Die erste ferngelenkte Drohe der Weltgeschichte: Eine Erfindung von Nikola Tesla aus dem Jahre 1898 - für den Weltfrieden ... - Grenzwissenschaft & Mystery Files

Die erste ferngelenkte Drohe der Weltgeschichte: Eine Erfindung von Nikola Tesla aus dem Jahre 1898 – für den Weltfrieden …

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Erfand Nikola Tesla 1898 die erste ferngelenkte Drohen der Weltgeschichte? (Bilder: gemeinfrei)
Erfand Nikola Tesla 1898 die erste ferngelenkte Drohen der Weltgeschichte? (Bilder: gemeinfrei)

Der 1856 im heutigen Kroatin geborene Physiker, Erfinder, Tüftler und Elektroingenieur Nikola Tesla gilt bis heute als ein Genie er Elektronik und Technik. Über 110 Patente meldete Tesla auf seine zahllosen Erfindungen und Neuerungen an. Ein Dutzend Ehrendoktortitel wurden ihm verliehen und selbst ein Krater auf dem Mond und ein Flughafen sind nach ihm bekannt. Ein Universal-Denker der Elektrotechnik, dessen Geburtshaus heute ein Museum zu seinen Ehren ist. Doch hat der emsige Erfinder bereits 1898 eine (theoretische) ferngesteuerte Drohe erfunden, die heute im Zeitalter der “asymmetrischen Kriegsführung” die ganze Welt kennt? Eine jüngst veröffentlichte US-Patentschrift von Nikola Tesla scheint dies tatsächlich zu bestätigen.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Drohnen kennt heute jedes Kind. Nicht nur Militärs nutzen solche ferngelenkten Fluggeräte zur Aufklärung und “präzisen” Bombardierung des Feindes, sondern Drohnen sind unlängst auch für den kleinen Geldbeutel zu bekommen. Obwohl es sich bei den zivilen Drohnen natürlich um vollkommen andere Techniken mit anderen Nutzen handelt, scheinen sie doch überaus moderne Technologien zu sein. Aber das scheint zumindest in der Theorie nicht der Fall zu sein.

Nikola Tesla und seine ferngelenkte “Drohne”

Die Militärs von heute programmieren ihre Drohnen oder lenken sie aus sicher Distanz fern. Spionage und vermeintlich “exakte Luftschläge” sind hierbei die Einsatzgebiete dieser Techniken. Zivilisten lenkten ihre Drohnen fast immer mit der Fernsteuerung in Sichtweite und erfreuen sich beispielsweise an Luftaufnahmen von an Bord befindlichen Kameras.

Soweit … so alt!

Vor genau 60 Jahren „enthüllt“: Das Philadelphia-Experiment der US-Marine 1943. Über einen fragwürdigen Mythos der Grenzwissenschaft (Artikel)
ARTIKEL: Das “Philadelphia-Experiment” 60 Jahre danach. Auch hier sollen Ideen von Tesla eine Rolle gespielt haben. (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Dass das Erfinder-Genie Nikola Tesla die erstaunlichsten Erfindungen für sich beanspruchen kann, ist viele Menschen bis heute bekannt. Selbst Erfindungen und Arbeiten werden Tesla zugesprochen, die allgemein in den Bereich der “Verschwörungen” fallen. Etwa, dass er Kontakt mit Außerirdischen aufgenommen habe. Nun aber scheint ein Patent zu belegen, dass Tesla auch die scheinbar hochmoderne Technologie der Drohnen Jahrzehnte vorher erfand, als allgemein angenommen.

In der besagten US-Patentschrift Nummer 613.809 vom 8. November 1898 beschreibt Nikola Tesla ferngesteuerte Robotergeräte, die man heute durchaus als Drohnen bezeichnen kann. Die unbekannten Geräte des Erfinders seien “in vielerlei Hinsicht nützlich”, so Tesla in seiner 8 Seiten lange Beschreibung der Erfindung. Er sei überzeugt, so heißt es weiter, dass seine Maschinen alle anderen ähnlichen Ideen in den Schatten stellen. Ohne Kabelverbindung könne man diese Geräte mit (Funk-)Wellen ebenso unter Wasser wie auch durch die Atmosphäre lenken. Sofern sich seine “Drohnen” im Empfangsbereich des Senders (Fernbedienung) befinden, gäbe es da keine oder kaum Hindernisse.

Eine Waffe für den Weltfrieden …

Tesla liefert in seinem Patent auch gleich Ideen und Vorschläge, wozu seine fliegenden Gerätschaften genutzt werden könnten. Wenn man sie denn bauen würde! Ihm schwebte etwa vor, dass man damit schwer zugängliche Gebiete der Erde erforschen oder auch einfach damit Briefe oder andere “Objekte” verschicken könne. Abgelegen lebende Menschen oder Orte können auf diese Art wesentlich einfacher Kontakt zur Außenwelt halten. Eigentlich, so Tesla weiter, seien die Einsatzmöglichkeiten dieser Erfindung schier unbegrenzt. Selbst die Tiefen der Meere könnten damit erkundet und von dort sogar Tiere für die Forschung an die Oberflächliche geholt werden. Selbst Wale könne man damit fangen oder töten.


VIDEO & ARTIKEL: Moderne Raketentechnologien und -Ideen vor 500 Jahren: Drei-Stufen-Raketen und Raumfahrt-Visionen im Jahr 1555 (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
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Sein Patent mit dem Titel “Methode und Vorrichtung zur Steuerung von Mechanismen beweglicher Schiffen oder Fahrzeuge” ist in der Tat seiner Zeit weit voraus gewesen. Aber Nikola Tesla dachte auch in ganz andere Richtungen, die uns heute überaus bekannt vorkommen. Denn auch er sah in seinen ferngelenkten Maschinen durchaus militärisches Gerät – eben Drohnen von heute. So schreibt Tesla auf Seite 7 seines Patentes:

Aber der größte Nutze meine Erfindung liegt in der Kriegsführung und Rüstung. Wegen seiner sicheren und unbegrenzten Zerstörungskraft kann sie höchstwahrscheinlich permanenten Frieden unter den Nationen bringen und erhalten.

“Ein Visionär mit Weitblick”, so die Mystery-Kollegin Angelika R. angesichts dieser Patentschrift zu mir. Und das war Tesla ohne Frage. Fraglich aber, ob der Erfinder ahnte, dass rund 100 Jahre später tatsächlich ferngesteuerte “Schiffe und Fahrzeuge” zur Grundausstattung der Forschung und vor allem des Militärs dienen?

“Frieden unter den Nationen”, wie es Nikola Tesla 1898 noch/schon vorschwebte, hat die heutige Drohnen-Technik aber wohl kaum gebracht …

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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