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Hellblauer Nachthimmel über New York sorgte für Spekulation im Netz: Laut New Yorker Polizei waren es keine Aliens …

Hellblauer Nachthimmel über New York waren keine Aliens laut New Yorker Polizei (Bild: twitter.com/EdgewaterNJCom)
Ein hellblauer Nachthimmel über New York sorgte für Spekulationen im Netz: Laut New Yorker Polizei waren es keine Aliens (Bild: twitter.com/EdgewaterNJCom)

Erstaunt blickten gestern am späten Abend die Menschen in New York in den Himmel: Der Nachthimmel über den Stadtteil Queens erschien plötzlich in einem hellen Blau und dabei irgendwie fremdartig und unheimlich. Sofort verbreiteten sich im Netz Gerüchte über UFOs, eine Alien-Invasion oder auch  “nur” ein starkes Nordlicht. Doch die Polizei von New York konnte schnell via Twitter Entwarnung geben – die Ursache war eine ganz einfache und rein irdische.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Alien-Invasion in New York

Hollywood hat die Augen und Phantasien der Kino- und TV-Zuschauer offenkundig extrem sensibilisiert, was UFO- oder Alien-Invasionen angeht. Denn als am späten Abend des 27. Dezember der Nachthimmel über New York plötzlich hellblau leuchtete und mehr als befremdlich aussah, schlugen die Spekulations-Wellen im Netz hoch.

Schnell wurde bei Twitter, Facebook und anderen Sozialen Medien von UFOs und Aliens in New York spekuliert, die für den hellblauen Himmel verantwortlich sind. Vielleicht auch nur ein harmloses Nordlicht. Aber auf jeden Fall etwas Ungewöhnliches, so der Tenor, von dem vor allem heute in den Medien berichtet wird.

Eigentlich kein Wunder. Immerhin gehört New York als eine der bekanntesten Städte der USA und der Welt in vielen Hollywood-Filmen über Alien-Invasionen mit zum Ziel der bösen Außerirdischen. Man denke nur an den SF-Film “Independence Day” und die darin vernichtete Stadt New York. Auch wenn die meisten Menschen ihre Postings zu irgendwelchen Alien-Invasionen über New York wohl sicher eher als Scherz dachte (hoffe ich zumindest), war das himmlische Spektakel dennoch faszinieren.

New Yorker Polizei gibt Alien-Entwarnung

Auf Twitter konnte die Polizei von New York aber schnell Entwarnung geben. Der Energieversorger “Con Edison” sei für den blauen Himmel verantwortlich, hieß es. Ein Feuer in einer elektrischen Umspannstation in Astoria in Queens sei für das Spektakel am Himmel verantwortlich. Die New Yorker Polizei twitterte dazu:

Die Bestätigung des Vorfalls in Astoria war das Ergebnis einer Transformatorexplosion. Keine Verletzungen, kein Feuer, keine Anzeichen von außerirdischer Aktivität.

Die “Astoria Borealis – eine Anspielung auf “Aurora Borealis”, wie das Nordlicht bzw. Polarlicht wissenschaftlich heißt – war also nichts weiter als ein technischer Fehler bei einem Energieversorgen. Allerdings zeigt der Vorfall mit dem fraglos sehr ungewöhnlichen Nachthimmel, wie schnell, sich heute in Zeiten von Sozialen Netzwerken Meldungen verbreiten. Noch bevor es von irgendwelchen Stellen Verlautbarungen gibt, weiß die Welt schon Bescheid, dass da “irgendwas” passiert ist.

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Global vernetzte Katastrophen

Meiner Meinung nach ist die globale Vernetzung und der Umstand, dass Bilder, Videos und Informationen auch aus weit entlegenen Region der Erde in Sekundenbruchteilen um die Welt gehen, auch einer der Gründe dafür, dass viele Menschen von einem gewaltigen Anstieg von Katastrophen etc. sprechen. Jede große und kleine natürliche und menschliche Katastrophe ist umgehend in Wort und Bild auf der ganzen Welt verfügbar.

Ist es möglich, dass diese vernetzte Informationsflut den Eindruck erweckt oder verstärkt, dass heute weit mehr schlimme Dinge in der Welt geschehen? Von Erdbeben über Vulkanausbrüche bis zu technischen Unglücken.  Einst dauerte es sogar Wochen bis vielleicht eine kleine Zeitungsmeldung ohne ein einziges Bild irgendwo erschien. Heute Millisekunden, bis wir alles als Video sehen können.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Jo Wood: “Ich liebe Aliens und habe UFOs gesehen!” Erneut berichtet ein “V.I.P.” von eigenen UFO-Erfahrungen – und was die Anunnaki damit zu tun haben

Jo Wood: "Ich liebe Aliens und habe UFOs gesehen" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Jo Wood: “Ich liebe Aliens und habe UFOs gesehen” (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Immer wieder fallen Prominente, Sternchen und Stars bzw. solche, die es sein wollen oder mal waren, in den Medien dadurch auf, dass sie von ihren eigenen UFO- und Alien-Erlebnisse berichten (s. a. HIER & HIER). So auch aktuell Jo Wood, die Ex-Frau des legendären “Rolling Stones”-Gitarristem Ronnie Wood. Die “TV-Persönlichkeit” (Wikipedia) erzählte in einem Interview von ihren UFO-Sichtungen, die sie zusammen mit ihrem früheren Mann in Brasilien machte. Seit dem sei sie vom Thema Aliens “besessen”, und setzte sich mehr und mehr für die Rettung unserer Erde ein. Was Jo und Ronnie Wood Unheimliches gesehen haben wollen, was die kosmischen Anunnaki und die TV-Serie “Ancient Aliens” damit zu tun haben, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jo … wer?!

Die britischen Boulevardzeitung “Mirror” veröffentlichte am 20. Oktober 2018 ein Interview mit Jo Wood, in dem sie “verrät, wie eine bizarre Alien-Begegnung sie dazu brachte, den Planeten zu säubern”. Und das natürlich nicht ohne Grund:

Die Ex-Frau der Rolling Stones-Legende Ronnie Wood hat nach der gruseligen Erfahrung ihren eigenen Podcast namens Jo’s Alien Nation veröffentlicht.”

Jo Wood als Ex-Gitarristen-Frau war als Modell das “Gesicht 1972” der Zeitung “The Sun” und heiratete am 2. Januar 1985 den Musiker Ronnie Wood der “Rolling Stones“. Heute sind beide geschieden. Und wäre Josephine Wood, geborene Karslake, einst nicht mit einer “Rolling Stones”-Legende verheiratet gewesen, würde sie heute wohl niemand mehr kennen.

Heute ist sie jedoch durch diverse TV-Auftritte und Charity-Projekte mehr oder weniger bekannt. Durch diese Wohltätigkeiten und ihr Engagement für die Umwelt erfährt sie durchaus positives Feedback in der Öffentlichkeit.

Aber, so erzählte sie dem “Mirror” im Gespräch, zusammen mit Ronnie Wood habe sie einst etwas mehr als Rätselhaftes in Brasilien gesehen.

“UFO überfällt Brasilien”

Jo ist sicher, dass es etwas Außerirdisches war, das sie und ihre damaliger Noch-Ehemann Ronnie Wood sahen. Wood:

“Ich liebe Aliens. Ich habe in Brasilien ein UFO gesehen. Mit Ronnie war ich dort und eines Nachts sagt er ‘Jo, da sind einige komische Lichter über dem Meer.’ Ich ging raus und dachte ‘Was hat er?’ Dann drehten sich die Lichter nach oben und verschwanden im Himmel. Ich sagte ‘Oh sch…’

In der Zeitung stand am nächsten Tag ‘UFO überfällt Brasilien’. Hunderte von Menschen hatten das Gleiche gesehen, also wusste ich, dass ich nicht verrückt war.

Es wäre mehr als spannend zu erfahren, wann und wo das in Brasilien gewesen sein soll. Wenn hunderte Menschen dieses “komischen Lichter” auch sahen, könnte sicher mehr über diesen UFO-Fall sagen. Zum Beispiel durch eine Recherche in den rund 760 freigegeben brasilianischen UFO-Akten im “Sistema de Informações do Arquivo Nacional” (HIER). Doch dazu gleich mehr.

Das Ehepaar Wood hatte aber noch eine weitere UFO-Begegnung, wie Jo Wood im Interview erzählt:

Ein anderes Mal flogen wir über Brasilien. Ich sah nach unten und diese grünen Himmelskörper kamen direkt hoch und flogen an unserem Fenster vorbei.

Seitdem bin ich von Aliens besessen. Wir können nicht die einzigen Wesen im Universum sein.

Jo Wood hat es sich seit dem zur Aufgabe gemacht, den Planeten zu säubern und zu retten. Im Interview mit dem “Mirror” klingt es fast so, als haben die Aliens ihre quasi dazu den Auftrag erteilt. Aber ist das alles nur Quatsch oder Werbung, um als Ex-Frau eines Superstarts mal wieder in die Medien zu kommen?

“Ich sehe Ancient Aliens jede Nacht im Fernsehen”

Jo Wood “hat eine Leidenschaft für Aliens und hält immer Ausschau nach UFOs”, so hieß es bereits am 14. März 2015 einem Interview mit ihr. In diesem umfangreichen Interview erzählt sie aber auch, warum sie von Aliens und UFOs so begeistert ist. Grund sei nämlich die TV-Serie “Ancient Aliens” des History Channel:

Ich habe eine Leidenschaft für Außerirdische – ich bin besessen von den Annunaki und bin davon überzeugt, dass wir uns nicht weiterentwickelt haben, wir sind auf diesen Planeten gekommen. Ich sehe Ancient Aliens jede Nacht im Fernsehen und in einem Flugzeug habe ich gerne einen Fensterplatz, um ein UFO zu entdecken.

Alles begann vor acht oder neun Jahren, als ich in Recife, Brasilien, ein UFO sah, von dem am nächsten Tag in den Zeitungen berichtet wurde. Ich würde gerne nach Machu Pichu in Peru und nach Bolivien fahren, um noch mehr UFO-Sichtungen zu machen.

Die TV-Dokureihe “Ancient Aliens” ist also die Ursache ihrer Faszination für Außerirdische und UFOs. Und die Anunnaki, die mesopotamischen Götterwesen, die in der Prä-Astronautik meistens als Götter aus dem All angesehen werden. Und natürlich in der TV-Serie “Ancient Aliens”. Beides Themen, die auf Grenzwissenschaft und Mystery Files in zahlreichen Beiträgen und YouTube-Videos Thema waren.

Wenn aber “hunderte von Menschen das Gleiche” wie die Woods am Himmel über Brasilien sahen, kann man davon ausgehen, dass hier nicht der Wunsch Vater des Gesehenen war. Auch wenn Jo Wood offensichtlich ein Fan der Serie “Ancient Aliens” und den rätselhaften Anunnaki ist.

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Hunderte Zeugen?

Im derzeit kursierenden Interview mit Jo Wood über ihre UFO-Begegnungen erfahren wir keine Details. Kein wann und wo zu diesen UFOs. Allerdings sagte sie im britischen Frühstücksfernsehen “The Morning” in einem anderen Interview, dass sich diese UFO-Sichtung in Recife an der Ostküste von Brasilien im Jahr 2007 ereignete.

Zu diesem Zeitpunkt sei sie mit ihrem Mann und den Kindern dort im Urlaub gewesen. Mehrfach haben die Medien zum Beispiel im Mai 2017 über diese Aussagen von Jo Wood berichtet. Für einen Mystery-Jäger sind solche Aussagen und Interviews immer recht interessant.

Ob “echter Promi” oder nur “Sternchen”: Was steckt hinter deren UFO-Sichtungen? Leider kann man das auch im Fall der Woods an dieser Stelle nicht sagen. In den bisher freigegeben brasilianischen UFO-Akten findet such bei einer Online-Suche nichts um das Jahr 2007 bei Recife. Obwohl hunderte Menschen diese Lichter über den Meer gesehen haben sollen, und auch die Presse darüber berichtete.

Da diese Lichter “nach oben” verschwunden sein sollen, war es wohl kein Weltraumschott oder ein Asteroid. So kann man an dieser Stelle Jo Woods Alien-UFO-Überzeugung teilen – oder auch nicht. Doch auch “diese grünen Himmelskörper”, die Wood bei einer zweiten Gelegenheit gesehen haben will, und die von unten herauf geflogen kamen, sollten eigentlich auch andere Flugzeuginsassen beobachtet haben …

Wer mehr weiß, kann sich gerne HIER bei mir melden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Aliens +++ Blog-Serie, Teil #3 +++

Blog-Serie, Teil #3: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Aliens" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #3: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Aliens” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – dritter Teil der meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #3 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss” widmet sich diesmal den Aliens bzw. Außerirdischen. Immerhin sind Aliens wohl eines der Hauptthemen im Bereich Rätsel der Welt, Phänomene und Unerklärliches überhaupt. Jedes Kind weiß heute was Aliens sind oder sein sollen, kann was dazu sagen oder hat Außerirdische am TV gesehen. Demnach ein umfassend bekanntes Thema.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Aliens wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Aliens wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Ein “Alien” ist eigentlich nicht unbedingt ein “Außerirdischer”.

Die Bezeichnung “Alien” oder “Aliens” bedeutet im angloamerikanischen Sprachgebrauch soviel wie “Ausländer” oder “Fremder” – aber eben auch “Außerirdischer”. Genaugenomen ist jedoch ein Lebewesen aus dem All im Englischen ein “Extraterrestrial”.

Doch “Alien” hat sich schon lange durchgesetzt und für “Ausländer” oder “Fremder” nutzt man im englischen Raum weit mehr das Wort “Foreigner”. “Enemy Alien” ist bzw. war vor allem im 1. und 2. Weltkrieg in den USA sogar ein “feindlicher Ausländer”. Beispielsweise nach Kriegsbeginn mit Japan im 2. Weltkrieg die in den USA lebende Japaner.

Interessant ist dabei, dass das “neumodische” Wort “Alien” für einen Außerirdischen in seiner Mehrfachbedeutung so ähnlich auch in anderen Ländern der Welt vorkommt. Beispielsweise heißt in Ungarn ein Ausländer aber auch ein Außerirdischer “Idegen”, was zugleich für “seltsam” steht. “Külföldi” wiederum, ungarisch für “Ausländer” bzw. “Fremder” ebenso wie für “Außerirdischer”, bezeichnet sogar einfach Menschen aus “Übersee”. Das Wort “Alien” an sich heißt dort “Kkülföldi Állampolgár” – was eigentlich wiederum ein “ausländischer Staatsbürger” ist.

In Afrikaans ist übrigens ein Alien, “Uitheemse”, nicht nur ein Ausländer, Fremder oder auch Immigrant, sondern auch ein nicht eingebürgerter Ausländer.

2.:

Das Wort “Alien” ist heute schlicht das Wort für einen Außerirdischen. Aber es gab tatsächlich zwischen den Jahren 1600 und 1670 einen explosionsartigen Anstieg der Verwendung dieses Wortes im deutschen Sprachgebrauch. So sprang um 1600 die Nutzung von “Alien” in der deutschsprachigen Wissenschaft gewaltig in die Höhe, stürzte dann gegen 1670 wieder ab.

Nach dem “Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart” stieg das Wort “Alien” nach dem 2. Weltkrieg langsam aber unaufhaltsam als Begriff in Zeitungen an. Ab etwa 1960 – 1962 explodierte die Verwendung des Wortes in der deutschen Sprache in Zeitungen, Wissenschaft, Belletristik und der allgemeinen Literatur.

Interessanterweise lief diese Entwicklung in der deutschen Sprache nicht parallele mit dem Begriff “UFO”. Immerhin ist ein Alien längst ein Wesen aus dem All und UFOs sind gerade ab den 1950er und 1960er Jahren zum Thema geworden. Doch erst 1987 stieg die Verwendung des Kürzel “UFO” in der deutschen Sprache rapide.

3.:

In der UFO-Forschung oder besser gesagt “Alien-Thematik” ist man sich vollkommen uneins, wie viele Rassen von Außerirdischen hier auf unserem Planeten sind oder waren. Vorausgesetzt natürlich, dass überhaupt Aliens die Erde besucht haben und vielleicht sogar noch immer hier sind.

Dennoch tauchen immer wieder Verschwörungstheorien auf, die behaupten, dass die Erde von einigen wenigen bis zu dutzenden Rassen aus dem All besucht wird. Ohne, dass dafür Beweise existieren, sollen sogar einige Alien-Spezies mit diversen Menschen/Ländern Verträge abgeschlossen haben. Mehr noch, denn angebliche Whistleblower behaupten sogar einfach, dass diverse Aliens miteinander Krieg führen und es so auch außerirdische Flüchtlinge auf unserem Planeten gibt.

Zu diesen unzähligen Rassen oder genauer gesagt Sichtungen und Beschreibungen von Aliens gab es in den 1990er Jahren sogar im deutschen Raum das Projekt “HUMDAT”. Diese “Humanoiden-Datei” erfasste, katalogisierte und archivierte bekannte Varianten der zahllosen verschiedenen UFO-Wesen, die Zeugen gesehen haben wollen.

4.:

Obwohl immer wieder behauptetet wird, dass das “klassische Bild” eines Aliens – die kleinen grauen Wesen mit den großen Köpfen und Augen – von Hollywood in die Welt gesetzt wurde, stimmt das so nicht.

In diesem Zusammenhang wird dazu immer der Alien-Film-Klassiker “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg aus dem Jahr 1977 genannt. Bedenken muss man aber dabei, dass der Astronom und UFO-Forscher-Legende Allen Hynek Spielberg bei dem Film beriet (er ist auch bei der UFO-Landung am Ende des Filmes mit Pfeife zu sehen). Hynek lieferte nicht nur durch seine UFO-Klassifizierungen von CE1 bis CE3, “Begegnung der dritten Art”, aus dem Jahr 1972 den Filmtitel, sondern eben auch Informationen zu UFOs und eben Aliens an sich.

Die “klassische Alien-Darstellung” als kleine schmale Wesen gab es schon lange vor Steven Spielbergs Film, wo diese “Greys” genannten Aliens am Ende auch nur sehr kurz schemenhaft zu sehen sind.

5.:

Obwohl immer wieder die Meinung vorherrscht, dass Außerirdische die Erde vielleicht schon Jahrtausende besuchen, gibt es noch andere Hypothesen.

So vermuten einige, dass diese Aliens in Wahrheit Zeitreisende sind. Und zwar von unserem eigenen Planeten und diese vermeintlichen Außerirdischen in Wirklichkeit Menschen der Zukunft repräsentieren. Entweder habe die natürlich Evolution sie zu dem gemacht, wie sie heute gesehen werden, oder die Menschheit habe sich selber und bewusst genetisch verändert.

Vielleicht sind diese Zeitreisenden sogar eine Mischung aus Aliens und Menschen, heißt es in einigen Überlegungen.

6.:

Aliens oder Außerirdische sind etwas ganz anders, als das, was wir uns darunter vorstellen.

Denn es existiert auch die teilweise weit verbreitete Meinung, dass diese “Wesen” vom Satan kommen. Sie sind Dämonen des Teufels der christlichen Tradition, die die Menschheit und unsere Seelen quasi vernichten wollen. Unter dem Deckmantel von Aliens und dem UFO-Phänomen.

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7.:

Bei der Vielzahl an angeblichen Alien-Begegnungen und -Sichtungen werden immer wieder unterschiedliche Rassen in einer Art “Zusammenarbeit” beschrieben. Selbst normale Erden-Menschen in “militärischen Uniformen” sollen gemeinsam mit den mutmaßlichen Außerirdischen beobachtet worden sein.

Die kleinen grauen Kreaturen mit ihren riesigen Köpfen sind dabei die einzigen, die eigentlich immer vollkommen nackt sind. Geschlechtsteile scheinen diese “Greys” auch nicht zu haben. Warum das so ist, kann niemand erklären.

8.:

Angebliche Begegnungen mit Extraterrestrischen oder auch Botschaften von diesen, unterscheiden sich heute enorm von den Anfängen der Alien- und UFO-Thematik!

Ab den 1950er Jahren waren in der entsprechenden Literatur und den Aussagen der “Kontaktler” genannten “Zeugen” diese Aliens liebevolle Wesen. Fremde, die sich Menschen auswählten, um diesen wichtige Nachrichten für die Menschheit mitzuteilen. Diese bestanden so gut wie ausnahmslos aus Warnungen von diesen freundlichen Aliens an die Erdbewohner. Auch sahen diese Aliens fast immer aus wie Menschen oder zumindest uns Menschen überaus ähnlich.

Sehr großen Wert wurde dabei von den Außerirdische darauf gelegt, die Menschheit vor den Gefahren der Atomkraft zu warnen. Ebenso vor der Zerstörung unserer Umwelt etc. Daraus entwickelten sich im Laufe der Jahre regelrechte und auch echte UFO-Sekten, die zum Teil bis heute aktiv sind.

Spätsteins ab den 1980er Jahren wandelte sich das Blatt. Von da an rückten UFO-Entführungen mit pseudo-medizinischen Experimenten und Untersuchungen durch diese Aliens in den Vordergrund. Vor allem flogen jetzt nicht mehr irgendwelchen “Kontaktler” mit ihren außerirdischen Freunden freiwillig in UFOs mit, sondern die Fremden sollen Menschen gegen ihren Willen entführen. Und dabei vor allem auch misshandeln, was davor nie ein Thema war.

Ab da, und vor allem ab den 1990er Jahren, sprach die UFO-Forschung davon, dass Aliens durch ihre pseudo-medizinischen Experimente am Menschen genetische Manipulationen vornehmen. Die genetische Schaffung einer Mischrasse aus Mensch und Alien (Hybride) sei das Ziel dieser UFO-Entführungen. Gegen den Willen der Betroffenen, natürlich.

Aber auch dieses Bild hat sich gewandelt. Inzwischen rücken die mutmaßlichen Gen-Experimente und –Versuche bei UFO-Entführungen vielfach in den Hintergrund. Betroffene sprechen zwar noch immer von Hybriden, aber eher im positiven Sinne, da solche “Versuche” scheinbar weniger werden. Zumindest in den Berichten, die, anderes als etwa in den 1990gern, frei heraus erzählt werden. Aus einer bewussten Erinnerung an UFO-Entführungen, da die Aliens diese nicht “gelöscht” hätten …

9.:

Menschen, die aussagen, dass sie von Aliens an Bord von UFOs entführt wurden (UFO-Entführungen), beschreiben im Nachhinein immer zahlreiche und facettenreiche Dinge und Erlebnisse. Was sie aber nie erwähnen oder gesehen haben wollen, sind Waffen bei diesen Außerirdischen in ihren fliegenden Unterassen.

10.:

Es gibt keinen Beweis für Aliens.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wie erkläre ich Kindern das Thema “Außerirdische”? Aliens, UFOs und Leben im All beim Kinderradiokanal “KiRaKa” des WDR

Aliens UFOs und Leben im All: Als Thema für Kinder beim öffentlich-rechtlichen Radiosender WDR (Bilder: gemeinfrei / Fischinger-Online)
Aliens UFOs und Leben im All: Als Thema für Kinder beim öffentlich-rechtlichen Radiosender WDR (Bilder: gemeinfrei / Fischinger-Online)

Schon viele Jahre debattieren etablierte Wissenschaftler, Laien, UFO- und Alien-Fans oder auch Science-Fiction-Freunde hitzig über Leben im All und Außerirdische. Von sachlichen Diskussionen über Spekulationen bis nüchterne Wissenschaft ist alles dabei.  Aber können unsere Kinder damit überhaupt irgendwas anfangen? Können unsere Kleinen Fakt und Fiktion, Tatsache und Spekulationen, voneinander trennen, nur weil “die Erwachsen das sagen”? Ich denke eher nicht. Das dachte sich auch der öffentlich-rechtliche Sender WDR in einer Sendung zum Thema auf  deren Kinderradiokanal “KiRaKa”. Ich habe mir für Euch die Kindersendung in Sachen UFOs und Aliens einmal genau angehört und online nachgelesen. In diesem Mystery-Review erfahrt Ihr, was der WDR den Kindern zum Thema zu sagen hatte und was eigentlich genau der Anlass war, dass das “KiRaKa” von Außerirdischen & Co. berichtete.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFOs, Aliens, Leben im All, Science-Fiction und die Kinder

Grenzwissenschaftler und Mystery Files-Interessierte in aller Welt diskutieren wohl kein Thema und leidenschaftlicher mehr als UFOs und Aliens.

Kein Wunder eigentlich, da in den letzten 20 Jahren auch etablierte Wissenschaftler wie Astronomen und Physiker über Leben im All öffentlich diskutieren. Und – vor zwei Jahrzehnten kaum denkbar! – keine Scheu haben zu sagen, dass es irgendwie Leben im Kosmos gibt. Intelligentes Leben auf fernen Welten inklusive, das wir auch finden werden.

Astronomen, die irgendwo im All andere Zivilisationen oder auch außerirdische Mikroorganismen in unserem eigenen Sonnensystem vermuten, wissen eigentlich sehr genau: UFO-Forschung ist grundsätzlich eine andere Thematik. Auch UFO-Forscher wissen zwischen irgendwelchen fernen Aliens im Kosmos und dem UFO-Phänomen als “Alien-Präsenz” auf der Erde zu unterscheiden. Sollten sie zumindest.

Kinder können das aber nicht unbedingt. Wenn irgendein Erwachsener was von UFOs oder Aliens erzählt, stimmt das schon. Natürlich, keine Frage, es liegt an dem jeweiligen Kind und vor allem auch dessen Alter. Aber grundsätzlich kann man Kindern nicht die gleiche objektive Differenzierung zusprechen, wie erwachsen Menschen. Vor allem dann nicht, wenn diese sich sogar selber mit Aliens, UFOs oder Leben irgendwo im All befassen.

Wie erkläre ich einem Kind “Außerirdische”?

Nicht mit Hollywood-Filmen. Ich weiß aus eigener Erfahrung durch Gespräche mit Kindern, dass vieles am TV und vor allem YouTube in einen Topf geworfen wird. Fakt und Fiktion gehen dann fließend ineinander über.

Genau darum finde ich es spannend, wenn sich der WDR in einer Kindersendung genau mit diesem Thema befasst. Als Erwachsender, der sich selber als Mystery-Jäger bezeichnet, kann man solche “Kinder-UFO-Sendungen” schwer beurteilen. Immer hat man sein eigenes und ganz individuelles Wissen und seinen Standpunkt im Hinterkopf. Ein Kinderpsychologe mit “Alien-Ausbildung” wäre für eine Beurteilung wohl geeigneter …

“Nachrichten für Kinder: Leben aus dem All?” So hieß am 21. August eine Radiosendung des WDR-Kinderradiokanal “KiRaKa”. Es war sogar das “KiRaKa Thema des Tages”. Die Moderatorin (Name ist mir nicht bekannt) fragte in der Radiosendung einleitend ganz einfach:

Gibt es da draußen in den unendlichen Weiten des Universums wohl noch andere Lebewesen? Außerirdische? Aliens? Grüne Männchen? Oder Wesen, die genauso aussehen wie wir – oder ganz anders?

Persönlich meint die Sprecherin: “Ich glaube es gibt Außerirdische!”. Das All sei zu riesig und darum denkt sie, es gibt diese Aliens. Auch wenn es nur irgendwelche Krabbelwesen sind. Nach einem paar minütigen Einleitungs-Talk mit ihrem Co-Moderator Matthias Hof, über das ich in diesem Folgeposting HIER ausführlich berichten werde, geht es um Wissenschaft. Und zwar eben um jene Wissenschaftler, die sich mit der Suche nach Leben im All beschäftigen. Ebenso um angebliche Aliens und UFOs bei uns auf der Erde.

Der Co-Moderator der Sendung, Matthias Hof, hat sich für die kleinen Zuhörer meiner Meinung nach sehr gut vorbereitet. So erklärt er zum Beispiel, dass andere Länder etwa mit Radioteleskopen nach Signalen von Aliens suchen (gemeint ist dabei natürlich SETI) aber wir “keine richtigen Beweise” für solche außerirdischen Zivilisationen haben. Hof erklärt einfach und kompakt, dass es wirklich Wissenschaftler (wie eben Astronomen usw.) gibt, die sich mit diesen Wesen befassen. Auch damit, wie man mit ihnen Kontakt aufnehmen kann, was man machen soll, wenn man sie findet oder ob diese dazu Pläne haben.

“Alte-Alien-Hasen” und junge Kinder

Für die “alten Alien-Hasen” in Sachen Grenzwissenschaft, UFOs, Aliens etc. sind das lange bekannte Fakten. SETI-Projekte als Suche nach intelligenten Wesen im All mittels Radioteleskopen, ist Jahrzehnte alt. Wissenschaftler, wie Exobiologen, die sich mit der Entstehung von Leben auf anderen Monden und Planeten beschäftigen, kennt man auch. Aber wohl nicht die Kinder, die diesen WDR-Sender hören.

UFO-Meldungen und die zahllosen UFO-Fotos hingegen, so Hof, seien im Nachhinein immer als nicht-außerirdisch bewiesen worden. Ob das so stimmt, sei dahingestellt. Immerhin gibt es einige, bei denen man ganz einfach nicht sagen kann, was es sein könnte.

Abschließend erwähnt die Sendung auch das legendäre “Wow-Signal” von 1977. Bekanntlich sorgt dieses vor rund 40 Jahren empfangene Funksignal aus dem All immer wieder für Spekulationen, ob es vielleicht von Außerirdischen stammen könnte. Auch die Raumsonden “Voyager” der NASA spricht Moderator Hof an, und dass diese Botschaften an Aliens an Bord haben (dazu mehr HIER & HIER).

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Nicht ganz sechs Minuten ging die Sendung auf dem Kinderradiokanal. Dass der WDR-Mitarbeiter Matthias Hof trotz guter Vorbereitung den Kinder darin nicht das Universum und seine mutmaßlichen Bewohner erschöpfend erklären konnte, ist sicher jedem klar. Trotzdem hat mir als häufig mehr als kritischer Mystery-Review-Autor auf diesem Blog die Kinder-Sendung gefallen.

In den wenigen Minuten hat Matthias Hof und die Moderatorin kind- und sachgerecht das Alien-Thema den Kindern nahe gebracht. Natürlich hatte “KiRaKa”-Redaktion einen Grund, warum sie ihrem jungen Publikum das Thema “Ist das wer im All?” präsentierten.

Aliens: Deutschland ist planlos

Auslöser dieser Sendung war der Grünen-Politiker Dieter Janecek, der in einer Anfrage von der Bundesregierung wissen wollte, ob Deutschland auf Aliens vorbereitet ist. Also eine Frage eines echten “Grünen Männchen” (das konnte ich mir einfach nicht verkneifen) …

Beim “KiRaKa” heißt es dazu online etwa:

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Außerirdische nach Deutschland kommen.

In den Medien machte genau diese Anfrage und die entsprechende Antwort der Regierung in Berlin vor wenigen Tage die Runde. Denn Pläne hat unser Land nicht, falls UFOs auf einmal hier landen oder auftauchen, heißt momentan oft in der Presse. Denn Berlin antwortet Janecek auf seine parlamentarische Anfrage, dass es “für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben (…) keine Protokolle oder Pläne” der Regierung gibt.

Doch leider wurde nur genau diese Teil-Antwort wurde jüngst durch die Presse verbreitet. Und zwar nicht gerade objektiv und ohne wirkliche Hintergrundinformationen. Der WDR-Kinderradiokanal hat das Thema dann schlicht übernommen bzw. als nahm es zum Anlass die Kinder über Außerirdische gut zu informieren. Heißt das also, dass Deutschland bei einem Alien-Kontakt planlos dasteht … und wir wehrlos vor einer UFO-Invasion kapitulieren müssen?

Genau dazu erfahrt Ihr in diesem Folgeposting zu diesem Mystery-Review alle Hintergründe und Fakten hinter den oftmals spektakulär aufbauschten Medienberichten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Zeitreisen: Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 – sagt er (+ Videos)

Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 - sagt er (Bilder: gemeinfrei/LAF / Montage: Fischinger-Online)
Zeitreisender Ex-KGB-Agent traf sich mit Aliens im Jahr 4000 – sagt er (Bilder: gemeinfrei/LAF / Montage: Fischinger-Online)

Geheime Experimente, Versuche und technologische Entwicklungen gab und gibt es bei allen Regierungen der Welt. Vor allem im Kalten Krieg zwischen Ost und West nahmen diese Geheimprojekte ungeahnte Formen an. Was aber jetzt der Russe Wojnach Djokovic behauptet, klingt schon mehr als bizarr. Freut aber die Boulevardmedien. Er habe als Agent des Geheimdienstes KGB der UdSSR in den 1980er Jahre eine Zeitreise rund 2000 Jahre in die Zukunft gemacht. Als Technologiespion bei zünftigen Aliens für die Sowjetunion.


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Zeitreisen

In der Theorie und in physikalischen Berechnungen und Modellen sind Zeitreisen theoretisch durchaus möglich. Für unzählige Filme und Serien aus Hollywood und der Science-Fiction sind sie schon lange Realität. Seit dem legendären Buch “The Time Machine” von H. G. Wells, das schon 1895 erschien, ist das Thema nicht mehr wegzudenken.

“Die Zeitmaschine” von Wells gilt als erste literarische Erzählung über eine Zeitreise. Auch im Zusammenhang mit dem UFO-Phänomen wird die These diskutiert, dass es keine “Alien-Raumschiffe” sondern möglicherweise Zeitmaschinen aus der Zukunft von uns Menschen selber sind.

KGB-Zeitreisen im Kalten Krieg

Geheimdienste und Militärs der USA und der UdSSR haben im Kalten Krieg mit so allerlei Dingen und Techniken experimentiert. Von Drogenexperimenten an “Freiwilligen” bis zu Versuchen mit mutmaßlich paranormalen Fähigkeiten von Menschen. Letzteres etwa zum Zweck der Spionage.

Der damalige Maschinenbauingenieur Wojnach Djokovic wiederum geht einige Schritte weiter, wie es beispielsweise die Zeitung “Express” am 17. Juli 2018 berichtete. Andere englischsprachige Boulevardzeitungen übernahmen das Thema

Djokovic will nach eigenen Bekunden einst ein Geheimagent des KGB gewesen sein. Die UdSSR hätte, so sagt er in einem Video von “ApexTV”, im Kalten Krieg sogar schon die Technologie von Zeitreisen beherrscht, in der er eingeweiht war. So kam es, dass er quasi als Spezialagent für Zeitreisen beim KGB ausgewählt und in die Zukunft geschickt wurde. Aber nicht zu einer Art Vergnügungsreise.

VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / YouTube Screenshot)
VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / YouTube Screenshot)

Seinen Worten nach (und nur das sind sie!) sollte er in der fernen Zukunft so etwas wie “Wirtschaftsspionage” betreiben. Zumindest war er zur Fortbildung dort, da er die fortschrittliche Technologie der Zukunft studieren und mehr über deren Anwendung erfahren. Mit diesem gewaltigen Zukunfts-Wissen hätte die Sowjetunion im Kalten Krieg mit den USA einen immensen Vorteil erlangen können.

Aliens im Jahr 4000

Irgendwie schien die Mission des super-geheimen KGB-Agenten Wojnach Djokovic gescheitert zu sein. Immerhin zeigt die Geschichte, dass die Russen den Kalten Krieg verloren haben. Eine Zukunftstechnologie scheint demnach Mitte der 1980er Jahre nie den “Ostblock” erreicht zu haben.

Der angebliche Zeitreisende erzählt weiter, dass er in der Zeitmaschine eingeschlafen sein und im Jahr 4000 wieder erwachte. In einem “großen Kalten Schwimmbecken”, wo ihn fremdartige Wesen in Empfang nahmen. Freundlich seien diese Kreaturen zu ihm gewesen und erforschten daraufhin mit einer “seltsamen Waffe” sein Gehirn.

Es waren allerdings keine Menschen der Zukunft, sondern Aliens, die vollkommen weiß waren:

Sie waren absolut weiß mit großen Augen. Etwa fünf oder sechs Fuß groß, mit großen Köpfen und kleinen winzigen Mündern mit langen Fingern, aber ohne Fingernägel.

Diese 1,50 bis 1,80 Meter großen Aliens seinen Kolonisten aus dem Kosmos, die seit dem Jahr 3100 auf der Erde siedelten, so Djokovic weiter. So sagten ihm die weißen Außerirdischen:

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Wir haben uns entschieden, auf dem Planeten Erde zu ziehen. Das war im Jahr 3100. Unsere Galaxie ist großartig, aber wir sind mit einer extrem wichtigen Mission hierher gekommen. Wir wollten eine Kolonie der intelligentesten Menschen mit super starken Kräften und Fähigkeiten schaffen.

"Grenzwissenschaft und Mystery Files" von Lars A. Fischinger auf YouTube
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Ein ehrgeiziger Plan dieser außerirdischen Siedler, der aber gründlich daneben ging. Über 50 Jahre hinweg habe es immer wieder Kriege zwischen ihnen und den Menschen gegeben, da die Menschheit die Fremden nicht akzeptieren wollten. “Sie wollten die Menschheit nicht vernichten”, so KGB-Zeitreisender Djokovic, “sie schickten sie auf einen anderen Planeten”.

In dieser fernen Zukunft sein die Welt “ein Paradies”. Die Aliens hätten “eine große Revolution” gebracht und der selbsternannte KGB-Agent und Zeitreisende solle zurück reisen und die Menschheit darüber informieren. Wir sollen unsere erde schützen, aber er dürfe nie mehr wieder ins Jahr 4000 zurück kommen, so ein Aliens zu Djokovic …

Zeitreisende unter Zeitvertrag (mit der Regenbogenpresse)

Verrücktes Zeug“, was hier die britische Presse verbreitet. Quelle ist der YouTube-Kanal “ApexTV”, der über “Mystery und Wissenschaft” berichten möchte. Dort finden sich dutzende Videos mit Interviews von angeblichen Zeitreisenden. Über 50 Videos sind es bis dato allein nur dazu. Auch das mit Djokovic. Zumindest mit jemanden, der anonym und unkenntlich gemacht sich als Ex-KGB-Agenten Wojnach Djokovic und Zeitreisender bezeichnet.

Was aber bei diesen wilden Videos auffällt ist der Umstand, dass die Boulevardzeitung “Daily Star” bereits mehrfach Videos von diesem Kanal zum Thema machte. Auch und vor allem über “Zeitreisende”. Es scheint sich thematisch also für den Kanal zu lohnen. Das sieht man auch an dem Folge-Video, das einen Tag nach dem Interview mit Djokovic dort hochgeladen wurden.

In diesem ebenso fragwürdigen Video von heute zeigt ein ebenso fragwürdiger Zeitreisender ein Handy-Video von Las Vegas mit fliegenden Autos und futuristischen Gebäuden. Aufgenommen hat es der natürlich unkenntlich gemachte Zeit-Abenteurer im Jahr 2120 bei einer “Top Secret Zeitreise-Mission”.

Auch das hat der britische “Daily Star” (und andere Regenbogen-Medien) zum Thema gemacht. Und der Aufrufe-Counter bei “ApexTV” für diese geradezu unverschämten Videos läuft und läuft …

Videos-Auswahl zum Thema Fakes in der Grenzwissenschaft

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Spekulationen um die Greys, die „kleinen Grauen“: Sind die angeblichen UFO-Aliens in Wahrheit biologische Roboter? +++ Artikel +++

Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Bereits seit Jahrzehnten ist im Dickicht der UFO-Forschung und Alien-Thematik ein Typus von Außerirdischen überaus weit verbreitet: Die der “kleinen Grauen” oder auch “Greys”. Kleine menschenähnliche Wesen, die vor allem durch das Thema UFO-Entführungen sowie natürlich durch Kino und TV weltbekannt wurden. Spätestens die US-Erfolgsserie “Akte X” verhalf diesem Bild der kleinen Aliens mit ihren riesigen Augen und zierlichen Körpern zum Siegeszug. Aber sind diese “kleinen Grauen” überhaupt biologische Lebensformen, die bei UFO-Entführungen angeblich ihre Hände im Spiel haben? Sind es vielleicht nicht eher eine Art von Bioroboter, die von “echten Aliens” erschaffen wurden? Obwohl das Thema um diese grauen Zwerge aus dem All selber Spekulation ist, lassen sich dazu noch weit mehr Überlegungen in Betracht ziehen. Interessante Mutmaßungen über die wahre Natur der Greys, die Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahrzehnten beschreiben Zeugen einer UFO-Begegnung die mutmaßlich beteiligten Außerirdischen als „kleine Graue“, die Greys. Vor allem bei den so genannten UFO-Entführungen. Aber auch bei schlichten Landungen von unbekannten Flugobjekten, sehen Menschen ihren Angaben nach diese seltsamen Wesen, die heute durch Kino und TV wohl jeder kennt.

Eben die „klassischen Aliens“, die ihren ersten großen Kinoauftritt bereits in “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg 1977 hatten.

Die „kleinen Grauen“: Der Alien-Klassiker

Es handelt sich um kleine, nur etwa 120 bis 150 Zentimeter große und grauhäutige Hominide. Sie sollen sehr lange und dünne Arme und Beine haben, (meistens) nur vier Finger besitzen und einen ungewöhnlich großen Kopf auf ihrem dünnen Hals tragen. Die Augen werden einheitlich als oval, tiefschwarz und groß beschrieben, die leicht schräg im Schädel liegen. Gerne bezeichnet man diese Augen als „mandelförmig“

Die Nase wie auch die Ohren sind nur ansatzweise zu erkennen oder meisten nur als „Löcher“ im Kopf des Wesens. Auch der Mund scheint „verkümmert“, da er keine Lippen und auch keine Zähne habe und eher wie ein einfacher Schlitz im Schädel aussehe. Die Haut der „Greys“ erscheint meist wie Leder. Hin und wieder heißt es aber auch, dass die Haut nicht grau, sondern eher blaugrün, grauschwarz oder grünlich erscheint.

Alles in allem bestimmt genau diese sonderbare Gestalt heute in der UFO-Forschung wie auch in der Öffentlichkeit das Bild, das man von einem „klassischen Alien“ hat. Zwar durchaus mit Variationen, aber im Kern identisch. Selbst der bekannte Handy-Messenger-Dienst “Whatsapp” nutzt das Gesicht dieses Grey-Alien in seinen Icon-Bildchen. Kaum also jemand, der zumindest diesen medial stark verbreiteten Alien-Kopf nicht schon mal gesehen hat …

Greys und UFO-Menschen

Ganz besonders bei dem Thema UFO-Entführungen treten diese zwergenhaften Alien-Figuren in Erscheinung. Sie sind es, die an den entführten Menschen pseudomedizinische „Versuche“ durchführen und/oder dem Entführten ominöse Dinge innerhalb der UFOs zeigen. Dabei, so die einstimmige Meinung der Betroffenen, sind die Greys ausgesprochen gefühlskalt. Sie verhalten sich vollkommen kühl, es besteht kein Interesse an eventuelle Leiden eines Menschen während einer Entführung.

VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die kleinen Grauen werden aber nicht selten gleichzeitig zusammen mit anderen „außerirdischen Wesen“ beobachtet. Bei diesen handelt es sich meist um echt „normal aussehende Menschen“. Das heißt, sie sehen aus, als sei es der Nachbar von nebenan. Zum Teil jedoch heißt es, dass diese „Menschen“ größer wären als wir und eher eine blasse Hautfarbe haben. Auch werden diese „UFO-Menschen“ dann und wann als haarlos beschrieben.

Diese Figuren der UFO-Forschung sind seit langem in die Kategorie „nordisch“ oder schlicht „humanoid“ eingeordnet worden (wobei aber auch die Greys eigentlich “humanoid” sind). Es stellt sich aber durchaus die Frage, wer in der „Rangordnung“ oben steht. Sind es die „Menschen“ – oder sind es die Greys? Zumindest glauben UFO-Forscher durch ihre Beschäftigungen mit Entführten hier eine Rangordnung erkennen zu können.

Dass es auch Berichte von UFO-Entführungen gibt, an denen „Militärangehörige“ oder „Uniformierte“ beteiligt gewesen sein sollen, wurde bereits an anderer Stelle in einem YouTube-Video dargelegt …

UFO-Entführungsforscher, die auch den obskuren Bereich der medizinischen Experimente und vor allem der “sexuell” bezogenen Varianten eines solchen „Experimentes“ diskutieren, sehe sich oftmals durch Entführungsberichte zu der Annahme verleitet, die Außerirdischen züchten eine „neue Rasse“.

Im Klartext: Die Greys kreuzen Alien-DNA mit denen von uns Menschen und erzeugen so Hybridwesen. Ein Projekt, wenn man es so nennen mag, das schon seit unbekannten Zeiten auf der Erde laufen würde.

Alien-Multikulti im UFO

Die Tatsache, dass die Zeugen einer nahen UFO-Begegnung einschließlich Alien-Entführungen Greys, Menschen und verschiedenen Varianten von kleinen Grauen zusammen beschreiben, ist problematisch. Vollkommen unterschiedlich erscheinende Alien-Spezies agieren demnach gemeinsam?

Da das Kürzel „UFO“ umgehend als Synonym für „Außerirdische” angesehen wird, glauben auch einige UFO-Forscher und UFO-Interessierte, dass die Unterschiede in der Anatomie der vermeintlichen außerirdischen Lebensformen darauf beruhen, dass es Wesen von unterschiedlichen Planten im All sind. Eigentlich ist das sicherlich die einfachste Interpretation dieser seltsamen UFO-Berichte.

VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)
VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)

Es handelt sich also bei den UFO-Sichtungen und -Begegnungen nach dieser Deutung um ein multikulti Programm außerirdischer Intelligenzen. Als eines der Indizien für diese Annahme halten deren Befürworter gerne Aussagen der UFO-Piloten hoch, die die Heimat bzw. den Ursprung der Insassen beinhalten.

Denn die Piloten der fliegenden Untertassen antworten auf die Frage nach ihrer Herkunft (wenn) oftmals mit sehr unterschiedlichen Angaben. Der Mond, Saturn oder gewisse Sterne sind ebenso dabei, wie der Mars und undeutbare Aussagen. (Nebenbei: Wenn diese Aliens gewisse Sterne als ihre Heimat bezeichnen, verwenden sie netterweise die uns geläufigen Namen für diese Himmelskörper).

Es würde also bedeuten, dass die Insassen der UFOs ein Zusammengewürfelter Haufen von verschiedenen bewohnten Planten in ebenso verschiedenen Teilen des Universums sind. Und dabei wissen wir nicht einmal, ob diese Berichte rund um Greys, Entführungen, UFOs und Aliens überhaupt auf Außerirdische zurückzuführen sind. Bisher hat noch niemand einen echten Alien vorweisen können

Leben UFO-Greys überhaupt?

Bei dem Thema Greys und ihren Handlungen ist es seltsam, dass sie unseren Vorstellungen von intelligenten Außerirdischen nicht unbedingt entsprechen. Sicher, wir haben keine Ahnung, wie Intelligenzen im All aussehen und nur uns Menschen zum Vergleich. Aber diese kleinen UFO-Wesen entsprechen in gewisser Weise nicht einmal einer biologischen Lebensform. Sind sie also wirklich „normale“ Außerirdische mit einer Biologie und Physiologie?

Folgende Punkte könnten in dem eh schon spekulativen Feld der UFO-Entführungen für diese Spekulation sprechen:

  • Die Greys erscheinen als Kreaturen ohne Gefühl, ohne emotionale Regungen und ohne Anteilnahme an den Vorgängen, die sie nicht interessieren zu scheinen.
  • Diese „Wesen“ haben keine erkennbaren Geschlechtsorgane, obwohl sie meistens ohne Kleidung gesehen werden.
  • Ebenfalls haben sie keine zu erkennenden Ausscheidungssysteme wie einen After.
  • Ihre Augen sind lediglich schwarze Ovale, die keine Pupillen haben, und werden als „tot“ beschrieben.
  • Die Kreaturen wurden nie bei der Nahrungsaufnahme gesehen.
  • Sie sprechen meist nicht, denn ihre Stimmen kommen „von innen“. (Hier wird aber meistens von Telepathie gesprochen.)
  • Sie haben keinen Bauchnabel.
  • Ihre Schädel sind im Vergleich zum dünnen und feinen Körper derart groß, dass eine Geburt durch einen biologischen Geburtskanal nach unserem Verständnis nicht möglich ist.
  • Oft sind sie nackt, scheinen also ein Schamgefühl im unserem Sinne nicht zu haben.
  • Sie agieren auch in Zusammenarbeit mit normal erscheinen Menschen.
  • Ihre Haut wirkt “unecht”, wie Leder oder sogar künstlich.
  • Es gibt scheinbar keine männlichen und weiblichen Greys, sondern sie sind alle asexuell.

Sicher sind diese Punkte ohne Zweifel problematische Details bei der Frage, nach der wahren Natur der kleinen Wesen. Wobei wir, um es nochmals zu unterstreichen, natürlich keine Ahnung haben, wie außerirdische Intelligenz aussieht und funktioniert.

Roboter aus dem Universum?

Nüchtern betrachtet spricht die Auflistung oben für die Annahme, bei den Greys handele es sich nicht um biologische Wesen. Vielmehr verleitet sie zu der Hypothese, die Greys sind eine künstliche Lebensform – also: Roboter.

Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Heute erscheint die Idee, dass es so perfekte Roboter (oder Bioroboter) wie die Greys geben könnte, fast absurd. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass es in der Zukunft mit Sicherheit Roboter geben wird, die sich nicht von biologischen Lebewesen unterscheiden lassen. Eine Reihe von Zukunftsforscher geht sogar soweit zu behaupten, dass es in Zukunft auf der Erde sogar künstliche Intelligenz geben wird. Der Physiker Michio Kaku, sehr bekannt aus diversen TV-Dokus, ist zum Beispiel einer von ihnen.

Wir Menschen werden in absehbarer Zukunft (50 bis 100 Jahre nehmen Optimisten an) künstliche Wesen schaffen, die uns Menschen mehr als nur ähneln. Es ist hier übrigens ganz interessant, dass zum Beispiel die Robotik in Japan festgestellt hat, dass zu menschlich aussehende Roboter die Menschen eher abschrecken als begeistern …

Bei der Betrachtung der Grauen der UFOs ist also die Frage legitim, ob es sich bei diesen eben um solche künstlichen Kreaturen handelt. Sie wären demzufolge „Arbeitsdrohnen“ der „echten“ Außerirdischen, zum Beispiel der „nordischen Typen“ der UFO-Forschung. Tatsache ist, dass gerade die Greys offenbar wirklich die Arbeiter sind, denn sie hantieren an den Menschen im Rahmen einer Entführung herum. Die großen und normal erscheinenden Wesen in den UFOs hingegen nicht/kaum.

Diese normalen Wesen sind es auch, die bei modernen UFO-Entführungen als „Ärzte“ bezeichnet werden. Oder, als Frau, „Krankenschwestern“ oder „Medizinerin“.

Greys und die Alien-Mensch Hybriden

Nun aber stehen wir vor einem ganz anderen Problem:

Jene Menschen, die angeblich von UFOs entführt wurden, berichten teilweise, dass ihnen Sperma oder, bei Frauen, Eier gestohlen wurden. Einige UFO-Forscher haben selbst Entführungsfälle recherchiert, bei denen die Frauen künstliche befruchtet worden sein sollen. Im Rahmen einer weiteren Entführung wurde diesen Frauen dann der Fötus wieder aus dem Mutterleib entnommen.

Hier sprechen eine ganze Reihe Entführungsforscher wie auch Zeugen davon, dass die kleinen grauen Freaks Zwitter aus ihnen und uns Menschen schaffen. Hybridwesen, Zwitter, also. Aktuell hat sich beispielsweise der UFO-Forscher David M. Jacobs in seinem Buch „Alien-Hybriden“ diesem Thema erneut angenommen.

Tatsächlich ist es in der UFO-Forschung hinlänglich bekannt, dass einige Entführte in ihren hypnotischen Rückführungen davon sprachen, dass die in den UFOs (oder wo sie waren) genau solchen Hybriden gesehen haben. Entweder als umherlaufende „Kinder“ – oder aber sogar als noch heranwachsende Föten, die sich in „Brutkästen“ befanden. Zieht man alte Berichte über Begegnungen mit fremden Wesen und Entführen durch diese dabei auch noch heran, scheint es dieses “Zucht-Programm” schon Jahrhunderte zu geben. Mindestens, wie in diesem YouTube-Video dargelegt (s. z. B. auch HIER, HIER und HIER).

Wären also die Greys Maschinen, Roboter ohne organische Funktionen (vor allem der Fortpflanzung dienend), kann eine Hybridrasse aus diesen nie geschaffen werden. Da aber beispielsweise kein Bauchnabel an den Grauen zu sehen ist, und auch Geschlechtsorgane offenkundig fehlen, möchte man sicher einwenden, dass die Greys sich künstliche Fortpflanzen. Das heißt, alle kleinen Grauen wachsen in Reagenzgläsern heran. Eine geschlechtliche Fortpflanzung ist ihnen unbekannt.

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Das halte ich für unsinnig und falsch.

Wenn es sich bei den grauen Aliens und reale biologische Lebewesen handelt, müssen sie auf ihren Heimatplaneten eine Evolution durchlebt haben. Auch wenn man annimmt, die Greys seien asexuelle Geschöpfe, so müssen sie sich aber dennoch biologisch Fortpflanzen. Doch dazu fehlen ihnen offenkundig die Geschlechtsorgane.

Und wenn diese nun tatsächlich innerhalb ihre kleinen und schmächtigen Körpers liegen sollten, ist es immer noch unmöglich, dass sie einen Geburtskanal haben, durch den ihre großköpfigen Babys geboren werden können (wie sie herauskommen ist ohne äußere Geschlechtsmerkmale eh ein Rätsel).

Alien-Züchtungen aus dem All?

VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit – aber wozu? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Wenn die kleinen Geschöpfe wirklich biologische Lebewesen sind, wäre die Überlegung legitim, sie wären selber durch eine andere Alien-Spezies gezüchtet worden. Es würde sich also bei ihnen um „biologische Roboter“ handeln. Die medizinische Technologie der Fremden aus dem All wäre demnach soweit fortgeschritten, dass es ihnen möglich ist, Wesen nach dem Typus „Grey“ künstlich zu schaffen.

Auch wenn diese Spekulation mehr als reizvoll klingt, so bleibt der Umstand, dass die Grauen keine Körperöffnungen haben, durch die verarbeitete Nahrung ausgeschieden wird. Zumindest will sie niemand gesehen haben. Wozu dient dann aber der Mund? Immerhin sollen diese Kreaturen mittels Telepathie kommunizieren. Oder ist er doch ein „Überbleibsel“ einer biologischen Evolution?

Erschwerend kommt hinzu, dass sich nach allen bisher vorliegenden Beschreibungen der Brustkorb der Gestalten nicht bewegt. Er hebt und senkt sich nicht, was bei einer Atmung mit Lungen (und Kiemen haben sie nicht) zu erwarten wäre. Zumindest will auch das niemand gesehen haben.

Da den „Wesen“ unsere Atmosphäre nichts ausmacht – auch den anderen beschriebenen Aliens nicht -, wird auch ihr Körper ähnlich wie unser funktionieren. Zwar haben wir auf unserer Erde zum Erstaunen vieler Biologen und auch Astrobiologen Lebewesen an Orten gefunden, die bisher als lebensfeindlich galten, aber diese können dafür nicht in unserer normalen Atmosphäre überleben. Deshalb wäre es irrig zu behaupten, die Greys kämen aus einer so verschiedenen Welt, dass sie hier ohne Atmung leben können …

Da die Idee Greys = Roboter oder sogar Cyborgs meiner Meinung nach durchaus interessant ist, dürfen wir ein anderes Teilproblem bei diesen Spekulationen nicht übergehen: UFO-Abstürze.

UFO-Abstürze und tote Aliens

Befasst man sich nur etwas genauer mit der UFO-Forschung und den entsprechenden Veröffentlichungen, gewinnt man schnell den Eindruck, dass inzwischen unzählige UFOs abgestürzt sind. Allen voran natürlich der UFO-Absturz von Roswell vom Sommer 1947.

Ein Raumfahrt-Ingenieur sorgte für Diskussionen: Er behauptet, dass in der Area 51 Außerirdische mit den USA zusammen arbeiten…und zeigt angebliche Beweise (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ein Raumfahrt-Ingenieur behauptet, in der Area 51 arbeiten Aliens … und zeigt angebliche Beweise (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Zeugen und Recherchen, so sollen bei UFO-Abstürzen rund um die Welt auch deren Insassen gefunden worden sein. Ein Umstand, der, wenn ein Absturz tatsächlich erfolgt sein soll, natürlich auch zu erwarten wäre. Zeugen – und jene, die es sein wollen – sagen, dass solche Aliens gefunden wurden, und sie diese dann an diesem oder jenem Ort selber gesehen haben. Im Fall Roswell zum Beispiel in einer Militärbasis. Dabei, und dieser Punkt ist hervorzuheben, wird aber nicht behauptet, man habe Organe gesehen. Lediglich die vermeintlichen „Leichen“.

Nun aber liegen gleichsam Berichte vor, die von Obduktionen der bei einem UFO-Absturz gefunden Körper sprechen. Ebenfalls ein Umstand, der zu erwarten ist, wenn irgendwo auf der Welt ein UFO samt Besatzung gefunden wird. Und gerade in diesem Zusammenhang ist ein nebulöser Film weltweit berühmt geworden, der angeblich die Öffnung einer außerirdischen Leiche zeigt. Der als Santilli-Film bekannte Streifen wurde in der UFO-Forschung viele Jahre hitzig diskutiert und von vielen als schlichte Fälschung angesehen. Letztlich stellte sich auch heraus, dass der ganze Film ein Fake war.

Somit ist auch der Santilli-Film kein Beweis, dass die Greys echte Lebewesen mit einer organischen Biologie sind. Obwohl die Macher des Filmes behaupteten, es gäbe einen echten Alien-Autopsie-Film und ihr Werk stelle diesen nur nach. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass der angeblich echte Autopsie-Film zu beschädigt gewesen sei …

Neben Berichten über gefundenen Alien-Leichen und natürlich den zweifelhaften Santilli-Fake, liegen aber auch Aussagen vor, die davon sprechen, dass lebendige Außerirdische in gewissen militärischen Anlagen gesehen wurden. Zum Teil gehen diese Aussagen sogar soweit zu behauten, dass diese Aliens mit menschlichen Wissenschaftlern der Erde gemeinsam an diversen Projekten arbeiten.

Wie wir solchen Aussagen gegenüberstehen, ist sicher jedem Interessenten selber überlassen. Immerhin müssen wir uns bei solchen Geschichten auf die Glaubwürdigkeit einzelner „Zeugen“ (oder eben solche, die es sein wollen) verlassen. Definitive Beweise gibt es nicht einen.

Außerirdische im Verhör

Doch auch hier gibt es Einwände.

So zeigte Mitte der 1990ger Jahre die Pro7-Sendung „TAFF“ einen kurzen und undeutlichen Film, der angeblich von einem Angestellten der sagenumwobenen „Area 51“, Nevada, USA, heraus geschmuggelt wurde. Wir sehen dort einen tatsächlich typischen Grey, der von einem Mann in Arztkleidung „verhört“ wird. Deutlich erkennbar ist in dem Farbfilm, dass der vermeintliche kleine Graue lebt.

VIDEO: Die "Alien Autopsie" von Roswell 1947 des Ray Santilli - steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Die “Alien Autopsie” von Roswell 1947 des Ray Santilli – steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / Fischinger-Online)

Da dieser dunkel gefilmte Streifen äußerst zweifelhaft ist, und einen dokumentarischen Wert für irgendein geheimes Militärarchiv nicht erkennen lässt, sehen die meisten UFO-Forscher und auch ich hier einen Schwindel. Es handelt sich wahrscheinlich lediglich um gewitzte Zeitgenossen, wobei einer eine Grey-Maske trägt.

Interessant am Rande: Im Rahmen des „UFO Day“ 1996 in Berlin gab ich dem Sender Pro7 ein Interview, in dem ich mich (negativ) zu mir dort von Pro7 vorgelegten „UFO-Fotos“ äußerte. Die Quelle der Bilder war, so der Reporter des Senders, dieselbe, wie der Area 51-Film mit dem Alien-Interview. Die mir von dem Reporter gezeigten schwarzweißen Fotos mit „UFOs“ waren als einfache Fälschungen leicht zu erkennen. Meinte ich zumindest auf dem „UFO Day“. Es war auch bemerkenswert, dass man heute noch mit einem schwarz-weiß Film in der Kamera umherläuft … und Pro7 mein und andere negativen Statements zu den Bildern in ihrem Bericht zu dem Kongress nicht sendete. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Heute, 2018, ist das Netz bekanntlich mit Alien-Videos, UFO-Filmen und auch Interviews mit angeblichen Außerirdischen überflutet …

Keine Beweise, nur Spekulationen!

Die Spekulation, die kleinen Grauen seien in Wahrheit (Bio-)Roboter, lässt sich natürlich nicht beweisen. Ausschließlich durch die Berichte von Entführungsopfern und Zeugen einer UFO-Landung einschließlich der Sichtung von Wesen, können Indizien liefern. Denn nicht mal diese Begegnungen lassen sich belegen.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und seltsame “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Es ist aber so, dass Greys ein ausgesprochen „seltsames Verhalten“ zeigen, welches sich von den fast normal menschlich aussehenden Wesen stark unterscheidet. Da beide „Rassen“ in Zusammenarbeit beobachtet wurden und werden, könnt man sogar folgendes behaupten:

Die Grauen sind Roboter, die wir Menschen der Erde selber in der Zukunft gebaut haben. Die menschlichen „UFOnauten“ wären dann unsere eigenen Nachfahren von diesem Planeten und die UFOs an sich nichts weiter als Zeitmaschinen irdischen Ursprungs.

Ob nur wir in der Zukunft solchen Roboter erschaffen und sogar Zeitmaschinen erfinden, wissen wir natürlich auch wieder nicht.

Außerirdische Zivilisationen können im Laufe ihrer technischen Evolution solche Roboter sicher problemlos entwickelt haben. Eigentlich geht jeder Vertreter der These, dass UFOs außerirdisch sind, von der Annahme aus, die Aliens kommen von sehr viel älteren Planeten. Damit haben sie eine weitaus längere (technische) Entwicklung hinter sich, und so dürfen wir den bis zur Erde gekommenen Besuchern durchaus die Fähigkeit zum Roboterbau à la Grey zubilligen.

Und wenn die Außerirdischen sich mit mehr als der Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, sind es so oder so Zeitreisende. Auch wenn das nach allem was wir wissen nicht möglich sein kann.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Warum haben Menschen Angst vor Aliens und fürchten sich vor Fremden aus dem All? Die Antworten sind erstaunlich einfach

Darum haben Menschen Angst vor Aliens (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Darum haben Menschen Angst vor Aliens (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Eines (nicht allzu fernen) Tages wird die irdische Forschung mit Sicherheit Leben im All entdecken. Da sind sich die meisten Astronomen und Wissenschaftler einig. Auch wenn es vorerst wahrscheinlich nur Mikroben sind, die beispielsweise auf unserem Nachbarplaneten Mars entdeckt werden. Doch warum fürchten sich Menschen vor tatsächlichen Aliens, vor intelligenten Außerirdischen irgendwo im Kosmos? Was beflügelte diese Angst vor solchen fremden Zivilisationen, die vielleicht irgendwann einmal zu uns auf die Erde kommen? Diesen Fragen ging jetzt ein wissenschaftliches Magazin genauer nach – mit eigentlich verblüffend einfachen Antworten!


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vorsicht vor Aliens!

Hollywood zeigt es seit Jahren immer und immer wieder: Wenn irgendwann Aliens zu uns auf die Erde kommen, ist es praktisch Aus mit dem “sorglosen Leben” der Menschheit. Außerirdische kommen fast nie in Frieden und bringen nur Tod und Zerstörung, erzählt uns die Traumfabrik.

Eigentlich vollkommen klar, dass Hollywood dieses Bild von fiesen und bösen Aliens zeigt, wie es zum Beispiel in diesem Posting oder auch diesem YouTube-Video von mir aufgezeigt wurde. Ob irgendwas davon auch nur annähernd der Realität entspricht, weiß definitiv niemand. Erst wenn wenn es soweit ist, kann der Mensch reflektierend zurück blicken und sagen, dass diese oder jene Science-Fiction-Story der Realität doch schon sehr nahe kam.

Doch nur, weil wir dann einen Vergleich mit der nun eingetretenen Wirklichkeit haben.

Alle voran hat der Physiker Stephen Hawking längst vor intelligenten Aliens gewarnt. Theoretisch auch vollkommen zurecht, da er den Kontakt zwischen Menschen und Außerirdischen mit der Begegnung zwischen Europäern und den amerikanischen Ureinwohner vergleicht. Die Konsequenz dieser und ähnlicher Kontakte weltweit war der Untergang der Urbevölkerung mit den fortschrittlicheren Europäern, so Hawking. Im Fall einer Alien-Begegnung nähme die Menschheit die Rolle der Ureinwohner ein.

Es muss nicht gleich eine Alien-Invasion sein, wie wir sie eben aus Film und Kino kennen. Eine physische Ankunft der Fremden, die eigentlich keine brutale Eroberung planen, reicht vollkommen.

Die Angst vor dem Unbekannten

Das Magazin “Der Standard” aus Österreich veröffentlichte am 24. Februar den Beitrag “Warum wir uns vor Aliens fürchten”. Einen kleinen Artikel im Zuge des Magazins “Forschung” der Redakion, in dem es um Leben im All, Aliens und die Suche nach neuen Welten im Universum geht. Darin schreibt der Autor Peter Illetschko:

Wir fürchten uns gern vor dem Fremden, vor dem Unvorstellbaren – und deswegen verbinden wir es mit albtraumhaften Vorstellungen, mit einer Ausweglosigkeit des unüberwindbar Bösen, wie es die Giger-Monster in der Aliens-Filmreihe sind. Das war schon so, als das boshafte Genie Orson Welles 1938 im Hörfunk H. G. Wells Krieg der Welten aufführte und eine Massenpanik auslöste.

Grundsätzlich hat Illetschko mit dieser Aussage das gesamte Thema “Angst vor Aliens” auf dem Punkt beantwortet. Der Mensch hat eben Freude an der Furcht vor dem Unbekannten. Und was ist unbekannter und fremder und bietet dabei so unendlich viel Gedankenspielraum als Außerirdische?

Schon allein die Vielfalt der dem Konsumenten vorgesetzten Alien-Träumereien zeigt, dass das Universum im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos ist. Vom Knuddel-Alien ALF oder dem lieben Zwerg ET über ekelhafte und tödliche Alien-Bestien bis zu netten kleinen Grauen aus dem Klassiker “Unheimliche Begegnung der dritten Art” von Steven Spielberg ist für jeden was dabei.

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Die Angst vor dem Unbekannten aus dem All, dass aufgrund seiner nicht annähernd einzuschätzenden Fremdartigkeit zu Spekulationen anregt, ist tief in uns verwurzelt. Da es schwer ist, hier auf der Erde etwas vollkommen Fremdes und “unüberwindbares Böse” zur Befriedung unserer Furcht zu schaffen, bedienen wir uns eben im All.

Mensch vs. Alien

Wie an anderer Stelle dargelegt, nimmt der Mensch seine “Menschlichkeit” und vor allem seine Fehler und Taten, und schiebt sie den Aliens in die Schuhe. So lässt sich leicht eine Angst vor Außerirdischen erzeugen. Was wäre, wenn die Aliens auch nur ein klein wenig so sind, wie die Menschheit? Ein Schreckensszenario.

Auch Peter Illetschko schreibt in seinem Beitrag:

Auffallend ist auch: Immer dann, wenn eine Gesellschaft von Ängsten dominiert wird, fürchtet man sich noch lieber vor UFO-Landungen auf der Erde als sonst.

Recht ähnlich sehen das auch sehr viele User auf  “Der Standard” in ihren Kommentaren. So schreibt einer treffend:

Die Aliens erscheinen – wie im Artikel angedeutet – nur deshalb so böse, weil wir mangels Vorlage einen menschlichen Charakter in sie projizieren.

Wer also vor Aliens Angst hat, hat zu viele schlechte SF-Filme gesehen. Zudem bezweifle ich, dass es irgendeine kosmische Zivilisation mit der Menschheit in Punkto, Aggressivität, Zerstörungspotential oder Bösartigkeit aufnehmen kann. Zynisch überspitzt könnte man sogar behaupten, dass die Aliens uns schon länger kennen, aber sich schaudernd abgewandt haben.

“Schaudernd abgewandt” ist ein gutes Stichwort, denn vielleicht ist die Menschheit einen ein abschreckendes Beispiel für Leben im All für andere Lebewesen. Natürlich ist auch das reine Spekulation – aber wer weiß das schon. Überspitzt aber nicht minder zutreffend schrieb diesbezüglich ein anderer User in seinem Kommentar:

Wir werden eh schon lange von denen beobachtet. Die Erde gilt nämlich als Live Reality TV-Show für diese Aliens. Ein Quotenhit!

Zum Glück für uns setzt man einen Quotenhit nicht so schnell ab … vorerst.

+++ “Was würden aggressive Aliens überhaupt hier wollen?” – Video zum Thema auf meinem YoTube-Kanal: +++

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Lars A. Fischinger

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