Das „Netzwerk für Kryptozoologie“ veröffentlicht das neue „Jahrbuch für Kryptozoologie 2021“

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Das "Netzwerk für Kryptozoologie" veröffentlicht das neue "Jahrbuch für Kryptozoologie 2021" (Bilder: gemeinfrei & NfK / Montage: Fischinger-Online)
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Das „Netzwerk für Kryptozoologie“ veröffentlicht das neue „Jahrbuch für Kryptozoologie 2021“ (Bilder: gemeinfrei & NfK / Montage: Fischinger-Online)

Im Herbst 2020 erschien erstmals vom „Netzwerk für Kryptozoologie“ (NfK) ein „Jahrbuch zur Kryptozoologie“. Ein Sammelband mit Fachbeiträgen verschiedener Autoren und Forscher, die sich darin auf Spurensuche nach unbekannten Lebewesen begaben. Jetzt erschien der Folgeband für das Jahr 2021 mit über einem Dutzend Beiträgen, den ich Euch hier vorstellen möchte.


Kryptozoologie: Tiere, die wir nicht (mehr) kennen

Wie HIER berichtet veröffentlichte im September 2020 das „Netzwerk für Kryptozoologie“ (NfK) erstmals ein „Jahrbuch für Kryptozoologie“ in Buchform aus Papier. Jetzt legten die Forscher und Autoren nach und veröffentlichten für 2021 ein weiter Jahrbuch.

Auch darin begeben sich die Autoren auf die Spuren unbekannter oder als ausgestorben geltender Tiere. Dabei handelt es sich um Lebewesen, die weit über die Klassiker Bigfoot, Nessie und Yeti hinausgehen.

Zum neuen Forschungsband schreibt auf der Webseite des Netzwerkes (Text von dort übernommen):

Lang erwartet, jetzt ist es endlich da: Das 2. Jahrbuch für Kryptozoologie 2021. Nachdem die Redaktion mit der Erstausgabe im vergangenen Jahr die Ansprüche hochgeschraubt hat, liefert sie dieses Jahr erneut. Um es direkt zu sagen: Die hoch gesteckten Erwartungen hat die Redaktion aus Natale Guido Cincinnati, Reena Pöschel, André Kramer und Hans-Jörg Vogel nicht nur voll erfüllt, sondern wieder übertroffen.

Mein erster Eindruck war: Das Jahrbuch ist erwachsener geworden. Nachdem die Redaktion im vergangenen Jahr die Beiträge „ins Blaue hinein“ einwerben musste, konnte sie diesmal das Jahrbuch vom letzten Jahr vorweisen. Die Referenz hat einen spürbaren Effekt gehabt. So konnte die Redaktion auch Autoren anwerben, die weit außerhalb der doch recht kleinen „Internet-Kryptozoologie-Szene“ angesiedelt sind.

Auf diese Weise gewinnt die Vielfalt im Netzwerk deutlich.

8 große Beiträge

Beinahe schon abendfüllende Themen haben die Autoren in den „Großen Beiträgen“ behandelt. Jedes Thema reicht aus, sich einen oder mehrere Abende mit weitergehender Recherche und das ein oder andere Getränk bei der anschließenden Diskussion zu leeren:

  • Kramer, André: Der Rattenkönig und die erhaltenen Präparate in Deutschland
  • Muirhead, Richard: The Flying Snake of Namibia: An investigation
  • Hemmler, Markus / Magin, Ulrich: Tiefgefrorene Saurier im Eis – viel Fiktion und ein paar Fakten
  • Pietralla, Arnim / Reischel, Nicole: Existierte das Wollhaarmammut bis in historische Zeit?
  • Meurger, Michel: Die „Wilden“ aus den französischen Alpen. Zwischen Wunder und anthropologischen Fragen
  • Schmied, Hartmut: Das sagenhafte Ungeheuer im Schweriner See
  • Cincinnati, Natale Guido: Forteanisch-zoologische Trouvaillen
  • Ehret, Peter / Möser, Tobias: Der Chichibu-Yaken des Hiroshi Yagi. Eine einmalige Gelegenheit für die Kryptozoologie?

Nicht alle Themen ergeben 20 Seiten und mehr Text. Viele kryptozoologische Topics stehen erst am Anfang der Recherche, andere sind aufgrund ihrer Singularität oder des Hintergrundes nicht so ergiebig. Diese Inhalte stellen:

5 kleine Beiträge

  • Poeschel, Reena: Steinkatz, Bergstutz, Tatzelwurm. Ein Kryptid aus linguistischer Sicht
  • Raynal, Michel: Ein atlantischer Grauwal?
  • Brandstätter, Frank: Landwang – ausgerottet und vergessen
  • Hensiek, Joerg: Wie ein Belgier die Existenz des Elefantenkönigs bewies
  • Abram, Sergio: Nachtrag zu: Der Marderhund Nyctereutes procyonoides (Gray, 1834) in Trentino-Südtirol und Italien. Sichtungen von 1985 bis 2019 (JfK, Jg. 1, Nr. 1 (2020), S. 203-207)

Und auch der „Rest“ ist erwachsen geworden

Das „Netzwerk für Kryptozoologie“ hat sich weiter professionalisiert, nicht nur das Jahrbuch im vergangenen Jahr hat hierzu entscheidend beigetragen. So hat sich hier auch die Korrespondenz zu einem wesentlichen Teil der Arbeit des Netzwerkes entwickelt. Dem entsprechend viel Raum nimmt der Teil der Mitteilungen an und aus dem Netzwerk ein. Doch niemand soll behaupten, es sei langweilig, was dort geschrieben wird.

Ungewöhnliche Sichtungsberichte, von einem unbekannten Caniden über klassische Kryptide bis zu Bären in Schleswig-Holstein stehen ebenso auf dem Plan wie Exkursions- und Tagungsberichte. Hier führten die Reisen nicht nur nach Schottland und Südfrankreich, sondern auch über das Sauerland nach Afrika.

Optisch verfolgt das Jahrbuch den schon im vergangenen Jahr eingeschlagenen Weg. Es ist betont schlicht gehalten und wirkt dadurch wie ein Symposiumsband eines Uni-Institutes. Das lichtgraue Cover und die strenge Zurückhaltung bei der grafischen Gestaltung unterstreichen den hohen Anspruch der Herausgeber an die Seriosität der Publikation.

Das „Jahrbuch für Kryptozoologie 2021″ hat 280 Seiten, ist durchgehend farbig bebildert und ist über das „Netzwerk für Kryptozoologie“ für nur 12,90 Euro (zzgl.. Versand) erhältlich.

Videos zum Thema findet Ihr auch HIER auf dem YouTube-Kanal von Fischinger-Online.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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