In Sibirien "lebt" ein über 160 Jahre alter toter Lama: Das Rätsel des untoten Mönch von Ivolginsk - Grenzwissenschaft & Mystery Files

In Sibirien „lebt“ ein über 160 Jahre alter toter Lama: Das Rätsel des untoten Mönch von Ivolginsk

Diskussion über einen "untoten" Lama (Bild: L. A. Fischinger / ZDFInfo / YouTube / WikiCommons)
Diskussion über einen „untoten“ Lama (Bild: L. A. Fischinger / ZDFInfo / YouTube / WikiCommons)

Seit einiger Zeit kursiert im Internet ein Video des Senders „ZDFInfo“, in dem ein Mönch zu sehen ist, der angeblich bereits seit über 160 Jahren mehr oder weniger lebt. Es handelt sich dabei um den buddhistischen Lama Daschi-Dorscho Itigelow, der 1852 geboren wurde und heute in einem Pilger-Kloster in der Region Burjatien „lebt“ Der bereits 1927 „gestorbene“ Lama wurde im Jahr 2002 exhumiert und soll sich bis heute „zwischen Leben und Tod“ befinden.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Thema „unverwehste Leichen“ ist in den Medien und natürlich auch in der Welt der Mysterien und Phänomene immer wieder ein Thema. So nun auch (mehr oder weniger) aktuell der Fall des Lamas aus Sibirien nahe der Grenze zur Mongolei. Es heißt, dass der Mönch vor seinem Dahinscheiden 1927 darum bat, dass man ihn nach 30 Jahren aus seinem Grab befreien soll. Das war erst 2002 der Fall und seit dem ist Itigelow zu einer Art Heiliger des Buddhismus der Region geworden.

Denn – so weiter – der Lama ist in seinem Grab nicht verwehst und befinde sich nach den Aussagen der dortigen Mönche und gläubigen Pilger in einer Art „Zwischenleben“. Er sei auch nicht tot, sondern habe durch strenge Meditation eine Art Zwischenwelt erreicht. Sein Körpergewebe sei dabei noch immer weich und hin und wieder öffne der Lama sogar die Augen und den Mund.

Der „Leichnam“ des Lama Itigelow hat heute seinen festen Platz im buddhistischen Kloster (Dazan) im burjatischen Dorf Ivolginsk. Die dortigen Gläubigen und Mönche sind überzeugt, dass er durch seine spirituelle Kraft die Grenze zwischen Leben und Tod verschoben habe und tatsächlich noch lebt. „Im Universum, in der Zeit, existiert eine Lücke“, ist Chambo Lama Daschi Ajuschejew sicher. Was immer auch sein Nachfolger Ajuschejew genau damit meint.

Für die lokale Bevölkerung sind die Pilger zu einer festen und wichtigen Einnahmequelle geworden. Da unterscheidet sich der „untote Lama“ von Ivolginsk als Pilgerstätte nicht im Geringsten mit allen anderen Pilgerorten alle Religionen der Welt.

Erstaunlich ist der Zustand der Mumie fraglos. Wenn auch kein Einzelfall (hier) und mit Sicherheit wird es auch nicht die letzte „unverwehste Leiche“ sein. Aber westliche Mediziner sehen das ganze nüchtern und zweifeln nicht daran, dass der Lama tatsächlich tot ist. Pathologen vor Ort sehen das wieder anders. Auch möchten die dortigen Mönche keine wissenschaftliche Untersuchung des Lamas nach westlichen Standards durchführen lassen …

Hier der Filmbericht von „ZDFInfo“:

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