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Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge +++ Video +++

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VIDEO: Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Das Rätsel von Stonehenge ist gelöst. So heißt es in verschiedenen Pressemeldungen, die über neue Entdeckungen zu diesem Steinzeiträtsel berichten. Blickt man allerdings hinter die Überschriften dieser Berichte, sieht es wieder etwas anders aus. Vielmehr wurde von Forschern nur ein Rätsel von Stonehenge gelöst, wie sie selber in ihrer Studie berichten. Was aber für die Archäologie dieser berühmten Megalithanlage nicht minder spannend ist, wie Ihr es in diesem YouTube-Video auf Fischinger-Online erfahrt.


Stonehenge: Rätsel gelöst – tatsächlich?

Wieder wurde “das Rätsel von Stonehenge gelöst”. Zumindest wenn wir verschiedenen Medienberichten über dieses Steinzeitmonument Glauben schenken wollen, die von neuen Entdeckungen aus der Archäologie berichten.

Denn zumindest nach diesen Meldungen sei das weltberühmte Monument aus der Steinzeit im Süden von England “entzaubert” worden. Jene Megalithanlage aus der Steinzeit, mit deren ersten Bau bereits um ca. 3100 vor Christus begonnen wurde. Und die bis heute viele Menschen fasziniert. Kaum ein anderes Bauwerk aus der fernen Vergangenheit regt bis heute die Phantasie an. Vergleichbar höchstens mit den Pyramiden von Gizeh in Ägypten, dessen Errichtung erst nach der Grundsteinlegung von Stonehenge begann.

Schaut man sich aber mehr als die Überschriften diverser Berichte an (was heute nach meiner Erfahrung selten geworden ist!), ist es nicht so. Vielmehr wurde nur eines der Rätsel von Stonehenge gelöst. Was aber in der Archäologie nicht minder spannend ist, wie Ihr es in diesem YouTube-Video erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 31. Juli 2020 auf Fischinger-Online

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Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin (+ Video)

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Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin + Video (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin + Video (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Wie auf Fischinger-Online mehrfach berichtet, haben Genetiker in den letzten Jahren bereits einige male mittels DNA-Analysen versucht den Geheimnissen der Megalithkultur auf die Spur zu kommen. Sei es ihre Ausbreitung und vermeintliche Ur-Heimat/Herkunft oder die Verwandtschaftsverhältnisse der sogenannten Megalithiker in ihren Gräbern. Jetzt haben Forscher eine weitere DNA-Studie vorgelegt, die vorherige Untersuchungen in Irland untermauern. Mehr noch, denn die Ergebnisse deuten darauf hin, dass vor 5.000 Jahren Inzest unter der Herrscherkasten der Steinzeit üblich war.


DNA der Steinzeit

Bereits vor Anfang 2019 haben Genetiker mittels DNA-Analysen aufzeigen können, dass in der Megalithkultur der Steinzeit viele der Megalithanlagen von Familien über Generationen hinweg für Bestattungen genutzt wurden. Nicht nur in Irland, sondern auch in anderen Teilen Europas, wie in diesem Beitrag HIER berichtet.

Wirklich überraschend waren die damaligen Ergebnisse nicht. Denn gleichgültig ob eine Gesellschaft von Landwirten oder Jägern und Sammlern solche Megalithanlagen errichtete, immer war es mit enormen Anstrengungen verbunden. Planung, Zeit, Logistik, Technik und vor allem die Motivation mussten vorhanden sein. Ebenfalls eine ausreichende Anzahl von Arbeitskräften die während der Bauzeit natürlich nicht mehr für andere Aufgaben innerhalb der Gesellschaft zur Verfügung standen.

In einer nur spärlich besiedelten Steinzeit waren derartige Megalithbauten folglich das Privileg der Herrscherfamilien und Eliten. Eine Art Familienangelegenheit. Jahrtausende später war das in anderen Kulturen überall auf der Welt nicht anders. Sie waren Häuptlinge, Könige, Priesterkönige oder schlicht Führer ihre Stämme, die ihre Macht an den Sohn vererbten.

Das bestätigt jetzt eine weitere Studie um den Genetiker Daniel Bradley vom Trinity College Dublin, die in “Nature” veröffentlicht wurde.

Inzest in der Steinzeit

Sein Team untersuchte die DNA von insgesamt 42 Menschen, deren Überreste in den zahlreichen Grabanlagen aus der Megalithkultur von Irland gefunden wurden. Die bekannteste Anlage dieser Art ist dabei sicher Newgrange, die einige sogar mit dem versunkenen Reich Atlantis in Verbindung bringen. Bei den Analysen der aus den sterblichen Überresten gewonnenen DNA stellten die Genetiker fest, dass viele der in den uralten Grabbauten bestatteten Menschen miteinander inzestuös verwandt waren.

Eine Praxis zur Sicherung eines Herrschergeschlechtes, dass man auch von den Pharaonen Ägyptens und anderen Kulturen kennt. In Newgrange fanden die Wissenschaftler ein dort begrabenes Mitglied der Herrscherkaste, dessen Eltern Verwandte ersten Grades waren. Vater und Tochter, Mutter und Sohn oder Geschwister. Für die beteiligten GEN-Forscher ist damit erwiesen, dass die herrschende Elite lieber unter sich blieb und jahrhundertelang die Megalithanlagen für ihre Begräbnisse nutzen konnte:

Das Prestige dieser Bestattungsform spricht für eine extreme Hierarchie, in der die einzigen würdigen Partner der Elite Familienmitglieder waren.

Das sieht nach einer mächtigen, verzweigten Verwandtschaftsgruppe aus, die über mindestens ein halbes Jahrtausend Zugang zu Grabanlagen der Elite in vielen Regionen der Insel hatte.”

Bei Völkern wie den Inka, Maya oder Ägyptern waren solche familiären Beziehungen bereits bekannt. Nun scheint diese Studie einmal mehr zu belegen, dass solche inzestuösen Beziehungen weltweit für den Erhalt einer elitären Geschlechterfolge scheinbar die Regel waren.

Video zum Thema auf Fischinger-Online

YouTube-Video vom 16. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Studie: Gen-Forscher auf den Spuren der ersten Seefahrer und Siedler der Steinzeit im Mittelmeer (+ Videos)

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Neue Studie: Gen-Forscher auf den Spuren der ersten Seefahrer und Siedler der Steinzeit auf den Mittelmeerinseln (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Neue Studie: Gen-Forscher auf den Spuren der ersten Seefahrer und Siedler der Steinzeit auf den Mittelmeerinseln (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Wann kamen die ersten Siedler vor 7.000 Jahren auf den Inseln des Mittelmeeres an? Und woher kamen die Seefahrer der Steinzeit? Genau das wollen Gen-Forscher anhand von auf verschiedenen Inseln gefunden menschlichen Überresten mittels DNA-Analysen herausfinden. Die internationalen Experten erhoffen sich dadurch die prähistorischen Siedlungswege der frühen Bewohner der Balearen und anderer Mittelmehrinseln rekonstruieren zu können. In einem Fachmagazin haben sie nun ihre Ergebnisse veröffentlicht, die selbst für die Forscher einige Überraschungen bereit hielten, wie Ihr es in diesem Beitrag erfahrt.


Siedler der Steinzeit im Mittelmeer

Dass zum Beispiel die Insel Mallorca im westlichen Mittelmeer schon in der Steinzeit von Seefahrern besiedelt wurde, ist durch archäologische Funde belegt. Woher aber diese Siedler nach Mallorca kamen, ist bisher nicht eindeutig geklärt. Ebenso wie bei anderen Inseln wie Sizilien und Sardinien, werden dazu verschiedene Thesen diskutiert (siehe dazu das 1. Video unten).

Wie jetzt ein internationales Forscherteam um Daniel M. Fernandes von der “Abteilung für evolutionäre Anthropologie” der Universität Wien in dem Fachblatt “Nature Ecology & Evolution” (24. Februar 2020) berichten, sind sie diesen Siedlern ein großes Stück näher gekommen. Ihre genetischen Untersuchungen des Erbgutes von auf den Inseln entdeckten sterblichen Überreste von bis zu 7.000 Jahre alten Individuen, ist die bisher größte Ihrer Art.

Die Forscher kommen in ihrer Analyse der DNA von insgesamt 66 Menschen der Bronze- und Steinzeit zu dem Resultat, dass die Inseln lange vor der Entstehung der Seefahrerkulturen Ziele verschiedener Siedlerwellen waren. Hierbei kamen die Einwanderer aus Afrika, Europa und sogar Asien, wie die Gen-Untersuchungen offenbarten. Je nach Alter und Herkunft der Proben zeigte sich auch, dass die Siedler aus Unterschiedlichen Regionen einwanderten.

In der Bronzezeit zum Beispiel, als vor rund 3.500 Jahren die Kultur im heutigen Griechenland expandierte und ein Handelsnetz zur See ausbaute, kamen mehr Siedler aus dem östlichen Mittelmeer nach Sizilien. Deren Ahnen wiederum entstammen den Gebieten des heutigen Iran im Nahen Osten. Ein untersuchtes Individuum von Sizilien war für die Forscher eine Überraschung. Die Person verstarb vor etwa 4.350 Jahren und ein Großteil dessen Erbgut stammte aus Nordafrika.

Seefahrt im Altertum

Eine andere Person wiederum stammte aus dem heutigen Spanien. Für die Wissenschaftler ein Beleg, dass nicht nur Völker aus den steppen Asien von Ost nach West bis Spanien wanderten, sondern auch in umgekehrter Richtung sich Siedler auf dem Weg machten. Der an der Studie beteiligte Genetiker David Reich von der “Harvard Medical School” in Boston, USA, dazu:

Demnach fungierte die iberische Halbinsel nicht nur als wichtiger Zielort für Ost-West-Wanderungen, sondern war auch Ausgangspunkt für West-Ost-Bewegungen.

Ron Pinhasi von der Universität Wien:

Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Seewanderungen aus Nordafrika lange vor der Ära der Seefahrerzivilisationen des östlichen Mittelmeers begannen und darüber hinaus in mehreren Teilen des Mittelmeers stattfanden.

Erst als Griechen und Phönizier vor etwa 2.800 Jahren durch ihren internationalen Seehandel auf den Inseln im westlichen Mittelmeer Stützpunkte und Kolonien errichteten, änderte sich der Genpool auf diesen. Die Studie belegt demnach, dass bereits lange vor den berühmten Seevölkern wie den Phöniziern Menschen das Mittelmeer befuhren. Vor Jahrtausenden über weite Strecken hinweg.

Erstaunliches stellten die Forscher aber auch an der heutigen Bevölkerung von Sardinien fest. Deren DNA enthält noch immer 56 bis 62 Prozent Erbgut der ersten Bauern der Steinzeit, die vor etwa 8.000 Jahren in Europa einwanderten. Hier war eine genetische Vermischung mit Seefahrern der Bronzezeit, etwa Händlern aus dem Mykenischen Griechenland, vergleichsweise sehr gering. Obwohl vor allem auch ihre Insel fest in das Handessnetz der Seevölker eingebunden war.

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Video vom 28. Dez. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 29. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 26. Nov. 2019 auf Fischinger-Online

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Hightech der Steinzeit im Museum: Fast 6.000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? +++ Video +++

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VIDEO: Hightech der Steinzeit - Fast 6000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Hightech der Steinzeit – Fast 6.000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Viele große Monumente der Vergangenheit faszinieren Menschen heute mehr denn je. Denn noch immer werfen Pyramiden, Tempelanlagen, Megalithbauten und andere Bauwerke und Ruinen Fragen auf. Doch neben diesen unübersehbaren Zeugen der Geschichte und deren Mysterien existieren unzählige kleine Rätsel der Vergangenheit. Sie schlummern oftmals unbemerkt in Vitrinen in Museen in aller Welt. So auch im Archäologischen Nationalmuseum auf der Insel Malta in Valletta. Dort liegen zwischen all den unzähligen kleinen Ausstellungsstücken Artefakte, die irgendwie “modern” aussehen. Zu modern, da sie an fast 6.000 Jahre alten Megalithanlagen auf Malta ausgegraben wurden. Doch was bedeuten und wozu dienten sie? Alles zu diesem “Hightech der Steinzeit” berichte ich Euch in diesem YouTube-Video.


Steinzeit-Hightech auf Malta?

Entdeckungen, Rätsel, Funde und Mysterien der Archäologie stehen quasi überall auf der Welt. Direkt vor unseren Augen: Monumentale Bauten, Pyramiden, Ruinen und uralte Tempel oder Megalithanlagen, die niemand übersehen kann.

Was aber schnell übersehen wird sind die unzähligen kleinen spannenden Funde. Artefakte und Objekte, die weltweit in den unzähligen Vitrinen der Museen schlummern. Nicht selten vollkommen unbeachtet oder übersehen. Und einige dieser archäologischen Relikte sind bei genauerem Hinsehen überaus spannende Artefakte der Vergangenheit.

So auch im Archäologischen Nationalmuseum auf der Insel Malta in Valletta.

Dort schlummern zwischen all den unzähligen Ausstellungsstücken einige sehr kleine Artefakte, die irgendwie “zu modern” aussehen. Obwohl sie an fast 6.000 Jahre alten Megalithanlagen auf Malta ausgegraben wurden …

Alles zu diesem „Hightech der Steinzeit“ berichte ich Euch in diesem Video auf YouTube.

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Video vom 5. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

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Geheimnisvolles Mallorca: Von der Steinzeit bis zur Macht der Tempelritter und ihren Untergang +++ Video +++

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VIDEO: Geheimnisvolles Mallorca: Von der Steinzeit bis zum Untergang der Templer (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Geheimnisvolles Mallorca: Von der Steinzeit bis zum Untergang der Templer (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die spanische Insel Mallorca ist vielen Menschen als Sonneninsel für den Urlaub ein fester Begriff. Mallorca hat gleichzeitig aber auch eine sehr lange und bewegte Geschichte, die bereits in der Steinzeit vor mindestens 6.000 Jahren in Anfang nahm. Auch die legendären Tempelritter waren hier überaus aktiv und stark vertreten, nachdem sie die Insel eroberten. Bis zu ihrer Zerschlagung, als auch der dortige “Schatz der Tempelritter” spurlos verschwand. Kürzlich war ich vor Ort auf den Spuren der Vergangenheit von Mallorca und berichte Euch in diesem YouTube-Video darüber.


Die Geheimnisse von Mallorca

Mallorca im Mittelmeer gilt als „die beliebteste Insel der Deutschen“. Eine „Sonneninsel“, die zu den Balearen und damit Spanien gehört. Für viele ein überaus geschätztes Reiseziel für den Urlaub und zugleich eine angebliche Insel der Reichen und Schönen.

Die Insel hat gleichzeitig aber auch eine sehr lange und überaus bewegte Geschichte.

Angefangen von Siedlern und Seefahrern in der Steinzeit, die schon vor 6.000 oder vielleicht sogar 8.500 Jahren Mallorca erreichten. Bis zu den legendären Tempelrittern, die Mallorca eroberten und dort bis zu ihrer Zerschlagung große Macht hatten. Auch der Grundstein der weltbekannten Kathedrale von Palma wurde von den Templern gelegt.

Kürzlich war ich vor Ort auf den Spuren der Vergangenheit und berichte Euch in diesem YouTube-Video darüber.

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YouTube-Video vom 26. Nov. 2019 auf Fischinger-Online

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Die Steinzeit Lüge: Megalithen, Malta, Atlantis und versunkene Kulturen / Vortrag von Lars A. Fischinger 2019 +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Die Steinzeit Lüge: Megalithen, Malta, Atlantis und versunkene Kulturen, Vortrag 2019 (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Steinzeit Lüge: Megalithen, Malta, Atlantis und versunkene Kulturen, Vortrag 2019 (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Die Steinzeit – immer noch eine Epoche der Menschheit voller Geheimnisse, Mysterien, Spekulationen und Widersprüche. Eine längst versunkene Welt, von der heute eindrücklich zahllose Megalithanlagen zeugen. Zum Teil gigantische Steine, die zu “kultischen Zwecken” von unseren Ahnen vor Jahrtausenden errichtet wurden. Eine Zeit, in der nicht wenige Autoren und Forscher auch das legendäre Atlantis datieren bzw. “ansiedeln”. Von Widersprüchen, offensichtlichen Verbindungen, sensationellen Funden und Erkenntnissen bis vollkommen ungelösten Rätseln der Magalithkultur geht es in diesem Vortrag vom 17. August 2019, den ich Euch jetzt als Video neu geschnitten auf YouTube online gestellt habe.


Rätsel der Steinzeit

Die Steinzeit – immer noch eine Epoche der Menschheit voller Geheimnisse, Mysterien, Spekulationen und Widersprüche. Eine längst versunkene Welt, von der heute eindrücklich zahllose Megalithanlagen zeugen. Zum Teil gigantische Steine, die zu “kultischen Zwecken” von unseren Ahnen vor Jahrtausenden errichtet wurden.

Eine Zeit, in der nicht wenige Autoren und Forscher auch das legendäre Atlantis datieren und “lokalisieren”.

Der Vortrag mit dem absichtlich provokant gewählten Titel “Die Steinzeit-Lüge” vom 17. August 2019 gibt einen Einblick in die unbekannte Welt der Steinzeit. Von Widersprüchen, offensichtlichen Verbindungen, sensationellen Funden und Erkenntnissen bis vollkommen ungelösten Rätseln der Magalithkultur.

Ihr findet das Video des Vortrags jetzt auf meinem YouTube-Kanal kostenlos online (Neuschnitt vom 26. Sep. 2019).

Bleibt neugierig …

Video/Vortrag vom 17. Aug. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Grüße aus Doggerland: 8.000 Jahre alte Bootswerft aus der Steinzeit auf dem Grund der Nordsee entdeckt

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8.000 Jahre alte Bootswerft aus der Steinzeit auf dem Grund der Nordsee entdeckt (Bild: Maritime Archaeological Trust)
8.000 Jahre alte Bootswerft aus der Steinzeit auf dem Grund der Nordsee entdeckt (Bild: Maritime Archaeological Trust)

Forscher haben auf dem Grund der Nordsee einen sensationellen Fund gemacht. In 11 Metern Meerestiefe stießen sie an der britischen Insel Isle of Wight im Ärmelkanal aus hölzerne Strukturen, die sie für eine Bootswerft aus der Steinzeit halten. Versunken vor rund 8.000 Jahren, als der Meeresspiegel durch die Reste der der letzten Eiszeit anstieg. Weite Teile Nordeuropas versanken in den Fluten und das riesige Doggerland genannte Gebiet (das “Atlantis der Nordsee”) versank in der Nordsee und im Atlantik. Die Unterwasserarchäologen sprechen unlängst von einem “bedeutenden Fund”. Alle Details und die Hintergründe erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Steinzeit-Werft auf dem Grund der Nordsee

Unterwasserarchäologen haben vor der Küste der britischen Insel Isle of Wight im Ärmelkanal eine sensationelle Entdeckung gemacht. In 11 Meter Meerestiefe stießen die Forscher auf hölzerne Plattformen und Strukturen, die sie für eine 8.000 Jahre alte Werft aus der Steinzeit halten.

Möglicherweise sei dies die älteste Anlage dieser Art, die weltweit jemals gefunden wurde, so die Archäologen von „Maritime Archaeological Trust“(MAT). Nach der Entdeckung 2005 hielt man die Holzstrukturen zuerst für Gehwege oder anderen zusammengebrochene Plattformen, aber nicht für eine Bootswerft.

Garry Momber, Direktor der „Maritime Archaeological Trust“, ist begeistert über die Art und den Umfang der Funde:

Diese neue Entdeckung ist besonders wichtig, da die Holzplattform Teil eines Standorts ist, der die Menge des in Großbritannien gefundenen bearbeiteten Holzes aus einer Zeitspanne von 5.500 Jahren verdoppelt.

Der Standort enthält eine Fülle von Beweisen für technologische Fähigkeiten, die seit ein paar tausend Jahren nicht mehr weiterentwickelt wurden. Zum Beispiel fortgeschrittene Holzbearbeitung.“

Die geborgenen Reste vom Grund der Nordsee befinden sich inzwischen „in einem Kühlhaus und werden feucht gehalten, damit sie stabil sind“, so das MAT. Die Hölzer sollen im „National Oceanography Centre“ in Southampton weiter untersucht und rekonstruiert werden. Immerhin handele bei dieser Entdeckung um „die intakteste mesolithische Holzkonstruktion, die jemals in Großbritannien ausgegraben wurde“.

Als das zusammenhängendste archäologische Artefakt seiner Art ist es auch das bedeutendste. Als solches wird es vollständig konserviert, so dass es in einem Museum für alle sichtbar ausgestellt werden kann.“

Schon jetzt sind sich die Experten sicher, dass diese Funde belegen, dass die steinzeitlichen Menschen dieser Region Kontakt mit anderen Menschen weit im Süden gehabt haben müssen. Vor 8.000 Jahren war die Isle of Wight noch keine Insel wie heute. Erst durch das Abschmelzen der Gletscher zum Ende der letzten Eiszeit lies den Meeresspiele nach und nach ansteigen. Um mindestens 120 Meter.

Doggerland – das “Atlantis der Nordsee”

Auch den Ärmelkanal gab es in der heutigen Form nicht und riesige einst trockene und bewohnte Landflächen liegen heute auf dem Grund der Nordsee.

Diese versunkene Welt wird heute Doggerland genannt – ein Atlantis der Nordsee, von dem immer wieder Spuren und Artefakte auf dem Meeresgrund gefunden werden. Auch verschiedene Steinzeitbauten an den (heutigen) Küsten Nord- und Westeuropas, die ganz und teilweise im Meer versunken sind, zeigen eindrücklich den Anstieg des Meeresspiegels.

Neue Untersuchungen, die 2012 von der britischen „Royal Society“ vorgestellt wurden, zeigen zudem, dass das versunken Doggerland einst wesentlich größer war als bisher angenommen wurde. Richard Bates, Geochemiker an der University von St. Andrews, und sein Team haben 15 Jahre lang nach diesen Spuren von Doggerland gefahndet. Neben Daten von Ölbohrfirmen und archäologischen Objekten vom Grund der Nordsee wurden auch Pollenproben untersucht und der Meeresboden systematisch gescannt. (mehr dazu im Video HIER)

Vor Jahrtausenden konnte man von der heutigen Nordseeküste Deutschlands oder Dänemarks bis weit über den heutigen Norden Schottlands über trocknendes Land laufen. Selbst die Shetland Inseln waren keine Inseln sondern Teil von Doggerland.

Die Bootswerft zeigt eindrücklich, dass in der Steinzeit vor 8.000 Jahren unserer Ahnen offensichtlich auch Seehandel trieben. Auch dann noch, als Doggerland vor 8.000 Jahren von der Nordsee verschluckt wurde, wie es zum Beispiel von Helgoland auf das Festland importierte Funde zeigen. Noch führen Handel und sogar Hochseefahrt gab es offenbar bereits vor 130.000 Jahren im östlichen Mittelmeer, wie in diesem Beitrag HIER berichtet.

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