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Radiointerview mit dem UFO-Forscher Hans-Werner Peiniger von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” online

WDR 2-Interview mit dem UFO-Forscher Hans-Werner Peiniger der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (Bild: GEP)
UFO-Forscher und seit 45 Jahren Leiter der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”: Hans-Werner Peiniger (Bild: GEP)

Die “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.) ist eine ältesten Gruppen zur UFO-Forschung in Deutschland. Gegründet wurde sie bereits 1972 durch den UFO-Forscher Hans-Werner Peiniger, der bis heute auch der 1. Vorsitzende der sehr aktiven Forschungsgesellschaft ist. Dem Radiosender WDR 2 gab Peiniger vor einiger Zeit im Rahmen der Sendung “Stichtag” ein Interview, das jetzt als Audio-Datei online zu finden ist.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die GEP e.V., die neben den beiden deutschen UFO-Organisationen DEGUFO und MUFON-CES Teil der Vereinigung “Deutsche Kooperationsinitiative UFO-Forschung” ist seit nun 45 Jahren dem UFO-Phänomen auf der Spur. 2017 ist also nicht nur für die “Fliegenden Untertassen” ein Jubiläum, wie berichtet, sondern auch für die GEP an sich.

Der UFO-Forscher Hans-Werner Peiniger als langjähriger Vorsitzender der Gesellschaft war in der Vergangenheit immer wieder Ansprechpartner in Sachen UFOs & Co. für die Medien. So auch kürzlich für den Radiosender WDR 2.

Der Sender schreibt dazu:

Haben Sie schon mal was im Himmel gesehen, das Sie sich nicht erklären konnten? Könnte es ein UFO gewesen sein? Bei Aliens und fliegenden Untertassen, da scheiden sich ja die Geister. Aber es kann ja nicht schaden, vorbereitet zu sein. Wenn Besuch aus dem All kommt.”

Peiniger gab das Interview offenbar für die kurze Sendung “Stichtag” des Radiosenders. Als “Stichtag” ist in diesem Fall der angebliche UFO-Absturz von Roswell in New Mexiko (USA) gemeint, der am 8. Juli 1947 stattfand. Also im kommenden Monat vor 70 Jahren.

Da als Datum der Radiosendung der 8. Juli 2017 angegeben ist (eben der “Stichtag”), scheint allerdings der WDR wohl mit einem Hans-Werner Peiniger der Zukunft das Interview geführt zu haben. 😉

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Pro7 fragt: “Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?” – “Galileo” zu Besuch bei UFO-Forschern der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”. Review der online zu sehenden Sendung

Screenshot der Galilo-Sendung von Pro7 am 27. Mai 2016 mit den UFO-Forschern André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der "Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens" (Bild: Screenshot Pro7-Video)
Die UFO-Forscher André Kramer (rechts) und Hans-Werner Peininger (Mitte) von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” mit einem Pro7-Reporter (Bild: Screenshot Pro7-Video)

“Sind UFOs wirklich nur Hirngespinste?”, das fragte sich der Sender “Pro7” im Rahmen seiner populärwissenschaftlichen Sendung “Galileo” am 27. Mai 2016. Um diese Frage näher zu beleuchten machte ich ein Reporter der Sendung auf den Weg nach Lüdenscheid um dort mit den beiden UFO-Forschern Hans-Werner Peininger und André Kramer von der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.) über das Thema zu sprechen. Heraus kam ein rund 10 Minuten langer TV-Beitrag von “Galileo”, der nun von dem Sender online gestellt wurde. Als Jäger des Phantastischen, dem die sehr oft mangelhafte Qualität von TV-Reportagen zu diesen Themen mehr als bekannt ist, habe ich mit den “Pro7”-Beitrag einmal genau angesehen. Hier mein Mystery-Review.

Blog-Feed

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Format der TV-Reihe “Galileo” auf dem Sender “Pro7” ist auch in der Grenzwissenschaft mehr als bekannt. Bekannt vor allem deshalb, da in dieser abendlichen Sendung rund um populärwissenschaftliche sowie auch rein banale Themen immer mal wieder Aliens, Mystery, UFOs & Co. behandelt werden. Von der “Area 51” über Kornkreise bis zur Prä-Astronautik war in der Reihe schon alles dabei. Selbst ein “Galileo Mystery” gab es einst zur Grenzwissenschaft, in dem es ausschließlich um die Rätsel und Phänomene der Welt ging.

Den allermeisten Mystery-Freundinnen und -Freunde graust es schon seit Jahren, wenn sie nur den Namen der Sendung in diesem Zusammenhang hören. Aber sehen wir uns mal an, was “Galileo” am 27. Mai da über das Thema “UFO-Phänomen” brachte.

“Pro7” auf der Jagd nach UFOs

Auf der Internetseite zu diesem TV-Beitrag lesen wir:

Allein in Deutschland werden jährlich hunderte von unbekannten Flugobjekten gesichtet. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar eine Einrichtung, in der Forscher versuchen, diesen mysteriösen Sichtungen auf den Grund zu gehen.

Natürlich gibt es nicht nur eine “Einrichtung” für UFO-Forschung in Deutschland, wie es der Text sagt. Auch der Moderator in der Ankündigung unterliegt diesem Irrtum. UFO-Fans wissen das – und es spielt auch eigentlich zum Review der Sendung keine wirkliche Rolle. Ebenso wie das albern durch das Bild schwebende UFO und die unvermeidliche Musik von “Akte X” im Hintergrund. Kennen wir, ignorieren wir …

Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)
Hunderte UFO-Sichtungen in 40 Jahren über Norddeutschland: Radiointerview mit André Kramer von der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ e.V. (Bild: GEP e.V.)

Die eigentliche Einleitung des Beitrages mit dem Reporter ist meiner Meinung nach wirklich mehr als gut. Warum? Weil er sein Smartphone in der Hand hat und einfach mal guckt, was google so zum Thema UFO für Treffer liefert. Und genau das ist sicherlich heute der allererste Schritt von unzähligen Menschen, wenn sie mehr zum Thema erfahren wollen. Wohin sie das dann schlussendlich führt und was man dadurch für eine Meinung gewinnt, steht auf einem anderen Blatt.

Den “Pro7”-Journalisten jedenfalls führt dies nach Lüdenscheid zur “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.), wo ihn der UFO-Forscher und Autor die Tür zu deren Büros öffnet. Einer von 50 aktiven UFO-Ermittlern sei dieser, so heißt es im Video. Woher diese Zahl stammt, ist mir nicht klar. Wie mit Sicherheit den meisten Zuschauern der Sendung, die diese, wie ich, mit einem wachen “Mystery-Auge” gesehen haben.

Definiere “aktiviere UFO-Forscher”…könnte man einwenden. Sicherlich stammt diese Zahl von der GEP selber und wurde nicht von “Pro7” errechnet. Interessant finde ich sie aber schon sehr, da es eben eine Frage der Definition ist. Erbsenzählerei für den Laien, sicherlich. Spannend für Jäger des Phantastischen mit Blick für die Details, bestimmt.

Vor Ort bei der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”

In den Räumen der GEP stellt sich der UFO-Forscher Kramer den Fragen des Reporters und erläutert die Arbeit eines “UFO-Jägers” Etwa auch, dass die Ermittler der GEP nicht dazu da sind, die eingegangenen Meldungen von UFO-Sichtungen zu widerlegen. “Wir gucken einfach, was könnte die Erklärung sein”, so Kramer.

Vorgestellt wird auch der Fragebogen zu den Details der Sichtung, den UFO-Zeugen ausfüllen (sollten), wenn sie ein UFO melden wollen. Diesen findet man auch online unter diesem GEP-Link. Ebenso wird sachlich erklärt, dass UFO-Zeugen keine “verrückten Leute” sind, die an den Verein ihre Sichtungen herantragen. Vielmehr sei es, so Kramer, ein Querschnitt durch die gesamte Bevölkerung in Deutschland, der UFOs sieht. Eine wichtige Aussage, die aber an dem schlechten öffentlichen Ruf des UFO-Thema und auch dessen überwiegende Negativdarstellung in den Mainstreammedien nichts ändern wird.

Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Video auf YouTube)(Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L.A. Fischinger)

In einem Nebensatz werden auch UFO-Entführungen nur leicht angeschnitten, da André Kramer hierzu auch die Arbeit “Leben in zwei Welten: Die psychosozialen Folgen außergewöhnlicher Erfahrungen am Beispiel von “UFO-Entführungen” veröffentlicht hat (s. auch hier).

Auch wird bei “Galileo” darauf eingegangen, was denn der Grund für die Sichtung eines UFO sein könnte. Beispielsweise auf Bildern der NASA, die zweifellos innerhalb der UFO-Gemeinde immer schon populär waren. Aber eben auch, dass ein UFO-Zeuge zum Beispiel Weltraumschrott beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre oder nur die Raumstation ISS gesehen hat. Fakten, die der UFO-Interessierte kennt und den Profi in solche Sendungen langweilen – aber unabdingbar mit in derartige TV-Berichte gehören. Ebenso wird das Thema der UFO-Schwindel vorgestellt. Fälschungen wie durch Handy-UFO-Apps oder sogar UFO-Plastik-Modelle, wie anhand eines UFO-Fotos von 1995 erklärt wird. Uneingeschränkt kann man hier den Aussagen von Kramer zustimmen, dass die “klassischen” UFO-Fakes durch Modelle & Co. schon lange durch moderne Digitaltechnik abgelöst worden sind.

Hans-Werner Peiniger in seiner Funktion als Gründer und Chef der GEP e.V. kommt natürlich ebenso zu Wort. Auch Peiniger erklärt die Arbeit eines UFO-Ermittlers und weist darauf hin, dass Zeugen auch mit der gelieferten Erklärung einer Sichtung nicht zufrieden sein können. “Nicht jeder lässt sich gerne sein UFO kaputt machen”, so Peininger. Dennoch bleiben UFO-Fälle, die eben nicht erklärt werden können. Natürlich auch bei der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens”, wie anhand eines UFO-Falles von zwei Polizisten dargelegt wird.

(Ein erstaunliches) Review-Fazit

Der “Galileo”-Reporter bzw. die Sendung resümiert am Ende des Beitrages, dass UFO-Forscher tatsächlich “keine Spinner” sind und dass diese Art der Mysterien-Jagd durchaus fasziniert sei. Das kann ich, obwohl selber kein UFO-Ermittler und eher mit den Rätseln der Vergangenheit befasst, natürlich nur unterstreichen.

Mein Fazit der 10 Minuten dauernden UFO-Reportage von “Pro7” wundert mich schon irgendwie selber: “Galileo” und die beiden UFO-Forscher des Vereins GEP haben die Thematik überaus sachlich dargestellt und, soweit in der Zeit möglich, erklärt. Erstaunlich ist aber viel mehr, dass der Sender selber auf “Hohn und Spott” beim Schneiden des Beitrages und in den Kommentaren verzichtete. Damit hätten die Redakteure sehr schnell aus sachlichen Ausführen der beiden Ermittler einen vollkommen anders aussehenden Beitrag schaffen können.

Und das ist in den Mainstreammedien überaus selten, wie es die Jahrzehnte der UFO-Forschung zeigen …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

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Pressemitteilung: „Deutsche Kooperationsinitiative UFO-Forschung“ – Zusammenarbeit der UFO-Forscher der Organisationen DEGUFO, GEP und MUFON-CES vereinbart

"Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung" von DEGUFO MUFON-CES und GEP
“Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung”: Marius Kettmann (DEGUFO), Hans-Werner-Peiniger (GEP) und Wolfgang Stelzig ( MUFON-CES) (Bild: DEGUFO/MUFON-CES/GEP)

In Deutschland gibt es drei große Gruppen in der UFO-Forschung, die sich in den letzten Jahren teilweise sehr wandelten. Die UFO-Forschungsorganisationen DEGUFO, GEP und MUFON-CES haben sich dabei auch immer wieder angenäht und gemeinsame Zusammenarbeiten geplant bzw. besprochen. Ende Juni trafen sich nun Vorstandsvertreter aller drei deutschen UFO-Gruppen in Erndtebrück auf einer Luftverteidigungsbasis der NATO um Möglichkeiten und Ziele einer zukünftigen Zusammenarbeit zu diskutieren. Mit vielversprechenden Ergebnissen, die in dieser gemeinsamen Pressemitteilung der Organisationen zusammengefasst sind.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenPRESSEMITTEILUNG der DEGUFO, GEP und MUFON-CES

(Link von mir eingefügt)

Anlässlich eines “Tages der offenen Tür” trafen sich am 27. Juni 2015 in der Hachenberg-Kaserne am Luftwaffenstandort Erndtebrück Vorstandsvertreter der DEGUFO, GEP und MUFON-CES zu einem ersten Kennenlernen. Der Rahmen war perfekt: In Erndtebrück ist eine militärische Luftraumüberwachungszentrale stationiert, ein sogenanntes “Control and Reporting Centre (CRC)”, das Teil des integrierten Luftverteidigungssystems der NATO ist.
In entspannter und harmonischer Atmosphäre wurden nicht nur interessante Fachgespräche geführt, sondern auch Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit abgestimmt. Nachdem sich personelle Änderungen in der MUFON-CES-Spitze ergeben hatten, war nun der Weg für Kooperationsgespräche frei.

Während zwischen der DEGUFO und der GEP bereits konkrete Maßnahmen zur Zusammenarbeit umgesetzt wurden, galt es bei diesem Treffen, Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem Verbund DEGUFO/GEP und der MUFON-CES zu sondieren.

Die Deutschen UFO-Organisationen arbeiten zukünftig zusammnen: DEGUFO, MUFON-CES und GEP (Bild: MUFON-CES/GEP/DEGUFO)
Die deutschen UFO-Organisationen arbeiten zukünftig zusammen: DEGUFO, MUFON-CES und GEP (Bild: MUFON-CES/GEP/DEGUFO)

Aus den konstruktiven Gesprächen zwischen Marius Kettmann (DEGUFO), Hans-Werner Peiniger (GEP), Wolfgang Stelzig (MUFON-CES), Jörg Kiefer (MUFON-CES) und Dr. Johannes Lienert (MUFON-CES) sowie einigen extra hierfür angereisten Mitgliedern der drei Vereine ergaben sich konkrete Vereinbarungen, die wie folgt lauten:

  1. Es wird ein E-Mail-Verteiler eingerichtet, in dem sich die Vorstände austauschen und kurzfristig über organisatorische und andere Dinge absprechen können. (bereits umgesetzt)
  2. MUFON-CES wird sich am Projekt UFO-Datenbank beteiligen und stellt ihre Daten zu gemeldeten und untersuchten UFO-Beobachtungen für eine Erfassung zur Verfügung. (bereits umgesetzt)
  3. MUFON-CES wird sich an der gemeinsamen Fallermittler-Liste beteiligen und den Kreis mit ihren Fallermittlern ergänzen.
  4. Wir werden gemeinsam die „Grundsätze redlicher wissenschaftlicher Praxis in der Erforschung des UFO-Phänomens“ weiterentwickeln, um in Zukunft von allen drei Organisationen unterstützte Versionen veröffentlichen zu können.
  5. Es werden gemeinsame Gespräche aufgenommen, um MUFON-CES in bestehende Projekte und Maßnahmen zu integrieren und um neue gemeinsame Projekte anzustoßen. Themen wären hier u. a. der „gemeinsame Fragebogen“, gemeinsame Tagungen, gemeinsame Besuche bei Behörden u. ä. Einrichtungen, Beitragsermäßigungen für Mitglieder, die in allen drei Vereinen Mitglied sind u. a.
UFOs over Germany & 66 Jahre Roswell-Meldung (Bild: UFO-Datenbank.de / Archiv L.A. Fischinger)
VIDEO: Die “UFO-Datenbank” – ein Forschungs-Projekt mit Zukunft! (Bild: UFO-Datenbank.de / Archiv L.A. Fischinger)

Außerdem verständigten sich die drei beteiligten Gruppen darauf, die Kooperation in o. g. gemeinsamen Projekten im Rahmen einer Forschungskoalition durchzuführen. Über diese sollen dann auch weitere Aktivitäten erfolgen, z. B. Kontakte zu europäischen und internationalen UFO-Forschern und -organisationen aufzubauen und zu pflegen. Dazu wird eine mehrsprachige Webseite eingerichtet, die über die Ziele und gemeinsamen Projekte der „Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung“ (German Cooperation Initiative UFO Research) informiert.

Die zukünftige Zusammenarbeit basiert auf vielfältigen Berührungspunkten zwischen den drei Vereinen und dient der Förderung und Abstimmung gemeinsamer Projekte. Zudem werden die Stärken der einzelnen Vereine zusammengeführt und somit das Potenzial zur Erforschung des UFO-Phänomens gebündelt, gestärkt und professionalisiert. Zwischen den Vereinen wird es einen regelmäßigen Austausch geben und damit die Kommunikation untereinander optimiert.

Das von vielen als „historisch“ bezeichnete Treffen zwischen DEGUFO, GEP und MUFON-CES hat gezeigt, dass ungeachtet mancher früherer Vorbehalte eine durchaus nutzbringende und sinnvolle Zusammenarbeit möglich ist. Die Vereine schauen zuversichtlich in eine gemeinsame Zukunft und auf die Chancen, die sich durch gemeinsame Forschungen eröffnen werden.

  • Für die DEGUFO: Marius Kettmann & Christian Czech
  • Für die GEP: Hans-Werner Peiniger & Danny Ammon
  • Für die MUFON-CES: Wolfgang Stelzig & Jörg Kiefer

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Fischinger-Online

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Weitere Links zur Grenzwissenschaft von Ancient Aliens & Mystery Files:

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Interview mit dem UFO-Forscher und Betreuer der größten UFO-Meldestelle Deutschlands, der deutschen UFO-Datenbank, Christian Czech: “Das ,best UFO’ lässt weiter auf sich warten.”

Warten auf ein "best UFO" (Bild: UFO-Datenbank.de / L.A. Fischinger)
Warten auf ein “best UFO” (Bild: UFO-Datenbank.de / L.A. Fischinger)

Alien.de ist der größte und meist gelesen UFO-Server des deutschsprachigen Internet. Im dortigen Diskussionsforum erschien jüngst ein Interview mit dem UFO-Forscher Christian Czech. Czech arbeitet nicht nur seit vielen Jahren aktiv in der UFO-Szene, sondern ist auch verantwortlich für das Projekt der sehr erfolgreichen aber auch arbeitsintensiven UFO-Datenbank der deutschen UFO-Ermittler. Für das Forum von Alien.de stand er nun Rede und Antwort.

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Interview mit dem UFO-Forscher und Betreuer der größten UFO-Meldestelle Deutschlands, der deutschen UFO-Datenbank, Christian Czech: “Das ,best UFO’ lässt weiter auf sich warten.” weiterlesen

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Pressemitteilung: "UFOs und Aliens im Alltag“"

Pressemitteilung:  Die Internetplattform ufo-information.de präsentiert ab sofort ihre neue Themenwelt „Ufos und Aliens im Alltag“. 

 
Die neue Themenwelt geht hervor aus einem bereits bestehenden Gemeinschaftsprojekt der beiden ältesten deutschen Ufo-Forschungsorganisationen, der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) e.V. und des Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (Cenap). Beide Organisationen sind für ihre der Aufklärung verschriebenen Arbeit am Ufo-Phänomen bekannt. Die beiden Ufo-Phänomen-Forscher Hans-Werner Peiniger von der Gep e.V. (Lüdenscheid) und Roland Gehardt vom Cenap (Heilbronn) sind die beiden Initiatoren des Projekts, welches nun in neuem Gewand das Info-Portal ufo-information.de bereichert.

Das Projekt „Ufos und Aliens im Alltag“ befasst sich mit der eher flüchtigen und unbewussten Beeinflussung, der wir Menschen beim Thema Ufos und Aliens ausgesetzt sind. Gemeint sind damit Ufo- und Alienmotive, die sich auf alltäglichen Gegenständen, Kleidung, Geschenkartikeln, Haushaltsgegenständen, Spielzeug oder in der Werbung bzw. in den Medien und anderem befinden und uns damit zumeist mit gewissen klischeehaften Darstellungen konfrontieren. Die nun dokumentierte Sammlung „Ufos und Aliens im Alltag“ zeigt, dass wir ständig und überall auf “Motive des Außerirdischen” stoßen.

Der Ufo-Phänomen-Forschung stellen sich nun mehrere Fragen, z. B. ob sich dadurch auch unsere Vorstellungen von UFOs und Außerirdische ändern und ob sich das (alltags)kulturelle Alien- und UFO-Bild im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat. Aber auch, ob und welchen Einfluss sie auf die Erlebnisse der Betroffenen oder auf die spätere Berichterstattung nehmen können. Lässt sich also eine Beeinflussung der Alien- und UFO-Schilderungen der Augenzeugen durch die kulturell tradierten Alien- und UFO-Motive feststellen? Oder lässt sich umgekehrt eine Beeinflussung der kulturell tradierten Alien- und UFO-Motive durch die Alien- und UFO-Schilderungen der Augenzeugen feststellen? Aus dieser Sammlung ergeben sich somit genügend Ansätze für eingehende soziologische oder kulturanthropologische Betrachtungen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch die bereits im Kindesalter beginnende Prägung durch derartige Motive über Alltagsgegenstände, Spielzeug, Kinderbücher etc., so dass das Bild der typischen Fliegenden Untertasse und der “kleinen grünen Männchen” schon früh vermittelt wird. “Die Sammlung beinhaltet zum Start 335 Artikel, welche uns in der einen oder anderen Form mit dem Ufo-Thema in Kontakt bringt. Hunderte weitere Artikel werden in den kommenden Wochen und Monaten folgen”, sagt Dennis Kirstein von ufo-information.de.

Ufo-Information.de ist eine unabhängige Informationsplattform auf der fundierte Informationen und Beiträge zu verschiedenen Themenschwerpunkten zum Ufo-Phänomen allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden. Sie ist eine stetig wachsende Datensammlung in die gerade auch eine z.T. jahrzehntelange Erfahrung aus der praktischen Forschung einfließt. Diese Plattform wird von kritischen Forschern des Ufo-Phänomens betrieben, deren Prämisse ein sachlich-kritisches und methodisch fundiertes Vorgehen in der Falluntersuchung und Forschung ist. Der angebotene Service wird mehr und mehr auch von staatlichen Stellen gewürdigt, so verweist z.B. der Hessische Bildungsserver für Lehrkräfte direkt auf das Info-Portal. (11. Oktober 2012)
ENDE

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Jubiläumstagung: 40 Jahre "Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e. V."

Logo

Von Hans-Werner Peiniger

Wenn Personen am Himmel Objekte beobachten, für die sie keine Erklärung finden, spricht man von UFO-Sichtungen. Entgegen genommen werden Meldungen dieser Sichtungen von Falluntersuchergruppen, die nichtinstitutionalisiert und ehrenamtlich arbeiten. Die Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP e. V.) ist eine solche Untersuchergruppe.

Im Jahr 2012 begeht die GEP das 40-jährige Jubiläum ihres Bestands. Im Jahre 1972 als “UFO-Jugendclub Lüdenscheid” gegründet, ist die GEP heute die größte als gemeinnützig anerkannte, wissenschaftliche Vereinigung in Deutschland, die sich hauptsächlich mit der Erforschung des UFO-Phänomens beschäftigt. Diesen Werdegang möchten wir im Rahmen einer Jubiläumstagung mit Fachreferaten und Diskussionen unter Mitgliedern und Interessenten feiern.

Der Inhalt der Tagung ist wissenschaftlichen Standards verpflichtet und unterteilt sich in vier allgemein-disziplinäre Vorträge zum Thema, die die Diskussion zu einer wissenschaftlichen UFOForschung in der GEP und in Deutschland anregen sollen. Der Vorstand der GEP lädt alle Mitglieder und Interessierten zur Würdigung unseres Jubiläums herzlich ein und hofft auf rege Teilnahme.

Hans-Werner Peiniger Vorsitzender der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e.V. 

Tagungsprogramm


Samstag, 24. März 2012
Tagungsort: Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalderstr. 92, 30165 Hannover
www.fzh-vahrenwald.de

9.30 Uhr
Einlass

10.00 Uhr
Begrüßung und Einführung

10.10 Uhr
Hans-Werner Peiniger
40 Jahre GEP – ein Rückblick auf die Geschichte deutscher UFO-Forschung

11.10 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Andreas Anton
UFOs und Außerirdische im Kontext verschwörungstheoretischer Deutungsmodelle

12.30 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Ingbert Jüdt
“A Paranoid Style of Ufo-Politics” – die Geburt der Disclosure-Bewegung aus dem Geist des Kalten Kriegs

15.15 Uhr
Kaffeepause

15.30 Uhr
André Kramer
“GOOD UFOs” – eine Analyse des UFO-Phänomens anhand der ungeklärten Sichtungsfälle der GEP

16.30 Uhr
Kaffeepause

17.00 Uhr
Podiumsdiskussion zu Vergangenheit und Zukunft der UFO-Forschung in Deutschland

Die Tagungsgebühr beträgt EUR 10,00 (für GEP-Mitglieder EUR 5,00).
Um Voranmeldung wird gebeten, es ist jedoch auch die Anmeldung an der Tageskasse möglich.

 

Siehe auch diesen BLOG-Beitrag:


 
 
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Die "Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens" (GEP) e.V. stellt sich vor

Logo der GEP
Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e. V.
Jahnstr. 15
58509 Lüdenscheid
Postfach 2361
58473 Lüdenscheid
Vertreten durch: Hans-Werner Peiniger und Danny Ammon
Kontakt:Telefon: +49 (0) 2351 23377Telefax: +49 (0) 2351 23335
Das UFO-Phänomen existiert im öffentlichen Bewusstsein seit 1947, als der volkstümliche Begriff “Fliegende Untertassen” geprägt wurde. Über die Bedeutung der Abkürzung “UFO” gibt es in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit teilweise unterschiedliche Auffassungen; in vielen Fällen wird, etwa bei der unscharfen Frage “Glauben Sie an UFOs?”, unter einem UFO generell ein außerirdisches Raumschiff, möglichst noch besetzt mit “kleinen grünen Männchen”, verstanden. Dabei wird leicht vergessen, dass der Begriff “UFO” eine Abkürzung aus dem militärischen Bereich ist. “UFO” ist nämlich die Abkürzung für die amerikanische Bezeichnung “Unidentified Flying Object” (= “Unidentifiziertes Flugobjekt”).
Es vergeht praktisch kein Tag, an dem nicht irgendwo auf der Welt die Beobachtung eines UFO’s gemeldet wird. Auch unsere Bundesrepublik wird davon nicht verschont und so erhalten wir durchschnittlich eine UFO-Meldung pro Woche. Die Mitarbeiter der GEP e.V. untersuchen diese Beobachtungen auf wissenschaftlicher Basis in gemeinsamer privater Forschungsarbeit. Dabei sind sie im Rahmen ihrer Untersuchungen auch auf die Hilfe von Behörden, Instituten und der Presse angewiesen. Leider kommt es dabei immer wieder zu Missverständnissen, da angenommen wird, die GEP-Mitarbeiter würden sich hauptsächlich mit “kleinen grünen Männchen” und deren “Raumschiffen” beschäftigen.
1972 bis 2012: 40 Jahre GEP: hier
JUFOF – “Journal für UFO-Forschung” der GEP: hier
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UFOs über Deutschland und in aller Welt: Die interaktive Weltkarte der UFO-Forscher und auf Mystery-Spuren im Internet

UFOs über Deutschland und in aller Welt: Interaktive "UFO-Weltkarte" online (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
UFOs über Deutschland und in aller Welt: Interaktive “UFO-Weltkarte” online (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Was wäre die heutige UFO-Forschung ohne das Internet mit all den dortigen Möglichkeiten? Nicht nur, dass Zeugen wie Interessierte online schnell Kontakt zu Forschern und Gleichgesinnten finden, sondern auch für die unterschiedlichsten Recherchen ist das Netz längst die Anlaufstelle Nummer 1. Das dachten sich auch die Forscher der bekannten UFO-Organisation MUFON (“Mutual UFO Network“) in den USA. Auf Grundlage der zahllosen von der MUFON archivierten UFO-Meldungen gibt es eine online interaktive Weltkarte, anhand jeder Interessierte in über 80.000 UFO-Meldungen aus der ganzen Welt recherchieren kann. Ein spannendes Projekt für alle Mystery-Jäger, das ich Euch hier vorstellen möchte, aber das keinesfalls beispiellos ist.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFOs kommen mit der Post

Es gab einst eine Zeit, in der jene Menschen, die etwas für sie nicht Erklärbares gesehen haben – eben ein UFO – zum Telefon griffen, um das irgendwo zu melden. Sofern sie es melden wollten.

Mit Glück kamen diese UFO-Zeugen dann mit irgendeiner UFO-Forschungsgruppe in Kontakt, die dann dem Anrufer einen UFO-Meldebogen per Post zuschickte. Der Zeuge füllte diesen dann mühsam per Hand auf, steckte ihn in einen Briefumschlag und schickte ihn dann postalisch wieder zu der entsprechenden Organisation zurück.

Ein mühsamer und vor allem aus heutiger Sicht unendlich langsamer Weg, ein UFO zu melden! Wollte dann ein UFO-Forscher oder -Autor diverse Fälle oder über das Thema an sich recherchieren, wurde das ganze zu einer Lebensaufgabe.

Zum Glück ist all das Vergangenheit. Auch Dank der 1969 gegründeten MUFON, deren “Fall Management System” sowie der noch recht unbekannten “Live UFO-Map”.

Online auf UFO-Jagd

Die online “UFO-Weltkarte” ist ein interaktives Projekt für UFO-Interessierte und UFO-Forscher, die global nach Sichtungen suchen wollen. Anhand der Weltkarte auf Basis von “Google Maps” können die User dort vor allem auch gezielt nach UFO-Sichtungen und Berichte suchen, in dem zum Beispiel Ort und Datum in eine entsprechende Suchmaske eingeben werden.

Woran erkenne ich ich ein UFO – und was soll ich machen, wenn ich eines sehe? (Bild: L. A. Fischinger)
Woran erkenne ich ich ein UFO – und was soll ich machen, wenn ich eines sehe? (Bild: L. A. Fischinger)

Auf der Karte zeigen dann UFO-Icons die jeweiligen Meldungen und die exakten Orte an. Klicken die Benutzer auf diese Symbole, führt sie das System zu der entsprechenden “Fallakte”, in der alle vorhandenen Informationen zum jeweiligen Bericht zu finden sind. Nicht nur Ort, Uhrzeit, Land, Stadt, Bundesland, Datum, wann gemeldet wurde oder Beschreibungen des Gesehenen etc., sondern auch Fotos und/oder Videos des UFOs, sofern diese vorhanden sind (Beispiel HIER).

Natürlich kann der User dort auch über einen entsprechenden Link der MUFON direkt selber eine UFO-Sichtung melden. Eine Funktion oder ein Service, den heute grundsätzlich alle entsprechenden UFO-Forschungsgruppen anbieten. Niemand muss mehr Meldeformulare per Post versenden.

Über 20 Prozent mehr UFO-Meldungen!

Diese interaktive Weltkarte des Betreibers “UFO-Stalker” beeindruckt nicht nur durch ihre Fülle an Daten und Information und der guten Bedienbarkeit. Sie beeindruckt auch durch die auf der Webseite groß zu sehende Statistik der dort verzeichneten UFO-Sichtungen. Und das kann sich sehen lassen.

So befinden sich mit Stand heute insgesamt 83.794 gemeldete UFO-Sichtungen aus aller Welt in der Datenbank. Letztes Jahr kamen 5.390 neue hinzu und letzten Monat sowie letzte Woche stieg die Anzahl der Meldungen sogar um jeweils 21 Prozent an. Auch einige hundert UFOs über Deutschland werden in dem System angezeigt. Wie viele Meldungen es aus Deutschland derzeit genau sind, konnte ich aber leider nirgendwo finden oder habe es übersehen.

Beeindruckende Zahlen …

Die schiere Masse der von der MUFON hier verzeichneten UFO-Sichtungen beeindruckt zweifellos. Doch schon der Volksmund weiß, dass man keiner Statistik glauben schenken soll, die man nicht selber gefälscht hat.

VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L. A. Fischinger)

Bei der “Live UFO-Map” der MUFON ist es nicht anders – auch wenn diese Zahlen von UFO-Meldungen nicht gefälscht sind. Es sind eben nur Meldungen von unbekannten Dingen am Himmel (oder wo auch immer), die keinesfalls irgendwie mit “Alien-UFOs” oder unerklärlichen Phänomenen verwechselt werden dürfen. Hier sind demnach also keine 83.794 Sichtungen von “außerirdischen Raumschiffen” dokumentiert und online gestellt.

Gleichzeitig geben diese Zahlen übrigens auch nur einen Einblick, da es keine Datenbank gibt, die ausnahmslos alle jemals gemachten UFO-Sichtungen beinhaltet. Die legendäre Dunkelziffer von Beobachtungen, die nie irgendwo gemeldet wurden, kennt auch niemand. Nichtmal die gesammelten Fälle anderer UFO-Organisationen auf der ganzen Welt sind hier alle verzeichnet. All das wäre utopisch.

Über 80.000 UFO-Datensätze des Eisbergs Spitze, mehr tatsächlich nicht. Was aber hinter jeder Meldung ganz genau steckt, verraten solche Zahlen nicht. Jeder, der eine UFO-Sichtung meldet, kann auch etwas vollkommen irdisches oder natürliches gesehen haben. Nur wusste diese Person eben nicht, was sie da gerade genau sieht oder auch fotografiert – also war es für sie tatsächlich ein “unidentifiziertes Flugobjekt”. Es könnte auch Weltraumschrott gewesen sein, der in der Erdatmosphäre verglühte, oder eine beleuchtete Drohne etc. etc.

Jeder UFO-Forscher und jede entsprechende Organisation weiß um diese Tatsachen und streitet sie nicht ab. Und so finden sich auch in der “Live UFO-Map” der MUFON viele erklärbare Sichtungen. Das sieht man gut anhand der dort eingefügten Videos und Fotos, die von den jeweiligen Meldern eingereicht wurden. Damit sind solche Meldungen keine Fakes, die es bekanntlich in Massen im Internet gibt.

VIDEO: 150.000 Datensätze in der erfolgreichen deutschen UFO-Datenbank erreicht! (Bild: UFO-Datenbank.de / Archiv L.A. Fischinger)
VIDEO: 150.000 Datensätze in der erfolgreichen deutschen UFO-Datenbank erreicht! (Bild: UFO-Datenbank.de / Archiv L.A. Fischinger)

Entdeckt jemand auf einem Foto ein seltsames Objekt das “irgendwie total komisch aussieht”, meldet das und bittet um eine Interpretation oder Erklärung, ist diese Person kein Faker oder Betrüger. Auch wenn es sich dann als außergewöhnlich fotografierten Vogel am Himmel herausstellen sollte (zum Beispiel).

Auf Mystery-Spuren im Netz

Ich finde Projekte wie diese UFO-Weltkarte für UFO-Forscher durchaus sehr spannend. Welchen Nutzen und welche Informationen der einzelnen Mystery-Jäger aus solchen Veröffentlichungen zieht, ist sicher individuell verschieden. Man muss schon ein wahrer Enthusiast sein, solche Arbeiten umzusetzen und diese dann kostenlos und ohne Anmeldung jedem im Netz zur Verfügung zu stellen.

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Auch in Deutschland gibt es etwas Vergleichbares, das sich treffend schlicht “UFO-Datenbank” nennt und über die auch UFO-Sichtungen gemeldet werden. Seit 2007 werden hier UFO-Meldungen archiviert, die vor allem auch aus den Beständen der deutschen UFO-Forschungsorganisationen stammen. Mit bislang 152.580 Datensätzen hat diese UFO-Datenbank sogar fast doppelt so viele Fälle online wie das Projekt der MUFON bzw. des “UFO-Stalker”. Da ich die Köpfe hinter diesem deutschen Online-UFO-Archiv kenne, weiß ich um die Arbeit, die sich hinter solchen Systemen verbirgt.

Eine interaktive Karte wie die MUFON für UFO-Meldungen hat, gibt es auch für die Prä-Astronautik und die Mystery Files der Vergangenheit. Es ist die ebenso interaktive “Mystery Karte” der Internetseite “Ramar”, die vor ziemlich genau einem Jahr gestartet ist und die ich in am 14. November 2016 in diesem Blog-Beitrag bereits vorstellte. Auch hier bedient man sich der Technologie von “Google Maps”.

“RAMAR” steht hier für “Research of Ancient Mysteries and Anomalies for Reevaluation”, was zu Deutsch soviel heißt wie “Erforschung vorzeitlicher Mysterien und Anomalien für eine Neubewertung”. Wie es der Name besagt, sollen auf dieser Plattform Mysterien und Rätsel gesammelt und vorgestellt werden, die sich auch faktisch belegen lassen. Hinter diesem Projekt zu den Rätseln der Vergangenheit und der entsprechenden Online-Weltkarte steckt grundsätzlich auch (wie könnte es anders sein?) Erich von Däniken.

Interaktive Mystery-Online-Plattform “RAMAR” gestartet: Jeder kann sich beteiligen! (Bild: Logo RAMAR / WikiCommons / L. A. Fischinger / Bearbeitung: L. A: Fischinger)
Interaktive Mystery-Online-Plattform “RAMAR” gestartet: Jeder kann sich beteiligen! (Bild: Logo RAMAR / WikiCommons / L. A. Fischinger / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Am 5. Oktober 2016 schrieb mir Ramon Zürcher, der Sekretär und die rechte Hand von EvD sowie einer der Initiatoren von “RAMAR”, unter anderem:

Der Zweck dieser Plattform ist, ,mysterious facts’ zu dokumentieren. Inklusive deren Visualisierung auf Google Maps und vielem mehr. Es soll interessierten Menschen einen Zugang zu Autoren und unserem gemeinsamen Themengebiet vermitteln.

Das Internet ist voll mit Fehlinformationen und wir möchten hier eine weltoffene aber kritische Alternative erschaffen. Bei uns findest Du keine Verschwörungs-, Esoterik, oder Channeling-Themen.”

Arbeit ohne Anerkennung: Die Skeptiker

Die drei oben genannten Online-Plattformen sind für jeden nutzbar, der einen Internetanschuss hat und kosten nichts. Die Macher solcher und ähnlicher Arbeiten stecken zum Teil enorm viel Zeit und Arbeit in ihre Ideen und haben dabei durchaus auch Kosten.

Für die meisten Kritiker der Grenzwissenschaft in all seinen Facetten ist das alles Humbug. Im schlimmsten Fall sehen diese Skeptiker sogar Gleichmacherei der jeweiligen Betreiber. Diese, so heißt es, wollen durch eingeblendet Werbebanner über die Besucher und Nutzer Geld verdienen. Dass zum Teil nicht ein einziger Werbebanner auf diesen und ähnlichen Seiten zu finden ist, wird bei solchen “Kritiken” vergessen. Wären sie aber da und die User klicken sie an, zahlen die User trotzdem kein Cent Geld. Wie bei der Werbung auf diesem Blog.

Die neuesten Videos und Filme von & mit Lars A. Fischinger / Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube
Die neuesten Videos und Filme von & mit Lars A. Fischinger / Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Auch ist mir persönlich kein einziges Projekt in dieser Form bekannt, das von irgendeinem “Skeptiker” oder “Kritiker” oder einer entsprechenden Organisation realisiert wurde und wird. Warum nicht? Ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht rentabel genug? Bringt es nicht den berühmten Mehrwert oder scheut man sich der Mühen? Vielleicht ist auch die Finanzierung unklar, obwohl die meisten Skeptiker-Internetseite mit Werbebannern betrieben werden (was ich nicht verurteile) …

Ich selber habe einst viele Jahren als Mystery-Autor & Co. bei einem großen Internetanbieter und Online-Unternehmen gearbeitet. Vor mindestens 10 Jahren plante ich bei einem Termin mit diesem Unternehmen auf der Computermesse CEBIT in Hannover eine Ausweitung der dortigen Grenzwissenschaft-Sparte.

Unter anderem wollten wir eine interaktive Weltkarte realisieren, auf der neben UFO-Sichtungen auch andere Mysterien der Welt und der Vergangenheit online allen Nutzern zur Verfügung stehen. Eben genau das, was oben diskutierte wurde – eine Datenbank des Phantastischen mit UFOs und Prä-Astronautik.

Diese Idee wurde nie Wirklichkeit. Warum? Weil selbst für ein großes Unternehmen aus der Sparte Internet, Telefon, Handy, TV, News usw. der Aufwand viel zu groß war …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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