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Leben auf dem Mars? Wissenschaftler finden mutmaßliche Bakterien in dem Mars-Meteorit ALH 77005 +++ YouTube-Video +++

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Leben auf dem Mars? Wissenschaftler finden mutmaßliche Bakterien in Mars-Meteorit (Bilder: NASA/JPL / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Leben auf dem Mars? Wissenschaftler finden mutmaßliche Bakterien in dem Mars-Meteorit ALH 77005 (Bilder: NASA/JPL / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben auf dem Mars dauert nun schon Jahrhunderte. Auch wenn man schon lange keine „kleinen grünen Männchen“ mehr auf unserem Nachbarplaneten sucht, so suchen Wissenschaftler dennoch weiterhin nach Lebensspuren auf dem Mars. Die Frage, ob auf dem „Roten Planeten“ einst Mikroorganismen existierten, ist noch nicht abschließend beantwortetet. Ob derartige Bakterien sogar noch heute auf dem Mars leben, ebenso wenig. Eine neue Studie ungarischer Forscher liefert jetzt allerdings neue Hinweise für einstiges Mars-Leben. Die Forscher glauben Spuren von Bakterien in einem 1977 gefundenen Mars-Meteoriten entdeckt zu haben, und befeuert so die Diskussion erneut. Das erinnert an einen anderen Stein vom Mars, der 1996 aufgrund von darin enthaltenen mutmaßlichen bakteriellen Spuren ein Mars-Fieber mit entfachte. Alles über die Entdeckungen möglicher Biosignaturen in dem Mars-Gestein erfahrt Ihr in diesem Video auf YouTube von Fischinger-Online.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ab August 1996 befeuerte der Mars-Meteor ALH 84001 die Diskussionen und Spekulationen über Leben auf dem Mars. Ein wahres Mars-Fieber brach in diesen Jahren aus und weltweit machte dieser Stein vom Mars Schlagzeilen in der Presse.

Sicher nicht zuletzt, da auch der damalige US-Präsident Bill Clinton höchst selbst die Entdeckungen rund um ALH 84001 bekannt gab …

Die jetzige Studie ungarischer Forscher um Ildikó Gyollai zu einem anderen Mars-Meteoriten findet dagegen keine derartige Beachtung wie 1996. Obwohl sie berichten, dass sie in dem 1977 in der Antarktis gefundenen Mars-Stein ALH 77005 Rückstände von Mars-Leben gefunden haben. Sogenannte Biosignaturen, die für Gyollai und seine Kollege Spuren von außerirdischen Leben sein könnten. Von Leben auf dem Mars.

Alles zu diesen mutmaßlichen Mars-Bakterien erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video!

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 10. April 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? +++ YouTube-Video +++

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Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? (Bilder: NASA)
Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? (Bilder: NASA)

Der Nachbarplanet Mars fasziniert die Menschen seit eh und je. Und selbst nach Jahrzehnten der Raumfahrt und der Erforschung des Mars mit Sonden, Robotern und Rovern wissen wir noch immer nicht, ob es auf dem Planeten (primitives) Leben gab. Oder vielleicht sogar noch gibt. Trotz intensiver Suche nach diesen Mikroorganismen. Allerdings tauchen immer wie Fotos vom Mars auf, auf denen angebliche Mars-Anomalien entdeckt worden sein sollen. Von Pyramiden von Aliens über versteinerte Knochen bis hin zu UFOs und allerlei Gegenstände wollen emsige Mystery-Jäger bereits auf Mars-Fotos der NASA entdeckt haben. Ein NASA-Foto mit einer mutmaßlichen Mars-Anomalie ist dabei eher in den Hintergrund gerückt. Vielleicht, das es nicht spektakulär genug ist und keine Alien-Bauten zeigt, wie angeblich auf anderen Bilder zu sehen. Was es aber zeigt, ist nach dem „sieht-aus-wie-Prinzip“ dennoch sehr interessant. Warum zeige ich in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Sogenannte Mars-Anomalien sind dein fester Bestandteil der Grenzwissenschaft und UFO-Thematik. Darüber habe ich auf diesem Blog und in YouTube-Videos immer wieder berichtet.

Ein Foto des NASA-Rovers „Curiosity“ von 2014 ist dabei eher weniger beachtete worden (s. a. Details zum Thema HIER). Wahrscheinlich … da es wenig „sensationell“ eben keine außerirdischen Objekte oder Alien-Basen zeigt bzw. zeigen soll.

Was es aber zeigt, ist nach dem „sieht-aus-wie-Prinzip“ dennoch sehr interessant. Warum, zeige ich in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 29. März 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Beweise für (einstiges) Leben auf dem Mars übersehen? (Update)

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Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

An „kleine grüne Männchen vom Mars“ glaubt heute – anders als früher – kein Wissenschaftler mehr. Doch ob es wirklich nie Leben auf dem Mars gab oder sogar heute dort noch Leben existiert, weiß die Weltraumforschung bis heute immer noch nicht. Tatsächlich wird unter anderem von der NASA schon seit Jahrzehnten nach solchen Spuren von Leben auf unserem Nachbarplaneten gesucht. Trotz Roboterlabore, Rover und Raumsonden bisher ohne Ergebnis. Ein offizielles NASA-Foto, aufgenommen von einem solchen fahrenden Labor auf der Marsoberfläche, gibt jedoch Anlass zu Spekulationen. Könnte es sein, dass hier die Versteinerung eines primitiven Meerestieres unbemerkt fotografiert wurde?


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Update 30. März 2019: Video zu diesem Thema HIER.

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Anomalien auf dem Mars

Alle paar Tage werden Fotos von der Marsoberfläche verbreitet, auf denen angebliche Beweise für Leben auf dem Mars zu sehen sein sollen. „Mars-Anomalien“ werden diese vielfach genannt.

Obwohl die Fotos von solchen „Mars-Anomalien“ in den seltensten Fälle Fälschungen und Fakes sind, zeigen sie eigentlich alles und nichts. Fast keines dieser „Beweisfotos“ für Aliens oder Spuren von Leben auf dem Mars hat Aussagekraft. Im Gegenteil, da oft die genaue Herkunft des Bildes im Archiv der NASA ungenannt bleibt und man in irgendwas „Verschwommenen“ etwas „Künstliches“ oder „Seltsames“ sieht. Beziehungsweise sehen möchte.

Eine Thematik, die in zahlreichen Blog-Postings und YouTube-Videos von mir bereits diskutiert wurde. Allerdings ist mir bisher ein solches Foto der NASA von einer „Mars-Anomalie“ entgangen, das in der Tat interessant ist und Fragen aufwirft.

Ein Tier-Fossil auf dem Mars?

Die meisten Planetenforscher, die dem Mars Leben durchaus zutrauen, gehen davon aus, dass dieses primitive Bakterien wären. Entweder Mikroben, die in der Vergangenheit des Planeten dort einmal existierten, oder aber solche, die bis heute in „lebensfreundlichen Nischen“ noch heute leben. Hier spricht man oft von „extremophile Bakterien“, die Wikipedia sehr gut so erklärt:

Als extremophil werden Organismen bezeichnet, die sich extremen Umweltbedingungen angepasst haben, die im Allgemeinen als lebensfeindlich betrachtet werden. Dabei handelt es sich meist um einzellige Mikroorganismen.“

Solche Organismen auf dem Mars sind aber weit entfernt von dem, was ein offizielles Foto der NASA zeigen soll oder könnte.

Es handelt sich um eine spiralförmige Struktur in einem Felsen auf dem Mars, den der NASA-Rover „Curiosity“ aufgenommen hat. Das Bild entstand schon 2014 auf dem unserem Planten-Nachbarn und wurde zum Beispiel bereits in einem Forum für (irdische) Fossiliensammler im April 2014 diskutiert. Aufgenommen wurde es von der rechten Mast-Kamera des Mars-Rovers „Curiosity“ am Tag Sol 551 (23. Februar 2014). Um es ganz genau zu nehmen um 07:21:41 UTC:

Das Originalbild der NASA mit dem "Fossil" auf dem Mars (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS )
Das Originalbild der NASA mit dem „Fossil“ auf dem Mars (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS )

Auch in einigen Web-Foren wurde diskutiert, was oben links in oder an diesem Stein zu sehen ist. Zeigt das Bild vom Mars ein versteinertes Meerestier, dass vor Millionen oder Milliarden von Jahren auf dem Mars lebte?

Ausschnitt & Vergrößerung des "Mars-Fossil" (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS )
Ausschnitt & Vergrößerung des „Mars-Fossil“ (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS )

Der belebte Mars

Unser Nachbar im All war einst von Seen, Flüssen und Meeren bedeckt und damit „erdähnlich“, weshalb eben auch Mikroben dort nicht ausgeschlossen werden. Auf diesem Foto der NASA erkennt man hingegen eine Form, die an einen versteinerten Ammonit aus der Urzeit unserer Erde erinnert. Das waren Schalentiere, die vor rund 350 Millionen Jahren quasi die Meere der Erde beherrschten.

Diese „Kopffüßer“ waren auf unserem Planeten in jener fernen Vergangenheit enorm verbreitet und noch heute überaus häufige Fossilien. Für ein oder zwei Euro kann man bereits solche Versteinerungen kaufen.

Diese Kreaturen der Urzeit wurden meist nicht größer als 30 Zentimeter im Durchmesser. Wobei es auch hier Ausnahmen gab. So wurde der größte Ammonoit der Welt am 22. Februar 1895 nur wenige Kilometer von meinem Heimatdorf Lette im Münsterland in einem Steinbruch gefunden. Er wiegt 3,5 Tonnen, hat rd. 1,75 Meter Durchmesser und befindet sich heute im Naturkundemuseum Münster.

Und genau das ist mit Blick auf das „Mars-Fossil“ ein Problem.

Höheres Leben auf dem Mars?

Ammonit in Münster (Bild: L. A. Fischinger)
1,75 Meter groß: Der Ammonit in Münster (Bild: L. A. Fischinger)

Ammoniten waren vor hunderten Millionen Jahren auf unserem Planeten lange Zeit in allen Meeren zahlreich zu finden. Bis auch sie letztlich an der Kreide-Tertiär-Grenze vor 65 Millionen Jahren aussterben. In jenem bekannten Massensterben vor 65 Millionen Jahren, in dem auch die Saurier untergingen.

Diese Tiere konnten also auf eine bereits seit Milliarden Jahren andauernden Evolution des Lebens auf der Erde zurückblicken. Sie waren damit alles andere als Mikroorganismen, die Wissenschaftler auf dem Mars vermuten. Schon allein die Größe dieser Tiere zeigt dieses klar.

Wäre also diese Struktur auf dem oben gezeigten Mars-Foto tatsächlich ein Fossil nach Art eines Ammoniten, wäre auch hier eine lange evolutionäre Entwicklung vorausgegangen. Zwischen Ammoniten und zu eventuell auf dem Mars entstandenen Mikroorganismen liegen sprichwörtlich Welten. Obwohl man nur anhand des NASA-Bildes die Größe des „Fossil“ nicht genau bestimmen kann, ist die Ähnlichkeit zu irdischen Kopffüßern der Urzeit trotzdem verblüffend.

Auch die auf dem Mars-Foto erkennbare „Schalenstruktur“ des „Objektes“ ist typisch für diese Tiere, wie beispielsweise an dem Ammonit im Titelbild erkennbar. Ob es sich aber wirklich um ein Fossil handelt, ist kaum zu sagen. Fraglich aber auch, ob die Bildanalysten der NASA dieses 2014 übersehen hätten. Zumindest aber ist es interessanter als viele der kursierenden „Mars-Anomalien„, auf den UFOs, Städte, Knochen und allerlei mehr gefunden worden sein soll …

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Lars A. Fischinger

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Auf der Suche nach den "Aliens": Finden wir ab dem 6. August 2012 7:31 Uhr MET Leben auf dem Mars?

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Mars

Den genauen Zeitpunkt haben die Wissenschaftler schon berechnet: Am 6. August um 7.31 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit wird die Nasa mit dem Roboter-Fahrzeug „Curiosity“ den Mars erreichen. Dann wird sich zeigen, ob es je Leben auf dem Roten Planeten gab oder geben wird.

Endspurt auf dem Weg zum Mars: Nach unvorstellbaren 570 Millionen Kilometern soll das High-Tech-Roboter-Fahrzeug „Curiosity“ (Neugier) Anfang August den Roten Planeten erreichen. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa erwartet von ihrer 2,5 Milliarden Dollar (rund 1,9 Milliarden Euro) teuren Mission aufschlussreiche Daten und Bilder – und endlich eine Antwort auf die Frage, ob Leben auf dem Mars jemals möglich war oder sein wird. „Curiosity“ ist dafür technisch um einiges ausgefeilter als beispielsweise seine Vorgänger „Spirit“ und „Opportunity“.

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Kein Leben auf dem Mars? – Ein großer Ozean und eine extreme Trockenperiode

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Der Mars früher?
Raumsonden liefern widersprüchliche Ergebnisse über die klimatische Vergangenheit des Roten Planeten.
Radarmessungen der europäischen Raumsonde Mars Express zeigen über 80 Meter tiefe Sedimentablagerungen auf der Nordhalbkugel des Mars – den bislang überzeugendsten Beweis für die Existenz eines großen Ozeans in der Frühzeit unseres Nachbarplaneten. Die genaue Untersuchung des Marsbodens in der nördlichen Polarregion durch die amerikanische Sonde Phoenix deutet dagegen darauf hin, dass die Oberfläche des Roten Planeten maximal 5000 Jahre lang offenem Wasser ausgesetzt war. Die Forschungsergebnisse, die zwei Wissenschaftlerteams im Fachblatt „Geophysical Research Letters“ veröffentlichten, geben wenig Hoffnung, dass auf dem Mars Leben entstanden sein könnte. 
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Erneute Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn „Perseverance“ auf dem Mars Leben findet – oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (+ Video)

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Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn Perseverance auf dem Mars Leben findet - oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (Bilder: NASA & PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn „Perseverance“ auf dem Mars Leben findet – oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (Bilder: NASA & PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Am 18. Februar landete der neue NASA-Rover „Perseverance“ erfolgreich auf dem Mars. Die Suche nach aktuellem oder einstigen Leben auf dem Mars kann beginnen. Und vielleicht wird die Mission „Mars 2020“ der NASA tatsächlich Erfolg haben, und wir wissen bald alle, dass es Leben im All gibt. Für Naturwissenschaftler und alle Weltraum-Freunde eine enorm spannende Mission. Doch das ist sie auch für gewissen Kreise der katholischen Kirche, die sich immer wieder die Frage stellen muss, was ist, wenn es außerirdisches Leben oder sogar andere Intelligenzen im Kosmos gibt? Welche Auswirkungen hat das auf deren Lehren, den Gedanken des Jesus als Erlöser oder die Stellung der Menschheit? Dazu erschien jüngst ein aufschlussreiches Interview, dass diese Probleme deutlich macht. Und doch nur an der Oberfläche kratzt, wie Ihr hier lesen könnte. Brauch die Kirche eines Tages sogar Missionare im All?


Leben auf dem Mars – Leben überall?

Wohl in keinem Gebiet des menschlichen Geistes kann man soviel spekulieren, wie bei der Frage nach Leben im Universum, andere Zivilisationen und Aliens allgemein. Immerhin ist der Kosmos groß genug und bietet damit reichlich Platz für die kühnsten Ideen und Phantasien. Von grandiosen Science-Fiction bis zu Feststellung, das wir vollkommen alleine im All sind. Letztere Ansicht teilen wohl die wenigstens naturwissenschaftlich informierten Menschen.

Erneut steht bekanntlich wieder der Mars im Fokus der Suche nach den Aliens. Mit der Mission „Mars 2020„, über die ich bereits im Januar 2020 in diesem YouTube-Video HIER berichtete. Dieser Mars-Mission der NASA mit ihrem Rover „Perseverance“ könnte es tatsächlich gelingen zu beweisen, dass es auf dem Planeten Mars Leben gibt. Oder einstmals gab. Allerdings wurde das auch schon Mitte der 1970er Jahre von den beiden Missionen „Viking“ der NASA gesagt, die auf dem Roten Planeten erfolgreich landeten. Auch diese Lander, stationäre Labore ohne Rover, suchten nach Leben oder wenigstens Spuren von diesem. Vergeblich, wie zumeist gesagt wird.

Findet „Perseverance“ Leben auf unserem Nachbarplaneten, ändert das grundsätzlich erstmals alles. Alles in dem Sinne, dass der wissenschaftliche Beweis erfolgt ist, dass es auch außerhalb er Erde Leben gibt oder gab. Spätere Missionen könnten zusätzlich belegen, dass es auch an anderen Orten in unserem Sonnensystem Leben gibt. Etwa auf dem Jupiter-Mond Europa. Doch das ist noch Zukunftsmusik und könnte eines Tages wieder alles ändern.

Für die katholische Kirche und das Christentum mit ihren Heilslehren und biblischen Dogmen ändert die Entdeckung von Leben auf dem Mars ebenso alles. Obwohl es dort natürlich keine Alien-Zivilisationen gibt, sondern dieses Leben nur aus Mikroorganismen bestünde. Dennoch würde die Kirche vom Grundsatz her zwei Fragen stellen, die sich identisch wohl auch die Wissenschaft oder NASA stellen würden:

  1. Stammt dieses Mars-Leben ursprünglich von der Erde, oder entwickelte es sich unabhängig von unserer Welt? (Oder kommt das irdischen Leben sogar vom Mars? Denn auch das ist möglich.)
  2. Ist also Leben – auch intelligentes – der Normalfall im riesigen Kosmos, wenn schon mindestens zwei Welten in nur einem System Leben tragen oder trugen?

Mars-Leben: Ein Problem für Christen?

Hitzige Debatten werden dem Nachweis von Leben auf dem Mars folgen, die genau diese Fragen behandeln.

Naturwissenschaftler wie Exobiologen werden jubeln. Schlaue Köpfe werden wiedereinmal die Drake-Gleichung heranziehen, mit der theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnet werden kann, und neue statistische Wahrscheinlichkeiten errechnen. Immerhin kann man mit dieser Formen oder Gleichung grundsätzlich jede Anzahl von Zivilisationen im All berechnen. Von nur einer, uns hier auf der Erde, bis Millionen bewohnter Welten. Ein Nachweis von Mars-Leben macht entsprechende Berechnungen aber durchaus genauer. Schließlich sind die meisten der Faktoren der Drake-Formel reine Schätzwerte.

Als eine Art „Faustformel“ muss man immer bedenken, dass es ein gewaltiger Schritt von Mikroorganismen auf dem Mars oder einem Mond bis zur einer außerirdischen, intelligenten Spezies ist. Eine lebendige Bakterie im kargen Wüstenboden des Mars ist noch kein intelligenter Außerirdischer auf einem anderen Planeten, der vielleicht sogar in einem UFO herum fliegt.

So fragte auch das „Domradio“ aus Köln, ein vor allem in Deutschland sehr bekannter christlicher Radiosender, ob es zwischen Leben auf dem Mars und dem Christentum „ein Problem“ geben würde. In einem Interview am 24. Februar mit Dr. Christian Weidemann, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl für philosophisch-theologische Grenzfragen der Ruhr-Universität in Bochum. Wenn „Perseverance“ Leben finden würde, so Weidemann, würde das für den christlichen Glauben ersteinmal „gar nichts bedeuten“. Immerhin könnte es sein, „dass sich das Leben mit Meteoriten im Sonnensystem verteilt hat“. Damit hätten irdisches Leben und Mars-Leben vielleicht „einen gemeinsamen Ursprung“. Theologisch und philosophisch sei dies kein Problem für die Gläubigen der Kirche, meint Weidemann.

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Doch auch wenn sich dieses Leben unabhängig entwickelt hätte, wäre es nicht allzu problematisch. Selbst wenn dies bedeuten würde, dass „Leben im Universum relativ weit verbreitet ist“. Weidemann:

Die Verbreitung von Leben als solchem ist theologisch auch noch relativ unverdächtig. Man hätte dann vielleicht eine Erklärung, warum das Universum so groß ist.

Wenn es überall Leben gibt, kann man sagen, Gott hat vielleicht gewollt, dass es ein sehr vielfältiges Leben gibt, das sich im Universum verteilt. Aber man hätte auch ein Argument dafür, dass auch intelligentes Leben im Universum verbreiteter ist. Intelligentes Leben wirft theologisch eine Reihe von Problemen auf.

Und genau diese „Reihe von Problemen“ sind jene nach der Frage nach Erlösung, Sünde und Jesus als Erlöser dieser Aliens, die ich bereits in einem früheren Artikel HIER ausführlich diskutiert habe. War Jesus etwa auch auf anderen Planeten in Alien-Form? Auch Weidemann sieht das in seinem Interview sehr ähnlich. Er geht davon aus, dass auch außerirdische Intelligenzen „Sünder“ sind, die „erlöst“ werden müssen. Darin würden sie den Menschen ähneln:

Es gibt wenig Grund anzunehmen, dass – wenn es anderes intelligentes Leben gibt – es sich dabei nicht auch um Sünder handelt. Und wenn es sich um Sünder handelt, dann ist dieses Leben auch erlösungsbedürftig. Dann haben wir das Problem, dass nach christlicher Vorstellung Jesus Christus für die gesamte ‚Welt‘ gestorben ist.

Sündige Außerirdische

Mit „Welt“ könnte nach Weidemann „Kosmos“ gemeint gewesen sein. Dies würde bedeuten, dass Jesus Christus vor 2.000 Jahren auf irgendeinem Planeten in irgendeiner Galaxis in irgendeiner Stadt (Jerusalem) durch seine Kreuzigung das gesamte Universum erlöst hat? Wissen die Außerirdischen überhaupt davon? Denn auch Weidemann sieht die offensichtlichen Probleme mit dieser Heilslehre eines Erlösers namens Jesus. „Aber wenn der Kosmos eng besiedelt ist, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass das Heil des gesamten Kosmos von der Erde ausgeht“, gibt er ganz richtig zu bedenken.

Nach Meinung von Weidemann sei dies ein Rückfall in den Geozentrismus. Also die Lehre, dass die Erde und damit die Menschheit der Mittelpunkt des Universums sind. Eigentlich wurde diese seit Kopernikus ad acta gelegt. Natürlich nicht bei allen Menschen und bei allen Gläubigen. Dazu später mehr. Weidemann spricht in diesem Kontext von einem „Heils-Geozentrismus“, den er für unplausibel hält, wie den eigentlich Geozentrismus an sich. Fraglos werden die meisten Mystery Files-Leser dem uneingeschränkt zustimmen. Weidemann führt aus:

Was ist mit dem Heil von Menschen, die nie von Jesus erfahren haben und zwar ohne eigene Schuld? Also entweder, weil sie zu früh gelebt haben oder weil sie an zu entfernen Stellen der Erde gelebt haben. Was ist mit der Erlösung von diesen Menschen?

Da hat die Kirche sich ja auch schon bewegt. Das heißt, dass die Kenntnis der Heiligen Schrift oder die Kenntnis des Lebens Jesu Christi wird nicht für das individuelle Heil als notwendig erachtet. Da hat man dogmatisch schon Justierungen vorgenommen. Man müsste ähnliche, vielleicht aber noch radikalere Justierungen vornehmen, wenn man tatsächlich intelligentes Leben im Universum fände, oder zumindest falls man gute Anhaltspunkte hätte, dass es sehr, sehr weit verbreitet ist im Universum.“

Erstaunliche Aussagen, die es früher in der Kirche so nicht gab. Man denke nur an die Eroberungen der Kontinente und vieler anderer Regionen der Welt im Zeichen des Kreuzes (und Schwertes). Hier wollte man mit Bibel und Schwert den „Heiden“ das Christentum lehren, um diese „zu erlösen“. Jetzt also brauch ein Mensch gar nichts mehr von Jesus und der Bibel wissen, um sein Seelenheil zu finden. Eine radikale Kehrtwende zu früheren Ansichten der Kirche.

Alien-Erlöser Jesus Christus?

Im Zuge der anstehenden ersten Mondlandungen wurde damals sogar die Frage laut, ob wir eines Tages christliche Missionare im All benötigen, um die Außerirdischen zu erlösen. Darüber berichtete ich schon 2015 in einem Video auf YouTube, das ich am Ende nochmal angefügt habe.

Zumal schon der gesunde Menschenverstand einem sagen muss: Wenn ein Mensch am Tag der Geburt von Jesus Christus stirbt, hat er seine angebliche „Erlösungslehre“ nie erfahren. Er konnte es gar nicht. Wäre dieser also „verdammt“?

Der Theologe Dr. Hannes Bräutigam sieht diese Probleme sehr ähnlich. Er schrieb seine Doktorarbeit mit dem Titel „Das Kreuz mit den Aliens“ genau zu diesen Fragen. „Nicht jedes Selbstverständnis des christlichen Glaubens ist mit außerirdischer Intelligenz vereinbar“, ist sich Bräutigam sicher. So stelle sich die fundamentale Frage, ob die Kreuzigung Jesus als Erlösung der Menschen tatsächlich der einzige Weg zur Erlösung ist oder überhaupt sein kann. Genau das ist aber die Kernlehre der katholischen Kirche. Jesus wäre dann nicht mehr der einzige Erlöser und Heilsbringer. Oder Jesus ist auch auf anderen Planeten erschienen. Oder wird es noch. Vielleicht war es auch jemand ganz anders, der diese Außerirdisches erlöst hat.

Wahrscheinlich würden einige Dogmen der kirchlichen Heilslehre, etwa die (erfundene) Erbsünde von Adam und Eva, auf anderen Welten überhaupt nicht mehr greifen, ist auch Bräutigam sicher. Immer vorausgesetzt, dass Außerirdische „Sünder“ sind …

Ein Schock für Christen?

Als 2020 Spekulationen aufkamen, dass in der Atmosphäre der Venus vielleicht Leben existiert (s. Videos HIER), berichtete auch das christliche Magazin „pro“ darüber. Befragt wurde dazu am 16. September 2020 auch der Theologe Thorsten Dietz von der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg: „Was würde es für Christen ändern, wenn es auch anderswo Leben gäbe?“ Dietz ist sicher, dass außerirdisches Leben für Christen ein Schock wäre. Auch wenn, so führte er damals aus, es niemals zu einem Kontakt mit anderen Intelligenzen kommen würde. Das All sei zu groß, die Lichtgeschwindigkeit eine Grenze und deshalb „wird es niemals das Jahr des ersten Kontakts geben“, sagte Dietz pessimistisch. Ob er damit Recht hat, ist mehr als zweifelhaft!

Einige Gläubige werden die Sache mit intelligentem Leben im All recht einfach handhaben. Diese Außerirdischen werden in deren Augen schlicht Dämonen sein. Sie wären keine Geschöpfe Gottes, sondern Handlager des Teufels, womit man sich auch keine Gedanken machen muss, ob Jesus diese erlöst habe. So erstaunlich es klingt, aber einige Christen oder „Gläubige“ sehen das schon jetzt als Tatsache, wenn sie auf das Thema UFOs und Aliens blicken. UFOs sind dämonische Manifestationen des Satan, glauben diese. Mutmaßlich Aliens in diesen Objekten damit auch nur Dämonen des Bösen und Kreaturen, die die Menschen in die Irre leiten wollen. Erde und Mensch bleiben das Zentrum von allem. Mir selber als Autor, YouTuber und Blogger wird genau das immer vorgeworfen, da ich mich bekanntlich seit 31 Jahren mit dieser Thematik beschäftige.

Eine ganz einfache „Lehre“ dieser angeblichen Christen. Damit wäre das Thema andere Wesen im All bequem abgeschmettert und diese Menschen müssen sich keine Gedanken über ihre biblischen Lehren und Heilsversprechungen mehr machen. Oder sie sogar hinterfragen.

Video zum Thema

Video vom 28. Januar 2015 auf Mystery Files

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Die „Wikinger auf dem Mars“ waren nur ein Anfang: Die Suche nach außerirdischem Leben bei unseren Nachbarn

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Die Suche nach außerirdischem Leben - ist es gleich nebenan? (Bild: JPL/NASA)
Die Suche nach außerirdischem Leben – ist es gleich nebenan? (Bild: JPL/NASA)

Seit Jahrzehnten sucht die Menschheit intensiv und wissenschaftlich nach außerirdischem Leben in den Weiten des Universums. Der Erfolg blieb dabei bisher aus, keine Außerirdische meldeten sich – auch bei den „besten Kandidaten“ wie jüngst der Stern KIC 8462852. SETI-Forscher fanden bisher kein Signal der (intelligenten) Aliens. Doch auch in unserem eigenen Sonnensystem kreisen einige Himmelskörper, die tatsächlich Leben tragen könnten. Doch intelligentes Leben wird man in unserem solaren System nicht finden …

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Einst dachte die wissenschaftliche Community und die normale Bevölkerung, dass Planeten wie Venus oder Mars und sogar unser Mond selber Leben tragen. Intelligentes Leben sogar, mit dem man vielleicht auch in Kontakt treten könnte. Heute wissen wir dank Raumfahrt und Technik das diese außerirdischen Völker in unserem Sonnensystem nicht gibt.

Also die Hoffnung aufgeben?

Jahrzehntelang suchen Radioastronomen inzwischen nach Zivilisationen im All mit Hilfe von Radioteleskopen. Signale dieser kosmischen Völker blieben bisher aus. Durch die mediale Berichterstattung der letzten Jahre ist inzwischen auch allgemein bekannt, dass die Astronomen in scheinbar sehr naher Zukunft einen Planeten wie die Erde zu finden glauben. Ein Planet, der auch bewohnt sein könnte.

Doch die „Alien-Jäger“ an sich suchen nicht nur in den unfassbaren Weiten des Universums nach fremden Leben (und Zivilisationen). Auch die Suche nach Außerirdischen in unserem eigenen Sonnensystem ist längst nicht vom Tisch. Im Gegenteil!

Aliens in unserem Sonnensystem? Könnte sein!

Grob genommen gibt es zwei Arten von Außerirdischen:

1.: Kleinstlebewesen/Bakterien

2.: Intelligente Lebewesen

Die NASA glaubt: in 10 - 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben (Bild: Mission zum Saturnmond Europa / NASA)
Die NASA glaubt: in 10 – 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben (Bild: Mission zum Saturnmond Europa / NASA)

Letzteres finden wir natürlich nicht in unserem eigenen Sonnensystem, da unsere planetare Nachbarschaft dafür keine erforderlichen Bedienungen bietet. Als Ausnahme könnte man jedoch mit etwas gutem Willen den dritten Planeten von der Sonnen anführen …

Sogenannte „Exobiologen“ sind aber der Überzeugung, dass es durchaus in unserem Sonnensystem bakterielles Leben geben könnte. Zum Beispiel könnte der Mars bis heute solche Aliens beherbergen. Oder der Jupiter-Mond Europa.

Europa soll einen gewaltigen Ozean unter seiner Eisschicht besitzen, in dem es sogar komplexere Lebensformen geben könnte. Nicht nur einfache Einzeller. Selbst die glühend heiße Venus trägt vielleicht in ihren oberen Schichten der Atmosphäre Leben. Dazu gibt auch bereits erste Ideen, wie man zum Beispiel mit (unbemannten!) Biolaboren, die an Ballonen in der Vernus-Atmosphäre treiben, diese Frage untersuchen könnte.

Obwohl der Mond Europa (oder auch die Monde Io oder Ganymed) in den eisigen Bereichen des äußeren Sonnensystems seine Bahnen zieht, trägt auch dieser vielleicht Leben. Nicht nur unsere warme Erde nahe der Sonne.

Die Astrophysikerin Athena Coustenis vom „Laboratoire d’études spatiales et d’instrumentation en astrophysique“ (Paris) zum Beispiel spekuliert über Europa:

Jupiter verfügt mit Europa über einen Mond, auf dem es den größten Ozean des gesamten Sonnensystems geben dürfte. Man müsste halt einmal hin fliegen und nachsehen, ob dort etwas schwimmt.“

Tatsächlich will die europäische Weltraumorganisation ESA dieser Frage nachgehen. Die Mission „Juice“ (= „JUpiter ICy moons Explorer“) mit Kosten von fast 351 Millionen Dollar soll 2022 starten und ab 2030 am fernen Riesen-Planeten Jupiter nach außerirdischem Leben suchen.

Sind bereits Menschen auf dem Mars? (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Barbeitung L. A. Fischinger)
Seltsamer Anruf beim Radio: Angeblich sind bereits Menschen auf dem Mars! (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)

Doch auch der Mars bleibt weiter im Fokus der Forschung. Zahlreiche Missionen der NASA haben bereits nach Leben auf unserem Nachbarplanten gesucht. Angefangen mit den Lander-Missionen „Viking 1“ und „Viking 2“ der NASA Mitte der 1970er Jahre.

Es bleibt also spannend. Auch der Nachweis von winzigen Mikroben außerhalb der Erde wäre epochal. Die ganzen „könnte“, „vielleicht“ und“möglicherweise“ wären damit passé. Damit wäre ebenso belegt, dass sich Leben überall da entwickelt, wo es entsprechende Bedingen findet. Die Spekulation, dass es auch Intelligenz im All gibt, wäre damit immer wahrscheinlicher.

Die „Los Angeles Times“ zitierte zu dieser Frage bereits am 7. April 2015 die NASA-Chef-Wissenschaftlerin Ellen Stofan mit den optimistischen Worten:

Ich glaube, wir werden starke Hinweise auf Leben außerhalb der Erde im nächsten Jahrzehnt und den definitiven Beweis in den nächsten 10 bis 20 Jahren haben. Wir wissen, wo wir schauen müssen, wie wissen wie wir schauen müssen und in den meisten Fällen haben wir die Technologie.

(…)

Wir sprechen nicht von kleinen grünen Männchen. Wir sprechen über kleine Mikroben.

Persönlich vermute ich, dass jedoch zuerst eine „zweite Erde“ im All gefunden wird, bevor irgendeine Art von Leben in unserem Sonnensystem nachgewiesen werden kann. Die Vorplanungen und Dauer solcher Sonden-Missionen sind einfach zu lang. Aber wer weiß …

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Der Curiosity Rover ist auf dem Mars – die Suche nach Leben: Alle Informationen und News hier

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Lars vom Mars 😉

Die neue NASA-Rover Mission „Curiosity“ bei der Suche nach Leben auf dem Mars ist gelandet. Hier findet Ihr alle Informationen, Bilder, News und Links der NASA.

 
Der Rover
Literatur zum Thema

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Sommer 1550, zwischen Halle und Merseburg: Blut aus dem Inneren der Erde verängstigt die Menschen – und ist doch kein Einzelfall (+ Videos)

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1550 zwischen Halle und Merseburg: Blut aus dem Inneren der Erde verängstigt die Menschen! (Bild gemeinfrei)
1550 zwischen Halle und Merseburg: Blut aus dem Inneren der Erde verängstigt die Menschen! (Bild gemeinfrei)

Etwas Unheimliches soll sich vor fast 500 Jahren in Deutschland zugetragen haben. Nahe Halle und Merseburg unweit von Leipzig tat sich plötzlich eine „Blutquelle“ auf. Hunderte Menschen sahen das seltsame „Blut“ aus dem Inneren der Erde. Ein böses Wunderzeichen Gottes, wie es hieß. Doch solche und ähnliche Berichte von „Blut-Wasser“ sind alles andere als selten und reichen bis weit in biblische Zeiten zurück.


Blut, Zeichen und Bibel

Das Alte Testament erzählt uns im zweiten Buch Moses, dem Buch Exodus, nahezu in jedem Abschnitt phantastische Geschichten. Es sind jene Berichte, die überliefern, wie Moses das Volk der Hebräer aus der Knechtschaft der Ägypter befreite und in Richtung „Gelobtes Land“ zog. Ein „Marsch der Wunder“, wie ich diese Erzählungen 1997 einmal nannte. Denn vor, während und auch nach dem Exodus kam es angeblich zu den erstaunlichsten Wundern und Ereignissen. Einige wenige davon kennen sogar Nicht-Bibelleser. Etwa die Geschichte von den Zehn Geboten und vielleicht noch jene der Plagen, die Ägypten im Vorfeld des Auszuges heimgesucht haben sollen.

Im Buch Exodus lesen wir sehr umfangreich von dieser Flucht der Sklaven aus dem Land der Pyramiden. Moses hat das Land Ägypten und den Pharao demzufolge mit Hilfe seines Bruders Aaron und vor allem durch Rückendeckung und Unterstützung seines Gottes Jahwe erpresst. Der Herr habe, so behauptet es der Bericht, immer neues Leid in Form von Katastrophen – die zehn „Plagen“ – über das ägyptische Volk gebracht. Eine folgte auf die andere, die Menschen litten und starben und letztlich gab der Pharao den Erpressungen und Machtdemonstrationen des Moses-Gottes nach. Die Hebräer konnten das Land verlassen.

Die erste Plage ist zugleich eine der bekanntesten in diesem Kontext. Auch wenn greifbare historische Fakten für diese gesamte biblische Episode bis heute fehlen. Von dieser erste „Plage“ lesen wir im Buch Exodus ab 7,14. Dort erfahren wir, dass Moses und Aaron vom Pharao die Freilassung der Hebräer verlangten, aber dieser ganz und gar nicht daran dachte, diesen Forderungen nachzukommen. Also musste ein Zeichen gesetzt werden.

Wasser zu Blut als Drohung Gottes

Dieses Zeichen war die Verwandlung von Wasser in Blut. Nicht irgendein Wasser in irgendeinem Kelch oder ähnlichem, sondern gleich das gesamte Wasser in Ägypten! Gott befahl, dass Aaron mit seinem Stab, den er von dem Herrn selber erhalten habe, das Wasser verwandeln soll:

Und der Herr sprach zu Mose: Sage zu Aaron: Nimm deinen Stab und strecke deine Hand aus über die Wasser in Ägypten, über ihre Flüsse, über ihre Bäche und über ihre Seen und über alle Wasserbehälter, dass sie zu Blut werden und dass in ganz Ägyptenland Blut sei in hölzernen und steinernen Geschirren.“ (Ex. 7,19)

Gesagt, getan. Und so wurde das Wasser in Ägypten zu „Blut“ und zu einer „stinkende“ Brühe. Nicht nur der Nil, wie viele denken mögen, sondern das gesamte Wasser im Land. „Selbst in den entlegenen Ecken“, wie es die Bibel unterstreicht, und selbst „die Flüsse und Kanäle, die Sümpfe und alle Wasserstellen“. Niemand konnte es mehr trinken und es ekelte die Menschen vor diesem „Blut“, so dass sie neue Brunnen abseits vom Nil gruben. Die Katastrophe dauerte eine Woche, so das Buch Exodus. Doch sie beeindruckte den Herrscher nicht im Geringsten, da seine „Zauberer“ oder „Magier“ dasselbe konnten:

Aber die ägyptischen Magier machten es mit ihren Zauberkünsten nach. Deshalb blieb der Pharao hart und hörte nicht auf Mose und Aaron, wie Jahwe es gesagt hatte. Er drehte ihnen den Rücken zu und ging in seinen Palast zurück. Er nahm es nicht ernst.“ (Ex. 7,22f.)

Wen aber dieses „Blutwunder“ des Herrn beeindruckte, waren nachfolgende Generationen von Bibellesern. „Blut“ ist und war ein fester Bestandteil der Bibel, der sich bis zur Kreuzigung Jesus Christus wie ein blutroter Faden durch die Bibel zieht. Wenn dann plötzlich irgendwo (angebliches) Blut von Himmel als Regen oder Schnee fällt, oder Gewässer zu Blut werden, horchten die Menschen auf. Vor allem im Mittelalter, in dem die Gesellschaft von Aberglauben, ängstlicher Gottesfurcht und den Lehren der katholischen Kirche bestimmt war. Die Angst vor irgendwelchen Strafen Gottes war Alltag.

Blutquellen und blutender Regen

Selbst heute noch tauchen immer wieder Berichte auf, dass es „Blut geregnet“ haben soll. Roter Regen, den Naturwissenschaftler je nach Fall unterschiedlich deuten. Oft zitiert wird hier Sand aus der Sahara, der den Regen rötlich einfärbt. Wobei man bei dieser Färbung eigentlich nicht wirklich von „blutrot“ sprechen kann.

Wenn aber Wasser aus dem Inneren der Erde plötzlich zu Blut geworden sein soll, wurde es ganz unheimlich. Die meisten Menschen hatten vor Jahrhunderten zumindest von ihren Predigern von den blutigen Ereignissen beim Exodus gehört. Selber lesen konnten die wenigsten Menschen. So schwebte die Angst vor Plagen und Strafen des Himmels immer über den Menschen. Alternativ konnten diese auch von Hexen oder bösen Zauberern herbeigeführt werden, die sich mitten unter ihnen im Verborgenen aufhielten.

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So auch geschehen im Juli 1550 in Deutschland zwischen den Städten Halle und Merseburg. Ein Flugblatt berichtet und illustriert (s. Ausschnitt im Titelbild), dass sich hier unverhofft eine „Blutquelle“ in der Erde aufgetan habe. Erschienen ist das Flugblatt in Nürnberg; vermutlich 1550 von Hans Weigel (Hanns weygel), und es wird heute in der Zentrabibliotkek Zürich verwahrt (Archiv-Nr.: PAS II 2/21). Es zeigt die sich geöffnete Blutquelle, um die drei Menschen staunend und sicherlich auch ängstlich herum stehen. Im Begleittext wird in einem Gebet der Herr um Gnade und Barmherzigkeit in Anbetracht des unheilverkündenden Wunders gebeten.

Aberglaube und Naturwissenschaft

„Etlich hundert Personen edel und nobel“ haben dieses „erschrecklich Wunder“ gemeldet, so das Flugblatt. Auch das „Augsburger Wunderzeichenbuch“ (s. a. Videos unten) von 1550 dokumentiert dieses seltsame Ereignis. Illustriert mit einem sehr ähnlichen Bild, so dass den Autoren sicher das Bild von Weigel aus Nürnberg als Quelle und Vorlage diente.

Heute lässt sich natürlich nicht mehr sagen, was 1550 die wahre Natur dieser „Blutquelle“ war. Mit naturwissenschaftlichen Methoden könnte man heute wahrscheinlich sehr einfach durch eine Probe dieses „Blutes“ die Ursachen bestimmen. Vielleicht eine Art Alge oder eine Zerfallsstoff einer solchen? Denn das wird heute zum Teil auch als Ursache für das Blutwasser beim Exodus angeführt.

Interessant ist aber, das solche „Blutquellen“ im Mittelalter alles andere als selten gewesen sein sollen. Alle wurden als böses Zeichen Gottes gedeutet und immer als Warnung interpretiert. Um das Jahr 1000 waren diese „Himmelszeichen“ offenbar besonders häufig anzutreffen. Obwohl kaum ein Jahr verging, in dem nicht irgendwo Blut vom Himmel regnete oder sich Wasserquellen in Blut verwandelt haben sollen. Zumindest wenn man in das Werk „Passat-Staub und Blut-Regen ein grosses organisches unsichtbares Wirken und Leben in des Atmosphäre“ von Dr. Christian G. Ehrenberg schaut. Ein naturwissenschaftliches Werk aus dem Jahre 1849, als rationale Wissenschaft längst göttlichen Aberglauben ablöste.

Unheimliche Wunderzeichen

Ein paar ausgewählte Beispiele:

  • 990: Blut regnete vom Himmel, das „sowohl an dem Fleisch als an Kleidern und Steinen so fest klebte, dass mans mit Wasser nicht abwaschen“ konnte.
  • um 990: Im Vorfeld der Kreuzzüge sollen „ganze Blutströme geflossen“ und „Blut aus frischem Brot“ gekommen sein.
  • 1009: Am Palmsonntag fielen „an verschiedenen Orten rothe Tropfen wie Blut aus der Luft“. Etwas später haben drei Tage lang Sonne und Mond „ein garausenvolles Ansehen“ gehabt, da „ein Höhrauch“ sie verdeckte.
  • 1010: 25 Tage lang sprudelte eine Blutquelle, die im Laufe der Zeit für „jedermann augenscheinlich einen nahen Sumpf“ nährte.
  • 1011 „Ist (…) ein Wasserbrunnen in Blut berwandelt worden“.
  • 1017: Im Juni „fiel ein dreitägiger Blutregen“ nieder, „der wenn er auf die Haut der Menschen oder auf Steine fiel nicht abgewaschen werden konnte, aber von Holz vertilgbar war“.
  • 1056: „Bei heiteren Himmel“ fiel nachts so weit das Auge reichte roter Schnee.

Diese Liste ließe sich endlos fortsetzten. Vor und nach dem Jahr 1000 nach Christus. Bemerkenswerte scheinen neben „Blutquellen“ aber auch jene „Blutregen“ zu sein, die sich nicht abwaschen ließen. Durch Winde herangetragener roter Staub, der sich mit Wasser in der Atmosphäre verbindet und als roter Regen niedergeht, sollte eigentlich einfach abzuwaschen sein. Warum in diesen und vielen anderen Fällen nicht? Oder warum kommt Blut aus frischem Brot? Sind Mikroorganismen der Grund? Oder Insekten, was auch schon im 19. Jahrhundert spekuliert wurde?

Und bei angeblichen Blut aus Brot musste der gottesfürchtige Zeuge fast schon zwangsläufig eine Verbindung zum neuen Testament und Jesus herstellen. Wie sagt man so schön? Wunder gibt es immer wieder …

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VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 56: Megaprojekt bemannte Mars-Landung: NASA-Pionier Jesco von Puttkamer 1997 im Interview

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VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 56: Megaprojekt bemannte Mars-Landung (Bilder: NASA/gemeinfrei)
VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 56: Megaprojekt bemannte Mars-Landung (Bild: NASA/gemeinfrei)

Es ist der Traum vieler Weltraumbegeisteter: Die Landung der ersten Menschen auf dem Planeten Mars! Davon träumen nicht nur Science-Fiction-Fans seit vielen Jahrzehnten, sondern zum Beispiel auch Ingenieure und Wissenschaftler der NASA seit langem. So wie der deutsche Pionier Jesco von Puttkamer, der schon unter Wernher von Braun für die NASA arbeitete. In dieser Folge der Grenzwissenschaft Classcic Videos aus dem Jahr 1997 schildert er umfangreich diese Träume und konkreten Pläne.


Menschen auf dem Mars

Seit jeher fasziniert der Planet Mars die Menschen. Kein anderer Himmelskörper in unserem Sonnensystem übt eine derart starke Faszination aus. Mit Ausnahme des Monde vielleicht. Doch wann werden endlich die ersten Menschen ihren Flug zum Mars antreten? Wann werden wir diese fremde Welt besiedeln oder dort das viel gesuchte Leben finden?

Diese Fragen werden seit Jahrzehnten gestellt. Nicht nur von Phantasten aus der Science-Fiction, sondern auch von ganz nüchternen Wissenschaftlern. Einer von ihnen war der 2012 verstorbene deutsche Raumfahrtingenieur Jesco von Puttkamer, der 1962 zur NASA stieß. Dort arbeitete er zusammen mit dem legendären Pionier Werner von Braun am Programm „Apollo“ der Raumfahrtbehörde. Damit letztlich nach der Verwirklichung der Mondlandungen der NASA.

In diesem Folge Nummer 56 der Grenzwissenschaft Classic Videos steht von Puttkamer zu Fragen einer bemannten Landung auf dem Mars und Raumfahrt allgemein „Rede und Antwort.“ Über vergangene und zukünftige Projekte der Raumfahrt und der NASA. Aber auch über vergangene Missionen ins All und Rückschläge der Raumfahrt. Das Interview ist von 1997 und damit aus einer zeit, als der Mars im Fokus der Öffentlichkeit stand. Gründe waren die Mars-Mission „Pathfinder“, Hollywood-Filme über den Roten Planeten und auch die Entdeckung von mutmaßlichen Spuren von Mars-Leben in dem Meteoriten ALH 84001.

Im Vergleich zu den bunten und aktionreichen Dokumentationen von heute (aber auch durchaus damals) mag sich der ein oder andere wundern, dass tatsächlich in den 1990er Jahren eine Sendung wie diese im TV gesendet wurde …

Bleibt neugierig …

Classic-Video Nr. 56 auf YouTube bei Mystery Files

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