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Eine Zeitreise am Rhein: Der zeitreisende Mönch vom Kloster Heisterbach im Siebengebirge

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Eine Zeitreise am Rhein: Der zeitreisende Mönch vom Kloster Heisterbach im Siebengebirge (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Eine Zeitreise am Rhein: Der zeitreisende Mönch vom Kloster Heisterbach im Siebengebirge (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten denken Physiker über das Thema “Zeitreisen” nach. Sie sind sicher, dass theoretisch Zeitmaschinen und damit Reisen durch die vierte Dimension möglich sind. Ein Thema, dass eigentlich vor allem aus der Science-Fiction bekannt, aber längst daraus entwachsen ist. Doch Zeitreisen, Zeitmanipulationen oder schlicht Reisen durch “andere Dimensionen” kennt die Menschheit seit tausenden von Jahren. In Überlieferungen, Legenden, Sagen und Märchen wird darüber bis heute berichtet. Ausgelöst wurden diese durch die “Macht Gottes” oder durch “fremde Wesen”. So wie in einer Sage aus dem Siebengebirge am Rhein, wie Ihr es in diesem Beitrag erfahrt.


Zeitreisen

Zeitreisen sind nicht erst sein Albert Einstein bekannt und ein Thema. Vor allem in der Science-Fiction gehören Zeitreisen längst zum festen Bestandteil vieler derartiger Geschichten. Beginnend natürlich mit dem Klassiker “Die Zeitmaschine” von H. G. Wells aus dem Jahr 1895. Und seit Jahren machen sich theoretische Physiker Gedanken darüber, ob und wie wir eines Tages Zeitmaschinen bauen könnten.

Prinzipiell sind Reisen durch die vierte Dimension möglich. Auch wenn uns heute eine praktische Anwendung mittels einer Art Maschine vor (noch?) ungeahnte Aufgaben und Herausforderungen stellt. In der Vergangenheit sahen das unsere Vorfahren ein wenig anders. Denn es gibt in Sagen, Legenden, alten Texten und Märchen eine Vielzahl an Erzählungen von Menschen, die angeblich durch die Zeit gereist sein sollen.

Bei diesen Berichten war es aber nicht die Leistung eines Menschen selbst, sondern diese Zeitreisen oder Zeitververschiebungen wurden durch “fremde Wesen” ausgelöst. Zum Beispiel durch den biblische Gott oder Sagengestalten wie Feen oder Zwerge, die dafür verantwortlich waren. Auf Fischinger-Online finden sich zu solchen Reisen durch andere Dimensionen zahlreiche Beiträge und Artikel mit entsprechenden Beispielen aus der Vergangenheit (s. a. HIER) …

Viele dieser altertümlichen Zeitreise-Erzählungen ähneln sich im Kern. Und eigentlich immer heißt es in den entsprechenden Märchen, dass der unfreiwillige Zeitreisende von der eigentlichen Zeitverschiebung nichts mitbekam. Erst im Nachhinein wurden diesen “Temponauten” bewusst, was mit ihnen geschehen war, und dass sie sich durch die Zeit bewegten. Oft sind es spannende und interessanten Erzählungen, die vor allem in der Grenzwissenschaft aufhorchen lassen.

Kloster Heisterbach und das sagenhafte Siebengebirge

So wie die Legende eines zeitreisenden Mönches aus dem Siebengebirge am Rhein südlich von Bonn.

Dort steht bei Königswinter das heutige Kloster Heisterbach sowie die Ruinen des ursprünglichen Klosters Heisterbach. Eine von dem Orden der Zisterzienser 1189 gegründet Klosterabtei, dessen aufgegebenes Gebäude sie von dem Orden der Augustiner übernahmen. Sogleich begannen umfangreiche Bautätigkeiten, Erweiterungen, Renovierungen und Umzüge der frommen Ordensbrüder.

Erst 1327 war die vollständige Anlage des Klosters fertig. Auf einem heiligen Boden, worauf der frühere Name schließen lässt. Denn das neu erbaute Kloster entstand in Heisterbach, das sie “Tal des heiligen Petrus” nannten. Ihr Kloster selber nannten sie “Maria im Peterstal in Heisterbach”. Bis heute existiert das Kloster. In einer Landschaft, in der es seit jeher von Sagen und Legenden nur so wimmelt. Etwa über die dort lebenden “Heinzelmännchen“.

Die berühmteste ist hierbei sicher die Sage über einen dort lebenden Drachen auf dem “Drachenfels” am Rheinufer, die auch mit der legendären Nibelungensage in Zusammenhang gebracht wird. Bis zu sieben Drachen sollen hier einst gehaust haben, so die Legenden.

Heute sind dort die “Burg Drachenfels”, die “Nibelungenhalle” oder der “Siegfriedfels” beliebte Wander- und Ausflugsziele. Touristisch erschlossen, gut ausgebaut und selbstverständlich mit einem neu gebauten Ausflugslokal namens “Drachenfelsrestaurant”. Und wer nicht wandern möchte oder kann, der kann seit 1883 mit der “Drachenfelsbahn” gemächlich von Königswinter den Berg hinauf fahren. Soweit bekannt … sind alle heutigen Touristen auch wohlbehalten von ihrem Ausflug ins Siebengebirge zurückgekommen.

Anders sah es im Mittelalter aus.

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Durch Raum und Zeit

In einer Legende über einen Mönch des Klosters Heisterbach wird erzählt, dass dieser in der Zeit des Kölner Erzbischof Engelbert I. von Berg plötzlich verschwunden sei. Das war also irgendwann zwischen 1215 und 1225. Der fromme Mönch, der in einigen Versionen der Sage den Namen Ivo trägt, ging damals in der Umgebung des Klosters spazieren, um im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt nachzudenken.

Ivo – bleiben wir bei dem Namen – sinnierte darüber, was die Bibel wohl damit meinen könnte, dass für Gott 1.000 Jahre nur wie ein Tag wären. Eine Aussage, die sich im Neuen wie im Alten Testament findet, wo es heißt:

Und ihr sollt wissen, liebe Freunde, dass ein Tag für den Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.” (2. Petrus 3,8)

Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.” (Psalm 90,4)

Genau über diese rätselhaften Aussagen zu Gott habe der fromme aber zweifelnde Mönch nachgedacht, als er im Garten des Klosters spazieren ging. Plötzlich aber vernahm der Mönch eine vollkommen unbekannten Vogelstimme. Wie ein Regenbogen habe der Vogel ausgesehen und er folgte ihm immer weiter – bis hinaus in den Wald. Dabei habe er eine Tür des Klosters durchschritten, die ihm bisher nie aufgefallen war.

Gedanken machte er sich nicht und so geriet er immer weiter in den Wald hinein. Entspannt kauerte er sich schließlich unter einem Baum – bis der regenbogenfarbige Vogel mit seinem so lieblichen wie befremdlichen Gesang verstummte. Was er jetzt hörte alarmierte ihn. Es waren die Glocken des Klosters in der Ferne, die zum Gebet riefen. Er muss wohl eingeschlafen sein, wie er dachte.

300 Jahre in die Zukunft

Eilig lief er zurück zum Kloster, konnte aber die Tür, aus der er zuvor hinaus in den Wald ging, nicht mehr finden. Also nahm er den Haupteingang der Abtei, den ein ihm vollkommen fremder Ordensbruder öffnete. Etwas verdutzt lief er weiter in die Klosterkirche, um mit den anderen und bereits alle versammelten Brüdern zu beteten.

Doch auf seinem angestammten Platz saß bereits jemand. Und auch ihn kannte Ivo nicht; er hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Als er nun in die Gesichter all der anderen zum Gebet anwesenden Mönche blickte, muss dies ihm einen Schock versetzte haben. Nicht einen einzigen der in der Abtei anwenden Personen kannte er. Und so stellte er sich erst mal den fremden Mönchen mit Namen vor. Womit er für Unruhe unter den frommen Ordensbrüdern gesorgt haben dürfte.

Denn einer der Anwesenden erklärt ihm, dass es in den Tagen von Erzbischof Engelbert von Berg aus Köln einen Mönch mit diesen Namen tatsächlich im Kloster gab. Das sei aber 300 Jahre her. Man wüsste über den Mönch nur, dass er ein gottesfürchtiger aber auch zweifelnder Mann war, der eines Tages im Wald spurlos verschwunden sei. Nie wieder habe man von ihm etwas gehört oder gesehen, wie es auch im Klosterbuch vermerkt sei.

Bis zu diesem Tag, wie die Sage abschließt. Der Mönch habe nun erkannt, dass Gott der Herr über Raum und Zeit ist und sei noch in der Kirche friedlich verstorben. Er war ein Zeitreisender. “Da wird ein großes Gotteswunder klar”, wie es Wolfgang Müller von Königswinter 1881 in Gendichtform schrieb. Denn “er ist’s, der drei Jahrhunderte verschwand”.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFOs: Aliens aus dem Kosmos oder Zeitmaschinen und Zeitreisende aus der Zukunft (der Erde) +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: UFOs: Aliens aus dem Kosmos oder Zeitmaschinen aus der Zukunft? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFOs: Aliens aus dem Kosmos oder Zeitmaschinen aus der Zukunft? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

„UFO“ steht für „Unidentified Flying Object“, für ein „Unbekanntes/Unidentifiziertes Flugobjekt“. Mehr sagt das Kürzel eigentlich nicht. Und trotzdem streiten sich gerade bei diesen drei Buchstaben die Geister innerhalb und außerhalb der Grenzwissenschaft und UFO-Forschung. Ein gemeldetes UFO kann sich beispielsweise als Hubschrauberlicht, Planet oder sogar Betrug herausstellen – muss es aber nicht. Es kann auch bis in alle Ewigkeit als nicht zu identifizieren in den Archive der UFO-Forschung wandern. Etwas Außerirdisches (einfach gesagt) – das ist 99,9 Prozent die Interpretationen der meisten UFO-Interessierten. Und doch gibt es noch die These, dass sich hinter dem UFO-Phänomen in Wahrheit keine Aliens aus dem All verbergen, sondern Zeitreisende aus der Zukunft (der Erde). Ein Deutungsansatz, der nie wirklich populär war und den ich in diesem YouTube-Video einmal aus der verstaubten Schublade des Vergessens holen möchte.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hier setzten die meisten Interessieren und UFO-Forscher an: Ist ein nicht erklärtes Objekt, das Zeugen gesehen haben wollen, etwa eine außerirdische Erscheinung von Aliens? Eine Art Raumfahrzeug von Außerirdischen?

Etwas Außerirdisches aus dem Universum (vereinfacht gesagt) – so interpretieren die meisten UFO-Fans, -Forscher und –Interessierte das UFO-Phänomen. Und doch gibt es noch die These, dass sich hinter dem UFO-Phänomen in Wahrheit vielleicht keine Aliens aus dem All verbergen, sondern Zeitreisende aus der Zukunft (der Erde). Und die vereinheitlichen Aliens in diesen UFO? Vielleicht Bioroboter oder sogar Menschen der Zukunft!

Ein Deutungsansatz, der nie wirklich populär war und im Laufe der Jahre mehr und mehr in den Hintergrund gerückt ist. Scheint es zumindest. Genauer vorstellt habe ich diese Überlegungen auf Grenzwissenschaft und Mystery Files durch diesen Gast-Artikel HIER.

Darum möchte ich diese Zeitreise-These in diesem Video einmal aus der verstaubten Schublade des Vergessens holen, und Euch hier einmal etwas genauer vorstellen.

Bleibt neugierig …

UFOs: Aliens oder Zeitmaschinen aus der Zukunft? YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Zeitreisen: Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 – sagt er (+ Videos)

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Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 - sagt er (Bilder: gemeinfrei/LAF / Montage: Fischinger-Online)
Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 – sagt er (Bilder: gemeinfrei/LAF / Montage: Fischinger-Online)

Geheime Experimente, Versuche und technologische Entwicklungen gab und gibt es bei allen Regierungen der Welt. Vor allem im Kalten Krieg zwischen Ost und West nahmen diese Geheimprojekte ungeahnte Formen an. Was aber jetzt der Russe Wojnach Djokovic behauptet, klingt schon mehr als bizarr. Freut aber die Boulevardmedien. Er habe als Agent des Geheimdienstes KGB der UdSSR in den 1980er Jahre eine Zeitreise rund 2000 Jahre in die Zukunft gemacht. Als Technologiespion bei zünftigen Aliens für die Sowjetunion.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zeitreisen

In der Theorie und in physikalischen Berechnungen und Modellen sind Zeitreisen theoretisch durchaus möglich. Für unzählige Filme und Serien aus Hollywood und der Science-Fiction sind sie schon lange Realität. Seit dem legendären Buch “The Time Machine” von H. G. Wells, das schon 1895 erschien, ist das Thema nicht mehr wegzudenken.

“Die Zeitmaschine” von Wells gilt als erste literarische Erzählung über eine Zeitreise. Auch im Zusammenhang mit dem UFO-Phänomen wird die These diskutiert, dass es keine “Alien-Raumschiffe” sondern möglicherweise Zeitmaschinen aus der Zukunft von uns Menschen selber sind.

KGB-Zeitreisen im Kalten Krieg

Geheimdienste und Militärs der USA und der UdSSR haben im Kalten Krieg mit so allerlei Dingen und Techniken experimentiert. Von Drogenexperimenten an “Freiwilligen” bis zu Versuchen mit mutmaßlich paranormalen Fähigkeiten von Menschen. Letzteres etwa zum Zweck der Spionage.

Der damalige Maschinenbauingenieur Wojnach Djokovic wiederum geht einige Schritte weiter, wie es beispielsweise die Zeitung “Express” am 17. Juli 2018 berichtete. Andere englischsprachige Boulevardzeitungen übernahmen das Thema

Djokovic will nach eigenen Bekunden einst ein Geheimagent des KGB gewesen sein. Die UdSSR hätte, so sagt er in einem Video von “ApexTV”, im Kalten Krieg sogar schon die Technologie von Zeitreisen beherrscht, in der er eingeweiht war. So kam es, dass er quasi als Spezialagent für Zeitreisen beim KGB ausgewählt und in die Zukunft geschickt wurde. Aber nicht zu einer Art Vergnügungsreise.

VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / YouTube Screenshot)
VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / YouTube Screenshot)

Seinen Worten nach (und nur das sind sie!) sollte er in der fernen Zukunft so etwas wie “Wirtschaftsspionage” betreiben. Zumindest war er zur Fortbildung dort, da er die fortschrittliche Technologie der Zukunft studieren und mehr über deren Anwendung erfahren. Mit diesem gewaltigen Zukunfts-Wissen hätte die Sowjetunion im Kalten Krieg mit den USA einen immensen Vorteil erlangen können.

Aliens im Jahr 4000

Irgendwie schien die Mission des super-geheimen KGB-Agenten Wojnach Djokovic gescheitert zu sein. Immerhin zeigt die Geschichte, dass die Russen den Kalten Krieg verloren haben. Eine Zukunftstechnologie scheint demnach Mitte der 1980er Jahre nie den “Ostblock” erreicht zu haben.

Der angebliche Zeitreisende erzählt weiter, dass er in der Zeitmaschine eingeschlafen sein und im Jahr 4000 wieder erwachte. In einem “großen Kalten Schwimmbecken”, wo ihn fremdartige Wesen in Empfang nahmen. Freundlich seien diese Kreaturen zu ihm gewesen und erforschten daraufhin mit einer “seltsamen Waffe” sein Gehirn.

Es waren allerdings keine Menschen der Zukunft, sondern Aliens, die vollkommen weiß waren:

Sie waren absolut weiß mit großen Augen. Etwa fünf oder sechs Fuß groß, mit großen Köpfen und kleinen winzigen Mündern mit langen Fingern, aber ohne Fingernägel.

Diese 1,50 bis 1,80 Meter großen Aliens seinen Kolonisten aus dem Kosmos, die seit dem Jahr 3100 auf der Erde siedelten, so Djokovic weiter. So sagten ihm die weißen Außerirdischen:

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Wir haben uns entschieden, auf dem Planeten Erde zu ziehen. Das war im Jahr 3100. Unsere Galaxie ist großartig, aber wir sind mit einer extrem wichtigen Mission hierher gekommen. Wir wollten eine Kolonie der intelligentesten Menschen mit super starken Kräften und Fähigkeiten schaffen.

"Grenzwissenschaft und Mystery Files" von Lars A. Fischinger auf YouTube
“Grenzwissenschaft und Mystery Files” von Lars A. Fischinger auf YouTube

Ein ehrgeiziger Plan dieser außerirdischen Siedler, der aber gründlich daneben ging. Über 50 Jahre hinweg habe es immer wieder Kriege zwischen ihnen und den Menschen gegeben, da die Menschheit die Fremden nicht akzeptieren wollten. “Sie wollten die Menschheit nicht vernichten”, so KGB-Zeitreisender Djokovic, “sie schickten sie auf einen anderen Planeten”.

In dieser fernen Zukunft sein die Welt “ein Paradies”. Die Aliens hätten “eine große Revolution” gebracht und der selbsternannte KGB-Agent und Zeitreisende solle zurück reisen und die Menschheit darüber informieren. Wir sollen unsere erde schützen, aber er dürfe nie mehr wieder ins Jahr 4000 zurück kommen, so ein Aliens zu Djokovic …

Zeitreisende unter Zeitvertrag (mit der Regenbogenpresse)

Verrücktes Zeug“, was hier die britische Presse verbreitet. Quelle ist der YouTube-Kanal “ApexTV”, der über “Mystery und Wissenschaft” berichten möchte. Dort finden sich dutzende Videos mit Interviews von angeblichen Zeitreisenden. Über 50 Videos sind es bis dato allein nur dazu. Auch das mit Djokovic. Zumindest mit jemanden, der anonym und unkenntlich gemacht sich als Ex-KGB-Agenten Wojnach Djokovic und Zeitreisender bezeichnet.

Was aber bei diesen wilden Videos auffällt ist der Umstand, dass die Boulevardzeitung “Daily Star” bereits mehrfach Videos von diesem Kanal zum Thema machte. Auch und vor allem über “Zeitreisende”. Es scheint sich thematisch also für den Kanal zu lohnen. Das sieht man auch an dem Folge-Video, das einen Tag nach dem Interview mit Djokovic dort hochgeladen wurden.

In diesem ebenso fragwürdigen Video von heute zeigt ein ebenso fragwürdiger Zeitreisender ein Handy-Video von Las Vegas mit fliegenden Autos und futuristischen Gebäuden. Aufgenommen hat es der natürlich unkenntlich gemachte Zeit-Abenteurer im Jahr 2120 bei einer “Top Secret Zeitreise-Mission”.

Auch das hat der britische “Daily Star” (und andere Regenbogen-Medien) zum Thema gemacht. Und der Aufrufe-Counter bei “ApexTV” für diese geradezu unverschämten Videos läuft und läuft …

Videos-Auswahl zum Thema Fakes in der Grenzwissenschaft

Video vom 9. Juni 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files bei YouTube

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Video vom 30. August 2017 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files bei YouTube

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Video vom 5. September 2012 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files bei YouTube

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Video vom 2. Juli 2017 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files bei YouTube

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Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Artikel)

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Zeitreise vor 2500 Jahren?! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)
Zeitreise vor 2500 Jahren?! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)

„Missing Time“, die „Fehlende Zeit“, oder Zeitversetzungen sind schon lange feste Begriffe in der UFO- und PSI-Forschung. Im Zusammenhang mit dem Thema der UFO-Entführungen hat dieses „Missing-Time-Syndrom“ weltweite Berühmtheit erlangt. Vor allem seit den Büchern „Die unterbrochene Reise“ von John G. Fuller 1966 und natürlich dem Buch „Missing Time“ von Budd Hopkins 1981 zum Thema Entführungen durch Außerirdische. Doch gleichgültig ob das Phänomen als „neuzeitliche Hysterie“ belächelt wird, so sind auch in der Mythologie, der Märchen- und Sagenwelt und den heiligen Schriften unserer Ahnen solche Phänomene beschrieben und geschildert. So auch zu biblischen Zeiten, als ein Prophet angeblich durch die Zeit reiste – mit Hilfe Gottes.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Phänomen „Zeit“ und ihre Beeinflussung durch fremde Wesen (Engel, Feen, Elfen, „Götter“, Außerirdische etc.) ist in vielen globalen Überlieferungen zu finden. Die mittelalterliche Märchenwelt kennt dies genauso wie verschiedene andere Mythen oder Begegnungen mit „Geistern“ und ähnlichem. So auch der Prophet Baruch, der nach einem alten Text eine Zeitreise am eigenen Leibe erfahren haben will.

Es gibt heute zwei Versionen der nicht in der Bibel zu findenden Schriften „Apokalypse des Baruch“, die zu den sog. Apokryphen zählen. An dieser Stelle interessiert uns aber ein dritter Text, der den Namen des Propheten trägt und als „Restschrift“ des Propheten angesehen wird. Dieser Text wird „Reste der Worte Baruchs“ oder „Nachtrag zum Propheten Jeremias“ genannt. Diese jüdische Schrift ist heute in verschiedenen Sprachen wie unter anderem griechisch, äthiopisch und slawische überliefert und erzählt über das Leben des biblischen Propheten Jeremia (ca. 647 v. Chr. geboren) um die Zeit von Jerusalems Zerstörung. Trotz umfangreicher Quellen-Texte ist allerdings die genaue Entstehungszeit der Schriften bis heute ungewiss.

Wenn Engel hernieder fahren und Gott mit seinem Propheten einen Plan schmiedet

Die Propheten Baruch und Jeremia waren einst gute Freunde und gingen gemeinsam ihren prophetischen Weg im Heiligen Land. Kurz vor der Zerstörung Jerusalems, so heißt es in der „Restschrift“, trafen die beiden gottesfürchtigen Männer sich auf der Stadtmauer der Stadt. Möglicherweise, weil sie dort die Ankunft eines Himmlischen erwartet haben. Zumindest ertönte bei diesem Treffen plötzlich ein „Trompetenschall“ und …

„…aus dem Himmel kamen fromme Engel mit Fackeln in den Händen, und stellten sich auf die Stadtmauern.“ (3,2)

Baruch und sein Freund Jeremia waren sehr traurig über Jerusalems düstere Zukunft. So nutzten sie diese Gelegenheit, die göttlichen Wesen aus dem Himmel um eine persönliche Unterredung mit Gott zu bitten. Mit mehr oder minder guten Erfolg bzg. der Zukunft Jerusalems.

Im Folgenden gab Gott während dieser Besprechung den beiden Männern aber auch die Anweisung, die Heiligtümer des Tempels von Jerusalem vor den nahenden Eroberern zu verstecken.

Jeremia hingegen plagte noch eine weitere Sorge: Das Schicksal eines äthiopischen Mannes mit Namen Abimelech lag ihm persönlich sehr am Herzen. Der Prophet konnte es nicht ertragen, dass dieser Abimelech das nahende Ende Jerusalems mit ansehen muss, und bat Gott etwas zu unternehmen. Dieser zeigte durchaus Verständnis für die Bitte seines Propheten und erklärte ihm:

Modell der Bundeslade (Bild: L. A. Fischinger)
Modell der Bundeslade: Auch sie sollte gerettet werden! (Bild: L. A. Fischinger)

Schick ihn (Abimelech, LAF) zum Weinberg des Agrippa durch den Bergweg! Und ich verberge ihn, bis ich das Volk zur Stadt zurückgeführt.“ (3,10)

Es ist bereits hier zu erkennen, dass der Herr des Himmels einen Plan hatte, um diesen Abimelech vor dem Untergang zu bewahren. Ganz wie es Jeremia sich erhoffte. Aus diesem Grunde soll der Äthiopier in die nahen Berge geschickt werden, wo Gott ihn dann erwarten würde. Nachdem Jeremia mit dem Herrn diesen Plan abgemacht hatte, „ging der Herr von Jeremias in den Himmel“ (3,13) zurück und die zwei Propheten versteckten die Tempelschätze (Stichwort: Bundeslade …) in der Erde (3,14).

Die Zukunft kann kommen!

„Am anderen Morgen schickte Jeremias Abimelech fort“, so beginnt die eigentliche Überlieferung, die hier durchleuchtet werden soll. „Durch den Bergweg“ musste er einen Korb voll Feigen hohlen, um diesen den armen und kranken Einwohnern von Jerusalem zu geben (3,15-16). Also eine ganz normale Aufgabe für den Abimelech als Freund des Propheten. So sagt es auch der alte Text, in dem es heißt, ahnungslos „ging er weg, wie er ihn hieß“. Abimelech konnte auch nicht ahnen, dass sein Prophet Jeremia zuvor mit Gott einen Plan zu seinem eigenen Schutz geschmiedet habe. Dass in dieser Bergregion bereits Gott auf ihn wartete, konnte er nicht wissen.

Es wurde auch Zeit … und Abimelech verließ gerade noch rechtzeitig die Stadt, so dass er deren Zerstörung und Plünderung (inkl. des Tempels) nicht miterleben musste (4,1ff.). Jeremia wurde mit ins Exil nach Babylon verschleppt und Baruch blieb weinend und trauernd in Jerusalem zurück. Hier heißt es unter anderem, dass Engel des Himmels kamen und ihm „über alles Kunde“ brachten. Mit dieser Feststellung beginnt auch die Überlieferung in dem Buch der griechischen Apokalypse des Baruch ab Kapitel 1, Vers 3. Darin steht geschrieben, dass Abimelech irgendwie „durch Gottes Hand errettet ward“. Wie erfahren wir in dieser Schrift aber nicht …

Der Turm von Babylon - himmelhoch! (Bild: WikiCommons, L. A. Fishcinger / NASA/JPL)
VIDEO: Der weltberühmte Turm von Babylon – Zum Himmel hoch! (Bild: WikiCommons, L. A. Fischinger / NASA/JPL)

Anders in den „Resten“, wo wir mehr über die Ereignisse vor rund 2500 Jahre lesen. Dort wird ab Kapitel 5 berichtet, dass Abimelech weisungsgemäß die Feigen besorgte und sich anschließend erschöpft unter einen schattigen Baum „ein wenig ausruhen“ wollte. „Ein wenig“ ist in diesem Fall aber wohl mehr als untertrieben, denn Abimelech schlief mal eben mehr als ein halbes Jahrhundert. Wir erfahren:

Er legte auf den Korb dabei sein Haupt, und schlummerte so sechsundsechzig Jahre und wachte nicht ein einzig Mal aus seinem Schlafe auf.“ (5,2)

Wie soll man diese Aussage interpretieren, deuten, verstehen oder auslegen?

Zeitreisen können sehr verwirrend enden

An Abimelech selber jedenfalls war das Nickerchen von 66 Jahren spurlos vorüber gegangen. Mehr noch: Als er aufwachte wollte er sogar noch etwas weiter schlummern, da er sich noch immer nicht erholt fühlte. Ganz nebenbei warf er dabei einen Blick auf seine gesammelten Feigen. Zum Glück waren diese „noch saftig“, dass er eigentlich noch etwas hätte ruhen können (5,3-4). Jedoch bekam Abimelech Angst. Angst davor, dass Jeremia ihn bestrafen wird, wenn er nicht bald zurück sei, da er der Auftrag offenbar eilig war.

Also ging er nichts ahnend zurück in Richtung Jerusalem und dachte nicht im Traum daran, dass er 66 Jahre fort war. Doch dies sollte sich bald ändern. An Jerusalems Mauern angekommen machte er nämlich eine überaus verstörende Feststellung:

„Doch kennt er weder diese Stadt, noch ihre Häuser, noch seine eigene Familie. (…) Dies ist gar nicht die rechte Stadt.“ (5,7-8)

Was sollte er tun? Sicher zweifelte auch Abimelech langsam an seinem Verstand. Wo war Jerusalem?

Ich bin verwirrt, weil ich den Bergweg ging. Ich bin gerade aus dem Schlaf erwacht. Der Kopf ist mir noch schwer; ich habe noch nicht genug geschlafen; ich bin verwirrt. Verwunderlich! Wie kann ich nur vor Jeremias sagen, ich sei verwirrt!“ (5,9-11)

So, wie es wahrscheinlich jeder von uns in einem solchen Fall getan hätte, ging er vor die Stadtmauern und „schaute nach den Merkmalen der Stadt“. Da er seine Heimat natürlich gut kannte, bemerkte er aber sehr schnell, dass dieser Ort tatsächlich Jerusalem war. Die Stadt hatte er zweifellos an ihren architektonischen „Merkmalen“ identifiziert. Abimelech glaubte lediglich, dass er sich „verirrt“ haben muss. Also ging er wieder hinein und suchte seine Angehörigen. Doch das half ebenso nichts, da Abimelech kein einziges bekanntes Gesicht in Jerusalem antraf. Als seine Verzweiflung wuchs, ging er erneut vor die Stadt und wartete darauf, dass „der Herr mir diesen Schrecken nimmt“ (5,13-16).

Der durch die "Zeitreise" verwirrte Abimelech (Bild: Archiv W.-J. Langbein)
Der durch die “Zeitreise” verwirrte Abimelech und der alten Mann (Bild: Archiv W.-J. Langbein)

Als ein alter Mann sich dem traurigen Abimelech vor den Mauern der Stadt nährte, er den Greisen nach den Namen dieser Stadt und den Verbleib seiner Einwohner und der Propheten Baruch und Jeremia befragte, verstand er gar nichts mehr. Der Mann war über die scheinbar wirren Fragen mehr als erstaunt und entgegnete ihm, dass Jeremia und das Volk vor langer Zeit nach Babylon deportiert wurden. Ein Umstand, den natürlich jeder Bewohner kennt!

Die Antwort des Greisen gefiel Abimelech indes überhaupt nicht. Er musste sich sogar zügeln, den Mann nicht zu „beschimpfen“ und zu „verlachen“. Selbst wenn die „Wolkenbrüche“ auf die Erde gefallen wären, hätte die Zeit seiner Abwesenheit „für einen Marsch nach Babel einfach nicht gereicht“, so Kapitel 5 ab Vers 23. Abimelech erklärte dem alten Mann, dass er von Jeremia persönlich zum Feigen holen geschickt wurde, und nur in der Mittagshitze eingeschlafen sei. So war schlicht und einfach überhaupt keine Zeit, um das Volk nach Babylon zu verschleppen. Wie zum Beweis für seine Behauptung präsentierte er dem Greisen seinen Korb mit den immer noch saftigen Früchten. Und dieser war daraufhin mehr als nur erstaunt:

Sieh! Heute sind es sechsundsechzig Jahre, seitdem das Volk nach Babylon verschleppt worden ist. Damit du siehst, mein Sohn, dass dieses wahr, schau auf das Ackerland und sieh! Sie Samen keimen erst. Die Zeit für Feigen ist noch nicht gekommen. Bedenk es wohl!“ (5,30-31)

Bei Gott ticken die Uhren halt anders

Abimelech bemerkte laut dieser Überlieferung nicht, was eigentlich mit ihm geschehen war: Er war vor 66 Jahren in den Bergen unterwegs und schlief bei einer Pause ein. Für ihn war das einige wenige Stunden her. Als er wieder erwachte, war auch seine Ernte noch knackig und nichts schien an dem Nickerchen ungewöhnlich gewesen zu sein. Auf den Feldern der „neuen“ und ihm fremdartig erscheinenden Umgebung keimten das Saatgut jedoch erst Er reiste durch die Zeit.

Abimelech war fassungslos. Dankbar betete er zu Gott, bis ein Engel aus dem Himmelreich kam und ihn nach Baruch, der ja nicht im babylonischen Exil lebte, brachte. Unter Tränen sahen sie sich wieder und konnten nicht begreifen, was geschehen war (Ab Kapitel 6, Vers 1). Aber auch Jeremia, hunderte Kilometer von Jerusalem entfernt, sollte von diesem großartigen Ereignis erfahren. Baruch wusste natürlich nicht, wie er seinem Freund im Exil die frohe Nachricht schnell zukommen lassen konnte. Aber Gott wusste es.

Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: "Rebellion der Astronautenwächter"
Engel waren alles andere als “Engel”: Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: “Rebellion der Astronautenwächter” (Bild: L. A. Fischinger / Archiv / gemeinfrei / Amra Verlag)

So kam erneute „vom Herrn ein Engel“ hernieder, der dem unlängst greisen Propheten erklärte, dass er sich über den Transport der Nachricht keine Gedanken machen soll. Ein „Adler“ werde kommen, der die Botschaft nach Babylon bringen werde. In Kapitel 7, genannt „Der Adler“, ist uns dieser himmlische Botschafter, der übrigens ganz normal „mit Menschenstimme“ sprach, beschrieben. Dieses „Tier“ informierte Baruch, dass er hierher gekommen sei, um die Botschaft nach Babylon zu überbringen. Was er dann auch tat.

Die Erzählung über diese Zeitanomalie aus dem kleinen Baruch-Text ist überaus interessant. Auch und vor allem für uns Prä-Astronautik-Forscher und -Autoren. Leider finden sich in den entsprechenden Kommentaren keinerlei klärende Erläuterungen zu diesem Ereignis. Es bleibt ganz allein dem Leser dieser Schriften überlassen, was er davon hält. Frommes Märchen der jüdischen Mythologie oder eine Sage mit möglicherweise einem realen Kern, wie ich es als Mystery-Jäger vermute?!

Es steht jedoch absolut außer Frage, dass Überlieferungen über Zeitversetzungen etc. in der Mythologie uralt sind und auch in der mittelalterlichen Sagenwelt auftauchen. Bei Letzterem sogar überaus häufig im Zusammenhang mit der sog. „Anderswelt“ jenseits von Zeit und Raum und den Wesen der Folklore. Wenn man es ganz genau nehmen möchte, enthält schon die Bibel einen Hinweis auf eine andere Zeitlinie der Himmlischen. So heißt es im recht bekannten Psalm 90,4 über Gott:

Denn tausend Jahre sind für dich / wie der Tag, der gestrige, der verging, / wie eine Wache in der Nacht.

Abimelech wurde bewusst bei seiner Suche nach Obst von dem Herrn erwartet. Schließlich trug Gott seinem Propheten Jeremia persönlich auf, dass er ihn in die Berge schicken soll. Als der Äthiopier sich dann kurz hinsetzte und einschlief … entrückte der Herr ihn von der Erde oder „aus der Zeit“. Erst unglaubliche 66 Jahre später soll er dann wieder zurückgekommen sein. Für Abimelech waren es ein paar Stunden, für die Welt Jahrzehnte …

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Reiste zwar nicht durch die Zeit aber in das All: Stammvater Abraham. (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

All dies – Reisen in der vierten Dimension – ist heute nicht mehr nur Spekulation, sondern inzwischen vertreten ernstzunehmende Wissenschaftler die Meinung, dass dies durchaus möglich sein könnte. Science-Fiction sind solche Ideen ohne jede Frage. Ebenso Überlegungen zu Zeitmaschinen. Wobei wir seit Einstein von der Relativität der Zeit wissen. Auch der Physiker und Mathematiker Prof. Stephen Hawking (Universität Cambridge) ist sicher, dass „Zeitreisen grundsätzlich möglich sind“, wie er seit Jahrzehnten sagt. „Grundsätzlich“.

Ob auch Hawking bei seinen Spekulationen und Theorien Baruch gelesen hat? Wie sagt das Buch Ezechiel so treffend:

Sie haben Augen um zu sehen, und sehen nichts“ (Ez. 12,2).

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Erinnerungen an die Zukunft? Interview mit dem Physiker Meltin Tolan: “Zeitreisen sind theoretisch möglich” und auch Reisen zu anderen Sternen könnte es geben

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Zeitreisen: Theoretisch können sie eines Tages Realität werden (Bild: WikiCommons / NASA/JPL / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Zeitreisen: Theoretisch können sie eines Tages Realität werden (Bild: WikiCommons / NASA/JPL / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Das Thema “Zeitreisen” ist fester Bestandteil zahlloser Science-Fiction-Storys. Kühen Geschichten über Reisen in die Vergangenheit oder auch Zukunft, die aber auch die Wissenschaft und Grenzwissenschaft interessieren. So auch Physiker, Autor und Wissenschaftskabarettisten Prof. Metin Tolan, der in einem Interview über Zeitreisen, Warp-Technologien und das alternde Universum spricht.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Spätestens seit die britische Autorenlegende H. G. Wells 1895 seinen Roman “The Time Maschine” (“Die Zeitmaschine”, 1904) veröffentlichte, sind Gedankenspielereien um Reisen durch die Zeit in der Science-Fiction nicht mehr wegzudenken. Wer möchte nicht die Zeit manipulieren können oder auch nur mal einen Blick in die Zukunft oder Vergangenheit werfen? Inklusive aller Gefahren, die dadurch (theoretisch) natürlich verbunden sind.

Selbst Jesus Christus bzw. auch die Propheten der Bibel wurden unlängst als “Zeitreisende” angesehen. Ebenso gibt es die Idee, dass das UFO-Phänomen in Wahrheit eine Art Zeitreise-Phänomen aus der Zukunft der Erde ist. Wobei meiner Meinung nach eher “Dimensionsreisene” statt Zeitreisende aus der Zukunft der Menschheit dahinter stecken könnten.

Die “Stuttgarter Nachrichten” haben am 26. Mai 2015 zu diesen Themen ein interessantes Interview mit dem Physiker Prof. Meltin Tolan veröffentlicht. Tolan hatte sich bereits auch in populärwissenschaftlichen Büchern mit der Physik hinter Science-Fiction befasst. Etwa zu “Star Trek”.

Prof. Tolan spekuliert nicht nur über Zeitreisen, sondern auch über interstellare Reisen. “Ich will gar nicht ausschließen”, so Tolan, “dass man in der Zukunft Raumschiffe bauen kann, die Bruchteile der Lichtgeschwindigkeit erreichen”.:

Herr Professor Tolan, sind Zeitreisen nur Utopien in den Köpfen von Science-Fiction-Fans?

Reisen in die Zukunft sind theoretisch ‚relativ‘ einfach. Das sagt uns die Spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein. Im Jahr 1905 hat er herausgefunden, dass Raum und Zeit miteinander zusammenhängen. Die Zeit ist nicht irgendetwas Absolutes und für alle gleich. Wenn man sich schnell bewegt, vergeht die Zeit objektiv langsamer. Man altert auch langsamer im Vergleich zu jemanden, der sich nicht so schnell bewegt.

Angenommen man reist durch das Weltall . . .

. . . nach Alpha Centauri, dem uns mit vier Lichtjahren am nächsten gelegen Stern. Das Licht braucht vier Jahre, um zur Erde zu gelangen. Wenn die Lichtgeschwindigkeit von knapp 300 000 Kilometer pro Sekunde die größte Geschwindigkeit ist, die im Universum erreichbar ist, dann wäre man offenbar mindestens vier Jahre unterwegs. Dem ist aber nicht so. Wenn man sich nämlich mit 99,9999 Prozent der Lichtgeschwindigkeit bewegen könnte, würden auf dieser Reise nur drei Tage vergehen. Tatsächlich würde die Zeit also viel langsamer verlaufen.” (Hier weiter …)

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Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

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Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)

Auf diesem Blog oder in Videos auf meinem YouTube-Channel fällt immer mal wieder der Name Roland M. Horn. Mit ihm veröffentlichte ich 1999 gemeinsam ein Buch. Doch wer genau  steckt hinter den Namen “Roland M. Horn“? Womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher noch? Da erst vor einiger Zeit das neue Buch “Die UFO-Fallakten” von Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.


Interview mit Roland M. Horn

1999 veröffentlichte ich mein Buch “UFO-Sekten”, das ich in Videos auf YouTube oder auch auf diesem Blog immer mal wieder erwähne. Ein Standartwerk rund um “UFO-Gurus”, bei dem der bewusst provokant gewählte Titel Programm ist. Dabei fällt auch immer der Name Roland M. Horn, mit dem ich damals das Buch geschrieben habe. Aber wer verbirgt sich hinter den Namen und womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher Horn noch?

Da kürzlich das neue Buch “Die UFO-Fallakten”(s. HIER) von Roland M. Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.

„Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

Roland, wir kennen uns schon eine gefühlte Ewigkeit. Als ich 1989/90 in die Materie der „Rätsel der Welt“ und  Grenzwissenschaft einstieg, warst Du schon als Autor dabei. Wie kam es dazu, dass Du Dich solchen fraglos umstrittenen Themen zugewandt hast?

Oh je, das ist ja schon eine gefühlte Ewigkeit her.

Schon als Kind habe ich mich insbesondere für Astronomie interessiert und in ziemlich frühen Alter meine Mutter gefragt, warum der Mond nicht vom Himmel fällt. Später versuchte ich das und mehr zu ergründen. Übers Astronomie-Thema kam ich dann zum UFO-Komplex, angeregt durch einen Anhang in einem Astronomie-Buch. Dann begann ich mich mit Parapsychologie zu beschäftigen und so ging es immer weiter. Was mich dazu veranlasst, mich so sehr der Grenzwissenschaft zu verschreiben, weiß ich letztlich nicht. Vielleicht ist es meine ADHS, vielleicht mein Sternzeichen…

Vor einiger Zeit erschien ein Buch von Dir, das den provokativen Titel „Hitler – UFOs – Okkultismus: Die unheilvolle Verbindung“ trägt. Was haben diese Begriffe Deiner Meinung nach miteinander zu tun?

Im Laufe meiner Ermittlungen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, sondern außer uns eine okkulte Macht existiert, die von jeher verantwortlich ist für eine große Zahl der UFO-Sichtungen und die Entstehung von Kulten, die sich z. T. um UFOs und angebliche Außerirdische drehen, aber auch für Kulte anderer Art. Kulte sind in der Regel irrational, irgendjemand oder irgendetwas wird angebetet, und eine Gesellschaft bildet sich um diesen Fokus. (Über das Thema Kulte im UFO-Bereich haben wir beide ja vor nun bereits 22 Jahren (!) zusammen das Buch „UFO-Sekten“ geschrieben.)

Okkultismus wird generell als etwas Negatives gesehen, und einige religiöse Zeitgenossen sehen hier den Satan und seine Dämonen wirken, während andere hier eine unbestimmte unheimliche dunkle Kraft wittern. Zu diesen Kulten gehören auch die Ariosophie und der aus ihr hervorgegangene Hitlerismus. Diese okkulte Macht ist weiter verantwortlich für die Entstehung der NWO, die ihrerseits wieder Hitler und andere Persönlichkeiten beeinflusst. So sind die Komponenten „Hitler“, „UFOs“ und „Okkultismus“ Teile einer unheilvollen Verbindung …

Ein weiteres Buch von Dir heißt „Die Rückkehr zum Mars“. Was ist an diesem Thema so reizvoll, da Du Dich mit diesem „Marsgesicht“ und anderen Rätseln des Roten Planeten schon in verschiedenen Büchern auseinander gesetzt hast? Ist das Thema „Marsgesicht“ nicht schon lange ausgelutscht, und hast Du selbst die Künstlichkeits-These nicht zwischenzeitlich verworfen?

Ja, das hatte ich, aber da wusste ich auch noch nicht, dass eines der neueren Bilder, auf dem das Marsgesicht für mich wie ein Schotterhaufen aussieht, in Wirklichkeit von der NASA gewissermaßen manipuliert wurde, in dem es verkehrt herum und leicht winkelverändert ins Internet gestellt wurde. Wenn die Absicht dieser Manipulation es war, die Betrachter des Bildes und Leser des Begleittextes von der Künstlichkeitsthese abzubringen, dann hat es zumindest bei mir funktioniert … Aber das Marsgesicht und die umliegenden Strukturen, die im Übrigen weit mysteriöser sind, als es ursprünglich den Anschein hatte, sind nur ein Teil, genauer gesagt: ein Kapitel des Buchs.

Interessant sind vor allen Dingen die Funde von technischen Artefakten, fließendem Wasser und Seen auf dem Mars und und und, die ich in diesem Buch auf über 100 Bildern dokumentiere. Letztlich aber enthüllt das Buch die letzten großen Geheimnisse des Roten Planeten: Eine uralte menschliche Zivilisation war schon einmal auf dem Mars. In einer Zeit, in der wir beginnen, selbst (wieder) Raumsonden zum Mars zu schicken, stellen wir fest, dass allem Anschein nach ein zweites verborgenes Raumfahrtprogramm läuft, das uns verheimlicht wird. Während wir unentwegt Beweise für flüssiges Wasser, Spuren von Vegetation, Fossilien und biologisches Leben auf dem Roten Planeten finden und auf Geschehnisse in der fernen Vergangenheit des Mars wie eine einstige dichtere Atmosphäre, deutliche Hinweise auf eine einstige Verschiebung des Marsäquators und sogar einen Atomkrieg auf dem Mars stoßen, beschleicht das unheimliche Gefühl des Déjà-vu: Wir waren schon einmal dort!

Thematisch bist Du mit Deiner Arbeit weit aufgestellt. So geht es in weiteren Büchern von Dir um die UFO-Forscher John A. Keel und Jacques Vallée und deren Thesen sowie um Reinkarnation. Also die Wiedergeburt. Was gibt es dazu zu sagen?

Ja, bei „Angriff aus das Superspektrum: John A. Keel und der Stein der Weisengeht es zum Einen um das Theoriengebilde von Keel – dem enfant terrible der UFO-Forschung, wie er in den USA genannt wird, der aber in deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt ist. Er hat eine Alternative zur Extraterrestrier-These vorgestellt, nachdem die UFOs – und nicht nur die – vereinfacht ausgedrückt aus dem für uns nicht zugänglichen Bereich des elektromagnetischen Spektrums stammen. Diese Lebensform nennt Keel die „Ultraterrestrier“. Darüber hinaus analysiere ich in diesem Buch auch klassische UFO-Sichtungen, die ich auf die von Keel angebotenen Erklärung abklopfe.

In „UFOs, Roswell und der letzte Vorhang: Jacques Vallée auf der Spur des UFO-Phänomens“ geht es weitgehend um drei Bereiche: Den Großteil des Buches nehmen die Thesen und Untersuchungsergebnisse des genialen Querdenkers der UFO-Forschung, Jacques Vallée, ein. Der stellt zahlreiche Argumente in den Raum, die nahelegen, dass die Annahme UFOs seien materielle außerirdische Raumschiffe schlicht zu einfach und die These, dass es in Wirklichkeit gar keine UFOs gibt, schon gar nicht zu halten ist.

Im zweiten Schwerpunkt des Buchs geht es um Enthüllungen zum Roswell-Fall, die erschütternd sind und nicht verschwiegen werden dürfen, auch wenn sich herausstellt, dass keine Aliens hinter dem Ereignis standen – die Enthüllungen sind weitaus spannender und brisanter: Allem Anschein nach basiert die Legende vom UFO-Absturz bei Roswell auf Experimente inklusive Menschenversuche, auch an behinderten Menschen, die in der Nachkriegszeit durchgeführt wurden. Möglicherweise bedarf es nicht nur einer Erklärung für das UFO-Phänomen, und vielleicht sind insbesondere die bekannten UFO-Sichtungen aus den Jahren 1947 und 1948 – einschließlich Kenneth Arnolds berühmter Sichtung der „Fliegenden Untertassen“, die das „moderne UFO-Zeitalter“ einleitete – letztendlich auf geheime Experimente zurückzuführen.

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Der dritten Säule des Buches liegt die verblüffende Erkenntnis zugrunde, dass die Themen „UFOs“ und „Nahtod-Erfahrungen“ unmittelbar miteinander verbunden zu sein scheinen und wir dadurch möglicherweise einer Antwort auf die Frage nach dem „Leben nach dem Tod“ näherkommen. Das Thema „Zeitreisen“ wird auch kurz gestreift, aber darüber habe ich ja bereits früher zwei Bücher geschrieben: „Sie kamen aus der Zukunft“ und „Geheimagenten aus der Zukunft“.

Bei „Reinkarnation –Kommen wir mehrmals auf die Welt?“ handelt es sich um eine Bestandsaufnahme zum Thema, aus der hervorgeht, dass es ein Leben nach dem Tod und die „Seelenwanderung“ tatsächlich zu geben scheint. Weiter wird die Frage erörtert ob, und wenn ja, wie, die im Westen vorherrschende Lehre von der Auferstehung von den Toten mit der ursprünglich hauptsächlich im Osten geprägten Reinkarnationsthese in Einklang gebracht werden kann.

Das Thema „Leben nach dem Tod“ bzw. „Nahtod-Erfahrungen“ im Kontext mit dem UFO-Phänomen sehe ich sehr ähnlich. Etwa in meinen Büchern „Der Tod – Irrtum der Menschheit“ oder „Begleiter aus dem Universum“. Siehst Du in diesem Zusammenhang auch Parallelen zu sogenannten Geistererscheinungen oder allgemein angeblichen Kontakten mit dem Jenseits, sofern Du Dich damit auseinander gesetzt hast?

Ich habe eine Menge von Ideen, aber keine konkrete Antwort. Grundsätzlich halte ich es für denkbar, dass die “Außerirdischen” oder vielleicht eher “Außerzeitlichen“, “Ultraterrestrier”, “Außerdimensionale” oder was sie auch immer sein mögen, auf einer irgendwie “höheren” Existenzebene als wir existieren und auch nach unserem Tod noch mit uns interagieren können und ihre Spielchen mit uns danach immer noch weiter treiben. “Ultraterrestrier” könnten sowohl für Geistererscheinungen als auch für UFO-Sichtungen verantwortlich sein. Doch dies ist nur eine meiner Ideen…

Was hat es mit Deinem Buch „Menschheitsrätsel reloaded“ auf sich?

Bei diesem Buch geht es um die ganze Palette von Menschheitsrätseln, über die ich bereits vorher hier und dort geschrieben habe: Das UFO-Phänomen, Spukerscheinungen, Atlantis, Lemuria, das Bermuda-Dreieck, das Sirius-Rätsel, Das Geheimnis alter Zivilisationen und der Pyramiden, das Philadelphia-Experiment, das Marsgesicht, die Frage nach der Reinkarnation, aber auch “moderne” Themen: Die rasante Zunahme von Erdbeben in unserer Zeit, Klimaänderungen und die Frage nach einer nahenden Polverschiebung.

Aber auch zu den “alten” Themen erhielt ich kurz vor Fertigstellung des endgültigen Manuskripts noch äußerst interessante neue Informationen und glaubhafte Theorien!

Dein Buch „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“ weicht ziemlich von Deinen vorherigen Publikationen ab, und außerdem ist es provokativ ausgesprochen pro-zionistisch. Was macht dich so sicher, dass du mit Deiner Sicht richtig liegst?

Sowohl aus historischer als auch auf biblischer, archäologischer und politischer Sicht muss gesagt werden, dass Israel eine Herzensangelegenheit ist, die polarisiert. Kaum jemand kann ohne Emotionen an dieses Thema herangehen. Entweder man ist Israel-Gegner oder -Befürworter. Israel-Gegner treten oft scheinheilig auf. Sie akzeptieren großzügig das „Existenzrecht“ des jüdischen Staates. Während eingefleischte Israel-Hasser und ganze Staatsregierungen wie die des Iran ganz offen die Auflösung des Staates Israel fordern, gestehen andere dem jüdischen Staat nur eine Art „Minimal-Existenzberechtigung“ mit starken Einschränkungen zu. Schließlich sei ja der Staat Israel ein künstliches von den bösen Zionisten, die bekanntlicherweise die ganze Welt beherrschen, in einem arabischen Land namens Palästina gegründetes Gebilde, dessen „ursprüngliche Bevölkerung“ bestialisch vertrieben worden sei, die seither auf den Tag der Rückkehr in „ihr“ Land warte, das ihnen weggenommen worden sei.

Viele versuchen ihre Meinung so zu kaschieren, dass beide „Völker“ in dieser Frage gleichberechtigt seien und sich einigen müssten, wie das Staatsgebiet Israels zwischen diesen beiden Völkern aufzuteilen ist. Zu dieser Frage äußern sich quasi alle Staaten und Institution der Welt. Das Schicksal des „palästinensischen Volkes“ (das es in Wirklichkeit gar nicht gibt!) scheint allen am Herzen zu liegen. Und wenn Israel von sogenannten Palästinensern angegriffen wird und es wagt, sein Gebiet zu verteidigen, wird Zeter und Mordio geschrien. Aber an Holocaust-Gedenkstätten wird Mitleid geheuchelt, bis der Arzt kommt!

Sowohl die dargelegten Beweise als auch meine Intuition sind es, die mich so sicher machen, dass ich mit dem Inhalt dieses Buches richtig liege!

Ein weiteres  Buch von Dir trägt den erstaunlichen Titel „Freimaurer im Weltraum“. Freimauer kennen wir natürlich alle – aber wie kommen Freimaurer in den Weltraum und was haben sie dort zu suchen?

Ein Teil dieses Buches ist quasi die Fortsetzung von Die Rückkehr zum Mars. Ich lege Bilder mit glasklaren Beweisen dafür vor, dass es auf dem Mars einst menschliche Aktivitäten gab und scheinbar z. T. heute noch gibt.

So findet sich im marsianischen Gebiet Aram Chaos auf einem hochauflösendem Bild ein Torbogen, der die Aufschrift “Atlas” trägt – und laut Plato war Atlas einer der ersten Herrscher von Atlantis. Intuitiv überkommt mich der Gedanke, dass die Anbringer dieser Aufschrift sagen wollten: “Wir sind wieder da. Grüße aus Atlantis.”

Aber um auf Deine Eingangsfrage zurückzukommen, muss festgestellt werden, dass die NASA offensichtlich von Mitgliedern eines Freimaurer-Ordens unterwandert wurde und spätere Raumfahrer dieses Ordens bestimmte dort übliche Riten auf dem Mond ausführten. Ganze Manöver hatten offensichtlich mit freimaurerischem Gedankengut zu tun! Darüber hinaus konnte ich Whistleblower interviewen, die angeblich im Rahmen eines geheimen militärischen Programms im Weltraum gewesen waren und nach ihrer Mission wieder in die Zeit vor ihr zurückversetzt wurden.

An diesen ganzen Unternehmungen sollen verschiedenen Rassen von Außerirdischen beteiligt gewesen sein. Klingt absolut unglaubwürdig, doch die Zeugen machten einen glaubwürdigen Eindruck auf mich. Bei einem besonders interessanten Skype-Interview mit einem solchen angeblichen Agenten hatte ich Schwierigkeiten, ihm zu folgen: Er sprach sehr schnell und in einem typisch amerikanischen Slang. Er sagte mir zu, mir das Ganze noch einmal schriftlich zukommen zu lassen, doch kurz nach dieser Zusage verstarb er unerwartet…

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Buches sind Hinweise darauf, dass es tatsächlich lange vor der NASA eine gewissermaßen hoch entwickelte (Flug)-Technologie auf der Erde gab, die bis ins Preußen des 19. Jahrhunderts zurückreicht! Ich versuche in diesem Buch herauszufinden, was wirklich hinter dem allem steckt.

Dann hast Du erst vor kurzem noch ein Buch mit dem Titel „Die UFO-Fallakten“ auf den Markt gebracht. Ich hatte es auf meinen Blog bereits HIER vorgestellt. Worum geht es dabei, was sind das für Fallakten?

Hier geht es einmal um einige erstaunliche UFO-Fälle, die ich in meiner „Endzeit“ in der deutschen UFO-Szene untersucht und zum zweiten über klassische Entführungsfälle, mit denen ich mich ausführlich beschäftigt habe.

Insbesondere um Travis-Walton-Fall habe ich einige Menge Material gesammelt. Einiges scheint gegen die Authentizität seiner Aussagen zu sprechen, einiges aber auch dafür. Letztlich komme ich zu einem Urteil, dass man mit “im Zweifel für den Zeugen” umschreiben könnte, doch damit ist noch nicht gesagt, WER KONKRET hinter der Entführung – und anderen – steckt. Der erste Teil enthält Fälle, die ich noch für die GEP e. V. (in der ich sehr lange Mitglied und Falluntersucher war) und ich der DEGUFO (in der ich kurzzeitig 2. Vorsitzender war) untersucht habe.

Mittlerweile habe ich mich enttäuscht aus der deutschen UFO-Szene zurückgezogen, was ganz und gar nicht heißt, dass ich mich aus dem UFO-Feld zurückziehe. Im ersten Teil des Buches werden Fälle beschrieben, mit denen ich mich z. T. selbst persönlich getroffen habe, und in einem der Fälle könnte der berühmte Oz-Faktor beschrieben sein. Der persönliche Kontakt mit einem anderen Zeuge führen mich auch die Spur der “Freien Energie”.

Zu den von mit untersuchten Fällen, kommt einer, der einst von Illobrand von Ludwiger untersucht wurde – Der Langenargen-Incident. Der Debunker Rudolf Henke meinte im „Journal für UFO-Forschung“ der GEP die Sichtung auseinander nehmen zu müssen, und ich führe seine Argumentation ad absurdum.

Ich habe Signale dafür, dass der gleiche Verlag, in dem „Die UFO-Fallakten“ erschienen sind, auch ein Buch aus meiner Feder zum Thema „Lemuria“ veröffentlicht wird. Neben eigenen Ideen und Kommentaren entstammt der Inhalt des Buches in der Hauptsache dem Erbe des jüngst verstorbenen Atlantis- und Lemuria-Forschers Bernhard Beier.

Bernhard Beier ist ein gutes Stichwort, denn er ist leider kürzlich verstorben. Auch ihn kannte ich viele Jahre und schätzte seine Arbeit sehr. Vor allem als Redaktionsleiter von Atlantisforschung.de, dessen Herausgeber Du ja bist. Wie geht es dort nach dem viel zu frühen Tod des Kollegen Bernhard weiter? Immerhin ist Atlantisforschung.de ein Mammutprojekt nach Wikipedia-Art.

Zunächst habe ich kommissarisch die Redaktionsleitung selbst übernommen. Ich hoffe, dass ich irgendwann einen ambitionierten Atlantisforscher finde, der sich mit der Wiki-Software auskennt oder bereit ist, sich darin einzuarbeiten und bereit ist, für Bernhard in die Bresche zu springen, doch ehrlich gesagt habe ich da wenig Hoffnung.

Ich hoffe, dass unsere Gastautoren in der nächsten Zeit vermehrt Artikel schicken, denn Bernhards Schreibwut kann ich allein bei weitem nicht kompensieren!

Anfang 2019 hast du neben Deinen bereits bestehenden verhältnismäßig vielen Webseiten noch einen Blog online gestellt, der zunächst aus ziemlich lockeren, man könnte sagen, fast schon umgangssprachlich geschriebenen, Beiträgen bestand. Das Profil hat sich inzwischen aber etwas geändert. Wie kam es dazu?

Auf meinem neuen Blog auf https://blog-roland-m-horn.de mit dem ungewöhnlichen Namen „Der Papa bloggt das schon“ wollte ich mich ursprünglich hauptsächlich meinen potentiellen Lesern von einer anderen, persönlicheren, Seite zeigen. Bisher kennen mich die meisten meiner Leser nur aus Fachartikeln und Büchern und wissen nicht, wie der Typ, der dahinter steckt, ansonsten so tickt.

Dieses Wissen versuchte ich auf diesem Blog dem Leser zu vermitteln. Mittlerweile ist es aber tatsächlich so, dass der Blog beinahe ausschließlich aus Fachartikeln besteht, von denen nur ein Teil grenzwissenschaftlicher Natur ist. In den meisten Beiträgen geht es um Israel und den Zionismus, und zwangsläufig fühlte ich mich genötigt, mich auch in die Corona-Thematik einzuklinken. Insbesondere zu den letzten beiden Themen stammen die meisten Artikel von anderen Autoren, die ich freundlicherweise übernehmen durfte. Dazu kommen aber auch Auszüge aus meinen Büchern, insbesondere „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“, aber auch zu anderen Werken.

Vorhin erwähntest Du beiläufig „Lemuria“ und dass dazu in Zukunft wohl ein Buch von Dir kommen wird. Ich kenne Lemuria und Dich als Atlantis-Autor natürlich. Dich was hat es mit diesem „Lemuria“ auf sich?

In dem Buch spielen die Arbeiten von Bernhard Beier eine wichtige Rolle. Meine Beweisführung fußt größtenteils auf seinen Artikeln zu Themen wie den naturwissenschaftlichen Ursprung und die mythologischen Grundlagen der Lemuria-Hypothese sowie die geologischen, ozeanischen und archäologischen Grundlagen der These. Dazu kommt eine ausführliche Betrachtung der esoterischen Darstellungen zum Thema. Doch zumindest eine in dem Buch genannte Idee stammt von mir selbst und ist meine Herleitung aus Otto Mucks weithin unbekannten Buch „Geburt der Kontinente“.

Einiges spricht dafür, dass der „Lemuria-Gegner“ Muck Lemuria selbst entdeckt, aber nicht als solches erkannt hat. Weiter setze ich mich mit dem Mythos vom „verlorenen Kontinent Pan“ auseinander, der ebenfalls im Pazifik verortet wird. Die Argumente dazu stammen zwar von einer Anthropologin, fußen jedoch auf dem ominösen Buch „Oaspe – The New Bible“, das 1882 durch die Technik des Automatischen Schreibens entstand. Auch die wissenschaftliche Beweisführung der Autorin haut hinten und vorne nicht hin.

Weiter kommt in dem Buch Yonaguni zur Sprache, jüngst gefundene Hinweise auf einstigen uralten bisher unbekannten Kontinent um Mauritius und das Kasskara der Hopis, das ja ebenfalls in Pazifik gelegen haben soll. Letztlich bleibt als Resümee die Aussage, dass es Lemuria gegeben haben muss, nur Lage und Größe sowie die Art seines Untergangs bleiben weitgehend im Dunkeln.

Hier kann ich nur mehrere Ansatzpunkte geben.

Danke, Roland. Ich wünsche ich Dir viel Erfolg mit Deinen Büchern, Projekten und Webseiten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ein Blick durch die Zeit in die Anderswelt? Das verschwundene Dorf in Frankreich ( + Video)

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Ein Blick durch die Zeit? Das verschwundene Dorf in Frankreich (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Ein Blick durch die Zeit? Das verschwundene Dorf in Frankreich (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Seit Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden erzählen Mythen, Sagen und Legenden von seltsamen Phänomenen zwischen Zeit und Raum. Immer wieder sollen Menschen eine Art Blick in die Vergangenheit geworfen haben können. Eine Anderswelt, die ihnen vollkommen real vorkam, aber schon lange nicht mehr existiert. Zumindest in unserer Raumzeit nicht mehr. Auch die einschlägige Literatur zu Paranormalen Phänomenen kennt solche Berichte. Sie lassen sich kaum mehr fassen. Doch könnte nicht mehr dahinter stecken, als nur “Halluzinationen” oder “Tagträume”? Lassen wir in diesem Beitrag unter anderem einen Zeugen selber dazu zu Wort kommen.


Reisen durch Raum und Zeit

In der Welt des Paranormalen und Mythologie existieren eine Art von Berichten, die immer wieder faszinieren. Es sind jene Schilderungen und auch zum Teil uralten Überlieferungen, die von Zeitreisen in verschiedenen Formen berichten. Derartige Beispiele finden sich in der klassischen Literatur über Paranormale Phänomene ebenso wie in Sagen, Mythen und Märchen. Selbst auf das scheinbare moderne UFO-Phänomen und Geistererscheinungen lassen sich “Zeitreise-Phänomene” auf die eine oder andere Art übertragen.

Meiner Überzeug nach sind derartige Blicke oder sogar Reisen in die Anderswelt ein eindeutiger Hinweis, dass scheinbar unzusammenhängende Phänomene in Wahrheit doch zusammenhängen. Auf diesem Blog sowie auch in meinem Buch “Der Tod – Irrtum der Menschheit” habe ich eine Vielzahl derartiger Berichte angeführt und diskutiert. Bei diesen Erzählungen gibt es auch eine  mehr oder weniger besondere Art derartiger Erfahrungen oder Erlebnisse mit und in der Anderswelt.

Es sind jene, in denen Menschen Szenen aus der Vergangenheit sehen, wahrnehmen oder beobachten. Vollkommen real kommt diesen das Erlebte dabei vor, so dass sie erst im Nachhinein feststellen, dass sie einen Blick in die Vergangenheit erhaschen konnten. Durch einen Art “Riss in der Matrix”, wie man heute wohl sagen würde. Ein Beispiel aus dem genannten Buch mag dies verdeutlichen, weshalb ich es hier zusammenfassen möchte.

Das Phantomdorf aus der Vergangenheit

An einem Freitagabend im Sommer 1959 befuhr eine Miss Annette, seit Jahren Angestellte des britischen Fernsehens, eine Straße zwischen den Ortschaften Midhurst und Liphook in Großbritannien. Dabei richtete sich ihr Augenmerk plötzlich auf eine altertümliche Kirche, die inmitten von Weilern und Stroh gedeckten Hütten lag. Auch einen Teich und eine Wiese konnte sie erkennen. Eine fast schon romantische Szene, in der die Welt noch in Ordnung schien.

Doch Annette kam das gesamte Szenario irgendwie sonderbar vor, denn nie zuvor hatte sie diese Bauwerke in der idyllischen Lage gesehen. Als sie sich am kommenden Wochenende mit einer Freundin traf,  war auch diese von der schönen Lage des Dorfes begeistert. Auch sie hatte die Bauten gesehen. Doch als die zwei Damen später zusammen an diesem Platz vorbei kamen, hatte sich die gesamte Idylle scheinbar in Luft aufgelöst. Nirgendwo konnten sie etwas davon sehen.

Einige Tage später führte der Weg von Miss Annette zu ihrem Wochenendplatz erneut an der fraglichen Stelle vorbei führte. Und da lag das Dörfchen wieder wie einige Tage zuvor unversehrt vor ihr. Auf einem Verkehrsschild konnte sie den Hinweis auf einen Ort namens “Midhurst” lesen, und folgerte, dass das mysteriöse kleine Dorf zwischen Liphook und eben Midhurst liegen musste. Verfahren hatte sie sich offensichtlich nicht.

Dieser kleine Ort ließ ihr keine Ruhe. Deshalb fuhr sie am Sonntag nach ihrem Wochenendausflug früher zurück, um das Örtchen näher zu begutachten. Doch es war wieder nicht auffindbar. Annette fuhr einige Male die Strecke hin und her, fand aber nichts.

Einige Monate später, im Herbst 1960, stieß sie in einer Antiquariatsbuchhandlung in London auf eine alte Landkarte der fraglichen Gegend. Nach einem kurzen Blick auf die Ortschaften dieser Karte, traute sie ihren Augen nicht: Tatsächlich fand sich hier auf halbem Wege zwischen Midhurst und Liphook ein Dorf verzeichnet, das jedoch ohne Namen war. Es bestand aus acht Bauernhöfen, einer Kirche, einem Weiher und einer Wiese. Der Besitzer des Antiquariates berichtete auch, dass diese kleine Ortschaft bereits 300 Jahre zuvor durch ein schreckliches Feuer bis auf die Grundmauern niedergebrannt sei und nicht wieder aufgebaut wurde. Es war seit drei Jahrhunderten vom Erdboden verschwunden …

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Ein zugegeben sehr sonderbarer Zufall, dass zwei Frauen unabhängig voneinander an derselben Stelle ein längst nicht mehr existierendes Dorf sahen. Oder war es eben kein Zufalle, sondern ein Blick durch die Zeit, durch die Anderswelt? Scheinbar nur ein weiteres Beispiel für die Tatsache, dass unsere Raumzeit zumindest den zahlreichen Berichten nach hin und wieder “reißen” kann. Dadurch wird uns ein Blick in die Vergangenheit und durchaus auch Zukunft gewährt.

Blick in die Vergangenheit

Derartige Erfahrungsberichte lassen sich grundsätzlich nicht belegen. Hier ist man – wie so oft – auf Zeugenaussagen angewiesen. Bei solchen Schilderungen aus alten Mythen oder Sagen ist es mit realen Zeugenaussagen dann aber mehr als problematisch. Diese kennt heute niemand mehr. Indizien für die Wahrheit sind natürlich alte Land- und Flurkarten, die im Nachhinein gesichtet wurden, und an den fraglichen Stellen entsprechende Ansiedlungen oder Gebäude zeigen. Wirkliche Beweiskraft hat aber auch das nicht.

Kritiker könnten einwenden, dass hier ein Schwindel vorliegt. Erst war die Karte – dann die Geschichte mit einem Blick in die Vergangenheit. Und handelt es sich nur um Einzelpersonen, die einen solchen Blick durch die Zeit und vielleicht sogar den Raum werfen konnten, kann der Skeptiker noch immer argumentieren, dass es eine Halluzination war. Oder ein Tagtraum.

Erschwerend kommt folgendes hinzu: Viele dieser zweifellos spannenden Berichte aus der einschlägigen Literatur sind nicht gerade aktuell. Teilweise liegen sie Jahrzehnte zurück und eine exakte erste Quelle ist kaum mehr auffindbar. Bei dem Beispiel oben ist es nicht anders, denn auch hier sind inzwischen rund 50 Jahre vergangen. Zeugin war hier eine Frau mit Namen “Miss Annette”. Doch wer genau war sie? Was ist ihr Hintergrund, außer, dass sie seit Jahren beim Britischen Fernsehen gearbeitet haben soll?

“Eine richtige kleine Idylle”

Anders ist es bei einer sehr ähnlichen Erfahrung, die der deutsche Verleger, Autor und Mystery-Forscher Werner Betz etwa 1983 im Norden von Frankreich gemacht haben will. Dieses schildert er in seinem Buch mit dem treffenden Titel “Portale“, dass er kürzlich mit seiner Koautorin Sonja Ampssler veröffentlichte, und das ich Euch HIER vorgestellt habe. Dazu findet Ihr am Ende ein Video von ihm, in dem er dieses Erlebnis und seine Nachforschungen dazu selber nochmal schildert.

Demnach habe der Kollege Betz damals einen Kurzurlaub in Brügge (Belgien) verbracht. Von dort starteten er und seine Begleiterin einen Ausflug in die nordfranzösische Küstenstadt Calais, die nur knapp 100 Kilometer Luftlinie von Brügge entfernt liegt. Eine vielen bekannte Stadt an der Straße von Dover im Ärmelkanal, von wo aus man die britischen Inseln erreichen kann. Damals mit Hovercraft-Fähren, die sich auch Betz ansehen wollte.

Auf dem Weg nach Calais nahmen die beiden Reisenden die küstennahe Landstraße D119 und trafen kurz vor dem Ziel auf “eine richtige kleine Idylle”, wie Betz schreibt:

Dort zweigte eine Straße ab, an der links und rechts Häuser standen. Es war nur diese Reihe Häuser und sie sahen völlig anders aus als in den Orten, die wir vorher durchquert hatten. Sie waren unverputzt und auf den Dächern zeugten die Kamine von Öfen, welche die Zimmer erwärmten. An den Häuser war Wäsche zum Trockne aufgehängt. Die Straße war weder geteert noch gepflastert, aber es befanden sich Menschen auf ihr. Kinder spielten dort, doch die Kleidung der Menschen, die wir sahen, deutete auf ein ärmliches Leben hin, soweit ich mich erinnern kann, trugen die Kinder zumindest nicht einmal Schuhe. Wir waren an der Straßeneinmündung stehen geblieben und beobachteten das Szenario vom Auto aus. Die Leute schienen uns überhaupt nicht zu beachten (…)”

Betz und seine Begleiterin waren verdutzt über dieses Bild, dass sie dort sahen. Vielleicht ein armes Arbeiterviertel, wie sie damals dachten, und so setzten sie ihre Reise kurz darauf fort.

Das verschwundene Dorf

Ein Jahr drauf wiederholten die beiden Touristen mehr oder weniger diesen Urlaub. Wieder reisten sie nach Calasis und wieder fuhren sie die selbe Strecke. Doch so sehr sie auch diese Ansiedlung wiederfinden wollten, sie war nicht mehr zu sehen. Nicht weil sie sich verfahren hatten, sondern sie war einfach weg. “Wir waren uns ziemlich sicher, die Stelle wieder gefunden zu haben”, schreibt Betz in seinem Buch “Portale”. Aber alles sah anders aus und keine Spuren von Häusern waren zu sehen. Wurde alles spurlos abgerissen?

Das schien die logische Erklärung zu sein.

Verblüfft war Werner Betz jedoch nach seiner Rückkehr aus dem ersten Urlaub, als das kleine Dorf noch stand. Oder besser, als er es gesehen hatte. Er hatte die Szene fotografiert, doch nach der Entwicklung des Filmes (es war 1983!) war auf genau diesem Bild nichts zu sehen. Alle Aufnahmen des Filmes – davor und danach – waren gelungen. Nur genau dieses Bild war “zerstört” oder falsch belichtet. Dieser Umstand ließ ihn keine Ruhe, wie er in dem Video unten auf seinem YouTube-Kanal schildert. Also recherchierte Betz dieses Erlebnis noch einmal nach, um zu seiner Verblüffung festzustellen, dass am fraglichen Platz auf alten Karten tatsächlich ein winziges Dorf eingezeichnet war.

Mehrere Karten aus dem 17. und 18. Jahrhundert zeigten westlich des Dorfes Waldam an der nach Calais führenden D119 eine Ansiedlung mit Namen “Petite Walle”. Gelegen der heutigen Straße “Avenue du Général de Gaulle”.

Von diesem winzigen Nest ist heute nichts mehr zu sehen. Lediglich vier oder fünf etwas abseits der Straße gelegene Bauernhöfe erkennt man heute auf dem Streckenabschnitt via “Google Earth“. Wobei einer nur aus zwei Scheunen oder Stallungen zu bestehen scheint, und nicht wie ein wirklicher landwirtschaftlicher Betrieb  mit Wohnhaus etc. aussieht. Dafür sieht die direkte Umgebung dort aber so aus, dass hier einst mehr Gebäude gestanden haben könnten. Bis in das Jahr 1985 gehen die dortigen Aufnahmen zurück, werden aber letztlich immer schlechter. Ihr könnt es Euch selber ansehen, die Koordinaten sind: 50°58’15.59″N 1°57’52.18″E

Wo “Petite Walle” geblieben? Und wann? “Durfte ich vor etwa 40 Jahren einen Blick in die Vergangenheit werfen?”, schreib Betz zu seinem Video unten. “Hört Euch die Geschichte an und urteilt selbst!”

Video

Video von Werner Betz vom 24. Januar 2021

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Neues Buch: “Portale – Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart” (+ Videos)

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Neues Buch: "Portale – Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart"
Neues Buch: “Portale – Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart”

Gibt es “Portale in andere Dimensionen”? Orte, an denen physikalische Anomalien auftreten, die sich mit heutiger Technik messen und dokumentieren lassen? Was sind solche Portal oder sogar Anomalien der Raumzeit? Diese und anderen Fragen gehen die Autoren und Mystery-Forscher Werner Betz und Sonja Ampssler seit vielen Jahren vor Ort nach. Jetzt stellen sie ihre neuen Ergebnisse auf den Spuren solcher “Anderswelten” und in ihrem neuen Buch “Portale – Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart” vor.


“Portale in andere Dimensionen”

Portale zu anderen Dimensionen – wie kann man sich so etwas vorstellen?

Wir versuchen mit unseren Forschungen, ein Bild davon zu vermitteln und folgen seit mehreren Jahren allen Spuren, die uns Hinweise geben könnten. Diese fanden wir in Überlieferungen und Mythen sowie in alten Berichten, aber auch in Vorkommnissen, die bis in die Gegenwart reichen.

Ob am Untersberg, in den Pyrenäen oder an anderen Orten der Erde, überall fanden wir Parallelen, die nur den Schluss zulassen, dass es solche Tore sind, die in andere Welten oder Zeiten führen. Geheime militärische Forschungen seit Jahrzehnten weisen darauf hin, dass nicht nur wir an diesem Phänomen interessiert sind. Hinweise darauf, dass diese Portale Realität sind, geben aber auch unsere technischen Untersuchungen, mit deren Hilfe wir physikalische Kräfte nachweisen konnten, die uns offenbar verraten, wo wir diese Übergänge finden können.

Zahlreiche eigene, ganz persönliche Erfahrungen und Erlebnisse machen das Buch zu einem authentischen Forschungsbericht. Begleitet uns auf einer spannenden Suche, die vor unserer Haustür beginnt und bis in die entlegensten Winkel der Erde führt!

Inhalt von “Portale – Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart”

  • Was bisher geschah
  • Wer dabei half
  • Terribilis est locus iste
  • Noch mehr schreckliche Orte?
  • Himmelsleitern überall
  • Überraschung in Schneeberg
  • Seltsame Kräfte in Arnstadt
  • Ein denkwürdiges Erlebnis
  • Was wissen die Militärs?
  • Die Gravitation am Untersberg
  • Physikalische Anomalien
  • Ein folgenschweres Experiment
  • Kann man Portale öffnen?
  • Die „Blauen Äpfel“
  • Sternentore
  • Portale im Fokus der Templer
  • Kirchen als Versuchslabore
  • Von den Pyrenäen in den Odenwald
  • Vielecke und die Antigravitation
  • Seltsame Erlebnisse im Salstal
  • Energie mit Nebenwirkungen
  • Verschwunden im Odenwald
  • Engel, Marienerscheinungen und Schlimmeres
  • Der wahre Kern von Überlieferungen
  • Ein Portal im ewigen Eis
  • Ein Paralleluniversum und das FBI
  • Wonach suchten Hitlers Schergen?
  • Gralssuche oder Portalsuche?
  • Energie im Tal der Ariege
  • Geheimnisse in der Tiefe
  • Reise ins Fichtelgebirge
  • Steine und Energie
  • Zeitreisen und „Schreckliche Orte“
  • Portale wie Sand am Meer
  • Das letzte Kapitel – Haben wir den Fuß in der Tür?
  • Anhang

Werner Betz und Sonja Ampssler:

Portale: Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart”

Videos zum Thema mit den Autor(en)

Video des Vortrags vom 17. August 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 28. August 2015 auf Fischinger-Online

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5.000 Dollar Belohnung! UFO-Gruppe um den Guru Billy Meier vermisst Fotos von einer Außerirdischen mit ihrem UFO

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 5.000 Dollar Belohnung! UFO-Gruppe um den Guru Billy Meier vermisst Fotos von einer Außerirdischen mit ihrem UFO
5.000 Dollar Belohnung! UFO-Gruppe um den Guru Billy Meier vermisst Fotos von einer Außerirdischen mit ihrem UFO

Eduard Albert Meier, besser bekannt als Billy Meier, aus der Schweiz ist bekannt als UFO-Kontaktler, der seit Jahrzehnten angeblich auch physischen Kontakt mit Aliens hat. Diese kommen von den Plejaden und hätte ihn – und zwar nur ihn – als Sprachrohr ihrer Botschaften auf der Erde ausgesucht. All die zahlreichen anderen Personen, die angeblich Kontakt mit Aliens hatten oder haben, sind für Meier und seine 1975 gegründete UFO-Sekte FIGU (“Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien”) Betrüger.


Billy Meier: Kontakt mit den Plejaden

Zahlreiche Bücher und hunderte sogenannten “Kontaktberichte” (auch: “Plejadisch-plejarische Kontaktberichte”) sind seit dem von Billy Meier erschienen. Botschaften der Aliens, die er meist Plejadier nennt und in deren Auftrag er zur Welt spricht. Damit nicht genug, denn Meier flog auch mehrfach mit den Raumschiffen seiner außerirdischen Freude mit durch das Universum und durch die Zeit. Als Auserwählter, der einst auf der Erde als Henoch, Mohammed oder auch Elija lebte, traf er bei einer dieser Reisen durch Raum und Zeit sogar Jesus Christus.

Wenig verwunderlich, dass Meier von Jesus angeblich bestätigt bekam, dass er ein Auserwählter und Prophet sei. Auch die vielen anderen UFO-Kontakler seien ohne Zweifel Schwindler und sogar “Sektierer aller Art”. Ausschließlich mit ihm haben die Plejadier Kontakt aufgenommen. So etwa heißt es von der FIGU selbst:

Außerdem sei festgestellt, dass ausnahmslos alle Behauptungen von Personen, mit Wesen von den Plejaden/Plejaren in irgendeinem Kontakt zu stehen, nicht der Wahrheit entsprechen.

Um seien nicht selten irrwitzigen Behauptungen, Thesen und Abenteuer mit seinen Außerirdischen zu untermauern, legte Meier im Laufe der Jahrzehnte nicht nur seine angeblichen “Kontaktberichte” vor. Er lieferte seinen Gläubigen auch zahllose Fotos, die er von den Raumschiffen der Plejaden-Menschen gemacht haben will. Selbst Bilder von seinen UFO-Zeitreisen und Reisen durch den Kosmos legte er vor.

Wie in meinem Buch “UFO-Sekten”, dass ich zusammen mit meinem Kollegen Roland M. Horn 1999 veröffentlichte, dargelegt, wird Meier und seine Sekte FIGU seit Jahrzehnten innerhalb der UFO-Forschung aufgrund solcher Lehren angegriffen. Kaum ein UFO-Forscher nimmt Billy Meier oder auch nur seine Fotoaufnahmen von UFOs in der Schweiz ernst. Auch wenn es durchaus bis heute Ausnahmen innerhalb der UFO-Szene gibt.

Neben den mehrheitlichen Kritikern und Skeptikern hat Meier aber weltweit auch Fans, die seine bizarren Aussagen glauben. Ein Beispiel seiner Behauptungen, die seine Anhänger für wahr nehmen, besagt, dass er unter den Pyramiden von Gizeh einen gigantischen UFO-Hangar gesehen habe. Ein Beispiel, dass ich immer gerne anführe, da es viele seiner Lehren in sich vereint. Verschwörungen, Reisen durch Raum und Zeit mit seinen Außerirdischen in deren UFOs oder auch Meiers “Geheimwissen” um die Wahre Weltgeschichte.

Ein UFO-Flughafen in einem riesigen Hangar unter der Erde von Gizeh ist aber nur eine Art Randnotiz in seinen unzähligen Abenteuer, die er mit den Aliens erlebt haben will. Bedeutender sind seine unzähligen Fotos, die er bei seinen Treffen mit den Plejadiern in der Schweiz gemacht haben will. Bilder sagen bekannt mehr als 1.000 Worte. Und es wenig wahrscheinlich, dass UFO-Fans oder auch UFO-Kritiker seine Bücher und vor allem seine hunderten “Kontaktberichte” mit den “Gesprächen” zwischen den Aliens und ihm gelesen haben. So liegt der Fokus rund um die UFO-Welt des Meier längst auf seine Fotos, die vor allem ab den 1970er Jahren veröffentlicht wurden.

Aufgrund der Qualität der Bilder, das heißt, dass man darauf eindeutig UFOs erkennt, weckten diese schon sehr früh das Interesse der UFO-Gemeinde. Was selbstverständlich nichts über deren Echtheit verrät. Dennoch kann man diese Aufnahmen kaum mit jenen “modernen” UFO-Bildern und -Filmen vergleichen, die heute vor allem im Internet veröffentlicht werden …

Verwunderlich ist es trotzdem, dass für einige wenige der Original-Bilder (nicht die Negative!) beim Auktionshaus Sotheby’s über 16.000 Dollar bezahlt wurden. Darüber habe ich auf diesem Blog HIER und HIER bereits berichtet.

“Semjase”, die Alien-Frau aus dem UFO

Billy Meier fotografierte nach seinen Lehren nicht nur UFOs am Himmel. Er dokumentierte auch deren Landespuren am Boden – etwas runde Abdrücke im Gras – und sogar die Aliens selber. Vor allem die Alien-Frauen “Asket” und “Semjase”, wie sie angebliche heißen. Letzte ist dabei besonders interessant. Nach ihr ist auch das “Semjase-Silver-Star-Center”, das Hauptquatier der UFO-Sekte FIGU, benannt worden.

Laut den Lehren der FIGU bzw. von Meier ist sie eine “Halb-Weisheitskönigin” von heute 374 Jahren und nahm am 28. Januar 1975 erstmals Kontakt mit Meier auf. Als Witwe, denn “ihr Ehemann auf einer Expedition wegen eines Steuerschadens mit seinem Raumschiff in eine Sonne gestürzt und ums Leben gekommen”. Das sei in diesem Jahr schon 244 Jahre her. Ihr “Arbeitsbereich” wäre Europa und es sei ihr untersagt mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen oder sich “in irgendwelche Belange einzumischen”. Außer natürlich mit Billy Meier.

Dann kam es zu einer ungewollten Unterbrechung des Kontaktes von Meier mit der außerirdischen Frau:

Am 15. Dezember 1977 hatte Semjase einen lebensgefährlichen Unfall im Semjase-Silver-Star-Center, worauf sie zur ärztlichen Behandlung und Genesung nach Erra gebracht wurde und am 20. Mai 1978 (107. Kontakt) wieder zurück zur Erde kam. Bis zum 26. März 1981 (144. Kontakt) hatte sie laufend Kontakte mit Billy.

“Offenbar hatte sie während dem Fallen den Knopf ihres Transmitters gedrückt”, so dass ihr im Universum der Außerirdischen ihr Leben gerettet werden konnte, hieß es dazu im 95. “Kontaktbericht” vom 17. Dezember 1977.

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Anfang Februar war dann der letzte Kontakt, den Billy Meier mit der Alien hatte. Einige Monate später erlitt sie einen “Gehirnkollaps” aufgrund ihres angeblichen Unfalles in der Schweiz bei Meier. Meier selber hatte aber noch weiter “offizielle” Kontakte mit anderen Abgesandten von den Plejaden. Zum Beispiel den wichtigen Kontakt-Alien “Ptaah”. So häuften sich hunderte “Kontaktberichte” an, bis 1995 “die Mission der Plejadier/Plejaren auf der Erde offiziell beendet” wurde. “Alle Stationen wurden eliminiert und die Örtlichkeiten in den Urzustand zurückverwandelt”, ist im 251. “Kontaktbericht” zu lesen.

Trotzdem bleibe man in Freundschaft verbunden, beteuert Meier. Auch mit seiner kosmischen Freundin “Semjase”, die ihn noch am 3. Februar 2004 zusammen mit der Alien-Frau “Asket” “überraschend in seinem Büro” besuchte. Bis zum Tode von Meier, so erfuhren es seine Anhänger 2007 in seinem 443. Bericht, bleiben die Plejadier aber mit ihrem Auserwählten “auf privater und freundschaftlicher Basis” in Kontakt.

Was, ganz nebenbei “zufällig” interessant ist, ist, das zahlreiche Kontakte oder wichtige Ereignisse jeweils am 3. Februar stattfanden. Das ist der Geburtstag von Billy Meier, der 1937 geboren wurde.

“Semjase” und ihr Raumschiff in der Schweiz

Wenn “Semjase” schon so früh Kontakt mit ihrem Freund Billy Meier aufnahm, hat sie dann nicht irgendwo “Spuren” hinterlassen? Seine Anhänger glauben das. Und zwar in Form von einem oder mehren Fotos, die Meier ja so zahlreich von den fliegenden Untertassen anfertigte. Auf diesen sei auch sie zu sehen, wie sie mit ihrem UFO, einem sogenannten “Beamship”, Billy Meier besuchte. Von diesem denkwürdigen Ereignis – “Semjase” mit dem UFO zusammen – sowie von der blonden Schönheit selbst existieren bis heute nur Gemälde (das Titelbild zeigt ein Beispiel).

1976 ereignete sich laut Aussagen von Meier und seine Gläubigen diese Begegnung. Dabei wurde ein Film mit 36 Fotos belichtet, die zum Beispiel die ankommenden UFOs in der Luft zeigen, wie sie über eine typische Schweitzer Landschaft mit Wiesen, Wäldern und Bergen schweben. Heute sind es Klassiker von Meier, die am 28. Juni 1976 bei seinem 59. Kontakt nahe Altmatt im Kanton Schwyz aufgenommen worden sein sollen. Unter anderem entstanden dabei einige Bilder der “Landespuren” der UFOs von “Semjase” und dem ebenfalls gelandeten Plejaden-Alien “Quetzal”. Auf einem steht Billy Meier selber in einer der “Landespuren” im Gras.

Solche Fotos sind nichtssagend und haben keinerlei Wert. Kreise im Gras einer Wiese kann jeder anlegen und dann als Spuren der Landebeine von UFOs verkaufen. Obwohl diese Abdrücke auf Wunsch von Meier von den Außerirdischen als “Beweis” absichtlich zurückgelassen wurden. Seine Gläubigen erfahren dazu im 59. “Kontaktbericht” vom 28. Juni 1976:

Billy: ‘Okay, aber noch eine Frage: Es wäre für uns sehr wertvoll, wenn wir einmal gute Spuren von euren Schiffen filmen und photographieren könnten. Wäre es nicht möglich, dass ihr die beiden Kähne ‘auf Grund setzt’ statt sie schweben zu lassen, so sich die Tellerabdrücke im Gras abzeichnen würden, die wir dann auf Filme bannen können?’

Eigentlich unnötig als “Beweis”, da Meier zu dieser Zeit auch mindestens ein Bild geschossen haben soll, auf dem er, “Semjase” und ihr “Strahlenschiff” im Hintergrund zu sehen wären. Gesehen hat dieses Foto nur bis heute niemand. Fast niemand, denn der Meier-Anhänger Michael Horn, Betreiber eines Blog über Meiers UFO-Lehren, veröffentlichte am 24. Oktober 2020 ein ganz erstaunliche Meldung. “5.000 Dollar Belohnung für vermisstes UFO-Foto von Billy Meier!”

Belohnung für UFO-Foto mit Alien-Frau

Damit ist das “Semjase-UFO-Bild” gemeint, dass angeblich in den USA im Fernsehen gezeigt wurde. Demnach existiert es, so Horn, wurde aber einst von unbekannte bei Meier gestohlen. Er schreibt:

Vor einigen Tagen erhielt Billy Meier einen Anruf von einem unbekannten Mann, der sagte, er habe vor einiger Zeit im US-Fernsehen ein Foto von Billy Meier und Semjase gesehen, die vor einem Strahlenschiff standen. Obwohl er sich nicht an den Namen der Show oder des Dokumentarfilms erinnerte, wollte der Mann wissen, ob er eine Kopie des Fotos erhalten könnte, da Billy Meier bisher kein solches Foto veröffentlicht hat.

Meier sagte dem Mann, dass es ihm leid tut, dass er keine Kopie zur Verfügung stellen könne, da dieses und viele andere Fotos gestohlen wurden, bevor er die Gelegenheit hatte, sie zu veröffentlichen.

Sarkastisch könnte man hier einfach sagen “dumm gelaufen”. Ein derartiges Foto hätte zumindest weit mehr Beweiskraft, als irgendwelche Bilder von niedergedrücktem Gras auf einer Wiese in der Schweiz. Aus diesem Grund rief Horn in seinem Artikel zur Suche nach dem ominösen Bild auf und verspricht eine Belohnung von 5.000 Dollar für die Wiederbeschaffung. Bereitgestellt “von einem anonymen Unterstützer der Billy Meier-Kontakte”, wie es heißt. Meier-Anhänger Horn unterstreicht in seinem Aufruf weiter:

Eine Belohnung in Höhe von 5.000 US-Dollar wird an die Person vergeben, die ein oder mehrere seiner Fotos aus dem Jahr 1976, oder das Einzelbild, das Semjase, Billy Meier und Semjases Beamship (UFO) zeigt, an Billy Meier zurück gibt oder Informationen liefert, die zur Rückgabe führen.

Gegen die Person oder Personen, die an der sicheren Rückgabe der Fotos beteiligt sind, werden keinerlei rechtliche Anklagen erhoben. Die Fotos müssen in gutem Zustand sein, damit Billy Meier, Semjase und das Beamship (UFO) eindeutig identifiziert werden können.“

Aus sich der Gläubigen von Meier und seiner Anhängerschaft sind 5.000 Dollar mit Sicherheit nicht zu viel “Finderlohn” für ein derart bedeutendes Fotodokument. Persönlich bezweifle ich aufgrund meiner intensiven Beschäftigung mit dem “Fall Meier” schon seit über 20 Jahren, dass diese Aufnahme jemals existierte. Was aber sah dann der “unbekannte Mann” im US-Fernsehen? Hat es diesen Anruf bei Meier überhaupt wirklich gegeben? War der Mann nur der FIGU in der Schweiz namentlich unbekannt, oder ist damit “anonym” gemeint? Immerhin hat die FIGU schon vor Jahren aufgrund von Telefonterror und zahlloser anonymer Anrufe usw. ihren Telefonkontakt (verständlicherweise) stark eingeschränkt.

Wer weiß, was der Mann im amerikanischen Fernsehen gesehen hat. Vielleicht nur eines der vielen gemalten Bilder dieser angeblichen Alien-Begnung von Meier 1976, das im Rahmen einer der zahllosen UFO-TV-Dokumentationen gezeigt wurde. Oder doch das behauptete Diebesgut von Billy Meier?

Ich bin sehr gespannt wie und ob sich dieser Fall in der Welt des Meier und der FIGU mit seiner “Semjase” weiter entwickeln wird!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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