^

Search Results for: mars

Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

Teilen:
Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)

Auf diesem Blog oder in Videos auf meinem YouTube-Channel fällt immer mal wieder der Name Roland M. Horn. Mit ihm veröffentlichte ich 1999 gemeinsam ein Buch. Doch wer genau  steckt hinter den Namen “Roland M. Horn“? Womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher noch? Da erst vor einiger Zeit das neue Buch “Die UFO-Fallakten” von Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.


Interview mit Roland M. Horn

1999 veröffentlichte ich mein Buch “UFO-Sekten”, das ich in Videos auf YouTube oder auch auf diesem Blog immer mal wieder erwähne. Ein Standartwerk rund um “UFO-Gurus”, bei dem der bewusst provokant gewählte Titel Programm ist. Dabei fällt auch immer der Name Roland M. Horn, mit dem ich damals das Buch geschrieben habe. Aber wer verbirgt sich hinter den Namen und womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher Horn noch?

Da kürzlich das neue Buch “Die UFO-Fallakten”(s. HIER) von Roland M. Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.

„Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

Roland, wir kennen uns schon eine gefühlte Ewigkeit. Als ich 1989/90 in die Materie der „Rätsel der Welt“ und  Grenzwissenschaft einstieg, warst Du schon als Autor dabei. Wie kam es dazu, dass Du Dich solchen fraglos umstrittenen Themen zugewandt hast?

Oh je, das ist ja schon eine gefühlte Ewigkeit her.

Schon als Kind habe ich mich insbesondere für Astronomie interessiert und in ziemlich frühen Alter meine Mutter gefragt, warum der Mond nicht vom Himmel fällt. Später versuchte ich das und mehr zu ergründen. Übers Astronomie-Thema kam ich dann zum UFO-Komplex, angeregt durch einen Anhang in einem Astronomie-Buch. Dann begann ich mich mit Parapsychologie zu beschäftigen und so ging es immer weiter. Was mich dazu veranlasst, mich so sehr der Grenzwissenschaft zu verschreiben, weiß ich letztlich nicht. Vielleicht ist es meine ADHS, vielleicht mein Sternzeichen…

Vor einiger Zeit erschien ein Buch von Dir, das den provokativen Titel „Hitler – UFOs – Okkultismus: Die unheilvolle Verbindung“ trägt. Was haben diese Begriffe Deiner Meinung nach miteinander zu tun?

Im Laufe meiner Ermittlungen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, sondern außer uns eine okkulte Macht existiert, die von jeher verantwortlich ist für eine große Zahl der UFO-Sichtungen und die Entstehung von Kulten, die sich z. T. um UFOs und angebliche Außerirdische drehen, aber auch für Kulte anderer Art. Kulte sind in der Regel irrational, irgendjemand oder irgendetwas wird angebetet, und eine Gesellschaft bildet sich um diesen Fokus. (Über das Thema Kulte im UFO-Bereich haben wir beide ja vor nun bereits 22 Jahren (!) zusammen das Buch „UFO-Sekten“ geschrieben.)

Okkultismus wird generell als etwas Negatives gesehen, und einige religiöse Zeitgenossen sehen hier den Satan und seine Dämonen wirken, während andere hier eine unbestimmte unheimliche dunkle Kraft wittern. Zu diesen Kulten gehören auch die Ariosophie und der aus ihr hervorgegangene Hitlerismus. Diese okkulte Macht ist weiter verantwortlich für die Entstehung der NWO, die ihrerseits wieder Hitler und andere Persönlichkeiten beeinflusst. So sind die Komponenten „Hitler“, „UFOs“ und „Okkultismus“ Teile einer unheilvollen Verbindung …

Ein weiteres Buch von Dir heißt „Die Rückkehr zum Mars“. Was ist an diesem Thema so reizvoll, da Du Dich mit diesem „Marsgesicht“ und anderen Rätseln des Roten Planeten schon in verschiedenen Büchern auseinander gesetzt hast? Ist das Thema „Marsgesicht“ nicht schon lange ausgelutscht, und hast Du selbst die Künstlichkeits-These nicht zwischenzeitlich verworfen?

Ja, das hatte ich, aber da wusste ich auch noch nicht, dass eines der neueren Bilder, auf dem das Marsgesicht für mich wie ein Schotterhaufen aussieht, in Wirklichkeit von der NASA gewissermaßen manipuliert wurde, in dem es verkehrt herum und leicht winkelverändert ins Internet gestellt wurde. Wenn die Absicht dieser Manipulation es war, die Betrachter des Bildes und Leser des Begleittextes von der Künstlichkeitsthese abzubringen, dann hat es zumindest bei mir funktioniert … Aber das Marsgesicht und die umliegenden Strukturen, die im Übrigen weit mysteriöser sind, als es ursprünglich den Anschein hatte, sind nur ein Teil, genauer gesagt: ein Kapitel des Buchs.

Interessant sind vor allen Dingen die Funde von technischen Artefakten, fließendem Wasser und Seen auf dem Mars und und und, die ich in diesem Buch auf über 100 Bildern dokumentiere. Letztlich aber enthüllt das Buch die letzten großen Geheimnisse des Roten Planeten: Eine uralte menschliche Zivilisation war schon einmal auf dem Mars. In einer Zeit, in der wir beginnen, selbst (wieder) Raumsonden zum Mars zu schicken, stellen wir fest, dass allem Anschein nach ein zweites verborgenes Raumfahrtprogramm läuft, das uns verheimlicht wird. Während wir unentwegt Beweise für flüssiges Wasser, Spuren von Vegetation, Fossilien und biologisches Leben auf dem Roten Planeten finden und auf Geschehnisse in der fernen Vergangenheit des Mars wie eine einstige dichtere Atmosphäre, deutliche Hinweise auf eine einstige Verschiebung des Marsäquators und sogar einen Atomkrieg auf dem Mars stoßen, beschleicht das unheimliche Gefühl des Déjà-vu: Wir waren schon einmal dort!

Thematisch bist Du mit Deiner Arbeit weit aufgestellt. So geht es in weiteren Büchern von Dir um die UFO-Forscher John A. Keel und Jacques Vallée und deren Thesen sowie um Reinkarnation. Also die Wiedergeburt. Was gibt es dazu zu sagen?

Ja, bei „Angriff aus das Superspektrum: John A. Keel und der Stein der Weisengeht es zum Einen um das Theoriengebilde von Keel – dem enfant terrible der UFO-Forschung, wie er in den USA genannt wird, der aber in deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt ist. Er hat eine Alternative zur Extraterrestrier-These vorgestellt, nachdem die UFOs – und nicht nur die – vereinfacht ausgedrückt aus dem für uns nicht zugänglichen Bereich des elektromagnetischen Spektrums stammen. Diese Lebensform nennt Keel die „Ultraterrestrier“. Darüber hinaus analysiere ich in diesem Buch auch klassische UFO-Sichtungen, die ich auf die von Keel angebotenen Erklärung abklopfe.

In „UFOs, Roswell und der letzte Vorhang: Jacques Vallée auf der Spur des UFO-Phänomens“ geht es weitgehend um drei Bereiche: Den Großteil des Buches nehmen die Thesen und Untersuchungsergebnisse des genialen Querdenkers der UFO-Forschung, Jacques Vallée, ein. Der stellt zahlreiche Argumente in den Raum, die nahelegen, dass die Annahme UFOs seien materielle außerirdische Raumschiffe schlicht zu einfach und die These, dass es in Wirklichkeit gar keine UFOs gibt, schon gar nicht zu halten ist.

Im zweiten Schwerpunkt des Buchs geht es um Enthüllungen zum Roswell-Fall, die erschütternd sind und nicht verschwiegen werden dürfen, auch wenn sich herausstellt, dass keine Aliens hinter dem Ereignis standen – die Enthüllungen sind weitaus spannender und brisanter: Allem Anschein nach basiert die Legende vom UFO-Absturz bei Roswell auf Experimente inklusive Menschenversuche, auch an behinderten Menschen, die in der Nachkriegszeit durchgeführt wurden. Möglicherweise bedarf es nicht nur einer Erklärung für das UFO-Phänomen, und vielleicht sind insbesondere die bekannten UFO-Sichtungen aus den Jahren 1947 und 1948 – einschließlich Kenneth Arnolds berühmter Sichtung der „Fliegenden Untertassen“, die das „moderne UFO-Zeitalter“ einleitete – letztendlich auf geheime Experimente zurückzuführen.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Der dritten Säule des Buches liegt die verblüffende Erkenntnis zugrunde, dass die Themen „UFOs“ und „Nahtod-Erfahrungen“ unmittelbar miteinander verbunden zu sein scheinen und wir dadurch möglicherweise einer Antwort auf die Frage nach dem „Leben nach dem Tod“ näherkommen. Das Thema „Zeitreisen“ wird auch kurz gestreift, aber darüber habe ich ja bereits früher zwei Bücher geschrieben: „Sie kamen aus der Zukunft“ und „Geheimagenten aus der Zukunft“.

Bei „Reinkarnation –Kommen wir mehrmals auf die Welt?“ handelt es sich um eine Bestandsaufnahme zum Thema, aus der hervorgeht, dass es ein Leben nach dem Tod und die „Seelenwanderung“ tatsächlich zu geben scheint. Weiter wird die Frage erörtert ob, und wenn ja, wie, die im Westen vorherrschende Lehre von der Auferstehung von den Toten mit der ursprünglich hauptsächlich im Osten geprägten Reinkarnationsthese in Einklang gebracht werden kann.

Das Thema „Leben nach dem Tod“ bzw. „Nahtod-Erfahrungen“ im Kontext mit dem UFO-Phänomen sehe ich sehr ähnlich. Etwa in meinen Büchern „Der Tod – Irrtum der Menschheit“ oder „Begleiter aus dem Universum“. Siehst Du in diesem Zusammenhang auch Parallelen zu sogenannten Geistererscheinungen oder allgemein angeblichen Kontakten mit dem Jenseits, sofern Du Dich damit auseinander gesetzt hast?

Ich habe eine Menge von Ideen, aber keine konkrete Antwort. Grundsätzlich halte ich es für denkbar, dass die “Außerirdischen” oder vielleicht eher “Außerzeitlichen“, “Ultraterrestrier”, “Außerdimensionale” oder was sie auch immer sein mögen, auf einer irgendwie “höheren” Existenzebene als wir existieren und auch nach unserem Tod noch mit uns interagieren können und ihre Spielchen mit uns danach immer noch weiter treiben. “Ultraterrestrier” könnten sowohl für Geistererscheinungen als auch für UFO-Sichtungen verantwortlich sein. Doch dies ist nur eine meiner Ideen…

Was hat es mit Deinem Buch „Menschheitsrätsel reloaded“ auf sich?

Bei diesem Buch geht es um die ganze Palette von Menschheitsrätseln, über die ich bereits vorher hier und dort geschrieben habe: Das UFO-Phänomen, Spukerscheinungen, Atlantis, Lemuria, das Bermuda-Dreieck, das Sirius-Rätsel, Das Geheimnis alter Zivilisationen und der Pyramiden, das Philadelphia-Experiment, das Marsgesicht, die Frage nach der Reinkarnation, aber auch “moderne” Themen: Die rasante Zunahme von Erdbeben in unserer Zeit, Klimaänderungen und die Frage nach einer nahenden Polverschiebung.

Aber auch zu den “alten” Themen erhielt ich kurz vor Fertigstellung des endgültigen Manuskripts noch äußerst interessante neue Informationen und glaubhafte Theorien!

Dein Buch „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“ weicht ziemlich von Deinen vorherigen Publikationen ab, und außerdem ist es provokativ ausgesprochen pro-zionistisch. Was macht dich so sicher, dass du mit Deiner Sicht richtig liegst?

Sowohl aus historischer als auch auf biblischer, archäologischer und politischer Sicht muss gesagt werden, dass Israel eine Herzensangelegenheit ist, die polarisiert. Kaum jemand kann ohne Emotionen an dieses Thema herangehen. Entweder man ist Israel-Gegner oder -Befürworter. Israel-Gegner treten oft scheinheilig auf. Sie akzeptieren großzügig das „Existenzrecht“ des jüdischen Staates. Während eingefleischte Israel-Hasser und ganze Staatsregierungen wie die des Iran ganz offen die Auflösung des Staates Israel fordern, gestehen andere dem jüdischen Staat nur eine Art „Minimal-Existenzberechtigung“ mit starken Einschränkungen zu. Schließlich sei ja der Staat Israel ein künstliches von den bösen Zionisten, die bekanntlicherweise die ganze Welt beherrschen, in einem arabischen Land namens Palästina gegründetes Gebilde, dessen „ursprüngliche Bevölkerung“ bestialisch vertrieben worden sei, die seither auf den Tag der Rückkehr in „ihr“ Land warte, das ihnen weggenommen worden sei.

Viele versuchen ihre Meinung so zu kaschieren, dass beide „Völker“ in dieser Frage gleichberechtigt seien und sich einigen müssten, wie das Staatsgebiet Israels zwischen diesen beiden Völkern aufzuteilen ist. Zu dieser Frage äußern sich quasi alle Staaten und Institution der Welt. Das Schicksal des „palästinensischen Volkes“ (das es in Wirklichkeit gar nicht gibt!) scheint allen am Herzen zu liegen. Und wenn Israel von sogenannten Palästinensern angegriffen wird und es wagt, sein Gebiet zu verteidigen, wird Zeter und Mordio geschrien. Aber an Holocaust-Gedenkstätten wird Mitleid geheuchelt, bis der Arzt kommt!

Sowohl die dargelegten Beweise als auch meine Intuition sind es, die mich so sicher machen, dass ich mit dem Inhalt dieses Buches richtig liege!

Ein weiteres  Buch von Dir trägt den erstaunlichen Titel „Freimaurer im Weltraum“. Freimauer kennen wir natürlich alle – aber wie kommen Freimaurer in den Weltraum und was haben sie dort zu suchen?

Ein Teil dieses Buches ist quasi die Fortsetzung von Die Rückkehr zum Mars. Ich lege Bilder mit glasklaren Beweisen dafür vor, dass es auf dem Mars einst menschliche Aktivitäten gab und scheinbar z. T. heute noch gibt.

So findet sich im marsianischen Gebiet Aram Chaos auf einem hochauflösendem Bild ein Torbogen, der die Aufschrift “Atlas” trägt – und laut Plato war Atlas einer der ersten Herrscher von Atlantis. Intuitiv überkommt mich der Gedanke, dass die Anbringer dieser Aufschrift sagen wollten: “Wir sind wieder da. Grüße aus Atlantis.”

Aber um auf Deine Eingangsfrage zurückzukommen, muss festgestellt werden, dass die NASA offensichtlich von Mitgliedern eines Freimaurer-Ordens unterwandert wurde und spätere Raumfahrer dieses Ordens bestimmte dort übliche Riten auf dem Mond ausführten. Ganze Manöver hatten offensichtlich mit freimaurerischem Gedankengut zu tun! Darüber hinaus konnte ich Whistleblower interviewen, die angeblich im Rahmen eines geheimen militärischen Programms im Weltraum gewesen waren und nach ihrer Mission wieder in die Zeit vor ihr zurückversetzt wurden.

An diesen ganzen Unternehmungen sollen verschiedenen Rassen von Außerirdischen beteiligt gewesen sein. Klingt absolut unglaubwürdig, doch die Zeugen machten einen glaubwürdigen Eindruck auf mich. Bei einem besonders interessanten Skype-Interview mit einem solchen angeblichen Agenten hatte ich Schwierigkeiten, ihm zu folgen: Er sprach sehr schnell und in einem typisch amerikanischen Slang. Er sagte mir zu, mir das Ganze noch einmal schriftlich zukommen zu lassen, doch kurz nach dieser Zusage verstarb er unerwartet…

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Buches sind Hinweise darauf, dass es tatsächlich lange vor der NASA eine gewissermaßen hoch entwickelte (Flug)-Technologie auf der Erde gab, die bis ins Preußen des 19. Jahrhunderts zurückreicht! Ich versuche in diesem Buch herauszufinden, was wirklich hinter dem allem steckt.

Dann hast Du erst vor kurzem noch ein Buch mit dem Titel „Die UFO-Fallakten“ auf den Markt gebracht. Ich hatte es auf meinen Blog bereits HIER vorgestellt. Worum geht es dabei, was sind das für Fallakten?

Hier geht es einmal um einige erstaunliche UFO-Fälle, die ich in meiner „Endzeit“ in der deutschen UFO-Szene untersucht und zum zweiten über klassische Entführungsfälle, mit denen ich mich ausführlich beschäftigt habe.

Insbesondere um Travis-Walton-Fall habe ich einige Menge Material gesammelt. Einiges scheint gegen die Authentizität seiner Aussagen zu sprechen, einiges aber auch dafür. Letztlich komme ich zu einem Urteil, dass man mit “im Zweifel für den Zeugen” umschreiben könnte, doch damit ist noch nicht gesagt, WER KONKRET hinter der Entführung – und anderen – steckt. Der erste Teil enthält Fälle, die ich noch für die GEP e. V. (in der ich sehr lange Mitglied und Falluntersucher war) und ich der DEGUFO (in der ich kurzzeitig 2. Vorsitzender war) untersucht habe.

Mittlerweile habe ich mich enttäuscht aus der deutschen UFO-Szene zurückgezogen, was ganz und gar nicht heißt, dass ich mich aus dem UFO-Feld zurückziehe. Im ersten Teil des Buches werden Fälle beschrieben, mit denen ich mich z. T. selbst persönlich getroffen habe, und in einem der Fälle könnte der berühmte Oz-Faktor beschrieben sein. Der persönliche Kontakt mit einem anderen Zeuge führen mich auch die Spur der “Freien Energie”.

Zu den von mit untersuchten Fällen, kommt einer, der einst von Illobrand von Ludwiger untersucht wurde – Der Langenargen-Incident. Der Debunker Rudolf Henke meinte im „Journal für UFO-Forschung“ der GEP die Sichtung auseinander nehmen zu müssen, und ich führe seine Argumentation ad absurdum.

Ich habe Signale dafür, dass der gleiche Verlag, in dem „Die UFO-Fallakten“ erschienen sind, auch ein Buch aus meiner Feder zum Thema „Lemuria“ veröffentlicht wird. Neben eigenen Ideen und Kommentaren entstammt der Inhalt des Buches in der Hauptsache dem Erbe des jüngst verstorbenen Atlantis- und Lemuria-Forschers Bernhard Beier.

Bernhard Beier ist ein gutes Stichwort, denn er ist leider kürzlich verstorben. Auch ihn kannte ich viele Jahre und schätzte seine Arbeit sehr. Vor allem als Redaktionsleiter von Atlantisforschung.de, dessen Herausgeber Du ja bist. Wie geht es dort nach dem viel zu frühen Tod des Kollegen Bernhard weiter? Immerhin ist Atlantisforschung.de ein Mammutprojekt nach Wikipedia-Art.

Zunächst habe ich kommissarisch die Redaktionsleitung selbst übernommen. Ich hoffe, dass ich irgendwann einen ambitionierten Atlantisforscher finde, der sich mit der Wiki-Software auskennt oder bereit ist, sich darin einzuarbeiten und bereit ist, für Bernhard in die Bresche zu springen, doch ehrlich gesagt habe ich da wenig Hoffnung.

Ich hoffe, dass unsere Gastautoren in der nächsten Zeit vermehrt Artikel schicken, denn Bernhards Schreibwut kann ich allein bei weitem nicht kompensieren!

Anfang 2019 hast du neben Deinen bereits bestehenden verhältnismäßig vielen Webseiten noch einen Blog online gestellt, der zunächst aus ziemlich lockeren, man könnte sagen, fast schon umgangssprachlich geschriebenen, Beiträgen bestand. Das Profil hat sich inzwischen aber etwas geändert. Wie kam es dazu?

Auf meinem neuen Blog auf https://blog-roland-m-horn.de mit dem ungewöhnlichen Namen „Der Papa bloggt das schon“ wollte ich mich ursprünglich hauptsächlich meinen potentiellen Lesern von einer anderen, persönlicheren, Seite zeigen. Bisher kennen mich die meisten meiner Leser nur aus Fachartikeln und Büchern und wissen nicht, wie der Typ, der dahinter steckt, ansonsten so tickt.

Dieses Wissen versuchte ich auf diesem Blog dem Leser zu vermitteln. Mittlerweile ist es aber tatsächlich so, dass der Blog beinahe ausschließlich aus Fachartikeln besteht, von denen nur ein Teil grenzwissenschaftlicher Natur ist. In den meisten Beiträgen geht es um Israel und den Zionismus, und zwangsläufig fühlte ich mich genötigt, mich auch in die Corona-Thematik einzuklinken. Insbesondere zu den letzten beiden Themen stammen die meisten Artikel von anderen Autoren, die ich freundlicherweise übernehmen durfte. Dazu kommen aber auch Auszüge aus meinen Büchern, insbesondere „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“, aber auch zu anderen Werken.

Vorhin erwähntest Du beiläufig „Lemuria“ und dass dazu in Zukunft wohl ein Buch von Dir kommen wird. Ich kenne Lemuria und Dich als Atlantis-Autor natürlich. Dich was hat es mit diesem „Lemuria“ auf sich?

In dem Buch spielen die Arbeiten von Bernhard Beier eine wichtige Rolle. Meine Beweisführung fußt größtenteils auf seinen Artikeln zu Themen wie den naturwissenschaftlichen Ursprung und die mythologischen Grundlagen der Lemuria-Hypothese sowie die geologischen, ozeanischen und archäologischen Grundlagen der These. Dazu kommt eine ausführliche Betrachtung der esoterischen Darstellungen zum Thema. Doch zumindest eine in dem Buch genannte Idee stammt von mir selbst und ist meine Herleitung aus Otto Mucks weithin unbekannten Buch „Geburt der Kontinente“.

Einiges spricht dafür, dass der „Lemuria-Gegner“ Muck Lemuria selbst entdeckt, aber nicht als solches erkannt hat. Weiter setze ich mich mit dem Mythos vom „verlorenen Kontinent Pan“ auseinander, der ebenfalls im Pazifik verortet wird. Die Argumente dazu stammen zwar von einer Anthropologin, fußen jedoch auf dem ominösen Buch „Oaspe – The New Bible“, das 1882 durch die Technik des Automatischen Schreibens entstand. Auch die wissenschaftliche Beweisführung der Autorin haut hinten und vorne nicht hin.

Weiter kommt in dem Buch Yonaguni zur Sprache, jüngst gefundene Hinweise auf einstigen uralten bisher unbekannten Kontinent um Mauritius und das Kasskara der Hopis, das ja ebenfalls in Pazifik gelegen haben soll. Letztlich bleibt als Resümee die Aussage, dass es Lemuria gegeben haben muss, nur Lage und Größe sowie die Art seines Untergangs bleiben weitgehend im Dunkeln.

Hier kann ich nur mehrere Ansatzpunkte geben.

Danke, Roland. Ich wünsche ich Dir viel Erfolg mit Deinen Büchern, Projekten und Webseiten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , , , <

Landung von “Perseverance” auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (+ Video)

Teilen:
Landung von "Perseverance" auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (Bild: NASA)
Landung von “Perseverance” auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (Bild: NASA)

Seit rund 10 Tagen in die NASA-Mission “Mars 2020” mit dem Rover “Perseverance” jetzt auf dem Mars. Und schon wenige Minuten nach der Landung (eigentlich schon weit davor) machten Verschwörungstheorien die Runde. Allen voran, dass die Mission ein Fake ist und nur “Idioten” glauben, dass die NASA auf dem Mars gelandet sei. Doch tatsächlich enthält die Mars-Mission ein Geheimnis, das in dem ungewöhnlichen Durcheinander des Farbmusters auf dem Landefallschirm von “Perseverance” codiert ist. Diese wurde nun entschlüsselt. Welche das ist, erfahrt Ihr hier.


“Perseverance”, der Mars und Verschwörungen

Sicher haben auch viele der Leser von Mystery Files am Abend des 18. Februar die Landung des Rovers “Perseverance” von “Mars 2020” auf dem Mars verfolgt. Mit Spannung wartete man auf das erste Bild, das dann auch direkt einige Zuschauer enttäuschte. Es kam nur ein unklares Bild in schwarz-weiß, auf dem nichts Spannendes zu sehen war. Futter für all jene Verschwörungstheoretiker, die schon im Vorfeld der Landung glaubten, dass die NASA diese Mission zum Mars gefaket hat.

Warum das erste Bild so aussah, wie es aussah, habe ich in diesem Beitrag HIER erklärt.

In “Wahrheit”, so diese Verschwörungstheorie, habe überhaupt keine Mars-Landung stattgefunden. Alles Betrug, heißt es. Damit auch die Fotos, die wir vom Mars bisher zu sehen bekamen und noch zu sehen bekommen werden. Sie alle sind Computersimulationen bzw. am Computer bearbeitete irdische Landschaften, mit der Absicht Mars-Landungen vorzutäuschen. Nicht nur bei der aktuellen Mission “Mars 2020” sei das so – keine einzige Mars-Mission (oder auch andere Missionen) seien echt. Glauben zumindest die Anhänger solcher Ideen. Warum aber die NASA solche Bilder und damit Missionen fälschen soll, kann bis heute keiner von ihnen wirklich beantworten.

Einige Zeit nach der Landung und des ersten Bildes von der Oberfläche des Mars (oder eines Feldweges kurz hinter Bakersfield…) erreichten weitere Bilder die Interessierten. Jetzt auch hochauflösende Fotos von anderen Kameras des Rovers in Farbe. Unter anderem auch ein Foto vom Abstieg des Rovers  bzw. der Landeeinheit mit “Perseverance” mit dem Landefallschirm. Einige werden verblüfft über das farbliche Design des Fallschirm gewesen sein. Auch ich staunte über das scheinbare Durcheinander von Rot und Weiß auf dem Landeschirm. Machte mir aber wie die meisten anderen sicher auch darüber keine weiteren Gedanken oder schaute genauer hin. Irgendwas mit “Systemüberwachung” des Fallschirms oder der Kameras wird wohl der Grund sein, dachte ich.

Immerhin waren schon die erste Fallschirme der ersten NASA-Missionen “bunt”. So kann man an den Fallschirmen der Rückkehrkapseln von Apollo wunderbar das rot-weißes Streifenmuster erkennen. Es dient vor allem dazu, schnell zu erkennen, ob sich der Schirm ordnungsgemäß und ganz geöffnet hat. Verdreht sich dort etwas, sieht man das daran sofort. Auch “zivile” Fallschirme haben dann und wann solche Art Muster.

Die codierte Botschaft von “Perseverance”

Bei “Perseverance” allerdings sieht das Muster aus Rot und Weiß direkt so aus, als sei hier wirklich alles verdreht und “verheddert”. Oder aus Flicken zusammengeschusters. Auf dem Titelbild dieses Beitrages seht Ihr es ausgezeichnet.

Dahinter steckte eine Absicht der NASA und des bekannten “Jet Propulsion Laboratory” (JPL) der Weltraumorganisation. Das JPL baut und steuert für die NASA Satelliten und Weltraumsonden wie eben bei der Mission “Mars 2020”. Genau dieses “Kuddelmuddel” auf dem Fallschrim wurde jetzt mit einer Aussage der NASA während der Live-Übertragung der Landung in Verbindung gebracht:

Manchmal hinterlassen wir in unserer Arbeit Botschaften für andere. Also laden wir Sie alle ein, sich daran zu versuchen und zu zeigen, was sie gefunden haben.

Damit war keine Plakette auf dem Mond gemeint, sondern eine versteckte, codierte oder verborgene Botschaft, die Fans herausfinden und entschlüsseln können. So stellte ein User auf der Plattform Reddit.com denn auch die Frage, ob der Fallschrim genau diese “Botschaft” enthalten könnte. Sogleich begannen “Hobby-Kryptographen” diese Geheimbotschaft der NASA auf dem Fallschirm zu suchen und vor allem zu knacken. Und wurden gleich zweimal fündig!

Nach diesen sind die Streifen ein Binärcode, den man aus der Computertechnologie kennt. Ohne einen solchen Code, der nur aus Einsen und Nullen besteht, würde in unserer Gesellschaft heute praktisch gar nichts mehr funktionieren. Er ist allgegenwärtig. Im Fall “Perseverance” steht Rot für 1 und Weiß für 0. Die Segmente oder Ringe des Schirmes entsprächen dann je einem Wort oder Codeteil. Diesen Code kann man daraufhin in Zahlenwerte und dann wieder in Buchstaben übersetzten, was sich ASCII-Code nennt. Jedem Computer-Fan ist diese Standart-Codierung von EVD-Systemen ein Begriff.

Decodierungsmöglichkeit Nummer Zwei des Fallschirm-Musters ist uralt und sogar schon bei biblischen Wörtern im Alten Testament zu finden. Hierbei wird der Binärcode einfach in seine Zahlenwerte umgerechnet und jeder Zahl ein Buchstaben zugeordnet. So wäre 7 wäre ein L, 1 ein A und 6 ein F. Beide Möglichkeiten liefern das gleiche Ergebnis bei der Dechiffrierung der “geheimem Botschaft der NASA”:

Dare Mighty Things

Dass bedeutet in Etwa viel wie “mächtige Dinge wagen”, “wage gewaltige Dinge” oder schlicht “Großes wagen”. Das ist das Motto des “Jet Propulsion Laboratory”! Der äußere Ring des Fallschirms, der schon augenscheinlich nach einem Binärcode aus 1 und O, An oder Aus, aussieht, ist der zweite Teil des Rätsels. Es sind keine Worte, sondern die Koordinaten des JPL bei Pasadena in Kalfiformien. Bei “Google Earth” zu finden unter: 34°11’58” N 118°10’31” W.

Video zum Thema “Perseverance”

YouTube-Video vom 18. Januar 2020

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , , , <

Erneute Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn “Perseverance” auf dem Mars Leben findet – oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (+ Video)

Teilen:
Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn Perseverance auf dem Mars Leben findet - oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (Bilder: NASA & PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn “Perseverance” auf dem Mars Leben findet – oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (Bilder: NASA & PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Am 18. Februar landete der neue NASA-Rover “Perseverance” erfolgreich auf dem Mars. Die Suche nach aktuellem oder einstigen Leben auf dem Mars kann beginnen. Und vielleicht wird die Mission “Mars 2020” der NASA tatsächlich Erfolg haben, und wir wissen bald alle, dass es Leben im All gibt. Für Naturwissenschaftler und alle Weltraum-Freunde eine enorm spannende Mission. Doch das ist sie auch für gewissen Kreise der katholischen Kirche, die sich immer wieder die Frage stellen muss, was ist, wenn es außerirdisches Leben oder sogar andere Intelligenzen im Kosmos gibt? Welche Auswirkungen hat das auf deren Lehren, den Gedanken des Jesus als Erlöser oder die Stellung der Menschheit? Dazu erschien jüngst ein aufschlussreiches Interview, dass diese Probleme deutlich macht. Und doch nur an der Oberfläche kratzt, wie Ihr hier lesen könnte. Brauch die Kirche eines Tages sogar Missionare im All?


Leben auf dem Mars – Leben überall?

Wohl in keinem Gebiet des menschlichen Geistes kann man soviel spekulieren, wie bei der Frage nach Leben im Universum, andere Zivilisationen und Aliens allgemein. Immerhin ist der Kosmos groß genug und bietet damit reichlich Platz für die kühnsten Ideen und Phantasien. Von grandiosen Science-Fiction bis zu Feststellung, das wir vollkommen alleine im All sind. Letztere Ansicht teilen wohl die wenigstens naturwissenschaftlich informierten Menschen.

Erneut steht bekanntlich wieder der Mars im Fokus der Suche nach den Aliens. Mit der Mission “Mars 2020“, über die ich bereits im Januar 2020 in diesem YouTube-Video HIER berichtete. Dieser Mars-Mission der NASA mit ihrem Rover “Perseverance” könnte es tatsächlich gelingen zu beweisen, dass es auf dem Planeten Mars Leben gibt. Oder einstmals gab. Allerdings wurde das auch schon Mitte der 1970er Jahre von den beiden Missionen “Viking” der NASA gesagt, die auf dem Roten Planeten erfolgreich landeten. Auch diese Lander, stationäre Labore ohne Rover, suchten nach Leben oder wenigstens Spuren von diesem. Vergeblich, wie zumeist gesagt wird.

Findet “Perseverance” Leben auf unserem Nachbarplaneten, ändert das grundsätzlich erstmals alles. Alles in dem Sinne, dass der wissenschaftliche Beweis erfolgt ist, dass es auch außerhalb er Erde Leben gibt oder gab. Spätere Missionen könnten zusätzlich belegen, dass es auch an anderen Orten in unserem Sonnensystem Leben gibt. Etwa auf dem Jupiter-Mond Europa. Doch das ist noch Zukunftsmusik und könnte eines Tages wieder alles ändern.

Für die katholische Kirche und das Christentum mit ihren Heilslehren und biblischen Dogmen ändert die Entdeckung von Leben auf dem Mars ebenso alles. Obwohl es dort natürlich keine Alien-Zivilisationen gibt, sondern dieses Leben nur aus Mikroorganismen bestünde. Dennoch würde die Kirche vom Grundsatz her zwei Fragen stellen, die sich identisch wohl auch die Wissenschaft oder NASA stellen würden:

  1. Stammt dieses Mars-Leben ursprünglich von der Erde, oder entwickelte es sich unabhängig von unserer Welt? (Oder kommt das irdischen Leben sogar vom Mars? Denn auch das ist möglich.)
  2. Ist also Leben – auch intelligentes – der Normalfall im riesigen Kosmos, wenn schon mindestens zwei Welten in nur einem System Leben tragen oder trugen?

Mars-Leben: Ein Problem für Christen?

Hitzige Debatten werden dem Nachweis von Leben auf dem Mars folgen, die genau diese Fragen behandeln.

Naturwissenschaftler wie Exobiologen werden jubeln. Schlaue Köpfe werden wiedereinmal die Drake-Gleichung heranziehen, mit der theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnet werden kann, und neue statistische Wahrscheinlichkeiten errechnen. Immerhin kann man mit dieser Formen oder Gleichung grundsätzlich jede Anzahl von Zivilisationen im All berechnen. Von nur einer, uns hier auf der Erde, bis Millionen bewohnter Welten. Ein Nachweis von Mars-Leben macht entsprechende Berechnungen aber durchaus genauer. Schließlich sind die meisten der Faktoren der Drake-Formel reine Schätzwerte.

Als eine Art “Faustformel” muss man immer bedenken, dass es ein gewaltiger Schritt von Mikroorganismen auf dem Mars oder einem Mond bis zur einer außerirdischen, intelligenten Spezies ist. Eine lebendige Bakterie im kargen Wüstenboden des Mars ist noch kein intelligenter Außerirdischer auf einem anderen Planeten, der vielleicht sogar in einem UFO herum fliegt.

So fragte auch das “Domradio” aus Köln, ein vor allem in Deutschland sehr bekannter christlicher Radiosender, ob es zwischen Leben auf dem Mars und dem Christentum “ein Problem” geben würde. In einem Interview am 24. Februar mit Dr. Christian Weidemann, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl für philosophisch-theologische Grenzfragen der Ruhr-Universität in Bochum. Wenn “Perseverance” Leben finden würde, so Weidemann, würde das für den christlichen Glauben ersteinmal “gar nichts bedeuten”. Immerhin könnte es sein, “dass sich das Leben mit Meteoriten im Sonnensystem verteilt hat”. Damit hätten irdisches Leben und Mars-Leben vielleicht “einen gemeinsamen Ursprung”. Theologisch und philosophisch sei dies kein Problem für die Gläubigen der Kirche, meint Weidemann.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Doch auch wenn sich dieses Leben unabhängig entwickelt hätte, wäre es nicht allzu problematisch. Selbst wenn dies bedeuten würde, dass “Leben im Universum relativ weit verbreitet ist”. Weidemann:

Die Verbreitung von Leben als solchem ist theologisch auch noch relativ unverdächtig. Man hätte dann vielleicht eine Erklärung, warum das Universum so groß ist.

Wenn es überall Leben gibt, kann man sagen, Gott hat vielleicht gewollt, dass es ein sehr vielfältiges Leben gibt, das sich im Universum verteilt. Aber man hätte auch ein Argument dafür, dass auch intelligentes Leben im Universum verbreiteter ist. Intelligentes Leben wirft theologisch eine Reihe von Problemen auf.

Und genau diese “Reihe von Problemen” sind jene nach der Frage nach Erlösung, Sünde und Jesus als Erlöser dieser Aliens, die ich bereits in einem früheren Artikel HIER ausführlich diskutiert habe. War Jesus etwa auch auf anderen Planeten in Alien-Form? Auch Weidemann sieht das in seinem Interview sehr ähnlich. Er geht davon aus, dass auch außerirdische Intelligenzen “Sünder” sind, die “erlöst” werden müssen. Darin würden sie den Menschen ähneln:

Es gibt wenig Grund anzunehmen, dass – wenn es anderes intelligentes Leben gibt – es sich dabei nicht auch um Sünder handelt. Und wenn es sich um Sünder handelt, dann ist dieses Leben auch erlösungsbedürftig. Dann haben wir das Problem, dass nach christlicher Vorstellung Jesus Christus für die gesamte ‘Welt’ gestorben ist.

Sündige Außerirdische

Mit “Welt” könnte nach Weidemann “Kosmos” gemeint gewesen sein. Dies würde bedeuten, dass Jesus Christus vor 2.000 Jahren auf irgendeinem Planeten in irgendeiner Galaxis in irgendeiner Stadt (Jerusalem) durch seine Kreuzigung das gesamte Universum erlöst hat? Wissen die Außerirdischen überhaupt davon? Denn auch Weidemann sieht die offensichtlichen Probleme mit dieser Heilslehre eines Erlösers namens Jesus. “Aber wenn der Kosmos eng besiedelt ist, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass das Heil des gesamten Kosmos von der Erde ausgeht”, gibt er ganz richtig zu bedenken.

Nach Meinung von Weidemann sei dies ein Rückfall in den Geozentrismus. Also die Lehre, dass die Erde und damit die Menschheit der Mittelpunkt des Universums sind. Eigentlich wurde diese seit Kopernikus ad acta gelegt. Natürlich nicht bei allen Menschen und bei allen Gläubigen. Dazu später mehr. Weidemann spricht in diesem Kontext von einem “Heils-Geozentrismus”, den er für unplausibel hält, wie den eigentlich Geozentrismus an sich. Fraglos werden die meisten Mystery Files-Leser dem uneingeschränkt zustimmen. Weidemann führt aus:

Was ist mit dem Heil von Menschen, die nie von Jesus erfahren haben und zwar ohne eigene Schuld? Also entweder, weil sie zu früh gelebt haben oder weil sie an zu entfernen Stellen der Erde gelebt haben. Was ist mit der Erlösung von diesen Menschen?

Da hat die Kirche sich ja auch schon bewegt. Das heißt, dass die Kenntnis der Heiligen Schrift oder die Kenntnis des Lebens Jesu Christi wird nicht für das individuelle Heil als notwendig erachtet. Da hat man dogmatisch schon Justierungen vorgenommen. Man müsste ähnliche, vielleicht aber noch radikalere Justierungen vornehmen, wenn man tatsächlich intelligentes Leben im Universum fände, oder zumindest falls man gute Anhaltspunkte hätte, dass es sehr, sehr weit verbreitet ist im Universum.”

Erstaunliche Aussagen, die es früher in der Kirche so nicht gab. Man denke nur an die Eroberungen der Kontinente und vieler anderer Regionen der Welt im Zeichen des Kreuzes (und Schwertes). Hier wollte man mit Bibel und Schwert den “Heiden” das Christentum lehren, um diese “zu erlösen”. Jetzt also brauch ein Mensch gar nichts mehr von Jesus und der Bibel wissen, um sein Seelenheil zu finden. Eine radikale Kehrtwende zu früheren Ansichten der Kirche.

Alien-Erlöser Jesus Christus?

Im Zuge der anstehenden ersten Mondlandungen wurde damals sogar die Frage laut, ob wir eines Tages christliche Missionare im All benötigen, um die Außerirdischen zu erlösen. Darüber berichtete ich schon 2015 in einem Video auf YouTube, das ich am Ende nochmal angefügt habe.

Zumal schon der gesunde Menschenverstand einem sagen muss: Wenn ein Mensch am Tag der Geburt von Jesus Christus stirbt, hat er seine angebliche “Erlösungslehre” nie erfahren. Er konnte es gar nicht. Wäre dieser also “verdammt”?

Der Theologe Dr. Hannes Bräutigam sieht diese Probleme sehr ähnlich. Er schrieb seine Doktorarbeit mit dem Titel “Das Kreuz mit den Aliens” genau zu diesen Fragen. “Nicht jedes Selbstverständnis des christlichen Glaubens ist mit außerirdischer Intelligenz vereinbar”, ist sich Bräutigam sicher. So stelle sich die fundamentale Frage, ob die Kreuzigung Jesus als Erlösung der Menschen tatsächlich der einzige Weg zur Erlösung ist oder überhaupt sein kann. Genau das ist aber die Kernlehre der katholischen Kirche. Jesus wäre dann nicht mehr der einzige Erlöser und Heilsbringer. Oder Jesus ist auch auf anderen Planeten erschienen. Oder wird es noch. Vielleicht war es auch jemand ganz anders, der diese Außerirdisches erlöst hat.

Wahrscheinlich würden einige Dogmen der kirchlichen Heilslehre, etwa die (erfundene) Erbsünde von Adam und Eva, auf anderen Welten überhaupt nicht mehr greifen, ist auch Bräutigam sicher. Immer vorausgesetzt, dass Außerirdische “Sünder” sind …

Ein Schock für Christen?

Als 2020 Spekulationen aufkamen, dass in der Atmosphäre der Venus vielleicht Leben existiert (s. Videos HIER), berichtete auch das christliche Magazin “pro” darüber. Befragt wurde dazu am 16. September 2020 auch der Theologe Thorsten Dietz von der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg: “Was würde es für Christen ändern, wenn es auch anderswo Leben gäbe?” Dietz ist sicher, dass außerirdisches Leben für Christen ein Schock wäre. Auch wenn, so führte er damals aus, es niemals zu einem Kontakt mit anderen Intelligenzen kommen würde. Das All sei zu groß, die Lichtgeschwindigkeit eine Grenze und deshalb “wird es niemals das Jahr des ersten Kontakts geben”, sagte Dietz pessimistisch. Ob er damit Recht hat, ist mehr als zweifelhaft!

Einige Gläubige werden die Sache mit intelligentem Leben im All recht einfach handhaben. Diese Außerirdischen werden in deren Augen schlicht Dämonen sein. Sie wären keine Geschöpfe Gottes, sondern Handlager des Teufels, womit man sich auch keine Gedanken machen muss, ob Jesus diese erlöst habe. So erstaunlich es klingt, aber einige Christen oder “Gläubige” sehen das schon jetzt als Tatsache, wenn sie auf das Thema UFOs und Aliens blicken. UFOs sind dämonische Manifestationen des Satan, glauben diese. Mutmaßlich Aliens in diesen Objekten damit auch nur Dämonen des Bösen und Kreaturen, die die Menschen in die Irre leiten wollen. Erde und Mensch bleiben das Zentrum von allem. Mir selber als Autor, YouTuber und Blogger wird genau das immer vorgeworfen, da ich mich bekanntlich seit 31 Jahren mit dieser Thematik beschäftige.

Eine ganz einfache “Lehre” dieser angeblichen Christen. Damit wäre das Thema andere Wesen im All bequem abgeschmettert und diese Menschen müssen sich keine Gedanken über ihre biblischen Lehren und Heilsversprechungen mehr machen. Oder sie sogar hinterfragen.

Video zum Thema

Video vom 28. Januar 2015 auf Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , <

Mission “Mars 2020” der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendete der Rover “Perseverance” ein unklares schwarz-weiß Bild?

Teilen:
Mars 2020 der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendet der Rover Perseverance schwarz-weiß Bilder? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
Mars 2020 der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendet der Rover Perseverance schwarz-weiß Bilder? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Gestern war es nach Monaten des Wartens soweit: Die am 30. Juli 2020 gestartete NASA-Mission “Mars 2020” landete erfolgreich auf dem Mars. Wenige Minuten später schickte der Rover “Perseverence” auch das erste Bild von der Mars-Oberfläche am Landeort – und enttäuschte damit viel. Denn das Foto ist in schwarz-weiß und man erkennt nur eine unklare Sand- oder Wüstenlandschaft. Warum aber ist das so?


“Mars 2020” und “Perseverence”

Rund 10 Jahre haben die Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker der NASA an der Mission “Mars 2020” gebaut und geplant. Kurz vor 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit landete die Mission gestern am 18. Februar 2021 sicher und erfolgreich auf dem Mars. Ziel war ein ehemaliges Flussdelta im Jezero-Krater. Das Bangen während der sieben Monaten andauernden Reise durch das All zum Mars hatte ein Ende. Die heiße Phase, die eigentliche Landung bzw. Absetzung des Rovers “Perseverence”, verlief problemlos. Ein neues mobiles Labor steht bereit.

Vollgestopft mit den neuesten Technologien solle der Rover auf dem Mars unter anderem nach Spuren von Leben suchen. Vergangenem oder aktuellen Leben. Erstmals mit dabei ist auch ein Mini-Hubschrauber, eine Drohe, mit dem der Aktionsradius der Mission enorm ausgeweitet werden kann. Auch wenn dieser Helikopter mit Namen “Ingenuity” keine wissenschaftlichen Analyseaufgaben im eigentlichen Sinn hat, sondern eher der Erprobung derartiger Technologie dient.

Alles in allem eine Mars-Mission, die das Potential hat, Leben aus dem Mars nachzuweisen, wie ich es bereits am 18. Januar 2020 im unten stehenden YouTube-Video ausführte.

Verschwörung der NASA und Fake-Missionen zum Mars

Gebannt saßen nicht nur die NASA-Verantwortlichen am Abend des 18. Februar vor den Bildschirmen. Auch zahlreiche Interessierte, Weltraum-Fans und -Forscher verfolgten die Landung von “Perseverence”. Sei es am heimischen Fernseher oder in einem der Live-Streams im Netz. Alle warteten auf das erste Bild vom Mars, dass aufgrund der enormen Entfernung einige Minuten benötigt, bin es hier auf der Erde empfangen werden kann.

Dann kam für einige die Enttäuschung: Das erste Mars-Foto dieser Mission zeigte nichts anders als eine sandige, öde Wüstenlandschaft mit Felsen in schwarz-weiß. Noch dazu unklar. Eben die Landschaft des Mars, wie wir sie von zahllose anderen Missionen her kennen. Ebenso gut könnte es aber “auf einem Feldweg kurz hinter Bakersfield” aufgenommen worden sein.

Tatsächlich sind schon seit vielen Jahren einige Menschen skeptisch, wenn es um irgendwelche Missionen oder Fotos der NASA geht. Einige behaupten, dass es auf dem Mars überhaupt keine Rover oder gelandete Raumsonden gibt, die von dort Daten und Bilder zur Erde senden. Alles sei Fake, Betrug. Was übrigens wieder andere Verschwörungstheoretiker ganz anders sehen. Sie glauben, dass es längst Menschen und bewohnte Stationen auf dem Mars gibt, die dort oben im Geheimen das eine oder andere machen. Auch mit Außerirdischen in Kooperation, wird zum Teil behauptet.

Gegenteiliger und widersprüchlich können diese Verschwörungstheorien nicht sein. Grundsätzlich muss man aber sagen, dass das erste Bild der Mission “Mars 2020” von der Mars-Oberfläche tatsächlich nichts beweist. TV-Kommentatoren in den diversen Sendungen und Nachrichten sprachen am 18. Februar wären der “Live”-Übertragungen vielfach davon, dass man nur auf den “Beweis” der Landung in Form einer ersten Aufnahme wartet. Zum Beispiel der ehemalige deutsche ESA-Astronaut Thomas Reiter bei dem Nachrichtensender NTV. Auch Reiter kann nicht belegen, dass das unklare schwarz-weiß Bild von “Perseverence”, das uns die NASA stolz präsentierte, wirklich vom Mars stammt.

Der Staub der Wüste

Warum aber sieht das sehnlichst erwartete Bild vom Mars der neuen Mission so aus, wie es aussieht? Konnte man vor dem Start 2020 keine bessere Kamera einbauen? Oder muss die NASA das Bild erst nachkolorieren, da es eben gefälscht wurde? Denn auch solche Vorbehalte gibt es, die besagten, dass die NASA ihre Missionen und Landungen fälscht.

Letzte Frage ist eigentlich vollkommener Blödsinn. Würden diverse Mars-Landungen und die entsprechenden Bilder von Rovern im Studio aufgenommen, so könnte man sie gleich in Farbe anfertigen. Was auch für angebliche Fake-Bilder gilt, die am PC entstanden sein sollen. Ernst nehmen kann man solche “Kritiken” nicht.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Interessanter ist, warum das Bild der trostlosen Wüstenlandschaft so unklar oder undeutlich ist. Wir alle kennen gestochen-scharfe Mars-Bilder seit Jahrzehnten. Auch in schwarz-weiß. Hier liegt die Ursache der “Trübung” ganz einfach an den Umständen wann das Foto entstand. Es ist direkt nach der Landung aufgenommen worden, als die Marsathmospähre – die Luft – am Landeplatz noch voller Staub war. Aufgewirbelt von dem abgesetzten Rover selber und vermutlich auch von den Bremstriebwerken der Abstiegsstufe, an dem der Rover hing. Aufgrund der geringeren Schwerkraft auf dem Mars, etwa ein Drittel der Erdanziehung, dauert es auch wesentlich länger, bis sich der gesamte Staub auf dem Mars wieder abgesetzt hat.

Aufgenommen wurde das Foto auch nicht von einer der Hauptkameras. All die oft brillanten Bilder, die wir aus der Vergangenheit von Mars-Rovern von der Oberfläche kennen, wurden meistens von den sogenannten “Mast-Cams” aufgenommen. Enorm wichtige Kameras jedes Rovers, die selbstverständlich auch “Perseverence” zweimal mit an Bord hat. Insgesamt befinden sich auf dem Roboter-Fahrzeug sogar 23 Kameras mit unterschiedlichen Funktionen und Aufgaben. Inklusive Rückfahrkameras. Das besagte Schwarz-Weiß-Bild wurde mit einer der beiden Navigations-Kameras aufgenommen, die man kurz “Navcam” nennt.

“Navcams”

Bei diesen “Navcams” handelt es sich um zweifarbige Stereo-Kameras, die hoch oben im Mast in einem Abstand von 42 Zentimetern montiert sind. Sie dienen den NASA-Ingenieuren den Rover über den Mars zu steuern und sollen jedes Hindernis weit im Vorfeld erkennen. Die NASA beschriebt deren Aufgabe so:

Sie können ein Objekt sehen, das so klein wie ein Golfball ist, aus einer Entfernung von 25 Metern. Bevor Perseverance ‘blind fährt’, sorgen die Navigationskameras zunächst für einen sicheren Weg. Der Blind Drive-Modus tritt auf, wenn Ingenieure dem Rover befehlen, eine bestimmte Strecke in eine bestimmte Richtung zu fahren, und das Computer-‘Gehirn’ des Rovers berechnet die Entfernung anhand der Raddrehungen ohne den Radschlupf zu überprüfen.

Mit “Schlupf” bezeichnet man den “Reibekontakt” der Räder und die damit abweichende Geschwindigkeit. Der sandige Wüstenboden des Mars sorgt hier immer wieder für unliebsame Überraschungen und ist natürlich auch nicht überall gleich. Wird durch diesen “Schlupf” die Fahrstrecke und Geschwindigkeit vom Rover falsch berechnet, könnte er im schlimmsten Fall buchstäblich im Graben landen oder vor ein Hindernis fahren.

Schwarz-Weiß-Aufnahmen haben den Vorteil, dass man auf ihnen weit mehr erkennt, als auf Farbbilder. Deshalb sind die einzelnen Archiv- und Foto-Seiten der NASA auch voll von solchen Aufnahmen. Parallel zu farbigen Aufnahmen. Aus Schattierungen (Kontraste) lassen sich weit mehr Informationen “herausholen”, als auf einer normalen Farbaufnahme. Die Analyse von Details – und das ist bei Kameras für die Navigation besonders wichtig – ist in schwarz-weiß einfacher und genauer.

Auch NASA-Rover müssen booten

Luftaufnahmen von Flugzeugen oder Spionage-Satelliten sind nicht umsonst meistens in schwarz-weiß. Und wer schon einmal mit dem PKW geblitzt wurde, weiß, dass er kein Farbfoto von sich von der Behörde zugeschickt bekommt. Auch hier kommt es im Zweifelsfall (unter anderem, auch die Geschwindigkeit der Aufnahme spielt eine Rolle) darauf an, die Person eindeutig zu identifizieren.

Noch etwas kommt hinzu: Nach der Landung des Rovers steht das Gerät nicht fix und fertig und in voller Funktion auf dem Mars-Boden einsatzbereit dar. Erst nach und nach werden Schritt für Schritt die einzelnen Systeme hochgefahren. Erst das eine, und sobald es sicher läuft, das andere. Man kann schließlich nicht mal eben ein mögliches Problem vor Ort lösen. Die “Mastcams” waren nach der Mars-Landung beispielsweise nicht nur offline sondern zum Schutz noch verdeckt. Sie konnten also überhaupt keine ersten Fotos aufnehmen.

Diesen Job übernahmen die “Navcams” bzw. eine von ihnen. Sicher ist aber, dass sich unzählige Mars-Fans ein “schöneres” erstes Bild gewünscht haben (mich eingeschlossen). Wir hätten darauf aber nichts gesehen, was wir nicht schon auf zahllosen Fotos früheren Missionen gesehen haben. Eben eine steinige Wüste.

Video zum Thema

YouTube-Video vom 18. Januar 2020

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , <

Das Rätsel des Phobos Monolithen: Seltsamer “Turm” auf einem der Monde des Mars +++ Video +++

Teilen:
Das Rätsel des Phobos Monolithen: Seltsamer "Turm" auf einem der Monde des Mars (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
Das Rätsel des Phobos Monolithen: Seltsamer “Turm” auf einem der Monde des Mars (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Mystery-Jäger oder UFO-Fans entdecken immer wieder auf NASA-Fotos aus dem All seltsame Anomalien. Auf Aufnahmen von Raumsonden aus dem All ebenso wie auf Fotos, die beisppielsweise Rover auf dem Mars gemacht haben. Dabei gibt es durchaus sehr interessante Anomalien im All und auf den Himmelskörpern in unserem Sonnensystem. Beispielsweise ein riesiger “Monolith”, der senkrecht von der Oberfläche des Mars-Mond Phobos in den Himmel ragt. Der “Phobos Monolith”, wie man ihn inzwischen nennt. Es ist ein Turm, der sich klar von seiner Umgebung abhebt und den jetzt ein mittels Computer dreidimensional “rekonstruiert” wurde. Ein spannendes Objekt – und ein spannender Mond, wie Ihr in diesem YouTube-Video vom 1. September 2020 erfahren werdet!


Anomalien auf Mars-Mond Phobos?

Auf Fotos von Raumsonden, Landern oder Rovern entdecken emsige Mystery-Jäger immer wieder (vermeintliche) Anomalien. Irgendwelche Objekte, die beispielsweise auf Bildern vom Mars oder Mond zu sehen sind. Und die eigentlich nicht dahin gehören.

Die Palette solcher angeblichen Anomalien ist lang. Sehr lang, wie in einigen Videos auf meinem YouTube-Kanal sowie Postings auf diesem Blog vielfach berichtet. Auch wenn der Klassiker sicher das sogenannte “Mars-Gesicht” der 1970ger Jahre auf dem Mars ist. Da unlängst unzählige Fotos vom Mars etc. heute für jedermann zur Verfügung stehen, werden auch immer wieder entsprechende Anomalien entdeckt.

Geht es nach diesem – ist gerade der Mars geradezu von Objekten, Artefakten und Dingen, die da nicht hingehören, zugemüllt! Von Pyramiden und Städten über Knochen und Tierfossilien bis Roboter, UFOs und Alien-Schädel wurde auf entsprechenden Fotos schon alles “identifiziert”. Vor allem auf Fotos der NASA, die dann diese außerirdischen Anomalien und “Belege” wohl vergessen hat zu retuschieren …

Dennoch gibt es durchaus interessante Anomalien im All und auf den Himmelskörpern in unserem Sonnensystem. So etwa auf dem winzigen Mars-Mond Phobos. Schon lange ist Phobos – wie auch der zweite Mars-Mond Deimos – für Mystery-Jäger ebenso interessant, wie für Astronomen. Selbst ein UFO soll 1989 bereits dort von einer Sonde der UdSSR gesichtet worden sein. Kur bevor diese auf “unerklärliche Weise” verschwand.

Gesichtet wurde aber durch eine Raumsonde der NASA etwas sehr seltsames. Ein riesiger Monolith, der senkrecht von der Oberfläche des Phobos in den Himmel ragt. Der “Phobos Monolith”, wie man ihn inzwischen nennt. Es ist ein Turm, der sich klar von seiner Umgebung abhebt und den jetzt ein mittels Computer dreidimensional “rekonstruiert” wurde.

Ein spannendes Objekt – und ein spannender Mond, wie Ihr in diesem YouTube-Video vom 1. September 2020 erfahren werdet!

Bleibt neugierig …

Video vom 1. Sep. 2020 auf YouTube

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , <

UFO-Fan findet (mal wieder) auf NASA-Bildern außerirdische Bauwerke und UFOs auf dem Mars (+ Video)

Teilen:
UFO-Fan findet mal wieder außerirdische Bauwerke auf dem Mars (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Fan findet mal wieder außerirdische Bauwerke auf dem Mars (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Fall in ferner Vergangenheit tatsächlich Außerirdische einst hier waren (oder sie noch hier sind), wäre es nicht abwegig anzunehmen, dass sie sich für einen längerfristigen Aufenthalt bei uns einrichteten. Was bietet sich da besser an als der Mars oder der Mond, auf denen diese Aliens dafür geheime Anlagen usw. bauen könnten? Hier wären sie sicher vor den Augen der Menschen versteckt. Zumindest nur solange, bis der Mensch auch diese Himmelskörper genauer beobachten und erforschen kann. Dann wären ihre Spuren nicht mehr unbedingt vor uns verborgen. So sieht es auch der UFO-Fan Scott C. Waring, der fast schon täglich “sensationelle Entdeckungen” in dieser Hinsicht macht. Und leider mit seinen wilden Phantasien immer wieder großen Anklang in den Boulevardmedien findet. So wie aktuell auch wieder, wie Ihr es in diesem Beitrag erfahrt.


Außerirdische und UFOs auf dem Mars

UFOs, Raumschiffe von Aliens, Außerirdische und geheime Basen und Bauwerke von ihnen sind in der UFO-Forschung und Grenzwissenschaft seit Jahrzehnten ein sehr beliebtes Thema. Vor allem dann, wenn diese mutmaßlichen Spuren der Außerirdischen eben wirklich außerirdisch sind. Das heißt, wenn sie nicht auf diesem Planeten entdeckt werden, sondern irgendwo in unserem Sonnensystem.

Favoriten sind dabei der Mond und der Mars, was einfache Gründe hat.

So sind vor allem beide Himmelskörper durch unzählige Weltraummissionen unzählige Male fotografiert worden. Hunderttausende Fotos von Mars und Mond wurden in den letzten Jahrzehnten geschossen und selbst hochauflösende Bilder von deren Oberflächen kann sich jedermann bequem am heimischen PC ansehen. Aufgenommen von Landern und Rovern, die dort landeten. Hinzu kommt, dass beide Nachbarn im All sehr nahe an der Erde sind. Sie eignen sich deshalb hervorragend für Außerirdische als Basen, auf denen sie “unbeobachtet” agieren können.

Zumindest so lange, bis die Menschheit die Technologien hat, diese Alien-Aktivitäten “dort oben” aufzuspüren.

Grundsätzlich ist der Gedanke, dass Aliens vor Jahrtausenden auf anderen Himmelskörpern Bauten, Basen und Stationen errichteten, naheliegend und nicht vollkommen unmöglich. Ob sie es heute machen würden, wo wir längst in der Lage sind, sie dort zu finden, steht auf einem anderen Blatt. Doch vor dem Beginn der Raumfahrt und mit der unbemannten Missionen zu anderen Planeten und Monden wären Aliens dort vor neugierigen Menschen sicher gewesen.

Und wenn diese Ancient Aliens die Spuren ihrer Aktivitäten dort nicht verwischt hätten, können wir sie finden. Wobei natürlich die Spekulation legitim und sehr verlockend ist, anzunehmen, dass die Außerirdischen auf dem Mars oder Mond weiterhin aktiv sind.

Ein Affe auf dem Mars

Genau das sieht auch der UFO-Fan Scott C. Waring so. Ein Alien- und UFO-Enthusiast, der wie kaum ein anderer den Name “Alien-Freak” verdient hat. Er findet alle paar Tage auf Fotos vom Mars, Mond oder anderen Himmelskörpern Spuren von außerirdischen Strukturen. Ebenso irgendwelche Alien-Raumschiffe mit oft gigantischen Dimensionen oder auch allerlei Artefakte auf der Mars-Oberfläche.

Erst kürzlich will er wieder auf NASA-Fotos von der Mars-Oberfläche Sensationelles gefunden haben: “Alien-Rohre”, die er als “Wasserleitungen” deutet. Noch “sensationeller” war eine seiner Entdeckungen 2016, als er auf einem Rover-Foto der NASA einen Affen erkannt haben will …

Waring berichtet über seine Funde auf seinem Blog und auf einem YouTube-Kanal und erreicht damit eine große Reichweite (s. a. Postings HIER). Dass dabei eigentlich immer seine Phantasie mit ihm durchgeht, ändern daran nichts. Auch nicht für englische Boulevardmedien, die seine “Entdeckungen” immer wieder aufgreifen und im Netz darüber berichten. Es hat den Anschein, dass er durch seine “Enthüllungen” von Alien- und UFO-Spuren auf Mars und Mond zu einer Kultfigur in diesem Bereich wurde.

Man kann sie schlicht nicht ernst nehmen! Und das ist bedauerlich, da Waring durch seine verrückten Behauptungen der Grenzwissenschaft zumindest im englischen Sprachraum schadet. Die Boulevardmedien haben daran erheblichen Anteil, durch ihre Verbreitung seiner irrwitzigen “Beweise”.

Nichts plus Phantasie

So wie seine jüngste Behauptung, dass er auf einem Bild der NASA-Mission “Mars Global Surveyor” von 1999 eine außerirdische Basis und ein riesiges UFOs gefunden habe! Er geht dabei sogar soweit auf seinem Blog “UFO Sightings Daily” zu behaupten, dass das außerirdische Raumschiff vielleicht in dem Mars-Krater “angedockt” habe, da es dort vor “Mikrometeoriten” sicher ist. Er schreibt weiter:

Die Mikrometeoriten werden dem Schiff nicht schaden. Aber wenn Reparaturen durchgeführt werden, können sie diejenigen verletzen, die die Reparaturen durchführen.

Unter dem unten von Waring eingefügten Video betont er, dass andere seine “Entdeckung” bitte nicht kopieren sollen. Es sei seine, und durch das kopieren seines Videos von anderen YouTubern würde seien harte Arbeit nicht “gewürdigt” und “anerkannt”, so der UFO-Fan. “Ich arbeite täglich hart für mein Publikum”, so dass andere Interessierte “ihre  eigenen Entdeckungen” machen sollen.

Wie man an dem YouTube-Video unten sehen kann, sollte das nicht schwer sein.

Jedes x-beliebige Foto von der Oberfläche des Mars (oder Mond) und ganz wenig Phantasie reichen dafür aus. Phantasie nur deshalb, damit man sich etwas spannendes ausdenken kann, was man dort sehen soll. “Die Videos, die ich mache, kommen oft in die Weltnachrichten”, so Waring stolz auf YouTube.

Was leider auch stimmt, denn so geht sei Unsinn viel zu oft viral und lenkt den Fokus sehr, sehr weit weg von einer ernsthaften Beschäftigung mit solchen Themen und Fotos.

Seht selbst:

Video vom 16. April 2020

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , , , , <

NASA-Mission “Mars 2020” zum Mars: Wird der Rover “Perseverance” den definitiven Beweis für Leben im All bringen? +++ Video +++

Teilen:
VIDEO: Die Mission "Mars 2020" der NASA zum Mars: Wird sie den definitiven Beweis für Leben im All bringen? (Bild: NASA)
VIDEO: Die Mission “Mars 2020” der NASA: Wird sie den definitiven Beweis für Leben im All bringen? (Bild: NASA)

In diesem Jahr startet die NASA die Mars-Mission “Mars 2020” zum Roten Planeten. Eine ehrgeizige Mission mit einem Rover, genannt “Perseverance”, die wie keine zuvor nach Leben suchen soll. Vergangene oder noch existierende Organismen, die damit den Beweis für Leben im All liefern würden. Welche ehrgeizigen Ziele die NASA mit dieser neuen Mission verfolgt und wo sie nach Leben suchen wird, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Leben im Universum?

Wann findet die Menschheit den definitiven Beweis für Leben im All (auf dem Mars)? Und das ganz offiziell und damit ohne irgendwelche Verschwörungstheorien?

Erstaunlicherweise könnte das schon sehr bald sein! Und zwar durch die Mission “Mars 2020” der NASA, die im Sommer 2020 starten soll. Keine andere Mission zum Mars war mit ihrem Rover “Perseverance” an Bord bisher so sehr darauf ausgelegt Leben auf dem Mars zu finden, wie diese. Vergangenes oder noch bestehendes.

Auch wenn dieses Leben auf unserem Nachbarplaneten nur Mikroorganismen wie Bakterien sein sollen, wäre der Nachweis eine sensationelle Entdeckung. Denn wenn sich herausstellt, dass sich hier wie dort unabhänig voneinander Leben in nur einem Sonnensystem entwickelte, hieße das: Leben im Universum ist der “Normalzustand” …

Alles über diese überaus spannende Mission zum Roten Planeten in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

Video vom 12. Dez. 2019 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , <

Mythos Mars: Die Marsianer, die Invasion vom Mars, die Science-Fiction +++ Artikel +++

Teilen:
ARTIKEL: Mythos Mars: Invasion vom Mars, Marsianer und Science-Fiction (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Mythos Mars: Invasion vom Mars, Marsianer und Science-Fiction (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Kein anderer Planet in unserem Sonnensystem faszinierte und fasziniert die Menschen so sehr wie der Mars. Der Rote Planet ist von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben und regte Astronomen einst zu den phantastischsten Spekulationen um Marsmenschen an. Eine Zivilisation, ähnlich wie die unsrige, die auf dieser fremden Welt lebt. Damit war im 19. Jahrhundert der Mars-Mythos geboren, der sich wie ein marsroter Faden bis heute zieht. In diesem Artikel wird genau diesem Faden rund um den Roten Planten nachgegangen. Von den um ihr Überleben kämpfenden Marsianern, über die Invasion vom Mars bis zur Science-Fiction von heute. Eine Reise durch eine spannende Welt, die auch die frühe UFO-Gemeinschaft berühmt.


Faszination Mars

Jahrtausende lang starrten die Menschen mit bloßem Auge gebannt in den Himmel und zum Planeten Mars herauf. Wirklich viel sahen sie dabei nicht.

Das änderte sich schlagartige ab dem Jahre 1608. In diesem Jahr entdecke der holländische Brillenmacher Hans Lippershey eher durch Zufall das Teleskop. Sein Lehrling, so erzählt er es der Mythos um diese Entdeckung, spielte in einer Pause mit den herumliegenden Brillenlinsen und hielt zwei davon in einem gewissen Abstand voreinander. Erschrocken sah er, dass der Kirchturm des Ortes plötzlich näher zu sein scheint. Lippershey erkannte sofort den Nutzen dieser Entdeckung.

Damit war das sogenannte “Galileo-Fernrohr” erfunden und das Zeitalter der wissenschaftlichen Erkundung des Himmels konnte beginnen.

Teleskope und ganze Teleskopanlagen waren die Folge dieser zufälligen Entdeckung. Fraglos hätte vor rund 400 Jahren der Lehrling des Brillenmachers Lippershey wohl niemals gedacht, dass längst Teleskope im All Routine sind. Und so, wie heute die Astronomen um die Wette Planeten in fremden Sonnensystemen suchen und finden, begann damals ein Wettlauf beim Aufspüren neuer Himmelskörper.

Zu einer Legende in der Astronomie wurde unter anderem der Astronom Percival Lowell. Ein emsiger Himmelsgucker, der auch nach noch unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem suchte. Doch Lowell hat noch eine ganz andere Schwäche: Die legendären „Marskanäle“, die zu einem der großen Mythen über den Planeten Mars schlechthin wurden.

Alles begann im Jahre 1877

Der Mars hat – wie die anderen Planeten auch – eine exakt kreisrunde Bahn um die Sonne. Sie verläuft leicht elliptisch und bringt so den Planeten mal mehr und mal weniger nahe an uns heran. Das ist auch der Grund, warum 2003 der Mars eine wahre Invasion von irdischen Robotern ausgesetzt war, denn auch in diesem Jahr stand er der Erde sehr nahe. Die ist alle 15 Jahre der Fall und bietet dabei den neugierigen Beobachtern auf der Erde die besten Chancen ihn zu erkunden. Dies war auch 1877 der Fall und Asaph Hall entdeckte in diesem Jahr auch die kleinen Marsmonde Phobos und Deimos.

Der in Mailand tätige Astronom Giovanni Virginio Schiaparelli war ein international hoch geachteter Astronom. Seine Marsbeobachtungen galten als die besten astronomischen Informationen seiner Zeit. So nutze er die Chance der Mars-Nähe zu unserer Erde und fertigte eine detaillierte Karte des roten Planeten an. Die bis dato beste Karte der fremden Welt und eine erstaunliche Arbeit in den Anfängen er Astronomie. Routiniert zeichnete er helle und dunkelen Flecken des Mars in seine Karte und gab diesen Gebieten Bezeichnungen wie Meere, Ozeane oder Seen. Es mag verwundern, doch es ist üblich gewesen, solchen Gebieten derartige Bezeichnungen zu geben. Auch der Mond hat bei seiner Erforschung Meeren und Ozeanen erhalten. Apollo 11 landete beispielsweise im „Mare Tranquillitaris“, Apollo 15 und 17 nahe dem Meer „Mare Serenitatis“ und Apollo 12 sogar unweit des „Oceanus Procellarum“.

Dass die dunklen Gebiete echte Meere sind, glaubt natürlich niemand – auch wenn einst sogar Bewohner auf dem Mond vermutet wurden. So ist es kein Wunder, dass es auch dem Mars beispielsweise den „Daws Ocean“, die „Knobel Sea“ oder „Phillips Island“ gibt. In der Raumfahrt kamen sogar Namen wie „Dopey“ oder „Bashful“ aus der Welt von Walt Disney hinzu.

Zur damaligen Zeit gab es kein einheitliches System um geologische Gebiete auf anderen Himmelskörpern zu bezeichnen. So etwa hat Schiaparelli auch auf dem Mars (Südpolregion) geologischen Strukturen Namen der Odyssee von Ilias und der Reise der Argonauten benutzt. Die Beobachtungen Schiaparellis zeigten aber auch, dass diese „Meere“ auf dem Mars zum Teil durch dunkle, lange Strukturen verbunden waren.

Die Mars-Kanäle

Neben den „Meeren“, „Inseln“, „Kontinenten“ und „Ozeanen“ sah der Astronom in den länglichen Gebilden schlicht „canale“. Das italienische Wort bedeutet so viel wie „Rinne“, „Furche“ oder auch „Flussbett“. Die Astronomen der damaligen Zeit erkannten zahlreiche dieser Gebilde auf dem Mars, was heute als optische Täuschung durch die damals genutzten Teleskope erklärt wird.

Der Astronom Lowell wiederum sah sich in seiner Faszination vom Mars durch Schiaparelli mehr als bestätigt. Im englischen gibt es für „Kanal“ die Bezeichnungen „Channel“, beispielsweise für eine Meerenge und die Bezeichnung „Canal“ für eine künstliche Wasserstraße. Aus dem italienischen canale wurde daraufhin Canal – damit waren die künstlichen Mars-Kanäle geboren. Lowell war elektrisiert.

Schon zuvor beobachtete er selber, dass die Eiskappen des Mars mit den Jahreszeiten ihr Aussehen veränderten. Nun fragte er sich, was sind diese Kanäle wirklich? Besteht hier ein Zusammenhang?

Daraufhin widmete sich Lowell ab 1892 ganz dem Marsfieber. Er wollte herausfinden, was da vor sich geht und ob dort intelligentes Leben gibt. Immerhin waren die Kanäle nicht nur ihn künstliche Wasserstraßen der Marsmenschen. Auch andere spekulierten in diese Richtung und die Mars-Kanäle der Marsmenschen waren in aller Munde. Die Zivilisation dort, so mutmaßte man damals, scheint vom Untergang bedroht zu sein. In den damaligen Vorstellungen könnte der Heimatplanet der Marsmenschen langsam austrocknen, was das das Ende der dortigen Bewohner wäre. In ihrem Überlebenskampf haben sie ihren gesamten Planeten mit eben diesen Kanälen überzogen, um so das Schmelzwasser der Pole in ihrer Welt zu verteilen.

Zweifellos eine heute eher skurril erscheinende These einiger Astronomen dieser Zeit. Man muss sie jedoch auch vor dem Hintergrund sehen, dass im Jahre 1869 der Suezkanal eingeweiht wurde. Eine große künstliche Wasserstraße auf der Erde. Und im Jahre 1879 wurde in Paris die Entscheidung getroffen, den Panamakanal zwischen dem Atlantik und dem Pazifik zu bauen. Genau in dieser Zeit, als die Weltpresse permanent über das gewaltige Vorhaben des Panamakanals berichtete, fertigte Schiaparelli seine Karte des Mars an. Es war das Zeitalter der Technik- und Fortschritt-Euphorie unter den Menschen.

Alles schien möglich, warum also auch nicht bei den Bewohnern des Mars?

Im Jahr 1894 nährte sich der Mars erneut der Erde und Lowell sah die Chance, die Kanäle genauer zu erforschen. Hierzu errichte er im Norden Arizonas nahe dem Ort Flagstaff auf dem so genannten „Mars-Hügel“ sein 46 Zentimeter-Teleskop auf 2.300 Metern Höhe. Von hier hatte er gute Beobachtungsmöglichkeiten und fertigte im Zuge seiner Arbeiten insgesamt 917 Zeichnungen vom Mars an. Hunderte Kanäle und regelrechte „Oasen“ will Lowell dabei entdeckt haben. Das Marsfieber griff spätestens ab jetzt um sich.

Marsfieber

Auch wenn Kollegen von Lowell keine Mars-Kanäle erkennen konnten, so war er doch von seinen Ergebnissen überzeugt. Obwohl der auf dem „Mars-Hügel“ ebenfalls anwesende Astronom W. H. Pickering diese Kanäle nicht sehen konnte. Für Lowell gab es nach seinen Forschungen 1894 nur drei klare Schlussfolgerungen:

  1. Der Mars ist von einer intelligenten Lebensform bewohnt
  2. Der Mars hat eine dünne Atmosphäre und das Wasser sammelt sich an dem Polen
  3. Die Kanäle sind künstliche Bewässerungsanlagen in Gebieten mit Vegetation

Seine Thesen trug Lowell an die Öffentlichkeit und schon ein Jahr nach seinen Beobachtungen veröffentlichte er sein Buch „Mars“ in den USA. Trotz der massiven Kritik seiner Fachkollegen verbreitete Lowell seine Thesen weiter und die Presse nahm diese begierig auf. Auch wenn Lowell in den Reihen der Astronomen praktisch alleine mit seinen Ideen stand, nahm die breite Öffentlichkeit sie dank Zeitungsberichte fasziniert auf.

Hätte Lowell damals Bilder des angeblichen Marsgesichts der NASA aus den 1970ger Jahren in den Händen gehabt, so wäre er wohl zum „Missionar des Mars“ geworden. So eifernd vertrat er seine Ideen der Marsianer.

Einige Astronomen teilten allerdings durchaus die Ansicht, dass es sich bei den Linien auf dem Mars um künstliche Kanäle handelt. Auch sie gingen an die Öffentlichkeit und schrieben darüber Berichte und Artikel. Öl ins Feuer dieses frühen medialen Aliens-Hype der damaligen Massenmedien.

Es ist aus heutiger Sicht unverständlich, dass man vor über 100 Jahren (und später auch noch) annahm, dass es eine sterbende Mars-Zivilisation gibt, die in einem verzweifelten Kampf ums Überleben ihren Planeten derart umgestaltet. Doch man muss sich vor Augen führen, dass wir erst seit Sommer 1965 durch die US-Raumsonde Mariner 4 Nahaufnahmen des Mars haben. Aus 10.000 Kilometer Höhe machte sie einige wenige schwarzweiße Bilder und funkte sie zur Erde. Zuvor waren Spekulationen Tür und Tor geöffnet.

Doch mit den Kanälen von Marsmenschen, die heute als optische Täuschungen angesehen werden, war das Marsfieber noch lange nicht am Ende. Es fing in den späteren Jahren erst richtig an.

Marsmenschen

Das Marsfieber erfasste die Öffentlichkeit währen der industriellen Revolution und überall machte man sich Gedanken um die Lebewesen, die dort oben auf dem Mars wohnen. Viele Jahre wurde die Existenz dieser Marsmenschen ernsthaft in Betracht gezogen.

Im Jahre 1869 hatte beispielsweise der französische Physiker Charles Cros die Idee, in Europa riesige Spiegel in bestimmten Positionen anzuordnen um das Sonnenlicht auf den Mars zu lenken. Ein intelligentes Signal von der Erde für unsere Nachbarn im All.

1840 wollte der Astronom Joseph von Littrow aus Wien sogar 40 Kilometer riesige Löcher in der Sahara ausheben, mit Kerosin füllen und anzünden. So sollten geometrische Figuren die Bewohner des Sonnensystems aufmerksam gemacht werden.

Ähnliches wollte 20 Jahre vorher der Mathematiker Karl Gauss aus Göttingen. Er schlug vor in Sibirien riesige Wälder anzupflanzen, die intelligente Anordnungen wie den Satz des Pythagoras entsprechen. Intelligente Bewohner auf dem Mars oder Mond könnten diese sehen und würde so von uns Menschen erfahren.

Keine diese oder andere Idee wurde aber in die Tat umgesetzt. Sponsoren fanden sich auch nicht. Doch der Mars blieb das Thema.

Inspiriert durch die Mars-Spekulationen von Lowell und anderen schrieb 1897 der Schriftsteller Kurd Lasswitz sein Buch „Auf zwei Planeten“, in dem er die aktuelle Diskussion aufgriff. Über die Kanäle beispielsweise wusste Lasswitz:

Die nördliche Halbkugel besteht zum größten Teil aus unfruchtbaren Wüsten. Aber die Bevölkerung des Mars, der die von der Natur genügend bewässerte Region ihres Planeten längst zu klein geworden, wusste der kargen Natur neue Gebiete des Anbaus abzugewinnen. Sie durchzog das gesamte Wüstengebiet mit einem viel verzweigten Netz geradliniger breiter Kanäle und verteilte auf diese Weise zur Zeit der Schneeschmelze, im Beginn des Sommers einer jeden Halbkugel, das Wasser, welches sich in Gestalt von Schnee an den Polen angehäuft hatte, über den ganzen Planeten. Wie die Ägypter das Anwachsen des Nils benutzten, um der Wüste den fruchtbaren Boden des Niltals abzugewinnen, so tränkten die Marsbewohner durch ihre Kanäle beide Ufer derselben. Schnell schoss hier eine üppige Vegetation auf, und so wurde durch das Kanalnetz das ganze Wüstengebiet mit fruchtbaren, an hundert Kilometer breiten Vegetationsstreifen durchzogen, die eine ununterbrochene Kette blühender Ansiedlungen der Martier enthielten.

Lasswitz nahm damit lediglich die Diskussion über den Mars zum Anlass für einen Roman. Er schildert in phantasievollen Worten das Leben der Marsmenschen und andere Dinge mehr, die über 100 Jahre später Hollywood sogar in die Kinos brachte.

Die Invasion vom Mars

Im Jahr 1898 legte H. Georg Wells (s. Titelbild) nach und veröffentlichte sein Buch „Krieg der Welten“. Heute ebenfalls ein – wenn nicht der –  Klassiker zum Thema. Wells indes sah die Dinge in seiner Phantasie, wie es schon der Titel sagt, etwas anders. In seinem Buch griffen die Marsmenschen die Erde an, während bei Lasswitz die Marsianer keine Invasion auf der Erde durchführen. Lasswitz lässt die Wesen vom Mars am unerforschten Nordpol der Erde landen, wo ihre Station von zwei Polarforschern eines Tages entdeckt wird. Die Polarforscher werden von den netten Menschen vom Mars mit auf ihren Planeten genommen. Dort erleben und sehen die beiden Abenteurer die fremde Welt des roten Planeten und seiner Bewohner. Eine friedliche Welt also.

Ganz anders bei Wells. Eine Invasion vom Mars bedroht bei ihm die gesamte Menschheit der Erde. Auch wenn sein Roman nur in England spielt. Sein Mars-Kreaturen wollen uns an den Kragen, da sie von ihrer sterbenden Welt fliehen müssen. Sie brauchen schlicht und einfach Lebensraum und damit unseren Planeten.

Bis heute ist es üblich, den Außerirdischen, egal woher sie kommen, in Science-Fiction-Filmen böse Absichten zu unterstellen. Wells machte den Anfang unseres „modernen“ Alien-Bildes. Und er bediente sich dabei Motiven, die bis heute aktuell sind.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

In „Krieg der Welten“ landen Zylinder mit den Marsmenschen in vielen Teilen der Welt. Ihnen entstiegen Kreaturen mit Tentakeln, lederartiger Haut und schleimigen Mündern. Es waren Bestien ohne wirklichen Körper und Verdauungsorgane. Nur Köpfe, die sich von dem Blut anderer Wesen ernährten und dennoch von hoher Intelligenz beseelt waren. Sie wollen nicht weiter als die Welt unterjochen, um Lebensraum erobern. Also beginnen sie die Menschheit zu vernichten und nutzen sie auch gleich als Nahrung (in einer Neuverfilmung).

Die Menschheit hat gegen die Maschinen der Marsianer keine Chance. Sie fliegen durch die Luft und führen erbitterte Schlachten gegen die fast wehrlose Bevölkerung. Doch Hilfe für die Menschheit kam von ganz anderer Seite: Die Marsmenschen waren nicht immun gegen irdische Viren und Bakterien, denn auf ihrem Heimatplaneten gab es diese nicht. „Von dem Augenblick an, als jene Eindringlinge auf der Erde anlangten, als sie aßen und tranken, machten unsere mikroskopischen Verbündeten sich ans Werk, sie zu vernichten“, schreibt H. G. Wells in seinem Roman.

Der Grundstein des H. G. Wells

Damit war er „up to date“ in der Wissenschaft seiner Zeit, wie man heute sagen würde. Denn erst im Jahr des Erscheinens seines Buches entdeckte der russische Botaniker Dmitri Iossifowitsch Iwanowski und sein holländischer Kollege Martinus Willem Beijerinck unabhängig voneinander Viren.

Die Grundidee der Invasion aus dem All (vom Mars) wurde von Wells geboren und ist in unzähligen Romanen, Comics und Filmen zu finden. Es ist erstaunlich, aber auffallend am Kinofilm und Klassiker „Independence Day“ ist, dass sich auch dieser Film an das Schema von Wells hält. Schleimige Aliens kommen (hier natürlich nicht vom Mars) aus dem All, um die Erde zu erobern und auszubeuten. Sie bedrohten zeitgleich verschiedene Städte auf der Erde und die Menschheit ist ihnen schutzlos ausgeliefert. Doch Hilfe kommt unerwartet und recht einfach: von Computer-Viren. Auch bei dem Blockbuster „Independence Day“ liegen nachher die abgestürzten Raumschiffe der Invasoren überall auf der Erde herum. Wie bei Wells.

Eine Hommage an den großen H. G. Wells, so der Produzent Roland Emmerich.

Lasswitz beschreibt die Marsmenschen als recht menschliche Wesen und vor allem friedliche Geschöpfe des Alls. Die netten Nachbarn von nebenan. Sie nehmen sogar gastfreundlich zwei Menschen der Erde mit auf den Mars und zeigen ihnen dort allerlei zum Teil wundersame Sachen

Der Roman von Lasswitz erinnert in Teilen sehr stark an die phantasievollen Berichte der 1950ger Jahre, in denen Menschen erzählten, sie seien von Marsmenschen oder auch anderen Aliens in UFOs auf fremde Planeten gebracht worden. Mit dem großen Unterschied, dass diese Autoren, Kontaktler genannt, damals behaupten, dass ihre Bücher der Wahrheit entsprechen würden.

Doch auch andere Autoren widmeten sich dem Mars. Die Frage „gibt es Leben auf dem Mars?“ war damals für viele Menschen mit einem klaren „Ja“ zu beantworten. Von romantischen schönen Frauen bis hin zu widerlichen Monstern bot die damalige Zeit alles, was der menschliche Geist so hervorbringen konnte. Und immer schwamm die Idee mit, dass es auf unserem Nachbarplaneten wirklich eine Zivilisation gibt oder geben könnte.

Die Geschichte, die sich Wells rund um den Mars und seiner aggressiven fiesen Bewohner ausdachte, wurde 1938 zur Vorlage eines Radiohörspiels von CBS. Und damit zu einer weiteren Legende rund um den Mars.

 30. Oktober 1938

Orson Wells und Howard Koch und ihr „Mercury Theatre on the Air“ gingen am Abend des 30. Oktober 1938 mit diesem Hörspiel erstmals auf Sendung. Das Hörspiel war so aufgemacht, als berichtet der Reporter Carl Phillips live von einer Invasion der Marsianer, die bei einer Farm in Grovers Mill in New Jersey landeten. Sie zerstörten alles auf ihrem Wege und ihre Invasion bewege sich geradewegs auf New York zu. Der „Reporter“ des Hörspiels kam immer wieder zu Wort. Aufgeregt schilderte er das grausame Szenario, das sich ihm bot. Die Show war sehr realistisch – angeblich zu realistisch für einige der rund 2,6 Millionen Zuhörer, die sich erst später in die Sendung einschalteten.

Die erst einige Zeit später zugeschalteten Radiohörer trauten ihren Ohren nicht. Sie dachten, sie hören hier eine wirkliche reale Reportage. Gebannt und voll Schrecken vernahmen sie von den aufgeregten „Reportern“, wie die Marsmenschen nah Grovers Mill in zylindrischen UFOs landeten und mit Giftgas und Hitzestrahlen die Menschen niedermetzelten. Immer wieder wurde die laufende Musiksendung von neuen Meldungen unterbrochen. „Das Ende der Welt ist nahe“ war das eindringliche Resümee der gesamten „Reportage“.

Aber es begann schon spannend. Kurz zuvor habe man, so hieß es, auf dem Mars Explosionen beobachtet und so war klar, dass man hier einer Invasionsarmee der Marsianer gegenüber stehen würde. Im Hörspiel hieß es:

Meine Damen und Herren, wir unterbrechen die Tanzmusik mit einer Sondermeldung des Nachrichtenbüros Intercontinental Radio News. Professor Farell vom Mount-Jennings-Observatorium in Chicago hat 20 Minuten vor acht auf dem Planeten Mars eine Reihe starken, in regelmäßigen Abständen aufleuchtenden Gasexplosionen beobachtet. Im Spektroskop erwies sich das Gas als Wasserstoff, der mit ungeheurer Geschwindigkeit auf die Erde zukommt. Professor Pierson vom Princeton-Observatorium in New Jersey bestätigt Farells Beobachtung.

Danach folgte wieder Musik, immer wieder unterbrochen von den aktuellsten Geschehnissen. Etwa, dass die Regierung der USA die Observatorien des Landes anwies, den Mars genau zu beobachten.

Dann wurde es unheimlich. Eine erneute Unterbrechung der Musik verkündete, dass ein „Asteroid“ nahe Grovers Mill niederging, dessen Aufprall 65 Kilometer weit zu hören war. Tatsächlich machten sich, so die Zeitung „Newsweek“ später, im sechs Kilometer entfernten Princton Menschen in ihren Autos auf den Weg zum vermeintlichen Einschlagsort. Arthur F. Buddington von der geologischen Fakultät der Universität von Princton, war ebenfalls überzeugt am Radio die Wahrheit gehört zu haben. Auch er fuhr zum Ort des Geschehens um ein Stück des „Asteroiden“ zu bekommen.

Das Ende der Menschheit ist nahe!

Doch der „Reporter“ meldete kurze Zeit später, dass es ein außerirdisches Raumschiff von 30 Metern Durchmesser sei, das da niederging. Kein Naturereignis, kein Asteroid. Daraufhin kam es zu ersten angsterfüllten Reaktionen einiger unwissender Radiohörer. Überall trafen besorgte Anrufe ein; die „New York Times“ erhielt beispielsweise 875 Anrufe besorgter Bürger. Es wurde aber alles viele schlimmer für die Menschen laut der „Reportage“.

Es dauerte nicht lange, dann verkündete das Radio das Unglaubliche: Schleimige Aliens entstiegen dem Flugobjekt! Das nahmen viele für wahr und in Los Angeles, Salt Lake City, New York, San Franzisco und anderen Städten meldeten sich Freiwillige, um den Kampf aufzunehmen. Das Radio vermeldete indes, man habe die gesamte Region zum Kriegsgebiet erklärt.

Die Lage spitze sich zu und die Zuhörer vernahmen entsetzt, wie der „Reporter“ Phillips beschrieb, dass die Marsmenschen mit ihren überlegenden Waffen angriffen. Nur 20 Meter sei er vom Grauen entfernt – dann war Totenstille, es hatte den „Reporter“ Phillips offensichtlich erwischt. Die Lage in den USA spitze sich zu, als „Hauptmann“ Lansoing in Grovers Mill schilderte, wie 7.000 Mann seiner Armee von den Marsianer einfach „zermalmt oder mit seinen Hitzestrahlen in Asche verwandelt“ wurden. Die Straßen seien von „wild flüchtenden Autos verstopft“. Eine Aussichtslose Lage.

Schließlich kam sogar der „Innenminister“ zu Wort und versuchte die Bevölkerung zu beruhigen. Er rief zum Zusammenhalt angesichts der Bedrohung aus dem All auf. Aufgeregt schallt es aus dem Radio, wie die Armee versucht die Maschinen der Marsmenschen zu bekämpfen, als sie Sendung plötzlich wieder schweigt. Nur kurz, denn eine andere Stimme schildert plötzlich, dass Giftgas über das Land zieht.

Das war das Ende der Menschheit, glaubten die uninformierten Zuhörer des Hörspiels. Man rannte auf die Straßen, versuchte sich mit Tüchern vor dem Mund gegen das Gas zu schützen, versammelte sich zum Gebet, floh aus den Städten oder versuchte sogar selber zu kämpfen. Als das Radio verkündete, die Invasion haben den Hudson River erreicht und dies werde wohl die letzte Sendung sein war die Lage aussichtslos – im Hörspiel.

New York in Gefahr

Zahlreiche Menschen der Ostküste, vor allem natürlich in New Jersey und New York, rannten hinaus auf die Straßen. Sie bewaffneten sich und es kam zu panischen Tumulten. Angsterfüllt blickte man in den Himmel und suchte ihn nach den brutalen Marsbewohnern ab. Die Behörden wurden mit Anrufen überschüttet und verängstigte Menschen zogen aus, um die Menschheit zu verteidigen. Es gab Verletzte bei Tumulten. Das junge Kommunikationssystem der USA und das Verkehrsnetz brachen teilweise zusammen. Einige Menschen ergriffen schlicht die Flucht und andere beteten weinend zum Himmel und dachten, dass Ende der Welt sei gekommen. Auch Luftschutzkeller wurden teilweise aufgesucht. Der Kommandeur der Nationalgarde ließ in New York sogar Verhaltensmaßregeln an die Bevölkerung verteilen, um die Sache in den Griff zu bekommen.

Das es Marsmenschen gibt, war damals für nicht wenige Menschen ganz einfach eine Tatsache. Das Hörspiel scheint es zu belegen. Im Jahre 1900 wurde in Frankreich sogar ein Wettbewerb ausgeschrieben. Eine Zeitung versprach demjenigen, der zuerst nachweislichen Kontakt mit Außerirdischen hat, 100.000 France. Dabei zählte aber kein Kontakt zum Mars, denn das sei schlicht zu einfach. Unverständlich bleibt jedoch, warum die Menschen nicht hörten, als in der laufenden Sendung viermal und nach der Sendung fünfmal darauf hingewiesen wurde, dass es nur ein Hörspiel ist.

Orson Wells und auch andere waren im Nachhinein mehr als erstaunt über die Wirkung ihres Hörspiels. Ein Beweis, wie man Massen manipulieren kann und ein Studienobjekt für Psychologen bis auf den heutigen Tag. Obwohl, das darf nicht übersehen werden, der weitaus größte Teil der Zuhörer ganz genau wusste, dass hiervon nichts Realität ist. Ebenso kam es trotz Tumulten und der oben beschrieben Ereignisse nicht zu weit verbreiteten „Massenpaniken“ oder ähnlichen, wie heute hier und da zu lesen ist.

Wells selber entschuldigte sich vor laufenden Kameras für den angerichteten Schlamassel. Und sicher werden viele Menschen im Nachhinein sich ihrer naiven Verhaltensweise geschämt haben.

Doch man mag es wieder nicht glauben: Am 30. Oktober 1988, 50 Jahre später, strahlte ein Sender in Portugal das Hörspiel leicht geändert erneut aus. Diesmal landeten die Mars-Soldaten nahe der Stadt Braga im Norden des Landes und wieder kam es zu Tumulten. Wieder hielten einige das Hörspiel für eine wahrheitsgetreue Reportage. Auch andere Sender strahlen das Hörspiel aus, ob dabei jemand die Sache ernst nahm, ist allerdings nicht bekannt.

Marsianer-Invasion in den Kinos

Mit Orson Wells Hörspiel nahm der Mars-Mythos neue Formen an. Es folgten Filme in Anlehnung an H. G. Wells, weitere Neu-Versionen des Hörspiels und auch TV-Serien zum “Kampf” bzw.  Krieg der Welten”. Im Jahre 1953 wurde die Geschichte vom „Krieg der Welten“ von Byron Haskin erstmals fürs Kino verfilmt.  Dieser Film ist einer der Klassiker der Science-Fiction-Filme überhaupt und beeinflusste sogar einige Astronomen in ihrer Kindheit. Die Invasion spielt wieder in den USA und wie im Roman vernichten irdische Mikroben die Marsmenschen letztlich doch, nachdem das irdische Militär nichts ausrichten konnte.

Es folgten zahlreiche Fortsetzungen des Spielfilms, von denen an dieser Stelle nur “Mars Attacks!” von Tim Burton aus dem Jahr 1996 genannt werden soll. Und zwar aus dem Grunde, das er eine satirische Komödie zu dem Stoff von  H. G. Wells ist, der mehr als gekonnt mit den Klischees entsprechender Filme dieser Ära spielt.

1953 erschien auch der Film „Invasion vom Mars“ von William C. Menzies. In diesem Klassiker landet ein UFO mit grünen Marsmenschen in einem Sandhügel und wird dabei von einem kleinen Jungen beobachtet. Die Marsmenschen entführen daraufhin Menschen in ihr Raumschiff und implantieren ihnen „Sonden“ im Nacken um sie so zu kontrollieren. Der Grund für ihr Tun ist eine startbereite Rakete nahem dem Landeort des UFOs, die die Marsbewohner als Bedrohung für sich sehen. In diesem Film schaffen es letztlich die Soldaten, eine Bombe im Raumschiff der Marsmenschen zu legen und besiegen so die unfreundlichen Eindringlinge.

Auch in diesem Streifen aus Hollywood erkennt man Elemente, die später zahllose der oben genannten UFO-Kontaktler in ihren vermeintlichen Sachbüchern berichteten. Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass bis heute in der Grenzwissenschaft Außerirdische auf dem Mars vermutet werden. Etwa Basen dieser Fremden, die jedoch aus den Tiefen des Alls kommen. Dies soll hier jedoch nicht das Thema sein.

Sämtliche Science-Fiction-Filme jener Zeit, beispielsweise auch der damals sensationelle Film „Fliegende Untertassen greifen an“ von 1956, waren sehr einfach gestrickt. Auch endeten sie im Vergleich zu heutigen Filmen eigentlich dann, wenn sie erst richtig anfangen. Hauptdarsteller ist oft ein schlauer Wissenschaftler, der so allerlei über den Mars oder die Aliens weiß, sowie eine schöne Frau, die sich in ihn verliebt. Wundervoll auf die Schippe genommen in der genannten Komödie “Mars Attacks!”.

Aliens auf der Leinwand und UFOs

Den Absturz eines UFOs zeigt der Film „Flying Disc men from Mars“ (1951) von Fred Barnnon. Hier will ein Marsmensch die Invasion seiner Rasse vorbereiten und bedient sich der Hilfe eines schlauen Wissenschaftlers, um sein UFO zu reparieren. Doch dieser durchschaut letztlich den Plan des fremden Wesens.

Heute schmunzeln wir über diese sehr zahlreichen Filme, doch sie spiegeln einen Boom wieder, der sich auch in Comics niederschlug. Mars war überall und ein Verkaufsschlager. Auch in der frühen UFO-Literatur. Der Film „This Island Earth“ (1954), hier als „Metaluna 4 antwortet nicht“ bekannt, von Joseph Newman nimmt ebenso Motive der UFO-Thematik vorweg. Hier kommen die Außerirdischen zur Erde, da sie von den Menschen Hilfe brauchen. Zwei Wissenschaftler reisen deshalb später zur Alien-Heimat „Metaluna 4“, um dort den Fremden um zu helfen.

Aber warum ist der Mars in den Köpfen der meisten Menschen damals von „kleinen grünen Männchen“ bewohnt? Eine Vorstellung, die bis heute bei vielen Menschen zum Thema Aliens herumspukt. Fragen wir Kinder, wie denn Aliens sol aussehen, sind es vielfach eben solche grünen Wesen. Dann und wann sogar mit Antennen auf dem Kopf. Marsmännchen kennt heute jedes Kind. Selbst die Spielzeugindustrie bedient sich noch heute den Motiven des Science-Fiction der 50ger Jahren und des früheren Marsfiebers.

Wahrscheinlich wurden die grünen Marsbewohner von Edgar Rice Burroughs im Jahre 1911 geboren. Burroughs, der Erfinder des athletischen Helden „Tarzan“, veröffentlichte damals seinen Roman „Die Prinzessin vom Mars“, in dem er den Außerirdischen grüne Haut gab.

Eine neue Mars-Ära

Eine neue Ära der Mars-Filme wurde 1990 mit dem Film „Total Recall“ von Paul Verhoeven eingeleitet. Hier ist der Mars bereits besiedelt und die angeblich 1976 entdeckten „Pyramiden“ auf dem Mars, über die noch heute diskutiert wird, spielten hier eine wichtige Rolle. Die Helden des Filmes schaffen es eine uralte außerirdische Anlage in Gang zu bringen, die auf dem Planeten Mars eine Atmosphäre mit Sauerstoff freisetzt. Die Kolonisten können sich fortan sicher auf dem gesamten Planeten frei bewegen.

Andere Filme der neuen Mars-Ära waren zum Beispiel „Mission to Mars“ von Brian De Palma oder auch „Red Planet“ von Antony Hoffman (beide 2000). „Mission to Mars“ spielt ebenfalls mit dem Gedanken, dass Außerirdische auf dem Planeten waren und dort Bauwerke hinterließen. Im berühmten „Marsgesicht“ findet sich dort natürlich auch eine außerirdische Technologie. So erfahren die Zuschauer, dass vor langer Zeit ein Asteroid die Atmosphäre des Mars vernichtete, weshalb die Mars-Zivilisationen ihre Gene mit Raumfahrzeugen in das All schoss. Wir Menschen sind das Ergebnis.

Eine Story, die realen Spekulationen einiger Autoren entlehnt wurde.

Der Film „Red Planet“ ist da realistischer. Dort versucht man mittels Algen den Mars umzugestalten, da die Erde nur noch ein ökologisches Chaos ist. Terraforming nennt man diese Zukunftsvision, die ebenfalls einen realen Background hat. Selbst der Rover der NASA-Mission „Pathfinder“ wird in diesem Film erwähnt und als Notfunkzentrale genutzt. 50 Jahre nach seinem Einsatz. Doch auch hier geht es nicht ohne Action und so wird die erste bemannte Mars-Mission, die prüfen soll, warum die Algen vom Mars verschwunden sind, von Mars-Insekten und von einem selber mitgebrachten Roboter dezimiert.

Marsianer-Fieber

Marsfieber bricht in Schüben aus. Dies scheint deutlich zu sein. Und so dreht Hollywood bis heute Filme, die auf dem Mars spielen. Der Filme „Der Marsianer“ von Ridley Scott aus dem Jahr 2015 ist hier besonders zu nennen. Aus dem Grunde, da hier überhaupt keine Aliens oder außerirdische Objekte vorkommen. Vielmehr wird hier möglichst realistisch eine bemannte Mars-Mission von der Erde gezeigt, bei der ein Astronaut aufgrund einer Katastrophe aus dem Planeten zurückbleibt. Diesen gilt es im Laufe des Filmes zu Retten.

Einen „Robinson Crusoe auf dem Mars“ hat es zuvor in den Kinos jedoch auch schon gegeben. Im gleichnamigen Film von Byron Haskin aus dem Jahr 1964, der auch unter dem Titel „Notlandung im Weltraum“ bekannt ist, strandet ebenso ein Astronaut auf dem Mars. Zusammen mit einem Äffchen kämpft auch er ums Überleben und um seine Rückkehr zur Erde. Er bekommt aber Probleme mit Aliens, als er eines Tages UFOs und Außerirdische beobachtet, die eine Rasse von Weltraum-Menschen auf dem Mars zu Sklavenarbeit zwingen. Mit einem außerirdischen Sklaven, den der Held im Film „Freitag“ nennt, überleben sie letztlich bis zur Rettung von der Erde ….

Niemand glaubt heute mehr, dass auf dem Mars eine ganze Zivilisation existiert. Dass es dort bis heute Leben in Form von Mikroorganismen gibt, indes schon. So gilt der Mars bis heute in der Astronomie als Kandidat für außerirdisches Leben, dass es zu finden gilt. Solche Mikroorganismen bauen natürlich keine Mars-Kanäle, kommen in UFOs um Kontaktler zu besuchen oder greifen gleich die ganze Erde an.

Für Hollywood ist das kein Grund, nicht weiter an dem Mars-Mythos zu feilen. So geschehen in dem Film „Life“ von Daniél Espinosa von 2017. In diesem werden durch eine Raumsonde Bodenprobe vom Mars auf die Internationalen Raumstation ISS zur Untersuchung gebracht, in dem sich tatsächlich mikroskopisches Leben befindet. So weit, so realistisches, wie in diesem Artikel HIER, dargelegt. Mit dem Unterschied, dass sich in „Life“ dieses scheinbar primitive Mars-Leben in Windeseile zu einem großen und tödlichen Organismus entwickelt, der am Ende des Filmes zur Erde gelangt und damit die gesamte Menschheit bedroht.

Mal wieder …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , <

UFO-Crash auf dem Mars? Eine seltsame Anomalie bei “Google Mars” +++ YouTube-Video +++

Teilen:
VIDEO: UFO-Crash auf dem Mars? Eine seltsame Anomalie bei Google Mars (Bilder: Google Earth / Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Crash auf dem Mars? Eine seltsame Anomalie bei Google Mars (Bilder: Google Earth / Fischinger-Online)

Spätestens seit die Mars-Sonden “Viking” der NASA Mitte der 1970ger Jahre in der Cydonia-Region auf dem Mars vermeintliche “Pyramiden” und das legendäre “Marsgesicht” fotografiert haben, suchen UFO- und Mystery-Forscher weltweit nach solchen Anomalien. Durch die inzwischen zahlreichen Raumsonden, Rover und Lander steht bei dieser Suche auch eine Flut an Bildmaterial zur Verfügung. Und das vor allem online in oftmals nie gekannter Qualität. Mit zum Teil sehr viel Phantasie und guten Willen erkennt man auf den meisten dieser Bildern von Mars-Anomalien irgendetwas “ungewöhnliches”. Und doch gibt es einige wenige Mars-Bilder, die durchaus interessant aussehen. So wie eine Orbiter-Aufnahme von Ende 2006. Auf dieser erkennt man unschwer ein scheibenförmiges oder halbrundes Etwas, dass an wie ein abgestürztes UFO aussieht. Inklusive einer hunderte Meter lange “Bremsspur” des UFO-Crash im Marsboden. Was mag das sein? Schaut selbst in diesem Video bei YouTube!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Spätestens seit die Mars-Sonden “Viking” der NASA Mitte der 1970ger Jahre in der Cydonia-Region auf dem Mars vermeintliche “Pyramiden” und das legendäre “Marsgesicht” fotografiert haben, suchen UFO- und Mystery-Forscher weltweit nach solchen Anomalien. Durch die inzwischen zahlreichen Raumsonden, Rover und Lander steht bei dieser Suche auch eine Flut an Bildmaterial zur Verfügung. Und das vor allem online in oftmals nie gekannter Qualität.

So verwundet er nicht, dass in den letzten Jahrzehnten eifrige Jäger des Phantastischen unter anderem auf Fotos vom Mars immer wieder Anomalien gefunden haben wollen. Strukturen oder Gebilde, die nach deren Meinung künstlich sind oder sein sollen. Spuren einer untergegangen oder fremden Zivilisation, wie es heißt.

Bei vielen dieser vermeintlichen Eindeckungen von Mars-Anomalien muss man mehr als nur zweimal hinsehen, um da überhaupt mit viel Phantasie irgendwas “komisches” zu erkennen.

Und doch gibt es einige wenige Bilder vom Mars, die durchaus interessant aussehen. So wie eine Orbiter-Aufnahme von Ende 2006. Auf dieser erkennt man unschwer ein scheibenförmiges oder halbrundes Etwas, dass an wie ein abgestürztes UFO aussieht. Inklusive einer hunderte Meter lange “Bremsspur” des UFO-Crashs im Marsboden.

Was mag das sein? Schaut selbst!

Bleibt neugierig …

(Die Koordinaten auf dem Mars sind: 6°25’43.04″S / 76°53’53.01″W)

Video vom 28. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , <
How to whitelist website on AdBlocker?

How to whitelist website on AdBlocker?

  1. 1 Click on the AdBlock Plus icon on the top right corner of your browser
  2. 2 Click on "Enabled on this site" from the AdBlock Plus option
  3. 3 Refresh the page and start browsing the site