
Jeder kennt Bilder der drei großen Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Und gerne fotografieren Pauschaltouristen auch die dortige Sphinx mit der auffälligen Pyramide des Chephren im Hintergrund. Auffällig deshalb, da ihre Spitze eine unübersehbare Kappe trägt. Reste der ehemaligen Verkleidung, die einst die Pyramiden vollständig umhüllten. Irgendwann wurden sie Steine gestohlen und fortgeschafft. Aber wann war das? Und was sagen alten Legenden und Reiseberichte über diese einstigen Verkleidungen?
Die Steine der Cheops-Pyramide
Auch wenn es einfach ist zu sagen, dass die Araber nach ihrer Machtergreifung die Kalksteinverkleidungen der Cheops-Pyramide und der anderen Pyramiden als Baumaterial für Kairo abrissen – ist es nicht ganz so einfach!
Auch dann nicht, wenn bereits lange vorher, etwa durch die Römer, mit dem Steinraub begonnen wurde. Immerhin haben auch die römischen Herrscher sich an den Monumenten des Alten Ägypten eifrig bedient.
Aber Jahrhunderte später noch beschreiben Reisende die prächtigen und exakten Verkleidungen der Monumente. Und auch seltsame Inschriften, die auf diesen zu lesen waren. Ein Umstand, den zum Beispiel auch arabische Chronisten erwähnen. In fremden Sprachen trugen sie Botschaften.
Besonders sonderbar ist hier ein Reisebericht aus dem Jahr 1333 hervorzuheben. Von Pilgern, die nach Jerusalem wollten und auch die Pyramiden besuchten. Und die bei genauem Hinsehen sehr seltsames über die Cheops-Pyramide, dessen Eingang und auch dessen verkleidete Außenseiten zu berichten wussten …
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