Astronauten der Antike: Wann genau kommen eigentlich die außerirdischen Anunnaki wieder zur Erde? (+ Videos)

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Wann kommen die Anunnaki wieder zur Erde? In 73 Jahren? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
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In 872 Jahren kommen die Anunnaki wieder zur Erde … (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In der Prä-Astronautik-Gemeinschaft erfreut sich seit Jahren eine „Alien-Spezies“ wachsender Beliebtheit. Die Anunnaki. Seit sie 1976 weithin bekannt gemacht wurden, haben sie heute längst als Boom-Thema ein Eigenleben entwickelt. Dabei taucht immer wieder die Frage auf, wann diese Außerirdischen von einem Planeten namens Nibiru wieder zur Erde kommen werden. Immerhin sollen sie schon mehrfach hier gewesen sein. Und einige rechnen quasi dauernd mit ihrer Rückkehr. Tatsächlich gibt es aber einen exakten Termin, den man schon 1976 hätte in Etwa ermitteln können. Wann konkret das sein soll, warum genau dann und woher man das angeblich weiß, erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel.


Anunnaki und Prä-Astronautik

In der Community der Prä-Astronautik, also unter all jenen, die sich für Ancient Aliens begeistern können, taucht immer wieder ein Begriff auf: Anunnaki. Diese Anunnaki sollen Außerirdische sein, die vor tausenden von Jahren hier auf der Erde waren. Maßgeblich seien genau diese Astronauten der Antike es gewesen, die die menschliche Entwicklung beeinflusst hätten. Dabei steht die akkadische Götter-Bezeichnung „Anunnaki“ heute längst mehr oder weniger pauschal für die Astronautengötter an sich.

Ein spannendes Thema für die Suche nach den Göttern der Vorzeit. Leider aber auch ein Thema, dass sich seit sehr, sehr vielen Jahren verselbstständigt hat. Grund dafür ist vor allem die Tatsache, dass unlängst kaum jemand mehr die einstiegen Hintergründe und Ursprünge dieser Thematik mehr kennt, nachliest oder recherchiert. Denn diese Aliens sollen angeblich von einem Planeten namens Nibiru stammen, der sich innerhalb unseres eigenen Sonnensystems befindet. Aber bisher nicht (offiziell) entdeckt wurde. Gerne wird er heutzutage auch mit „Planet 9″ verwechselt.

Vielfach wurden auf diesem Mystery Files-Blog und -Video-Kanal bei YouTube diese Anunnaki bereits thematisiert. In mehr als einem Jahrzehnt kamen so hunderte Beiträgen dazu zusammen. Ebenso waren sie schon 2015 detailliert Thema in dem Buch „Rebellion der Astronautenwächter„. Und dass es auf den genannten Nibiru ein solche Alien-Zivilisation seit hunderttausenden von Jahren gibt, wurde schon 2009 in dem Buch „Die Akte 2012“ klar widerlegt. Was allein schon durch die postulierten „Thesen“ des Nibiru-Erfinders möglich ist. Sofern man diese kennt.

Dieser war kein geringer als der Autor Zecharia Sitchin aus den USA. Ihm allein „verdankt“ die Prä-Astronautik die Spekulation um den Planeten Nibiru und den dort lebenden Anunnaki. In zahlreichen Büchern hat er diese Weltanschauung aus angeblich uralte Texten zusammengebaut. Es sind wichtige Quellen um das Thema zu verstehen. Die jedoch leider heute wohl keiner mehr wirklich liest, da vor allem im Netz die Thematik schon sicher 15 Jahre lang eine Art Selbstläufer ist. Was selbst Sitchin zu Lebzeiten kritisierte.

Die Heimatwelt der Anunnaki

Wie so oft gibt es aber auch bei den Anunnaki einen waren Kern. Selbst bei den wildesten Spekulationen findet sich fast immer dieses berühmte Körnchen Wahrheit. Hier geht dieser Kern aber kaum darüber hinaus, dass es Mythen und alte Schriften gibt, die diese Anunnaki tatsächlich erwähnen. Wobei man hierbei jedoch in entsprechende Texte schauen muss, die nicht Sitchin verbreitet/erfunden hat! Als Prä-Astronautiker, wie ich einer bin, ist es deshalb überaus verlockend entsprechende Überlieferungen zu durchleuchten.

Grundsätzlich ist es so, dass, wenn man der Meinung ist, dass Aliens vor Jahrtausenden hier waren, die Anunnaki dazu gehören. Prä-Astronautik-Forscher klammern entsprechende Mythen nicht aus, nur weil der Autor Sitchin das Thema derart kaputtgemacht hat. Dieser Meinung sind zum Glück einige. Sie sollten zumindest das Thema nicht ausklammern.

Ein sehr wichtiger Punkt bei den Träumereien um die Nibiru-Anunnaki war bei Sitchin die periodische Wiederkehr dieser Götter. Er nahm an, dass sie in regelmäßigen Zyklen unserer Welt besuchten. Diese Annahme kennen Ancient Aliens-Interessierte heute durchaus auch noch durch irgendwelche Online-Beiträge. Vielleicht auch, da sie Sitchins Werke zumindest teilweise selber lasen. Katastrophal war es vor über 10 Jahren in dieser Hinsicht. Unendlich viel Unsinn wurde im Zuge des Maya-Kalenders und den 21. Dezember 2012 im Vorfeld in die Welt gesetzt. Gerne auch die Wiederkehr der Anunnaki und ihres Planeten Nibiru.

Wie aber kann ein ganzer Planet wiederkommen? Das fußt eben auf Sitchins Ideen um die Heimatwelt seiner Anunnaki. Seinen Schriften nach bewegt sich bewohnte Nibiru ähnlich wie ein Komet um die Sonne. In einer starken Ellipse, wobei er rund 3.600 Jahre für eine Sonnenumrundung benötigen würde. Eine mehr als bizarre Idee, wie beispielsweise in diesem Artikel HIER umfassend aufgezeigt.

Nährt sich also diese bewohnte Nibiru-Welt wieder der Erde, so kommen nach Sitchin auch seine Anunnaki wieder. Durchaus logisch: Ist der Nibiru in Erdnähe, können die dortigen Aliens einfacher unserer Welt erreichen. Davon ging auch Sitchin aus.

Die Rückkehr der Götter (des Nibiru)

Dass eines Tages die Götter der Vorzeit wieder kommen wollen, ist längst keine neue Idee. Sitchin hat sie auch nicht erfunden. Wohl aber hat er in seinem ersten Buch „Der 12. Planet“, mit dem 1976 das Anunnaki-Thema begann, diesen „Wiederkunfts-Glauben“ detailliert aufgeführt. Eben im Sinne seiner Aussage, dass sie alle 3.600 Jahren hierher kamen. Aufgrund der Umlaufbahn ihrer Heimatwelt Nibiru, die sogar bis weit hinter Neptun und Pluto hinaus reichen soll …

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)

Sitchin war schon in seinem Erstling überzeugt, dass deshalb alle 3.600 Jahre bei der Ankunft des fremden Planeten und seiner Bewohner etwas Epochales geschehen ist:

Es ist also keineswegs unwahrscheinlich, dass die Nefilim (= Anunnaki, Anm. LAF) den Fortschritt der Menschheit periodisch begutachteten (und weiterförderten), da sie sich jedes Mal, wenn sich der Zwölfte Planet der Erde nährte, damit befassen konnten.“

Von daher ist es wenig verwunderlich, dass auch heute noch immer wieder gefragt wird, wann die Anunnaki wiederkehren. Erst 2021 schrieb jemand in einer Facebook-Gruppe zur Prä-Astronautik:

Die Annunaki kommen erst in 73 Jahren wieder in unsere erdnahe Umlaufbahn! Wann checkt ihr das endlich?

Das wäre das Jahr 2094. Sofern sich hier nicht jemand vertippt hat, ist diese Behauptung aber vollkommen falsch oder pure Erfindung. Denn schon 1976 hätte man anhand Sitchins erstem Buch berechnen können wann nach seinen Ideen der Nibiru und damit die Anunnaki in Etwa wieder kommen werden. Man hätte nur seine angenommenen Daten, etwa für die Sintflut, die er mit Nibirus Erdnähe in Verbindung brachte, weiter rechnen müssen.

Zu finden sind diese auf Seite 204f. in der deutschen Erstausgabe. Um es sogar noch leichter zu machen, findet sich sogar auf den Seiten 328 und 329 eine tabellarische Auflistung der „Ereignisse“ bis zur Sintflut.

„Die Prophezeiungen von der Wiederkunft“

Nach Sitchin wäre das: ca. 11000 vor Christus die Sintflut und danach der Beginn der Kultur (Ackerbau), ca. 7400 vor Christus die „Phase der Töpferei“ und ca. 3800 vor Christus der Beginn der 1. Zivilisationen der Welt (Sumerer). „Die periodische Erdannährung des Zwölften Planeten stecken hinter den drei entschiedenen Phasen der nachsintflutlichen Zivilisation des Menschen“, ist sich Sitchin sicher.

Ob hier nun eine „Milchmädchenrechnung“ vorliegt oder nicht, soll nicht weiter interessieren. Spielen wir also die einfache Rechnung von Sitchin mit dem Zyklus von 3.600 Jahren weiter. Schließlich wird der Planet nicht plötzlich irgendwo hinter dem Pluto stehenbleiben. Das wäre dann: 3800 vor Christus + 3.600 Jahre Nibiru-Zyklus = 200 vor Christus. Erneut plus 3.600 Jahre Nibiru-Zyklus = 3400 nach Christus!

Das ist sehr weit weg von einer baldigen Wiederkehr der Anunnaki mit ihrem Heimatplaneten. Und so wirklich genau ist der Zeitpunkt von Sitchin auch nicht festgelegt worden. Das änderte sich erst in einem viel späteren Buch von ihm, dass 2007 auch in Deutschland unter dem Titel „Apokalypse“ erschien. Darin geht es auch und vor allem um „die Prophezeiungen von der Wiederkunft“, wie Sitchin schreibt. Denn, so der Autor weiter, in den drei Jahrzehnten nach erscheinen seinen ersten Bestsellers haben ihn unzählige Leser die entscheidende Frage nach der Rückkehr der außerirdischen Anunnaki und des Nibiru gestellt.

Sitchin vermutet in diesem Buch, dass der Gott An, der Herrscher des Nibiru, 4000 vor Christus auf der Erde war. So grob um diese Zeit oder 3800 vor Christus war auch sein 12. Planet in Erdnähe. Folgerichtig sind seine Berechnungen nach 30 Jahren grundsätzlich unverändert. Trotzdem geht Sitchin umfassend auf Nibiru und auch seine Wiederkunft nach dem ungefähren Jahr 4000 vor Christus ein. Er ist nach zahlreichen Berechnungen sicher, „dass die Anunnaki-Götter zwischen spätestens 610 v. Chr. bis etwa 560 v. Chr. nach und nach die Erde verließen“.

Der Mars diente dabei angeblich als „Zwischenstation der Anunnaki“.

Wir haben noch 872 Jahre Zeit

Zecharia Sitchin war also auch in seinem Buch von 2007 wie 30 Jahre zuvor überzeugt, dass Nibiru um 11000 vor Christus die Sintflut auslöse und auch um das Jahr 560 vor Christus in Erdnähe war. Abweichungen in seinen Berechnungen erklärt er damit, dass Nibiru bei seinem Lauf um die Sonne durchaus durch die Gravitation anderer Himmelskörper in seiner Umlaufbahn gestört wurde. Für einen von einer außerirdischen Zivilisation bewohnten Planeten eigentlich verehrend!

Der Umlauf des Alien-Planeten von 3.600 Jahren sei „immer ein mathematischer Mittelwert“, so gibt Sitchin zu bedenken. Er spekuliert weiter, dass es wohl zu einem Crash des Nibiru mit dem Planeten Uranus kam. Ja, dass vielleicht Sogar der Mond Miranda ein ehemaliger Mond des Nibiru ist. Das hätte den Umlauf des Nibiru auf rund 3.450 Jahre verkürzt. Ein Zusammenstoß des Nibiru mit dem Uranus? In der Tat glaubte das Zecharia Sitchin in seinem Buch. In diesem Artikel HIER wird genau drauf genauer eingegangen.

Der Prä-Astronautik-Autor macht daraufhin auf Seite 300 von „Apokalypse“ eine besonders wichtige Feststellung, wenn er schreibt:

Wenn es das ist, was geschah, würde es das ,frühe’ Erscheinen Nibirus 556 v. Chr. erklären – und darauf schließen lassen, dass mit seiner Wiederkunft um das Jahr 2900 n. Chr. zu rechnen ist (Hervorhebung LAF).“

Die Rechnung ist einfach: Nibirus Umlauf änderte sich vor einigen Jahrtausenden auf 3.450 Jahre +/- einige X Jahre. 4000 vor Christus war er hier. Also: 4000 vor Christus + 3.450 Jahre neuer Nibiru-Zyklus = 550 vor Christus. Erneut 3.450 Jahre addiert ergibt das Jahr 2900. Noch genauer, da Sitchin von 556 vor Christus spricht, 2894 nach Christus. Damit hat die Menschheit noch exakt 872 Jahre Zeit, bis Nibiru wieder in Erdnähe ist und die Anunnaki zurückkehren.

Bereits im Jahre 1995 habe ich in dem Magazin „New Scientific Times“ (Nr. 3/1995) darauf hingewiesen, dass der angebliche Planet erst in 800 Jahren kommen wird. Wobei das eigentlich weniger wünschenswert sein sollte. Immerhin habe der Planet nach der Kollision mit Uranus und durch seine Gravitation in Erdnähe einst die Sintflut ausgelöst, heißt es.

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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