Mond-Astronaut Alan L. Bean ("Apollo 12") ist sicher: Außerirdische haben die Erde bisher niemals besucht, weil ... - Grenzwissenschaft & Mystery Files

Mond-Astronaut Alan L. Bean (“Apollo 12”) ist sicher: Außerirdische haben die Erde bisher niemals besucht, weil …

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Mond-Astronaut Alan L. Bean ("Apollo 12", 1969) ist sicher: Außerirdische haben uns niemals besucht (Bild: NASA/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Mond-Astronaut Alan L. Bean (“Apollo 12”, 1969) ist sicher: Außerirdische haben uns niemals besucht (Bild: NASA/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Mitte November 1969 flogen die NASA-Astronauten Richard F. Gordon, Charles Conrad und Alan LaVerbn Bean mit der Mission “Apollo 12″ zum Mond. Die zweite erfolgreiche Mondlandung der USA. Am 19. November 1969 betrat dann Alan Bean als vierter Mensch den Mond und wurde so zu einem Nationalhelden der USA. Fraglos ein Mann des Weltraum. Der inzwischen 85-jährige Bean erklärte nun in einem Interview mit einer englischsprachigen News-Seite, warum er sicher ist, dass bisher niemals Außerirdische auf der Erde waren oder es bereits Kontakt mit Aliens gab. Für den Mond-Astronauten sprechen hier ganz irdische bzw. menschliche Gründe dagegen.

 

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Als der NASA-Astronaut Alan LaVerbn Bean 1969 den Mond betrat und im Sommer 1973 als Astronaut des US-Weltraumlabors “Skylab” einen Langzweitrekord für den Aufenthalt im All aufstellte, war nicht nur die USA im Weltraumfieber. Auf der ganzen Welt boomten Science-Fiction, Weltraum-Themen und auch UFOs und die Prä-Astronautik-Literatur.

Für Bean selber sind diese Themen aber nichts als Hirngespinste, wie er in einem Interview gegenüber der Nachrichtenseite news.com.au erklärte. Er sei überzeugt, dass bis auf den heutigen Tag nie irgendwer die Erde besucht habe. Bean zu news.com.au:

Ich glaube nicht, dass irgendjemand aus dem Weltraum jemals die Erde besucht hat.

Der “Apollo 12”-Astronaut glaubt, dass Aliens noch nie die Erde besucht haben, weil sie sich – wie wir Menschen verhalten würden.

Außerirdische sind auch nur Menschen

E-Mail von Gott - Wo ist die Botschaft der Außerirdischen? (Bild: NASA/ESA/Hubble Heritage Team/STScI/AURA / L. A. Fischinger)
E-Mail von Gott – Wo ist die Botschaft der Außerirdischen? (Bild: NASA/ESA/Hubble Heritage Team/STScI/AURA / L. A. Fischinger)

Alan Bean erklärt in dem Interview, dass Außerirdische aus den Tiefen des Kosmos mit der Menschheit Kontakt aufnehmen würden, wenn sie denn schon hier sind. Da es aber keinen Kontakt mit irgendwelchen Aliens gab oder gibt, sind sie auch nicht hier, so Bean.

Der Astronaut erklär dies so:

Einer der Gründe, warum ich nicht glaube, dass sie hier gewesen sind, ist, dass Zivilisationen, die fortschrittlicher, uneigennütziger und freundlicher sind – wie die Erde, die besser ist als früher – gelandet wären und gesagt hätten:

,Wir kommen in Frieden und wir wissen durch unsere Studien, dass ihr Probleme mit Krebs habt, der die Menschen tötet. Wir haben dieses Problem bereits vor 50 Jahren gelöst: Hier ist das Gerät, das wir der Person auf die Brust setzen und das sie heilen wird. Wir zeigen euch, wie man es macht.’

Eines Tages, sagen wir in 1.000 Jahren, wenn wir zu einem anderen Stern reisen und einen Planeten entdecken, würden wir genau das tun. Weil wir wissen, wie man Krebs heilt. Geburtsfehler heilen, das würden wir ihren beibringen.

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Also das ist schon eine “starke Aussage” des NASA-Astronauten, wie ich finde! Eine Spekulation, mit der man in keinem Fall ableiten kann, dass niemals Außerirdische auf unseren Planten waren.

Aliens als Heilsbringer aus dem Universum?

Bean geht meiner Meinung nach in dem Interview von viel zu engstirnigen Voraussetzungen aus. Die einzige Annahme, die hier fraglos zutreffend ist, ist die, dass fremde Besucher aus dem All fortschrittlicher sind als wir Menschen heute oder natürlich in der Vergangenheit. Ohne fortgeschrittene Technologien, die wir heute eben (noch) nicht haben, können auch als Aliens nicht das Universum bereisen.

Dann aber wird es überaus spekulativ und meiner Meinung sind die Argumente von Alan Bean vollkommen haltlos. Er projiziert mit seiner Aussage unsere menschlichen Eigenschaften einfach auf Außerirdische. Wobei wir bisher natürlich alles andere als eine friedliche und uneigennützige Gesellschaft sind. Ebenso haben wir in unserer Geschichte anderen Völkern der Erde auch alles andere als wohlgesonnene Hilfe gebracht.

Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich alle selber aus! (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich alle selber aus! (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Niemand, auch Bean nicht, kann sagen, dass fortschrittliche Zivilisationen im All auch sogleich freundlich und uneigennützig das All bereisen. Auch wenn die Annahme gerechtfertigt ist, dass eine Alien-Rasse, die sich permanent auf ihren Planten bekriegt, wohl kaum Gedanken an interstellare Reisen verschwendet. Doch wer weiß …

Auch sagt Bean, dass solche durch den Kosmos reisende Außerirdische quasi Heilsbringer aus dem Universum sein würden. In seinem Beispiel würden diese die Menschheit von der Plage des Krebs heilen. Weil – so glaubt Bean zumindest – auch wir Menschen nett zu Aliens sein würden, wenn wir sie eines sehr fernen Tages einmal erreichen sollten.

Wo ist die Anti-Krebs-Maschine der Außerirdischen?

Es ist vollkommen unklar, was Außerirdische hier wollen würden. Stimmt die Prä-Astronautik, dass vor Jahrtausenden Aliens hier waren, wissen wir immer noch nicht warum eigentlich. Bean glaubt auch, dass andere Wesen mit den Menschen Kontakt aufnehmen würden, wenn sie uns erreichen. Da seiner Meinung nach aber ein solcher Kontakt nie stattfand – waren sie auch nicht hier.

Hier könnte man aber klipp und klar mit der Prä-Astronautik argumentieren. Genauer gesagt mit den zahlreichen Mythologien über Götter und fremde Wesen, die eben doch mit Menschen interagiert haben sollen. Zumindest waren diese nach den Überlieferungen auf diesem Planten. Haben sie der Menschheit damals eine Maschine gegen Krebs (oder wogegen auch immer) gebracht, wie wir Menschen es laut Bean bei Aliens machen würden?

Keine Ahnung. Vielleicht haben sie es ja tatsächlich vor beispielsweise 5.000 oder 10.000 Jahren, nur ist sie lange verschollen, versteckt, vergessen oder verloren. Vielleicht wollten sie es ganz einfach auch nicht. Zumindest aber ist es falsch menschliche Eigenschaften auf andere Zivilisationen im All zu übertragen. Wobei es auch ein ferner Traum ist, dass die Menschheit eines Tages selbstlos und voller Frieden andere Planeten erreicht, die von primitiveren Aliens bewohnt sind.

Obwohl natürlich auch Bean selber nicht ausschließt, dass es intelligentes Leben im All gibt.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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