Die Netflix-Serie "Ancient Apocalypse" von Graham Hancock sorgt international für viel Kritik und Ärger unter Archäologen (Bilder: Netflix / Montage: Fischinger)

Nichts als Ärger: Netflix-Serie „Ancient Apocalypse“ von Graham Hancock und ein offener Brief erboster Archäologen (+ Videos)

Die Netflix-Serie „Ancient Apocalypse“ von Graham Hancock sorgt seit November international für viel Kritik und Ärger unter etablierten Archäologen. Ein regelrechten Sturm der Entrüstung mit zahlreichen Vorwürfen gegen Hancock verbreiten dazu Presseberichte und Stellungnahmen von Archäologen. Sogar ein offener Brief an Netflix einer entsprechenden archäologischen Vereinigung in den USA überschüttet die Verantwortlichen mit heftiger Kritik und Rassismus-Vorwürfen. Fans sehen all dies als Beleg, dass der bekannte Autor Recht zu haben scheint mit seiner These, dass es eine vergesse Hochkultur in der Eiszeit gab. Was steckt hinter diesem „Shitstorm der etablierten Archäologie“? Und was wirft der offene Brief – den Ihr in deutscher Übersetzung ebenso hier findet – Netflix und der Hancock-Serie vor?

Video: Sensationelle Entdeckung in den USA: 11.300 Jahre altes Bauwerk der Ureinwohner "entdeckt"! (Bild: LSU)

Video: Sensationelle Entdeckung in den USA: 11.300 Jahre altes Monument nachgewiesen!

Künstlich geschaffene Hügel gibt es in allen Teilen der Welt. Vielfach dienten sie als Gräber und wurden über Jahrtausende hinweg angelegt. In den USA werden sie den Ureinwohnern zugeschrieben, die vor tausenden von Jahren mit diesem „Kult“ anfingen. Vor allem vor 1000 bis 2000 Jahren entstanden diese Erdwerke. Doch jetzt stellte sich heraus, dass die amerikanischen Ureinwohner bereits vor mehr als 11.00 Jahren solche Bauten errichteten. Eine Sensation für die Archäologie.

Video: Göbekli Tepe - nicht von Menschen sondern von Aliens erbaut? Wilde Spekulationen eines türkischen Politikers (Bild: envato)

Video: Wilde Spekulationen um Göbekli Tepe in türkischen Medien: Bauten Außerirdische den ersten Tempel der Welt?

Die Entdeckung der Ruinen von Göbekli Tepe in der heutigen Türkei gelten in der Archäologie als Sensation. Steinzeitmenschen errichteten hier vor weit über 10.000 Jahren zahlreiche megalithische Steinkreise.  Für die Forschung sind sie der „erste Tempel der Menschheit“ überhaupt. Doch ein türkischer Politiker sah das in einem Interview anders: Für ihn bauten Aliens die spektakuläre Anlage!

Video: 9000 Jahre alte rituelle Jagd-Ruinen in der Wüste von Jordanien entdeckt! (Bild: SEBAP)

Video: „Älteste bekannte Großbauwerk der Welt“: 9000 Jahre altes Jagd-Kult-Bauwerk in Jordanien entdeckt – doch stimmt das so?

Internationale Forscher haben in der Wüste von Jordanien einen „spektakulären und beispiellosen Fund“ gemacht: 9000 Jahre alte Ruinen, die sie seit fast 10 Jahren ausgraben. Wie sich nun herausstellte handelt es sich hierbei um ein Art steinzeitlichen Schlachthof. Im industriellen Maßstab wurden hier Tiere geschlachtet.

Rätselhafte Kugeln und Götter: Das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo (Bilder: A. Kramer & S. K. Lothop)

Rätselhafte Kugeln und bizarre Götter: Das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo

Schon seit Jahrzehnten spekulieren Archäologen wie auch Mystery-Autoren über die rätselhaften Steinkugeln von Costa Rica in Mittelamerika. Hunderte von ihnen sind heute noch bekannt, die über das ganze Land verteilt liegen. Einige mit einem Durchmesser von mehr als 2 Metern und fast perfekt von Menschenhand vor Jahrtausenden geschaffen. Doch die spektakulären Kugeln sind nur ein Teil der Rätsel von Costa Rica und sind nicht unbedingt einzigartig. Denn die Forschung hat im Zusammenhang mit diesen „Bällen“ längst noch andere, überaus bizarre Funde gemacht. Und selbst viele tausend Kilometer von Costa Rica entfernt finden sich Parallelen.

Die Himmelsscheibe von Nebra zieht weiter: von London kommt sie in die Niederlande (Bilder: gemeinfrei & Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/J. Lipták / Montage: Fischinger-Online)

Die „Himmelsscheibe von Nebra“ zieht weiter: von London kommt sie in die Niederlande (+ Videos)

Noch bis Mitte Juli 2022 befindet sich die „Himmelsscheibe von Nebra“ als Teil der Sonderausstellung „Die Welt von Stonehenge“ in Britischen Museum in London. Doch danach kommt sich noch nicht wieder heim nach halle in Sachsen-Anhalt. Ab Anfang August wird sie ein Highlight in einer niederländischen Sonderausstellung im „Drents Museum“ Assen.

Archäologische Funde in einer südfranzösischen Grotte sollen die Menschheitsgeschichte umschreiben (Bilder: L. Slimak / Montage: Fischinger-Online)

Archäologische Funde in einer südfranzösischen Grotte sollen die Menschheitsgeschichte um 10.000 Jahre umschreiben (+ Videos)

Erneut schreiben archäologische Funde die Menschheitsgeschichte um, wie Forscher in einer aktuellen Studie berichten. Gefunden wurden sie in der südfranzösischen Grotte „Mandrin“ und weisen darauf hin, dass der modernen Mensch bereits 10.000 Jahren früher als gedacht Westeuropa besiedelte.Für das Forscherteam um Ludovic Slimak eine Sensation – die aber nicht unwidersprochen blieb. Denn echte und falsche Sensationen geben sich gerne die Klinke in die Hand.

Seltsame Gravur auf einer Scherbe? Zebras bei den Kelten in Deutschland vor 2200 Jahren? (Bild: Keltenwelt am Glauberg/Facebook / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Seltsame Gravur auf einer Scherbe: Zeigt es ein Zebra bei den Kelten in Deutschland vor 2.200 Jahren – oder Hinweis auf weite Handesswege?

Vor Jahrtausenden lebten die Kelten unter anderem in verschiedenen Gebieten Deutschlands. Ein Volk oder Stamm der sogenannten „Barbaren“, deren Hinterlassenschaften Archäologen bis heute ausgraben. So wie auf dem Glauberg in Hessen, wo 1996 der weltberühmte „Keltenfürst vom Glauberg“ mit seinen „Mickey Mouse-Ohren“ gefunden wurde. Unweit vom Glauberg gruben Forscher auch eine unscheinbare Keramikscherbe mit einer gestreiften Tiergravur aus. Aber was zeigt diese 2.200 Jahre Darstellung? Wirklich Ein Zebra aus Afrika? Was es mit den Funden vom Glauberg auf sich hat und woher die Kelten tatsächlich Zebras kennen konnten, erfahrt Ihr hier.

Hunderttausende Bodendenkmäler und Spuren in der Wüste: 4.500 Jahre altes Netzwerk von „Gräber-Alleen“ in Saudi-Arabien (Bilder: University of Western Australia)

Hunderttausende Bodendenkmäler und Spuren in der Wüste: 4.500 Jahre altes Netzwerk von „Gräber-Alleen“ in Saudi-Arabien (+ Videos)

Das weite Land Saudi-Arabien, dort, wo sich der biblischen Berg Moses befindet, ist für die Archäologie im wahrsten Sinne des Wortes noch Wüste. Doch dies wandelt sich, da mehr und mehr Archäologen ihr Augenmerk auf die dortigen Hinterlassenschaften der Vergangenheit richten. Vor alle auf die hunderttausenden dort vorhandenen Bodenstrukturen, die über sehr weite Gebiete verstreut liegen. Bisher kaum erforschte, Jahrtausende alte Zeugen einer unbekannten Vergangenheit. Jetzt haben Archäologen dazu eine Untersuchung veröffentlicht. Darin sind die forscher sicher, dass diese Funde das „Verständnis der frühen Geschichte des Nahen Ostens tiefgreifend“ verändern werden.

VIDEO: Schon 1.000 Jahre vor Stonehenge gab es um die rätselhafte Megalithanlage "Arthurs Stone" eine bisher unbekannte heilige Landschaft (Bild: Universities of Manchester / Bearbeitung: Fischinger-Online)

VIDEO: Die rätselhafte Megalithanlage „Arthurs Stone“: Eine bisher unbekannte heilige Landschaft – 1.000 Jahre vor Stonehenge?

Jedes Kind kennt heute die rätselhafte Megalithanlage von Stonehenge in England. Und viele wissen auch, dass dieses Rätsel der Steinzeit einst Teil ein ganzen „Kultlandschaft“ mit weiteren Bauten war. Doch schon 1.000 Jahre zuvor soll es laut Archäologen von der Universität Manchester eine bisher unbekannte Heilige Landschaft gegeben haben. Rund um die Megalithstätte „Arthurs Stone“ in Wales. Was die Forscher entdeckten und vermuten, erfahrt Ihr in diesem Video.