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Jetzt also doch eine Sensation? Geheimkammern im Grab des Tutanchamun könnte es nun doch geben +++ Video +++

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VIDEO: Jetzt also doch eine Sensation? Die Geheimkammern im Grab des Tutanchamun soll es nun doch geben (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Jetzt also doch eine Sensation? Die Geheimkammern im Grab des Tutanchamun soll es nun doch geben (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie in mehreren YouTube-Videos und Blog-Artikeln bereits berichtet (s. Link HIER), streiten sich Archäologen seit rund fünf Jahren um mutmaßlich unentdeckte Kammern oder Räume im Grab des Pharao Tutanchamun. Es wäre ein Jahrhundertfund der Ägyptologie im Tal der Könige. Mal werden angeblich neue Hinweise auf diese Geheimkammern gefunden, mal soll es sie dann doch nicht geben. Nun geht das Rätselraten der Archäologen in die neuen Runde. Denn wie aktuell berichtet wird, soll es diese verborgenen Kammern jetzt vielleicht doch geben. Hintergründe dazu, und was die neuesten Messungen und Untersuchungen an Tutanchamuns Grab ergaben, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Geheimkammern im Grab des Tutanchamun: Der ewige Streit?

Das Rätselraten und Spekulieren in der Archäologie geht weiter: Wie aktuell berichtet wird, soll es nun doch Geheimkammern im Grab von Pharao Tutanchamun im Tal der Könige in Ägypten geben! Verborgene Räume, die im Idealfall seit über 3.000 Jahren verschlossen sind und für die Archäologie ein Fund des Jahrhunderts wären.

Seit der Archäologe Nicholas Reeves 2015 nach Untersuchungen des Grabes von Tutanchamun mit der Vermutung an die Öffentlichkeit ging, dass es noch weitere versteckte Kammern im Grab geben könnte, reißen die Diskussionen nicht a. Und das, obwohl bereits bekannt gegeben wurde, dass es diese Geheimkammern nicht gibt.

Wie in mehreren YouTube-Videos und Blog-Artikeln bereits berichtet (s. Link HIER), streiten sich die Experten seit fünf Jahren um diese unentdeckten Kammern oder Räume. Man ist sich nicht einig, wie die mittels Georadar und anderen Untersuchungen gewonnenen Daten zu deuten sind.

Für die einen sind es klare Hinweise auf „Anomalien“ und „das da was ist“. Andere sehen hier keinerlei Anzeichen für Hohlräume. Und Archäologe Reeves vermutet weiterhin dort möglicherweise das Grab der legendären König Nofretete. Viele Vermutungen und Spekulationen. Eine scheinbar endlose Geschichte.

Hintergründe dazu, und was die neuesten Messungen und Untersuchungen ergaben, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

Video vom 21. Feb. 2020 auf Fischinger-Online

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Neue Ergebnisse bei der Suche nach Geheimkammern im Grab des Tutanchamun vorgestellt: Es gibt sie nicht! +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Die Suche nach den Geheimkammern im Grab des Tutanchamun: Neue Ergebnisse sagen: es gibt sie nicht! (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Die Suche nach den Geheimkammern im Grab des Tutanchamun: Neue Ergebnisse sagen: es gibt sie nicht! (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Gibt es im Grab des legendären Pharao Tutanchamun im Tal der Könige versteckte Räume und Geheimkammern? Liegen hier noch Schätze oder sogar die Königin Nofretete verborgen? Diese und ähnliche Spekulationen der Forscher und des Archäologen Nicholas Reeves sorgen seit Jahren für Diskussionen. Untersuchungen mittels Bodenradar und anderer Spuren im Grab selber sollen für diese verborgenen Kammern sprechen, wie ich bereits in zwei YouTube-Videos (HIER & HIER) und auf diesem Blog mehrfach berichtete. Nun aber liegen die neuen und “endgültigen” Ergebnisse der Untersuchungen vor: Es gibt keine Geheimkammern, hieß es jüngst aus Ägypten. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video bei YouTube!


 

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Geheime Räume im Grab des Pharao Tutanchamun im Tal der Könige gefunden! Bisher unbekannte Geheimkammern im Grab des Pharao entdeckt.

So oder so ähnlich klangen Meldungen, die seit drei Jahren die Runde in der Presse machten. Angeblich haben Forscher in der Grabkammer des Pharao Tutanchamun Hinweise auf versteckte Räume entdeckt, hieß es (mehr dazu HIER, HIER & HIER auf diesem Blog).

Im Februar 2018 begann eine neue Untersuchung auf der Jagd nach den Geheimkammern. Versteckte Räume – Ja oder Nein?! Das sollte dabei endgültig geklärt werden (s. Video HIER) Jetzt liegen die Ergebnisse vor und machen den Spekulationen und Träumereien von Schätzen ein Ende: Es gibt keine verborgenen Kammern im Grab des Tutanchamun!

Das teilten die Forscher in Kairo mit. Mehr dazu in diesem Video.

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Geheimkammern im Grab des Tutanchamun: Gibt es sie – Ja oder Nein? Forscher suchen nun die endgültige Klärung! +++ YouTube-Video +++

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Die Geheimkammer im Grab des Tutanchamun: gibt es sie ja oder nein? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Die Geheimkammer im Grab des Tutanchamun: gibt es sie ja oder nein? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Geheime Räume im Grab des Pharao Tutanchamun gefunden! Bisher unbekannte Geheimkammern im Tal der Könige entdeckt. Diese Meldungen machten vor 2 Jahren die Runde in der Weltpresse. Angeblich seien damals mittels Bodenradar und Hinweisen in der Grabkammer des Pharao Hinweise auf versteckte Räume entdeckt worden. Auf diesem Blog und in einem YouTube-Video habe hatte ich darüber bereits mehrfach berichte. Dann wurde es still um die Spekulationen der Forscher und des Archäologen Nicholas Reeves. Bis jetzt! Derzeit sind Wissenschaftler aus Italien dabei, die Frage nach den Geheimkammern des Tutanchamun abschließend und endgültig zu klären. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Channel!


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Aktuell sind Wissenschaftler aus Turin in Italien um Franco Porcelli dabei, am Grab des Tutanchamun unweit von Luxor die Frage nach den Kammern endgültig zu beantworten.

Ob es diese Geheimkammern im Königsgrab mit der Bezeichnung “KV 62” wirklich gibt? Das soll nach Abschluss der (Radar-)Untersuchungen „zu 99 Prozent“ beantwortet sein.

Versteckte Räume – Ja oder Nein?!

Die Forschungen bleiben spannend, wie Ihr es in diesem neuen Video von Grenzwissenschaft & Mystery Files erfahrt!

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Das Rätsel um die (mutmaßlichen) Geheimkammern im Grab von Tutanchamun: Es soll endgültig geklärt werden!

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Das Rätsel um die (mutmaßlichen) verborgenen Kammern im Grab von Tutanchamun: kommt jetzt die endgültige Klärung? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Das Rätsel um die (mutmaßlichen) verborgenen Kammern im Grab von Tutanchamun: kommt jetzt die endgültige Klärung? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Seit geraumer Zeit wir im Tal der Könige in Ägypten von einer  „Entdeckung des Jahrhunderts” gesprochen, die sich im 3.300 Jahre alten Grab des Pharao Tutanchamun anbahnen könnten. Scans der Wände in dieser weltbekannten Grabstätte von einem Team um dem Archäologen Nicholas Reeves würden auf bisher verborgene Kammern in dem Grab hindeuten. Doch bisher warten Fachwelt und interessierte Laien gleichermaßen auf handfeste Fakten und auf neue Untersuchungen und Ergebnisse, wie ich zum Beispiel im Mai 2016 hier ausführte. Das soll sich nach einem Bericht jetzt ändern und eine “finale Jagd” nach diesen Geheimkammern soll das Mysterium entgültig klären. Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Beitrag des Phantastischen.

Continue reading Das Rätsel um die (mutmaßlichen) Geheimkammern im Grab von Tutanchamun: Es soll endgültig geklärt werden!

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Das Grab des Tutanchamun und die mutmaßlich verborgenen Kammern bewahren ihr Geheimnis: Ein drittes Forscherteam könnte das Rätsel klären

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Neue Untersuchungen - Das Grab des Tutanchamun bewahrt weiter sein Geheimnis (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
Die weltberühmte Totenmaske des Tutanchamun – doch sein Grab bewahrt weiter sein Geheimnis (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Der “Fluch des Pharao”? Die stattgefundenen Untersuchungen und Bodenradarmessungen im Grab des Tutanchamun im ägyptischen Tal der Könige, die auf zwei “verborgene Kammern” hindeuten könnten, geben weiter Rätsel auf. Auf einer Pressekonferenz am 8. Mai in Kairo gaben die Wissenschaftler um den Ägyptologen Nicholas Reeves bekannt, dass die Datenlage der Analysen dieser vermuteten Geheimkammern nach den neueren Scans nicht mehr zu eindeutig sei, wie es noch am 17. März aus Ägypten hieß. Da sprach man noch von “90 prozentiger Sicherheit”. Nun soll sich möglicherweise ein drittes Team auf die Suche nach den bis dato unbekannten Räumen im Grab KV 62 im Tal der Könige machen.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Von der Möglichkeit, dass man hier eine “Sensation des Jahrhunderts” entdeckt haben könnten, sprachen die Archäologen um Nicholas Reeves noch vor wenigen Wochen. Reeves glaubt, dass es Hinweise gebe, dass hinter den prachtvoll bemalten Wänden im Grab des vor rund 3.300 Jahren verstorbenen Pharaos Tutanchamun zwei versteckte Kammern existieren könnten. Vielleicht mit Schätzen und sogar der Mumie der Königin Nofretete, die der Entdecker des Grabes 1922 schlicht nicht gefunden hat. Obwohl Howard Carter zahllose Grabbeigaben aus dem Grab KV 62 des Tutanachamun bergen konnte, scheint es dort noch mehr zu geben.

Das zumindest wird seit länger Zeit spekuliert, wie ich auf diesen Seiten berichtete und in dem unten erneut eingebundenen YouTube-Video vom 19. März 2016.

“Sensation des Jahrhunderts” erneut verschoben – oder aufgehoben?

Für den Mai kündigten Antikenminister Khaled al-Anani und Nicholas Reeves an, dass auf einem Symposium mit internationalen Experten detailliert über das weitere Vorgen in dieser Angelegenheit beraten werden müsse. Erst dann herrscht mehr Klarheit ob man tatsächlich zwei Geheimkammern gefunden habe und vor allem wie diese weiter erforscht werden können.

Das Grab des Tutanchamun und die geheimen Kammern: Mögliche Sensation verschoben (Bilder: gemeinfrei / Montage L. A. Fischinger)
Meldung vom 1. April 2016: Das Grab des Tutanchamun und die geheimen Kammern: Mögliche Sensation verschoben (Bilder: gemeinfrei / Montage L. A. Fischinger)

Am 8. Mai wendete sich jedoch das Blatt ein wenig. Die neuen Scans konnten die ersten Untersuchungen mit den Hinweisen auf zwei weitere Kammern im Grab nicht klar bestätigen. Die ersten Ergebnisse des Radarexperten Hirokatsu Watanabe vom November 2015 schienen vielversprechend zu sein und eben auf zwei weitere Hohlräume hinzuweisen. Mamdouh Eldamaty, damals Antikenminister, war sich der Sache sogar 90 Prozent sicher.

Geheimkammern – ja oder nein?

Das Untersuchungsteam der “National Geographic Society”, das mit einer erneuten Untersuchung des Grabes des Tutanchamun beauftragt wurde, bremst nun die Euphorie. Entweder seien die gewonnen Daten des Bodenradar unklar oder unbrauchbar. Auch ein Bodenradar hat seine Grenzen und ebenso sind hier vielleicht natürlich Höhlungen bei den Messungen gefunden worden.

In Kairo hieß es am 8. Mai auf der Tagung zu den Resultaten der beiden Untersuchungen, dass man überlege nun ein drittes Team mit einer erneuten Untersuchreihe zu beauftragen. Im Grunde genommen steht derzeit Aussage gegen Aussage, was die beiden Geheimkammern im Grab des Pharao angeht. Hirokatsu Watanabe, der schon länger im Tal der Könige arbeitet und über 40 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet hat, seine Ergebnisse sagen “Ja” – die Ergebnisse der Experten “National Geographic Society” hingegen sagen eher “Nein” zu weiteren Räumen.

Also heißt es auch bei diesem archäologischen Mysterium weiterhin: abwarten …

Mehr zu den Hintergründen in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal vom 18. März 2016:

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Das Grab des Tutanchamun und die geheimen Kammern: Mögliche “Entdeckung des Jahrhunderts” nach neuen Untersuchungen verschoben

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Das Grab des Tutanchamun und die geheimen Kammern: Mögliche Sensation verschoben (Bilder: gemeinfrei / Montage L. A. Fischinger)
Das Grab des Tutanchamun und die geheimen Kammern: Mögliche Sensation verschoben (Bilder: gemeinfrei / Montage L. A. Fischinger)

Seit einigen Stunden ist es offiziell: Die für heute angekündigten Neuigkeiten rund um die beiden möglicherweise verborgenen Geheimkammern im Grab des Pharao Tutanchamun sind für geraume Zeit verschoben worden. Nach über zehn Stunden der Untersuchungen und Scans im Tal der Könige in Ägypten ist man vorerst nicht viel weiter gekommen. Von einer “Entdeckung des Jahrhunderts“, wie spekuliert wurde, kann bisher noch keine Rede sein bzw. man hüllt sich lieber in Schweigen. Weitere Untersuchungen und wissenschaftliche Vorgehensweisen müssen in den kommenden Wochen vorgenommen und abgestimmt werden. Erst nach Auswertung aller Fakten sollen die genauen Ergebnisse folgen. Und das ist sicherlich auch angemessen, da sich nach rund 3.300 Jahre des Schweigen kaum jemand eine Holtadipolta-Archäologie wünscht. Wie es weitergehen soll erfahrt Ihr hier.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Heute haben wir zwar den 1. April, aber dennoch sollte heute in Ägypten eine mögliche Sensation bekannt gegeben werden. Wie ich in meinem YouTube-Video “Sensationeller Fund in Ägypten? Die versteckten Kammern im Grab des Tutanchamun und die Spekulationen um Schätze und Königin Nofretete” vom 18. März berichtet habe (s. Video unten), spricht einiges dafür, dass im weltbekannten Grab des Pharao Tutanchamun zwei bisher unentdeckte Kammern geben könnte. Was sich daran befindet bleibt aber weiterhin pure Spekulation!

Das Grab des Tutanchamun bleibt vorerst rätselhaft

Die angekündigten neuen Untersuchungen im Grab KV 62, dem Grab des Tutanchamun, im Tal der Könige sind zwar nach 11 Stunden beendet worden, doch die Ergebnisse halten die Forscher um den Ägyptologe Nicholas Reeves vorerst “unter Verschluss”. Nicht weil man etwas bei den vermuteten Geheimkammern zu verheimlichen hat, sondern weil die Auswertung der Daten der Scans noch einige Zeit in Anspruch nehmen würde.

Ist das Thema "Geheimkammern in den Pyramiden" bald endgültig geklärt? Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: „Scan Pyramids Mission“: Ist das Thema “Geheimkammern in den Pyramiden” bald endgültig geklärt? (Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Eigentlich auch nicht verwunderlich, da der ägyptische Antikenminister Khaled al-Anani mitteilte, dass die Untersuchungen in der Nacht zuvor rund 11 Stunden gedauert habe. Diese Ergebnisse müssen erst einmal analysiert und bewertet werden, was sicherlich keine Sache von wenigen Stunden nach der eigentlichen Untersuchung sein kann.

Etwa eine Woche seien für die Auswertung der neuen Scans und Radarbilder noch nötig, so Antikenminister Khaled al-Anani am 1. April in Luxor. “Nichts wird vor der Untersuchung der Scans bekanntgegeben, um wissenschaftliche Glaubwürdigkeit sicherzustellen”, unterstrich der Minister. Erst dann werde es weitere Schritte geben.

Der Minister kündigte in Ägypten an, dass nach der Interpretation und Bewertung der neu gewonnen Daten erneut weitere Scans und Untersuchungen im Tal der Könige folgen sollen. Ende April könne es soweit sein. Außerdem betonten Khaled al-Anani und Nicholas Reeves heute, dass es erst im Mai ein Symposium mit internationalen Experten geben muss, in dem detailliert über das weitere Vorgen in dieser Angelegenheit beraten werden soll.

Einfach ein Loch bohren?

Einfach ein Loch bohren und eine Kamera hindurch schieben entspricht nicht einer wissenschaftlichen Vorgehensweise. Das wissen wir spätestens seit Zahi Hawass seiner Aktion mit der “Öffnung des Sperrsteins” am Ende des Gantenbringschachtes in der Cheops-Pyramide von Gizeh am 17. September 2002. Obwohl diese Technik mit Sicherheit auch beim Grab des Tutanchamun eingesetzt werden kann. Aber “wir müssen uns sicher sein. 100 Prozent”, so Minister Khaled al-Anani.

Auch wenn die neuen Forschungen die bisherigen Resultate über zwei verborgene Kammern oder Räume im Grab KV 62 weiter zu untermauern scheinen, ist man eigentlich genauso schlau wie bisher. Zumindest was all die Spekulationen in den Medien angeht, die von einem Grab der Königin Nofretete, der Gemahlin des Pharao Echnaton, bis zu unsagbaren Schätzen reichen, ist man kein Stück weiter.

Holtadipolta-Archäologie möchte auch sicher niemand.

Vor fast 100 Jahren wurde das Grab des Tutanachamun durch Howard Cater erst entdeckt. Rund 3.300 Jahre blieb es im Sand Ägyptens verborgen. Da können wir uns ruhig noch einige Wochen oder sogar Monate gedulden, bis endlich die “Sensation des Jahrhunderts” ans Licht kommt …

Video: Die versteckten Kammern im Grab des Tutanchamun und die Spekulationen um Schätze und Königin Nofretete

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+++YouTube-Video+++ Sensationeller Fund in Ägypten? Die versteckten Kammern im Grab des Tutanchamun und die Spekulationen um Schätze und Königin Nofretete (Plus Exkurs: Alien-Leichen der Nazis in Russland gefunden?)

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Sensationeller Fund in Ägypten? Über die Geheimkammern im Grab des Tutanchamun (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
Sensationeller Fund in Ägypten? Über die Geheimkammern im Grab des Tutanchamun (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Sensationelle Entdeckung in Ägypten! Geheimkammern im Grab des Tutanchamun! Grabkammer der Königin Nofretete gefunden?! Unbekannte Räume im Tal der Könige entdeckt. So oder so ähnlich geht es gerade durch die Weltpresse, nachdem am 17. März 2016 in Kairo bekannt gegeben wurden, dass Archäologen mit „90 prozentiger Sicherheit“ zwei bis dato unbekannter Räume im Grab des Königs Tutanchamun nachgewiesen habe. Verborgen hinter reich bemalten Wänden und mit unbekanntem Inhalt. Die Spekulationen boomen – trotz dürftiger Faktenlage. Auf vielfachen Wunsch von Euch fasse ich den Stand der Dinge in diesem YouTube-Video auf meinem Kanal einmal zusammen.

Plus einen Exkurs zu einem vollkommen anderen und fragwürdigen Thema …


 

+++ Update 8. Mai 2018 HIER +++

+++ Update 8. Februar 2018 HIER +++

+++ Update 17. Februar 2017 HIER +++

+++ Update 10. Mai 2016 HIER +++

+++ Update 1. April 2016 HIER +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was hat es mit den neuen Funden im Grab des legendären und 1922 von Howard Carter im Tal der Könige bei Luxor in Ägypten entdeckten Pharao Tutanchamun auf sich? Was sind die beiden bisher vollkommen unbekannten Räume hinter zwei der Wände des Grabes KV 62?

In diesem Video erfahrt Ihr dazu alle Hintergründe und weitere Details zu den derzeit durch die Medien gehenden Meldungen.

Am Ende des Videos findet Ihr als Exkurs ein zweites Thema:

Alien-Leichen ,der Nazis‘ in Russland gefunden“? Denn auch zu dieser neu gepuschten und derzeit Kreise ziehenden Mystery-Meldung aus dem Kaukasus gibt es ein paar Worte anzumerken …

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Wie genau ist die C14-Datierung? Wissenschaftler weisen zum Teil erhebliche Abweichungen bei Radiokarbondatierungen nach

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Wie genau ist die C14-Datierung? Wissenschaftler weisen Abweichungen der Radiokarbondatierungen nach - die erheblich sein können (Bilder: PixaBay/gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)
Wie genau ist die C14-Datierung? Wissenschaftler weisen Abweichungen der Radiokarbondatierungen nach – die erheblich sein können (Bilder: PixaBay/gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

Die Radiokarbondatierung, auch C14-Datierung genannt, ist eine “Allzweckwaffe” für all jene, die das Alter von organischen Material bestimmen wollen. Vor allem sind das natürlich Archäologen, die mittels C14-Analysen von kohlenstoffhaltigen Funden wie Holz oder Knochen deren Alter ermitteln. Wie alle Datierungen hat aber auch C14 seine Fehler und Grenzen. Und diese sind in der Wissenschaft durchaus bekannt. Doch wie stark Radiokarbondatierungen von archäologischen Funden von anderen zeitlichen Einordnungen abweichen können, zeigt jetzt ein neue Studie. Und diese Abweichungen haben durchaus einen großen Einfluss auf die Geschichtsschreibung der frühen Hochkulturen, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt.


Die Radiokarbondatierungen (C14)

Archäologen bedienen sich bei ihrer Arbeit verschiedensten Methoden, um einen Fund oder ein Artefakt in einen zeitlichen Rahmen einzuordnen. Neben dem jeweiligen Fundkontext sind das unter anderem auch schriftliche Zeugnisse und Aufzeichnungen aus der Vergangenheit.

Zu diesen Methoden kam rund 70 Jahren die Naturwissenschaft mit der Radiokarbondatierung, die man allgemein auch C14-Datierung nennt. Entwickelt wurde sie schon 1946 von dem Chemiker und Physiker Willard Libby in den USA, der dafür 14 Jahren den Nobelpreis für Chemie bekam. Seit dem ist die C14-Datierung eine „Allzweckwaffe“ der Archäologie und anderer Untersuchungen.

Mit dieser Datierungsmethode wird der radioaktive Zerfall der C14-Atome in kohlenstoffhaltigen Material gemessen. Vor allem natürlich in organischen Material wie Holz oder Holzkohle, Knochen oder Pflanzenresten. Diese neben zu Lebzeiten das natürlich zerfallende C14 aus der Atmosphäre auf und reichen es so immer wieder neu an. Sterben diese, endet auch die natürliche Aufnahme und damit die Erneuerung von C14 des Organismus. Es zerfällt immer weiter innerhalb des Materials bzw. der Lebewesen, was mittels der Radiokarbondatierung gemessen werden kann.

Die bekannte „Halbwertzeit“ beträgt im Fall von C14 exakt 5.730 Jahre (+/- 40 Jahre). Zum Vergleich: Das Iod 131-Isotop hat eine Halbwertzeit von nur 8 Tagen – Tellur 128 benötigt unfassbare 7 Quadrillionen Jahre. Weit länger als das Universum überhaupt alt ist …

Anhand der Bestimmung des C14-Zerfalls einer Probe kann so der Forscher im Labor bestimmen, wann die natürliche C14-Aufnahme dieser stoppte. Also, wann das „Objekt“ gestorben ist. Entdeckt irgendwo auf der Welt ein emsiger Archäologe menschliche Überreste in einem Grab, kann so anhand der Knochen das Alter dieser Reste ermittelt werden.

Vorausgesetzt, dass die organische Probe sachgemäß gewonnen, verpackt und analysiert wurde. Das heißt, dass sie nicht im Nachhinein durch äußere Einflüsse kontaminiert wurde.

Allzweckwaffe C14-Datierung

Denn das ist immer wieder ein Kritikpunkt bei der längst bewährten C14-Datierung. Nicht nur dann, wenn ein ermitteltes Alter eines Objektes nicht den Erwartungen entspricht. Das Grabtuch von Turin, das viele Menschen für das Leichentuch Jesus Christus halten, ist dabei wohl das bekannteste Beispiel. Auch diese heilige Reliquie wurde 1988 mittels C14 datiert.

Heraus kam nach der Analyse der Proben, dass das Turiner Grabtuch im Mittelalter entstanden sein muss. Also ist es zumindest nach dieser Datierung eindeutig eine Fälschung. Für viele Gläubige und Grabtuch-Forscher ein Schock. Sie vermuten – nicht ganz zu Unrecht – eine Kontaminierung der Proben, weshalb die Diskussion um das Leichentuch Christi bis heute hitzig geführt wird (s. a. HIER, HIER , HIER & Video HIER).

Natürlich zweifeln verschiedene Seiten immer wieder an der Genauigkeit der C14-Analysen. Aus den unterschiedlichsten Gründen und nicht nur aus religiösen Motiven, wie beim Turiner Grabtuch. Vielfach wird diese wissenschaftliche Methode sogar komplett abgelehnt. Und zwar wird sie vor allem in der Grenzwissenschaft oder „alternativen Geschichtsschreibung“ gerne „verteufelt“.

Natürlich nicht immer und grundsätzlich, doch lässt sich diese Ablehnung nicht selten erkennen. Dabei ist der Kern der Kritik von dieser Seite praktisch immer gleich. Gräbt ein Archäologe irgendwo nahe, bei oder sogar direkt unter einer uralten Stätte ein mittels C14 datierbares Objekt aus, sagt deren Alter nichts über das „wahre Alter“ der jeweiligen Stätte. So das Hauptargument der Kritik innerhalb der „alternativen Historiker“.

Bekannte Beispiele sind die Pyramiden von Gizeh (die bereits mehrfach mittels C14 datiert wurden), die Ruinenstätte von Tiahuanaco und Puma Punku in Bolivien, Stonehenge und andere Anlagen der Megalithkultur, Baalbek im Libanon oder auch Bauten der Inka in Peru.

Bei den Ruinen von Göbekli Tepe in Anatolien hingegen, die ganz offiziell mit C14 auf ein sensationelles Alter bis zu 12.600 Jahren datiert wurden, wird die Radiokarbonmethode akzeptiert …

Schwankungen der Radiokarbondatierung

Bis ins Unendliche funktioniert die C14-Datierung letztlich aber auch nicht. Zeitlich lässt sie sich im Bereich zwischen 300 und rund 60.000 Jahren nutzen. Mit unterschiedlicher Genauigkeit. Vereinfacht gesagt, wird diese Methode mit zunehmenden Alter der datierten Proben ungenauer. Bei einem beprobten Fundstück, dass mehrere Zehntausend Jahre alt ist, ist allerdings eine Abweichung von angenommen 1.000 Jahren zum wahren Alter unerheblich.

Mehr oder weniger, denn ob vor 41.000 Jahren ein Feuer in einer Höhle in Süddeutschland brannte, oder sich hier „erst“ vor 40.000 Jahren jemand wärmte, wird die Geschichtsschreibung nicht sonderlich ändern.

Ganz anders sieht es auf, wenn man nur einige Jahrtausende in die Vergangenheit schaut. Etwa zu den ersten großen Zivilisationen der Menschheit am Nil oder in Mesopotamien. Eine Abweichung von nur 50 Jahren kann hier ganz erhebliche Konsequenzen für die Geschichtsschreibung, Altertumsforschung und Archäologie haben!

Mit der Radiokarbondatierung festgestellte Altersangaben können etwa einer alten aufgezeichneten Chronologie widersprechen. Ob ein Pharao in Ägypten vor 3.000 Jahren 50 Jahre früher oder später lebte und regiert, macht einen deutlichen Unterschied.

Um eine möglichst genaue Datierung sicherzustellen, bedienen sich Archäologen und Naturwissenschaftler auch verschiedener Methoden der „Kalibrierung“. Zumal auch der natürliche Anteil von C14 in der Erdatmosphäre Schwankungen unterliegt. Abhängig von der kosmische Strahlung, die unseren Planeten permanent aus dem All trifft. Probates Mittel ist für die Forscher unter anderem die Dendrochronologie, also die bekannte „Baumringdatierung“. Wissenschaftler nutzen dazu verschiedene standardisierte Jahresringtabellen und Vergleichskurven, die in unterschiedlichen Regionen der Erde durch die Jahresringe von Bäumen erstellt wurde.

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Wie exakt die Datierung auch mit Hilfe der C14-Kalibrieurng letztlich ist, weiß niemand ganz genau. Abweichungen und Unsicherheiten sind immer Teil der Analysen und werden auch immer in den Untersuchungsberichten der entsprechenden Proben benannt.

Wissenschaftler um den Archäologen Professor Sturt W. Manning von der Cornell University in Ithaca veröffentlichten kürzlich genau zu diesem Problem in „Science Advances“ (18. März 2020) eine neue Studie. Sie kommen zu dem eindeutigen Ergebnis, dass es zum Teil signifikante Abweichungen in den C14-Datierungen und entsprechenden Abgleichungen gibt.

Je nach Region auf der Nordhalbkugel, die mit derselben „Baumring-Kalibrierung“ vorgenommen wurden. Altersbestimmungen in Zentraleuropa unterscheiden sich mit dieser Methode deutlich von jenen, die im Mittelmeerraum oder Ägypten vorgenommen wurden, so die Forscher. Radiokarbondatierungen widersprechen auch häufig dem Alter, das entsprechende Artefakte nach historischen Aufzeichnungen oder Dokumenten haben müssten. Archäologe Manning:

Eine einzige Kalibrierungskurve für die nördliche Hemisphäre bildet seit fünf Jahrzehnten die Grundlage für die Radiokarbondatierung in Europa und im Mittelmeerraum und legt den Zeitrahmen für die Vorgeschichte fest. In dem Maße, wie die Messgenauigkeit zunimmt, wachsen auch die Hinweise für kleine, aber substanzielle regionale (teilweise wachsende) Abweichungen in den Radiokarbondaten des gleichen Jahres.

Die Altersbestimmung zu korrigieren, könnte daher auch unsere Sicht der Geschichte verändern und das Wissen darüber, welche Gruppen wann dazu beitrugen, die klassischen Zivilisationen zu prägen.“

Manning und sein Team untersuchten für ihre Studie unter anderem Holz aus Norditalien, Deutschland und Zentralanatolien, das aus dem 1. und  2. Jahrhundert vor Christus stammt, sowie andere Proben. Schon dabei zeigten sich Abweichungen in der Datierung von bis zu 31 Jahren in Baumringen aus ein und demselben Jahr. „Dieses wiederkehrende Phänomen untergräbt die Relevanz der C14-Kalibrierungskurve mittlerer Breite für die Chronologie im Mittelmeerraum“, so die Forscher in ihrer Studie.

Radiokarbondatierungen schreiben die Geschichte um

In ihrer Untersuchung verweisen die Autoren darauf, dass eben nicht nur der natürliche C14-Gehalt der Atmosphäre und damit auch dessen Aufnahme von lebenden Organismen schwankt, sondern auch die Vegetation. Im Bereich des Mittelmeeres, und damit der frühen Kulturen, liegt der Pflanzenwachstum eher im milden Winter und Herbst. In Zentraleuropa im Frühling und Sommer. Dieser Unterschied verfälsche auch den bisher angewandten C14-Dantierungsabgleich durch die Jahresringe von Bäumen, sind sich die Forscher sicher.

Das Team um Manning datierte unter Berücksichtigung der erkannten Fehlerquote auch den Vulkanausbruch auf der Insel Thera (Santorin) neu. Diese kleine Mittelmeerinsel wurde einst von einem gewaltigen Vulkan in weiten Teilen vernichtet, was vor Jahrtausenden erhebliche Auswirkungen auf die dortige und gesamte Kultur des Mittelmeeres hatte. Nicht wenige glauben, dass diese Vernichtung als Vorlage für den Mythos von Atlantis des Platon diente.

Archäologische Grabungen datierten den Untergang von Thera bisher auf ca. 1500 vor Christus. Die jetzige C14-Datierung durch Manning weicht davon erheblich ab, und datiert diese Katastrophe auf 1649 bis 1617 vor Christus. 150 Jahre Abweichung sind für den Untergang einer ganzen Zivilisation im Mittelmeer gewaltig.

Bei der Altersbestimmung des legendären Pharao Tutanchamun sieht es nicht für Manning und seine Kollegen nicht viel anders aus. Auch hier kommen sie anhand von 6 Proben zu anderen Daten als die klassische Archäologie durch die Chronologie Ägyptens und früherer C14-Messungen. Zum Beispiel auf eine Bestattung vor 3117 (+/- 12 Jahre) vor Christus. Ägyptologen datieren seinen Tod bisher um das Jahr 1323 vor Christus.

Radiokarbondatierungen aus dem Grab des Tutanchamun stimmten bisher nicht immer mit der historischen Geschichtsschreibung überein. Und Abweichungen von Jahrzehnten wiegen nachvollziehbarer Weise in diesem Zusammenhang überaus schwer.

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Die TV-Serie “Ancient Aliens” und die Prä-Astronautik in der Kritik des österreichischen ORF – Ein Mystery-Review

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Die TV-Serie "Ancient Aliens" und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die TV-Serie “Ancient Aliens” und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Dass die Themen und Thesen der Prä-Astronautik rund um die Götter aus dem All seit Jahrzehnten in der Kritik stehen, ist sicherlich kein Geheimnis. Heute hat sich diese Kritik jedoch längst in das Internet verlagert und steht damit nicht mehr so sehr im Fokus der breiten Öffentlichkeit. Zum Beispiel durch Mainstream-TV-Beiträge, auch wenn es solche durchaus immer mal wieder gibt. Aktuell hat aber der österreichische TV-Sender ORF einen kritischen Artikel zu der TV-Serie “Ancient Aliens” und der Prä-Astronautik an sich veröffentlicht. Einen Online-Beitrag mit einer Archäo-Astronomin aus Wien, der in diesem Mystery-Review einmal genauer unter die “GreWi-Lupe” genommen werden soll.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Hobbyisten” suchen Antworten

“Wie wurden die Pyramiden nun gebaut und was genau meinen alte Texte wirklich, wenn darin Himmelsgefährte mit unbekannten Wörtern beschreiben werden? (…)

Die Antwort auf die oben genannten Fragen ist für manche längst sonnenklar: Aliens. Antike Außerirdische Astronauten, die die Erde besucht haben, sollen mit ihren fortgeschrittenen Technologien unmöglich scheinende Monumentalbauwerke geschaffen und alte Legenden inspiriert haben.

So schreibt es Isabella Ferenci von Ö1-Wissenschaft in ihrem Artikel “Zwischen Wissenschaft und Fantasie”, in dem sie sich mit der US-TV-Serie “Ancient Aliens” befasst. Bleibt die “akademische Welt eindeutige Antworten schuldig”, so Ferenci, “springen gerne Hobbyisten ein” und versuchen sich in Deutungen und Erklärungen. Und hier meint sie konkret jene Protagonisten, die eben in der Serie “Ancient Aliens” zu sehen sind. Eine TV-Reihe des “History Channel”, die längst Kultstatus erreicht hat, wie sie richtig bemerkt.

Auch in Deutschland kennt diese Fernsehserie wohl inzwischen jeder, der an Grenzwissenschaft & Mystery Files interessiert ist oder auch die Bücher von Erich von Däniken liest. Denn auf von Dänikens Werken beruht grundsätzlich diese Doku-Reihe, wie es auch die ORF-Autorin Isabella Ferenci bemerkt. In einem Satz bringt sie diese Ideen auf dem Punkt:

Im Kern drehen sie sich darum, dass frühe Kulturen von außerirdischen Wesen besucht und geprägt worden sein sollen – und diese Geschehnisse dann zu Göttergeschichten verklärt wurden.

Ist aber die amerikanische Serie “Ancient Aliens” wissenschaftlich – oder steht sie der etablierten Wissenschaft sogar “feindlich” gegenüber?

Ist “Ancient Aliens” wissenschaftsfeindlich?

Der ORF-Beitrag vom 6. August 2018 fragt einleitend unter anderem:

Wie viel Wissenschaftsfeindlichkeit oder wie viel aufrichtige Neugier steckt aber hinter solchen oft als ‘Verschwörungstheorien’ weitererzählten Geschichten?

Eine Fragestellung, die eher eine Unterstellung ist. “Wissenschaftsfeindlichkeit” der US-Serie hier quasi zu unterstellen, ist nicht fair. Unwissenschaftlich ist die Doku-Reihe auf jeden Fall, was eigentlich auch niemand bestreiten wird. Aber sie soll ja auch keine strenge und trockene wissenschaftliche Fernsehserie sein. Im Gegenteil, wie Ihr es in diesem YouTube-Interview mit dem “Ancient Aiens-Guy” Giorgio Tsoukalos und mir erfahrt. Es ist eben eine von vielen Doku-Reihen der typisch amerikanischen TV-Machart.

Doris Vickers, hauptberuflich Programmleiterin der Volkshochschulen Wiener, wird in dem ORF-Beitrag als kritische Expertin in Sachen Prä-Astronautik zitiert. Wie es die Webseite von Vickers verrät ist sie auch Mitglied der GWUP, der “Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften”. Einer Skeptiker-Organisation, der selbst Grenzwissenschaft-Kriker nicht selten eine geradezu “militante” Skepsis vorwerfen.

Zu Erich von Däniken wiederum sagt Vickers wohlwollend:

Er hat die Archäologie an die Öffentlichkeit gezwungen. Die Archäologen haben früher schon viel gebuddelt und publiziert – und keiner hat’s gelesen. Es hat eigentlich nie jemand viel erfahren, außer über die großen, wertvollen Funde wie das Grab von Tut-Ench-Amun. Heute findet man oft Berichte über verschiedenste Funde auch in den Medien.“

Natürlich hat auch das nichts mit “Wissenschaftsfeindlichkeit” zu tun. Auch wenn von Seiten “der Prä-Astronautik” oft und gern “die Wissenschaft” angegriffen wird. Natürlich auch von von Däniken, wobei diese Angriffen so gut wie immer auf die “Engstirnigkeit” der etablierten Wissenschaft zielt. Das heißt, dass ihnen vorgeworfen wird nicht über den Tellerrand zu blicken oder sogar eben Astronauten der Antike in Betracht zu ziehen.

Legitime Fragen – Problematische Antworten

Die Archä-Astronomin Vickers sagt, dass die bei “Ancient Aliens” gestellten Fragen “teilweise legitim” seien. Es sei aber in ihren Augen problematisch, dass dabei sogleich als Antwort die Außerirdischen geliefert werden. Zuschauer der TV-Serie – egal ob pro oder contra Prä-Astronautik – werden das vor allem auch hierzulande sicherlich so unterschreiben.

“Aliens!” – als Lösung für quasi alles in der Doku-Serie verhalfen ihr aber auch zu dem jetzigen Kultstatus.

Es gehöre aber in der Forschung dazu, dass man nicht alles weiß und wissen kann, so heißt es in dem Artikel weiter. Auch was den Bau der Cheops-Pyramide angeht, die vom ORF als Beispiel herausgesucht wurde. Beim ORF heißt es:

Dass es mitunter keine definitive Antwort gibt, sei keine Lücke der Wissenschaft, sondern ein Teil des wissenschaftlichen Prozesses.

Bei der Deutung von alten Texten und Überlieferungen im Sinne der Prä-Astronautik sei es ganz ähnlich, so Vickers. Was darin ist eine Metapher, was nur Poesie, was ein faktischer Bericht und was steht in der Originalsprache wirklich, fragt sie. In der Tat ist das natürlich ein Problem bei den Interpretationen, da eben tatsächlich meistens “nur” mit Übersetzungen gearbeitet wird. Allerdings zeigen diese dennoch mögliche Spuren der Götter aus dem All – oder eben nur Phantasie unserer Vorfahren aus aller Welt …?

ORF-Kritik auch am Radio

Der kritische Online-Artikel vom ORF fußt in einem Radiobeitrag des Senders, der am 31. Juli auf Ö1 ausgestrahlt wurde. Im weitesten Sinne ging es darin mit der Redakteurin Barbara Riedl-Daserum und eben Doris Vickers um “Verschwörungstheorien”, Erich von Däniken und natürlich die Serie “Ancient Aliens”.

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In dem Radiobeitrag von “Wissen aktuell”, der noch HIER abrufbar ist (etwas vorspulen), wirft Vickers von Däniken vor, dass er voreingenommen ist. Er gehe an eine Fragestellung mit dem Wissen heran, dass die Antwort “Außerirdische” sein müsse, wie sie sagt. Ebenso wirft sie “Ancient Aliens” vor, dass in der Reihe das Können und das Wissen unserer Ahnen herab gewürdigt werde. Unsere Vorfahren waren schlau genug um gewaltige Monumente wie eben die Cheops-Pyramide auch ohne Aliens selber zu errichten, wie Vickers im Radio betonte.

Hier spricht die Archä-Astronomin einen Punkt an, der schon sehr viele Jahre Anlass von zum Teil heftigen Kritiken und Diskussionen zur Prä-Astronautik ist. Nämlich, dass diese oder jene Kultur zu “dumm” war, als dass sie aus eigener Kraft und mit eigenem Wissen dieses oder jenes bauen oder schaffen konnten. Dieser Vorwurf ist zum Teil durchaus berechtigt. Jedoch muss man hier meiner Meinung nach klar differenzieren!

Selbstverständlich waren die Menschen früherer Völker oder Ur-Kulturen ebenso intelligent wie wir heute. Mehr noch, denn ich bin überzeugt, dass sie in vielen Teilen intelligenter waren, was diverse Problemlösungen und den Ideenreichtum angeht. In unserer technologischen und deshalb einfachen Welt haben Menschen der Industrienation schon lange Lösungswege etc. mit den einfachsten Techniken vergessen. Wir brauch sie heute auch nicht mehr.

Auch beim immer wieder vom ORF zitierten Beispiel der Cheops-Pyramide zeigt sich das. Die sehr häufige Behauptung der “perfekten Bausteine” des Monumentes ist beispielsweise Unsinn, da die Steinblöcke der Pyramide alles andere als perfekt sind. Zum Teil sind es sogar eher grobe Felsen oder Blöcke mit nicht gerade kleinen Zwischenräumen, Fugen und Lücken. Was aber nicht auf die bis zu 75 Tonnen schweren Granitsteine in der Kammer des Königs oder jene in den Tempeln zu Füßen der Pyramiden zutrifft!

Vielmehr könnten eben die Besuche von Astronautengöttern die Auslöser für Mythologien über Himmlische und für den Bau spiritueller und religiöser Bauwerke aller Art sein. Zu Ehren der Götter des Himmels ist schließlich keine Arbeit zu mühselig.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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