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Neue Studie und die Jagd nach Exoplaneten: Es könnte weit mehr erdähnliche Planeten geben, als bisher vermutet – in Doppelsternsystemen (+ Videos)

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Neue Studie: Es könnte noch weit mehr erdähnliche Planeten geben, als bisher vermutet - in Doppelsternsystemen (Bild: NASA/JPL)
Neue Studie: Es könnte noch weit mehr erdähnliche Planeten geben, als bisher vermutet – in Doppelsternsystemen (Bild: NASA/JPL)

Fast 4.500 Exoplaneten haben Astronomen inzwischen in den Tiefen des Kosmos nachgewiesen. Viele dieser Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sind dabei “erdähnlich” oder sogenannte “Super-Erden”. Und vielleicht gibt es zumindest auf einigen von ihnen außerirdisches Leben. Jetzt jedoch legt eine neue Studie nahe, dass es von diesen Welten weit mehr gibt, als bisher angenommen. Sie wurden bisher nur übersehen, so die Forscher in ihrer Studie.


Die Jagd nach Exoplaneten

Exoplaneten, also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, finden Astronomen inzwischen nahezu täglich. Eine sehr neue astronomische Wissenschaft, das bis vor verhältnismäßig wenigen Jahren nicht eine einzige dieser fernen Welten bekannt war. Mit stand 29. Juni 2021 wurden bereits 4.422 Exoplaneten entdeckt. 7.450 entsprechende Messungen weisen auf solche Planeten hin, sind aber noch nicht nachgewiesen.

Die allermeisten sind Gasriesen oder andere lebensfeindliche Welten. Doch rund die Hälfte sind “erdähnlich” oder sogenannten “Super-Erden”. Also Gesteinsplaneten, die größer als unsere Erde sind.

Auch einer der bis dato zuletzt gefundene Exoplaneten mit Namen KOI-3503 b ist eine solche “Super-Erde”. Er hat 1,16-mal die Größe der Erde, womit diese Welt eher zu den kleinen “Super-Erden” gehört. Dafür aber hat dieser 9,2-mal die Masse unserer Erde und umrundet in nur 21,2 Tagen seine Heimatsonne. Er ist Teil eines ganzen Planetensystems um seinen Stern in 2893 Lichtjahren Entfernung. Von derartigen Systemen sind inzwischen 3.280 nachgewiesen worden.

Traumhafte Zeiten für Astronomen, Planetenjäger und vor allem für die suche nach Leben im All und einer bewohnbaren Welt. Noch Mitte der 1990er Jahre war das alles Spekulation! Nicht einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystem kannte man. Vermutet wurden sie – doch man blieb auf Theorien angewiesen. Neue Technologien eröffnen hier im wahrsten Sinne des Wortes neue Welten.

Dabei ist die mit Abstand erfolgreichste Methode zur Planeten-Jagd die Transitmethode (s. dazu Videos unten). Dreiviertel aller Exowelten wurden bisher so gefunden. Dabei wird die Verdunkelung einer Sonne gemessen, die ein Exoplanet verursacht, wenn dieser von der Erde aus gesehen vor seinem Stern herzieht. Im Prinzip dasselbe wie eine Sonnenfinsternis, bei der der Mond sich von uns aus gesehen vor die Sonne schiebt. Oder der Transit des Planeten Venus vor der Sonne.

Exoplaneten und die Transitmethode

Schon der gesunde Menschenverstand sagt uns dabei, dass diese Technik Schwächen haben muss.

Ein im Vergleich zu einer Sonne winziger Planet verdeckt nur einen minimalen Bereich des Sterns. So verdunkelt er diesen auch nun in sehr geringen Maße. Nur extrem sensible Teleskope von der Erde oder im Erdorbit können mittels ihrer Software überhaupt solche Verdunkelungen detektieren. Je größer das Objekt, je mehr verdunkelt er auch natürlich auch seine Sonne und je besser kann man dieses aufspüren.

Ein weiteres Problem ist, dass sich diese Exoplaneten auf einer “Ebene”, auf einer “Sichtlinie”, mit dem Beobachtungspunkt auf der Erde befinden müssen. Würden wir quasi von oben auf das entsprechende Sternsystem schauen, sehen wir diese Welten nicht, da sie von unserem Standpunkt aus nicht vor deren Sonne entlangziehen.

Ein drittes Problem ist, dass sich ein Exoplanet währen der Messphase natürlich nicht gerade hinter seinem Stern befinden darf. Es kann Tage oder Jahre dauern, bis er sich von dort vor den Stern schiebt und er so entdeckt werden kann. Je nachdem, wie lange er für einen Umlauf benötigt. Bekanntlich benötigt die Erde 365 Tage für eine Umrundung der Sonne. Der Gas-Riese Neptun hingegen schon rund 165 Jahre! Um so schneller der Orbit eines Exoplaneten, um so schneller rückt er auch wieder in Blickrichtung und kann einfacher gefunden werden.

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Dies sind Gründe, warum zahllose bisher nachgewiesene Exoplaneten riesige Planten sind, die sich in nur wenigen Tagen um ihre Sterne drehen. Astronomen und Planeten-Jäger stellt das immer wieder vor große Herausforderungen. Auch und vor allem bei der theoretischen Ermittlung, wie viele erdähnliche und potenziell lebensfreundlichen Planeten es letztlich im Kosmos überhaupt gibt. einig ist man sich durch die bisherigen Entdeckungen, dass fast alle Sterne Planeten haben müssen.

Weit mehr Welten als angenommen

Wie viele und vor allem welcher Art diese Welten sind, das bleibt Spekulation. Ebenso die Frage, ob diese in der lebensfreundlichen Zone ihres Sterns liegen und damit theoretisch bewohnbar wären oder sogar – sind. Dutzende Milliarden erdähnliche Planeten könnten allein in unserer Milchstraße existieren. Was nicht bedeutet, dass alle diese fremden Himmelskörper auch Leben irgendwelcher Art tragen.

Vielleicht aber übersehen wir mit unserem aktuellen Stand der Technik aber unzählige erdähnliche Planeten im All. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die jetzt im “Astronomical Journal” (28. Juni 2021) publiziert wurde. Forscher um Kathryn Lester vom “NASA Ames Research Center” vermuten darin, dass wir mit der bewährten Transitmethode rund die Hälfte der erdgroßen bzw. erdähnlichen Exoplaneten schlicht übersehen würden. Demnach gäbe es weit mehr solche Welten, als bisher angenommen.

Für die Wissenschaftler liegt der Grund darin, da annähernd die Hälfte aller Sternsysteme im Universum Doppelsternsysteme sind. Sie haben also nicht nur eine Sonne, sondern zwei (oder sogar mehr), um die sich die gesuchten Welten drehen. Kleine oder sogar erdgroße Planeten würden so nicht erkannt werden, selbst wenn sie da sind. Das Licht der beiden Sonnen würde diese Exoplaneten für uns unsichtbar machen, so die Astronomin Lester.

Erdähnliche Planeten um Doppelsterne

Aufgefallen war diese Umstand den Forschern, als sie sich die Daten des Satelliten TESS (“Transiting Exoplanet Survey Satellite”) genauer ansahen. Das 2018 gestartete Weltraumteleskop TESS der NASA ist eines der wichtigsten Instrumente der Astronomie bei der Suche nach Exoplaneten. Aus einer Erdumlaufbahn heraus sucht TESS gezielt und überaus erfolgreich nach diesen. Unter anderem mit der Transitmethode.

Den Forschern fiel beim Blick auf die Daten auf, dass TESS bei einzelnen Sonnen kleine Exoplaneten ebenso nachweisen konnte, wie große und riesige Gas-Welten. In Doppelsternsystemen fand das Teleskop zur Verblüffung der Wissenschaftler hingegen fast keine erdähnlichen Planeten, sondern nur große. Also schauten sie mit dem Doppel-Teleskop des Gemini-Observatoriums auf Hawaii und in Chile sowie dem Kitt Peak National-Teleskop in den USA nochmal genauer hin. Mit dem Resultat, dass  die TESS-Daten teilweise nicht stimmten.

Über 70 ferne Sterne, die TESS als normale Sonnen registrierte, waren in Wahrheit Doppelsternsysteme. Erst durch hochauflösende Bilder erkannten die Astronomen diesen Fehler. Lester und ihr Team entdeckten daraufhin, dass es um einige dieser Sterne sehr wohl auch Planeten gab, die TESS zuvor nicht nachweisen konnte. Demnach könnte es weit mehr derartiger Exoplaneten geben, als die bisherigen theoretischen Berechnungen nahelegten.

Ebenso zeigt die Studie, dass Planeten-Jäger sich bei der ihrer Suche nicht nur auf eine Technik und eine Datenquelle – in diesem Fall eben TESS – verlassen dürfen. Schnell huschen sonst erdähnliche Planeten durch das Raster. Wichtig sei es zudem, dass Astronomen im Vorfeld wissen müssen, ob ein untersuchter Stern nicht vielleicht ein Doppelsternsystem ist.

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Video vom 23. Februar 2017 auf Mystery Files

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Zwei neue Studien zu Oumuamua: “Wir haben wahrscheinlich das Rätsel um Oumuamua gelöst!” – es war ein “Exo-Pluto”

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Neue Studien zu Oumuamua: "Wir haben wahrscheinlich das Rätsel um Oumuamua gelöst!" (Bilder: S. Selkirk/ASU,& W. Hartmann / Montage: Fischinger-Online)
Neue Studien zu Oumuamua: “Wir haben wahrscheinlich das Rätsel um Oumuamua gelöst!” (Bilder: S. Selkirk/ASU & W. Hartmann / Montage: Fischinger-Online)

Hat das Rätsel um das interstellare Objekt Oumuamua jetzt ein Ende? Seit der Entdeckung des sonderbaren Himmelskörpers 2017 wird viel über die wahre Natur von Oumuamua spekuliert. Festzustehen schien nur, dass es von außerhalb unseres Sonnensystems stammt. Jetzt wurden gleich zwei neue Studien veröffentlicht, die angeblich das Rätsel um diesen Eindringling gelöst haben. Demnach sei es der trauriges Rest eines “Exo-Pluto”. Ein Stück eines Exoplaneten, der vor rund einer halben Milliarde Jahren in einem anderen Sonnensystem zerstört wurde.


Rätsel um Oumuamua gelöst?

Obwohl der erst im Herbst 2017 entdeckte Himmelskörper Oumuamua von außerhalb unseres Sonnensystems längst wieder auf den Weg zurück in den interstellare Raum ist, bleibt er Teil der astronomischen Forschung. Zahlreiche Studien und Spekulationen kursieren seit der Entdeckung des mutmaßlich zigarrenförmigen Objektes, über die auf diesem Blog und in YouTube-Videos immer wieder berichtet wurden. Einige Videos dazu findet Ihr am Ende.

Eine These sagt, dass Oumuamua ursprünglich aus dem Gebiet der Plejaden stammt. Eine andere sah in dem Objekt einen reinen Kometen oder Asteroiden, der seine ungewöhnlich Form dadurch bekam, da er über Milliarden Jahre hinweg von kosmischen Teilchen im interstellaren Raum abgeschliffen wurde. Und der Astrophysiker Professor Avi Loeb, dessen Buch zum Thema Oumuamua ich HIER vorstellte, vermutet sogar außerirdische Technologie hinter dem fremden Objekt. “Die Natur produziert solche Dinge nicht”, so Loeb Mitte Januar in einem Interview, über das ich HIER berichtete.

Alles mehr oder weniger Unsinn, sagen jetzt gleich zwei Studien, die in der Fachzeitschrift “Journal of Geophysical Researc” (HIER & HIER) erschienen. Beide stammen von den Forschern Alan Jackson und Steven Desch von der Arizona State University. Sie glauben, dass sie mit ihren Untersuchungen das Rätsel um Oumuamua wahrscheinlich gelöst haben:

Diese Forschung ist insofern aufregend, als wir wahrscheinlich das Rätsel um ‘Oumuamua’ gelöst haben und es vernünftigerweise als Teil eines ‘Exo-Pluto’ identifizieren können, eines Pluto-ähnlichen Planeten in einem anderen Sonnensystem. Bis jetzt hatten wir keine Möglichkeit zu wissen, ob andere Sonnensysteme Pluto-ähnliche Planeten haben, aber jetzt haben wir einen Teil von einem Durchgang durch die Erde gesehen.

So der Astrophysiker Desch am 16. März nach “Advancing Earth and Space Science”. Und Jackson ergänzt:

Es wurde wahrscheinlich vor etwa einer halben Milliarde Jahren durch einen Einschlag von der Oberfläche geworfen und aus seinem Heimatsystem geworfen.

Was aber ist ein “Exo-Pluto”?

Oumuamua: Der Reste eines “Exo-Pluto”?

Im Grunde nichts anders als ein Exoplanet, nur dass bekanntlich der Pluto in unserem Sonnensystem seit 2006 kein Planet mehr sein soll. Er wurde zu einem Kleinplaneten oder Zwergplaneten degradiert. Ganz böse ausgedrückt sogar nur noch zu einem transneptunischen Objekt (TNO – s. HIER). Und genau ein solcher Kleinstplanet in einem fremden Sonnensystem sei nach den Studien von Dasch und Jackson der Ursprung von Oumuamua. Dieser “Exo-Pluto” fand vor 0,4 Milliarden Jahren ein katastrophales Ende und wurde in Stück zerrissen. Eines dieser Stücke wäre das, was wir als Oumuamua heute kennen.

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Dabei war das Objekt ursprünglich wesentlich größer, glauben die Forscher. Auf seinem Weg durch den Weltraum habe Oumuamua 95 Prozent seiner Masse verloren und auch seine Form verändert. Grund sei, dass das Objekt aus gefrorenem Stickstoff bestünde:

Gefrorener Stickstoff erklärt die ungewöhnliche Form von Oumuamua. Die äußeren Schichten des Stickstoffeises sind geschmolzen und die Form des Objekts wurde immer flacher, wie ein Stück Seife, dessen äußere Schichten durch die Nutzung abgerieben werden.”

Und genau diese Art des festen Stickstoff kommt in unserem Sonnensystem auf Pluto vor. Hierdurch würden sich alle beobachteten Eigenschaften von Oumuamua rational erklären lassen, wie die Wissenschaftler betonen. Denn vor allem sorgte, neben der Form, der angebliche Rest eines Exoplaneten auch durch seine außergewöhnlichen Bahndaten bzw. Flugbahnen für Verwirrung und Spekulationen. So beschleunigte Oumuamua, was viele zu der Überlegung veranlasste, dass es Alien-Technologie oder sogar ein Raumschiff sei. Professor Desch:

Jeder interessiert sich für Außerirdische, und es war unvermeidlich, dass dieses erste Objekt außerhalb des Sonnensystems die Menschen an Außerirdische denken ließ. Aber in der Wissenschaft ist es wichtig, keine Schlussfolgerungen zu ziehen. Es dauerte zwei oder drei Jahre, um eine natürliche Erklärung zu finden – ein Stück Stickstoffeis -, die zu allem passt, was wir über Oumuamua wissen. Das ist in der Wissenschaft nicht sehr lange und viel zu früh, um sagen zu können, dass wir alle natürlichen Erklärungen ausgeschöpft haben.

Hiermit spielt er wohl vor allem auf die Ideen von Avi Loeb an, der die Spekulation über Technologie von Außerirdischen “salonfähig” machte. Wirkliche Beweise, da wir Oumuamua zum Beispiel nicht mal eben mit einer Raumsonde besuchen können, gibt es für keine der Hypothesen und Spekulationen.

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Forscher fanden 139 neue Objekte am Rande des Sonnensystems: Aber noch immer keine Spur von Planet Neun (+ Videos)

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Forscher fanden 139 neue Objekte am Rande des Sonnensystems: Aber noch immer keine Spur von Planet Neun (Bilder: ESA & NASA / Montage: Fischinger-Online)
Forscher fanden 139 neue Objekte am Rande des Sonnensystems: Aber noch immer keine Spur von Planet Neun (Bilder: ESA & NASA / Montage: Fischinger-Online)

Forscher haben nach der Auswertung von Millionen “Punkten” am Himmel insgesamt 139 neue Objekte im Kuipergürtel gefunden. Sogenannte “Transneptunische Objekte“ (TNO), von denen der Zwergplanet Pluto sicher der bekannteste ist. Diese neuen “Planeten” in unserem Sonnensystem sind teilweise bis zu 90-mal weiter von der Sonne entfernt wie die Erde. Objekte in ewiger Dunkelheit und Kälte, von denen es zehntausende geben könnte. Doch was die Wissenschaftler nicht fanden, ist vielleicht noch interessanter: Sie fanden keine Spur von dem theoretisch angenommenen “Planet 9“. Einem bisher unbekannten Planeten unseres Sonnensystems, der seit Jahren für Diskussionen sorgt. Auch in der Grenzwissenschaft. Warum und was die Forscher  fanden, erfahrt Ihr hier.


“Transneptunische Objekte”: Das Sonnensystem wird voller

Der Mensch blickt schon immer zu den Sternen hinauf. Er sucht nach Neuem – und mach immer wieder neue Entdeckungen. Vor allem seit der Erfindung des Teleskopes bzw. Fernrohres wuchs unser Wissen über die Sterne und das Universum enorm. Und auch die Anzahl der Planeten in unserem Sonnensystem stieg stetig.

Bis zum Jahr 1930. Da gelang es dem Astronom Clyde Tombaugh am Lowell Observatorium in Flagstaff in den USA den bisher letzten Planeten in unserem Sonnensystem zu finden. Den Pluto, der Hinter dem Neptun im Kuipergürtel seine Bahnen zieht. Ein Objekt in fast 6 Millionen Kilometern (39,482 Astronomische Einheiten, AU) Entfernung der Sonne, das einen Durchmesser von nur 2.374 Kilometern hat. Zu wenig für die „Internationale Astronomische Union“, die den Planeten Pluto 2006 einer neuen Kategorie zuordnete, der so zu einem „Zwergplaneten“ wurde.

Einer der Gründe war unter anderem, dass die Forscher immer mehr kleine und kleinste „Planeten“ hinter Neptun im Kuipergürtel fanden. „Plutoide“ und „Plutonis“ werden diese heute genannt. Über 3.300 dieser „Transneptunischen Objekte“ (TNO) sind inzwischen bekannt. Wie viele es von diesen Objekten am Rande unseres Sonnensystems in Plutos „Nachbarschaft“ noch gibt, ist unbekannt. Es werden zehntausende sein, so die Astronomen, die mehr als 100 Kilometer Durchmesser haben. Auf diese ist längst eine regelrechte Jagd ausgebrochen (s. auch 1. Video unten).

Sie zu finden ist sehr schwierig. Ihre geringe Größe, die sehr geringe Helligkeit, die gewaltige Entfernung von der Sonne – teils rund doppelt so weit wie Pluto! – und auch die hunderte Jahre dauernde Umlaufbahn derartiger Objekte stellen die Forscher vor eine Herausforderung. Dennoch haben Astronomen im „The Astrophysical Journal“ vom 10. März 2020 bekannt gegeben, dass sie erneut 139 „Transneptunische Objekte“ entdeckt haben.

Milliarden Lichter am Himmel

Die Wissenschaftler um Pedro H. Bernardinelli von der Universität von  Pennsylvania nutzen dabei das System „Dark Energy Survey“, das seit 2013 den Himmel beobachtet. Allerdings hat das internationale Projekt vorrangig das Ziel, der geheimnisvollen „Dunklen Energie“ und der beschleunigten Ausdehnung des Kosmos auf die Spur zu kommen. Dazu wird vor allem am „Cerro Tololo Inter-American Observatory“ in Chile mit der „Dark Energy Camera“ im infraroten und optischen Bereich eine „Himmelsdurchmusterung“ durchgeführt.

Für die Jäger von Objekten hinter Neptun und Pluto im Kuipergürtel ist das ein Glücksfall. Denn diese die dabei gewonnenen Daten können auch für die Suche nach solchen fernen und fremden Welten genutzt werden. Dazu nahmen die Forscher um Bernardinelli zuerst 7 Milliarden(!) Lichtpunkte am Himmel, die die „Dark Energy Camera“ als Objekte erkannt hatte. Aus diesen filterten sie alle Objekte heraus, die sich als Sterne oder Galaxien identifizieren ließen.

So blieben „nur“ 22 Millionen Lichter am Himmel über, die mutmaßlich neue Objekte sein könnten.

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Nach weiteren Analysen der Daten, Vergleiche mit älteren Aufnahmen und einer Filterung der bekannten Objekte durch eine Software blieben 139 Objekte über, die bisher unbekannt waren. Alle innerhalb unseres eigenen Sonnensystems und zum Teil unglaubliche 90 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt. Das entspräche dem 90-fachen Abstand der Erde von unserem Stern und damit rund 13,5 Milliarden Kilometer.

Das Forscherteam ist aber überzeugt, dass sie noch weit mehr dieser Objekte in den bisherigen Daten von „Dark Energy Survey“ finden werden. Vielleicht 500 an der Zahl, weshalb sie die Suche fortsetzten wollen. Und auch für die Suche nach dem schon legendären „Planet 9“ könnte sich diese Technologie als Segen erweisen. Es ist jener hypothetische Planet, über den schon länger spekuliert wird. Angeblich von der Größe des Neptuns zieht er mutmaßlich irgendwo hinter Pluto seine Bahnen in ewiger Dunkelheit und Kälte.

Ob es ihn wirklich gibt, ist unklar. Auch wenn astronomische Daten und theoretische Berechnungen auf seine Existenz hinweisen, wie mehrfach auf diesem Blog und in Videos berichtet (s. a. unten). Gary M. Bernstein von der Universität von Pennsylvania und Mitautor der Studie dazu:

Es gibt viele Ideen über Riesenplaneten, die sich früher im Sonnensystem befanden und nicht mehr vorhanden sind, oder über Planeten, die weit entfernt und massiv sind, aber zu schwach, als dass wir sie noch bemerkt hätten. Das Erstellen des Katalogs macht Spaß. Wenn Sie dann diese Ressource erstellen, können sie vergleichen, was sie gefunden haben, mit dem, was jemand in der Theorie gesagt hat, dass sie finden sollten.“

“Planet 9”

Neue Hinweise auf diesen ominösen „Planet Nine“ fanden die Astronomen in den Daten allerdings nicht. Vor allem die Astronomen Mike Brown und Konstantin Batygin vom „California Institute of Technology“, machten diesen „Planet 9“ durch eine Veröffentlichung in „The Astronomical Journal“ am 20. Januar 2016 schlagartig weltberühmt. Seither streiten sich die Astronomen um diesen fremden Planeten. Zum Beispiel über die mögliche Umlaufbahn, die irgendwo zwischen 400 und 1.500 Astronomischen Einheiten bewegen soll. Das sind gigantische Distanzen, die mehrere Lichtjahre umfassen.

Meist wird jedoch angenommen, dass sich diese fremde Welt durchschnittlich ca. 700 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt bewegt.

Immer noch ein kaum fassbarer Abstand. Und obwohl dieser rein theoretisch angenommene „neunte Planet“ vor allem in Astronomen-Kreise für Debatten sorgt, hat auch die Grenzwissenschaft das Thema längst aufgriffen. Es heißt hierbei zum Teil nicht nur, das man diesen neuen Planeten „nachgewiesen“ habe. Vielfach wird dieser mit der (vollkommen falschen) Behauptungen in Zusammenhang gebracht, dass der Planet Nibiru damit „belegt“ sei.

Diesen Planeten dachte sich ein Prä-Astronautik-Autor in den 1970ger Jahren in den USA aus. Er soll vor hunderttausenden Jahren schon von Außerirdischen bewohnt gewesen sein, in einer Ellipse in ca. 3.600 Jahren um die Sonne kreisen und deren Bewohner seien die „Götter der Vorzeit“. Treue Leser dieses Blogs und meiner Veröffentlichungen kennen das Thema sicher sehr genau.

Nicht nur, dass, wie von mir vielfach aufgezeigt (z.B. HIER oder auch HIER & HIER), dieser bewohnte Nibiru Nonsens ist –  er entspricht auch nicht im Geringsten dem theoretischen „Planet 9“. Auch soll Nibiru nach seinem Erfinder während seines stark elliptischen Umlauf um die Sonne der erde recht nahe kommen. Etwa in dem Bereich des Mars oder des dahinter liegenden Asteroidengürtel. Einen derartiger Orbit haben weder “Planet 9” noch andere “Transneptunische Objekte“.

Die Suche geht also weiter …

Video-Auswahl zum Thema

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YouTube-Video vom 21. Jan. 2016 auf Fischinger-Online

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Der Uranus als Auslöser der Sintflut? Warum der Planet gekippt ist und das Rätsel seines Mondes Miranda: Seltsames aus der Prä-Astronautik

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Der Uranus und sein Mond Miranda - zwei Sonderlinge in unserem Sonnensystem, die angeblich eine ganz besondere Geschichte haben [nicht maßstabsgetreu] (Bilder: gemeinfrei)
Der Uranus und sein Mond Miranda – zwei Sonderlinge in unserem Sonnensystem, die angeblich eine ganz besondere Geschichte haben [nicht maßstabsgetreu] (Bilder: gemeinfrei)

Alle Monde, Planeten und all die andere Himmelskörper im Sonnensystem sind einzigartig. Und jedes Objekt hat seine ganz eigenen Rätsel und Geheimnisse. Der Planet Uranus weit draußen im All bildetet da mit seinen seltsamen Monden und seiner um fast 100 Grad “gekippten” Achse keine Ausnahme. Irgendwas hat den Gasplaneten irgendwann gerammt, da sind sich Astronomen einig. Der Prä-Astronatik-Autor Zecharia Sitchin hatte zu diesem Rätsel des Uranus und auch dessen sonderbaren Mond Miranda eine ganz eigene Idee. Eine spektakulär klingende Behauptung, die nicht nur mit seinem Planeten Nibiru zu tun hat, sondern auch mit der irdischen Sintflut. Liest man aber genauer nach, zeigt sich, dass diese Spekulationen von Sitchin seine eigenen Behauptungen von einem bewohnten Nibiru vollkommen widersprechen. Warum erfahrt Ihr detailliert in diesem neuen Blog-Artikel.


Viel los im Sonnensystem

Offiziell hat unser Sonnensystem 8 Planeten, zu denen sich eine bisher unbekannte Anzahl von Zwergplaneten gesellen. Plutoiden nennt man einige dieser Objekte, und der Ex-Planet Pluto hinter dem Neptun ist da wohl der berühmteste.

Alle Planeten, Zwergplaneten, transneptunische Objekte (TNO) und auch Monde in unserem Sonnensystem sind dabei etwas besonders. Jeder Himmelskörper hat seine Besonderheiten, Rätsel und individuellen Eigenarten. Keiner ist wie der andere. Dazu kommen Millionen oder Milliarden Kometen und Asteroiden, so dass niemand sagen kann, wie viele Objekte letztlich in unserem System ihre Bahnen ziehen.

In die Mainstreammedien schaffen es dabei die allerwenigsten Himmelskörper. Hier liegt der Fokus auf Mars und Mond, da vor allem deren weitere und zukünftige Erforschung immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Und natürlich auf Exoplaneten, die um ferne Sonnen ihre Bahnen ziehen.

Für Astronomen und Planetenforscher sind natürlich alle Planeten und Objekte im All spannend und interessant. So auch der Riesenplanet Uranus, der weit draußen hinter Saturn mit seinen berühmten Ringen seine Umlaufbahn hat.

Der seltsame Uranus

Uranus wurde erst 1781 entdeckt, ist rund 20-mal so weit von der Sonne entfernt wie unsere Erde und der drittgrößte Planet unseres Sonnensystems. Mit mehr als 51.000 Kilometern Durchmesser und der 14,5-fachen Erdmasse gehört er zu den Gasplaneten. Und mit fast minus 200 Grad Celsius und einer Jahreslänge von 84 Jahren ist er kein Planet, auf dem man leben möchte.

Doch obwohl er wie beispielsweise Jupiter zu den Gasplaneten gehört, tanzt Uranus doch aus der Reihe.

Uranus rotiert in etwas mehr als 17 Stunden um seine Achse, was erst mal nichts Ungewöhnliches ist. Ungewöhnlich ist aber die Rotationsachse des Planeten an sich, da diese um exakt 97,77 Grad gegen seine Umlaufbahn gekippt ist. Dadurch “rollt” der Planeten sprichwörtlich um die Sonne, was ihm die Spitznamen „Der rollende Planet“ einbrachte. Ein Umstand, der dafür sorgt, dass in einem Uranus-Jahr einmal die Nordhalbkugel und einmal die Südhalbkugel fast direkt in Richtung Sonne zeigen. Die andere Hälfte des Planeten liegt währenddessen in ewiger Nacht.

Mit etwas Phantasie kann man dies mit der Polarnacht auf der Erde vergleichen. Auch Polarlichter sind auf dieser fernen Welt zu sehen. Mit dem Unterschied, das auf Uranus eine Polarnacht bzw. ein Polartag rund 42 Jahre dauert …

Für Planetenforscher ist diese gewaltige Neigung der Achse faszinierend. Kein anderer Planet hat auch nur eine annähernd ähnliche Neigung der Rotationsachse, wie Uranus. Die Erde hat bekanntlich 23,44 Grad, Jupiter nur 3,13 Grad, Mars ähnlich wie die Erde 25,19 Grad und Merkur sogar nur winzige 0,01 Grad (eine Ausnahme ist die Venus).

Wie kommt oder besser kam es dazu?

Die Uranus-Katastrophe

Über die Ursache dieser exzentrischen Achse haben sich schon Generationen von Astronomen den Kopf zerbrochen. Verschiedene Theorien wurden entwickelt, wieder verworfen oder verfeinert. Die Grundidee ist dabei fast immer gleich geblieben. Irgendwas muss den Uranus in der Urzeit unseres Sonnensystems gerammt und dabei gekippt haben. Dies würde auch seine „wackeligen“ Ringe und seine seltsam „eiernden“ Monde erklären. Ebenso die Tatsache, dass das Magnetfeld des Uranus gleich vier Pole hat und der Planet in der Urzeit mit Jupiter die Plätze getauscht haben könnte.

Viele Rätsel für einen einzigen Planeten.

Neue Computersimulationen, die 2018 im „The Astrophysical Journal“ (Vol. 861, Nr. 1, 2. Juli 2018) veröffentlicht wurden, zeigen, dass eine Protoplanet vor Milliarden Jahren mit dem Urnaus kollidiert sein muss. Nach über 50 Simulationen sind die Forscher um Jacob Kegerreis von der Durham Universität in ihrer Studie überzeugt:

Am wahrscheinlichsten ist eine kataklysmische Kollision des jungen Uranus mit einem Objekt von der doppelten Masse der Erde oder sogar noch etwas größer. Diese kippte den Planeten auf die Seite.“

Bei dieser gigantischen Katastrophe wurden einige Monde des Uranus in ihre heutigen exzentrischen Bahnen gelenkt, andere wurden zerstört, einige bildeten sich aus den Trümmern neu und letztlich entstanden so auch die Ringe um den Planeten. In der Theorie, denn dabei war damals niemand.

Der Uranus-Mond Miranda und seine "Narben": Spuren einer Kollision mit Nibiru? (Bilder: NASA/gemeinfrei)
Der Uranus-Mond Miranda und seine “Narben”: Spuren einer Kollision mit Nibiru? (Bilder: NASA/gemeinfrei)

Nach den Simulationen der Wissenschaftler um Kegerreis soll dieses Ereignis vor ca. vier Milliarden Jahren stattgefunden haben. Im jungen Sonnensystem, in dem es noch nicht mal eine Erde gab, wie wir sie heute kennen.

Doch was wäre, wenn dieses Ereignis erst viel später stattgefunden hat? Sehr viel später in historischer Zeit, als es bereits den Menschen gab?

Das zumindest behauptet der Prä-Astronautiker Zecharia Sitchin in einem seiner Bücher. Es ist jener Autor, der die Idee des von Aliens namens Anunnaki bewohnten Planeten Nibiru erfunden hat. Jener Planet, der angeblich verborgen in unserem Sonnensystem existiert und etwa alle 3.600 Jahre in die „Nähe“ der Erde kommt.

Ein Thema, das auf diesem Blog und in dem Buch „Die Akte 2012“ vielfach und umfangreich diskutiert wurde (Link).

Der Planet Nibiru und die Sintflut

Und auch wenn Sitchin mit seinen wilden Spekulationen und Erfindungen der Prä-Astronautik mehr geschadet als genutzt hat, ist seine „Uranus-These“ interessant. Vor allem aus dem Grund, da sie belegt, dass seine Nibiru-Ideen mit den dortigen Außerirdischen reine Phantasie sind, wie es noch deutlich wird.

Sitchin selber, einmal knapp und kompakt zusammengefasst, sagt, dass sein Planet Nibiru mit den dort lebenden Außerirdischen in rund 3.600 Jahren einmal die Sonne umrundet. In einer starken Ellipse, vergleichbar mit Kometen, wobei die größte Sonnenannährung des Nibiru etwa im Bereich des Asteroidengürtels hinter dem Mars liegen würde.

Trotzdem ist Sitchin in seinen Büchern sicher, dass die Gravitation von Nibiru bei einer seiner Annäherungen an die Sonne vor etwa 13.000 Jahren die Sintflut auslöste. Da dieser Planet aber periodisch alle 3.600 Jahre „zu uns“ kommen soll, warum gab es dann nur einmal eine Sintflut? Warum nicht zum Beispiel auch um 556 vor Christus, wo nach Sitchin sein Planet auch hier gewesen sein soll? Oder um 4.000 vor Christus?

Während der letzten 120 SARs (die Umläufe des Nibiru, Anm. LAF) vor der Sintflut passierte Nibiru sein Perigäum, ohne eine solche Katastrophe zu verursachen. Dann plötzlich geschah etwas Ungewöhnliches, das Nibiru näher an die Erde heranführte.“

So Sitchin in seinem Buch „Apokalypse“ (2007). Und genau hier kommen nach den Spekulationen des Autors der Planet Uranus und auch sein rätselhafter Mond Miranda ins Spiel. Zu dem aber später mehr.

Abweichungen in seinen Berechnungen erklärt Sitchin damit, dass Nibiru bei seinem Lauf um die Sonne durchaus durch die Gravitation anderer Himmelskörper in seiner Bahn gestört werden kann. Der Umlauf des unbekannten Planeten von 3.600 Jahren sei „immer ein mathematischer Mittelwert“, schreibt Sitchin zum Beispiel in „Apokalypse“. Dieser Planet habe um 10.900 vor Christus die Sintflut auf der Erde eben genau deshalb ausgelöst, da seine Umlaufbahn zu diesem Zeitpunkt gestört worden sei.

Der Orbit des Nibiru führte unglücklicherweise bei genau diesem einen Umlauf viel zu nah an die Erde, so Sitchin weiter.

Crash mit Uranus!

Weiter spekuliert er, dass Nibiru dabei vielleicht mit dem Uranus zusammengestoßen ist. Das habe seinen Orbit dramatisch verändert und ablenkt, dass es letztlich zu dieser Katastrophe auf der Erde kam. Sitchin sieht darin eine Erklärung für die oben geschilderten sonderbaren Eigenschaften des Uranus. Es war nach ihm nur kein Protoplanet vor Milliarden von Jahren, sondern sein bewohnter Nibiru in historischer Zeit.

Das habe auch für Nibiru Folgen gehabt, so schreibt er weiter, denn sein Orbit verkürzte sich so auf „nur“ ca. 3.450 Jahre. Sitchin:

Wenn es das ist, was geschah, würde es das ,frühe’ Erscheinen Nibirus 556 v. Chr. erklären – und darauf schließen lassen, dass mit seiner Wiederkunft um das Jahr 2900 n. Chr. zu rechnen ist.“ (s. a. HIER)

Als Resultat nimmt Sitchin aber nicht nur an, dass Uranus „gekippt“ und die Umlaufbahn des Nibiru verkürzt wurde. Auch einige Monde des Uranus (und auch des Neptun), die ihren Planeten „rückwärts“ umkreisen, könnten so ihre seltsamen Bahnen bekommen haben. In der Astronomie nennt man diese Umlaufbahnen „retrograd“, und werden meist mit kosmischen Katastrophen vor Milliarden von Jahren erklärt.

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Der nur 472 Kilometer kleine Uranus-Mond Miranda ist dabei besonders interessant.

Seit 1986 die Sonde „Voyager 2“ den Mond fotografierte, weiß man, dass er riesige rätselhafte Kerben oder Furchen auf seiner Oberfläche hat. Inzwischen kennen wir dank der Bilder die vernarbte Oberfläche von Miranda recht gut. Deutlich sieht man auf dem Mond die extremen Rillen, Verwerfungen und ein ganzes Netz von Canyons und Klippen. Die als „Verona Rupes“ bezeichnete Anomalie auf Miranda ist sogar bis zu 20 Kilometer tief.

Kein Mond des Sonnensystems hat auch nur annähernd ähnlich bizarre Formationen und geologischen Strukturen, wie er.

Der rätselhafte Mond Miranda

Tatsächlich glaubten Astronomen, dass Miranda in unbekannter Zeit einmal von einem kosmischen Objekt zertrümmert wurde, sich dann aber wieder „zusammensetzte“.

Inzwischen wird jedoch davon ausgegangen, dass Wechselwirkungen mit den Uranus-Monden Umbriel und Ariel sowie den Planeten selber für Mirandas Aussehen und auch Orbit verantwortlich sind. Gezeitenkräfte heizten dabei Miranda auf, tektonische Verschiebungen waren die Folge und Wassereis drang aus dem Inneren über die Oberfläche. Der Mond selber besteht zu 80 Prozent aus Eis.

Natürlich war auch hier niemand dabei, und die Narben von Miranda sehen zweifellos wie „Streifschüsse“ aus. Das sieht auch Zecharia Sitchin in „Apokalypse“ so:

Könnte eine kosmische Kollision mit dem passierenden Nibiru und seinen Monden seine Narben und die Kippstellung des Uranus verursacht haben?

(…)

Es ist nicht undenkbar anzunehmen, dass auf jenem Umlauf, der zur Sintflut führte, Nibiru zunächst den driftenden Uranus passierte, wobei einer von Nibirus Monden Uranus streifte und in Schlingern brachte, was seine Seitenlage verursachte; es könnte sogar sein, dass eben jener Mond, der daraufhin von der Gravitation des Uranus ‚eingefangen‘ wurde, der rätselhafte Miranda ist.“

Zecharia Sitchin ist sich also selber nicht ganz sicher, was da genau geschehen ist. Entweder rammte Nibiru selber den Uranus … oder nur einer seiner Monde. Oder sogar das Objekt, das wir heute als Miranda kennen, stieß als ehemaliger Nibiru-Mond mit Uranus zusammen, „kippte“ ihn dabei um, und war von da an ein neuer Mond des Uranus.

Wie sein Planet daraufhin aber wieder einen stabilen Orbit einnehmen konnte – der eben keine Fluten mehr auslöste – verrät Sitchin nicht. Wobei man sich auch fragen muss, ob und wie ein Eismond von nur 472 Kilometer Durchmesser einen Gasplaneten mit 51.000 Kilometern Durchmesser um fast 100 Grad „umkippen“ kann. Immerhin gehen die Forscher heute durch ihre Computersimulationen davon aus, dass ein Objekt von rund der doppelten Erdgröße mit dem Uranus kollidierte.

Das entspräche einem Planeten mit rund 25.500 Kilometern Durchmesser, der damit recht genau halb so groß wie der Uranus selber gewesen sein muss. Nur ein solcher Riese wäre dazu in der Lage die Achse des Uranus entsprechend zu kippen. Miranda ist 54-mal kleiner …

Zum Glück nur eine Sintflut …

Angenommen, Sitchins Phantasien würden zutreffen, dann können wir Glück sprechen, dass es nur eine Sintflut gab. Immerhin kam es weder vor noch nach diesen verheerenden komischen Kollisionen dazu. Nur ein einziges Mal in der langen Historie des Nibiru und des Sonnensystems hatten wir auf der Erde und der Uranus das Pech. Oder wir (bzw. Sitchin) wissen von keiner anderen entsprechenden Katastrophe.

Von Glück können aber auch und vor allem die Bewohner des Nibiru selber sprechen. Immerhin haben sie auf ihren Planeten die Uranus-Katastrophe überlebt!

Nibiru kam laut Sitchin vor vier Milliarden Jahren von Außerhalb in unser Sonnensystem. Obwohl er in seinem ersten Buch „Der 12. Planet“ (1976/79) auch von 3,2 Milliarden Jahren schreibt, bleiben wir mal den vier Milliarden Jahren. (Der Vollständigkeit halber: Bei der Ankunft war Nibiru laut Sitchin noch der Planet “Tiamat”.)

Nach der Zerstörung und dem Chaos im Sonnensystem, das der „Neuankömmling“ Nibiru ausgelöst haben soll, nahm er letztlich seinen Platz ein. Seinen extrem elliptischen Orbit von 3.600 Jahren in dem er, mit den oben gezeigten „Abweichungen“, bis heute seine Bahnen zieht. Seine Umläufe führen ihn dabei laut Sitchin bis weit hinter den Neptun und den Zwergplaneten Pluto in den Kuipergürtel – und dann wieder bis in den Bereich des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter.

Der Nibiru würden folglich mindestens die Bahnen von Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto währen eines Nibiru-Jahres zweimal kreuzen (Hin- und Rückweg). Und auch wenn die genaue Masse und Größe von Nibiru nicht wirklich von Sitchin „ermittelt“ wurde, ist es nicht denkbar, dass es dabei nicht zu gravitativen Wechselwirkungen mit den anderen Planeten gekommen ist.

Nibiru wäre sicher längst mit einem anderen Planeten kollidiert oder aus dem Sonnensystem geschleudert worden. Schon lange vor dem Uranus-Sintflut-Ereignis in der langen Zeit seit der „Ankunft“ des Planeten. Dazu am Ende mehr.

Damals, vor 445.000 Jahren

Zuvor eine ganz einfache Rechnung zu diesen vier Milliarden Jahren: 4.000.000.000 Jahre : 3.600 Jahre (Nibiru-Umlauf) = 1.111.111 Nibiru-Umläufe quer durch das Sonnensystem um unseren Stern.

Das heißt im Klartext, dass Nibiru bereits millionenfach die Bahnen der anderen Planeten kreuzte. Auch wenn sein Orbit zu den anderen Planeten oder besser gesagt zur Ebene des Sonnensystems „geneigt“ sein sollte. Und das ohne irgendwelche Auswirkungen auf das Sonnensystem gehabt zu haben? Weiter bedeutet dies, dass Nibiru bereits über eine Millionen Mal seit seiner Ankunft in unserem System zur Erde gekommen sein muss. Auch das scheinbar problemlos …

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)

Sitchins Kernaussage in allen Büchern ist, dass auf seinem Nibiru Aliens leben. Diese von ihm Anunnaki genannten Wesen sind uns Menschen sehr ähnlich, allerdings technologisch weit voraus. Und das schon vor rund 445.000 Jahren, wie er schon 1979 bzw. 1976 in seinem Erstling „Der 12. Planet“ schrieb. Denn in jener fernen dunklen Epoche der Menschheit seien die Außerirdischen von Nibiru erstmals auf der Erde gelandet. Eine zweite Welle dieser Alien-Siedler kam dann etwa vor 400.000 Jahren hier an. Mehr als 100.000 Jahre leben und arbeiteten diese Anunnaki hier und schufen dann den Menschen als „Sklaven“, „Diener“ oder „Helfer“.

So weit, so seltsam.

Nach diesen Ideen entwickelten sich auf der Erde und Nibiru also zwei intelligente Spezies mehr oder weniger parallel. Die frühen primitiven Menschen schafften aber nicht den Sprung zu einer technologischen Zivilisation, wie die Nibiru-Bewohner. Sie waren fast eine halbe Millionen Jahre früher soweit und konnten sogar durch den Weltraum fliegen.

Zivilisierte dort – Primitive hier

Anzunehmen, dass Nibriu schon bewohnt war, als dieser vor Milliarden von Jahren aus den interstellaren Raum in unser Sonnensystem kam, ist natürlich unsinnig. Sitchin selber erklärt in seinen Büchern und vor allem bereits in „Der 12. Planet“ sehr detailliert und umfangreich, dass der „Eindringling“ für Katastrophen im Sonnensystem sorgte. Er kollidierte mit anderen Planeten und zertrümmerte sie teilweise, so dass irgendwelche Außerirdischen das nicht überlebt hätten!

Wie aber kann es sein, dass auf Nibiru mit seinem extremen Orbit daraufhin vor mindestens 445.000 eine raumfahrende Zivilisation entsteht, während die Menschheit auf der wesentlich besser geeigneten Erde noch auf Bäumen lebt? Um es überspitzt auszudrücken. Zumal man sich dabei immer die oben gezeigten millionenfache Sonnenumläufe des Nibiru vor Augen führen muss. Ein „ruhiger Planet“ zur Entwicklung von Leben und Zivilisation sieht ganz anders aus.

Auch die Aussage, dass es eben doch zu „Problemen“ auf Nibiru kam, hilft da auch nicht weiter. Sitchin behauptete in seinen Büchern nämlich, dass die Anunnaki zur Erde kamen, um Gold abzubauen. Sie benötigten es dringend zum Schutz für ihre Atmosphäre, da eben aufgrund des Orbits das Leben auf Nibiru bedroht gewesen sei.

Das Problem ist dabei, dass Sitchin diese Geschichte mit dem Gold frei erfunden hat. Er hat sich dabei nicht mal die Mühe gemacht diese Behauptung irgendwie zu untermauern, wie in diesem Artikel HIER belegt. Als zweites Problem kommt hinzu, dass die Anunnaki-Außerirdischen bereits eine technische Zivilisation hatten, als ihre Atmosphäre sich zu zersetzten begann, und sie genau deshalb unser Gold benötigten.

Schließlich flogen sie daraufhin durch das All zur Erde …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Nakhon Sawan, die „Stadt des Himmels“ in Thailand: UFO-Hotspot und Pilgerstätte eines neuen Alien- und UFO-Kultes

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Nakhon Sawan, die „Stadt des Himmels“ in Thailand: UFO-Hotspot und Pilgerstätte eines neuen UFO-Kultes (Bild: UFOkaokala / Montage: Fischinger-Online)
Nakhon Sawan, die „Stadt des Himmels“ in Thailand: UFO-Hotspot und Pilgerstätte eines neuen UFO-Kultes (Bild: UFOkaokala / Montage: Fischinger-Online)

Relativ unbemerkt vor der westliche UFO-Forschung hat sich in Thailand ein neuer UFO- und Alien-“Hotspot” entwickelt. Oder besser gesagt ein Pilgerort eines neuen UFO-Kultes, der 1997 in Nakhon Sawan nördlich von Bangkok seinen Anfang nahm. Hier sollen laut den Anhängern nicht nur regelmäßig UFOs und Außerirdische erscheinen, sondern diese Aliens würden den Gläubigen auch mediale Botschaften und Lehren übermitteln. Seit dem ist ein dortiger Hügel zu einem Zentrum dieses buddhistischen UFO-Kultes geworden. Was diese UFO-Gruppe glaubt, wie sie entstand und warum die Behörden sie teilweise mit Argwohn sehen, erfahrt Ihr detailliert in diesem Beitrag.


UFO-Kult in der “Stadt des Himmels”

Erstaunliches geht seit rund 20 Jahre in Thailand vor sich. Hier hat sich in dem Ort Nakhon Sawan (= “Stadt des Himmels”) nördlich von Bangkok rund um eine Buddha-Statue auf einem Hügel ab 1997 ein regelrechter UFO- und Alien-Kult entwickelt. Ein Hotspot, an dem nicht nur UFOs erscheinen sollen, sondern auch Außerirdische die Botschaften, Lehren und Weisheiten mitteilen.

Die buddhistische Anhängerschar des Kultes um Außerirdische von den beiden Planeten Loku und Pluto wächst seit dem rasant. Auch zum Ärger der Behörden, da die Pilgerstätte der zahlreichen UFO-Anhänger in einem Naturschutzgebiet liegt. Inzwischen berichten vermehrt weltweit Medien über diesen Kult bzw. die dortige UFO-Gemeinde „Kaokala UFO“, wie sie sich auf Facebook nennt. Nach dem Namen des Hügels, auf dem die Buddha-Statue steht.

Hier sollen die Außerirdischen sich immer wieder in UFOs und real zeigen. Sie würden den dort versammelten Menschen dabei auch immer wieder medial Botschaften senden, die sie „in ihren Köpfen“ empfangen. Inhaltlich seien diese Informationen vor allem „Ratschläge zu ‚Karma‘, ‚Reinkarnation‘, ‚Gier‘, ‚Angst‘ und anderen buddhistischen Anliegen“, so beispielsweise CNN über diese Gruppe. Denn Buddha sei nach den Worten der Außerirdischen „der größte menschliche Geist“ gewesen.

Botschaften also, die in einem Land, in dem mehr als 95 Prozent Buddhisten sind, natürlich gut angekommen. In Meditation versunken würden die Anhänger dieses UFO-Kultes aber auch Warnungen vor dem Ende der Welt bekommen. Inklusive tröstender Worte:

Das sie sich keine Sorgen machen sollten über die Erdapokalypse durch Atomkrieg, Klimawandel, mutierte Krankheiten oder andere ‚Katastrophen‘.

Technisch überlegene, wohlwollende Aliens versprechen, sich um ausgewählte ‚Überlebende‘ zu kümmern.“

Botschaften von Außerirdischen

Begonnen hat der Kult um diese Alien- und UFO-Kontakte bereits 1997 durch den pensionierte Sergeant-Major Cherd Chuensamnaun. Während einer Tiefenmediation in seinem Haus habe er plötzlich die ersten Botschaften dieser Außerirdischen medial empfangen. Als er aber seiner Familie von diesem Erlebnis berichtete, habe niemand seinen Aussagen geglaubt. Vielmehr haben seine Angehörigen ihn „verspottet“, bis seine Tochter Wassana Chuensamnaun nach Beweisen verlangte:

Ich habe meinen Vater gebeten, den Außerirdischen zu sagen, dass sie sich zeigen sollen. Am nächsten Tag sandten die Außerirdischen Energie, um meinen Bruder und Schwager zu drehen.“

Und genau so soll es am anderen Tag gekommen sein. Jaroen Raepeth, der anwesende Schwager, dazu:

Ich hatte das Gefühl, meine Beine und Arme müssten sich drehen. Ich konnte mich vier oder fünf Minuten lang nicht unter Kontrolle halten. Ich hatte keine Angst. Wir haben uns beide nach draußen gedreht.“

Bei diesem „Umherwirbeln“ sei ihm nicht mal schwindelig geworden, wie er CNN gegenüber beteuerte. Hinzu kam die Sichtung eines UFOs, das in Höhe der Baumkronen flog und 10 bis 15 Meter lang gewesen sein soll. Von da an erhielt Cherd Chuensamnaun nach eigenen Angaben regelmäßig geistige Nachrichten von den Außerirdischen. Jedoch nur bis zum Jahr 2000, denn da verstarb er.

Fortan übernahm seine Tochter Wassana seinen Platz als Kontaktler zu den Außerirdischen ein und kündigte ihre Arbeit als Krankenschwester. So könne sie sich voll und ganz den Aliens der beiden fremden Welten widmen. Denn auch nach dem Tod von Cherd Chuensamnaun hielten sie weiterhin Kontrakt und nutzen sogar den nahe gehenden See Bueng Boraphet als eine Art „Dimensionsportal“ für sich und ihre UFOs. So käme es immer wieder zu UFO-Sichtungen, Kontakten mit ihnen und Sichtungen der Aliens rund um den Hügel Kao Kala (Khao Kala). Die Anhänger dieser Gruppe sind sicher, dass sie immer wieder Außerirdische in den umgebenen Feldern landen und herumlaufen sehen.

Liebevolle Aliens in Sorge

Vor seinem Tod lernte Wassana die Kunst oder Technik des Kontaktes mit dem Fremden von ihren Vater, behauptet sie. Womit sie aber nicht allein ist. Inzwischen würden ihren Worten nach mehr als 100 Personen diese Fähigkeiten von ihr gelernt haben und selber Kontakt mit den Außerirdischen haben.

Die UFOs selber, die immer wieder erscheinen sollen, beschreiben die Anhänger nahezu klassisch. Silberne Objekte bzw. Scheiben mit bunten Lichtern, die sicher das stereotypische Bild einer „Fliegenden Unterasse“ sind.

Auch die Aliens an sich entsprechen einen klassischen Typus, der allerdings sehr an die früheren B-Movie-Filme aus der Science-Fiction der 50ger und 60ger Jahre erinnert. Die großen und kahlen Köpfe erinnern wiederum an die bekannten Greys mit ihren riesigen Augen. Jedoch tragen sie in den Zeichnungen der angeblichen Augenzeugen sehr oft eine Antenne auf dem Kopf und silberne „Raumanzüge“ über ihre dünnen Körper.

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Ein Bild von Aliens oder UFO-Besatzungen, das auch aus den frühen Jahren der UFO-Forschung durchaus bekannt ist.

Die Anhänger dieses UFO-Kultes sind aber gleichzeitig überzeugt, dass es zwei unterschiedliche Spezies von Aliens sind, mit denen sie in Kontakt stehen. Eben von den beiden unterschiedlichen Planeten namens Pluto und Loku. Wobei mit Pluto scheinbar nicht der Ex-Planet Pluto hinter Neptun in unserem Sonnensystem gemeint ist. Zu diesen Fremden aus dem All sagt die „UFO-Gruppenleiterin“ Wassana Chuensamnaun gegenüber CNN:

Pluto-Aliens bestehen aus Energie, können in physischer Form auftreten und sind in der Lage, Menschen zu unterrichten. Loku-Aliens haben einen physischen Körper und Wissen über Hochtechnologie. Sie arbeiten zusammen.

Pluto-Aliens sorgen sich um etwas so verheerendes, auf der Erde geschehenes, wie Krieg oder Umwelt, dass es sich auf ihren Planeten auswirken könnte. Sie möchten auch einigen Menschen die Möglichkeit geben, mit ihnen zu kommunizieren, wenn Menschen also alles in einem Atomkrieg zerstören, können die Außerirdischen den Überlebenden helfen, die menschliche Zivilisation wieder aufzubauen.“

Der Anführer der Außerirdischen von Pluto wiederum ist ein uraltes Wesen. „Ich lebte 10.000 Jahre“, habe er angeblich Wassana Chuensamnaun mitgeteilt. Ein Raumschiff benötigt er eigentlich nicht, denn:

Ich reise durch Dimensionen. Es ist fortgeschrittene Physik. Ich reise mit meinem Verstand.“

Spiritueller UFO-Hotspot

Die Gläubigen dieses UFO-Kultes sehen den Hügel Kao Kala unweit von Nakhon Sawan längst als ihr spirituelles Zentrum an. Immer wieder versammeln sie sich dort zur Meditation und vor allem zur Kontaktaufnahme mit den Außerirdischen. Einige dieser UFO-Treffen fallen für die Behörden allerdings immer wieder zu groß aus. Zumal dann, wenn rings um das UFO-Zentrum im Naturschutzgebiet Zelte aufgebaut werden. Erst im September mussten rund 30 Beamte eine solche Versammlung von etwa 60 UFO-Anhängern auflösen, die sich hier versammelten. Friedlich seien diese dann zum Fuß des Hügels gezogen und haben dort in den folgenden Stunden ihre UFO-Mediation weitergeführt.

Damit hätte die Gruppe rechnen müssen. Schon Mitte August haben ca. 40 Beamte sowie das Forstministerium eine solche Versammlung auf der Spitze des „UFO-Hügel“ aufgelöst und ein Versammlungsverbot erteilt. Erstaunlich erscheint die hohe Anzahl der Einsatzkräfte gegenüber die UFO-Jüngern. Soll hier etwa der Alien-Kult und deren wachsende Beliebtheit mehr oder weniger brachial verhindert werden?

Pinit Laoyuu vom örtlichen Forstamt betonte, dass hier allein der Schutz der Natur im Vordergrund steht:

Das Forstamt wird mithilfe von Satelliten-GPS prüfen, ob und wie viel sich das Zentrum im Wald befindet. Wir werden nach dem Gesetz vorgehen. Wir werden vorerst nicht zulassen, dass Menschen hier Zelte aufschlagen oder Aktivitäten abhalten, da ein Fall noch nicht abgeschlossen ist.“

Der Polizeibeamte Damrong Petpong wiederum sah die Sache im August 2019 eher humorvoll. Er würde gleich alle dort landenden Aliens verhaften:

Wenn wir jemanden des Fehlverhaltens für schuldig halten, werden wir ein Strafverfahren gegen ihn einleiten. Wenn ein UFO herunterkommt und hier parkt, ist das noch besser. Wir werden sie alle festnehmen.“

Eine “buddhistische UFO-Sekte”

Welche Faszination diese „buddhistische UFO-Sekte“ auf einzelne Menschen ausüben kann, zeigt das Beispiel der Gläubigen Ploy Buranasiri aus Bangkok. Sie komme seit nunmehr 9 Jahren regelmäßig zu diesem UFO-Zentrum. Nicht anders eine Sukwasa Mukprom, die 2018 mehr als 10-mal zu diesem Hügel pilgerte.

Der Anhänger Dusadee Prasonsuk wiederum gab seine Arbeit als Tontechniker in Bangkok auf, um sich ganz der UFO-Gruppe zu widmen. Inzwischen ist er sicher, dass die UFO-Gruppe von den Außerirdischen auserwählt sein. So zitiert ihn die „Bangkok Post“ bereits 2015 mit den Worten:

Jeder von uns wird von den Außerirdischen mit einer anderen Aufgabe beauftragt. Die Hauptaufgabe besteht darin, zu lernen, wie man mit der bevorstehenden Katastrophe umgeht, die die Hälfte der Menschen auf der Welt vernichtet.

Wir bereiten uns auf diesen Tag vor.“

Eine Aussage, die erneut unterstreicht, dass hier in Thailand eine neue UFO-Sekte entstanden ist. Und zwar nach ganz klassischen Strukturen, die natürlich auch auf andere Kulte und sogenannte „religiöse Sondergruppen“ zutrifft.

So bleibt zu hoffe, dass die Einschätzung eines Anwohners auch in Zukunft zutrifft, den die „Bangkok Post“ mit den Worten zitiert:

Ich weiß nicht, ob UFOs oder Aliens echt sind oder nicht, aber die Gruppe ist harmlos. Für mich sind es nur Menschen, die zusammen meditieren, was gut ist.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Hunderte neue “Planeten” in unserem Sonnensystem entdeckt: Aber was wurde aus Planet X, dem Planet Nine? +++ YouTube-Video +++

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Hunderte neue Planeten in unserem Sonnensystem entdeckt - aber was macht die Suche nach Planet X / Planet Nine? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei)
VIDEO: Hunderte neue Planeten in unserem Sonnensystem entdeckt – aber was macht die Suche nach “Planet X”, dem “Planet Nine”? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei)

Nahezu tagtäglich machen Astronomen in aller Welt in den Weiten des Kosmos spektakuläre Entdeckungen. Doch auch vor unserer eigenen Haustür – in unserem eigenen Sonnensystem – machen Wissenschaftler immer wieder spannende Entdeckungen. Dazu gehören hunderte von neuen „Planeten“, die Astronomen inzwischen gefunden haben. Zwerg-Planeten, die hinter dem Planeten Neptun ihre Umlaufbahnen ziehen. Auch unter ihnen gibt es einen „Heiligen Gral“ der Astronomen: Es ist der “Planet X” oder auch “Planet Nine“. Ein Riesenplanet, der dort bis heute unentdeckt seine Bahnen ziehen soll. Was aus der Suche nach diesem “Planeten X” wurde udn was die Astronomen dort am Rande unseres Sonnensystems noch alles fanden, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


“Planet Neun” oder Nibiru?

Beinahe täglich machen Astronomen in aller Welt in den Weiten des Kosmos spannende Entdeckungen. Unser Wissen über das Weltall wächst rasanter als jemals zuvor und viele Menschen können sich für solche Funde im All begeistern. Unendlich weit entfernte Exoplaneten in fremden Sonnensystemen werden heute alltäglich gefunden – sie begeistern schon kaum jemanden mehr wirklich.

Doch auch vor unserer eigenen Haustür – in unserem eigenen Sonnensystem – machen Wissenschaftler immer wieder spannende Entdeckungen. Dazu gehören hunderte von neuen „Planeten“, die Astronomen inzwischen gefunden haben. Zwerg-Planeten, die hinter dem Planeten Neptun ihre Umlaufbahnen ziehen.

Es sind die „Exoten“ in unserem Sonnensystem, die zum Teil hunderte, tausende oder sogar zehntausende Jahre benötigen, um einmal die Sonne zu umrunden. „Transneptunische Objekte“ (TNO) nennt man solche Mini-Planeten, die weit draußen im Kuipergürtel ihrer Bahnen ziehen. Der bekannteste unter ihnen ist der Pluto, der bis 2006 noch als Planet galt.

Auch unter diesen TNO gibt es einen „Heiligen Gral“ der Astronomen: Es ist der “Planet X” oder auch “Planet Nine”. Ein riesiger Planet – größer als die Erde, den es nach Berechnungen dort draußen theoretisch geben könnte.

Nachdem vor einigen Jahren das theoretische Vorhandensein dieses “Planet Nine” von Astronomen bekannt gegeben wurden, folgten hitzige Debatten in Presse, Wissenschaft und auch Grenzwissenschaft. Was aber wurde aus der Suche nach diesem “Planet X“? Was sind diese möglicherweise tausende von TNO und sucht überhaupt noch jemand nach diesem fremden Riesenplaneten? Und was haben die Ancient Aliens – die Außerirdischen der Vergangenheit – mit diesem Astronomie-Thema zu tun?

Das und mehr erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

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Die Superzivilisation um “Tabbys Stern” KIC 8462852 löst sich weiter in Staub auf: Neue Ergebnisse bei der Suche nach den Super-Aliens

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Die Alien-Superzivilisation des Sterns KIC 8462852 löst sie sich in Staub auf (Bild: NASA)
Die Alien-Superzivilisation des Sterns KIC 8462852 löst sie sich in Staub auf (Bild: NASA)

2015 machte eine spektakuläre Neuigkeit aus der Astronomie die Runde: Wissenschaftler haben mit dem Weltraumteleskop “Kepler” um den 1480 Lichtjahre entfernten Stern KIC 8462852 (“Tabbys Stern”) möglicherweise Hinweise auf eine “außerirdische Superzivilisation” gefunden. Grund für diese Vermutung waren unerklärliche Lichtschwankungen der Sonne. Sie ließen darauf schließen, dass irgendwas oder irgendwer eine Megastruktur um “Tabbys Stern” legte. Existiert hier ein hochentwickelte Alien-Zivilisation, wurde spekuliert. Nachdem SETI-Untersuchungen des Sterns erfolglos blieben, präsentieren nun die Astronomen eine neue Erklärung für die ungewöhnlichen Messwerte des Sterns: Eine Scheibe oder Wolke aus winzigen Staubpartikeln. Aber ob diese zutrifft, wissen sie auch nicht genau. In diesem Beitrag erfahrt Ihr alles rund um den seltsamen Stern und den neuen Ergebnissen zusammengefasst …


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Super-Aliens um “Tabbys Stern”

Eine fantasierende Spekulation der Kosmologie machte 2015 in aller Welt Schlagzeilen in der Presse:

Kann es sein, dass um den 1480 Lichtjahre von der Erde entfernten Stern KIC 8462852 eine uralte Zivilisation von Außerirdischen existiert? Und hat dieses Volk der “Super-Aliens” es technologisch soweit gebracht, dass sie in der Lage waren, um ihre gesamte Sonne eine künstliche Struktur zu schaffen? Ein Gebilde gigantischen Ausmaßes, dass von außerhalb deren Sonnensystems betrachtet ihre Sonne verdunkelt?

Genau diese Verdunkelungen bzw. Lichtschwankungen der fernen Sonne wurden vom Weltraumteleskop “Kepler” entdeckt. Sie waren aber nicht auf einen oder mehre Exoplaneten zurückzuführen und so kamen zahlreiche Spekulationen über die Ursache dieser ungewöhnlichen Messwerte aus.

Damals wurde vor allem in der Mainstream-Presse über eine Dyson-Sphäre” spekuliert, die dort von Außerirdischen errichtet worden sein könnte. Ein “Bauwerk” also, dass diese Aliens rund um ihre Sonne im All erschaffen haben. Eine Art Hohlkugel, die den Stern umgibt, mit der möglicherweise diese Wesen die Energie ihrer Sonne voll ausschöpfen können.

Ein solche “Dyson-Sphäre” war eine theoretische Überlegung des legendären Physikers und Mathematikers Freeman Dyson. Er schlug bereits am 3. Mai 1960 in dem angesehenen Wissenschaftsmagazin “Science” vor, dass bei der Suche nach Außerirdischen auch nach genau derartigen Megastrukturen um andere Sonnen gesucht werden solle. Theoretisch ist die Errichtung eines für uns unglaublichen Projektes tatsächlich möglich.

Möglich aber nur für enorm fortschrittliche Gesellschaften irgendwo im All. Gäbe es um “Tabbys Stern” eine solche Sphäre, wäre es sie sogar uralt. Mindestens rd. 1500 Jahre, da das Licht dieses Stern so lange benötigt, bis wir es auf der Erde sehen können. Wir sehen also die Vergangenheit des Stern KIC 8462852 und deshalb wurde 2015 oftmals der Begriff “Superzivilisation” in diesem Zusammenhang verwandt.

Am 16. Oktober 2015 stellte ich dazu ein YouTube-Video online, in dem ich diese Überlegungen und die Hintergründe genauer erkläre. Das Video habe ich unten erneut eingebunden.

Die “Super-Zivilisation” der Aliens schwieg

Natürlich war dieser Sterne aufgrund seiner seltsamen Lichtschwankungen auch ein exzellenter Kandidat, um ihn von der Erde aus nach künstlichen Radiosignalen (SETI) abzusuchen.

Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren Kontakt mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Von Ende Oktober bis Ende November 2015 beobachteten deshalb das “Boquete Optical Seti” Observatorium (Panama) und das “Allen Telescope Array” in Kalifornien den rätselhaften Stern. Vergeblich – sie fanden und hörten nichts. Am 8. Dezember 2015 resümierten die Wissenschaftler Gerry Harp, Douglas Vakoch und Seth Shostak in ihrem Bericht ernüchternd, dass sie Suche vergeblich war.

Vakoch als SETI-Präsident schrieb darin:

Wir haben keinerlei Hinweise darauf gefunden, dass eine fortschrittliche Zivilisation absichtlich Laser-Signale in Richtung Erde sendet.

Die Hypothese einer gewaltigen, von Außerirdischen geschaffenen Struktur bricht in sich zusammen”, so Douglas Vakoch resümierend. Der SETI-Astronom Seth Shostak zeigte sich ebenso enttäuscht:

Die Geschichte der Astronomie lehrt, dass, immer wenn wir glaubten, ein Phänomen beobachtet zu haben, das auf die Aktivitäten von Außerirdischen hindeutet, wir damit falsch lagen.

Weitere Radioteleskop-Beobachtungen zwischen dem 8. Juli und 8. August 2017 durch zahlreiche Observatorien waren genauso erfolglos.

In einem Beitrag auf diesem Blog vom 27. Dezember 2015 zu den SETI-Untersuchungen des Stern KIC 8462852 blieb allerdings noch Hoffnung auf diese “Super-Aliens”: Vielleicht ist die Alien-Zivilisation längst untergegangen und wir können von ihnen heute gar nichts mehr empfangen. Nur noch ihre von “Kepler” gefundene gigantische Struktur um ihre Sonne zeugt von deren einstiger Existenz.

Neu veröffentlichte Untersuchungen zerschlagen scheinbar aber auch diese Spekulation.

Nichts als Staub um KIC 8462852?

Astronomen wären keine Astronomen, wenn sie nicht den Geheimnissen des Universums auf den Grund gehen würden. Davon hat der Kosmos bekanntlich nicht wenige und natürlich haben sie nur zum Teil mit der Suche nach Leben im All zu tun. So haben die Sternengucker auch bei KIC 8462852 ihre Untersuchungen und Theorien zur Ursache der Lichtschwankungen weitergeführt.

Doch nur weil die Suche nach außerirdischen Signalen mittels der Radioastronomie keinen Erfolg hatte, waren die Lichtschwankungen von KIC 8462852 damit noch nicht erklärt. Immerhin konnte das Teleskop “Kepler” Schwankungen von bis zu 22 Prozent in der Helligkeit des rätselhaften Sterns messen. Diese Schwankungen im Lichtspektrum eines Sterns sind enorm. Unser riesiger Planet Jupiter beispielsweise verdunkelt unsere eigene Sonne nur um rund 2 Prozent.

SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)
SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)

Was also geht hier in fast 1500 Lichtfahren Entfernung vor sich? Dazu legte Tabetha S. Boyajian von der Louisiana State University in Baton Rouge (USA) und ein Team von dutzenden weiteren Forschern am 3. Januar 2018 einen weiteren Untersuchungsbericht vor. Zu verdanken haben wir diese neuen Untersuchungen übrigens etwa 1700 Personen, die insgesamt über 100.000 US-Dollar dafür sammelten.

Spuren von Aliens fanden Boyajian und ihr Team nach eigenen Angaben nicht. Sie kommen in ihrer Veröffentlichung vielmehr zu dem Ergebnis, dass sehr feiner Staub die Sonne KIC 8462852 umkreist und für die ungewöhnlichen Lichtschwankungen verantwortlich sei. Winzige Partikel würden in einer Wolke, Scheibe oder wie eine Kugel die Sonne umgeben und das Licht von “Tabbys Stern” auf dem Weg zu uns schlucken.

Die angenommene Staubwolke unterscheidet sich in Aufbau und Art sehr von dem, was wir aus unserem Sonnensystem kennen. Wir haben beispielsweise den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter oder den Kuipergürtel weit draußen hinter Neptun. Hier kreisen gewaltige Asteroiden und  Kometen, die teilweise hunderte Kilometer groß sind. Solche Scheiben oder Wolken mit derartigen Brocken um einen Stern erwärmen sich durch die Sonneneinstrahlung minimal, was aber dennoch messbar wäre. Eine derartige Strahlung im Infrarotbereich wurde bei KIC 8462852 aber nicht gefunden.

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Also, so Tabetha Boyajian, müssen die “Tabbys Stern” umrundenden Partikel im Durchschnitt unter einem Tausendstel eines Millimeters winzig sein. Diese würden die unterschiedlichen Farben des Lichtspektrums, auch aufgrund ihrer individuellen chemischen Eigenschaften, verschieden stark absorbieren. Die Wissenschaftler gehen aufgrund ihrer Messungen und Berechnungen davon aus, dass diese Sonne von Staub umrundet wird, der 0,04 bis 1 Mikrometer klein sind.

Ein Staubkörnchen Hoffnung?

Von Staub im uns bekannten Sinne…kann man hier kaum mehr sprechen. So sind die “großen Brocken” um KIC 8462852 mit der Größe von einem Mikrometer in einer geläufigen Angabe umgerechnet nur 0,001 Millimeter groß. Die Astronomin und Astrophysikerin Boyajian dazu:

Die neuen Daten zeigen, dass verschiedene Lichtfarben mit unterschiedlicher Intensität blockiert werden. Was immer zwischen uns und dem Stern vorbeizieht, ist darum nicht undurchsichtig, wie man es von einem Planeten oder einer außerirdischen Megastruktur erwarten würde.

SETI: Die Suche nach der (mutmaßlichen) “Superzivilisation” des Sterns KIC 8462852 – sie blieb ohne Erfolg (Bild: NASA/Ames/JPL-Caltech / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
SETI: Die Suche nach der (mutmaßlichen) “Superzivilisation” des Sterns KIC 8462852 – sie blieb ohne Erfolg (Bild: NASA/Ames/JPL-Caltech / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Aktuell berichten verschiedene Online-Medien über diese neuen Erkenntnisse zu der vermeintlichen “Super-Zivilisation”. Die meisten Veröffentlichungen schreiben, dass die Spekulationen um außerirdisches Leben um “Tabbys Stern” nun endgültig widerlegt seien. Keine uralten Aliens, die hier in den Weiten des Alls ihre Spuren hinterlassen haben.

Oder doch?

Tabetha Boyajian verweist darauf, dass “ein Planet oder einer außerirdischen Megastruktur” das Lichtspektrum vollständig blockieren würden. Das kennen wir von einer Sonnenfinsternis oder einem Venus-Tansit in unserem Sonnensystem, wenn der Mond bzw. die Venus das Licht der Sonne blockieren. Unsere Sonne wird ganz bzw. teilweise pechschwarz. Auf diese Art finden Astronomen auch Exoplaneten. Ziehen diese vor ihrem Stern her, verdunkeln sie diesen geringfügig, was wir messen können.

Und so bleibt eine winzige Hoffnung für Spekulationen für alle, die um KIC 8462852 etwas Künstliches vermuten wollen. Die viel zitierte “Dyson-Sphäre” muss kein vollständig geschlossenes Gebilde um eine Sonne sein, die nach außen keinerlei Licht lässt. Bei dem mysteriösen Stern wäre das so oder so nicht der Fall, da “nur” 22 Prozent seines Lichtes verschluckt werden. Folglich kommen immerhin bis zu 78 Prozent bei uns an. Da ist kein Platz für eine hermetisch geschlossene Megastruktur von Aliens.

Vielleicht, so eine staubige Hoffnung, ist die Erklärung einer Wolke oder Scheibe von winzigen Partikeln also falsch. Immerhin schreiben auch Boyajian und ihre wissenschaftliche Kollegen, dass ihre Erklärung noch nicht klar zu belegen sei. Wir können von uns aus diesen Staub nicht sehen. Ebenso ist es weiterhin unbekannt, in welcher Form bzw. Anordnung genau diese staubigen Partikel um “Tabbys Stern” kreisen.

Ein Staubkörnchen Hoffnung, dass hier doch etwas von Aliens durch “Kepler” gefunden wurde – und nicht nur kosmischer Staub.

Man sollte sich aber fragen, was wohl wahrscheinlicher ist.

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Die Suche nach “Planet Nine”: Neue Hinweise auf einen unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem gefunden?

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Die Suche nach "Planet Nine":- neue Hinweise auf einen unbekannten Planeten gefunden? (Bilder: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach “Planet Nine”:- neue Hinweise auf einen unbekannten Planeten gefunden? (Bilder: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Astronomen suchen nicht nur nach Exoplanten, wie in vielen Lichtjahren Entfernung ihre Bahnen ziehen und vielleicht sogar unserem Planten ähneln. Sie suchen auch nach einem bisher unbekannten Planten in unserem eigenen Sonnensystem und damit direkt vor unserer Haustür. Der als “Planet Nine”/”Planet 9” bekannte Planet sorgte vor einem Jahr für viel Aufsehen, als Wissenschaftler diesen Riesenplaneten theoretisch vermuteten. Doch belegt wurde die Existenz von “Planet 9” bisher nicht. Jetzt aber liefern Astronomen aus Spanien in einer neue Studie weitere Indizien, dass es diesen Planten weit draußen im Sonnensystem geben könnte. Dazu verglichen  sie  zwei Asteroiden, die scheinbar durch “irgendwas” abgelenkt worden sind. Was die Astronomen genau untersuchten und vermuten, erfahrt Ihr hier.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Anfang Dezember 2015 suchen Astronomen in aller Welt einen weiteren, einen neunten, Planten in unserem eigenen Sonnensystem. Grund waren Modellrechnungen von Astronomen, die darauf hindeuteten, dass es es weit im äußeren Bereich unseres Sonnensystems einen bisher unbekannten Planeten geben könnte.

Wo ist “Planet X”?

Jenseits der Bahn des Ex-Planten Pluto könne dieser “Planet 9” seine Bahnen ziehen, so wurde und wird vermutet. Dieser “Planet X” würde durch seine Gravitation/Masse die Bahnen von weit entfernten Asteroiden beeinflussen und ablenken, was indirekt auf seine Existenz hinweisen würde. Und genau diese Bahnabweichungen aber können Astronomen von der Erde aus beobachten und berechnen. Vermutet wird ein solcher Planet im Bereich des Kuipergürtel aber schon länger.

Dabei könnte der fremde Himmelskörper sogar zehn bis zwanzig Mal so groß wie unsere Erde sein, so die Astronomen damals. Nur eine Sonnenumrundung dieses Planeten würde sogar bis zu 20.000 Jahre dauern. Ob es ihn aber wirklich gibt, ist bis heute Spekulation bzw. Theorie.

In dem YouTube-Video unten gehe ich auf diesen “Planet 9” genauer ein.

Neue Hinweise auf “Planet 9”?

Die Astronomin Julia de León vom “Instituto de Astrofísica de Canarias” hat zusammen mit ihren Kollegen jüngst  in der “Monthly Notices” der “Royal Astronomical Society” eine Studie veröffentlicht, in denen sie weitere Indizien für das Vorhandensein eines neuen Planten vorstellen.

Dabei konzentrierten sich die Wissenschaftler auf die Untersuchung von zwei Asteroiden mit den Bezeichnungen “2013 RF968” und “2004 VN112”, die in unserem Solarsystem ihre Bahnen ziehen. In der Studie kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass bei Himmelskörper einst zusammengehörten. Sie bildeten ursprünglich einen “Doppel-Asteroiden”, die gemeinsam um einen Gravitations-Schwerpunkt kreisten. Etwa zu vergleichen mit zwei Sonnen in einem Doppelsternsystem, die sich um einen gemeinsam Schwerpunkt bewegen.

Laut den Forschern weisen die chemischen Zusammensetzungen beider Asteroiden und ihre ähnlichen Umlaufbahnen in unserem Sonnensystem auf diesen gemeinsam Ursprung hin. Die Frage ist nur, was diese beiden Objekte einst voneinander trennte, so de León.

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Nachdem das Team einige tausend Modellrechnungen durchführte, um der Ursache der Trennung von “2013 RF968” und “2004 VN112” auf die Spur zu kommen, vermuten sie nun in ihrer Studie einen bisher fremden Planten. Eben diesen “Planet 9” in den dunklen und kalten Randbereichen unseres Sonnensystems, der als Kuipergürtel bezeichnet wird. Dabei kamen auch de Léon und ihre Koautoren zu dem Ergebnis, dass dieser unentdeckte Himmelskörper zehn oder zwanzig Erdmassen haben könnte. Genau wie sie der theoretische “Planet X” besitzen soll.

Riss ein unbekannter Planet die Asteroiden voneinander los?

Nach den Modellrechnungen der Astronomen in “Monthly Notices” vom 7. Januar 2017 geschah die Trennung der beiden Asteroiden vor fünf bis zehn Millionen Jahren. Irgendeine Masse – oder besser gesagt ein massereicher Himmelskörper – könnte vor Jahrmillionen die Ursache dafür gewesen sein.

Wer sich an der Suche und vor allem dem direkten Nachweis dieses “Planet X” weiter hinter dem Planten Neptun selber beteiligen will, kann dies übrigens inzwischen auch machen. Der Astrophysiker Marc Kuchner vom “Goddard Space Flight Center” der NASA hat dafür das Projekt “Backyard Worlds” gestartet. Mehr als 22.000 Personen nehmen inzwischen an diesem Projekt teil.

Mehr über diesen theoretischen Fund in meinem YouTube-Video vom 21. Januar 2016:

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Das “sumerische Rollsiegel” des Zecharia Sitchin und das Rätsel um die 4.500 Jahre alte Abbildung unseres Sonnensystems. Artikel von Lars A. Fischinger

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Das "sumerische Rollsiegel" des Zecharia Sitchin und das Rätsel um die 4.500 Jahre alte Abbildung unseres gesamten Sonnensystems. Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: Archiv L. A. Fischinger)
Das “sumerische Rollsiegel” des Zecharia Sitchin und das Rätsel um die 4.500 Jahre alte Abbildung unseres gesamten Sonnensystems. Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: Archiv L. A. Fischinger)

18. Februar 1930: Der Astronom Clyde William Tombaugh hat Grund, die Sektkorken knallen zu lassen: er hat nun offiziell den Planeten Pluto entdeckt, der hinter Neptun verborgene 9. Planet unseres Sonnensystems. War Tombaugh aber wirklich der Erstentdecker? Oder wussten bereits unsere Vorfahren vor Jahrtausenden von seiner Existenz? Kannte man bereits vor tausenden von Jahren Aufbau, Größe und Beschaffenheit unseres gesamten Sonnensystems? Ein archäologisches Fundstück zumindest gibt es, das einigen Thesen nach darauf hindeuten könnt: Ein schätzungsweise 4.500 Jahre altes Rollsiegel aus Ton, das bei Ausgrabungen in Mesopotamien, Irak, gefunden wurde. Und dieses – in der Grenzwissenschaft seit genau 40 Jahren bekannte – Siegel gibt immer wieder Anlass zu Spekulationen über die Astronautengötter. Das legendäre und von dem Autoren Zecharia Sitchin 1976 in der Prä-Astronautik bekannt gemacht „Rollsiegel der Sumerer“ soll an dieser Stelle einmal genauer betrachtet werden. Denn Fragen bleiben bis heute offen …


Nach dem Buch “Historia Mystica” (2009)

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Lowell Observatorium in Flagstaff, Arizona, USA, Anfang 1930:

Der junge Astronom Clyde William Tombaugh (1906 – 1997) führt eine Suche durch, die schon ein viertel Jahrhundert andauert. Man ist auf der Suche nach einem weiteren Planeten in unserem Sonnensystem, der sich hinter dem Planeten Neptun verbergen könnte. Der Fund des angenommenen „Trans-Neptun“ soll der Höhepunkt in der Karriere des aufstrebenden Astronomen Tombaugh werden.

Am 18. Februar 1930 war es dann soweit: Durch Vergleiche von Fotos aus dem All stieß der Astronom auf einen seltsamen und sich bewegenden Lichtpunkt. Dass musste der gesuchte 9. Planet in unserem Sonnensystem sein! Am 13. März 1930 gab das Lowell Observatorium die Sensation bekannt, dass man einen weiteren Trabanten unserer Sonne gefunden habe, der Pluto getauft wurde. Einen Winzling von nur 2.374 Kilometern Durchmesser, der zu 70 Prozent aus Gestein und 30 Prozent aus gefrorenem Wasser besteht. Er ist so weit von der Sonne entfernt, dass wir erst heute gute Aufnahmen von Pluto haben und bis 2012 sogar fünf Monde von ihm entdeckten. Ein dunkler und mit bis zu minus 240 Grad Celsius eisiger Himmelskörper, der aufgrund seiner geringen Größe im September 2006 sogar den Status eines „richtigen Planeten“ aberkannt bekam.

Die Sensation war jedoch 1930 perfekt. Das Sonnensystem wuchs.

Altes Wissen – neu entdeckt?

Doch ist dies tatsächlich ein Wissen, dass aufgrund von Forschungen im 20. Jahrhundert erreicht wurde? Oder wussten unsere Vorfahren schon mehr über den Aufbau, die Größe und die Beschaffenheit unseres Sonnensystems?

Das Rollsiegel mit der "Sternenkarte" (Bild: Archiv)
Das Rollsiegel mit der “Sternenkarte” – für eine Großansicht anklicken (Bild: Archiv L. A. Fischinger)

Ja! sagen einigen Vertreter der Prä-Astronautuik-Theorie. Jener Spekulation, die sagt, dass vor Jahrtausenden die Götter der Erde reale außerirdische Wesen von den Sternen waren. Und die Befürworter der Idee, dass unsere Vorfahren vor tausenden von Jahren mehr über unser Sonnensystem wussten, können dabei sogar auf einen offiziellen archäologischen Fund verweisen.

Dieser Fund liegt heute in Berlin im Vorderasiatischen Museum und trägt die Archiv-Nummer VA/243. Es handelt sich um ein akkadisches Rollsiegel (genau genommen eine Abrollung eines solchen Siegels) aus Ton, das bei Ausgrabungen in Mesopotamien gefunden wurde. Sein Alter wird auf rund 4.500 Jahre beziffert. Gefunden wurde es vermutlich in Hai, etwa 50 Kilometer von Kut im Irak entfernt.

Die „Sternenkarte der Sumerer“
Die „Sternenkarte der Sumerer“

Interessant ist es, was das Siegel im Detail zeigt. Deutlich sieht man eine Person sitzen, auf die zwei weitere Personen offenbar zugehen. Laut archäologischer Meinung handelt es sich um eine „Einführungs-Szene“ bei der einem Gott (sitzend) von einem niederen Gott ein Mensch (meist der Besitzer des Siegels) zugeführt wird.

Zwischen den Köpfen der beiden stehenden Personen ist eine Darstellung zu finden, die seit nun genau 40 Jahren für heftige Diskussionen sorgt. Es scheint sich auf den ersten Blick ganz klar um eine Abbildung eines Sonnensystems zu handeln. Und zwar in einem heliozentrischen Weltbild, da die Sonne – dargestellt mit Sonnenstrahlen – sich im Zentrum der Abbildung befindet.

Darum sind einige verschieden große Punkte angebracht, die als Planeten gedeutet werden könnten. Insgesamt sind es auf den ersten Blick 11 „Planeten-Punkte“, die man auf dem bekannten Foto der Szene sehen kann. Dazu kommt die mutmaßliche Sonne im Zentrum und so erhält man 12 Punkte oder Kreise.

Von Archäologen wird diese Darstellung „Nebenzene“ genannt, die nur den Zweck hatte, freie Flächen auf solchen Siegeln irgendwie künstlerisch zu füllen. Abertausende solcher Rollsiegel sind aus dem Nahen Osten bekannt und liegen in Musen in aller Welt. Doch nur dieses eine Siegel ist zu einer Art Legende in der Prä-Astronautik geworden.

Von Nibiru und den Anunnaki

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte (Bild: L. A. Fischinger)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)

Der US-Autor Zecharia Sitchin wurde einst auf diesen Fund aufmerksam und machte ihn zu einem Kernstück seiner Spekulationen über Außerirdische, die vor Jahrtausenden auf die Erde kamen. Angeblich, so Sitchin in seinen zahlreichen Büchern, kamen einst Ancient Aliens von einem Planeten mit Namen Nibiru hernieder und nahmen als Anunnaki Einzug in die Mythologie des Zweistromlandes. Diese Anunnaki seien vor über 430.000 Jahren auf die Erde gelangt und schufen letztlich die moderne Menschheit. Ihr Heimatplanet Nibiru sei dabei ein Planet, der bis heute unentdeckt in unserem eigenen Sonnensystem in einer starken Ellipse in rund 3.600 Jahren einmal die Sonne umrundet.

In meinen Büchern „Die Akte 2012“ und „Historia Mystica“ sowie in zahlreichen YouTube-Videos & Vorträgen und natürlich auf diesem Blog habe ich vielfach über diesen Nibiru und Sitchin berichtet. Ebenso in einem Artikel über die Anunnaki selber, auf die ich auch in meinem aktuellen Buch “Rebellion der Astronauten-Wächter” sehr umfangreich eingehe (abseits von Sitchin als “Quelle”!). Deshalb verweise ich an dieser Stelle auf diese Veröffentlichungen von mir, um hier das umstrittene Rollsiegel in den Fokus zu stellen …

Die „Sternenkarte der Sumerer“

Die ohne Frage hoch interessante Rollsiegel-Darstellung aus Mesopotamien zeigt deutlich 11 „Planeten“. Dazu muss man den aus Serpentin bestehenden, 3,4 Zentimeter hohen Siegelzylinder natürlich erst in Ton abrollen. So erhält man die weithin in der Mystery-Szene bekannte Darstellung, die auch das Titelbild dieses Artikels ist. Dazu später mehr.

"Auf den Spuren der Anunnaki" - Zweiteiliger Online-Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: Z. Sitchin / L. A. Fischinger)
Auf den Spuren der Anunnaki” – Zweiteiliger Online-Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: Z. Sitchin / L. A. Fischinger)

Zecharia Sitchin deute diese Abbildung in seinem ersten Buch „Der zwölfte Planet“ von 1976 so, dass es sich dabei um alle Planeten unseres Sonnensystems handelt. Dazu ergänzte er den Mond unserer Erde und den von ihm postulierten Planeten Nibiru. Damit käme er auf die dargestellten 11 Objekte oder Punkte. Mit der Sonne im Zentrum ergibt das 12, woraus sich der Titel seines ersten Buches ableitet. Der „Planet X“ wiederum, die von Sitchin seit 1976 als Nibiru bezeichnete Heimat seiner Astronauten aus dem All, ist bisher unbekannt bzw. nicht nachgewiesen.

Auch wenn immer wieder von einem mutmaßlichen Planten im äußeren Sonnensystem berichtet wird, kann dies kein bewohnter Nibiru á la Sitchin sein. Dass dort seit hunderttausenden von Jahren irgendeine Alien-Rasse existiert, ist purer Unsinn. Das habe ich in meinem Buch „Die Akte 2012“ in einem ganzen Kapitel mehr als deutlich darlegen können.

Zu dieser Abbildung des Rollsiegels schrieb Zecharia Sitchin bereits 1976 in „Der zwölfte Planet“:

Es ist natürlich eine Darstellung des den Sumerern bekannten Sonnensystems, das aus zwölf Himmelskörpern besteht.“

Doch diese „sumerische Sternenkarte“ ist eigentlich keine sumerische.

Das Rollsiegel stammt nicht von den Sumerern aus dem heutigen Süd-Irak, auch wenn dies von den Anhängern Sitchins bzw. des Nibiru immer behauptet wird. Die Schriftzeichen auf dem Siegel weisen einen „IIli-Illat“ als Besitzer aus, der dem Gott „Dubsiga“ damit huldigt. Und das ist ein semitischer bzw. akkadischer Name. Und das mesopotamische Reich von Akkad existierte grundsätzlich erst nach den Stadtstaaten der Sumerer. Auch der Name der Außerirdischen von Sitchin – Anunnaki – ist nicht sumerisch sondern akkadisch, babylonisch bzw. assyrisch, wie ich es in einem zweiteiligen Artikel auf diesem Blog umfassend ausgeführt habe.

Sitchin selber wiederum nennt das Siegel auch korrekt „akkadisches Rollsiegel“, überträgt es jedoch zugleich auf die Kultur der Sumerer. Er hat damit 1976 nicht gesagt, dass es ein archäologisches Fundstück von den Sumerern sei.

Nibiru?

VIDEO: "Planet Nine": Neuer Planet in unserem Sonnensystem gefunden? Und das böse N-Wort … Nibiru! (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: “Planet Nine”: Neuer Planet in unserem Sonnensystem gefunden? Und das böse N-Wort … Nibiru! (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Doch die Suche nach einem Transpluto, einem Planeten hinter Pluto, ist auch in der Astronomie nicht unbekannt. Die bisher gefundenen Objekte hinter Pluto sind jedoch allesamt Winzlinge wie Pluto selbst. Und so wird schon seit dem Spätsommer 2006 Pluto selber nicht mehr als wirklicher Planet angesehen und geführt. Nachdem 1930 durch die Entdeckung des Pluto das Sonnensystem noch wuchs – schrumpfte es also vor zehn Jahren wieder, als Pluto „degradiert“ wurde.

John B. Murry (Offene Universität Großbritannien) und John Matese von der Universität von Louisianer, Lafayett, USA, berichteten jedoch schon 1999, dass es einen unbekannten Riesenplanet tatsächlich geben könnte. Er würde bis zu zehnmal größer als der Riesenplanet Jupiter sein, 32.000-mal weiter als die Erde von der Sonne seine Bahnen ziehen und Kometen und andere Objekte im äußeren Sonnensystem durch seine Masse ablenken.

Bewiesen ist dieser neue Planet bisher nicht. Daran änderten auch die Berichte um die angebliche bzw. theoretische Entdeckung des „Planet nine“ nichts. Auch dieser wurde Anfang 2016 umgehend mit Sitchins Nibiru in einen Topf geworfen. In einem YouTube-Video habe ich darüber am 21. Januar dieses Jahres berichtet.

Sonnensystem oder nicht?

Aufgrund der Tatsache, dass das Rollsiegel mit der mutmaßlichen Sternenkarte ein authentisches archäologisches Fundstück ist, fesselte Sitchin mit seinen spektakulären Ideen und Behauptungen sehr viele Leser. Obwohl heute oftmals nicht mal mehr bekannt ist, dass Zecharia Sitchin 1976 der Erfinder des Nibiru & Co. war, finden seine Themen weiterhin großen Anklang. Meist jedoch in Form von vollkommen absurden Aussagen, die grundsätzlich von Sitchin stammen (können) aber mit allerlei anderen Behauptungen und Unsinn vermischt wurden.

Das Rollsiegel mit der "Sternenkarte": Im Schatten dieser Aufnahme befinden sich weitere "Planeten" (Bild: Archiv)
Das Rollsiegel mit der “Sternenkarte”: Im Schatten dieser Aufnahme befinden sich weitere “Planeten” – für eine Großansicht anklicken (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)

Eine ganze Reihe der Sitchin-Leser sah sich im Laufe der Jahre veranlasst, beim Vorderasiatischen Museum zu Berlin selber bezüglich dieser vermuteten Sternenkarte anzufragen. Sitchin selber zeigte natürlich das Bild des abgerollten Siegels auch vor 40 Jahren in seinem ersten Buch und verriet ebenso, wo es sich befindet. So sah sich Dr. Joachim Marzahn vom Vorderasiatischen Museum 1995 aufgrund der vielen Anfragen sogar veranlasst, in der angesehenen Astronomiezeitschrift „Sterne und Weltraum“ selber darauf einzugehen.

Dr. Marzahn verweist darin auf den Umstand, dass nur auf Fotos die angenommenen 12 „Planeten-Punkte“ (inklusive Mond und Sonne) zu sehen sind. Eben das Bild, das auch diesen Artikel illustriert. Eine genaue Analyse des Rollsiegel-Zylinders in seinem Museum habe jedoch gezeigt, dass es jedoch in Wahrheit mit Sonne insgesamt 15 Punkte sind. Die drei weiteren sind auf Fotografien des abgerollten Zylinders nicht zu sehen, da sie am oberen Rand im Schatten verschwinden bzw. ein Punkt nicht ausreichend tief ist, um auf der Abrollung sichtbar zu sein.

Der Schatten selber entsteht dadurch, dass durch eindrücken und abrollen des Zylinders in den feuchten Ton zu beiden Enden der “Walze” mit dem Motiv Material beiseite gequetscht wird. Das ist bei allen hunderttausenden Abrollungen dieser Art aus dem Nahen Osten der Fall.

„Es kann sich beim Rollsiegel VA/243 also keinesfalls um eine Darstellung unseres Planetensystems handeln“, kommentiert beispielsweise der Prä-Astronautik-Autor Wolfgang Siebenhaar in einem Artikel in der „Scientific Ancient Skies“ (Band 2, 1995) die Entdeckung von Marzahn. Und das ist erst mal soweit vollkommen richtig, da unser Solarsystem so viele Planten eben nicht besitzt. Gleich ob mit oder ohne Pluto.

Es sei noch angemerkt, dass das einst kurzzeitig existierende Magazin „Scientific Ancient Skies“ ein Ableger des Magazin „Ancient Skies“ war. Heute nennt sich das Magazin „Ancient Skies“ unlängst „Sagenhafte Zeiten“ und ist fast jedem Erich von Däniken-Fan ein Begriff, da es seit Jahrzehnten von seiner Forschungsgesellschaft herausgegeben wird. Trotz der Kritik von Siebenhaar in „Scientific Ancient Skies“, war das Magazin also alles andere als ein Skeptiker-Magazin! Ebenso ist auch der Autor Wolfgang Siebenhaar ein Pro-Prä-Astronautik-Autor.

Von Punkten und Planeten

Die Nibiru-Lüge: Was wirklich dahinter steckt. Vortrag von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL)
VIDEO: Die Nibiru-Lüge und was wirklich dahinter steckt. Vortrag von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

14 “planetare Kugeln”? Auch hier gibt es durchaus berechtigte Zweifel:

Dr. Marzahn ließ 1995 mit Hilfe von Dr. A. Unger vom Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museum Berlin mikroskopische Vergrößerungen (100 bis 200-mal vergrößert) der Punkte auf dem Siegel-Zylinder anfertigen. Es zeigte sich, dass die angeblich zusätzlich mit einem Bohrer angebrachten „Planeten-Punkte“, die zusammen die 15 ergeben, vielleicht zum Teil gar nicht künstlich sind. Sie könnten auch Beschädigungen in Form von Abplatzungen des Materials sein – und damit wollte der Künstler des Siegels vor 4.500 Jahren diese ursprünglich gar nicht anbringen!

Folgerichtig ist es zumindest sehr fraglich, dass es tatsächlich eine Darstellung ist, um die absichtlich 14 „Planeten-Punkte“ angebracht wurden. Aber wie viel Punkte oder Planeten sind es denn jetzt wirklich?

Eine mir vorliegende Kopie der Abrollung und des entsprechenden Zylinders aus dem Vorderasiatischen Museum zu Berlin, zeigt wieder etwas anders. Darauf sind nur neun „Planeten-Punkte“ zu sehen. Liegt es an der Qualität der Kopie? Wahrscheinlich. Auch auf einem für mich bereits 1995 im Museum angefertigten Foto der Abrollung sind keine 15 Punkte zu zählen. Dies Fotos würde dem entsprechen, was Sitchin in seinen Büchern abdrucken lies und seit dem immer wieder verbreitet wurde.

Es ist damit vollkommen offen, wie viele “Kugeln” die Dargestellte “Sonne” in Wirklichkeit umrunden. Oder besser gesagt, ist es völlig unklar, mit wie vielen Löchern der Hersteller des Siegels vor viereinhalb Jahrtausenden sein Kunstwerk tatsächlich dekorierte.

Fragen, Spekulationen und Widersprüche

Was zeigt also das Siegel? Ein Sonnensystem mit der Sonne richtigerweise in der Mitte? Wie viele „Planeten“ wurden vom Schöpfer des Siegels letztlich tatsächlich und mit voller Absicht in den Zylinder geschnitten? Ist es sogar ein fremdes Sonnensystem aus den Tiefen des Universums, wie einige meinen? Oder nur eine „Nebenszene“, die allein den Zweck diente, leeren Raum auf dem Rollsiegel zu füllen, wie es die Archäologie sagt? Ist es folglich Zufall, dass vor 4.500 Jahren ein Künstler in Mesopotamien auf einem Siegel eine Darstellung anbrachte, die fraglos einem heliozentrischen Sonnensystem gleicht? Oder ist der Stern in der Mitte überhaupt keine Sonne, sondern nur ein Symbol für den Planeten Mars, wie viele Skeptiker anmerken? Dann wären die vermeintlichen Planeten eben nichts weiter als Dekoration.

Der Zwerg-Planet Pluto (Bild: NASA)
Der nur 2.374 Kilometer kleine Zwerg-Planet Pluto (Bild: NASA)

Wäre es dennoch ein Abbild unseres Sonnensystem inklusive der von Erde ohne technische Hilfsmittel nicht zu sehenden Planten, wäre das sensationell. Aber wieso dann eine Darstellung des Sonnensystems in einer so winzigen und bisher einzigartigen Abbildung? Und warum findet sich auf dem Rollsiegel nicht der kleinste Hinweis zu dieser „Szene“, wenn es sich um außerirdisches Wissen handelt, dass eben vor 4.500 Jahren niemand wissen konnte?

Auch wenn die 40 Jahre alte Behauptung, dass die Größenverhältnisse der Planten um die Sonne auf dieser Abbildung stimmen, schon augenscheinlich falsch ist, bleibt auch die Frage: Wenn es unser Sonnensystem sein soll, wer bestimmte dann die Anzahl der darzustellenden Planeten? Unlängst wurden in unserem Sonnensystem zahlreiche weitere Kleinst-Planeten gefunden, weshalb letztlich ja auch unser Freund Pluto seinen Planetenstatus verlor. Sind also, weiter spekuliert, andere Kleinst-Planeten auf dem Siegel dargestellt worden? Aber wozu? Fertigte der Künstler das Siegel tatsächlich mit einem ihm bekannten Aufbau des Sonnensystems an, war sich jedoch über die Anzahl der Planeten im Unklaren?

Wir wissen es nicht …

 

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Die Illuminaten und ihr teuflischer “Monster”-Plan: Sie wollen die Weltherrschaft – durch Energy-Drinks. (Und warum der ungarische Wein von geflohenen Aliens stammt und auch “Veltins” dahinter steckt …)

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Illuminaten wollen die Weltherrschaft durch Engergydrings. Doch auch in Ungarn stimmt was nicht ... (Bild: WikiCommons / gemeinfrei / L.A. Fischinger / YouTube-Sceenshot)
Illuminaten wollen die Weltherrschaft durch Engergydrinks. Doch auch in Ungarn stimmt was nicht … (Bild: WikiCommons / gemeinfrei / L.A. Fischinger / YouTube-Sceenshot)

Jeder, der sich mit der Grenzwissenschaft und vor allem Verschwörungen und angebliche Verschwörungen befasst, der kennt sie: Die Illuminaten! Angeblich geheime Machthaber hinter den Kulissen, die die Fäden der Welt in der Hand halten und praktisch überall dahinter stecken sollen. Vom 11. September bis zu Bemühungen die Weltbevölkerung zu dezimieren. Weniger Menschen – leichter herrschen. So lautete die Devise. Doch stecken die satanischen Illuminaten auch hinter dem Energy-Drink “Monster”, wie es im Netz kursiert? Und was haben der ungarische Wein, die Illuminaten und Außerirdische mit dem Pils “Veltins” zu tun? In welcher Verbindung stehen der Vatikan, das Geschlecht der Medici, der Planet Nibiru, die Sintflut und vieles mehr mit der Brauerei? Hier wird alles exklusiv aufgedeckt …

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich beteilige mich recht selten an (wilden) Verschwörungen und habe sie auch nicht oft auf diesen Seiten detailliert zum Thema. Gleichfalls betone ich in verschiedenen Videos auf meinem YouTube-Kanal des Unfassbaren immer wieder, dass es ohne Zweifel Verschwörungen gibt. Ebenso, dass der Begriff “Verschwörungstheoretiker” unlängst zu einer “Schlagt-ihn-tot-Keule” geworden ist, um damit alle Behauptungen abseits der Mainstream Community ad absurdum führen zu wollen.

Fußball WM 2014, der Gaucho-Dance & "Gauchogate" - ein Skandal?
Fußball WM 2014 und die “Nazi-Keule” / Video (Bild: L. A. Fischinger / FreeClipArt)

Folgerichtig ist auch diese Bezeichnung schon lange eine Art zweite “Nazi-Keule” geworden, mit der gerne und schnell der Stempel “Pfui-Thema” aufgedrückt wird. Natürlich auch nicht immer zu unrecht! Jedoch sind einige Themen der Verschwörungstheorien wirklich mehr als nur bizarr. So auch die Idee, dass das beliebte Energy-Getränk “MONSTER” in Wahrheit ein Teufelszeug ist, von den Illuminaten verbreitet wurde und wird und dessen Existenz dazu dient, die Menschheit auszurotten/zu dezimieren. Aus diesem Grund soll in diesem Posting darauf genauer eingegangen werden…um anschließend ein wesentlich weitreichendere “Verschwörung” aufzudecken!

Im Energy-Drink “Monster” steckt nicht nur der Teufel!

Einige Videos im Internet (vor allem dieses hier, mit über 8,5 Millionen Klicks in nur sechs Monaten) vertreten die Meinung, dass “Monster” ein echtes Monster sei. Der Verzehr des Energie-Getränkes mache nicht nur dumm, sondern diene vor allem den teuflischen Illuminaten als eine Art Waffe um die Menschheit zu dezimieren. Eine wesentlich kleinere Bevölkerung der Erde lässt sich im Sinne einer “Neuen Weltordnung” (NWO – “New World Order”) eben leichter beherrschen, kontrollieren und vielleicht sogar versklaven.

Auf den Dosen von “Monster” stehe deshalb die Zahl des Teufels, des Antichristen oder schlicht des Satans: Die “666”. Für jeden erkennbar, heißt es. Aber die Zahl 666 steht dort in hebräischen Zeichen ausgeschrieben (s. Titelbild) und so erkennt der ahnungslose Konsument nicht, was er da in Wahrheit trinkt: Ein Illuminaten-Gebräu! Ein “Beleg” sei zum Beispiel auch der immer wieder auch in den Medien aufkeimende Streit um Gesundheitsgefahren dieser süßen Getränke.

Diese “Nummer des Biest 666” stammt aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament. Auch bekannt als “Apokalypse des Johannes” und sie ist aufgrund ihrer vielfach rätselhaften Aussagen schon deshalb eine Fundus für Interpretationen. So lesen wir in in den Versen 13,16-18 in der Einheitsübersetzung:

666 - die biblische Zahl des Teufels in hebräischen Zeichen (Bild: L.A. Fischinger)
666 – die biblische Zahl des Teufels in hebräischen Zeichen (Bild: L.A. Fischinger)

Die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Sklaven, alle zwang es, auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anzubringen. Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.”

 Das klingt schon kryptisch und auch ein wenig gruselig. Auch wenn die Exegese teilweise annimmt, dass sich die 666 auf den römischen Kaiser und Christenverfolger Nero (Claudius Caesar Augustus Germanicus) bezieht, so sehen andere Auslegungen den leibhaftigen Satan aus der Hölle dahinter. Wobei dieser Teufel, Satan, Antichrist oder Luzifer eigentlich vollkommen jemand anderes war. Die Aussage “kaufen oder verkaufen” passt doch eigentlich schön zu einem Produkt wie “Monster”, das ja verkauft werden soll. Nur im Kontext gelesen heißt es, dass nur diejenigen “kaufen oder verkaufen” können, die dieses Zeichen der 666 auf der “rechten Hand oder ihrer Stirn” tragen.

"MONSTER" und die angebliche 666 - Illuminaten wollen die Weltherrschaft (Bild: Sceenshot von YouTube)
“MONSTER” und die angebliche 666: Illuminaten wollen die Weltherrschaft (Bild: Sceenshot von YouTube)

Achtete also beim kommenden Einkauf bitte einmal darauf, ob die Käufer/innen von “Monster” das Zeichen des Tieres an der Hand oder Stirn auch tatsächlich tragen …

Da aber das Logo von “Monster” ohne Zweifel der hebräischen 666 sehr ähnelt, folgern eben nun einige, dass die Marke irgendwie mit dem Teufel und irgendwie so oder so den Illuminaten zu tun haben muss. Warum sonst sollen die Dosen des Getränkes mit der Zahl des Teufels verziert sein? Und die Illuminaten haben ja angeblich eh überall ihre Finger im Spiel. Blöd nur, dass der Plan erkannt und bekannt wurde, dass “Monster” Teil dieser Lebensmittel-Gifte des Bösen ist. Obwohl die Grafiker von “Monster” ihre 666-Teufel-Botschaft ja so “geschickt” verborgen haben, in dem sie diese einfach in hebräischen Zeichen auf die Dosen drucken. Die natürlich kein einziger “Illuminaten-Teufel-Jäger” kennt und erkennt. Wenn es denn überhaupt die 666 sein soll. Zum Markennamen “Monster” würde es schon passen, was durchaus auch die Marketing-Strategen bei “Monster” erkannt haben könnten. Aber:

Die 666 von “Monster” – ein “M” wie Monster!

Warum einfach wenn es auch schwer geht? Ist das boshafte Logo der Dosen nicht einfach nur ein langweiliges “M”  für “Monster”? Es sieht eindeutig auch nach einem “m” aus.

Ich habe mir mal am 23. April 2015 die Mühe und den Spaß gemacht, die Zentrale von “Monster” schriftlich um eine Stellungnahme zu bitten, ob diese “666-Enthüllung” etc. bei ihnen bekannt ist. Und wenn ja, was die Geschäftsführung davon hält, dass ihre dunklen Pläne aufgedeckt wurden. Die Antwort am 28. April war eindeutig:

Das ist nicht wahr und eine bösartige Lüge, die im Internet zirkuliert, dass unsere Monster Energy-Dinks irgendwie mit ,Satan’ in Verbind stehen. Im Laufe der Jahre fielen viele andere namhafte Unternehmen und Marken – einschließlich Starbucks Coffee, Disney Entertainment und Texaco oil – ähnlichen Versionen von gewundenen ,Teufel Theorien’ zum Opfer, die immer wieder zeigten, wie absurd sie sind. Die Theorien über Monster Energy sind völlig lächerlich.

In unserem M-Klauen-Logo sind keine hebräischen Buchstaben oder Zahlen enthalten. Das Logo wurde als stilisierter englische Buchstabe ,M’ konzipiert, um den ersten Buchstaben im ,Monster’-Markennamen zu repräsentieren. Das gezackte Design soll veranschaulichen, wie das M-Logo die Metalldose aufreißt.”

Na ja: Natürlich sind solche Statements der Firma für echte “Gläubige” so oder so gelogen. Für mich ist jedoch diese monsterhafte “Verschwörung” absoluter Humbug.

Die “Veltins-Alien-Ungarn-Wein-Connection”

Im September 2012 habe ich aus Spaß mal spontan der Marke “KABA” eine Geheimbotschaft in ihren Produkten “nachgewiesen” (die dort noch online ist). Eine Verschwörung um ihr Kakao-Produkt, die ich bei Facebook anhand dessen Verpackung “beweisen” konnte. Darin ging es um die Erschaffung der Menschheit aus Frühmenschen durch Ancient Aliens. Sogar “Micky Maus” und die Illuminaten waren inklusive. Natürlich auch das nur als Jux.

Aber: Kürzlich konnte ich eine weitere Verschwörung ebenso spontan “aufdecken”, die weitreichende Konsequenzen für uns alle haben wird. Auf einem Bierdeckel der Pils-Marke “Veltins” ist sie für alle zu sehen. Eine Connection von Ancient Aliens mit dem heutigen Land Ungarn, dem Teufel, dem Planeten Mars, den Anunnaki usw. Hinter allem steckt heute verborgen die Biermarke “Veltins”. Ebenso (natürlich!) die Freimaurer.

Betrachtet man sich das Logo (das Wappen) des Hopfengetränkes einmal ganz genau und zerlegt es in seine einzelne “Aussagen”, sollte folgendes auffallen: Da ist eine geheime Botschaft an die Kunden versteckt. Zweifellos und einwandfrei zu erkennen…wenn man nur die Augen öffnet.

Und zwar fand ich folgende “geheimen Hinweise, Bedeutungen, Botschaften und Zeichen” im “Veltins”-Logo, die hier lediglich als Fantasie-Beispiele zeigen sollen, wie leicht man überall etwas “Verborgenes” im Sinne von “Verschwörung” finden kann. Egal wie absurd es ist! Wer lange genug sucht und Fantasie hat, der findet ausnahmslos überall eine mysteriöse Botschaft.

Ich kann das Logo aufgrund des Copyright hier leider nicht zeigen, wie ich zumindest meine. Aber unter diesem Wikipedia-Link ist es sehr gut zu erkennen. Meine analysierten “Veltins-Geheim-Fakten” zeigen, dass im Wappen der Brauerei Codes zu finden sind, dass ...

  • … es einst einen bewohnten Planeten zwischen Mars und Jupiter gab, der “Tiamat” hieß.
  • … dessen Bewohner vor der Zerstörung ihres Planeten auf die Erde kamen.
  • … diese Außerirdischen auch den Mars betraten.
  • … der Planet Nibiru und die Außerirdischen mit Namen Anunnaki der Geschäftsführung von “Veltins” wohl bekannt sind.
  • … die Zerstörung dieses Planeten die irdische Sintflut auslöste.
  • … diese Ancient Aliens Wein und Bier zur Erde brachten.
  • … die Fremden wohl zuerst im Gebiet es heutigen Ungarn landeten.
  • … Noah nach der Sintflut eine weltberühmten ungarischen Wein trank.
  • … astronomisches Wissen zu diesem ehemaligen Planeten im Pils-Logo verborgen sind.
  • … der (heutige) “Teufel” als Schlange, Gott aber auch Symbol des Bösen im Wappen involviert ist.
  • … die Cheops-Pyramide und der “Fälscher der Cheops-Kartusche” Howard Vyse mit “Veltins” im Zusammenhang stehen.
  • … der Vatikan offenkundig dazu gehört.
  • … gewisse Päpste und Herrscher mit im Boot sitzen oder zumindest saßen.
  • … die angesehene “Royal Astronomical Society” und ein von dieser hoch ausgezeichneter Astronom die Finger im Spiel hatten.
  • … Geheimbünde wie Illuminaten und Freimaurer hinter dem Pils stecken.
  • … der 11. September 2001 (9/11) damit in Verbindung zu bringen ist.
  • … das “Veltins”-Produkt “V+” als Teil der manipulativen Verschwörung auf dem Markt kam.
  • … die Zahl des Teufels 666 auch hier schockiert!
  • … Göttermythen folglich zum Teil die Wahrheit sagen.
  • … die kosmischen Wesen in Ungarn ihre bis heute Spuren in der dortigen Sprache hinterließen.
  • … das angebliche Gründungsjahr und der Gründervater der Brauerei bereits Teil der Verschwörung ist.
  • … das Jahr der Sintflut bzw. Zerstörung des “Tiamat” auf jeder Pils-Flasche der Marke steht.
  • … der wohl berühmteste Wein der Welt nicht nur aus Ungarn kommt, sondern mit zur Verschwörung gehört.

… und vieles mehr ist dem Gersten-Unternehmen bekannt. Nur darf es natürlich niemand wissen …

Die erste Spur auf dem Weg zur Enthüllung ist unübersehbar: In dem Wappen sind die Farben rot, weiß und grün deutlicher Mittelpunkt des Gesamtbildes. Das ist die Nationalflagge des Landes Ungarn. Schon das ist seltsam, da “Veltins” laut Wikipedia ursprünglich aus Meschede-Grevenstein im Sauerland und somit nicht Ungarn in Südost-Europa kommt. Warum dann diese Flagge als offenkundiger Eye-Catcher im Zentrum des Logos? Das weckt Interesse nach mehr “Untersuchungen” …

“Veltins” will die Weltherrschaft: Die einzelnen “Enthüllungen” im Zusammenhang mit dem Logo der Marke:

  • In dem Wappen findet sich in der Farbe Grün der ungarischen Nationalflagge ein Stern. Ein deutlicher Hinweis auf den Kosmos, das All, die Sterne, den Himmel …
  • Der Stern stand schon in der frühen Keilschrift der ersten Zivilisationen als Zeichen für “Himmel”, “Oben”, “Gott” und als Zeichen des Gottes “An”. Das behaltet bitte im Hinterkopf.
  • Die Logo-Krone als Symbol des königlichen Ursprungs hat fünf “Zacken” bzw. “Blätter”, die aus fünf Punkten “wachsen”. Das bedeutet:
  • In Verbindung mit dem genannten Stern als Symbol für das All weist dies auf den 5. Planeten hin. Auch die “Punkte” sind hierbei ggf. in Wahrheit Planeten-Symbole. Aber sie deuten nicht auf den 5. Planeten von heute (das wäre Jupiter).
    Asteroidengürtel und der vernichtete Planet Tiamat (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / bearbeitet von L.A. Fischinger)
    Asteroidengürtel und der vernichtete Planet Tiamat [Zur Großansicht anklicken]. (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / bearbeitet von L.A. Fischinger)
  • Babylonische Mythologie sagt, dass das Königtum vom Himmel – von den “Göttern” – zu Erde kam.
  • Wie gerne spekuliert wird, gab es nämlich zwischen Mars und Jupiter (heute der Asteroidengürtel) einst einen Planeten mit dem Namen “Tiamat”. Das wäre dieser 5. Planet von der Sonne aus.
  • Die fünf “Zacken” der Krone sind Blätter. Blätter sind biologisches “Leben”/”Lebenssymbole”. Denn nach Spekulationen um diesen heute verschwundenen Planeten soll dieser einst bewohnt gewesen sein. Bis zu seiner Vernichtung. Das wussten also die Ungarn bzw. wusste/weiß “Veltins” …
  • Die außerirdischen Bewohner des zerstörten Planeten flohen vor ihrem Untergang auf die Erde.
  • Die Erde ist der 3. Planet von der Sonne. Und was sehen wird? In der Farbe Weiß der ungarischen Flagge im Wappen finden sich im Sinne eines Eye-Catchers drei Kelche. Drei Kelche = 3. Planet = Erde. Das ist wohl kaum ein Zufall.
  • Diese Kelche sehen aus wie Weinkelche und nicht wie Bierkelche oder Gläser. Seltsam für eine Brauerei. Sehr seltsam. Tatsächlich aber ist Wein aus Ungarn bekannt und wird dort viel angebaut. Und ungarisch heißt Wein “Bor”…mit drei Buchstaben! Genau wie das dortige Wort für Bier mit drei Buchstaben: “Sör”. Und “Sör” spricht man “Schör” aus – fünf Buchstaben = “Tiamat”

Aber diese Belege für ein Geheimwissen sind lange nicht alle, die “Veltins” versteckt hat:

  • Der Name “Veltins” hat sieben Buchstaben. Von außerhalb unseres Sonnensystems kommende Aliens sahen vor der Vernichtung von “Tiamat” die Erde als 7. Planeten: Neptun – Uranus – Saturn – Jupiter – “Tiamat” – Mars – Erde
  • Der Gründervater und Namensgeber war Clemens Veltins, dessen Vorname ebenso sieben Buchstaben hat. (Wir treffen gleich auf noch einen “Clemens”)
  • Die Logo-Krone zeigt wie ein Morsecode abwechselnd Punkte und Striche. Insgesamt sind es sieben, wobei bekanntlich die Zahl 7 seit jeher als “heilige” oder “mythische Zahl” gilt.
  • Ungarn ist nur die heutige und allgemeine Bezeichnung für das Land. Einst trug es die Bezeichnung “Magyeri”, was ebenfalls sieben Buchstaben hat. Erst später wandelte es sich in den auch bekannten Ländernamen “Magyar”.
  • Die Ungarn selber nennen ihr Land auch “Magyarország”, was grob in seinem Ursprung soviel wie “Menschen-Land” bedeutet (“Ungarn-Land”). Aber: wieso Menschen – wer sollte denn bitteschön sonst dort siedeln?
  • Die Aussage ist eindeutig: Alien-Wesen vom “Tiamat” landeten im heutigen Ungarn.
  • Aus Ungarn stammt der weltbekannte Edel-Süßwein “Tokajer”. Anzahl der Buchstaben sind auch hier sieben. Doch zu diesem Wein nachher mehr Enthüllungen.
  • “Magyarország” hat 12 Buchstaben. Das deutet frappierend auf enormes Astronomiewissen hin, da es inklusive Sonne, Mond und “Tiamat” auch den angeblichen von Außerirdischen bewohnten Planeten “Nibiru” geben soll. Das sind dann 12 Himmelskörper, die man aber mit dem bloßem Auge nicht alle sehen kann.
  • Direkt unter der Krone im Logo von “Veltins” ist eine weitere Botschaft der Götter. Dort findet sich eine Pyramide als Dreieck und links und rechts über dieser Elemente, die an die “Flügelsonne” der Ägypten und alten Völker aus Mesopotamien erinnern. Ein Symbol der Götter und in der Grenzwissenschaft unlängst auch für die Astronautengötter.
  • Auch auf dem Mars soll es Aliens gegeben haben (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)
    VIDEO: Auch auf dem Mars soll es Aliens gegeben haben. (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)

    Die Pyramidenspitze zeigt natürlich nach oben auf die Krone. Doch warum ist die Krone innen rot? Ein Hinweis auf den “Roten Planeten”, den Mars, auf dem es bekanntlich ebenfalls Pyramiden geben soll und der sogar nach einigen Autoren als Zwischenstation der Aliens auf dem Weg zu Erde diente?!

  • Auch der Stern im unteren grünen Feld der ungarischen Nationalflagge weist auf dem Mars als 4. Planeten von der Sonne, da dieser Stern von vier Punkten (= Planeten) umgeben ist.
  • Ganz unten im Wappen ist eindeutig ein Engel mit Flügeln zu sehen. Engel, Söhne Gottes, Wächter des Himmels…das sind keine anderen als die außerirdischen Götter von den Sternen.
  • Nehmen wir nur die nach oben offene hufeinsenförmige Umrandung des Wappens und blenden alle andere Elemente des Wappens aus – wir sehen Hörner. Hörner des Teufels geschmückt mit einer königlichen Krone. Gruselig.
  • In jedem Horn finden sich 13 Kreise oder Punkte. Die Unglückszahl!
  • Das obere gebogene Ende jedes der Hörner ähnelt jeweils einer Schlange mit Kopf. Die Schlange ist ebenfalls oft das Symbol des Bösen, des Satans oder einfach des Teufels.
  • Neun “Halbkreise” befinden sich jeweils links und rechts wellenförmig am Außenrand des Logos. Diese neun Halbkreise einer Seite plus die drei vollkommen rätselhaften Weinkelche im Inneren sind 11. Also 9/11 … der 11. September (20001).
  • Die Firma “Veltins” brachte passend im Attentat-Jahr 2001 ihr Pils-Mix-Getränk-Produkt “V+” auf dem Markt. Zielgruppe der Produktgruppe sind ganz klar die jungen Menschen, die auch so mit dem Geheimwissen in Berührung kommen.
  • “V+” bedeutet ja schlicht “Veltins plus Beimischung” wie etwa Cola. Aber es gibt auch die Beimischung “Energy”, was wohl Bände spricht …

Das alles klingt mehr als erstaunlich? Richtig. Denn diese Verschwörung konnte nicht ewig im Verborgenen bleiben. Doch es gibt noch mehr glasklare Fakten, die beweisen, dass die Marke “Veltins”, das Land Ungarn, der Vatikan, der ungarische Wein, die Ancient Aliens und der Teufel hinter allem stecken:

  • “Veltins” wirbt damit, dass es deren Pils seit dem Jahre 1824 durch Clemens Veltins gibt. Stimmt das? Kaum oder besser auch, denn rückwärts geschrieben ergibt dieses Jahr es die Zahl 4281. Und “4281 Pounds” ist ein erst 1985 entdeckter Hauptasteroid im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Damit also ein Rest des vernichteten Planeten “Tiamat”, den die böse Wissenschaft bis heute leugnet!
  • Die Entdeckung des “Tiamat”-Planeten-Stücks “4281 Pounds” im Jahr 1985 wurde mit Absicht in dieses Jahr datiert, wenn man auch hier den “Rückwerts-Code” nutzt:
  • 5891 – 4281 = 1610. 1610? In diesem Jahr wurde Gräfin Elisabeth Báthory verhaftet. Die weltberühmte “Blutgräfin” und Massermörderin von angeblich 650 Mädchen. Sie war Ungarin und wurde von König Mathias II. eingesperrt. Dem König von – Ungarn.
  • 1610 wurde der berühmte König Heinrich IV. von Frankreich ermordet. Die Regentschaft übernahm keine geringere als Maria de’ Medici aus dem mehr als nur mächtigen und legendären Herrschergeschlecht der Medici.
  • Aus dem Hause der Medici entstammen eine Reihe Päpste. Offenbar ist also auch der Vatikan involviert, was auch dieser Umstand beweist:
  • Medici-Papst und somit Maria-Verwandter Clemens VII. nahm zufällig nicht nur “Clemens” als Papstnamen an, sondern er annullierte auch eine Ehe von König Heinrich IV. Wen heiratete der Monarch dann? Richtig: Maria de’ Medici.
  • Marias Mutter war Erzherzogin Johanna von Österreich. Teil der damaligen Herrschergebiete um Österreich war unter anderem kein anderes Land als Ungarn.
  • 1610 entdeckte kein geringerer als Galileo Galilei die ersten vier Jupiter-Monde und damit seinen ersten astronomischen Beleg, dass die Erde nicht der Mittelpunkt von allem ist.
  • Seltsam auch: Im Geburtsjahr 1824 von “Veltins” hatte der in der Grenzwissenschaft sehr bekannte Richard William Howard Vyse das königlichen Ehrenamt des “High Sheriff” inne. Vyse ist kein anderer als jener Brite, der in der Cheops-Pyramide die Kartusche des Pharao gefälscht habe, nachdem er 1835 erstmals nach Ägypten ging. Auch das  spricht Bände.
  • “Zufällig” bekam 1824 auch der Astronom Johann Franz Encke die höchste Auszeichnung der “Royal Astronomical Society”. Einer seiner Forschungsschwerpunkte – Asteroiden.
  • Die große Flut (Bild: WikiCommons)
    Die große Flut, ausgelöst durch die Vernichtung des Planeten “Tiamat” – “Veltins” bestätigt sie! (Bild: WikiCommons)

    Purer “Zufall” ist wohl auch kaum der Umstand, dass die Erde (wohlwollend ausgelegt) 4281 vor Christus erschaffen worden sein soll. Oder, dass die Sintflut in dieser Epoche stattgefunden hat. Als Folge des Untergangs des bewohnten Planeten “Tiamat”?

  • Tiamat ist auch ein Name einer ursprünglichen babylonischen Göttin, dessen Name sich vom akkadischen Wort für “Meer”(als Salzwasser / tâmtum) herleitet. Also die “Tiamat”-Sintflut.
  • Der Stern im Logo, der auch für den Gott An stehen kann, ist hier auch ein Beleg. Ein Sohn von An war Ea/Enki, der der Herrscher des Süßwasserozeans war. Wieder: Wasser! Er gilt sogar als Schöpfer der Menschheit und warnte nach dem Epos des Gilgamesch dem Noah dieses Textes vor der kommenden Sintflut. Dieser baute daraufhin ein Arche.
  • Ganz nebenbei hatte die Göttin Tiamat auch einen Ehemann. Es war der Gott Abzu und dieser steht für die unterirdischen Südwasserozeane (Grundwasser). Die, so die Bibel, ebenfalls bei der Sintflut ausbrachen und das Land überschwemmten.
  • Noah baute laut Bibel nach der “Tiamat”-Sintflut Wein an und trank davon mehr als einen Kelch zu viel. Wein? “Tiamat” war zerstört, die Bewohner geflohen, drei (= Erde) Weinkelche innerhalb der ungarischen Flagge im Wappen, Noah betrank sich nach der Flut mit Wein und die deutliche Verbindung zum Weinland Ungarn – was wollt Ihr mehr an Beweisen?
  • Trank Noah den süßen Wein Tokajer aus Ungarn, der ursprünglich und heute aus den Tokajer-Gebirge stammt? Ja! Ungarisch heißt der edle Süßwein auch “Tokaji Aszú”. Aszú klingt nicht nur dem Süßwasserozean Abzu sehr ähnlich, sondern diese Weinbezeichnung bedeutet auf Deutsch schlicht “Tokajer Ausbruch“.
  • Natürlich wird auch “Veltins” aus Grundwasser gebraut.
  • Wein galt schon in den frühesten Kulturen als “göttlich” und diente bei Zeremonien und Opferungen. Bier auch, das schon die Sumerer kannten, und das Teil der “Bezahlung” der Arbeiter an den ägyptischen Pyramiden war.
  • An – der “Stern”/”Himmel” – hatte eine Frau mit Namen Ki (= Erde). Deren Sohn Ea/Enki war in den alten Texten auch der Chef der Anunnaki.
  • Im Wappen der Brauerei “Veltins” ist eindeutig ein Pentagram zu finden. Es schließt an seinen Eckpunkten den Kopf des “Engels”, die oberen Kreise im linken und rechten Horn des Teufels und – durch die waagrechte Linie zwischen dem ungarischen Grün und Weiß bestimmt – zwei weitere Punkte der satanischen Hörner ein. Und damit umspannt es klar die drei Weinkelche und den Stern als Symbol des Kosmos, der Sonne, des Himmels und des Gottes An.
  • Zwischen den Pentagram-Spitzen sind links und rechts nun einige Kreise durch die Linien/Spitzen getrennt. Erneut ein Hinweis auf die Cosmic Connection, da es im oberen Bereich sieben (Erde von außerhalb des Sonnensystems) und im unteren Bereich vier (der Mars von der Sonne) Kreise sind.
  • Die vier Kreise des Mars links und rechts, plus je zwei Punkte (für jede Seite des Logos) des Mars-Hinweises neben dem Stern sind jeweils links und rechts sechs. Da innerhalb des Pentagram neben dem Stern mit seinen vier Begleitern die drei Weinkelche fraglos deutlich betont werden (zur Erinnerung: Das Wort für Wein hat im Ungarischen wie das Wort für Bier drei Buchstaben) rechnen wir: dreimal die Zahl 6 = 666
  • Das Pentagram gilt auch als Zeichen der Freimaurer oder natürlich der Illuminaten. Als Beispiel sei nur kurz das Stichwort “George Washington” genannt. Freimaurer, erster Präsident der USA und Namensgeber der US-Hauptstadt.

Der Kreis schließt sich … 😉

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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