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2. Tagung der GEgP (Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene) am 25. Juni 2016 in Erfurt: Infos, Referenten und Programm

Am 25. Juni 2016 findet in Erfurt der 2. Kongress der GEgP statt (Bild: Ch. Wellmann / L. A. Fischinger)
Am 25. Juni 2016 findet in Erfurt der 2. Kongress der GEgP statt (Bild: Ch. Wellmann / L. A. Fischinger)

Im Sommer 2015 fand in Erfurt die erste Tagung der GEgP, der “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene”, statt. Auch in diesem Jahr wird es einen Kongress der GEgP in Erfurt rund um die Themen Paranormale Phänomene (PSI-Phänomene), UFO-Forschung, Spuk- und Geister-Erscheinungen und die Welt des Unerklärlichen geben. Das Programm der Tagung, zahlreiche weitere Informationen rund um diese sowie detaillierte Hintergrundinformationen findet Ihr hier nun online. Zusammengefasst hat sie der Mystery-Jäger Alexander Knörr, der neben dem Parapsychogen Christian Wellmann Mitorganisator des 2. Kongresses der GEgP ist.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Alexander Knörr

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wer mich kennt weiß, dass ich schon immer meine Finger irgendwie bei der Organisation von grenzwissenschaftlichen Fachtagungen im Spiel hatte. Früher hatte ich ja auch beruflich mit der Organisation von Events zu tun und da war es schon immer von Vorteil meine Erfahrungen auch in der Organisation von derlei Tagungen mit einzubringen.

Von der reinen UFO-Tagung und Jubiläumskongressen mit internationalen Referenten bis hin zu kleineren oder größeren Vortragsevents habe ich schon viele Events ins Leben gerufen oder unterstützt.

Da liegt es als Mitglied dieses Netzwerkes nahe, dass ich auch die Tagungen der interdisziplinär agierenden GEgP (“Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene“) mit organisiere.

In diesem Jahr veranstaltet die GEgP schon das zweite Mal ihre Tagung im wunderschönen Erfurter Steigerwald. Mit dem Gasthof Schloss Hubertus in der Arnstädter Chaussee 9, 99096 Erfurt wurde eine andere Location als im letzten Jahr gewählt, die über einen ausgewiesenen Tagungsbereich und entsprechende Erfahrung bei solchen Veranstaltungen verfügt. So wird die Fischer Gastronomie den ganzen Tag die Veranstaltung unterstützen und sämtliche Tagungsgetränke wie Kaffee und alkoholfreie Getränke sind im Tagungspreis beinhaltet.

Aber was ist denn eigentlich die GEgP und was ist ihr Anliegen?

Nun, die GEgP ist kein Verein, wie es in den Grenzwissenschaften so üblich ist, sondern ein Netzwerk an grenzwissenschaftlichen Forschern, die unabhängig und ohne große vereinspolitische Hürden wirklich an ihren Themengebieten aktiv forschen und sich untereinander unterstützen und austauschen. Dabei steht der rege Austausch untereinander und interdisziplinär im Vordergrund. Denn immer wieder legen die Fakten eines grenzwissenschaftlichen Ereignisses oder Erlebnisses es nahe, dass viele verschiedene Forschungsdisziplinen ihren Anteil daran haben und durch ein Miteinander dem Phänomen vielleicht erfolgreicher auf den Grund gegangen werden kann. Beispielsweise gibt es UFO-Sichtungsfälle, deren Charakteristik auch psychologische oder parapsychologische Aspekte und physikalische Wechselwirkungen mit einbeziehen. Oder es wird an Spukorten auch immer wieder von Vorkommnissen berichtet, die auch geomantische und physikalische Beeinflussungen nahe legen. Hier müssen die Forscher aus verschiedenen Disziplinen enger zusammenarbeiten und auch Vor-Ort-Recherchen zusammen durchführen. Dies ist jedoch nur ohne die vereinspolitischen Scheuklappen möglich. Und dies versucht die GEgP mit ihrem Netzwerk und ihren Untersuchungen zu arrangieren. Der Parapsychologe Christian Wellmann ist Gründer der GEgP und hat bereits entsprechende Erfahrungen mit derlei interdisziplinären Untersuchungen sammeln können.

VIDEO: Gibt es parapsychologische Phänomene, Leben nach dem Tod und Geister? Interview mit Christian Wellmann von der GEgP
VIDEO: Gibt es parapsychologische Phänomene, Leben nach dem Tod und Geister? Interview mit Christian Wellmann von der GEgP (Bild: L. A. Fischinger)

Und aus diesem Grund sind die Tagungen der GEgP eben auch querbeet durch die Grenzwissenschaften ausgelegt. Es gibt Schwerpunkte, wie beispielsweise in diesem Jahr die Parapsychologie und die UFO-Forschung, aber trotzdem sind verschiedenste Themen dort willkommen.

Wie gesagt, ist einer der Schwerpunkte in diesem Jahr die Parapsychologie! Wer könnte dann als Referent besser geeignet sein, als Dr. Walter von Lucadou, der an der Universität Freiburg den parapsychologischen Lehrstuhl von Hans Bender übernahm, und in Freiburg die parapsychologische Beratungsstelle gründete und leitet. Von Lucadou war schon jeher Verfechter eines eigenständigen und unorthodoxen Ansatzes zur Erklärung parapsychologischer Phänomene, der eben psychologische wie physikalische Erklärungsmuster vereint. Genau die Herangehensweise, für die auch die GEgP steht. Von Lucadou gibt den Teilnehmern einen Einblick in den aktuellen Stand der parapsychologischen Forschung.

Auch die anderen Referenten stehen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und arbeiten auch schon bei Recherchen eng miteinander.

Beispielsweise Gerhard Gröschel, der bekannt dafür ist, dass er mit Hilfe seines von ihm entwickelten Magnetfeldsensors, gekoppelt mit einer Reihe ausgeklügelter Kamerasysteme auf der Jagd nach unerklärlichen Himmelsphänomenen ist. Gröschel hat eine seiner Überwachungsstationen seit mehr als einem Jahr an dem UFO-Hotspot Hessdahlen stehen und gibt uns auf der Tagung einen exklusiven Einblick in seine Vor-Ort-Untersuchungen und die bisherigen Ergebnisse.

Der Letteraner Mystery-Forscher Lars A. Fischinger verschafft den Teilnehmern in seinem Vortrag einen Einblick in die seltsamsten Mysterien der Grenzwissenschaft und regt auch hier eine gemeinschaftliche interdisziplinäre Herangehensweise bei der Erforschung dieser Phänomene an.

ARTIKEL: Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)

Der Initiator der GEgP, Christian Wellmann, ist bekanntlich selbst in der parapsychologischen Forschung tätig und gibt gleich zwei Vorträge in Erfurt zum Besten. Als erstes widmet er sich in seinem Vortrag “Parapsychologie meets Hollywood” der immer wieder auftretenden Vermengung von realen Phänomenen und den dahinter stehenden Geschichten mit der Fiktion, die in Hollywoodfilmen daraus entsteht. Dabei werden wir teilweise bekannte, aber noch vielmehr bisher unbekannte Verbindungen gezeigt bekommen. In seinem zweiten Vortrag behandelt er den Exorzismus der Anneliese Michel und zeigt ungeschönt, was damals diesem jungen Mädchen widerfahren ist. Seine Ausführungen begleiten originale Tondokumente, die erschreckend sind! Aus diesem Grund ist dieser Teil der Tagung auch nur für ein Publikum ab 18 Jahren zugänglich!

Zu guter Letzt referiere ich selbst in meinem Beitrag “Die Wahrheit über Deutschlands UFO-Akten” über diese und meine Recherchen rund um dieses Thema, und stelle überdies noch meine spektakulärsten und besten UFO-Sichtungsfälle aus 26 Jahren aktiver Forschung vor.

Insgesamt erwartet die Teilnehmer ein höchst attraktives und informatives Programm mit komplett neuen Sichtweisen und bisher unveröffentlichtem Material!

Grenzwissenschaftlicher Kongress der GEgP 2016 in Erfurt: Flyer zum Download [hier] (Bild: Ch. Wellmann)
Grenzwissenschaftlicher Kongress der GEgP 2016 in Erfurt: Flyer zum Download [hier] (Bild: Ch. Wellmann)

Veranstaltungsort der GEgP-Tagung

Vorläufiges Programm

  • 09:00 Uhr Begrüßung
  • 09:05 Uhr Christian Wellmann und Alexander Knörr – wer sind wir und was
    wollen wir (Vorstellung der GEgP, unserer Projekte und was wir bezwecken)
  • 09:30 Uhr Gerhard Gröschel – UFO-Forschung in Hessdalen
  • 10:30 Uhr Pause
  • 10:45 Uhr Christian Wellmann – Parapsychologie meets Hollywood
  • 12:00 Uhr Mittagspause
  • 14:00 Uhr Alexander Knörr – Die Wahrheit über Deutschlands UFO-Akten und
    die besten Fälle aus 26 Jahren aktiver UFO-Forschung
  • 14:45 Uhr Pause
  • 15:00 Uhr Christian Wellmann – Besessen! – Der Exorzismus der Anneliese
    Michel – mit exklusivem Tonbandmaterial – ACHTUNG ab 18 Jahren!
  • 16:00 Uhr Pause
  • 16:15 Uhr Dr. Walter von Lucadou – Der Stand der parapsychologischen
    Forschung
  • 17:15 Uhr Diskussion mit Walter von Lucadou und Christian Wellmann
  • 17:45 Uhr Pause
  • 18:00 Uhr Lars A. Fischinger – Bizarr! Die seltsamsten Mysterien der
    Grenzwissenschaft
  • 18:45 Uhr Verabschiedung und Ende der Veranstaltung

Hotelliste

Aufruf von Lars A. Fischinger auf YouTube: Habt Ihr bereits paranormale Erfahrungen gemacht? (Bild: S. & L. A. Fischinger)
Aufruf von Lars A. Fischinger auf YouTube: Habt Ihr bereits paranormale Erfahrungen gemacht? (Bild: S. & L. A. Fischinger)

Diese Liste stellt nur eine Empfehlung dar. Wir übernehmen keine Garantie für eine Verfügbarkeit bei Buchung.

Victors Residenz Hotel Erfurt

Häßlerstraße 17

99096 Erfurt

0361/65330

www.victors.de

Pension Wegerich

Windthorststraße 29

Auch in der ehemaligen DDR gab es Mystery-Interessierte und Paranormale Phänomene. (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)
Okkulte DDR: In Ostdeutschland gab es einen „grenzwissenschaftlichen Untergrund“. Ein Forschungsprojekt zum Thema Paranormales in der DDR soll diesen jetzt aufarbeiten (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)

99096 Erfurt

0361/3457558

www.pension-wegerich.de

Carat Hotel

Hans-Grundig-Straße 40

99099 Erfurt

0361/34300

www.hotel-carat-erfurt.de/

Hotel Zumnorde am Anger

Weitergasse 26

99084 Erfurt

Videos aus der Welt des Paranormalen und Phantastischen (Bild: L.A. Fischinger / YouTube)
Videos aus der Welt des Paranormalen und Phantastischen auf dem YouTube-Kanal von Fischinger-Online (Bild: L.A. Fischinger / YouTube)

0361/56800
www.hotel-zumnorde.de/Hotel-Erfurt

Hotel Zum Bismarckturm

Am Tannenwäldchen 28

99096 Erfurt

0361/3405740

www.bismarckturm-erfurt.de

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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1. Tagung der “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” (GEgP) am 6. Juni 2015 in Erfurt: Vortragsprogramm & Hotelliste

Am 6. Juni 2015: Grenzwissenschaftliche Tagung in Erfurt (Bild: L.A. Fischinger / Ch. Wellmann)
Am 6. Juni 2015: Grenzwissenschaftliche Tagung in Erfurt (Bild: L.A. Fischinger / Ch. Wellmann)

Am 6. Juni 2015 veranstaltete die “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” (GEgP) ihre erste Tagung mit Vorträgen und Diskussionen rund um die Phänomene und Rätsel der Welt. Die Themen reichen dabei von paranormalen Erscheinungen und Spuk, über UFO-Forschung und Prä-Astronautik bis archäologische Mysterien und geheimnisvolle Orte. Das Vortragsprogramm und eine Liste von Hotels und Unterkünften in Erfurt sind nun hier online.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im Sommer 2015 ist es soweit: Die erste Grenzwissenschaftliche Tagung der interdisziplinären und offenen Forschungsgesellschaft GEgP findet am 6. Juni 2015  im Waldcasino in Erfurt statt. Eintritt: 39,00 Euro

Veranstaltungsort

Waldkasino
Waldkasino 2
99096 Erfurt

Tel. 0361/345 66 77
Fax. 0361/345 65 52

eMail: waldkasino@aol.com

Anmeldungen und weitere Infos bei Alexander Knörr:
alexander.knoerr@web.de

Update 18. April 2015: Auf meinem YouTube-Kanal habe ich ein Video zur Veranstaltung online gestellt:

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Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Tagungsprogramm

(Änderungen im Programmablauf sind möglich!)

  • 09:00 Uhr Begrüßung
  • 09:05 Uhr Lars A. Fischinger: Auf der Jagd nach den Nephilim
  • 09:50 Uhr Alexander Knörr: Wie vom Blitz getroffen! – Das weltweite Rätsel der Versteinerungen

10:35 Uhr Kaffeepause

  • 11:00 Uhr Angelika Jubelt: Zwergen-Märchen – Erinnerungen an Außerirdische?

11:45 Uhr Mittagspause

  • 13:00 Uhr Christian Wellmann: Spukphänomene in Deutschland – Einblicke in die Arbeit eines Parapsychologen

14:30 Uhr Kaffeepause

  • 14:45 Uhr Gerhard Gröschel: Technische UFO-Forschung in Hessdalen

15:45 Uhr Kaffeepause

  • 16:00 Uhr Werner Betz: Neues zu Kräften aus dem Nichts – Geheimnisvolle Orte und rätselhafte Energien
  • 16:45 Uhr Alexander Knörr: Geschichte und Grabkulte der Koguryu Dynastie und ihre
    Spuren im heutigen China und Korea

17:30 Uhr Kaffeepause

  • 17:45 Uhr Podiumsdiskussion mit den Referenten

Hotels und Unterkünfte in Erfurt

Hotel am Bismarckturm (Hotel der Referenten und in unmittelbarer Nähe des Tagungsortes)
Am Tannenwäldchen 28
99096 Erfurt
Tel: 0361/3405740
Email: info@bismarckturm-erfurt.de

Hotel Victors Residenz (4 Sterne)
Häßlerstraße 17
99096 Erfurt
Tel: 0361/65330
Email: info.erfurt@victors.de

Pension Wegerich (4 Sterne)
Windthorststraße 29
99096 Erfurt
Tel: 0361/3457558
Email: info@pension-wegerich.de

Hotel Carat (4 Sterne)
Hans-Grundig-Straße 40
99099 Erfurt
Tel: 0361/34300
Email: info@hotel-carat-erfurt.de

Gasthof Schloss Hubertus (2 Sterne)
Arnstädter Chaussee 9
99096 Erfurt
Tel: 0361/3735252
Email: service@gasthof-schloss-hubertus.de

wir sehen uns in Erfurt (und zuvor in Bremen und Sindelfingen),

Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)


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3. Kongress der “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” im Mai in Berlin: Infos & Programm

Der 3. grenzwissenschaftliche Kongress der GEgP findet am 6. Mai 2017 in Berlin statt - Hier das Programm und alle Infos dazu (Bild: Ch. Wellmann / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der 3. grenzwissenschaftliche Kongress der GEgP findet am 6. Mai 2017 in Berlin statt – Hier das Programm und alle Infos dazu (Bild: Ch. Wellmann / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Die “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” (GEgP) veranstaltet auch 2017 einen Kongress zur Grenzwissenschaft. Inzwischen ist es die dritte Tagung zu den Rätseln der Welt, die diesmal am 6. Mai im wunderschönen Berlin stattfinden wird. Auch ich als Jäger des Phantastischen werde wieder dabei sein – mit exklusiven Neuigkeiten aus der Prä-Astronautik. Welche Mystery-Forscher sonst noch teilnehmen, welche Vortragsthemen die Kollegen geplant haben und alle weiteren Informationen zu diesem Kongress auf den Spuren des Phantastischen findet Ihr ab sofort hier online.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zum 3. Mal lädt die “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” (GEgP) zu einem Kongress. Nach zwei Tagungen 2015 und 2016 in Erfurt, ist diesmal Berlin am 6. Mai der Veranstaltungsort.

Unsere geistige Welt und ihre grenzwissenschaftlichen Phänomene

Die GEgP, ins Leben gerufen von dem Kollegen und Para-Forscher Christian Wellmann (s. a. Interview HIER), schreibt zu der Tagung:

“Noch immer sind viele Thematiken der Grenzwissenschaften wie z.B. UFOs oder Pyramiden, welche auf allen Kontinenten unserer Welt zu finden sind, mystische, archäologische Artefakte, Kornkreise, Spukphänomene und unendlich viele mehr, nur im Ansatz erklärt und erforscht. Bis heute werden sie von der Schulwissenschaft verleugnet und von der Politik als Verschwörungstheorien abgetan. Was letztendlich hinter den Phänomenen unserer Welt steckt, lässt sich bis zum heutigen Tage noch nicht vollständig erklären.

Aber es gibt engagierte Grenzwissenschaftler und Forscher, die sich mit diesen Thematiken befassen. Es gibt eben jene, die dieses Gebiet mit außerirdischen Aktivitäten und längst vergangenen, untergegangenen Kulturen in Verbindung bringen und es gibt andere, die diese Mysterien aus wissenschaftlicher Sicht
zu erklären versuchen. Auch in diesem Jahr haben wir solche Grenzwissenschaftler und Forscher eingeladen, um gemeinsam mit Ihnen auf eine phantastische Reise in unbekannte, phänomenale Welten zu gehen und Ihnen eine kleinen Einblick in diese Thematiken der Grenzwissenschaften zu gewähren.

Gehen Sie mit uns auf dieses phantastische Abenteuer und erleben Sie einen Spannenden, aufregenden Tag.

Veranstaltungsort der GEgP-Tagung

Anmeldung bei:

Termin, Zeiten und Preis

  • 6. Mai 2017
  • Einlass: 09.30 Uhr
  • Beginn: 10.00 Uhr
  • Ende: ca. 19.10 Uhr
  • Teilnahmegebühr: 75,00 Euro

Frühbucherrabatt: Wer sich bis zum 10. März anmeldet, zahlt nur 69,00 Euro!


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Programm (geändert 13. 2.)

  • 10.00 Uhr Begrüßung und Infos zum Tageslauf
  • 10.10 Uhr Hartwig Hausdorf: “Götterkriege” – Eingriffe in die Kriege der Menschheit von der Urzeit bis heute1
  • 11.40 Uhr Pause
  • 12,00 Uhr Thomas Ritter: Das Geheimnis der bosnischen Riesenpyramiden
  • 13.30 Uhr Mittagspause / Für Interessierte bieten wir eine traditionell chinesische Teezeremonie an, bei der sie köstliche Tee´s probieren können!
  • 14.30 Uhr Alexander Knörr: Das Rätsel der vergessenen Terrakottaarmeen Chinas
  • 15.00 Uhr Christian Wellmann: Phantastische Phänomene – Rätselhafte Mysterien – Unglaubliche Geschichten aus der Grenzwissenschaft
  • 16.00 Uhr Pause
  • 16.15 Uhr Oliver Gerschitz: “UFO -Abstürze” – Das ultimative Trauma (fällt aus!)
  • Neu im Programm: 16.15 Uhr Peter Hattwig: “Levitation leicht gemacht”
  • 17.45 Uhr Alexander Knörr: Aus dem Leben eines UFO -Forschers und die besten Fälle aus 26 Jahren Feldforschung
  • 18.30 Uhr Lars A. Fischinger: “Objekt M” – Neuigkeiten zum abgestürzten UFO in Tallinn / Estland (s. a. HIER)
  • 19.15 Uhr Schlussworte und Ende der Veranstaltung

Mein Vortragsthema, das “Objekt M”, das Ihr sicher von meiner Crowdfunding-Kampagne her kennt (oder kennen solltet), wird interessante Neuigkeiten zu diesem “Ding” beinhalten. Zum Beispiel stelle ich Euch Materialuntersuchungen dieses unbekannten Objektes im Erdreich von Estland vor, die damals von den Sowjetischen Wissenschaftlern durchgeführt wurden …

Bleibt als neugierig …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

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ZDF-Interview mit Lars A. Fischinger in “Hallo Deutschland”: Die Spuk-Villa Haus Fühlingen, Vandalen und die Pressefreiheit

Lars A. Fischinger im Interview 2013 im Haus Fühlingen in Köln (Bilder: S. Fischinger)
Lars A. Fischinger im ZDF-Interview 2013 im Haus Fühlingen in Köln (Bilder: S. Fischinger)

Vor einigen Wochen fuhr ich mit einigen Kollegen und einem TV-Team des ZDF zu der “Spuk-Villa” Haus Fühlingen in Köln. Seit vielen Jahren wird von diesem alten Gebäude berichtet, dass es darin nicht mit rechten Dingen zugehen soll. Immer wieder wollen Menschen in diesem Gebäude oder in seiner Nähe paranormale Erfahrungen wie Spuk-Phänomene erlebt haben. Unsere Gruppe und das Fernsehteam um den Paraforscher Christian Wellmann bekamen jedoch als erstes Team von den Eigentümern die Genehmigung innerhalb des Hauses zu drehen. Auch und vor allem mit dem ZDF – was die Besitzer allerdings im Nachhinein durchaus bereuten …

 

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Posting vom 9. Dezember 2013 / Update: 2. November 2016


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Auch in Deutschland gibt es Orte, Plätze und “Spuk-Häuser”, wo es nicht mit rechten Dingen zugehen soll. So auch im Haus Fühlingen bzw. “Villa Oppenheim” in Köln Chorweiler.

Spuk in Köln?

Dort werden seit vielen Jahren paranormale Phänomene wie eben Geister beobachtet und Medien (= sensitive Menschen, nicht die Presse) berichten immer wieder davon, dass sie dort die Anwesenheit von “fremden Seelen” fühlen, wahrnehmen oder spüren. Ich selber, dies vorweg, habe an diesem Spukort nichts ungewöhnliches erlebt oder erfahren. Und obwohl der Bericht des ZDF online nicht mehr zu finden ist, ist der Background dieser Dreharbeiten und Interviews interessant …

Anfang November 2013 fuhren ein Team und ich mit einem TV-Kamerateam aus Kassel nach Köln zum Haus Fühlingen. Einen ersten kleinen Beitrag der Dreharbeiten strahlte das ZDF in der Sendung “Hallo Deutschland” am 4. Dezember 2013 aus, den Ihr hier in der Mediathek des ZDF sehen könnt konntet. Mit dabei war bei diesem TV-Dreh diesmal auch meine in Köln lebende Schwester, die eigentlich kein “aktiver Teil” der Grenzwissenschaft ist.

Die "Geister-Villa" Haus Fühlingen in Köln (Bild & Bearbeitung: Ch. Wellmann)
Die “Geister-Villa” Haus Fühlingen in Köln (Bild & Bearbeitung: Ch. Wellmann)

Die im ZDF-Beitrag erwähnten Messergebisse von dem Kollegen Werner Betz wurden ebenso verschiedentlich. Wobei Betz jedoch zusammen mit Sonja Ampssler schon 2014 das Buch “Kräfte aus dem Nichts?” zu diesen und weiteren Messungen veröffentlichte.

Bei der Gelegenheit habe ich ein kurzes Interview mit Werner Betz vor Ort in Köln am Rande der Filmarbeiten über seine Versuche geführt, das auf meinem Video-Kanal bei YouTube erscheinen wird. erschienen. Nach dem Besuch unserer Gruppe der GEgP am Haus Fühlingen habe ich auch mit Wellmann rund um Themen aus der Parapsychologie und der Frage eines Leben nach dem Tod ein Interview geführt. Dieses ist ebenso online und beide Videos finde Ihr am Ende eingefügt.

Eigentümer und Vandalen

Das Haus Fühlingen verfällt jeden Tag mehr. Durch den Zahn der Zeit und Natur und auch durch Vandalismus.

L. A. Fischinger und Schwester bei Dreharbeiten 2013 am Haus Fühlingen in Köln (Bild: W. Betz)
L. A. Fischinger und Schwester bei Dreharbeiten 2013 am Haus Fühlingen in Köln (Bild: W. Betz)

Die Eigentümer selber erhofften sich von den Dreharbeiten (die einen ganzen Tag im Dauerregen und Kälte gingen), dass wir um Christian Wellmann klipp und klar sagen, dass dies nur ein altes Haus ohne irgendwelche “seltsamen Dinge” ist. Sehr wahrscheinlich vor allem auch deshalb, um Schaulustige und Neugierigere fernzuhalten und so auch dem Vandalismus Einhalt zu gebieten. Beispielsweise ist auch in den Jahren nach diesen Dreharbeiten Ende 2013 von uns am Haus in Köln immer wieder zu sehen gewesen, dass die Umzäunung des Gebäudes von Vandalen umgeworfen wurde.

Auch ein stabiler Bauzaun hielt und hält keine ungebetenen Gäste ab. Mein Schwester in Köln konnte ebenfalls immer wieder beobachten, dass am Haus Fühlingen häufig Menschen und Autos zu sehen sind. Augenscheinlich auch für Partys. So ist es überaus verständlich, dass die Eigentümer, die selber nicht vor Ort ansässig sind, ihre Immobilie vor weiten Schäden schützen wollen. Auch in Hinblick auf eine weitere Nutzung und Renovierung der Anlagen, die immer wieder im Gespräch ist. Etwa für Luxuswohnungen, was sich jedoch weiter hinzieht.

Pressefreiheit und Bedenken

Letztlich war es durch die Dreharbeiten eben nicht der Fall, das in dem bei “Hallo Deutschland” auf ZDF gesendeten Bericht das Haus Fühlingen als vollkommen “normale Ruine” erklärt wurde.

Chr. Wellmann (re.) an einem "Spukort" 2013 in Bad Pyrmont (Bild: M. L. Sievers)
Organisator Christian Wellmann (re.) an einem “Spukort” 2013 in Bad Pyrmont (Bild: M. L. Sievers)

Die Gründe waren beispielsweise das uns begleitende Medium, die – zumindest nach ihren Aussagen – paranormale Empfindungen oder Eingebungen hatte. Ebenso die physikalischen Messungen von Werner Betz, zu dessen Arbeiten in diesem Bereich ich später (August 2015) dieses Video-Interview zum Thema mit ihm und Sonja Ampssler auf YouTube stellte.

So versuchte die Eigentümergemeinschaft nach unserem Dreh am 6. November 2013 juristisch die Ausstrahlung des Berichtes im ZDF zu verhindern. Sicherlich auch deshalb, um weitere “Geisterjäger” von dem Gebäude fernzuhalten. Unsere Gruppe um Christian Wellmann, der praktisch den gesamten Tag alleine vor der Kamera stand und auch die Organisation realisierte, hatte sich natürlich nichts vorzuwerfen. Wir besaßen Genehmigungen und Schlüssel.

Als bei dem Dreh beispielsweise die Polizei kam, um nachzusehen, was hier vor sich geht, konnte Wellmann die erforderlichen Papiere vorlegen.

Also sollten sich die Eigentümer mit dem ZDF und dem Fernsehteam auseinander setzten, wenn sie unbedingt eine Ausstrahlung verhindern wollten. Mit Blick auf die Pressefreiheit ließ das TV-Team sich jedoch davon aber nicht beirren.

Und sicherlich saß auch das ZDF selber am viel zitierten “längeren Hebel”. Natürlich war auch klar, dass wir nichts weiter taten, als wahrheitsgetreu über das Haus Fühlingen und seine Geschichten(en) zu berichten. Und doch muss man auch die andere Seite verstehen, also die Besitzer. Deren scheinbare Befürchtung, dass der Fernsehbericht noch mehr unerlaubte Gäste und Vandalen anlocken könnte, war durchaus berechtigt …

Die Videos zum Thema:

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Lars A. Fischinger

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Horrorfilm-Klassiker “Der Exorzist” kommt als TV-Serie: Doch der Vatikan verweigerte beratene Unterstützung – scheinbar aus gutem Grund!

Der Film-Klassiker "Der Exorzist" kommt als TV-Serie - Doch der Vatikan verweigerte beratene Unterstützung (Bild: FOX / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
Der Film-Klassiker “Der Exorzist” kommt als TV-Serie – Doch der Vatikan verweigerte beratene Unterstützung (Bild: FOX / L. A. Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

Bereits 1973 kam der Horrorfilm “Der Exorzist” nach dem gleichnamigen Roman William Peter Blatty in die Kinos der USA und löste damit eine weltweite Diskussion aus. Blatty, der auch das Drehbuch zu diesem Filmklassiker schrieb, und der Regisseur William Friedkin erzählen darin die unheimliche Geschichte einer Teufelsaustreibung an einem 12 Jahre jungen Mädchen. Nach einigen Fortsetzungen des Filmes soll nun auch eine TV-Serie folgen. Für die Fernsehserie “The Exorcist” von Rupert Wyatt und “20th Century Fox” berühmte sich die Produzenten im Zuge ihrer Arbeit auch um Unterstützung aus dem Vatikan. Doch die katholische Kirche weigerte sich beharrlich den Machen von “The Exorcist” Informationen über Praktiken und Vorgänge bei echten “Teufelsaustreibungen” zu geben. Warum, da die Existenz und Ausbildung von Exorzisten auch heute noch von Vatikan nicht geleugnet wird?


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

1973 war ein “Schockjahr” in den USA, als im Dezember “Der Exorzist” in den Lichtspielhäusern anlief. Noch nie hatten Kinobesucher einen derartigen Film gesehen. Dazu kam der Umstand, dass dieser Film wie ein Paukenschlag die Öffentlichkeit damit konfrontierte, dass (unter anderem!) die katholische Kirche nicht nur an einen Teufel glaubt, sondern tatsächlich auch Exorzisten im Dienste des Vatikan stehen.

“Der Exorzist” und der Exorzist

Der Film ist heute einer der wenigen echten Klassiker des Horrorfilms. Die “National Film Registry” der weltberühmten Kongressbibliothek der USA nahm “Der Exorzist” 2010 sogar in die besonders erhaltenswerten  Filme der USA auf. Fraglos eine Art Auszeichnung für einen damals fast 40 Jahre alten Horrorfilm aus Hollywood. Ebenso erhielt der Film zwei Oscars, vier Golden Globes und zahlreiche weitere weitere Preise und Auszeichnungen. Und Mitte der 1970er Jahre entfachte der Kassenschlager hitzige Diskussionen über Gott, den Teufel, Dämonen, die Kirche und dem Thema Exorzismus an sich.

Natürlich wissen Horrorfilm-Fans, dass Hollywood hier nur ein Märchen erzählt, eine pure Phantasiegeschichte. Doch kirchlich anerkannte Exorzisten gibt es tatsächlich. Der Vatikan in Rom bildete sie selber aus, damit sie in aller Welt den Kampf gegen den Teufel und das Böse aufnehmen können. Eine ganze „Armee“ dieser Exorzisten finanziert die Kirche.

In den Reihen dieser Exorzisten ist vor allem der Priester Gabriele Amorth zu nennen, heute der Ehrenvorsitzende der “Internationalen Vereinigung der Exorzisten” (“Associazione internazionale degli esorcisti” AIE). Diese Vereinigung gehört der römisch-katholischen Kirche an und hat ihren Sitz in Rom. Sie ist eine Art “Schule für Teufelsaustreiber” des Vatikan, dessen Vorsitzender bis zum Jahr 2000 Amorth war. Und dieser Chef-Exorzist war in seiner Tätigkeit als Ausbilder im Vatikan nicht untätig, wie er 2010 behauptete. Er selber habe nämlich, so berichtete er es beispielsweise in seinem Buch “Ein Exorzist erzählt“, bisher 70.000 Exorzismen durchgeführt.

Exorzismus in einem Frankfurter Hotel endet mit dem Tod (Grafik: L. A. Fischinger)
Exorzismus in einem Frankfurter Hotel endet mit dem Tod (Grafik: L. A. Fischinger)

Auch wenn Gabriele Amorth selber sagt, dass erst sämtliche Ärzte und Psychologen vor einem eventuellen Exorzismus konsultiert werden müssen, ist er und die Kirche von Besessenen Menschen überzeugt. Damit ist der Vatikan und natürlich der AIE eigentlich die erste Anlaufstelle für all jene, die sich über die genauen Hintergründe und Vorgänge einer solchen Teufelsaustreibung informieren wollen.

So dachten es auch die Produzenten der kommenden TV-Serie “The Exorcist”, die eben auch Realitäten wahrer Exorzisten in ihre Fernsehserie einfließen lassen wollten. Immerhin geht es in der Serie auch um ein besessenes Mädchen, dessen Mutter sich an zwei Geistliche wendet. Filmstart.de schrieb anlässlich der Veröffentlichung des ersten Trailers von “The Exorcist” über den Inhalt zum Beispiel:

Angela (Geena Davis) bemerkt besorgt, dass sich ihre Tochter verändert. Zunächst will sie es nicht wahrhaben, aber die Ereignisse in ihrem Haus lassen sie bald vermuten, dass ihr Kind von einem Dämon besessen ist. Hilfesuchend wendet sie sich an die Priester Marcus Lang (Ben Daniels) und Tomas Ortega (Alfonso Herrera), die den Fall untersuchen und einen Exorzismus in Erwägung ziehen…

Da ist es naheliegend, wenn sich die Produzenten um “handfeste Informationen” über den echten Exorzismus von heute informieren wollten.

Schweigen im Vatikan – aus gutem Grund?

Regisseur Rupert Wyatt wollte in “The Exorcist” nicht einfach den Filmklassiker von 1973 als TV-Serie neu bzw. nacherzählen. Seine Serie soll die Geschichte von Exorzisten erzählen, die mit ihrem Glauben den Teufel und das Bösen in der Welt den Kampf angesagt haben. Dazu wollten die Produzenten und Autoren der Fernsehserie Informationen über die reale Arbeit der realen Exorzisten der Kirchen haben, weshalb sie sich an den Vatikan in Rom wanden. Doch leider weigerte sich die katholische Kirche hier genaue Einblicke in diese Arbeit zu geben, um so die TV-Produktion mit echtem Wissen aus erster Hand zu unterstützen.

Warum aber diese Geheimniskrämerei?

200 Dämonen machen ein Haus in den USA angeblich zu einer wahren Hölle (Bild: public domain)
200 Dämonen machen ein Haus in den USA angeblich zu einer wahren Hölle (Bild: public domain)

Ein Pfarrer der katholischen Kirche aus Chicago stand den Anfragen von Wyatt und den Produzenten von “The Exorcist” jedoch aufgeschlossener gegenüber, als seine Chef-Behörde im Vatikan. Er gab der Crew zu verstehen, dass die Kirche hier nur zum Schutz seiner eigenen Exorzisten handeln würde. Nicht aber, weil die Kirche grundsätzlich nicht helfen möchte. Jene Geistlichen in ihrer Funktion als Exorzisten sollen nach Möglichkeit soweit es geht anonym bleiben und nicht als offizielle Teufelsaustreiber erkannt bzw. bekannt werden. Immer öfter sei es der Fall, so der Priester zum Team von “The Exorcist” weiter, dass natürliche Erkrankungen sogleich als Besessenheit angehen werden und die Familie dennoch unbedingt einen Exorzismus von der Kirche wünsche.

Das Schweigen der Kirche in Rom wahre folglich auch und vor allem die Anonymität ihrer echten Teufelsaustreiber, die sonst möglicherweise von Exorzismus-Anfragen überschüttet würden. Ein Exorzismus ist man nicht schnell vor der heiligen Messe nebenbei zu erledigen. Auch hier gibt es strenge Regeln, Vorschriften und eine kirchliche Hierarchie, bevor ein offizieller Exorzist an sein Werk gehen kann. Auch der kirchliche Chef-Exorzist Gabriele Amorth selber gab beispielsweise 2008 in einem Interview mit dem “Vatikan Magazin” zu bedenken:

Ich sage allen, sie sollen zuerst die Ärzte und Psychologen um Rat fragen. Denn in den allermeisten Fällen gibt es psychische oder physische Ursachen, natürliche Ursachen wie Schizophrenie, Hysterie Oft sind es Psychiater, die mir ihre Patienten schicken. Nur wenn keine Therapie und keine Medizin mehr hilft, wenn das Übel nur noch stärker wird, sollen sie kommen. Ehrlich gesagt sind auch das nicht immer Fälle von Verfluchungen, sondern natürliche Krankheiten, für die die Medizin noch keine wirksame Behandlung gefunden hat. (…) Der Psychiater sagt, ob es sich um Symptome einer psychischen Krankheit handelt.“

Und schon damals bestätigte Gabriele Amorth in diesem Interview den Anstieg von Exorzismus-Wünschen bei den gläubigen Schäfchen der katholischen Kirche. Auf die Frage, ob Teufelsaustreibungen in der heutigen Zeit zurück gehen, sagte Amorth 2008 unmissverständlich:

Im Gegenteil. Ich bekomme sehr viel mehr Anfragen als früher. Das liegt am Rückgang des Glaubens. Das hat die Zahl der Hexer ansteigen lassen. Der Kartendeuter, die man inzwischen selbst im Fernsehen sieht. Zwölf Millionen Italiener gehen zum Kartendeuter. Nehmen wir an, dass mindestens acht Millionen zu Hexern gehen, dann heißt das, es gibt in Italien zweifellos mehr Kartendeuter und Hexer als Priester. Die haben den Fuß in der Tür, nicht wir Priester. Die Beichtstühle sind verwaist, und selbst in Wallfahrtsorten wie Santa Maria degli Angeli bei Assisi gibt es keinen Exorzisten.

(…) In Deutschland gibt es keine Exorzisten. Deswegen schreiben mir so viele Priester und erbitten Hilfe. Aber ich gehe nicht auf sie ein, weil ein Exorzismus nicht eine Angelegenheit von einer Visite ist. Es bedarf Jahre.

Dennoch dürfen zumindest Grusel-Fans an der Serie “The Exorcist” ihre Freude haben, sobald diese ab dem 23. September 2016 von “Fox” gesendet wird. So, wie sie es auch 1973 mit dem Film “Der Exorzist” hatten.

Erst eine Teufelsaustreibung … dann reichen wir Erfrischungen

Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger - Angeblich ist der Papst der Satan in Person (Bild: Archiv L.A. Fischinger)
Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger – Für einige Menschen ist der Papst persönlich der Satan in Person (Bild: Archiv L.A. Fischinger)

Ein Exorzismus nach den Vorgaben und Vorschriften der Kirche im Vatikan ist keine “Angelegenheit von einer Visite”, wie es Gabriele Amorth im oben zitierten Interview vor acht Jahren sagte. Zumindest sollte das so sein.

Trotz eines Regelwerkes der katholischen Kirche werden aber immer wieder Fälle von Teufelsaustreibungen bekannt, die scheinbar wie aus dem Mittelalter wirken. Man denke hier an verschiedene Kurzmeldungen irgendwelcher Exorzismen von Besessenen in der “3. Welt”, die es dann und wann in die westlichen Medien schaffen.

Ebenso entsprechende Fernsehsendungen (und YouTube-Filmen) von scheinbar primitiven Dämonen-Glauben in Teilen von Afrika, Indien und vielen anderen Regionen der Erde. Oder sogar an den angeblichen Exorzismus bei uns in Deutschland, über den auf diesem Blog im Dezember 2015 berichtet wurde, und der wie aus einem Horrorfilm erschien.

Bekannt ist hier aber vor allem der Fall der Anneliese Michel aus Klingenberg in Nordbayern, die nach einem missglückten Exorzismus 1976 ihr Leben verlor. Fast 70-mal haben zwei katholische Geistliche vor ihrem Tod versucht der Studentin den Teufel oder die Dämonen auszutreiben – dann starb sie. Auch wenn der Fall natürlich nicht mit dem Hollywood-Film “Der Exorzist” direkt zu vergleichen ist, erhitzte auch er die Gemüter der Menschen. Aber auch der Exorzismus von Michel wurde mehr oder weniger authentisch verfilmt. Die anschließenden Verfahren vor Gericht erregten damals auf jeden Fall medial derart viel Aufmerksamkeit, dass man den Prozess wohl am ehesten mit den Nürnberger Kriegsverbrechertribunal nach dem zweiten Weltkrieg vergleichen kann.

Ein umstrittener, gruseliger aber auch lehrreicher Fall eines eigenmächtigen Exorzismus, den mein Freund und Kollege Christian Wellmann erst jüngst auf dem 2. Kongress der „Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene“ (GEgP) in Erfurt in seinem Vortrag “Besessen! – Der Exorzismus der Anneliese Michel” analysierte und diskutierte. Das mediale Echo war durch den eigenmächtigen Exorzismus mit Todesfolge in Klingenberg so groß, dass die Kirche unter dem Druck der Öffentlichkeit handeln musste. Beispielsweise wurde 1979 von der Deutschen Bischofskonferenz unter Führung von Josef Homeyer, dem späteren Bischof von Hildesheim, eine Arbeitsgruppe gegründet, die das Thema Exorzismus neu diskutierte. Dazu wurde ausdrücklich auch die Hilfe von Medizinern und Psychologen zu Rate gezogen.

Mit den Geisterjägern von NRW auf den Spuren des Unfassbaren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Mit den Geisterjägern auf den Spuren des Unfassbaren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Auch der bekannte deutsche Parapsychologe Dr. Walter von Lucadou mit dem ich mich auf der GEgP-Tagung im Juni 2016 in Erfurt (auf dem auch er Referent war) beim Frühstück über Teufelsaustreibungen unterhielt, teil diese “medizinischen Einwände”. Auch von Lucadou kam und kommt bei seiner Arbeit als “Geisterjäger” immer wieder mit mutmaßlich Besessenen in Kontakt. Und auch er gibt zu bedenken, dass religiöser Wahn und medizinisch-psychologische Störungen und Erkrankungen bei tief gläubigen Menschen zu einer angeblichen Besessenheit führen können. Das ist in aller Welt so und auch nicht auf die katholische Kirche beschränkt.

Letztlich kam es durch den Fall Anneliese Michel im Jahr 1999 zu einer Neufassung der Richtlinien und Vorschriften für einen Exorzismus durch die katholische Kirche. Das Ritual an sich blieb weiter Teil der Kirche. Eine wichtige Änderung in der Neufassung von 1999 ist vor allem die Vorgabe, dass die Teufelsaustreibung abgebrochen werden muss, wenn der oder die Betroffene sich weigert, dass medizinischer Beistand hinzugezogen wird. Ein Umstand, der durchaus als direkte Folge des Todes von Anneliese Michel 1976 angesehen werden kann.

Dennoch ist die berühmte Dunkelziffer von quasi illegalen Teufelsaustreibungen wohl sehr hoch. Und das ist eben das Problem bei diesem Thema: man kann nicht mal eben einen Teufel oder einen Dämon aus einem vermeintlich Besessenen verjagen und dann Tee und Gebäck reichen. Auch wenn es in kursierenden Videos aus der ganzen Welt im Internet scheinbar so aussieht.

“Es bedarf Jahre“, wie es der Exorzist Gabriele Amorth 2008 betonte …

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Geister, Spuk und Paranormale Phänomene: Mit Geisterjägern unterwegs und warum “Ghosthunter”-Gruppe mehr schaden als helfen könnten

Mit den Geisterjägern von NRW auf den Spuren des Unfassbaren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Mit den Geisterjägern von NRW auf den Spuren des Unfassbaren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

In Deutschland gibt es eine ganze Reihe von Gruppen, Einzelpersonen und Vereinigungen, die sich mit der “Geisterjagd” befassen. Das heißt, dass diese Menschen versuchen Meldungen über Geistererscheinungen, Spuk oder schlicht paranormalen Erscheinungen mit den unterschiedlichsten Methoden auf den Grund zu gehen. Von Untersuchungen bzw. Messungen mit technischem Equipment bis zu medialer Kontaktaufnahme mit den Geistern ist hierbei alles vertreten. Weltweit ist das fast schon als Boom anzusehen. In Nordrhein-Westfalen gibt es beispielsweise die Gruppe der “Ghosthunter NRW”. Ein gutes Beispiel dafür, wie man sich solche Geisterjäger vorstellen kann – denn der Trend ist ungebrochen und kann auch zu ernsthaften Problemen führen.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Auf der Internetseite der “Ghosthunter NRW” stellt sich das seit sechs Jahren bestehende Team in knappen und klaren selber vor:

Sie sind der Meinung ein paranormales Phänomen/Spuk zu erleben und möchten dies von einem seriös arbeitendem Geisterjäger Team untersuchen lassen? 

Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir nehmen Sie, Ihre Anfrage und Ihre Schilderungen ernst und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Seien Sie sich sicher, wir finden heraus was in Ihren Räumlichkeiten vor sich geht.

Unsere Arbeit ist diskret und kostenlos.”

Das klingt schon mal nach sehr großem Selbstbewusstsein, dass das “starke Geisterjäger-Team in Sachen Spuk und paranormalen Phänomene”, wie es auf deren Webseite zu lesen ist, offenbar besitzt. Immerhin geben diese an, dass sie sicher herausfinden werden, was hinter dem jeweiligen “Phänomen” steckt.

Geisterjäger im Dauereinsatz!

Praktisch kein einziger Geisterjäger ist von Beruf wirklich ein Geisterjäger. Wie auch, da man diese Tätigkeit nicht klassisch im Rahmen einer Berufsausbildung studieren oder lernen kann und sich jeder so nennen darf. Das sieht man auch an der Gründerin der NRW-Gruppe, Melanie Schindler, die ihres Zeichens Bürokauffrau ist. Auch ich selber unterschreibe ja meine Postings auf diesem Blog auch mit “Euer Jäger des Phantastischen”. Auch das ist kein klassischer Beruf, das ist eine Berufung! Das gilt auch für das Team um Schindler und eigentlich für fast alle anderen ähnlichen Gruppierungen überall auf der Welt.

Das solche Tätigkeiten mehr Berufung als Beruf sind, sehen wohl auch die NRW-Spuk-Jäger so, wie es am 10. Mai 2016 die “Rheinische Post” in einem doch sehr umfangreichen Artikel über die Gruppe berichtet hat. Monate im Voraus seien sie ausgebucht und jedes 2. Wochenende auf der Jagd nach dem Paranormalen. Weiter heißt es:

VIDEO auf YouTube: YouTuberin "Noobaffairstalk" im Interview mit Lars A Fischinger Gott, Leben nach dem Tod, Aliens und Geister/Spuk (Bild: Noobaffairs / YouTube-Sceenshot)
VIDEO auf YouTube: YouTuberin “Noobaffairstalk” im Interview mit Lars A Fischinger Gott, Leben nach dem Tod, Aliens und Geister/Spuk (Bild: Noobaffairs / YouTube-Sceenshot)

Schindler und ihr Team sind Selfmade-Geisterjäger. Schon seit ihrer Kindheit interessierte sich die Rheinländerin für ungewöhnliche Phänomene. Geisterjägergruppen gibt es tatsächlich mehrere in Deutschland – nachdem Schindler als Erwachsene in keinem der bestehenden Teams aufgenommen wurde, beschloss sie kurzerhand, selbst eines zu gründen. Seitdem ist sie Pressesprecherin, Managerin und Geisterjägerin in Personalunion. Als erstes offizielles Mitglied folgte Dunja Kutschat, Schindlers langjährige Freundin und Nachbarin, die als Medium Geister im Raum erspüren können will. Schnell bekamen die zwei Spuk-Expertinnen Anfragen von Freunden und Fremden zur Teamerweiterung. Seit 2014 bestehen die ,Ghosthunter NRW’ in ihrer aktuellen Konstellation.

Das könnte man durchaus als einen “klassischen Werdegang” von Geisterjägern bezeichnen. Doch es gibt auch Kritik an solchen Gruppen. Nicht nur von Seiten der Skeptiker, die paranormale Erscheinungen wie eben Spuk oder Geistererscheinungen rund weg für Mumpitz halten, sondern auch von dem einzigen “echten Ghosthunter” Deutschland: Dr. Walter von Lucadou.

Hobbyjäger des Paranormalen vs. Wissenschaft

Die kritischen Einwände des Parapsychologen Walter von Lucadou zum Hobby der Geisterjagd, hat die “Rheinische Post” in ihrem Artikel nicht verschwiegen. So lesen wir dort unter anderem, dass er “für Geisterjäger trotz seines ungewöhnlichen Lebenslaufs kein Verständnis hat”. Von Lucadou wird mit den Worten zitiert:

Wenn man sich an solche Gruppen wendet, dann ist das, als ob man mit einem entzündeten Blinddarm zu jemanden geht, der sich hobbymäßig für Chirurgie interessiert, statt zu einem richtigen Arzt. Diese Menschen sind oftmals psychisch labil oder leiden gar unter einer Psychose. Geisterjäger haben aber keine psychologische Ausbildung und können großes Unheil anrichten.

(…)

Aufruf von Lars A. Fischinger auf YouTube: Habt Ihr bereits paranormale Erfahrungen gemacht? (Bild: S. & L. A. Fischinger)
VIDEO-Aufruf von Lars A. Fischinger auf YouTube: Habt Ihr bereits paranormale Erfahrungen gemacht? (Bild: S. & L. A. Fischinger)

Wenn Menschen ein Problem haben, das sie nicht bewusst wahrnehmen, zeigen sie häufig psychosomatische Reaktionen. Ich glaube, dass ein Spuk ganz ähnlich funktioniert. Nur äußert sich das Problem nicht als Störung des eigenen Körpers, sondern als Störung der Umgebung.

Und jetzt stellen Sie sich vor, jemand glaubt, in seiner Wohnung gibt es Geister. Dann kommen die Geisterjäger und sagen, es handle sich dabei um den verstorbenen Ehemann… Wenn sich das Ehepaar im Leben gut verstanden hat, ist das kein Problem, aber wenn der Ehemann ein Tyrann war, kann das einen enormen Schock auslösen.”

Solche Bedenken sind nicht unbegründet. Nur das Problem ist meiner Meinung auch, dass wohl kaum jemand, der glaubt, dass es bei ihm spukt, damit öffentlich hausieren geht! Hier bekommt man sicherlich genauso schnell den “Spinner-Stempel” aufgedrückt, als würde man herum erzählt, dass man ein UFO gesehen habe.

Was soll der oder die Betroffene also tun?

Gerade die Jagd nach Geistern als mutmaßliche “Verstorbene” oder Seelen aus dem Jenseits ist überaus sensibel anzusehen und anzugehen! Nur leider gibt es hier keine Standards und so wird mit Sicherheit jeder selbsternannte Geisterjäger anders mit sensiblen Themen umgehen. Das gilt ausnahmslos für alle “Ghosthunter-Gruppen” weltweit, die keine psychologisch ausgebildeten Teammitglieder haben. Von daher sind die Bedenken von Walter von Lucadou ernstzunehmen.

Dr. von Lucadou ist übrigens auch am 25. Juni 2016 auf der 2. Tagung der GEgP, der „Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene“, einer der teilnehmenden Referenten. Sein Vortrag wird den “Stand der parapsychologischen Forschung” zum Thema haben.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Sind die Wikinger “Dinosauriern” begegnet? Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen über Menschen und Saurier … (Artikel)

Sind die Wikinger Dinosauriern begegnet: Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)
Sind die Wikinger Dinosauriern begegnet: Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)

“Im Jahre 2012 hatte ein User mit dem Namen “gint5812” im großen Internetauktionshaus “eBay” eine Figur zum Verkauf angeboten, die zum Nachdenken anregt”, schreibt mein Mystery-Freund und -Kollege Fernando Calvo auf Terra-Mystica.jimdo.com. In der Tat regt diese Figur eines “Monsters” zu vielen Deutungen und Spekulationen an, da sie ursprünglich von den Wikingern stammen soll. Und wir alle wissen und bekommen es quasi jeden Tag in TV-Dokumentationen gesagt, dass die Saurier lange Zeit vor den Menschen ausgestorben sind. Was also könnte es mit diesem mutmaßlichen Wikinger-Fund für eine Bewandtnis haben und warum ist dieser nur die “Spitze des Eisberges” eines verwirrenden Mysterium?

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Haben die Wikinger Dinosaurier gesehen?” – das fragt Fernando Calvo auf seinem Mystery-BLOG “Terra Mystica” angesichts der figürlichen Darstellung des seltsamen “Monsters”, welches aus der Ära der Wikinger stammen soll. Weiter schreibt er über das Objekt:

Es soll sich angeblich um einen alten Anhänger aus dem Nachlass der Wikinger handeln. Er besteht aus Bronze, ist vom Kopf bis zur Schwanzspitze drei Zentimeter lang und scheint einen langhalsigen Dinosaurier darzustellen. Der lange Schwanz ist geringelt und bildet dadurch eine kleine Öse, um die man einen Draht oder Lederriemen durch stecken konnte, um es als dekorativen Anhänger zu tragen.”

Die Figur ähnelt einem Brachiosaurus (Armechse) der Gattung der Sauropoden aus dem Jura, som der Mystery-Forscher. Eine der größten Saurierarten, die jemals auf der Erde lebten und die spätestens seit dem Film “Jurasic Park” von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 und den Nachfolgern unzähligen Menschen bekannt sein dürften. Nur: Diese Giganten der Urzeit sollen schon vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sein. Einer Epoche der Erde, in der es noch nicht ansatzweise Menschen gab.

Was wurde da vor 3 Jahren bei “eBay” tatsächlich angeboten?

Abgesehen von dem Umstand, was diese Figur wirklich darstellen soll, ist auch die Herkunft offenbar nebulös. So schreibt Calvo in seinem Artikel:

VIDEO: Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)
VIDEO & eBook: Auch ein Urzeittier? Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)

Der Verkäufer veröffentlichte leider keine genaueren Informationen über die Figur und offenbar waren auch keine Interessenten da, die hellhörig wurden und nach hakten. Man weiß nur, dass der Verkäufer aus Lettland stammt und eine zweite – ebenfalls alte Wikingerfigur – zum Verkauf anbot. Diese ging seinerzeit für 140,00 US-Dollar an einen Käufer über.

Diese mangelhaften Informationen lassen natürlich genügend Raum für Spekulationen offen. So kann es sich tatsächlich um zwei antike Wikingerfigürchen handeln, die kryptoide Wesen handeln, welche die seefahrenden Wikinger bei ihren Ausflügen nach Nordamerika beobachteten.

Und das ist das Problem.

Ist die Figur vielleicht sogar ein Fake? Möglich. Nicht aber unbedingt des angeblichen aus Lettland stammenden Verkäufers selber, denn er könnte schließlich selber darauf “hereingefallen” sein. Oder dienten gefundene Saurierknochen dem Wikinger-Künstler als Vorlage?

Ebenso scheint der der einstige Verkäufer “gint5812” bei “eBay” (heute) nicht mehr aktiv zu sein, wie Calvo schreibt. Nachfragen, “um nähre Informationen zu erhalten”, scheitern deshalb. Ich habe selber bei “eBay” USA, Deutschland und Lettland nach diesem lettischen Verkäufer gesucht – ebenfalls vergeblich.

Der “Saurier der Wikinger” ist kein Einzelfall!

Fernando Calvo veröffentlichte seinen BLOG-Artikel auch bei Facebook in seiner Mystery-Gruppe. Daraufhin kommentierte dort die Leserin Silke Hahn beispielsweise am 20. Oktober 2015:

Vielleicht basieren ja die ganzen Drachen-Mythen tatsächlich auf Dinosaurier-Sichtungen/-Erlebnisse. Die Forschung hat sich schon so oft vertan bzw. weiß so vieles noch nicht – da kann es doch sein, dass es doch zeitliche Überschneidungen gegeben hatte.”

Die seltsame "Saurier-Figur der Wikinger" (Bild: F. Calvo / Terra Mystica)
Die seltsame “Saurier-Figur der Wikinger” (Bild: F. Calvo / Terra Mystica)

Trotz “Gegenwind”, die Hahn durch diese Vermutung bei Facebook bekam, ist der Gedanke nicht so abwegig. Aber in einer anderen Hinsicht, an die ich schon als junger Knabe dachte: Waren vielleicht von unseren Vorfahren gefundene und nicht verstandene Dinosaurier-Knochen die Vorlage für die Sagen und Mythen über Monster und Drachen?

Aufgrund der Unwissenheit unserer Ahnen von Erdzeitaltern, Aussterben von Tieren und der Evolution wurden solche Zufallsfunde von Dino-Resten eben als Monster und Drachen interpretiert. Eine Idee, die ich seit Jahrzehnten für sehr interessant halte. Irgendwie passen auch die “Dachenboote” der Wikinger sehr schön dazu …

Es gibt dabei aber ein Problem. Obwohl der “Dinosaurier der Wikinger” ungeklärter Herkunft ist, existieren auf der ganzen Welt solche Funde und Darstellungen von “Monstern”. Global gibt es Figuren und Abbildungen von Kreaturen, die deutlich an Dinosaurier erinnern. Hin und wieder so detailreich, dass es schwer fällt hier an einen “Drachen” zu denken, der anhand weniger und zufällig gefundener Saurier-Versteinerungen “rekonstruiert” wurde. Zumal in den allermeisten Fällen diese Funde auch nicht fix und fertig präpariert herumliegen. Es sind eben Versteinerungen im Gestein. Sind diese angeblichen Fabelwesen wirklich alle reine Phantasie?

Mensch vs. Dinosaurier?

Es gibt noch ein weiteres Problem bei dieser Debatte. Das Problem, dass es Darstellungen gibt, die “Monster” und Menschen gemeinsam zeigen. Von Felszeichnungen in Nordamerika bis zu Figuren.

Bei den Figuren denke ich da beispielsweise an die Dinosaurier von Acámbaro in Mexiko, die ab 1944 von dem Deutschen Waldemar Julsrud ausgegraben wurden. Diese “Figuren von Acámbaro” werden in der Archäologie alle als Fälschungen angesehen, während andere davon sprechen, dass diese 4000 oder mehr Jahre alt sind. Über 33.000 solcher Figuren aus Obsidian, gebrannter Keramik, Ton und Jade sind inzwischen bekannt … und sie wirken recht verstörend. Sind sie tatsächlich so alt – dann fragt man sich, woher die Vorlagen für diese Saurier-Figuren kamen.

Menschen in Zeiten der Saurier in Rumänien? (Bild: P. Krassa/L. A. Fischinger & WikiCommons: Edontasaurus/gemeinfrei/Ryanz720)
ARTIKEL: Menschen in Zeiten der Saurier in Rumänien? (Bild: P. Krassa/L. A. Fischinger & WikiCommons: Edontasaurus/gemeinfrei/Ryanz720)

Gab es also noch vor einigen 1000 Jahren noch solche Kreaturen, wie ich beispielsweise in meinem Buch “Verbotene Geschichte” im Zusammenhang mit diesen Funden darlege? Oder existieren sie sogar noch heute, wie das Monster “Mokele-Mbembe” in Zentralafrika?

Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass vor mindestens 65 Millionen Jahren schon intelligente Menschen existierten, diese Saurier sahen, von ihnen Abbildungen anfertigten und diese Bilder, Darstellungen und Figuren nach Jahrmillionen noch zu finden sind.

Wer weiß, ob es noch solche Tiere gibt (s. weiter unten). Und wer weiß, ob es sie zumindest vor nicht allzu lange Zeit noch gab. Genau diese Frage wirft auch die Figur der Wikinger auf, über die Fernando Calvo berichtete. So kommentiert Calvo bei der Facebook-Diskussion um seinen Artikel selber treffend:

Ich denke auch, dass es noch so einige exotische Land- und Wassertierarten geben könnte, deren kleine Populationen sich im Laufe der Jahrtausende und Jahrhunderte durch die immer höhere Besiedelungsdichte des Menschen immer mehr in entlegene Gebiete zurückgezogen hat oder ausgestorben ist.

Wenn ein Dinosaurier in Afrika (noch heute) sein Unwesen treibt …

Würde es zutreffen, dass nicht alle Urzeitmonster vor 65 Millionen starben, dann könnte es vielleicht auch den “Mokele-Mbembe” im Dschungel Afrikas geben. Zumindest behaupten das die lokalen Ureinwohner, die immer wieder von Begegnungen mit diesem saurierähnlichen Biest erzählen. Auch dieses Wesen ist den Geschichten nach eine Art Sauropode, der jedoch von den Bewohnern Zentralafrikas als wesentlich kleiner beschrieben wird. Obwohl erste Berichte dieser Kreatur in Europa schon 1776 durch den Franzosen Abbe Liévin Bonaventure Proyart bekannt wurden, fehlt bis heute jeder Beweis für dieses Tier. Trotz unzähliger Suchexpeditionen in Afrika und obwohl das Tier bereits Menschen angegriffen und getötet haben soll …

Rätsel und Sensationen um den Bigfoot - Meldungen gibt es immer wieder (Bild: L. A. Fischinger)
ARTIKEL & VIDEOs: Rätsel und Sensationen um den Bigfoot (Bild: L. A. Fischinger)

Der berühmte deutsche Zoolegende und Tierfänger Carl Hagenbeck (1844 bis 1913) berichtete in seinem Tier-Buch “Von Tieren und Menschen” bereits 1909 von dem Untier “Mokele-Mbembe” in Afrika. Hagenbeck, der zahllose exotische Wildtiere nach Europa holte, schreibt in seinem Buch, dass er und seine Kollegen oft von Eingeborenen Berichte und Tipps zu unbekannten Tieren bekamen. Das führte sie nach “gewissenhafter Prüfung ihrer Berichte häufig zu neuen Entdeckungen”.

Seit 1871 erhielt er auch von europäischen Reisenden Berichte, die von Eingeborenen Afrikas stammen. Sie handelten von einem Ungeheuer, “halb Elefant, halb Drache”, das “in den unzugänglichen Sümpfen hauste”. Hagenbeck schrieb, dass Eingeborene zahlreiche Bilder davon “auf die Wände von Höhlen gemalt” hätten. Er persönlich glaube aufgrund der Vielzahl der Erzählungen, dass “Mokele-Mbembe” wirklich dort existiert.

Hagenbeck spekulierte in seinem Buch 1909 auch, dass “es sich nur um eine Art Brontosaurus handeln” könne. Unter enormen Kosten sandte er selber eine Suchexpedition nach der unbekannten Spezies aus. Doch “Fieberanfälle” und “sehr tückische Eingeborene” ließen diese scheitern.

Und eigentlich sind alle Expeditionen bis auf den heutigen Tag gescheitert. Auch das ist einer der Gründe weshalb die Kritiker vermuten, dass s sich bei bei dem Tier um ein Legende handelt. Möglicherweise auch um Flusspferde, die verzerrt Einzug in diese lokalen Geschichten hielten. Selbiges kennt man zum Beispiel auch bei dem Thema “Monster von Loch Ness“. Hier sagen kritische Stimmen gerne, dass es sich um eine Vermischung aus Volksglaube und realen Sichtungen (etwa von dem Riesenfisch “Baltischer Stör”) handeln soll.

Dinosaurier vor ein paar 1000 Jahren …?

Angenommen, dass die “eBay”-Figur tatsächlich von den Wikingern stammt und diese eine lebende Vorlage für diese hatten, dann gab es noch in greifbarer Zeit derartige Kreaturen. Wo aber sind dann die quasi frischen Reste dieser Tiere? Wo die Kadaver von dem Saurier im Dschungel Afrikas? Wo die Leichen der Tiere, die vor 4000 Jahren in Mexiko Modell für die Dinosaurier-Figuren von Acámbaro standen?

In Acámbaro (Mexiko) gefundene Figur - wie alt mag sie sein? (Bild: L. A. Fischinger)
In Acámbaro (Mexiko) gefundene Figur – wie alt mag sie sein? (Bild: L. A. Fischinger)

Die Acámbaro-Figuren sind dabei ein “Sonderfall” bei diesem grenzwissenschaftlichen Thema. Untersuchungen der Figuren, die ich in “Verbotene Geschichte” erwähnte, sollen belegt haben, dass diese Objekte tatsächlich Jahrtausende alt sind. Das klingt erst einmal nicht sonderlich sensationell, da die Dinosaurier schließlich schon vor 65 Millionen Jahren ihr Ende fanden. Was sind da schon 4000 oder meinetwegen 10.000 Jahre? Zu behaupten, dass diese Statuen Millionen Jahre alt und damit ein Beweis für damalige Menschen sind, ist für mich absolut abwegig. Derart unbeschadet bleiben solche zerbrechlichen Handwerkarbeiten niemals über so lange Zeit.

Da aber die darstellten Tiere Sauriern ohne Zweifel sehr ähneln, müssen die Schöpfer der Figuren diese lebend gesehen haben. Lässt sich das beweisen?

Schwerlich, da es keine “neuzeitlichen” Kadaver dieser Tiere gibt. Man könnte die Figuren vielleicht wissenschaftlich Untersuchen lassen, um so auch den Vorwürfen der Fälschungen auf den Grund zu sehen. Für keinen etablierten Forscher der Welt sind diese Figuren bekanntlich authentisch.

Ich selber habe mich vor einiger Zeit bemüht ein echtes (= vor Ort aus Mexiko stammendes) Exemplar einer dieser Saurier-Figuren von Acámbaro datieren zu lassen. Mit Hilfe der Thermolumineszenz-Datierung, da diese Objekte kein organisches Material sind und die Radiokartondatierung (C14) somit nicht funktioniert. “Die Genauigkeit der Methoden liegt meist um ±10 %, und Zeiträume bis 100.000 Jahre, in seltenen Fällen auch weit mehr, können erfasst werden”, so schreibt etwa Spektrum.de auf ihre Website zu dieser Methode. Bei der fraglichen Figur  ist ein Stück beim Transport abgebrochen und dieses wäre für eine solche Untersuchung geeignet (s. Bild). Es scheiterte jedoch an den enormen Kosten einer derartigen Analyse.

Interessierte Unterstützer können sich gerne bei mir melden, da die fragliche Figur (und ein anderes Objekt) noch immer auf ihre Entschlüsselung wartet … DANKE! Siehe auch HIER

Menschen vor Millionen von Jahren …?

Problematisch wird das ganze Thema rund um Saurier und Menschen in der Grenzwissenschaft, wenn man bestimmte “unmögliche Funde der Archäologie” beachtet. Dabei handelt es sich um menschliche Fußspuren oder irgendwelche künstlichen Hinterlassenschaften, die scheinbar Millionen von Jahre alt sind. Teilweise wird dabei behauptet, dass diese Funde aber-dutzende von Millionen Jahre alt seien und so auf eine Epoche verweisen, als es noch keine Humanoiden geschweige denn Menschen gab. Folglich eben doch Menschen in den Tagen der Urzeitechsen existierten.

Gab es einst Giganten auf der Erde? (Collage aus alten Zeitungsberichten, Archiv L. A. Fischinger)
VIDEO: Gab es einst Giganten auf der Erde? (Collage aus alten Zeitungsberichten, Archiv L. A. Fischinger)

Derartige Funde sind in der Mystery-Forschung weithin bekannt. Aber um das Thema vollends verwirrend zu machen, dennoch ein Beispiel:

Als es ab etwa 1848 zu einem Goldrausch in Kalifornien kam, wurden den von Schätzjägern auch immer wieder kuriose Funde bei der Arbeit in den Stollen und Flüssen gemacht. So berichtete etwa die “Times“” aus London am 24. Dezember 1851, dass ein Glücksritter ein Stück goldhaltigen Quarz fallen lies und in diesem ein rostiger aber gerader Eisennagel zur Vorschein kam. Und das war nur ein Fund von vielen währen des Goldrausch.

Bald sah sich auch die Harvard Universität veranlasst, über die Vielzahl der “kuriosen Entdeckungen” einen Bericht auszuarbeiten. Damit beauftragt wurde Harvard-Professor J. D. Whitney, vom Staat Kalifornien bestellter Geologe, der daraufhin 1880 seinen Bericht “The Aufriferous Gravels of the Sierre Nevada of California” vorlegte. Berichte, Diskussionen und Vorträge, wie am 30. Dezember 1890 vor der Gesellschaft für Geologie, folgten zu diesen Funden. Ebenso legte das Smithsonian-Institute 1889 zu diesen “Kuriositäten” einen skeptischen Bericht vor. Der Streit über solche sonderbaren Funde begann und hält eigentlich bis heute (in der Grenzwissenschaft) an.

Doch die Bergleute fanden eben immer wieder Seltsames. Legendär wurde der “Table Mountain” in Tuolumne County (Kalifornien). Goldsucher durchlöcherten die Region mit teilweise hunderte Meter langen Tunneln und fanden plötzlich Löffel, Speerspitzen, Steinwerkzeuge und sogar menschliche Knochen. Selbst ein Mörser aus Stein wurde in einer Mine in 55 Metern Tiefe entdeckt. Auch eine Art Schmuck kam 1853 ans Tageslicht. In 38 Meter Tiefe tauchte der Zahn eines Mastodon (ausgestorbene Elefantenart) auf und ebenso ovale “Marmorperlen”, die etwa vier Zentimeter lang und 2,5 Zentimeter im Durchmesser waren. Sie zeigten gebohrte Löcher in ihrer Mitte.

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Gefunden wurde all das in 33 bis 55 Millionen Jahre alten Gestein und Schichten unter einer Lavakuppe, wie es Professor Whitney 1880 berichtete. Er selber habe sogar einige der Funde persönlich untersucht. Der Bericht „Antiquities from under Tuolumme Table Mountain in California“ der “Geological Society of America” (Bulletin Nr. 2/1891) resümiert über die Funde in Kalifornien sogar:

Für mich persönlich wäre es befriedigender gewesen, wenn ich diese Werkzeuge (die zahlreichen Steinmörser, Anm. LAF) selber ausgegraben hätte, doch kann ich keinen Grund entdecken, weshalb die Aussagen (der Minenarbeiter, Anm. LAF) nicht eben soviel Beweiskraft haben sollen wie meine eigenen. Er war ebenso kompetent wie ich, einen von der Oberfläche herab führenden Spalt zu erkennen oder irgendwelche alten Eingriffe, die der Bergmann sofort erkannt und aus tiefstem Herzen fürchtet.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Video: “Auf der Jagd nach den Nephilim” – Von Ancient Aliens, Riesen, Anunnaki und Göttersöhnen (Vortrag von Lars A. Fischinger 2015)

Auf der Jagd nach den Nephilim - Vortrag von 2015 (Bild: L.A. Fischinger)
Auf der Jagd nach den Nephilim – Vortrag von 2015 (Bild: L.A. Fischinger)

„Auf der Jagd nach den Nephilim“. Ein Vortrag von mir vom Sommer 2015 in Erfurt auf den Spuren der Astronauten aus dem All und ihrer angeblichen Kinder mit den Menschen(frauen). Ein überaus komplexes Thema zu gefallenen Engeln, Riesen/Titanen, Göttersöhnen, Anunnaki, Ancient Aliens, Mischwesen, Arche Noah & Sintflut und mehr, das ich in meinem aktuellen Buch „Rebellion der Astronautenwächter“ detailliert dargelegt habe. Nun ist der Vortrag auch auf meinem YouTube-Channel vollständig online zu sehen.

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Engel“ … die himmlischen Helferlein im Himmelreich Gottes, die den ganzen Tag den Herrn lobpreisen und huldigen!? Vergesst es!

Es war selbst laut den Mythologien, alten Schriften und Überlieferungen vollkommen anders in der unserer Vergangenheit. Liebe Engelchen sind eine reine Erfindung, die sich nicht mal klar aus den alten Texten herleiten lässt. Ganz im Gegenteil.

Warum das so ist, erfahrt Ihr in diesem Video.

Ein Vortrag, den ich im Juni 2015 auf einer Tagung in Erfurt gehalten habe. Das Thema ist durch die vielen Texte mehr als komplex und verwoben, weshalb ich hier auf mein Buch „Rebellion der Astronautenwächter“ von 2015 hinweisen möchte.

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und bei YouTube kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

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Auf den Spuren des Unfassbaren: Mystery-Tagung zur Grenzwissenschaft am 6. Juni 2015 in Erfurt: Alle Infos in einem YouTube-Video

Auf den Spuren des Unfassbaren: Mystery-Tagung zur Grenzwissenschaft in Erfurt (Bild: gemeinfrei/WikiCommons)
Auf den Spuren des Unfassbaren: Mystery-Tagung zur Grenzwissenschaft in Erfurt (Bild: gemeinfrei/WikiCommons)

Der Kongress vom Kopp Verlag anlässlich des 80. Geburtstages von Prä-Astronautik-Legende Erich von Däniken ist nun Geschichte. Doch nach dem Meeting ist vor dem Meeting. Schon am 6. Juni 2015 findet in Erfurt das nächste Treffen zur Grenzwissenschaft statt. Alles zum Meeting und den Vorträgen in einem Video auf meinem Kanal bei YouTube.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am Wochenende um den 6. Juni 2015 heißt es: “Grenzwissenschaft vs. Erfurt”. Wie bereits am 7. Februar 2015 auf diesem BLOG berichtet, findet die 1. Tagung der “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” (GEgP), einem losen “Verein” zu den Mysterien der Welt, im Sommer in Erfurt statt.

Alles zu dem Meeting in diesem neuen Video für Euch. Das Programm findet Ihr hier nochmal zum Nachlesen.

Sehr gerne könnt Ihr es liken, verlinken, teilen etc. Danke!

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Neues eBook: Spuk in Deutschland – Was geht im "Haus Fühlingen" vor sich?

Haus Fühlingen – “Die Geistervilla” (Bild: Christian Wellmann)

Der mysteriöse Grabstein eines Privatlehrers, der auf dem Grundstück liegt…eine geheimnisvolle Stahltür im Keller…verstörte Menschen, die im Haus aufgefunden wurden…Morde und unerklärliche Selbstmorde, die Ähnlichkeiten aufweisen…merkwürdige Zeitanomalien…und ein kleines Mädchen welches angeblich und offiziell nie existiert haben soll. Der Autor Christian Wellmann, Gründer der “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” (GEgP), begibt sich auf Spurensuche im bekanntesten Spukhaus Deutschlands. Spukt dort der Geist eines kleinen Mädchens, das nie existiert haben soll?

von Lars A. Fischinger

Mein Tipp an alle Leserinnen und Leser, die sich für “Paranormale Phänomene” udn “Spukorte” auch und vor allem in Deutschland interessieren:

Christian Wellmann
Spukorte Deutschlands
Erkundung des Hauses Fühlingen




Laut dem Kollegen Christian Wellmann wird dieses erste eBook der Start einer PSI-Serie zu  “Spukorten in Deutschland” sein, die beim Verlag “Ancient Mail” erscheinen wird.

Vorwort von Christian Wellmann

In der Grenzwissenschaft gibt es einen sehr bekannten Satz über den man immer wieder stolpert, wenn man sich mit der Materie befasst und zwar – „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Dabei sind unser gesamtes Universum und unser Planet voller Mysterien, die wir zum größten Teil noch nicht kennen, nicht verstehen und vor allem nicht erklären können. Aber diese Mysterien existieren und deshalb können wir sie nicht einfach beiseiteschieben und außer Acht lassen. Und nur weil wir etwas mit dem bloßen Auge nicht sehen können, bedeutet dies nicht, dass es nicht auch da ist.

Weltweit existieren Berichte von sogenannten „verlorenen Seelen“, die durch alte Gemäuer spuken sollen. Aber man muss gar nicht so weit fahren, um diesen Phänomenen begegnen zu können. Denn in Deutschland gibt es eine Vielzahl von bekannten und unbekannten Spukorten und der Untersuchung dieser Orte widmen wir uns.

Die Parapsychologie bietet ein breites Forschungsspektrum. Teilgebie-te sind unter anderem die Telepathie, Reinkarnation, Präkognition und natürlich Geistererscheinungen und Spukphänomene. Wir behandeln letzteres und widmen uns der Untersuchung des ortsgebundenen Spukes. Es gibt auch noch den personengebundenen Spuk , der auch unter der Bezeichnung „Poltergeist-Phänomen“ bekannt ist. Dieses ist aller Theorie nach allerdings kein Spuk, sondern ein telekinetisches Phänomen, welches die erlebenden Personen selber auslösen. Meist erleben Menschen dieses Phänomen, die sehr viel Stress aushalten müssen oder auch große Sorgen und Probleme haben. Bei einigen kann es dann passieren, dass sie sich selber dafür verantwortlich machen und die Wut darauf gegen sich selber richten. Dabei kann es dazu kommen, dass es bei einigen Menschen zu telekinetischen Fähigkeiten führt, ohne dass sie bemerken, dass sie selbst der Auslöser dafür sind, wenn sich z. B. Gegenstände wie von Geisterhand bewegen. Und nach heutiger Theorie hat dieses sogenannte „Poltergeist-Phänomen“ nichts mit dem eigentlichen Spuk zu tun.


Bei der Thematik des ortsgebundenen Spukes, begibt man sich schon eher in die Richtung von Geistern. Aber sind es denn wirklich Geister?! Oder steckt ein ganz anderes naturwissenschaftliches Phänomen dahinter?!


Schon seit der Antike existiert die Theorie der feinstofflichen und grobstofflichen Materie und diese Theorie hat es bis in die heutigen Parawissenschaften geschafft. Nach dieser Theorie wird zwischen der Seele (feinstoffliche Materie) und unserem Körper (grobstoffliche Materie) unterschieden. Die Bezeichnung „Seele“ stammt aus religiösen, philosophischen und mythischen Überlieferungen. Wir als Parapsychologen würden heute im wissenschaftlichen Sinne von Körperenergie sprechen. Und schon damals nahm man an, dass wenn ein Mensch verstirbt, es unter Umständen passieren kann, dass seine Körperenergie am Ort des Sterbens verbleibt. Denn die Körperenergie oder auch Seele verlässt den sterblichen Korpus beim Tode. Warum sie in manchen Fällen vor Ort verbleibt und dadurch ein sogenanntes Spukphänomen auftritt, darüber haben wir unsere eigene Theorie. Denn solche Spukphänomene stehen immer mit sehr viel Leid oder auch Trauer in Verbindung. Je leidvoller das Leben oder auch das Ableben eines Menschen war, desto größer ist die Chance, dass sich ein Spuk daraus ergibt. Sicher gibt es weltweit viele Menschen, die eine leidvolles Leben haben oder auch auf grausame Weise aus dem Leben geschieden sind, und sicher folgt nicht auf all diese Schicksale auch ein Spukphänomen. Aber in einigen Fällen scheint dies zu passieren und zwar aus Gründen, die wir bis heute noch nicht verstehen.
 

Nach der klassischen Lehre der Parapsychologie läuft ein ortsgebundener Spuk immer gleich ab, also man muss ihn sich wie einen Film vor-stellen. Als Beispiel nehmen wir die leider nicht mehr existierende „Villa Neizert“ oder von vielen auch „Villa Rasselstein“ genannt, da man mit ihr und den damaligen Phänomenen die Thematik sehr gut erklären kann. Die Villa wurde im Jahre 1888 gebaut und sie wurde immer wieder für verschiedenste Zwecke genutzt, bis sie im Jahre 2002 wegen Einsturzge-fahr abgerissen wurde. Was die Villa so einzigartig machte, war ein Spukphänomen, welches aus einem sehr tragischen Schicksal heraus entstand.

„Carl Remy bezog mit seiner Frau, seinen 2 Töchtern und einer Haushälterin die Villa. Als Herr und Frau Remy auf einer Geschäftsreise in Polen waren, brach in der Villa ein schwerer Brand aus, bei dem die beiden Töchter und die Haushälterin umkamen. Am selben Tag, geschah ein schwerer Unfall in Polen, bei dem Carl Remy verstarb. Seine Frau kehrte alleine in die ausgebrannte Villa zurück, kam aber über den schmerzlichen Verlust ihres Mannes und ihrer Töchter nie hinweg. Tag für Tag stand sie am Fenster und starrte auf die Hofeinfahrt und dies in der Hoffnung, dass ihr Mann und ihre Töchter hinaufgefahren kom-men. Ein Jahr später starb sie, weil sie ihren Lebenswillen verlor. Jahre danach konnte man immer wieder ihren Geist am Fenster stehen sehen.“
 

Ein wirklich trauriges Schicksal, welches die Familie Remy erleben musste. Aber anhand dieser Geschichte kann man sehr gut den ortsge-bundenen Spuk erklären. Frau Remy hat als Geist das getan, was sie in den leidvollsten Stunden ihres Lebens getan hat – und zwar in aller Hoffnung am Fenster zu stehen. Jetzt kann man sich die Frage stellen, ob wir in Bezug auf den ortsgebundenen Spuk wirklich nur eine Art Film sehen. Es gibt eine Theorie, die dies bestätigen könnte. Und zwar heißt es in der klassischen Parapsychologie, dass ortsgebundene Geister nicht mit uns Lebenden interagieren können, also sie nehmen uns nicht wahr und wir sie im Normalfall auch nicht. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regeln, denn nach unseren Erfahrungen kann es in gewissen Ausnahmefällen dazu kommen, dass sie doch mit uns interagieren. Und ebenso, dass wir sie mit eigenen Augen wahrnehmen, was allerdings auch ein Ausnahmefall ist.

Denn häufig kann der ortsgebundene Spuk nicht mit dem Auge wahr-genommen werden und dies hat mehrere Gründe. Zum einen liegt es an unseren Augen, denn die sehen in einer ganz anderen Frequenz und in einem anderen Spektrum, als sich die Phänomene befinden. Deswegen reagieren zum Beispiel Hunde und Katzen sehr stark auf paranormale Phänomene, weil ihre allgemeine Wahrnehmung viel größer ist, als bei uns Menschen. Aber es gibt noch einen anderen Faktor, der dazu beiträgt, und zwar unser Gehirn. Egal was unsere Augen sehen, am Ende ent-scheidet noch immer unser Gehirn was rationell ist und was nicht. Und wenn das Gehirn entscheidet, dass eine Information irrelevant oder nicht rationell ist, dann verwirft es die Information ins Unterbewusstsein und unser Verstand kommt gar nicht dazu, diese Information zu verarbeiten und wir können die Phänomene nicht bewusst wahrnehmen. Daher sind Kameras bei der Dokumentation von Phänomenen ein wichtiges Hilfsmittel. Denn Kameras wägen nicht ab, ob eine Information rationell verwertbar ist oder nicht und sie nehmen auf, was wirklich da ist. Zudem kann man mit verschiedenen Kameratypen ein breites Spektrum abtasten, zum Beispiel mit Infrarot-, Wärmebild- oder auch Spektralkameras.


Aber nicht nur die Kameratechnik kann hilfreich sein. Auch Laser können dazu dienen, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Dazu wird ein spezieller Aufsatz auf einen Laser geschraubt, der ganz viele Laserpunkte in den Raum wirft. Wenn sich etwas durch den Raum bewegt, was für das Auge nicht sichtbar ist, dann kann man dies mit dem Laser sichtbar machen. Und zwar verschwimmen die gestreuten Punkte ganz leicht, wenn sich etwas Unsichtbares hindurch bewegt. Denn man kann nur etwas mit den eigenen Augen sehen, wenn es auch Licht reflektiert. Tests mit der Methode waren erfolgreich und brachten interessante Aufnahmen zu Tage und anscheinend liefern Laser genau die richtige Frequenz, das Unsichtbare ins Licht zu holen und somit ein wenig sichtbar zu machen.
 

Was vielen wahrscheinlich bekannt ist, sind auch die sogenannten Tonbandstimmen oder auch EVP´s (Electronic Voice Phenomena). Bei diesen Aufnahmen werden die Umgebungsgeräusche aufgenommen oder auch Fragen an den anwesenden Geist gestellt. Beim Abhören dieser Tonauf-nahmen versucht man dann, Stimmen aus den Umgebungsgeräuschen oder auch Antworten auf die direkt gestellten Fragen zu filtern. Wir ste-hen dieser Methode doch eher skeptisch gegenüber, denn wenn man sich solche Aufnahmen oft und lang genug anhört, dann kommt es meist unweigerlich dazu, dass man in ein Geräusch eine Stimme hinein interpretiert. Interessant wird es dann, wenn man solche Stimmen mit den eigenen Ohren hören kann. Daher machen wir auch diese Aufnahmen, um uns abzusichern. Wenn wir etwas mit den eigenen Ohren wahrnehmen, nutzen wir die Aufnahmen dazu, um hinterher zu schauen, ob die Stimme oder das Geräusch wirklich da war und wir es uns nicht nur eingebildet haben.

Bei einer weiteren Messmethode werden Magnetfelder abgetastet und dies mit der Hilfe eines EMF-Detektors. Viele kennen diese Methode und sie ist allgemein bekannt. Allerdings wissen viele nicht WARUM man diese Felder eigentlich misst – und darunter sind auch einige Hobby-Geisterjäger, wenn ich sie mal so nennen darf. Man bringt nicht Geister mit Magnetfeldern in Zusammenhang, sondern es ist genau anders herum, denn Magnetfelder können laut Theorie ebenfalls für das Erleben paranormaler Phänomene verantwortlich sein. Starke Magnetfelder kön-nen nämlich beim Menschen verschiedene Bewusstseinszustände und Halluzinationen auslösen. Um solche Magnetfelder auszuschließen, macht man diese Messung. In sogenannten Ghosthunter-Shops im Internet kann man für wenig Geld solche Geräte kaufen. Aber viele Hobby-Geisterjäger wissen nicht, dass diese Geräte völlig ungeeignet sind. Denn um solche Magnetfelder ausschließen zu können, müssen mehrere Mes-sungen gemacht werden. Man unterscheidet hier zwischen elektromagne-tischen Feldern, magnetischen Feldern und Radiowellen, inklusive Mikrowellen. Und genau das können diese Geräte nicht, denn es gibt nur ein Messgerät weltweit, das dies kann. Daher sind alle bisher gemachten Messungen wertlos, denn es reicht nicht, nur ein Magnetfeld festzustellen und sich darauf zu berufen, dass es eine Anomalie ist. Es müssen erst alle möglichen und natürlichen Quellen diese Feldes ermittelt werden. Natürliche Felder können Strom- und Telefonleitungen oder Wasserrohre sein. Auch in der Nähe befindliche Funkmasten können dafür verantwortlich sein und ebenfalls das Handy, was man vergessen hat auszuschalten. Auch das schwankende Erdmagnetfeld muss berücksichtigt werden. Und nur dann, wenn man diese ganzen Messungen gemacht hat, kann man ein unnatürliches Magnetfeld nachweisen und somit das eventuelle Vorhandensein von paranormalen Phänomenen.


Sicher haben viele auch schon von sogenannten „Cold Spots“ gehört, die immer mit der Anwesenheit eines Geistes in Verbindung gebracht werden. „Cold Spots“ sind Bereiche inmitten eines Raumes, die eine kältere Temperatur aufweisen, als die Umgebungstemperatur. Erklärt wird dies damit, dass Geister bei der Materialisierung dem Raum Energie ent-ziehen, was dazu führt, dass es an der Stelle zu sogenannten kalten Stellen kommt. Gemessen werden diese Flecken mit einem Thermometer, aber auch an dieser Stelle muss ich sagen, dass die meisten Hobby-Geisterjäger das falsche Messinstrument benutzen. Denn ein Infrarot-Laser-Thermometer ist ungeeignet um „Cold Spots“zu messen. Diese Thermometer messen die Oberflächentemperatur von Gegenständen und nicht die Raumtemperatur. Aber dennoch werden diese Geräte in den einschlä-gigen Ghosthunter-Shops angeboten. Um die Spots zu messen, braucht man ein Thermometer, welches mit einem Luftfühler ausgestattet ist. Dieser Fühler tastet sekundenschnell den Bereich ab, in den man es hält. Allerdings ist diese Methode nicht überall anwendbar. Alte Gebäude die meist baufällig sind, sind oftmals der Witterung ausgeliefert und auch der Vandalismus trägt oftmals dazu bei, dass Fenster zerschlagen oder Wände und Türen aufgebrochen wurden. Daher zieht der Wind durch die Gebäude und es ist schwer einen „Cold Spot“nachzuweisen. Dazu muss das Gebäude noch nicht einmal stark beschädigt sein und oftmals reichen schon kleine Öffnungen im Gebäude aus, durch die der Wind zieht. Dabei entstehen für den Menschen kaum oder gar nicht fühlbare Luftströme im Haus, die durch die baulichen Gegebenheiten, kleine Verwirbelungen bilden. Diese Verwirbelungen sind dann kälter als ihre Umgebungsluft, haben aber mit den eigentlich gesuchten Spots nichts zu tun.


Wie wir sehen, gibt es eine Menge zu beachten und man darf bei all der Technik nicht vergessen, dass sie einem selbst auch eine Menge Streiche spielen kann. Nicht nur bei EVP´s kann man Stimmen in irgendwel-che Umgebungsgeräusche hinein interpretieren. Sondern Licht- und Schatteneffekte können auf Foto- und Videomaterial ebenfalls eine Ano-malie vorgaukeln. In erster Linie muss man unvoreingenommen an solch eine Untersuchung herangehen und erst einmal schauen, ob es nicht ganz natürliche Erklärungen für die Phänomene gibt, bevor man sie dem Paranormalen zuschreibt. Daher ist die persönliche Wahrnehmung ebenfalls ein wichtiger Punkt.


In einschlägigen Mysterien-Foren findet man viele Orte in Deutschland, die paranormal frequentiert sein sollen. Ansonsten ist dies Thema in unserem Land ein Tabu-Thema. Viele Menschen, die mit solchen Phäno-menen in Kontakt kommen, haben Angst davor, sich in der Öffentlichkeit darüber zu äußern. Der Grund für die Angst ist, dass sie befürchten als krank oder verrückt abgestempelt zu werden, obwohl sie es gar nicht sind. Daher habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Deutschlands Spukorte zu dokumentieren, denn sie gehören ebenso zu der Geschichte unseres Landes, wie alles andere auch, was nicht mit den Parawissenschaften zu tun hat. Viele Spukorte stehen in Verbindung mit Gebäuden und mittler-weile sind viele davon baufällig und stehen kurz vor dem Abriss. Ich möchte mit meiner gegründeten Gesellschaft, die „Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene“ die Geschichte dieser Gebäude und natürlich die dort auftretenden Phänomene dokumentieren, bevor sie durch Bagger und Abrissbirne im Nichts verschwinden.


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      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

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