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Was machte eigentlich der “Nibiru-Autor” und Prä-Astronautiker Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide – mit Hammer und Meißel?! (+ Videos)

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Was machte eigentlich der "Nibiru-Autor" Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide - mit Hammer und Meißel?! (Bilder: Sitchin.com & Fischinger-Online)
Was machte eigentlich der “Nibiru-Autor” Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide – mit Hammer und Meißel?! (Bilder: Sitchin.com & Fischinger-Online)

Vor einigen Jahren machte der “Cheops-Skandal” um die Privatforscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz international Schlagzeilen. Angeblich hätten sie die Namenskartusche des Pharao Cheops in einer kleinen Kammer der Cheops-Pyramide beschädigt. Ein Aufschrei in den Medien folgte. Eine regelrechte Hetzjagd begann. Doch bereits Jahre zuvor hatte schon der bekannte Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin einen ganz anderen Plan. Er wollte auf illegalen Wege und mit voller Absicht die besagte Inschrift in der Pyramide beschädigen, um eine Probe herauszubrechen. Unverblümt und detailliert hat er selber dieses Vorhaben geschildert. Was dahin steckt und warum er meint, dass dabei ein  Attentat auf ihn verübt wurde, erfahrt Ihr in diesem Artikel. Ein Kaum bekanntes oder beachtetes Kapitel rund um Sitchin und die Cheops-Pyramide!


Zecharia Sitchin und die Prä-Astronautik

Ein Autor, der die heutige Prä-Astronautik wie kaum ein zweiter beeinflusst hat, war Zecharia Sitchin aus den USA.

Der 2010 verstorbene Prä-Astronautik ist jener, der die Außerirdischen Anunnaki “in die Welt setzte”. Heute längst ein Kampfbegriff in Sachen Ancient Aliens und Prä-Astronautik. In seinen zahlreichen Büchern verbreitete er die Spekulation, dass diese Anunnaki-Aliens einstmals von einem bisher unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem kamen.

Diesen Planeten innerhalb unseres Sonnensystems taufte er Nibiru. Von hier sollen die Astronauten der Antike gekommen sein. Auch wenn nachweislich eine derartige außerirdische Zivilisation auf einen Planeten, wie Sitchin ihn sich erdachte, nicht existieren konnte.

Vielfach war der Autor Sitchin bereits Thema auf Fischinger-Online. Ebenso “seine Anunnaki”, die sich leider in den letzten Jahren immer mehr in der Prä-Astronautik und entsprechender Literatur ausbreiten. Fernab der Realität über diese Anunnaki vom Himmel, sondern längst bis ins Absurde gesteigert. Sogar fernab der von Sitchin selber dazu erfunden Geschichten. Das stellt längst eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema vor ungeahnte Probleme, wenn man sich für die Götter der Vergangenheit interessiert. Oder besser zu interessieren beginnt, worauf ich als Prä-Astronautiker immer wieder umfassend verweise (verweisen muss).

Zecharia Sitchin hat in seinen Büchern neben den Hautideen der Anunnaki vom Planeten Nibiru zahllose weitere Themen in der Prä-Astronautik bekannt gemacht. Themen, die heute vielfach isoliert von ihm als eigentliche Quelle weiterhin kursieren. Gern auch in abgewandelten Formen. Auch und vor allem gilt das für die Pyramiden von Gizeh in Ägypten.

Die Cheops-Pyramide und Sitchin

Vor allem die weit verbreitete Idee, dass die Entdeckung des Namens von Pharao Cheops als Beweis für die Archäologie innerhalb der Cheops-Pyramide ein Betrug sei, stammt von Sitchin. Dieser Name finden ich in der sogenannten Cheops-Kartusche in einer der Entlastungskammern in der Großen Pyramide. Es sind niedrige “Räume”, die sich oberhalb der Königskammer befinden, und die erst im 19. Jahrhundert entdeckt wurden.

Mittels Sprengstoff bahnten sich die Entdecker ihren Weg durch die Pyramide, bis sie auf besagte Kammern stießen. Dort finden sich Schriften auf den Steinen und unter ihnen eine Kartusche mit den Namen des Cheops. Hierzu heißt es bis heute, dass diese Inschrift bei ihrer Entdeckung 1837 durch Howard Vyse von ihm selber an die Wand gemalt wurde. Damit läge hier ein gewaltiger Betrug vor, den Vyse nur deshalb heimlich initiierte, damit er sich als großen Entdecker feiern lassen konnte.

Genau das brachte Sitchin 1982 in die Prä-Astronautik ein. Umfassend hat er es damals in seinem Buch “Stufen zum Kosmos” versucht zu beweisen, da Sitchin die Gizeh-Pyramiden in seinen Büchern für eine Art Navigationshilfen für einfliegende Raumschiffe hielt. Und seit Jahren werde auch ich als Autor des Phantastischen immer mal wieder beim Thema “Pyramiden” gefragt: “Warum nimmt niemand eine Probe der Kartusche, um das Thema Fake oder echt endlich ad acta legen zu können?” Vor einigen Jahren löste genau dieses Thema aber den “Cheops-Skandal” um Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann aus, über den HIER vielfach berichtet wurde.

Diese Frage steht seit Jahrzehnten im Raum und ist demnach mit Sicherheit nicht neu. Auch wenn beispielsweise eine Datierung der Farbe mit der Radiokarbon-Methode wohl nicht möglich wäre, da sie nicht organisch ist. Dennoch wurde dann und wann danach “verlangt”, dass man endlich eine Probe der Kartusche nimmt und diese datiert und analysiert. Stammt sie aus dem 19. Jahrhundert und ist damit ein Betrug – oder ist sie mindestens 4.500 Jahre alt?

Sitchins geheimer Plan

Auch Zecharia Sitchin selber dachte sich, dass ein Probe “seiner Kartusche” des Cheops eine wunderbare Sache wäre. So könne er, sofern das Ergebnis zu seinen Gunsten ausfiele, endliche belegen, dass die Kartusche eine Fälschung sei. Und tatsächlich hatte Sitchin mit einem Kollegen vor, eine Probe der Königskartusche zu nehmen. Auf illegalem Wege und ohne Wissen der Behörden, wie er es selber zugab. Inklusive Beschädigung der Kartusche.

Vielen scheint diese Tatsache nicht bewusst zu sein. Und gerade im Zuge des “Cheops-Skandal” vor einigen Jahren ist das nicht uninteressant. Wirft es doch erneut an fragwürdiges Licht auf Dr. Zahi Hawass. Es mag aber auch daran liegen, dass Sitchin selber diese Ereignisse um “seine Probe” in einem Buch veröffentlichte. Und was heutzutage in Büchern und damit nicht erscheint, nehmen viele gar nicht mehr war …

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So schreibt Sitchin in “Journeys to the Mythical Past” 2007, das 2010 als “Auf den Spuren alter Mythen” in deutsch erschien, folgendes: Während einer Leserreise 1997 in Israel entschied er sich einen spontanen Abstecher von dort nach Ägypten zu machen. Er wolle schließlich schon lange “die Zeichen in Farbe untersuchen”, mit denen der Name des Pharao in einer Entlastungskammer geschrieben steht. Dafür sollte sein Mittelsmann Abbas schon vor der besagten Leserreise “seine gute Beziehungen zu Dr. Hawass nutzen”, um hier irgendwie Zugang zu den Kammern zu bekommen. Sitchin “drängte ihn”, wie er schreibt, da die die Lage vor Ort in Ägypten sehr schwierig machen würde.

Letztlich wurde von Hawass tatsächlich die Erlaubnis erteilt. Nie zuvor sei es Sitchin gelungen “den ‘Tatort’ persönlich aufzusuchen”, an dem seiner Meinung nach der “große Pyramiden-Schwindel” durch Vyse geschah.

Da kein geringerer als Dr. Zahi Hawass ihnen die Erlaubnis erteilte, die Entlastungskammern zu betreten, war Sitchin voller Hoffnung. Ein Leser mit Namen “Wallace M.” (“Wally”) begleitete ihn, da dieser seien Exkursion und möglichen Entdeckungen im Bild dokumentieren konnte.

Unter falschen Tatsachen in die Cheops-Pyramide

“Wally” wurde daraufhin als Sitchins offizieller Fotograf ausgegeben. Sitchin schreibt weiter:

Abbas schrieb Wallys Namen auf die Liste, die er zuvor beim Büro des Direktors der Altertümer von Gizeh einreiche musste, und bezeichnete ihn als meinen Fotografen; tatsächlich aber hatte ich noch eine andere, vertrauliche Aufgabe für Wally, für die er einige seiner kleinen Werkzeuge mitnehmen sollte: Er sollte eine Probe der roten Farbe entnehmen, mit der die ,Steinmetzzeichen’ an die Steinquader gemalt waren, damit wir sie auf ihr Alter hin untersuchen lassen konnten. Ich hielt dies für wichtig (…)”

Sitchin hielt diese “Datierung” und heimliche und illegalen Probeentnahme in dem Sinne für wichtig, da er damit beweisen wollte, dass sein “Verdacht auf eine Fälschung richtig” wäre.

Am 25. September 1997 gestatte es Hawass dann, in die Kammern über der Königskammer zu gehen. Besser gesagt zu klettern. “Aber es darf keine Fotos geben”, mahnte er, da jüngst an diesem Tag eine ägyptische Zeitung umfangreich berichtete, dass zahllose Ausländer “unter dem Deckmantel der Archäologie” das Erbe der Ägypter zu besudeln. Mit Duldung der Behörden würden Atlantis– und Alien-Fans als “Archäologen” sich an den Denkmälern Ägyptens zu schaffen machen. Ein Vorwurf, der tatsächlich (auch) Mitte der 1990ger Jahre absolut korrekt war.

Trotzdem erlaubte Hawass nach einigem hin und her in seinem Büro letztlich doch. Seine Angestellten halfen natürlich auch mit Leitern in der Pyramide aus, da die Entlastungskammern ohne Leiter nicht zu erreichen sind.

Zecharia Sitchin war gut vorbereitet und hatte sogar Kopien von Skizzen dabei, die die Positionen der roten Inschriften in den Kammern zeigten. Von diesen sollten Stücke heraus gebrochen werden. Aber soweit kam es nicht. Sitchin fiel beim Aufstieg über die Leiter ein schweres Stück Holz auf den Schädel, und er musste umgehend blutend in ein Krankenhaus. Er glaubte sogar schon, wie er es umfangreich in seinem Buch ausführt, dass es “sein Ende” und sein Schädel gebrochen sei. Mehr noch, denn Sitchin spekuliert sogar, dass es ein Anschlag auf ihn war. Selbst Hawass wird zwischen den Zeilen als Auftraggeber des Attentates genannt.

Sitchin jedenfalls wollte “noch heute Nacht” zurück in die USA, da er meinte, er sei in Ägypten nicht mehr sicher …

Ziel: Absichtlich und illegal die Cheops-Kartusche beschädigen!

“Wally” wiederum schaffte es nach oben in die Kammer des Schreckens, nachdem “Anschlag” auf Sitchin. Und so berichtete er Sitchin was weiter geschah:

Als wir in unser Hotel zurückkehrten, wartete Wally bereits auf mich; er hatte schon gehört, was mir zugestoßen war. Seine Hand war verbunden. ,Was ist mit DIR passiert?’, fragte ich nach. Er beugte sich zu mir herüber und flüsterte mir ihn Ort: ,Ich versuchte, ein Stück aus dem Stein herauszubrechen, auf dem sich die Zeichen in roter Farbe befinden, doch stattdessen verletzte ich mich nur.’

Es wurde also 1997 nichts, dass der Sitchin-Freund “Wally” mit Hammer und Meißel ein Stück aus der Kartusche des geheimnisvollen Cheops heraus schlagen konnte.

Aber diese Ausführungen zu Zecharia Sitchins Bericht, zeigt eines mehr als deutlich: Dr. Zahi Hawass konnte viele Jahre zu privaten Anliegen “Ja und Amen” oder “Nein und Tschüss” sagen, wie es ihm beliebte. Natürlich wusste Hawass damals aber nicht, was dieser “Wally” und Sitchin in Wahrheit mit der Kartusche des Pharao vor hatte. Und dieses Vorhaben von Sitchin und seinem Helfershelfern war eindeutig. Die absichtliche und illegale Beschädigung der Kartusche in der Cheops-Pyramide, nachdem man sich zuvor unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zutritt zur besagten Entlastungskammer verschaffte.

Falsche Tatsachen deshalb, da “Wally” als Sitchins Fotograf ausgeben wurde. Er aber eindeutig im Rahmen dieser angezettelten Verschwörung den Auftrag hatte für den Privatmann Sitchin “eine Probe der roten Farbe” zu nehmen. “Herausbrechen” wollte sie “Wally” sogar, wie er seinem Auftraggeber Sitchin später erzählte.

Irgendeine Art von Aufschrei, nachdem Sitchin 2007 in seinem Buch diese Geschichte detailliert in dem Kapitel “Der verhängnisvolle Tag” unverblümt schilderte, hat es nie gegeben. Obwohl dieses Kapitel durch das darin geschilderte “Attentat” auf Sitchin in allen Ausgaben des Buches mit als Werbeaufmacher diente. Die Suche nach der Wahrheit und dem “größten Geheimnis der Pyramiden” habe er “fast mit dem Leben bezahlt”, wie es darin heißt.

Kein Vergleich zum “Cheops-Skandal” um Erdmann und Görlitz, nachdem diese Proben an einer ganz anderen Stelle der Großen Pyramide entnahmen. Legal übrigens …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neue Runde im “Cheops-Skandal”: Dr. Dominique Görlitz in Oman verhaftet! Pressemitteilung von Dr. Görlitz

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Die "ABORA" von und mit Dr. Dominique Görlitz auf See (Bild: D. Görlitz)
Die “ABORA” von und mit Dr. Dominique Görlitz auf See (Bild: D. Görlitz)

Der “Cheops-Skandal” um die beiden Privatforscher Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann: er ist noch immer nicht beendet! Angeblich, so die Vorwürfe aus Ägypten, hätten Erdmann und Görlitz vor einigen Jahren in der Cheops-Pyramide von Gizeh wertvolle Schriften absichtlich beschädigt, um von diesen Proben zu nehmen. Ein Skandal, über den international in den Medien berichtet wurde und der sehr weite Kreise zog. Die beiden Forscher wurden in Abwesenheit in Kairo zu Haftstrafen verurteilt und via Interpol gesucht. Obwohl sich die Anschuldigen als haltlos erwiesen und auch die ägyptischen Begleiter von Görlitz und Erdmann unlängst wieder aus der Haft entlassen wurden, kam es vor einigen Tagen zu einer bedauerlichen Wende: Dominique Görlitz wurde während einer Präsentations-Reise zu seinen “ABORA“-Projekten in Oman verhaftet. Grund ist erneut der “Cheops-Skandal” und eine Verschleierungstaktik in Kairo. Der Kollege Görlitz schickte mir dazu heute aus Oman eine umfangreiche Presseerklärung zu den aktuellen Vorkommnissen, die ich Euch hier online stelle.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich bin sicher, dass nicht wenige von Euch den zuletzt “absurd ausufernden” Skandal um die Cheops-Pyramide und ihrer angebliche Beschädigung durch Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz aufmerksam verfolgt haben.

Doch jüngste Ereignisse in Oman um den Experimental-Forscher Dominique Görlitz rücken das Thema bedauerlicherweise erneut in den Fokus. Auf seiner Rückreise von Oman nach Deutschland wurde er im Flugzeug festgenommen und vier Tage inhaftiert. Wie mir Stefan Erdmann letzten Tage schrieb, ist er jedoch erst mal wieder frei. Und so bekam ich heute heute von Görlitz folgende Erklärung zugeschickt, die sicher viele aktuelle Fragen und Spekulationen beantwortet (Links von mir eingefügt).

“ABORA”-Präsentation in Oman endet mit weiterem Streit mit den ägyptischen Behörden

Nachdem ich meine Vortragsreise erfolgreich in Oman abschloss, wurde ich auf meiner Rückreise nach Deutschland auf dem Flughafen Muskat von dortigen Behörden gestoppt. Wie sich während der nachfolgenden Diskussion herausstellte, lag gegen mich von den ägyptischen Behörden immer noch ein Interpolsuchbefehl gegen mich vor. Daraufhin wurde ich in der Polizeistation Muskat für vier Tage inhaftiert, um die Hintergründe zu klären.

Ich möchte an dieser Stelle den omanischen Behörden jedoch einen großen Dank aussprechen, denn sie haben mich sehr privilegiert untergebracht und ein Schnellverfahren eingeleitet, um die Angelegenheit so schnell wie möglich in meinem Interesse zu klären.

 Dominique Görlitz bei der "ABORA"-Präsentation in Oman (Bild: D. Görlitz)
Dominique Görlitz bei der “ABORA“-Präsentation in Oman (Bild: D. Görlitz)

Um jeglichen Vorwürfen einer leichtsinnigen Reise nach Arabien den Wind aus den Segeln zu nehmen, möchte ich hiermit erklären, dass ich vor Antritt meiner Omanreise von einer deutschen Polizeibehörde meinen Interpolstaus weltweit prüfen ließ. Man versicherte mir, dass gegen mich aus dem Ausland keinerlei Suchanfragen vorlägen, und ich problemlos meine Reise in den Oman antreten könne. Worin liegt also das Problem?

1) Die Suchanfrage bei Interpol (“Red Notices”) war ursprünglich von der ägyptischen Regierung über das nationale Zentralbüro von Interpol in Ägypten (NCB Egypt) auf dem Weg gebracht worden. Die Grundlage war ein ägyptisches Gerichtsurteil vom November 2014, nach welchem unser deutsches Forscherteam angeblich die so genannte “Cheops-Kartusche” beschädigt haben soll, die sich mit roter Farbe gemalt in der obersten Kammer der Großen Pyramide von Gizeh befindet. Gleichzeitig warf man uns aberwitzige Beschädigungen an einer Granitwand in der Königskammer vor.

2) Unser Team hatte stets beteuert, dass wir diese Taten nicht begangen haben. Es hat diesbezüglich entlastende Beweismittel erbracht, die auch der internationalen Kommission in Lyon zugänglich gemacht wurden. Das deutsche Team wurde daher von der internationalen Kommission entlastet. Außerdem verwiesen sie darauf, dass man den Vorfall bereits in Deutschland außergerichtlich klären konnte, und der Fall abgeschlossen ist.

3) Weiterhin kamen entlastende Signale aus Ägypten selbst, da das in erster Instanz 2014 gefällte Urteil gegen die sechs beschuldigten ägyptischen Begleiter durch ein Kriminalgericht in Kairo im Mai 2016 aufgehoben wurde. Alle Involvierten – inzwischen aus der Haft entlassenen – Inspektoren und Angestellten konnten wieder ihre Arbeit für die SCA aufnehmen und erhielten einen Teil des Lohns zurück, den sie durch die Haft verloren hatten. Der Generalsekretär der SCA Prof. Dr. Mostafa Ahmeen nannte als Begründung zur Wiedereinstellung seiner ehemaligen Angestellten das Urteil als invalide, also nicht zutreffend.

4) Nach Vorlage all dieser Belege bei den omanischen Polizeibehörden wurde ich nach vorläufiger Prüfung wieder auf freien Fuß gesetzt. Leider hat ein wenig erfahrener Anwalt keine vollständige Entlastung erbracht, so dass eine weitere Prüfung meiner Angaben über das Auswärtige Amt notwendig wird. Nun arbeiten wir mit einem neuen Anwalt an der endgültigen Klärung der Vorwürfe aus Ägypten. Ich konnte durch unseren detaillierten Beweismittelvortrag alle involvierten Omanis überzeugen, dass an den ägyptischen Tatvorwürfen nichts dran ist. Darüber hinaus kamen die omanischen Polizeibeamten, ohne hier Details preiszugeben, zu dem Schluss, dass die Vorwürfe gegen mich äußerst schwach begründet sind. Man bedauere die Unannehmlichkeiten müsse aber den internationalen Gesetzen folgen.

5) Für mich ist dieser Vorfall natürlich äußerst unangenehm. Sie werfen abermals ein negatives Licht auf meine Forschungen und natürlich waren die Tage im Gefängnis – vor allem mental  – sehr frustrierend. Glücklicherweise konnte ich aufgrund sehr guter Beziehungen in Oman, Dubai und auch in Deutschland den größten Schaden abwenden. Dennoch ist diese Inhaftierungen abermals ein schwerer Schlag gegen die freie Bürgerforschung (citizen sciene). Hier geht nicht um die Beschädigung eines UNESCO Heiligtums. Wir haben in den letzten drei Jahren kategorisch bewiesen, dass alle Vorwürfe haltlos sind.

6) Es geht um nichts anderes als eine Verschleierung der wahren Umstände unseres Forschungsprojektes. Es sind alle Hinweise zusammen, dass dieser so genannte Skandal eine Inszenierung des ehemaligen Antikenministers Zahi Hawass gewesen war und immer noch ist. Er hat diese internationalen Verwicklungen mit seinen aberwitzigen Vorwürfen überhaupt erst ausgelöst und die damaligen Behörden unter Zugzwang gesetzt. Der Grund ist offensichtlich: Nicht wir haben 2013 die Cheops-Kartusche beschädigt, sondern bereits sieben Jahre zuvor wurden diese Beschädigungen an der Malerei verursacht. 2006 war der verantwortliche Manager auf dem Gizeh-Plateau. Nun sitzt der ex-Minister in der Klemme, denn wir können dies mit unseren eigenen Aufnahmen und denen hochrangiger Wissenschaftler unwiderlegbar beweisen!

Statement von Prof. Robert Schoch von 2014 zum "Cheops-Skandal" und der angeblichen Beschädigung der Cheops-Kartusche durch Dominique Görlitz und Stefan Erdmann (Bild: Archiv D. Görlitz)
Statement von Prof. Robert Schoch von 2014 zum “Cheops-Skandal” und der angeblichen Beschädigung der Cheops-Kartusche durch Dominique Görlitz und Stefan Erdmann (Bild: Archiv D. Görlitz)

Die Fakten sind die Fakten, und die Wahrheit wird nun endgültig ans Tageslicht kommen. Ich werde daher nun mit Unterstützung omanischer Top-Anwälte für meine Entlastung kämpfen. Außerdem werden wir uns aufgrund einer Gesetzesänderung in Ägypten nun erstmals auch in Kairo durch einen Anwalt vertreten lassen: Es ist endlich an der Zeit, der Wahrheit und auch der Gerechtigkeit Genüge zu tun.

Aus diesem Grund bitte ich auch um Unterstützung, denn dieser unerwartete Aufenthalt in Oman und die neuen Anwälte in Oman sowie in Ägypten kosten eine Menge Geld. Bitte helfen Sie mir, damit ich mit professionellem Rechtsbeistand die unsägliche Angelegenheit ein für alle Mal klären kann. Dafür richten wir auf unserer Webseite ein Spendenkonto ein!

In Ägypten beginnt ab Mai das Revisionsverfahren. Der Richter hat in Vorverhandlungen bereits Hawass in Schutz genommen. Dennoch bleibt zu hoffen, dass das ehrenwerte Gericht dieses Mal die wahren Zusammenhänge des Cheops-Projekts erkennt und die richtigen Urteile fällt.

Dr. Dominique Görlitz

Keine Frage:

Dominique Görlitz ist guter Dinge, dass durch diese mehr als bedauerliche Ereignisse jetzt die Wahrheit über den Cheops-Skandal “endgültig ans Tageslicht kommen” wird.

Hoffen wir also, dass die aktuellen Geschehnisse nicht nur schnell ein gutes Ende nehmen, sondern auch, dass dieses Mal die wahren Zusammenhänge des Cheops-Projekts” offengelegt werden!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

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Die Cheops-Pyramide: Mumien, Grabräuber und Mysterien – Artikel-Serie von Lars A. Fischinger, Teil #1: WO IST CHEOPS?

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Cheops-Pyramide - Mumien Grabräuber und Mysterien - Teil 1 - Wo ist Cheops
Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien – Artikel-Serie Teil #1: Wo ist Cheops?

Die Cheops-Pyramide von Gizeh – Das letzte und zugleich älteste Weltwunder der Antike, wie es immer wieder gerne betont wird. Ein Bauwerk, das seit rund 4.500 Jahren die Menschen in ihren Bann zieht. Dabei ist eine jener Fragen, die der Pyramide des Cheops immer wieder gestellt werden, jene nach er Mumie des Pharao und der erster Öffnung des Monumentes durch den Kalifen Al-Mamun im Jahre 832. Auf Grundlage einer früheren Veröffentlichung von mir soll in dieser Artikel-Serie der Spur der Plünderung(en) der Cheops-Pyramide, den Funden des Al-Mamun und seiner Entdeckungen genauer nachgegangen werden. Dabei ergeben sich – wie so oft in der Mystery-Forschung – neue Fragen auf alte Antworten …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Einleitung

Pyramiden gibt es in Ägypten wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Doch gerade und vor allem die Pyramide von Pharao Cheops (ca. 2620 bis 2580 vor Christus) aus der 4. Dynastie (2639 bis 2504 vor Christus) in Gizeh nahe Kairo erregt bis heute die Aufmerksamkeit zahllose Touristen und Autoren. (K)ein Wunder: ist sie doch mit ihren einst fast 147 Metern Höhe und einer Länger an der Basis von rund 230 Metern die größte Pyramide der Erde. Die Bauarbeiter des Königs türmten zu seinen Ehren unzählige Steinblöcke in den Himmel. Und so entstand ein Bauwerk, das nicht nur durch seine Wucht und Größe fasziniert, sondern auch vielen Autoren der Grenzwissenschaft durch ihre Rätsel und weiterhin offenen Fragen.

Gerne wird die Pyramide des Cheops als Monument aus fernen Tagen vor einer Sintflut gehandelt. Als eine Art „Wissensspeicher“ oder eine Art „kosmischer Plan“ für das Wissen der Menschheit. Eine „Zeitkapsel“, die die Weisheiten jener Menschen erhalten und schützen sollte, die vor der großen Sintflut bzw. vor Jahrtausenden lebten. Folglich ein Bauwerk, dass die Geheimnisse einer verborgenen Welt enthält. Vielleicht sogar von Atlantis. Eindeutige Beweise für diese Ideen gibt es keine.

Mehr als sonderbar und mysteriös ist, dass nie eine Mumie im Inneren der Steinberges entdeckt worden sein soll. Als das gewaltige Monument vor fast 1.200 Jahren erstmals durch einen Kalifen geöffnet wurde – war es vollkommen leer, wie es heißt.

Auf Grundlage meines Buches „Verbotene Geschichte“ (2010) und eines einstigen E-Book zum Thema soll in dieser kleinen Artikel-Serie speziell genau diesem Mysterium der Cheops-Pyramide nachgegangen werden. Fragen nach der Plünderung der Pyramide werden ebenso dargelegt, wie arabische Überlieferungen über die Öffnung des Bauwerkes sowie die Widersprüche, die sich daraus ergeben. Ebenso eine Spur, wo der mutmaßlich innere Sarkophag einer offenbar tatsächlich gefunden Mumie letztlich gelandet ist.

Alte Fragen, die durch ihre Antworten neue Fragen ergeben.

Zum Abschluss der Reihe plane ich als 4. Teil 5. Teil eine Zusammenfassung in einem YouTube-Video auf meinem Grenzwissenschaft-Channel „Ancient Aliens & Mystery Files“.

Bleibt also neugierig!

 

Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien

Teil #1: Wo ist Cheops?

 

“Das kommt mir spanisch vor”

VIDEO: Die Cheops-Pyramide und der Roboter „UPUAUT 2“: Wird uns ein Artefakt aus einem Geheimgang der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Cheops-Pyramide und der Roboter „UPUAUT 2“: Wird uns ein Artefakt aus einem Geheimgang der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)

Einige verweisen hier auf den Umstand, dass der mächtige Pharao Cheops die nach ihm benannte Pyramide angeblich selber nie errichten ließ. Es heißt seit vielen Jahren vielmehr, der Name des Pharao sei nie in der Pyramide gefunden worden. Und die Kartusche des Herrschers, die der Brite Richard William Howard Vyse (1784 bis 1853) im Inneren der Pyramide fand – so setzte es der US-Autor Zecharia Sitchin in die Welt –  sei in Wahrheit von seinem Entdecker höchst selbst gefälscht worden. Auch andere Hinweise auf die Bauherrschaft des Cheops werden häufig angezweifelt.

Und so dauert der ewige Streit zwischen etablierter Archäologie und der Grenzwissenschaft zum Teil bis heute an.

Fasziniert sind viele auch von der Tatsache, dass die Cheops-Pyramide bis auf wenige Inschriften der Bauarbeiter in den Entlastungskammern keine Hieroglyphen-Texte enthält. Beispielsweise sind die Pyramiden von Pharao Unas (2380 bis 2350 vor Christus) und Titi in Sakkara (südlich von Gizeh) aus der 5. Dynastie (ca. 3280 bis 2350 vor Christus) voll von solchen Inschriften. Es handelt sich um die so genannten Pyramidentexte.

Selbst normale Touristen „kommt es spanisch vor“, dass diese riesige Pyramide im Innere so kahl und nackt ist. Denn viele Menschen haben bei Pharaonen-Gräbern wundervoll und kunstfertig bemalte Grabanlagen vor Augen, wie man sie von Bildern der Gräber im Tal der Könige nahe Luxor kennt. Bestes Beispiel ist hier das bekannte Grab des Pharao Tutanachamun. Jedoch stammen alle dieser wunderschön geschmückten Gräber im Tal der Könige aus sehr viel späteren Epochen und sind allesamt keine Pyramiden.

Auch zeigt eine etwas genauere Betrachtung der über 100 bekannten Pyramiden in Ägypten, dass Inschriften in diesen Monumenten eben die Ausnahme sind. Nicht die Regel. Nicht einmal zehn von über 100 Pyramiden in Ägypten enthalten Texte und von prunkvollen Wandbemalungen ganz zu schweigen. Die Große Pyramide ist also absolut nichts Besonders, wenn sich ihre Wände, Kammern und Gänge dem Betrachter vollkommen kahl präsentieren. Und von Pharao Cheops selber haben wir heute so oder so kaum Relikte vorliegen. Lediglich eine 7,5 Zentimeter winzige Statue von ihm ist Ägyptischen Museum in Kairo zu bewundern. Schon fast „peinlich“ für den Erbauer der größten Pyramide, die wir heute kennen …

Wo ist die Mumie von Pharao Cheops?

VIDEO: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und dort verborgenen Kammern und Schächten? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und dort verborgenen Kammern und Schächten? (Bild: L. A. Fischinger)

Durch die gesamte Geschichte zieht sich wie ein roter Faden die Aussage, dass die gewaltige Cheops-Pyramide schon immer leer gewesen war. Sie soll keine Mumie oder Schätze enthalten haben, als die Pyramide erstmals im Jahre 832 nach Christus aufgebrochen und betreten wurde. Erich von Däniken schildert diesen Umstand in der TV-Serie „Außerirdische – kommen sie zurück?“ (26. November 1996) zum Beispiel so:

Noch was. Hier, der Sarkophag. Im Jahre 832 nach Christus ist die Pyramide zum ersten Male geöffnet worden. Der Kalif al-Mamun stieg da hinein, und was fand er? Nichts. Der Sarkophag war leer.“

Und diese bzw. ähnliche Aussagen sind in praktisch jedem Buch, Artikel, Video oder sonst welchen Veröffentlichungen über die Rätsel der Cheops-Pyramide zu finden. In Erich von Dänikens Buch „Die Augen der Sphinx“ (1989) erfahren wir dann auch, woher er weiß, dass die Pyramide in Wahrheit leer war. Der Ägypter Achmed, der einheimische Führer von Erich von Däniken vor Ort, hat es ihm gesagt:

Vieles ist hier umstritten, doziert Achmed. Der Sarkophag soll leer und ohne Deckel aufgefunden sein – wozu dient ein leerer Sarkophag?“

Demnach ist die Geschichte der vollkommen leeren Pyramide auch vor Ort bei den Einheimischen bekannt. Und in einer Bildunterschrift in seinem Buch unterstreicht von Däniken diese Aussage seines einheimischen Führers und schreibt:

Der Sarkophag in der Königskammer (…) war leer. Wozu mag er gedient haben?

Eine wichtige Aussage, die sich in unzähligen Büchern aus dem Gebiet der Grenzwissenschaft und „alternativen Geschichtsschreibung“ findet. Seit Jahrzehnten. Der sehr bekannte Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, der Urheber der Idee des von den Anunnaki bewohnten Planten Nibiru in unserem eigenen Sonnensystem, beispielsweise hat in einer ganzen Reihe Bücher die leere Pyramide diktiert.

Selbst in „neutralen Büchern“ zu den Rätseln der Vergangenheit und der Archäologie ist der leere Sarg des Pharao scheinbar unlängst zum Fakt aufgestiegen. So heißt es etwa in dem einfachen aber erfolgreichen Buch „Die großen Rätsel unserer Welt“ von Roland Göök:

Die Pyramiden waren Grabdenkmäler und Mausoleen. Oder etwa doch nicht? In der Cheopspyramide fand sich nur ein leerer Steinsarkophag.“

Wann wurde die Cheops-Pyramide wirklich geplündert?

Doch selbst die weithin bekannte und grundsätzlich anerkannte Geschichte des Kalifen Al-Mamun und seiner Erstöffnung der Cheops-Pyramide, ist nicht unstrittig. Was die gesamte Angelegenheit wiederum noch sonderbarer macht.

So etwa schreibt der bekannte Ägyptologen Rainer Stadelmann in seinem einem Standartwerk “Die ägyptischen Pyramiden” (1991) bereits, dass der Kalif 832 nach Christus vielleicht nur eine bereits geplünderte Pyramide aufbrach. Es gäbe, so Stadelmann weiter, Berichte von einer Art “Schwingtür” aus Stein, die im Jahre 25 vor Christus den Eingang in die Pyramide des Cheops darstellte. Stadelmann:

Der Original-Eingang in die Cheops-Pyramide heute (Bild: L. A. Fischinger)
Der Original-Eingang in die Cheops-Pyramide heute (Bild: L. A. Fischinger)

Strabo, der um 25 v. Chr. Ägypten bereiste und in seinem Werk ,Geograhika’ beschrieb, berichtete von einer herausklappbaren Steinplatte, die den Eingang verschlossen haben soll. Dies kann kaum der originale Verschluss gewesen sein, denn dieser dürfte aus Blockierungssteinen und einem Verkleidungsstein bestanden haben, der den Eingang unkenntlich gemacht hat. Man hat daher angenommen, dass die Pyramide nach der Beraubung in der 1. Zwischenzeit – und vielleicht mehreren folgenden – in saitischer Zeit einen steinernen Klapptür erhalten habe, durch die die Innenräume besichtigt werden konnten. Später, aber in antiker Zeit, wäre die Pyramide erneut so blockiert und verschlossen worden, dass in arabischer Zeit und Ma’mun der Eingang nicht aufgefunden wurde.”

Dieser Aussage des griechischen Geschichtsschreibers und Geographen Strabo (auch Strabon) aus dem Jahr 25 vor Christus nach, haben also unbekannte Grabräuber die Cheops-Pyramide lange vor Al-Mamun aufgebrochen und geplündert. Interessant bei dieser Angabe von Strabo ist auch der Umstand, dass sie eigentlich nicht neu ist. Schon William M. Flinders Petrie, der als „Vater der Ägyptologie“ bezeichnet wird, erwähnt diesen Bericht  in seinem Buch „The Pyramids and Tempels of Gizeh“ im Jahre 1883.

Nach diesem Frevel in unbekannter Zeit jedenfalls habe man, so wird weiter vermutet, die Cheops-Pyramide erneut versiegelt bzw. verschlossen, bis der Kalif Al-Mamun sie letztlich wiederum öffnete. Wobei es hier aber sehr fraglich ist, wer sich auch nach dem Besuch von Strabo die Mühe gemacht haben soll, die große Pyramide vollständig neu zu versiegeln und so Al-Mamun rund 900 Jahre später keinen Eingang mehr vorfand. Auch wenn in alter Zeit die Cheops-Pyramide neu verschlossen wurde, so war sie es nach Strabos Aussage vor rund 2.000 Jahre nicht oder nicht mehr. Auch Stadelmann hat Zweifel, dass diese „Schwingtür“ vor nur etwa zwei Jahrtausenden wieder versteckt oder verschlossen wurde. Wer sollte das warum getan haben?

Der nicht minder bekannte Ägyptologe Mark Lehner geht in seinem Buch “The Complete Pyramids” (1997) sogar noch einen Schritt weiter. Auch Lehner berichtet über Reparaturen an der Cheops-Pyramide in der Dynastie der Saien (26. Dynastie). Instandsetzungen, die tatsächlich durchgeführt wurden und auch andere Monumente im Land der Pyramiden umfassten. Auch als eine Epoche der Restaurationen in Ägypten ist diese 26. Dynastie bekannt, die ihren Namen der damaligen Hauptstadt Sais verdankt.

Lars A. Fischinger (mit Sonja Ampssler) vor dem rätselhaften Sarkophag in der Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger)
Lars A. Fischinger (mit Sonja Ampssler) vor dem rätselhaften Granit-Sarkophag in der Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger)

Das war aber lange vor Strabos offener Pyramide. Die 26. Dynastie begannt bereits 664 vor Christus und endete 525 vor Christus mit der Machtübernahme durch die Perser. Sofern hier tatsächlich ein mutmaßlicher Eingang in die Pyramide des Cheops verschlossen wurde – 500 Jahre später zumindest stand sie wieder offen.

So schreibt auch Mark Lehner:

Doch wann die Pyramide aufgebrochen wurde, bleibt ein Rätsel. Es kann aber in antiker Zeit gewesen sein. (…) Vielleicht haben Mammuns Leute nur eine Einbruchstelle antiker Räuber erweitert. Das alles flößt nicht gerade Vertrauen in die Historizitzät der Geschichte von al-Mamun ein. (…) Neue Zweifel erweckte der jakobitische Patriarch von Antiochia, Denys von Telmahre. Er begleitete Mammuns Leute und stellte fest, bei ihrem Besuch habe die Große Pyramide bereits offen gestanden.”

Und Rainer Stadelmann vermutet sogar:

Al-Mamun hat wohl nur den in der Ramessidenzeit restaurierten Holzsarg des Cheops mit der Mumie nochmals plündern können.”

Dies sind wichtige Aussagen, die vor allem im folgenden Teil dieser Artikel-Reihe immer im Hinterkopf behalten werden sollten!

Al-Mamun kam als Letzter …

Interessant ist im Zusammenhang mit Strabo und dem von Mark Lehner erwähnten Chronisten Denys von Telmahre (Dionysius von Tell Mahre) Folgendes:

Auch der weiter oben genannten Ägypten-Forscher R. W. Howard Vyse, der bekanntlich die Kartusche des Namen Cheops in der Pyramide gefunden hat, erwähnt Denys von Telmahre. Vyse schrieb bereits in seinem Buch „Operations carried on at the Pyramids of Gizeh in 1837“ im Jahr 1840, dass die Pyramide schon vor Al-Mamun geöffnet worden sein könnte. Die Aussage des Denys von Telmahre wird hierbei von Vyse als klarer Hinweis angeführt.

Das ist insofern spannend, da seit dem Buch „Stufen zum Kosmos“ (1982) von Zecharia Sitchin oft diese Namenskartusche als Fälschung von eben diesem Vyse selber angesehen wird. Und um dies zu untermauern führt Sitchin in seinem Buch über sehr weite Strecken die Öffnung der Cheops-Pyramide durch Al-Mamun und natürlich den angeblichen Betrug von Vyse aus.

Die beiden Eingänge in die Pyramide des Cheops auf einer Aufnahme von 1883. Unten rechts der heutige Besuchereingang, den Al-Mamun 823 geschlagen haben soll (Bild: gemeinfrei)
Die beiden Eingänge in die Pyramide des Cheops auf einer Aufnahme von 1883. Unten rechts der heutige Besuchereingang, den Al-Mamun 832 geschlagen haben soll (Bild: gemeinfrei)

Da aber auch der „Background“ von Vyse durch Sitchin umfangreich abgeklopft wird, ist es verwunderlich, dass Sitchin darüber rätselt, warum die Grabkammer im Jahr 832 vollkommen leer und keine Mumie zu finden war. Immerhin nennt Sitchin bei seiner Beweisführung das Buch von Howard Vyse explizit, da dies für ihn eine der wichtigsten Quellen bei dieser Geschichte ist. Genannt wird aber eben nicht Denys von Telmahre, der beim Al-Mamun-Einbruch in die (schon offene) Cheops-Pyramide dabei war.

Und um die „Verwirrung“ abzurunden, nennt Sitchin in seinem Bestseller aber den Geschichtsschreiber Strabo, und dass dieser lange vor Al-Mamun das Monument betreten haben soll. Dann wäre eine fehlende Mumie eigentlich kein so großes Mysterium …

Tatsache ist aber: Wir finden zum Beispiel im Ägyptischen Museum von Kairo keine prachtvollen Grabbeigaben des Pharaos. Wir finden auch in der dortigen Mumien-Ausstellung keine Mumie des Herrschers Cheops. Wir finden nichts von dem Baumeister der Großen Pyramide, was die etwa 4.500 Jahre überdauert haben könnte. Außer die oben genannte Figur mit seinem Bildnis und diverse Kleinigkeiten. Tatsache ist aber auch, dass der überwiegende Teil der Literatur, die sich die Cheops-Pyramide zum Thema hat, von einer vollkommen leeren Pyramide spricht, als der Kalif Al-Mamun sie aufbrach. Oder wieder aufbrach.

War also das Monument 832 nach Christus wirklich so gähnend leer, so dass heute natürlich auch keine Grabbeigaben oder eine Mumie ausgestellt werden kann?

Scheinbar nicht. Und darum soll es im kommenden Teil dieser Serie gehen…

 

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Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++

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Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz ist juristisch überaus fragwürdig (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)
Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz ist juristisch überaus fragwürdig (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)

Dass der “Cheops-Skandal” um Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann, die angeblich illegal in der Cheops-Pyramide den Namenszug (Kartusche) des Pharao Cheops in einer ansonsten unzugänglichen Kammer beschädigt haben, wohl von Seiten Ägyptens erfunden/aufgebaut wurde, darüber berichtetet ich auf diesem BLOG und auf meinem YouTube-Kanal bereits mehrfach. Eher steckt Dr. Zahi Hawass als ehemaliger Antikenverwalter von Ägypten und “Wächter der Pyramiden”  hinter diesem “Skandal”. Nun bekommen Erdmann und Görlitz juristische Schützenhilfe. Dazu ein neues Video von “Quer-Denken-TV” und eine Pressemitteilung von Dominique Görlitz.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pressemitteilung von Dr. Dominique Görlitz

04.03.2016 – dominique.goerlitz@t-online.de – 0049 163 511 57 66 – www.abora.eu

Der Cheops-Skandal im Lichte neuer juristischer Entwicklungen

Das Internet-Magazin Quer-Denken-TV von Prof. Michael Vogt stahlt ab Samstag einen weiteren Beitrag über neue Entwicklungen zum Cheops-Skandal aus. Unter dem Motto ,Der Skandal im Lichte neuer juristischer Entwicklungen’ führen der Oberlandesrichter a. D. Wolf-Philipp Müller sowie Robert Bauval aus, dass die Anschuldigungen, welche gegen Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann im Zuge ihrer wissenschaftlichen Untersuchung erhoben wurden, nach deutschem Recht juristisch haltlos waren.

Über die Hintergründe, deren Interpretationen und auch der Umstand, dass die Annahme des Strafantrages von den beiden Forschern k e i n Schuldeingeständnis war, erläutert Richter Müller auch für Nicht-Juristen in gut verständlichen Worten die juristischen Zusammenhänge. Er scheut auch nicht, den Finger auf wunde Punkte der Anklage zu legen und darauf hinzuweisen, dass die Staatsanwaltschaft Chemnitz mehrfach das Legalitätsprinzip (Pflicht zur Wahrheitssuche) bei ihren Ermittlungen verletzte.

Schließlich wertet auch der Ägyptenspezialist Robert Bauval die Aufhebung des ägyptischen Urteils vom November 2014 gegen die sechs ägyptischen Begleiter als Beleg (nach ca. 62 min.), dass Görlitz und Erdmann keine kriminellen Taten im April 2013 nachzuweisen sind. Ohne eine Genehmigung von höchster Stelle der ägyptischen Antikenbehörde, ob nun mündlich oder schriftlich, hätten die verantwortlichen ägyptischen Inspektoren die beiden Deutschen niemals ihre Untersuchungen im Inneren der Pyramide ausführen lassen.

Der Beitrag auf Quer-Denken-TV berichtet in spannenden Erzählungen, wie in diesem Fall, zwei deutsche Bürger zu Unrecht des gemeinschaftlichen Diebstahls und der Sachbeschädigung an einem Kulturerbe belangt wurden.”

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
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Zum oben eingefügten Video von “Quer-Denken-TV” heißt es begleitend bei YouTube:

… der „Skandal“ im Lichte neuer juristischer Entwicklungen

Philipp Müller, Dr. Dominique Görlitz & Robert Bauval im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Im Cheops-Skandal gibt es neue Entwicklungen. Die sechs im Januar 2014 inhaftierten Ägypter wurden Ende 2015 aus der Haft entlassen. Der Revisionsprozeß steht an. In Deutschland ging die Sache juristisch bereits glimpflich aus und endete mit einer von den beiden Beschuldigten Dominique Görlitz und Stefan Erdmann akzeptierten Strafzahlung.

Der ehemalige Vorsitzende des Oberlandesgerichtes Richter Wolf-Philipp Müller a. D. bezieht klar Stellung für Dominique Görlitz und Stefan Erdmann. Er sieht im Urteil von 2014 zahlreiche Unzulänglichkeiten und, dass die beiden deutschen Forscher völlig zu Unrecht aufgrund des (in Wahrheit unbegründeten) Vorwurfs der Beschädigung und des gemeinschaftlichen Diebstahls verurteilt worden sind.

Cheops-Pyramide: Artefakt aus einem "Geheimgang" der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Cheops-Pyramide: Artefakt aus einem “Geheimgang” der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)

In einem sechsseitigen Gutachten hat Richter Wolf-Philipp Müller den Fall analysiert und juristisch wie folgt kommentiert: ,Angesichts des ehemaligen Aufschreis der Entrüstung möchte ich Sie ganz herzlich bitten, diese Meldung mit in Ihren Pressemitteilungen aufzunehmen, da sich mehr und mehr herausstellt, dass an den Vorwürfen letztlich nichts dran war.

Richter Wolf-Philipp Müller hat auch noch einmal ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass entgegen der allgemein vertretenen Ansicht die Annahme eines Strafbefehls nicht mit einem Schuldeingeständnis gleich zu setzen ist.

Was war geschehen?

Neues vom Cheops-Skandal: Gerichtsurteil gegen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz ist "fehlerhaft und unzulänglich" (Bild: L. A. Fischinger)
Neues vom Cheops-Skandal: Gerichtsurteil gegen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz ist “fehlerhaft und unzulänglich” (Bild: L. A. Fischinger)

Dominique Görlitz und Stefan Erdmann waren im April 2013 zu Forschungszwecken in der Cheops-Pyramide. Dort entnahmen sie bei ihrem Besuch mit offizieller Genehmigung von der Decke der Königskammer schwarze Anhaftungen, um diese näher untersuchen zu können. Und obwohl die daraus resultierenden Analysen und Erkenntnisse eine bahnbrechende Entdeckung zum Bau der Pyramiden lieferte, konzentrierte sich ägyptologische Community ausnahmslos auf die Probenentnahme selbst. Den Forscher warf man Diebstahl, Grabschändung und weitere illegale Handlungen vor. In Kairo verurteilte man insgesamt 9 Beteiligte zu je 5 Jahren Haft.

Juristisch ist dieser Fall noch lange nicht abgeschlossen, und es ist weiterhin davon auszugehen, dass durch den Fokus auf das Gerichtsverfahren, die sensationellen Entdeckungen innerhalb des Cheops Projektes derzeit keine weitere Beachtung finden sollen.”

Hier noch ein Video rund um den Skandal und auch und vor allem “Das Cheops-Projekt” auf meinem YouTube-Channel des Phantastischen:

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Neue Denkansätze für die Ägyptologie: Der Kongress “Das Cheops-Projekt” in Lennestadt setzte Akzente für die weitere Erforschung der Frühzeit des Pharaonenreichs

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"Das Cheops-Projekt": Die Referenten (Bild: L.A. Fischinger)
“Das Cheops-Projekt”: Die Referenten (Bild: L.A. Fischinger)

Über einen höchst erfolgreichen Verlauf des Kongresses “Das Cheops-Projekt”, der am 22. und 23. August 2015 in den Sauerland-Pyramiden bei Lennestadt stattfand, können sich sowohl die Veranstalter, die beteiligten Forscher und auch die Besucher/innen der Veranstaltung freuen. Im Verlauf der Veranstaltung wurde nicht nur deutlich, dass sich die offizielle Ägyptologie in wesentlichen Fragen in Sackgassen manövriert hat, sondern es konnten auch Wege aus der Stagnation skizziert und neue Denk- sowie Forschungsansätze präsentiert werden.

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(Text der Veranstalter / Links & Bilder von mir eingefügt)

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Über einen höchst erfolgreichen Verlauf des Kongresses ‘Das Cheops-Projekt’, der am 22. und 23. August 2015 in den Sauerland-Pyramiden bei Lennestadt stattfand, können sich sowohl die Veranstalter, die beteiligten Forscher und auch die Besucher/innen der Veranstaltung freuen. Im Verlauf der Veranstaltung wurde nicht nur deutlich, dass sich die offizielle Ägyptologie in wesentlichen Fragen in Sackgassen manövriert hat, sondern es konnten auch Wege aus der Stagnation skizziert und neue Denk- sowie Forschungsansätze präsentiert werden.

Eisen im Alten Reich – Die Rampen-Theorie zum Bau der Pyramiden hat endgültig ausgedient

Dr. Dominique Görlitz machte mit seinem Auftaktreferat zu den von Stefan Erdmann entdeckten schwarzen ‘Zungen’ an der Decke der Königskammer deutlich, dass es sich hierbei um authentische Rückstände magnetithaltigen Eisenoxids handelt. Anhand der vorliegenden Befunde ist davon auszugehen, dass die Ägypter bereits in der IV. Dynastie – also vor ca. 4.600 Jahren – die Herstellung von Schmiedeeisen beherrschten. Die klassische Vorstellung der Abfolge so genannter Material-Zeitalter (Stein-, Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit) sei damit, was Nordostafrika betrifft, nicht länger haltbar.

Das Cheops-Projekt - Video auf YouTube zum Kongress in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)
Das Cheops-Projekt – Video auf YouTube zum Kongress in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)

In Hinsicht auf den Bau der Großpyramiden auf dem Gizeh-Plateau ergibt sich aus dieser Erkenntnis die revolutionäre Theorie zur vertikalen Bewegung tonnenschwerer Megalith-Bauelemente. Dazu rekonstruierte Görlitz eine Technologie mittels der Nutzung eiserner Transportklammern und dem mechanischem Aufkeilen der Riesen-Blöcke durch die Bauleute der Alten Pharaonen.

Diese Methode, die in Lennestadt am 2. Kongresstag bereits zum zweiten Mal den experimental-archäologischen Praxistest bestanden hat (siehe unten / Anm. L.A.F.: Ich habe den Hebeversucht vor Ort gefilmt – ggf. für meinen YouTube-Kanal.), weist ein weitaus größeres Erklärungspotential auf, als die letztlich höchst fragwürdige, in der Ägyptologie akzeptierte Annahme gewaltiger Rampen, über welche hunderte von Arbeitern die Riesen-Steine zum Einbau in die Pyramiden emporgeschleift haben sollen. Diese unhaltbare und praxisfremde Theorie ist durch Görlitz‘ Forschungen fachwissenschaftlich und empirisch widerlegt.

Folgenschwere Ermittlungsergebnisse zur ‘Königskartusche’

Im zweiten Vortrag legte Stefan Erdmann die Ergebnisse seiner mehr als anderthalbjährigen, akribischen Ermittlungen zur Frage der Authentizität der so genannten Khufu- oder Königskartusche vor. In der klassischen Ägyptologie betrachtet man diese Kartusche seit Jahrzehnten allgemein als unwiderruflichen Beweis, dass der Pharao Khufu (griech.: Cheops) der Bauherr der Großen Pyramide gewesen sei. In der Vergangenheit waren zwar wiederholt Zweifel an der Echtheit der Kartusche geäußert worden – z.B. durch den bekannten Autor Zecharia Sitchin -, aber die bisher vorgebrachten Argumente dafür, dass es sich bei diesem eher unscheinbaren roten Graffito um eine Fälschung des Pyramidenforscher-Pioniers Howard Vyse und seiner Mitarbeiter handele, hatten sich als nicht stichhaltig erwiesen.

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
VIDEO: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Zusammenfassend kam Stefan Erdmann zu dem Ergebnis, dass es klare optische Befunde an dem „Kh“-Zeichen der Kartusche dafür gibt, dass Vyse daran nachträglich Veränderungen vorgenommen hat, die den Fälschungsvorwurf tendenziell rechtfertigen. Damit ist die gängige Annahme der Authentizität der Kartusche so schwer erschüttert, dass dieses Graffito keinerlei Beweiskraft mehr hat, was die Bauherrenschaft des Cheops betrifft. Dieses Ergebnis wird durch Stefan Erdmann und Dominique Görlitz jedoch nicht als Argument dafür herangezogen, Cheops generell als Bauherrn in Frage zu stellen. Lediglich diese Kartusche fällt aus der Beweiskette heraus.

Sowohl Erdmann und Görlitz als auch andere Kongressteilnehmer betonten, dass nun die zuständigen Stellen in Kairo in der Pflicht stehen, entweder die Ergebnisse der zwischen 2004 und 2006 erfolgten Beprobung zur Überprüfung durch die weltweite Wissenschaftsgemeinde vorzulegen oder die Authentizitäts-Frage durch erneute, transparente, d.h. international kontrollierte naturwissenschaftliche Material-Analysen definitiv zu klären.

Podiumsdiskussion (Bild: L.A. Fischinger)
Podiumsdiskussion (Bild: L.A. Fischinger)

David Rohl: Die ägyptische Kultur hat ihre Ursprünge im vorzeitlichen Mesopotamien

Mit dem Vortrag von David Rohl stellte sich erstmals ein etablierter und weltbekannter Ägyptologe vor die beiden deutschen Forscher. Zudem reiste auch die deutsche Ägyptologin Dr. Renate Germer (Universität Hamburg) an, welche die Forschungen von Dr. Dominique Görlitz nach seinem Vortrag sehr positiv reflektierte.

David Rohl beschäftigt sich in seinem mitreißenden Vortrag intensiv mit den prädynastischen Kontakten zwischen Mesopotamien und der Nilzivilisation. Dazu legte er überzeugende kulturhistorische und archäologische Befunde zur Stützung seiner Annahme vor, dass die vorzeitliche Nilkultur erhebliche kulturelle Stimuli aus dem fernen Zweistromtal erhielt. Rohl schlägt damit in dieselbe ‘Kerbe’ wie Görlitz, der in Buch und Film zum Cheops-Projekt zum Ausdruck bringt, dass sich die steinzeitliche afrikanische Kultur so sehr von der nachfolgend erscheinenden ägyptischen Kultur unterscheidet, dass ein massiver überseeischer Kulturtransfer angenommen werden muss.

Auf neuen Forschungswegen: die Referenten in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)
Auf neuen Forschungswegen: die Referenten in Lennestadt (Bild: L.A. Fischinger)

Die Darlegungen der englischen Archäologen wurden von ihm so exzellent in Wort und Bild präsentiert, dass auch die in der englischen Sprache weniger versierten Gäste seinen hervorragenden Vortrag genießen konnten.

Robert Bauval: Ungelöste Mysterien der Großen Pyramide von Giza

Robert Bauval, Bestsellerautor und Pyramidenforscher, sprach als letzter Referent. Sein Vortrag wurde zu einem weiteren Höhepunkt des Kongresses. Dies lag nicht nur an seinen überaus spannenden Informationen zum möglichen kulturhistorischen Hintergrund der Cheops-Pyramide, die seiner Meinung nach ein Mehrzweckbauwerk darstellt, welches nicht zuletzt nach dem Tod des Pharaos seine Seele zu den Sternen geleiten sollte.

Zudem zog Bauval durch den Vergleich mit Rudolf Gantenbrinks UPOAUT Forschungen Parallelen zum Cheops-Skandal. In eindringlichen Worten legte er den Finger auf die ‘wunden Stellen’ aktueller Ägyptologie, die scheinbar nur noch wenig Interesse an einer erkenntnisoffenen und ideologiefreien Erforschung der ägyptischen Altertümer zeigt. Bauval verteidigte eindringlich das Cheops-Projekt, welches ausschließlich zum Ziel gehabt habe, das hohe kulturelle Erbe der ägyptischen Hochkultur zu erforschen, wie es eine innovative Wissenschaft im 21. Jahrhundert eben erfordere.

Angeregte Publikumsdiskussion mit den Referenten

Am zweiten Kongresstag hatten die Besucher zunächst die Möglichkeit zur Diskussion mit den vier Referenten, die sich auf dem Podium in der ‘Großen Pyramide’ von Lennestadt den Fragen des Publikums stellten. Erweitert wurde die Expertenrunde durch den Geographen und Sternbildforscher Dr. Kai Helge Wirth sowie durch den Wissenschaftspublizisten Bernhard Beier.

Gab es eine Art Bundeslade auch in der Alten Welt bei den Azteken? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / WikiCommons/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Gab es eine Art Bundeslade auch in der Alten Welt bei den Azteken? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / WikiCommons/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Dabei blieb es keineswegs bei der Klärung allgemeiner Fragen, wie: Was bewegt Kritiker des derzeitigen Pyramiden-Paradigmas dazu, die Funktion dieser Bauwerke als Grabstätten der Pharaonen infrage zu stellen? Vielmehr reichte das Spektrum der angerissenen Themen – zu einer tiefer gehenden Debatte ließ der eng gesteckte Terminplan leider keine Zeit – z.B. bis hin zu Detailproblemen der Analyse-Möglichkeiten bei der geforderten Untersuchung der ‘Königs-Kartusche’.

Besonderes Interesse zeigte das Auditorium auch an den frühen nautischen Fähigkeiten und Leistungen alter Kulturen im Allgemeinen und insbesondere der Ägypter. So wurde die Frage aufgeworfen, ob tatsächlich Spuren altägyptischer Expeditionen in Nordamerika und Australien existieren. Der Ägyptologe David Rohl verneinte dies zwar, verwies aber – man denke hier z.B. an die Nikotin- und Kokainfunde in ägyptischen Mumien – auf die grundsätzliche Möglichkeit phönizischer ‘Auftragsfahrten’ in die Neue Welt. Zudem sei aufgrund zahlreicher Entdeckungen von Felsritzungen mit der so genannten Ogham-Schrift in Amerika auch die Frage transatlantischer keltischer Seereisen ernsthaft zu diskutieren.

Hebeexperiment erfolgreich wiederholt

Getreu dem Grundsatz ,ein Experiment und seine Ergebnisse müssen jederzeit reproduzierbar sein’, organisierte Dr. Dominique Görlitz in Zusammenarbeit mit dem Galileo-Park Lennestadt eine Wiederholung des Hebe-Experiments vom April 2015. Mit diesem Experiment wurde die praktische Anwendbarkeit der von ihm rekonstruierten Methode zum vertikalen Transport gewaltiger Steinblöcke durch die Altägypter erstmals unter Beweis gestellt.

Das Cheops-Projekt: Diesen Betonblock halt bes anzuheben (Bild: L.A. Fischinger)
Das Cheops-Projekt: Diesen Betonblock galt es anzuheben (Bild: L.A. Fischinger)

Unter den Augen von mehr als 100 Gästen der Veranstaltung hoben nur zwei (!) Mitarbeiter des ABORA-Teams mit eingesetzten Keilen aus Eisen bzw. Eichenholz den mehr als 16 Tonnen schweren Betonblock an. Für die Gäste war es aufschlussreich zu sehen, dass sich Holzkeile viel leichter als solche aus Metall unter den schweren Stein eintreiben ließen.

Mit diesem Hebeversuch konnte der Chemnitzer Experimentalarchäologe seine Theorie empirisch untermauern und transparent machen, warum die Keil-Hebetechnik das Standard-Paradigma der Ägyptologen zum Großstein-Transport im wahrsten Sinne des Wortes ‘aushebelt’. Fast alle Ägyptologen gehen noch immer davon aus, dass die Altägypter schwere Lasten ausschließlich nur durch Schleppen und Ziehen in vertikaler Richtung über Rampen bewegen konnten. Das Experiment von Lennestadt dokumentiert jedoch, dass effiziente Hebetechniken bereits im Alten Reich praktikabel waren.

Gestützt wurde durch die Experimente mit dem Betonblock aber auch die der Rekonstruktion dieser Transport-Technik zugrunde liegende Interpretation der Magnetit-‘Zungen’ in der Königskammer der Cheops-Pyramide: Auch auf dem Betonblock, an dem seit April die Eisenklammern befestigt sind, entstehen an den entsprechenden Stellen Ablagerungen von Eisenoxid (s. Bild unten, Anm.: L.A.F.). Diese Patina hat stetig zugenommen und zeigt immer größere Ähnlichkeit mit den Anhaftungen in der Königskammer.

Das Cheops-Projekt - Das Eisen der Pharaonen: Die Anhaftungen am Betonblock (Bild: D. Görlitz)
Das Eisen der Pharaonen: Die Anhaftungen am Betonblock [zur Großansicht anklicken] (Bild: D. Görlitz)

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“Das Cheops-Projekt”: Wichtige Änderungen und Informationen zum Kongress im August im “Galileo Park” Lennestadt von Stefan Erdmann & Dominique Görlitz!

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Kongress "Das Cheops-Projekt" im August in Lennestadt: Programmänderung (Bild: Galileo-Park)
Kongress “Das Cheops-Projekt” im August in Lennestadt: Programmänderung (Bild: Galileo-Park / L.A. Fischinger)

Am 22. und 23. August findet in Lennestadt im “Galileo-Park” (Sauerland-Pyramiden) der Kongress “Das Cheops-Projekt” der beiden Hobbyforscher Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann sowie weiteren Referenten statt. Geplant war am Abend des 22. August auch die Uraufführung des entsprechenden Dokumentarfilmes “Das Cheops-Projekt“. Nun jedoch musste die Filmvorführung aufgrund neuer Entwicklungen in Kairo abgesagt werden. Die genauen Hintergründe und alle weiteren Informationen findet Ihr hier zusammengefasst.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wie ich auf diesem BLOG und in einem Video auf YouTube im Mai 2015 berichtet habe, findet am 22. und 23. August findet im “Galileo Park” in Lennestadt bei den sog. “Sauerland-Pyramiden” der Kongress “Das Cheops-Projekt: Das Eisen der Pharaonen” statt.

Weiter unten findet Ihr mein Video, das Programm und alle weiteren Information erneut eingefügt.

Nun haben Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz jedoch eine Änderung des Programms vornehmen müssen, die sich aufgrund des “Pyramiden-Skandals” (s. a. die Hintergründe hier) in Ägypten ergeben haben: Der Film “Das Cheops-Projekt”, zu dem jüngst auch ein entsprechendes Buch erschienen ist, kann am 22. August nicht gezeigt werden. Warum es zu dieser Programmänderung kam, haben Görlitz und Erdmann in einer Mitteilung zusammengefasst (Links von mir eingefügt):

Änderung des Programmablaufes der internationalen Fachkonferenz ,Das Cheops-Projekt’ aufgrund neuer Entwicklungen in Ägypten!

Vor wenigen Tagen nahmen Mitglieder der Egypt´s Heritage Task Force Kontakt zu Dominique Görlitz und Stefan Erdmann auf. Der Hintergrund: E n d l i c h gibt es positive Entwicklungen bezüglich des lange erwartete Berufungsverfahren für die sechs inhaftierten Ägypter, die Dr. Görlitz und Stefan Erdmann im April 2013 bei ihrer Exkursion in die Cheops-Pyramide begleiteten bzw. an diesem Tag auf dem Gizeh-Plateau Dienst taten.

Diese ,Egyptian Six’ sitzen seit Januar 2014 im Gefängnis, weil ihnen ebenso wie den beiden deutschen Forschern vorgeworfen wird, sich damals illegal Zugang zu der Pyramide verschafft zu haben, und dort an einer Beschädigung der sogenannten ‘Chufu-Kartusche’ beteiligt gewesen zu sein. Obwohl diese Beschädigung nachweislich bereits zwischen 2004 und 2006 stattgefunden hat, wie alle vorgelegten Beweismittel kategorisch dokumentierten, wurden alle Angeklagten zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Jetzt soll, nach weiteren Ermittlungen der ägyptischen Staatsanwaltschaft, vermutlich im November 2015 die Berufungsverhandlung stattfinden.

Kongress im August im "Galileo-Park" (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: “Das Cheops-Projekt”: Kongress im August im “Galileo-Park” (Bild: L.A. Fischinger)

Die Ankündigung des internationalen Kongresses ‘Das Cheops-Projekt’ am 22. / 23. August in Lennestadt, insbesondere die im Rahmen dieser Veranstaltung geplante Premiere der NuoViso-Dokumentation zum Cheops-Projekt und den damit in Zusammenhang stehenden Ereignissen in Ägypten, beunruhigt nun Anwälte und Freunde der ,Egyptian Six’. Sie befürchten, dass die Veröffentlichung des Films im Vorfeld der Berufungsverhandlung sich aus Sicht der Inhaftierten negativ auf das schwebende Verfahren und den Ausgang des Prozesses auswirken könne.

Natürlich sind wir – Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und alle anderen am Cheops-Projekt Beteiligten – bereit, Solidarität zu zeigen. und alles, was im Rahmen unserer Möglichkeiten steht, zu tun, um den sechs inhaftierten Ägyptern ihre Verteidigung im kommenden Berufungsverfahren zu erleichtern. Wir hoffen, dass diese Änderung zur Freilassung beitragen wird – auch wenn dies bedeutet, Abstriche am Kongressprogramm zu machen. Daher haben wir uns entschlossen, die Veröffentlichung unseres Filmbeitrages vorläufig zurückzustellen und auf die Premiere in Lennestadt zu verzichten.

An einem geeigneten Ersatz-Programmpunkt wird derzeit gearbeitet, und sämtliche anderen Highlights der Veranstaltung, einschließlich der Beiträge von Robert Bauval und David Rohl sowie des experimentalarchäologischen Hebe-Experiments, werden selbstverständlich stattfinden. Trotzdem wird allen Kongress-Gästen, die bereits Tickets erworben haben, freigestellt, diese bei voller Erstattung der Teilnehmergebühr beim Veranstalter zurückzugeben.

Wir bitten um Verständnis für die Verschiebung der Film-Premiere, sehen uns aber in der Pflicht, dies zu tun, um die ,Egyptian Six’ nicht zuletzt auch in humanitärer Hinsicht auf das anstehende Berufungsverfahren zu unterstützen.

Außerdem bitten wir auch hier noch einmal um Spenden für die Familien der Inhaftierten, die nun schon seit etwa anderthalb Jahren völlig mittellos sind und um ihr Überleben kämpfen!

Spendenkonto des ABORA-Vereins mit Stichwort ,Egyptian Six’:
SK Chemnitz
BIC: CHEKDE81XXX
IBAN: DE4480500003583006193

Für alle Gäste, die Umbuchen möchten, hier der Kontakt:
www.galileo-park.de oder 02721 600 77 10

Weitere Informationen zur Tagung “Das Cheops Projekt: Das Eisen der Pharaonen” im Sauerland, habe ich in diesem Video zusammengefasst.

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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Also, ran an die Tasten bei YouTube. Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

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Neu erschienen: "Das Cheops-Projekt" Cover (Bild: Kopp-Verlag)
Neu erschienen: “Das Cheops-Projekt” von D. Görlitz & St. Erdmann (Bild: Kopp-Verlag)

Programm

Erleben Sie ein Wochenende rund um das Rätsel der Erbauung der ägyptischen Pyramiden. Die Experimental-Forscher Dominique Görlitz und Stefan Erdmann präsentieren die Premiere des Videos zu ihren Forschungen rund um die Cheops-Pyramide und ihre sensationellen Entdeckungen. Die Kongressbesucher werden live Zeugen eines Experimentes zur Klärung der Frage, wie mit einfachsten Mitteln tonnenschwere Blöcke angehoben werden konnten – und wie die Pyramiden erbaut worden sein könnten. Die Bestseller-Autoren Robert Bauval und David Rohl sprechen über weitere Rätsel der altägyptischen Zivilisation. Ein MUSS für jeden an Pyramidenforschung Interessierten.”

Die Referenten:

Dr. Dominique Görlitz

“Das Eisen der Pharaonen“

Deutscher Experimentalarchäologe, Buchautor, Filmemacher und 5 Sterneredner

Stefan Erdmann

“Das Rätsel um die Cheops-Kartusche“

Ägypten-Forscher, Pyramidenexperte und Buchautor

Ägyptologe David Rohl

“The Egyptian Genesis“

Ägyptologe, Bestseller-Autor, Leiter des Institutes “Study of Interdisciplinary Sciences” London, Direktor der “Eastern Dessert Survey” Forschungsgruppe

Robert Bauval

“The unsolved Mysteries of the Great Pyramid“

Ägypten-Forscher und Pyramidenexperte, Bestseller-Autor

Das Kongresshotel:
Hotel Schweinsberg-Lennestadt

www.hotel-schweinsberg.de

info@hotel-schweinsberg.de

Achtung – Das Kongresshotel ist nicht der Veranstaltungsort, es dient den Kongressteilnehmern ausschließlich zur Übernachtung!

Kongressgebühr:

€ 70,-

Preis beinhaltet:

  • 3 Eintrittskarten für den Galileo-Park und Ausstellungen (21.-23.08.)
  • Teilnahme am Kongress (22.-23.08.)
  • Kongressmappe mit Freiexemplaren „Mysteries“ Magazin
  • 4 Getränke (Wasser, Cola, Fanta, Saft, Bier, Kaffee) pro Tag

Karten nur im Vorverkauf im Galileo-Park

Veranstalter:

Galileo-Park & Dr. Dominique Görlitz

Premium Partner:

Kopp Verlag, Mysteries Magazin, AAS, NuoViso tv

Kartenverkauf:

GALILEO-PARK (online-Shop)

Ablaufplan (Änderungen vorbehalten)

Samstag, 22.8.

  • 10:00- Einlass in den Galileo-Park / Empfang der Kongressunterlagen
  • 11:00 – Begrüßung der Kongressteilnehmer und Vorstellung Ablauf
  • 11:30 – 1. Vortrag Dr. Görlitz (Dauer 0:50), Fragen (0:10), Pause (0:05)
  • 12:30 – 2. Vortrag S. Erdmann (Dauer 0:40), Fragen (0:10), Pause (0:05)
  • 13:30 – Mittagspause: Essen, Trinken, Ausstellungsbesuche (1:30)
  • 15:00 – 3.Vortrag David Rohl (Dauer 0:45), Fragen (0:10), Pause(0:05)
  • 16:00 – 4. Vortrag Robert Bauval (Dauer 0:45), Fragen (0:10); P. (0:05)
  • 17:00 – Pause: Gelegenheit für Essen, Trinken, Ausstellungsbesuche
  • 18:00 – Video-Premiere von „Das Cheops Projekt“ (s. oben)
  • 20:00 – Ende des ersten Kongresstags
  • 20:30 – „Get together“ im Kongresshotel mit der Gelegenheit zu Gesprächen mit den Referenten

Sonntag, 23.8.

  • 10:00 – Einlass in den Galileo-Park
  • 10:30 – Podiumsdiskussion mit den Referenten
  • 12:00 – Mittagspause
  • 13:00 – Erläuterungen zu dem Hebe-Experiment
  • 13:15 – Hebeversuch an einer 15-Tonnen-Säule
  • 14:15 – Ende des 2. Kongresstages; Zeit für Ausstellungsbesuche

Moderation:

Robert Stein

Musikalische Begl.:

Mike Rubin Music

(Entnommen der Webseite des “Galileo Park”)

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Kongress in Lennestadt: “Das Cheops Projekt” – Eisen in der Cheops-Pyramide und die Rätsel von Gizeh (YouTube-Video zum Kongress im “Galileo-Park” rund um den “Cheops-Skandal”)

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"Das Cheops-Projekt": Kongress im August im "Galileo-Park" (Bild: L.A. Fischinger)
“Das Cheops-Projekt”: Kongress im August im “Galileo-Park” (Bild: L.A. Fischinger)

In der Vergangenheit haben die beiden Hobbyforscher Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann durch den weltweiten “Pyramiden-Skandal” um die angebliche Zerstörung der Cheops-Pyramide in Gizeh für Schlagzeilen gesorgt. Weniger wurde von den Massenmedien jedoch bemerkt, dass es in diesem Zusammenhang auch um ein andere Thema gibt: Hatten die alten Ägypter bereits Eisen beim Bau der Pyramide des Cheops benutzt? Dazu wird es im August 2015 den Kongress “Das Cheops-Projekt” mit Erdmann und Görlitz geben. Mit dabei sind auch Robert Bauval und David Rohl. Das Programm und alles zum Kongress in einem neuen Video bei YouTube.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 22. und 23. August findet im “Galileo Park” in Lennestadt, bei den sog. “Sauerland-Pyramiden” der Kongress “Das Cheops-Projekt” statt. Im Zuge dieser Tagung werden nicht nur die neuen Erkenntnisse rund um den “Cheops-Skandal” dargelegt, sondern auch ein “Hebexperiment” mit einem 15 Tonnen schweren Stein durchgeführt. ebenso wird die Frage diskutiert, ob die alten Ägypten tatsächlich Eisen beim Bau der Cheops-Pyramide verwendet haben.

Neben Stefan Erdmann und Dominique Görlitz halten auch der Ägyptologe David Rohl und der Mystery-Autor Robert Bauval Vorträge. Bauval ist bis heute in der Grenzwissenschaft vor allem durch seine Orion-These von 1994 bekannt, wonach Gizeh nach dem Sternbild des Orion mittels eines “Masterplan” der Vorzeit errichtet wurde. Das Programm findet Ihr nach dem Video.

Alle Informationen zur kommenden Tagung im Sauerland in diesem Video.

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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Also, ran an die Tasten bei YouTube. Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Wenn Ihr mögt, folgt mir doch auch bei Facebook und/oder Twitter. Ich freue mich, Euch, liebe Userinnen und User, auch dort begrüßen zu können.

Programm

Erleben Sie ein Wochenende rund um das Rätsel der Erbauung der ägyptischen Pyramiden. Die Experimental-Forscher Dominique Görlitz und Stefan Erdmann präsentieren die Premiere des Videos zu ihren Forschungen rund um die Cheops-Pyramide und ihre sensationellen Entdeckungen. Die Kongressbesucher werden live Zeugen eines Experimentes zur Klärung der Frage, wie mit einfachsten Mitteln tonnenschwere Blöcke angehoben werden konnten – und wie die Pyramiden erbaut worden sein könnten. Die Bestseller-Autoren Robert Bauval und David Rohl sprechen über weitere Rätsel der altägyptischen Zivilisation. Ein MUSS für jeden an Pyramidenforschung Interessierten.”

Die Referenten:

Dr. Dominique Görlitz

“Das Eisen der Pharaonen“

Deutscher Experimentalarchäologe, Buchautor, Filmemacher und 5 Sterneredner

Stefan Erdmann 

“Das Rätsel um die Cheops-Kartusche“

Ägypten-Forscher, Pyramidenexperte und Buchautor

Ägyptologe David Rohl

“The Egyptian Genesis“

Ägyptologe, Bestseller-Autor, Leiter des Institutes “Study of Interdisciplinary Sciences” London, Direktor der “Eastern Dessert Survey” Forschungsgruppe

Robert Bauval 

“The unsolved Mysteries of the Great Pyramid“

Ägypten-Forscher und Pyramidenexperte, Bestseller-Autor

Das Kongresshotel:
Hotel Schweinsberg-Lennestadt

www.hotel-schweinsberg.de

info@hotel-schweinsberg.de

Achtung – Das Kongresshotel ist nicht der Veranstaltungsort, es dient den Kongressteilnehmern ausschließlich zur Übernachtung!

Kongressgebühr: 

€ 70,-

Preis beinhaltet:

  • 3 Eintrittskarten für den Galileo-Park und Ausstellungen (21.-23.08.)
  • Teilnahme am Kongress (22.-23.08.)
  • Kongressmappe mit Freiexemplaren „Mysteries“ Magazin
  • 4 Getränke (Wasser, Cola, Fanta, Saft, Bier, Kaffee) pro Tag

Karten nur im Vorverkauf im Galileo-Park

Veranstalter:

Galileo-Park & Dr. Dominique Görlitz

Premium Partner:

Kopp Verlag, Mysteries Magazin, AAS, NuoViso tv

Kartenverkauf:

GALILEO-PARK (online-Shop)

Ablaufplan (Änderungen vorbehalten)

Samstag, 22.8.

  • 10:00-  Einlass in den Galileo-Park / Empfang der Kongressunterlagen
  • 11:00 – Begrüßung der Kongressteilnehmer und Vorstellung Ablauf
  • 11:30 – 1. Vortrag Dr. Görlitz (Dauer 0:50), Fragen (0:10), Pause (0:05)
  • 12:30 – 2. Vortrag S. Erdmann (Dauer 0:40), Fragen (0:10), Pause (0:05)
  • 13:30 – Mittagspause: Essen, Trinken, Ausstellungsbesuche (1:30)
  • 15:00 – 3.Vortrag  David Rohl (Dauer 0:45), Fragen (0:10), Pause(0:05)
  • 16:00 – 4. Vortrag Robert Bauval (Dauer 0:45), Fragen (0:10); P. (0:05)
  • 17:00 – Pause: Gelegenheit für Essen, Trinken, Ausstellungsbesuche
  • 18:00 – Video-Premiere von  „Das Cheops Projekt“
  • 20:00 – Ende des ersten Kongresstags
  • 20:30 – „Get together“ im Kongresshotel mit der Gelegenheit zu Gesprächen mit den Referenten

Sonntag, 23.8.

  • 10:00 – Einlass in den Galileo-Park
  • 10:30 – Podiumsdiskussion mit den Referenten
  • 12:00 – Mittagspause
  • 13:00 – Erläuterungen zu dem Hebe-Experiment
  • 13:15 – Hebeversuch an einer 15-Tonnen-Säule
  • 14:15 – Ende des 2. Kongresstages; Zeit für Ausstellungsbesuche

Moderation:

Robert Stein

Musikalische Begl.:

Mike Rubin Music

(Entnommen der Webseite des “Galileo Park”)

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Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Die Illuminaten und ihr teuflischer “Monster”-Plan: Sie wollen die Weltherrschaft – durch Energy-Drinks. (Und warum der ungarische Wein von geflohenen Aliens stammt und auch “Veltins” dahinter steckt …)

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Illuminaten wollen die Weltherrschaft durch Engergydrings. Doch auch in Ungarn stimmt was nicht ... (Bild: WikiCommons / gemeinfrei / L.A. Fischinger / YouTube-Sceenshot)
Illuminaten wollen die Weltherrschaft durch Engergydrinks. Doch auch in Ungarn stimmt was nicht … (Bild: WikiCommons / gemeinfrei / L.A. Fischinger / YouTube-Sceenshot)

Jeder, der sich mit der Grenzwissenschaft und vor allem Verschwörungen und angebliche Verschwörungen befasst, der kennt sie: Die Illuminaten! Angeblich geheime Machthaber hinter den Kulissen, die die Fäden der Welt in der Hand halten und praktisch überall dahinter stecken sollen. Vom 11. September bis zu Bemühungen die Weltbevölkerung zu dezimieren. Weniger Menschen – leichter herrschen. So lautete die Devise. Doch stecken die satanischen Illuminaten auch hinter dem Energy-Drink “Monster”, wie es im Netz kursiert? Und was haben der ungarische Wein, die Illuminaten und Außerirdische mit dem Pils “Veltins” zu tun? In welcher Verbindung stehen der Vatikan, das Geschlecht der Medici, der Planet Nibiru, die Sintflut und vieles mehr mit der Brauerei? Hier wird alles exklusiv aufgedeckt …

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich beteilige mich recht selten an (wilden) Verschwörungen und habe sie auch nicht oft auf diesen Seiten detailliert zum Thema. Gleichfalls betone ich in verschiedenen Videos auf meinem YouTube-Kanal des Unfassbaren immer wieder, dass es ohne Zweifel Verschwörungen gibt. Ebenso, dass der Begriff “Verschwörungstheoretiker” unlängst zu einer “Schlagt-ihn-tot-Keule” geworden ist, um damit alle Behauptungen abseits der Mainstream Community ad absurdum führen zu wollen.

Fußball WM 2014, der Gaucho-Dance & "Gauchogate" - ein Skandal?
Fußball WM 2014 und die “Nazi-Keule” / Video (Bild: L. A. Fischinger / FreeClipArt)

Folgerichtig ist auch diese Bezeichnung schon lange eine Art zweite “Nazi-Keule” geworden, mit der gerne und schnell der Stempel “Pfui-Thema” aufgedrückt wird. Natürlich auch nicht immer zu unrecht! Jedoch sind einige Themen der Verschwörungstheorien wirklich mehr als nur bizarr. So auch die Idee, dass das beliebte Energy-Getränk “MONSTER” in Wahrheit ein Teufelszeug ist, von den Illuminaten verbreitet wurde und wird und dessen Existenz dazu dient, die Menschheit auszurotten/zu dezimieren. Aus diesem Grund soll in diesem Posting darauf genauer eingegangen werden…um anschließend ein wesentlich weitreichendere “Verschwörung” aufzudecken!

Im Energy-Drink “Monster” steckt nicht nur der Teufel!

Einige Videos im Internet (vor allem dieses hier, mit über 8,5 Millionen Klicks in nur sechs Monaten) vertreten die Meinung, dass “Monster” ein echtes Monster sei. Der Verzehr des Energie-Getränkes mache nicht nur dumm, sondern diene vor allem den teuflischen Illuminaten als eine Art Waffe um die Menschheit zu dezimieren. Eine wesentlich kleinere Bevölkerung der Erde lässt sich im Sinne einer “Neuen Weltordnung” (NWO – “New World Order”) eben leichter beherrschen, kontrollieren und vielleicht sogar versklaven.

Auf den Dosen von “Monster” stehe deshalb die Zahl des Teufels, des Antichristen oder schlicht des Satans: Die “666”. Für jeden erkennbar, heißt es. Aber die Zahl 666 steht dort in hebräischen Zeichen ausgeschrieben (s. Titelbild) und so erkennt der ahnungslose Konsument nicht, was er da in Wahrheit trinkt: Ein Illuminaten-Gebräu! Ein “Beleg” sei zum Beispiel auch der immer wieder auch in den Medien aufkeimende Streit um Gesundheitsgefahren dieser süßen Getränke.

Diese “Nummer des Biest 666” stammt aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament. Auch bekannt als “Apokalypse des Johannes” und sie ist aufgrund ihrer vielfach rätselhaften Aussagen schon deshalb eine Fundus für Interpretationen. So lesen wir in in den Versen 13,16-18 in der Einheitsübersetzung:

666 - die biblische Zahl des Teufels in hebräischen Zeichen (Bild: L.A. Fischinger)
666 – die biblische Zahl des Teufels in hebräischen Zeichen (Bild: L.A. Fischinger)

Die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Sklaven, alle zwang es, auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anzubringen. Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.”

 Das klingt schon kryptisch und auch ein wenig gruselig. Auch wenn die Exegese teilweise annimmt, dass sich die 666 auf den römischen Kaiser und Christenverfolger Nero (Claudius Caesar Augustus Germanicus) bezieht, so sehen andere Auslegungen den leibhaftigen Satan aus der Hölle dahinter. Wobei dieser Teufel, Satan, Antichrist oder Luzifer eigentlich vollkommen jemand anderes war. Die Aussage “kaufen oder verkaufen” passt doch eigentlich schön zu einem Produkt wie “Monster”, das ja verkauft werden soll. Nur im Kontext gelesen heißt es, dass nur diejenigen “kaufen oder verkaufen” können, die dieses Zeichen der 666 auf der “rechten Hand oder ihrer Stirn” tragen.

"MONSTER" und die angebliche 666 - Illuminaten wollen die Weltherrschaft (Bild: Sceenshot von YouTube)
“MONSTER” und die angebliche 666: Illuminaten wollen die Weltherrschaft (Bild: Sceenshot von YouTube)

Achtete also beim kommenden Einkauf bitte einmal darauf, ob die Käufer/innen von “Monster” das Zeichen des Tieres an der Hand oder Stirn auch tatsächlich tragen …

Da aber das Logo von “Monster” ohne Zweifel der hebräischen 666 sehr ähnelt, folgern eben nun einige, dass die Marke irgendwie mit dem Teufel und irgendwie so oder so den Illuminaten zu tun haben muss. Warum sonst sollen die Dosen des Getränkes mit der Zahl des Teufels verziert sein? Und die Illuminaten haben ja angeblich eh überall ihre Finger im Spiel. Blöd nur, dass der Plan erkannt und bekannt wurde, dass “Monster” Teil dieser Lebensmittel-Gifte des Bösen ist. Obwohl die Grafiker von “Monster” ihre 666-Teufel-Botschaft ja so “geschickt” verborgen haben, in dem sie diese einfach in hebräischen Zeichen auf die Dosen drucken. Die natürlich kein einziger “Illuminaten-Teufel-Jäger” kennt und erkennt. Wenn es denn überhaupt die 666 sein soll. Zum Markennamen “Monster” würde es schon passen, was durchaus auch die Marketing-Strategen bei “Monster” erkannt haben könnten. Aber:

Die 666 von “Monster” – ein “M” wie Monster!

Warum einfach wenn es auch schwer geht? Ist das boshafte Logo der Dosen nicht einfach nur ein langweiliges “M”  für “Monster”? Es sieht eindeutig auch nach einem “m” aus.

Ich habe mir mal am 23. April 2015 die Mühe und den Spaß gemacht, die Zentrale von “Monster” schriftlich um eine Stellungnahme zu bitten, ob diese “666-Enthüllung” etc. bei ihnen bekannt ist. Und wenn ja, was die Geschäftsführung davon hält, dass ihre dunklen Pläne aufgedeckt wurden. Die Antwort am 28. April war eindeutig:

Das ist nicht wahr und eine bösartige Lüge, die im Internet zirkuliert, dass unsere Monster Energy-Dinks irgendwie mit ,Satan’ in Verbind stehen. Im Laufe der Jahre fielen viele andere namhafte Unternehmen und Marken – einschließlich Starbucks Coffee, Disney Entertainment und Texaco oil – ähnlichen Versionen von gewundenen ,Teufel Theorien’ zum Opfer, die immer wieder zeigten, wie absurd sie sind. Die Theorien über Monster Energy sind völlig lächerlich.

In unserem M-Klauen-Logo sind keine hebräischen Buchstaben oder Zahlen enthalten. Das Logo wurde als stilisierter englische Buchstabe ,M’ konzipiert, um den ersten Buchstaben im ,Monster’-Markennamen zu repräsentieren. Das gezackte Design soll veranschaulichen, wie das M-Logo die Metalldose aufreißt.”

Na ja: Natürlich sind solche Statements der Firma für echte “Gläubige” so oder so gelogen. Für mich ist jedoch diese monsterhafte “Verschwörung” absoluter Humbug.

Die “Veltins-Alien-Ungarn-Wein-Connection”

Im September 2012 habe ich aus Spaß mal spontan der Marke “KABA” eine Geheimbotschaft in ihren Produkten “nachgewiesen” (die dort noch online ist). Eine Verschwörung um ihr Kakao-Produkt, die ich bei Facebook anhand dessen Verpackung “beweisen” konnte. Darin ging es um die Erschaffung der Menschheit aus Frühmenschen durch Ancient Aliens. Sogar “Micky Maus” und die Illuminaten waren inklusive. Natürlich auch das nur als Jux.

Aber: Kürzlich konnte ich eine weitere Verschwörung ebenso spontan “aufdecken”, die weitreichende Konsequenzen für uns alle haben wird. Auf einem Bierdeckel der Pils-Marke “Veltins” ist sie für alle zu sehen. Eine Connection von Ancient Aliens mit dem heutigen Land Ungarn, dem Teufel, dem Planeten Mars, den Anunnaki usw. Hinter allem steckt heute verborgen die Biermarke “Veltins”. Ebenso (natürlich!) die Freimaurer.

Betrachtet man sich das Logo (das Wappen) des Hopfengetränkes einmal ganz genau und zerlegt es in seine einzelne “Aussagen”, sollte folgendes auffallen: Da ist eine geheime Botschaft an die Kunden versteckt. Zweifellos und einwandfrei zu erkennen…wenn man nur die Augen öffnet.

Und zwar fand ich folgende “geheimen Hinweise, Bedeutungen, Botschaften und Zeichen” im “Veltins”-Logo, die hier lediglich als Fantasie-Beispiele zeigen sollen, wie leicht man überall etwas “Verborgenes” im Sinne von “Verschwörung” finden kann. Egal wie absurd es ist! Wer lange genug sucht und Fantasie hat, der findet ausnahmslos überall eine mysteriöse Botschaft.

Ich kann das Logo aufgrund des Copyright hier leider nicht zeigen, wie ich zumindest meine. Aber unter diesem Wikipedia-Link ist es sehr gut zu erkennen. Meine analysierten “Veltins-Geheim-Fakten” zeigen, dass im Wappen der Brauerei Codes zu finden sind, dass ...

  • … es einst einen bewohnten Planeten zwischen Mars und Jupiter gab, der “Tiamat” hieß.
  • … dessen Bewohner vor der Zerstörung ihres Planeten auf die Erde kamen.
  • … diese Außerirdischen auch den Mars betraten.
  • … der Planet Nibiru und die Außerirdischen mit Namen Anunnaki der Geschäftsführung von “Veltins” wohl bekannt sind.
  • … die Zerstörung dieses Planeten die irdische Sintflut auslöste.
  • … diese Ancient Aliens Wein und Bier zur Erde brachten.
  • … die Fremden wohl zuerst im Gebiet es heutigen Ungarn landeten.
  • … Noah nach der Sintflut eine weltberühmten ungarischen Wein trank.
  • … astronomisches Wissen zu diesem ehemaligen Planeten im Pils-Logo verborgen sind.
  • … der (heutige) “Teufel” als Schlange, Gott aber auch Symbol des Bösen im Wappen involviert ist.
  • … die Cheops-Pyramide und der “Fälscher der Cheops-Kartusche” Howard Vyse mit “Veltins” im Zusammenhang stehen.
  • … der Vatikan offenkundig dazu gehört.
  • … gewisse Päpste und Herrscher mit im Boot sitzen oder zumindest saßen.
  • … die angesehene “Royal Astronomical Society” und ein von dieser hoch ausgezeichneter Astronom die Finger im Spiel hatten.
  • … Geheimbünde wie Illuminaten und Freimaurer hinter dem Pils stecken.
  • … der 11. September 2001 (9/11) damit in Verbindung zu bringen ist.
  • … das “Veltins”-Produkt “V+” als Teil der manipulativen Verschwörung auf dem Markt kam.
  • … die Zahl des Teufels 666 auch hier schockiert!
  • … Göttermythen folglich zum Teil die Wahrheit sagen.
  • … die kosmischen Wesen in Ungarn ihre bis heute Spuren in der dortigen Sprache hinterließen.
  • … das angebliche Gründungsjahr und der Gründervater der Brauerei bereits Teil der Verschwörung ist.
  • … das Jahr der Sintflut bzw. Zerstörung des “Tiamat” auf jeder Pils-Flasche der Marke steht.
  • … der wohl berühmteste Wein der Welt nicht nur aus Ungarn kommt, sondern mit zur Verschwörung gehört.

… und vieles mehr ist dem Gersten-Unternehmen bekannt. Nur darf es natürlich niemand wissen …

Die erste Spur auf dem Weg zur Enthüllung ist unübersehbar: In dem Wappen sind die Farben rot, weiß und grün deutlicher Mittelpunkt des Gesamtbildes. Das ist die Nationalflagge des Landes Ungarn. Schon das ist seltsam, da “Veltins” laut Wikipedia ursprünglich aus Meschede-Grevenstein im Sauerland und somit nicht Ungarn in Südost-Europa kommt. Warum dann diese Flagge als offenkundiger Eye-Catcher im Zentrum des Logos? Das weckt Interesse nach mehr “Untersuchungen” …

“Veltins” will die Weltherrschaft: Die einzelnen “Enthüllungen” im Zusammenhang mit dem Logo der Marke:

  • In dem Wappen findet sich in der Farbe Grün der ungarischen Nationalflagge ein Stern. Ein deutlicher Hinweis auf den Kosmos, das All, die Sterne, den Himmel …
  • Der Stern stand schon in der frühen Keilschrift der ersten Zivilisationen als Zeichen für “Himmel”, “Oben”, “Gott” und als Zeichen des Gottes “An”. Das behaltet bitte im Hinterkopf.
  • Die Logo-Krone als Symbol des königlichen Ursprungs hat fünf “Zacken” bzw. “Blätter”, die aus fünf Punkten “wachsen”. Das bedeutet:
  • In Verbindung mit dem genannten Stern als Symbol für das All weist dies auf den 5. Planeten hin. Auch die “Punkte” sind hierbei ggf. in Wahrheit Planeten-Symbole. Aber sie deuten nicht auf den 5. Planeten von heute (das wäre Jupiter).
    Asteroidengürtel und der vernichtete Planet Tiamat (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / bearbeitet von L.A. Fischinger)
    Asteroidengürtel und der vernichtete Planet Tiamat [Zur Großansicht anklicken]. (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / bearbeitet von L.A. Fischinger)
  • Babylonische Mythologie sagt, dass das Königtum vom Himmel – von den “Göttern” – zu Erde kam.
  • Wie gerne spekuliert wird, gab es nämlich zwischen Mars und Jupiter (heute der Asteroidengürtel) einst einen Planeten mit dem Namen “Tiamat”. Das wäre dieser 5. Planet von der Sonne aus.
  • Die fünf “Zacken” der Krone sind Blätter. Blätter sind biologisches “Leben”/”Lebenssymbole”. Denn nach Spekulationen um diesen heute verschwundenen Planeten soll dieser einst bewohnt gewesen sein. Bis zu seiner Vernichtung. Das wussten also die Ungarn bzw. wusste/weiß “Veltins” …
  • Die außerirdischen Bewohner des zerstörten Planeten flohen vor ihrem Untergang auf die Erde.
  • Die Erde ist der 3. Planet von der Sonne. Und was sehen wird? In der Farbe Weiß der ungarischen Flagge im Wappen finden sich im Sinne eines Eye-Catchers drei Kelche. Drei Kelche = 3. Planet = Erde. Das ist wohl kaum ein Zufall.
  • Diese Kelche sehen aus wie Weinkelche und nicht wie Bierkelche oder Gläser. Seltsam für eine Brauerei. Sehr seltsam. Tatsächlich aber ist Wein aus Ungarn bekannt und wird dort viel angebaut. Und ungarisch heißt Wein “Bor”…mit drei Buchstaben! Genau wie das dortige Wort für Bier mit drei Buchstaben: “Sör”. Und “Sör” spricht man “Schör” aus – fünf Buchstaben = “Tiamat”

Aber diese Belege für ein Geheimwissen sind lange nicht alle, die “Veltins” versteckt hat:

  • Der Name “Veltins” hat sieben Buchstaben. Von außerhalb unseres Sonnensystems kommende Aliens sahen vor der Vernichtung von “Tiamat” die Erde als 7. Planeten: Neptun – Uranus – Saturn – Jupiter – “Tiamat” – Mars – Erde
  • Der Gründervater und Namensgeber war Clemens Veltins, dessen Vorname ebenso sieben Buchstaben hat. (Wir treffen gleich auf noch einen “Clemens”)
  • Die Logo-Krone zeigt wie ein Morsecode abwechselnd Punkte und Striche. Insgesamt sind es sieben, wobei bekanntlich die Zahl 7 seit jeher als “heilige” oder “mythische Zahl” gilt.
  • Ungarn ist nur die heutige und allgemeine Bezeichnung für das Land. Einst trug es die Bezeichnung “Magyeri”, was ebenfalls sieben Buchstaben hat. Erst später wandelte es sich in den auch bekannten Ländernamen “Magyar”.
  • Die Ungarn selber nennen ihr Land auch “Magyarország”, was grob in seinem Ursprung soviel wie “Menschen-Land” bedeutet (“Ungarn-Land”). Aber: wieso Menschen – wer sollte denn bitteschön sonst dort siedeln?
  • Die Aussage ist eindeutig: Alien-Wesen vom “Tiamat” landeten im heutigen Ungarn.
  • Aus Ungarn stammt der weltbekannte Edel-Süßwein “Tokajer”. Anzahl der Buchstaben sind auch hier sieben. Doch zu diesem Wein nachher mehr Enthüllungen.
  • “Magyarország” hat 12 Buchstaben. Das deutet frappierend auf enormes Astronomiewissen hin, da es inklusive Sonne, Mond und “Tiamat” auch den angeblichen von Außerirdischen bewohnten Planeten “Nibiru” geben soll. Das sind dann 12 Himmelskörper, die man aber mit dem bloßem Auge nicht alle sehen kann.
  • Direkt unter der Krone im Logo von “Veltins” ist eine weitere Botschaft der Götter. Dort findet sich eine Pyramide als Dreieck und links und rechts über dieser Elemente, die an die “Flügelsonne” der Ägypten und alten Völker aus Mesopotamien erinnern. Ein Symbol der Götter und in der Grenzwissenschaft unlängst auch für die Astronautengötter.
  • Auch auf dem Mars soll es Aliens gegeben haben (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)
    VIDEO: Auch auf dem Mars soll es Aliens gegeben haben. (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)

    Die Pyramidenspitze zeigt natürlich nach oben auf die Krone. Doch warum ist die Krone innen rot? Ein Hinweis auf den “Roten Planeten”, den Mars, auf dem es bekanntlich ebenfalls Pyramiden geben soll und der sogar nach einigen Autoren als Zwischenstation der Aliens auf dem Weg zu Erde diente?!

  • Auch der Stern im unteren grünen Feld der ungarischen Nationalflagge weist auf dem Mars als 4. Planeten von der Sonne, da dieser Stern von vier Punkten (= Planeten) umgeben ist.
  • Ganz unten im Wappen ist eindeutig ein Engel mit Flügeln zu sehen. Engel, Söhne Gottes, Wächter des Himmels…das sind keine anderen als die außerirdischen Götter von den Sternen.
  • Nehmen wir nur die nach oben offene hufeinsenförmige Umrandung des Wappens und blenden alle andere Elemente des Wappens aus – wir sehen Hörner. Hörner des Teufels geschmückt mit einer königlichen Krone. Gruselig.
  • In jedem Horn finden sich 13 Kreise oder Punkte. Die Unglückszahl!
  • Das obere gebogene Ende jedes der Hörner ähnelt jeweils einer Schlange mit Kopf. Die Schlange ist ebenfalls oft das Symbol des Bösen, des Satans oder einfach des Teufels.
  • Neun “Halbkreise” befinden sich jeweils links und rechts wellenförmig am Außenrand des Logos. Diese neun Halbkreise einer Seite plus die drei vollkommen rätselhaften Weinkelche im Inneren sind 11. Also 9/11 … der 11. September (20001).
  • Die Firma “Veltins” brachte passend im Attentat-Jahr 2001 ihr Pils-Mix-Getränk-Produkt “V+” auf dem Markt. Zielgruppe der Produktgruppe sind ganz klar die jungen Menschen, die auch so mit dem Geheimwissen in Berührung kommen.
  • “V+” bedeutet ja schlicht “Veltins plus Beimischung” wie etwa Cola. Aber es gibt auch die Beimischung “Energy”, was wohl Bände spricht …

Das alles klingt mehr als erstaunlich? Richtig. Denn diese Verschwörung konnte nicht ewig im Verborgenen bleiben. Doch es gibt noch mehr glasklare Fakten, die beweisen, dass die Marke “Veltins”, das Land Ungarn, der Vatikan, der ungarische Wein, die Ancient Aliens und der Teufel hinter allem stecken:

  • “Veltins” wirbt damit, dass es deren Pils seit dem Jahre 1824 durch Clemens Veltins gibt. Stimmt das? Kaum oder besser auch, denn rückwärts geschrieben ergibt dieses Jahr es die Zahl 4281. Und “4281 Pounds” ist ein erst 1985 entdeckter Hauptasteroid im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Damit also ein Rest des vernichteten Planeten “Tiamat”, den die böse Wissenschaft bis heute leugnet!
  • Die Entdeckung des “Tiamat”-Planeten-Stücks “4281 Pounds” im Jahr 1985 wurde mit Absicht in dieses Jahr datiert, wenn man auch hier den “Rückwerts-Code” nutzt:
  • 5891 – 4281 = 1610. 1610? In diesem Jahr wurde Gräfin Elisabeth Báthory verhaftet. Die weltberühmte “Blutgräfin” und Massermörderin von angeblich 650 Mädchen. Sie war Ungarin und wurde von König Mathias II. eingesperrt. Dem König von – Ungarn.
  • 1610 wurde der berühmte König Heinrich IV. von Frankreich ermordet. Die Regentschaft übernahm keine geringere als Maria de’ Medici aus dem mehr als nur mächtigen und legendären Herrschergeschlecht der Medici.
  • Aus dem Hause der Medici entstammen eine Reihe Päpste. Offenbar ist also auch der Vatikan involviert, was auch dieser Umstand beweist:
  • Medici-Papst und somit Maria-Verwandter Clemens VII. nahm zufällig nicht nur “Clemens” als Papstnamen an, sondern er annullierte auch eine Ehe von König Heinrich IV. Wen heiratete der Monarch dann? Richtig: Maria de’ Medici.
  • Marias Mutter war Erzherzogin Johanna von Österreich. Teil der damaligen Herrschergebiete um Österreich war unter anderem kein anderes Land als Ungarn.
  • 1610 entdeckte kein geringerer als Galileo Galilei die ersten vier Jupiter-Monde und damit seinen ersten astronomischen Beleg, dass die Erde nicht der Mittelpunkt von allem ist.
  • Seltsam auch: Im Geburtsjahr 1824 von “Veltins” hatte der in der Grenzwissenschaft sehr bekannte Richard William Howard Vyse das königlichen Ehrenamt des “High Sheriff” inne. Vyse ist kein anderer als jener Brite, der in der Cheops-Pyramide die Kartusche des Pharao gefälscht habe, nachdem er 1835 erstmals nach Ägypten ging. Auch das  spricht Bände.
  • “Zufällig” bekam 1824 auch der Astronom Johann Franz Encke die höchste Auszeichnung der “Royal Astronomical Society”. Einer seiner Forschungsschwerpunkte – Asteroiden.
  • Die große Flut (Bild: WikiCommons)
    Die große Flut, ausgelöst durch die Vernichtung des Planeten “Tiamat” – “Veltins” bestätigt sie! (Bild: WikiCommons)

    Purer “Zufall” ist wohl auch kaum der Umstand, dass die Erde (wohlwollend ausgelegt) 4281 vor Christus erschaffen worden sein soll. Oder, dass die Sintflut in dieser Epoche stattgefunden hat. Als Folge des Untergangs des bewohnten Planeten “Tiamat”?

  • Tiamat ist auch ein Name einer ursprünglichen babylonischen Göttin, dessen Name sich vom akkadischen Wort für “Meer”(als Salzwasser / tâmtum) herleitet. Also die “Tiamat”-Sintflut.
  • Der Stern im Logo, der auch für den Gott An stehen kann, ist hier auch ein Beleg. Ein Sohn von An war Ea/Enki, der der Herrscher des Süßwasserozeans war. Wieder: Wasser! Er gilt sogar als Schöpfer der Menschheit und warnte nach dem Epos des Gilgamesch dem Noah dieses Textes vor der kommenden Sintflut. Dieser baute daraufhin ein Arche.
  • Ganz nebenbei hatte die Göttin Tiamat auch einen Ehemann. Es war der Gott Abzu und dieser steht für die unterirdischen Südwasserozeane (Grundwasser). Die, so die Bibel, ebenfalls bei der Sintflut ausbrachen und das Land überschwemmten.
  • Noah baute laut Bibel nach der “Tiamat”-Sintflut Wein an und trank davon mehr als einen Kelch zu viel. Wein? “Tiamat” war zerstört, die Bewohner geflohen, drei (= Erde) Weinkelche innerhalb der ungarischen Flagge im Wappen, Noah betrank sich nach der Flut mit Wein und die deutliche Verbindung zum Weinland Ungarn – was wollt Ihr mehr an Beweisen?
  • Trank Noah den süßen Wein Tokajer aus Ungarn, der ursprünglich und heute aus den Tokajer-Gebirge stammt? Ja! Ungarisch heißt der edle Süßwein auch “Tokaji Aszú”. Aszú klingt nicht nur dem Süßwasserozean Abzu sehr ähnlich, sondern diese Weinbezeichnung bedeutet auf Deutsch schlicht “Tokajer Ausbruch“.
  • Natürlich wird auch “Veltins” aus Grundwasser gebraut.
  • Wein galt schon in den frühesten Kulturen als “göttlich” und diente bei Zeremonien und Opferungen. Bier auch, das schon die Sumerer kannten, und das Teil der “Bezahlung” der Arbeiter an den ägyptischen Pyramiden war.
  • An – der “Stern”/”Himmel” – hatte eine Frau mit Namen Ki (= Erde). Deren Sohn Ea/Enki war in den alten Texten auch der Chef der Anunnaki.
  • Im Wappen der Brauerei “Veltins” ist eindeutig ein Pentagram zu finden. Es schließt an seinen Eckpunkten den Kopf des “Engels”, die oberen Kreise im linken und rechten Horn des Teufels und – durch die waagrechte Linie zwischen dem ungarischen Grün und Weiß bestimmt – zwei weitere Punkte der satanischen Hörner ein. Und damit umspannt es klar die drei Weinkelche und den Stern als Symbol des Kosmos, der Sonne, des Himmels und des Gottes An.
  • Zwischen den Pentagram-Spitzen sind links und rechts nun einige Kreise durch die Linien/Spitzen getrennt. Erneut ein Hinweis auf die Cosmic Connection, da es im oberen Bereich sieben (Erde von außerhalb des Sonnensystems) und im unteren Bereich vier (der Mars von der Sonne) Kreise sind.
  • Die vier Kreise des Mars links und rechts, plus je zwei Punkte (für jede Seite des Logos) des Mars-Hinweises neben dem Stern sind jeweils links und rechts sechs. Da innerhalb des Pentagram neben dem Stern mit seinen vier Begleitern die drei Weinkelche fraglos deutlich betont werden (zur Erinnerung: Das Wort für Wein hat im Ungarischen wie das Wort für Bier drei Buchstaben) rechnen wir: dreimal die Zahl 6 = 666
  • Das Pentagram gilt auch als Zeichen der Freimaurer oder natürlich der Illuminaten. Als Beispiel sei nur kurz das Stichwort “George Washington” genannt. Freimaurer, erster Präsident der USA und Namensgeber der US-Hauptstadt.

Der Kreis schließt sich … 😉

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“Cheops-Skandal”: Spendenaufruf für die sechs unschuldig inhaftierten Ägypter und deren Familien

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"Cheops-Skandal": Spendenaufruf für die sechs unschuldig inhaftierten Ägypter (Bild: Atlantisforschung.de / gemeinfrei / L. A. Fischinger)
“Cheops-Skandal”: Spendenaufruf für die sechs unschuldig inhaftierten Ägypter (Bild: Atlantisforschung.de / gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Die Urteile im “Pyramiden-Skandal” um das Duo Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann sind gesprochen. Aber was wurde und wird aus den Familien der sechs in Ägypten zu je fünf Jahren Gefängnis verurteilten Ägypter? Sie stehen vor dem Nichts! Dazu an dieser Stelle ein Aufruf für die unschuldigen Frauen und Kinder der Inhaftierten zu spenden.

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“Unfassbares Urteil gegen die sechs ägyptischen Begleiter erfordert unser Engagement”

Genau so muss man es nennen, was da am 11. November 2014 in einem Gericht in Ägypten geschehen ist. Wie hier berichtet, wurden Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz in Abwesenheit zu je 5 Jahren Zuchthaus verurteilt, da sie die Pyramide des Cheops beschädigt haben sollen. Ebenso verurteilt wurden sechs ägyptische Beteiligte, die in Ägypten direkt für fünf Jahre in Haft gingen.

Jeder, der schon mindestens einmal in Ägypten war, nur ganz leicht den Pfad des “Otto-Normal-Touristen” verlassen hat und Kontakt zu “Pyramiden-Wächtern” usw. hatte, weiß, dass die “verschworenen Helfer” der Aktion von Görlitz und Erdmann mit Sicherheit keine kriminellen sind. Der ein oder andere kleine Schein wandert zum Beispiel für ein Foto innerhalb der Pyramiden täglich in die Hände von Aufpassern in Ägypten. Bei deren Verdienst und nicht vorhandenen Sozialabsicherungen kein Wunder. Und ob die Vorwürfe des ägyptisches Gerichtes überhaupt den Tatsachen entsprechen, ist ebenso fraglich.

Doch nun stehen die Familien der sechs inhaftierten Ägypter vor dem Nichts. Grund genug aufgrund dieses unverständlichen Urteils des Gerichtes die Frauen und Kinder der Menschen durch Spenden zu unterstützen. Nachfolgend der Spendenanruf von Dominique Görlitz vom 18. November von der Webseite Atlantisforschung.de:

“Cheops-Skandal”: Spendenaufruf für die sechs unschuldig inhaftierten Ägypter

Viele Medien berichten einseitig über die von uns vermeintlich verursachten Schäden an der Cheops-Kartusche, obwohl wir diese Kartusche gar nicht angetastet haben. [1] Auch die gewonnenen Proben, die als Diebstahl von Artefakten oder Relikten hingestellt werden, sind Materialproben im Milligramm-Bereich [2], die für wissenschaftliche Studien gemacht wurden. Über den eigentlichen Skandal, dass sechs Männer für fünf Jahre wegen einen paar Milligramm schwarzen Puders und Farbanhaftungen ins Gefängnis gesteckt werden sollen, redet überhaupt keiner. Dieses Urteil ist unmenschlich. Diese sechs Ägypter haben Frauen und Kinder, die über dieses Terror-Urteil in schwere Not geraten. Uns tut dieser Verurteilung unsagbar leid und wir müssen unserer Verantwortung gerecht werden, die Not der Familien auf ein Mindestmaß zu lindern. Die Namen der Verurteilten sind:

  • Hamam Abdullah (SCA Inspector)
  • Sadek Abdel Aziz Omar (Guardian at Giza Pyramids Area)
  • Aly Gaber (SCA Inspector)
  • Ahmed Mohammad Ali (Guardian at Giza Pyramids Area)
  • Mohammad Farouk Omar (SCA Inspector)
  • Fergany Komaty (Tour Operator)

Die Spenden sollen die notwendigsten Ausgaben der Familien decken, bis in einer Revision hoffentlich eine gerechte Lösung gefunden wird. Ich hoffe, Ihr alle beteiligt Euch an dieser Aktion, denn der Name unserer Vereinspatronin „ABORA“ steht in der direkten Übersetzung für das „Gute“ oder „die gute, göttliche Kraft, die den Menschen immer wohlgesonnen ist“.

Der Geldfluss wird über das ABORA-Vereinskonto und von Osama Karar geregelt. (Bild: Atlantisforschung.de)
Die Spenden werden über das ABORA-Vereinskonto und von Osama Karar geregelt. (Bild: Atlantisforschung.de)

Ich habe bereits mit dem Sprecher der „Egypt’s Heritage Task Force“, Osama Karar, die notwendigen Vorbereitungen getroffen. Osama Karar versichert, dass er die Gelder gerecht an die betroffenen Familien verteilen wird. Der Geldfluss wird über das ABORA-Vereinskonto und von Osama Karar geregelt. Unser Verein wird diese Einnahmen gesondert buchen. Wir werden alle Einnahmen offenlegen und bei höheren Beträgen (über 100 € und unter Angabe der Adresse) auch mit Spendenquittungen versehen.

Bitte alle Spenden mit dem Vermerk „Hilfe für Ägypten“ versehen, damit wir die Spenden exakt zuordnen können.

Die Gelder werden sicherlich nicht den schrecklichen Verlust des Ausfalls der Einkünfte der inhaftierten Ehemänner ausgleichen, aber zumindest ein wenig bei der Überbrückung der Nöte helfen.

Ich bedanke mich bereits im Voraus bei allen, die unserem Aufruf zur Unterstützung folgen werden.

Dominique Görlitz, 18. November 2014

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5 Jahre Haft für Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und ihre Helfer: Pressemitteilungen zum ägyptischen Gerichtsurteil im “Pyramiden-Skandal”

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Pressemitteilungen zum "Pyramiden-Skandal" von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)
Pressemitteilungen zum “Pyramiden-Skandal” von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)

Neue Runde im “Cheops-Skandal” um die Hobbyforscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz, denen die Beschädigungen und illegale Arbeiten in der Cheops-Pyramide vorgeworfen werden. Am 11. November 2014 verurteilte nun ein ägyptisches Gericht die beiden Deutschen in Abwesenheit zu je fünf Jahren Haft. Ebenso die andere Beteiligten, von denen die sechs ägyptischen Helfer vor Ort nach ihrer Verteilung direkt ins Gefängnis wanderten. Görlitz und Erdmann haben nun zu diesem Urteil in zwei Pressemitteilungen Stellung genommen.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 11. November 2014 hat ein Gericht in Gizeh nun das Urteil gegen Erdmann und Görlitz sowie ihre Helfer gesprochen. Pauschal wurden alle neun Personen zu je fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Grund ist, dass sie innerhalb der rund 4500 Jahre alten Pyramide des Cheops wertvolle “Artefakte” beschädigt haben sollen. Alles heimlich und ohne Erlaubnis!

In einigen Beiträgen wurde auf diesen Seiten bereits darüber berichtet. Ebenso, dass es es ernsthafte Zweifel an den Vorwürfen gibt. Auch die “Augsburger Allgemeine” nahm das Thema am 12. November auf, und zitiert den Prozessbeobachter Osama Karar, dass diese Urteile “nicht mehr als ein politisches Exempel” sei. Auch die Beschädigung der Namenskartusche des Pharao Cheops in einer der Entlastungskammern durch Stefan Erdmann und Dominique Görlitz sei “ein Lüge”.

Auf der Internetseite Atlantisforschung.de haben die beiden umstrittenen Forscher nach der Urteilsverkündung nun Stellungnahmen veröffentlicht (interne Links wurden im Text belassen):

Pressemitteilung von Dominique Görlitz – 12.11.2014

Es ist kategorisch bewiesen, dass wir im April 2013 nicht die Cheops-Kartusche beschädigten!

Das Urteil des gestrigen Prozesses (11.11.2014) [1] ist für alle Beklagten ein Schock und nicht nachvollziehbar. Die Urteilsbegründung steht jedoch noch aus, sodass wir nicht sagen können, was uns das Gericht genau zur Last legt.

Die Veröffentlichungen in den Medien, insbesondere in Ägypten, sind deshalb mit Vorsicht zu bewerten. Nach Aussage des Pressesprechers der Volksfront zum Schutz der ägyptischen Altertümer Osama Karar, mit dem ich permanent Kontakt zu den offiziellen Stellen halte, ist bezeugt, dass selbst die Rechtsanwälte der Beklagten nicht wissen, was ihren Klienten im Moment genau vorgehalten wird. Das bedeutet auch, dass ich zu den genauen Anschuldigungen nichts aussagen und noch keine Stellung nehmen kann.

Dass jedoch alle neun Beteiligten mit der gleich hohen Strafe belegt wurden, dokumentiert die mangelnde Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Umständen und Fakten durch die ägyptische Justiz. Nur ein Beispiel:

Gestern wurde auch der ägyptische Inspektor Hamam Abdel Hassan Abdallah zu fünf Jahren Haftstrafe, wie die anderen beiden Inspektoren, verurteilt. Er besichtigte mit uns vormittags am Tag der Probennahme eine andere archäologische Stätte, wo er uns beaufsichtigte. Herr Hamam Abdallah ist dafür bestraft wurden, wie die anderen, obwohl er mit uns nie die Cheopspyramide betreten hatte. Auf der Grundlage welcher Fakten wurde er dann verurteilt?

Ich möchte noch einmal klarstellen, dass wir weder die Cheops-Kartusche beschädigten noch Artefakte gestohlen haben. Die Bedingungen unter denen unsere Untersuchung stattfand, vermittelten nicht den geringsten Hinweis, illegal gehandelt zu haben. Bei der Untersuchung handelt es sich um Proben im Milligramm Bereich von einer Patina und Farbanhaftungen. Die Untersuchung hatte niemals zum Ziel, das Alter der Cheopspyramide in Frage zu stellen.

Wir haben uns nach Bekanntwerden der Anschuldigungen gegen uns sofort bei den entsprechenden Behörden in Kairo gemeldet, alle Fakten offen gelegt, die volle Kooperationsbereitschaft erklärt und uns dort auch über die größte arabische Nachrichtenagentur MENA bei dem ägyptischen Volk für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Die Proben wurden noch im Dezember 2013 dem damaligen Antikenminister Ibrahim Mohamed zur sofortigen Rückgabe angeboten und auch im März an deutsche Stellen zur Übergabe überreicht.

Dass der Fall eine solche Schärfe und Brisanz erhielt, liegt an dem Umstand, dass der Ex-Antikenminister Zahi Hawass uns beschuldigte. Er gab vor, dass reiche Juden uns beauftragten, die Cheops-Kartusche zu beschädigen, um das Bauwerk umzudatieren. [2] Dabei haben die Nachforschungen von Robert Bauval, Prof. Dr. Robert Schoch und mir klar ergeben, dass diese Malerei bereits um das Jahr 2006 von Unbekannten mit vier bis fünf Meißelschlägen beprobt wurde [3], was man nun uns zur Last legt.

Dr. Dominique Görlitz

Pressemitteilung von Stefan Erdmann – 13.11.2014

Wir haben die Kartusche nicht beschädigt!

Ich schließe mich der Pressemitteilung von Dr. Dominique Görlitz vom 12.11.2014 an. Auch ich bin zutiefst erschüttert, vor allem über den Umstand, dass die sechs in Ägypten inhaftierten Personen weiterhin im Gefängnis bleiben. Da die Urteilsbegründung noch aussteht, kann ich dazu zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel mehr sagen.

Unverständlich und offensichtlich in keiner Weise nachvollziehbar erscheint mir aber die Tatsache, dass auch der ägyptische Inspektor HAMAM ABDEL HASSAN ABDALLAH zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, obwohl er gar nicht mit uns in der Pyramide war. Mit RECHTsprechnung kann das kaum etwas zu tun haben.

Auch die Tatsache, dass wir Beweise vorgelegt haben, die zweifelsfrei widerlegen, dass wir die Königs-Kartusche beschädigt haben, wird zum Teil in Ägypten und leider auch in verschiedenen internationalen Presseveröffentlichungen noch immer nicht berücksichtigt. Das ist aus unserer Sicht völlig unverständlich und es erhärtet den Verdacht, der schon seit Monaten im Raum steht, dass man an uns ein Exempel statuieren will.

Allerdings scheint nun auch den ägyptischen Behörden aufgefallen sein, dass Dr. Zahi Hawass in dieser Angelegenheit eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Dr. Hawass hat zu Beginn der Affäre Unwahrheiten über uns in die Welt getragen und den Vorgang skandalisiert. Breits Ende 2013 hat er uns öffentlich beschuldigt, wir seien von dem “in Belgien arbeitenden ägyptischen Juden” Robert Bauval [1] beauftragt wurden, die Kartusche zu beschädigen, um das Alter der Pyramide umzudatieren. Wie sich dann bekanntlich herausstellte, hatte es tatsächlich eine Probenentnahme der Kartusche gegeben, die allerdings bereits zwischen 2003 und 2006 erfolgt sein muss, d.h. während eines Zeitraums, in welchem er selbst die Verantwortung für alle Vorgänge in der Großen Pyramide trug.

Seit Anfang dieses Jahres fordere ich, die Ergebnisse dieser augenscheinlich professionell durchgeführten Probenentnahme, die durch Dr. Hawass genehmigt worden sein muss, offen zu legen. Bis heute ist allerdings nichts geschehen. Warum, fragt man sich, enthält man der Weltöffentlichkeit die Untersuchungs-Ergebnisse der Königs-Kartusche vor? Warum wird nach wie vor versucht, Dominique Görlitz und mich für diese Beprobung verantwortlich zu machen?

Auch möchte ich hier noch einmal betonen, dass wir uns nach Bekanntwerden der gegen uns gerichteten Anschuldigungen sofort mit den zuständigen Behörden in Kairo in Verbindung gesetzt und alle Fakten offen gelegt haben. Von Anfang an haben wir volle Kooperationsbereitschaft gezeigt und uns auch öffentlich über die arabische Nachrichtenagentur MENA bei dem ägyptischen Volk für die durch uns verursachten Unannehmlichkeiten entschuldigt. Auch haben wir bereits im Dezember 2013 dem damaligen Antikenminister Ibrahim angeboten, die Proben (Abb. hier) zurückzugeben, die später (2014) von mir persönlich an die deutschen Behörden übergeben wurden.

An dieser Stelle möchte ich noch einen anderen Aspekt klarstellen: Die von Dominique Görlitz und mir im April 2013 durchgeführte Untersuchung hatte keineswegs zum Ziel, die gängigen Altersangaben zur Großen Pyramide zu widerlegen, sondern es ging dabei um die Klärung von Fragen zu den technologischen Hintergründen ihrer Erbauung und ursprünglichen Verwendung, insbesondere aber um die Untersuchung rätselhafter dunkler Verkrustungen an der Decke der so genannten Königskammer (Abb. hier), die von mir bereits 2006 festgestellt wurden. Mir – und erstaunlicher Weise auch Dominique Görlitz – wird in diesem Zusammenhang immer wieder angedichtet, wir hätten beweisen wollen, das Bauwerk sei von Atlantern erbaut worden und nicht von den Ägyptern. Dies ist völlig unzutreffend.

Zutreffend ist, dass ich persönlich bezweifele, dass Cheops der Erbauer der Großen Pyramide war – was im Übrigen auch viele andere Forscher und Wissenschaftler tun. Es ist zudem richtig, dass ich davon ausgehe, die Große Pyramide sei ursprünglich nicht als Begräbnisstätte errichtet worden, sondern als technisches Bauwerk, in dem Wasser eine zentrale Rolle gespielt hat. Durch meine wissenschaftlichen Untersuchungen in den vergangenen Jahren konnte ich den Nachweis erbringen, dass in dem unteren Bereich der Großen Pyramide, der sogenannten „unvollendeten Kammer“ über längere Zeiträume Wasser geflossen sein muss. Dieser Befund widerspricht massiv der Theorie, die Große Pyramide sei als Grabmal geplant und gebaut worden.

Damit schließe ich keineswegs aus, dass die Pyramiden – eben auch die Große Pyramide – später, zu Cheops Zeiten, vielleicht zu Begräbnisstätten umfunktioniert wurden. Ich habe durchaus anerkannt und auch darauf hingewiesen, dass man auf dem Gizeh Plateau verschiedene Artefakte aus der Zeit des Cheops gefunden hat. Diese Tatsache belegt aber nicht automatisch seine Bauherrenschaft der Großen Pyramide.

Ich habe auch nie Absolutheitsansprüche hinsichtlich meiner Theorie erhoben, aber die These, dass die Große Pyramide ursprünglich als technische Anlage errichtet wurde [2], ist es wert, näher in Augenschein genommen zu werden, und dies haben neben meiner Person in den vergangenen Jahren viele Forscher bereits getan, u. a. Christopher Dunn.

Um es noch einmal zu betonen: Die in vielen Medien immer wieder kolportierte Behauptung, ich gehe davon aus, die ägyptischen Pyramiden seien von Atlantern errichtet worden, ist gänzlich unzutreffend und aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe lediglich erklärt, es sei durchaus möglich, die Große Pyramide sei weitaus älter als derzeit allgemein angenommen wird, und von einer uns heute unbekannten Kultur erbaut worden. Ob diese hypothetischen Erbauer ‘Atlanter‘ waren, oder ob sie einer anderen vergessenen Kultur angehörten, spielt für mich bei meinen Überlegungen zunächst einmal überhaupt keine Rolle.

Diese Überlegungen halte ich für völlig legitim, da in den Überlieferungen der alten Ägypter verschiedene Hinweise auf eine hohe vordynastische Kulturstufe zu finden sind, die ernsthafte wissenschaftliche Betrachtung verdienen und nicht von vornherein als “mythologischer Unfug” zu bezeichnen sind. Die Wissenschaftsgeschichte hat immer wieder gezeigt (z. B. im Fall Schliemann), dass alte Überlieferungen zu Unrecht vorschnell dem Reich der „Mythen und Legenden“ zugeordnet wurden.

Wissenschaft ist und bleibt ein Prozess von Hypothesenbildung, kritisch-reflektivem Diskurs und Falsifikation. Sie lebt von offener, konstruktiver Diskussion argumentativ gestützter Annahmen, und auch gängige Lehrmeinungen dürfen, ja müssen sogar im Licht neuer Erkenntnisse kritisch hinterfragt werden. Nur in kooperativer interdisziplinärer Forschungsarbeit werden die Rätsel um das Alter und den Sinn und Zweck der Großen Pyramide zu lösen sein.

Stefan Erdmann, 13. November 2014

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