UFOs über Deutschland: Die deutsche „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e.V.“ (GEP) untersuchte ihren 5000. UFO-Fall

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Die deutsche "Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens" (GEP) untersuchte ihren 5000. UFO-Fall (Bilder: GEP e.V. & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
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Die deutsche „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ (GEP) untersuchte ihren 5000. UFO-Fall (Bilder: GEP e.V. & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In Deutschland gibt es kaum mehr UFO-Forschungsorganisationen, die entsprechende Meldungen oder Sichtungen von UFOs untersuchen und bewerten. Eine dieser Organisationen ist seit 1972 die „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e.V.“ (GEP) mit Hauptsitz in Lüdenscheid. Wie die GEP nun mitteilte, wurde den dortigen UFO-Forschern jetzt der 5000. UFO-Fall gemeldet.


5000 UFOs seit 1972

Vereine, die sich auf irgendeine Art und Weise mit UFOs oder Außerirdischen befassen, kommen und gehen seit Jahrzehnten. Auch solche, die sich konkret als UFO-Forschungsverein oder -Gesellschaft verstehen. So wie die „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e.V.“ unter Vorsitz von Hans-Werner Peiniger, die 1972 ins Leben gerufen wurde.

Seit dem untersuchen deren Fall-Ermittler eingehende UFO-Meldungen, befragen Zeugen oder analysieren entsprechendes Bild- und Videomaterial. Und dies bereits 5000-mal, wie die GEP mitteilte. Dr. Danny Ammon, der 2. Vorsitzender der GEP, schrieb zu diesem „Jubiläums-Fall“ am 16. August 2022 unter anderem:

Der 5.000. UFO-Fall wurde registriert unter der Fallnummer 20220627 A und ereignete sich in Kochel am See. Der Melder legte uns ein Landschaftsfoto, bzw. ein Kurzvideo zur Begutachtung vor. Beim späteren Betrachten der Aufnahme habe er darauf ein großes ungewöhnliches Objekt entdeckt. In der Live-Foto-Funktion seines iPhones sieht man, dass es ‚rasend schnell vorbei fliegt‘.

Das fotografierte Objekt konnte in diesem Falle bereits als Insekt identifiziert werden.

UFO war nur ein Insekt

In diesem Fall stellte das das „rasend schnell vorbei“ geflogene UFO nach der Auswertung der GEP also als einfaches Insekt heraus. Die, wenn sie nahe an einer Kamera zum Zeitpunkt der Aufnahme vorbei fliegen, immer wieder für UFO-Meldungen sorgen (s. a. Mystery Files-Video HIER).

Wie die GEP weiter mitteilte, gingen im „Jahr 2021 insgesamt 185 Sichtungsmeldungen“ dort ein.  Solche Meldungen bestehen in der Regel aus eingereichten Fotos oder Videos sowie Zeugenaussagen und entsprechenden Fragebögen, die für UFO-Zeugen online als Download zur Verfügung gestellt werden. Hinzu kommt eine „UFO-Datenbank„, in der ungewöhnliche Beobachtungen eingetragen werden können.

Anhand der bisherigen Meldungen bei der GEP in diesem Jahr, zeichnet sich schon jetzt eine Zunahme der UFO-Sichtungen ab. Zumindest ergab das erste Halbjahr 2022 „insgesamt 160 weitere UFO/UAP-Meldungen, so dass auch fortan mit Sichtungseingängen bei uns zu rechnen sein wird“, so Ammon. Was sich hinter den einzelnen Sichtungen oder Beobachtungen letztlich verbirgt, ist im Einzellfall zu bewerten. Und nicht immer lassen sie sich erklären:

Hinter den gemeldeten Sichtungen können sich ganz unterschiedliche herkömmliche Objekte verbergen, ein geringer Anteil der Fälle bleibt auch nach eingehender Untersuchung durch die Fallermittler der GEP weiterhin ungeklärt.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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