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Leben im All: Die Erde ist nicht ideal – Auf Exoplaneten könnte sich Leben “üppiger und aktiver” entwickeln +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Erstaunliches bei der Suche nach Leben im All: Exoplaneten könnten für die Entstehung von Leben besser geeignet sein als die Erde (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Erstaunliches bei der Suche nach Leben im All: Exoplaneten könnten für die Entstehung von Leben besser geeignet sein als die Erde (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben im All und einem bewohnbaren Exoplaneten macht weiterhin Fortschritte. Inzwischen sind über 4.000 derartige Planeten außerhalb unseres Sonnensystems bekannt, die um fernen Sterne kreisen. Eine “zweite Erde” oder “Erde 2.0” war bisher nicht darunter. Immerhin galt unsere Heimatwelt vor Milliarden von Jahren als “idealer Ort” für die Entwicklung von Leben, So zumindest wurde es bisher immer angenommen. Doch jetzt zeigen Computersimulationen von Exoplaneten, dass auf anderen Welten im Universum weitaus bessere Lebensbedienungen herrschen könnten, als auf unserer Erde. Dies verblüffte selbst die beteiligten Wissenschaftler, wie Ihr es in diesem YouTube-Video erfahrt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Unsere Erde ist im Universum ein schöner Ort zum Leben. Das steht außer Frage.

Und unser Planet hatte vor Milliarden sehr viel Glück, dass hier Leben entstehen konnte. Viele “Zufälle“ seien hier glücklicherweise zusammen gekommen, heißt es immer aus der Astronomie, so dass sich schließlich auf der noch recht jungen Erde erste Lebewesen entwickelten.

Was genau die Voraussetzungen für diesen Sprung des Lebens auf der Ur-Erde waren, weiß niemand wirklich zu sagen. Einig ist man sich nur dahingehend, dass hier alles “optimal zusammen lief”.

Doch jetzt überrascht eine neue Untersuchung von Exoplaneten die Astrobiologen und Astronomen. Denn diese hat mittels Computersimulationen gezeigt, dass auf anderen Planeten die Bedingungen für die Lebensentwicklung weitaus besser sind, als vor Milliarden von Jahren auf der Erde!

Unsere Welt könnte “nicht optimal bewohnbar sein” und auf anderen Erden wären “viel bessere Bedingungen” als hier möglich. Ein “üppigeres und aktiveres Leben” wäre auf diesen Exoplaneten vorzufinden.

Eine Untersuchung, dessen Resultate selbst die verantwortlichen Wissenschaftler überraschte, wie Ihr es in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 1. Sep. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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(Primitives) Leben auf Exoplaneten mit irdischen Bakterien “befruchten”? “Das wäre die Sache wert”, sagt ein deutscher Physiker

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(Primitives) Leben auf Exoplaneten mit irdischen Bakterien "befruchten" - "Das wäre die Sache wert", sagt ein deutscher Physiker (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
(Primitives) Leben auf Exoplaneten mit irdischen Bakterien “befruchten” – “Das wäre die Sache wert”, sagt ein deutscher Physiker (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Noch wissen wir nicht mit Sicherheit, ob es im Kosmos bewohnte/belebte Planeten gibt. Wir kennen zwar inzwischen tausende von Exoplaneten – haben aber gleichzeitig nicht mal in unserem eigenen Sonnensystem außerirdisches Leben gefunden. Das hindert Forscher wie Laien nicht daran über über Leben auf fernen Planeten zu spekulieren. So auch jüngst ein deutscher Physiker in einem Interview. Darin äußert er sich dahingehend, dass es sich eines sehr fernen Tages lohnen würde primitives Leben auf Exoplaneten quasi mit irdischen Bakterien einen Anstoß für deren Evolution zu geben. Wie er das meint und warum scheinbar “ethische Bedenken” nicht im ganzen Kosmos gelten, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Exoplaneten und die zweite Erde

Tausende Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sind heute der Wissenschaft bekannt. Unzählige Welten mehr warten auf ihre Entdeckung. Und so sprechen Weltraumforscher unlängst von einem “goldenen Zeitalter der Entdeckungen” in der Astronomie. Womit sie zweifellos recht haben, denn auch die Entdeckung einer “zweiten Erde” – auch “Erde 2.0” genannt – wird kommen.

Medienberichte in der Vergangenheit haben immer wieder Schlagzeiten verbreitet, dass eine zweite Erde im All gefunden wurde. Ausnahmslos alle diese Meldungen waren natürlich falsch bzw. vollkommen übertrieben! Kein einziger Exoplaneten ist auch nur annähernd eine “Erde 2.0”. Wohl aber haben wir Cousins unserer Erde im Universum gefunden. Ebenso “erdähnliche Planeten”, auf denen theoretisch primitives Leben existieren könnte.

Bei all diesen Meldungen der Mainstreammedien und Regenbogenpresse wird aber immer gerne eines übersehen: Auch der Mars und die Venus sind “erdähnliche Planeten”. Und bei diesen wird niemand von einer “zweiten Erde” sprechen. Von intelligenten Außerirdischen dort so oder so nicht.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir bereits Exoplaneten kennen, auf denen möglicherweise flüssiges Wasser und Mikroorganismen existieren. Hier fehlt der Nachweis. Bedenkt man, dass wir seit fast 50 Jahren auf dem vor unserer Haustür liegenden Mars vergeblich nach Leben suchen, wird schnell deutlich, wie schwer diese Belege zu finden sind. Exoplaneten sind milliardenfach weiter von uns entfernt, als der Rote Planet nebenan.

Die Menschheit ist nicht in der Lage mal eben Raumsonden auf Exoplaneten zu senden um dort nach Bakterien zu suchen. Selbst die Suche nach vermuteten Leben auf dem Jupiter-Mond Europa stellt uns vor gewaltige Herausforderungen. Die aber noch im aktuellen “goldenen Zeitalter der Entdeckungen” gemeistert werden.

Irdische Bakterien im All

Vieles in der Raumfahrt und vor allem bei entsprechenden theoretischen Überlegungen klingt für den “Ottonormalverbraucher” wie pure Science-Fiction. Themen wie “Leben auf dem Mars” oder eben auf fernen Exoplaneten sind für sie pure Phantasie, um es freundlich auszudrücken. Wenn dann noch davon gesprochen wird, dass man solches außerirdisches Leben vor irdischen Einflüssen schützen muss, schaltet der “Ottonormalverbraucher” auf taub …

Obwohl seit über einem halben Jahrhundert bodenständige und ernste Wissenschaftler genau davon sprechen. Nicht nur das, denn diese haben auch allerlei Konzepte, Vorschriften und Regelungen auf internationaler Ebene entworfen, um solche Außerirdischen vor irdischen Einflüssen zu bewahren. Allerdings auch umgekehrt, wie man an den ersten Mondlandungen von “Apollo” sehen konnte. Die Mondfahrer mussten bei ihrer Rückkehr vom Mond in Quarantäne. Es galt auf diesem Weg auszuschließen, dass die Männer außerirdische Mikroorganismen auf die Erde bringen (s. a. HIER, HIER & HIER).

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Diese Vorsichtsmaßnahmen waren zum Glück unnötig, wie es sich herausstellte.

“Weltraum-Hygiene” ist aber bis heute ein enorm wichtiges Thema. Zu Beispiel die beiden Lander der NASA-Raumsonden “Viking” Mitte der 1970er Jahre. Die auf dem Mars gelandeten automatischen Labore von “Viking” 1 und 2 wurden vor ihrem Start auf der Erde bis ins Kleinste sterilisiert. Kein einziges Bakterium der Erde sollte mit den beiden Wikingern auf dem Mars gelangen. Nicht nur die Forschungsergebnisse der Lander bei ihrer Suche nach Leben auf dem Mars zu verfälschen, sondern auch um mögliches Mars-Leben nicht zu kontaminieren.

Und so wurden die “Viking”-Lander nicht nur mit allerlei Chemikalien in den Laboren der NASA behandelt, sondern auch in gewaltigen Öfen bei 110 Grad Celsius gebacken. Vorsichtsmaßnahmen, die bis heute alle Lander und auch Rover vor ihrem Start über sich ergehen lassen müssen.

Der Evolution im All einen Schups geben …?

Grundsätzlich herrscht in der wissenschaftlichen Community die einheitliche Meinung, dass jegliche Art von außerirdischem Leben vor irdischer Kontamination bewahrt werden muss. Für zukünftige Forschungen und Forschergenerationen ebenso wie “aus ethischen Gründen”.

Wobei man sich durchaus fragen darf, was das für “ethische Gründe” sein sollen. Immerhin sitzt die ethische Messlatte bei Leben jeglicher Art auf unserem eigenen Planeten mehr als nur etwas weit unten. Was machen da schon ein paar Mikroben aus dem Mars …?

Aufgrund dieser internationalen Bedenken zum Schutz von außerirdischen Leben verwundert ein Interview mit dem Physiker Dr. Claudius Gros. Der Forscher der Universität Frankfurt beschäftigt sich nicht nur mit der Frage nach Leben im All, sondern auch damit, wie man dieses erreichen kann. Genau dazu gab Professor Gros vom Institut für Theoretische Physik dem Magazin “Technology Review” am  8. März 2019 ein Interview.

“Wir sind zwar immer noch weit davon entfernt, Sonden zu anderen Sternen zu schicken, aber das ist keine Science-Fiction mehr”, so der Forscher im Interview.  Allerdings würde ein solche Mission einige Jahrtausende dauern, so dass Prof. Gros “über diesen großen Zeitraum (…) keinen Nutzen für die Wissenschaft definieren” könne. Deshalb meint er:

Wenn wir zu einem Planeten, auf dem es nur primitive prokaryotische Bakterien gibt, Bakterien von der Erde bringen, erhöhen wir die Chance, dass sich dort komplexes Leben entwickelt, gewaltig. Das wäre die Sache also wert.

Damit würde die Menschheit also die Entwickelung des Leben auf anderen Welten anstoßen. Nichts anders bedeutet das. Obwohl das Zukunftsmusik ist, hat Hollywood diese Szenarien unlängst durchgespielt. Man denke an die “Prometeus”-Filme, in denen Aliens die Evolution der Erde mit ihrer DNA befruchten. Oder auch “Star Trek” bzw. “Raumschiff Enterprise”. Hier gibt es eine Episode, in der mehrere Spezies der TV-Serie feststellen, dass sie letztlich von einer “Ur-Alien-Rasse” abstammen, die ihre Gene im All verbreitete.

“Ethisch vertretbar”?

Letztlich erinnert das auch an die (gerichtete) Panspermie-Hypothese des Biologen und Physikers Francis Crick von 1973. Er erhielt 1962 den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung der Molekularstruktur der DNA. Die gerichtete Panspermie-Hypothese besagt grundsätzlich nichts weiter, als dass eine außerirdische Zivilisation absichtlich DNA von ihrem Heimatplaneten im gesamten All verteilt. In der Hoffnung, dass irgendwo im Weltraum dieser Gen-Code auf eine bewohnbare Welt trifft und sich dort entwickelt kann. Hunderte, tausende oder zehntausende mit ihrer (oder anderer) DNA beladene Raumsonden reisen so durch den Kosmos – und wenigstens einige werde an entsprechend lebensfreundliche Welten angekommen.

So die Panspermie-Spekulationen und damit die Hoffnungen dieser theoretischen Aliens.

Doch ist das “ethisch vertretbar” oder “die Sache wert”, wie es Claudius Gros ausdrückt? Auch wenn es Jahrtausende in der Zukunft liegt, würde die natürliche Biologie und damit das Leben dieser Exoplaneten zerstört werden. Eine “reine Zerstörung wäre ethisch natürlich nicht zu verantworten”, so Gros im Interview weiter. Primitives außerirdisches Leben durch irdische Bakterien einen Stoß zur Entwicklung von höherem Leben zu geben demnach schon.

Claudius Gros seine Veröffentlichungen in diesem Bereich der interstellaren Raumfahrt sind natürlich Theorie. Auch wenn – wie in diesem Beitrag HIER berichtet – die Breakthrough-Initiative Raumsonden zu unserem Nachbarnstern Alpha Centauri senden will, wie es auch Gros im Interview erwähnt. Doch nur weil eine Beeinflussung von Leben auf Exoplaneten noch sehr ferne Zukunftsmusik ist … sollten hier nicht die selben “ethischen Bedenken” greifen, die man beispielsweise Mars-Mikroben zugesteht?

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

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Lars A. Fischinger

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Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Video)

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Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)
Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)

Seit Jahren berichten Medien immer wieder davon, dass es gelungen sei eine neue Erde im Kosmos zu finden. Eine Erde 2.0, die schon lange gesucht wird. Tatsächlich haben die Astronomen bereits tausende Exoplaneten im Universum finden und nachweisen können. Aber wirklich auch die heiß gesuchte “neue Erde”, wie einige Berichte es zu suggerieren scheinen? Leider nein! Bisher war die Suche nach einem weiteren Planeten wie unsere Erde vergeblich. Wieso es bisher erfolglos war und wie man Planeten im All findet, erfahrt Ihr in einem neuen Video auf meinem Mystery-Kanal des Unfassbaren bei YouTube.

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SETI-Forscher belauschten gezielt neu entdeckte Exoplaneten nach Alien-Signalen – Vergebens.

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Am Ende unseres Buches “Die Akte 2012 – Wahn und Wirklichkeit” schrieben wir bzg. der “grossen Wende 2012”: Kann es sein, dass die NASA-Weltraumteleskop-Mission “Kepler” die “grosse Wende” bringen wird? Ds weiss bis heute natürlich keiner. Jedoch hat die Planeten-Such-Mission eine Flut an neuen Welten in den weiten des Kosmos gesucht. SETI-Forscher haben nun einige Erde 2.0-Kandidaten auf Signale einer außerirdischen Zivilisation abgehorcht. (Bisher) vergeblich!

Von Markus Becker

Noch in den achtziger Jahren hielten Wissenschaftler die Suche nach Außerirdischen für das Geschäft von Spinnern: Die Existenz eines kleinen, lebensfreundlichen Gesteinsplaneten wie der Erde erschien als derartig unfassbare Verkettung von Glücksfällen, dass die Hoffnung auf eine zweite Erde in den Tiefen des Alls vergeblich erschien. Sogar die Existenz irgendeines weiteren Planetensystems außer dem unseren galt als unwahrscheinlich.

Inzwischen ist die Suche nach den Alien eine ernste Wissenschaft (hier). Vor wenigen Jahrzehnte war das noch ganz anders! Auf diesem BLOG hatte ich bereits kurz darüber berichtet, als es bei “Wer wird Millionär” auf RTL im September 2012 zu einer SETI-Frage kam: hier

Zum Thema


  Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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Kepler-Teleskop entdeckt große Bandbreite an Exoplaneten

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NASA-Forscher schließen aus Funden, dass die Milchstraße mit Planeten “vollgepackt” ist

Washington – Vielen mag noch die Ehrfurcht gebietende Zahl von mehr als 100 Milliarden Planeten, die laut jüngsten Berechnungen um die Sterne der Milchstraße kreisen, in den Ohren klingen. Und das ist nicht einmal die Zahl der Planeten insgesamt, sondern nur jener, die innerhalb der sogenannten “bewohnbaren Zone” um ihren jeweiligen Stern liegen. Die Gesamtzahl aller Planeten in der Milchstraße ist noch einmal wesentlich höher. Planetensysteme seien keine Ausnahme, sondern die Regel, folgerten die Astronomen, die die Berechnung durchgeführt hatten.

(693 Planeten bisher)

Siehe auch:

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Wie findet man eigentlich einen Exoplaneten?

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Planeten – größere kugelförmige Himmelskörper, die ihren Zentralstern umkreisen – sind schon so lange bekannt, wie es menschliche Hochkulturen gab. Bereits in der Antike und davor waren Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn bekannt – die fünf Planeten unseres Sonnensystems, die sich mit bloßem Auge beobachten lassen. Einer der Planeten unseres Sonnensystems brachte Leben hervor: Die Erde. Doch gibt es auch um andere ferne Sonnen Planeten?

Wie  findet man die “Erde 2” der allgemein Planeten (“Exoplaneten”) ausserhalb unseres Sonnensystems?

weiter …

Links:

Zum Thema:

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
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Neue Erkenntnisse über den Exoplaneten 55 Cancri e

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Vierzig Lichtjahre von der Erde entfernt kreist eine steinige Welt namens “55 Cancri e” gefährlich nahe an einem stellaren Inferno. Der fremde Planet liegt 26 Mal näher an seinem Zentralstern als Merkur an der Sonne und komplettiert eine Umrundung in nur 18 Stunden. Wenn die Erde an derselben Position läge, würde der Boden unter unseren Füßen auf 1.760 Grad Celsius erhitzt werden. Wissenschaftler haben lange gedacht, dass 55 Cancri e ein Ödland ausgetrockneten Gesteins sein muss.
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Neues von KEPLER: Die bislang kleinsten Exoplaneten

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  von bei Wissenschaft-Online.de

Derzeit ist Erntezeit in den reichhaltigen Messdaten des Weltraumteleskops Kepler, so dass sich in der letzten Zeit die Bekanntgabe ungewöhnlicher Planeten um fremde Sterne häuft. Nun stieß ein Forscherteam um Philip S. Muirhead am California Institute of Technology in den Kepler-Daten auf das Sternsystem KOI-961 und führte die Beobachtungen mit erdgebundenen Teleskopen wie Palomar und Keck fort. Das Team konnte zeigen, dass sich im Umlauf um den Roten Zwerg des Spektraltyps M drei Planeten befinden, deren äußerster weniger als zwei Tage für einen Umlauf benötigt. Sie werden als KOI-961.01, KOI-961.02 und KOI-961.03 bezeichnet und erreichen zwischen 78 und 57 Prozent des Erddurchmessers (12 750 Kilometer). Damit sind sie die bislang kleinsten Exoplaneten, die mit der Transitmethode nachgewiesen wurden, KOI-961.03 ist mit etwa 7300 Kilometer Durchmesser nur etwas größer als Mars.

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Studie: (Irdische) Regentropfen sollen bei der Suche nach Leben im Universum helfen

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Studie: (Irdische) Regentropfen sollen bei der Suche nach Leben im Universum helfen (Bilder: Pixabay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Studie: (Irdische) Regentropfen sollen bei der Suche nach Leben im Universum helfen (Bilder: Pixabay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wasser in flüssiger Form gilt als die Grundlage für die Entwicklung von Leben, wie wir es kenne. Auch für Leben auf fernen Exoplaneten. Jetzt haben Forscher der  Harvard University eine Untersuchung veröffentlicht, in der sie der Frage nachgehen, wie die Erforschung von Regen (Regentropfen) und Wolken unter anderem auf der Erde Hinweise auf Leben im All liefern könnten.


Leben im All und der Regen

Längst ist es unter Wissenschaftlern zahlreicher Fachgebiete “Chic” Studien, Aufsätze und Untersuchungen zu veröffentlichten, die sich mit der Fragen nach Leben im All auseinandersetzten. Noch vor kaum 20 oder 30 Jahren war das undenkbar. Und bei einigen dieser Publikationen erschießt sich nicht sofort der Sinn und Zweck hinter den wissenschaftlichen Ausführungen.

In Videos auf meinem YouTube-Kanal stellte ich immer mal wieder solche Studien vor. Sie sind sind, vereinfacht gesagt, sehr oft lediglich Spekulationen in wissenschaftlichen Gewand. Aber auch mit eben einer solchen Grundlage. Zum Teil mag sich der ein oder andere die Frage stellen ob Wissenschaftler wie Astronomen nichts besseres zu tun haben …

Ähnlich hat es sich meiner Meinung nach mit der der StudieDie Physik fallender Regentropfen in verschiedenen Planetenatmosphären”, die im März im angesehenen “Journal of Geophysical Research: Planets” erschien. Autoren sind die beiden renommierten Wissenschaftler Kaitlyn Loftus und Robin D. Wordsworth vom “Department of Earth and Planetary Sciences an der Harvard University. Grundlage dieser Veröffentlichung ist die bekannte Annahme, das sich Leben auf anderen Planeten wie Mars oder auch weit entfernten Exoplaneten nur dann entwickeln kann, wenn es in flüssiger Form lang genug vorkommt. Zumindest jene Art von Leben, wie wir es kennen. Intelligentes Leben eingeschlossen.

In ihrer Untersuchung dokumentierten sie, “dass Regentropfen in verschiedenen Planetenumgebungen bemerkenswert ähnlich sind, selbst Planeten, die sich so drastisch unterscheiden wie Erde und Jupiter”. So zeigen Loftus und Wordsworth unter anderem, wie sich Regentropfen verhalten. In Größe, Geschwindigkeiten bei Fall aus den Wolken oder auch deren Verdunstungsrate, wie sie schreiben. Dies wäre bei erdähnlichen Planeten für “durch Regen verursachten Oberflächenerosion von Interesse”.

Planeten-Wetter

In der Studie heißt es weiter:

Das Verhalten von Wolken und Niederschlag auf Planeten jenseits der Erde ist kaum bekannt, aber das Verständnis von Wolken und Niederschlag ist wichtig, um das Planetenklima vorherzusagen und Aufzeichnungen über vergangene Niederschläge auf den Oberflächen von Erde, Mars und Titan zu interpretieren.

Tatsächlich kennen wir in unserem Sonnensystem zahlreiche Monde und Planeten mit Wolken. Einige sind sogar vollständig von Wolken umgeben. Was sich genau darunter abspielt, wissen wir nicht. Phys.org zitiert Loftus dazu mit den Worten:

Der Lebenszyklus von Wolken ist wirklich wichtig, wenn wir über die Bewohnbarkeit von Planeten nachdenken. Aber Wolken und Niederschlag sind wirklich kompliziert und zu komplex, um vollständig modelliert zu werden. Wir suchen nach einfacheren Methoden, um zu verstehen, wie sich Wolken entwickeln. Ein erster Schritt besteht darin, ob Wolkentröpfchen in der Atmosphäre verdampfen oder als Regen an die Oberfläche gelangen.”

Niederschlag von flüssigen Wasser, der auf erdähnliche Planeten fällt, gilt als eine der Voraussetzungen für die Entstehung von Leben. Deshalb sei “der bescheidene Regentropfen ist ein wesentlicher Bestandteil des Niederschlagszyklus für alle Planeten”, so Wordsworth. Deren Verhalten und Physik müssen wir verstehen lernen, um vor allem zu erfahren, ob es ein Tropfen überhaupt bis auf die Oberfläche schafft. Zu kleine verdunsten, zu große brechen “aufgrund unzureichender Oberflächenspannung auseinander”:

Wenn wir verstehen, wie sich einzelne Regentropfen verhalten, können wir Niederschläge in komplexen Klimamodellen besser darstellen.”

Regentropfen als Schlüssel für Leben im All

Dies sei der “Schlüssel zum Verständnis der Bewohnbarkeit von Exoplaneten” und Loftus ist überzeugt:

Wir können dieses Verhalten verwenden, um uns bei der Modellierung von Wolkenzyklen auf Exoplaneten zu unterstützen.”

Zweifellos ist die Grundüberlegung richtig und für jeden klar erkennbar: Auf einem erdähnlichen Planeten muss flüssiges Wasser aus Wolken abregnen und es bis auf die Oberfläche schaffen. Dort sammelt es sich in Meeren, Flüssen oder Ozeanen und alle gemeinsam waschen Mineralien und Nährstoffe aus dem Boden und Gestein. Grundlagen für dieses außerirdische Leben, dass wir natürlich unserem Heimatplaneten kennen.

Allerdings war es das schon. Wir verstehen ja noch nicht einmal das Wetter- und Klimageschehen auf unserer Erde in all seiner Komplexität und mit all den Zusammenhängen. Wie soll man da irgendwelche Aussage über das Klima und Wetter auf weit entfernten erdähnlichen Exoplaneten treffen? Es gibt zwar bei den tausenden bekannten Exoplaneten durchaus welche, bei denen grob gesagt werden kann, was für Temperaturen usw. dort wahrscheinlich herrschen. Oder, dass es Wasserdampf in der Atmosphäre gibt. Mit dem Stand der Technik war es das derzeit auch. Von wirklichen außerirdischen Klimamodellen kann nicht im Entferntesten die Rede sein.

Um so unsinniger ist ein Artikel in “Der Westen”, der zu dieser Studie am 9. April erschien. “Wissenschaft mit spektakulärer Entdeckung – DAS könnte auf außerirdisches Leben hinweisen”, titelte “Der Westen” sensationshaschend dazu. “Wenn sie die Form und Beschaffenheit von Regentropfen bestimmen können, wüssten sie, ob diese auf die Erdoberfläche der Planeten treffen würden – und somit Leben potenziell möglich machen”, heißt es dort. Das ist alles andere als eine “spektakuläre Entdeckung”. Ganz zu schweigen davon, dass andere Planeten keine Erdoberfläche haben:

Wenn die Forscher nun herausfinden können, wie sich der einzelne Regentropfen verhält, können sie die Niederschläge in komplexen Klimamodellen darstellen und somit ihre Schlüsse ziehen.

Wenn …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät – warnt eine SETI-Forscherin

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Der Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät - warnt eine SETI-Forscherin (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät – warnt eine SETI-Forscherin (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der Mars ist derzeit vielfach Thema. So auch aktuell in einem Bericht in der Boulevardpresse. Dort ist zu erfahren, dass eine “Alien-Forscherin” in einer Studie vermutet, dass der Mars “voller Leben” sei, und “es sogar jede Menge Aliens auf dem roten Planeten geben könnte”. Reine Sensationsgier in den Überschriften, wie sich schnell herausstellt. Es geht zwar um Leben auf dem Mars, aber in einem anderen Kontext, wie Ihr es hier erfahren könnt.


Leben auf dem Mars

In meinem ersten Buch schrieb ich 1996, noch vor der Bekanntgabe angeblicher Bakterien-Hinweise in dem Mars-Meteoriten ALH 84001, zum Thema Leben auf dem Mars:

Diese ‘Bewohner’ sind aber keine humanoiden Lebewesen, sondern, wenn überhaupt, kleinste Bakterien im Wüstenboden.

Verfasst hatte ich diese Zeilen einige Jahre zuvor Anfang der 1990er Jahre. Denn noch lebende Mikroorganismen werden seit Jahrzehnten in “biologischen Nischen” und unter der Marsoberfläche vermutet und gesucht. Angefangen mit den Missionen “Viking” der NASA, die 1976 auf dem Mars landeten und nach diesen Mars-Leben suchten. Jene Mission, die auch das “Marsgesicht” erstmals aus dem Orbit heraus fotografierte.

Seit “Viking” der NASA sind genau 45 Jahre vergangen und erstaunlicherweise wissen wir immer noch nicht, ob es auf dem Mars Leben gibt oder gab. Trotz zahlreicher weitere Missionen, Landungen und der ganzen Flotte von Rovern, die auf der Oberfläche des Mars fahren oder fuhren. Ausgestattet mit der allerneusten High-Tech, die die Menschheit zu bieten hat, suchen diese fahrenden Labore bis heute nach diesem Mars-Leben. Aktuell natürlich die Mission “Mars 2020” mit dem Rover Perseverance”, über die ich auf diesem Blog und in Videos bei YouTube immer wieder berichtete (Link HIER).

HIER findet Ihr zum Thema Mars und auch die aktuelle Mission Videos auf meinem Kanal.

“Aliens auf dem Roten Planeten”

Die Wissenschaftler sind hartnäckig und offensichtlich sehr geduldig, bei der Beantwortung der Frage nach “Mars-Bewohnern”. Fast niemand will deren Existenz auch von Vornherein ausschließen. Ein immer wiederkehrender Streitpunkt in der Debatte ist natürlich die Frage, ob dieses Leben vor Milliarden Jahren mal existierte, ober heute noch auf dem Mars lebt. Möglich ist beides.

Davon ist auch die Astrobiologin Dr. Nathalie A. Cabrol vom “Carl Sagan Center for Research” (CSC) am berühmten SETI-Institut überzeugt. Dort sucht man bekanntlich auf wissenschaftlichen oder “professionellen Wege” nach außerirdischem Leben, wobei deren SETI-Projekte fraglos die medienwirksamsten sind. Also die Suche nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Insgesamt arbeiten dort über 75 Wissenschaftler in verschiedenen Gebieten, die alle mit der Frage nach Leben im All zu tun haben. Etwa Exoplaneten, Astrobiologie oder Klimaforschung.

Cabrol ist dabei nicht irgendwer. Sie ist die Direktorin des “Carl Sagan Center for the Study of Life in the Universe”, die hunderte anerkannte Publikationen zur ihren Forschungen vorweisen kann. Die mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin konzentriert sich dabei auch auf Leben unter Extrembedienungen. Hier auf der Erde oder auch außerhalb dieses Planeten. Wie auf dem Mars. Für die Webseite “Tag24“wurde sie deshalb zu einer “Alien-Forscherin”, die “behauptet, der Mars ist voller Leben, aber nicht ans der Oberfläche”. “Aliens auf dem Roten Planeten” oder “wenn es also auf dem Mars Außerirdische gibt”, sind nur einige der irreführenden Formulierungen bei “Tag24”.

Leben auf dem Mars schützen

Denn zur Frage nach Leben auf dem Mars veröffentlichte Cabrol in der März-Ausgabe des angesehen Magazins “Nature Astronomie” einen Artikel. Der allerdings in der Hauptsache eindringlichen Warnungen enthält, dass wir dieses Leben schützen müssen. In diesem Beitrag, bei dem es sich nicht um eine “Studie” handelt, steht nicht die Aussage im Vordergrund, dass der Mars voller Leben ist.

Die Erforschung der Hypothese, dass das Leben heute auf dem Mars vorhanden ist”, so Cabrol, stehe an einem entscheidenden Wendepunkt. Damit meint sie ausdrücklich die Frage nach dem Schutz der mutmaßlichen Biosphäre auf dem Mars vor Kontamination durch irdische MikroorganismenDie Uhr tickt, um unverfälschte Proben zurückzubringen, bevor Menschen die Umwelt unwiderruflich verändern”, warnt sie.

Was damit gemeint ist, ist unmissverständlich. Lander oder sogar eines Tages Menschen auf dem Mars haben theoretisch das Potential irdisches Mikro-Leben einzuschleppen. Ein Problem, dass seit Jahrzehnten diskutiert wird, auch wenn Lander auf Mond oder Mars in allen Ecken und Kanten zuvor sterilisiert werden, wie zum Beispiel in diesem Blog-Artikel HIER ausgeführt (s. a. Link HIER). Welcher Wissenschaftler will schon in einer Probe vom Mars irdische Mikroorganismen entdecken? Oder Bakterien der Erde, die sich veränderten, um in der Umgebung des Mars zu überleben?

Cabrol ist in ihrem Artikel sicher, dass der Mars vor 3,5 bis 3,9 Milliarden Jahren erdähnlich war, womit auch dort Leben entstanden sein kann. Die meisten Astrobiogen und Planetenforscher teilen diese These, für die es immer mehr Anzeichen gibt. Nur noch keine Belege. Möglich, dass es dieses Leben bis heute auf dem gesamten Planeten gibt. Vor allem unter der Oberfläche, wo ja auch der aktuelle Rover “Perseverance” nach diesen suchen soll. Wenn erst Menschen auf dem Mars landen, so Cabrol weiter, könnte es mit dem urtümlichen Mars-Leben schnell vorbei sein. Ein kontaminierter Planet wäre die Folge.

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