Suchergebnisse: Suche nach Leben im All

Entdeckung bei der Suche nach Leben im All: Wasserdampf-Atmosphäre bei einer “Super-Erde” nachgewiesen +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Neue Entdeckung bei der Suche nach Leben im All: Wasserdampf-Atmosphäre bei einer "Super-Erde" nachgewiesen! (Bild: NASA)
VIDEO: Neue Entdeckung bei der Suche nach Leben im All: Wasserdampf-Atmosphäre bei einer “Super-Erde” nachgewiesen! (Bild: NASA)

Forscher haben bei dem bereits 2015 durch das Weltraumteleskop Kepler entdeckten Exoplanten K2-18b eine bahnbrechende Entdeckung gemacht. Weitere Untersuchungen der “Super-Erde” in ca. 110 Lichtjahren Entfernung erbrachten den Nachweis, dass in der Atmosphäre dieses fernen Planeten Wasserdampf vorkommt. Bei einem “erdähnlichen Planeten” wie K2-18b fehlte dieser Nachweis bisher. Da dieser Gesteinsplanet sich dabei auch in der habitablen Zone um seinen Sterne befindet, sehen die Wissenschaftler ihn ihn den bisher “vielversprechendste Kandidat” bei der Suche nach Leben im All. Alles zu dieser Entdeckung erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Spannende Entdeckung bei der Suche nach Leben im All und bewohnbaren Exoplaneten! Wissenschaftler des „University Collage London“ um Angelos Tsioras haben bei dem Exoplaneten K2-18b Wasserdampf in der Atmosphäre nachgewiesen.

Dies ist bisher bei keinem erdähnlichen Planeten gelungen!

Der Exoplanet K2-18b wurde bereits 2015 entdeckt und ist rund 110 Lichtjahre von uns entfernt. Er gehört zur Klasse der Super-Erden und bewegt sich in der habitablen – also lebensfreundlichen – Zone seiner Sonne. Es ist der bisher „vielversprechendste Kandidat“ für Leben im All, so die Forscher.

Alles über diese spannende Entdeckung erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 12. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Suche nach Leben im All: Laut SETI-Astronomen haben wir in nur 20 Jahren Kontakt mit Außerirdischen!

Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Jahrzehnte schon suchen Astronomen mit dem SETI-Projekt nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen, um deren Existenz zu beweisen. Doch gefunden haben sie bisher nichts, dass eindeutig von Aliens aus dem All stammt. Dennoch geben die SETI-Astronomen ihre Suche noch lange nicht auf. Im Gegenteil: der berühmte Astronom Dr. Seth Shostak vom SETI-Institute in Kalifornien würde sogar darauf wetten, dass wir innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte Kontakt mit Außerirdischen haben werden, wie er jüngst in einem Interview erklärte. Wie hoch sein Wetteinsatz ist und warum es an mehr als einem halben Dutzend Orten in unserem eigenen Sonnensystem außerirdischen Leben geben könnte, erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seth Shostak vom kalifornischen SETI-Institut ist sicher der bekannteste Astronom, der sich aktiv mit der Suche nach außerirdischen Zivilisationen befasst. Dabei ist SETI als Projekt zur Suche nach Radiosignalen von Außerirdischen mit Hilfe von Radioteleskopen auf der Erde eine durchweg “etablierte Wissenschaft”.

Ein Bereich der Astronomie, der zwar seine Kritiker hat, aber eben nichts mit UFO-Forschung zu tun hat, die bis heute  alles andere als “etabliert” angesehen wird.

Nur noch 20 Jahre!?

Shostak ist nach eigener Aussage sicher, dass es nur noch 20 Jahre dauern wird, bis die Menschheit ein Signal von intelligenten Außerirdischen empfängt. Von Aliens irgendwo in den Weiten des Alls, die zumindest technologisch so weit entwickelt sind, dass sie Radiosignale in das Universum senden können. Oder besser gesagt so weit entwickelt waren.

Würde dieses Signal von einem Stern kommen, der 10.000 Lichtjahre entfernt ist, wäre auch die “Botschaft” 10.000 Jahre alt. So wie wir diesen Stern sehen, wie er vor 10.000 Jahren aussah. Diese Zeitspanne benötigt sein Licht um die Erde zu erreichen und damit wäre auch ein Radiosignal der Aliens so lange zu uns unterwegs. Auch Radiosignale bewegen sich nur mit Lichtgeschwindigkeit durch das All und machen so grundsätzlich eine echte Kommunikation mit Aliens mehr als nur schwierig.

Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Seth Shostak zu diesem Problem:

Wenn sie 500 Lichtjahre von uns entfernt sind, würden wir ein Signal hören, das 500 Jahre alt ist. Und wenn wir zurücksenden: ‘Hi, wir sind  Erdlinge, wie geht es euch?’, dann würde es 1000 Jahre dauern, bis wir wieder von ihren hören. Falls wir von ihnen hören. Es ist also kein wirklicher Kontakt, aber zumindest wüssten wir, dass sie da sind.

Nach Shostak könnten wir binnen der kommenden zwei Jahrzehnte wissen, “dass sie da sind”. Für alle Astronomen sowie Weltraum- und Alien-Fans eigentlich eine erfreuliche Nachricht des SETI-Astronomen, die allerdings einen faden Beigeschmack hat.

Auch Seth Shostak kann die Zeit des ersten Kontakt mit Außerirdischen nur raten. Obwohl durch den technologischen Fortschritt auch SETI immer effizienter wird, beruhen alle “First Contact-Schätzungen” nur auf Spekulationen. Niemand kann verbindlich sagen, ob es in einem Jahr oder 200 Jahren soweit sein wird.

Und so ist auch der Wetteinsatz von Shostak nicht allzu hoch:

Ich wette mit jedem um eine Tasse Kaffee, dass wir innerhalb der nächsten 20 Jahre intelligentes Leben finden werden.

7 mal Leben in unserer Nachbarschaft?

Wie die meisten Astronomen und Planetenforscher auch, ist auch Shostak überzeugt, dass wir Menschen zuerst Leben in unserem eigenen Sonnensystem finden könnten. Mikroorganismen, die auf Planeten und Monden in unserer Nachbarschaft existieren könnten. Der Mars steht hier beispielsweise hoch im Kurs bei der Suche nach Leben im All.

Aber auch der Zwergplanet Pluto, die Jupiter-Monde Europa, Ganymed und Callisto sowie die Saturn-Monde Titan und Enceladus sind als Kandidaten für Leben in der Diskussion.

Shostak dazu im September 2017:

Es gibt mindestens sieben weitere Orte in unserem Sonnensystem, also praktisch vor unserer Haustür, die man mit einer Rakete erreichen kann und auf denen es mikrobiologisches Leben geben könnte.

SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)
Wo sind die Aliens? Forscher stellen neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen vor (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)

Ein verlockendes Ziel für die Suche nach primitiven Aliens ist nach Meinung von Shostak und anderen Astronomen der Saturn-Mond Enceladus mit seinen riesigen Geysiren:

Er schießt Geysire in den Weltraum. Man muss dort also nicht landen und man muss keine Bohrungen durchführen. Man schnappt sich einfach ein wenig von diesem Geysir-Schleim, bringt ihn zurück auf die Erde und vielleicht findet man darin Aliens.”

Doch Leben im All muss es einfach geben, so der SETI-Forscher. Das Weltall sei einfach zu groß, als dass es nicht existiert:

Es gibt eine Menge Grundstücke da draußen, richtig? Es gibt eine Billionen Planeten in der Milchstraße. Wir können eine Billion andere Galaxien sehen, jede mit einer Billion Planeten. Wenn sie nicht da draußen sind, dann sind alle diese Leute hinter uns (die beim Gespräch Anwesenden, Anm. LAF) ganz besonders.”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet Entdeckungen bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video

Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet sensationelle Entdeckung bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video (Bild: NASA/JPL)
Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet sensationelle Entdeckung bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video (Bild: NASA/JPL)

Am 22. Februar 2017 gab die NASA eine mit Spannung erwartete Pressekonferenz, um neue Ergebnisse bei der Suche nach Leben im All bzw. nach lebensfreundlichen Planten bekannt zu geben. Tatsächlich waren die dort präsentierten Forschungsergebnisse zu der Suche nach Exoplaneten und einer „Erde 2.0“ der NASA nicht nur für Astronomen und Weltraum-Fans eine Sensation. Alles und noch mehr dazu in meinem neuen YouTube-Video.

Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet Entdeckungen bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video weiterlesen

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“Netzwerk der Alien-Jäger” und ein neuer Ansatz bei der Suche nach Leben im All und den Folgen: Das “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” gegründet.

"Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz" gegründet (Bild: NASA / L.A. Fischinger / eti-research.net)
“Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” gegründet (Bild: NASA / L.A. Fischinger / eti-research.net)

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Wissenschaft und Technik den Beweis erbringen, dass es Leben außerhalb der Erde gibt. Ebenso ist es für viele Wissenschaftler wie auch Laien nur eine Zeitfrage, bis intelligentes außerirdisches Leben in den Tiefen des Alls nachgewiesen wird. Seit Jahren häufen sich die Hinweis darauf. Doch in den Medien werden diese oft sehr irreführend und auch falsch dargestellt, wie es jüngst die angebliche “Entdeckung einer Erde 2.0” zeigte. Doch es gibt ein Projekt, dass solche Themen, Fragen und Forschungen auch für die Öffentlichkeit besser machen möchte: Das “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz”. Was genau  das “Netzwerk der Alien-Jäger” anstrebt, erfahrt Ihr hier.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Verschiedene Entdeckungen der Astrophysik, Astronomie und Astrobiologie in den letzten beiden Jahrzehnten belegen, dass es in unserer Galaxie extrasolare, teilweise sogar erdähnliche Planeten gibt und dass Leben auch unter extremen Bedingungen möglich ist. Vor diesem Hintergrund erscheint es heute wahrscheinlich, dass die Erde nicht der einzige ‚belebte’ Planet und die Menschheit womöglich auch nicht die einzige intelligente Spezies im Universum ist. Ein Kontakt zu einer außerirdischen Zivilisation könnte also unerwartet auf verschiedenste Art eintreten.

Mit diesen Worten stellt sich das bisher noch deutsche “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” online vor. Weiter heißt es (Fettschrift von mir):

Die erlangte Gewissheit über die Existenz außerirdischer Zivilisationen würde tiefgreifende Auswirkungen auf unser Bild von der Stellung des Menschen im Kosmos haben – die Folgen für Wissenschaft, Philosophie, Religion, Kultur usw. sind noch gar nicht abzusehen. Daher können die damit verbundenen Fragen nur im Zusammenwirken von Natur- und Kulturwissenschaften erörtert werden. Das Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz möchte hierfür eine Plattform bieten.

Genau dies sind Punkte, die ich auf diesen Blog und in Videos auf meinem YouTube-Channel immer wieder betont habe. Es würde schon bei den Religionen und religiösen Menschen auf der ganzen Wert anfangen, wie ich es beispielsweise in diesem Artikel dargelegt habe.

Das neue “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” möchte dies kompetent und sachlich ändern. So etwa heißt es in deren Positionspapier mit Stand 3. April 2015 deutlich:

Sind die Weltreligionen auf Außerirdische vorbereitet? (Bild: L. A. Fischinger)
Artikel: Sind die Weltreligionen auf Außerirdische vorbereitet? (Bild: L. A. Fischinger)

Dies (die Hinweise auf mögliches Leben im All, Anm. L.A.F.) macht eine systematische Beschäftigung mit der Frage nach möglichen außerirdischen Zivilisationen, nach Kommunikationsoptionen und nach kulturellen Folgen verschiedener Kontaktszenarien dringend erforderlich. Dies ist eine Aufgabe, der sich  eine wissenschaftliche Disziplin allein nicht stellen kann – hier sind Kultur- und Naturwissenschaften, Philosophie und Theologie gefragt; die Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Professionen ist unabdingbar, um die Voraussetzungen verschiedener Kontaktszenarien analysieren und deren mögliche Konsequenzen abschätzen zu können.

Ein Plan, wie man die Menschheit über Leben im All und andere Intelligenzen aufklären könnte?

Das Positionspapier enthält dazu derzeit 12 Programmpunkte, die allesamt das enthalten, was sich auch einige Personen (wie ich) aus der Grenzwissenschaft seit langem wünschen. Diese sind dort:

  1. die Zusammenarbeit zwischen Natur- und Kulturwissenschaften auf dem Forschungsfeld ‚Menschen und Außerirdische’ vorantreiben und in diesem Zusammenhang eine Infrastruktur für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch bieten;
  2. die wissenschaftliche Forschung zu den Voraussetzungen der Entstehung und Entwicklung intelligenten Lebens (einschließlich postbiologischer Zivilisationen) anregen und kritisch begleiten;
  3. die anthropozentrischen und kulturellen Vorannahmen bei der Suche nach außerirdischen Intelligenzen hinterfragen;
  4. die öffentlichen Diskussionen über die aktuellen Befunde der Astrowissenschaften zur Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens fördern;
  5. das klassische SETI-Paradigma um weitere denkbare Kontaktszenarien mit außerirdischen Intelligenzen ergänzen;
    Die Außerirdischen kommen - zumindest am TV (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL/DLR / gemeinfrei)
    VIDEO: Werden wir alle durch die Medien auf Intelligenzen im All vorbereitet? (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL/DLR / gemeinfrei)
  6. Forschungen zu Chancen und Risiken des Kontakts zwischen der Menschheit und außerirdischen Zivilisationen vorantreiben und deren Ergebnisse öffentlich bekannt machen;
  7. das wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche und politische Nachdenken über die kulturellen Folgen des Kontakts der Menschheit mit einer außerirdischen Zivilisation fördern;
  8. die Schwierigkeiten einer Kommunikation mit einer außerirdischen Spezies ausloten;
  9. die entscheidende Rolle der Medien bei der öffentlichen Wahrnehmung von Forschungsinitiativen zu analysieren;
  10. wissenschaftliche Forschungstabus in diesem Bereich kritisch hinterfragen und der Stigmatisierung von Forschern und Forscherinnen in diesem Feld aktiv entgegentreten;
  11. die kulturellen Hemmnisse für die unvoreingenommene wissenschaftliche und öffentliche Diskussion zu den genannten Forschungsbereichen untersuchen und daran mitwirken, diese abzubauen;
  12. die wissenschaftlichen, politischen und medialen Leitlinien und Zuständigkeiten im Umgang mit potenziellen Hinweisen auf die Existenz einer außerirdischen Intelligenz ergründen.

Selbstverständlich ist es bisher unbekannt, ob es irgendwo außerhalb der Erde tatsächlich Leben in irgendeiner Form gibt. Der wissenschaftliche Nachweis der “etablierten Wissenschaft” fehlt ebenso wie der Nachweis von Ancient Aliens oder UFOs als “Raumfahrzeuge von Außerirdischen”.

Meiner Erfahrung nach, die ich in über 20 Jahren als Jäger des Phantastischen und seit Jahren vor allem als Blogger und YouTube-Vlogger, gesammelt habe, sind alle genannten Punkte ausnahmslos sinnvoll! Da ich tagtäglich Meinungen, Diskussionen, Berichte, News usw. zu diesen Themen lese und auch täglich Leser-Feedback bekomme, weiß ich, dass eben viele “Alien-Themen” zu unreflektiert vermengt werden.

Kontakt mit Aliens

Wann haben wir den ersten Kontakt mit den Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / R. Habeck / L.A. Fischinger / Bearbeitung L.A. Fischinger)
Wann haben wir den ersten Kontakt mit Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / R. Habeck / L.A. Fischinger / Bearbeitung L.A. Fischinger)

Dabei geht es nicht mal unbedingt so sehr um die Frage, wer, wann, wie und wo der Menschheit beispielsweise den Kontakt mit intelligenten Außerirdischen bekannt geben soll. Ebenso geht es nicht um die Frage, wer zum Beispiel mittels SETI-Radiosignal möglichen Aliens “im Namen der Menschheit” antworten soll und darf (und ob überhaupt geantwortet werden soll!).

Es geht allein schon um die Details und “Mosaiksteine”, die seit Jahren auf der Suche nach außerirdischen Leben gefunden werden. Hierbei sind eben auch Soziologen etc. gefragt, die dass Netzwerk ganz bewusst mit im Boot hat. Meiner Meinung aber auch Geistliche, die offenbar im Team des Forschungsnetzwerk noch fehlen.

Das jüngste Medien-Beispiel, dass das Weltraumteleskop “Kepler” angeblich eine “Erde 2.0” mit dem Namen “Kepler-452b” im Universum gefunden hat, zeigte das deutlich. Die Meldungen, Spekulationen und irreführenden Berichte rund um diesen “Cousin der Erde” in 1400 Lichtjahren Entfernung ließen die Fakten der Entdeckung in (legitimen) Spekulationen und auch falschen und zum Teil wirren Aussagen verschwimmen. Wenn dann eines (nahen) Tages intelligente Aliens gefunden werden – sind wahrscheinlich die globalen Folgen so oder so kaum absehbar.

Darum ist dieses “Netzwerk der Alien-Jäger”, um es flapsig auszudrücken, für mich eine hervorragende Sache. Sofern es denn auch die Massen wie geplant erreichen wird …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All – sie macht Fortschritte: Die NASA hat neue und vielversprechende Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt gegeben

Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All: NASA gibt neue Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt (Bild: NASA)
Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All: NASA gibt neue Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt (Bild: NASA)

Wenn die NASA ankündigt, dass sie spannende oder sogar sensationelle Entdeckungen veröffentlichen wird, kocht die Gerüchteküche immer hoch. Selbstverständlich bei Astronomen aber auch bei all jenen, die sich für Leben im All und fremde Planeten interessieren. So war es auch bei der der vorab angekündigten NASA-Bekanntgabe am Abend des 10. Mai. Zwar wurde keine Erde 2.0 oder sogar außerirdisches Leben im Kosmos gefunden, aber dafür durch die Kepler-Mission 1284 weiterer Exoplanten. Seit 20 Jahren steigt die Anzahl der gefunden Planten um ferne Sonnen immer stärker an. Tausende wurden bereits gefunden. Aber diesmal gab die NASA bekannt, dass neun “erdähnliche” Exoplanten nachgewiesen wurden, auf denen es theoretisch Leben geben könnte.

 

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Nein, am heute am 10. Mai hat die die NASA nicht bekannt gegeben, dass sie Leben im All gefunden hat. Sie hat auch kein intelligentes Leben oder eine zweite Erde gefunden. Aber sie hat bei der Suche danach erneut große Fortschritte gemacht. Dem Weltraumteleskop Kepler sei dank.

Das Teleskop Kepler startete 2009 in einen Erdorbit und sollte neue Planeten im All finden. Wie die NASA heute verkündet hat, erledigte das Teleskop diese Arbeit auch mehr als gut. 1.284 neue Planten wurden mit dem hoch empfindlichen Teleskop nach der Datenauswertung erneut entdeckt, wie die Weltraumbehörde in einem Live-Stream sowie auf “Twitter” bekannt gab. Damit sind inzwischen annähernd 5.000 fremde Welten und fremde Sonnen bekannt. Wobei hier die Angaben immer sehr schwanken!

Und natürlich gab es im Vorfeld die wildesten Spekulationen, was die NASA Spannendes der Welt mitzuteilen habe. In Sozialen Netzwerken wurde ebenso emsig spekuliert, wie in verschiedenen Online-Medien. Selbstverständlich auch über Aliens. Zumal die Kepler-Mission auch für die spannenden Meldungen rund um den “Fund” einer außerirdischen Super-Zivilisation bei dem Stern KIC 8462852 verantwortlich ist, über die ich auf meinem YouTube-Kanal ein Video online stellte.

Die Hoffnung auf eine weitere Erde steigt auch bei der NASA stetig!

Das "Giant Magellan Telescope" (Bild: gmto.org)
Auch dass “Giant Magellan Telescope” in Chile soll Erden im All suchen (Bild: gmto.org)

Inzwischen wissen wir, was die NASA entdeckt hat: Planeten!

Von den über 1.200 Exoplanten, die nach der Analyse der von Kepler übermittelten Daten jetzt zusätzlich bestätigt wurden, befinden sich 550 Planeten mit einer erdähnlichen Oberfläche. So die Angaben der NASA auf ihrer Presskonferenz. Das heißt, dass diese Objekte Gesteinsplanten sind und keine Gasriesen, die aufgrund ihrer schnellen Umlaufbahn um ihre Sonnen und ihrer Größe bereits zahlreich gefunden wurden. Leben wir wir es kennen, ist auf diesen “Hot Jupiters” genannten Exoplanten mehr als unwahrscheinlich.

Von diesen Gesteinsplaneten wiederum sind rund 100 in ihrer Größe mit unserer Heimatwelt Erde zu vergleichen. Von diesen 100 Exoplanten wiederum befinden sich 9 in der habitablen Zone um ihre jeweiligen Sonnen. Also jenen Bereich der Sonnensysteme, in dem Wasser in flüssiger Form existieren könnte. Genau diese Planten suchen die Wissenschaftler, womit die heutigen NASA-Neuigkeiten der Suche nach einer Erde 2.0

Dies ist je nach Größe und Energieabstrahlung einer Sonne unterschiedlich. Bei einem Stern vom Typ eines “Roten Zwerg” läge diese lebensfreundliche Zone beispielsweise nähre an dem Zentgralgestirn als in unserem Sonnensystem.

Von allen Planeten, die die Astronomie bisher kennt, hat allein das Teleskop Kepler 2.325 gefunden. 150.000 Sterne suchte Kepler dafür in vier Jahren ab. Insgesamt 21 dieser Exoplanten liegen damit in jener Zone, die Leben ermöglichen könnte, so die NASA am 10. Mai (s. Grafik unten). Diese Ergebnisse sagen aber grundsätzlich nichts darüber aus, ob es dort Aliens in welcher Art und Weise auch immer gibt. “Nur”, dass es dort theoretisch Leben geben könnte.

Bisher bekannte Exoplanten in der lebensfreundlicher Zone (Bild: NASA)
Bisher bekannte Exoplanten in der lebensfreundlicher Zone [zur Großansicht anklicken] (Bild: NASA Ames/N. Batalha and W. Stenzel)
Auf der Presskonferenz der NASA in Washington sagte Timothy Morton von der Princeton University in New Jersey, einer der Hauptautoren der entsprechenden Studie im “Astrophysical Journal”:

Das ist die größte Zahl von Exoplaneten, die je auf einmal bekanntgeben worden sind.

Und NASA-Chefwissenschaftlerin Ellen Stofan ergänzte hoffnungsvoll:

Das macht uns Hoffnung, dass wir irgendwann da draußen bei einem Stern ähnlich unserem eigenen eine weitere Erde entdecken.”

Vielleicht wird der Nachfolger des überaus erfolgreichen Planetenjägers Kepler, das kommende NASA-Teleskop “TESS” (“Transiting Exoplanet Survey Satellite”), einen Planeten wie unsere Heimatwelt finden. Mehr als 200.000 Sterne soll “TESS” dabei unter die Lupe nehmen und wer weiß, was nach dem für Juni 2018 angesetzten Start der Mission diesem neuen Planetenjäger im All vor die Linse kommt …

In der Tat: wir lebe in einer spannenden Zeit!

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NASA-Mission “Mars 2020” zum Mars: Wird sie den definitiven Beweis für Leben im All bringen? +++ Video +++

VIDEO: Die Mission "Mars 2020" der NASA zum Mars: Wird sie den definitiven Beweis für Leben im All bringen? (Bild: NASA)
VIDEO: Die Mission “Mars 2020” der NASA: Wird sie den definitiven Beweis für Leben im All bringen? (Bild: NASA)

In diesem Jahr startet die NASA die Mars-Mission “Mars 2020” zum Roten Planeten. Eine ehrgeizige Mission mit einem Rover, die wie keine zuvor nach Leben suchen soll. Vergangene oder noch existierende Organismen, die damit den Beweis für Leben im All liefern würden. Welche ehrgeizigen Ziele die NASA mit dieser neuen Mission verfolgt und wo sie nach Leben suchen wird, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Leben im Universum?

Wann findet die Menschheit den definitiven Beweis für Leben im All (auf dem Mars)? Und das ganz offiziell und damit ohne irgendwelche Verschwörungstheorien?

Erstaunlicherweise könnte das schon sehr bald sein! Und zwar durch die Mission “Mars 2020” der NASA, die im Sommer 2020 starten soll. Keine andere Mission zum Mars war mit ihrem Rover an Bord bisher so sehr darauf ausgelegt Leben auf dem Mars zu finden, wie diese. Vergangenes oder noch bestehendes.

Auch wenn dieses Leben auf unserem Nachbarplaneten nur Mikroorganismen wie Bakterien sein sollen, wäre der Nachweis eine sensationelle Entdeckung. Denn wenn sich herausstellt, dass sich hier wie dort unabhänig voneinander Leben in nur einem Sonnensystem entwickelte, hieße das: Leben im Universum ist der “Normalzustand” …

Alles über diese überaus spannende Mission zum Roten Planeten in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

Video vom 12. Dez. 2019 auf Fischinger-Online

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Leben im All? Ehemalige britische Astronautin: “Außerirdische existieren und sind vielleicht schon hier!”

Ehemalige Astronautin: "Außerirdische existieren und sind vielleicht schon hier" (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Ehemalige Astronautin: “Außerirdische existieren und sind vielleicht schon hier” (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Dass Leben im All oder Außerirdische existieren, davon sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr Wissenschaftler überzeugt. Aufgrund der rasant ansteigenden Zahl von gefundenen Exoplaneten, von denen einige “erdähnlich” sind und sich in den bewohnbaren Zonen um ihre Sterne befinden, haben nur noch wenige Naturwissenschaftler Zweifel an Leben “da draußen”. So wie die ehemalige britische Astronautin Helen Sharman, die derzeit für Schlagzeilen sorgt. Sie glaub nicht nur an Außerirdische, sondern dass diese vielleicht schon hier sind. Wie sie das genau meint, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Leben im All

Außerirdische existieren, es gibt keinen Zweifel daran. Es gibt so viele Milliarden von Sternen da draußen im Universum, dass es alle möglichen Arten von Lebensformen geben muss.”

So die ehemalige Astronautin Dr. Helen Sharman in einem Interview mit der Zeitung “The Guardian“. Eine Aussage, die derzeit ür internationale Schlagzeilen sorgte.

Sharman ist in Großbritannien so etwas wie eine Legende. Sie bewarb sich 1989 nach einem Aufruf als erste Astronautin für das Vereinige Königreich und flog daraufhin im Mai 1991 mit sowjetischen Kosmonauten zur damaligen Raumstation MIR. Dabei wurde sie zu einem ersten Popstar der britischen Raumfahrt, da sie von der MIR aus auch eine Unterrichtsstunde gab, die von dort direkt in britische Klassenzimmer übertragen wurde.

Vor den Tagen des Internet und Twitter sorgte vor allem diese Übertragung in die Schulen damals für großes mediales Interesse. Nicht minder wie ihre Aussagen zu Außerirdischen, an deren Existenz sie keinen Zweifel hat.

Diese Aussage für sich allein genommen, ist wenig “spektakulär”. Angesichts der Tatsache, dass kaum ein Astronom oder schlicht Naturwissenschaftler heute an der Existenz von Leben im All zweifelt. Man darf in diesem Zusammenhang aber “Außerirdische” bzw. “Leben im All” nicht vorschnell mit “Aliens” und “außerirdischen Zivilisationen” in einen Topf werfen. Mit dem Thema UFOs schon gar nicht.

Vielleicht sind Außerirdische schon hier

Sharman glaubt nicht nur, das es im All Leben gibt, sondern spekuliert in ihrem Interview noch weiter. Die Wissenschaftlerin meint, dass dieses außerirdische Leben nicht zwangsläufig auf Kohlenstoff und Stickstoff basieren muss, wie das Leben auf unserem Heimatplaneten Erde. Auch andere Basisgrundstoffe seien denkbar.

Zum Beispiel Silicium, das bei diesen Überlegungen immer wieder angeführt wird. Da Silicium ähnliche Voraussetzungen und Eigenschaften wie Kohlenstoff erfülle, so die These, könne sich auch darauf Leben entwickeln. Eine Überlegung, über die schon länger diskutiert wird. Höre Lebensformen seien auf Basis von Silicium aber nicht denkbar, wie es heißt. Dafür seien Siliciumverbindungen zu unflexibel, fest und starr.

Die ehemalige Astronautin verblüfft in ihrem Interview auch mit der Aussage, das “es ist möglich” sein könnte, dass Außerirdische “schon hier sind und wir sie einfach nur nicht sehen können”. Eine Behauptung, die momentan in der Presse für viel Verwunderung sorgt. Doch auch diese Spekulation ist nicht unbedingt neu, wie in diesem Blog-Beitrag HIER berichtet.

Gemeint hat Sharman damit keine “klassischen Aliens”, die etwa in UFOs unsere Erde besuchen. Bei dieser Aussage bezieht sie sich auf die genannte Möglichkeit, dass Leben möglicherweise auch eine vollkommen andere Biologie haben kann, als die uns bekannte. Eben statt Kohlenstoff Silicium. Und dieses außerirdische Leben hier auf der Erde könnte – so zumindest einige Thesen – auch derart klein und bizarr sein, dass wir es schlicht nicht als Leben im eigentlich Sinn erkennen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das Geheimnis von “Coral Castle” und die Antigravitation +++ Artikel +++

ARTIKEL: Das Monument "Coral Castle" von Edward Leedskalnin in den USA - Angeblich durch Antigravitation erbaut (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Das Monument “Coral Castle” von Edward Leedskalnin in den USA – Angeblich durch Antigravitation erbaut (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrhunderten rätseln Menschen darüber, wie unsere Ahnen scheinbar mühelos gigantische Steine transportieren konnten. Etwa die mehrere Dutzend Tonnen schweren Giganten der Megalithkultur oder auch die Granitsteine in der Cheops-Pyramide (Grabkammern). Oder so rätselhaft Steingiganten, die bis/um/über über 1.000 Tonnen wiegen. Aber wie war all das vor zum Teil vielen Jahrtausende möglich? Und hat tatsächlich der Erbauer von “Coral Castle” in den USA Mitte des letzten Jahrhunderts “das Geheimnis der Pyramiden entdeckt”, durch das er allein seine Monolithanlage bauen konnte? Und das angeblich ganz allein? Ein seltsames Mysterium, dem in diesem Blog-Artikel genauer nachgegangen werden soll.


Groß, größer, gigantisch

Archäologen sagen: Unsere Vorfahren waren eben erfinderisch, hatten genügend Arbeiter mit Muskelkraft und natürlich Zeit zur Verfügung. Sie waren nicht minder einfallsreich oder sogar intelligent als die Menschen heute. Und das ist zweifellos richtig. Verschiedene Berechnungen oder auch experimentelle Archäologen versuchen deshalb immer wieder die eine oder andere Methode zu belegen bzw. zu untermauern. Zum Beispiel bei den Monolithen von Stonehenge in England.

Kritiker sagen, dass das alles so nicht sein kann. Sie wiederum legen Berechnungen vor, die belegen sollen, dass diverse Transport-Thesen der Archäologie nur Humbug seien. Vor allem am Beispiel der Cheops-Pyramide wird dies immer wieder versucht.

Die etablierte Wissenschafts-Community – sofern sie reagiert –  legt daraufhin erneut nach. Sie präsentiert nun wieder andere oder verfeinerte Methoden, Berechnungen und Thesen, wie es denn doch in einer entsprechenden Zeit möglich gewesen sein

Es geht hin und her, so dass sich hier ein endloser Streit zwischen „Pro“ und „Kontra“ durch die Literatur zieht. Ebenso in endlosen Debatten im Internet und Sozialen Netzwerken.

Unvoreingenommene Forscher und Autoren sprechen dabei seit langem davon, dass unsere Vorfahren ein heute verlorenes Wissen hatten. Ein Wissen, wie das eine oder andere Mysterium in Stein letztlich „in Wahrheit“ erbaut sein soll. Wirklich handfeste Beweise fehlen prinzipiell beiden Seiten sehr oft.

Einige spekulieren sogar, dass zum Beispiel die alten Ägypter sowie andere Völker rund um die Erde vor Jahrtausenden mit uns fremden Technologien hantierten. Augenscheinlich ist es ja eine Tatsache, dass gigantische Bausteine vor Jahrtausenden verbaut wurden. Selbst Außerirdische werden hier teilweise ins Spiel gebracht, die hier und dort geholfen haben sollen. Oder „magische Kräfte“, die von einem mythischen Ur-Volk wie Atlantis stammen …

Antigravitation vor Jahrtausenden?

Aber was sollen das für Technologien gewesen sein? Ich traf dazu beispielsweise Anfang März 2010 den Ingenieur Dr. Peter Hattwig. Er ist einer jener „alternativen Historiker“, die sich schon seit langem intensiv mit den Transportproblemen der Vergangenheit befassten. Seinen Berechnungen nach sei nämlich der von der Archäologie favorisierte Transport gigantischer Monolithen mit Schlitten, Seilen, zahllosen Arbeitern & Co. schlicht nicht möglich.

Hattwig kommt, wie viele andere auch, zu dem Ergebnis, dass unsere Vorfahren vielleicht das Geheimnis der Antigravitation kannten.

Antigravitation? Das soll eine Kraft sein, die einfach gesagt das Gegenteil der Gravitation ist. Eine Art „Gegenkraft“, die die bekannte und alles durchdringende Gravitation abschirmt oder sogar – aufhebt. Gerne spekulieren Autoren in diesem Zusammenhang auch darüber, dass UFOs mit solchen Antrieben herum fliegen. Die Konsequenz wäre sensationell. Es hieße nämlich, dass man praktisch mühelos fliegen und natürlich auch gewaltige Gewichte praktisch schwerelos machen könne. Ein Transport wäre dann überhaupt kein Problem mehr. Eben wie die gigantischen Monolithen der Vergangenheit.

Es gibt einige Experimente die Antigravitation erzeugt haben sollen. Oder wollen.

Experimente mit der Gravitation

Dr. Jewgeni Nikolajewitsch Podkletnow (= Eugene Podkletnov) vom „Moscow Chemical Scientific Research Centre” zum Beispiel behauptet, das er in Versuchen 1996 Antigravitation an der Universität Tampere, Finnland, erzeugte. Der „Sunday Telegraph“ berichtete damals am 1. September 1996 als eine der ersten Zeitung überaus erstaunt von den Versuchen Podkletnows.

Kritiker bzw. Forscherkollegen, die seine Versuche nachbauten, winken ab: alles Unsinn, denn sie erzielten nicht die entsprechenden Ergebnisse. Auch wenn Podkletnow von seinen Experimenten überzeugt ist und die Namen der daran beteiligen Forscher geheim hält. Angeblich zu ihrem Schutz, wie er behauptet.

Neben Podkletnow gab und gibt es eine Reihe von Forschern, die von sich behaupten, Antigravitation „erzeugt“ zu haben. Sie alle scheiterten an der wissenschaftlichen Reproduzierbarkeit ihrer Experimente. Die etablierte Forschung erkennt sie deshalb nicht an. Denn Antigravitation oder eine Abschirmung der Schwerkraft soll es nach der etablierten Wissenschaft so nicht geben. Folglich hätten natürlich auch unsere Ahnen niemals mit dieser Technik arbeiten können.

Und wem es dennoch gelingen sollte, dem winkt seit rund 15 Jahren ein Preisgeld von einer Millionen Euro von der „Göde-Stiftung“. Dazu am Ende mehr.

“Coral Castle”

Aber wir brauchen nicht Jahrtausende in die Vergangenheit zu gehen oder irgendwelche fragwürdigen Experimente bemühen. Auch ein Mann in Florida hatte scheinbar eine „Wundertechnik“ erfunden um gewaltige Steinmonolithen allein zu bewegen.

Der seltsame Mann war der Lette Edward Leedskalnin (Edvards Liedskalniņš, 1887 bis 1951). Ein Bildhauer und Ingenieur, den sein Leben lang der Liebeskummer plagte, was ihn letztlich zu seinen „wundersamen“ Techniken führte. Seine Verlobte Agnes Scuffs bekam einen Tag vor der Hochzeit kalte Füße und ließ Leedskalnin sitzen. Leedskalnin verließ nach der unerwiderten Liebe 1913 Lettland und kam nach ruhelosen Jahren in Florida an, wo er 1923 ein Grundstück erwarb.

Von Kummer zermürbt machte er sich nun daran, auf seinem Land eine megalithische Anlage aus Korallenfelsen in Homestead, USA, zu errichten. In Erinnerung an seine „Sweet sixteen“, da Scuffs damals 16 Jahre war. Die folgenden 26 bis 28 Jahre (die Angaben variieren) arbeitete der verschmähte Bräutigam wie ein Besessener an der Megalith-Anlage „Rock Gate Park“ zu ehren seiner Exverlobten Agnes. Heute heißt das Monument „Coral Castle“ und inspirierte den Sänger Billy Idol nach einem Besuch der sonderbaren Anlage zu seinem Song „Sweet sixteen“.

Heute ist das Bauwerk es eine Attraktion für Florida-Touristen. Es sei das 8. Weltwunder, da es nur einen einzigen Baumeister hatte …

Doch das Ganze ist sehr seltsam. Leedskalnin baute die gewaltige Anlage immer nachts in der Dunkelheit. Schon das brachte ihm den Ruf eines „Sonderlings“ ein, der irgendwelche unheimliche Dinge auf seinem Grundstück treibe.

Von Mitternacht bis Sonnenaufgang werkelte er angeblich ganz allein und vollkommen ohne nennenswerte technische Hilfsmittel an seinem Mahnmal der Liebe herum. Leedskalnin behauptete bis zu seinem Tode 1951, dass er das Mysterium der Pyramiden Ägyptens gelüftet habe. Mit diesem „Geheimwissen“ sei es ihm möglich gewesen, die zusammen rund 1.100 Tonnen Gestein des „Coral Castle“ zu bearbeiten und vor allem zu bewegen. Hilfe benötige er dabei angeblich nicht.

Der sonderbare Edward Leedskalnin

Keine Zeugen wollen den emsigen Mann jemals bei der Arbeit gesehen haben. Immer, wenn jemand sein Grundstück nachts betrat, hörte er auf zu arbeiten. Doch die, die angeblich etwas gesehen haben wollen, sprachen von phantastischen Erlebnissen. So etwa sollen sich die Steine „wie mit Gas gefüllte Ballons“ von selbst bewegt haben. Und was dabei geschaffen wurde, ist durchaus beeindruckend.

Viel zitiert wird vor allem eine drehbare Felsentür, die ca. neun Tonnen wiegt, sich aber ganz leicht mit einem Finger öffnen lässt. Er errichtete auch eine Art „Tafelrunde“ mit einem Tisch in Herzform von 2,25 Tonnen Gewicht.

Als die Drehtür vor einigen Jahren sich einmal verklemmte, mussten sechs Arbeiter einen Kran heranschaffen um den Stein wieder zu reparieren. „Es ist nicht wirklich schwierig, man muss nur wissen wie“, sagte Leedskalnin zu Lebzeiten immer, wenn man fragte wie er das alles alleine bauen konnte.

Zahlreiche kleine und große Monolithen sind von ihm in all den Jahren verarbeitet und verbaut worden. Heute ist das „Castel“ ein Museum, und auf der Internetseite CoralCastle.com sind die Arbeiten in beeindruckenden Bildern zu bewundern. Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter?

“… das Geheimnis der Pyramiden entdeckt…”

Ein Prospekt für Besucher der Anlage zitiert den seltsamen Erbauer mit den kryptischen Worten:

Ich habe das Geheimnis der Pyramiden entdeckt und weiß, wie die Ägypter und die alten Baumeister in Peru, Yucatan und Asien ihre riesigen Monumente erbauen konnten, unter Verwendung einfachster Werkzeuge“.

Was waren das für Kräfte? Antigravitation oder Levitation? Leedskalnin behauptete zu Lebzeiten, dass er den Magnetismus „sehen“ könne. Lichtpunkte um seine Monolithen würde er wahrnehmen, die ihm verraten, wie das entsprechende Objekt zu bewegen sei. Auch habe er die Naturgesetze der „Heiligen Geometrie“ und des Gewichts wieder entdeckt.

Das glaubten 1936 bestimmt auch jene Männer, die Leedskalnin bei einem Umzug helfen wollten. Damals zog er mit seiner gesamten im Bau befindlichen Anlage rund 15 Kilometer um. Der bestellte LKW-Fahrer durfte dabei nicht helfen oder zusehen. Immer, wenn der Fahrer am Morgen zur Baustelle kam, lagen die Monolithen bereits auf der Ladefläche!

Der Fahrer erzählte auch, dass er Vorbereitungen traf einen 20 Tonnen schweren Koloss auf sein Fahrzeug zu bugsieren. Leedskalnin bat ihn dann jedoch ihn kurz allein zu lassen. Dann plötzlich ein Krachen – und als der Fahrer eilig zu seinem LKW lief lag der 20 Tonnen-Monolith bereist auf der Ladefläche. Er konnte angeblich nur noch sehen, wie Leedskalnin seine Hände vom Stein nahm und sich den Schmutz abklopfte. Wie kam der Monolith auf den LKW? Stimmt die Geschichte überhaupt?

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Wie von Zauberhand

„Coral Castle“ ist durchaus rätselhaft. Wenn man bedenkt, dass hier nur ein Mann arbeitete. Denn trotz der offenkundig geleisteten Arbeit kann man die Anlage natürlich nicht mit diversen Megalithanlagen oder Riesenbauten der Vergangenheit vergleichen. Etwa Pyramiden in Mexiko und Ägypten oder Monumenten der frühen Bewohner von Peru.

Es existieren auch Fotos von einfachen Seilwinden und „Hebegestellen“ auf drei Beinen. Ohne Zweifel Hilfsmittel Leedskalnin, die zum Teil auch im Museum selber online gezeigt werden. Doch mit diesen ist es wohl kaum möglich, die schweren Objekte zu bewegen. Ganz zu schweigen davon, dass einige Monolithen größer als die „Hebegestelle“ von Leedskalnin sind.

Der Autor und Pyramidenforscher Christopher Dunn besuchte mehrfach das „Korallenschloss“. Er vermutete nach seinen Erkundungen, dass der seltsame Erbauer elektromagnetische Felder nutzte und den Magnetismus beeinflussten konnte. Eben eine Art Antigravitation. Eine Reihe elektrotechnischer Gerätschaften, die noch heute vor Ort herumliegen, interpretiert Dunn als elektromagnetische Vorrichtungen.

Dunn selber gehört zu den Forschern der alternativen Ägyptologie und Pyramidenforschung, worüber er auch einige Bücher und Veröffentlichungen publizierte. Der Ingenieur ist sicher, dass schon im alten Ägypten Hochtechnologie und sogar „Spirituelle Technologie“ zum Einsatz kam. Zum Teil sollen seiner Überzeug nach Steinbearbeitungen genutzt worden sein, die im heutigen Bauwesen ihresgleichen suchen. Allerdings kann beim rätselhaften „Coral Castle“ augenscheinlich davon keine Rede sein.

Die hier geleistete Arbeit ist zwar gewaltig, aber alles andere als präziser High-Tech mit feinen Schnitten, Kanten, Fugen und glatten Flächen in hartem Gestein.

Geheimnisse der Antigravitation?

Auch die Autoren Bruce L. Cathie und Peter N. Temm sind von „Coral Castle“ begeistert. Autoren, die sich beispielsweise in ihrem Buch „Harmonic 695 – The UFO an anti-gravity“ (1971) mit dem Phänomen der Antigravitation beschäftigen. Darin und in „The Energy Grid“ (1990) wird Carrol A. Lake, ein Cornel des United States Army Corps of Engineers, mit den Worten zitiert:

Leedskalnin bewies, von aller Welt heute zu sehen, dass er die Baugeheimnisse der Alten kannte. Er brach und setzte, alleine und ohne moderne Maschinen, Steine mit dem doppelten Gewicht der größten Blöcke der Cheops-Pyramide.

Insgesamt  schnitt und verbaute er über 1.000 Tonnen Korallengestein. Die größte Leistung durch einen einzelnen Menschen in der gesamten Geschichte der Menschheit. Hier ist eins der großen Wunder der Welt, in einer Reihe mit den Pyramiden Ägyptens, mit Stonehenge in England, mit dem erstaunlichen Jupitertempel in Baalbek nahe Damaskus in Syrien und mit dem großen steinernen Mysterien der Osterinsel.“

Antigravitation bei den Pharaonen ….

In der Grenzwissenschaft wird beim Thema von „wundersamen“ Steinbearbeitungen und vor Transportmethoden auch die alte Schrift Hitat hin und wieder erwähnt (mehr dazu in diesen Artikeln und Beiträgen HIER). Ein mittelalterlicher Text mit Sammlungen von Legenden und mythischen „Märchen“ rund um die Pyramiden in Ägypten. Vor allem um die Cheops-Pyramide. Wenn Leedskalnin nach eigenen Worten „das Geheimnis der Pyramiden entdeckt“ haben will, lässt eine Stelle im Hitat aufhorchen. Darin heißt es:

Sie (die Pyramidenbauer, Anm. LAF) hatten beschriebene Blätter, und wenn der Stein herausgehauen und seine sachgemäße Bearbeitung erledigt war, so legten sie jene Blätter darauf, gaben ihm einen Stoß, und bewegten ihn durch diesen Stoß um 100 Sahm fort; dann wiederholten sie dies, bis der Stein zu den Pyramiden gelangte.“

Das klingt mehr als phantastisch und klar nach fliegenden oder schwebenden Steinen! Wie durch Zauberhand oder eben – Antigravitation. 100 Sahm (besser: Qașaba) sollen umgerechnet 600 Ellen sein (obwohl es ursprünglich ein ägyptisches Flächenmaß war), was gerundet 300 Metern entspricht. Doch egal wie weit die Bausteine auch immer geflogen oder geschwebt sein sollen: Ägyptologen sehen hier reine Märchen ohne historischen Hintergrund. Wie bei den allermeisten Aussagen im der Sammlung Hitat.

Ist das aber vorstellbar? Und ist es vorstellbar, dass ein Einwanderer in den USA „irgendwie“ dieses Geheimnis ergründen konnte?

Wenn Leedskalnin kein Lügner war, also bei seiner nächtlichen Arbeit doch menschliche und technische Hilfe hatte, bleibt sein Monolithen-Schloss ein Rätsel. Fraglich ist auch, warum sich angebliche Helfer in all den Jahren niemals zu Wort gemeldet haben. Kannte der Mann aus Lettland tatsächlich das Geheimnis der Antigravitation und unserer Vorfahren und nahm dies mit in sein Grab?

Die Aufhebung der Schwerkraft

Trotz vielfacher Behauptungen in der Esoterik und Grenzwissenschaft ist Antigravition nicht belegt. Da es aber eben keinen Beweis in der Wissenschaft gibt, steht auch noch das oben genannte Preisgeld der „Göde-Stiftung“ zur Abholung bereit.

Insbesondere in den ersten Jahren seit ihrem Bestehen hatte es sich die Göde-Stiftung zur Aufgabe gemacht, Experimente, in denen eine Beeinflussung der Gravitation postuliert wurde, nach wissenschaftlichen Standards kritisch zu überprüfen.“

So die Stiftung auf ihrer Webseite. Weiter heißt es dort sehr deutlich:

Seit ihrer Gründung 1998 beschäftigt sich die Göde-Stiftung sowohl mit Anfragen und Experimenten von Hobby-Forschern als auch mit Experimenten von ausgebildeten Wissenschaftlern, die glaubten, eine Beeinflussung der Gravitation aus ihren Versuchsergebnissen herauslesen zu können.

Bislang zeigten von uns replizierte oder überprüfte Experimente keine Effekte, die auf eine Möglichkeit hindeuten, die schwächste aller Grundkräfte irgendwie manipulieren zu können. Alle proklamierten Effekte waren entweder unberücksichtigte Einflüsse von außen, Messfehler oder konnten überhaupt nicht nachgewiesen werden.

Die Vielzahl an Einsendungen, Theorievorschlägen und Ideen zu dieser Fragestellung, die unsere Wissenschaftler erhalten, zeigt uns, wie groß das Interesse und zum Teil auch das Engagement bei vielen Personen ist – egal ob in Deutschland oder international.

Seit 2004 hat die Göde-Stiftung daher den Göde-Preis für Gravitationsforschung ausgeschrieben. Kandidaten, die sich für diesen Preis bewerben, müssen die nachfolgende Aufgabe erfüllen und dabei nachweisen, dass sie diesen Effekt einzig durch Beeinflussung der Schwerkraft erreicht haben. Alle bekannten Phänomene wie beispielsweise magnetische Levitation oder Auftrieb sind dabei ausgeschlossen.“

1 Mio. Euro für den Beweis!

Dies zeigt deutlich, dass das Thema Antigravitation weit verbreitet und mit viel Engagement verfolgt wird. Eine wissenschaftliche Anerkennung steht aus. Und das, obwohl die Voraussetzungen für den Erhalt des Preises sich eher mickrig anhören. Zumindest mit Blick auf „Coral Castle“:

Die Göde-Stiftung schreibt ein Preisgeld von 1.000.000 € aus für die Lösung der folgenden Aufgabenstellung:

Ein Objekt mit einem Gewicht von mind. 20 g soll für eine Dauer von 1 Minute oder mehr ca. 10 cm über einer Auflage schweben.“

Zu Lebzeiten von Leedskalnin gab es diese Ausschreibung noch nicht. Angenommen er hätte – wie auch immer! – das Mysterium entschlüsselt, ist es aufgrund seiner Geheimniskrämerei fraglich, ob er es preisgegeben hätte. Ihm schien es zu genügen sein „Liebes-Castle“ zu bauen und für 10 bzw. 25 Cent Besuchern die Anlage zu zeigen …

Und obwohl das Angebot der “Göde-Stiftung” verlockend klingt, muss man eines bedenken: Eine Million Euro für den Beweis, dass man die Gravitation kontrollieren, manipulieren und steuern kann, ist kaum der Rede wert. Eine solche Technologie wäre unbezahlbar und letztlich die gesamte menschliche Zivilisationen in nahezu allen Bereichen grundlegend verändern. Auch und vor allem wirtschaftliche Interessen wären davon unmittelbar betroffen.

Das Argument all jener, die meinen, dass dies längst möglich ist, aber vertuscht wird, ist von daher überaus nachvollziehbar.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Wahrheitsembargo” bei der NASA? Wenn UFOs bei der ISS auftauchen, muss die NASA den Live-Stream aus dem All unterbrechen (+ Video)

"Wahrheitsembargo" bei der NASA: Wenn UFOs bei der ISS auftauchen - muss die NASA den Live-Stream unterbrechen! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Wahrheitsembargo” bei der NASA: Wenn UFOs bei der ISS auftauchen – muss die NASA den Live-Stream unterbrechen! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Webcams stehen heute an jeder Ecke und machen alle paar Sekunden ein Bild und versenden es online durch das Netz in die ganze Welt. Solche Live-Streams sind durchaus sehr beliebt, etwa bei Touristenorten und Sehenswürdigkeiten. Auch auf der Internationalen Raumstation ISS findet sich eine derartige Kamera, die aus dem Weltraum für alle Interessierten Bilder zur Erde sendet. Was aber passiert wenn diese Live-Cam plötzlich ein UFO einfängt, wie es angeblich bereits geschehen sein soll? Laut dem UFO-Aktivisten Stephen Bassett ist dann der Fall klar: Die NASA ist gezwungen sofort die Übertragung zu beenden! Wie er darauf kommt, und warum der NASA “die Hände gebunden” sein sollen, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


UFOs an der Internationalen Raumstation ISS

Webcams oder Videokameras, die praktisch 24 Stunden live Bilder von ihrem Standort online in die ganze Welt versenden, gibt es heute fast schon an jeder Straßenecke. Eine vor allem auch an Urlaubsorten beliebte Technik, die alle paar Sekunden eine Aufnahme macht und verschickt.

Doch solche Live-Bilder kann man längst auch aus dem Weltraum empfangen. Von der Internationalen Raumstation ISS, die rund 400 Kilometer über unseren Köpfen ihre Bahnen zieht.

Bequem auf dem Sofa am Handy oder am PC im Büro kann hier der Nutzer live sehen, was auch die Astronauten auf der Raumstation sehen. Zwar nur aus einem relativ festen und begrenzen Blickwinkel, aber immerhin.

Da ist es mehr als verlockend diese Bilder der ISS-Webcam nach mutmaßlichen UFOs hin abzusuchen. Zufällig ins Bild geratene „Unbekannte Flugobjekte“, die dann ebenso zufällig von der ISS aus an den Planeten Erde gesendet wurden. Genau das wird auch seit vielen Jahren von einigen UFO-Forschern und –Fans getan, was immer wieder zu Meldungen im Sinne von „UFOs bei der ISS gesichtet!“ führte. Und davon gibt es nicht wenige Meldungen in der Grenzwissenschaft.

Im Oktober 2014 habe ich zu einer dieser Sichtungen ein Video auf YouTube gemacht, das ich Euch unten nochmal einbinde. Auch wenn solche ISS-UFO-Meldungen in der UFO-Forschung zu zahlreich sind, um über jede einzelne zu berichten.

UFO-Zensur bei der NASA

Der UFO-Forscher Stephen Bassett ist jedoch skeptisch was UFO-Bildet von der ISS-Webcam angeht, wie er jüngst in einem Interview mit dem „Daily Star“ sagte. Bassett, der vor allem aufgrund seiner Aktivitäten im Bereich „UFO Disclosure“ und als Leiter der „Paradigm Research Group“ bekannt ist, glaubt, dass die NASA bei entsprochen Bilder der ISS zensiert wird.

Seiner Meinung nach würde die Regierung der USA die Weltraumbehörde NASA dazu zwingen den Live-Stream von der ISS sofort zu unterbrechen, sollten entsprechende Aufnahmen gemacht werden. Hier spricht Bassett von einem „Wahrheitsembago“ in Sachen UFOs, das er seit vielen Jahren immer wieder kritisiert.

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Die Menschen auf der Erde würden in diesem Fall nur die Meldung „vorübergehender Verlust des Signals“ statt Live-Bilder sehen, so der UFO-Aktivist. Da aber das Bildsignal des Live-Stream von der Raumstation ISS immer wieder mal unterbrochen ist, öffnet das Raum für unendliche Spekulationen. Technische Störung oder UFO? Wer will das schon mit Bestimmtheit sagen können?

Stephen Bassett ist jedenfalls überzeugt, dass die US-Regierung die NASA für diesen Fall fest im Griff habe. Sie würde der nationalen Sicherheit der USA unterliegen und damit zum Abbruch der Übertragung gezwungen. Der Weltraumbehörde seien „die Hände gebunden“ und beim Thema Außerirdische „müssen sie lügen“, ist Bassett sicher. Die NASA stünde „unter Druck“ und muss daher alles rund um Aliens und UFOs umgehend an das Pentagon weiterleiten und dazu – schweigen …

Bassett weiter:

Wenn sie also die Videokameras ausschalten, weil etwas an der Raumstation vorbei fliegt, ist die NASA nicht der Bösewicht.

Sie halten sich im Wesentlichen an das Gesetz, wie es das nationale Sicherheitsgesetz vorsieht, und tun einfach nichts, was das Wahrheitsembargo gefährden würde, da es nach dem Gesetz der nationalen Sicherheit bestehen bleiben muss.

Ich respektiere die NASA sehr, aber sie ist in einer unmöglichen Position.“

Ein “Wahrheitsembargo” bei UFOs

In der Tat gibt es diverse Weltraumgesetze, Regelungen und Abkommen, wie auf diesem Blog mehrfach berichtet. Auch und vor allem im Zusammenhang mit allem Außerirdischen, was, wie in diesem Artikel HIER detailliert ausgeführt, offiziell jedoch als abgeschafft gilt.

Es ist sehr wohl vorstellbar, dass die NASA so reagiert oder reagieren muss. Nur weil etwas vorstellbar ist, muss es aber nicht den Tatsachen entsprechen. Auch Bassett liefert für seine Behauptungen keinerlei eindeutige Beweise.

Doch für ihn ist die NASA in einer fast schon traurigen Situation, da Außerirdische offiziell geleugnet werden. Würde sich das ändern, gäbe es einen Boom der Weltraumforschung und die Mitarbeiter der NASA „würden Partys schmeißen“:

Das Aufheben des Wahrheitsembargos der Offenlegung wird für die NASA offensichtlich einen gewaltigen Aufschwung bedeuten (…)

Das Interesse an Weltraum und Weltraumforschung wird zunehmen und explodieren, und der NASA wird das zugutekommen.

Und so werden sie am Tag, nachdem das Staatsoberhaupt die ET-Präsenz endgültig bestätigt hat, viele freudige Partys in verschiedenen NASA-Einrichtungen im ganzen Land veranstalten.“

Wollen wird es hoffen …

YouTube-Video zum Thema

Video vom 22. Okt. 2014 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Erich von Däniken im Interview zu Gott, Jesus und die Bibel: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!”

Erich von Däniken im Interview: "Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!" (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)
Erich von Däniken im Interview: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!” (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)

Seit nunmehr einem halben Jahrhundert schreibt Erich von Däniken Bücher, gibt Interviews, hält Vorträge und ist in TV-Sendungen und -Dokus zu sehen. Zählen kann diese längst niemand mehr. Auch nicht seine Interviews der letzten 50 Jahre, die in Zeitungen, Magazinen, Fernsehen oder bei YouTube erschienen sind. Viele der darin enthalten Aussagen und Meinungen von Erich von Däniken kennen seine Leser, Fans und auch Kritiker. Entweder aus anderen Interviews, oder, da sie seine Bücher gelesen haben. Obwohl viele Interviews mit von Däniken meist recht kurz und allgemein sind, gibt es Ausnahmen. So ein Interview vom November 2013, in dem er sich zum Teil recht umfangreich und klar äußerte. Vor allem auch zum Thema Religion(en), Jesus Christus und Katholische Kirche. “Alles Mist”, so von Däniken. Warum er das so sieht, und was die „Erbsünde“ damit zu tun hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.


Erich von Däniken

Erich von Däniken ist seit nunmehr 50 Jahren aktiv auf der Suche nach den Spuren der Astronautengötter. Über 40 Bücher erschienen bereits von ihm, Tausende Vorträge hat er in er in aller Welt gehalten und nicht mehr zu zählende Interviews gab er bereits. Auch auf Fischinger-Online sind diese immer wieder Thema. Zu Recht bezeichnet man von Däniken deshalb als Urgestein und auch Vater der Prä-Astronautik (s. a. HIER).

In den unzähligen Interviews mit von Däniken der letzten Jahrzehnte finden seine Fans und vor allem emsigen Leser immer wieder bekannte Aussagen. Bekannt aus seinen Büchern, Vorträgen und TV-Dokumentationen sowie aus der Doku-Serie „Ancient Aliens“ aus den USA. Auch wenn die meisten Interviews mit dem „Götter-Jäger“ meistens sehr kurz ausfallen.

Doch in einem durch Zufall gefundenen Interview vom November 2013 äußerte sich von Däniken zum Teil sehr umfangreich zu verschiedenen Themen. Vor allem auch zum Thema Religion, Jesus Christus und Katholische Kirche und ihre Lehren.

In dem Interview mit Jakob Buhre spricht von Däniken anfangs vor allem über seine Ansichten bzw. dem ewigen Streit zwischen diesen und der etablierten Wissenschaft. Ebenso über die unterschiedliche Art und Weise, wie in Europa im Vergleich zu anderen Teilen der Welt (etwa Südamerika oder den USA) seinen Ideen und der Prä-Astronautik begegnet wird. Zum Beispiel im „akademischen Betrieb“, wie es Buhne im Interview formuliert.

Interessante Aussagen und Erklärungen, die viele thematisch Interessierte kennen dürften. Auch von entsprechenden Beiträgen und Artikeln hier bei Fischinger-Online.

“Grauenhaftes Heidentum”

Spannend wird es in der zweiten Hälfte des Interviews, da sich hier von Däniken ungewohnt scharf und konkret zum Thema Kirche, Jesus Christus und die Lehren des Neuen Testamentes bzw. des Vatikan äußert. „Also, ich habe meinen christlichen Glauben längst verloren“, so von Däniken. Er sei durchaus gläubig an einen „Geist der Schöpfung“ hinter allem, was er in zahlreichen anderen Interviews bereits betonte, doch er möchte mit Religion „möglichst nichts“ zu tun haben. „Ich halte nichts davon“, so der Prä-Astronautiker.

Da verwundert es natürlich nicht, dass auch Kirchenbesuche für von Däniken nur hin und wieder eine gesellschaftliche Verpflichtung sind. „Ich gehe nur, wenn ich muss, bei einer Hochzeit oder einer Beerdigung“, womit von Däniken mit Sicherheit nicht allein ist. Denn, wie in diesem Beitrag HIER detailliert ausgeführt, besteht die katholische Kirche so oder so aus unzähligen Karteileichen. Menschen, die auf dem Papier Christen sind, und plötzlich zu Weihnachten in die Kirchen strömen – „da sich das so gehört“ …

Für Erich von Däniken kommen auch weihnachtliche Kirchgänge nicht in Frage:

Wenn ich christliche Weihnachtslieder höre, dann frage ich mich immer: ‚Wie können Menschen so einen Mist singen und so einen Mist glauben?‘“

Der Niedergang, wenn man es so bezeichnen möchte, der Katholischen Kirche in den Industrienationen belegt, dass von Dänikens Ansicht mehr und mehr Menschen teilen. Weiter sagt er dazu ungewohnt scharf für ein Interview:

Nach christlichem Denken soll Jesus gekommen sein, um uns Menschen zu erlösen. Aber von was zu erlösen? Von einer sogenannten Erbsünde. Was soll denn das sein?

Da gab es mal nach christlichem Denken etwas, das nennt man Gott. in seiner unendlichen Güte zwei Menschen geschaffen: Adam und Eva. Er hat sie in ein angebliches Paradies gesetzt, hat ihnen gesagt: ‚Ihr dürft alles machen, nur von diesem Apfel essen, dürft ihr nicht.‘ Prompt machen sie, was er in seiner Zeitlosigkeit sowieso vorher weiß. Jetzt ist er aber tödlich beleidigt, obschon er das auch selber inszeniert hat, jagt die beiden Stammeltern aus dem Paradies und belastet die ganze Nachkommenschaft, die nichts dafür kann, mit einer sogenannten Sünde.

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Nach Jahrtausenden schickt der allmächtige Gott dann seinen eigenen Sohn. Der wird Fleisch. Und was machen diese Trottel auf der Erde? Sie verstehen nicht, was er sagt, sie foltern ihn, sie töten ihn, sie nageln ihn ans Kreuz. Und jetzt ist Gott versöhnt.

Das ist der Grundgedanke: Das Opfer des Unschuldigen für die Sünden der Schuldigen – das ist ein grauenhaftes Heidentum. Wie kann man so einen Schmarren… an Weihnachten singen wir das: ‚Himmlische Heere, jauchzen dir Ehre…‘

Das ist nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann.“

Welche “Erbsünde”?

Kein Wunder, dass Erich von Däniken als bekannte und öffentliche Person aufgrund solcher Überzeugungen von tief religiösen Menschen wortwörtlich verteufelt wird (mehr dazu z.B. HIER & HIER). Immerhin gilt die angebliche „Erbsünde“ als ein Grunddogma der Katholischen Kirche. Dass die „Erbsünde“ aber frei erfunden ist, so nicht in der Legende von Adam und Eva und dem „Sündenfall“ vorkommt, habe ich an dieser Stelle bereits sehr detailliert aufgezeigt.

Erst der berühmte Kirchenvater Augustinus von Hippo (354 – 430 nach Christus) formulierte das Dogma der vererblichen Sünde. Die eigentliche Lehre von einer „Erbsünde“ wurde wiederum erst auf 5. Sitzung des Konzils von Trient (1545 – 1563) im Jahr 1546 zu einem amtlichen Glaubensgrundsatz der Kirche

Die Interpretationen von Augustinus gingen auch noch von einer falsch übersetzten Bibeltextstelle im Paulusbrief an die Römer aus (Röm. 5,12-21). Die hebräische Überlieferung des „Sündenfalls“ kennt weder Worte wie „Sünde“ oder „Sündhaftigkeit“ noch den „Sündenfall“ an sich.

Prof. Robin Lane Fox, ein herausragender Experte für die Schriften der Bibel, dessen geschichtliche Arbeiten mehrfach preisgekrönt wurden, beschreibt diese Tatsache in seinem Buch „Im Anfang war das Wort (1995) sehr deutlich. Auf Seite 30 heißt es bei Prof. Fox unter anderem dazu:

Augustinus’ Interpretation basierte auf einem Text, der fälschlicherweise lautet: ,Der Tod gelangte zu allen Menschen wegen Adam, durch den alle sündigten.’ Die Erbsünde wurde also in die Genesis hinein gelesen und dann infolge eines Übersetzungsfehlers mit dem Paulusbrief in Zusammenhang gebracht.“

Eine Kirche ohne Wert(e)?

Erich von Däniken lehnt die von der christlichen Kirche vermittelten Werte natürlich nicht rund weg ab. Immerhin seien durchaus „auch gute Werte dabei“, wie er es in dem Interview unterstreicht. Allerdings:

Aber der Glaube dahinter, der liebe Gott habe seinen Sohn geschickt, wir haben ihn abgeschlachtet, um uns zu erlösen: Das ist ein absolutes Heidentum. Das ist ein grauenhafter Gedanke.“

Solche Werte, etwa die klassischen Zehn Gebote der Alten Testament, „funktionieren auch ohne Jesus“, so von Däniken ganz richtig. „Seit Jahrtausenden haben wir Krach und Streit, vorwiegend auch um Religionen“, erzählt von Däniken weiter, „die hauen sich aus religiöser Rechthaberei und Rassismus gegenseitig die Schädel voll“. Deshalb ist er überzeugt, dass der Kontakt mit Außerirdischen oder sogar deren physische Ankunft zu einem neuen Denken der Menschheit als Ganzes führen würde.

Eine Ansicht, die ich seit nunmehr 30 Jahren ebenso teile. Wobei hinzugefügt werden muss, dass anfänglich fraglos ein Chaos in diesem „Denken“ herrschen wird. Auch und vor allem unter religiösen Menschen, gleich welcher Sekte, Religion oder Glaubensrichtung. Viele werden daraufhin Religionen plötzlich auch als „Unsinn“ betrachten. Sofern sie es nicht bereits heute tun, wie es vor allem bei naturwissenschaftlich interessierten und gebildeten Menschen zu sehen ist.

Und wegen dem Unsinn haben sich unsere Väter die Schädel eingeschlagen, Kriege geführt mit Millionen von Toten. Das ist bekloppt.“

Untergang der Religionen

So Erich von Däniken. Natürlich kann auch der Prä-Astronautiker nicht in die Köpfe der Menschen und ganzen Menschheit sehen. Fraglos gibt es in jeder Religion „seichte“ und „harte“ Gläubige. Zumindest unter jene Personen, die von sich selber sagen, dass die angeblich gläubig sind. Diese könnten sich mutmaßlich „anpassen“, wenn sie erkennen, dass religiöse Dogmen und Texte ihnen nur etwas vorgegaukelt haben.

Wobei von Däniken Themen wie Prä-Astronautik und Außerirdische im Islam eher als sinnlos ansieht:

Mit denen kannst du ja nicht reden. Über unsere Bibel kannst du debattieren, da kannst du streiten. Im arabischen Raum kannst du über den Koran oder Mohammed nicht streiten. Das ist sinnlos, komplett intolerant.“

Da niemand in die Zunft sehen kann, wird sich zeigen, wie die Menschheit als Ganzes und einzelne Gruppen, Religions-Strömungen und Personen reagieren werden. Es ist dennoch offensichtlich, dass „die“ Gesellschaft mehr und mehr kirchlichen Dogmen rund um die Bibel oder Jesus nicht mehr folgen kann oder will. Die deutlichen Worte und berechtigten Kritiken von Erich von Däniken in diesem nunmehr sechs Jahre alten Interview unterstreichen das.

Vielleicht ein willkommener Anlass selber einmal genauer diverse Lehren und Dogmen zu hinterfragen und in den biblischen Texten nachzulesen …

Interview von Fischinger-Online mit Erich von Däniken

YouTube-Video vom 21. November 2015 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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