Mumifizierung bereits vor 8.000 Jahren - in Portugal? (Bild: R. Peyroteo-Stjerna/European Journal of Archaeology)

Die ältesten Mumien der Welt könnten aus Europa stammen: Forscher finden Hinweise auf Mumifizierungen vor 8.000 Jahren in Portugal

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Nicht nur die Alten Ägypter pflegten einstmals die Kult der Mumifizierung, sondern zahlreiche Völker der Antike weltweit fertigen aus ihren Verstorbenen Mumien. Bisher galten dabei in der Atacama-Wüste in Chile gefundene Mumien mit mit einem Alter von rund 7.000 Jahren als die ältesten der Welt. Das könnte sich nach einer neuen Studie nun ändern. Denn Forscher fanden Hinweise darauf, dass bereits 1.000 Jahren früher in Portugal Menschen der Steinzeit ihre Toten mumifizierten.

Studie: Die 30.000 Jahre alte Venus von Willendorf stammt aus Italien oder der Ukraine (Bilder: G. W. Weber / Montage/Bearbeitung. Fischinger-Online)

Studie wirft neues Licht auf den Handel der Steinzeit: Die 30.000 Jahre alte Venus von Willendorf stammt aus Italien oder der Ukraine

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Vor über 100 Jahren entdeckten Archäologen die sogenannte „Venus von Willendorf“ in Österreich. Eine rund 30.000 Jahre alte Steinfigur einer üppigen Frau, wie sie ähnlich in vielen Teilen Europas gefunden wurden. Forscher haben jetzt das Gestein der Willendorf-Venus genauer analysiert und kamen zu einem erstaunlichen Ergebnis. Demzufolge wurde es vor zehntausenden von Jahren aus dem Gebiet des Gardasee in Norditalien oder dem Donezbecken (Donbas) im Osten der Ukraine nach Österreich importiert. Quer über die Alpen oder über tausende von Kilometern in der Steinzeit.

Das mysteriöse „Band der Löcher“ in Peru: Es gibt seit Jahrhunderten Rätsel auf (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)

Das mysteriöse „Band der Löcher“ in Peru: Es gibt seit Jahrhunderten Rätsel auf – Von Düngerlagern bis Binärcodes für die Götter aus dem All

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Wenn es um Mysterien und Rätsel der Vergangenheit in Südamerika geht, fällt den meisten Menschen umgehend die Ebene von Nazca in Peru ein. Ein Gebiet in den Anden mit zum Teil riesigen Linien, Figuren und geometrischen Formen, die inzwischen weltberühmt sind. Obwohl solche gewaltigen Scharrbilder (Geoglyphen) in vielen Teilen der Welt vorkommen und für Rätselraten sorgen, wird ein archäologisches Phänomen in Peru oftmals übersehen: Das „Band der Löcher“ in den peruanischen Bergen. Abertausende Löcher, die wie ein Lochstreifenband in die Erde gegraben wurden. Der Sinn und Zweck dieser Strukturen gilt für eine Reihe von Archäologen als geklärt. Aber sind diese Erklärungen der Wissenschaft tatsächlich so sicher, wie vielfach behauptet wird?

Video: "Ägyptens verborgene Unterwelt" - Vortrag Reinhard Habeck (Bilder: R. Habeck/Archiv & Fischinger-Online)

Video: Unterirdische Geheimnisse der Pharaonen und der Cheops-Pyramide: „Ägyptens verborgene Unterwelten“ – Vortrag von Reinhard Habeck

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Unterirdische von Menschen angelegt Bauten finden sich in vielen Teile der Welt. Auch das alte Reich Ägypten hat uns solche Mysterien hinterlassen, die sich beispielsweise unterhalb der Pyramide des Cheops befinden. Solche Tunnel, Kammern und Stollen sind es, die bis heute Rätsel aufgeben. Über diese geheimnisvollen „Anlagen, die es nicht geben dürfte“ berichtet der Mystery-Schriftsteller und -Forscher Reinhard Habeck auch in diesem Vortrag vom 30. Oktober 2021.

Vortrag/Video vom 30. Oktober 2021 von Dr. Helen Wider: "Von sagenhaften Erdmannlihöhlen zu realen Erdställen" (Bilder: H. Wider / Montage: Fischinger-Online)

VIDEO: Rätsel in der Schweiz: „Von sagenhaften Erdmannlihöhlen zu realen Erdställen“ – Vortrag von Dr. Helen Wider

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Unterirdische Erdställe im Raum Österreich nun im süddeutschen Raum geben seit vielen Jahren den Archäologen Rätsel auf. Und inzwischen sind zahllose dieser unterirdischen Stollen, Tunnel, Grotten und Kammern heute der Forschung bekannt. Ständig kommen neue hinzu. Doch es gibt diese Höhlen auch in der Schweiz, wie Dr. Helen Wider es in diesem Vortrag vom 30. Oktober 2021 berichtet. Sie sind dabei nicht weniger ein Mysterium der Archäologie, wie jene in anderen Teilen Mitteleuropas.

Video: Uri Keller will die Bundeslade des Moses finden! (Bilder: Dmity Rozhkov/WikiCommons CC BY-SA 3.0 & ICRAR & Fischinger-Online)

VIDEO: Mentalist Uri Geller, die PR und die Bundeslade: Angeblich weiß er, wo der verlorene Schatz der Bibel verborgen ist

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Seit rund 2.500 Jahren gilt die heilige Bundeslade der Bibel als verschollen. Viele Suchende vermuten ihren Aufenthaltsort an ebenso vielen unterschiedlichen Orten in der Welt, die vom Irak über Frankreich und Äthiopien bis Kanada reichen. Gefunden hat sie bisher niemand und handfeste Beweise fehlen. Bis der bekannte Mentalist Uri Geller kommen musste? Denn er behauptet, dass er genau weiß, wo sich das heiligste Relikte der Bibel befindet. „Ein archäologisches und theologisches Erdbeben“ werde er damit auslösen, so Geller. Doch stimmt das und was steckt dahinter?

DAS ist der wichtigste archäologische Kunstfund der letzten 100 Jahre in Großbritannien (Bilder: British Museum / Montage: Fischinger-Online)

DAS ist laut dem British Museum der wichtigste archäologische Kunstfund der Steinzeit der letzten 100 Jahre in Großbritannien

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Die britischen Inseln sind voller Hinterlassenschaften und Bauten aus der Steinzeit und späteren Epochen, die teilweise weltberühmt sind. Grund genug für eine bald eröffnenden Sonderausstellung des altehrwürdigen British Museum in London unter dem Motto „Die Welt von Stonehenge“. Ein archäologischer Fund sticht bei dieser Ausstellung heraus. Denn laut Museum ist er der wichtigste Fund steinzeitlicher Kunst der letzten 100 Jahre in Großbritannien. Was hat es mit diesem unscheinbaren „Faß“ auf sich?

"Sonnenbarken-Museum" in Gizeh abgerissen: Nach 40 Jahren hat man wieder einen freien Blick auf die Südseite der Cheops-Pyramide (Bild: Fischinger-Online)

Endlich: Nach 40 Jahren ist die Sicht auf die Südseite der Cheops-Pyramide wieder frei – Sonnenbarken-Museum in Gizeh abgerissen

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An der Südseite der Cheops-Pyramide wurde 1982 ein längliches Gebäude errichtet, dass seitdem den Blick auf das Monument „verunstaltet“. Es war ein Museum für die „Sonnenbarke des Cheops“. Damit ist es nun vorbei, denn es wurde und wird abgerissen und das Boot darin fand schon vor Monaten einen neuen „Heimathafen“. Warum aber baute man dieses Museum überhaupt direkt vor dieses Weltkulturerbe? Was macht dieses Boot so besonders und wo kommt es eigentlich her?

Archäologische Funde in einer südfranzösischen Grotte sollen die Menschheitsgeschichte umschreiben (Bilder: L. Slimak / Montage: Fischinger-Online)

Archäologische Funde in einer südfranzösischen Grotte sollen die Menschheitsgeschichte um 10.000 Jahre umschreiben (+ Videos)

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Erneut schreiben archäologische Funde die Menschheitsgeschichte um, wie Forscher in einer aktuellen Studie berichten. Gefunden wurden sie in der südfranzösischen Grotte „Mandrin“ und weisen darauf hin, dass der modernen Mensch bereits 10.000 Jahren früher als gedacht Westeuropa besiedelte.Für das Forscherteam um Ludovic Slimak eine Sensation – die aber nicht unwidersprochen blieb. Denn echte und falsche Sensationen geben sich gerne die Klinke in die Hand.

Vortrag/Video vom 29. Oktober 2021 von Dr. Dominique Görlitz & Ramon Zürcher: "ABORA V – Update zur Vorbereitung der Transatlantik-Expedition" (Bilder: abora.eu/D. Görlitz & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

VIDEO: Seefahrt der Steinzeit: „ABORA V – Update zur Vorbereitung der Transatlantik-Expedition“ – Vortrag von Dr. Dominique Görlitz & Ramon Zürcher

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Waren in der Steinzeit vor Jahrtausenden bereits Seefahrer der Alten Welt in Amerika? Und überquerten vorzeitliche Amerikaner den Atlantik in Richtung Osten? Davon sind viele überzeugt. Christoph Kolumbus kam als Letzter, war nicht nur Thor Heyerdahl sicher. Auch Dr. Dominique Görlitz ist im „Fahrwasser von Heyerdahl“ sicher, dass es diese Kontakte gab. Deshalb plant Görlitz bereits seine 5. Expedition mit einem Schilfboot. Eine Reise von Nordafrika bis Amerika. Darüber berichtet er zusammen mit Ramon Zürcher in diesem Vortrag.