Suchergebnisse: Tunguska

Russische Forscher stellen eine neue Erklärung für das Ereignis von Tunguska 1908 vor

Russische Forscher stellen eine neue Erklärung für das Ereignis von Tunguska 1908 vor (Bild: gemeinfrei)
Russische Forscher stellen eine neue Erklärung für das Ereignis von Tunguska 1908 vor (Bild: gemeinfrei)

Was war der Grund für die gigantische Explosion 1908 in Tunguska in Sibirien? Dutzende Millionen Bäume auf einer Fläche von tausenden Quadratkilometern Taiga wurden zerstört, eine Schockwelle umrundete mehrmals den Planeten und selbst in Europa leuchtete der Himmel. Deutliche Belege für eine gewaltige Katastrophe. Erklärungen dafür reichen von Schwarzen Löchern und UFOs über die Explosion von Milliarden Mücken bis zu Asteroiden und Kometen. Ein Krater oder der Rest eines Asteroiden wurde jedoch nie gefunden. Russische Forscher wollen jetzt dem Rätsel von Tunguska in einer neuen Untersuchung ein Stück näher gekommen sein. Und glauben dabei eine Erklärung gefunden zu haben, wo der Tunguska-Asteroid geblieben ist.


Die Explosion von Tunguska 1908

Warum kam es am 30. Juni 1908 in der Taiga von Tunguska in Sibiriern zu einer verheerenden Explosion? Was war damals der Auslöser dafür, dass tausende Quadratkilometer Wald und dabei ca. 60 bis 80 Millionen Bäume zerstört wurden?

Einig sind sich die Wissenschaftler nach über 100 Jahren, dass es auf jeden Fall etwas Gewaltiges war! Noch in mehr als 500 Kilometer Entfernung sah man einen Feuerschein am Himmel. 65 Kilometer vom Ereignisort entfernt drückte die Stoßwelle Fenster einer Händlersiedlung ein. Und Seismographen auf der ganzen Welt registrierten eine Druckwelle, die mehrfach unseren Planeten umrundete. Die entstandene Staubwolke erleuchtete dabei den Himmel von Europa bis Nordamerika.

Was aber war der Auslöser für diese gigantische Explosion in den unendlichen Weiten Sibiriens?

Darüber zerbrechen sich Gegenrationen von Forschern sowie „Phantasten“ bereits den Kopf. Dank verschiedener Expeditionen des russischen Wissenschaftlers Leonid Kulik und der „Sowjetischen Akademie der Wissenschaften“ ab 1927 wissen wir rechte genau, welches Ausmaß die Explosion von Tunguska 1908 hatte. Es entstanden einzigartige Bilddokumente der Zerstörungen, die bis heute den Tunguska-Forschern bei ihren Arbeiten dienen.

Was Kulik jedoch nie fand, war ein Krater im Epizentrum der Vernichtung. Denn schon Kulik nahm damals an, dass hier ein Asteroid oder Komet auf die Erde prallte. Eine „Bombe aus dem All“, die noch immer als die wahrscheinlichste Erklärung für das Tunguska-Ereignis angesehen wird. Auch wenn trotz zahlloser Expeditionen der letzten Jahrzehnte an den Ort der Explosion ein solcher Krater noch immer nicht eindeutig belegt werden konnte.

Spekulationen um die Ursache

Deshalb kursieren die verschiedensten Thesen, was damals hier wirklich geschehen sein könnte:

  • Absturz und Explosion eines UFOs.
  • Der Impakt eines Kometen oder Asteroiden bzw. deren Explosion über dem Erdboden in der Erdatmosphäre.
  • Eine vulkanische Gasexplosion.
  • Die Explosion eines riesigen Mückenschwarms.
  • Ein Schwarzes Loch tat sich auf.
  • Die Detonation einer Atombombe, die im Geheimen entwickelt wurde.
  • Ein fehlgeschlagenes Experiment zur drahtlosen Energieübertragung, mit dem Nikola Tesla in Zusammenhang gebracht wird.
  • Die Kollision der Erde mit einem Objekt aus Antimaterie.
  • Alternativ: „Dunkle Materie“ oder „Dunkle Energie“.
  • Eine Methangasexplosion.

Trotz „phantastischer Erklärungen“ wurde und wir die These bevorzugt, dass ein Asteroid über der Taiga explodierte. Ein Geschoss, dass etwa 30 bis vielleicht sogar 80 Meter groß war und bei seinem Eintritt die Atmosphäre in 10 bis 15 Kilometern Höhe detonierte. Die dabei entstandenen Schockwelle traf dabei auch die Erdoberfläche und ließ Millionen Bäume umfallen und verwüstete die Taiga.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Eine Annahme, die immer wieder mittels komplizierter Computersimulationen druchgerechnet wurde. Vor Ort in Sibirien suchen Forscher deshalb seit Jahrzehnten nach Resten dieses Asteroiden – wurden aber nur vereinzelt mehr oder weniger fündig.

Der große Fund von Resten der kosmischen Bombe ist bis heute ausgeblieben.

Nur ein “Streifschuss”?

Dr. Sergei Karpov vom Kirensky-Physik-Institut in Krasnojarsk und seine Kollegen glauben jetzt, dass sie der Lösung für das Phänomen von 1908 ein großes Stück näher gekommen sind. Nach ihren Studien war die Ursache ein Asteroid aus Eisen mit einem Durchmesser von 100 bis 200 Metern und einem Gewicht von 3 Millionen Tonnen.

Im Gegensatz zur meist vertretenen These, dass ein Gesteinsbrocken aus dem All über Tunguska explodierte, geht Karpov jedoch davon aus, dass das Objekt nur die Erdatmosphäre „durchstreifte“. Er explodiere dabei nicht, wie bisher meist angekommen, sondern verließ die Erde wieder. Rund 3.000 Kilometer sei dieses Objekt mit annähernd 20 Kilometern pro Sekunde durch die Atmosphäre gerast. In einer Höhe von 10 bis 15 Kilometern, wobei er sich auf über 10.000 Grad erhitzte. Eine Detonation blieb aus, bis das Objekt die Atmosphäre wieder verließ und in den Weltraum entschwand.

Für ihre Simulationen nahmen sie verschiedenen Objekte als Grundlage. Asteroiden mit einer Größe von 50, 100 und 200 Metern und mit unterschiedlichen Zusammensetzungen.
Heraus kam eine Art „Streifschuss“. Damit war es „eher das Ergebnis eines vorbeiziehenden Weltraumkörpers und seiner Schockwelle als ein direkter Aufprall“, so die Forscher in ihrer Studie in den monatlichen Mitteilungen der angesehen „Royal Astronomical Society“.

Ihren Berechnungen nach, hätte das Objekt bei seinem rasanten Flug durch die Atmosphäre zum Teil 500.000 Tonnen Material pro Sekunde verdampft. Nun eine Sekunde flog er über das Epizentrum von Tunguska und erhitze den Wald dabei so stark, dass er nicht nur brannte, sondern regelrecht aufleuchtete. Grund sei, dass bei der Verdampfung des Eisenmaterials bei der Annäherung an die Erdoberfläche Hochtemperaturplasma entstand, dessen Leuchten weithin zu sehen war. Über tausende Kilometer, wie die Zeugen damals beschrieben.

Zurück ins All

Karpov glaubt auch, dass dieses Szenario auch erklären könnte, warum Tunguska nicht von winzigen Eisenkugeln bedeckt sei. Diese kleinen Kügelchen sind Indikatoren für die Explosion oder den Einschlag eines Asteroiden auf der Erde und weltweit nach entsprechenden Impakten im Erdreich nachweisbar. Bei der angenommenen Erwärmung und Geschwindigkeit hätten diese gar nicht erst bilden können, so die Forscher in ihrer Untersuchung:

Wir haben die Flugbahnmerkmale des Weltraums mit einem Durchmesser von 50 bis 200 Metern berechnet, und unsere Modelle zeigen, dass er nicht aus Gestein oder Eis bestehen kann, da solche Körper im Gegensatz zu Eisen aufgrund des kolossalen aerodynamischen Drucks schnell in der Atmosphäre auseinander fallen würde.

Das Fehlen von Eisentröpfchen um das Epizentrum erklärt sich durch die hohe Geschwindigkeit des Weltraumkörpers beim Durchgang durch die Erdatmosphäre – immer über 11,2 Kilometer pro Sekunde bei Oberflächentemperatur überschreitet mehrere tausend Grad Celsius.“

Der Nachweis stelle sich als überaus problematisch heraus, so das Forscherteam weiter. Denn das Material des Eisenmeteoriten, dass die Erdoberfläche erreichte, wäre nicht von rein irdischen Material zu unterscheiden:

Der dominierende Mechanismus des Massenverlusts bei diesen Temperaturen ist die Sublimation von Material in Form einzelner Atome, die sich auf der Erdoberfläche als Eisenoxide befinden, die sich nicht von denselben weit verbreiteten Eisenoxiden terrestrischen Ursprungs unterscheiden.

Ob diese neuen Modellrechnungen das Rätsel von Tunguska letztlich lösten, ist ungewiss. Geht es nach den Studien von Karpov und seinen Kollegen, existiert der Asteroid von Tunguska sogar noch im All. Auch wenn er die Hälfte seines Materials bei seinem „Streifschuss“ in der Erdatmosphäre verloren hat, entschwand er danach wieder in das All in eine Umlaufbahn um die Sonne.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , markiert <

Meteoriten-Stücke gefunden? – Neue Diskussion um das Tunguska-Rätsel von 1908 entbrannt

Im Jahre 1908 kam es zu einer gewaltigen Explosion in den unendlichen Weiten der Taiga Sibiriens. Mehrere tausend Quadratkilometer Waldfläche wurde vernichtet und eine Druckwelle raste um die Erde. Bis heute streiten sich die Gelehrte darüber, was damals dort wirklich geschah. Sogar von der Explosion eines UFOs oder einer Atombombe wird immer wieder gemunkelt. Nun sorgen neue Funde erneut für Diskussionen in der “Tunguska-Frage”.

von Andreas von Rétyi

“Am 15. Februar 2013 erlebte die Welt, was es heißt, wenn ein kosmischer Körper durch die Erdatmosphäre rast und explodiert. Der Morgen wurde plötzlich taghell erleuchtet, in der nahen Stadt Tscheljabinsk klirrten die Fenster, Glassplitter jagten wie Geschosse durch Wohnräume, Klassenzimmer und Büros, als die Druckwelle der Himmelsexplosion eintraf.


Im Gegensatz zu früheren Ereignissen wurde dieser Vorfall unter verschiedensten Blickwinkeln von Autokameras aus aufgenommen, wie sie in Russland weit verbreitet sind. Und damit lag erstmals eine genaue Dokumentation zum Einschlag eines etwas größeren kosmischen Körpers vor.”

 

 

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
<

Video: Was geschah 1908 in Tunguska wirklich? Hier ein paar Thesen

Was explodierte im Sommer 1908 in Tunguska im fernen Sibieren? Ein UFO? Ein Asteroid? Gas? Ein Vulkan oder eine Atombombe?

Ein über 100 Jahre altes Thema…

Das Video (aus einer Doku) fand ich gerade dazu:

Hier eine interessante (deutsche) Linkliste zum Thema, die ich bei Wikipedia gefunden habe:

Besonders interessant sind dabei die Arbeiten der Universität von Bologna (Italien). 

<A HREF=”http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_mfw&ServiceVersion=20070822&MarketPlace=DE&ID=V20070822%2FDE%2Fufobooks04%2F8001%2F0b428399-458a-4f36-974b-f446b0011b05&Operation=NoScript”>Amazon.de Widgets</A>

<

Das Ende der Welt: Die NASA ruft eine neue Abteilung ins Leben … um im schlimmsten Fall den Weltuntergang zu verhindern (Video)

Das Ende der Welt – So will die NASA den Weltuntergang verhindern (Bilder: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Das Ende der Welt – So will die NASA den Weltuntergang verhindern (Bilder: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Immer wieder wollen mehr oder weniger fragwürdige Quellen einen Weltuntergang oder ein Jüngstes Gericht kommen sehen. Sei es durch das “Ende” des Kalenders der Maya im Dezember 2012, durch das Kommen des angeblichen Planeten Nibiru oder – wie jüngst erst – im Zuge der Wiederkunft Jesus Christus im Zusammenhang mit dem “Blutmond“. Doch die Gefahr, dass die Menschheit eines Tages vorzeitig ihr jähes Ende finden wird, ist trotz der zahlreichen Spekulationen real gegeben: Durch Asteroiden. Das Fernsehen/Kino hat diese Gefahr in zahlreichen Spielfilmen und Dokumentationen immer wieder aufgriffen. Aber auch die NASA beschäftigt sich schon seit langem mit der Frage, wie man den Einschlages eines “kosmischen Killers” verhindern kann. Nun hat die US-Weltraumbehörde dazu neue Pläne vorgestellt.


Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Tod aus dem All

Vor etwa 3 Jahren, am, 15. Februar 2013, raste eine Bombe aus dem All mit fast 70.000 Km/h auf die Erde zu. In etwa 24 Kilometern Höhe über der Stadt Tscheljabinsk (Russland) explodierte der Meteor mit der Wucht von 30 Hiroshima Atombomben, verletzte dabei ca 1500 Menschen und beschädigte 7000 Häuser.

Glück gehabt!

Denn die Detonation des Objektes in gut zwei Dutzend Kilometer Höhe verhinderte Schlimmeres auf der Erde. Der Asteroid war 2013 nur etwa 600 Kilogramm schwer und damit ein recht kleiner Vertreter seiner Art. Nicht zu gleichen mit der kosmischen Bombe, die vor 65 Millionen Jahren in Zentralamerika einschlug und die Saurier vernichtetet. Dieses Geschoss aus dem All soll um die 10 Kilometer Durchmesser gehabt haben und ist ein wahrer kosmischer Killer. Ein echter Planeten-Killer, der auch der Menschheit das Ende hätte bringen können. Ein Weltuntergang.

Die Gefahr, dass Objekte aus dem Kosmos auf unseren Planeten einschlagen, ist jeden Tag gegeben. So gruselig es auch klingen mag, schon morgen kann ein Asteroid die Erde treffen und für Chaos und Zerstörung sorgen.

Nicht alle Bomben aus dem All bringen auch gleich den Weltuntergang

Kleine Gesteinsbrocken sind keine wirkliche Gefahr für unseren Planeten oder uns als Menschheit. Jeden Tag treffen diese die Erde und nur wenige dieser Himmelkörper schaffen es überhaupt bis zur Erdoberfläche. Doch Objekten mit genügend Masse und Geschwindigkeit gelingt es dann doch. entweder schlagen sie tatsächlich auf der Erde auf oder (wenn kleiner und instabiler) sie explodieren über der Erdoberfläche.

"Das Auge der Sahara" (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “Das Auge der Sahara” – Asteroiden-Krater oder von Menschen gemacht? (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)

Hier ist vor allem das Beispiel von Tunguska in Sibirien vom 30. Juni 1908 bekannt, bei dem tausend Quadratkilometer Waldfläche und 60 Millionen Bäume vernichtet wurden. Obwohl das Objekt nicht bis zur Erdoberfläche kam. Selbst 500 Kilometer vom Ereignis entfernt sah man den hellen Feuerschein der Detonation von Tunguska.

Was wäre geschehen, wenn das Objekt aufgeschlagen wäre? Was, wenn es über einer dicht besiedelten Stadt explodiert wäre? Nicht auszudenken …

Millionen Tote, unsägliche Verwüstung und der Zusammenbruch der (Welt-)Ordnung durch einen “kleinen” Asteroiden-Einschlag sind eine Sache. Das Ende der Welt eine ganz andere. Pauschal kann man sagen: Je größer die Bombe von den Sternen, je verehrender die Konsequenzen für die Menschheit. Von Klimaschwankungen, die auch Folge von große Vulkanausbrüchen sein können, bis zum Ende der Menschheit – alles ist denkbar.

Man muss nicht den Teufel an die Wand malen und gleich einen 10 Kilometer großen Planeten-Killer befürchten. Auch wesentlich kleinere Objekte können die gewohnte Zivilisation erheblich schädigen. Und das gilt es zu verhindern.

SOS Menschheit!

Was war das für ein Chaos, als auf Island 2010 der Vulkan Eyjafjallajökull ausbrach. Ein Chaos, das aber dennoch eigentlich fast nur den Flugverkehr in Europa betraf. Nun stelle man sich vor, ein Asteroid von 50, 500 oder sogar 5000 Meter kollidiert mit unserem Planeten. Das könnte im schlimmsten Fall das Ende der Menschheit bedeuten.

Das wissen auch Astronomen in aller Welt. Niemand leugnet die reale aber dennoch recht geringe Gefahr von oben. Den Sauriern fiel vor 65 Millionen Jahren plötzlich der Himmel auf dem Kopf und brachte ihnen unabwendbar das Ende. Zumindest aber war der Impakt damals ein wichtiger Faktor bei ihrem Untergang. Die Echten der Urzeit konnten das nicht verhindern. Wir Menschen heute aber daraus. Und dazu gibt es schon seit Jahrzehnten immer wieder theoretische Überlegungen, wie diese Rettung in der Realität umgesetzt werden könnte (das ist ein anderes Thema).

Die NASA will nun mit einer eigenes dazu ins Leben gerufenen Abteilung derartige Gefahren aus dem All abwenden. Tunguska soll sich nicht unverhofft wiederholen. Das nun gegründete “Planetary Defense Coordination Office” (= PDCO) der Weltraumbehörde soll uns davor bewahren. Ein, wie ich finde, schon längst überfälliger Schritte.

Am 24. September 2015 soll mal wieder der Weltuntergang kommen! (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)
VIDEO: Am 24. September 2015 soll(te) mal wieder der Weltuntergang kommen! (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)

Obwohl selbstverständlich die Chance gering ist, dass ein riesiger Planten-Killer die Menschheit bedroht, ist diese gegeben. Da aber selbst Geschosse von nur einigen Dutzend oder hundert Metern Größe eine unkalkulierbare Bedrohung sein können, sollen laut NASA im PDCO fortan alle Informatikion zu diesen Objekten zusammenlaufen.

Die NASA ist längst alarmiert

Untätig war die NASA bisher jedoch nicht, da die dortigen Wissenschaftler schon seit 1988 Asteroiden etc. beobachten und ihre Flugbahnen analysieren. Neu ist beim “Planetary Defense Coordination Office” vor allem, dass hier alle Informationen gebündelt gesammelt und untersucht werden. Gleichzeitaug auch, dass man sich bei der Entdeckung einer Bedrohung dort direkt Gedanken über die Gefahrenabwehr machen kann.

Als wären die Ideen zur Abwehr eines Asteroiden-Einschlages, die von sprengen bis an der Erde vorbei lenken reichen, nicht kompliziert genug, gibt es noch den Unsicherheitsfaktor “Zusammensetzung”. Die Beschaffenheit der einzelnen Kometen und Asteroiden in unserem Sonnensystem ist nicht einheitlich.

Ein geeignetes Mittel zu finden, wie die Menschheit einen potenzieller Killer von der Erde fernhalten kann, hängt auch mit der Materialzusammensetzung dieses zusammen. Wie porös ist das Objekt? Ist es ein Eisen-Asteroid oder ein Komet mit hohen Wasseranteil etc.? Unter anderem sind solche Fragen auch Teil verschiedener Weltraummissionen zu Kometen und Asteroiden gewesen bzw. werden Teil kommender Missionen der NASA.

Wie theoretisch eine Abwehr derartiger Himmelskörper aussehen könnte, hat die NASA Ende März 2015 in dieser Video-Animation gezeigt:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)#

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , markiert <

"UFO" in Sibirien abgestürzt: Suche gestartet

Im sibirischen Gebiet Irkutsk hat der Absturz eines unbekannten Flugobjekts für Aufsehen gesorgt. Eine Suchaktion wurde am Freitag gestartet.
Am späten Donnerstagabend hatten die Bewohner der Ortschaft Witim einen seltsamen Lichtschweif am Himmel beobachtet. Danach kam es zu einer Explosion.
<