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++Neues YouTube-Video+++ Die Mysterien der Cheops-Pyramide, das Cheops-Projekt, Eisen bei den alten Ägyptern und Seefahrt vor Jahrtausenden: Dr. Dominique Görlitz im Interview mit Lars A. Fischinger

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Dr. Dominique Görlitz und Lars A. Fischinger im Interview zu den Rätseln der Cheops-Pyramide und dem "Cheops-Projekt" (Bild: L. A. Fischinger)
Dr. Dominique Görlitz und Lars A. Fischinger im Interview zu den Rätseln der Cheops-Pyramide und dem “Cheops-Projekt” (Bild: L. A. Fischinger)

Vor einigen Tagen besuchte ich den Kongress „The Secrets of the Sphinx“ im Galileo-Park in Lennestadt, über den ich auf meinen Blog-Seiten und bei YouTube bereits mehrfach berichtete. Im Rahmen des Kongresses mit „alternativen Forschern“ wie Robert Bauval, Stefan Erdmann und Robert Schoch fand auch die entsprechende Ausstellung zum Thema in den „Sauerland-Pyramiden“ statt. Also nutze ich die Gelegenheit den Initiator der noch bis Ende November 2016 stattfindenden Ausstellung “Das Eisen der Pharaonen” und maßgeblichen Kongress-Organisator Dr. Dominique Görlitz für YouTube zu interviewen.

 

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Dr. Dominique Görlitz ist in der Grenzwissenschaft und unter „alternativen Historikern“ kein Unbekannter. Auch ich habe über seine Arbeiten und Neuigkeiten auf meinem Blog immer wieder berichtet.

Am dritten Tag des Kongresses in Lennestadt, der ganz im Zeichen des „Cheops-Projekt“ von Görlitz und Pyramiden-Forscher Stefan Erdmann, der Mysterien der Cheops-Pyramide und der Geheimnisse der Sphinx stand, sprachen Dominique und ich über die neuen Entdeckungen und Befunde rund um die Rätsel der Pyramide des Cheops.

Ein spannendes Video aus dem Galileo-Park, in dem es auch und vor allem um die Frage geht: woher hatten die Pharaonen vor mindestens 4.500 Jahren bereits Eisen? Und warum scheint eine Vielzahl an Forschern diese Erkenntnisse abzulehnen?

Aber lassen wir Dominique in diesem Video zum „Cheops-Projekt“ und der aktuell laufenden Ausstellung im Galileo-Park selber zu Wort kommen …

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+++ YouTube-Video +++ Die Geheimnisse der Sphinx, die Rätsel der Cheops-Pyramide und das Cheops-Projekt: Internationaler Kongress im Sauerland

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Die Geheimnisse der Sphinx, die Rätsel der Cheops-Pyramide und das Cheops-Projekt: Internationaler Kongress im Sauerland (Bild: L. A. Fischinger)
Die Geheimnisse der Sphinx, die Rätsel der Cheops-Pyramide und das Cheops-Projekt: Internationaler Kongress im Sauerland (Bild: L. A. Fischinger)

Im Sommer 2015 fand in Lennestadt bei den „Sauerland-Pyramiden“ der Kongress „Das Cheops-Projekt“ statt. Als Referenten waren neben Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz (die „Auslöser“ des „Cheops-Skandal“) Robert Bauval und David Rohl mit dabei. Nun gibt es einen weiteren Kongress inklusive einer entsprechenden Ausstellung rund um die Rätsel der Cheops-Pyramide, Gizeh und auch der Sphinx in Lennestadt: Der Kongress „Die Geheimnisse der Sphinx“ im dortigen Galileo Park. Auch Erich von Däniken wird vor dem Kongress vor Ort anwesend sein. Alle Infos rund um diese Tagung und weitere Hintergründe erfahrt Ihr in einem neuen Video auf meinem YouTube-Channel und hier.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vom 29. April bis 1. Mai 2016 steht Lennestadt im Sauerland und vor allem der dortige Galileo Park mit seinen „Sauerland-Pyramiden“ wieder ganz im Zeichen der Mysterien und Fragen rund um das alte Ägypten.

Von den offenen Fragen zum Bau der Cheops-Pyramide über die Rätsel der Sphinx bis zu den ungelösten Mysterien von Gizeh reichen die Themen. Neben den Informationen in meinem neuen YouTube-Video findet Ihr alles nochmal detailliert zusammen mit dem Programm weiter unten.

Worum es bei dem Kongress “Die Geheimnisse der Sphinx” genau geht, berichte ich Euch in diesem neuen Video auf YouTube:

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Programm “Die Geheimnisse der Sphinx”

Kongressort: Galileo-Park, Sauerland-Pyramiden 4-7, 57368 Lennestadt-Meggen
Kongressdatum: 29. April  bis  1. Mai 2016

Ablaufsplan:

(Stand: 9. März 2016 / Änderungen vorbehalten)

"Die Geheimnisse der Sphinx" - Flyer des Kongresses (Bild: D. Görlitz / St. Erdmann / Galileo-Park.de)
“Die Geheimnisse der Sphinx” – Flyer des Kongresses (Bild: D. Görlitz / St. Erdmann / Galileo-Park.de)

Ablaufplan Freitag

Zusatz-Event: (kostenpflichtig)

  • 17.00 Uhr Einlass Vortrag “Unmögliche Wahrheiten” von Erich von Däniken (Pädagogischen Zentrum Lennestadt-Meggen)
  • 18.00 Uhr Vortrag von Erich von Däniken

Ablaufplan Samstag

  • 10.00 Uhr Einlass und Begrüßung
  • 10.15 Uhr 1. Vortrag: Dr. Dominique Görlitz: „Ungelöste Rätsel des Baus der Großen Pyramide von Giza“
  • 11.15 Uhr Wechselpause
  • 11.30 Uhr 2. Vortrag: Prof. Dr. Robert Schoch: „The Secrets of the Sphinx“
  • 12.30 Uhr Mittagspause
  • 13.30 Uhr 3. Vortrag: David Rohl: „Rostau: A Necropolis and Ritual Site at Giza Before the Pyramids”
  • 14.30 Uhr Wechselpause
  • 14.45 Uhr 4. Vortrag: Robert Bauval: „The unsolved Mysteries of the Great Pyramid”
  • 15.45 Uhr Kurzpause (30 min.)
  • 16.15 Uhr 5. Vortrag: Stefan Erdmann: „Die technischen Hintergründe der Cheops Pyramide“
    Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++ (Bild: L. A. Fischinger)
    Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++ (Bild: L. A. Fischinger)
  • 17.45 Uhr Abendessenspause
  • 19.00 Uhr Abend-Programm: Musikeinführung, Preview Trailer mit Filmausschnitten, Podiumsdiskussion mit den Referenten
  • 21.00 Uhr Get together mit den Referenten im Tagungshotel “Schweinsberg”

Ablaufplan Sonntag

(für spät Anreisende Wiederholung des Freitagprogramms, ohne Vortrag von Erich von Däniken)

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Neue Denkansätze für die Ägyptologie: Der Kongress “Das Cheops-Projekt” in Lennestadt setzte Akzente für die weitere Erforschung der Frühzeit des Pharaonenreichs

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"Das Cheops-Projekt": Die Referenten (Bild: L.A. Fischinger)
“Das Cheops-Projekt”: Die Referenten (Bild: L.A. Fischinger)

Über einen höchst erfolgreichen Verlauf des Kongresses “Das Cheops-Projekt”, der am 22. und 23. August 2015 in den Sauerland-Pyramiden bei Lennestadt stattfand, können sich sowohl die Veranstalter, die beteiligten Forscher und auch die Besucher/innen der Veranstaltung freuen. Im Verlauf der Veranstaltung wurde nicht nur deutlich, dass sich die offizielle Ägyptologie in wesentlichen Fragen in Sackgassen manövriert hat, sondern es konnten auch Wege aus der Stagnation skizziert und neue Denk- sowie Forschungsansätze präsentiert werden.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

(Text der Veranstalter / Links & Bilder von mir eingefügt)

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Über einen höchst erfolgreichen Verlauf des Kongresses ‘Das Cheops-Projekt’, der am 22. und 23. August 2015 in den Sauerland-Pyramiden bei Lennestadt stattfand, können sich sowohl die Veranstalter, die beteiligten Forscher und auch die Besucher/innen der Veranstaltung freuen. Im Verlauf der Veranstaltung wurde nicht nur deutlich, dass sich die offizielle Ägyptologie in wesentlichen Fragen in Sackgassen manövriert hat, sondern es konnten auch Wege aus der Stagnation skizziert und neue Denk- sowie Forschungsansätze präsentiert werden.

Eisen im Alten Reich – Die Rampen-Theorie zum Bau der Pyramiden hat endgültig ausgedient

Dr. Dominique Görlitz machte mit seinem Auftaktreferat zu den von Stefan Erdmann entdeckten schwarzen ‘Zungen’ an der Decke der Königskammer deutlich, dass es sich hierbei um authentische Rückstände magnetithaltigen Eisenoxids handelt. Anhand der vorliegenden Befunde ist davon auszugehen, dass die Ägypter bereits in der IV. Dynastie – also vor ca. 4.600 Jahren – die Herstellung von Schmiedeeisen beherrschten. Die klassische Vorstellung der Abfolge so genannter Material-Zeitalter (Stein-, Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit) sei damit, was Nordostafrika betrifft, nicht länger haltbar.

Das Cheops-Projekt - Video auf YouTube zum Kongress in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)
Das Cheops-Projekt – Video auf YouTube zum Kongress in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)

In Hinsicht auf den Bau der Großpyramiden auf dem Gizeh-Plateau ergibt sich aus dieser Erkenntnis die revolutionäre Theorie zur vertikalen Bewegung tonnenschwerer Megalith-Bauelemente. Dazu rekonstruierte Görlitz eine Technologie mittels der Nutzung eiserner Transportklammern und dem mechanischem Aufkeilen der Riesen-Blöcke durch die Bauleute der Alten Pharaonen.

Diese Methode, die in Lennestadt am 2. Kongresstag bereits zum zweiten Mal den experimental-archäologischen Praxistest bestanden hat (siehe unten / Anm. L.A.F.: Ich habe den Hebeversucht vor Ort gefilmt – ggf. für meinen YouTube-Kanal.), weist ein weitaus größeres Erklärungspotential auf, als die letztlich höchst fragwürdige, in der Ägyptologie akzeptierte Annahme gewaltiger Rampen, über welche hunderte von Arbeitern die Riesen-Steine zum Einbau in die Pyramiden emporgeschleift haben sollen. Diese unhaltbare und praxisfremde Theorie ist durch Görlitz‘ Forschungen fachwissenschaftlich und empirisch widerlegt.

Folgenschwere Ermittlungsergebnisse zur ‘Königskartusche’

Im zweiten Vortrag legte Stefan Erdmann die Ergebnisse seiner mehr als anderthalbjährigen, akribischen Ermittlungen zur Frage der Authentizität der so genannten Khufu- oder Königskartusche vor. In der klassischen Ägyptologie betrachtet man diese Kartusche seit Jahrzehnten allgemein als unwiderruflichen Beweis, dass der Pharao Khufu (griech.: Cheops) der Bauherr der Großen Pyramide gewesen sei. In der Vergangenheit waren zwar wiederholt Zweifel an der Echtheit der Kartusche geäußert worden – z.B. durch den bekannten Autor Zecharia Sitchin -, aber die bisher vorgebrachten Argumente dafür, dass es sich bei diesem eher unscheinbaren roten Graffito um eine Fälschung des Pyramidenforscher-Pioniers Howard Vyse und seiner Mitarbeiter handele, hatten sich als nicht stichhaltig erwiesen.

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
VIDEO: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Zusammenfassend kam Stefan Erdmann zu dem Ergebnis, dass es klare optische Befunde an dem „Kh“-Zeichen der Kartusche dafür gibt, dass Vyse daran nachträglich Veränderungen vorgenommen hat, die den Fälschungsvorwurf tendenziell rechtfertigen. Damit ist die gängige Annahme der Authentizität der Kartusche so schwer erschüttert, dass dieses Graffito keinerlei Beweiskraft mehr hat, was die Bauherrenschaft des Cheops betrifft. Dieses Ergebnis wird durch Stefan Erdmann und Dominique Görlitz jedoch nicht als Argument dafür herangezogen, Cheops generell als Bauherrn in Frage zu stellen. Lediglich diese Kartusche fällt aus der Beweiskette heraus.

Sowohl Erdmann und Görlitz als auch andere Kongressteilnehmer betonten, dass nun die zuständigen Stellen in Kairo in der Pflicht stehen, entweder die Ergebnisse der zwischen 2004 und 2006 erfolgten Beprobung zur Überprüfung durch die weltweite Wissenschaftsgemeinde vorzulegen oder die Authentizitäts-Frage durch erneute, transparente, d.h. international kontrollierte naturwissenschaftliche Material-Analysen definitiv zu klären.

Podiumsdiskussion (Bild: L.A. Fischinger)
Podiumsdiskussion (Bild: L.A. Fischinger)

David Rohl: Die ägyptische Kultur hat ihre Ursprünge im vorzeitlichen Mesopotamien

Mit dem Vortrag von David Rohl stellte sich erstmals ein etablierter und weltbekannter Ägyptologe vor die beiden deutschen Forscher. Zudem reiste auch die deutsche Ägyptologin Dr. Renate Germer (Universität Hamburg) an, welche die Forschungen von Dr. Dominique Görlitz nach seinem Vortrag sehr positiv reflektierte.

David Rohl beschäftigt sich in seinem mitreißenden Vortrag intensiv mit den prädynastischen Kontakten zwischen Mesopotamien und der Nilzivilisation. Dazu legte er überzeugende kulturhistorische und archäologische Befunde zur Stützung seiner Annahme vor, dass die vorzeitliche Nilkultur erhebliche kulturelle Stimuli aus dem fernen Zweistromtal erhielt. Rohl schlägt damit in dieselbe ‘Kerbe’ wie Görlitz, der in Buch und Film zum Cheops-Projekt zum Ausdruck bringt, dass sich die steinzeitliche afrikanische Kultur so sehr von der nachfolgend erscheinenden ägyptischen Kultur unterscheidet, dass ein massiver überseeischer Kulturtransfer angenommen werden muss.

Auf neuen Forschungswegen: die Referenten in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)
Auf neuen Forschungswegen: die Referenten in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)

Die Darlegungen der englischen Archäologen wurden von ihm so exzellent in Wort und Bild präsentiert, dass auch die in der englischen Sprache weniger versierten Gäste seinen hervorragenden Vortrag genießen konnten.

Robert Bauval: Ungelöste Mysterien der Großen Pyramide von Giza

Robert Bauval, Bestsellerautor und Pyramidenforscher, sprach als letzter Referent. Sein Vortrag wurde zu einem weiteren Höhepunkt des Kongresses. Dies lag nicht nur an seinen überaus spannenden Informationen zum möglichen kulturhistorischen Hintergrund der Cheops-Pyramide, die seiner Meinung nach ein Mehrzweckbauwerk darstellt, welches nicht zuletzt nach dem Tod des Pharaos seine Seele zu den Sternen geleiten sollte.

Zudem zog Bauval durch den Vergleich mit Rudolf Gantenbrinks UPOAUT Forschungen Parallelen zum Cheops-Skandal. In eindringlichen Worten legte er den Finger auf die ‘wunden Stellen’ aktueller Ägyptologie, die scheinbar nur noch wenig Interesse an einer erkenntnisoffenen und ideologiefreien Erforschung der ägyptischen Altertümer zeigt. Bauval verteidigte eindringlich das Cheops-Projekt, welches ausschließlich zum Ziel gehabt habe, das hohe kulturelle Erbe der ägyptischen Hochkultur zu erforschen, wie es eine innovative Wissenschaft im 21. Jahrhundert eben erfordere.

Angeregte Publikumsdiskussion mit den Referenten

Am zweiten Kongresstag hatten die Besucher zunächst die Möglichkeit zur Diskussion mit den vier Referenten, die sich auf dem Podium in der ‘Großen Pyramide’ von Lennestadt den Fragen des Publikums stellten. Erweitert wurde die Expertenrunde durch den Geographen und Sternbildforscher Dr. Kai Helge Wirth sowie durch den Wissenschaftspublizisten Bernhard Beier.

Gab es eine Art Bundeslade auch in der Alten Welt bei den Azteken? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / WikiCommons/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Gab es eine Art Bundeslade auch in der Alten Welt bei den Azteken? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / WikiCommons/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Dabei blieb es keineswegs bei der Klärung allgemeiner Fragen, wie: Was bewegt Kritiker des derzeitigen Pyramiden-Paradigmas dazu, die Funktion dieser Bauwerke als Grabstätten der Pharaonen infrage zu stellen? Vielmehr reichte das Spektrum der angerissenen Themen – zu einer tiefer gehenden Debatte ließ der eng gesteckte Terminplan leider keine Zeit – z.B. bis hin zu Detailproblemen der Analyse-Möglichkeiten bei der geforderten Untersuchung der ‘Königs-Kartusche’.

Besonderes Interesse zeigte das Auditorium auch an den frühen nautischen Fähigkeiten und Leistungen alter Kulturen im Allgemeinen und insbesondere der Ägypter. So wurde die Frage aufgeworfen, ob tatsächlich Spuren altägyptischer Expeditionen in Nordamerika und Australien existieren. Der Ägyptologe David Rohl verneinte dies zwar, verwies aber – man denke hier z.B. an die Nikotin- und Kokainfunde in ägyptischen Mumien – auf die grundsätzliche Möglichkeit phönizischer ‘Auftragsfahrten’ in die Neue Welt. Zudem sei aufgrund zahlreicher Entdeckungen von Felsritzungen mit der so genannten Ogham-Schrift in Amerika auch die Frage transatlantischer keltischer Seereisen ernsthaft zu diskutieren.

Hebeexperiment erfolgreich wiederholt

Getreu dem Grundsatz ,ein Experiment und seine Ergebnisse müssen jederzeit reproduzierbar sein’, organisierte Dr. Dominique Görlitz in Zusammenarbeit mit dem Galileo-Park Lennestadt eine Wiederholung des Hebe-Experiments vom April 2015. Mit diesem Experiment wurde die praktische Anwendbarkeit der von ihm rekonstruierten Methode zum vertikalen Transport gewaltiger Steinblöcke durch die Altägypter erstmals unter Beweis gestellt.

Das Cheops-Projekt: Diesen Betonblock halt bes anzuheben (Bild: L.A. Fischinger)
Das Cheops-Projekt: Diesen Betonblock galt es anzuheben (Bild: L.A. Fischinger)

Unter den Augen von mehr als 100 Gästen der Veranstaltung hoben nur zwei (!) Mitarbeiter des ABORA-Teams mit eingesetzten Keilen aus Eisen bzw. Eichenholz den mehr als 16 Tonnen schweren Betonblock an. Für die Gäste war es aufschlussreich zu sehen, dass sich Holzkeile viel leichter als solche aus Metall unter den schweren Stein eintreiben ließen.

Mit diesem Hebeversuch konnte der Chemnitzer Experimentalarchäologe seine Theorie empirisch untermauern und transparent machen, warum die Keil-Hebetechnik das Standard-Paradigma der Ägyptologen zum Großstein-Transport im wahrsten Sinne des Wortes ‘aushebelt’. Fast alle Ägyptologen gehen noch immer davon aus, dass die Altägypter schwere Lasten ausschließlich nur durch Schleppen und Ziehen in vertikaler Richtung über Rampen bewegen konnten. Das Experiment von Lennestadt dokumentiert jedoch, dass effiziente Hebetechniken bereits im Alten Reich praktikabel waren.

Gestützt wurde durch die Experimente mit dem Betonblock aber auch die der Rekonstruktion dieser Transport-Technik zugrunde liegende Interpretation der Magnetit-‘Zungen’ in der Königskammer der Cheops-Pyramide: Auch auf dem Betonblock, an dem seit April die Eisenklammern befestigt sind, entstehen an den entsprechenden Stellen Ablagerungen von Eisenoxid (s. Bild unten, Anm.: L.A.F.). Diese Patina hat stetig zugenommen und zeigt immer größere Ähnlichkeit mit den Anhaftungen in der Königskammer.

Das Cheops-Projekt - Das Eisen der Pharaonen: Die Anhaftungen am Betonblock (Bild: D. Görlitz)
Das Eisen der Pharaonen: Die Anhaftungen am Betonblock [zur Großansicht anklicken] (Bild: D. Görlitz)

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“Das Cheops-Projekt”: Wichtige Änderungen und Informationen zum Kongress im August im “Galileo Park” Lennestadt von Stefan Erdmann & Dominique Görlitz!

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Kongress "Das Cheops-Projekt" im August in Lennestadt: Programmänderung (Bild: Galileo-Park)
Kongress “Das Cheops-Projekt” im August in Lennestadt: Programmänderung (Bild: Galileo-Park / L.A. Fischinger)

Am 22. und 23. August findet in Lennestadt im “Galileo-Park” (Sauerland-Pyramiden) der Kongress “Das Cheops-Projekt” der beiden Hobbyforscher Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann sowie weiteren Referenten statt. Geplant war am Abend des 22. August auch die Uraufführung des entsprechenden Dokumentarfilmes “Das Cheops-Projekt“. Nun jedoch musste die Filmvorführung aufgrund neuer Entwicklungen in Kairo abgesagt werden. Die genauen Hintergründe und alle weiteren Informationen findet Ihr hier zusammengefasst.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wie ich auf diesem BLOG und in einem Video auf YouTube im Mai 2015 berichtet habe, findet am 22. und 23. August findet im “Galileo Park” in Lennestadt bei den sog. “Sauerland-Pyramiden” der Kongress “Das Cheops-Projekt: Das Eisen der Pharaonen” statt.

Weiter unten findet Ihr mein Video, das Programm und alle weiteren Information erneut eingefügt.

Nun haben Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz jedoch eine Änderung des Programms vornehmen müssen, die sich aufgrund des “Pyramiden-Skandals” (s. a. die Hintergründe hier) in Ägypten ergeben haben: Der Film “Das Cheops-Projekt”, zu dem jüngst auch ein entsprechendes Buch erschienen ist, kann am 22. August nicht gezeigt werden. Warum es zu dieser Programmänderung kam, haben Görlitz und Erdmann in einer Mitteilung zusammengefasst (Links von mir eingefügt):

Änderung des Programmablaufes der internationalen Fachkonferenz ,Das Cheops-Projekt’ aufgrund neuer Entwicklungen in Ägypten!

Vor wenigen Tagen nahmen Mitglieder der Egypt´s Heritage Task Force Kontakt zu Dominique Görlitz und Stefan Erdmann auf. Der Hintergrund: E n d l i c h gibt es positive Entwicklungen bezüglich des lange erwartete Berufungsverfahren für die sechs inhaftierten Ägypter, die Dr. Görlitz und Stefan Erdmann im April 2013 bei ihrer Exkursion in die Cheops-Pyramide begleiteten bzw. an diesem Tag auf dem Gizeh-Plateau Dienst taten.

Diese ,Egyptian Six’ sitzen seit Januar 2014 im Gefängnis, weil ihnen ebenso wie den beiden deutschen Forschern vorgeworfen wird, sich damals illegal Zugang zu der Pyramide verschafft zu haben, und dort an einer Beschädigung der sogenannten ‘Chufu-Kartusche’ beteiligt gewesen zu sein. Obwohl diese Beschädigung nachweislich bereits zwischen 2004 und 2006 stattgefunden hat, wie alle vorgelegten Beweismittel kategorisch dokumentierten, wurden alle Angeklagten zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Jetzt soll, nach weiteren Ermittlungen der ägyptischen Staatsanwaltschaft, vermutlich im November 2015 die Berufungsverhandlung stattfinden.

Kongress im August im "Galileo-Park" (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: “Das Cheops-Projekt”: Kongress im August im “Galileo-Park” (Bild: L.A. Fischinger)

Die Ankündigung des internationalen Kongresses ‘Das Cheops-Projekt’ am 22. / 23. August in Lennestadt, insbesondere die im Rahmen dieser Veranstaltung geplante Premiere der NuoViso-Dokumentation zum Cheops-Projekt und den damit in Zusammenhang stehenden Ereignissen in Ägypten, beunruhigt nun Anwälte und Freunde der ,Egyptian Six’. Sie befürchten, dass die Veröffentlichung des Films im Vorfeld der Berufungsverhandlung sich aus Sicht der Inhaftierten negativ auf das schwebende Verfahren und den Ausgang des Prozesses auswirken könne.

Natürlich sind wir – Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und alle anderen am Cheops-Projekt Beteiligten – bereit, Solidarität zu zeigen. und alles, was im Rahmen unserer Möglichkeiten steht, zu tun, um den sechs inhaftierten Ägyptern ihre Verteidigung im kommenden Berufungsverfahren zu erleichtern. Wir hoffen, dass diese Änderung zur Freilassung beitragen wird – auch wenn dies bedeutet, Abstriche am Kongressprogramm zu machen. Daher haben wir uns entschlossen, die Veröffentlichung unseres Filmbeitrages vorläufig zurückzustellen und auf die Premiere in Lennestadt zu verzichten.

An einem geeigneten Ersatz-Programmpunkt wird derzeit gearbeitet, und sämtliche anderen Highlights der Veranstaltung, einschließlich der Beiträge von Robert Bauval und David Rohl sowie des experimentalarchäologischen Hebe-Experiments, werden selbstverständlich stattfinden. Trotzdem wird allen Kongress-Gästen, die bereits Tickets erworben haben, freigestellt, diese bei voller Erstattung der Teilnehmergebühr beim Veranstalter zurückzugeben.

Wir bitten um Verständnis für die Verschiebung der Film-Premiere, sehen uns aber in der Pflicht, dies zu tun, um die ,Egyptian Six’ nicht zuletzt auch in humanitärer Hinsicht auf das anstehende Berufungsverfahren zu unterstützen.

Außerdem bitten wir auch hier noch einmal um Spenden für die Familien der Inhaftierten, die nun schon seit etwa anderthalb Jahren völlig mittellos sind und um ihr Überleben kämpfen!

Spendenkonto des ABORA-Vereins mit Stichwort ,Egyptian Six’:
SK Chemnitz
BIC: CHEKDE81XXX
IBAN: DE4480500003583006193

Für alle Gäste, die Umbuchen möchten, hier der Kontakt:
www.galileo-park.de oder 02721 600 77 10

Weitere Informationen zur Tagung “Das Cheops Projekt: Das Eisen der Pharaonen” im Sauerland, habe ich in diesem Video zusammengefasst.

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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Also, ran an die Tasten bei YouTube. Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Wenn Ihr mögt, folgt mir doch auch bei Facebook und/oder Twitter. Ich freue mich, Euch, liebe Userinnen und User, auch dort begrüßen zu können.

Neu erschienen: "Das Cheops-Projekt" Cover (Bild: Kopp-Verlag)
Neu erschienen: “Das Cheops-Projekt” von D. Görlitz & St. Erdmann (Bild: Kopp-Verlag)

Programm

Erleben Sie ein Wochenende rund um das Rätsel der Erbauung der ägyptischen Pyramiden. Die Experimental-Forscher Dominique Görlitz und Stefan Erdmann präsentieren die Premiere des Videos zu ihren Forschungen rund um die Cheops-Pyramide und ihre sensationellen Entdeckungen. Die Kongressbesucher werden live Zeugen eines Experimentes zur Klärung der Frage, wie mit einfachsten Mitteln tonnenschwere Blöcke angehoben werden konnten – und wie die Pyramiden erbaut worden sein könnten. Die Bestseller-Autoren Robert Bauval und David Rohl sprechen über weitere Rätsel der altägyptischen Zivilisation. Ein MUSS für jeden an Pyramidenforschung Interessierten.”

Die Referenten:

Dr. Dominique Görlitz

“Das Eisen der Pharaonen“

Deutscher Experimentalarchäologe, Buchautor, Filmemacher und 5 Sterneredner

Stefan Erdmann

“Das Rätsel um die Cheops-Kartusche“

Ägypten-Forscher, Pyramidenexperte und Buchautor

Ägyptologe David Rohl

“The Egyptian Genesis“

Ägyptologe, Bestseller-Autor, Leiter des Institutes “Study of Interdisciplinary Sciences” London, Direktor der “Eastern Dessert Survey” Forschungsgruppe

Robert Bauval

“The unsolved Mysteries of the Great Pyramid“

Ägypten-Forscher und Pyramidenexperte, Bestseller-Autor

Das Kongresshotel:
Hotel Schweinsberg-Lennestadt

www.hotel-schweinsberg.de

info@hotel-schweinsberg.de

Achtung – Das Kongresshotel ist nicht der Veranstaltungsort, es dient den Kongressteilnehmern ausschließlich zur Übernachtung!

Kongressgebühr:

€ 70,-

Preis beinhaltet:

  • 3 Eintrittskarten für den Galileo-Park und Ausstellungen (21.-23.08.)
  • Teilnahme am Kongress (22.-23.08.)
  • Kongressmappe mit Freiexemplaren „Mysteries“ Magazin
  • 4 Getränke (Wasser, Cola, Fanta, Saft, Bier, Kaffee) pro Tag

Karten nur im Vorverkauf im Galileo-Park

Veranstalter:

Galileo-Park & Dr. Dominique Görlitz

Premium Partner:

Kopp Verlag, Mysteries Magazin, AAS, NuoViso tv

Kartenverkauf:

GALILEO-PARK (online-Shop)

Ablaufplan (Änderungen vorbehalten)

Samstag, 22.8.

  • 10:00- Einlass in den Galileo-Park / Empfang der Kongressunterlagen
  • 11:00 – Begrüßung der Kongressteilnehmer und Vorstellung Ablauf
  • 11:30 – 1. Vortrag Dr. Görlitz (Dauer 0:50), Fragen (0:10), Pause (0:05)
  • 12:30 – 2. Vortrag S. Erdmann (Dauer 0:40), Fragen (0:10), Pause (0:05)
  • 13:30 – Mittagspause: Essen, Trinken, Ausstellungsbesuche (1:30)
  • 15:00 – 3.Vortrag David Rohl (Dauer 0:45), Fragen (0:10), Pause(0:05)
  • 16:00 – 4. Vortrag Robert Bauval (Dauer 0:45), Fragen (0:10); P. (0:05)
  • 17:00 – Pause: Gelegenheit für Essen, Trinken, Ausstellungsbesuche
  • 18:00 – Video-Premiere von „Das Cheops Projekt“ (s. oben)
  • 20:00 – Ende des ersten Kongresstags
  • 20:30 – „Get together“ im Kongresshotel mit der Gelegenheit zu Gesprächen mit den Referenten

Sonntag, 23.8.

  • 10:00 – Einlass in den Galileo-Park
  • 10:30 – Podiumsdiskussion mit den Referenten
  • 12:00 – Mittagspause
  • 13:00 – Erläuterungen zu dem Hebe-Experiment
  • 13:15 – Hebeversuch an einer 15-Tonnen-Säule
  • 14:15 – Ende des 2. Kongresstages; Zeit für Ausstellungsbesuche

Moderation:

Robert Stein

Musikalische Begl.:

Mike Rubin Music

(Entnommen der Webseite des “Galileo Park”)

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Herodot und das Eisen der Cheops-Pyramide: Was sagte der “Vater der Geschichtsschreibung” tatsächlich?

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Herodot und das Eisen der Cheops-Pyramide: Was sagte der "Vater der Geschichtsschreibung" tatsächlich? (Bilder/Montage: gemeinfrei & Fischinger-Online)
Herodot und das Eisen der Cheops-Pyramide: Was sagte der “Vater der Geschichtsschreibung” tatsächlich? (Bilder/Montage: gemeinfrei & Fischinger-Online)

Die Pharaonen haben vor Jahrtausenden die Pyramiden von Gizeh mit einfachen und primitiven Werkzeugen gebaut. Diese haben lediglich aus Holz, Seilen, Stein und dem weichen Metall Kupfer bestanden, wie es die Ägyptologie besagt. Eisen nutzen sie nicht, auch wenn es den Pharaonen schon vor der “Eisenzeit” im Prinzip bekannt gewesen sein soll. Der berühmte griechische Geschichtsschreiber Herodot sah das vor ca. 2.400 Jahren ganz anders. Denn er berichtete, dass die Pyramidenbauer bereits Werkzeuge aus Eisen benutzten. Auf diese Tatsache verweisen vor allem immer wieder “alternative Historiker” und private Pyramidenforscher. Doch was schrieb der Historiker tatsächlich über die Benutzung von Eisenwerkzeugen beim Pyramidenbau? Das erfahrt Ihr in diesem Artikel.


Cheops-Pyramide und “Kult-Eisen”

Über Pyramiden wird gerne und viel spekuliert, phantasiert und diskutiert. Vor allem natürlich über die ägyptischen Pyramiden und allen voran die Pyramiden von Gizeh.

Wohl um keine anderen Monumente der Geschichte ranken sich so viele Geschichten, Ideen und Aussage wie um diese. So war es schon vor Jahrtausende und so ist es bis heute geblieben. Auf diesem Blog sowie auf meinem Video-Kanal habe ich bereits immer wieder darüber berichtet.

Ein Streitthema dabei ist auch der berühmte Geschichtsschreiber Herodot (ca. 490 bis 430 vor Christus) und seine Aussagen über die Cheops-Pyramide und dessen Erbauung. In seinen “Historien” behauptete er vor rund 2.400 Jahren, dass die Pharaonen Werkzeuge aus Eisen zum Bau der Pyramiden genutzt haben. Das aber, so die gängige Lehrmeinung, haben die Alten Ägypten überhaupt noch nicht gekannt bzw. benutzt.

Die Baumeister im Alten Ägypten vor rund 4.500 Jahren kannten zwar durchaus Eisen, so die Archäologie, aber keine Werkzeuge daraus. Wenn, so die Ägyptologie, haben die Meteoriten-Eisen besessen, das eher für “kultische Zwecke” genutzt wurde. Aufgrund der Seltenheit von derartigem Eisen sei das Material viel zu wertvoll gewesen, so dass man damit keine Werkzeuge herstellte. Und ausreichende Mengen standen auch nicht zur Verfügung.

Verständlich. Immerhin fallen Meteoriten aus Eisen nicht in riesiger Anzahl tagtäglich vom Himmel auf Ägypten. Zumindest heute nicht und wohl auch nicht vor Jahrtausenden.

Warum wird dann aber immer wieder in der einschlägigen Literatur behauptet, dass die Pharaonen doch Eisenwerkzeuge nutzten? Schließlich haben Archäologen nachweislich Unmengen an Werkzeugen aus dem viel weicheren Kupfer im Umfeld der Pyramiden von Gizeh gefunden. Werkzeuge also, die damit in die Epoche der “Kupferzeit” passen, in der die großen Pyramiden in Ägypten gebaut worden sein sollen.

Schuld daran ist allein der “Vater der Geschichtsschreibung” Herodot. Ein Historiker aus Griechenland, der ein umfangreiches Geschichtswerk schrieb. Diese “Historien” sind bis heute Bestandteil vieler Forschungen und Untersuchungen. Denn die heutigen Historiker sind sich uneins, wo Herodot in seiner Geschichtsschreibung Fakten und wo Fiktionen überliefert. Schon nachfolgende Geschichtsschreiber war nicht ganz klar, wo Herodot schwindelte, wo seine Quellen falsch waren, und was echte Geschichtsschreibung ist.

Wie in diesem Artikel HIER aufgezeigt, galt Herodot schon vor 2.000 als Geschichtenerzähler, der auch mal “Fakten” erfunden habe.

Eisen für den Pharao

Dennoch war er es in seinen “Historien”, der schon um 430 vor Christus den Pyramidenbauern Werkzeuge aus Eisen in die Hand gab. Ein Dorn im Auge aller Ägyptologen. Sie sind überzeugt, dass er in dieser Hinsicht die Unwahrheit sagte, wie bei vielen anderen Behauptungen in seinen Werken auch. Herodot habe sich das nur ausgedacht oder es wusste es mindestens 2.500 Jahre nach dem Bau der Pyramiden einfach nicht besser. Vielleicht habe man dem Griechen bei seinen Recherchen in Ägypten auch nur eine Falschinformation gegeben, die er dann in seinen “Historien” übernahm.

Woher diese Information letztlich auch kam, und wie auch immer sie in sein Werk gelangte: Die etablierte Archäologie ist sicher sicher, dass sie Fake-News sind.

Viele Pyramidenforscher und Autoren sehen das ganz anders. Sie verweisen nicht nur auf den Umstand, dass es (sehr wenige) Eisenfunde in den Pyramiden von Gizeh gab. Ebenso verweisen sie vor allem auf die Entdeckung von Eisenspuren in der Cheops-Pyramide durch die Autoren Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann (s. a. Link HIER). Es sind jene gleichförmigen dunklen Ablagerungen an den Monolithen, die die Decke der Königskammer in der Großen Pyramide bilden.

Dokumentiert haben die beiden Privatforscher dies unter anderem in ihrem Buch “Das Cheops-Projekt” (2015). Diese Untersuchungen und Beprobungen waren der Auslöser des sogenannten “Cheops-Skandal”, über den auf diesem Blog in den vergangen Jahren vielfach berichtet wurde. Wie alle Autoren der “alternativen Geschichte” verweisen auch Erdmann und Görlitz in diesem Zusammenhang auf Herodots Aussagen über das Eisen der Pharaonen.

Und was Herodot vor rund 2.400 Jahre dazu schrieb, ist eigentlich eindeutig und unmissverständlich.

Herodot und das Eisen der Cheops-Pyramide

Die allermeisten Autoren erwähnen nur, dass Cheops von der Verwendung von Eisenwerkzeugen beim Bau der Pyramide des Cheops geschrieben habe. Seine Aussagen oder Behauptungen selber zitieren machen dabei die wenigsten. Und das, obwohl er sogar eine “Quelle” angibt, woher er diese Informationen gehabt haben will.

Konkret hat er dazu in Band II seiner “Historien” geschrieben:

Es steht mit Aegyptischen Schriftzügen an ihr (der Cheops-Pyramide, Anm. LAF)  geschrieben, wie viel Meerrettig, Zwiebel und Knoblauch die Arbeiter verzehrt hätten, und ich besinne mich noch recht wohl, daß mir der Erklärer, der mir die Schrift vorlas, sagte, das dies allein tausend sechshundert Talente gekostet hätte. Ist diese Angabe richtig, welche Summen muss dann nicht das Eisen, womit gearbeitet wurde, die Kleidung und Nahrungsmittel für die Werkleute erfordert haben, und wie viel Zeit muss nicht ausser der angegeben Zeit, die der Bau selbst dauerte, das Hauen und Herbeyschleppen der Steine und die Verfertigung des Kanals gekostet haben, den man unter der Erde herleitete.” (Bd. II, 125)

Herodot machte also die Angabe, dass mit Eisen gearbeitet wurde, nur beiläufig. Vielmehr machte er sich Gedanken darüber, wie teuer das Bauvorhaben an sich wohl gewesen sein mag. Nach seinen Angaben habe er diese Informationen auch nicht irgendwo aufgeschnappt. Vielmehr sollen Inschriften auf oder an der Cheops-Pyramide diese beinhaltet haben. Das habe ihm persönlich ein “Erklärer”, also ein Dolmetscher, wie er in anderen Übersetzungen auch genannt wird, vorgelesen.

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“Ist diese Angabe richtig” notierte er. So, als habe er es nicht glauben können. Er selber konnte die Übersetzung der ägyptischen Schriftzeichen nicht lesen und damit deren Inhalt überprüfen. Dass es, wie Herodot behauptet, Inschriften an der Cheops-Pyramide gab, sollte an dieser Stelle nicht weiter verwundern. Darauf wurde in diesem Blog-Artikel HIER bereits umfangreich eingegangen.

Der Fokus von Herodot lag also eindeutig auf den Baukosten der Pyramide des Cheops. Nicht auf Eisen, das er scheinbar als selbstverständlich hin nahm. Dass es um die enormen Summen geht, die Cheops für seinen Bau geradezu verpulverte, zeigt auch der weiteren Verlauf seines Berichtes. Denn nach den oben zitierten Aussagen, folgt die durchaus bekannte Geschichte, dass der König seine eigene Tochter zur Prostitution zwang, um Geld für sein Bauwerk zu verdienen ..

“Medizinische” Geräte aus Eisen

Der Geschichtsschreiber Herodot erwähnt in seinem Geschichtswerk an einen weiteren Stelle die Verwendung von Werkzeugen aus Eisen.

Eine Aussage, die vielfach übersehen wurde, die sie nichts mit dem Bau von Pyramiden zu tun hat. Vielmehr mit der Mumifizierung in Ägypten, die nach seinen Beschreibungen ein “Geschäft” sei, für das “eigene Leute angestellt” sind. Sind sich die Einbalsamierer über die Art der Mumifizierung und den Preis mit den Hinterlieben einzig, so Herodot, machen sie sich ans Werk. Unter anderem heißt es in seinem II. Band:

Erstlich schaffen sie theils durch scharfe Wasser, theils mit Hülfe eines krummen Eisens, das Gehirn durch die Nase weg, und schneiden dann mit einem scharfen äthiopischen Steine den Bauch auf, und nehmen die Eingeweide heraus.” (Bd. II, 86)

In einer anderen Übersetzung in modernen Deutsch klingt das so:

Zuerst ziehen sie mit einem Eisenhaken das Gehirn durch die Nasenlöcher heraus, doch entfernen sie nur einen Teil auf diese Weise, den anderen durch Essenzen, die sie eingießen. Darauf machen sie mit einem scharfen äthiopischen Stein einen Schnitt längs der Weiche und holen nun Stück um Stück alle Eingeweide aus dem Innern heraus (…)”

Es handelt sich bei der gesamten Beschreibung des Herodot um die typische Einbalsamierung, die heute in jedem Buch über Mumien und jeder TV-Dokumentation über den Totenkult der Alten Ägypter zu finden ist: Die Trocknung des Leichnams in Natron, die 70 Tage Wartezeit währen der Austrocknung der Leiche im Salz, das anschließende einwickeln in Leinenbinden usw.

Was Herodot hier von der Nutzen des Eisens schreibt ist ebenfalls nur beiläufig. Als eine Selbstverständlichkeit, wie er es auch beim Bau der Cheops-Pyramide tat. Allerdings kann man dieses Eisen bei der Mumifizierung nicht einfach eins zu ein auf den Pyramidenbau übertragen. Der Kult der Mumifizierung war auch in jeden Tagen, als Herodot angeblich in Ägypten war, noch allgegenwärtig.

Ob tausenden Jahre früher dabei auch Eisenhaken benutzt wurde, ist damit unklar!

Noch mehr Eisen

Dieser Umstand gilt auch für eine andere Geschichte, die der Geschichtsschreiber überliefert hat. Jene über Pharao Mykerinos, seiner Pyramide in Gizeh und der Prostituierten Rhodopis. In diesem Zusammenhang erzählt Herodot in Band II., dass Mykerinos als König die kleine Pyramide von Gizeh erbaute. Doch “einige Hellenen behaupten mit Unrecht, das Freudenmädchen Rhodopis hätte sie aufführen lassen”, so Herodot.

Durch ihre intensive Tätigkeit als “Freudenmädchen” sei Rhodopis in Ägypten zu Reichtum gekommen. Es habe aber bei weitem nicht gereicht, “um eine Pyramide davon zu bauen”, überliefert Herodot. Selbst dann nicht, als die “freigekauft” wurde. Dennoch wollte sie ein Denkmal hinterlassen und hatte letztlich eine ganz besondere Idee für ihre “Denkmal”.

Dafür gab sie den zehnten Teil ihres Vermögens aus, wie Herodot notiert:

Sie machte daher von ihres Vermögens zehntem Teil eine Menge eiserner Spieße, darauf man einen Ochsen braten konnte, so weit das Zehnteil ausreichen wollte, und sandte sie nach Delphi. Und sie liegen dort noch jetzt aus auf einem Haufen, hinter dem Altar, den die Chier geweiht, dem Tempel selbst geradeüber.” (Bd. II, 135)

Fraglich, ob diese Geschichte, die übrigens in ihrer Gesamtheit auch als Ur-Vorlage für das Märchen “Aschenputtel” angesehen wird, wahr ist. Rhodopis selbst gilt als ein Mythos, die nie als reale Person existiert haben soll. Und wenn, dann war es lange nach dem Bau der Pyramiden, da die Figur der Rhodopis in das 6. Jahrhundert vor Christus datiert wird.

Wahrheit oder Fake-News?

Es besteht kein Zweifel, dass Herodot den Pyramidenbau direkt mit der Verwendung von Eisen in Verbindung bringt. Auch wenn nur vollkommen beiläufig. Interessanter ist die Frage, ob er die Wahrheit schrieb. Hat ihm wirklich ein Dolmetscher an der Großen Pyramide diese Texte übersetzt und vorgelesen?

Immerhin hat der Geschichtsschreiber schon in der Antike den Ruf eines Märchenonkels. Nicht zu Unrecht, wie zahllose seiner Angaben und Behauptungen in den “Historien” belegen.

Es ist sogar bis heute eine Debatte im Gange, ob der Historiker überhaupt jene Orte in Ägypten besuchte, über die er geschrieben hat. Vor allem natürlich auch die Pyramiden von Gizeh. Gerade auch zu diesen finden sich Beschreibungen und Aussagen, die augenscheinlich nicht mit der Realität übereinstimmen. Heute ebenso wenig wie zu Herodots Zeiten vor über zwei Jahrtausenden. Schon allein das Äußere und verwendete Baumaterial der oben genannten Mykerinos-Pyramide entspricht nicht der Wahrheit.

War er überhaupt vor Ort? Falls nicht, dann kann er auch nicht an der Cheops-Pyramide erfahren haben, dass die alten Pharaonen in der “Kupferzeit” schon Werkzeuge aus Eisen benutzten.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Experimentelle Archäologie: Neuer Film über das erfolgreich beendete Seefahrt-Experiment “Abora IV” von und mit Dominique Görlitz online (+ Video)

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Abora IV: Muss die Geschichte neu geschrieben werden? (Bild: YouTube-Screenshot eingeschenkt.tv)
Abora IV: Muss die Geschichte neu geschrieben werden? (Bild: YouTube-Screenshot eingeschenkt.tv)

Wie auf Fischinger-Online berichtet hat kürzlich der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz erfolgreich sein Seefahrt-Experiment “Abora IV” beendet. Ziel war es nachzuweisen, dass Seehandel bereits in der Bronzezeit (oder sogar wesentlich früher) im östlichen Mittelmeer für unsere Ahnen technisch sehr wohl möglich war. Ein Handel zwischen dem Schwarzen Meer, der Ägäis und dem alten Ägypten über das Meer. Jetzt entstand daraus ein neuer Film rund um “Abora IV” und dem Seefahrthistoriker Görlitz, der heute erschienen ist. Hier erfahrt die Hintergründe.


“Abora IV”: Muss die Geschichte neu geschrieben werden?

Historiker und Archäologen wissen aufgrund von Ausgrabungen, dass bereits in der Steinzeit umfangreiche Handelswege und Netzwerke existierten. Der Austausch von Ideen, Waren, Techniken und wahrscheinlich auch religiösen Anschauungen war vor Jahrtausenden weit umfassender, als man es einst angenommen hatte. Auch und vor allem über weite Strecke hinweg. Hierbei herrscht jedoch die Meinung vor, dass dieser kulturelle Austausch (fast ausschließlich) über den Landweg erfolgte.

Genau das sehen einige alternative Historiker wie eben Dominique Görlitz anders. Sie gehen in ihren Überzeugungen sogar soweit, dass es Handel und Austausch auch über die Ozeane gegeben haben kann. Zum Beispiel sehr lange vor der Entdeckung Amerikas zwischen Europa und der “Neuen Welt”. Mit Nachbauten primitiver Boote hat auch Görlitz in verschiedenen Versuchen und Experimenten diese Möglichkeit aufgezeigt.

Bekannt sind dabei vor allem seine Schifffahrt-Experimente mit seiner “Abora-Klasse”. Der letzte Versuch dieser Art war mit dem Schilfboot “Abora IV“, das nach rund 3.000 Kilometern Fahrt kürzlich sicher ans Ziel kam. Ein Segelexperiment, dass von Varna am Schwarzen Meer durch den Bosporus, das Marmarameer, die Ägäis und das östliche Mittelmeer führte.

Auch dieses private Experiment von Dominique Görlitz und seiner Crew wurde mit der Kamera begleitet und dokumentiert. Daraus entstand der Film “Abora IV: Muss die Geschichte neu geschrieben werden?”, den Ihr unten angefügt findet.

Neuer Film über “Abora IV” online

Initiator und Leiter Görlitz schrieb am 2. November 2019 auf Facebook dazu:

Experimentelle Archäologie lebt von der audiovisuellen Dokumentation. Nur sie garantiert, dass Rekonstruktionen über technische Prozesse oder Werkzeuge auch von Wissenschaftlern und den Bürgern begutachtet werden können, um die technische Umsetzung nachvollziehen zu können.

So auch im Beispiel unserer ‘Abora IV-‘Expedition von Varna/Bulgarien nach Kaş in die Türkei.

Unser neuer TV-Partner Eingeschenkt TV Chemnitz hat deshalb große Arbeit geleistet, um gemeinsam mit unserem Kameramann Frank Stegmann den gesamten Bau und die gesamte Fahrt zu dokumentieren. Daraus entstand diese neue filmische Reportage, die die Fahrt von Çanakkale über Santorin bis nach Kleinasien spannenden Bildern zusammenfasst.

‘Abora’-Expeditionen und ‘Abora’-Dokumentationen sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Schon seit den ersten Projekten (‘DILMUN I’, 1990) achtete ich stets darauf, dass Fernsehsender und auch Filmteams mit am Start sind. So sind auch etliche Kameraleute, die beim Fernsehen arbeiten (verschiedene Sender), Vereinsmitglieder, um in ihrer Freizeit ihre Fähigkeiten für das Team und die audiovisuelle Dokumentation zur Verfügung zu stellen.

Höhepunkte der Arbeit unseres Teams waren Produktionen mit dem ZDF oder National Geographics, aber auch eigene Produktionen wie die ‘Abora’ Saga oder das ‘Cheops-Projekt‘ von Nuoviso TV.

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Der Film heute und dritter Teil (hier findet Ihr Teil 1 & Teil 2, Anm. LAF) aus der Eingeschenkt TV Sendereihe über ‘Abora’ beleuchtet den letzten und spannendsten Teil unserer Seereise. Eingeschenkt TV kommt aus Chemnitz. Es ist ein mehrköpfiges Team voller engagierter Leute aus dem Bereich Medien, Film, Publikation, Informatik und Journalismus. Sie produzieren für jedermann Interviews, Artikel, Presseanalysen, Dokumentationen.

Sie waren auch viel mit uns unterwegs, so auch in Beloslav, Varna, Çanakkale, Limnos und Santorin, um vor Ort über unser Projekt zu berichten.

Diese Reportage stellt nun die Grundlage für ein weiteres Filmprojekt dar, welches ich mit dem Berliner TV-Produzenten Theodor Baltz auf die Beine stellen werde. Das gesamte, während der Fahrt von verschiedenen Teams produzierte Filmmaterial wird dann in einer großen Dokumentation zusammengefasst, die noch viel tiefgründiger die Hintergründe und Ergebnisse beleuchten wird. Das wird aber noch ein paar Wochen brauchen.

Deshalb genießt dieses erste Zwischenprodukt, was wirklich Lust auf ‘meer’ macht!

Der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz sieht auch in seine neuen Seefahrt-Expermiment einen Erfolg. Es zeige unter anderem auch auf, dass sehr wohl über den Seeweg Metalle wie vor allem Eisen aus der Region des Schwarzen Meer bis nach Ägypten gehandelt sein können. Eine These, an der Görlitz bereits seit Jahren arbeitet, wie er es unter anderem in diesem Interview-Video HIER auf meinem YouTube-Kanal ausgeführt hat.

Von Beginn an arbeitete die “Mission Abora IV” auch mit Wissenschaftler und Archäologen zusammen. Denn seit wann im alten Ägypten tatsächlich Eisen genutzt wurde, und wie es woher ins Land gekommen ist, ist in der Archäologie weiterhin umstritten.

Am 23. November 2019 findet dazu im Galileo-Park Lennestadt auch der Kongress “Pioniere der Meere” statt.

Das neue Video zu “Abora IV”

YouTube-Video vom 2. Nov. 2019

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ein internationales Wissenschaftler-Team löst das Rätsel um den Bau der Cheops-Pyramide – Stimmt es aber, was im Netz darüber berichtet wird?

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Wissenschaftler lösen mal wieder (fast) das Rätsel des Pyramiden-Bau in Ägypten
Wissenschaftler lösen mal wieder (fast) das Rätsel des Pyramiden-Bau in Ägypten (Bild: Fischinger-Online)

In Ägypten, der Literatur und natürlich der archäologischen Fach- und Laien-Welt geben sich jene Menschen, die die Geheimnisse um den Bau der Pyramiden gelöst haben wollen, das Maßband in die Hand. Und das seit Jahrhunderten wenn nicht Jahrtausenden. So auch am 1. November in Kairo. Internationale Forscher wollen durch Feldforschungen im Steinbruch Hatnub nahe Tel el-Amarna Hinweise und Belege gefunden haben, “wie die alten Ägypter vor 4.500 Jahren tonnenschwere Steine bewegen konnten”. Dr. Mustafa Waziri, Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, und die beteiligten Archäologen aus Großbritannien und Frankreich sind überzeugt, dass diese Entdeckungen auch den Bau der Pyramiden zum Teil erklären könnten. Was sie dort entdeckt haben, warum die Presse mal wieder Aliens in Spiel springt, ob das Rätsel tatsächlich gelöst wurde und was die Forscher wirklich sagten, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jahrtausende Rätselraten

Eigentlich ist das Problem der Ägyptologen, Hobby-Forscher und “alternativen Historiker” zum Bau der Pyramiden in Ägypten überaus simpel zu beschreiben:

Über 100 große, mittlere und kleine Pyramiden stehen am Nil verteilt. Riesige uralte Bauten wie die Cheops- oder Chephren-Pyramide in Gizeh ebenso, wie kleine Bauwerke, die heute mehr an Schutthaufen von wenigen Metern Höhe als an echten Pyramiden erinnern. Und besonders faszinieren hierbei natürlich die großen Pyramiden von Gizeh oder auch jene in Daschur.

Denn obwohl es in Ägypten an zum Teil uralten Schriften und Inschriften wimmelt, suchen die Forscher bis heute vergeblich nach Texten zum Bau dieser Monumente für die Ewigkeit. Die wenigen Zeugnisse, die heute vorliegen, sind entweder von den Araber notierte “Märchen” und “Legenden” – oder sie verraten nichts darüber, wie genau man diese Berge aus Stein errichtet hat.

Genau das lässt seit Jahrhunderten ungeahnte Spielräume für Spekulationen und Ideen. Teilweise reichen diese bekanntlich von Atlantis bis zu den Sternen. Und ebenso bekanntlich werden in schöner Regelmäßigkeit seit vielen Jahren die Pyramiden-Rätsel angeblich gelöst, entzaubert oder durch neue Ideen in diese oder jene Richtung vermeintlich belegt. Eine endlose Liste …

Da aber bis dato nichts von den Alten Ägyptern gefunden wurden, auf denen sie festhielten, wie genau sie ihre Pyramiden errichtet haben, stehen Forscher vor einem Dilemma. Es gibt inzwischen eine Vielzahl ein eindeutigen Hinweisen, klaren Belegen und harten Fakten zum Bau der Pyramiden. Aber im Detail stehen auch die Ägyptologen hierbei vor einem ungelösten Rätsel der Antike.

Die Aliens waren es (nicht)

Beliebt ist natürlich die Spekulation, dass die Astronautengötter aus dem Kosmos die großen Pyramiden in Ägypten erbaut haben oder haben lassen. Nur hat diese Idee absolut nichts mit der Ägyptologie zu tun, die heute von tausenden Forschern der “etablierten Archäologie” vor Ort durchgeführt wird. Eigentlich nimmt nicht ein einziger von ihnen solche Alien-Pyramiden-Thesen ernst oder würdigt sie überhaupt eines Blickes.

Aus diesem Grunde verwundern die aktuelle Neuigkeiten aus Ägypten, von denen verschiedene englische Zeitungen oder auch die englischsprachige “Luxor Times” (30. Oktober 2018) berichten. Keine davon spricht irgendwie von Aliens, die die Pyramiden angeblich erschaffen haben, und was nun durch die neuen Funde in Tell Amarna widerlegt sei. Auch nicht Dr. Mustafa Waziri in seiner Funktion als Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung, die auf Facebook am 31. Oktober dazu eine offizielle Meldung brachte.

Alle sprechen von den “alten Ägyptern” oder ähnlich. Das News-Portal “Earth-Cronicles” schrieb beispielsweise am 2. November:

Die Wissenschaftler hoffen, dass ein gründliches Studium dieser Entdeckung es ermöglicht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, da alle frühen Menschen die Pyramiden bauten.

Sehr ähnliche Worte fand auch “Science Alert” am 1. November zum Thema. Keine Spur von Alien-Architekten aus dem All.

Wer aber die Ancient Aliens ins Spiel brachte,  sind mal wieder (bisher wenige) die Boulevardmedien; die Regenbogenpresse. Es scheint heute wohl schon auszureichen, dass archäologische Meldungen und Neuigkeiten von “alten Ägyptern” oder auch “Menschen” von damals sprechen, um zu sagen: Alien-Pyramiden-These widerlegt. Ein Unding, da niemand ernsthaft annehmen oder glauben sollte, dass Außerirdische die Pyramiden gebaut haben.

“Spunik News” ist eine der wenigen Seiten im deutschen Netz, die auch die Aliens in Spiel bringt. Auch wenn sie in den Berichten aus Ägypten keine Erwähnung fanden, titeltet “Sputnik” am 1. November sogleich: “Doch keine Aliens: Forscher entschlüsseln Rätsel des Pyramiden-Baus”

So kann man durchaus warnend prophezeiten, dass weitere “Alien-Meldungen” folgen werden, auch wenn es zu den Entdeckungen und ersten Berichten keinerlei Zusammenhang gibt.

Doch was genau sind die neuen Erkenntnisse, die den Bau der mysteriösen Pyramiden erklären oder erklären sollen?

“Ägyptens Große Pyramide: Mysterium endgültig gelöst!”

Die neuseeländisch”NZ Herald” schrieb am 1. November in ihrer Headline, dass das Rätsel um den Bau der Cheops-Pyramide jetzt “endgültig gelöst” sei. Viele ähnliche Titel kurieren aktuell. Etwa “IFL Science”, wo von einer “finalen Entdeckung” geschrieben wird. Ausnahmslos alle Meldungen dieser Art sind überzogen!

In, um oder an der Großen Pyramide von Gizeh wurde zuerst mal überhaupt nichts gefunden oder entdeckt. Ja, nicht einmal überhaupt auf dem Plateau von Gizeh. Es handelt sich um Forschungsergebnisse, die im Rahmen eines internationalen Projektes des “Französischen Institut für orientalische Archäologie” (“Institut français d’archéologie orientale”, IFAO) in Zusammenarbeit mit der Universität Liverpool gemacht wurden.

Hierbei wurden unter anderem “die Felsinschriften von Hatnoub”, einem Alabaster-Steinbruch 18 Kilometer südöstlich von Tel el-Amarna, untersucht und dokumentiert. Ebenso der 1891 von Percy Newberry und dem legendären Howard Carter entdeckte Steinbruch und die dortigen Hinterlassenschaften der früheren Arbeiter an sich. Datiert wird der Steinbruch auf das Alte und Mittlere Reich Ägyptens und vor allem auch auf die Zeit des Pharao Cheops.

Dr. Yannis Gourdon und Dr. Roland Enmarch und ihr Team hofften durch ihre Forschungen im Steinbruches und der einst dort angewandten Techniken Erkenntnisse darüber, wie die alten Ägypter vor Jahrtausenden mit tonnenschweren Steinen hantieren und arbeiten konnten. Und genau das soll ihnen in dem Steinbruch gelungen sein.

Rampen, Schlitten und Hebel im Steinbruch

Obwohl das Hauptbaumaterial für die Pyramiden Kalkstein war”, schreibt zum Beispiel  “Science Alert”, “wurde etwas Alabaster als Bodenbelag sowie für Statuen und Särge verwendet”. Die alten Baumeister sollen diese schweren Steinblöcke mittels einfacher Rampen aus den Steinbrüchen geholt haben, was die Untersuchungen in Hatnub belegen.

Da dieser Steinbruch aus den Tagen der Cheops-Pyramide stammt, so das Forscher-Team, können man auch dort sowie an anderen Baustellen/Steinbrüchen ähnlich gearbeitet haben. Das gilt für den Abbau von Bausteinen ebenso wie für Statuen und alles andere, was die Ägypter in ihren Steinbrüchen produzierten. Bekanntlich war das nicht gerade wenig.

Dr. Yannis Gourdon in der “Luxor Times” dazu:

Die Mission entdeckte erfolgreich ein einzigartiges System, um die Steinblöcke vom Boden des Steinbruchs zu ziehen und zu transportieren. Nachdem die Trümmer entfernt wurden (…) kann dies auf die Regierungszeit von König Khufu der 4. Dynastie datiert werden. Das Bewegungssystem besteht aus der zentralen Rampe, die von zwei Treppenstufen umgeben ist, und enthält Stangenlöcher, die das Anheben des Alabaster-Steinblocks durch eine mindestens 20% -ige (damit ist die Steigung der Rampe gemeint, Anm. LAF) Grobrampe unterstützen.

Es wurden mindestens 100 Inschriften entdeckt, die an pharaonische Expeditionen in die Alabaster-Steinbrüche von Hatnub vom Alten Reich bis zum Neuen Reich erinnern.

Die Entdeckung dieses Hebel- und Rampen-Systems in Hatnoub sei “von großer Bedeutung, die unser Verständnis des Bauwerkes völlig verändert” schreibt die ägyptischen Altertümerverwaltung unter Dr. Waziri auf Facebook. Es sei das erste Mal, dass ein System entdeckt wurde …

…um Blöcke aus Steinbrüchen zu bewegen und zu transportieren, und wie die Alten Ägypter die tonnenschweren Blöcke während der Bauzeit der Großen Pyramide mit primitiven Rampen angehoben haben.

Ist der Pyramiden-Bau und die bisher unbekannten Techniken dahinter damit geklärt? Es gibt jedoch viele Meinungsverschiedenheiten darüber, mit welchen Methoden genau dies erreicht wurde”, schrieb zum Beispiel “Newsweek” am 1. November ganz richtig. Nur leider ist die fraglos interessante und spannende Steinbruch-Entdeckung der Archäologen sicher keine Erklärung des Pyramiden-Baus.

Eigentlich sollte das auch jedem einleuchten, der von diesen neuen Erkenntnissen liest oder schreibt.

Keiner sprach von “Mysterium gelöst”

Heute (2. November 2018) veröffentlichte auch die Universität Liverpool einen Artikel über die Arbeit ihrer Wissenschaftler in Ägypten. In dieser heißt es unter anderem:

Uraltes Rampen-System für Steinbrüche hat den Arbeitern möglicherweise beim Bau der großen Pyramiden in Ägypten geholfen.

Wissenschaftler der Universität von Liverpool haben entdeckt, was möglicherweise die Überreste eines 4.500 Jahre alten Rampen-Systems sind, um die riesigen Alabasterblöcke zu transportieren, die beim Bau der großen Pyramiden in Ägypten verwendet wurden.”

Ägyptologe Dr.Roland Enmarch betont, dass der Steinbruch von Hatnub eine “prestigeträchtigste Quelle für ägyptischen Alabaster” vor 4.500 Jahren war. Viele der gefundenen Inschriften, so der Forscher, zeigen zudem auf, wie “das Personal und die Logistik der Organisation von Expeditionen zu diesen Wüstensteinbrüchen” damals funktionierte. Die gesamte Landschaft lässt die Strukturen aus der Bronzezeit, “die mit der Gewinnung und dem Transport von Steine zu tun haben”, erkennen. Von den Hütten der Arbeiter bis zu einer hervorragend erhaltenen Straße, die bis zum Nil, führt.

Die “äußerst gut erhaltene Rampe” in dem Steinbruch zeige mit ihren Spuren von Pfostenlöchern, wie “die alten Technologien des Steintransportes und der Gewinnung” funktioniert haben könnte. Durch Schlitten und den beiden neben der Rampe nachgewiesenen Treppenaufgängen konnten die Arbeiter die schweren Steinblöcke geradezu bequem herausziehen. “20 Prozent oder mehr” Steigung seien hier möglich gewesen. Und weiter:

Da diese Rampe auf die Herrschaft von Cheops datiert, bieten unsere Untersuchungen die aufregende Möglichkeit, weitere Einblicke in die Logistik und die Technologien zu bieten, die beim Bau dieser erstaunlichen Konstruktion verwendet wurden.

Spätestens an dieser Stelle sollte jedem klar sein, dass von einer Lösung des Mysteriums Bau der Cheops-Pyramide eigentlich keine Rede sein kann.

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Was wurde tatsächlich entdeckt?

Hatnub als ein beliebter Steinbruch vor bis zu 4.500 oder sogar mehr Jahren … ist natürlich keine Pyramide. Schon gar nicht die Cheops-Pyramide oder die Pyramide des Chephren daneben. So wurde auch überhaupt nicht geklärt, wie die alten Baumeister ihre riesigen Monumente für die Ewigkeit gebaut haben. Es wurde ein fehlendes Mosaiksteinchen im Puzzle der Fragen ergänzt. Unterbewerten sollte man das aber auch nicht, um dies an dieser Stelle zu unterstreichen.

Wenn in Hatnub die Arbeiter diese Technik aus Rampen, Treppenaufstiegen, Seilen und Schlitten nutzten, nutzten sie diese sicher auch anderswo. Was funktioniert, sprach sich fraglos auch bei den Pharaonen und ihren Architekten herum. So konnten die Bauherren diese oder jene Bausteine schlagen und mittels Rampe aus den jeweiligen Steinbrüchen schaffen. Von da ging es für den auserwählten Stein weiter über Straßen bis zum Nil oder einen eigenes dafür geschaffenen Kanal, dort auf einen Lastenkahn und so kam dieser letztlich am Ort seiner  Bestimmung an.

Ein Kraftakt von Organisation, Planung , Technologie und Logistik, dem die Archäologen nun weiter auf die Spur gekommen sind.

Es waren dabei aber immer “Ausnahme-Steine”. Die bei Weitem meisten Bausteine der Pyramiden von Gizeh sind weicher Kalkstein, der direkt vor Ort abgebaut wurde. Noch heute kann man überall vor Ort sehen, woher diese Steinen genau kamen. Auch Spuren der Werkzeuge sind für jeden sichtbar auf dem ganzen Plateau vorhanden.

Eine Rampe – nicht die Rampe

Beim Wort “Rampe” im Zusammenhang mit “Pyramide” schüttelt es die meisten Grenzwissenschaftler oder auch Hobby-Historiker. Zurecht. Es schütteln sich dabei aber auch die etablierten Archäologen des Mainstream. Wirklich niemand behauptet, dass die Pyramiden mit gigantischen Rampen erbaut wurden, auf denen die Arbeiter die Steine auf Schlitten bis an die Spitze zogen. Welch absurde Vorstellung und gewaltiger Arbeitsaufwand der Bau so einer Rampe ist, wissen sicher alle Mystery- und Pyramiden-Fans.

Wobei der Vollständigkeit halber nicht unerwähnt bleiben darf, dass es nachweislich Reste von Rampen in Gizeh gibt. Da der weit größte Teil der verbauten Steine einer Pyramide sich im unteren Bereich befindet, werden die Bauherren hier wohl ihre Rampen angebaut haben. Nur: Wie dann weiter? Das ist eben – unbewiesen!

Die Rampen-Technik von Hatnub sagt nur aus, dass man so Bausteine aus dem Steinbruch heraus bekommen konnte. Wie diese dann aber wirklich an ihrem vorgesehenen Platz an oder in eine Pyramide kamen, sagt die nicht. Damit ist der Bau der großen Pyramiden auch durch diese neuen Erkenntnisse der Forschung nicht geklärt. Und das haben die beteiligten Ägyptologen auch gar nicht behauptet.

Das behaupten nur Headlines und Artikel im Netz, die von den Arbeiten um Yannis Gourdon, Roland Enmarch & Co. berichten.

Was denkt Ihr? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

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Lars A. Fischinger

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