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Spekulationen um “Geheimkammern”: Neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide ermittelt (+ Videos)

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Rätsel um die mutmaßlichen Kammern in der Großen Pyramiden: Neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide sind in Vorbereitung (Bild: gemeinfrei)
Rätsel um die mutmaßlichen Kammern in der Großen Pyramiden: Neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide sind in Vorbereitung (Bild: gemeinfrei)

Vor wenigen Jahren wurden innerhalb der Cheops-Pyramide mutmaßlich mehrere “verborgene Kammern” entdeckt. Durch Messungen der Verteilung von Myonen, kosmischen Teilen, die das Mauerwerk der Pyramiden verschiedenen “stark” durchdringen, kamen Forscher zu dem Schluss, dass es im Inneren der Großen Pyramide noch unbekannte Hohlräume geben muss. Schnell sprach man von Geheimkammern. Jetzt gibt es Neuigkeiten aus München zu diesem Thema. “Neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide” seien ermittelt worden. Alles dazu und wie in diesem “Archäologie-Krimi” weiter geht, erfahrt Ihr hier.


Die Cheops-Pyramide und die “verborgenen Kammern”

Seit langer Zeit ist es still um die Cheops-Pyramide in Gizeh geworden. Vor allem um die mutmaßlich absichtlich angelegten, verborgenen Kammern, die vor wenigen Jahren mittels neuester Messtechniken entdeckt wurden. Durch Messungen der Verteilung von Myonen, kosmischen Teilen, die das Mauerwerk der Pyramiden verschiedenen “stark” durchdringen, kamen Forscher des “Scan Pyramids Project” zu dem Schluss, dass es im Inneren der Großen Pyramide noch unbekannte Hohlräume geben muss. Ein davon, genannt “Big Void”, ist etwas mehr als 30 Meter riesig und befindet sich oberhalb der großen Galerie. Eine zweite, wesentlich kleinere, nahe am Eingang.

Die Entdeckung dieser mutmaßlichen Geheimkammern sorgten weltweit für Schlagzeilen, über die ich in zahlreichen Blog-Postings berichtete. Zusätzlich in einigen Videos auf meinem YouTube-Kanal, von denen Ihr am Ende einige findet. Doch die beteiligten Forscher sprachen nicht von geheimen Kammern, unentdeckten Räumen oder sogar bisher ungeöffneten Schatzkammern. Sie sprachen vorsichtig von “Anomalien”, die jedoch klar andeuten, dass es hier verborgene Räume gibt. Ob diese absichtlich im Sinne von tatsächlichen Geheimkammern angelegt wurden, ist bis heute vollkommen unklar.

So groß wie der “Raum” im Kernmauerwerk der Cheops-Pyramide auch ist – so groß waren und sind die Spekulationen über dessen wahre Natur. Und über deren hypothetischen Inhalt. Vor allem wir Freunde des Unfassbaren warten seit dem auf neue Ergebnisse, Daten, Fakten und Forschungen. Angekündigt wurde bereits das ein oder andere (s. d. das Video HIER). Auch wurden sehr schnell Konzepte erdacht, wie man mit möglichst wenig Aufwand, Kosten und Schaden den riesigen Hohlraum über der großen Galerie genauer untersuchen könnte. Beispielsweise mit einem Mini-Zeppelin, der durch eine kleine Bohrung in die “Big Void” eingebracht wird, wie in diesem Video HIER berichtet.

Ungeduldige Pyramiden-Fans

Man könnte allerlei Gründe für die Verzögerungen verantwortlich machen. Von Corona bis zu dem Argument, wie mühsam solche Untersuchungen und die Auswertungen der Ergebnisse sind. Vielleicht mag der eine oder andere sogar eine Verschwörung der Archäologie vermuten, die uns hier irgendwelche geheimnisvollen und vor allem unliebsamen Entdeckungen vorenthalten will. Persönlich bin ich sicher, dass Resultate kommen werden. Nur die Frage nach dem Wann strapaziert die Geduld zahlloser Archäologie-Interessierter und natürlich Mystery-Fans sicher gewaltig! Mich eingeschlossen.

Die Technische Universität München (TUM) gab jetzt bekannt, dass “neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide” ermittelt wurde. Federführend dabei waren Dr. Christian Große, Professor für Zerstörungsfreie Prüfung an der TUM und Professor Dr. Hany Mahfouz Helal von der Universität Kairo. Die gewonnenen Daten seien von “ausgezeichneter Qualität”, so Große, und er ist überzeugt, “dass wir eine Reihe neuer Informationen liefern können. Eine mühsame Auswertung stehe jetzt mit den Kollegen in Ägypten und den Ägyptologen an, betonte er. “Es wird also noch einige Zeit dauern, bis wir die Ergebnisse veröffentlichen können”, resümiert Große.

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Die TUM veröffentlichte zu den neuen Forschung folgendes Interview mit Christian Große als Pressemitteilung:

Interview mit Prof. Christian Große zu seinen Forschungen in Pyramiden: Neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide

Die Cheops-Pyramide ist mit einer Höhe von 139 Metern die größte der Pyramiden von Gizeh und gehört zu den ältesten Bauwerken der Welt. Und doch gibt dieses vor 4500 Jahren erbaute architektonische Meisterwerk noch Rätsel auf. Christian Große, Professor für Zerstörungsfreie Prüfung an der Technischen Universität München (TUM), hat in Zusammenarbeit mit der Universität Kairo an der Cheops-Pyramide spannende Messungen durchgeführt. Darüber berichtet er im Interview.

Sie konnten im Rahmen Ihrer Forschung in Bereiche des Bauwerks vordringen, die sonst für die Öffentlichkeit verschlossen sind. Wie kam es zu diesem faszinierenden Projekt?

Unsere Messungen folgen dem ScanPyramids-Projekt, bei dem so genannte Myonen-Anomalien festgestellt wurden, also Dichteunterschiede im Bauwerk. Diese Anomalien wurden mithilfe von Detektionsgeräten sichtbar. Eine Änderung der Dichte innerhalb der Struktur kann ein Hinweis auf verborgene Strukturen sein. Unabhängig davon sollen unsere Messungen dazu beitragen, die Baugeschichte der Cheops-Pyramide und den inneren Aufbau besser zu verstehen. Ziel unseres Forschungsaufenthalts war, mit modernen Geräten aufzuklären, wie die alten Ägypter die Pyramiden gebaut haben. Was sind die Blockmächtigkeiten? Was sind die Größenordnungen zwischen den Fugen der einzelnen Steine?

Wie haben Sie sich auf das Forschungsprojekt vorbereitet?

Zuerst führten wir numerische Simulationen durch – mit all den verfügbaren Daten zur Pyramide, also geometrische Daten und Materialdaten. Auf dieser Basis wählten wir die besten zerstörungsfreien Prüftechniken aus, die man hier einsetzen kann. Wir überlegten, wo man Sensoren hinsetzen muss und was die geeigneten Parameter für die Messung sind – zum Beispiel Frequenzen und Wellenlängen –, damit man die interessantesten Bereiche optimal zerstörungsfrei untersuchen kann.

Nach diesen Vorüberlegungen haben wir die Messmethoden ausgewählt. Dazu zählten neben drei unterschiedlichen Radarverfahren auch die Ultraschalltechnik und die elektrische Widerstandstomografie. Alle diese Verfahren liefern komplementäre Daten die im Rahmen einer Datenfusion miteinander verglichen werden können. Ein vergleichbares Konzept, verschiedene Messtechniken auf Basis von Simulationen parallel anzuwenden, ist in der Pyramide so noch nicht getestet worden.

Wie können die Daten der verschiedenen Messmethoden dann verglichen werden?

Um die Messprofile miteinander vergleichbar zu machen, mussten wir unsere Messpunkte zunächst geodätisch einmessen. Dazu braucht man auch gute Modelle. Die meisten Messpunkte waren ja in der Pyramide und nicht außerhalb. Wir hatten dabei sehr gute Unterstützung durch die ägyptischen Kollegen unter der Leitung von Prof. Hany Helal von der Universität Kairo. Mit ihren geodätischen Messtrupps haben sie diese Messpunkte eingemessen. Außerdem konnten wir auf sehr viel Literatur, auch auf Bildmaterial des Inneren der Pyramide, aufsetzen. In diese existierenden Pläne haben wir unsere Messprofile eingezeichnet.

Ein bisschen schwierig war, dass wir keine Markierungen an der Struktur also an den Wänden machen durften – anders als wir das sonst im Bauwesen machen. Aber wir hatten auch hier in Deutschland an vergleichbaren Objekten Techniken erprobt, um das Einmessen kontaktfrei und ohne Markierungen hinzubekommen und haben das auf der Basis von Kreuzlinienlaser sehr gut hinbekommen. Bei der Kreuzlinienlasertechnik werden Laserlinien an ein Objekt heranprojiziert. Das funktioniert besonders gut, wenn es dunkel ist – und das ist es eben in der Pyramide.

Was haben Sie konkret untersucht?

Wir haben in den drei Hauptkammern der Pyramide Messungen durchgeführt: in der Felsenkammer, die sich im gewachsenen Fels unter der Pyramide befindet, in der Königinnenkammer etwas höher im Kernmauerwerk und in der öffentlich zugänglichen Königskammer, in der sich der Sarkophag befindet, in dem König Cheops bestattet worden sein soll. Außerdem haben wir in dem sehr langen und nur einen Meter hohen Gangsystem sowie im Eingangsbereich zur Pyramide gemessen.

Natürlich haben wir vor allem in verborgenen Bereichen unsere Messungen gemacht, aber auch in bekannten Bereichen, um unsere Messtechniken zu validieren Das ist ganz wichtig, dass man Zutrauen schafft zu der Messtechnik, die man verwendet. Die Techniken sind komplementär hinsichtlich der Parameter Eindringtiefe und Auflösungsvermögen. Man will einerseits tief reinschauen und andererseits eine hohe Auflösung. Wir haben bei jedem Gerät bestimmte Eindringtiefen und können bei Messungen in den vorhandenen Gängen und Räumen unterschiedlich tief in die Struktur „hineinblicken“. Unsere Techniken „scannen“ die Struktur ab. Dabei fahren wir mit unseren Geräten entlang einer Linie, entlang der man kontinuierlich die Messungen durchführt – vergleichbar mit seismischen Messungen.

Wie kamen Sie mit den Gegebenheiten in der Pyramide zurecht?

Den Wagen, mit dem die Radartechnik durch die schmalen Gänge geführt wurde, haben meine Doktoranden selbst gebaut. Oft sind in so einem Projekt auch unkonventionelle Lösungen gefragt. In Ägypten ging einmal ein Messgerät kaputt. Gott sei Dank sind meine Mitarbeiter in der Lage, sowas vor Ort zu reparieren. Die Forschungsumgebung ist tatsächlich nicht die beste für Messgeräte, wie wir sie verwenden. Es ist alles sehr eng und mit Wüstenstaub bedeckt. Man muss sehr robuste Techniken verwenden und trotzdem geht immer mal was kaputt, also braucht man da viel Improvisationstalent. Der Einsatz der Mitarbeiterin und der Mitarbeiter in diesem Projekt war enorm, aber auch von ägyptischer Seite hatten wir viel Unterstützung.

Gibt es schon erste Erkenntnisse aus Ihrem Forschungsaufenthalt?

Wir haben Daten ausgezeichneter Qualität aufgenommen und ich bin mir sicher, dass wir eine Reihe neuer Informationen liefern können. Nun müssen die Daten aber erst einmal gemeinsam mit den ägyptischen Kollegen ausgewertet werden.

Die Interpretation der Daten kann unser Lehrstuhl nicht alleine vornehmen. Dazu bedarf es interdisziplinärer Expertise aus der Archäologie, Ägyptologie, aber auch aus dem Bereich Sensorik und Datenanalyse. Zudem planen wir, neue Auswertetechniken aus den Bereichen Datenfusion und maschinelles Lernen einzusetzen, um Bauwerkskomponenten besser identifizieren zu können. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis wir die Ergebnisse veröffentlichen können – und vielleicht bekommen wir ja noch einmal die Gelegenheit zu weiteren Messungen.

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Video vom 11. Dezember 2019 auf Mystery Files

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Video vom 16. November 2017 auf Mystery Files

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Jetzt also doch eine Sensation? Geheimkammern im Grab des Tutanchamun könnte es nun doch geben +++ Video +++

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VIDEO: Jetzt also doch eine Sensation? Die Geheimkammern im Grab des Tutanchamun soll es nun doch geben (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Jetzt also doch eine Sensation? Die Geheimkammern im Grab des Tutanchamun soll es nun doch geben (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie in mehreren YouTube-Videos und Blog-Artikeln bereits berichtet (s. Link HIER), streiten sich Archäologen seit rund fünf Jahren um mutmaßlich unentdeckte Kammern oder Räume im Grab des Pharao Tutanchamun. Es wäre ein Jahrhundertfund der Ägyptologie im Tal der Könige. Mal werden angeblich neue Hinweise auf diese Geheimkammern gefunden, mal soll es sie dann doch nicht geben. Nun geht das Rätselraten der Archäologen in die neuen Runde. Denn wie aktuell berichtet wird, soll es diese verborgenen Kammern jetzt vielleicht doch geben. Hintergründe dazu, und was die neuesten Messungen und Untersuchungen an Tutanchamuns Grab ergaben, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Geheimkammern im Grab des Tutanchamun: Der ewige Streit?

Das Rätselraten und Spekulieren in der Archäologie geht weiter: Wie aktuell berichtet wird, soll es nun doch Geheimkammern im Grab von Pharao Tutanchamun im Tal der Könige in Ägypten geben! Verborgene Räume, die im Idealfall seit über 3.000 Jahren verschlossen sind und für die Archäologie ein Fund des Jahrhunderts wären.

Seit der Archäologe Nicholas Reeves 2015 nach Untersuchungen des Grabes von Tutanchamun mit der Vermutung an die Öffentlichkeit ging, dass es noch weitere versteckte Kammern im Grab geben könnte, reißen die Diskussionen nicht a. Und das, obwohl bereits bekannt gegeben wurde, dass es diese Geheimkammern nicht gibt.

Wie in mehreren YouTube-Videos und Blog-Artikeln bereits berichtet (s. Link HIER), streiten sich die Experten seit fünf Jahren um diese unentdeckten Kammern oder Räume. Man ist sich nicht einig, wie die mittels Georadar und anderen Untersuchungen gewonnenen Daten zu deuten sind.

Für die einen sind es klare Hinweise auf „Anomalien“ und „das da was ist“. Andere sehen hier keinerlei Anzeichen für Hohlräume. Und Archäologe Reeves vermutet weiterhin dort möglicherweise das Grab der legendären König Nofretete. Viele Vermutungen und Spekulationen. Eine scheinbar endlose Geschichte.

Hintergründe dazu, und was die neuesten Messungen und Untersuchungen ergaben, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

Video vom 21. Feb. 2020 auf Fischinger-Online

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Geheimkammern und Tunnel unter der Sphinx könnten den Weg zu verborgenen Schätzen der Pharaonen weisen (+ Video)

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Geheimkammer unter der Sphinx könnte den Weg zu verborgenen Schätzen der Pharaonen weisen (Bild: Fischinger-Online)
Geheimkammer unter der Sphinx könnte den Weg zu verborgenen Schätzen der Pharaonen weisen (Bild: Fischinger-Online)

Derzeit sorgt die Sphinx von Gizeh in Ägypten wieder für Diskussionen und Spekulationen. Auslöser waren Aussagen der Historikerin Prof. Bettany Hughes in einer TV-Dokumentation des britischen Senders “Channel 5” von und mit ihr. Darin stellte sie den Zuschauern die größten Schätze des Alten Ägypten vor und berichtete auch über die rätselhafte Sphinx. Denn unterhalb der Figur befinden sich verborgene Kammern und  Tunnel, die vielleicht sogar zu versteckten Schätzen führen könnten. Möglicherweise sogar zu Geheimkammern, die mit der Cheops-Pyramide in Verbindung stehen, hieß es in der TV-Sendung. Was Hughes den TV-Zuschauern noch sagte und was genau sie gemeint haben könnte, erfahrt Ihr in diesem Beitrag. Ebenso in einem YouTube-Video wie diese geheimen Räume unter der Sphinx aussehen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Geheimkammern unter der Sphinx und verborgene Schätze

In englischsprachigen (Boulevard-)Medien, Diskussionsgruppen und diversen Videos auf YouTube sorgt derzeit eine Meldung für Schlagzeilen und  Aufregung. Demnach würden eine Geheimkammer oder versteckte Räume unterhalb der weltberühmten Sphinx von Gizeh entdeckt worden sein. Diese verborgenen unterirdischen Kammern unter der riesigen Statue auf dem Gizeh-Plateau könnten den Berichten nach zu den versteckten „Schätzen der Pharaonen“ führen.

So zumindest die Historikerin, Autorin und TV-Doku-Moderatorin Prof. Bettany Hughes in einer Sendung des britischen Senders „Channel 5“.

Hughes wiederum ist in TV-Dokumentationen rund um Geschichte und die Rätsel der Vergangenheit  keine Unbekannte. Sie wirkte bereits in zahlreichen entsprechenden Dokumentarfilmen für verschiedene TV-Sender mit. Aktuell hat sie auf „Channel 5“ die Sendung „Ägyptens größte Schätze“, die erstmals am 3. August 2019 ausgestrahlt wurde. Eine zweistündige Dokumentation, in der sie den Zuschauern „ihrer zehn wichtigsten Schätze des alten Ägypten“ in einem Countdown präsentiert. Zumindest stellt der TV-Sender diese so vor.

Ihre Schatzsuche in Ägypten führte die Forscherin bzw. Moderatorin dabei natürlich auch nach Gizeh. Hier präsentierte sie dem Fernsehpublikum unter anderem die mächtige Sphinx, die „Generationen von alten Ägypten fürchteten“ und verehrten. „Sie glaubten wirklich“, so Hughes weiter, „dass sie übernatürliche Kräfte besitzt“. Die „Faszination an der Sphinx“ habe bis heute nicht nachgelassen.

Nachdem sie ihren Zuschauern das Monument leidenschaftlich präsentiert hat, wird es in ihrer Dokumentation mysteriös. Ägyptologen würden ihrer Aussage nach „unter der Sphinx“ Untersuchungen durchführen, da es dort versteckte Räume geben soll. Und sie ist sogar sicher:

Die Sphinx steht direkt über einem Netzwerk von Kammern und Tunneln.

Die Wahrheit ist, wir haben absolut keine Ahnung, wofür diese verwendet wurden, aber es ist ein Rätsel, das Forscher derzeit zu lösen versuchen. Einige hoffen, dass diese verborgenen Tunnel uns zu neuen und unentdeckten Schätzen führen könnten.“

Der Einstieg in die Unterwelt der Sphinx

Bettany Hughes präsentiert in ihrer Sendung aber auch den oder einen Eingang in diese geheime Unterwelt unter der Sphinx. „ein tiefes Loch in der Nähe des Schwanzes der Sphinx“, sei der Einstieg in diese Geheimkammer. Von diesem Loch würde angenommen, dass es in eine große Kammer führen würde. Auch ein kleiner bisher unerforschter Raum unter den Pfoten des Bauwerkes würde existieren, so Hughes weiter.

Es sei aber weiterhin vollkommen unklar, wohin diese Tunnel und Räumlichkeiten letztlich führen würden. Vielleicht stünden sie mit der Cheops-Pyramide in Verbindung, wird von der Historikerin weiter vermutet, da sie sich ganz in der Nähe der Sphinx befindet.

Das sind durchaus erstaunliche Aussagen, der Archäologin bzw. Historikern, die sie auf „Channel 5“ tätigte. Alleine steht sie mit diesen Spekulationen – und nur solche sind es! – aber nicht. Schon sehr lange, seit Jahrhunderten, werden unter und an der Kolossalstatue auf dem Gizeh-Plateau verborgene Tunnel, Kammern und Räume vermutet. Einige sprechen sogar von der legendären „Halle der Aufzeichnungen“, die der 1945 verstorbene Amerikaner Edgar Cayce „prophezeit“ hat.

Cayce wurde unter dem Namen „Der schlafende Prophet“ bekannt, da er zu Lebzeiten in Trance angebliches Wissen einer versunkenen Welt offenbaren konnte. Dieses Atlantis sei nach seinen Worten vor rund 12.500 Jahren untergegangen und habe diese „Kammer des Wissens“ angelegt. Sie befinde sich unterhalb der Sphinx und warte nur auf ihre Entdeckung, so der Hellseher, der bis heute viele Anhänger hat. Denn gefunden wurde sie offiziell nie.

Ebenso wenig wie andere verborgene Tunnel und Kammern, von denen Bettany Hughes im TV sprach oder sie zumindest andeutete.

Die Ägyptologie weiß von nichts

Tatsächlich hat es sogar sehr viele offizielle Untersuchungen in diesem Bereich gegeben. Bohrungen in den felsigen Untergrund ebenso wie Georadarmessungen und andere geologische Untersuchungen. Die Ergebnisse sind für die meisten etablierten Ägyptologen ohne Relevanz. Es wurden zwar Hohlräume entdeckt (wie auf dem gesamten Plateau), aber diese seien natürlichen Ursprungs. Es seien Karsthöhlen, die durch Wasser und Erosion im Gestein entstanden sind, und damit alles andere als Geheimkammern. Was verständlich Weise von nicht wenigen Mystery-Jägern angezweifelt wird.

Unklar ist aber, warum Bettany Hughes in ihrer TV-Dokumentation diese Aussagen traf. Zum Beispiel ist das besagte Loch am hinteren Ende der Sphinx alles andere als irgendwie geheimnisvoll oder verborgen. Jeder noch so eilige Bus-Tourist kann es bei seinem Kurzbesuch für ein Foto an der Sphinx selber sehen. Nicht wenige waren auch schon im Inneren, wie in dem Video unten berichtet und gezeigt.

Nicht minder seltsam erscheint auch die Behauptung von Hughes von Schätzen und einer Verbindung zur Cheops-Pyramide bzw. Pharao Cheops. Nach den meisten Ägyptologen hat Pharao Chephren, der Nachfolgen von Cheops, die Sphinx erbauen lassen. Sie wird also ihm und seiner Pyramide und nicht der Cheops-Pyramide zugesprochen. Obwohl nicht alle Archäologen diese Meinung teilen. Einige sehen die Sphinx tatsächlich als Werk von Cheops, welches zu seinem Pyramiden-Komplex zu zählen sei. Die Statue würde auch den Kopf des Cheops und nicht des Chephren zeigen.

Bei anderen Deutungen und Spekulationen um die Sphinx spielt das allerdings überhaupt keine Rolle. Nach diesen hat weder Cheops noch Chephren das Löwenwesen geschaffen, sondern eine längst versunkene unbekannte Kultur. Jahrtausende vor den Pharaonen, die höchstens die bereits existierende Figur umgestalteten (s. auch Buchtipps unten).

Dass davon die klassische Geschichtsschreibung und Ägyptologie nichts wissen will, ist verständlich.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

YouTube-Video zum Thema auf Fischinger-Online

Video vom 28. Sep. 2017 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Neue Ergebnisse bei der Suche nach Geheimkammern im Grab des Tutanchamun vorgestellt: Es gibt sie nicht! +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Die Suche nach den Geheimkammern im Grab des Tutanchamun: Neue Ergebnisse sagen: es gibt sie nicht! (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Die Suche nach den Geheimkammern im Grab des Tutanchamun: Neue Ergebnisse sagen: es gibt sie nicht! (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Gibt es im Grab des legendären Pharao Tutanchamun im Tal der Könige versteckte Räume und Geheimkammern? Liegen hier noch Schätze oder sogar die Königin Nofretete verborgen? Diese und ähnliche Spekulationen der Forscher und des Archäologen Nicholas Reeves sorgen seit Jahren für Diskussionen. Untersuchungen mittels Bodenradar und anderer Spuren im Grab selber sollen für diese verborgenen Kammern sprechen, wie ich bereits in zwei YouTube-Videos (HIER & HIER) und auf diesem Blog mehrfach berichtete. Nun aber liegen die neuen und “endgültigen” Ergebnisse der Untersuchungen vor: Es gibt keine Geheimkammern, hieß es jüngst aus Ägypten. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video bei YouTube!


 

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Geheime Räume im Grab des Pharao Tutanchamun im Tal der Könige gefunden! Bisher unbekannte Geheimkammern im Grab des Pharao entdeckt.

So oder so ähnlich klangen Meldungen, die seit drei Jahren die Runde in der Presse machten. Angeblich haben Forscher in der Grabkammer des Pharao Tutanchamun Hinweise auf versteckte Räume entdeckt, hieß es (mehr dazu HIER, HIER & HIER auf diesem Blog).

Im Februar 2018 begann eine neue Untersuchung auf der Jagd nach den Geheimkammern. Versteckte Räume – Ja oder Nein?! Das sollte dabei endgültig geklärt werden (s. Video HIER) Jetzt liegen die Ergebnisse vor und machen den Spekulationen und Träumereien von Schätzen ein Ende: Es gibt keine verborgenen Kammern im Grab des Tutanchamun!

Das teilten die Forscher in Kairo mit. Mehr dazu in diesem Video.

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Geheimkammern im Grab des Tutanchamun: Gibt es sie – Ja oder Nein? Forscher suchen nun die endgültige Klärung! +++ YouTube-Video +++

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Die Geheimkammer im Grab des Tutanchamun: gibt es sie ja oder nein? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Die Geheimkammer im Grab des Tutanchamun: gibt es sie ja oder nein? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Geheime Räume im Grab des Pharao Tutanchamun gefunden! Bisher unbekannte Geheimkammern im Tal der Könige entdeckt. Diese Meldungen machten vor 2 Jahren die Runde in der Weltpresse. Angeblich seien damals mittels Bodenradar und Hinweisen in der Grabkammer des Pharao Hinweise auf versteckte Räume entdeckt worden. Auf diesem Blog und in einem YouTube-Video habe hatte ich darüber bereits mehrfach berichte. Dann wurde es still um die Spekulationen der Forscher und des Archäologen Nicholas Reeves. Bis jetzt! Derzeit sind Wissenschaftler aus Italien dabei, die Frage nach den Geheimkammern des Tutanchamun abschließend und endgültig zu klären. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Channel!


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Aktuell sind Wissenschaftler aus Turin in Italien um Franco Porcelli dabei, am Grab des Tutanchamun unweit von Luxor die Frage nach den Kammern endgültig zu beantworten.

Ob es diese Geheimkammern im Königsgrab mit der Bezeichnung “KV 62” wirklich gibt? Das soll nach Abschluss der (Radar-)Untersuchungen „zu 99 Prozent“ beantwortet sein.

Versteckte Räume – Ja oder Nein?!

Die Forschungen bleiben spannend, wie Ihr es in diesem neuen Video von Grenzwissenschaft & Mystery Files erfahrt!

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Im Inneren der Sphinx: Von Geheimkammern, Atlantis und rätselhaften Tunneln im Wächter von Gizeh +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Im Inneren der Sphinx: Von Geheimkammern und rätselhaften Tunneln im Wächter von Gizeh (Bild:; L. A Fischinger)
VIDEO: Im Inneren der Sphinx: Von Geheimkammern und rätselhaften Tunneln im Wächter von Gizeh (Bild: L. A Fischinger)

Geheimkammern bzw. verborgene Räume soll es verschiedenen Thesen nach tatsächlich noch immer in der großen Cheops-Pyramide zu entdecken geben. Aber auch alte arabische Legenden erzählen von solchen versteckten Kammern, die wir bis heute offiziell nicht kennen und um die sich zahllose Spekulationen ranken. Doch unbekannte und von der Öffentlichkeit verborgene Kammern sollen auch in und um die Sphinx existieren. Tatsächlich gibt es sie auch – aber sind diese bekannte „Geheimkammern“ in der Sphinx nur die berühmte „Spitze des Eisberges“? In diesem YouTube-Video zeige ich Euch Bilder aus dem Inneren der Sphinx und berichte von jenen Mythen, die von den Geheimkammern des „Wächters von Gizeh“ erzählen. Und von einem lügenden Ägyptologen, der uns an der Nase herumführen wollte …

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Gizeh und seine mindestens 4.500 Jahre alte Bauwerke, Pyramiden und Anlagen zieht seit jeher die Blicke auf sich. Von Archäologen ebenso wie von Mystery-Jägern, Verschwörungstheoretikern oder auch Atlantis-Forschern.

Was mag es hier noch alles zu entdecken geben und wo sind die viel gesuchten versteckten Kammern, Tunneln und sogar ganze Hallen?

In diesem YouTube-Video zeige ich Euch exklusive Fotos aus dem Inneren der Sphinx und berichte über jene Mythen, die von Geheimkammern den des „Wächters von Gizeh“ erzählen …

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Das Rätsel um die (mutmaßlichen) Geheimkammern im Grab von Tutanchamun: Es soll endgültig geklärt werden!

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Das Rätsel um die (mutmaßlichen) verborgenen Kammern im Grab von Tutanchamun: kommt jetzt die endgültige Klärung? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Das Rätsel um die (mutmaßlichen) verborgenen Kammern im Grab von Tutanchamun: kommt jetzt die endgültige Klärung? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Seit geraumer Zeit wir im Tal der Könige in Ägypten von einer  „Entdeckung des Jahrhunderts” gesprochen, die sich im 3.300 Jahre alten Grab des Pharao Tutanchamun anbahnen könnten. Scans der Wände in dieser weltbekannten Grabstätte von einem Team um dem Archäologen Nicholas Reeves würden auf bisher verborgene Kammern in dem Grab hindeuten. Doch bisher warten Fachwelt und interessierte Laien gleichermaßen auf handfeste Fakten und auf neue Untersuchungen und Ergebnisse, wie ich zum Beispiel im Mai 2016 hier ausführte. Das soll sich nach einem Bericht jetzt ändern und eine “finale Jagd” nach diesen Geheimkammern soll das Mysterium entgültig klären. Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Beitrag des Phantastischen.

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“Scan Pyramids Mission”: Technologischer Großangriff bei der Suche nach Geheimkammern in Ägyptens Pyramiden soll endgültige Klärung bringen. (YouTube-Video)

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Ist das Thema "Geheimkammern in den Pyramiden" bald endgültig geklärt? Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Ist das Thema “Geheimkammern in den Pyramiden” bald endgültig geklärt? (Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Wissen wir bald alle definitiv, ob es in den Pyramiden Ägyptens Geheimkammern, verborgene Räume und versteckte Tunnel tatsächlich gibt? Möglicherweise, denn unter der Leitung der Universität von Kairo wollen nun Wissenschaftler aus aller Welt genau diese Frage ein für alle Mal klären. Mit der „Scan Pyramids Mission“ planen diese, die vier größten Pyramiden Ägyptens und deren Umgebung mit den neuesten Technologien zu erkunden, zu scannen und zu erforschen. Ein sehr spannendes Projekt, das so mit Sicherheit einmalig in der Ägyptologie ist. Alle Details darüber erfahrt Ihr in meinem neuen Pyramiden-Video auf meinem YouTube-Kanal.

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Update 13. November 2015: Thermo-Anomalien gefunden – Erste Ergebnisse und Spekulationen kursieren

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es ist ein Großangriff auf die Cheops-Pyramide und Chephren-Pyramide in Gizeh sowie die Rote Pyramide und die Knick-Pyramide in Dahschur: Physiker verschiedenster Institute in aller Welt wollen die modernsten Technologien nutzen, um den 4 größten Pyramiden Ägyptens ihre Geheimnisse zu entlocken.

Gibt es geheime Kammern und verborgene Räume in Ägyptens Pyramiden? Diese hitzig und leidenschaftlich diskutierte Frage sollen neueste Messverfahren nun endgültig beantworten. Von der Messung Kosmischen Strahlen (Partikel), über den Einsatz von (Laser-)Scans bis zu unbemannten Drohnen wird dabei alles zum Einsatz kommen, was die Technologie von heute zu bieten hat.

Das „Scan Pyramids Mission“ genannte Projekt klingt überaus spannend, wie Ihr es nach diesem neuen Video des Unfassbaren sicher bestätigt…

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und bei YouTube kommentieren oder meinen grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

(Ich musste das Video am 22. November neu schneiden und hoch laden)

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Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

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YouTube-Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und dort verborgenen Kammern und Schächten?

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die Gizeh-Lüge - Gibt es eine Verschwörung um geheime Kammern und Schächte in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)
Die Gizeh-Lüge – Gibt es eine Verschwörung um geheime Kammern und Schächte in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)

Was verbirgt sich – wenn – hinter den beiden Schächten in der Kammer der Königin in der Cheops-Pyramide? Was fand schon 1993 der Roboter “UPUAUT” dort? Erste Hinweise auf eine “Geheimkammer” oder schlicht nichts Besonders, wie es spätere Untersuchungen zeigen? Verschweigen uns die Archäologen in Gizeh etwas über geheime Schächte und Räume in der großen Pyramide von Gizeh? Dieser Vorwurf an die Ägyptologen kursiert schon seit Jahrzehnten. Zum Thema einer solchen “Archäologie-Verschwörung” ist nun ein neues YouTube-Video auf meinem Kanal online gegangen.

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Das “Logbuch des Merer” auf dem Papyrus Jarf: Wirklich ein Beweis für den Bau der Cheops-Pyramide unter Pharao Cheops?

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Das "Logbuch des Merer" auf dem Papyrus Jarf: Wirklich ein Beweis für den Bau der Großen Pyramide unter Pharao Cheops? (Bilder: gemeinfrei & P. Tallet)
Das “Logbuch des Merer” auf dem Papyrus Jarf: Wirklich ein Beweis für den Bau der Großen Pyramide unter Pharao Cheops? (Bilder: gemeinfrei & P. Tallet)

Wie genau die Cheops-Pyramide gebaut wurde, ist bis heute ein Rätsel. So verwundert es auch nicht, dass gerade in “alternativen Geschichtskreisen” bezweifelt wird, dass es wirklich Pharao Cheops vor rund 4.600 Jahren war, der das Monument errichtete. Es gäbe nämlich, argumentierende diese, keine entsprechenden Aufzeichnen und Berichte aus der Zeit Cheops, die das belegen. Falsch sagen Kritiker und Ägyptologen. Sie verweisen auf einen erst 2013 gefundenen Papyrus aus den Tagen von Cheops, der dies belegen soll.  Ein “Logbuch” eines Arbeitertrupps, der Steine nach Gizeh zur Cheops-Pyramide lieferte. Außerhalb von Fachkreisen ist dieser Fund kaum bekannt – aber ist der Text darauf wirklich ein Beweis, wie Skeptiker der “alternativen Historiker” immer sagen? Grund genug, sich diesen Papyrus und dessen Hintergründe in diesem Blog-Artikel einmal genau anzusehen.


Cheops-Pyramide

Über keine Pyramide der Welt wird soviel geschrieben, geforscht und vor allem spekuliert wie über die Cheops-Pyramide von Gizeh. Die Große Pyramide, die auch immer wieder Thema in Beiträgen und Artikeln auf diesem Bog und in zahlreichen Videos auf meinem YouTube-Kanal ist, regt seit Jahrtausenden die Phantasie an. Ihre Größte und offensichtliche “Schlichtheit” scheinen wohl der Grund dafür zu sein.

Aber auch der Umstand, dass nach der “ersten Öffnung” der Pyramide durch die Araber im 9. Jahrhundert keine weiteren Funde in Form von Artefakten in ihr gemacht wurden. Mit Ausnahme der “Dixon-Relikte”, über die Ihr HIER mehr erfahrt, und die zum Teil älter als die Pyramide selber sind, wie in diesem Video HIER dargelegt. Denn während die Araber noch Gold, Statuen und sogar Mumien und viele andere Dinge laut arabischen Chronisten im Inneren der Cheops-Pyramide fanden, wartet man seit dem auf vergleichbare Funde vergeblich. In meiner Artikel-Reihe “Mythos Cheops-Pyramide” auf diesem Blog sind übrigens unter andrem alle diese Funde aufgelistet. Teil 1 findet Ihr HIER.

Obwohl die benachbarte Chephen-Pyramide vor Ort in Gizeh aufgrund ihres Standortes eigentlich mindestens ebenso groß wie die des Cheops erscheint, konzentrieren sich nahezu alle Spekulationen und auch Phantasien auf die Große Pyramide. Sie ist nur wenige Meter größer, aber im Inneren ungleich ausgefeilter und rätselhafter gebaut. So verwundert es nicht, dass die klassischen Erklärungen der Archäologie rund um die Pyramide des Cheops von “alternativen Historikern” meist abgelehnt werden. Diese vermuten weit mehr hinter dem Monument. Zum Beispiele, dass in dieser in noch verborgenen Geheimkammern spektakuläre Funden auf ihre Entdeckung warten.

Etwa jene mutmaßlichen Kammern oder Hohlräume, die erst vor wenigen Jahren oberhalb der “Großen Galerie” und nahe des Einganges gefunden wurden. Mehrfach wurde darüber HIER in Videos und Artikeln berichtet – nur ist es bisher still um diese geworden.

Atlanter bauten die Pyramide – oder Aliens

Eine Verschwörung? Denn genau das vermuten nicht wenige, die der anerkannten Deutung der Großen Pyramide mehr als skeptisch gegenüber stehen. Sie bezweifeln, dass die Cheops-Pyramide in der IV. Dynastie vor rund 4.600 Jahren von genau eben diesem Pharao erbaut wurde. Auch wenn die meisten Chronisten und Historiker mit Abstand ihn am Häufigsten als Baumeister nennen. Etwa das Werk “Hitat” oder der Grieche Herodot.

Vielmehr wird mehr hinter der Cheops-Pyramide vermutet, als es uns die Ägyptologen sagen. Viel mehr. Wenige behaupten sogar, dass antike Astronauten aus dem All, also Außerirdische, die Pyramiden bauten. Selbst mit frei erfundenen “alten Schriften” wird versucht, dies zu belegen. Andere sehen eher so was wie eine versunkene Ur-Kultur als Bauherren der Pyramide oder Pyramiden inklusive Sphinx. Während früher hier gerne das Stichwort “Atlantis” in diesem Kontext fiel, spricht man heute lieber von einer “Mutterkultur” oder ähnlichem. Gleichfalls sei die Pyramide damit auch sehr viel älter. Vielleicht sogar über 10.000 Jahre.

Fraglos spannende und faszinierende Spekulationen und Überlegungen. Wenig verwunderlich ist es da, dass die etablierte Archäologie von solchen Deutungen nichts wissen will. Es wären nicht mehr als wilde Phantastereien. So ist man sich einig.

Das gilt auch für die unzähligen “Erklärungen”, was genau die Cheops-Pyramide einst war oder wozu sie diente. Ein Grabmal des Pharao sagen bekanntlich die Archäologen. Archäologische Laien wollen davon nichts wissen! Sie haben immer wieder neue “Erklärungen”, die sich meistens alle widersprechen. Von eine Art “Signalstationen für Alien-Raumschiffe” bis zu “Wettermaschinen” oder “Wissensbunker” zum Schutz vor der Sintflut reichen diese Interpretationen. Denn, so wird auch argumentiert, die Alten Ägypter hätten ein solch gigantisches Monument nie bauen können. Angebliche gäbe es keine Beweise dafür, alles wäre zu perfekt (“millimetergenau”) und außerdem sei hier alles viel zu exakt, als das man dies mit einfachen Werkzeugen hätte schaffen können. Eher waren es Ancient Aliens als Pharaonen …

In diesem Video HIER gehe ich darauf ein. (Das Video ist nur für Kanalmitglieder und treue Fans auf Mystery Files!)

Die Baupläne des Pharao

Archäologen scheren sich nicht um solchen Spekulationen. Und wenn, dann nur beiläufig und vor allem – ablehnend. Sie verweisen unter anderem auf eine gigantische Flut an Funden und Erkenntnissen zur Großen Pyramide, die in den letzten – sagen wir – 200 Jahren durch die Forschung erbracht wurde. Beispielsweise die Entdeckung der Steinbrüche in Gizeh inklusive der offensichtlich primitiven Technik des Steinabbau. Dazu auch die Funde von zahllosen Werkzeugen in diesen und natürlich die Ausgrabungen der Wohnstätten der einstigen Arbeiter. Einem ganzen Dorf unweit der Pyramiden. Vor Ort kann man dies alles mit eigenen Augen sehen.

Kritiker der etablieren Archäologie fragen oft, wo sind denn die Aufzeichnungen von damals? Die Papyri oder eben alten Schriften, die uns überliefern, wie die Pyramiden gebaut wurden? Schließlich, so heißt es weiter, haben die alten Ägypter nahezu alles aufgezeichnet und dokumentiert. Dass solche Dokumente oder sogar Baupläne nicht existieren, ist auch für die Ägyptologie mehr als bedauerlich. Ausnahmslos jeder Ägyptologe würde die Korken knallen lassen, sobald dem Sand Ägyptens solche Funde entrissen werden könnten. Darauf warten sie bis heute vergeblich.

Für die meisten Ägyptologen steht aber außer Frage, dass es Baupläne und zahlreiche weiteren Unterlagen für die Architekten gegeben haben muss. Eine ganze Bibliothek mit Plänen und Aufzeichnungen, die auch entsprechende Dokumente der III. und IV. Dynastie enthalten haben müssen. In einem späteren Blog-Artikel wird dieses Thema noch genauer ausgeführt.

Als Argument für das Fehlen solcher Beweise führen die Forscher gerne an, dass diese zwar existieren, aber eben noch nicht gefunden wurden. Oder, nicht unwahrscheinlich, diese im Laufe der Jahrtausende längst zerstört sind. Optimisten (oder Pessimisten, wie man es sehen mag) bemerken etwa, dass nur 1 Prozent der Schätze und Hinterlassenschaften Ägyptens bis heute erst entdeckt, erforscht und dokumentiert wurden. Wobei man sich hier nicht um ein paar wenige Prozent streiten sollte. Wo also sind die Baupläne des Pharao oder die Bücher der Pyramidenbauer, die es laut Legenden einst ebenso gegeben hat, wie in diesem Artikel HIER ausgeführt?

Sie könnten tatsächliches noch eines Tages gefunden werden. Zumindest teilweise. Ägyptologen oder Kritiker irgendwelcher alternativen Hypothesen haben hierzu aber ein Ass im Ärmel, wie sie glauben. Ein Papyrus aus der IV. Dynastie aus der Zeit des Pharao Cheops, der als eine Art Logbuch des Pyramidenbaus verstanden wird. Zumindest soll dieses einzigartige Dokument beweisen, wie die Pyramiden gebaut wurden. Vor allem aber, dass es Cheops war, der die Große Pyramide schuf.

Wadi al-Garf und “Papyrus Jarf A und B”

Das Dokument nennt sich “Papyrus Jarf A und B” und ist zweifellos ein unschätzbarer Fund aus der Zeit der großen Pyramiden. Die Fragmente dieser Papyri waren eine Sensation, als diese erst im Jahr 2013 entdeckt wurden, da sie die bisher ältesten beschriebenen Papyri überhaupt sind. Sie stammen aus der Zeit von Cheops und sind damit vor etwa 4.600 Jahren beschrieben worden. Ein unglaublicher Fund, der in einer künstlichen Höhle, einer Art “Galerie”, im Wadi al-Garf entdeckt wurde, und sich als Aufzeichnung eines Arbeitstrupps von Cheops herausstellte.

Wadi al-Garf wiederum wurde schon 1832 von Forschern entdeckt bzw. erstmals dokumentiert und beschrieben. Es liegt am Westufer des Roten Meer (Golf von Suez) im nördlichen Ägypten und ist eine uralte Hafenanlage. Intensive Forschungen und Ausgrabungen fanden hier damals nicht statt. So geriet die Stätte immer wieder aus dem Fokus, bis erst ab 2011 intensive Grabungen von französischen Archäologen begannen. Maßgeblich unter Leitung des Archäologen Pierre Tallet vom “Französischen Institut für Orientalische Archäologie”.

Die gesamte archäologische Stätte erwies sich als wahre Fundgrube. Nicht nur die Hafenanlage wurde dokumentiert, sondern auch zahlreiche große Verwaltungsgebäude und Wohnhäuser sowie zahllose Einzelfunde. Vermutet wird unter anderem, dass die ca. fünf Kilometer riesige Anlage für den Schiffsverkehr zur Sinai-Halbinsel diente, die an dieser Stelle nur knapp 50 Kilometer über den Golf von Suez entfernt ist.

Unter anderem fanden die Forscher eben diese “Galerien”, die aus langen Räumen in rechteckiger Form bestehen und bis zu 34 Meter in die Felsen geschlagen wurden. Knapp 30 dieser Räume sind bisher bekannt, die rund drei Meter hoch und 2,5 Meter breit angelegt wurden. Es waren scheinbar mühsam angelegte Lagerräume, die mit Steinplatten verschlossen wurden und eine Vielzahl an Funden für die Archäologen enthielten. Auch wenn längst nicht alle der Kammern oder “Galerien” bisher geöffnet und ausgegraben wurden. Das entdeckte Inventar an sich könnte man als typisch für Lagerhäuser in Häfen bezeichnen.

Viele Funde datieren den Hafen an den Anfang der IV. Dynastie. Selbst die Namen Cheops und die des Herrschers Snofru wurden auf Siegeln entdeckt. Snofru war der Vater und Vorregent des Cheops und ist laut Ägyptologie der Baumeister von gleich drei Pyramiden. Genau dort, in einer solchen “Galerie”, fand Pierre Tallet den sensationellen “Papyrus Jarf A und B” als bisher einziges Dokument, dass vom Bau der Cheops-Pyramide spricht. Wie behauptet wird.

Was sagt “Papyrus Jarf A und B” wirklich?

Ägyptologen feiern den Fund, und viele “Mystery-Kritiker” schließen sich dem Fest an. Aber ob das zurecht geschieht, steht eigentlich auf einem anderen Blatt oder Papyrus!

Das Dokument ist ein Teil des Schiffslogbuch einer Gruppe von Arbeitern unter ihrem “Inspektor” namens Merer. Ihre Aufgabe war es, Bausteine aus den Tura-Steinbrüchen südlich von Gizeh über den Nil zur Baustelle auf dem Gizeh-Plateau zu liefern. Dazu segelten sie immer hin und her und kamen so auf zwei bis drei Fahrten in einem Zeitraum von 10 Tagen. Eine mehr oder weniger eintönige und sich immer wiederholende Fahrt, wenn man es so sehen will. Unzählige solche Arbeitstrupps mit ihren Booten muss es einst gegeben haben, die Material von Tula herbeischafften. Nur den Trupp um Merer kennen wir dank dieses Fundes heute.

Der Papyrus bzw. das dort verzeichnete Logbuch ist streng gegliedert und schon fast monoton und langweilig. Es verzeichnet die Monate und Tage und notiert dabei, was genau an diesem oder jenem Tag geschah. Wo übernachtet wurde, wann in Tura geladen wurde oder was der Truppführer Merer machte. Eben ein Logbuch zur Dokumentation, das aus dem 26. Regierungsjahr von König Cheops stammt. Im “Jahr nach der 13. Volkszählung von Cheops”, wie es der Entdecker Pierre Tallet konkret benennt.

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In Gizeh selber wird auch eine Person genannt, die eine Art Hafenmeister von Cheops am Gizeh-Plateau selber war. Ein Mann mit Namen Anchhaf, der als hoher Beamter selber später in Gizeh bestattet wurde, und dessen Grab in Form einer Mastaba das größte private Grab auf dem Ostfriedhof dort ist. Weiter finden sich dort neben dem Gizeh-Hafen auch die Cheops-Pyramide (= “Achet-Chufu”, “Horizont des Cheops”) selber erwähnt, sowie eine “Kapelle” des Cheops, in der die Arbeiter bei ihren Fahrten einmal übernachteten.

Das klingt alles überaus plausibel: Eine Arbeitertruppe unter Leitung des Vorarbeiters Merer, die zwischen Gizeh und den Steinbrüchen mit ihrem Boot pendelte, um einen Stein nach den anderen zu liefern. Vor Ort wurde natürlich das Schiff beladen und die Arbeiter übernachteten bei ihren Reisen, um am anderen Morgen ihr Tagewerk weiter zu verrichten. Doch dann beginnen auch bei den Archäologen die ersten Spekulationen!

Im 26. Regierungsjahr des Cheops

Der Kalkstein aus Tura, der in diesem Logbuch erwähnt wird, diente wahrscheinlich für die Außenverkleidung der Cheops-Pyramide, vermutet die Archäologie. Wie man an der Spitze der Chephren-Pyramide noch heute sieht, waren die Pyramiden einst mit diesem Kaltstein verkleidet. Heute sind die Monumente durch Steinraub und den Zahn der Zeit kahl. In dem Papyrus steht die genaue Verwendung des gelieferten Steines allerdings an einer einzigen Stelle genannt.

Die Vermutung, die dienten der Verkleidung, liegt aber durchaus nahe. Der Papyrus stammt aus dem 26. Regierungsjahr des Cheops und damit wäre seine Pyramide zu dieser Zeit schon so gut wie fertig. Also lieferten seine Arbeit für den letzten Schliff zu dieser Zeit schon die Steine für die Außenverkleidung des Bauwerkes, die natürlich erst gegen Bauende angebracht wurde. Das wäre im Jahr 2594 vor Christus gewesen, wenn Cheops 2620 vor Christus den Thron bestieg. 14 Jahre vor seinem Tod, wobei so wirklich auf ein Jahr genau will sich kein Ägyptologe auf die Lebensdaten des Cheops festlegen. Mit den sicherlich notwendigen Jahren der Vorplanung des Bauwerkes wäre der Papyrus zeitlich sicher sehr gut in die von den Archäologen immer angeführten Daten und Bauzeiten in Einklang zu bringen.

Pierre Tallet als Entdecker dieser Dokumente veröffentlichte eine Übersetzung und Analyse des Textes in seiner Untersuchung “Les papyrus de la mer Rouge I. Le ‘journal de Merer’ (Papyrus Jarf A et B)” 2017 beim “Französischen Institut für Orientalische Archäologie”. “Sie liefern ein einzigartiges, wenn auch indirektes Zeugnis für die Konstruktion eines Außergewöhnlichen Denkmal”, so Tallet in seiner Publikation. Doch “leider werden die derzeit angewandten Bautechniken nicht erwähnt”, bedauert er weiter. Was aufgrund der Art dieses Fundes, eben ein Logbuch eines Arbeitertrupp unter ihrem Führer, auch nicht zu erwarten wäre, wie Tallet selber schreibt.

Bestimmt waren die abgebauten Steine, so Tallet weiter, für die “Baustelle der Pyramide, wo sie höchstwahrscheinlich, aber nicht ausschließlich, in der Außenverkleidung verwendet” wurden.

Bau oder Umbau?

Sehr weite Teile der Untersuchung des Textes nehmen bei Tallet verschiedene Berechnungen und Analysen des Kontextes ein. Also wie viel Mann dieser Trupp hatte (ca. 40), wie die Strecke genau aussah, welche Verbindungen die Hafenalgen hatten, wie große die Boote waren, was diese an Last tragen konnten oder auch wo sich weitere Steinbrüche finden. Hierbei stützt er sich auf vorangegangene Untersuchungen und Forschungen, wie etwa von den bekannten Ägyptologen Mark Lehner. Schließlich ist längst bekannt, dass am Rande des Gizeh-Plateaus eine Hafenanlage und Kanäle lagen.

Tallet ist sich sicher, dass Kalkstein aus Tura nur eine Quelle für die Steine war. Schon bei den Pyramiden des Snofu wären weitere Gesteinsarten anderer geologischer bzw. mineralischer Zusammensetzung nachweisbar. Für den Bau der Cheops-Pyramide ist grundsätzlich die immer wiederkehrende Aussage “segelt am Morgen in Richtung Achet-Chufu” spannend. Auch wenn heute viele Spuren der Hafenanlagen in Gizeh und der anderen im Text genannten Gebäude nicht oder kaum mehr vorhanden sind, belegt das “Logbuch” einen Steintransport per Schiff zur Cheops-Pyramide. Mutmaßlich für deren Außenverkleidung und auch andere Bauwerke auf dem Plateau, wie es der Archäologe Tallet selber ausführt.

Dennoch muss man auch als Archäologe zugeben, dass diese Dokument kein Beweis für den Bau der Großen Pyramide unter Cheops ist. Zumindest aus Sicht der Ägyptologie-Skeptiker ist das ganz sicher so. Es wird nicht gesagt, wofür die Steine eigentlich gedacht sind. Und vor allem, so werden mit Sicherheit viele einwenden, heißt das nicht, das dieser Papyrus nicht nur eine Renovierung oder Instandsetzung der ihm zugeschrieben Pyramide durch Cheops dokumentiert. Schon seit Jahrzehnten wird nämlich genau das behauptet: Cheops habe die Große Pyramide nur unter seiner Regierung wieder erneuert und restauriert. In Wahrheit stand sie schon tausende Jahre dort, bis er Pharao wurde.

Grundsätzlich widerlegt der “Papyrus Jarf A und B” diese Spekulation nicht. Es wäre zwar eine mehr als umständliche Art der Renovierung, dass hierzu extra Hafenanlagen und Kanäle gebaut (oder wieder herrichtet?) wurden, aber theoretisch ginge dieses Unternehmen. Böse Zungen könnten sogar in den Raum werfen, der Textfund ist eine Fälschung der Altertumsforscher … Dazu aber gleich mehr.

Nur eine Fälschung?

Ägyptologen werden solchen Spekulationen niemals folgen wollen. “Papyrus Jarf A und B” passt dafür fraglos zu gut in den Gesamtkontext des Pyramidenbaus der IV. Dynastie. Sie oder Kritiker der “alternativen Hypothesen” können aber auch nicht behaupten, dass der erhaltene Text den Bau der Cheops-Pyramide unter Cheops belegt.

Angenommen, der Herrscher habe tatsächlich sich die Mühe gemacht die Große Pyramide wieder neu zu verkleiden – dann würden wir auch exakt ein derartiges “Logbuch” seiner Arbeiter finden können, wie es beim fraglichen Papyrus der Fall ist. Der Inhalt – allein für sich betrachtet! – träfe in beiden Fällen zu. Dieser würde aber auch zeigen, dass Cheops als König damals schon der Großen Pyramide seinen Namen verlieh. Sie ist auf dem Papyrus natürlich nicht als “Cheops-Pyramide” oder “Pyramide des Khufu” bezeichnet, sondern mit dem alten ägyptischen Namen “Achet-Chufu”. Damit als “Horizont des Cheops”, womit der Text eindeutig zeigt, dass Cheops im 26. Jahre seiner Herrschaft die Große Gizeh-Pyramide quasi für sich beanspruchte. Wenn man im Hinterkopf an die Spekulation der Pyramiden-Restaurierung durch Cheops der Pyramide denkt.

Was wäre aber, wenn die Ägyptologen diesen Papyrus tatsächlich gefälscht haben? Eine Archäologie-Verschwörung wird ja schon seit Jahrzehnten überall vermutet, nicht nur bei den Pyramiden. Dass Artefakte oder archäologische Funde gefälscht wurden, ist aus der Vergangenheit hinlänglich belegt. Auch in diesem Fall?

Pierre Tallet als Archäologe, der diese Schriften fand und erforschte, entdeckte in den Lagern von Wadi al-Garf zahlreiche Objekte aus der Zeit des Cheops und seines Vaters. Zum Beispiel Vorratskrüge, Seile, Keramiken, Stoffe oder auch Hölzer und Ruder für die Boote. Daneben eine unermessliche Anzahl von Scherben, von denen einige Inschriften trugen. Nicht selten sogar die Namen der einzelnen Mannschaften und der Schiffe. Der Fundzusammenhang ist damit klar und der Hafen sehr gut zeitlich einzuordnen. Alles ergibt ein rundes Ganzes, wie man so schön sagt.

Jetzt wiederum wäre es einem Ägyptologen sicher ein leichtes ein Dokument wie “Papyrus Jarf A und B” zu faken, geschickt zu platzieren und dann rein “zufällig” bei den Grabungen zu entdecken. “Seht her, was ich da habe, hier steht die Cheops-Pyramide genannt”, gäbe es dann zu verkünden. Schnell wäre nach einer genaueren Analyse und Übersetzung der Fragmente klar, womit man es hier zu tun hat. Ein Jahrtausendfund für die Ägyptologie. Im Speziellen für die Erforschung der Cheops-Pyramide.

Ein unspektakuläres “Logbuch”

Tallet hat im Anhang seiner Untersuchung des “Papyrus Jarf A und B” diesen auch in Übersetzungen wiedergegeben. Jeder kann sie damit nachlesen, wird aber schnell feststellen, dass das “Logbuch” für den Laien sehr langweilig ist. Es sind eben lediglich bürokratische Aufzeichnungen, die wohl der Dokumentation der geleisteten Arbeiten dienten. Heute würde man dazu  Tätigkeitsnachweis oder “Stempelkarte” sagen.

Nicht nur, dass Angaben darüber fehlen, wo die Steine genau verbaut worden sind, sondern nicht mal ihre Größe wird erwähnt. Zumindest nicht in den erhalten Teilen des Papyrus. Sollte man, wenn man ernsthaft einen Betrug unterstellen möchte, nicht annehmen, dass ein solches Dokument etwas detaillierter gefälscht würde? Etwa im Sinne einer Erwähnung wie: “Wir schleppten die Steine für die Verkleidung der Pyramide unseres Königs Cheops am Morgen auf das Schiff und fuhren los.”? Oder irgendeine andere Art der konkreten Erwähnung des Pyramidenbaus des Pharao Cheops, die sich direkt auf die Arbeit der Bootsmannschaft bezog?

Hier muss sicher ein mutmaßlicher Faker abwägen, um nicht bei seinem Betrug zu übertreiben. In Fachkreisen wurde der Fund so oder so in Windeseile bekannt. Für Laien ist er zu unspektakulär, als das man damit Weltruhm erlangen könnte. Sicher denken die meisten auch nach 100 Jahren hier noch an das Grab des Tutanchamun, wenn es um Schätze und Entdeckungen der Pharaonen geht. In der archäologischen Community wiederum ist Tallet damit berühmt geworden. Auch ohne öffentlichkeitswirksame Sensationen. Zweifel an der Echtheit hat niemand.

Auch ich persönlich bezweifle nicht, dass “Papyrus Jarf A und B” authentisch ist und von “Achet-Chufu”, also der Cheops-Pyramide, spricht. Nur lässt er genug Spielraum ihn in dem Sinne umzudeuten, dass hier lediglich die Renovierung der Pyramide durch Cheops beschrieben wurde. Oder sogar andere Bauarbeiten auf dem Gizeh-Plateau unweit der Pyramide, da die Nutzung der gelieferten Steine nicht überliefert ist. Ebenso hätte ihre Bestimmung irgendein Bauwerk dort sein können, nachdem Cheops die Große Pyramide für sich vereinnahmte und umbaute. Reine Spekulationen, die sich aber aus dem Dokument herleiten lassen, wenn man ihn als angeblichen “Beweis” für sich betrachtet …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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