2000 Jahre alt: Rätselhafte Tunnel in den schottischen Highlands – erstmals mittels 3D-Laserscan dokumentiert (+ Videos)

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Rätselhafte Tunnel in den schottischen Highlands - erstmals mittels Laserscan dokumentiert (Bild: AOC / Screenshot)
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Rätselhafte Tunnel in den schottischen Highlands – erstmals mittels Laserscan dokumentiert (Bild: AOC / Screenshot)

Weltweit gibt mysteriöse Tunnel und Stollen unter der Erde, die bis heute der Archäologie zahllose Rätsel aufgeben. In Mitteleuropa sind diese Unterwelten vor allem als „Erdställe“ bekannt. Diese gibt es in ähnlicher Form auch in Schottland. Dort haben Forscher jetzt einen dieser rätselhaften Tunnel mittels Laser in 3D dokumentiert. Kommen damit der Lösung des Rätsels aber auch nicht wirklich näher.


Erdställe

In Europa, vor allem in Süddeutschland und Österreich, geben die sogenannten „Erdställe“ schon seit Jahren Anlass zu vielfältigen Spekulationen.

Es sind teilweise sehr verzweigte unterirdische Tunnel und Stollen, die sich nicht selten über mehrere Ebenen erstrecken. Vielfach wird über deren Alter und Bedeutung gestritten und spekuliert. Datierungen reichen vom Mittelalter bis in die Steinzeit. Zehntausende Jahre sollen diese alt sein, behauptet zum Beispiel der Forscher Heinrich Kusch (s. 1. Video unten). Möglicherweise erbaut von einer unbekannten, fremden Kultur oder sogar Spezies.

Etablierte Archäologen sehen das weniger spektakulär. Sie sprechen von unterirdischen Lagerräumen oder Verstecken, die vor allem im Mittelalter angelegt worden seien.

Erdställe auch in Schottland

Weniger bekannt ist, dass es auch im Hochland von Schottland solche Tunnel, Kammern und Räume unter der Erde gibt. Dutzende von ihnen sind heute bekannt. Und auch in Großbritannien rätseln die Archäologen über deren Sinn und Zweck.

Um mehr über diese schottischen Unterwelten zu erfahren, haben jetzt Wissenschaftler einen dieser „schottischen Erdställe“ mittels Laserscan in 3D dokumentiert.

Der „Cracknie Souterrain“ genannte Tunnel ist nicht ganz 13 Meter lang, zwischen 0,6 und 1,8 Meter breit und nur 1,3 bis rund 1,5 Meter hoch. Er führt in die Tiefe und endet unterirdisch in einem kleinen gemauerten Raum. Erbaut haben ihn Menschen der Eisenzeit vor etwa 2000 Jahren. Doch wofür, dass ist bis beute unbekannt. Wie bei rund 40 weiteren unterirdischen Anlagen dieser Art in den Highlands der Grafschaft Sutherland.

Wie bei den Erdställen können Forscher auch in Schottland nur über den Zweck solcher Anlagen spekulieren. Die Deutungen reichen von „Kultstätten“ über Lagerräume bis zu Gefängnissen. Ob allerdings der nun angefertigte 3D-Scan Licht ins unterirdische Dunkel dieser Bauwerke bringen wird, bleibt abzuwarten.

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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