Artikel: "Es begann mit einem Anruf" - Deutet ein Fund aus Osteuropa darauf hin, dass Dinosaurier und Menschen Zeitgenossen waren? - Grenzwissenschaft & Mystery Files

Artikel: “Es begann mit einem Anruf” – Deutet ein Fund aus Osteuropa darauf hin, dass Dinosaurier und Menschen Zeitgenossen waren?

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Menschen in Zeiten der Saurier in Rumänien? (Bild: P. Krassa/L. A. Fischinger & WikiCommons: Edontasaurus/gemeinfrei/Ryanz720)
Menschen in Zeiten der Saurier in Rumänien? (Bild: P. Krassa/L. A. Fischinger & WikiCommons: Edontasaurus/gemeinfrei/Ryanz720)

Stellt ein “sensationeller Fund aus Rumänien die Geschichte auf dem Kopf”, wie es in einem Artikel in einem Magazin zur Prä-Astronautik vor rund 25 Jahren hieß? Damals berichtete der bekannte Phänomene-Jäger und Autor Peter Krassa von der rätselhaften Geschichte, das im Osten von Rumänien ein künstliches Tunnelsystem entdeckt wurde, das aus dem Zeitalter der Dinosaurier zu stammen schien. Nach der anerkannten Entwicklungsgeschichte des Menschen wäre das unmöglich und tatsächlich eine Sensation. Wie kam es zu dieser spektakulären Entdeckung und was genau könnten die Hintergründe sein?

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es ist schon erstaunlich, was es in der Welt der Rätsel der Menschheit, der Prä-Astonautik und der Mysterien der Geschichte alles für Fragen/Phänomene/Themen gibt. Die Frage, ob Menschen und Dinosaurier sich einstmals real begegnet sind, gehört ohne Zweifel dazu. Zumal diese Annahme allem widerspricht, was fleißige Anthropologen und Evolutionsforscher über die Herkunft der Menschheit heute wissen. Dennoch verweisen eine Vielzahl von Veröffentlichungen der Grenzwissenschaft seit Jahrzehnten auf Funde, die scheinbar Menschen oder sogar “Riesen” in den Zeiten der Urzeitechsen belegen sollen. Von versteinerten Fußspuren bis hin zu Funden in uralten geologischen Erdschichten ist alles dabei. Selbst die aktuelle Krim-Krise zwischen Russland und der Ukraine soll hier seine Ursachen haben: Angeblich wurden auf der Halbinsel Krim Pyramiden aus dem Zeitalter der Dinosaurier vor Millionen von Jahren gefunden worden sein.

Eigentlich kann das alles nicht sein. Die Evolution lehrt uns klipp und klar, dass der Einschlag eines Asteroiden im heutigen Mexiko vor 65 Millionen Jahren den Dinosauriern den Untergang brachte. Es war der letzte Todesstoß aus dem All für diese Urzeitmonster. Erst nach ihrem Verschwinden, so heißt es weiter, eroberten die Säugetiere die Erde und Millionen Jahren später betrat der Mensch die Bühne der Erdgeschichte.

Diese als gesichert geltenden Aussagen der Wissenschaft zweifeln immer wieder verschiedene Autoren der Mysterien der Welt an. Sie verweisen auf eben solche Funde, die diesem Weltbild der Entstehung der Menschheit widersprechen sollen. So auch ein angeblicher Fund in Rumänien.

Es stellen sich bei diesem Thema sehr oft zwei einfache Fragen:

1. Gab es eine “Menschheit” schon in den Zeitaltern der Dinosaurier?

oder

2. Gab es Dinosaurier noch in den Tagen der uns bekannten Kulturen und Völker (und gibt es solche “überlebende” Tiere vielleicht sogar noch heute)?

Ergänzen könnte man noch, dass die “anerkannten Datierungen” der Erdgeschichte vielleicht einfach falsch sind.

Aber Saurier noch in historischer Zeit? Auch das wird gar nicht mal so selten diskutiert. Nicht nur dahingehend, dass diese als Vorlage für die weltweite “Drachen-Mythologie” Pate standen. Nein, auch, ob es vielleicht noch heute beispielsweise eine Art Urzeitechse in Zentralafrika gibt, die Mokele-Mbembe genannt wird, wie ich es in meinem Buch “Verbotene Geschichte” darlegte.
So ist es aber auch erstaunlich, was vor Jahren aus Ostrumänien zu erfahren war: Dort soll es Spuren einer vollkommen fremden Zivilisation geben, die eben tatsächlich in den Tagen der Urzeitriesen existiert haben soll. Ähnlich, wie es Abbildungen zeigen sollen, auf denen „Monster und Menschen“ in Koexistenz zu sehen sind.

„Es begann mit einem Anruf“, so der Österreicher Peter Krassa 1991 in dem Magazin „Ancient Skies“ (Nr. I/1991). Einem Anruf, in dem ihm jemand eine sonderbare Geschichte erzählte. Der Anrufer war der Rumäne Eugen Tanvuia, der damals von einer sensationellen Entdeckung berichtete, die in seinem Heimatland gemacht wurde. Bauarbeiter, so Tanvuia weiter, fanden im Herbst 1990 bei Arbeiten im Zentrum der rumänischen Stadt Jassy (Iaşi) die Hinterlassenschaften einer fremden Kultur. Die Arbeiter in Iaşi waren mit Tätigkeiten an einem Gebäudefundament beschäftigt, als sie unvermittelt einen künstlichen Eingang ins Erdinnere fanden.

Eine etwa drei Meter große, runde Metallplatte versperrte dort jedoch vorerst den Zugang zu einem unterirdischen Höhlensystem. Es sollen Geologen alarmiert worden sein, die bei dieser Entdeckung 1990 vor einem Rätsel standen. Auch die Legierung der Metallplatte sei ebenso ein Rätsel. Es wurde laut Tanvuia später in Rumänien sogar gemunkelt, dass diese Metallplatte „mit unserer derzeitigen Technologie nicht hergestellt werden kann“. Die runde Platte war aber nicht kahl, vielmehr trug sie 14 runde Ornamente als Verzierung. Im Zentrum von vier dieser Schmuckwerke fand sich jeweils ein Menschenabbild mit einem Schwanz und in scheinbar fremdartiger Kleidung. Irgendwie erinnert der Stil an Maya- oder Azteken-Kunst aus Mittelamerika. Zwei Ringe sind um diese Wesen angebracht, von denen der innere eine Schrift sein könnte. Der äußere Ring wiederum „zeigt Darstellungen saurierähnlicher Monster“, wie Tanvuia in Wien Peter Krassa berichtete. Und weiter:

Was auch bei den mit den Untersuchungen befassten rumänischen Wissenschaftlern die Frage aufwarf: Wurden auf den Reliefs humanoide Wesen einer unbekannten Menschenrasse entdeckt, die gleichzeitig mit den Sauriern lebten?

Als die Arbeiter in Iaşi die schwere Metallplatte mit einem Kran endlich beiseite schaffen konnte, wurde es erst richtig spannend. Unter dem „Deckel“ führte ein senkrechter und mit Steinen aus Granit verkleideter Schacht zehn Meter tief ins Erdinnere. Einige neugierige Geologen ließen sich herab und fanden sich in einen drei Meter hohen, 4,8 Meter langen und 3,6 Meter breiten Raum wieder. Auch dieser Raum sei mit Granit verkleidet gewesen, der „wie glasiert“ wirkte und fugenlos gearbeitet war.

Die Forscher entdeckten schnell, dass es noch weiter ging. In einer Wand zeigte sich ein 2,4 Meter hoher und 1,6 Meter breiter Tunnel, durch den die Wissenschaftler bequem in einem Neigungswinkel von 30 Grad 450 Meter weiter in die Tiefe laufen konnten. So kamen sie letztlich in 90 Metern Tiefe an und standen erneut in einem künstlichen Hohlraum. Es war eine Art Brunnenraum. Nach den Erzählungen von Tanvuia fanden die Geologen in dieser Kammer einen Granitblock in einer Wand, aus dem durch ein Loch Wasser in eine Vertiefung floss. Angeblich haben Fachleute im „Labor für Bakteriologie und Virologie“ in Iaşi das Wasser umfassend untersucht. Ergebnis: eine wahre Wunder- und Zauberquelle! Mit Krebs infizierte Versuchstiere waren nach drei Tagen geheilt, Viren und Bakterien ließen sich abtöten und irgendwie würde es damit gelingen „in den Zellen ein Immunsystem zu schaffen und gewisse Anomalien zu korrigieren“ …

Letztlich wurde das Tunnelsystem mit einer Betonplatte verschlossen um Neugierige abzuhalten. Immerhin glaubte man ein Wundermittel gegen Krebs gefunden zu haben.

Erstaunlich. Seltsam. – Was „man“ da fand.

Eine archäologische Sensation in Rumänien?

Was mag hinter der schwammigen und doch sonderbaren Story stecken, die Eugen Tanvuia da einst dem Grenzwissenschaftler Peter Krassa erzählte? Hat er ihm vor rund 25 Jahren einen Bären aus den rumänischen Karpaten aufgebunden? Tanvuia war selber Rumäne, lebte aber schon 17 Jahre in Wien, bevor er Peter Krassa diese Sache berichtete. Er war Ingenieur im Schiffbau bei der Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft in Wien und kam darum auch hin und wieder nach Rumänien. Mein Kollege und Freund Peter Krassa starb leider am 11. Oktober 2005. Von ihm, da er 1991 in einem Artikel zu diesem mutmaßlichen „Sensationsfund“ berichtete, er würde noch weitere Ergebnisse bekommen, ist nun nichts mehr zu erfahren.

Ernüchterung machte sich auch bei meiner Suche nach dem Informanten Tanvuia breit. Tatsächlich tauchte sein Name in einem älteren Telefonregister von Wien auf. Doch das Einwohnermeldeamt Wien teilte mir auf Anfrage mit, dass auch Tanvuia inzwischen verstorben sei. Es galt also vor Ort in Rumänien mehr über die scheinbar sensationelle Story zu erfahren.
Die Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg ist der deutsche Partner der Alexandru-Ioan-Cuza Universität in Iaşi. Dort konnte mir Prof. h. c. Dr. Bernhard Schröder über Vermittlung des „International Office“ tatsächlich weiterhelfen und Kontakt nach Rumänien herstellen. Dr. Schröder hatte als Ehrensenator der Universität in Iaşi Kontakt mit Prof. Dr. Calina Gogalniceanu, die bei meiner umfangreichen Recherchen helfen konnte.

Ich schilderte den „verrückten Fall“ von 1990 in Rumänien und Prof. Gogalniceanu wusste bereits einige Tage später mehr. Es gäbe unter der Stadt tatsächlich sehr viele künstliche Tunnel, „die unterhalb der Stadt ein Netzwerk bildeten“. Auch wurden bei Arbeiten tatsächlich „Ruinen von sehr alten Gebäuden“ gefunden, die jedoch aus Geldmangel bisher in großen Teilen immer noch nicht ausgegraben wurden. Die Tunnelanlagen, so war weiter zu erfahren, stammen wohl aus dem 16. Jahrhundert und einige dienten offenbar als Lager für Wein. Solche Bauwerke für Wein und andere Güter unter der Erde sind auch in Deutschland bekannt. Wobei bei anderem “Erdställe” genannten Tunnelsystemen wiederum die Funktion vollkommen unklar ist.


Die Iaşi-Tunnel sind auch schon sehr lange bekannt. Nicht erst seit 1990, wie es der Bericht von Eugen Tanvuia vermuten lässt. Zum Beispiel habe ein M. Radu Iacoban in den 1980ger Jahren bereits eine Dokumentation über die unterirdische Welt der Stadt gedreht. Was natürlich die Entdeckungen neuer Tunnel und Kammern nicht ausschließt! Viele der bekannten Tunnel stehen voll Wasser aber „es gibt kein Wasser für eine Behandlung welcher Art auch immer“ in diesen, war aus Rumänien zu erfahren. Lediglich schwefelhaltiges Wasser und entsprechender Schlamm, in dem im Sommer Rheuma-Patienten Linderung suchen, ist dort bekannt.

Die Archäologin Stela aus Iaşi wurde von Prof. Gogalniceanu bei meinen weiteren Nachforschungen eingeschaltet, die zusammen mit dem Experten Emanuel Bruckner der Sache genauer nachging. In Rumänien begann das Rätselraten über den Bericht von 1991 und jene Skizze, die angeblich von diesem Fund stammt. Dr. Schröder meinte „die Sache erinnert mich an die Forschungen des wackeren Herrn Däniken vor einigen Jahrzehnten“. Das war natürlich kein Wunder – stammte der Artikel doch von einem bekannten Prä-Astronautik-Autoren, der zu Recht als ein Urgestein der Ancient-Aliens- bzw. Prä-Astronautik-Szene gilt.

Nachdem ich zwischenzeitlich selber in Rumänien war, bekam ich die Resultate der dortigen Nachforschungen. So war auch zu erfahren, dass unterirdische Tunnelsysteme in ganz Rumänien keine Seltenheit sind. Zum Beispiel sind sie auch in Transsylvanien zu finden, an das man beim Stichwort „Rumänien“ schnell denkt. Auch sind uralte Hinterlassenschaften einer versunkenen Kultur in Teilen Rumäniens (und darüber hinaus auf dem Balkan) ebenso bekannt. Was Unterwelten an sich angeht, so gibt es diese auf der ganzen Welt in großer Zahl und aus unterschiedlichen Epochen. Heinrich und Ingrid Kusch haben zum Beispiel in ihrem Buch „Tore zur Unterwelt“ auch „das Geheimnis der unterirdischen Gänge aus uralter Zeit“ in Österreich dokumentiert. Ebenso gibt es eine gewaltige, fünf Stockwerke tiefe Unterwelt in Oppenheim bei Mainz. Das bekannte unterirdische Labyrinth dort stammt jedoch, wie mir Experten in Oppenheim erklärten, wohl aus dem frühen Mittelalter.

Wobei Tunnelsysteme aus „uralter Zeit“ schon etwas heikle werden können. Die Spuren der Kultur auf dem Balken etwa reichen bis vor den Bau der Pyramiden von Gizeh. Aber Tunnel oder unterirdische Lager aus dem Mittelalter oder solche aus „uralter Zeit“ sind immer noch eine ganze andere Kategorie, als solche aus den Tagen der Dinosaurier in der Kreidezeit.

Der Befund vor Ort in Rumänien viel dementsprechend ernüchternd aus – wie es aufgrund der schwammigen Quellenlage schon zu erwarten war. Es hieß unter anderem:

Sie (die Archäologin, Anm. L.A.F.) hat mich gebeten Ihnen zu sagen, dass sie Ihren Artikel gelesen und analysiert hat, und dass sie dazu sagen kann, dass die Informationen, die dort erwähnt sind, nicht real sind. Sie meint, dass es nach der Wende (d. h. nach Dezember 1989) mehrere solche Gerüchte (denn anders kann man sie nicht nennen) gab, aber die Situation ist nicht so wie sie in dem Artikel dargestellt ist. Frau Stela ist als Archäologin in Iaşi tätig, sie arbeitet seit mehreren Jahren auf diesem Gebiet und sie meint, dass der tiefste Aushub, den sie gesehen hat und wo sie auch bis vor kurzem dabei war, neun Meter tief war (…).

Bei einem Projekt, das zurzeit in der Stadtmitte gemacht wird und wo Frau Stela als Archäologin tätig ist, hat man bis zu 15 Meter Tiefe ausgehoben und dann hat man Lehm gefunden. Bei dieser Tiefe kann man Wasser finden. Es ist richtig, dass es ja Quellen mit heilendem Wasser gibt, aber kein solches allheilendes Wasser, wie es in dem Artikel erwähnt ist. Sie möchte auch erwähnen, dass es auch keinen solchen Tunnel gibt, genau dasselbe gilt auch für das Bild. (…)“

Das Ganze sei „nicht real sondern nur Geschichten“. Tatsächlich kam es nach der Öffnung des Ostblocks zu vermehrten Berichten über „sonderbare Begebenheiten“ im Osten Europas. Von UFO-Berichten bis eben solchen Funden. Sind hier also die real vorhandenen Tunnel mit den real vorhandenen Wasserquellen heilsamer Natur vermengt worden? Die Interpretation, dass das Tunnelsystem aus den Tagen der Dinosaurier stammen soll, war mir schon 1991 schleierhaft. Sie wurzelte wohl allein in dem Umstand, dass „dinosaurierähnliche Monster“- und Menschen-Abbildungen gefunden worden sein sollen. Und: Wäre ein mindestens 65 Millionen Jahre altes Tunnelsystem heute überhaupt noch so intakt, wie es der Bericht vermuten lässt? Mit einem Einstieg knapp unter dem heutigen Bodenniveau?

Oder ganz anders, um ein wenig zu spekulieren: haben mich die Experten in Rumänien dreist angelogen? Verschweigt man das System inklusive des „Wunderwassers“ bewusst vor neugierigen Journalisten? Solche Spekulationen sind mir zu glitschig. Die Wahrheit bei speziell diesen “Tunneln” in Rumänien scheint tatsächlich eine Vermengung von Fakten und Phantasie zu sein. Ein Problem, dass die gesamte Spurensuche und Spurenlage der Grenzwissenschaft durchzieht. Leider.

Ich danke Euch Euer

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