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Pioniere der Meere und Seefahrt im Altertum: Kurzinterview mit Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft und Mystery Files +++ Video +++

VIDEO: Pioniere der Meere und Seefahrt im Altertum: Kurzinterview mit Lars A. Fischinger (Bild: Screenshot NuoViso/YouTube)
VIDEO: Pioniere der Meere und Seefahrt im Altertum: Kurzinterview mit Lars A. Fischinger (Bild: Screenshot NuoViso/YouTube)

Am 23. Oktober fand im Galileo-Park Lennestadt der Kongress “Pioniere der Meere” statt, über den an dieser Stelle HIER berichtet wurde. Zu der Tagung geladen hatte der Experimental-Archäologe Dr. Dominique Görlitz, der kürzlich sein Seefahrt-Experiment “ABORA IV” erfolgreich abschließen konnte. Anwesend war auch ein Kamerateam von NuoViso.tv, die den Kongress filmten und dokumentierten. Im Zuge der Dreharbeiten fanden Frank Höfer von NuoViso und ich zwischendurch auch Gelegenheit für ein kleines Interview bzw. Statement zu der Tagung und den Themen Seefahrt in der Vorzeit und im Altertum. Dieses ist jetzt veröffentlicht, weshalb es an dieser Stelle vorgestellt werden soll. Denn Hochseefahrt gab es schon vor 130.000 Jahren – ganz offiziell, wie Ihr es in diesem Video erfahrt.


Lars A. Fischinger im Interview

Wie auf Fischinger-Online berichtet (s. HIER), fand kürzlich im Galileo-Park in Lennestadt der Kongress “Pioniere der Meere” von und mit Dr. Dominique Görlitz statt.

Im Rahmen der Tagung über die Anfänge der Seefahrt und des internationalen Handels im Altertum und der Steinzeit führte ich unter anderem ein Interview mit Görlitz. Ihr findet das Video HIER online.

Darin geht der Experimental-Archäologe näher auf die Hintergründe des Kongresses und vor allem sein Forschungsprojekt mit dem Schilfboot “ABORA IV” ein (s. a. HIER & HIER)

Auch dieser Kongress im Galileo-Park wurde von NuoViso gefilmt und dokumentiert. Für die News von NuoViso zu dem Kongress gab auch ich ein kurzes Interview zum Thema, das jetzt erschienen ist. Es findet sich am Ende des Video-Berichtes über die erfolgreiche und spannende Tagung, der hier eingebunden ist.

Es lohnt sich aber die gesamte Sendung anzuschauen. Sie beinhaltet neben Ausschnitten der Vorträge auch weitere Statements und Interviews.

Video-Interview mit Fischinger-Online

YouTube-Video von NuoViso.TV vom 29. Nov. 2019

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Projekt “Abora IV”: Seefahrt und Handel im Altertum – Interview mit Dr. Dominique Görlitz +++ Video +++

VIDEO: Projekt "Abora IV": Seefahrt und Handel der Steinzeit - Interview mit Dr. Dominique Görlitz (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Projekt “Abora IV”: Seefahrt und Handel der Steinzeit – Interview mit Dr. Dominique Görlitz (Bild: Fischinger-Online)

Über das Seefahrt-Experiment “Abora IV” von und mit Dr. Dominique Görlitz wurde auf Fischinger-Online bereits mehrfach berichtet. Jüngst hat der Experimental-Archäologe Görlitz diesen Versuch erfolgreich beendet. Ziel war es nachzuweisen, dass uralte Handeswege zwischen den Schwarzen Meer und Ägypten bereits im Altertum über das Meer möglich waren. Ein Handelsnetz von der Ostsee und Skandinavien bis Ägypten und nach Indien. Im Rahmen des Kongresses “Pioniere der Meere” im Galileo-Park Lennestadt traf ich kürzlich für Euch Dr. Görlitz zum Interview, in dem er über die Hintergründe von “Abora IV” berichtet. Ab sofort findet Ihr es auf meinem YouTube-Kanal online.


“Abora IV”: Seefahrt vor Jahrtausenden

Seefahrt im Altertum und sogar der Steinzeit ist ein faszinierendes Thema der Geschichte und Archäologie. Denn unsere “primitiven Vorfahren” hat offenkundig weit bessere nautische Kenntnisse und Fähigkeiten, als man es ihnen einst zutraute.

Das zeigen nicht nur immer neue Funde und Hinweise der Altertumsforschung, die riesige Handesnetze vor Jahrtausenden nachweisen konnten, sondern auch die Projekte “Abora” von Dr. Dominique Görlitz. Der “Steinzeitsegler”, wie ihn die Presse nannte.

Wie HIER berichtet konnte Görlitz kürzlich sein aktuelles Projekt “Abora IV” erfolgreich beenden. Ein Schifffahrt-Experiment mit einem Schilfboot vom Schwarzen Meer bis ins östliche Mittelmeer.

In diesem Interview mit Fischinger-Online berichtet der Experimental-Archäologe über die Hintergründe seines Seefahrt-Experiementes mit “Abora IV”. Ebenso darüber, was in Zukunft mit diesem Boot geschehen soll.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 23. Nov. 2019 auf Fischinger-Online

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Experimentelle Archäologie: Neuer Film über das erfolgreich beendete Seefahrt-Experiment “Abora IV” von und mit Dominique Görlitz online (+ Video)

Abora IV: Muss die Geschichte neu geschrieben werden? (Bild: YouTube-Screenshot eingeschenkt.tv)
Abora IV: Muss die Geschichte neu geschrieben werden? (Bild: YouTube-Screenshot eingeschenkt.tv)

Wie auf Fischinger-Online berichtet hat kürzlich der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz erfolgreich sein Seefahrt-Experiment “Abora IV” beendet. Ziel war es nachzuweisen, dass Seehandel bereits in der Bronzezeit (oder sogar wesentlich früher) im östlichen Mittelmeer für unsere Ahnen technisch sehr wohl möglich war. Ein Handel zwischen dem Schwarzen Meer, der Ägäis und dem alten Ägypten über das Meer. Jetzt entstand daraus ein neuer Film rund um “Abora IV” und dem Seefahrthistoriker Görlitz, der heute erschienen ist. Hier erfahrt die Hintergründe.


“Abora IV”: Muss die Geschichte neu geschrieben werden?

Historiker und Archäologen wissen aufgrund von Ausgrabungen, dass bereits in der Steinzeit umfangreiche Handelswege und Netzwerke existierten. Der Austausch von Ideen, Waren, Techniken und wahrscheinlich auch religiösen Anschauungen war vor Jahrtausenden weit umfassender, als man es einst angenommen hatte. Auch und vor allem über weite Strecke hinweg. Hierbei herrscht jedoch die Meinung vor, dass dieser kulturelle Austausch (fast ausschließlich) über den Landweg erfolgte.

Genau das sehen einige alternative Historiker wie eben Dominique Görlitz anders. Sie gehen in ihren Überzeugungen sogar soweit, dass es Handel und Austausch auch über die Ozeane gegeben haben kann. Zum Beispiel sehr lange vor der Entdeckung Amerikas zwischen Europa und der “Neuen Welt”. Mit Nachbauten primitiver Boote hat auch Görlitz in verschiedenen Versuchen und Experimenten diese Möglichkeit aufgezeigt.

Bekannt sind dabei vor allem seine Schifffahrt-Experimente mit seiner “Abora-Klasse”. Der letzte Versuch dieser Art war mit dem Schilfboot “Abora IV“, das nach rund 3.000 Kilometern Fahrt kürzlich sicher ans Ziel kam. Ein Segelexperiment, dass von Varna am Schwarzen Meer durch den Bosporus, das Marmarameer, die Ägäis und das östliche Mittelmeer führte.

Auch dieses private Experiment von Dominique Görlitz und seiner Crew wurde mit der Kamera begleitet und dokumentiert. Daraus entstand der Film “Abora IV: Muss die Geschichte neu geschrieben werden?”, den Ihr unten angefügt findet.

Neuer Film über “Abora IV” online

Initiator und Leiter Görlitz schrieb am 2. November 2019 auf Facebook dazu:

Experimentelle Archäologie lebt von der audiovisuellen Dokumentation. Nur sie garantiert, dass Rekonstruktionen über technische Prozesse oder Werkzeuge auch von Wissenschaftlern und den Bürgern begutachtet werden können, um die technische Umsetzung nachvollziehen zu können.

So auch im Beispiel unserer ‘Abora IV-‘Expedition von Varna/Bulgarien nach Kaş in die Türkei.

Unser neuer TV-Partner Eingeschenkt TV Chemnitz hat deshalb große Arbeit geleistet, um gemeinsam mit unserem Kameramann Frank Stegmann den gesamten Bau und die gesamte Fahrt zu dokumentieren. Daraus entstand diese neue filmische Reportage, die die Fahrt von Çanakkale über Santorin bis nach Kleinasien spannenden Bildern zusammenfasst.

‘Abora’-Expeditionen und ‘Abora’-Dokumentationen sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Schon seit den ersten Projekten (‘DILMUN I’, 1990) achtete ich stets darauf, dass Fernsehsender und auch Filmteams mit am Start sind. So sind auch etliche Kameraleute, die beim Fernsehen arbeiten (verschiedene Sender), Vereinsmitglieder, um in ihrer Freizeit ihre Fähigkeiten für das Team und die audiovisuelle Dokumentation zur Verfügung zu stellen.

Höhepunkte der Arbeit unseres Teams waren Produktionen mit dem ZDF oder National Geographics, aber auch eigene Produktionen wie die ‘Abora’ Saga oder das ‘Cheops-Projekt‘ von Nuoviso TV.

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Der Film heute und dritter Teil (hier findet Ihr Teil 1 & Teil 2, Anm. LAF) aus der Eingeschenkt TV Sendereihe über ‘Abora’ beleuchtet den letzten und spannendsten Teil unserer Seereise. Eingeschenkt TV kommt aus Chemnitz. Es ist ein mehrköpfiges Team voller engagierter Leute aus dem Bereich Medien, Film, Publikation, Informatik und Journalismus. Sie produzieren für jedermann Interviews, Artikel, Presseanalysen, Dokumentationen.

Sie waren auch viel mit uns unterwegs, so auch in Beloslav, Varna, Çanakkale, Limnos und Santorin, um vor Ort über unser Projekt zu berichten.

Diese Reportage stellt nun die Grundlage für ein weiteres Filmprojekt dar, welches ich mit dem Berliner TV-Produzenten Theodor Baltz auf die Beine stellen werde. Das gesamte, während der Fahrt von verschiedenen Teams produzierte Filmmaterial wird dann in einer großen Dokumentation zusammengefasst, die noch viel tiefgründiger die Hintergründe und Ergebnisse beleuchten wird. Das wird aber noch ein paar Wochen brauchen.

Deshalb genießt dieses erste Zwischenprodukt, was wirklich Lust auf ‘meer’ macht!

Der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz sieht auch in seine neuen Seefahrt-Expermiment einen Erfolg. Es zeige unter anderem auch auf, dass sehr wohl über den Seeweg Metalle wie vor allem Eisen aus der Region des Schwarzen Meer bis nach Ägypten gehandelt sein können. Eine These, an der Görlitz bereits seit Jahren arbeitet, wie er es unter anderem in diesem Interview-Video HIER auf meinem YouTube-Kanal ausgeführt hat.

Von Beginn an arbeitete die “Mission Abora IV” auch mit Wissenschaftler und Archäologen zusammen. Denn seit wann im alten Ägypten tatsächlich Eisen genutzt wurde, und wie es woher ins Land gekommen ist, ist in der Archäologie weiterhin umstritten.

Am 23. November 2019 findet dazu im Galileo-Park Lennestadt auch der Kongress “Pioniere der Meere” statt.

Das neue Video zu “Abora IV”

YouTube-Video vom 2. Nov. 2019

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“Pioniere der Meere”: Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt im November 2019 im Galileo-Park – Alle Infos hier

"Pioniere der Meere": Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt 2019 (Bilder: Silberfalke.media & Galileo-Park)
“Pioniere der Meere”: Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt 2019 (Bilder: Silberfalke.media & Galileo-Park)

Wann begannen die Menschen die Meere und Ozeane systematisch und geplant für die Seefahrt zu nutzen? Neue Forschungen und Expeditionen zeigen, dass dies viel früher geschah und auch viel intensiver war, als bisher von der etablierten Geschichtsschreibung vermutet wurde. Hierbei reichen die älteste Hinweise bis in die Epoche der letzten Eiszeit zurück. Mindestens. Pioniere der Meere, wie Thor Heyerdahl, aber auch Tim Severin und Dominique Görlitz zeigen, dass vorzeitliche Seefahrer zu fernen Ufern aufbrachen, um Völker und Länder miteinander zu verbinden. Aus diesem Grund veranstalten der Galileo-Park in Lennestadt und die ABORA-Projektgruppe am 23. November 2019 den Kongress “Pioniere der Meere”, auf dem die neustesten Ergebnisse aus der Entdeckergeschichte des Menschen  präsentiert werden sollen. In diesem Beitrag erfahrt Ihr dazu alle Details und weitere Tipps zur kommenden Veranstaltung auf den Spuren unserer unbekannten Vergangenheit.


Seefahrt in der Vorzeit

Jeder weiß, dass die ‘Anfänge der Zivilisation’ im Osten des Mittelmeers, im Vorderen Orient liegen. Aber nicht gleich von Beginn war das Meer dafür verantwortlich – Jahrtausende lang blieb es leer, öder als selbst die Wüste, ein Hindernis und nicht eine Verbindung zwischen den Menschen, obschon diese sehr früh an seinen Gestaden lebten…

Diese Worte des französischen Historikers Fernand Braudel drücken die Meinungen vieler Wissenschaftler über die frühe Seefahrt und deren Bedeutung für die Entstehungen der ältesten Hochkulturen aus: Der prähistorische Mensch war kein Seefahrer.

Er hatte Furcht, keine besonderen technischen Fertigkeiten und erst recht keine Erfahrung mit der Befahrung der Ozeane. Nach Ansicht vieler Wissenschaftler muss diese Menschenleere auf den Meeren über Zehntausende von Jahren angehalten haben, bis der Mensch mit dem Beginn unserer Zivilisation vor 5.000 Jahren plötzlich gelernt hatte, steuerbare Schiffe zu bauen, um die öde Wasserwüste erfolgreich zu überwinden.

Neue Forschungen und Expeditionen zeigen jedoch heute auf, dass die Seefahrt viel früher entstand und auch viel intensiver war. Älteste Hinweise stammen aus Nordspanien, welche bis vor die letzte Eiszeit zurückreichen. Außerdem belegen neue DNA-Sequenzierungen, dass im Zuge dieser maritimen Wanderungen auch domestizierte Pflanzen und Tiere verschleppt wurden. Aus diesem Grund veranstalten der Galileo-Park in Lennestadt und die ABORA-Projektgruppe den Mystery Kongress, um neuste Ergebnisse aus der Entdeckergeschichte des Menschen zu präsentieren.

Pioniere der Meere, wie Thor Heyerdahl, aber auch Tim Severin und Dominique Görlitz zeigen, dass vorzeitliche Seefahrer zu fernen Ufern aufbrachen, um Völker und Länder miteinander zu verbinden. Die Vorträge sollen dieses spannende Thema aufgreifen, um angesichts der anstehenden neuen Expedition ABORA IV über das Schwarze Meer das Abenteuer Seefahrt zu dokumentieren.

Programm am 23. November 2019

(Änderungen vorbehalten)

9:30 Uhr: Einlass in den Galileo-Park

10:00 Uhr: Dr. Dominique Görlitz, Experimentalarchäologe: Die Argonauten der Steinzeit (s. a. HIER)

11:00 Uhr: Prof. Dr. Frank Müller-Römer, Ägyptologe: Handelsschifffahrt in der Bronzezeit im Mittelalter

12:00 Uhr: Prof. Dr. Manfred Buchroithner, Kartographiehistoriker: Weltkarten aus der Antike?

12:45 – 14:00 Uhr: Mittagspause

14:00 Uhr: Andreas Otte, Privatforscher: Das Rätsel der südamerikanischen Chachapoya-Kultur – ihr Ursprung im antiken Spanien

15:00 Uhr: Prof. Dr. Havva İşkan, Archäologin: Über die Geschichte und Bedeutung des antiken Patara

16:00 – 17:00 Uhr: Pause

17:00 – 18:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit den Referenten

Ab ca. 19:00 Uhr: Gemeinsames Zusammensein im Tagungshotel “Schweinsberg” (s. unten).

Details und Veranstaltungsort

Termin:

23. November 2019, 10 bis 18 Uhr

Veranstaltungsort:

GALILEO-PARK
Sauerland-Pyramiden 4-7
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon: 02723-8080
Fax: 02723-808180
E-Mail: Info@Galileo-Park.de
Webseite: www.Galileo-Park.de

Der gesamte Park ist barrierefrei.

Weitere Info auch HIER.

Karten:

Tickets: 25 Euro – erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park HIER.

Tipps:

Sofern Ihr in Lennestadt übernachten wollt, ist das “Hotel Schweinsberg” sehr zu empfehlen:

Hotel und Restaurant Schweinsberg
Fredeburger Straße 23
57368 Lennestadt–Langenei
Telefon 02723–80990
Telefax 02723– 809964
E-Mail: hotel.schweinsberg@t-online.de
Webseite: hotel-schweinsberg.de

Dort werden sich die meisten Kongressteilnehmer treffen und übernachten.

Derzeit befinden sich im Galileo-Park Ausstellungen rund um Themen wie 50 Jahre Mondlandung, Raumfahrt und Zukunft der Raumfahrt, Außerirdische und Leben im All sowie die Faszination Universum. Der Besuch der Ausstellungen und Attraktionen ist für die Kongressteilnehmer kostenlos.

Details zu den Ausstellungen erfahrt Ihr in diesem Beitrag HIER auf diesem Blog. Ebenso in diesem YouTube-Video HIER, das ich während eines Besuches der aktuellen Ausstellungen kürzlich für Euch gemacht habe. Auf diesem Blog und meinem YouTube-Channel findet Ihr zum Beispiel HIER und HIER weitere Artikel, Videos und Postings zum Thema.

 

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Seefahrt in der Vorzeit – “ABORA IV” zurück in sicheren Hafen: Radiointerview mit dem Experimentalarchäologen Dominique Görlitz (+ Video)

Seefahrt in der Vorzeit - ABORA IV zurück in sicheren Hafen: Radiointerview mit dem Experimentalarchäologen Dominique Görlitz (Bild: D. Görlitz)
Seefahrt in der Vorzeit – “ABORA IV” zurück in sicheren Hafen: Radiointerview mit dem Experimentalarchäologen Dominique Görlitz (Bild: D. Görlitz)

Gab es bereits vor Jahrtausenden Hochseefahrt und damit auch Handel weit über die Meere hinweg? Darüber streiten sich die Experten bis heute. Einer der seit rund 30 Jahren diese Möglichkeit praktisch belegen will, ist der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz. Ein “Seefahrthistoriker”, der mit Nachbauten altertümlicher Boote die Weltmeere befährt, um so die Möglichkeit eines internationalen Seehandels praktisch zu untermauern. Er und seine Crew haben jetzt mit dem Papyrus-Boot “Abora IV” erfolgreich ein weiteres Experiment nach rund einem Monat abgeschlossen. Damit wurde gezeigt, dass bereits im Altertum ein Seehandel zwischen dem Schwarzen Meer und Ägypten technisch tatsächlich möglich war. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Beitrag sowie in einem Radiointerview mit dem “Abora IV-Skipper” Görlitz.


Seefahrt in der Vorzeit

Archäologen und Historiker sind sich sicher, dass es bereits in der Steinzeit Seefahrt gab. Zahlreiche Funde und Hinweise sprechen dafür. Doch uneins ist man sich darüber, wie genau diese Seefahrt aussah und wie weit unsere Ahnen mit ihren Schiffen und Booten die Meere befuhren.

Gab es bereits vor Jahrtausenden Hochseefahrt und damit auch Handel weit über die Meere hinweg? Darüber streiten sich die Experten bis heute. Obwohl es auch dafür klare archäologische Hinweise gibt.

Einer der diese Möglichkeit praktisch belegen will, ist der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz. Seit rund 30 Jahren führt Görlitz deshalb Versuche mit Booten bzw. Schiffen durch, mit denen er verschiedene Routen der Meere befährt. Sehr ähnlich wie es bereits der berühmte Thor Heyerdahl mit verschiedenen Bootstypten tat. In „Heyerdahls Fahrwasser“ versucht auch Görlitz durch praktische Experimente und Versuche zu beweisen, dass ein Hochseehandel und damit Schifffahrt in der Vorzeit sehr wohl möglich war.

Jetzt hat Görlitz ein weiteres Experiment dieser Art erfolgreich beenden können. Seine Fahrt mit der „Abora IV“, die ihn und sein Team aus dem Schwarzen Meer durch die Ägais bis an die Südwestküste der Türkei führte. Insgesamt eine Seereise von rund 1.800 Kilometern, die am 16. August in Varna startete. Das Ziel dieser Expedition war klar umrissen. Dazu heißt es auf der Webseite von “Abora” unter anderem:

Das Ziel der Reise besteht im Test der Hypothese, dass es einst uralte Handelsreise zwischen dem Schwarzen und Mittelmeer gab. Aus diesem Grund wollen wir auch nicht unendlich weit Segeln, sondern demonstrieren, dass eine Fahrt über das schwierige Schwarze und Marmarameer möglich war. Wie weit wir letztlich kommen ist deshalb nicht so wichtig. Vielmehr wollen wir ozeanographische Daten mit den archäologischen in Übereinstimmung bringen, damit wir die wenig erforschten Handelskontakte später besser rekonstruieren können.“

Die Zukunft von “Abora IV”

Nach rund einem Monat Fahrt und trotz schlechten Verhältnissen erreichte die „Abora IV“ mit ihrer Crew am 19. September sicher ihren Zielhafen Kas in der Türkei. Hier wurde das Papyrus-Boot inzwischen demontiert und an Land gebracht.

Es soll später in der antiken Stadt Patara im Rahmen einer Ausstellung den „letzten Hafen“ finden. In Zusammenarbeit mit dem Türkischen Ministerium für Altertümer, denn Patara war schon in der Bronzezeit ein wichtiges Handeszentrum im östlichen Mittelmeer. Nach Dominique Görlitz habe das Experiment „Abora IV“ klar aufgezeigt, dass sehr wohl ein Seehandel zwischen den Küsten des Schwarzen Meeres bis nach Ägypten möglich war. Und zwar zu einer Zeit, in der die meisten Geschichtsforscher unseren Ahnen eigentlich in dieser Region nur einen Handel über Land zugestehen.

Wie Görlitz in einem aktuellen Radiointerview mit dem MDR erklärte, sind rund um „Abora IV“ weitere Projekte geplant. So etwa in Zusammenarbeit mit internationalen Archäologen Ausstellungen in der berühmten “Kupferstadt” Stolberg im Erzgebirge. Sie sollen darlegen, dass bereits unsere Vorfahren in einer globalisierten Welt des Handels lebten. Auch und vor allem über die Meere hinweg.

Das Radiointerview mit Dr. Dominique Görlitz findet Ihr HIER online.

Video-Interview mit Dominik Görlitz

YouTube-Video vom 4. Mai 2016 auf Fischinger-Online

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Kon-Tiki und die Seefahrt vor Jahrtausenden: Zu Besuch im Thor Heyerdahl Museum in Oslo / +++YouTube-Video+++

Kon-Tiki und die Seefahrt vor Jahrtausenden: Zu Besuch im Thor Heyerdahl Museum in Oslo (Bilder: L. A. Fischinger)
Kon-Tiki und die Seefahrt vor Jahrtausenden: Zu Besuch im Thor Heyerdahl Museum in Oslo (Bilder: L. A. Fischinger)

Konnten unsere Vorfahren vor Jahrtausenden schon die Ozeane mit Schiffen überqueren? Eine Frage, die vor allem schon der Norweger Thor Heyerdahl mit seinen spektakulären Seefahrt-Expeditionen mit Schilfbooten und Holzflößen ab 1947 zu beweisen versuchte. Ich war deshalb im Kon-Tiki Museum in Oslo, in dem die Arbeiten und Projekte von Heyerdahl gewürdigt werden. Mehr dazu in meinem neuen YouTube-Video, dass ich für Euch in Norwegen gemacht habe.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Legende war der 2002 verstorbene “Expeditions-Archäologe” Thor Heyerdahl schon zu Lebzeiten. Daran besteht sicher kein Zweifel.

Das zeige ich Euch auch in diesem Video, dass ich vor Ort im Kon-Tiki Museum zu Ehren des Abenteuers in Oslo im Februar 2017 für Euch gedreht habe.

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++Neues YouTube-Video+++ Die Mysterien der Cheops-Pyramide, das Cheops-Projekt, Eisen bei den alten Ägyptern und Seefahrt vor Jahrtausenden: Dr. Dominique Görlitz im Interview mit Lars A. Fischinger

Dr. Dominique Görlitz und Lars A. Fischinger im Interview zu den Rätseln der Cheops-Pyramide und dem "Cheops-Projekt" (Bild: L. A. Fischinger)
Dr. Dominique Görlitz und Lars A. Fischinger im Interview zu den Rätseln der Cheops-Pyramide und dem “Cheops-Projekt” (Bild: L. A. Fischinger)

Vor einigen Tagen besuchte ich den Kongress „The Secrets of the Sphinx“ im Galileo-Park in Lennestadt, über den ich auf meinen Blog-Seiten und bei YouTube bereits mehrfach berichtete. Im Rahmen des Kongresses mit „alternativen Forschern“ wie Robert Bauval, Stefan Erdmann und Robert Schoch fand auch die entsprechende Ausstellung zum Thema in den „Sauerland-Pyramiden“ statt. Also nutze ich die Gelegenheit den Initiator der noch bis Ende November 2016 stattfindenden Ausstellung “Das Eisen der Pharaonen” und maßgeblichen Kongress-Organisator Dr. Dominique Görlitz für YouTube zu interviewen.

 

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Dr. Dominique Görlitz ist in der Grenzwissenschaft und unter „alternativen Historikern“ kein Unbekannter. Auch ich habe über seine Arbeiten und Neuigkeiten auf meinem Blog immer wieder berichtet.

Am dritten Tag des Kongresses in Lennestadt, der ganz im Zeichen des „Cheops-Projekt“ von Görlitz und Pyramiden-Forscher Stefan Erdmann, der Mysterien der Cheops-Pyramide und der Geheimnisse der Sphinx stand, sprachen Dominique und ich über die neuen Entdeckungen und Befunde rund um die Rätsel der Pyramide des Cheops.

Ein spannendes Video aus dem Galileo-Park, in dem es auch und vor allem um die Frage geht: woher hatten die Pharaonen vor mindestens 4.500 Jahren bereits Eisen? Und warum scheint eine Vielzahl an Forschern diese Erkenntnisse abzulehnen?

Aber lassen wir Dominique in diesem Video zum „Cheops-Projekt“ und der aktuell laufenden Ausstellung im Galileo-Park selber zu Wort kommen …

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