Suchergebnisse: Neptun

Hunderte neue “Planeten” in unserem Sonnensystem entdeckt: Aber was wurde aus Planet X, dem Planet Nine? +++ YouTube-Video +++

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Hunderte neue Planeten in unserem Sonnensystem entdeckt - aber was macht die Suche nach Planet X / Planet Nine? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei)
VIDEO: Hunderte neue Planeten in unserem Sonnensystem entdeckt – aber was macht die Suche nach “Planet X”, dem “Planet Nine”? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei)

Nahezu tagtäglich machen Astronomen in aller Welt in den Weiten des Kosmos spektakuläre Entdeckungen. Doch auch vor unserer eigenen Haustür – in unserem eigenen Sonnensystem – machen Wissenschaftler immer wieder spannende Entdeckungen. Dazu gehören hunderte von neuen „Planeten“, die Astronomen inzwischen gefunden haben. Zwerg-Planeten, die hinter dem Planeten Neptun ihre Umlaufbahnen ziehen. Auch unter ihnen gibt es einen „Heiligen Gral“ der Astronomen: Es ist der “Planet X” oder auch “Planet Nine“. Ein Riesenplanet, der dort bis heute unentdeckt seine Bahnen ziehen soll. Was aus der Suche nach diesem “Planeten X” wurde udn was die Astronomen dort am Rande unseres Sonnensystems noch alles fanden, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Beinahe täglich machen Astronomen in aller Welt in den Weiten des Kosmos spannende Entdeckungen. Unser Wissen über das Weltall wächst rasanter als jemals zuvor und viele Menschen können sich für solche Funde im All begeistern. Unendlich weit entfernte Exoplaneten in fremden Sonnensystemen werden heute alltäglich gefunden – sie begeistern schon kaum jemanden mehr wirklich.

Doch auch vor unserer eigenen Haustür – in unserem eigenen Sonnensystem – machen Wissenschaftler immer wieder spannende Entdeckungen. Dazu gehören hunderte von neuen „Planeten“, die Astronomen inzwischen gefunden haben. Zwerg-Planeten, die hinter dem Planeten Neptun ihre Umlaufbahnen ziehen.

Es sind die „Exoten“ in unserem Sonnensystem, die zum Teil hunderte, tausende oder sogar zehntausende Jahre benötigen, um einmal die Sonne zu umrunden. „Transneptunische Objekte“ (TNO) nennt man solche Mini-Planeten, die weit draußen im Kuipergürtel ihrer Bahnen ziehen. Der bekannteste unter ihnen ist der Pluto, der bis 2006 noch als Planet galt.

Auch unter diesen TNO gibt es einen „Heiligen Gral“ der Astronomen: Es ist der “Planet X” oder auch “Planet Nine”. Ein riesiger Planet – größer als die Erde, den es nach Berechnungen dort draußen theoretisch geben könnte.

Nachdem vor einigen Jahren das theoretische Vorhandensein dieses “Planet Nine” von Astronomen bekannt gegeben wurden, folgten hitzige Debatten in Presse, Wissenschaft und auch Grenzwissenschaft. Was aber wurde aus der Suche nach diesem “Planet X“? Was sind diese möglicherweise tausende von TNO und sucht überhaupt noch jemand nach diesem fremden Riesenplaneten? Und was haben die Ancient Aliens – die Außerirdischen der Vergangenheit – mit diesem Astronomie-Thema zu tun?

Das und mehr erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

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Lars A. Fischinger

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Die Superzivilisation um “Tabbys Stern” KIC 8462852 löst sich weiter in Staub auf: Neue Ergebnisse bei der Suche nach den Super-Aliens

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Die Alien-Superzivilisation des Sterns KIC 8462852 löst sie sich in Staub auf (Bild: NASA)
Die Alien-Superzivilisation des Sterns KIC 8462852 löst sie sich in Staub auf (Bild: NASA)

2015 machte eine spektakuläre Neuigkeit aus der Astronomie die Runde: Wissenschaftler haben mit dem Weltraumteleskop “Kepler” um den 1480 Lichtjahre entfernten Stern KIC 8462852 (“Tabbys Stern”) möglicherweise Hinweise auf eine “außerirdische Superzivilisation” gefunden. Grund für diese Vermutung waren unerklärliche Lichtschwankungen der Sonne. Sie ließen darauf schließen, dass irgendwas oder irgendwer eine Megastruktur um “Tabbys Stern” legte. Existiert hier ein hochentwickelte Alien-Zivilisation, wurde spekuliert. Nachdem SETI-Untersuchungen des Sterns erfolglos blieben, präsentieren nun die Astronomen eine neue Erklärung für die ungewöhnlichen Messwerte des Sterns: Eine Scheibe oder Wolke aus winzigen Staubpartikeln. Aber ob diese zutrifft, wissen sie auch nicht genau. In diesem Beitrag erfahrt Ihr alles rund um den seltsamen Stern und den neuen Ergebnissen zusammengefasst …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Super-Aliens um “Tabbys Stern”

Eine fantasierende Spekulation der Kosmologie machte 2015 in aller Welt Schlagzeilen in der Presse:

Kann es sein, dass um den 1480 Lichtjahre von der Erde entfernten Stern KIC 8462852 eine uralte Zivilisation von Außerirdischen existiert? Und hat dieses Volk der “Super-Aliens” es technologisch soweit gebracht, dass sie in der Lage waren, um ihre gesamte Sonne eine künstliche Struktur zu schaffen? Ein Gebilde gigantischen Ausmaßes, dass von außerhalb deren Sonnensystems betrachtet ihre Sonne verdunkelt?

Genau diese Verdunkelungen bzw. Lichtschwankungen der fernen Sonne wurden vom Weltraumteleskop “Kepler” entdeckt. Sie waren aber nicht auf einen oder mehre Exoplaneten zurückzuführen und so kamen zahlreiche Spekulationen über die Ursache dieser ungewöhnlichen Messwerte aus.

Damals wurde vor allem in der Mainstream-Presse über eine Dyson-Sphäre” spekuliert, die dort von Außerirdischen errichtet worden sein könnte. Ein “Bauwerk” also, dass diese Aliens rund um ihre Sonne im All erschaffen haben. Eine Art Hohlkugel, die den Stern umgibt, mit der möglicherweise diese Wesen die Energie ihrer Sonne voll ausschöpfen können.

Ein solche “Dyson-Sphäre” war eine theoretische Überlegung des legendären Physikers und Mathematikers Freeman Dyson. Er schlug bereits am 3. Mai 1960 in dem angesehenen Wissenschaftsmagazin “Science” vor, dass bei der Suche nach Außerirdischen auch nach genau derartigen Megastrukturen um andere Sonnen gesucht werden solle. Theoretisch ist die Errichtung eines für uns unglaublichen Projektes tatsächlich möglich.

Möglich aber nur für enorm fortschrittliche Gesellschaften irgendwo im All. Gäbe es um “Tabbys Stern” eine solche Sphäre, wäre es sie sogar uralt. Mindestens rd. 1500 Jahre, da das Licht dieses Stern so lange benötigt, bis wir es auf der Erde sehen können. Wir sehen also die Vergangenheit des Stern KIC 8462852 und deshalb wurde 2015 oftmals der Begriff “Superzivilisation” in diesem Zusammenhang verwandt.

Am 16. Oktober 2015 stellte ich dazu ein YouTube-Video online, in dem ich diese Überlegungen und die Hintergründe genauer erkläre. Das Video habe ich unten erneut eingebunden.

Die “Super-Zivilisation” der Aliens schwieg

Natürlich war dieser Sterne aufgrund seiner seltsamen Lichtschwankungen auch ein exzellenter Kandidat, um ihn von der Erde aus nach künstlichen Radiosignalen (SETI) abzusuchen.

Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren Kontakt mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Von Ende Oktober bis Ende November 2015 beobachteten deshalb das “Boquete Optical Seti” Observatorium (Panama) und das “Allen Telescope Array” in Kalifornien den rätselhaften Stern. Vergeblich – sie fanden und hörten nichts. Am 8. Dezember 2015 resümierten die Wissenschaftler Gerry Harp, Douglas Vakoch und Seth Shostak in ihrem Bericht ernüchternd, dass sie Suche vergeblich war.

Vakoch als SETI-Präsident schrieb darin:

Wir haben keinerlei Hinweise darauf gefunden, dass eine fortschrittliche Zivilisation absichtlich Laser-Signale in Richtung Erde sendet.

Die Hypothese einer gewaltigen, von Außerirdischen geschaffenen Struktur bricht in sich zusammen”, so Douglas Vakoch resümierend. Der SETI-Astronom Seth Shostak zeigte sich ebenso enttäuscht:

Die Geschichte der Astronomie lehrt, dass, immer wenn wir glaubten, ein Phänomen beobachtet zu haben, das auf die Aktivitäten von Außerirdischen hindeutet, wir damit falsch lagen.

Weitere Radioteleskop-Beobachtungen zwischen dem 8. Juli und 8. August 2017 durch zahlreiche Observatorien waren genauso erfolglos.

In einem Beitrag auf diesem Blog vom 27. Dezember 2015 zu den SETI-Untersuchungen des Stern KIC 8462852 blieb allerdings noch Hoffnung auf diese “Super-Aliens”: Vielleicht ist die Alien-Zivilisation längst untergegangen und wir können von ihnen heute gar nichts mehr empfangen. Nur noch ihre von “Kepler” gefundene gigantische Struktur um ihre Sonne zeugt von deren einstiger Existenz.

Neu veröffentlichte Untersuchungen zerschlagen scheinbar aber auch diese Spekulation.

Nichts als Staub um KIC 8462852?

Astronomen wären keine Astronomen, wenn sie nicht den Geheimnissen des Universums auf den Grund gehen würden. Davon hat der Kosmos bekanntlich nicht wenige und natürlich haben sie nur zum Teil mit der Suche nach Leben im All zu tun. So haben die Sternengucker auch bei KIC 8462852 ihre Untersuchungen und Theorien zur Ursache der Lichtschwankungen weitergeführt.

Doch nur weil die Suche nach außerirdischen Signalen mittels der Radioastronomie keinen Erfolg hatte, waren die Lichtschwankungen von KIC 8462852 damit noch nicht erklärt. Immerhin konnte das Teleskop “Kepler” Schwankungen von bis zu 22 Prozent in der Helligkeit des rätselhaften Sterns messen. Diese Schwankungen im Lichtspektrum eines Sterns sind enorm. Unser riesiger Planet Jupiter beispielsweise verdunkelt unsere eigene Sonne nur um rund 2 Prozent.

SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)
SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)

Was also geht hier in fast 1500 Lichtfahren Entfernung vor sich? Dazu legte Tabetha S. Boyajian von der Louisiana State University in Baton Rouge (USA) und ein Team von dutzenden weiteren Forschern am 3. Januar 2018 einen weiteren Untersuchungsbericht vor. Zu verdanken haben wir diese neuen Untersuchungen übrigens etwa 1700 Personen, die insgesamt über 100.000 US-Dollar dafür sammelten.

Spuren von Aliens fanden Boyajian und ihr Team nach eigenen Angaben nicht. Sie kommen in ihrer Veröffentlichung vielmehr zu dem Ergebnis, dass sehr feiner Staub die Sonne KIC 8462852 umkreist und für die ungewöhnlichen Lichtschwankungen verantwortlich sei. Winzige Partikel würden in einer Wolke, Scheibe oder wie eine Kugel die Sonne umgeben und das Licht von “Tabbys Stern” auf dem Weg zu uns schlucken.

Die angenommene Staubwolke unterscheidet sich in Aufbau und Art sehr von dem, was wir aus unserem Sonnensystem kennen. Wir haben beispielsweise den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter oder den Kuipergürtel weit draußen hinter Neptun. Hier kreisen gewaltige Asteroiden und  Kometen, die teilweise hunderte Kilometer groß sind. Solche Scheiben oder Wolken mit derartigen Brocken um einen Stern erwärmen sich durch die Sonneneinstrahlung minimal, was aber dennoch messbar wäre. Eine derartige Strahlung im Infrarotbereich wurde bei KIC 8462852 aber nicht gefunden.

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Also, so Tabetha Boyajian, müssen die “Tabbys Stern” umrundenden Partikel im Durchschnitt unter einem Tausendstel eines Millimeters winzig sein. Diese würden die unterschiedlichen Farben des Lichtspektrums, auch aufgrund ihrer individuellen chemischen Eigenschaften, verschieden stark absorbieren. Die Wissenschaftler gehen aufgrund ihrer Messungen und Berechnungen davon aus, dass diese Sonne von Staub umrundet wird, der 0,04 bis 1 Mikrometer klein sind.

Ein Staubkörnchen Hoffnung?

Von Staub im uns bekannten Sinne…kann man hier kaum mehr sprechen. So sind die “großen Brocken” um KIC 8462852 mit der Größe von einem Mikrometer in einer geläufigen Angabe umgerechnet nur 0,001 Millimeter groß. Die Astronomin und Astrophysikerin Boyajian dazu:

Die neuen Daten zeigen, dass verschiedene Lichtfarben mit unterschiedlicher Intensität blockiert werden. Was immer zwischen uns und dem Stern vorbeizieht, ist darum nicht undurchsichtig, wie man es von einem Planeten oder einer außerirdischen Megastruktur erwarten würde.

SETI: Die Suche nach der (mutmaßlichen) “Superzivilisation” des Sterns KIC 8462852 – sie blieb ohne Erfolg (Bild: NASA/Ames/JPL-Caltech / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
SETI: Die Suche nach der (mutmaßlichen) “Superzivilisation” des Sterns KIC 8462852 – sie blieb ohne Erfolg (Bild: NASA/Ames/JPL-Caltech / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Aktuell berichten verschiedene Online-Medien über diese neuen Erkenntnisse zu der vermeintlichen “Super-Zivilisation”. Die meisten Veröffentlichungen schreiben, dass die Spekulationen um außerirdisches Leben um “Tabbys Stern” nun endgültig widerlegt seien. Keine uralten Aliens, die hier in den Weiten des Alls ihre Spuren hinterlassen haben.

Oder doch?

Tabetha Boyajian verweist darauf, dass “ein Planet oder einer außerirdischen Megastruktur” das Lichtspektrum vollständig blockieren würden. Das kennen wir von einer Sonnenfinsternis oder einem Venus-Tansit in unserem Sonnensystem, wenn der Mond bzw. die Venus das Licht der Sonne blockieren. Unsere Sonne wird ganz bzw. teilweise pechschwarz. Auf diese Art finden Astronomen auch Exoplaneten. Ziehen diese vor ihrem Stern her, verdunkeln sie diesen geringfügig, was wir messen können.

Und so bleibt eine winzige Hoffnung für Spekulationen für alle, die um KIC 8462852 etwas Künstliches vermuten wollen. Die viel zitierte “Dyson-Sphäre” muss kein vollständig geschlossenes Gebilde um eine Sonne sein, die nach außen keinerlei Licht lässt. Bei dem mysteriösen Stern wäre das so oder so nicht der Fall, da “nur” 22 Prozent seines Lichtes verschluckt werden. Folglich kommen immerhin bis zu 78 Prozent bei uns an. Da ist kein Platz für eine hermetisch geschlossene Megastruktur von Aliens.

Vielleicht, so eine staubige Hoffnung, ist die Erklärung einer Wolke oder Scheibe von winzigen Partikeln also falsch. Immerhin schreiben auch Boyajian und ihre wissenschaftliche Kollegen, dass ihre Erklärung noch nicht klar zu belegen sei. Wir können von uns aus diesen Staub nicht sehen. Ebenso ist es weiterhin unbekannt, in welcher Form bzw. Anordnung genau diese staubigen Partikel um “Tabbys Stern” kreisen.

Ein Staubkörnchen Hoffnung, dass hier doch etwas von Aliens durch “Kepler” gefunden wurde – und nicht nur kosmischer Staub.

Man sollte sich aber fragen, was wohl wahrscheinlicher ist.

Video zum Thema:

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Die Suche nach “Planet Nine”: Neue Hinweise auf einen unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem gefunden?

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Die Suche nach "Planet Nine":- neue Hinweise auf einen unbekannten Planeten gefunden? (Bilder: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach “Planet Nine”:- neue Hinweise auf einen unbekannten Planeten gefunden? (Bilder: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Astronomen suchen nicht nur nach Exoplanten, wie in vielen Lichtjahren Entfernung ihre Bahnen ziehen und vielleicht sogar unserem Planten ähneln. Sie suchen auch nach einem bisher unbekannten Planten in unserem eigenen Sonnensystem und damit direkt vor unserer Haustür. Der als “Planet Nine”/”Planet 9” bekannte Planet sorgte vor einem Jahr für viel Aufsehen, als Wissenschaftler diesen Riesenplaneten theoretisch vermuteten. Doch belegt wurde die Existenz von “Planet 9” bisher nicht. Jetzt aber liefern Astronomen aus Spanien in einer neue Studie weitere Indizien, dass es diesen Planten weit draußen im Sonnensystem geben könnte. Dazu verglichen  sie  zwei Asteroiden, die scheinbar durch “irgendwas” abgelenkt worden sind. Was die Astronomen genau untersuchten und vermuten, erfahrt Ihr hier.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Anfang Dezember 2015 suchen Astronomen in aller Welt einen weiteren, einen neunten, Planten in unserem eigenen Sonnensystem. Grund waren Modellrechnungen von Astronomen, die darauf hindeuteten, dass es es weit im äußeren Bereich unseres Sonnensystems einen bisher unbekannten Planeten geben könnte.

Wo ist “Planet X”?

Jenseits der Bahn des Ex-Planten Pluto könne dieser “Planet 9” seine Bahnen ziehen, so wurde und wird vermutet. Dieser “Planet X” würde durch seine Gravitation/Masse die Bahnen von weit entfernten Asteroiden beeinflussen und ablenken, was indirekt auf seine Existenz hinweisen würde. Und genau diese Bahnabweichungen aber können Astronomen von der Erde aus beobachten und berechnen. Vermutet wird ein solcher Planet im Bereich des Kuipergürtel aber schon länger.

Dabei könnte der fremde Himmelskörper sogar zehn bis zwanzig Mal so groß wie unsere Erde sein, so die Astronomen damals. Nur eine Sonnenumrundung dieses Planeten würde sogar bis zu 20.000 Jahre dauern. Ob es ihn aber wirklich gibt, ist bis heute Spekulation bzw. Theorie.

In dem YouTube-Video unten gehe ich auf diesen “Planet 9” genauer ein.

Neue Hinweise auf “Planet 9”?

Die Astronomin Julia de León vom “Instituto de Astrofísica de Canarias” hat zusammen mit ihren Kollegen jüngst  in der “Monthly Notices” der “Royal Astronomical Society” eine Studie veröffentlicht, in denen sie weitere Indizien für das Vorhandensein eines neuen Planten vorstellen.

Dabei konzentrierten sich die Wissenschaftler auf die Untersuchung von zwei Asteroiden mit den Bezeichnungen “2013 RF968” und “2004 VN112”, die in unserem Solarsystem ihre Bahnen ziehen. In der Studie kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass bei Himmelskörper einst zusammengehörten. Sie bildeten ursprünglich einen “Doppel-Asteroiden”, die gemeinsam um einen Gravitations-Schwerpunkt kreisten. Etwa zu vergleichen mit zwei Sonnen in einem Doppelsternsystem, die sich um einen gemeinsam Schwerpunkt bewegen.

Laut den Forschern weisen die chemischen Zusammensetzungen beider Asteroiden und ihre ähnlichen Umlaufbahnen in unserem Sonnensystem auf diesen gemeinsam Ursprung hin. Die Frage ist nur, was diese beiden Objekte einst voneinander trennte, so de León.

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Nachdem das Team einige tausend Modellrechnungen durchführte, um der Ursache der Trennung von “2013 RF968” und “2004 VN112” auf die Spur zu kommen, vermuten sie nun in ihrer Studie einen bisher fremden Planten. Eben diesen “Planet 9” in den dunklen und kalten Randbereichen unseres Sonnensystems, der als Kuipergürtel bezeichnet wird. Dabei kamen auch de Léon und ihre Koautoren zu dem Ergebnis, dass dieser unentdeckte Himmelskörper zehn oder zwanzig Erdmassen haben könnte. Genau wie sie der theoretische “Planet X” besitzen soll.

Riss ein unbekannter Planet die Asteroiden voneinander los?

Nach den Modellrechnungen der Astronomen in “Monthly Notices” vom 7. Januar 2017 geschah die Trennung der beiden Asteroiden vor fünf bis zehn Millionen Jahren. Irgendeine Masse – oder besser gesagt ein massereicher Himmelskörper – könnte vor Jahrmillionen die Ursache dafür gewesen sein.

Wer sich an der Suche und vor allem dem direkten Nachweis dieses “Planet X” weiter hinter dem Planten Neptun selber beteiligen will, kann dies übrigens inzwischen auch machen. Der Astrophysiker Marc Kuchner vom “Goddard Space Flight Center” der NASA hat dafür das Projekt “Backyard Worlds” gestartet. Mehr als 22.000 Personen nehmen inzwischen an diesem Projekt teil.

Mehr über diesen theoretischen Fund in meinem YouTube-Video vom 21. Januar 2016:

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Das “sumerische Rollsiegel” des Zecharia Sitchin und das Rätsel um die 4.500 Jahre alte Abbildung unseres Sonnensystems. Artikel von Lars A. Fischinger

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Das "sumerische Rollsiegel" des Zecharia Sitchin und das Rätsel um die 4.500 Jahre alte Abbildung unseres gesamten Sonnensystems. Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: Archiv L. A. Fischinger)
Das “sumerische Rollsiegel” des Zecharia Sitchin und das Rätsel um die 4.500 Jahre alte Abbildung unseres gesamten Sonnensystems. Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: Archiv L. A. Fischinger)

18. Februar 1930: Der Astronom Clyde William Tombaugh hat Grund, die Sektkorken knallen zu lassen: er hat nun offiziell den Planeten Pluto entdeckt, der hinter Neptun verborgene 9. Planet unseres Sonnensystems. War Tombaugh aber wirklich der Erstentdecker? Oder wussten bereits unsere Vorfahren vor Jahrtausenden von seiner Existenz? Kannte man bereits vor tausenden von Jahren Aufbau, Größe und Beschaffenheit unseres gesamten Sonnensystems? Ein archäologisches Fundstück zumindest gibt es, das einigen Thesen nach darauf hindeuten könnt: Ein schätzungsweise 4.500 Jahre altes Rollsiegel aus Ton, das bei Ausgrabungen in Mesopotamien, Irak, gefunden wurde. Und dieses – in der Grenzwissenschaft seit genau 40 Jahren bekannte – Siegel gibt immer wieder Anlass zu Spekulationen über die Astronautengötter. Das legendäre und von dem Autoren Zecharia Sitchin 1976 in der Prä-Astronautik bekannt gemacht „Rollsiegel der Sumerer“ soll an dieser Stelle einmal genauer betrachtet werden. Denn Fragen bleiben bis heute offen …


Nach dem Buch “Historia Mystica” (2009)

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Lowell Observatorium in Flagstaff, Arizona, USA, Anfang 1930:

Der junge Astronom Clyde William Tombaugh (1906 – 1997) führt eine Suche durch, die schon ein viertel Jahrhundert andauert. Man ist auf der Suche nach einem weiteren Planeten in unserem Sonnensystem, der sich hinter dem Planeten Neptun verbergen könnte. Der Fund des angenommenen „Trans-Neptun“ soll der Höhepunkt in der Karriere des aufstrebenden Astronomen Tombaugh werden.

Am 18. Februar 1930 war es dann soweit: Durch Vergleiche von Fotos aus dem All stieß der Astronom auf einen seltsamen und sich bewegenden Lichtpunkt. Dass musste der gesuchte 9. Planet in unserem Sonnensystem sein! Am 13. März 1930 gab das Lowell Observatorium die Sensation bekannt, dass man einen weiteren Trabanten unserer Sonne gefunden habe, der Pluto getauft wurde. Einen Winzling von nur 2.374 Kilometern Durchmesser, der zu 70 Prozent aus Gestein und 30 Prozent aus gefrorenem Wasser besteht. Er ist so weit von der Sonne entfernt, dass wir erst heute gute Aufnahmen von Pluto haben und bis 2012 sogar fünf Monde von ihm entdeckten. Ein dunkler und mit bis zu minus 240 Grad Celsius eisiger Himmelskörper, der aufgrund seiner geringen Größe im September 2006 sogar den Status eines „richtigen Planeten“ aberkannt bekam.

Die Sensation war jedoch 1930 perfekt. Das Sonnensystem wuchs.

Altes Wissen – neu entdeckt?

Doch ist dies tatsächlich ein Wissen, dass aufgrund von Forschungen im 20. Jahrhundert erreicht wurde? Oder wussten unsere Vorfahren schon mehr über den Aufbau, die Größe und die Beschaffenheit unseres Sonnensystems?

Das Rollsiegel mit der "Sternenkarte" (Bild: Archiv)
Das Rollsiegel mit der “Sternenkarte” – für eine Großansicht anklicken (Bild: Archiv L. A. Fischinger)

Ja! sagen einigen Vertreter der Prä-Astronautuik-Theorie. Jener Spekulation, die sagt, dass vor Jahrtausenden die Götter der Erde reale außerirdische Wesen von den Sternen waren. Und die Befürworter der Idee, dass unsere Vorfahren vor tausenden von Jahren mehr über unser Sonnensystem wussten, können dabei sogar auf einen offiziellen archäologischen Fund verweisen.

Dieser Fund liegt heute in Berlin im Vorderasiatischen Museum und trägt die Archiv-Nummer VA/243. Es handelt sich um ein akkadisches Rollsiegel (genau genommen eine Abrollung eines solchen Siegels) aus Ton, das bei Ausgrabungen in Mesopotamien gefunden wurde. Sein Alter wird auf rund 4.500 Jahre beziffert. Gefunden wurde es vermutlich in Hai, etwa 50 Kilometer von Kut im Irak entfernt.

Die „Sternenkarte der Sumerer“
Die „Sternenkarte der Sumerer“

Interessant ist es, was das Siegel im Detail zeigt. Deutlich sieht man eine Person sitzen, auf die zwei weitere Personen offenbar zugehen. Laut archäologischer Meinung handelt es sich um eine „Einführungs-Szene“ bei der einem Gott (sitzend) von einem niederen Gott ein Mensch (meist der Besitzer des Siegels) zugeführt wird.

Zwischen den Köpfen der beiden stehenden Personen ist eine Darstellung zu finden, die seit nun genau 40 Jahren für heftige Diskussionen sorgt. Es scheint sich auf den ersten Blick ganz klar um eine Abbildung eines Sonnensystems zu handeln. Und zwar in einem heliozentrischen Weltbild, da die Sonne – dargestellt mit Sonnenstrahlen – sich im Zentrum der Abbildung befindet.

Darum sind einige verschieden große Punkte angebracht, die als Planeten gedeutet werden könnten. Insgesamt sind es auf den ersten Blick 11 „Planeten-Punkte“, die man auf dem bekannten Foto der Szene sehen kann. Dazu kommt die mutmaßliche Sonne im Zentrum und so erhält man 12 Punkte oder Kreise.

Von Archäologen wird diese Darstellung „Nebenzene“ genannt, die nur den Zweck hatte, freie Flächen auf solchen Siegeln irgendwie künstlerisch zu füllen. Abertausende solcher Rollsiegel sind aus dem Nahen Osten bekannt und liegen in Musen in aller Welt. Doch nur dieses eine Siegel ist zu einer Art Legende in der Prä-Astronautik geworden.

Von Nibiru und den Anunnaki

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte (Bild: L. A. Fischinger)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)

Der US-Autor Zecharia Sitchin wurde einst auf diesen Fund aufmerksam und machte ihn zu einem Kernstück seiner Spekulationen über Außerirdische, die vor Jahrtausenden auf die Erde kamen. Angeblich, so Sitchin in seinen zahlreichen Büchern, kamen einst Ancient Aliens von einem Planeten mit Namen Nibiru hernieder und nahmen als Anunnaki Einzug in die Mythologie des Zweistromlandes. Diese Anunnaki seien vor über 430.000 Jahren auf die Erde gelangt und schufen letztlich die moderne Menschheit. Ihr Heimatplanet Nibiru sei dabei ein Planet, der bis heute unentdeckt in unserem eigenen Sonnensystem in einer starken Ellipse in rund 3.600 Jahren einmal die Sonne umrundet.

In meinen Büchern „Die Akte 2012“ und „Historia Mystica“ sowie in zahlreichen YouTube-Videos & Vorträgen und natürlich auf diesem Blog habe ich vielfach über diesen Nibiru und Sitchin berichtet. Ebenso in einem Artikel über die Anunnaki selber, auf die ich auch in meinem aktuellen Buch “Rebellion der Astronauten-Wächter” sehr umfangreich eingehe (abseits von Sitchin als “Quelle”!). Deshalb verweise ich an dieser Stelle auf diese Veröffentlichungen von mir, um hier das umstrittene Rollsiegel in den Fokus zu stellen …

Die „Sternenkarte der Sumerer“

Die ohne Frage hoch interessante Rollsiegel-Darstellung aus Mesopotamien zeigt deutlich 11 „Planeten“. Dazu muss man den aus Serpentin bestehenden, 3,4 Zentimeter hohen Siegelzylinder natürlich erst in Ton abrollen. So erhält man die weithin in der Mystery-Szene bekannte Darstellung, die auch das Titelbild dieses Artikels ist. Dazu später mehr.

"Auf den Spuren der Anunnaki" - Zweiteiliger Online-Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: Z. Sitchin / L. A. Fischinger)
Auf den Spuren der Anunnaki” – Zweiteiliger Online-Artikel von Lars A. Fischinger (Bild: Z. Sitchin / L. A. Fischinger)

Zecharia Sitchin deute diese Abbildung in seinem ersten Buch „Der zwölfte Planet“ von 1976 so, dass es sich dabei um alle Planeten unseres Sonnensystems handelt. Dazu ergänzte er den Mond unserer Erde und den von ihm postulierten Planeten Nibiru. Damit käme er auf die dargestellten 11 Objekte oder Punkte. Mit der Sonne im Zentrum ergibt das 12, woraus sich der Titel seines ersten Buches ableitet. Der „Planet X“ wiederum, die von Sitchin seit 1976 als Nibiru bezeichnete Heimat seiner Astronauten aus dem All, ist bisher unbekannt bzw. nicht nachgewiesen.

Auch wenn immer wieder von einem mutmaßlichen Planten im äußeren Sonnensystem berichtet wird, kann dies kein bewohnter Nibiru á la Sitchin sein. Dass dort seit hunderttausenden von Jahren irgendeine Alien-Rasse existiert, ist purer Unsinn. Das habe ich in meinem Buch „Die Akte 2012“ in einem ganzen Kapitel mehr als deutlich darlegen können.

Zu dieser Abbildung des Rollsiegels schrieb Zecharia Sitchin bereits 1976 in „Der zwölfte Planet“:

Es ist natürlich eine Darstellung des den Sumerern bekannten Sonnensystems, das aus zwölf Himmelskörpern besteht.“

Doch diese „sumerische Sternenkarte“ ist eigentlich keine sumerische.

Das Rollsiegel stammt nicht von den Sumerern aus dem heutigen Süd-Irak, auch wenn dies von den Anhängern Sitchins bzw. des Nibiru immer behauptet wird. Die Schriftzeichen auf dem Siegel weisen einen „IIli-Illat“ als Besitzer aus, der dem Gott „Dubsiga“ damit huldigt. Und das ist ein semitischer bzw. akkadischer Name. Und das mesopotamische Reich von Akkad existierte grundsätzlich erst nach den Stadtstaaten der Sumerer. Auch der Name der Außerirdischen von Sitchin – Anunnaki – ist nicht sumerisch sondern akkadisch, babylonisch bzw. assyrisch, wie ich es in einem zweiteiligen Artikel auf diesem Blog umfassend ausgeführt habe.

Sitchin selber wiederum nennt das Siegel auch korrekt „akkadisches Rollsiegel“, überträgt es jedoch zugleich auf die Kultur der Sumerer. Er hat damit 1976 nicht gesagt, dass es ein archäologisches Fundstück von den Sumerern sei.

Nibiru?

VIDEO: "Planet Nine": Neuer Planet in unserem Sonnensystem gefunden? Und das böse N-Wort … Nibiru! (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: “Planet Nine”: Neuer Planet in unserem Sonnensystem gefunden? Und das böse N-Wort … Nibiru! (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Doch die Suche nach einem Transpluto, einem Planeten hinter Pluto, ist auch in der Astronomie nicht unbekannt. Die bisher gefundenen Objekte hinter Pluto sind jedoch allesamt Winzlinge wie Pluto selbst. Und so wird schon seit dem Spätsommer 2006 Pluto selber nicht mehr als wirklicher Planet angesehen und geführt. Nachdem 1930 durch die Entdeckung des Pluto das Sonnensystem noch wuchs – schrumpfte es also vor zehn Jahren wieder, als Pluto „degradiert“ wurde.

John B. Murry (Offene Universität Großbritannien) und John Matese von der Universität von Louisianer, Lafayett, USA, berichteten jedoch schon 1999, dass es einen unbekannten Riesenplanet tatsächlich geben könnte. Er würde bis zu zehnmal größer als der Riesenplanet Jupiter sein, 32.000-mal weiter als die Erde von der Sonne seine Bahnen ziehen und Kometen und andere Objekte im äußeren Sonnensystem durch seine Masse ablenken.

Bewiesen ist dieser neue Planet bisher nicht. Daran änderten auch die Berichte um die angebliche bzw. theoretische Entdeckung des „Planet nine“ nichts. Auch dieser wurde Anfang 2016 umgehend mit Sitchins Nibiru in einen Topf geworfen. In einem YouTube-Video habe ich darüber am 21. Januar dieses Jahres berichtet.

Sonnensystem oder nicht?

Aufgrund der Tatsache, dass das Rollsiegel mit der mutmaßlichen Sternenkarte ein authentisches archäologisches Fundstück ist, fesselte Sitchin mit seinen spektakulären Ideen und Behauptungen sehr viele Leser. Obwohl heute oftmals nicht mal mehr bekannt ist, dass Zecharia Sitchin 1976 der Erfinder des Nibiru & Co. war, finden seine Themen weiterhin großen Anklang. Meist jedoch in Form von vollkommen absurden Aussagen, die grundsätzlich von Sitchin stammen (können) aber mit allerlei anderen Behauptungen und Unsinn vermischt wurden.

Das Rollsiegel mit der "Sternenkarte": Im Schatten dieser Aufnahme befinden sich weitere "Planeten" (Bild: Archiv)
Das Rollsiegel mit der “Sternenkarte”: Im Schatten dieser Aufnahme befinden sich weitere “Planeten” – für eine Großansicht anklicken (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)

Eine ganze Reihe der Sitchin-Leser sah sich im Laufe der Jahre veranlasst, beim Vorderasiatischen Museum zu Berlin selber bezüglich dieser vermuteten Sternenkarte anzufragen. Sitchin selber zeigte natürlich das Bild des abgerollten Siegels auch vor 40 Jahren in seinem ersten Buch und verriet ebenso, wo es sich befindet. So sah sich Dr. Joachim Marzahn vom Vorderasiatischen Museum 1995 aufgrund der vielen Anfragen sogar veranlasst, in der angesehenen Astronomiezeitschrift „Sterne und Weltraum“ selber darauf einzugehen.

Dr. Marzahn verweist darin auf den Umstand, dass nur auf Fotos die angenommenen 12 „Planeten-Punkte“ (inklusive Mond und Sonne) zu sehen sind. Eben das Bild, das auch diesen Artikel illustriert. Eine genaue Analyse des Rollsiegel-Zylinders in seinem Museum habe jedoch gezeigt, dass es jedoch in Wahrheit mit Sonne insgesamt 15 Punkte sind. Die drei weiteren sind auf Fotografien des abgerollten Zylinders nicht zu sehen, da sie am oberen Rand im Schatten verschwinden bzw. ein Punkt nicht ausreichend tief ist, um auf der Abrollung sichtbar zu sein.

Der Schatten selber entsteht dadurch, dass durch eindrücken und abrollen des Zylinders in den feuchten Ton zu beiden Enden der “Walze” mit dem Motiv Material beiseite gequetscht wird. Das ist bei allen hunderttausenden Abrollungen dieser Art aus dem Nahen Osten der Fall.

„Es kann sich beim Rollsiegel VA/243 also keinesfalls um eine Darstellung unseres Planetensystems handeln“, kommentiert beispielsweise der Prä-Astronautik-Autor Wolfgang Siebenhaar in einem Artikel in der „Scientific Ancient Skies“ (Band 2, 1995) die Entdeckung von Marzahn. Und das ist erst mal soweit vollkommen richtig, da unser Solarsystem so viele Planten eben nicht besitzt. Gleich ob mit oder ohne Pluto.

Es sei noch angemerkt, dass das einst kurzzeitig existierende Magazin „Scientific Ancient Skies“ ein Ableger des Magazin „Ancient Skies“ war. Heute nennt sich das Magazin „Ancient Skies“ unlängst „Sagenhafte Zeiten“ und ist fast jedem Erich von Däniken-Fan ein Begriff, da es seit Jahrzehnten von seiner Forschungsgesellschaft herausgegeben wird. Trotz der Kritik von Siebenhaar in „Scientific Ancient Skies“, war das Magazin also alles andere als ein Skeptiker-Magazin! Ebenso ist auch der Autor Wolfgang Siebenhaar ein Pro-Prä-Astronautik-Autor.

Von Punkten und Planeten

Die Nibiru-Lüge: Was wirklich dahinter steckt. Vortrag von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL)
VIDEO: Die Nibiru-Lüge und was wirklich dahinter steckt. Vortrag von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

14 “planetare Kugeln”? Auch hier gibt es durchaus berechtigte Zweifel:

Dr. Marzahn ließ 1995 mit Hilfe von Dr. A. Unger vom Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museum Berlin mikroskopische Vergrößerungen (100 bis 200-mal vergrößert) der Punkte auf dem Siegel-Zylinder anfertigen. Es zeigte sich, dass die angeblich zusätzlich mit einem Bohrer angebrachten „Planeten-Punkte“, die zusammen die 15 ergeben, vielleicht zum Teil gar nicht künstlich sind. Sie könnten auch Beschädigungen in Form von Abplatzungen des Materials sein – und damit wollte der Künstler des Siegels vor 4.500 Jahren diese ursprünglich gar nicht anbringen!

Folgerichtig ist es zumindest sehr fraglich, dass es tatsächlich eine Darstellung ist, um die absichtlich 14 „Planeten-Punkte“ angebracht wurden. Aber wie viel Punkte oder Planeten sind es denn jetzt wirklich?

Eine mir vorliegende Kopie der Abrollung und des entsprechenden Zylinders aus dem Vorderasiatischen Museum zu Berlin, zeigt wieder etwas anders. Darauf sind nur neun „Planeten-Punkte“ zu sehen. Liegt es an der Qualität der Kopie? Wahrscheinlich. Auch auf einem für mich bereits 1995 im Museum angefertigten Foto der Abrollung sind keine 15 Punkte zu zählen. Dies Fotos würde dem entsprechen, was Sitchin in seinen Büchern abdrucken lies und seit dem immer wieder verbreitet wurde.

Es ist damit vollkommen offen, wie viele “Kugeln” die Dargestellte “Sonne” in Wirklichkeit umrunden. Oder besser gesagt, ist es völlig unklar, mit wie vielen Löchern der Hersteller des Siegels vor viereinhalb Jahrtausenden sein Kunstwerk tatsächlich dekorierte.

Fragen, Spekulationen und Widersprüche

Was zeigt also das Siegel? Ein Sonnensystem mit der Sonne richtigerweise in der Mitte? Wie viele „Planeten“ wurden vom Schöpfer des Siegels letztlich tatsächlich und mit voller Absicht in den Zylinder geschnitten? Ist es sogar ein fremdes Sonnensystem aus den Tiefen des Universums, wie einige meinen? Oder nur eine „Nebenszene“, die allein den Zweck diente, leeren Raum auf dem Rollsiegel zu füllen, wie es die Archäologie sagt? Ist es folglich Zufall, dass vor 4.500 Jahren ein Künstler in Mesopotamien auf einem Siegel eine Darstellung anbrachte, die fraglos einem heliozentrischen Sonnensystem gleicht? Oder ist der Stern in der Mitte überhaupt keine Sonne, sondern nur ein Symbol für den Planeten Mars, wie viele Skeptiker anmerken? Dann wären die vermeintlichen Planeten eben nichts weiter als Dekoration.

Der Zwerg-Planet Pluto (Bild: NASA)
Der nur 2.374 Kilometer kleine Zwerg-Planet Pluto (Bild: NASA)

Wäre es dennoch ein Abbild unseres Sonnensystem inklusive der von Erde ohne technische Hilfsmittel nicht zu sehenden Planten, wäre das sensationell. Aber wieso dann eine Darstellung des Sonnensystems in einer so winzigen und bisher einzigartigen Abbildung? Und warum findet sich auf dem Rollsiegel nicht der kleinste Hinweis zu dieser „Szene“, wenn es sich um außerirdisches Wissen handelt, dass eben vor 4.500 Jahren niemand wissen konnte?

Auch wenn die 40 Jahre alte Behauptung, dass die Größenverhältnisse der Planten um die Sonne auf dieser Abbildung stimmen, schon augenscheinlich falsch ist, bleibt auch die Frage: Wenn es unser Sonnensystem sein soll, wer bestimmte dann die Anzahl der darzustellenden Planeten? Unlängst wurden in unserem Sonnensystem zahlreiche weitere Kleinst-Planeten gefunden, weshalb letztlich ja auch unser Freund Pluto seinen Planetenstatus verlor. Sind also, weiter spekuliert, andere Kleinst-Planeten auf dem Siegel dargestellt worden? Aber wozu? Fertigte der Künstler das Siegel tatsächlich mit einem ihm bekannten Aufbau des Sonnensystems an, war sich jedoch über die Anzahl der Planeten im Unklaren?

Wir wissen es nicht …

 

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Die Illuminaten und ihr teuflischer “Monster”-Plan: Sie wollen die Weltherrschaft – durch Energy-Drinks. (Und warum der ungarische Wein von geflohenen Aliens stammt und auch “Veltins” dahinter steckt …)

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Illuminaten wollen die Weltherrschaft durch Engergydrings. Doch auch in Ungarn stimmt was nicht ... (Bild: WikiCommons / gemeinfrei / L.A. Fischinger / YouTube-Sceenshot)
Illuminaten wollen die Weltherrschaft durch Engergydrinks. Doch auch in Ungarn stimmt was nicht … (Bild: WikiCommons / gemeinfrei / L.A. Fischinger / YouTube-Sceenshot)

Jeder, der sich mit der Grenzwissenschaft und vor allem Verschwörungen und angebliche Verschwörungen befasst, der kennt sie: Die Illuminaten! Angeblich geheime Machthaber hinter den Kulissen, die die Fäden der Welt in der Hand halten und praktisch überall dahinter stecken sollen. Vom 11. September bis zu Bemühungen die Weltbevölkerung zu dezimieren. Weniger Menschen – leichter herrschen. So lautete die Devise. Doch stecken die satanischen Illuminaten auch hinter dem Energy-Drink “Monster”, wie es im Netz kursiert? Und was haben der ungarische Wein, die Illuminaten und Außerirdische mit dem Pils “Veltins” zu tun? In welcher Verbindung stehen der Vatikan, das Geschlecht der Medici, der Planet Nibiru, die Sintflut und vieles mehr mit der Brauerei? Hier wird alles exklusiv aufgedeckt …

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich beteilige mich recht selten an (wilden) Verschwörungen und habe sie auch nicht oft auf diesen Seiten detailliert zum Thema. Gleichfalls betone ich in verschiedenen Videos auf meinem YouTube-Kanal des Unfassbaren immer wieder, dass es ohne Zweifel Verschwörungen gibt. Ebenso, dass der Begriff “Verschwörungstheoretiker” unlängst zu einer “Schlagt-ihn-tot-Keule” geworden ist, um damit alle Behauptungen abseits der Mainstream Community ad absurdum führen zu wollen.

Fußball WM 2014, der Gaucho-Dance & "Gauchogate" - ein Skandal?
Fußball WM 2014 und die “Nazi-Keule” / Video (Bild: L. A. Fischinger / FreeClipArt)

Folgerichtig ist auch diese Bezeichnung schon lange eine Art zweite “Nazi-Keule” geworden, mit der gerne und schnell der Stempel “Pfui-Thema” aufgedrückt wird. Natürlich auch nicht immer zu unrecht! Jedoch sind einige Themen der Verschwörungstheorien wirklich mehr als nur bizarr. So auch die Idee, dass das beliebte Energy-Getränk “MONSTER” in Wahrheit ein Teufelszeug ist, von den Illuminaten verbreitet wurde und wird und dessen Existenz dazu dient, die Menschheit auszurotten/zu dezimieren. Aus diesem Grund soll in diesem Posting darauf genauer eingegangen werden…um anschließend ein wesentlich weitreichendere “Verschwörung” aufzudecken!

Im Energy-Drink “Monster” steckt nicht nur der Teufel!

Einige Videos im Internet (vor allem dieses hier, mit über 8,5 Millionen Klicks in nur sechs Monaten) vertreten die Meinung, dass “Monster” ein echtes Monster sei. Der Verzehr des Energie-Getränkes mache nicht nur dumm, sondern diene vor allem den teuflischen Illuminaten als eine Art Waffe um die Menschheit zu dezimieren. Eine wesentlich kleinere Bevölkerung der Erde lässt sich im Sinne einer “Neuen Weltordnung” (NWO – “New World Order”) eben leichter beherrschen, kontrollieren und vielleicht sogar versklaven.

Auf den Dosen von “Monster” stehe deshalb die Zahl des Teufels, des Antichristen oder schlicht des Satans: Die “666”. Für jeden erkennbar, heißt es. Aber die Zahl 666 steht dort in hebräischen Zeichen ausgeschrieben (s. Titelbild) und so erkennt der ahnungslose Konsument nicht, was er da in Wahrheit trinkt: Ein Illuminaten-Gebräu! Ein “Beleg” sei zum Beispiel auch der immer wieder auch in den Medien aufkeimende Streit um Gesundheitsgefahren dieser süßen Getränke.

Diese “Nummer des Biest 666” stammt aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament. Auch bekannt als “Apokalypse des Johannes” und sie ist aufgrund ihrer vielfach rätselhaften Aussagen schon deshalb eine Fundus für Interpretationen. So lesen wir in in den Versen 13,16-18 in der Einheitsübersetzung:

666 - die biblische Zahl des Teufels in hebräischen Zeichen (Bild: L.A. Fischinger)
666 – die biblische Zahl des Teufels in hebräischen Zeichen (Bild: L.A. Fischinger)

Die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Sklaven, alle zwang es, auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anzubringen. Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.”

 Das klingt schon kryptisch und auch ein wenig gruselig. Auch wenn die Exegese teilweise annimmt, dass sich die 666 auf den römischen Kaiser und Christenverfolger Nero (Claudius Caesar Augustus Germanicus) bezieht, so sehen andere Auslegungen den leibhaftigen Satan aus der Hölle dahinter. Wobei dieser Teufel, Satan, Antichrist oder Luzifer eigentlich vollkommen jemand anderes war. Die Aussage “kaufen oder verkaufen” passt doch eigentlich schön zu einem Produkt wie “Monster”, das ja verkauft werden soll. Nur im Kontext gelesen heißt es, dass nur diejenigen “kaufen oder verkaufen” können, die dieses Zeichen der 666 auf der “rechten Hand oder ihrer Stirn” tragen.

"MONSTER" und die angebliche 666 - Illuminaten wollen die Weltherrschaft (Bild: Sceenshot von YouTube)
“MONSTER” und die angebliche 666: Illuminaten wollen die Weltherrschaft (Bild: Sceenshot von YouTube)

Achtete also beim kommenden Einkauf bitte einmal darauf, ob die Käufer/innen von “Monster” das Zeichen des Tieres an der Hand oder Stirn auch tatsächlich tragen …

Da aber das Logo von “Monster” ohne Zweifel der hebräischen 666 sehr ähnelt, folgern eben nun einige, dass die Marke irgendwie mit dem Teufel und irgendwie so oder so den Illuminaten zu tun haben muss. Warum sonst sollen die Dosen des Getränkes mit der Zahl des Teufels verziert sein? Und die Illuminaten haben ja angeblich eh überall ihre Finger im Spiel. Blöd nur, dass der Plan erkannt und bekannt wurde, dass “Monster” Teil dieser Lebensmittel-Gifte des Bösen ist. Obwohl die Grafiker von “Monster” ihre 666-Teufel-Botschaft ja so “geschickt” verborgen haben, in dem sie diese einfach in hebräischen Zeichen auf die Dosen drucken. Die natürlich kein einziger “Illuminaten-Teufel-Jäger” kennt und erkennt. Wenn es denn überhaupt die 666 sein soll. Zum Markennamen “Monster” würde es schon passen, was durchaus auch die Marketing-Strategen bei “Monster” erkannt haben könnten. Aber:

Die 666 von “Monster” – ein “M” wie Monster!

Warum einfach wenn es auch schwer geht? Ist das boshafte Logo der Dosen nicht einfach nur ein langweiliges “M”  für “Monster”? Es sieht eindeutig auch nach einem “m” aus.

Ich habe mir mal am 23. April 2015 die Mühe und den Spaß gemacht, die Zentrale von “Monster” schriftlich um eine Stellungnahme zu bitten, ob diese “666-Enthüllung” etc. bei ihnen bekannt ist. Und wenn ja, was die Geschäftsführung davon hält, dass ihre dunklen Pläne aufgedeckt wurden. Die Antwort am 28. April war eindeutig:

Das ist nicht wahr und eine bösartige Lüge, die im Internet zirkuliert, dass unsere Monster Energy-Dinks irgendwie mit ,Satan’ in Verbind stehen. Im Laufe der Jahre fielen viele andere namhafte Unternehmen und Marken – einschließlich Starbucks Coffee, Disney Entertainment und Texaco oil – ähnlichen Versionen von gewundenen ,Teufel Theorien’ zum Opfer, die immer wieder zeigten, wie absurd sie sind. Die Theorien über Monster Energy sind völlig lächerlich.

In unserem M-Klauen-Logo sind keine hebräischen Buchstaben oder Zahlen enthalten. Das Logo wurde als stilisierter englische Buchstabe ,M’ konzipiert, um den ersten Buchstaben im ,Monster’-Markennamen zu repräsentieren. Das gezackte Design soll veranschaulichen, wie das M-Logo die Metalldose aufreißt.”

Na ja: Natürlich sind solche Statements der Firma für echte “Gläubige” so oder so gelogen. Für mich ist jedoch diese monsterhafte “Verschwörung” absoluter Humbug.

Die “Veltins-Alien-Ungarn-Wein-Connection”

Im September 2012 habe ich aus Spaß mal spontan der Marke “KABA” eine Geheimbotschaft in ihren Produkten “nachgewiesen” (die dort noch online ist). Eine Verschwörung um ihr Kakao-Produkt, die ich bei Facebook anhand dessen Verpackung “beweisen” konnte. Darin ging es um die Erschaffung der Menschheit aus Frühmenschen durch Ancient Aliens. Sogar “Micky Maus” und die Illuminaten waren inklusive. Natürlich auch das nur als Jux.

Aber: Kürzlich konnte ich eine weitere Verschwörung ebenso spontan “aufdecken”, die weitreichende Konsequenzen für uns alle haben wird. Auf einem Bierdeckel der Pils-Marke “Veltins” ist sie für alle zu sehen. Eine Connection von Ancient Aliens mit dem heutigen Land Ungarn, dem Teufel, dem Planeten Mars, den Anunnaki usw. Hinter allem steckt heute verborgen die Biermarke “Veltins”. Ebenso (natürlich!) die Freimaurer.

Betrachtet man sich das Logo (das Wappen) des Hopfengetränkes einmal ganz genau und zerlegt es in seine einzelne “Aussagen”, sollte folgendes auffallen: Da ist eine geheime Botschaft an die Kunden versteckt. Zweifellos und einwandfrei zu erkennen…wenn man nur die Augen öffnet.

Und zwar fand ich folgende “geheimen Hinweise, Bedeutungen, Botschaften und Zeichen” im “Veltins”-Logo, die hier lediglich als Fantasie-Beispiele zeigen sollen, wie leicht man überall etwas “Verborgenes” im Sinne von “Verschwörung” finden kann. Egal wie absurd es ist! Wer lange genug sucht und Fantasie hat, der findet ausnahmslos überall eine mysteriöse Botschaft.

Ich kann das Logo aufgrund des Copyright hier leider nicht zeigen, wie ich zumindest meine. Aber unter diesem Wikipedia-Link ist es sehr gut zu erkennen. Meine analysierten “Veltins-Geheim-Fakten” zeigen, dass im Wappen der Brauerei Codes zu finden sind, dass ...

  • … es einst einen bewohnten Planeten zwischen Mars und Jupiter gab, der “Tiamat” hieß.
  • … dessen Bewohner vor der Zerstörung ihres Planeten auf die Erde kamen.
  • … diese Außerirdischen auch den Mars betraten.
  • … der Planet Nibiru und die Außerirdischen mit Namen Anunnaki der Geschäftsführung von “Veltins” wohl bekannt sind.
  • … die Zerstörung dieses Planeten die irdische Sintflut auslöste.
  • … diese Ancient Aliens Wein und Bier zur Erde brachten.
  • … die Fremden wohl zuerst im Gebiet es heutigen Ungarn landeten.
  • … Noah nach der Sintflut eine weltberühmten ungarischen Wein trank.
  • … astronomisches Wissen zu diesem ehemaligen Planeten im Pils-Logo verborgen sind.
  • … der (heutige) “Teufel” als Schlange, Gott aber auch Symbol des Bösen im Wappen involviert ist.
  • … die Cheops-Pyramide und der “Fälscher der Cheops-Kartusche” Howard Vyse mit “Veltins” im Zusammenhang stehen.
  • … der Vatikan offenkundig dazu gehört.
  • … gewisse Päpste und Herrscher mit im Boot sitzen oder zumindest saßen.
  • … die angesehene “Royal Astronomical Society” und ein von dieser hoch ausgezeichneter Astronom die Finger im Spiel hatten.
  • … Geheimbünde wie Illuminaten und Freimaurer hinter dem Pils stecken.
  • … der 11. September 2001 (9/11) damit in Verbindung zu bringen ist.
  • … das “Veltins”-Produkt “V+” als Teil der manipulativen Verschwörung auf dem Markt kam.
  • … die Zahl des Teufels 666 auch hier schockiert!
  • … Göttermythen folglich zum Teil die Wahrheit sagen.
  • … die kosmischen Wesen in Ungarn ihre bis heute Spuren in der dortigen Sprache hinterließen.
  • … das angebliche Gründungsjahr und der Gründervater der Brauerei bereits Teil der Verschwörung ist.
  • … das Jahr der Sintflut bzw. Zerstörung des “Tiamat” auf jeder Pils-Flasche der Marke steht.
  • … der wohl berühmteste Wein der Welt nicht nur aus Ungarn kommt, sondern mit zur Verschwörung gehört.

… und vieles mehr ist dem Gersten-Unternehmen bekannt. Nur darf es natürlich niemand wissen …

Die erste Spur auf dem Weg zur Enthüllung ist unübersehbar: In dem Wappen sind die Farben rot, weiß und grün deutlicher Mittelpunkt des Gesamtbildes. Das ist die Nationalflagge des Landes Ungarn. Schon das ist seltsam, da “Veltins” laut Wikipedia ursprünglich aus Meschede-Grevenstein im Sauerland und somit nicht Ungarn in Südost-Europa kommt. Warum dann diese Flagge als offenkundiger Eye-Catcher im Zentrum des Logos? Das weckt Interesse nach mehr “Untersuchungen” …

“Veltins” will die Weltherrschaft: Die einzelnen “Enthüllungen” im Zusammenhang mit dem Logo der Marke:

  • In dem Wappen findet sich in der Farbe Grün der ungarischen Nationalflagge ein Stern. Ein deutlicher Hinweis auf den Kosmos, das All, die Sterne, den Himmel …
  • Der Stern stand schon in der frühen Keilschrift der ersten Zivilisationen als Zeichen für “Himmel”, “Oben”, “Gott” und als Zeichen des Gottes “An”. Das behaltet bitte im Hinterkopf.
  • Die Logo-Krone als Symbol des königlichen Ursprungs hat fünf “Zacken” bzw. “Blätter”, die aus fünf Punkten “wachsen”. Das bedeutet:
  • In Verbindung mit dem genannten Stern als Symbol für das All weist dies auf den 5. Planeten hin. Auch die “Punkte” sind hierbei ggf. in Wahrheit Planeten-Symbole. Aber sie deuten nicht auf den 5. Planeten von heute (das wäre Jupiter).
    Asteroidengürtel und der vernichtete Planet Tiamat (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / bearbeitet von L.A. Fischinger)
    Asteroidengürtel und der vernichtete Planet Tiamat [Zur Großansicht anklicken]. (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / bearbeitet von L.A. Fischinger)
  • Babylonische Mythologie sagt, dass das Königtum vom Himmel – von den “Göttern” – zu Erde kam.
  • Wie gerne spekuliert wird, gab es nämlich zwischen Mars und Jupiter (heute der Asteroidengürtel) einst einen Planeten mit dem Namen “Tiamat”. Das wäre dieser 5. Planet von der Sonne aus.
  • Die fünf “Zacken” der Krone sind Blätter. Blätter sind biologisches “Leben”/”Lebenssymbole”. Denn nach Spekulationen um diesen heute verschwundenen Planeten soll dieser einst bewohnt gewesen sein. Bis zu seiner Vernichtung. Das wussten also die Ungarn bzw. wusste/weiß “Veltins” …
  • Die außerirdischen Bewohner des zerstörten Planeten flohen vor ihrem Untergang auf die Erde.
  • Die Erde ist der 3. Planet von der Sonne. Und was sehen wird? In der Farbe Weiß der ungarischen Flagge im Wappen finden sich im Sinne eines Eye-Catchers drei Kelche. Drei Kelche = 3. Planet = Erde. Das ist wohl kaum ein Zufall.
  • Diese Kelche sehen aus wie Weinkelche und nicht wie Bierkelche oder Gläser. Seltsam für eine Brauerei. Sehr seltsam. Tatsächlich aber ist Wein aus Ungarn bekannt und wird dort viel angebaut. Und ungarisch heißt Wein “Bor”…mit drei Buchstaben! Genau wie das dortige Wort für Bier mit drei Buchstaben: “Sör”. Und “Sör” spricht man “Schör” aus – fünf Buchstaben = “Tiamat”

Aber diese Belege für ein Geheimwissen sind lange nicht alle, die “Veltins” versteckt hat:

  • Der Name “Veltins” hat sieben Buchstaben. Von außerhalb unseres Sonnensystems kommende Aliens sahen vor der Vernichtung von “Tiamat” die Erde als 7. Planeten: Neptun – Uranus – Saturn – Jupiter – “Tiamat” – Mars – Erde
  • Der Gründervater und Namensgeber war Clemens Veltins, dessen Vorname ebenso sieben Buchstaben hat. (Wir treffen gleich auf noch einen “Clemens”)
  • Die Logo-Krone zeigt wie ein Morsecode abwechselnd Punkte und Striche. Insgesamt sind es sieben, wobei bekanntlich die Zahl 7 seit jeher als “heilige” oder “mythische Zahl” gilt.
  • Ungarn ist nur die heutige und allgemeine Bezeichnung für das Land. Einst trug es die Bezeichnung “Magyeri”, was ebenfalls sieben Buchstaben hat. Erst später wandelte es sich in den auch bekannten Ländernamen “Magyar”.
  • Die Ungarn selber nennen ihr Land auch “Magyarország”, was grob in seinem Ursprung soviel wie “Menschen-Land” bedeutet (“Ungarn-Land”). Aber: wieso Menschen – wer sollte denn bitteschön sonst dort siedeln?
  • Die Aussage ist eindeutig: Alien-Wesen vom “Tiamat” landeten im heutigen Ungarn.
  • Aus Ungarn stammt der weltbekannte Edel-Süßwein “Tokajer”. Anzahl der Buchstaben sind auch hier sieben. Doch zu diesem Wein nachher mehr Enthüllungen.
  • “Magyarország” hat 12 Buchstaben. Das deutet frappierend auf enormes Astronomiewissen hin, da es inklusive Sonne, Mond und “Tiamat” auch den angeblichen von Außerirdischen bewohnten Planeten “Nibiru” geben soll. Das sind dann 12 Himmelskörper, die man aber mit dem bloßem Auge nicht alle sehen kann.
  • Direkt unter der Krone im Logo von “Veltins” ist eine weitere Botschaft der Götter. Dort findet sich eine Pyramide als Dreieck und links und rechts über dieser Elemente, die an die “Flügelsonne” der Ägypten und alten Völker aus Mesopotamien erinnern. Ein Symbol der Götter und in der Grenzwissenschaft unlängst auch für die Astronautengötter.
  • Auch auf dem Mars soll es Aliens gegeben haben (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)
    VIDEO: Auch auf dem Mars soll es Aliens gegeben haben. (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)

    Die Pyramidenspitze zeigt natürlich nach oben auf die Krone. Doch warum ist die Krone innen rot? Ein Hinweis auf den “Roten Planeten”, den Mars, auf dem es bekanntlich ebenfalls Pyramiden geben soll und der sogar nach einigen Autoren als Zwischenstation der Aliens auf dem Weg zu Erde diente?!

  • Auch der Stern im unteren grünen Feld der ungarischen Nationalflagge weist auf dem Mars als 4. Planeten von der Sonne, da dieser Stern von vier Punkten (= Planeten) umgeben ist.
  • Ganz unten im Wappen ist eindeutig ein Engel mit Flügeln zu sehen. Engel, Söhne Gottes, Wächter des Himmels…das sind keine anderen als die außerirdischen Götter von den Sternen.
  • Nehmen wir nur die nach oben offene hufeinsenförmige Umrandung des Wappens und blenden alle andere Elemente des Wappens aus – wir sehen Hörner. Hörner des Teufels geschmückt mit einer königlichen Krone. Gruselig.
  • In jedem Horn finden sich 13 Kreise oder Punkte. Die Unglückszahl!
  • Das obere gebogene Ende jedes der Hörner ähnelt jeweils einer Schlange mit Kopf. Die Schlange ist ebenfalls oft das Symbol des Bösen, des Satans oder einfach des Teufels.
  • Neun “Halbkreise” befinden sich jeweils links und rechts wellenförmig am Außenrand des Logos. Diese neun Halbkreise einer Seite plus die drei vollkommen rätselhaften Weinkelche im Inneren sind 11. Also 9/11 … der 11. September (20001).
  • Die Firma “Veltins” brachte passend im Attentat-Jahr 2001 ihr Pils-Mix-Getränk-Produkt “V+” auf dem Markt. Zielgruppe der Produktgruppe sind ganz klar die jungen Menschen, die auch so mit dem Geheimwissen in Berührung kommen.
  • “V+” bedeutet ja schlicht “Veltins plus Beimischung” wie etwa Cola. Aber es gibt auch die Beimischung “Energy”, was wohl Bände spricht …

Das alles klingt mehr als erstaunlich? Richtig. Denn diese Verschwörung konnte nicht ewig im Verborgenen bleiben. Doch es gibt noch mehr glasklare Fakten, die beweisen, dass die Marke “Veltins”, das Land Ungarn, der Vatikan, der ungarische Wein, die Ancient Aliens und der Teufel hinter allem stecken:

  • “Veltins” wirbt damit, dass es deren Pils seit dem Jahre 1824 durch Clemens Veltins gibt. Stimmt das? Kaum oder besser auch, denn rückwärts geschrieben ergibt dieses Jahr es die Zahl 4281. Und “4281 Pounds” ist ein erst 1985 entdeckter Hauptasteroid im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Damit also ein Rest des vernichteten Planeten “Tiamat”, den die böse Wissenschaft bis heute leugnet!
  • Die Entdeckung des “Tiamat”-Planeten-Stücks “4281 Pounds” im Jahr 1985 wurde mit Absicht in dieses Jahr datiert, wenn man auch hier den “Rückwerts-Code” nutzt:
  • 5891 – 4281 = 1610. 1610? In diesem Jahr wurde Gräfin Elisabeth Báthory verhaftet. Die weltberühmte “Blutgräfin” und Massermörderin von angeblich 650 Mädchen. Sie war Ungarin und wurde von König Mathias II. eingesperrt. Dem König von – Ungarn.
  • 1610 wurde der berühmte König Heinrich IV. von Frankreich ermordet. Die Regentschaft übernahm keine geringere als Maria de’ Medici aus dem mehr als nur mächtigen und legendären Herrschergeschlecht der Medici.
  • Aus dem Hause der Medici entstammen eine Reihe Päpste. Offenbar ist also auch der Vatikan involviert, was auch dieser Umstand beweist:
  • Medici-Papst und somit Maria-Verwandter Clemens VII. nahm zufällig nicht nur “Clemens” als Papstnamen an, sondern er annullierte auch eine Ehe von König Heinrich IV. Wen heiratete der Monarch dann? Richtig: Maria de’ Medici.
  • Marias Mutter war Erzherzogin Johanna von Österreich. Teil der damaligen Herrschergebiete um Österreich war unter anderem kein anderes Land als Ungarn.
  • 1610 entdeckte kein geringerer als Galileo Galilei die ersten vier Jupiter-Monde und damit seinen ersten astronomischen Beleg, dass die Erde nicht der Mittelpunkt von allem ist.
  • Seltsam auch: Im Geburtsjahr 1824 von “Veltins” hatte der in der Grenzwissenschaft sehr bekannte Richard William Howard Vyse das königlichen Ehrenamt des “High Sheriff” inne. Vyse ist kein anderer als jener Brite, der in der Cheops-Pyramide die Kartusche des Pharao gefälscht habe, nachdem er 1835 erstmals nach Ägypten ging. Auch das  spricht Bände.
  • “Zufällig” bekam 1824 auch der Astronom Johann Franz Encke die höchste Auszeichnung der “Royal Astronomical Society”. Einer seiner Forschungsschwerpunkte – Asteroiden.
  • Die große Flut (Bild: WikiCommons)
    Die große Flut, ausgelöst durch die Vernichtung des Planeten “Tiamat” – “Veltins” bestätigt sie! (Bild: WikiCommons)

    Purer “Zufall” ist wohl auch kaum der Umstand, dass die Erde (wohlwollend ausgelegt) 4281 vor Christus erschaffen worden sein soll. Oder, dass die Sintflut in dieser Epoche stattgefunden hat. Als Folge des Untergangs des bewohnten Planeten “Tiamat”?

  • Tiamat ist auch ein Name einer ursprünglichen babylonischen Göttin, dessen Name sich vom akkadischen Wort für “Meer”(als Salzwasser / tâmtum) herleitet. Also die “Tiamat”-Sintflut.
  • Der Stern im Logo, der auch für den Gott An stehen kann, ist hier auch ein Beleg. Ein Sohn von An war Ea/Enki, der der Herrscher des Süßwasserozeans war. Wieder: Wasser! Er gilt sogar als Schöpfer der Menschheit und warnte nach dem Epos des Gilgamesch dem Noah dieses Textes vor der kommenden Sintflut. Dieser baute daraufhin ein Arche.
  • Ganz nebenbei hatte die Göttin Tiamat auch einen Ehemann. Es war der Gott Abzu und dieser steht für die unterirdischen Südwasserozeane (Grundwasser). Die, so die Bibel, ebenfalls bei der Sintflut ausbrachen und das Land überschwemmten.
  • Noah baute laut Bibel nach der “Tiamat”-Sintflut Wein an und trank davon mehr als einen Kelch zu viel. Wein? “Tiamat” war zerstört, die Bewohner geflohen, drei (= Erde) Weinkelche innerhalb der ungarischen Flagge im Wappen, Noah betrank sich nach der Flut mit Wein und die deutliche Verbindung zum Weinland Ungarn – was wollt Ihr mehr an Beweisen?
  • Trank Noah den süßen Wein Tokajer aus Ungarn, der ursprünglich und heute aus den Tokajer-Gebirge stammt? Ja! Ungarisch heißt der edle Süßwein auch “Tokaji Aszú”. Aszú klingt nicht nur dem Süßwasserozean Abzu sehr ähnlich, sondern diese Weinbezeichnung bedeutet auf Deutsch schlicht “Tokajer Ausbruch“.
  • Natürlich wird auch “Veltins” aus Grundwasser gebraut.
  • Wein galt schon in den frühesten Kulturen als “göttlich” und diente bei Zeremonien und Opferungen. Bier auch, das schon die Sumerer kannten, und das Teil der “Bezahlung” der Arbeiter an den ägyptischen Pyramiden war.
  • An – der “Stern”/”Himmel” – hatte eine Frau mit Namen Ki (= Erde). Deren Sohn Ea/Enki war in den alten Texten auch der Chef der Anunnaki.
  • Im Wappen der Brauerei “Veltins” ist eindeutig ein Pentagram zu finden. Es schließt an seinen Eckpunkten den Kopf des “Engels”, die oberen Kreise im linken und rechten Horn des Teufels und – durch die waagrechte Linie zwischen dem ungarischen Grün und Weiß bestimmt – zwei weitere Punkte der satanischen Hörner ein. Und damit umspannt es klar die drei Weinkelche und den Stern als Symbol des Kosmos, der Sonne, des Himmels und des Gottes An.
  • Zwischen den Pentagram-Spitzen sind links und rechts nun einige Kreise durch die Linien/Spitzen getrennt. Erneut ein Hinweis auf die Cosmic Connection, da es im oberen Bereich sieben (Erde von außerhalb des Sonnensystems) und im unteren Bereich vier (der Mars von der Sonne) Kreise sind.
  • Die vier Kreise des Mars links und rechts, plus je zwei Punkte (für jede Seite des Logos) des Mars-Hinweises neben dem Stern sind jeweils links und rechts sechs. Da innerhalb des Pentagram neben dem Stern mit seinen vier Begleitern die drei Weinkelche fraglos deutlich betont werden (zur Erinnerung: Das Wort für Wein hat im Ungarischen wie das Wort für Bier drei Buchstaben) rechnen wir: dreimal die Zahl 6 = 666
  • Das Pentagram gilt auch als Zeichen der Freimaurer oder natürlich der Illuminaten. Als Beispiel sei nur kurz das Stichwort “George Washington” genannt. Freimaurer, erster Präsident der USA und Namensgeber der US-Hauptstadt.

Der Kreis schließt sich … 😉

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Neue Rezension zum Mythos um 2012 und dem Weltuntergang: "Die Akte 2012"

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Unsere “Gegen-Schrift” zum Mythos 2012

Beim Lesen dieses Buches bekommt man schon sehr früh den Eindruck, dass im Internet wohl eine ganze Menge “Blitzbirnen” unterwegs sein müssen. Web-Autoren verfälschen obskure Ideen, als ob sie nicht schon so skurril genug wären, und im Mittelpunkt dieser Ideen steht nun das Datum 21.12.2012, an dem nach der Thompson-Korrelation ein Großzyklus des Maya-Kalenders endet. Aus diesem “Kalenderende” soll je nach Autor entweder der Weltuntergang oder der Aufstieg in eine höhere Dimension stattfinden. Fischinger zerpflückt gekonnt diese ganzen Verflechtungen und stellt heraus, dass dann nur noch sehr wenig übrig bleibt.

Der Autor weist auch darauf hin, dass diese Korrelation des Maya-Kalenders gar nicht so gesichert ist, wie viele glauben. So zitiert Fischinger einen Wissenschaftler der Technischen Universität in Berlin, dessen Berechnungen zufolge der Maya-Kalender erst im Jahr 2020 endet.

Doch zurück zu den “Blitzbirnen”: Wie wir von Fischinger erfahren, kursiert im Internet ein Gerücht, dem zufolge die Norweger für die Mächtigen und Bonzen des Landes Schutzbunker bauen, in dem sie den angeblich drohenden Weltuntergang bequem aussitzen können. Andere sprechen von einem “kosmischen Kalender”, der auf die Bewegung der Plejaden ausgerichtet sein soll. Und wann geht dieser Kalender zu Ende? – Selbstverständlich am 21.12.2012. Ein weiterer Internet-Autor schreibt – man glaubt es kaum – etwas von der “Rückseite der Sonne”, auf der die Sonnenflecken “in Aufruhr seien”. Was er mit dieser dubiosen “Rückseite” meint, erklärt dieser Autor selbstverständlich nicht. Vielleicht hat er die Sonne ja mit dem Mond verwechselt. Fischinger leistet hier wichtige Aufklärungsarbeit.

Wer nun glaubt, schlimmer könne es nicht mehr kommen, der irrt: Der von dem jüngst verstorbenen Präastronautik-Autor Zecharia Sitchin erfundene und definitiv nicht existierende Planet Nibiru (er soll eine stark elliptische Umlaufbahn ähnlich wie die von Kometen aufweisen, also einmal in Sonnennähe (zwischen Mars und Jupiter) sein, sich die meiste Zeit aber weit von der Sonne entfernt befinden. Laut Sitchins abenteuerlicher und nicht stimmiger Theorie kommt dieser Planet all 3600 Jahre ins Sonnensystem und bringt Verwüstung. Internet-Autoren setzen noch einen drauf und sprechen von einer Wiederkehr des Nibiru (wann wohl?) – um den 21.12.2012. Dieser Verbindung hat sogar Sitchin selbst kurz vor seinem Tode noch widersprochen. Weiter kursieren Ideen, nach denen Nibiru ein “Künstlicher Planet” sei, der früher einmal “ein Kampfstern der Sirianer” war. Dann wird der Nibiru-Mythos mit der Suche der Astronomen nach einem “Planet X” , verwoben, der aber freilich außerhalb der Neptunbahn einer kreisähnlichen Ellipse um die Sonne beschreiben soll und nicht die unmögliche Bahn des Nibiru.

Nun könnte man denken, dass Fischinger, der diesen ganzen Unsinn entlarvt hat, ein ‘Skeptiker’ ist, der nur alles wegerklären will, doch er erklärt glaubhaft, dass dies nicht der Fall ist und macht seinen Standpunkt zu den Themen Grenzwissenschaften und Esoterik deutlich – und der ist keineswegs ablehnend.
Jeder, der sich fragt, was es mit dem angeblich von den Maya vorhergesagten Weltuntergang oder Aufstieg in eine höhere Dimension (ganz nach Belieben der verschiedenen Autoren) vertreten wird, sollte wissen, dass die Maya selbst nie etwas Derartiges prophezeit haben; und Fischinger geht detailliert auf das Thema ein, so dass jeder, der sich auch nur ansatzweise mit diesem Thema befasst hat, dieses Buch gelesen haben sollte.(hier und hier / Von Roland M. Horn)



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Artikel: Das akkadische Rollsiegel des "Sonnensystems"

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 Aus dem P.M. Magazin 2009 nach dem Buch “Historia Mystica

18. Februar 1930: Clyde William Tombaugh (1906–1997), Astronom am Lowell-Observatorium, hat allen Grund, die Sektkorken knallen zu lassen – er hat den »Trans-Neptun« entdeckt, den hinter Neptun verborgenen neunten Planeten unseres Sonnensystems. Am 13. März 1930 wird die Sensation offiziell bestätigt – der Zwergplanet Pluto ist gefunden.

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