitete. Auch dieser Sender produzierte eine Mystery-TV-Serie zur Grenzwissenschaft. In den Drehpausen brachte ich bei dieser Gelegenheit natürlich Objekt M ins Spiel und fragte, ob man mir hierbei weiter helfen könne. Auch hier versprach man mir Hilfe und Recherchen…und auch hier waren meine späteren Nachfragen vergebliche Mühe.

Die Sprachprobleme bei solchen Recherchen in Eigeninitiative kann sich jeder leicht vorstellen. Nicht nur, das “Objekt M” nur ein Name von mehreren für diesen Fund ist, sondern auch das Kyrillische (und Japanische) machen Nachforschungen sehr, sehr mühsam. Selbst die damals beteiligten Personen haben unterschiedliche Namen, wenn man beispielsweise nach Spuren im Internet sucht. Eben aufgrund von Übersetzungen aus dem Kyrillischen ins Estnische oder Englische. Und wie soll man so beispielsweise Bibliotheksbestände in Russland durchsuchen, wenn man keine wirklich konkreten Namen, Suchbegriffe und Schreibweisen hat?

Wer suchet, der findet …

Meine Jagd nach Objekt M dauert nun schon 20 Jahre. Dabei war ohne Zweifel mein Besuch vor Ort ein Höhepunkt, da vieles ad absurdum geführt werden konnte, aber sich eben auch viele Fakten zeigten. Vor allem festzustellen, dass die UdSSR tatsächlich einst einen Bericht über ihre Forschungen verfasst hat, und ich diesen dicken Bericht selber durchgesehen habe, war Ansporn weiter zu machen. Verfasst war das Dokument natürlich in Kyrillisch/Russisch und damit für mich quasi außerirdisch.

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Doch wie Ihr nun wisst, habe ich nie diese zugesagte Kopie bekommen. Jahre, unzählige Stunden Arbeit, Nerven und ausnahmslos(!) Rückschläge hat es mich gekostet, bis sich das Blatt wendetet. Nachdem ich damals bei der Durchsicht der Untersuchungsergebnisse nicht mal die in kyrillisch geschriebenen Überschriften oder die Namen der beteiligten Forscher usw. entziffern konnte, freute ich mich auf das versprochene Dokument. Doch ich bekam nicht einmal irgendwelche der genannten “Eckdaten” wie zum Beispiel Erscheinungsjahr, Druckort oder sogar Auszüge – nichts. Nur einmal ein Angebot, dass ich für hunderte von Euro vielleicht ein Exemplar bekommen könnte.

Warum ich es damals nicht direkt kopiert habe, werden sich vielleicht einige von Euch fragen. Das habe ich mich zu meinem Ärgernis in all den Jahren auch gefragt. Ich hielt es nicht für notwendig, darum zu bitten. Die freundlichen Aussagen, dass man neue Digitalisierungtechnik habe und mir das Papier digitalisiert und zusendend, reichte mir. Es gab keinen Grund, an der Hilfsbereitschaft zu zweifeln!

Inzwischen haben sich meine nervenaufreibenden Bemühungen gelohnt und ich habe den vollständigen UdSSR-Untersuchungsbericht vorliegen. Inklusive aller Tabellen, Diagramme und Zeichnungen und dazu sogar noch zwei weitere (kürzere) Berichte zu diesem Objekt. Zwar aus einer ganz anderen aber dennoch offiziellen Quellen und aus einem anderen Teil der Welt, aber sie liegen vor. Und das zählt.

Ich bitte um Eure Mithilfe!

Seit ein paar Jahren habe ich nun die so lange ersehnten Dokumente. Natürlich sind sie in Kyrillisch verfasst; also Russisch. Und vor allem in dem umfangreichen “Hauptbericht” wimmelt es von Fachbegriffen, wissenschaftlichen Aussagen und Beschreibungen etc., so dass ich dafür Eure Hilfe benötige.

In den vergangenen Jahren habe ich bei dutzenden Übersetzter/Innen und Übersetzungsbüros um Angebote für eins Übertragung ins Deutsche gebeten. Wenige Seiten konnte ich über eine Universität bereits vor 2 Jahren übersetzen lassen. Obwohl es auch dort alles andere als eine einfache Russisch – Deutsch-Übersetzung war. Nur leider übersteigen alle Angebote für eine seriöse und kompetente(!) Übersetzung der Texte meine Mittel. Auch wenn einige Büros den Auftrag aufgrund der Schwierigkeit der Texte erst gar nicht annehmen würden, belaufen sich die Kosten wahrscheinlich/möglicherweise auf mehrere Tausend Euro. Selbst “Sponsoren”, die mir helfen wollten, sprangen deshalb verständlicherweise wieder ab. Die oben genannte Universität würde mir zwar auch den Rest der Unterlagen übersetzen, aber diesmal nur gegen offizielle Bezahlung eines Auftrages.

Diskussionen nach dem "Objekt M"-Vortrag von Lars A. Fischinger 2012 bei der A.A.S. in Dresden (Bild: M. Sievers)
Diskussionen nach dem “Objekt M”-Vortrag von Lars A. Fischinger 2012 bei der A.A.S. in Dresden (Bild: M. Sievers)

Ich habe die unterschiedlichsten Angebote gesammelt. Ein Betrag von um die 2.000 bis 3.000 Euro (teils mehr, teils weniger!) müssen tatsächlich veranschlagt werden. Je nach Qualität der Übersetzung des schweren Textes und auch in welchem Umfang die drei Dokumente übersetzen werden sollen. Hierbei solltet Ihr wissen, dass ich bei den meisten meiner Angebotseinholungen die beiden erwähnten kürzeren Berichte erst gar nicht mit in den Auftrag nahm. Ebenso, dass es zusammen inkl. aller Tabellen etc. über 100 Seiten sind. Bei einigen Verhandlungen über eine Auftragsvergabe habe ich auch den Text radikal zusammengestrichen. Das heißt, dass Zeichnungen, Formeln oder Tabellen, die eine ganze oder auch nur halbe Seite Platz einnehmen, von mir weggelassen wurden. Immerhin enthalten diese weit weniger Text/Wörter als als eine normale Seite. Doch mein “Preisdrücken” brachte nicht die gewünschten Resultate.

Auch überlege ich schon ein paar Jahre, dies (und andere Projekte, die auf Eis liegen!) via Crowdfunding zu realisieren, da ohne eine Übersetzung die so viele Jahre energisch gesuchten Dokumente “wertlos” sind. Ich finanziere meine Arbeit bekanntlich nicht durch Crowdfunding oder kostenpflichtige Abos, um zumindest Kosten denkend arbeiten zu können. Wobei ich eine Crowdfunding-Kampagne weiterhin im Hinterkopf habe, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Auch habe ich keinen Chef, keinen Verein, keine Organisation und keine Redaktion, die hinter mir steht.

Deshalb heute nach reiflicher Überlegung dieser eher ungewöhnliche Schritt, Euch, liebe Freundinnen und Freunde des Phantastischen, um Eure direkte Mithilfe zu bitten. Sämtliche meiner Arbeiten werden ausschließlich durch Werbung finanziert und ist somit vollkommen kostenfrei. Ohne, dass irgendeine Art Finanzierungs-Plattform zwischen uns steht. Zumal einige von Euch mir bereits mehrfach vorschlugen, mit einem solchen Aufruf meine grenzwissenschaftliche Community um Unterstützung zu bitten. Ein kurzes YouTube-Video von mir dazu findet ihr hier auf meinem Kanal.

Ich habe dazu kürzlich eine sogenannten PayPal.me-Seite eingerichtet. Dort kann jeder mit nur einem Klick mich bei meiner Arbeit unterstützen. Wirklich jede Zuwendung bei meiner Suche nach der Wahrheit von Euch ist willkommen und wird benötigt.

Sofern Ihr nicht PayPal nutzt, diese spannende Sammelaktion anders unterstützen oder sogar sponsern wollte, geht es auch abseits von PayPal. Schreibt mir in diesem Fall einfach eine E-Mail an Info@Fischinger-Blog.de.

Jede Art von Unterstützung ist willkommen. Auch auch auf dem Postweg an:

Lars A. Fischinger

Wesselingstrasse 11A

48653 Coesfeld-Lette

(Gerne könnt Ihr mir bei meinen Arbeiten auch direkt “physisch unter die Arme greifen”. Zum Beispiel durch ausgelagertes Archivmaterial, gebrauchte/neue Bücher und Magazine zu den Themen meiner Tätigkeiten oder jeglicher Art von Büromaterial, Film- Foto- und EDV-Technik …)

Zusätzlich habe ich auf der beliebten, sicheren Plattform “leetchi” eine Sammelaktion gestartet, die voraussichtlich bis zum 11. Dezember 2016 laufen wird. Jeder kann sehr einfach, sicher und bequem daran als Unterstützer/In teilnehmen. Der genau Link ist:

Lars A. Fischinger
Mein Titelbild der Projekt-Seite bei leetchi.com

Dort könnt Ihr auch sehr einfach meine leetchi-Aktion teilen. Ebenso wie selbstverständlich dieses Postings hier über die entsprechenden Button. Macht bitte reichlich davon Gebrauch, damit wir möglichst viele Menschen erreichen!

Was mache ich mit Eurer Unterstützung?

Sollte es tatsächlich gelingen, dass wir die erforderlichen Mittel zusammenbekommen, gebe ich natürlich eine Übersetzung des Berichtes in Auftrag. Je nach Unterstützung vielleicht sogar von allen drei Texten, was natürlich überaus wünschenswert wäre. Was letztlich dabei herauskommt, wird sich zeigen. Doch die Rätsel der Welt sind da, um sie zu knacken.

Und sollte es tatsächlich so sein, dass die benötigten Mittel auf diesem Weg zusammen kommen und es sogar mehr als die erforderlichen werden, so wird der “Überschuss” natürlich in weitere Arbeiten gesteckt. Beispielsweise eine Analyse eines Metallobjektes aus Ungarn, dass ich am Ende dieses Vortrages hier erwähne und mir vorliegt. Hier bieten sich viele Möglichkeiten für die grenzwissenschaftliche Forschung/Gemeinde. Gleichfalls halte ich Euch über den Stand dieser Sammelaktion auf dem Laufenden und letztlich könnte daraus eine neue Buchveröffentlichung auf den Spuren des Phantastischen entstehen. Auf der Plattform “leetchi” wiederum könnt Ihr ebenso diese Aktion öffentlich verfolgen.

Gerne kann ich Euch den Eingang Eurer Zuwendung und den Zweck auch quittieren. Selbstverständlich könnt Ihr aber auch vollkommen anonym bleiben.

Ich bin sicher: Gemeinsam könnten wir es stemmen und den nebligen Schleier des Phantastischen um Objekt M lüften!

Mit einem großen Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer,

Euer Jäger des Phantastischen

Lars

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger


Updates zur Crowdfunding-Kampagne

  • Update 6 / 2. März 2017

Aufgrund der (wissenschaftlichen) Schwierigkeit des russischen Hauptberichtes, hat eine offizielle Behörde eine Übersetzung ablehnen müssen. Der anspruchsvolle potenzielle Auftrag wurde aber intern weitergeleitet!

Euer Jäger des Phantastischen

LARS


  • Update 5 / 28. Februar 2017

Auf diesem Blog findet Ihr auch den Bereich “Werbung, Kooperation und Sponsoring“, über den Interessierte die Mystery-Forschung aktiv fördern und unterstützen können. Etwa durch Werbung oder Kooperationen. Entsprechende Anfragen von meiner Seite in den vergangenen Monaten blieben leider bisher ohne Antworten.

Euer Jäger des Phantastischen

LARS


  • Update 4 / 25. Februar 2017

Die Crowdfunding-Kampagne bei Leechi.com wurde von mir ein drittes Mal verlängert. Leider ist die Beteiligung bzw. die Unterstützung an diesem Projekt überaus gering (siehe auch Update 3).

Euer Jäger des Phantastischen

LARS


  • Update 3 / 12. Januar 2017

Mit Stand heute haben wir über die genannte Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Leechi (www.leetchi.com//c/projekt-von-lars-a-fischinger), diesen Blog-Beitrag und dem Video unten auf meinem YouTube-Kanal (siehe Update 1)

700 Euro

gesammelt!

Allen Unterstützern dafür schon mal an dieser Stelle meinen herzlichen Dank!

Euer Jäger des Phantastischen

LARS


  • Update 2

Ein Ausschnitt einer Probeseite des (langen) “Hauptberichtes” rund um das “Objekt M”:

Ein Ausschnitt einer Probeseite des "Hauptberichtes" rund um das "Objekt M" (Bild: L. A. Fischinger/Archiv)
Ausschnitt des “Hauptberichtes” rund um das mutmaßlich überaus seltsame “Ding” in Estland (Bild: L. A. Fischinger/Archiv)

  • Update 1

Am 28. Dezember habe ich auf meinem YouTube-Kanal dieses Video zur der Crowdfunding-Kampagne hochgeladen. Dort fasse ich das Projekt und das Thema kompakt für Euch nochmals zusammen (siehe auch hier):

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.
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Der Black Knight Satellit der Ancient Aliens und ein 1955 explodiertes UFO im Erdorbit: Die Fusion zweiter Mysterien +++Video & Artikel+++

VIDEO & ARTIKEL: Der "Black Knight Satellit": Umkreis die Erde seit Jahrtausenden ein Beweis für die Astronauten der Antike? (Bilder: Pixabay/gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO & ARTIKEL: Der “Black Knight Satellit”: Umkreis die Erde seit Jahrtausenden ein Beweis für die Astronauten der Antike? (Bilder: Pixabay/gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Beobachten uns seit bald 13.000 Jahren Aliens mit einer inzwischen “Black Knight Satellit” genannten Sonde? Was ist dieser angebliche “Schwarzen Ritter Satellit”? Kreist bist heute eine Raumsonde der Ancient Aliens um unseren Planeten? Ein sehr spannendes Thema, das ich bereits vor einigen Jahren diskutierte. Aber auch eine Spekulation, die im Internet offenkundig mit einem zweitem Thema aus dem Bereich der Grenzwissenschaft vermischt wurde: Der angeblichen Explosion eines UFOs im Jahr 1955 im Erdorbit! Zwei unterschiedliche Themen, die zu einem fusionierten. In diesem YouTube-Video und ausführlichen Artikel erfahrt Ihr die genauen Hintergründe hinter den mysteriösen Geschichten um den “Black Knight” und der UFO-Explosion von 1955.


(grafisches Update: 31. Jan 2019)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit einigen Jahren kommt immer wieder das Thema auf, dass im Orbit um unsere Erde eine Art Raumsonde von Ancient Aliens seine Bahnen zieht: Der Black Knight Satellit.

Das Objekt soll seit weit über 10.000 Jahren in unserem Sonnensystem sein und schon in den 1920ger Jahren irdische Funksignale in einer Form zurück zur Erde gesendet haben, die eine Art „Sternenkarte“ ergeben würden. Diese weist in das Sternbild „Bootes“. Eine Botschaft der Astronautengötter?

Ein Thema aber, dass offensichtlich mit einem anderem aus dem Bereich Grenzwissenschaft, Prä-Astronautik und UFO-Forschung vermischt wurde. Dies zeige ich in dem Artikel weiter unten auf.

Alles weitere dazu in diesem Video auf meinem YouTube-Channel.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 18. Feb. 2014 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen und Anregungen, Kommentare und Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger


Der Black Knight Satellit der Astronautengötter und ein explodiertes UFO im Erdorbit

von Lars A. Fischinger

Scheinbar „spukt“ es in unserem eigenen Sonnensystem an einigen Stellen gewaltig. Ein Fall für die „Space Ghosthunter“?

Seit einigen Jahren kursiert im Internet hierzu vor allem die Story um den angeblichen „Black Knight Satelliten“. Einer angeblichen Raumsonde von Außerirdischen, die seit weit über 10.000 Jahren um unsere Erde kreisen soll. Ein Thema, dass ich in meinem Buch „Verbotene Geschichte“ bereits behandelte und seit geraumer Zeit immer mal wieder das Interesse der Mystery-Interessierten weckt. Ergänzend zu meinem entsprechenden Video auf meinem Mystery-Channel bei YouTube, und da das Thema momentan offenbar mit anderen Themen vermischt wird, hierzu ein Artikel mit den exakten Details.

Kreist ein explodiertes UFO um die Erde?

Im Februar 1960 gab das Verteidigungsministerium der USA bekannt, dass unsere Erde von einem nicht zu identifizierenden Objekt mit etwa 15 Tonnen Gewicht um­kreist wird. In den Reihen der amerikanischen Wis­senschaftler herrschte große Verwirrung, da bis zu diesem Zeitpunkt nur die Sowjetunion Satelliten – die „Sputnik“-Klasse – im All unterhielt. Noch dazu waren Start und Flugbahnen der sowjetischen Trägerraketen von den USA aufmerksam verfolgt worden, womit eine Gleichstellung mit dem 15 Tonnen-Objekt und den „Sputniks“ ausgeschlos­sen werden konnte.

Es sollte allerdings nicht bei diesem einen Ob­jekt im All bleiben, denn am 2. November 1966 gelangte es der NORAD („North Atlantic Air Defense“) drei „interaktive Satelliten“ im Orbit zu finden. Die Herkunft war unbekannt.

Nach weiteren 13 Jahren wurde aus der ganzen Ge­schichte eine scheinbare Sensation, zumindest aus Sicht der Sowjets. Am 20. August 1979 druckte die südafrika­nische Tageszeitung „Rand Daily Mail“ (Johannesburg) das Inter­view „Is there a dead Ship from outher Space?“ mit dem sowjetischen Astrophysiker und Mathematiker Professor Ser­gej Petrovich Bozhich ab. Das Interview führte der Journalist Henry Gris aus den USA, der des Russischen mächtig war.

Auch der „National Enquirer“ aus den USA druckte im August 1979 das Interview unter der sensationellen Überschrift „Wissenschaftler entdecken beschädigtes Alien-Raumschiff im Orbit um die Erde“ („Scientists discover damaged Alien Spacecraft is in Orbit around Earth“).

Ein meiner Meinung nach bisher recht wenig beachteter Mythos der Grenzwissenschaft wurde durch diese Veröffentlichungen geboren!

So erklärte Professor Bozhich dem US-Journalisten in seinem Interview, dass die sowjetischen Ministerien seit Anbeginn des „Sputnik“-Zeitalters den Erdorbit unter ständiger Radarkontrolle hielten. Dabei seien den Astronomen immer wieder „unbekannte Satelliten“ aufgefallen, die weder den USA gehören konnten noch ihre eigenen waren. Die Bahnen der einzelnen Körper, so Bozhich weiter, wurden von ihnen zurückgerechnet, so dass sie zu einem spannenden Ergebnis gelangten: alle Teile im Erdorbit stammen von ei­nem am 18. Dezember 1955 in einer Erdumlaufbahn explodierten Objekt.

Damit nicht genug, denn besonders verblüffend war die Auskunft von Professor Bozhich, dass die Sowjets den explodierten Hauptkörper für ein „außerirdisches Raumschiff“ mit einem errechneten Durchmesser von bis zu 80 Metern halten. Bozhich 1979:

Nach meiner Meinung gibt es keinen Zweifel, dass ein zerstörtes außerirdisches Raumschiff um unsere Erde kreist, das Grab einer fremden Welt mit einer toten Mannschaft an Bord.

Die Russen waren sicher: Es muss ein UFO sein!

„Es ist explodiert“, war sich der Russe sicher, „zwei größere und acht kleinere Teile umkreisen die Erde“. Bozhich vermutet in dem Interview, dass die USA heimlich die UFO-Teile und die Aliens im Orbit bergen wollen, „bevor die Bruchstücke zur Erde fallen und in der Atmosphäre verglühen“. Irgendeine „schwerwiegende Panne“ habe das UFO der Fremden zerstört. Diese Aliens wiederum hätten die Menschheit beobachten wollen, spekulierte der Professor im Interview.

Henry Gris staunte nicht schlecht und fragte, ob sein Interviewpartner „mit aller Ernsthaftigkeit von dem überzeugt“ sei, was er da von sich gebe. Und Bozhich war sich auch sicher, dass es beispielsweise kein Asteroid sein konnte. „Wir haben geprüft und wieder geprüft“ – es muss ein UFO sein.

E-Mail von Gott: Die Suche nach einer Botschaft der Ancient Aliens – Wie müssen wir uns einen eindeutigen Beweis der Astronautengötter vorstellen und wo könnten wir diesen finden? (M)ein 5-Punkte-Plan (Bild: NASA/ESA/Hubble Heritage Team/STScI/AURA / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: E-Mail von Gott: Die Suche nach einer Botschaft der Ancient Aliens(Bild: NASA/ESA/Hubble Heritage Team/STScI/AURA / L. A. Fischinger)

Die Trümmer eines fremden Raumschiffs kreisen oder kreisten um unseren Planeten? Erlaubten sich die Sowjets einen Scherz mit dem Journalisten? Ist das dieser „Black Night Satellit“, von dem immer mal wieder die Rede ist? Oder besaßen die Russen damals konkrete Anhaltspunkte, die sie zu diesem Alien-Resultat führten?

Angeblich, so der Astrophysiker im Interview, hätten die UFO-Trümmer „die Bahnen unserer eigenen Satelliten (…) leicht abgelenkt.“ Das war der eigentliche Grund, warum man sich damit genauer befasst habe, „und jetzt kann es keinen Zweifel mehr geben, dass wir es mit Teilen eines außerirdischen Raumschiffes zu tun haben“ …

Dr. Vladimir Georgeyevich Azhazha, der Kapitän des ersten Atom-U-Bootes, das unter dem Nordpol fuhr, bestätigte dem Journalisten Gris die Aussagen von Bozhich. „Wenn Russen und Amerikaner die Köpfe zusammenstecken würden“, so Azhazha, „könnten Teile des Raumschiffes zur Erde gebracht werden“ bevor sie in der Erdatmosphäre verglühen. (Was nach über 50 Jahren wohl inzwischen der Fall sein dürfte.) Er selber jedoch habe „überhaupt keinen Zweifel, dass wir es mit Bruchstücken eines fremden Raumschiffes zu tun haben“.

Wenn das mal nicht mehr als erstaunlich ist.

Die USA bestätigte das “Objekt” – aber kein UFO

Für die Astronomen der USA waren die Aussagen des sowjeti­schen Astrophysikers nicht direkt ein Witz. Denn auch der ame­rikanische Astronom John P. Bagby kam in seiner Studie „Terrestrial Satellites: Some direct and indirect Evidence“ zu dem glei­chen Resultat. Bagby verfolgte ebenfalls die Flug­bahnen der sonderbaren Objekte im Erdorbit und rechnete sie bis zu ihrem Ausgangspunkt zurück.

Das war bereits rund zehn Jahre vor dem Interview mit dem russischen Professor Bozhich. Schon 1969 publi­zierte Bagby darüber im astronomischen Wissenschaftsmagazin „ICARUS“ (Nr. 10/1969) seinen genannten Beitrag „Terrestrial Satellites: Some direct and indirect Evidence“. Darin war er gleichfalls der Meinung, dass am 18. Dezember 1955 „etwas“ im Orbit unserer Erde explo­dierte. Etwas – ein Raumschiff von irgendwelchen Aliens er­kannte er indessen jedoch nicht.

Einige NASA-Wissenschaftler bezweifelten damals sogar ganz, dass es überhaupt ein 1955 explodiertes Hauptobjekt gab. Die Berechnungen seien schlicht falsch, so die Kritiker.

Wir wissen also nicht, was da 1955 im Orbit explodierte. Glauben wir den Russen – oder glauben wir den USA? Beweisen lässt sich heute keine der beiden Aussagen mehr.

Diese Berichte des 15 Tonnen schweren Objektes in einer Umlaufbahn um die Erde scheint in der aktuellen Debatte um den „Back Knight Satelliten“ scheinbar eingeflossen zu sein. Erstaunlich aber finde ich, dass vor allem die Aussagen der Russen dabei offenbar wohl nicht bekannt sind.

Zumindest fand ich bisher im Internet keine diesbezüglichen Erwähnungen oder Verbindungen. Obwohl eine angebliche UFO-Explosion 1955 im Orbit mit Sicherheit eine mehr als spannende Story ist. Die aber wiederum nicht zu einem „Black Knight Satelliten“ von Ancient Aliens passt, der noch heute aktiv sein soll.

Die Geschichte des angeblichen “Black Knight Satellit”

Die meines Wissens frühste Erscheinungen dieser Art, die ebenfalls niemand so recht einordnen konnte, wurde zum Beispiel im Dezember 1927 beobachtet. Eben genau der eigentliche Ursprung der gesamten Berichte um den Schwarzen Ritter der Außerirdischen!

Ein US-Kongressabgeordner wollte von der NASA wissen, ob es einst eine Zivilisation auf dem Planten Mars gab (Bild: NASA / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
„Gab es eine Zivilisation auf dem Mars?“ US-Abgeordneter fragt die NASA nach Mars-Bewohnern und verwirrt die Medien (Bild: NASA / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

In jenen Tagen vor bald 100 Jahren konnten die amerikanischen Astronomen A. H. Taylor und L. C. Young die ersten sonderbare „Black Knight“-Radiosignale registrieren. Die Quelle des Echos lag außerhalb der Erde im All. Aber die empfangenen Signale waren eindeutig irdischen Ursprungs. Von irgendetwas oder irgendjemand wurden die Signale im All reflektiert, wie die beiden Astronomen Young und Taylor im Mai 1928 in „Proseedings of the Institute of Radio Engineers“ (vol. 16) berichteten.

Der Mathematiker und Physiker Professor Carl Størmer (1874 bis 1957) aus Norwegen bekam von der Sache Wind. Natürlich war er an diesen Signalen aus dem All stark interessiert.

Fast ein Jahr nach Entdeckung durch Taylor und Young, nämlich am 25. September 1928, startete Størmer mit dem niederländischen Physiker Dr. Balth van der Pol (eigentlich Balthasar, 1889 bis 1959), Versuchsleiter bei „Philips“ in Eindhoven, eine Versuchsreihe um der Sache auf den Grund zu gehen. Professor Størmer und sein Team sendeten dazu alle 30 Sekunden ein Radiosignal in das All, um dann abzuwarten, ob ein Echo reflektiert werden würde.

Das Warten hatte sich gelohnt, denn am 11. Oktober konnten sie die gleichen Signale wieder registrieren. Allerdings kamen die vorher in gleichmäßigen Abständen gesendeten Impulse nun mit ein bis 15 Sekunden Verspätung wieder bei ihnen an. Von ihren Ergebnissen berichteten beide Ende 1928 in dem angesehenen Wissenschaftsmagazin „Nature“ (Nr. 3079, vol. 122, 3. November 1928) unter dem Titel „Short-wave Echos and the Aurora Borealis“ (auch in Nr. 3084, vol. 122, 8. Dezember 1928) Størmer publizierte dazu zusätzlich in „Naturwissenschaften“ (Nr. 33, 16. August 1929) in Deutschland.

Als sich die Signale 1934, 1947, 1949 und 1970 wiederholten wurde auch der Astronom Professor Duncan Alasdair Lunan, Großbritannien, auf das Phänomen aufmerksam.

Als Lunan als damaliger Präsident der „Scottish Association for Technology and Research“ die am 11. Oktober 1928 eingefangenen Signale genauer untersuchte, übertrug er sie auf eine Art „Sternenkarte“ (Sekundengitter). Erstaunt blickte er nun auf eine Sternenkarte, die das Sternsystem Epsilon Boötis zeigte.

“Nur Glauben, keine Beweise”

Immer wieder überprüfte er seiner Ergebnisse, bis er seine Ergebnisse 1973 in dem Magazin „Spaceflight“ der „British Interplanetary Society“ in seinem Artikel „Spaceprobe from Epsilon Bootes“ publizierte. Darin sprach er sich für die Richtigkeit seiner Entdeckungen aus.

Lunan war so überzeugt, dass hier tatsächlich außerirdische, intelligente Signale empfangen wurden, dass er in seinem Buch „Man and the Stars“ 1974 berichtete, dass seit fast 13.000 Jahren ein Satellit oder Raumfahrzeug von Außerirdischen in unserem Orbit kreist.

Sogar das „Time Magazin“ wurde auf die Alien-Thesen von Professor Lunan aufmerksam und veröffentlichte dazu am 9. April 1973 den kritischen Bericht „Message from a Star“. Darin wird etwa der britische Radioastronom Sir Martin Ryle mit den Worten zitiert: „Lunan liefert keine Beweise, nur Glauben.“ Außerdem, so die „Time“, denken die „Wissenschaftler im Allgemeinen skeptisch über Lunans fantastisches Szenario“. Was ja eigentlich nicht verwundern sollte.

Große Teile des Buches „Man and the Stars“ widmet Lunan Fragen über Kommunikation mit fremden Zivilisationen im Universum, reisen mit Raumfahrzeugen durch das All usw. Aber auch der Idee der Prä-Astronautik gegenüber ist er darin aufgeschlossen.

Zahlreiche Thesen der „Erich von Däniken-Forschung“ behandelte auch Lunan in seinem Buch. Etwa das „Raumschiff des Ezechiel“ aus dem Alten Testament (s. dazu auch das Interview mit J. F. Blumrich oben), Höhlenzeichnungen von „Astronauten“, das Thema der Hochebene von Nazca (Peru), die Piri Reis-Karte, indische Überlieferungen von Flugwagen („Vimanas“) oder auch die Geschichte des UFO-Absturzes vor 12.000 Jahren in China im Baian-Kara-Ula nahe Tibet. Themen, die bis heute noch immer diskutiert werden.

Sicherlich war dies auch ein Grund, warum damals Professor Lunans Arbeit der „Botschaft der Götter aus dem Universum“ und den nun „Black Knight“ genannten Satelliten als Fantasieprojekte und Spinnerei abgelehnt wurde.

Auffällig ist bei dem Thema des Schwarzen Ritters der Götterastronauten im Internet aber der Umstand, dass auf verschiedenen Seiten gesagt wird, die UdSSR habe ihn mit den „Sputnik“-Sonden beobachtet. Technisch waren diese jedoch dazu überhaupt nicht in der Lage.

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Das Phantom im All

Dieser Vorfall war bis dahin einzigartig und ist natürlich umstritten. Doch die Geschichten der unerklär­lichen Erscheinung im Sonnensystem sind auch mit „Black Knight“ und dem in die Story eingeflossenen „UFO“ von 1955 noch lange nicht die letzten.

Heute sprechen einige bereits von einem „großen intergalaktischen Phantom“, so der Ingenieur John Casani, nachdem 1976 die US-Mars-Sonde „Viking 1“ unvermittelt für einige Zeit aus­fiel. Und tatsächlich „verschwinden“ immer wieder Sonden im All oder es wurden und werden auf Mond und Mars angebliche „technische Hinweise“ oder „künstliche Objekte“ gefunden.

Wir können wirklich nicht behaupten, dass unsere Raumsonden bereits das gesamte Sonnensystem erkun­det haben, und dass keine weiteren Entdeckungen auf uns warten. Was hat es mit den sonderbaren Defekten irdischer Sonden auf sich? Welches Geheimnis ver­birgt sich hinter den immer wieder gesichteten Lichtern auf dem Mond, die teilweise periodische blinken sollen? Ich glaube nicht, dass all diese Erscheinungen und Vorkommnisse mit dem Wort „Zufall“ erklärt werden kön­nen.

Der Autor und Verschwörungstheoretiker Fred Steckling will sogar Aliens dafür verantwortlich machen, die in unserem System leben. „Wir entdeckten außerirdische Basen auf dem Mond“ verkündet er 1996 in seinem gleichnamigen In diesem YouTube-Video HIER habe ich es 2014 bereits kurz vorstellte.

Aliens und UFO-Basen auf dem Mars?

Einige Autoren wollen sogar dem Mars zubilligen, dass dort Außerirdische leben, die nicht wollen, dass wir Menschen sie finden. Etwa hat der bekannte Autor Zecharia Sitchin dahingehend spekuliert, dass dort die außerirdischen “Götter” der Anunnaki seines Planeten „Nibiru“ eine Art UFO-Basis haben könnten.

Auch andere geheime Basen von Außerirdischen werden hier und dort im All immer wieder „gefunden“ oder zumindest vermutet. Wobei aber mit Blick auf den „Black Knight“ zu bedenken wäre: warum soll der Satellit uns bewusst eine „Sternenkarte“ der Außerirdischen offenbaren – wenn andere „Alien-Basen“ & Co. verborgen und streng geschützt sein sollen? Man denke an die Mars-Raumsonde „Phobos 2“ von 1989, die angeblich nahe dem Mars von den Fremden zerstört wurde, wie es nicht nur Zecharia Sitchin in einem seiner Bücher vermutet hat. Die letzten Fotoaufnahmen der Sonde sorgen bis heute für Spekulationen, da diese UFOs zeigen könnten oder sollen.

Die russischen Mars-Sonden „Phobos“ wurden nach dem gleichnamigen Marsmond (auch „Mars 1“) benannt. Ein Schlechtes Omen? Denn schon seit Jahrzehnten wird auch dieser Mond des Mars als Basis von Außerirdischen gehandelt. Entweder seien sie in seinem Inneren versteckt oder der ganze (kleine) Mond selber sei eine Raumstation der fremden Besucher aus dem Kosmos. Damit wäre “Phobos” nach diesen Überlegungen künstlich geschaffen worden …

Eine Landung auf dem Mars schon 1962?

Zum Thema „Phantome im All“ ist auch ein Buch von Leslie Watkins von Interesse. So schildert er 1978 in einem Buch „Alternative 3“ ein Szenario des Unglaublichen. Kern der Aussage: Am 22. Mai 1962 landeten Menschen heimlich auf dem Mars und der erste Funkspruch, den die NASA von der Mission erhielt, war angeblich: „Hurra, wir sind auf dem Mars – wir haben Luft“. Dazu kommen umstrittene und immer wieder zitierte Funksprüche zwischen Mission-Control und den Apollo-Astronauten, die von UFOs auf dem Mond sprechen.

Das Thema „Alternative 3“ ist inzwischen aber angeblich aufgeklärt.

So fand der US-Autor Jim Keith (1949 bis 1999) etwas Interessantes heraus. Die britische Dokumentation „Alternative 3“ (Ausstrahlung am 20. Juni 1977), auf die sich auch Watkins beruft, wurde von der englischen Fernsehanstalt „Anglia TV“ in Szene gesetzt, die diese „Dokumentation“ als Aprilscherz für die Reihe „Science Report“ produzierte.

Da am englischen April-Fool’s-Day, dem 1. April, kein Sendeplatz gefunden werden konnte, wurde die Sendung erst später ausgestrahlt. David Ambrose und Christopher Miles waren die Autoren und Miles auch Regisseur.

Miles verwies später sogar noch einmal ausdrücklich darauf, dass am Ende der „Dokumentation“ die Namen aller Schauspieler ordentlich genannt wurden. Aus einem Aprilscherz entwickelte sich vermeintliches Faktum der Verschwörungstheoretiker …

Interessantes zum Thema bei amazon:

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Nazi-UFOs, Flugscheiben und rechte Gedanken in der UFO- und Grenzwissenschafts-Szene

Aus aktuellem Anlaß weitere Informationen zum Thema “Nazis in der Grenzwissenschaft & UFOlogie”

(Siehe den BLOG-Beitrag: “UFOlogen im Antisemitismus-Bericht des Deutschen Bundestages“)

Online-Artikel und Links (nach UFO-Information.de):
Warum waren die Nazis 1938/1939 in der Antartis? Siehe:

Cornelia Lüdecke: In geheimer Mission zur Antarktis – Die dritte Deutsche Antarktisexpedition 1938/39 und der Plan einer territorialen Festsetzung zur Sicherung des Walfangs. Deutsches Schiffahrtsarchiv Nr. 26 2003, Seiten 75 bis 100

Hier zwei ältere Kurzartikel von 2003 und 2005 zum Thema:

Nazi-Ufos und andere Mythen

Es ist ein kaum bekanntes Thema und doch sehr weit verbreitet. Das Thema der UFOs und des Dritten Reiches. Mehr im Verborgenen berichten Autoren von einer ganz anderen Geschichte des dritten Reiches, die zum Teil ins absurde führt!

Diese absurden Thesen, wenn man diese denn überhaupt so nennen kann, gehen soweit, dass die Regierung des dritten Reiches Außerirdischen von den Sternen Geschäfte angeboten hat. Diese angeblichen Geschäfte sollen zum Inhalt gehabt haben, dass Hitler diesen Aliens Inhaftierte der Konzentrationslager (vornehmlichen Juden) für Experimente im All gegeben hat, und dafür Technologie von den Außerirdischen bekam. . .

Diesen abstrusen Ideen wollen wir keine Aufmerksamkeit schenken.

Aber die Schar der Anhänger, die dem dritten Reich dennoch eine außergewöhnliche Technologie nachsagen, ist nicht gerade klein. Hier spricht man von den Deutschen Flugscheiben – den UFOs der Nazis. Angeblich, so munkelt man, bekam Deutschland in den zwanziger und dreißiger Jahren Besuch von Außerirdischen. Diese Aliens aus dem Sonnensystem Aldeberan lieferten das Wissen über ihre Technologie an Deutschland. Vor allem spricht man in den einschlägigen Kreisen hier von der Thule-Gesellschaft, die aus okkulten Zirkeln “germanischer Orden” hervorgegangen sei. In der Tat ist es Fakt, dass die Nazis zum Teil energisch okkulten Praktiken und anderen Dingen huldigten. Dies ist historisch belegt. Doch beim Thema Deutsche UFOs gehen die Behauptungen noch weiter.

Diese Wesen aus dem All haben Nazideutschland ihre Technologie kopieren lassen. Das Resultat dieser Verbindung waren die “Deutschen Flugscheiben” oder Flugkreisel. Angeblich folgen die Ersten vom schon ab dem Jahre 1922. Und der oft erwähnte Typ RFZ (Rundflugzeuge) soll um 1935 erstmals in den Himmel über Nazideutschland gestiegen sein.
Die Entwicklungen an diesen UFOs der Deutschen zogen sich geheim durch das gesamte dritte Reich bis zum Zusammenbruch 1945. Danach plünderten bekanntlich die Amerikaner und die Sowjets die Entwicklungen der Deutschen ebenso aus wie sie sich auch an den Wissenschaftlern der Nazis bedienten. Hierbei soll auch die Technologie der Flugscheiben in die Hände der Amerikaner gefallen sein. In dieser Zeit taucht auch ein anderer Begriff auf, der aus der UFO-Forschung bekannt ist: die Foo-Fighters. Hierbei handelt es sich um die berühmten Phantomraketen, die von den Alliierten am Ende des zweiten Weltkrieges immer wieder am Himmel über Europa gesehen wurden. Die meisten UFOlogen sehen hier schlicht fliegende Untertassen, die vor der berühmten UFO-Sichtung des K. Arnold von 1947, die den UFOs den Namen gab, gesehen wurden. Die Anhänger des Flugscheibenmythos hingegen sind überzeugt, dass es Entwicklungen der Nazis waren. Geheime, zum Teil weit über 100 Meter große Untertassen.

Diese Raumfahrzeuge der Nazis werden in Typen wie V-7, VRIL, Haunebu oder RFZ unterteilt. Letzere dienten angeblich als Fernaufklärer. Die VRIL-Flugscheiben, die Mitte des zweiten Weltkrieges erstmals in den Himmel gestiegen sein sollen, waren bereits bewaffnet und sollen 1942 bis zu 12.000 km/h erreicht haben. Andere Typen dieser Fahrzeuge dienten sogar mit eingebauten Hangars als Mutterschiffe für kleine Flugscheiben der NAZIS. Angetrieben wurden all diese und noch viel mehr seltsamen Geräte der Nazis von ebenso seltsamen Technologien die man als “Thule-Tachyonator” und anderes mehr bezeichnet. Sogar von Antimaterieantrieben und “Kraftstrahlkanonen” wird hier gesprochen. Also hatten die Nazis UFOs mit Laserwaffen?!

Es geht noch viel weiter. Diese ganzen Typen von Flugscheiben der Nazis waren teilweise soweit in ihrer technologischen Entwicklung, dass damit durch das Universum geflogen werden konnte. Bei einem Treffen Hitlers mit Größen wie Heindrich Himmler und Figuren der VRIL-Gesellschaft am 2. Januar 1944 wurde beschlossen, durch einen “Dimensionskanal” mit dem Raumfahrzeug “Odin” nach Aldeberan zu fliegen! Und genau das, so die Vertreter all dieser Ideen, soll auch durchgeführt worden sein. Natürlich nicht mit den herkömmlichen Scheiben mit Düsenantrieb, sondern mit dem modernsten, was die Nazis durch Kooperation mit den Aliens schaffen konnten.

Nach dem Zusammenbruch des dritten Reiches verschwanden auch die Nazi-UFOs aus Deutschland. Nicht nur, dass sich die USA damit eindeckte, sondern auch in Südamerika sollen die UFOs in Sicherheit gebracht worden sein. Einige Flugscheiben wurden auch in Seen in Europa versenkt. Man sagt auch, dass diese Scheiben in einigen Seen des Deutschen Reiches Basen unter dem Wasserspiegel hatten.

Ein Teil der Nazi-UFOs sollen auch in die Antarktis verbracht worden sein. Dort nahm das Deutsche Reich 1938 über eine halbe Millionen Quadratkilometer Land in Besitz und taute es Neuschwabenland. Auch hier ranken sich Legenden, geben sich Dichtung und Wahrheit die Klinke in die Hand! Über 100 U-Boote der Deutschen sollen hier gelandet sein, sie brachten Mensch und Material und errichteten eine Basis der Nazis. Nach dem Krieg flohen hohe NAZIS und Wissenschaftler inklusive Flugscheiben auf den südlichen Kontinent.

Was man davon – und vom gesamten Thema – halten soll, ist jedem selber überlassen. Doch es scheint Tatsache zu sein, dass Deutschland wirklich Land in der Antarktis “in Besitz” nahm. Doch hier gleich UFO-Basen und weiteren Unfug zu vermuten scheint mehr als nur sehr weit hergeholt.

Auch muß man sich nüchtern und klar folgendes beim gesamten Thema Flugscheiben der Nazis vor Augen führen: wenn die Nazis im Besitz von Flugscheiben waren, die solche Geschwindigkeiten erreichten und angeblich sogar bewaffnet waren, wieso verlor das Deutsche Reich den Krieg? Wäre es nicht ein Leichtes gewesen, mit diesen Maschinen die Rüstungsindustrie und Nachschubwege der Alliierten schwer zu schaden? Zum Beispiel in der Nacht Bomben auf die Häfen in Südengland abwerfen und blitzschnell wieder zu verschwinden? Immerhin heißt es, dass die Flugscheiben zum Teil in rechten Winkeln fliegen konnten …

Die Nazis in der Antarktis

Im Jahr 1938/1939 schickten die NAZIS eine Expedition in die Antarktis. Doch Verschwörungstheorien sagen, dass sie dort eine Station errichteten und bis heute halten. Auch UFOs sollen sie besitzen.

Noch heute gilt die Antarktis als eines der letzten, unberührten und zum Teil unerforschten Gebiete der Erde. Eine gewaltige Landmasse, bedeckte ein Eis, Gletschern, Bergen, Tälern Schnee und fest im Griff eisiger Temperaturen. Lediglich an den Küstenstreifen ist es in den Sommermonaten eisfrei und für den Menschen einigermaßen erträglich.

In der Südarktis finden sich keine menschlichen Siedlungen. Lediglich Walfänger vergangener Tage haben sich hier Stationen eingerichtet und heute liegen dort weit verstreut Forschungsstationen und meteorlogische Einrichtungen. Doch das war nicht immer so.
Weniger bekannt ist, dass die Nazis des dritten Reiches in aller Welt unzählige Expeditionen aussandten. Oftmals getrieben vom Rassenwahn und unter Führung der Abteilung “Ahnenerbe” des drittes Reiches forschten die Nazis nach den vermeintlichen Ursprüngen der arischen Rasse und nach den Überlebenden des angeblichen Heimatkontinentes Atlantis.
Doch kurz vor Beginn des zweiten Weltkriegens, in den Jahren 1938 und 1939, schickte das Deutsche Reich auch eine Expedition in die Südarktis. Das Forschungsschiff Schwabenland, ausgestattet und umgebaut zu einem Flugzeugmutterschiff, wurde von den Nazigrößen zum eisigen Kontinent entsandt. Damit begann eine heute beliebte und zum Teil ausgesprochen spekulative und verrückte Verschwörungstheorien. Eine Art neofaschistische Geschichtsschreibung und –Verdrehung.
Das Forschungsschiff Schwabenland wurde im Herbst 1938 in den Werften von Hamburg für ihre Mission in der Antarktis umgerüstet. Das Katapult am Heck des Schiffes war in der Lage, Flugzeuge mit einem Gesamtgewicht von 10 Tonnen in den Himmel zu schicken. Eine Millionen Reichsmarkt verschlang damals der Umbau des Schiffes.
Am 17. Dezember 1938 stach die Schwabenland von Hamburg aus unter der Expeditionsleitung von Alfred Ritscher in See und erreichte am 19. Januar 1939 die kalten Regionen der Antarktis. Dort angekommen ankerte die Schwabenland und die beiden mitgeführten Flugboote Boreas und Passat überflogen ein Gebiet von 600.000 Quadratkilometern von der nördlichen Küste des Kontinentes in das Landesinnere.
Die Flugboote waren mit Zeiss Reihenkameras RMM 38 ausgestattet und nahmen mehr als 11000 Fotos des öden und unbewohnten Gebietes auf. Dabei entdeckte sie nicht nur unvereiste Seen, sondern warfen auch unzählige kleine Hackenkreuzfahnen aus Metall ab und setzten Flaggen an der Nordküste des Kontinentes. So sollten die Ansprüche auf das Gebiet für das Nazireich gelten gemacht werden. Eine Methode, die schon zu den Zeiten der ersten Endecker angewandt wurde. Das erkundete Gebiet wurde in Anlehnung an ihr Schiff von der Expedition Neuschwabenland getauft. Atlanten bezeichnet die Region bis heute als New Schwabenland.
Heute streitet die Bundesregierung die Inbesitznahme angeblich ab. Sie hat jedoch 1952 ihr Recht unterstrichen, Namensgeber der geografischen Gebiete in der Antarktis zu sein. Bis heute finden sich zahlreiche deutsche Namen in Gebieten in aller Welt.
Das sind so ziemlich die einzigen Fakten der Antarktisexpedition des Dritten Reiches. Doch nicht für die Verschwörungstheoretiker!
Zwei an der Expedition beteiligte Soldaten berichteten später, dass die Schwabenland auch nach dem Ende der Entdeckungsfahrt regelmäßig zwischen Deutschland und Neuschwabenland hin und her fuhr. Dabei hat das Schiff angeblich enorme Mengen an Ausrüstungsgegenständen in die Südarktis gebracht. Bergbauausrüstungen, Loren, Gleisanlage und sogar eine gewaltige Fräse um Tunnelanlagen durch das Eis zu bohren seien Teile dieser Ausrüstung gewesen.
Verschwörungstheoretiker sind sicher, dass die Nazis eine gewaltige und geheime Basis in der Antarktis einrichteten. Einige gehen sogar soweit zu behaupten, der Geheimbund der Thule-Gesellschaft habe dort versucht mit einer fremden Zivilisation im Erdieninneren (Hole Erde) in Kontakt zu treten. Auch zahlreiche U-Boote sollen Geheimtechnologien der Nazis in die Antarktis gebracht haben. Vor allem zum Ende und nach dem Ende des zweiten Weltkrieges habe es einen regelrechten Run zum Südpol gegeben und hochrangige Nazis und Wissenschaftler seien samt gemeiner Projekte dorthin geflohene.
Die Vertreter dieser Spekulation berufen sich auch auf ein Zitat von Admiral Karl Dönitz, Oberkommandierender der deutschen Marine, der davon sprach, dass die deutsche U-Boot-Flotte „in einem anderen Teil der Welt“ für Hitler „eine uneinnehmbare Festung“ errichtete hätte. War dies wirklich in Neuschwabenland?
Doch in einschlägigen Büchern, Artikeln und Internetplattformen gehen die Spekulationen noch sehr viel weiter. Angeblich, so wird behauptet, haben die Nazis im Krieg “Flugscheiben” entwickelt, die nicht nur wie typische UFOs aussahen, sondern wirkliche UFOs waren. Diese wurden mit U-Booten im Geheimen nach Neuschwabenland gebracht oder flogen selber dort hin.
Diese Flugscheiben des dritten Reiches sind heute beliebter Stoff zahlloser Veröffentlichungen. Sie sollen nicht nur wie UFOs ausgesehen haben, sondern sie sollen sogar bis zum Mars geflogen sein und unglaubliche Flugeigenschaften gehabt haben. Ja, selbst auf dem Mond gebe es eine Basis dieser Flugobjekte, was der Grund dafür sein soll, warum die Amerikaner ihre Mondflüge eingestellt haben …
Dass sich angeblich die Elite des dritten Reiches inklusiv modernster Flugscheiben-Technologien in eine ultrageheime Basis in Neuschwabenland flüchtete, soll auch die Operation High Jump beweisen. Im Winter 1946/47 führte die Marine der USA eine angebliche “Invasion” Neuschwabenlands durch. Legendär wurde dabei Admiral Richard E. Byrd, der das Manöver geleitet haben soll. Die Operation bestand aus 13 Schiffen wie Zerstörer und Eisbrecher, einem Flugzeugträger, einem U-Boot, 15 Transportflugzeugen und 4000 Soldaten. Am 21. Januar 1947 erreichte die Flotte die Antarktis und am, 13. Februar begann das Manöver.
Obwohl man einige Monate Operationsdauer einplante, wurde am 3. März 1947 der Rückzug angeordnet. Zahlreiche Flugzeuge gingen verloren und neun Maschinen blieben im Eis zurück.
Verschwörungs-Fans sind sicher: hier haben die Nazis eine Basis mit fliegenden Untertassen und haben die Operation zurückgeschlagen! Doch noch mehr, denn von hier aus operieren die UFOs, die man heute meist als außerirdische Raumschiffe betrachtet. Aber es seien vielmehr Nachfahren der geflohenen Nazigrößen, die am Südpol ein “letztes Bollwerk” gehen die Invasion der Alliierten unterhalten. Teilweise wird auch behauptet, die dortigen Nazis hätten “Kontakt mit Aliens”. Als angebliche Beweise für solche Behauptungen werden gerne “UFO-Fotos” hochgehalten, auf denen die Flugobjekte Hakenkreuze tragen. Auch Atomtests in den Jahren 1979 und 1976 in der Antarktis seien Versuche gewesen, diese Geheimbasis zu vernichten.
Beweise für solche Ideen gibt es keine. Es ist nur eine der nicht mehr überschaubaren Verschwörungstheorien und angeblich ein “Rätsel der Welt”.
Nun: Gleich wie man zur Geschichte Deutschlands steht und wie man Fragen zur Deutschen Geschichte sieht:
In der seriösen Grenzwissenschaft haben solche Ideen nichts verloren.
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