"Netzwerk der Alien-Jäger" und ein neuer Ansatz bei der Suche nach Leben im All und den Folgen: Das "Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz" gegründet. - Grenzwissenschaft & Mystery Files

“Netzwerk der Alien-Jäger” und ein neuer Ansatz bei der Suche nach Leben im All und den Folgen: Das “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” gegründet.

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"Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz" gegründet (Bild: NASA / L.A. Fischinger / eti-research.net)
“Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” gegründet (Bild: NASA / L.A. Fischinger / eti-research.net)

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Wissenschaft und Technik den Beweis erbringen, dass es Leben außerhalb der Erde gibt. Ebenso ist es für viele Wissenschaftler wie auch Laien nur eine Zeitfrage, bis intelligentes außerirdisches Leben in den Tiefen des Alls nachgewiesen wird. Seit Jahren häufen sich die Hinweis darauf. Doch in den Medien werden diese oft sehr irreführend und auch falsch dargestellt, wie es jüngst die angebliche “Entdeckung einer Erde 2.0” zeigte. Doch es gibt ein Projekt, dass solche Themen, Fragen und Forschungen auch für die Öffentlichkeit besser machen möchte: Das “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz”. Was genau  das “Netzwerk der Alien-Jäger” anstrebt, erfahrt Ihr hier.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Verschiedene Entdeckungen der Astrophysik, Astronomie und Astrobiologie in den letzten beiden Jahrzehnten belegen, dass es in unserer Galaxie extrasolare, teilweise sogar erdähnliche Planeten gibt und dass Leben auch unter extremen Bedingungen möglich ist. Vor diesem Hintergrund erscheint es heute wahrscheinlich, dass die Erde nicht der einzige ‚belebte’ Planet und die Menschheit womöglich auch nicht die einzige intelligente Spezies im Universum ist. Ein Kontakt zu einer außerirdischen Zivilisation könnte also unerwartet auf verschiedenste Art eintreten.

Mit diesen Worten stellt sich das bisher noch deutsche “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” online vor. Weiter heißt es (Fettschrift von mir):

Die erlangte Gewissheit über die Existenz außerirdischer Zivilisationen würde tiefgreifende Auswirkungen auf unser Bild von der Stellung des Menschen im Kosmos haben – die Folgen für Wissenschaft, Philosophie, Religion, Kultur usw. sind noch gar nicht abzusehen. Daher können die damit verbundenen Fragen nur im Zusammenwirken von Natur- und Kulturwissenschaften erörtert werden. Das Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz möchte hierfür eine Plattform bieten.

Genau dies sind Punkte, die ich auf diesen Blog und in Videos auf meinem YouTube-Channel immer wieder betont habe. Es würde schon bei den Religionen und religiösen Menschen auf der ganzen Wert anfangen, wie ich es beispielsweise in diesem Artikel dargelegt habe.

Das neue “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” möchte dies kompetent und sachlich ändern. So etwa heißt es in deren Positionspapier mit Stand 3. April 2015 deutlich:

Sind die Weltreligionen auf Außerirdische vorbereitet? (Bild: L. A. Fischinger)
Artikel: Sind die Weltreligionen auf Außerirdische vorbereitet? (Bild: L. A. Fischinger)

Dies (die Hinweise auf mögliches Leben im All, Anm. L.A.F.) macht eine systematische Beschäftigung mit der Frage nach möglichen außerirdischen Zivilisationen, nach Kommunikationsoptionen und nach kulturellen Folgen verschiedener Kontaktszenarien dringend erforderlich. Dies ist eine Aufgabe, der sich  eine wissenschaftliche Disziplin allein nicht stellen kann – hier sind Kultur- und Naturwissenschaften, Philosophie und Theologie gefragt; die Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Professionen ist unabdingbar, um die Voraussetzungen verschiedener Kontaktszenarien analysieren und deren mögliche Konsequenzen abschätzen zu können.

Ein Plan, wie man die Menschheit über Leben im All und andere Intelligenzen aufklären könnte?

Das Positionspapier enthält dazu derzeit 12 Programmpunkte, die allesamt das enthalten, was sich auch einige Personen (wie ich) aus der Grenzwissenschaft seit langem wünschen. Diese sind dort:

  1. die Zusammenarbeit zwischen Natur- und Kulturwissenschaften auf dem Forschungsfeld ‚Menschen und Außerirdische’ vorantreiben und in diesem Zusammenhang eine Infrastruktur für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch bieten;
  2. die wissenschaftliche Forschung zu den Voraussetzungen der Entstehung und Entwicklung intelligenten Lebens (einschließlich postbiologischer Zivilisationen) anregen und kritisch begleiten;
  3. die anthropozentrischen und kulturellen Vorannahmen bei der Suche nach außerirdischen Intelligenzen hinterfragen;
  4. die öffentlichen Diskussionen über die aktuellen Befunde der Astrowissenschaften zur Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens fördern;
  5. das klassische SETI-Paradigma um weitere denkbare Kontaktszenarien mit außerirdischen Intelligenzen ergänzen;

    Die Außerirdischen kommen - zumindest am TV (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL/DLR / gemeinfrei)
    VIDEO: Werden wir alle durch die Medien auf Intelligenzen im All vorbereitet? (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL/DLR / gemeinfrei)
  6. Forschungen zu Chancen und Risiken des Kontakts zwischen der Menschheit und außerirdischen Zivilisationen vorantreiben und deren Ergebnisse öffentlich bekannt machen;
  7. das wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche und politische Nachdenken über die kulturellen Folgen des Kontakts der Menschheit mit einer außerirdischen Zivilisation fördern;
  8. die Schwierigkeiten einer Kommunikation mit einer außerirdischen Spezies ausloten;
  9. die entscheidende Rolle der Medien bei der öffentlichen Wahrnehmung von Forschungsinitiativen zu analysieren;
  10. wissenschaftliche Forschungstabus in diesem Bereich kritisch hinterfragen und der Stigmatisierung von Forschern und Forscherinnen in diesem Feld aktiv entgegentreten;
  11. die kulturellen Hemmnisse für die unvoreingenommene wissenschaftliche und öffentliche Diskussion zu den genannten Forschungsbereichen untersuchen und daran mitwirken, diese abzubauen;
  12. die wissenschaftlichen, politischen und medialen Leitlinien und Zuständigkeiten im Umgang mit potenziellen Hinweisen auf die Existenz einer außerirdischen Intelligenz ergründen.

Selbstverständlich ist es bisher unbekannt, ob es irgendwo außerhalb der Erde tatsächlich Leben in irgendeiner Form gibt. Der wissenschaftliche Nachweis der “etablierten Wissenschaft” fehlt ebenso wie der Nachweis von Ancient Aliens oder UFOs als “Raumfahrzeuge von Außerirdischen”.


Meiner Erfahrung nach, die ich in über 20 Jahren als Jäger des Phantastischen und seit Jahren vor allem als Blogger und YouTube-Vlogger, gesammelt habe, sind alle genannten Punkte ausnahmslos sinnvoll! Da ich tagtäglich Meinungen, Diskussionen, Berichte, News usw. zu diesen Themen lese und auch täglich Leser-Feedback bekomme, weiß ich, dass eben viele “Alien-Themen” zu unreflektiert vermengt werden.

Kontakt mit Aliens

Wann haben wir den ersten Kontakt mit den Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / R. Habeck / L.A. Fischinger / Bearbeitung L.A. Fischinger)
Wann haben wir den ersten Kontakt mit Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / R. Habeck / L.A. Fischinger / Bearbeitung L.A. Fischinger)

Dabei geht es nicht mal unbedingt so sehr um die Frage, wer, wann, wie und wo der Menschheit beispielsweise den Kontakt mit intelligenten Außerirdischen bekannt geben soll. Ebenso geht es nicht um die Frage, wer zum Beispiel mittels SETI-Radiosignal möglichen Aliens “im Namen der Menschheit” antworten soll und darf (und ob überhaupt geantwortet werden soll!).

Es geht allein schon um die Details und “Mosaiksteine”, die seit Jahren auf der Suche nach außerirdischen Leben gefunden werden. Hierbei sind eben auch Soziologen etc. gefragt, die dass Netzwerk ganz bewusst mit im Boot hat. Meiner Meinung aber auch Geistliche, die offenbar im Team des Forschungsnetzwerk noch fehlen.

Das jüngste Medien-Beispiel, dass das Weltraumteleskop “Kepler” angeblich eine “Erde 2.0” mit dem Namen “Kepler-452b” im Universum gefunden hat, zeigte das deutlich. Die Meldungen, Spekulationen und irreführenden Berichte rund um diesen “Cousin der Erde” in 1400 Lichtjahren Entfernung ließen die Fakten der Entdeckung in (legitimen) Spekulationen und auch falschen und zum Teil wirren Aussagen verschwimmen. Wenn dann eines (nahen) Tages intelligente Aliens gefunden werden – sind wahrscheinlich die globalen Folgen so oder so kaum absehbar.

Darum ist dieses “Netzwerk der Alien-Jäger”, um es flapsig auszudrücken, für mich eine hervorragende Sache. Sofern es denn auch die Massen wie geplant erreichen wird …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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