Suchergebnisse: SETI@home

Projekt SETI@home und die Cloud: Mit dem PC zu Hause auf Alien-Suche

Im Mai 1999 startete das Labor für Weltraumforschung der US-amerikanischen Universität Berkeley mit dem Projekt SETI@home die Suche nach außerirdischer Intelligenz von zu Hause aus. Um nach Signalen von Außerirdischen zu forschen, wollte man die Aufzeichnungen von Radioteleskopen, die in den Weltraum horchen, auswerten. Für solch gewaltige Datenmengen braucht man einen sogenannten Supercomputer – damals wie heute ein sehr teueres Gerät.

 von Ralf Thees

Ende der 90-er Jahre baute die Main-Post ihre Präsenz im Internet mit dem Nachrichten-Portal www.mainpost.de aus. Etwa zur gleichen Zeit begann ich, nach Botschaften von Außerirdischen zu suchen. Wenige Jahre später forschte ich zusätzlich nach neuen Heilmethoden für Krebs oder Malaria, baute an einem dreidimensionalen Modell unserer Milchstraße und jagte großen Primzahlen nach – und das alles auf meinem heimischen Computer. Ein Universalgenie ist jetzt Journalist bei der Main-Post, fragen Sie sich? Wohl kaum!

Literatur zum Thema

<

SETI und die Suche nach Außerirdischen: “Breakthrough Listen” veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (+ Videos)

SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)
SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben im All – sie macht gigantische Fortschritte. Nicht nur bei der Suche nach bewohnbaren Exoplaneten (einer “Erde 2.0”) oder bei der Fahndung nach möglichem Leben in unserem eigenen Sonnensystem. Auch bei SETI, der Suche nach außerirdischer Intelligenz mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Wie berichtet, ist das ehrgeizigste SETI-Projekt derzeit die privat finanzierte Forschungsinitiative “Breakthrough Listen“. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die systematisch das Universum nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen absuchen. Jetzt hat “Breakthrough Listen” ihre bisher gewonnenen Daten ihrer Suche nach den Außerirdischen öffentlich zugänglich gemacht. Und die Menge der Daten ist gigantisch!


Außerirdische und SETI

Seit Jahrzehnten sucht die Menschheit mit Radioteleskopen nach Signalen aus dem All, die von intelligenten Außerirdischen stammen. Diese Projekte unter dem Kürzel SETI (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) gehen dabei von drei ganz einfachen Voraussetzungen aus:

  1. Es gab oder gibt technologische außerirdische Zivilisationen im Universum
  2. Diese Außerirdischen nutzten oder nutzten zumindest zeitweise Radiowellen
  3. Da Radiowellen sich mit Lichtgeschwindigkeit im All ausbreiten, könnte man diese auf der Erde mit Radioteleskopen empfangen

Über 50 Jahre horcht die Menschheit nun ins All und fand – nichts. Absolutes Schweigen im Universum. Kein Signal aus den Tiefen des Kosmos konnte je eindeutig einem intelligenten außerirdischem Absender zugeordnet werden. Doch vielleicht haben haben wir die Signale der Außerirdischen auch nur verpasst. Um 100, 1.000 oder 100.000 Jahre.

Es besteht unter SETI-Astronomen aber ungebremster Optimums, dass doch eines Tages ein derartiger Beweis für Intelligenzen im All empfangen wird. Man muss nur lange und intensiv genug danach suchen. Um so mehr Sterne und Funkfrequenzen man abhört, um so wahrscheinlicher wird es, dass der große Treffer dabei sein wird. Eine Mammutaufgabe angesichts der Größe des Kosmos und der Vielzahl an möglichen Frequenzen.

Hinzu kommt natürlich der Faktor Zeit. Das Signal muss (absichtlich oder unabsichtlich) in Richtung Erde geschickt worden sein, dass es genau jetzt bei der Menschheit ankommt. Eine außerirdische Zivilisation in 100 Lichtjahren Entfernung, die vor 10.000 Jahren Funksignale in das All und vor allem Richtung Erde abstrahlte, finden wird nicht. Deren Signal wäre vor 9.900 Jahre an unserem Planten angekommen …

“Breakthrough Listen”

Breakthrough Listen“, ins Leben gerufen von dem russische Milliardär Milner, soll diese Signale der Aliens finden. Mit mehreren Radioteleskopen sucht das Projekt den Himmel nach diesen ab. Geleitet von der Hoffnung, dass der große Treffer dabei ist, und wir den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation haben. Dieser “Kontakt” würde zwar recht einseitig ausfallen, da beispielsweise ein Absender in 1.000 Lichtjahren Entfernung unsere Antwort erst in 1.000 Jahren empfangen könnte, doch immer wüsste wir dann, dass wir nicht allein sind.

Die Initiative hat in den letzten vier Jahren bei ihrer intensiven Suche nach diesen Signalen gigantische Datenmengen angesammelt. Dank der fortgeschrittenen Technologie ist SETI heute nicht mehr mit entsprechenden Projekten zu vergleichen, die in den 1960ger oder auch 1990ger Jahren durchgeführt wurden. Die Automatisierung hat hier längst Einzug gehalten.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Und so hat “Breakthrough Listen” jetzt bekannt gegeben, dass sie die Öffentlichkeit bei der Auswertung der gewonnenen Datenmengen mit einbeziehen will. Nicht nur ein paar Astronomen und “Künstliche Intelligenz” (KI). Unglaubliche zwei Milliarden Megabyte (= zwei Petabyte) gilt es auszuwerten und nach künstlichen Signalen von Außerirdischen hin abzusuchen. Gleichzeitig muss diese Datenmenge auch von Störsignalen “gesäubert” werden. Also jene Daten, die nicht von Aliens stammen können, da sie beispielsweise von Satelliten und astrophysikalischen Phänomenen stammen (s. a. Video unten).

Damit sind die gewonnen Daten auch für die Astrophysik spannend, die darin beispielsweise natürliche Radioquellen nachweisen können. “Fast Radio Burst” zum Beispiel. Sich sehr schnell und periodisch wiederholende “Radioblitze”, die Astronomen noch immer vor ein Rätsel stellen. Über 70 solcher schnellen “Radioblitzen” haben die Forscher bereits gefunden. Systemadministrator Matt Lebfosky dazu:

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im vergangenen Juni haben wir die Menge der erfassten und öffentlich verfügbaren Daten verdoppelt”, sagte Matt Lebfosky, leitender Systemadministrator von Breakthrough Listen. “Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

Der Großteil der Daten stammt von dem Parkes-Observatorium in Australien und dem Radioteleskop von Green-Bank in den USA, wie “Breakthrough Listen” dazu mitteilte. Sie umfassen ein Frenquenzbreite zwischen 1 und 12 Gigahertz.

Riesige Datenmengen aus dem All

Das Green-Bank-Observatorium ist hierbei so was wie eine Legende der SETI-Forschung. Dort fand 1961 der erste Konferenz zum Thema SETI und die Suche nach Leben im All der Geschichte statt. Auf dieser Tage entwickelte der Astronomen Frank Drake die nach ihm bekannte “Drake-Gleichung” oder “Drake-Formel”, mit der man theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnen kann. Die Gleichung ist heute ebenso Legende, wie der SETI-Pionier Frank Drake selber (s. a. HIER, HIER & HIER).

“Das ist die größte Veröffentlichung von SETI-Daten in der Geschichte”, so Andrew Siemion von der Universität von Kalifornien und Chefwissenschaftler von “Breakthrough Listen”. Und auch Juli Milner ist begeistert:

Für die gesamte Menschheitsgeschichte hatten wir eine begrenzte Datenmenge, um nach Leben jenseits der Erde zu suchen. Daher konnten wir nur spekulieren. Jetzt, wo wir eine große Menge Daten erhalten, können wir echte Wissenschaft betreiben – und mit der Bereitstellung dieser Daten für die breite Öffentlichkeit auch jeder, der die Antwort auf diese tiefe Frage wissen möchte .

“SETI@home” von der Universität von Kalifornien in Berkeley kann ebenso zur Auswertung der Daten genutzt werden, so Siemion. Dazu bedarf es nur einen Computer mit Internetzugang, der irgendwo auf diesem Planeten steht. Da aber die gewonnenen Datenmassen so umfangreich sind, können diese nicht mehr so einfach online über das Internet an die Nutzer von “SETI@home” verschickt werden. Supercomputer rechnen diese erst herunter, ohne dass die Sensibilität im Signalspektrum verringert würde, wie die “Breakthrough Listen” mitteilte.

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im Juni letzten Jahres haben wir die Menge der erfassten und öffentlich zugänglichen Daten verdoppelt. Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

 “Wir haben noch keine Außerirdischen gefunden, aber wir setzen dem Vorhandensein einer technologisch fähigen Spezies sehr strenge Grenzen, indem wir zum ersten Mal nach Daten zwischen 4 und 8 Gigahertz im Funkspektrum suchen”, so Siemion.

Ob sich jetzt darunter ein Signal von Aliens befindet – wird sich zeigen.

Videoauswahl zum  Thema

Mehr Videos zur Suche nach Leben im All und SETI HIER.

Video vom 20. Juni 2019 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Video vom 29. Jan. 2019 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , markiert <

Fehlalarm bei SETI: Das mutmaßlich intelligente Signal von Außerirdischen ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs”

Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist "wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs" (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Seit Tagen laufen die Diskussionen heißt: SETI-Forscher in Russland hatten mit dem Teleskop “RATAN 600” bereits vor über einem Jahr ein mutmaßlich intelligentes Signal aus dem All empfangen. Es kam aus der Region des unserer Sonne ähnelndem Sterns HD 164595 im Sternbild Herkules in 94,5 Lichtjahren Entfernung, wie ich in einem YouTube-Video berichtete. Schon von Anfang an gab es auch Zweifel an diesem Signal von angeblichen Außerirdischen, die es in den vergangenen Tagen durch andere Astronomen und andere Radioteleskope auszuräumen galt. Inzwischen macht sich in der Gemeinde der SETI-Forscher und natürlich der Mystery-Fans Ernüchterung breit, da das “potenziell intelligente Signal” nicht verifiziert werden konnte. Das, wie berichtet, war eine Voraussetzung beim SETI-Projekt. Die inzwischen erfolgten Auswertungen, Überprüfungen und Analysen des Signal lassen darauf schließen, “dass es wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs ist”.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es wäre zu schön, um wahr zu sein. So dachten Alien-Fans und Astronomen, als die Meldung aufkam, dass russische SETI-Forscher ein Signal aus dem All empfangen haben, das von Außerirdischen stammen könnte.

In meinem Video auf meinem YouTube-Kanal, das ich Euch unten nochmal einbinde, legte ich auch meine Zweifel an diesem “Alien-Signal” dar. Hauptgrund war, dass das Signal bereits vor über einem Jahr empfangen wurde (15. Mai 2015) und offenbar die SETI-Gemeinde darüber nicht informiert wurde. Zur wissenschaftlichen Überprüfung ein Muss. Ebenso, dass beim Dreh meines Videos bereits erste Astronomen das Signal vom Stern HD 164595 mit ihren Satelliten-Anlagen nicht empfangen konnten. Das aber kennen wir bereits von dem legendären “WOW!-Signal” vom 15. August 1977. Auch das kam nie wieder …

Einmal und nie wieder

SETI und die Suche nach Leben im All war 2012 Thema bei "Wer wird Millionär?" - interessante Hintergründe zur Frage bei Günther Jauch hier
SETI und die Suche nach Leben im All war 2012 Thema bei “Wer wird Millionär?” – interessante Hintergründe zur Frage bei Günther Jauch in diesem Artikel (Bild: rtl-now.rtl.de)

Seit dem Empfang des Signals im Frühjahr 2015 kam es nicht wieder, obwohl die russischen SETI-Forscher der Stern HD 164595 insgesamt 39-mal gescannt haben! Auch gleiche es mehr einer natürlichen Emission einer Radioquelle im All. Vielleicht sogar einem versehentlich (mit-)gescannten Satelliten im Orbit. Eric Korpela (Universität von Kalifornien), der Leiter des SETI@home-Projekts, bei dem jeder Internet-Nutzer daheim seinen PC automatisch bei SETI mithelfen lassen kann, hat berechtige Zweifel. Denn die SETI@home-Software kennt solche Signale wie von RATAN 600 in Masse, wie er argumentierte:

Denn SETI@home hat Millionen potenzielle Signale mit ähnlichen Merkmalen gesehen, aber es braucht mehr als das, um einen guten Kandidaten auszumachen.

Es gibt dadurch nichts an diesem Signal, das es von einer vorübergehenden natürlichen Radioquelle wie einem stellaren Flare, einem aktiven Galaxienkern oder Ähnlichem abgrenzen kann.

Neben dem berühmten “Allen Telescope Array” in Kalifornien wurde auch das legendäre Greenbank Radioteleskop in West Virginia auf den Stern angesetzt. Keine der Anlagen konnte das Signal finden. Das Greenbank-Teleskop gehört auch zum “Breakthrough Listen Projekt“, welches intesiv die Suche nach Leben im All vorantreiben will. Selbst Mark Zuckerberg von Facebook und der weltbekannte Physiker Stephen Hawking gehören hier zum Team bzw. sind in dazugehörige Projekte involviert. Und so musste auch der Astronom Andrew Siemion von der Universitär von Kalifornien und Mitarbeiter am ehrgeizige “Breakthrough Listen Projekt” signiert feststellen:

Wenn das HD 164595-Signal wirklich von jenseits der Erde kommt, dann sollte es angesichts seiner Parameter häufiger auftreten.”Die Tatsache, dass das Signal in Durchmusterungen dieser Gegend nicht zu finden ist, spricht eher dafür, dass das RATAN-Signal auf Störinterferenzen im Instrument oder andere Artefakten der menschlichen Technologie zurückgeht.”

Auch die Astronomin Yulia Sotnikova vom Teleskop RATAN 600 stellte in einem offiziellen Update zum empfangen Signal fest:

“Nachträgliches Auswerten und Analysieren des Signals offenbarten, dass es am Wahrscheinlichsten terrestrischen Ursprungs ist. (…) Ich kann mit großer Sicherheit sagen, dass kein außerirdisches Signal detektiert worden ist.

Also heißt es: Weiter suchen!

Hier das Video zum Thema vom 30. August auf meinem YouTube-Channel:

 

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , , markiert <

Wissenschaftler starten einen Aufruf an die Menschheit: Eine Million Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben!

Eine Millionen Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Eine Millionen Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

In den unendlichen Weiten des Universums wird es sie schon geben, die Außerirdischen. Mehr als die Hälfte der Deutschen ist davon überzeugt und zahllose Astronomen schließen sich da schon lange an. Doch immer wieder wird auch darüber spekuliert, wie eine Nachricht der Menschheit an diese vermuteten intelligenten Aliens im All auszusehen habe. Eine SETI-Initiative hat nun ein Preisgeld von einer Million US-Dollar für denjenigen ausgeschrieben, der die beste “Botschaft an Außerirdische”  vorlegen kann.

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erst vor einigen Tagen sorgte eine sonderbare Entdeckung des Weltraumteleskop “Kepler” für Spekulationen. Um den Stern KIC 8462852 in rund 1480 Lichtjahren Entfernungen scheint es diesen Spekulationen nach eine Struktur einer außerirdischen Super-Zivilisation zu geben. Details hatte ich auf YouTube in einem Video dazu berichtet.

Auch diskutieren immer mal wieder Experten, ob man überhaupt durch “Active SETI” Nachrichten an Aliens irgendwo da draußen so einfach blind senden solle. Oder umgekehrt, damit diese Fremden im Kosmos quasi direkt vollständig über die Menschheit informiert sind, ob man nicht einfach das gesamte Internet in das All senden könnte … kein Kommentar.

Vor kurzer Zeit machte auch wieder Stephen Hawking aufgrund seiner seine Ansichten zu intelligenten Aliens, SETI und Leben im Universum Schlagzeilen. Er warnte nicht nur vor möglichen aggressiven außerirdischen Eroberern, sondern befürwortet gleichzeitig auch die Suche nach anderen Zivilisationen im All. Aber im Zusammenhang mit dem SETI-Projekt “Breakthrough Listen”, über das Professor Hawking sprach, gibt es auch Planungen für das SETI-Projekt “Breakthrough Message”. Bei diesem in Planung befindlichen Projekt handelt es sich also um “Active SETI”. Hierbei soll eine Botschaft ausgearbeitet und entwickelt werden, die dann bewusst in das Universum gesendet wird – an irgendwo befindliche Aliens.

Die ganze Menschheit kann mitmachen!

Die NASA hat ein E-Book zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat ein E-Book zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht – aber wer liest das schon? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Jeder Mensch des Planeten Erde, der glaubt, dass er (oder sie) eine perfekte digitale Nachricht schaffen kann, die diesen Außerirdischen zugeschickt werden müsse, kann bei “Breakthrough Message” mitmachen.

Die Botschaft soll kurz und bündig verfasst sein und natürlich in einer Form, die andere Intelligenzen auch verstehen und dekodieren können. Die Mathematik oder Physik könne hierbei helfen. Als Lohn winken eine Million US-Dollar!

Da aber kein Menschen der Erde weiß, ob die Nachricht auch irgendwo im All ankommt, plant “Breakthrough Message” diese Botschaft (erst mal) gar nicht abzusenden. Auch wissen man natürlich nicht, ob die Visitenkarte der Menschheit nicht sogar außerirdische Invasoren anlockt. Das wäre dann wohl das Ende der Menschheit. Vielmehr, so ist dem Projekt zu entnehmen, dient die Ausschreibung vor allem dazu, dass sich die Erdlinge mit dem Thema “Zivilisationen im All” und die Kommunikation mit diesen Aliens auseinandersetzten.

Und das ist meiner Meinung nach schon mehr als lange überfällig! Also, liebe Freundinnen und Freundes des Phantastischen, macht Euch mal Gedanken und viel Glück.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

Interessantes zum Thema:

, , , , , , markiert <

Stephen Hawking fördert die Alien-Suche – und warnt (erneut) vor einer Eroberung der Erde durch bösartige Außerirdische. Da könne auch Gott nicht mehr helfen!

Stephen Hawking sucht nach Aliens - und warnt vor einer Eroberung der Erde durch Außerirdische (Bild: NASA / L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)
Stephen Hawking sucht nach Aliens – und warnt vor einer Eroberung der Erde durch Außerirdische (Bild: NASA / L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)

Erneut schlägt der weltberühmte Physiker Stephen Hawking in einem Interview Alarm! Die Existenz von intelligenten Außerirdischen im Kosmos ist für Hawking sicher, und er selber fördert die Suche nach diesen Aliens. Gleichfalls sieht er die Zukunft der Spezies Mensch im All. Doch er gibt auch immer wieder zu bedenken, dass diese intelligenten Zivilisationen zum Teil auch eine Art “aggressive Eroberer” sein könnten. Ihr Ziel könnte dabei die Vernichtung oder Kolonisierung der Erde sein – für die Menschheit sähe die Zukunft dann überaus düster aus.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Stephen Hawking ist unlängst in Sachen Physik und deren (bisherige) Grenzen und den Fragen zum Universum eine lebende Legende. In Büchern, Interviews und zahllosen TV-Dokumentationen mit seiner Beteiligung wird er nie müde zu betonen, wie unfassbar und faszinierend das Universum ist. Jedoch wird er in den vergangenen Jahren auch nicht müde zu betonen, dass es vielleicht besser sei, dass uns andere Zivilisationen im All niemals finden. So könnten, so der Professor, alles andere als nette, liebe Nachbarn im Weltraum und sogar auf die Vernichtung der Erde samt seiner Bewohner aus sein.

Gerne zieht Hawking dabei einen Vergleich zwischen der Eroberung Nordamerikas durch die Europäer und dem Schicksal der dortigen Ureinwohner (Indianer) durch diese “Landnahme”. Die Geschichte der Menschheit hat zahllose Beispiele zu bieten, die beweisen, dass die “zivilisierten” Völker beim ihrem Kontakt mit den “primitiven” Ureinwohnern diesen den Untergang brachten.

Das könnte nach Meinung von Stephen Hawking auch der Menschheit blühen, wenn eines Tages Außerirdische unseren Planten entdecken und für ihre Zwecke als lohnenswert erachten. Diese aggressiven Aliens könnte die Erde erobern wollen. Oder sogar die gesamte Menschheit versklaven.

Aktiv SETI - Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
Sollten wir wirklich Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
Alles Spekulationen, eine Frage, die der “Kult-Professor” Hawking nun erneut in einem Interview mit der spanischen Zeitung “El País” anstellte. So sagte er zur Frage nach den Aliens:

Wenn Aliens uns besuchen, könnte das wie bei der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus enden: Den Ureinwohnern erging es nicht gut. Die Außerirdischen könnten Nomaden sein und versuchen, alle Planeten, die sie erreichen können, zu erobern und zu kolonialisieren. Für mein mathematisches Gehirn reichen die Zahlen bereits als Begründung aus, um über Aliens nachzudenken. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, herauszufinden, was Außerirdische tatsächlich sind.”

Da kann auch Gott nicht mehr helfen …

Das Überleben der Menschheit hänge auch untrennbar mit dem Kosmos zusammen, so Hawking. Nicht unbedingt durch eine hypothetische Invasion von wilden Außerirdischen, sondern auch angesichts der Lage der Erde. Nicht unbedingt hier und jetzt sondern vielleicht erst in vielen Jahren, wie ich es ebenso sehe. Auf die Frage “Was denken Sie, was unser Schicksal als Spezies sein wird?” antwortete Hawking in deutlichen Worten:

Ich glaube, dass das Überleben der menschlichen Rasse von ihrer Fähigkeit abhängt, eine neue Heimat zu finden. Denn das Risiko, dass eine Katastrophe unseren Planeten zerstören wird, steigt stetig.

Auch ein Gott und Religion sei nach Hawking keine Lösung für die Zukunft und Rettung unserer Spezies:

Die Gesetze der Wissenschaft reichen aus, um den Ursprung des Universums zu erklären. Dazu muss ich keinen Gott heraufbeschwören.“

Trotz der “Schwarzmalerei, die Hawking immer wieder in Interviews in Bezug auf eine “Eroberung der Erde durch Aliens” betreibt, ist er selber an dem Projekt “Breakthrough Listen” beteiligt. Einem SETI-Projekt, dass intelligente Signale von Außerirdischen mittels Radioteleskopen sucht. Im Gegensatz zu “Active SETI”, bei dem Menschen von der Erde bewusst´t Botschaften an andere Zivilisationen senden. “Breakthrough Listen” wird derzeit privat vom russischen Milliardär Juri Milner mit über 100 Millionen Dollar finanziert.

Die NASA hat ein eBook zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat ein eBook zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Falls dieses Projekt zur “Suche nach außerirdischer Intelligenz” (= SETI) tatsächlich Erfolg haben sollte, ist das aber noch keine Gefahr für die Erde. Denn, das muss man sich immer wieder vor Augen halten, der Empfang eines Radioteleskop-Nachweises für andere Intelligenzen im All bedeutet noch lange nicht, dass

a) diese Aliens überhaupt noch existieren

b) diese Aliens von uns wissen

c) diese Aliens auf dem Weg zur Erde sind

d) diese Aliens aggressiv sind

e) diese Aliens überhaupt das Signal absichtlich ans uns sendeten

f) diese Aliens eine angenommene Antwort von uns jemals empfangen

g) diese Aliens überhaupt zu uns kommen können

Hier noch ein ein Video-Beispiel zum Thema auf meinem YouTube-Channel:

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , markiert <

Wieder eine Erde 2.0 im All entdeckt: Planet “Kepler-452b” ist ein “größerer und älterer Cousin der Erde” – aber nicht die Erde 3.0…noch nicht!

https://www.fischinger-blog.de/2016/02/7958/
Großen Cousin der Erde im All gefunden (Bild: NASA / L. A. Fischinger)

Das Weltraumteleskop “Kepler” ist bei seiner Suche nach Planten außerhalb unseres Sonnensystems (Exoplaneten) immer für Sensationsmeldungen in den Medien und der Online-Community gut. Zahllose Planten hat das Teleskop bereits gefunden und immer wieder gab es in der Vergangenheit Medienberichte über den Fund der “Erde 2.0”. Einem Gesteinsplaneten von ähnlicher Größe wieder unsere Mutter Erde und in einer Zone um seine Sonne, in der theoretisch Leben existieren kann. Nun hat die NASA wieder diese “Erde 2.0” im Universum gefunden, die den Namen “Kepler-452b” trägt und 1400 Lichtjahre von uns entfernt ist. Wie kann dieser von der NASA bejubelte Fund verstanden werden?

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit genau 20 Jahren finden emsige Astronomen nun ferne Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems. Diese Exoplaneten sorgen dabei immer mal wieder für ein großes Echo in den Medien und innerhalb der Internet-Gemeinschaft von Astronomie-Freunden. So auch die neue Entdeckung der NASA eines erdähnlichen Planeten mit Namen “Kepler-452b”, der die Wissenschaft jubeln lässt. Ein “größerer und älterer Cousin” unseres Heimatplaneten, wie es die NASA am 23. Juli auf einer Pressekonferenz bekannt gab!

Die NASA hat ein eBook zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat bereits ein eBook zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Dieser Planet ist 60 Prozent größer als unsere Erde (s. Titelbild), umkreist seine Sonne “Kelpler-452” in rund 385 Tagen und zieht dabei seine Bahnen in der “bewohnbaren Zone” um seinen Stern. In dieser Zone bleibt Wasser flüssig und kann so eine Voraussetzung für die Entstehung von Leben schaffen. Auch ist die neue “Erde 2.0” wahrscheinlich ein Gesteinsplanet wie die Erde und dabei sogar um einiges älter als unsere Heimat. Dr. Jon Jenkins von der NASA und der Datenanalyst der “Kepler-Mission” kommentierte diese Entdeckung nach der “New York Times” am 23. Juli 2015 mit den Worten:

Wir können uns Kepler-452b als einen älteren, größeren Cousin der Erde vorstellen. Es ist faszinierend, wenn man sich vorstellt, dass dieser Planet sechs Milliarden Jahre in der bewohnbaren Zone eines Sterns verbracht hat Länger als die Erde. Das ist eine wesentliche Möglichkeit für die Entstehung von Leben – wenn denn alle wesentlichen Voraussetzungen und Konditionen dafür auf diesem Planeten existieren.”

Das verlockt zu Spekulationen: Gibt es dort Leben, dass sich viel früher als das irdische Leben entwickelt hat und somit heute weit älter ist? Ist es intelligent? Gibt es dieses Leben überhaupt noch? Auch Dr. Jenkins hofft, das irdische Radioteleskope nun diesen Planeten einmal nach außerirdischen Radiosignalen “abhorchen”, wie er der Zeitung sagte. Auch könnte sich der Mensch selber an die doppelt so hohe Anziehungskraft auf dem “Cousin der Erde” gewöhnen, so Dr. Jeffrey Coughlin vom SETI Institute auf der Pressekonferenz der NASA. Coughlin weiter:

Wir wissen nun, dass rund 25 Prozent der Sterne in unserer Galaxie Planeten haben. Wir werden wohl nicht hinreisen, aber unsere Kindeskinder vielleicht. Der nächste Schritt, den wir unternehmen wollen, ist eine bemannte Mission zum Mars.

Eine zweite Erde zu finden ist nur eine Frage der Zeit!

Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)
VIDEO: Exoplaneten und die Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)

Tatsächlich hat das Teleskop “Kepler” bereits fast 5000 ferne Planeten gefunden (1030 davon bestätigt), seit es 2009 in das All geschickt wurde. Aber eben nicht eindeutig eine Erde Nummer zwei mit Leben. Bei all den Meldungen über den Fund einer “Erde 2.0” der vergangenen Jahre muss man bei der Entdeckung einer tatsächlichen zweiten Erde also wohl schon von einer “Erde 3.0” sprechen …

Das ändert oder schmälert aber keineswegs den Fund des Planeten “Kepler-452b”. Im Gegenteil. Auch wenn derzeit noch unklar ist, ob es dort flüssiges Wasser gibt (von Leben ganz zu schweigen), zeigt dieser ferne Planet dennoch, dass es mit Sicherheit gelingen wird eine bewohnbare Welt in den Tiefen des Kosmos zu finden und nachzuweisen.

Auch wenn unserer Verwandter im All wahrscheinlich die fünffache Masse und die doppelte Einziehungskraft der Erde besitzt, ist theoretisch auch intelligentes Leben dort nicht ausgeschlossen. Welche Erscheinungsform es auch immer haben mag. Dr. Jenkins am Ende der Konferenz:

Könnten wir überhaupt Leben entdecken? Absolut. Würde es dramatisch anders und bizarr aussehen im Vergleich zum bekannten Leben auf der Erde? Ja!”

Professor Didier Queloz, der 1995 bei der Entdeckung des ersten Exoplaneten bei dem Stern “Pegasi 51” an der Universität Genf beteiligt war und heute an der Universität Cambridge arbeitet, war ebenso begeistert:

Das ist eine großartige Zeit, in der wir leben. Wenn wir weiter so gut und so enthusiastisch arbeiten, ist es nicht zu optimistisch zu denken, dass wir in der Zukunft das Rätsel vom Leben auf einem anderen Planeten lösen können.

Genau so ist es …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Links zur Grenzwissenschaft:

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , markiert <

Handbuch der NASA veröffentlicht: Die US-Weltraumbehörde will die Menschheit “auf den Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen vorbereiten”

Die NASA hat ein eBook zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat ein eBook zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Seit rund 60 Jahren suchen Astronomen mit Hilfe von Radioteleskopen nach Signalen Außerirdischer. Gefunden haben sie bisher nichts, was eindeutig den Beweis für intelligente Aliens im Kosmos geliefert hat. Noch nicht?! Doch was geschieht bei einem Kontakt mit einer anderen Zivilisation im All und wie ist der Stand der Forschung? Nun hat die NASA ein 330 Seiten starkes “Handbuch” herausgegeben, dass sich mit diesen Themen und den Arbeiten von SETI (“Search for Extraterrestial Intelligence”) befasst. Laut Herausgeber des kostenlosen eBooks kann es die Menschheit auf diesen Tag des Kontakts “vorbereiten”.

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich selber habe auch auf diesem BLOG in nicht sehr ferner Vergangenheit ebenfalls die Frage gestellt: “Was wird geschehen, wenn die Menschheit eindeutigen Kontakt mit einer anderen Intelligenz im Universum bekommt?” (hier, hier & hier).

Das fragen sich inzwischen nicht nur “verschrobene Mystery-Jäger” seit Jahrzehnten, sondern mehr und mehr auch Wissenschaftler, Soziologen, religiöse Institutionen, Astronomen und natürlich auch die NASA bzw. SETI-Forscher selber. Vorbereitet ist die Menschheit als Ganzes auf den Kontakt mit anderen Zivilisationen im Kosmos meiner Meinung nach noch lange nicht. Ganz zu schweigen davon, was sich daraus für Konsequenten für die Erdlinge ergeben oder ergeben könnten.

Nun hat die NASA das eBook “Archäologie, Anthropologie und interstellare Kommunikation” herausgebracht, das sich genau mit diesen und mehr Fragen umfassend auseinander setzt. Die Autoren des kostenlosen Buches präsentieren darin in 15 Kapiteln den Stand der SETI-Forschung, wie man mit intelligenten Aliens kommunizieren könnte und diskutieren auch die Frage “Was wäre – wenn?!”. Mit seinen Folgen für die Menschheit.

Herausgeber und Editor des eBook ist Douglas Vakoch, der nicht nur das legendäre “Project Ozma” von Professor Frank Drake vom 8. April 1960 als eigentlichen Beginn von SETI vorstellt, sondern auch die Entwicklung dieser Forschungen zusammenfasst. “Wann immer der Tag auch kommen mag”, so Vakoch, das NASA-eBook könnte zum Verständnis dieser neuen Dekade der Menschheit beitragen. Vakoch erwähnt aber auch, an wen sich diese Veröffentlichung richtet: An die etablierte Wissenschaft, die mit “enormen Herausforderungen konfrontiert sein wird” wenn SETI “ein informationsreiches Signal aus einer anderen Welt” nachweisen wird.

Warten wir also weiterhin ab … wenn die Außerirdischen nicht, wie Erich von Däniken jüngst in einem Interview spekulierte, selber in nicht allzu ferner Zukunft (wieder) hier auf der Erde landen werden.

Das kostenlose eBook könnt Ihr hier als PDF downloaden.

Ich danke Euch – Euer Jäger des Phantastischen
Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Mystery-Links zur Grenzwissenschaft:

Zum Thema

Diesen BLOG & den FischingerOnline-YouTube-Kanal durch eine PayPal-Spende unterstützen
(inkl. PayPal-Spendenbeleg):

DANKE SEHR!

, , , , markiert <

Heerscharen von Laien helfen am heimischen Computer, die Datenflut moderner Forschung zu bewältigen

Der SETI@home-Bildschirmschoner über BONIC
 Freitag, 20.01.2012, 08:01 / von
Auch wenn es nicht so aussieht an diesem Herbstnachmittag bei McDonalds in Holzwickede bei Dortmund – der Mann, der mit gerunzelter Stirn in der Ecke auf den Bildschirm seines Computers starrt und schnell ein paar Mausklicks macht, ist gerade dabei zu forschen. Er hat keinen Studienabschluss, aber er hat erreicht, was viele Naturwissenschaftler zeitlebens nicht schaffen: Er hat Fachbeiträge in zwei der weltweit angesehensten wissenschaftlichen Journale publiziert – in „Nature“ und dessen Ableger „Nature Structural & Molecular Biology“.
<