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Seltsames Bild aus der Antarktis: Hat hier das “ewige Eis” ein UFO freigelegt? (+ Video)

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Seltsames Bild der Antarktis: Hat hier das ewige Eis und UFO freigelegt? (Bilder: gemeinfrei & Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Seltsames Bild der Antarktis: Hat hier das ewige Eis ein UFO freigelegt? (Bilder: gemeinfrei & Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Immer wieder sorgen angeblich sensationelle Entdeckungen auf Fotos im Netz für Diskussionen. Beispielsweise auf Mars-Fotos, auf denen schon unzählige angebliche Anomalien entdeckt worden sein sollen. Das gilt aber auch für die Software Google Earth, die immer wieder Überraschungen für den Nutzer bereit hält. Wie jetzt auf einem Foto aus der Antarktis, auf denen man ein UFO im Eis zu erkennen glaubt.


UFO & Co. bei Google Earth

Fotos vom Mond oder Mars, auf denen Mystery-Fans und oft vor allem regelrechte UFO-Freaks immer wieder “spektakuläre” Funde machen, kursieren seit Jahrzehnten. Und ebenso lange berichte ich über diese Anomalien, zum Beispiel auf diesem Blog.

Noch neben NASA-Fotos aus dem All ist auch die Software Google Earth ein überaus beliebtes Instrument, um mit diesem auf unserer Erde Rätselhaftes zu entdecken. Kurioses, Mysteriöses und durchaus auch überaus Interessantes kann man damit in der Tat finden. Wie auch bei den oftmals arg strapazierten Interpretationen von Mars-Fotos und ähnlichen Aufnahmen, ist dabei sehr viel Phantasie und Spekulation mit im Spiel. Leider zum Teil auch absichtliche Missdeutungen. Meistens aber sind vorgebrachte Entdeckungen reiner Unsinn, wie auf diesem Blog vielfach belegt.

Bei Google Earth ist das in vielen Fällen anders. Anders deshalb, da man dort bei weitem mehr Bildmaterial zur Verfügung hat, mit denen man arbeiten kann. Oder eben spekulieren. Dort gibt es zusätzlich eine Zeitleiste, über die man sich Fotos von jedem Flecken der Erde aus unterschiedlichen Jahren anschauen kann. Mal mehr Bilder, mal weniger. Mal in “guter Qualität”, mal ist kaum was zu erkennen. Komprimiert sind diese Daten ausnahmslos alle. Das macht in so machen Fällen eine echte Zuordnung einer vermeintliche Anomalie kaum mehr möglich. Die Zoomfunktion hilft auch nicht immer weiter. Oft erhält man nur unscharfen Pixelbrei und sieht oder erkennt fast nichts mehr.

Kein Wunder, dass mittels Google Earth und dem dazugehörigen Google Street View die Erde von Anomalien nur so zu wimmeln scheint. Auf meinem YouTube-Kanal Mystery Files habe ich in der Vergangenheit mehrfach über solche Entdeckungen berichtet. (z. B. Link HIER) Mit dem wachsenden Umfang von Google Earth und durch immer neues Bildmaterial in dem System, nehmen auch die seltsamen und angeblich seltsamen Funde dort enorm zu.

Ein UFO in der Antarktis?

Das macht die Software für Mystery-Jäger durchaus immer interessanter. Gleichzeitig aber auch immer komplexer, so dass man quasi in jedem Winkel der Erde irgendwas finden kann, das “da nicht hingehört”. Selten lohnt es sich hierbei zweimal hinzusehen.

Mein YouTube-Kollege des Kanal “Mach Dich schlau!” (MDS) hat jedoch am 17. Juni 2021 ein Video hochgeladen, dass durchaus eine Ausnahme darstellt. Das Video habe ich Euch unten angehangen.

Denn hier sieht man etwas am Rande des “ewigen Eises” der Antarktis, das einem klassischen UFO sehr ähnelt. Eine “Fliegende Untertasse”, die scheinbar schräg im Eis/Meer steckt, silbern zu glänzen scheint, eine Kuppel hat und sich durchaus von der Umgebung unterscheidet. “Die Antarktis hat etwas freigegeben”, schreibt dazu MDS. “Etwas, dass aussieht wie ein UFO”, heißt es auf meinem befreundeten Kanal weiter.

Und damit hat MDS absolut Recht. Das “Ding” liegt direkt an einer Abbruchkante des Eises der Insel “Two Hummock Island”. Hierdurch erweckt es bei Google Earth den klaren Eindruck, als sei das “Objekt” durch die Eisschmelze freigelegt worden. So, als sei es über Jahrtausende dort im Eis der Antarktis eingeschlossen gewesen. Den Abbruch des Eises kann man deutlich auf den Bildern sehen. Ebenso etwas südlich davon bereits gebrochene Eis- bzw. Schneemassen, die kurz davor sind, ebenfalls ins Meer zu rutschen.

Ein Objekt oder eine Täuschung?

Der “Körper” selber ist, ausgemessen mit Google Earth, etwa 11 – 12 Meter im Durchmesser und rund 8,5 Meter hoch. Durchaus bekannte Maße einer solchen klassischen Fliegenden Untertasse. Die Aufnahme selber stammt nach Google Earth-Informationen vom 14. Januar 2011, ist also über zehn Jahre alt. Nutzt man die genannte Zeitleiste, um sich ältere Bilder des Gebietes anzusehen, kann man leider nichts erkennen. Am Besten und einigermaßen deutlich sieht man das “UFO” bei einer Sichthöhe von 500 bis 1000 Metern in der Software.

Die Koordinaten sind: 64° 7’2.79″S 61°40’48.18″W

Was das Teil ist, kann man anhand der Bilder natürlich nicht sagen! Eine optische Täuschung durch Eis und reflektierendes Sonnenlicht, moderner Müll oder ein seit tausenden von Jahren dort liegendes UFO – alles wäre denkbar.

Hollywood hat uns ja in zahlreichen Filmen gezeigt, was alles aus anderen Welten im Eis der Antarktis und des Nordpols so schlummern kann. In diesem Fall ist die rein optische Ähnlichkeit mit einem UFO klar zu erkennen. Doch das gab es schon auf dem Mars, wie in diesem Video HIER berichtet. Oder auf einem Atoll im Pazifik hier auf der Erde, auf der man via Google Earth ein abgestürztes UFO zu erkennen glaubt, wie HIER in einem Video berichtet.

Auch wenn uns das Auge hier wiedermal einen Streich spielen mag: Man stelle sich einmal vor, es wäre tatsächlich ein UFO. Genau das ist vielfach der Reiz an der Grenzwissenschaft und der Jagd nach dem Unfassbaren.

Video

Video vom 17. Juni 2021 auf MDS

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Landung von “Perseverance” auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (+ Video)

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Landung von "Perseverance" auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (Bild: NASA)
Landung von “Perseverance” auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (Bild: NASA)

Seit rund 10 Tagen in die NASA-Mission “Mars 2020” mit dem Rover “Perseverance” jetzt auf dem Mars. Und schon wenige Minuten nach der Landung (eigentlich schon weit davor) machten Verschwörungstheorien die Runde. Allen voran, dass die Mission ein Fake ist und nur “Idioten” glauben, dass die NASA auf dem Mars gelandet sei. Doch tatsächlich enthält die Mars-Mission ein Geheimnis, das in dem ungewöhnlichen Durcheinander des Farbmusters auf dem Landefallschirm von “Perseverance” codiert ist. Diese wurde nun entschlüsselt. Welche das ist, erfahrt Ihr hier.


“Perseverance”, der Mars und Verschwörungen

Sicher haben auch viele der Leser von Mystery Files am Abend des 18. Februar die Landung des Rovers “Perseverance” von “Mars 2020” auf dem Mars verfolgt. Mit Spannung wartete man auf das erste Bild, das dann auch direkt einige Zuschauer enttäuschte. Es kam nur ein unklares Bild in schwarz-weiß, auf dem nichts Spannendes zu sehen war. Futter für all jene Verschwörungstheoretiker, die schon im Vorfeld der Landung glaubten, dass die NASA diese Mission zum Mars gefaket hat.

Warum das erste Bild so aussah, wie es aussah, habe ich in diesem Beitrag HIER erklärt.

In “Wahrheit”, so diese Verschwörungstheorie, habe überhaupt keine Mars-Landung stattgefunden. Alles Betrug, heißt es. Damit auch die Fotos, die wir vom Mars bisher zu sehen bekamen und noch zu sehen bekommen werden. Sie alle sind Computersimulationen bzw. am Computer bearbeitete irdische Landschaften, mit der Absicht Mars-Landungen vorzutäuschen. Nicht nur bei der aktuellen Mission “Mars 2020” sei das so – keine einzige Mars-Mission (oder auch andere Missionen) seien echt. Glauben zumindest die Anhänger solcher Ideen. Warum aber die NASA solche Bilder und damit Missionen fälschen soll, kann bis heute keiner von ihnen wirklich beantworten.

Einige Zeit nach der Landung und des ersten Bildes von der Oberfläche des Mars (oder eines Feldweges kurz hinter Bakersfield…) erreichten weitere Bilder die Interessierten. Jetzt auch hochauflösende Fotos von anderen Kameras des Rovers in Farbe. Unter anderem auch ein Foto vom Abstieg des Rovers  bzw. der Landeeinheit mit “Perseverance” mit dem Landefallschirm. Einige werden verblüfft über das farbliche Design des Fallschirm gewesen sein. Auch ich staunte über das scheinbare Durcheinander von Rot und Weiß auf dem Landeschirm. Machte mir aber wie die meisten anderen sicher auch darüber keine weiteren Gedanken oder schaute genauer hin. Irgendwas mit “Systemüberwachung” des Fallschirms oder der Kameras wird wohl der Grund sein, dachte ich.

Immerhin waren schon die erste Fallschirme der ersten NASA-Missionen “bunt”. So kann man an den Fallschirmen der Rückkehrkapseln von Apollo wunderbar das rot-weißes Streifenmuster erkennen. Es dient vor allem dazu, schnell zu erkennen, ob sich der Schirm ordnungsgemäß und ganz geöffnet hat. Verdreht sich dort etwas, sieht man das daran sofort. Auch “zivile” Fallschirme haben dann und wann solche Art Muster.

Die codierte Botschaft von “Perseverance”

Bei “Perseverance” allerdings sieht das Muster aus Rot und Weiß direkt so aus, als sei hier wirklich alles verdreht und “verheddert”. Oder aus Flicken zusammengeschusters. Auf dem Titelbild dieses Beitrages seht Ihr es ausgezeichnet.

Dahinter steckte eine Absicht der NASA und des bekannten “Jet Propulsion Laboratory” (JPL) der Weltraumorganisation. Das JPL baut und steuert für die NASA Satelliten und Weltraumsonden wie eben bei der Mission “Mars 2020”. Genau dieses “Kuddelmuddel” auf dem Fallschrim wurde jetzt mit einer Aussage der NASA während der Live-Übertragung der Landung in Verbindung gebracht:

Manchmal hinterlassen wir in unserer Arbeit Botschaften für andere. Also laden wir Sie alle ein, sich daran zu versuchen und zu zeigen, was sie gefunden haben.

Damit war keine Plakette auf dem Mond gemeint, sondern eine versteckte, codierte oder verborgene Botschaft, die Fans herausfinden und entschlüsseln können. So stellte ein User auf der Plattform Reddit.com denn auch die Frage, ob der Fallschrim genau diese “Botschaft” enthalten könnte. Sogleich begannen “Hobby-Kryptographen” diese Geheimbotschaft der NASA auf dem Fallschirm zu suchen und vor allem zu knacken. Und wurden gleich zweimal fündig!

Nach diesen sind die Streifen ein Binärcode, den man aus der Computertechnologie kennt. Ohne einen solchen Code, der nur aus Einsen und Nullen besteht, würde in unserer Gesellschaft heute praktisch gar nichts mehr funktionieren. Er ist allgegenwärtig. Im Fall “Perseverance” steht Rot für 1 und Weiß für 0. Die Segmente oder Ringe des Schirmes entsprächen dann je einem Wort oder Codeteil. Diesen Code kann man daraufhin in Zahlenwerte und dann wieder in Buchstaben übersetzten, was sich ASCII-Code nennt. Jedem Computer-Fan ist diese Standart-Codierung von EVD-Systemen ein Begriff.

Decodierungsmöglichkeit Nummer Zwei des Fallschirm-Musters ist uralt und sogar schon bei biblischen Wörtern im Alten Testament zu finden. Hierbei wird der Binärcode einfach in seine Zahlenwerte umgerechnet und jeder Zahl ein Buchstaben zugeordnet. So wäre 7 wäre ein L, 1 ein A und 6 ein F. Beide Möglichkeiten liefern das gleiche Ergebnis bei der Dechiffrierung der “geheimem Botschaft der NASA”:

Dare Mighty Things

Dass bedeutet in Etwa viel wie “mächtige Dinge wagen”, “wage gewaltige Dinge” oder schlicht “Großes wagen”. Das ist das Motto des “Jet Propulsion Laboratory”! Der äußere Ring des Fallschirms, der schon augenscheinlich nach einem Binärcode aus 1 und O, An oder Aus, aussieht, ist der zweite Teil des Rätsels. Es sind keine Worte, sondern die Koordinaten des JPL bei Pasadena in Kalfiformien. Bei “Google Earth” zu finden unter: 34°11’58” N 118°10’31” W.

Video zum Thema “Perseverance”

YouTube-Video vom 18. Januar 2020

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Mission “Mars 2020” der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendete der Rover “Perseverance” ein unklares schwarz-weiß Bild?

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Mars 2020 der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendet der Rover Perseverance schwarz-weiß Bilder? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
Mars 2020 der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendet der Rover Perseverance schwarz-weiß Bilder? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Gestern war es nach Monaten des Wartens soweit: Die am 30. Juli 2020 gestartete NASA-Mission “Mars 2020” landete erfolgreich auf dem Mars. Wenige Minuten später schickte der Rover “Perseverence” auch das erste Bild von der Mars-Oberfläche am Landeort – und enttäuschte damit viel. Denn das Foto ist in schwarz-weiß und man erkennt nur eine unklare Sand- oder Wüstenlandschaft. Warum aber ist das so?


“Mars 2020” und “Perseverence”

Rund 10 Jahre haben die Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker der NASA an der Mission “Mars 2020” gebaut und geplant. Kurz vor 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit landete die Mission gestern am 18. Februar 2021 sicher und erfolgreich auf dem Mars. Ziel war ein ehemaliges Flussdelta im Jezero-Krater. Das Bangen während der sieben Monaten andauernden Reise durch das All zum Mars hatte ein Ende. Die heiße Phase, die eigentliche Landung bzw. Absetzung des Rovers “Perseverence”, verlief problemlos. Ein neues mobiles Labor steht bereit.

Vollgestopft mit den neuesten Technologien solle der Rover auf dem Mars unter anderem nach Spuren von Leben suchen. Vergangenem oder aktuellen Leben. Erstmals mit dabei ist auch ein Mini-Hubschrauber, eine Drohe, mit dem der Aktionsradius der Mission enorm ausgeweitet werden kann. Auch wenn dieser Helikopter mit Namen “Ingenuity” keine wissenschaftlichen Analyseaufgaben im eigentlichen Sinn hat, sondern eher der Erprobung derartiger Technologie dient.

Alles in allem eine Mars-Mission, die das Potential hat, Leben aus dem Mars nachzuweisen, wie ich es bereits am 18. Januar 2020 im unten stehenden YouTube-Video ausführte.

Verschwörung der NASA und Fake-Missionen zum Mars

Gebannt saßen nicht nur die NASA-Verantwortlichen am Abend des 18. Februar vor den Bildschirmen. Auch zahlreiche Interessierte, Weltraum-Fans und -Forscher verfolgten die Landung von “Perseverence”. Sei es am heimischen Fernseher oder in einem der Live-Streams im Netz. Alle warteten auf das erste Bild vom Mars, dass aufgrund der enormen Entfernung einige Minuten benötigt, bin es hier auf der Erde empfangen werden kann.

Dann kam für einige die Enttäuschung: Das erste Mars-Foto dieser Mission zeigte nichts anders als eine sandige, öde Wüstenlandschaft mit Felsen in schwarz-weiß. Noch dazu unklar. Eben die Landschaft des Mars, wie wir sie von zahllose anderen Missionen her kennen. Ebenso gut könnte es aber “auf einem Feldweg kurz hinter Bakersfield” aufgenommen worden sein.

Tatsächlich sind schon seit vielen Jahren einige Menschen skeptisch, wenn es um irgendwelche Missionen oder Fotos der NASA geht. Einige behaupten, dass es auf dem Mars überhaupt keine Rover oder gelandete Raumsonden gibt, die von dort Daten und Bilder zur Erde senden. Alles sei Fake, Betrug. Was übrigens wieder andere Verschwörungstheoretiker ganz anders sehen. Sie glauben, dass es längst Menschen und bewohnte Stationen auf dem Mars gibt, die dort oben im Geheimen das eine oder andere machen. Auch mit Außerirdischen in Kooperation, wird zum Teil behauptet.

Gegenteiliger und widersprüchlich können diese Verschwörungstheorien nicht sein. Grundsätzlich muss man aber sagen, dass das erste Bild der Mission “Mars 2020” von der Mars-Oberfläche tatsächlich nichts beweist. TV-Kommentatoren in den diversen Sendungen und Nachrichten sprachen am 18. Februar wären der “Live”-Übertragungen vielfach davon, dass man nur auf den “Beweis” der Landung in Form einer ersten Aufnahme wartet. Zum Beispiel der ehemalige deutsche ESA-Astronaut Thomas Reiter bei dem Nachrichtensender NTV. Auch Reiter kann nicht belegen, dass das unklare schwarz-weiß Bild von “Perseverence”, das uns die NASA stolz präsentierte, wirklich vom Mars stammt.

Der Staub der Wüste

Warum aber sieht das sehnlichst erwartete Bild vom Mars der neuen Mission so aus, wie es aussieht? Konnte man vor dem Start 2020 keine bessere Kamera einbauen? Oder muss die NASA das Bild erst nachkolorieren, da es eben gefälscht wurde? Denn auch solche Vorbehalte gibt es, die besagten, dass die NASA ihre Missionen und Landungen fälscht.

Letzte Frage ist eigentlich vollkommener Blödsinn. Würden diverse Mars-Landungen und die entsprechenden Bilder von Rovern im Studio aufgenommen, so könnte man sie gleich in Farbe anfertigen. Was auch für angebliche Fake-Bilder gilt, die am PC entstanden sein sollen. Ernst nehmen kann man solche “Kritiken” nicht.

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Interessanter ist, warum das Bild der trostlosen Wüstenlandschaft so unklar oder undeutlich ist. Wir alle kennen gestochen-scharfe Mars-Bilder seit Jahrzehnten. Auch in schwarz-weiß. Hier liegt die Ursache der “Trübung” ganz einfach an den Umständen wann das Foto entstand. Es ist direkt nach der Landung aufgenommen worden, als die Marsathmospähre – die Luft – am Landeplatz noch voller Staub war. Aufgewirbelt von dem abgesetzten Rover selber und vermutlich auch von den Bremstriebwerken der Abstiegsstufe, an dem der Rover hing. Aufgrund der geringeren Schwerkraft auf dem Mars, etwa ein Drittel der Erdanziehung, dauert es auch wesentlich länger, bis sich der gesamte Staub auf dem Mars wieder abgesetzt hat.

Aufgenommen wurde das Foto auch nicht von einer der Hauptkameras. All die oft brillanten Bilder, die wir aus der Vergangenheit von Mars-Rovern von der Oberfläche kennen, wurden meistens von den sogenannten “Mast-Cams” aufgenommen. Enorm wichtige Kameras jedes Rovers, die selbstverständlich auch “Perseverence” zweimal mit an Bord hat. Insgesamt befinden sich auf dem Roboter-Fahrzeug sogar 23 Kameras mit unterschiedlichen Funktionen und Aufgaben. Inklusive Rückfahrkameras. Das besagte Schwarz-Weiß-Bild wurde mit einer der beiden Navigations-Kameras aufgenommen, die man kurz “Navcam” nennt.

“Navcams”

Bei diesen “Navcams” handelt es sich um zweifarbige Stereo-Kameras, die hoch oben im Mast in einem Abstand von 42 Zentimetern montiert sind. Sie dienen den NASA-Ingenieuren den Rover über den Mars zu steuern und sollen jedes Hindernis weit im Vorfeld erkennen. Die NASA beschriebt deren Aufgabe so:

Sie können ein Objekt sehen, das so klein wie ein Golfball ist, aus einer Entfernung von 25 Metern. Bevor Perseverance ‘blind fährt’, sorgen die Navigationskameras zunächst für einen sicheren Weg. Der Blind Drive-Modus tritt auf, wenn Ingenieure dem Rover befehlen, eine bestimmte Strecke in eine bestimmte Richtung zu fahren, und das Computer-‘Gehirn’ des Rovers berechnet die Entfernung anhand der Raddrehungen ohne den Radschlupf zu überprüfen.

Mit “Schlupf” bezeichnet man den “Reibekontakt” der Räder und die damit abweichende Geschwindigkeit. Der sandige Wüstenboden des Mars sorgt hier immer wieder für unliebsame Überraschungen und ist natürlich auch nicht überall gleich. Wird durch diesen “Schlupf” die Fahrstrecke und Geschwindigkeit vom Rover falsch berechnet, könnte er im schlimmsten Fall buchstäblich im Graben landen oder vor ein Hindernis fahren.

Schwarz-Weiß-Aufnahmen haben den Vorteil, dass man auf ihnen weit mehr erkennt, als auf Farbbilder. Deshalb sind die einzelnen Archiv- und Foto-Seiten der NASA auch voll von solchen Aufnahmen. Parallel zu farbigen Aufnahmen. Aus Schattierungen (Kontraste) lassen sich weit mehr Informationen “herausholen”, als auf einer normalen Farbaufnahme. Die Analyse von Details – und das ist bei Kameras für die Navigation besonders wichtig – ist in schwarz-weiß einfacher und genauer.

Auch NASA-Rover müssen booten

Luftaufnahmen von Flugzeugen oder Spionage-Satelliten sind nicht umsonst meistens in schwarz-weiß. Und wer schon einmal mit dem PKW geblitzt wurde, weiß, dass er kein Farbfoto von sich von der Behörde zugeschickt bekommt. Auch hier kommt es im Zweifelsfall (unter anderem, auch die Geschwindigkeit der Aufnahme spielt eine Rolle) darauf an, die Person eindeutig zu identifizieren.

Noch etwas kommt hinzu: Nach der Landung des Rovers steht das Gerät nicht fix und fertig und in voller Funktion auf dem Mars-Boden einsatzbereit dar. Erst nach und nach werden Schritt für Schritt die einzelnen Systeme hochgefahren. Erst das eine, und sobald es sicher läuft, das andere. Man kann schließlich nicht mal eben ein mögliches Problem vor Ort lösen. Die “Mastcams” waren nach der Mars-Landung beispielsweise nicht nur offline sondern zum Schutz noch verdeckt. Sie konnten also überhaupt keine ersten Fotos aufnehmen.

Diesen Job übernahmen die “Navcams” bzw. eine von ihnen. Sicher ist aber, dass sich unzählige Mars-Fans ein “schöneres” erstes Bild gewünscht haben (mich eingeschlossen). Wir hätten darauf aber nichts gesehen, was wir nicht schon auf zahllosen Fotos früheren Missionen gesehen haben. Eben eine steinige Wüste.

Video zum Thema

YouTube-Video vom 18. Januar 2020

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Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? +++ YouTube-Video +++

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Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? (Bilder: NASA)
Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Hinweise für früheres Leben auf dem Mars übersehen? (Bilder: NASA)

Der Nachbarplanet Mars fasziniert die Menschen seit eh und je. Und selbst nach Jahrzehnten der Raumfahrt und der Erforschung des Mars mit Sonden, Robotern und Rovern wissen wir noch immer nicht, ob es auf dem Planeten (primitives) Leben gab. Oder vielleicht sogar noch gibt. Trotz intensiver Suche nach diesen Mikroorganismen. Allerdings tauchen immer wie Fotos vom Mars auf, auf denen angebliche Mars-Anomalien entdeckt worden sein sollen. Von Pyramiden von Aliens über versteinerte Knochen bis hin zu UFOs und allerlei Gegenstände wollen emsige Mystery-Jäger bereits auf Mars-Fotos der NASA entdeckt haben. Ein NASA-Foto mit einer mutmaßlichen Mars-Anomalie ist dabei eher in den Hintergrund gerückt. Vielleicht, das es nicht spektakulär genug ist und keine Alien-Bauten zeigt, wie angeblich auf anderen Bilder zu sehen. Was es aber zeigt, ist nach dem „sieht-aus-wie-Prinzip“ dennoch sehr interessant. Warum zeige ich in diesem YouTube-Video.


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Sogenannte Mars-Anomalien sind dein fester Bestandteil der Grenzwissenschaft und UFO-Thematik. Darüber habe ich auf diesem Blog und in YouTube-Videos immer wieder berichtet.

Ein Foto des NASA-Rovers “Curiosity” von 2014 ist dabei eher weniger beachtete worden (s. a. Details zum Thema HIER). Wahrscheinlich … da es wenig „sensationell“ eben keine außerirdischen Objekte oder Alien-Basen zeigt bzw. zeigen soll.

Was es aber zeigt, ist nach dem „sieht-aus-wie-Prinzip“ dennoch sehr interessant. Warum, zeige ich in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 29. März 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Vulkanausbruch auf dem Mars? Wurde nach Millionen Jahren Ruhe eine astronomische Sensation von “Mars Express” fotografiert? +++ YouTube-Video +++

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Sensation nach 100 Millionen Jahren auf dem Mars fotografiert? (Bilder: NASA/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Sensation nach 100 Millionen Jahren von der ESA-Sonde “Mars Express” auf dem Mars fotografiert? (Bilder: NASA/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der „Rote Planet“ zieht seit jeher Astronomen, Alien-Fans und Sternengucker in aller Welt in seinem Bann. Von der Frage nach Leben auf dem Mars, über eine einstige Zivilisation dort, bis hin zur Frage, ob die Menschheit unseren Nachbarn eines Tages besiedeln wird – der Mars ist und bleibt spannend. Auch aufgrund einer neuen Entdeckung, die Mitte September die Mars-Web-Cam der Sonde „Mars Express“ der ESA machte. Denn auf diesem Fotos ist eine an die 2.000 Kilometer lange „Rauchfahne“ zu sehen, die aus dem Vulkan Arsia Mons zu steigen scheint. Einem riesigen Schildvulkan, der eigentlich seit Millionen von Jahren als erloschen gilt. Ist der Mars also gar nicht so geologisch tot, wie es die Mars-Forschung annimmt? All das und noch viel mehr erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kein anderer Planet in unserem Sonnensystem fasziniert die Menschen so sehr wie unser roter Nachbar.

Ein Planet, der immer wieder für spannende Entdeckungen und viel Diskussionsstoff sorgt. Wie aktuell durch Mars-Fotos von Raumsonde “Mars Express” von der ESA, die den Planeten umrundet. Hier scheint die Kamera etwas fotografiert zu haben, dass es seit 100 Millionen Jahren nicht mehr auf dem Roten Planeten gegeben haben soll: Einen Vulkanausbruch!

Wie alle Vulkane des Planeten, der als geologisch „tot“ angesehen wird, soll auch Arsia Mons erloschen sein. Aber ist der Mars tatsächlich so tot, wie bisher immer angenommen?

Belegen die Mars-Bilder der ESA mit dem „Vulkanausbruch“ nicht das genaue Gegenteil? Warum schweigen ESA und auch NASA bisher zu den seltsamen Mars-Fotos? Oder gibt es noch andere Erklärungen für die gewaltige „Rauchfahne“ aus dem Vulkan Arsia Mons?

All das und noch viel mehr erfahrt Ihr in diesem Video.

Bleibt neugierig …

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Seltsames Foto vom Mars: Hat die NASA Beweise für (einstiges) Leben auf dem Mars übersehen? (Update)

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Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der Mars: Hat die NASA Hinweise auf früheres Leben auf unserem Nachbarplaneten übersehen? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

An “kleine grüne Männchen vom Mars” glaubt heute – anders als früher – kein Wissenschaftler mehr. Doch ob es wirklich nie Leben auf dem Mars gab oder sogar heute dort noch Leben existiert, weiß die Weltraumforschung bis heute immer noch nicht. Tatsächlich wird unter anderem von der NASA schon seit Jahrzehnten nach solchen Spuren von Leben auf unserem Nachbarplaneten gesucht. Trotz Roboterlabore, Rover und Raumsonden bisher ohne Ergebnis. Ein offizielles NASA-Foto, aufgenommen von einem solchen fahrenden Labor auf der Marsoberfläche, gibt jedoch Anlass zu Spekulationen. Könnte es sein, dass hier die Versteinerung eines primitiven Meerestieres unbemerkt fotografiert wurde?


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Update 30. März 2019: Video zu diesem Thema HIER.

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Anomalien auf dem Mars

Alle paar Tage werden Fotos von der Marsoberfläche verbreitet, auf denen angebliche Beweise für Leben auf dem Mars zu sehen sein sollen. “Mars-Anomalien” werden diese vielfach genannt.

Obwohl die Fotos von solchen “Mars-Anomalien” in den seltensten Fälle Fälschungen und Fakes sind, zeigen sie eigentlich alles und nichts. Fast keines dieser “Beweisfotos” für Aliens oder Spuren von Leben auf dem Mars hat Aussagekraft. Im Gegenteil, da oft die genaue Herkunft des Bildes im Archiv der NASA ungenannt bleibt und man in irgendwas “Verschwommenen” etwas “Künstliches” oder “Seltsames” sieht. Beziehungsweise sehen möchte.

Eine Thematik, die in zahlreichen Blog-Postings und YouTube-Videos von mir bereits diskutiert wurde. Allerdings ist mir bisher ein solches Foto der NASA von einer “Mars-Anomalie” entgangen, das in der Tat interessant ist und Fragen aufwirft.

Ein Tier-Fossil auf dem Mars?

Die meisten Planetenforscher, die dem Mars Leben durchaus zutrauen, gehen davon aus, dass dieses primitive Bakterien wären. Entweder Mikroben, die in der Vergangenheit des Planeten dort einmal existierten, oder aber solche, die bis heute in “lebensfreundlichen Nischen” noch heute leben. Hier spricht man oft von “extremophile Bakterien”, die Wikipedia sehr gut so erklärt:

Als extremophil werden Organismen bezeichnet, die sich extremen Umweltbedingungen angepasst haben, die im Allgemeinen als lebensfeindlich betrachtet werden. Dabei handelt es sich meist um einzellige Mikroorganismen.”

Solche Organismen auf dem Mars sind aber weit entfernt von dem, was ein offizielles Foto der NASA zeigen soll oder könnte.

Es handelt sich um eine spiralförmige Struktur in einem Felsen auf dem Mars, den der NASA-Rover “Curiosity” aufgenommen hat. Das Bild entstand schon 2014 auf dem unserem Planten-Nachbarn und wurde zum Beispiel bereits in einem Forum für (irdische) Fossiliensammler im April 2014 diskutiert. Aufgenommen wurde es von der rechten Mast-Kamera des Mars-Rovers “Curiosity” am Tag Sol 551 (23. Februar 2014). Um es ganz genau zu nehmen um 07:21:41 UTC:

Das Originalbild der NASA mit dem "Fossil" auf dem Mars (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS )
Das Originalbild der NASA mit dem “Fossil” auf dem Mars (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS )

Auch in einigen Web-Foren wurde diskutiert, was oben links in oder an diesem Stein zu sehen ist. Zeigt das Bild vom Mars ein versteinertes Meerestier, dass vor Millionen oder Milliarden von Jahren auf dem Mars lebte?

Ausschnitt & Vergrößerung des "Mars-Fossil" (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS )
Ausschnitt & Vergrößerung des “Mars-Fossil” (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS )

Der belebte Mars

Unser Nachbar im All war einst von Seen, Flüssen und Meeren bedeckt und damit “erdähnlich”, weshalb eben auch Mikroben dort nicht ausgeschlossen werden. Auf diesem Foto der NASA erkennt man hingegen eine Form, die an einen versteinerten Ammonit aus der Urzeit unserer Erde erinnert. Das waren Schalentiere, die vor rund 350 Millionen Jahren quasi die Meere der Erde beherrschten.

Diese “Kopffüßer” waren auf unserem Planeten in jener fernen Vergangenheit enorm verbreitet und noch heute überaus häufige Fossilien. Für ein oder zwei Euro kann man bereits solche Versteinerungen kaufen.

Diese Kreaturen der Urzeit wurden meist nicht größer als 30 Zentimeter im Durchmesser. Wobei es auch hier Ausnahmen gab. So wurde der größte Ammonoit der Welt am 22. Februar 1895 nur wenige Kilometer von meinem Heimatdorf Lette im Münsterland in einem Steinbruch gefunden. Er wiegt 3,5 Tonnen, hat rd. 1,75 Meter Durchmesser und befindet sich heute im Naturkundemuseum Münster.

Und genau das ist mit Blick auf das “Mars-Fossil” ein Problem.

Höheres Leben auf dem Mars?

Ammonit in Münster (Bild: L. A. Fischinger)
1,75 Meter groß: Der Ammonit in Münster (Bild: L. A. Fischinger)

Ammoniten waren vor hunderten Millionen Jahren auf unserem Planeten lange Zeit in allen Meeren zahlreich zu finden. Bis auch sie letztlich an der Kreide-Tertiär-Grenze vor 65 Millionen Jahren aussterben. In jenem bekannten Massensterben vor 65 Millionen Jahren, in dem auch die Saurier untergingen.

Diese Tiere konnten also auf eine bereits seit Milliarden Jahren andauernden Evolution des Lebens auf der Erde zurückblicken. Sie waren damit alles andere als Mikroorganismen, die Wissenschaftler auf dem Mars vermuten. Schon allein die Größe dieser Tiere zeigt dieses klar.

Wäre also diese Struktur auf dem oben gezeigten Mars-Foto tatsächlich ein Fossil nach Art eines Ammoniten, wäre auch hier eine lange evolutionäre Entwicklung vorausgegangen. Zwischen Ammoniten und zu eventuell auf dem Mars entstandenen Mikroorganismen liegen sprichwörtlich Welten. Obwohl man nur anhand des NASA-Bildes die Größe des “Fossil” nicht genau bestimmen kann, ist die Ähnlichkeit zu irdischen Kopffüßern der Urzeit trotzdem verblüffend.

Auch die auf dem Mars-Foto erkennbare “Schalenstruktur” des “Objektes” ist typisch für diese Tiere, wie beispielsweise an dem Ammonit im Titelbild erkennbar. Ob es sich aber wirklich um ein Fossil handelt, ist kaum zu sagen. Fraglich aber auch, ob die Bildanalysten der NASA dieses 2014 übersehen hätten. Zumindest aber ist es interessanter als viele der kursierenden “Mars-Anomalien“, auf den UFOs, Städte, Knochen und allerlei mehr gefunden worden sein soll …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Gab es eine Zivilisation auf dem Mars?” US-Abgeordneter fragt die NASA nach Mars-Bewohnern und verwirrt die Medien

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Ein US-Kongressabgeordner wollte von der NASA wissen, ob es einst eine Zivilisation auf dem Planten Mars gab (Bild: NASA / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
Ein US-Kongressabgeordner wollte von der NASA wissen, ob es einst eine Zivilisation auf dem Planten Mars gab (Bild: NASA / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Für Teile der grenzwissenschaftlichen Community und auch UFO-Forschung ist es schon lange spannend auf Mars-Fotos verschiedener NASA-Missionen nach Spuren einer versunkene Mars-Zivilisation zu suchen. Mars-Anomalien, die angeblich irgendwie nicht natürlich sein sollen und deshalb wohl von Aliens oder einstigen Marsianer stammen, entdeckten diese Spurensucher fast schon täglich. Sprichwörtlich alles, was man sich denken kann, wurde angeblich schon auf Mars-Bildern gefunden. Jetzt aber wollte der US-Kongressabgeordnete Dana Rohrabache quasi “offiziell” von der NASA wissen, ob es auf unserem Nachbarplaneten einst eine Zivilisation gab. Immerhin habe der Mars ja einmal unserer Erde geähnelt. Was genau damit gemeint ist, erkläre ich Euch hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ob der Mars einst Leben beherbergte, dass fragen sich Planetenforscher und natürlich die NASA seit Jahrzehnten. Die unzähligen Raumsonden, Roboter-Rover und auf dem Boden gelandeten Sonden sollten diese Frage schon in den 1970er Jahren klären. Gelungen ist dieser Nachweis bisher (offiziell) nicht.

Sieht man von den in der Grenzwissenschaft immer wieder präsentierten “Beweisfotos” für Leben auf dem Mars ab, gibt es bisher keine eindeutigen Belege für Leben auf unserem Nachbarn.

Diese Fotos des Mars, auf denen emsige Alien-Jäger immer wieder künstliche Mars-Strukturen zu erkennen glauben, sind ausnahmslos fragwürdig. Von Pyramiden über Versteinerungen und Roboter bis Knochen und Gebäudereste wurde bereits alles auf dem Roten Planten “nachgewiesen“. Und das leider sogar oftmals auf Fotos in mehr als schlechter Qualität und Auflösung …

Anders sieht es bei der ernsthaften Suche von NASA & Co. nach Spuren von Leben auf dem Mars. Seien es nun Spuren von vergangenen Leben oder sogar von noch immer existierenden Mars-Bewohnern. Tatsächlich ist die Frage offen, ob der Mars früher oder noch heute Leben beherbergt. Aber solche Bewohner unseres roten Nachbarn sind – wenn – Mikroorganismen. Bakterien, die entweder schon lange ausgestorben sind oder aber in Nischen auf dem Mars bis auf den heutigen Tag überleben konnten.

Planetenforscher sind sich fast alle einig, dass der Mars ein feuchtes Klima, flüssiges Wasser und eine schützende Atmosphäre besessen hat. Voraussetzungen für die Entstehung von einfachen Leben auf ihn. Ob es so war, wissen wir noch nicht. Noch nicht.

Diese Fruchtperiode des Mars ist allerdings Milliarden Jahre her. Auch wenn es danach durchaus zur Bildung von Seen oder Flüssen gekommen sein kann, verursacht durch schmelzendes Eis, ist der Mars au seiner direkten Oberfläche unlängst eine trockene Einöde. Möglicherweise mit Spuren bakteriellen Lebens. Von einer dort einst existierenden Mars-Zivilisation spricht kein Forscher.

“Gab es eine Zivilisation auf dem Mars?”

Der US-Kongressabgeordnete Dana Rohrabacher wollte die Frage jedoch aus erster Hand beantwortet haben. Im Rahmen einer Debatte über die zukünftigen Pläne und Missionen der NASA zum Mars fragte Rohrabache den NASA-Wissenschaftler Professor Kenneth A. Farley:

“Sie haben angedeutet, dass der Mars vor Tausenden Jahren ganz anders war. Ist es möglich, dass es vor Tausenden von Jahren eine Zivilisation auf dem Mars gab?

Das Video mit der Frage des Abgeordneten Rohrabacher geht seit dem durch die Medien und sorgt für Verwirrung. Ob Rohrabacher bei seiner Frage die unzähligen “Alien-Artefakte” etc. im Kopf hatte, die immer wieder auf NASA-Fotos vom Mars entdeckt werden, glaube ich weniger. Eher scheint der Politiker hier ganz einfach etwas durcheinander geworfen zu haben. Das der Mars vor einigen tausend Jahren “ganz anders war”, davon spricht kein Planetenforscher.

Und so antwortete ihn auch Kenneth Farley vom “California Institute of Technology” deutlich:

Also, es gibt Hinweise, dass der Mars vor Milliarden von Jahren anders aussah. Aber nicht vor Tausenden von Jahren.”

Video: „Aliens Body´s found on Mars“? Eine Analyse eines sehr zweifelhaften Alien-Leichen-"Beweisvideos" auf YouTube
Video: „Aliens Body´s found on Mars“? Eine Analyse eines sehr zweifelhaften Alien-Leichen-“Beweisvideos” auf YouTube

Farley, der zum NASA-Team des Projektes “Mars 2020 Rover“, der Landung eines Rovers im Rahmen des “Mars Exploration Program”, gehört, schießt Lebensspuren auf dem Mars nicht aus. Immerhin gehört auch die Suche nach Lebensspuren auf dem Mars zur Rover-Mission 2020, bei der Farley als “Projekt-Wissenschaftler” beteiligt ist. Doch von einer Zivilisation auf dem Mars haben er und die NASA nie gesprochen. Gleichgültig wann diese existiert haben soll.

Die NASA und alle Wissenschaftler sprachen von einer “eventuellen Existenz von Leben auf dem Mars” vor Millionen oder sogar Milliarden Jahren. Damit sind Bakterien gemeint. Trotzdem fragte Rohrabacher hier nochmal nach. Er wollte wissen, ob es eine solche Zivilisation von Mars-Bewohnern denn vielleicht vor Milliarden von Jahren gegeben haben könnte, wenn schon nicht vor Jahrtausenden.

Auch das verneinte Farley. Er selber kenne keine Spuren oder Hinweise, die darauf schließen lassen würden, so der Wissenschaftler zu dem Abgeordneten. Kenneth Farley  halte jedoch die Existenz einer Mars-Zivilisation vor Milliarden von Jahren auch für mehr als unwahrscheinlich. Auch wenn es ein feuchtes und mildes Klima gab.

Die NASA sucht nach lebenden und/oder toten Mikroben – nicht nach archäologischen Spuren einstiger Marsianer …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Mars-Rover “Curiosity” fotografierte einen “Knochen” auf dem Mars: Die NASA dementierte aus gutem Grund

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Zeigt das Bild einen Knochen auf dem Mars? (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS)
Zeigt das Bild einen Knochen auf dem Mars? (Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS)

Wieder macht der Mars mobil. Zumindest in einigen Online-Medien, die eine kleine Meldung verbreiten, dass das kleine Mars-Auto “Curiosity” der NASA einen vermeintlichen “Knochen” auf dem Mars fotografiert habe. Das Bild von der Oberfläche unserem Nachbarplaneten stammt von Anfang August 2014 und zeigt in der Tat ein “Objekt”, das eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Oberschenkelknochen eines Menschen hat. Diese NASA selber hat unlängst die Spekulationen zu diesem Stein dementiert. Aber immer wieder sorgen Bilder vom Mars für zahlreiche Spekulationen.

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Von Lars A. Fischinger

HALLO, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Über diese Aufnahme rätselt die UFO-Gemeine”, schrieb heute.at am 22. August 2014, da die “UFO-Fans rätseln” würden, was der Mars-Rover “Curiosity” da Seltsames auf der Oberfläche des Mars am 8. August 2014 fotografiert hat.

Das fragliche Bild wurde von der rechten Mast-Kamera des Rovers fotografiert, der seit rund zwei Jahren des Mars erforscht. Die Aufnahme vom Missionstag 719 zeigt angeblich einen menschlichen Oberschenkelknochen und wird derzeit in einigen Online-Medien präsentiert:

NASA/JPL-Caltech/MSSS
Bild: NASA/JPL-Caltech/MSSS [klick] auf das Bild zur Großansicht
Bereits vor einigen Tagen hat meine Facebook-Freundin Angelika R. mich auf eine entsprechende Meldung über diese Aufnahme vom 19. August auf einer englischen Website aufmerksam gemacht: “Was ist das?”

Und tatsächlich: eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Oberschenkelknochen eines Menschen bzw. Humanoiden hat das fragliche “Objekt” oben in der der Bildmitte:

Oberschenkelknochen eines Menschen (gemeinfrei / bearbeitet)
Oberschenkelknochen eines Menschen (gemeinfrei / bearbeitet)[klick] auf das Bild zur Großansicht
Die NASA dementierte unlängst, dass ihr Rover auf unserem Nachbarplaneten einen Knochen gefunden habe. “Manchmal nehmen Dinge auf dem Mars”, so die NASA”, wie auch auf der Erde, seltsame Formen und Erscheinungen an”. Das sehe ich ebenso.

Immerhin ist es seit sehr vielen Jahren in der Welt der Rätsel, Mysterien und Phänomen eine Art “Mystery-Sport” geworden, quasi überall auf ungezählten Aufnahmen vom Mars oder auch auf dem Mond “künstliche Spuren” zu finden.

Darüber habe ich auch auf diesen Seiten und in verschiedenen Videos auf meinem Kanal bei YouTube immer mal wieder berichtet. Selbst auf dem Mars herumlaufende Außerirdische oder sogar die Leichen abgestürzter Aliens wurden beispielsweise schon auf Bildern vom Roten Planeten gesehen. Oder Körperteile, wie etwa ein Finger eines Marsmenschen oder eben jetzt ein vermeintlicher Knochen.

Könnten auf dem Mars nicht doch Außerirdische sein?

Mars macht mobil - Seltsame Struktur auf der Oberfläche gibt Rätsel auf (Bilder: L. A. Fischinger / NASA/JPL / ESA/Hubble & NASA / Acknowledgement: Judy Schmidt)
VIDEO: Mars macht mobil – Seltsame Struktur auf der Oberfläche gibt Rätsel auf (Bild: L A. Fischinger / NASA/JPL / ESA/Hubble & NASA / Acknowledgement: Judy Schmidt)

Es ist – da besteht kein Zweifel! – auch sehr verlockend, die von der NASA publizierten Aufnahmen ihrer Missionen dahingehend abzuklopfen, ob sich dort Spuren von intelligenten Außerirdischen finden lassen. Wenn man (wie ich) überzeugt ist, dass die Götter der Vorzeit Astronauten von den Sternen waren, warum sollten diese nicht auch auf dem Mars gewesen sein?

Würde das fragliche Bild von “Curiosity” oben tatsächlich einen Knochen zeigen, dann aber nicht von einem Menschen, wie der Bildvergleich zeigt. Oder, wenn man darauf besteht, vielleicht einen deformierten Knochen. Oder ganz einfach der Knochen eines Aliens.

So etwa fragte auch “Focus Online” (ironisch?!) in einem kleinen Video zu diesem “Knochenfund” am 22. August, ob dieser vielleicht einem vermeintlichen Mars-Wesen gehört, dass auf einer Aufnahme des Mars-Rovers “Spirit” von 2008 zu sehen sein soll.

Was mir aktuell bei diesem “Fund” aufgefallen ist, dass vor allem die Medien die Diskussion selber anheizen. Die Nachrichtenportale selber sind es wieder, die den angeblichen Alien-Beweis verbreiten. Die Mystery-Szene selber sieht es zum allergrößten Teil vollkommen gelassen.

Ich frage mich bei der vermeintlichen Diskussion zu diesem “Knochen” aber auch: Wie soll ein humanoider Knochen einsam und verlassen in der Wüste des Mars erhalten bleiben? Die Sandstürme unseres Nachbarplaneten sind legendär und hätten ihn sicher unlängst zu Staub zerrieben. Es sei denn, er wäre erst in jüngster Zeit an seinem Platz gelangt …

Das Thema “Anomalien auf dem Mars” war auch Thema eines Videos auf meinem YouTube-Kanal des Unfassbaren am 22. April 204:

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Ein Alien auf dem Mars? Seit Wochen sorgt ein NASA-Foto des Rovers “Curiosity” von einem Marsmännchen für Diskussionen

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Ein Alien auf dem Mars? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)
Ein Alien auf dem Mars? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)

In scheinbar immer kürzer werdenden Abständen werde auf NASA-Fotos verschiedener Sonden- und Rover-Missionen auf dem Mars Außerirdische (Video) und/oder “technische Artefakte” gefunden. Seit einigen Wochen nun kursiert ein Bild des Rovers “Curiosity”, das angeblich sogar gleich ein tapsiges Marsmännchen auf unserem Nachbarplaneten zeigen soll. Es sieht aus, als würde auf dem Roten Planeten ein Bigfoot oder Yeti einen Hang herab laufen.

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