Kommt es zu einem Götterschock in Göttingen? Die Stadt soll einen Landeplatz für UFOs bekommen – Organisiert von einem "Galaktischen Mönch" inkl. "UFO-Fest". - Grenzwissenschaft & Mystery Files

Kommt es zu einem Götterschock in Göttingen? Die Stadt soll einen Landeplatz für UFOs bekommen – Organisiert von einem “Galaktischen Mönch” inkl. “UFO-Fest”.

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Göttingen soll einen UFO-Landeplatz bekommen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
Göttingen soll einen UFO-Landeplatz bekommen (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger)

Wo bleiben die Außerirdischen? Warum landen die Aliens, wenn es sie denn tatsächlich heute geben sollte, nicht einfach ganz offen und offiziell und sagen „Hallo, Erdlinge! Da sind wir nun“? Solche Fragen kursieren seit Anbeginn des „UFO-Zeitalters“. Nun soll (auch) Göttingen einen UFO-Landeplatz bekommen, der mit einer Art Volksfest eingeweiht werden soll. Auch eine Podiumsdiskussion mit Politikern verschiedener Parteien ist geplant. Initiator des Projektes ist ein selbsternannter “Galaktischer Mönch”.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Immer wieder warten Menschen oder Menschengruppen auf die Landung von außerirdischen Raumschiffen. Auf der ganzen Welt wurden deshalb in den letzten Jahrzehnten immer mal wieder „Landeplätze“ für die UFOs gebaut oder markiert, um dort die „Brüder und Schwestern aus dem All“ nach ihrer Landung begrüßen zu können. Solche Dinge geschehen aber nicht nur in fremden Ländern oder in den Wüsten der USA, sondern auch in Europa und natürlich bei uns Deutschland.

Überall tauchen in den Medien immer mal wieder Menschen auf, die solche „UFO-Landeplätze“ bauen, bauen wollen oder nur durch Markierungen (sogar mit Alu-Folie) kennzeichnen. Vor vielen Jahren kam es deshalb in Sachsen sogar zu Ausschreitungen (hier und hier). Die Sekte der Raelianer (RAEL-Bewegung) träumt sogar von einem „Botschaftsgebäude“ der Menschheit, in das die fremden Wesen aus dem All kommen werden. Sprecher der Menschheit wäre dann natürlich der Chef der UFO-Sekte Claude Vorilhon.

UFO-Landestelle in Göttingen – die Idee eines “galaktischen Mönch”

Derzeit berichten einige Medien davon, dass nun auch die Stadt Göttingen einen solchen Landeplatz für „Raumbrüder“ bekommen werde. Allerdings recht winzig, da dieser nur 7,77 Meter Durchmesser haben soll. Initiator dieser „Alien-Kontakt-Stelle“ in Göttingen ist Gunthard Elmar Schleipen, der sich selber „Der galaktische Mönch“ nennt. Der Moderator und Kabarettist ist sicher, dass es fremde Intelligenzen im Kosmos gibt und diese auch zur Erde kommen oder kommen werden. Mit einer Gruppe der „Galaktischen Föderation“ will der UFO-Freund am 29. März 2014 ab 15 Uhr diesen kleinen Landeplatz für die Fremden im Rahmen einer Party in Göttingen einweihen. Dabei ist dies nicht das erste Projekt dieser Art und Weise. Schon in Celle hat Schleipen im November 2013 eine UFO-Landestelle eingerichtet.

Nahe dem „Haus der Kulturen“, dem „interkulturellen Zentrum“ der Stadt, wie es auf deren Internetseite heißt werde dieser UFO-Landeplatz mit Live-Musik, Wettbewerben im UFO-Frisbee-Weitwurf und einem Feuerwerk am Abend gefeiert. Auch Politiker der verschiedenen Parteien seien zu einer Diskussion eingeladen. Was sicher recht spannend sein könnte wenn das Thema der Podiumsdiskussion denn auch „Leben im All?“ usw. ist.

Es heißt zu diesem Projekt in Göttingen:

Die Aktion UFO-Landeplatz in Göttingen klingt erst einmal wie ein Witz. Doch dahinter stehen wichtige regionale, nationale und geradezu weltbewegende Fragen.“

Und das ist sogar zu 100 Prozent richtig! Darüber, was bei einem erste offiziellen Kontakt mit fremden Wesen aus dem Universum geschieht und geschehen sollte, habe sich zahlreiche Wissenschaftler, UFO-Freunde, Soziologen, Militärs und Astronomen bereits mehrfach Gedanken gemacht. Ebenso Politiker aus Deutschland. Auch ich selber bin überzeugt, dass dieses Thema noch lange nicht abschließend ausdiskutiert wurde Allein der Umstand, wer für die ganze Menschheit wie und wo was sprechen soll – ist strittig. Von Auswirkungen auf politische, wirtschaftliche und religiöse Systeme ganz zu schweigen.

Persönlich bin ich von dem sogenannten „Götterschock“ überzeugt. Das heißt, dass der erste offizielle Kontakt der Menschheit mit Außerirdischen oder sogar Astronautengötter uns Erdlingen einen Schock versetzten wird. Kritiker spotten darüber. Doch dabei denken sie nicht global.

Mystery-Freunde und natürlich zum Beispiel Astronomen der westlichen Welt, die sich eben mit dem Thema „Zivilisationen im All?“ befassen, werden sich wohl kaum schockartig reihenweise umbringen (mit Ausnahmen!). Die westliche Welt wimmelt von Aliens in allen Formen und Arten. Von ekeligen und fiesen Biestern bis zu netten Kumpels von den Sternen. Seit Jahrzehnten sind Außerirdische und das Thema UFOs allgegenwärtig. Kein TV-Tag ohne irgendeine Dokumentation oder Serie über Leben im All und kein Kino mit derartigen Filmen. Die „Popkultur“ und die neuesten Entdeckungen und Ergebnisse der Astronomie und Astrophysik haben unlängst viele Menschen für diese Ideen und Themen sensibilisiert. Von all jenen, die sich so oder so damit befassen (eben die Mystery-Szene) gar nicht zu sprechen.

Aber eben das ist nicht global gedacht.

Der Götterschock!

Wie soll man absehen, wie andere Menschen in vollkommen anderen Gesellschaften und anderen Ländern, mit anderen religiösen, weltlichen, sozialen, politischen oder auch wirtschaftlichen Hintergründen reagieren? Mit Sicherheit können wir ebenso wenig „unsere Einstellung“, unsere Wissen um diese Themen oder auch die jeweilige Bildung in Sachen Universum & Co. auf die gesamte Menschheit von heute übertragen. Was interessieren auch Gesellschaften in nicht-westlichen Ländern solche Themen? Soll man erwarten, dass Menschen neben ihrem oft harten Alltag sich mit Intelligenzen im All und Besucher von den Sternen befassen? Kann man den „Götterschock“ mit allen Folgen global gesehen wirklich als absurd bezeichnen? Ich denke nicht. Es müssen ja nicht einmal religiöse Systeme und Gesellschaften zusammenbrechen oder in Hysterie inkl. Tod und Chaos verfallen – das kann jeden Menschen treffen.

Ebenso ist zu bedenken, dass vermeintliche Alien-Besucher mit Sicherheit eben global denken und die Erde als Plant im Ganzen betrachten. Wieso sollten dann Außerirdische in kleinen UFOs in Göttingen landen? Wieso vor dem Reichstag in Berlin, was oft als Beweis gefordert wird? Oder am Weißen Haus in Washington DC? Ist Göttingen das Zentrum der Menschheit? Oder Berlin? Oder Washington? Oder landen sich im Vatikan um zu sagen, dass sie da sind? Ist der Petersdom der Nabel der Menschheit? Welcher Ort der Erde ist der ultimative Landeplatz, wenn es irgendwann einmal zu einer offiziellen und vor allem physischen Kontaktaufnahme von Außerirdischen kommen sollte? Göttingen …?

Ich danke Euch – Euer Jäger des Phantastischen
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