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Der Geist, der mit dem Zug kam: Ein unheimliches “Phantom” 1936 in Großbritannien? +++ Artikel +++

Der Geist, der mit dem Zug kam: 1936 soll ein Geist oder Phantom am Bahnhof Exeter erschienen sein ... (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Geist, der mit dem Zug kam: 1936 soll ein Geist oder Phantom am Bahnhof Exeter erschienen sein … (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Ein Phänomen, dem Mystery-Forscher aus dem Bereich “Paranormale Phänomene” immer wieder begegnen, sind Erscheinungen von “Krisen-Geister”. Wenn man sie so nennen mag. Dabei berichten Menschen in diesen Fällen, dass sie den “Geist” oder “Astralkörper” einer Person sahen, die sich zum fraglichen Zeitpunkt mindesten in einer Krisensituation befanden. Oder, im schlimmsten Fall, dass diese just im Augenblick der Begegnung ums Leben kamen. Oft hunderte Kilometer entfernt und ohne, dass es der Freund oder Familienangehörige über den Tod informiert gewesen sein konnte. Ein solcher interessanter Fall soll sich beispielsweise 1936 in Großbritannien ereignet haben. Ein unheimlicher Bericht, der gleichzeitig viele Fragen aufwirft, wie Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Krisen-Geister”

Ein Phänomen, dem Mystery-Forscher aus dem Bereich „Paranormale Phänomene“ immer wieder begegnen, sind Erscheinungen von “Krisen-Geister”. Wenn man sie so nennen mag.

Dabei berichten Menschen in diesen Fällen, dass sie den “Geist” oder “Astralkörper” einer Person sahen, die sich zum fraglichen Zeitpunkt mindesten in einer Krisensituation befanden. Oder, im schlimmsten Fall, dass diese just im Augenblick der Begegnung ums Leben kamen. Oft hunderte Kilometer entfernt und ohne, dass es der Freund oder Familienangehörige über den Tod informiert gewesen sein konnte.

Die Berichte über derartige Phänomene sind sehr interessant und erstaunlich weit verbreitet. Kern ist dabei immer, dass der jeweilige Zeuge nicht wissen konnten, was in diesem Augenblick tatsächlich mit der ihm nahestehenden Person geschah.

Ein solcher interessanter Fall soll sich beispielsweise 1936 in Großbritannien ereignet haben (dazu am Ende mehr):

Der Geist, der mit dem Zug kam

Im Juni 1936 erhielt Dr. John Rowley aus Exeter einen Brief seines langjährigen Freundes Dr. Arthur Sherwood aus London. Sherwood war ein in London praktizierender Kollege, weshalb Rowley ihn lange nicht mehr gesehen hatte. Doch das Schreiben war erfreulich, denn darin sagte Sherwood der Einladung zu einem Besuch bei Rowley in Exeter zu. Er würde um 10:30 Uhr am Bahnhof ankommen und gerne einige Zeit bei seinem Freund bleiben.

Rowley traf alle Vorbereitungen und machte sich sehr früh auf, um seinen Freund vom Bahnhof abzuholen. Unterwegs traf er an einer Haltestelle seinen Bekannten Francis Grafton, der dort auf eine Gelegenheit wartete, ins Stadtzentrum fahren zu können. John Rowley lud ihn ein mitzufahren, wollte jedoch zuerst seinen Freund Sherwood vom Bahnhof abholen.

Danach würde er Grafton umgehend in der Stadt absetzten, wo Grafton ein Architekturbüro hatte.

Einige Minuten vor 10:30 Uhr betraten die beiden den Bahnhof und gingen auf eine Gleisüberführung. Nur rund 15 Meter vom Bahnsteig entfernt. Von dort wollten sie Sherwood bei seiner Ankunft begrüßen. Nur kurze Zeit später fuhr dann der Zug ein, dem nur drei Männer und eine Frau entstiegen. Einer der Männer war Arthur Sherwood und Rowley rief ihm freudig von der Überführung aus zu.

Der Mann stellte seine Reisetasche ab, blickte herauf und winkte ebenfalls seinem alten Freund. Rowley und Grafton liefen hinunter, um den Besucher am Bahnhofsausgang in Empfang zu nehmen. Doch sie erlebten Erstaunliches.

Zwei Männer und die junge Frau passierten den Fahrkartenschalter – doch von Dr. Sherwood keine Spur. Rowley informierte sich beim zuständigen Kontrolleur, ob der Mann bereits den Schalter passiert habe. Doch der Beamte erwiderte, dass lediglich das Mädchen und zwei Männer durchgekommen seien. Als Beleg zeigte er die entsprechenden Fahrkarten der Kunden. John Rowley und sein Freund Francis Grafton erhielten daraufhin die Erlaubnis, das Bahngelände abzusuchen, mussten aber nach 30 Minuten resigniert aufgeben Sherwood war nirgends zu finden und so fuhren beide verstört wieder zurück.

Die unangenehme Überraschung erwartete Dr. Rowley jedoch, als er wieder zu hause war. Ein Bote überbrachte ihm ein Telegramm, dem zu entnehmen war, dass sein Freund auf dem Weg zum Bahnhof in London bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen war. Ungläubig ließ er sich die schreckliche Meldung telefonisch bestätigen: Ja, tatsächlich, Dr. Arthur Sherwood war vor Antritt der Reise nach Exeter tödlich verunglückt.

Was war hier geschehen?

Hatten sich Rowley und sein Freund Francis Grafton einfach nur am Bahnhof geirrt? Oder sahen beide ein “Phantom” bzw. hatten sie schlicht eine Halluzination? Ein Hinweis auf ein Leben nach dem Tod?

Man könnte einwenden, dass Dr. Rowley einen anderen Mann mit seinem Freund aus London verwechselte. Grafton ihn deshalb dann auch, da er Sherwood nicht kannte und so den Fremden ebenso für den erwarteten Gast hielt. Doch dies erklärt nicht das Verschwinden des Mannes vom Bahngelände. Und auch nicht die Tatsache, dass die Person auf die Begrüßung des John Rowley eindeutig reagierte.

Francis Grafton indes war sich sicher, dass er sich in keinem Fall getäuscht hatte und gab eine Erklärung an Eides statt ab:

Es war gegen 10.30 Uhr, als ich den Doktor zum Bahnhof  begleitete. Die Sonne schien, und die Lichtverhältnisse waren ausgezeichnet. Wir standen auf der Brücke, knapp 15 Meter vom Bahnsteig entfernt, und warteten auf den Zug. Diesem entstiegen mit absoluter Gewissheit vier Reisende – drei Männer und eine Frau. Ich bin mir dessen völlig sicher. Der älteste von ihnen war ein Mann mit einem Bowler-Hut, der einen Koffer trug.

Dr. Rowley machte mich auf ihn aufmerksam. Es war der Mann, den er erwartete. Als Dr. Rowley ihm zuwinkte, lächelte der Reisende und erwiderte den Gruß auf die gleiche Weise. Wir begaben uns zur Sperre, die allerdings nur drei Personen passiert hatten.

Ich bin sehr skeptisch und glaube nicht an okkulte Dinge. Nichtsdestoweniger fühle ich mich völlig außerstande, diesen Vorfall rational zu erklären. Ich gebe zu, vor einem unlösbaren Rätsel zu stehen.”

Eines ist nach diesem Vorfall sicher deutlich: Dr. John Rowley wird sich kaum einen Scherz erlaubt haben. Zudem hätte er vom Tod seines Freundes wissen müssen. Und wenn wäre es noch immer mehr als fraglich, ob er sich dann einen solchen “Scherz” erlauben würde.

Fraglich ist auch, dass hier eine Verwechselung vorgelegen hat. Warum sollte der Mann, den Rowley für seinen Freund hielt, seinen Gruß erwidern, wenn sich der Zeuge nur irrte? Auch war Rowley nicht der einzige Zeuge der unheimlichen Begegnung – er hat also nicht einfach nur halluziniert …

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Ist die Geschichte auch wahr?

Hatte John Rowley in Exeter demnach eine Begegnung jenseits der unsrigen Welt? Eine jener paranormalen Erscheinungen, wie sie in zahllosen Beispielen der PSI-Forschung zu finden ist?

Derartige Geister-Erscheinungen von „frisch verstorbenen Menschen“ sind in der einschlägigen Literatur vielfach zu finden.. Zum Beispiel von Angehörigen der Soldaten im 1. und 2. Weltkrieg, deren Lieben zum Zeitpunkt ihres Todes erschienen sein sollen. Und ich bin sicher, dass der ein oder andere Grenzwissenschaft und Mystery Files-Leser im nähren oder familiären Umfeld selber solche Geschichten kennt. An anderer Stelle habe ich umfangreich darüber berichtet

Dieses spezielle Beispiel von 1936 hat der 2008 verstorben Mystery-Autor Ernst Meckelburg in seinem Buch “Traumsprung” beschrieben. Aber ist die wirklich so geschehen und woher stammt die Quelle? Meckelburg hat in seinem Buch überhaupt keine Quellenangaben genannt. Zu keinem Thema. Das macht eine Bewertung äußert schwierig, zumal Meckelburg mit seinen zahlreichen Büchern immer als recht umstrittener Autor galt und gilt (s. a. Beispiel HIER).

Den Fall aus Exeter nennt er auch in keinem anderen seiner Bücher aus der Welt des Phantastischen und Paranormalen. Einige Themen und Fälle sind bei ihm in mehreren seiner Veröffentlichungen zu finden, so dass darin nach einer Quelle gesucht werden könnte. “Traumsprung” ist auch dahingehend eine Ausnahme seiner Bücher, da in anderen Werken immer Quellenverzeichnisse zu finden sind.

Auch andere Bücher internationaler Autoren aus dem Bereich Paranormale Phänomene scheinen keinen Dr. Arthur Sherwood und Dr. John Rowley zu kennen. Zumindest fand ich keine zweite oder primäre Quelle.

Woher mag also dieser unheimliche Bericht stammen? Woher die auch hier wiedergegeben Eidesstattliche Erklärung des Francis Grafton? Ist es 1936 wirklich so oder so ähnlich in Exeter geschehen?

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Paranormales aus dem 19. Jahrhundert: Das dämonische Spukhaus von Dublin und die zwei Studenten

Paranormales im 19. Jahrhundert: das Spukhaus von Dublin (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Paranormales im 19. Jahrhundert: das Spukhaus von Dublin (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Paranormale Phänomene wie Geister-Erscheinungen oder Spukorte sind Klassiker in der Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files. Denn auch der Glaube an solche Phantome, Seelen Verstorbener und übersinnliche Kreaturen an sich ist sie alt wie die Menschheit. Ein interessantes Beispiel einer solchen „Heimsuchung“ wurde im Jahr 1862 in Irland veröffentlicht. Dabei handelt es sich um unheimliche Spuk-Erscheinungen, die zwei Studenten der Universität während ihres Studiums in Dublin selber erlebten. Erlebnisse in einem scheinbar “verfluchten Haus”, die heute bereits in den Bereich der Märchen gefallen sind. Was damals geschehen und was der Auslöser gewesen sein soll, lest Ihr in diesem Artikel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Welt des Unfassbaren

Die Welt des Paranormalen gehört wohl zu den ältesten Themen der Grenzwissenschaft an sich. Egal ob man sie Paranormale Phänomene, Spuk, Geistererscheinungen, Parapsychologie oder kurz PSI nennt, beschäftigen sich seit Jahrhunderten Menschen mit diesen Phänomenen. Lange bevor es die „modernen“ grenzwissenschaftlichen Themen wie Prä-Astronautik, UFOs oder die populäre Form der Esoterik gab.

Geisterjäger“ sind dabei natürlich auch keine moderne Erfindung. Ebenso wie Erscheinungen von mutmaßlichen Geistern, Dämonen oder anderen unheimlichen Wesen und Entitäten. Immer schon gab es Menschen und durchaus auch Orte, die von  solchen Phänomenen und Erscheinungen „heimgesucht“ worden sein sollen.

Ein sehr interessantes Beispiel einer solchen „Heimsuchung“ wurde im Jahr 1862 im „Dublin University Magazin“ veröffentlicht. Dabei handelt es sich um paranormale Ereignisse oder Spuk-Erscheinungen, die nicht genau datiert wurden. Erfahren haben sie zwei Studenten der Universität, die während ihres Studiums in der Aungier Street in Dublin (Irland) lebten.

Das vermeintliche Märchen „Bericht über einige seltsame Turbulenzen in der Aungier Street“ stammt von Joseph Sheridan LeFanu. Er lebte mit seinem Cousin Tom Ludlow während seines Medizinstudiums in einem scheinbar „verfluchten“ Haus in Dublin.

Mehrfach, so LeFanu, erschienen ihm und Ludlow Geister in dem Gebäude, deren Manifestationen von paranormalen Begebenheiten begleitet worden sein sollen. Seltsame Fratzen, „Dämonen“ und erschreckende Erscheinungen spukten hier herum. Und beide Studenten wurden im Schlaf von sonderbaren Träumen und Emotionen geschüttelt. Ein, wie in dem über 20 Seiten umfassenden Bericht betont wird, sehr altes Haus, in dem es offenkundig spukt.

Heimsuchungen!

Eines Tages nahmen die „Heimsuchungen eine regelmäßige Form an“, schreibt LeFanu. Er durchlebte „immer wieder denselben schrecklichen Traum“. „Trotzt tiefster Dunkelheit“ und „mit widerwärtiger Genauigkeit“ erschien permanent eine erschreckende Fratze am Fenster. LeFanu war sich nach einiger Zeit sicher:

Dort ging in unbekannten Räumen, und aufgeführt von unbekannten Wesen, etwas vor sich, was wohl dazu gedacht war, mich zu quälen.

Eines Tages dann konnte der gequälte Zeuge dieses Gesicht am Fenster genauer sehen. Er beschreibt dieses Dämon mit den Worten:

Nach einer Pause von einer bestimmten Länge folgt ein Bild auf das Fenster und blieb dort wie ein Magnet angezogen haften. Bei dem Bild, das auf so geheimnisvolle Weise auf die Scheibe geheftet wurde, handelte es sich um das Porträt eines alten Mannes in einem scharlachfarbenen, mit Blumen bedruckten Morgenmantel. Der Gesichtsausdruck des Mannes stellte eine seltsame Mischung von Verstand, Sinnlichkeit und Kraft dar. Er war düster und voll Bösartigkeit. Die Nase war wie bei einem Raubvogel gebogen. Die Augen, grau und kalt, blickten mit einer tödlichen Grausamkeit drein.

(…) Ich erinnere mich an jede Linie, jeden Schatten, jede Pore dieses steinernen Gesichts. Der Blick dieser höllischen Visage ruhte auf mir, und ich schaute zu dem Gesicht hin, angezogen von der unerklärlichen Faszination, die von solch einem Schreckensbild ausgehen kann.

Was war das für eine „höllische Visage“, nur ein Traum?

Die „höllische Visage“

Diese paranormal anmutende Erzählung erinnert zum Teil durchaus an das bekannte Phänomen der „Bedroom-Visitors“ aus der UFO-Forschung. Das sind jene Berichte aus dem Gebiet der UFO-Entführungen, bei denen mutmaßliche Außerirdische nachts in die Schlagzimmer ihrer Opfer eindringen. Auch sie – die angeblichen Aliens – werden den Berichten/Erzählungen nach häufig als fremdartig-menschlich bis dämonisch geschildert …

Auch LeFanu assoziierte das Gesicht mit etwas Bösem und Sturem, da, so kann man vermuten, die Fratze fremdartig und nicht-menschlich, aussah.

Die seltsame Aussage „angezogen von der unerklärlichen Faszination“ ist heute umso interessanter. Wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass heutige UFO-Entführungsopfer bzw. Zeugen einer nahen Begegnung berichten, sie seien von den Fremden irgendwie „paralytisch“ angezogen worden. Kaum jemand der angeblich in ein UFO verschleppten Menschen konnte sich den hypnotischen Blicken der “Anderen” entziehen.

Am anderen Morgen, so heißt es weiter, sei der Beobachter dieser Fratze „zerschlagen und nervös“ gewesen, was ihm Probleme bereitete „den Pflichten des Tages nachzukommen“. Die Erklärung war für ihn, dass dies wohl irgendwie „mit der Ausstrahlung von Angst zusammenhing, die von diesem seltsamen Phantasiemagorie ausging“.

Und obwohl es zwischen paranormalen Erscheinungen wie eben Geister & Co. und dem UFO-Phänomen Parallelen gibt, entwickelt sich dieser Bericht zu einer klassischen Spuk-Erzählung.

Der skeptische Mitbewohner

Der Mitbewohner Tom Ludlow bekam von diesen schaurigen Erscheinungen udn Phänomenen nichts mit. Allerdings machte er sich „stets über meine Ängste lustig“, wie LeFanu notiert. „Ein Skeptiker, wie er es war, musste einmal ein Lektion erteilt bekommen, und wie das zuging.“ Und die bekam er auch, da auch er das dämonische Wesen sah. Doch, so stellte sich später heraus, nachdem beide das Spukhaus lieber wieder verlassen hatten, es soll der Geist eines Richters Horrock gewesen sein.

Ein Richter, der wie kein anderer Angeklagte zum Galgen brachte und sich letztlich in dem Haus erhängt habe. Durch diesen Suizid wurde das Haus zu einem jener seit undenklichen Zeiten bekannten Spukhäuser. Denn auch nach dem Freitod des Richters hatten zahllose weitere Bewohner und Mieter in der Aungier Street alles andere als Glück. Mehrere Menschen kamen hier ums Leben. Unfälle, Morden und Selbstmorde häuften sich.

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Dreimal will der Skeptiker Ludlow selber den teuflischen Geist gesehen haben, wie er es später erst seinem Cousin umfangreich schilderte. Anders als bei LeFanu war es bei ihm aber so, dass die Gestalt als Ganzes in seinem Zimmer schien. Mal saß sie mit ihrer unheimlichen Fratze nachts in einem Sessel, mal schritt sie für ihn eindeutig und klar erkennbar durch das Zimmer. Ein schreckliches Gesicht, das ich nie vergessen werde“ habe der Geist gehabt. Dieser „teuflische Anblick“ schockierte ihn.

Nach einer Begegnung mit dem „schrecklichen Phantom“ im Treppenhaus, bei dem es eine Galgenschlinge trug, stand fest: In diesem Geisterhaus kann man nicht mehr weiter leben und arbeiten – und so wurde ein neue Wohnung gesucht.

Laut dem Artikel von 1862 haben die beiden erst einige Zeit später erfahren, was es mit dem Haus auf sich hatte. Erst ihre frühere Haushälterin in Dublin erzählt ihr von dem Richter und all den anderen Unglücken, die sich in diesem Anwesen ereignet haben sollen.

Nächtliche und dabei deutliche Schritte, „Monster-Erscheinungen“ (etwa eine riesige „Ratte“ mit menschlichem Gesicht), die Erscheinungen des dämonischen Geistes – all das machte das Haus für die beiden Studenten unbewohnbar.

Gruselhäuser und unruhige Seelen

Die Veröffentlichung mit den Ereignissen ist überaus umfangreich und an dieser Stelle natürlich sehr zusammengefasst. Zweifellos ist sie aber eine klassische Geschichte eines ebenso klassischen Spukhauses. Inklusive unruhiger Seelen, wie Geister-Erscheinung klassische interpretiert werden.

Doch entspricht sie auch der Wahrheit? Das kann niemand sagen. Der Autor des Berichtes betont mehrfach, dass man sie gar nicht beweisen will. Man wolle nur erzählen, was man in diesem Haus als Studenten erlebt habe.

Der Richter, „der in dem Ruf stand, besonders viele Angeklagte zum Galgen geschickt zu haben“, sei hier der Auslöser für all die Ereignisse. „In einem Anfall von geistiger Umnachtung, wie der Leichenbeschauer schrieb“, habe er sich am Treppengeländer des Hauses erhängt. Wurde er so zu einer der viel zitierten  verlorenen Seelen?

Die Geschichte wurde zwar erst vor 157 Jahren von den Augenzeugen selber veröffentlicht, aber eines ist jetzt schon bemerkenswert: In einem Buch mit irischen Sagen und Märchen ist sie wie ganz selbstverständlich neben Erzählungen über Feen, Riesen und anderen Fabelwesen bereits heute zu finden …

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Lars A. Fischinger

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Aktuelles vom Kölner Spukhaus “Haus Fühlingen” (Villa Oppenheim): Von Luxuswohnungen, Partys und der Polizei

Aktuelles vom Kölner Spukhaus "Haus Fühlingen" (Bild: Fischinger-Online)
Aktuelles vom Kölner Spukhaus “Haus Fühlingen” (Bild: Fischinger-Online)

Überall gibt es Orte, an denen es “nicht ganz normal” zugeht, da es an diesen sogenannten Spukorten immer wieder zu paranormalen Erscheinungen und Phänomen kommen soll. Dort soll es “spuken”, wie es der Volksmund nennt. Einer dieser Orte ist die “Villa Oppenheim” in Köln, besser bekannt als “Haus Frühlingen”. Einem einst prächtigen Gebäude, von dem Zeugen immer wieder berichten, dass sie dort unerklärliche Erlebnisse erfahren hätten. Mehrfach war dieses Kölner Spukhaus auf diesem Blog bereits Thema (HIER, HIER & HIER). Doch kürzlich war ich mehr oder weniger zufällig erneut in Köln am “Haus Fühlingen”. Und so nutze ich die Gelegenheit vor Ort mit Passanten und der Polizei über die Spuk-Villa zu sprechen. Was dabei Aktuelles heraus kam, könnt Ihr hier lesen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Spukhaus “Haus Fühlingen”

In den vergangenen Jahren war ich bereits mehrfach am “Haus Frühlingen” in Köln, wo bzw. wozu ich auch die unten angehangenen YouTube-Videos zu machte.

Mein letzter Besuch ist ein paar wenige Jahre her. Damals war ich mit meinen Kollegen Christian Wellmann, Werner Betz, meiner Schwester Silke und anderen vor Ort. Wir drehten mit einem Kamerateam des ZDF einen TV-Bericht über das Kölner Spukhaus “Villa Oppenheim”. Eine im Nachhinein “heikle Sache”. Denn obwohl wir von den Eigentümern Genehmigungen und Schlüssel hatten, wollten diese dann doch die Ausstrahlung des Berichtes beim ZDF verhindern.

Die Eigentümer wollten nicht, dass wir vor laufenden Kameras von den “Geistergeschichten” rund um das Spukhaus in Köln erzählen. Sie dachten sich wohl, dass wir davon kein Wort sagen oder all die unheimlichen Berichte verschweigen. Eigentlich eine recht sonderbare Vorstellung, wenn man für das ZDF einen Bericht über ein Spukhaus dreht …

Erbaut wurde das Anwesen ab etwa 1880 als Herrenhaus mit Pferderennbahn und Gestüt von dem Kölner Eduard von Oppenheim. Einem Spross einer reichen Bankierfamilie, der später das “Gestüt Schlenderhan” am gleichnamigen Schloss (Bergheim bei Köln) als erstes privates Gestüt in Deutschland gründete. Bis heute gilt es als das bedeutendste deutsche Vollblutgestüt.

Spuk in Köln

Damit ist klar: In der Domstadt Köln steht ein Gebäude, in dem es spuken soll, wie Ihr es in den Videos unten genauer erfahrt. Das “Haus Fühlingen” reiht sich damit nahtlos in die Reihe der unzähligen anderen Spukorte in Deutschland und aller Welt ein. Mit dem Unterschied, dass dieses einst stattliche Villa im Kreise der Grenzwissenschaft und Mystery Files-Interessieren sehr weit bekannt ist. Vor allem natürlich bei Geisterjägern.

Kern all der unheimlichen Berichte rund um das Spukhaus Fühlingen sind dort geschehene Selbstmorde und ein geheimnisvolles Kind. Dieses Kind, ein kleines Mädchen, soll aus einer Affäre mit einem NS-Deutschen und einer osteuropäischen Zwangsarbeiterin entstanden sein. Ein kaum zu überbietendes Unding in den Tagen des 2. Weltkrieg und der Nazi-Diktatur! Das kleine Mädchen wurde daraufhin “beiseite geschafft”

Eine andere Version der Geschichte handelt von dem Zwangsarbeiter Edward M. aus Polen. Er habe im “Haus Fühlingen” Anfang 1943 eine heimliche Beziehung mit der noch minderjährigen Tochter des Besitzers gehabt. Dieser verriet ihn an die Gestapo, die den Polen ermordete. Ob die Affäre stimmt? Niemand weiß es genau. Doch Edward soll bis heute als arme Seele auf dem Anwesen nach seiner Geliebten suchen.

Auch andere Ermordete spuken angeblich in der “Villa Oppenheim”. Vor allem ehemalige “Deutsche Herren”, die von den Zwangsarbeiter nach der Befreiung im 2. Weltkrieg aus Rache ermordet wurden. Oder auch ein Richter aus der Nazi-Zeit, der sich 1962 dort erhängt habe.

Und so berichten bis heute immer wieder Menschen von Geistererscheinungen, “bösen Gefühlen”, seltsamen Lauten und Geräuschen oder sonderbaren Lichtern am und im Haus. Das alte Gemäuer steht unter Denkmalschutz und ist längst eine “Pilgerstätte” für Geisterjäger und andere Neugierige geworden. Dass erst am 13. August 2018 der “Merkur” wieder von dem Geisterhaus berichtete, macht die Sache nicht besser.

Erneut vor Ort in der Geister-Villa

Im Sommer 2018 war mein Freund und Kollege Werner Betz vom Ancient Mail-Verlag mit einer Lesergruppe eine Woche in Deutschland unterwegs. Am 30. Juli war deren Ziel die Ruinen von Hohensyburg (“Sigiburg “) bei Dortmund. Dort soll es, wie ich es in diesem Video HIER von dort berichtete, vor Jahrtausenden unter Kaiser Karl dem Großen zu einer UFO-Sichtung gekommen sein.

Kurzerhand nahm ich das Auto meiner Freundin Iwonka K. und fuhr zu Werner Betz und seiner Reisegruppe nach Dortmund.

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Von dort ging es weiter zu eben jenem Kölner Spukhaus in Fühlingen, das ich nach ein paar Jahren mir mal wieder ansehen wollte. Immerhin, dass macht seit sehr vielen Jahren die Runde, planen die neuen Inhaber aus Hannover dort den Bau von Luxuswohnungen in der “Villa Oppenheim”. Immobilien für die bessere Gesellschaft, wobei hier zum Teil von 32 in Planung befindlichen Wohnungen gesprochen wird!

Wer das Gebäude kennt – und sei er auch nur vor Jahren dort gewesen – wird das vielleicht erstaunen. Das “Haus Fühlingen” ist seit Jahren eine Ruine! Ende Juli dieses Jahres war es da nicht anders – im Gegenteil. Obwohl auf einer riesigen Tafel vor dem Eingangstor auf die Baupläne hingewiesen wird, ist auf dem Gelände und an dem Haus selber davon nicht zusehen. Seit Jahren ist das schon so.

Bekanntlich wird ein leerstehendes Gebäude nicht dadurch besser, dass man es einfach jahrelang unberührt lässt. So auch beim “Haus Fühlingen”, das sich inzwischen in einem erbärmlichen Zustand befindet. Seit meinem letzten Besuch vor ca. 4 Jahren ist der Verfall des einstmals so stolzen Hauses an vielen Teilen sehr weit fortgeschritten. Es ist eine Ruine, deren Substanz sich geradezu auflöst.

“Abreißen und neu aufbauen, statt renovieren!” Das war die einhellige Meinung von uns vor Ort.

Natürlich ist das Gelände umzäunt. Bei meinem letzten Besuch war das Haus von einem Bauzaun umgeben, der größtenteils allerdings umgeworfen war. Jetzt haben die Verantwortlichen das Gemäuer bereits an der Straße einzäunt. Drei verschiedene Schilder am Zaun warnen potentielle Eindringlinge, dass hier Lebensgefahr besteht. Beteten verboten oder auch Helm und Sicherheitsschuhe tragen, heißt es auf den Schildern. Auf einem sogar in Deutsch, Englisch und Arabisch.

Das Kölner Spukhaus heute

Ehrgeizige Pläne haben die Eigentümer mit ihren Luxuswohnungen in der Geistervilla. Getan hat sich seit Jahren rein gar nichts, so dass das Spukhaus von Köln nur noch ein trauriger Rest seiner selbst ist. Der Zahn der Zeit ist natürlich das Hauptproblem. Aber auch Neugierige und purer Vandalismus, weshalb es schließlich auch einzäunt ist. So was hält natürlich niemanden davon ab, dass Grundstück oder sogar das Haus zu betreten.

Obwohl der Platz vor dem Haus offensichtlich vor nicht allzu langer Zeit von Bewuchs befreit wurde, hat sich sonst nur eines getan: Alles wurde vergittert und verschlossen. Der Haupteingang ins Gebäude selber, zu dem wir damals den Schlüssel bekamen, zeigt das mehr als deutlich. Heute findet sich dort nicht mehr die Stahltür mit Klinke und Schloss, sondern sie wurde verschweißt. Ohne eine “Flex” kommt man dadurch nicht mehr ins Innere.

Eine Treppe zum Eingang gibt es übrigens auch nicht mehr. Jemand hat sie abgerissen…und von dort ein Loch in den Keller durchgebrochen. Hier kann aber niemand einfach durch schlüpfen, denn der Durchbruch ist mit einbetonierten Stahlstreben versperrt. Dieses Bild von mir zeigt es sehr deutlich:

Die Eingangstür vom Haus Fühlingen im Sommer 2018 (Bild: Fischinger-Online)
Die Eingangstür vom “Haus Fühlingen” im Sommer 2018 [Großansicht] (Bild: Fischinger-Online)
Man möchte keine Fremden und vor allem keine Vandalen in dem Gebäude. Verständlich. Nicht um etwas zu “vertuschen”, sondern um weitere mutwillige Zerstörungen zu verhindern. Denn derartige Spuren finden sich überall und werden immer mehr. Graffiti ist dabei nicht das Problem, sondern die Beschädigungen der Substanz.

Ob irgendwelche Vandalen die Eingangstreppe zerstört und ein Loch in den Keller gebrochen haben, kann ich nicht sagen. Vielleicht waren hier wirklich Arbeiter am Werk, die auf diesem Wege irgendwelchen Schrott aus dem Keller holten. Positiv gedacht. Zum Beispiel fanden sich bei meinem letzten Besuch noch Heizkessel, Kabel, Rohre usw. in den einzelnen Kellerräumen. Wenn eh eine neue Treppe kommt, dann halt auf diesem Wege den Kram aus dem Keller holen …

Geisterhaus unter Polizeischutz

Das Kölner Spukhaus liegt an einer viel befahrenen Hauptstraße in Köln, so dass jeder PKW vor dem Geisterhaus auffällt. So auch bei mir. Also dauerte es nicht lange, bis bei meinem Besuch die Polizei mit drei oder vier Beamten erschien. Wie bei dem letzten Besuch davor, als wir für das ZDF drehten (und unsere Genehmigungen vorzeigten).

Freundlich aber bestimmt kontrollierten die Beamten und wiesen eindringlich darauf hin, dass dort betreten verboten ist. Während mein Kollegen Werner Betz und seine Reisegruppe unlängst abgereist waren, suchte ich das Gespräch mit der Polizei. Zufällig seien sie nicht hier vorbei gekommen, versicherten sie mir. Täglich würde eine Streife dort vorbei fahren und am Wochenende und in den Schulferien sogar mehrfach.

Das Spukhaus sei ein gern genutztes Ausflugsziel für partyfreudige Teenager, so meinten sie. Was es ja eigentlich seit Jahren ist. Es gilt also das Haus gezielter vor Vermüllung und Vandalismus zu schützen, so die Polizei. Einer der Gründe sei der Umstand, dass das Haus unter Denkmalschutz steht. Egal in welch einem traurigem Zustand es auch ist.

Dass die “Partygäste” teilweise ohne Rücksicht auf Verluste hier feiern, sah ich auch auf dem Dachboden. Irgendwer hatte sich diesen einst ausgesucht um dort zu grillen. Nicht aber mit einem Grill, sondern die Grillkohle für Wurst & Co. wurde direkt auf den Holzboden gelegt und angezündet. Ergebnis: Ein Brandloch im Dachboden.

Nach Angaben der Polizeibeamten müssen sie in den Sommermonaten so gut wie jeden Tag jugendliche Eindringlinge von dort verjagen. Bei der Baufälligkeit des Gemäuers ist es auch zu deren eigenem Schutz.

Lost Party Place

Die “Spukvilla Oppenheim” ist nicht nur als Geisterort bekannt, sondern auch in der Gemeinde der “Lost Places”-Fans. Also jene Menschen, die gerne verlassene, einsame oder auch unheimliche Orte besuchen und vor allem fotografieren. Ein Trend, der seit Jahren anhält. In entsprechenden Foren im Internet wird bei diesen Fans auch “Haus Fühlingen” im er wieder genannt.

Mit ihren Kameras machen diese “Lost Places”-Freunde ja eigentlich nichts kaputt. Anders sieht es bei betrunkenen Jugendlichen aus, die laut Polizei eben das Problem dort sind. Nicht alle sitzen hier einfach herum und trinken ihre Biere, was sie eigentlich auch nicht dürften. Bei meinem Besuch waren ebenfalls zwei junge Leute dort auf dem Gelände.

Obwohl sie nur friedlich am Eingang herum saßen, sprach ich sie draußen einmal an, nachdem die Polizei sie kontrollierte.

Das junge Pärchen (beide knapp über 20) hatte leider keine Neuigkeiten über irgendwelche paranormalen Ereignisse zu erzählen. Wohl aber, dass eine ihrer Bekannten Stein und Bein schwört, dass sie im Spukhaus einmal eine Art Geist gesehen zu haben. Sie selber hatten von diesen Geschichten nur gehört, kommen jedoch öfter mit dem Bus hierher, um sich mit Freuden zu treffen. Es sei ein Treffpunkt und eigentlich gehen sie auch immer in das Haus hinein. Party würden sie hier dann und wann hier ebenfalls feiern.

Selbstverständlich nehmen sie dann aber immer ihren Müll wieder mit – und beschädigen auch nichts, wie sie mir versicherten …

Der oben auf dem Foto zu sehende Durchbruch unter der ehemaligen Eingangstreppe sei erst ganz neu vergittert worden. Zuvor habe man dadurch in die Gruselvilla gekonnt, so die beiden Besucher. Sie wussten auch, dass die Polizei hier immer mal wieder vorbei fährt. Ohne das Gelände und Haus zu betreten, sieht die Polizei von der Straße aus natürlich nicht jeden Menschen. Dafür ist es zu bewachsen und verwinkelt. Durch Wände kann auch die Kölner Polizei nicht sehen. Jemanden hinter dem Haus sieht man so erst recht nicht.

So hätten sie noch nie Ärger mit der Polizei gehabt, erzählten die Zwei weiter. Und genau das zeigte sich auch, als ich mich dort aufgehalten habe.

Rechts durch eine Lücke im Zaun stibitzte sich ein zweites Paar auf das Grundstück, und lief einen augenscheinlich viel benutzten Trampelpfad zum Haus. Diese beiden waren älter und offensichtlich sogenannte Gothic-Fans, da sie vollständig in entsprechender schwarzer, langer Kleidung kamen. Bei fast 40 Grad Hitze an diesem 30. Juli übrigens. Früher sagte man auch eher abwertend “Gruftis” dazu.

Diese beiden liefen am Haus vorbei auf die Rückseite und damit aus den Augen. Als danach die Polizei kam, schauten sie sich nach ihrer Kontrolle auch etwas auf dem Gelände um. Es hätten ja neben dem jungen Pärchen noch weitere Personen dort sein können. Und obwohl die Beamten zu dritt (oder sogar zu viert) waren, trafen sie das Gothic-Pärchen nicht an.

So bleibt fast alles beim Alten am Kölner Spukhaus “Haus Fühlingen”. Es löst sich immer rasanter in seine Bestandteile auf, Jugendlich feiern dort zum Teil Partys, die Eigentümer planen und planen angeblich immer noch und die Polizei darf beim Vorbeifahren einen Blick hinüber werfen …

YooTube-Videos zum Thema “Haus Fühlingen”

YouTube-Video vom 9. November 2013 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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YouTube-Video vom 10. Dezember 2013 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Spukhaus “Haus Fühlingen” in Köln: Investorten planen noch ab 2014 den Umbau in eine Luxus-Immobilie

Die "Geister-Villa" Haus Fühlingen in Köln steht vor dem Umbau (Bild: Ch. Wellmann)
Die “Geister-Villa” Haus Fühlingen in Köln steht vor dem Umbau (Bild: Ch. Wellmann)

Über viele alte Gemäuer erzählen sich die Menschen unheimliche Geschichten von Geistern, Spuk und rätselhaften Phänomenen. So auch über das Geisterhaus “Villa Oppenheim” bei Fühlingen (Köln Chorweiler.), in dem es nicht nur seit Jahren spuken soll, sondern in dem nun auch 35 Luxus-Wohnungen für die gehobene Preisklasse entstehen sollen. Angeblich seien die ersten Wohnungen bereits verkauft …

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Auf meinem Blog habe ich bereits über die Spukvilla “Haus Fühlingen” hin und wieder berichtet (hier & hier). Zumal auch deshalb, da ich mit einigen Kollegen und einem Fernsehteam selber vor Ort war um “Geister zu jagen”. Dazu findet Ihr hier ein Video auf meinem YouTube-Kanal zum Thema und inzwischen gibt es auch das eBook “Erkundung des Hauses Fühlingen” von dem Geisterjäger Christian Wellmann (Video-Interview).

Nun berichtete Koeln.de am 22./28. Juli 2014, dass die Investoren von “Dolphin Capital Investment” bereits der Herbst 2014 für den Baubeginn der Umbauarbeiten ins Auge gefasst hätten. André Klein, Sprecher der Investoren, erklärte, das der Bauantrag kurzfristig “nach Abstimmung mit allen Behörden” eingereicht werden würde. Derzeit liegt das Gelände um die Reste des Anwesens an der Neusser Straße jedoch noch brach.

Es sollen sogar bereits einige Wohnungen verkauft worden sein, deren Preise bis zu 580.000 Euro betragen. Durch den Totalumbau mit 35 Wohnungen von 45 bis 165 Quadratmetern Größe wird nicht mehr viel von dem Spukhaus über bleiben, wie es auch die Planungen zeigen (Bild hier). “Die alten Gespenstergeschichten – sie sollen dann in Vergessenheit geraten”, so Koeln.de. In der Tat ist es ein “Pilgerort” für junge Party-Fans und auch Geisterjäger, obwohl das Anwesen unter Denkmalschutz steht und der Zutritt verboten ist.

Schon der “Kölner Stadtanzeiger” berichtete schon am 18. Juli 2014:

Immer wieder dringen Unbekannte in die Ruine ein. In verschiedenen Internetforen wird das alte Gemäuer als Spukhaus beschrieben, es zieht Menschen an, die hoffen, sich hier richtig gruseln zu können – obwohl der Zutritt offiziell verboten ist.” (hier – PDF bei “Dolphin Capital”)

Als meine Kollegen und ich mit einem TV-Team dort waren, hatten wir aber offizielle Genehmigungen usw. – wovon wir auch die Polizei überzeugen mussten, wie Ihr am Ende dieses Videos von vor Ort seht.

Ob tatsächlich die “Grusel-Geschichten” um das Haus Fühlingen durch einen geplanten Totalumbau verschwinden, sei aber einmal dahingestellt …

Ich danke Euch – Euer
Fischinger-Online
(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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