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“Wir müssen auch im Weltraum wachsam sein!”: NATO will sich für einen Krieg im Weltraum rüsten

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"Wir müssen auch im Weltraum wachsam sein!": NATO will sich für einen Krieg im Weltraum rüsten
“Wir müssen auch im Weltraum wachsam sein!”: NATO will sich für einen Krieg im Weltraum rüsten (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei)

Es klingt wie Science-Fiction, was diese Woche die NATO beschlossen hat: Das Militärbündnis will noch in diesem Jahr den Weltraum zu einem eigenen Gebiet für militärische Operationen erklären. Das hieße, dass nach Luft, See, Boden und dem Cyberraum auch das All zu einem potentiellen Kriegsgebiet für den Verteidigungsfall würde. Mehr denn je sei man auf Technologien im Weltraum angewiesen, hieß es von der NATO. Und diese sind angreifbar und können im Fall der Fälle das Bündnis handlungsunfähig machen. Alles zu den kommenden Plänen und Beschlüssen der NATO, und was für Gefahren im “Kriegsgebiet Weltraum” lauern, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Krieg im Weltraum und “Star Wars”

Heute sind wir mehr denn je auf Technologien im Weltraum angewiesen. Unsere Informations- und vor allem Kommunikationsgesellschaft sowie der Alltag allgemein kommen ohne Satelliten & Co. im All längst nicht mehr aus. Ein Angriff auf diese Satelliten oder sogar Waffensysteme im Erdorbit würden nicht nur die Gesellschaft lahm legen. Er würde auch einzelne Staaten oder sogar die NATO an sich geradezu vernichtend schlagen.

Ein Krieg dieser Art würde nicht Wochen oder Monate dauern, sondern wäre im Ernstfall an nur einem Tag und nach einem Angriff bereits vorbei. Dabei würde man vielleicht sogar nicht einmal wissen, woher und von wem dieser Angriff gekommen wäre. Da sind sich die Militärexperten einig.

In den Tagen des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan sah dieser Krieg im Weltraum noch anders aus. Er rief während des Kalten Krieges 1983 die “Strategic Defense Initiative” (SDI) ins Leben, mit der ein Abwehrschirm im All von den USA aufgebaut werden sollte. Mit dieser Initiative wollten die USA Atomraketen der UdSSR im Falle eines atomaren Angriffs abwehren. Angedacht waren verschiedene Waffensysteme, die unter anderem auf “Kampf-Satelliten” im All stationiert werden sollten. Darunter auch verschiedene Raketen und Laser.

Kein Wunder, dass SDI in der Öffentlichkeit in Anlehnung an die Science-Fiction-Filme den Namen “Star Wars” bekam. Und auch die Waffensysteme, die die USA unter Reagen für den Weltraum entwickeln wollte, trugen dramatische Bezeichnungen. Etwa “Project Jedi”, “Super Excalibur”, “Project Excalibur” oder auch “Excalibur Plus”. Obwohl fast rund 30 Milliarden US-Dollar bis 1988 in SDI investiert wurden, gilt Reagens “Star Wars” unter Kritikern als gescheitert. Auch die Wiederaufnahmen des Programms unter einem anderen Nahmen durch die US-Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush jr. änderte daran nichts.

Die NATO will sich vorbereiten

Im Kalten Krieg war mit der Idee von SDI der Krieg im Weltraum mit einem klaren und vor allem symmetrischen Kriegs- oder Verteidigungsfall definiert. Es galt Interkontinentalraketen der Sowjetunion auf ihren Weg in die USA schon im Erdorbit zu zerstören.  Heute ist das Feinbild nicht mehr so scharf umrissen, so dass unlängst von asymmetrischen Kriegen gesprochen wird. Dies war einer der Gründe, warum die NATO vor wenigen Jahren das Internet bzw. den Cyberraum zu einem (militärischen) Operationsgebiet erklärte.

Angriffe durch Hacker auf technische Anlagen von NATO-Staaten sind eine reale und alltägliche Bedrohung. “Schurken” und “Schurkenstaaten” sind jederzeit in der Lage solche Angriffe durchzuführen. Jetzt jedoch sieht die NATO genau diese Bedrohung auch für technische Anlagen, die sich außerhalb der Erde befinden. Hacker-Angriffe auf Kommunikations-Satelliten oder militärische Satelliten würden im schlimmsten Fall die NATO blind und handlungsunfähig. Ohne eine funktionierende Navigation und Kommunikation wäre das Bündnis kaum zu einem Gegenschlag fähig.

Sofern man weiß, wer einen da genau angegriffen hat.

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Deshalb soll bereits auf der NATO-Konferenz im Dezember in London der Weltraum als neues Operationsgebiet erklärt werden. Bei dem derzeitigen Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel sollen vorerst nur allgemeine Strategien und grundsätzliche Überlegungen zu diesem “Verteidigungsfall Weltraum-Angriff” beraten und beschlossen werden. Ein solcher Beschluss hätte aber weitreichende Konsequenzen.

So wäre ein Angriff auf militärische oder auch zivile Satelliten eines Mitgliedstaates der NATO ein sogenannter “Bündnisfall” nach dem NATO-Vertrag. Die Folgen wären ein Krieg oder militärische Einsätze ganz physisch hier auf der Erde. Es wäre ein “Verteidigungsfall”, die einen Gegenschlag hervorrufen würde. Prinzipiell dasselbe, als würde ein NATO-Staat konventionell durch einen Angriff von Bodentruppen oder Luftangriffe attackiert.

Kampf-Satelliten und Weltraum-Hacker

Die denkbaren Szenarien eines solchen Krieg im Weltraum sind vielschichtig. Anti-Satelliten-Waffen im All gehören ebenso dazu, wie Hacker-Angriffe auf Satelliten. Solche Angriffe müssen dabei die Technologie nicht einmal physisch im All zerstören., Es reicht aus, wenn Hacker sie ganz einfach vollständig lahm legen, deren Funkübertragungen stören oder die Kontrolle übernehmen. Mikrowellen, Laser und elektromagnetische Angriffe sind hierbei denkbar.

Allerdings hat China schon 2007 gezeigt, dass es in der Lage ist, mittels Raketen Satelliten im Weltraum abzuschießen. Zur Demonstration schoss China einen alten Wettersatelliten vom Himmel, der in 860 Kilometern Entfernung die Erde umrundete. Und derzeit kreisen über 2.000 Satelliten um unseren Planeten, von denen bis zu einem Drittel militärische Technologien sein dürfen. Auch wenn der USA mit mehr als 850 Satelliten derzeit den Löwenanteil im All stationiert haben, dürften andere Staaten schnell aufholen. Hier werden vor allem China und Russland genannt.

China ist im All enorm auf dem Vormarsch, denn die Volksrepublik besitzt bereits fast 300 Satelliten. Länder wie Israel, Japan, Italien, Großbritannien, Nordkorea, Iran, Indien oder Frankreich sind beim Run ins All ebenso mit dabei. Welche möglichen Gefahren sich hier in Zukunft lauern könnten, weiß niemand wirklich zu sagen. Allein die Zerstörung von Satelliten durch elektromagnetische Wellen oder einem irdischen Hacker-Angriff könnten einem Staat Milliardenkosten verursachen.

Für solche Fälle will sich die NATO vorbereiten. Auch wenn von einer Stationierung von bewaffneten Satelliten im Orbit bisher keine Rede ist. Wobei man allerdings sagen muss, dass niemand weiß, ob es solche Techniken im Geheimen nicht längst im All gibt. Wenn das Weltall von der NATO zum militärischen Operationsgebiet erklärt wird, wirkt sich das auch auf das Finanzbudget der Militärs aus. Auf diese Weise hätten sie mehr Ressourcen und Finanzmittel für das “Kriegsgebiet Weltraum” zur Verfügung.

Verschiedene Medien zitieren derzeit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg dazu mit den Worten:

Es ist wichtig, dass wir auch im Weltraum wachsam sind!

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Russische Militärexperten warnen: Eine Alien-Invasion könnten die nationale Sicherheit bedrohen und die “ufologische Sicherheit” wird dadurch an Bedeutung gewinnen

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Militärexperten warnen: Außerirdische könnten die nationale Sicherheit bedrohen (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons / NASA/JPL)
Militärexperten warnen: Außerirdische könnten die nationale Sicherheit bedrohen (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons / NASA/JPL)

Wird die Menschheit von UFOs und mutmaßlichen Außerirdischen bedroht? Zwei russischen Wissenschaftler der “Akademie für Militärwissenschaften” schließen das in einem Artikel in der russischen Zeitung “WPK” nicht aus. Ihrer Meinung nach haben sich mittlerweile zu viele “Berichte über unbekannte Objekte und verschiedene Ankömmlinge angehäuft”, als dass man diese in der nationalen Sicherheitspolitik Russlands ignorieren könnte. Droht demnach eine “Alien-Invasion“?


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Angst vor der Alien-Invasion

Die Ankunft von Außerirdischen auf unserem Planeten ist zumindest im Kino praktisch immer negativ. Aggressive Aliens überfallen unsere Erde und beginnen einen Krieg der Welten. Ob das tatsächlich so sein muss und wird, ist natürlich vollkommen offen. Dennoch haben die beiden russischen Militärwissenschaftler Professor Juri Podgornych und der Dozent Wassili Dolgow einen interessanten Gastartikel in der Zeitung “WPK” genau zu diesem Thema veröffentlicht.

In ihrem Beitrag befassen sich die Experten mit möglichen Bedrohungen für Russland. Diese reichen von der NATO-Osterweiterung über Angriffe aus dem Internet bis hin zu atomaren Bedrohungen. 18 unterschiedliche Bedrohungs-Szenarien für Russland haben Dolgow und Podgornych vorgestellt und Punkt 18 ist dabei an dieser stelle besonders interessant. Er behandelt die Gefahr eines außerirdisches Angriffs und/oder Eingriffs auf die Erde:

Die Bedrohung Nr. 18 kann zwar befremdend wirken. Mittlerweile haben sich aber zahlreiche (Hunderte oder gar Tausende) Berichte über unbekannte Objekte und verschiedene Ankömmlinge angehäuft. Diese Ankömmlinge sollen die Menschheit in eine Art Reservat verwandelt haben. UFOs werden nicht nur in der Luft gemeldet, sondern auch auf See und unter der Erde.

Die Autoren gehen in ihrer Veröffentlichung aber noch einen Schritt weiter. Sie verweisen auf die weltweiten Berichte von UFOs, Entführungen durch Außerirdische und die Unklarheiten zur Herkunft und Intention der möglichen Außerirdischen in ihren UFOs. Sie schreiben:

VIDEO: Terror-Ziel: Erde! Die Invasion der Aliens und was aggressive Außerirdische bei uns eigentlich wollen könnten (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)
VIDEO: Terror-Ziel: Erde! Die Invasion der Aliens und was aggressive Außerirdische bei uns eigentlich wollen könnten (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Zahlreiche Forscher aus verschiedenen Ländern weisen darauf hin, dass die Herkunft dieser UFOs und ihre Ziele vorerst unbekannt sind. Es steht auch nicht fest, ob sie Freunde oder Feinde sind. Die Berichte über die Kommunikation mit unbekannten Objekten und sogar mit deren Besatzungen bestätigen, dass die Konsequenzen äußerst beklagenswert sein können.

Für die Menschen wären das Brandwunden, Blindheit, Lähmungserscheinungen, Bewusstlosigkeit, Strahlungsschäden, Gedächtnis- und psychophysiologische Störungen, aber auch Entführungen mit weiteren Experimenten. Auch technische Störungen werden gemeldet.”

Greifen die Außerirdischen an, wird vieles sinnlos …

Die zitierten Schilderungen stammen offensichtlich aus den zahllosen Berichten der letzten Jahrzehnte aus dem Themenbereich der UFO-Forschung. Jedoch war es zu Beginn des UFO-Themas eher anders. Denn in den frühen Jahren der UFOs & Co. waren es sehr oft die friedlichen Außerirdischen, die mit der ein oder anderen Friedensbotschaft hier gewesen sein sollen. Die angeblichen UFO-Kontaktler haben ab den 1950ger Jahren damit zahlreiche Menschen in ihren “UFO-Bann” ziehen können. Dennoch warnen Juri Podgornych und Wassili Dolgow abschließend sehr deutlich:

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Die Welt steht vor der Grenze, wo die ufologische Sicherheit an Bedeutung gewinnt, und zwar neben weiteren Komponenten sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Es wäre ja sinnlos, gegen den Terrorismus und die Kriminalität zu kämpfen, demografische und weitere Probleme zu lösen, geistige, ideologische und soziale Werte in einem Land oder in einer Region zu verteidigen, falls die Erdbevölkerung durch eine außerirdische Einwirkung zum Verkommen verurteilt wird.“

Das erinnert mich sehr stark an die Worte des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan, der vor der UN am 21. September 1987 sagte (s. a. Video hier):

In unserer momentanen Besessenheit für Feindseligkeiten, vergessen wir oft, wie viel alle Mitglieder der Menschheit verbindet.

Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS! Der kommende Kinofilm “Life” und die Alien-Invasion unseres Immunsystems (Bild: NASA)
Außerirdisches Leben auf der Raumstation ISS! Der kommende Kinofilm “Life” und die Alien-Invasion unseres Immunsystems (Bild: NASA)

Vielleicht brauchen wir eine äußere, universelle Bedrohung, die uns diese gemeinsamen Bande klarmacht. Ich denke gelegentlich, wie schnell unsere weltweiten Differenzen verschwinden würden, wenn wir einer außerirdischen Bedrohung ins Gesicht sehen müssten. Und, ich frage Sie, ist nicht bereits eine fremde Kraft unter uns, die uns in die Kriege treibt?

Oder am 9. Mai 1988:

Ich habe mich oft gefragt, was wäre, wenn alle auf der Welt entdecken, dass wir von einer Macht aus dem Weltraum von einem anderen Planeten bedroht werden.”

Die “WPK” ist eigentlich keine Wochenzeitung der Boulevard-Tratsch-Presse. Oftmals berichtet dort namhafte Experten über aktuelle Themen der Rüstungsindustrie oder militärische Probleme Russlands. Wie aktuell natürlich auch die Krim-Krise, die ja unlängst mit “Alien-Verschwörungen” in Verbindung gebracht wurde.

Dennoch bietet “WPK” auch eine Plattform, da in Folgeausgaben der Zeitung strittige Themen von anderen Autoren wiederum mit Gegenargumenten erneut diskutiere werden.

Ohne Frage ist etwa eine Cyberattacke für den russischen Staat eine durchaus vorhandene Gefahr. Aber auch für alle anderen Staaten der Erde. Doch eine wie auch immer aussehende Invasion von Aliens ist natürlich sicher nicht nur eine Gefahr für das Land Russland. Das wäre – käme es eines Tages zu einem solchen Eingreifen von Außerirdischen – wohl ein globales Thema für die ganze Menschheit …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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