^

Search Results for: leben im all

Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät – warnt eine SETI-Forscherin

Teilen:
Der Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät - warnt eine SETI-Forscherin (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät – warnt eine SETI-Forscherin (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der Mars ist derzeit vielfach Thema. So auch aktuell in einem Bericht in der Boulevardpresse. Dort ist zu erfahren, dass eine “Alien-Forscherin” in einer Studie vermutet, dass der Mars “voller Leben” sei, und “es sogar jede Menge Aliens auf dem roten Planeten geben könnte”. Reine Sensationsgier in den Überschriften, wie sich schnell herausstellt. Es geht zwar um Leben auf dem Mars, aber in einem anderen Kontext, wie Ihr es hier erfahren könnt.


Leben auf dem Mars

In meinem ersten Buch schrieb ich 1996, noch vor der Bekanntgabe angeblicher Bakterien-Hinweise in dem Mars-Meteoriten ALH 84001, zum Thema Leben auf dem Mars:

Diese ‘Bewohner’ sind aber keine humanoiden Lebewesen, sondern, wenn überhaupt, kleinste Bakterien im Wüstenboden.

Verfasst hatte ich diese Zeilen einige Jahre zuvor Anfang der 1990er Jahre. Denn noch lebende Mikroorganismen werden seit Jahrzehnten in “biologischen Nischen” und unter der Marsoberfläche vermutet und gesucht. Angefangen mit den Missionen “Viking” der NASA, die 1976 auf dem Mars landeten und nach diesen Mars-Leben suchten. Jene Mission, die auch das “Marsgesicht” erstmals aus dem Orbit heraus fotografierte.

Seit “Viking” der NASA sind genau 45 Jahre vergangen und erstaunlicherweise wissen wir immer noch nicht, ob es auf dem Mars Leben gibt oder gab. Trotz zahlreicher weitere Missionen, Landungen und der ganzen Flotte von Rovern, die auf der Oberfläche des Mars fahren oder fuhren. Ausgestattet mit der allerneusten High-Tech, die die Menschheit zu bieten hat, suchen diese fahrenden Labore bis heute nach diesem Mars-Leben. Aktuell natürlich die Mission “Mars 2020” mit dem Rover Perseverance”, über die ich auf diesem Blog und in Videos bei YouTube immer wieder berichtete (Link HIER).

HIER findet Ihr zum Thema Mars und auch die aktuelle Mission Videos auf meinem Kanal.

“Aliens auf dem Roten Planeten”

Die Wissenschaftler sind hartnäckig und offensichtlich sehr geduldig, bei der Beantwortung der Frage nach “Mars-Bewohnern”. Fast niemand will deren Existenz auch von Vornherein ausschließen. Ein immer wiederkehrender Streitpunkt in der Debatte ist natürlich die Frage, ob dieses Leben vor Milliarden Jahren mal existierte, ober heute noch auf dem Mars lebt. Möglich ist beides.

Davon ist auch die Astrobiologin Dr. Nathalie A. Cabrol vom “Carl Sagan Center for Research” (CSC) am berühmten SETI-Institut überzeugt. Dort sucht man bekanntlich auf wissenschaftlichen oder “professionellen Wege” nach außerirdischem Leben, wobei deren SETI-Projekte fraglos die medienwirksamsten sind. Also die Suche nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Insgesamt arbeiten dort über 75 Wissenschaftler in verschiedenen Gebieten, die alle mit der Frage nach Leben im All zu tun haben. Etwa Exoplaneten, Astrobiologie oder Klimaforschung.

Cabrol ist dabei nicht irgendwer. Sie ist die Direktorin des “Carl Sagan Center for the Study of Life in the Universe”, die hunderte anerkannte Publikationen zur ihren Forschungen vorweisen kann. Die mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin konzentriert sich dabei auch auf Leben unter Extrembedienungen. Hier auf der Erde oder auch außerhalb dieses Planeten. Wie auf dem Mars. Für die Webseite “Tag24“wurde sie deshalb zu einer “Alien-Forscherin”, die “behauptet, der Mars ist voller Leben, aber nicht ans der Oberfläche”. “Aliens auf dem Roten Planeten” oder “wenn es also auf dem Mars Außerirdische gibt”, sind nur einige der irreführenden Formulierungen bei “Tag24”.

Leben auf dem Mars schützen

Denn zur Frage nach Leben auf dem Mars veröffentlichte Cabrol in der März-Ausgabe des angesehen Magazins “Nature Astronomie” einen Artikel. Der allerdings in der Hauptsache eindringlichen Warnungen enthält, dass wir dieses Leben schützen müssen. In diesem Beitrag, bei dem es sich nicht um eine “Studie” handelt, steht nicht die Aussage im Vordergrund, dass der Mars voller Leben ist.

Die Erforschung der Hypothese, dass das Leben heute auf dem Mars vorhanden ist”, so Cabrol, stehe an einem entscheidenden Wendepunkt. Damit meint sie ausdrücklich die Frage nach dem Schutz der mutmaßlichen Biosphäre auf dem Mars vor Kontamination durch irdische MikroorganismenDie Uhr tickt, um unverfälschte Proben zurückzubringen, bevor Menschen die Umwelt unwiderruflich verändern”, warnt sie.

Was damit gemeint ist, ist unmissverständlich. Lander oder sogar eines Tages Menschen auf dem Mars haben theoretisch das Potential irdisches Mikro-Leben einzuschleppen. Ein Problem, dass seit Jahrzehnten diskutiert wird, auch wenn Lander auf Mond oder Mars in allen Ecken und Kanten zuvor sterilisiert werden, wie zum Beispiel in diesem Blog-Artikel HIER ausgeführt (s. a. Link HIER). Welcher Wissenschaftler will schon in einer Probe vom Mars irdische Mikroorganismen entdecken? Oder Bakterien der Erde, die sich veränderten, um in der Umgebung des Mars zu überleben?

Cabrol ist in ihrem Artikel sicher, dass der Mars vor 3,5 bis 3,9 Milliarden Jahren erdähnlich war, womit auch dort Leben entstanden sein kann. Die meisten Astrobiogen und Planetenforscher teilen diese These, für die es immer mehr Anzeichen gibt. Nur noch keine Belege. Möglich, dass es dieses Leben bis heute auf dem gesamten Planeten gibt. Vor allem unter der Oberfläche, wo ja auch der aktuelle Rover “Perseverance” nach diesen suchen soll. Wenn erst Menschen auf dem Mars landen, so Cabrol weiter, könnte es mit dem urtümlichen Mars-Leben schnell vorbei sein. Ein kontaminierter Planet wäre die Folge.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , , <

“Perseverance” und Mars-Landungen: Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort längst geheime Basen? +++ Video +++

Teilen:
Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort sogar längst eine geheime Mars-Basis? (Bilder: Gemeinfrei & NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort sogar längst eine geheime Mars-Basis? (Bilder: Gemeinfrei & NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Der Mars ist seit der Landung des Rovers “Perseverance” der NASA Mitte Februar wieder in aller Munde. Zugleich belebte die Mission “Mars 2020” aber auch wieder eine seit Jahrzehnten kursierende Verschwörungstheorie. Diese besagt, dass in Wahrheit alles Fake sei! Niemand sei je auf dem Roten Planeten gelandet. Alle NASA-Bilder von dort sind Fälschungen und entstanden auf der Erde. Dazu im Widerspruch steht die Aussage, dass die NASA-Verschwörung viel weiter geht. Dass nämlich längst Menschen in geheimem Basen dort leben. Was mag stimmen? Alles dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


(re-Post)

Die NASA auf dem Mars(?)

Am 18. Februar 2021 landetet im Rahmen der Mission “Mars 2020” der Rover “Perseverance” erfolgreich auf dem geheimnisvollen Planeten. Sagt zumindest die NASA. Details zu der Missionen findet Ihr in diesem Video HIER.

Denn schon lange wird der Weltraumorganisation der USA nachgesagt, dass sie uns alle schamlos täuscht und hinters Licht führt. In Wahrheit sei die NASA überhaupt nicht auf unserem Nachbarplaneten gelandet. Weder aktuell mit “Perseverance” noch bei früheren Missionen. All die Lander und Rover, die in der Vergangenheit seit den 1970er Jahre mit der erfolgreichen Mission “Viking” zum Mars geschickt wurden, seien Täuschungen, Fakes und Teil einer riesen Verschwörung. Inszeniert in Studios und mittels Computer manipuliert und animiert.

Andere Stimmen sehen das vollkommen anders. Sie sprechen eher vom genauen Gegenteil. Nämlich, dass die NASA (oder wer auch immer konkret) längst Menschen auf den Mars geschickt hat. Selbst geheime Basen oder Stationen auf dem Roten Planeten gäbe es schon lange, so die Behauptungen. Vielleicht arbeiten diese Menschen dort sogar mit Außerirdischen zusammen an irgendwelchen Projekten. Alles vor uns verborgen in einem streng geheimen Weltraumprogramm.

Was davon mag stimmen? Mehr dazu in diesem Video vom 8. März 2021.

Bleibt neugierig …

Video vom 8. März 2021 auf Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , , , , , , <

Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

Teilen:
Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)

Auf diesem Blog oder in Videos auf meinem YouTube-Channel fällt immer mal wieder der Name Roland M. Horn. Mit ihm veröffentlichte ich 1999 gemeinsam ein Buch. Doch wer genau  steckt hinter den Namen “Roland M. Horn“? Womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher noch? Da erst vor einiger Zeit das neue Buch “Die UFO-Fallakten” von Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.


Interview mit Roland M. Horn

1999 veröffentlichte ich mein Buch “UFO-Sekten”, das ich in Videos auf YouTube oder auch auf diesem Blog immer mal wieder erwähne. Ein Standartwerk rund um “UFO-Gurus”, bei dem der bewusst provokant gewählte Titel Programm ist. Dabei fällt auch immer der Name Roland M. Horn, mit dem ich damals das Buch geschrieben habe. Aber wer verbirgt sich hinter den Namen und womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher Horn noch?

Da kürzlich das neue Buch “Die UFO-Fallakten”(s. HIER) von Roland M. Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.

„Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

Roland, wir kennen uns schon eine gefühlte Ewigkeit. Als ich 1989/90 in die Materie der „Rätsel der Welt“ und  Grenzwissenschaft einstieg, warst Du schon als Autor dabei. Wie kam es dazu, dass Du Dich solchen fraglos umstrittenen Themen zugewandt hast?

Oh je, das ist ja schon eine gefühlte Ewigkeit her.

Schon als Kind habe ich mich insbesondere für Astronomie interessiert und in ziemlich frühen Alter meine Mutter gefragt, warum der Mond nicht vom Himmel fällt. Später versuchte ich das und mehr zu ergründen. Übers Astronomie-Thema kam ich dann zum UFO-Komplex, angeregt durch einen Anhang in einem Astronomie-Buch. Dann begann ich mich mit Parapsychologie zu beschäftigen und so ging es immer weiter. Was mich dazu veranlasst, mich so sehr der Grenzwissenschaft zu verschreiben, weiß ich letztlich nicht. Vielleicht ist es meine ADHS, vielleicht mein Sternzeichen…

Vor einiger Zeit erschien ein Buch von Dir, das den provokativen Titel „Hitler – UFOs – Okkultismus: Die unheilvolle Verbindung“ trägt. Was haben diese Begriffe Deiner Meinung nach miteinander zu tun?

Im Laufe meiner Ermittlungen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, sondern außer uns eine okkulte Macht existiert, die von jeher verantwortlich ist für eine große Zahl der UFO-Sichtungen und die Entstehung von Kulten, die sich z. T. um UFOs und angebliche Außerirdische drehen, aber auch für Kulte anderer Art. Kulte sind in der Regel irrational, irgendjemand oder irgendetwas wird angebetet, und eine Gesellschaft bildet sich um diesen Fokus. (Über das Thema Kulte im UFO-Bereich haben wir beide ja vor nun bereits 22 Jahren (!) zusammen das Buch „UFO-Sekten“ geschrieben.)

Okkultismus wird generell als etwas Negatives gesehen, und einige religiöse Zeitgenossen sehen hier den Satan und seine Dämonen wirken, während andere hier eine unbestimmte unheimliche dunkle Kraft wittern. Zu diesen Kulten gehören auch die Ariosophie und der aus ihr hervorgegangene Hitlerismus. Diese okkulte Macht ist weiter verantwortlich für die Entstehung der NWO, die ihrerseits wieder Hitler und andere Persönlichkeiten beeinflusst. So sind die Komponenten „Hitler“, „UFOs“ und „Okkultismus“ Teile einer unheilvollen Verbindung …

Ein weiteres Buch von Dir heißt „Die Rückkehr zum Mars“. Was ist an diesem Thema so reizvoll, da Du Dich mit diesem „Marsgesicht“ und anderen Rätseln des Roten Planeten schon in verschiedenen Büchern auseinander gesetzt hast? Ist das Thema „Marsgesicht“ nicht schon lange ausgelutscht, und hast Du selbst die Künstlichkeits-These nicht zwischenzeitlich verworfen?

Ja, das hatte ich, aber da wusste ich auch noch nicht, dass eines der neueren Bilder, auf dem das Marsgesicht für mich wie ein Schotterhaufen aussieht, in Wirklichkeit von der NASA gewissermaßen manipuliert wurde, in dem es verkehrt herum und leicht winkelverändert ins Internet gestellt wurde. Wenn die Absicht dieser Manipulation es war, die Betrachter des Bildes und Leser des Begleittextes von der Künstlichkeitsthese abzubringen, dann hat es zumindest bei mir funktioniert … Aber das Marsgesicht und die umliegenden Strukturen, die im Übrigen weit mysteriöser sind, als es ursprünglich den Anschein hatte, sind nur ein Teil, genauer gesagt: ein Kapitel des Buchs.

Interessant sind vor allen Dingen die Funde von technischen Artefakten, fließendem Wasser und Seen auf dem Mars und und und, die ich in diesem Buch auf über 100 Bildern dokumentiere. Letztlich aber enthüllt das Buch die letzten großen Geheimnisse des Roten Planeten: Eine uralte menschliche Zivilisation war schon einmal auf dem Mars. In einer Zeit, in der wir beginnen, selbst (wieder) Raumsonden zum Mars zu schicken, stellen wir fest, dass allem Anschein nach ein zweites verborgenes Raumfahrtprogramm läuft, das uns verheimlicht wird. Während wir unentwegt Beweise für flüssiges Wasser, Spuren von Vegetation, Fossilien und biologisches Leben auf dem Roten Planeten finden und auf Geschehnisse in der fernen Vergangenheit des Mars wie eine einstige dichtere Atmosphäre, deutliche Hinweise auf eine einstige Verschiebung des Marsäquators und sogar einen Atomkrieg auf dem Mars stoßen, beschleicht das unheimliche Gefühl des Déjà-vu: Wir waren schon einmal dort!

Thematisch bist Du mit Deiner Arbeit weit aufgestellt. So geht es in weiteren Büchern von Dir um die UFO-Forscher John A. Keel und Jacques Vallée und deren Thesen sowie um Reinkarnation. Also die Wiedergeburt. Was gibt es dazu zu sagen?

Ja, bei „Angriff aus das Superspektrum: John A. Keel und der Stein der Weisengeht es zum Einen um das Theoriengebilde von Keel – dem enfant terrible der UFO-Forschung, wie er in den USA genannt wird, der aber in deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt ist. Er hat eine Alternative zur Extraterrestrier-These vorgestellt, nachdem die UFOs – und nicht nur die – vereinfacht ausgedrückt aus dem für uns nicht zugänglichen Bereich des elektromagnetischen Spektrums stammen. Diese Lebensform nennt Keel die „Ultraterrestrier“. Darüber hinaus analysiere ich in diesem Buch auch klassische UFO-Sichtungen, die ich auf die von Keel angebotenen Erklärung abklopfe.

In „UFOs, Roswell und der letzte Vorhang: Jacques Vallée auf der Spur des UFO-Phänomens“ geht es weitgehend um drei Bereiche: Den Großteil des Buches nehmen die Thesen und Untersuchungsergebnisse des genialen Querdenkers der UFO-Forschung, Jacques Vallée, ein. Der stellt zahlreiche Argumente in den Raum, die nahelegen, dass die Annahme UFOs seien materielle außerirdische Raumschiffe schlicht zu einfach und die These, dass es in Wirklichkeit gar keine UFOs gibt, schon gar nicht zu halten ist.

Im zweiten Schwerpunkt des Buchs geht es um Enthüllungen zum Roswell-Fall, die erschütternd sind und nicht verschwiegen werden dürfen, auch wenn sich herausstellt, dass keine Aliens hinter dem Ereignis standen – die Enthüllungen sind weitaus spannender und brisanter: Allem Anschein nach basiert die Legende vom UFO-Absturz bei Roswell auf Experimente inklusive Menschenversuche, auch an behinderten Menschen, die in der Nachkriegszeit durchgeführt wurden. Möglicherweise bedarf es nicht nur einer Erklärung für das UFO-Phänomen, und vielleicht sind insbesondere die bekannten UFO-Sichtungen aus den Jahren 1947 und 1948 – einschließlich Kenneth Arnolds berühmter Sichtung der „Fliegenden Untertassen“, die das „moderne UFO-Zeitalter“ einleitete – letztendlich auf geheime Experimente zurückzuführen.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Der dritten Säule des Buches liegt die verblüffende Erkenntnis zugrunde, dass die Themen „UFOs“ und „Nahtod-Erfahrungen“ unmittelbar miteinander verbunden zu sein scheinen und wir dadurch möglicherweise einer Antwort auf die Frage nach dem „Leben nach dem Tod“ näherkommen. Das Thema „Zeitreisen“ wird auch kurz gestreift, aber darüber habe ich ja bereits früher zwei Bücher geschrieben: „Sie kamen aus der Zukunft“ und „Geheimagenten aus der Zukunft“.

Bei „Reinkarnation –Kommen wir mehrmals auf die Welt?“ handelt es sich um eine Bestandsaufnahme zum Thema, aus der hervorgeht, dass es ein Leben nach dem Tod und die „Seelenwanderung“ tatsächlich zu geben scheint. Weiter wird die Frage erörtert ob, und wenn ja, wie, die im Westen vorherrschende Lehre von der Auferstehung von den Toten mit der ursprünglich hauptsächlich im Osten geprägten Reinkarnationsthese in Einklang gebracht werden kann.

Das Thema „Leben nach dem Tod“ bzw. „Nahtod-Erfahrungen“ im Kontext mit dem UFO-Phänomen sehe ich sehr ähnlich. Etwa in meinen Büchern „Der Tod – Irrtum der Menschheit“ oder „Begleiter aus dem Universum“. Siehst Du in diesem Zusammenhang auch Parallelen zu sogenannten Geistererscheinungen oder allgemein angeblichen Kontakten mit dem Jenseits, sofern Du Dich damit auseinander gesetzt hast?

Ich habe eine Menge von Ideen, aber keine konkrete Antwort. Grundsätzlich halte ich es für denkbar, dass die “Außerirdischen” oder vielleicht eher “Außerzeitlichen“, “Ultraterrestrier”, “Außerdimensionale” oder was sie auch immer sein mögen, auf einer irgendwie “höheren” Existenzebene als wir existieren und auch nach unserem Tod noch mit uns interagieren können und ihre Spielchen mit uns danach immer noch weiter treiben. “Ultraterrestrier” könnten sowohl für Geistererscheinungen als auch für UFO-Sichtungen verantwortlich sein. Doch dies ist nur eine meiner Ideen…

Was hat es mit Deinem Buch „Menschheitsrätsel reloaded“ auf sich?

Bei diesem Buch geht es um die ganze Palette von Menschheitsrätseln, über die ich bereits vorher hier und dort geschrieben habe: Das UFO-Phänomen, Spukerscheinungen, Atlantis, Lemuria, das Bermuda-Dreieck, das Sirius-Rätsel, Das Geheimnis alter Zivilisationen und der Pyramiden, das Philadelphia-Experiment, das Marsgesicht, die Frage nach der Reinkarnation, aber auch “moderne” Themen: Die rasante Zunahme von Erdbeben in unserer Zeit, Klimaänderungen und die Frage nach einer nahenden Polverschiebung.

Aber auch zu den “alten” Themen erhielt ich kurz vor Fertigstellung des endgültigen Manuskripts noch äußerst interessante neue Informationen und glaubhafte Theorien!

Dein Buch „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“ weicht ziemlich von Deinen vorherigen Publikationen ab, und außerdem ist es provokativ ausgesprochen pro-zionistisch. Was macht dich so sicher, dass du mit Deiner Sicht richtig liegst?

Sowohl aus historischer als auch auf biblischer, archäologischer und politischer Sicht muss gesagt werden, dass Israel eine Herzensangelegenheit ist, die polarisiert. Kaum jemand kann ohne Emotionen an dieses Thema herangehen. Entweder man ist Israel-Gegner oder -Befürworter. Israel-Gegner treten oft scheinheilig auf. Sie akzeptieren großzügig das „Existenzrecht“ des jüdischen Staates. Während eingefleischte Israel-Hasser und ganze Staatsregierungen wie die des Iran ganz offen die Auflösung des Staates Israel fordern, gestehen andere dem jüdischen Staat nur eine Art „Minimal-Existenzberechtigung“ mit starken Einschränkungen zu. Schließlich sei ja der Staat Israel ein künstliches von den bösen Zionisten, die bekanntlicherweise die ganze Welt beherrschen, in einem arabischen Land namens Palästina gegründetes Gebilde, dessen „ursprüngliche Bevölkerung“ bestialisch vertrieben worden sei, die seither auf den Tag der Rückkehr in „ihr“ Land warte, das ihnen weggenommen worden sei.

Viele versuchen ihre Meinung so zu kaschieren, dass beide „Völker“ in dieser Frage gleichberechtigt seien und sich einigen müssten, wie das Staatsgebiet Israels zwischen diesen beiden Völkern aufzuteilen ist. Zu dieser Frage äußern sich quasi alle Staaten und Institution der Welt. Das Schicksal des „palästinensischen Volkes“ (das es in Wirklichkeit gar nicht gibt!) scheint allen am Herzen zu liegen. Und wenn Israel von sogenannten Palästinensern angegriffen wird und es wagt, sein Gebiet zu verteidigen, wird Zeter und Mordio geschrien. Aber an Holocaust-Gedenkstätten wird Mitleid geheuchelt, bis der Arzt kommt!

Sowohl die dargelegten Beweise als auch meine Intuition sind es, die mich so sicher machen, dass ich mit dem Inhalt dieses Buches richtig liege!

Ein weiteres  Buch von Dir trägt den erstaunlichen Titel „Freimaurer im Weltraum“. Freimauer kennen wir natürlich alle – aber wie kommen Freimaurer in den Weltraum und was haben sie dort zu suchen?

Ein Teil dieses Buches ist quasi die Fortsetzung von Die Rückkehr zum Mars. Ich lege Bilder mit glasklaren Beweisen dafür vor, dass es auf dem Mars einst menschliche Aktivitäten gab und scheinbar z. T. heute noch gibt.

So findet sich im marsianischen Gebiet Aram Chaos auf einem hochauflösendem Bild ein Torbogen, der die Aufschrift “Atlas” trägt – und laut Plato war Atlas einer der ersten Herrscher von Atlantis. Intuitiv überkommt mich der Gedanke, dass die Anbringer dieser Aufschrift sagen wollten: “Wir sind wieder da. Grüße aus Atlantis.”

Aber um auf Deine Eingangsfrage zurückzukommen, muss festgestellt werden, dass die NASA offensichtlich von Mitgliedern eines Freimaurer-Ordens unterwandert wurde und spätere Raumfahrer dieses Ordens bestimmte dort übliche Riten auf dem Mond ausführten. Ganze Manöver hatten offensichtlich mit freimaurerischem Gedankengut zu tun! Darüber hinaus konnte ich Whistleblower interviewen, die angeblich im Rahmen eines geheimen militärischen Programms im Weltraum gewesen waren und nach ihrer Mission wieder in die Zeit vor ihr zurückversetzt wurden.

An diesen ganzen Unternehmungen sollen verschiedenen Rassen von Außerirdischen beteiligt gewesen sein. Klingt absolut unglaubwürdig, doch die Zeugen machten einen glaubwürdigen Eindruck auf mich. Bei einem besonders interessanten Skype-Interview mit einem solchen angeblichen Agenten hatte ich Schwierigkeiten, ihm zu folgen: Er sprach sehr schnell und in einem typisch amerikanischen Slang. Er sagte mir zu, mir das Ganze noch einmal schriftlich zukommen zu lassen, doch kurz nach dieser Zusage verstarb er unerwartet…

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Buches sind Hinweise darauf, dass es tatsächlich lange vor der NASA eine gewissermaßen hoch entwickelte (Flug)-Technologie auf der Erde gab, die bis ins Preußen des 19. Jahrhunderts zurückreicht! Ich versuche in diesem Buch herauszufinden, was wirklich hinter dem allem steckt.

Dann hast Du erst vor kurzem noch ein Buch mit dem Titel „Die UFO-Fallakten“ auf den Markt gebracht. Ich hatte es auf meinen Blog bereits HIER vorgestellt. Worum geht es dabei, was sind das für Fallakten?

Hier geht es einmal um einige erstaunliche UFO-Fälle, die ich in meiner „Endzeit“ in der deutschen UFO-Szene untersucht und zum zweiten über klassische Entführungsfälle, mit denen ich mich ausführlich beschäftigt habe.

Insbesondere um Travis-Walton-Fall habe ich einige Menge Material gesammelt. Einiges scheint gegen die Authentizität seiner Aussagen zu sprechen, einiges aber auch dafür. Letztlich komme ich zu einem Urteil, dass man mit “im Zweifel für den Zeugen” umschreiben könnte, doch damit ist noch nicht gesagt, WER KONKRET hinter der Entführung – und anderen – steckt. Der erste Teil enthält Fälle, die ich noch für die GEP e. V. (in der ich sehr lange Mitglied und Falluntersucher war) und ich der DEGUFO (in der ich kurzzeitig 2. Vorsitzender war) untersucht habe.

Mittlerweile habe ich mich enttäuscht aus der deutschen UFO-Szene zurückgezogen, was ganz und gar nicht heißt, dass ich mich aus dem UFO-Feld zurückziehe. Im ersten Teil des Buches werden Fälle beschrieben, mit denen ich mich z. T. selbst persönlich getroffen habe, und in einem der Fälle könnte der berühmte Oz-Faktor beschrieben sein. Der persönliche Kontakt mit einem anderen Zeuge führen mich auch die Spur der “Freien Energie”.

Zu den von mit untersuchten Fällen, kommt einer, der einst von Illobrand von Ludwiger untersucht wurde – Der Langenargen-Incident. Der Debunker Rudolf Henke meinte im „Journal für UFO-Forschung“ der GEP die Sichtung auseinander nehmen zu müssen, und ich führe seine Argumentation ad absurdum.

Ich habe Signale dafür, dass der gleiche Verlag, in dem „Die UFO-Fallakten“ erschienen sind, auch ein Buch aus meiner Feder zum Thema „Lemuria“ veröffentlicht wird. Neben eigenen Ideen und Kommentaren entstammt der Inhalt des Buches in der Hauptsache dem Erbe des jüngst verstorbenen Atlantis- und Lemuria-Forschers Bernhard Beier.

Bernhard Beier ist ein gutes Stichwort, denn er ist leider kürzlich verstorben. Auch ihn kannte ich viele Jahre und schätzte seine Arbeit sehr. Vor allem als Redaktionsleiter von Atlantisforschung.de, dessen Herausgeber Du ja bist. Wie geht es dort nach dem viel zu frühen Tod des Kollegen Bernhard weiter? Immerhin ist Atlantisforschung.de ein Mammutprojekt nach Wikipedia-Art.

Zunächst habe ich kommissarisch die Redaktionsleitung selbst übernommen. Ich hoffe, dass ich irgendwann einen ambitionierten Atlantisforscher finde, der sich mit der Wiki-Software auskennt oder bereit ist, sich darin einzuarbeiten und bereit ist, für Bernhard in die Bresche zu springen, doch ehrlich gesagt habe ich da wenig Hoffnung.

Ich hoffe, dass unsere Gastautoren in der nächsten Zeit vermehrt Artikel schicken, denn Bernhards Schreibwut kann ich allein bei weitem nicht kompensieren!

Anfang 2019 hast du neben Deinen bereits bestehenden verhältnismäßig vielen Webseiten noch einen Blog online gestellt, der zunächst aus ziemlich lockeren, man könnte sagen, fast schon umgangssprachlich geschriebenen, Beiträgen bestand. Das Profil hat sich inzwischen aber etwas geändert. Wie kam es dazu?

Auf meinem neuen Blog auf https://blog-roland-m-horn.de mit dem ungewöhnlichen Namen „Der Papa bloggt das schon“ wollte ich mich ursprünglich hauptsächlich meinen potentiellen Lesern von einer anderen, persönlicheren, Seite zeigen. Bisher kennen mich die meisten meiner Leser nur aus Fachartikeln und Büchern und wissen nicht, wie der Typ, der dahinter steckt, ansonsten so tickt.

Dieses Wissen versuchte ich auf diesem Blog dem Leser zu vermitteln. Mittlerweile ist es aber tatsächlich so, dass der Blog beinahe ausschließlich aus Fachartikeln besteht, von denen nur ein Teil grenzwissenschaftlicher Natur ist. In den meisten Beiträgen geht es um Israel und den Zionismus, und zwangsläufig fühlte ich mich genötigt, mich auch in die Corona-Thematik einzuklinken. Insbesondere zu den letzten beiden Themen stammen die meisten Artikel von anderen Autoren, die ich freundlicherweise übernehmen durfte. Dazu kommen aber auch Auszüge aus meinen Büchern, insbesondere „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“, aber auch zu anderen Werken.

Vorhin erwähntest Du beiläufig „Lemuria“ und dass dazu in Zukunft wohl ein Buch von Dir kommen wird. Ich kenne Lemuria und Dich als Atlantis-Autor natürlich. Dich was hat es mit diesem „Lemuria“ auf sich?

In dem Buch spielen die Arbeiten von Bernhard Beier eine wichtige Rolle. Meine Beweisführung fußt größtenteils auf seinen Artikeln zu Themen wie den naturwissenschaftlichen Ursprung und die mythologischen Grundlagen der Lemuria-Hypothese sowie die geologischen, ozeanischen und archäologischen Grundlagen der These. Dazu kommt eine ausführliche Betrachtung der esoterischen Darstellungen zum Thema. Doch zumindest eine in dem Buch genannte Idee stammt von mir selbst und ist meine Herleitung aus Otto Mucks weithin unbekannten Buch „Geburt der Kontinente“.

Einiges spricht dafür, dass der „Lemuria-Gegner“ Muck Lemuria selbst entdeckt, aber nicht als solches erkannt hat. Weiter setze ich mich mit dem Mythos vom „verlorenen Kontinent Pan“ auseinander, der ebenfalls im Pazifik verortet wird. Die Argumente dazu stammen zwar von einer Anthropologin, fußen jedoch auf dem ominösen Buch „Oaspe – The New Bible“, das 1882 durch die Technik des Automatischen Schreibens entstand. Auch die wissenschaftliche Beweisführung der Autorin haut hinten und vorne nicht hin.

Weiter kommt in dem Buch Yonaguni zur Sprache, jüngst gefundene Hinweise auf einstigen uralten bisher unbekannten Kontinent um Mauritius und das Kasskara der Hopis, das ja ebenfalls in Pazifik gelegen haben soll. Letztlich bleibt als Resümee die Aussage, dass es Lemuria gegeben haben muss, nur Lage und Größe sowie die Art seines Untergangs bleiben weitgehend im Dunkeln.

Hier kann ich nur mehrere Ansatzpunkte geben.

Danke, Roland. Ich wünsche ich Dir viel Erfolg mit Deinen Büchern, Projekten und Webseiten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , , , <

“Highway zu den Sternen”: Tagungsband des Jahresmeeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2020 erschienen – alles zum Buch und der Tagung

Teilen:
"Highway zu den Sternen": Tagungsband des Jahresmeeting der "Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI" 2020 erschienen - alles zum Buch und der Tagung
“Highway zu den Sternen”: Tagungsband des Jahresmeeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2020 erschienen

Am Wochenende um den 25. Oktober 2020 fand in Leipzig das alljährliche One-Day-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) statt. Auch ich war vor Ort und hielt einen Vortrag. Jährlich erscheint nach diesen Tagungen auch der “Tagungsband”, in dem alle Vorträge bzw. entsprechende Buchbeiträge der Forscher und Autoren dazu noch einmal nachgelesen werden können. Dieser ist nun im Ancient Mail Verlag von Werner Betz erschienen. Alle Details und mehr zu der Tagung erfahrt in diesem Beitrag.


Corona versus Ancient Aliens

Das Jahrestreffen der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) fand Ende Oktober 2020 in Leipzig unter “erschwerten Bedienungen” statt. Da aufgrund der andauernden Corona-Situation die Teilnehmerzahl begrenzt war und entsprechende Auflagen von Hotel und Veranstalter erfüllt werden mussten. Und wurden. Dennoch war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht und verlief reibungslos. Für die Organisatoren im Vorfeld eine zermürbende Arbeit. Wir alle wissen, unter welchen ständig wechselnden und uneinheitlichen Einschränkungen derzeit viele Lebensbereiche zu leiden haben.

Auch beim A.A.S.-Meeting im vergangenen Jahr mussten einige Referenten “wegen Corona” absagen. Zum Teil nur wenige Tage vorher. Für diese sprangen andere Referenten aus dem Bereich Mystery Files und Prä-Astronautik ein. Selbst der Moderator der Tagung, Andreas Kirchner aus Wien, der in den vergangenen Jahren hervorragend durch das Programm der Meetings führte, musste wegen Quarantäne dem Treffen fern bleiben.

Um so erfreulicher war es für die A.A.S., dass am 25. Oktober 2020 das Jahrestreffen dennoch umgesetzt werden konnte. Aktuell wäre das undenkbar. Zugelassen waren aber nur 250 Teilnehmer, weshalb die A.A.S. längst nicht allen Interessierten Karten verkaufen konnte. Unter den “damaligen” Pandemie-Voraussetzung lief der gesamte “Ancient Aliens-Kongress” dennoch reibungslos. Nicht zuletzt haben das die Teilnehmer dem A.A.S.-Team um Erich von Däniken zu verdanken: Ramon Zürcher, Gisela Ermel, Sabine Nass, Ulrich Dopatka, Claudia und Peter Fiebag, Karola July, Pascal Troxler…sind einige von ihnen. “Hinter den Kulissen” weiß man um die Arbeit, die dahinter steckt.

Auch das Team des Penta-Hotel Leipzig hatte alle Hände voll zu tun. Natürlich ist das “deren Job”, doch wie die Pandemie zeigt (und noch lange zeigen wird), erfordern außergewöhnliche Situationen außergewöhnliche Maßnahmen. So verlief auch von Seiten des Hotels zumindest nach meinem Gefühl vor Ort meistens alles rund. Selbst wenn ein Referent, der auf der Tagung einen Vortrag über die “Steine von Ica” hielt, mit den “Spaghetti Bolognese” des Hotels zum Erstaunen der Kellnerin dahingehen nicht so zufrieden war, da sie “nicht wie bei Mutter schmeckten” …

Vorträge des Phantastischen

Die Vorträge selber drehten sich – natürlich – um die Rätsel der Geschichte und die Prä-Astronautik. Insgesamt zehn entsprechende Referate wurden gehalten, wobei Erich von Däniken in alter Tradition den Abschlussvortrag hielt. Der Referent Friedhelm Krämer, der über einen neuen Mini-Roboter sprechen wollte, der die Cheops-Pyramide erforscht, war eine Ausnahme unter den Vortragenden. Er wurde via Livesteam zugeschaltet und zeigte auch einen entsprechend produzierten Film dieses Roboters.

Was wohl niemand der interessierten Teilnehmer direkt oder auf Anhieb bemerkte, war die physische Abwesenheit des Technik-Verantwortlichen Patrick Wenger. Er befand sich in Frankreich und durfte wegen der Pandemie nicht nach Deutschland einreisen. Also steuerte er die Technik und die entsprechenden Präsentationen etc. von dort via Internet aus. Bemerkt hat es wohl niemand, so reibungslos gelang diese “Improvisation”.

Mitgefilmt wurden die Vorträge auch alle. Unter anderem von mir selbst, von denen einige auf meinem Euch wohl bekannten YouTube-Kanal erscheinen werden. Das Team von “Hangar 18b” stellt diese nach und nach vollständig auf deren Video-Channel online, den Ihr HIER finden. Natürlich kostenlos. Die geschätzten Kollegen aus der Schweiz haben bereits eine Reihe der Vorträge hochgeladen. So können auch all jene, die nicht an der Tagung teilnehmen konnten, diese Referate sehen.

Und natürlich kann sie ab jetzt auch jeder nachlesen. Im neuen Tagungsband “Highway zu den Sternen” des Meeting 2020.

Alljährlich erscheinen diese im Verlag Ancient Mail des Verlegers, Autors und Mystery-Jägers Werner Betz. Der übrigens erst kürzlich zusammen mit seiner Coautorin Sonja Ampssler sein neues Buch “Portale” veröffentlichte, das ich Euch HIER vorgestellt habe. Kurz nach dem Meeting erschien bei Ancient Mail übrigens auch mein neues Buch “Nazca und der ‘Flughafen der Außerirdischen’“, das von der A.A.S. als “Research Paper” Nr. 2 herausgegeben wurde (mehr dazu auch HIER).

“Highway zu den Sternen”

Der Tagungsband “Highway zu den Sternen” enthält von allen zehn Referenten die Vorträge. Beziehungsweise Beiträge, die die vorgetragenen Themen behandeln. Zusätzlich ein Vorwort von Peter Fiebag, in dem dieser wunderbar schildert, unter welchen Voraussetzungen das A.A.S.-Meeting 2020 umgesetzt werden musste. Auch ich bin natürlich dort mit dem Beitrag “Das Depot des Dr. Cabrera” vertreten. Darin vertiefe ich mein Vortragsthema (s. Video unten) auf rund 30 Textseiten und führe weitere Details und die genauen Quellen an, was während eines ca. 30-minütiugen Vortrages schwerlich möglich ist.

Für all jene, die sich für die Rätsel der Vergangenheit und speziell die Ideen der Astronautengötter interessieren, ist dieses Buch ein wertvolles Nachschlagewerk in der heimischen Bibliothek.

 

Inhalt von “Highway zu den Sternen”

  • StD Dipl.-Hdl Peter Fiebag: Vorwort
  • StD Dipl.-Hdl Peter Fiebag: “Highway zu den Sternen – Chavín de Huántar und das Geheimnis der Anden”
  • Lars A. Fischinger: “Das Depot des Dr. Cabrera” (s. dazu das Video unten)
  • Hartwig Hausdorf: “Gegenwind für die Paläo-SETI”
  • Dipl.-Ing. Friedhelm Krämer: “Neuer Mini-Roboter erforscht Cheops-Pyramide”
  • Désirée Neff: “Coguiton & Biringan – Die verzauberte und die unsichtbare Stadt”
  • Friedrich Bude: “Katastrophe aus dem All”
  • Dr. Dominique Görlitz: “Schilfbootexpedition ABORA IV – Die Argonauten der Steinzeit”
  • Dieter Bremer: “Atomexplosionen vor Äonen”
  • Ramon Zürcher: “Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern”
  • Erich von Däniken: “Alles Evolution – oder was? – Intelligent Design versus Mutter Natur”

Highway zu den Sternen: 1Day-Meeting 2020 Leipzig A.A.S. Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI

  • Ancient Mail Verlag
  • ISBN 978-3-95652-296-3
  • Paperback
  • Zahlr. Abbildungen und Fotos
  • 191 Seiten
  • 12,50 Euro

Video zum Thema

YouTube-Video des Vortrags vom 25. Oktober auf Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , <

Mythische Monster im Alten Testament: Werden in der Bibel von Gott geschaffene Dinosaurier erwähnt?

Teilen:
Werden in der Bibel Dinosaurier erwähnt? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger)
Werden in der Bibel Dinosaurier erwähnt? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger)

In der Bibel findet der Leser eigentlich alles zu allem – man muss nur genau nachlesen und danach suchen. Das behaupten in der Hauptsache natürlich die Gläubigen, die in den beiden Testamenten der Bibel Antworten auf nahezu alle Belange des Lebens – und darüber hinaus – suchen. Jahrtausende der Interpretationen mit den unterschiedlichsten Strömungen hatte das zur Folge. Finden sich aber in der Bibel auch Dinosaurier beschrieben? Immerhin glauben Millionen Menschen der Schrift Wort für Wort, eingeschlossen der Schöpfungsgeschichte. Und da es Saurier gab, müssen sie von Gott geschaffen worden sein. So deren Argumente. Gibt es aber tatsächlich Belege oder Hinweise dafür in den Büchern der Bibel? Vielleicht, wie Ihr in diesem Artikel erfahrt.


Die Bibel: Märchen und Geschichte?

Als “Märchenbuch für Erwachsene” werden das Alte und Neue Testament der Bibel sehr gerne belächelt. Es wären Schriften, deren zahlreiche Bücher nichts weiter als Unwahrheiten und Märchen erzählen. Selbst von reiner Propaganda wird in diesem Zusammenhang gesprochen, die sich irgendwelche findigen Autoren ausdachten.

Dass das nicht stimmt, haben Bibelforscher und Archäologen schon sehr lange belegt! Die Schriften der Bibel enthalten historisch verbürgte Berichte und Erzählungen, die durch externe Quellen nachgewiesen sind. Ein Buch also, das historisch korrekt ist.

Ganz so einfach ist es denn dann doch wieder nicht. Denn neben realen Ereignissen, Daten und Personen beinhalten die biblischen Bücher unzählige nicht fassbare Aussagen, Behauptungen und Geschichten. Häufig entsprungen aus Mythologien anderer Völker im Nahen Osten, die von den Autoren der Bibel umgeschrieben und umgedichtet wurden. Man denke nur – als bestes Beispiel – an die Geschichte der Sintflut oder Legenden der Urzeit. Das Neue Testament macht da keine Ausnahme. Auch in den dortigen Büchern rund um die Figur Jesus Christus finden sich Wahrheit und Fiktion vermischt.

Zum Teil handelt es sich bei solchen Schilderungen der Bibel auch ganz einfach um (theologische) Erfindungen. Fake-News im Namen Gottes.

Das hören vor allem Bibelfundamentalisten und Kreationisten nicht gerne.

Die Bibel als Gottes wahres Wort

Im Gegensatz zu “normalen Gläubigen” aus Christentum und Judentum sind sie mit ihrem Glauben und Ansichten zur Bibel fundamental. Sie nehmen sie wortwörtlich. Alles geschah, wie es die Bibel erzählt, und sei damit Wahr und von Gott gegeben. Ausdrücklich schließt das die Schöpfung der Welt inklusive Gottes Erholungspause am siebten Tag mit ein. Somit sei alles gleichzeitig von Gott erschaffen worden. Mit nur wenigen Tagen Abstand bei seinem Werk, während er das Universum, die Erde, den Mond, die Tiere, den Menschen usw. “bildete”.

Nicht vor Urzeiten und Milliarden von Jahren soll das gewesen sein, so die Bibelfundamentalisten, sondern vor wenigen tausend Jahren. Vielleicht vor nicht mal 10.000 Jahren. “Die Erde ist jung!” lautet diese fundamentale Weltanschauung. Naturwissenschaftliche Datierungen sind Teufelswerk und falsch, sind diese Gläubigen überzeugt. Nichts als Blasphemie in den Augen all jener, die unbeirrbar an die biblischen Botschaften glauben.

Auch Fossilien von Sauriern sind für sie nicht Millionen Jahre alt, sondern erst wenige Jahrtausende. Gott habe diese Kreaturen genauso und gleichzeitig wie alle anderen Tiere des Planeten geschaffen. In der Sintflut kamen diese dann (fast?) alle um, weshalb wir heute ihre Überreste in aller Welt finden.

Möglicherweise auch nicht alle. Zum Beispiel gibt es, wie unter anderem in diesem Video HIER berichtet, in den USA angeblich authentische Nachbauten der Arche Noah, in denen auch Saurier in Käfigen zu sehen sind. Noah habe auch diese gerettet – zumindest teilweise. Kein Problem für das fundamentale Christentum. Wissenschaftler, die behaupteten, dass der Mensch fast 65 Millionen Jahre nach den Urzeit-Wesen die Bühne der Weltgeschichte betrat, verbreiten ihrer Meinung nach Irrlehren. Immerhin sei allein schon die Evolutionstheorie Gotteslästerung, falsch und  anti-christlich.

Das biblische Monster Behemoth

Nun ist es aber so, dass die fundamentalen Bibelextremisten für die Behauptung, dass Gott vor ein paar tausend Jahren auch die Saurier schuf, im “Buch der Bücher” auch nach vermeintlichen “Beweisen” dafür suchen. Es genügt ihnen nicht, anzuerkennen, dass es diese Kreaturen einstmals auf unserem Planeten gab. Sie müssen ja irgendwo hergekommen sein (also von Gott) und damit in der Bibel zu finden sein. Als unverfälscht wahres und einziges Geschichtsbuch von Gott wird dieser diese Information ihnen sicher nicht vorenthalten.

Da ist es wenig verwunderlich, dass die Bibelfundamentalisten längst auch fündig geworden sein wollen. Vielleicht sogar zu einer Zeit, die noch gar nicht so lange her ist. Was aber nichts mit Kryptozoologie zu tun hat, deren Forscher bekanntlich nach unbekannten oder angeblich bereits ausgestorben Tieren und Pflanzen suchen. Selbst nach einem bis heute noch existierenden Saurier, der sich in den Urwäldern Zentralafrikas herumtreiben soll, und der als Mokele-Mbembe bekannt ist (mehr dazu HIER).

Der angebliche Dinosaurier der Bibel heißt Behemoth. Ein Lebewesen, dass im Hebräischen der Bibel bəhēmôth genannt wird und als Pluralform des Wortes für “Tier” angesehen wird. Durch die Nutzung dieser Schreibweise soll dieses “Tier” oder “Raubtier” verdoppelt werden, was seine Stärke, Größe und Stellung betrifft. Damit wird es zu einem “Monster“, das auf dem Land lebte. Zu finden ist diese Kreatur an mehreren Stellen im Alten Testament. Zumindest das Wort im Sinne eines Tieres, das beispielsweise auf dem Felde grast (z. B. Ps 8,8 & Joel 22,2).

Schon hier kommt es zu ersten Problemen. Möchte man mehr über dieses Tier oder Monster erfahren, könnten vielleicht die gewöhnliche Hausbibel in einer “Einheitsübersetzung” oder andere vorhandene Ausgaben nicht weiterhelfen. Diverse Bibelausgaben nennen das Tier einfach “Nilpferd” oder interpretieren es als ein solches. Ein Nilpferd ist zwar überaus gefährlich aber alles andere als ein Dinosaurier oder ein vor vielen Millionen (oder einigen Tausend) von Jahren ausgestorbenes “Monster”.

Behemoth: Ein Dinosaurier?

Nicht alle Bibelleser und Bibeldeuter sehen in Behemoth ein “normales Tier”. In Wahrheit handelt es sich bei diesem Monster eben doch um einen Saurier, da das Buch Hiob eine genauere Beschreibung von diesem liefert. Dort heißt es, hier in der Übersetzung von Martin Luther:

Siehe da den Behemot, den ich geschaffen habe wie auch dich! Er frisst Gras wie ein Rind. Siehe, welch eine Kraft ist in seinen Lenden und welch eine Stärke in den Muskeln seines Bauchs! Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder; die Sehnen seiner Schenkel sind dicht geflochten. Seine Knochen sind wie eherne Röhren, seine Gebeine wie eiserne Stäbe. Er ist das erste der Werke Gottes; der ihn gemacht hat, gab ihm sein Schwert.

Denn die Berge bringen ihm Tribut, und alle wilden Tiere spielen dort. Er liegt unter Lotosbüschen, im Rohr und im Schlamm verborgen. Lotosbüsche bedecken ihn mit Schatten, und die Bachweiden umgeben ihn. Siehe, der Strom schwillt gewaltig an: er dünkt sich sicher, auch wenn ihm der Jordan ins Maul dringt. Kann man ihn fangen Auge in Auge und ihm einen Strick durch seine Nase ziehen?” (Hiob 40,15ff.)

“Sieh doch das Nilpferd …” geben die meisten “modernen” Bibel die fragliche Stelle heute leider wieder. Augenscheinlich kann das in keinem Fall zu der Beschreibung des Tieres passen. Vor allem ist der Schwanz wie eine Zeder am Auffälligsten. Eine Zeder ist ein Baum, der in der Antike weithin bekannt und geschätzt war. Vor allem die berühmten “Zendernwälder des Libanon” sind heute legendär. Dorthin reiste nicht nur der Held und König Gilgamesch laut dem Gilgamesch-Epos, sondern auch die Pharaonen importieren dieses Holz. Selbst König Salomon soll das wertvolle Holz zum Bau seines Tempels in Jerusalem genutzt haben.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Jeder weiß, dass ein Nilpferd keinen Schwanz wie ein Baum hat. Ein Saurier aber sehr wohl, während ein Nilpferd einen “Stummelschwanz” hat. Gleichzeitig hatten Saurier auch stabile Beine wie “Stäbe”. Aber natürlich nicht aus “Eisen”, wie es das Buch Hiob schildert. Auch keine Knochen aus Bronze (“Seine Knochen sind Röhren aus Bronze”), wie es in einigen Übersetzungen zu lesen ist. Problematisch ist jedoch die Tatsache, dass sämtliche Verwendungen des Wortes Behemoth außerhalb von Hiob immer ein reales Tier meinen. Darauf verwies schon 1976 G. S. Cansdale in seinem Buch “All the Animals of the Bible Lands”.

Ein reales Tier, ein Saurier?

“Denn die Berge bringen ihm Tribut, und alle wilden Tiere spielen dort”, heißt es bei Hiob in der Version von Luther. Statt “Tribut” findet sich in anderen Bibeln meist die Aussage, dass die Berge sein “Futter tragen”. Zugleich wird darin von “Tieren” und nicht von “wilden Tieren” gesprochen, die dort in oder an den Bergen “spielen”. Der Behemoth isst also dort, wo auch die anderen Tiere ihr Futter suchen oder sich friedlich aufhalten.

Irgendwie sehr unpassend für ein “Monster” oder eine wilde Bestie, wie es gedeute wird und auch in Apokyphen anklingt. Im äthiopischen Buch Henoch (ab 60,6) ist nämlich Behemoth ein wildes Ungeheuer, dass die Menschen strafen soll. Ebenso wie sein Gegenstück Leviathan als Meeresungeheuer, über das gleich noch zu sprechen sein wird.

Bibelfundamentalisten und jene, die überzeugt sind, dass die Erde jung ist, vermuten, dass Behemoth eine Art Sauropode war. Sicherlich mit die bekanntesten Urzeitwesen, die in der Tat gewaltige Schwänze und mächtige Beine hatten. Hier wird ein Iguanodon gerne ins Spiel gebracht, der zu den Iguanodontiae gehört. Iguanodons lebten vor rund 139 bis 113 Millionen Jahren auf der Erde und damit endlos lange vor den ersten Hominiden überhaupt. Was bekanntlich für Fundamentalisten keinerlei Problem darstellt. Letztlich soll Hiob das Wesen selber gesehen haben, nachdem der Herr ihn dies zeigte bzw. ihn darauf hinwies (Hiob 40,15f. & 40,19).

Es scheint sich demnach um ein real existierendes Tier gehandelt zu haben. Ausschließen, das hier eine “Vision” oder sogar Fiktion vorliegt, kann guten Gewissens eigentlich niemand, der kritisch an Bibeltexte herangeht. Zumal gerade das Buch Hiob für seine verborgenen und kryptischen Botschaften und Aussagen schon legendär ist.

Etwa acht Meter lang und aufgerichtet fünf Meter hoch waren ein Iguanodon, wobei es mehr als vier Tonnen auf die Waage bringen konnte. Sicher ein “Monster” (s. Titelbild) im weitesten Sinne des Wortes. Aber meint das Buch Hiob wirklich so ein Tier oder überhaupt einen gewaltigen Saurier? Auch wenn Fundamentalisten dies immer wieder annehmen, übersehen sie doch die Widersprüche im Text.

Die Bestie Leviathan

Das Fabelwesen Behemoth kann kein Saurier gewesen sein.

Schon gar nicht ein Riese wie ein Iguanodon oder irgendeine Art von Sauropoden, die noch weit größter werden konnten. Das Buch Hiob beschreibt eindeutig, dass sich das Tier unter Lotosbüschen legte und diese ihm Schatten spendeten. Es konnte sich im “Rohr”, also “Schilf”, am Fluss verstecken und “Bachweiden” umgaben das Tier dabei. Behemoth war demnach also ein mehr oder weniger kleines Tier und kein gewaltiger Saurier mit einem Schwanz wie ein Baum!

Was aber ist mit dem zweiten “Monster”, das bei Hiob mit dem Namen Leviathan umfangreich beschrieben ist (Hiob 40,16ff. & 41,1ff.)? Auch bei diese Kreatur wird versucht es mit einem Saurier oder vorzeitlichen Reptil zu erklären, dass Hiob ebenso real sah, wie andere. Den Beschreibungen nach war es ein sehr großes und fast schon riesiges Meereslebewesen, das sogar Feuer spuken konnte. Geradezu unbesiegbar verbreite es Angst und Schrecken. “Trifft man ihn mit dem Schwert, so richtet es nichts aus, auch nicht Spieß, Geschoss und Speer”, heißt es bei Hiob 41,18 über diese Bestie. Weiter lesen wir dort in der Luther-Version:

Aus seinem Rachen fahren Fackeln, und feurige Funken schießen heraus. Aus seinen Nüstern fährt Rauch wie von einem siedenden Kessel und Binsenfeuer. Sein Odem ist wie lichte Lohe, und aus seinem Rachen schlagen Flammen. (…)

Kein Pfeil wird ihn verjagen; die Schleudersteine sind ihm wie Spreu. Die Keule achtet er wie Stoppeln; er spottet der bebenden Lanze. Unter seinem Bauch sind scharfe Spitzen; er fährt wie ein Dreschschlitten über den Schlamm. Er macht, dass die Tiefe brodelt wie ein Topf, und rührt das Meer um, wie man Salbe mischt. Er lässt hinter sich eine leuchtende Bahn; man denkt, die Flut sei Silberhaar. Auf Erden ist nicht seinesgleichen; er ist ein Geschöpf ohne Furcht. Er sieht allem ins Auge, was hoch ist; er ist König über alle Stolzen.” (Hiob 41, 11-13 & 41,20ff.)

“Sein Atem entzündet Kohlen” gibt zum Beispiel “Elberfelder Bibel” hier wieder. Ein feuerspeiender Drache, wie er in unzähligen Mythen und Geschichten Niederschlag gefunden hat. Im Fall des Leviathan besteht der große Unterschied darin, dass dieses Monster im Meer leben soll. Kein Tier, dass man mit der Angel einfach fangen kann, wie es Hiob 40,25 vermerkt.

Schlangenmonster der Meere

Leviathan findet sich mehrfach im Alten Testament erwähnt. Und mit jeder Beschreibung wird diese Kreatur seltsamer. So heißt es in den Psalmen über ihn bei Luther:

Da ist das Meer, das so groß und weit ist, da wimmelt’s ohne Zahl, große und kleine Tiere. Dort ziehen Schiffe dahin; da ist der Leviatan, den du gemacht hast, damit zu spielen.” (Ps. 104,25f.)

Die Meere sind der Lebensraum des “ungeheuren Leviatan” oder des “Ungeheuers Leviatan”, wie es andere Bibelausgaben nennen. Während in einigen das Wesen schlicht als “Wal” wiedergeben wurde, was natürlich in keinster Weise den Beschreibungen entspricht. Ein Wal hat weder “scharfe Spitzen” am Bauch, noch kann er Feuer spuken. Riesig indes ist er zweifellos.

Schaut man noch genauer in die biblischen Texte, so wird dieser Leviathan immer bizarrer. Als sei die Eigenschaft des Feuerspeisens nicht bemerkenswert genug, so heißt es ab Pslam 74,13:

Du hast das Meer aufgewühlt durch deine Kraft, zerschmettert die Köpfe der Drachen über den Wassern. Du hast die Köpfe des Leviatan zerschlagen und ihn zum Fraß gegeben dem wilden Getier.”

“Die Köpfe des Leviata”? Hatte das Biest etwa mehr als nur einen Kopf? Auf welchen Saurier oder überhaupt irgendein Tier träfe das zu? Auf keines. Die Bibel wäre nicht die Bibel, wenn man solche Aussagen nicht noch steigern könnte. So geschehen im Buch Jesaja, in dem sich Leviathan als Seeschlange wiederfindet:

Zu der Zeit wird der Herr heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert den Leviatan, die flüchtige Schlange, und den Leviatan, die gewundene Schlange, und wird den Drachen im Meer töten.” (Jesaja 27,1)

In der Übersetzung “Hoffnung für Alle” wurde dieser Vers noch deutlicher formuliert. Hier heißt es:

In dieser Zeit wird der Herr mit dem Leviatan abrechnen, diesem schnellen Ungeheuer, das sich windet wie eine Schlange. Gottes mächtiges, scharfes Schwert wird ihn treffen, diesen Meeresdrachen, und wird ihn töten.

Theologische Interpretationen und Bibelforscher sehen hier ein Sinnbild des Satans, des Teufels. Die “Schlange” als Symbol für das Böse und Gottes Widersacher. Gleichzeitig vermerken verschiedene Bibel-Lexika vor allem zu diesem Vers, dass hier auf “heidnische Mythologien” von Drachen und ähnlichen Monstern angespielt wird, gegen die außerbiblischen Götterfiguren kämpften. Da Mythen früherer Religionen an vielen Stellen des Alten Testaments nachweisbar sind – warum nicht auch hier?

Meeresleuchten …

Zumindest aber kann Leviathan keinesfalls als Saurier angesehen werden. Erst recht nicht mit einem Spinosaurus, der sogenannten “Dornenechse”, wie es versucht wurde. Dennoch wurde immer wieder der Versuch unternommen diese Kreatur mit einem echten Lebewesen von heute zu vergleichen oder es als real darzustellen. Die einfachste Deutung ist dabei die Annahme, dass es ein Krokodil sei. Was natürlich unsinnig ist, wie die Beschreibungen belegen.

Gerne zieht man auch den “Bombardier-Käfer” heran. Dieses kleine Tier ist in der Lage heißes Gas zur Verteidigung auf seine Fressfeinde zu sprühen. Damit soll untermauert werden, dass es “feurspukende Tiere” in Gottes Schöpfung sehr wohl gegeben haben könnte. Vielleicht taten sie dies durch einen Gasausstoß, wobei sich dieses Gas bei Kontakt mit Sauerstoff von selbst entzündete. Womit man wieder bei der Drachen-Mythologie wäre. In diesem Fall ein Drache als Seemonster.

Bibelgläubige führen hierbei ein weiteres Argument an. Sie verweisen auf den Fakt, dass es in der Natur tatsächlich leuchtende Tiere gibt. Solche Lebewesen tummeln sich interessanterweise vor allem in den Meeren der Erde, wo sie meistens in der Tiefsee zu finden sind. Die Aussage der Bibel, “Er lässt hinter sich eine leuchtende Bahn, man denkt, die Flut sei Silberhaar”, klingt in diesem Sinne durchaus sehr treffend. Solche Fische, die in den dunklen Tiefen der Ozeane ihr eigenes Licht erzeugen, sind aber relativ kleine Zeitgenossen. Keine “Monster” und keines dieser Tiere hat auch mehrere Köpfe oder spukt Feuer. Unter Wasser schon gar nicht.

Diese chemischen Prozesse nennt man im Allgemeinen “Biolumineszenz”. Fraglich, wie Menschen in biblischen Zeiten Kenntnis von solchen kleinen Tieren der Tiefsee gehabt haben sollen. Sie “leuchten” nur dort und niemand kann sie ohne U-Boote sehen. Und angeschwemmte tote Exemplare geben wohl kaum mehr Licht mehr ab. Leuchtende Algen und andere Fische bzw. Lebewesen wie die Einzeller “Pyrocystis lunula” könnten hier als Vorlage gedient haben. Deren Lichter kann man an der Oberfläche sehen. Von diesen zu einem Monster wie Leviathan ist es aberr noich ein sehr, sehr weiter Schritt.

So spannend diese Fabelwesen oder Monster auch sind, sie eignen sich nicht als Beleg, dass die Bibel von Sauriern spricht, die noch vor kurzen lebten …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , , , <

Das Vermögen des Erich von Däniken: 30 Millionen Dollar netto! Stimmt das auch? Von Büchern, Geld und Fake-News

Teilen:
Das Vermögen des Erich von Däniken: 30 Millionen Dollar netto, heißt es! Stimmt das auch? (Bild: Archiv E. v. Däniken & gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Das Vermögen des Erich von Däniken: 30 Millionen Dollar netto, heißt es! Stimmt das auch? (Bild: Archiv E. v. Däniken & gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Wer ein Buch bei einem Verlag publiziert, verdient Geld an dem Verkauf. Ob für das Werk im Vorfeld erst mal Geld – etwa für Recherchen –  investiert werden musste, einmal ausgeblendet. In der Prä-Astronautik ist es seit über 50 Jahren Erich von Däniken, der mit weitem Abstand den größten Erfolg mit seinen Veröffentlichungen  zu diesem Thema hat. Erst jüngst erschien sein 43. Buch. Doch wie viel Vermögen hat von Däniken durch seine Arbeiten und Bücher inzwischen “angehäuft”? Das will kürzlich eine News-Webseite gewusst haben, die das “Reinvermögen” des Autors auf “30 Millionen Dollar netto” taxierte. Eine gewaltige Summe. Was aber steckt hinter dieser Meldung und Webseite? Ich habe mir das für Euch einmal genauer angeschaut und auch von Däniken selber gefragt.


Erich von Däniken, die Kritiker und das liebe Geld

Jeder Fan, Leser und auch Kritiker von Erich von Däniken weiß, dass er seit seinem Erstling “Erinnerungen an die Zukunft” 1968 Millionen Bücher verkauft hat. Wie viele genau, da schwanken die Angaben. Von “ca. 70 Millionen” sprechen die Werbetexte seiner letzten Bücher. Bis etwa 1990 hieß es darin, dass seine weltweiten Auflagen bereits rund 50 Millionen Bücher betragen. In über 30 Sprachen.

Die größten Erfolge und Auflagen waren in den ersten Jahrzehnten seiner Arbeit als Autor der Prä-Astronautik. Unangefochten an der Spitze sind dabei fraglos seine ersten Bücher ab 1968. Und doch ist Erich von Däniken mit 85 Jahren noch lange nicht in Rente. Erst vor wenigen Tagen erschien sein 43. Buch, das ich Euch HIER vorgestellt habe. Hinzu kommen abertausende von Vorträge rund um die Welt, die er in mehr als einem halben Jahrhundert gehalten hat.

Man kennt von Däniken in der Grenzwissenschaft. Die Prä-Astronautik, die Ancient Aliens, sind untrennbar mit seinem Namen verbunden. Weit hinter ihm folgen andere Autoren und Forscher dieser Themen, die nicht annähend an die Erfolgte von Erich von Däniken anknüpfen können. Das ist heute nicht anders, wie vor Jahrzehnten. Für Kritiker ist das kein Problem, wenn diese auf Buchveröffentlichungen der Grenzwissenschaft, Prä-Astronautik und auch UFOs blicken. Für diese sind solche Bücher oft nur reine Geldmache der Autoren.

Dass diese Autoren meistens kaum etwas an ihren Büchern verdienen, und dass sie viel Geld in ihre Arbeiten im Vorfeld investieren, “übersehen” diese Kritiker. Gutes Geld mit solchen Büchern verdienen zu können, ist eine Erfindung der Skeptiker (oder überhaupt mit Büchern).  Wenngleich es “esoterische Buchbereiche” gibt, die bis heute einen guten Markt haben. Hier können die Autoren ohne finanziellen Einsatz – etwa für Recherchen – durchaus gute Absätze erzielen.

Wirklich reich werden kaum irgendwelche Autoren. Egal welche Art Bücher sie schreiben. Zehntausende Manuskripte werden jedes Jahr von Verlagen abgelehnt. Kaum ein Werk schafft es zu einem echten Buch. Und saugt man sich nicht irgendwelche “Enthüllungen” und “Alien-Sensationen” aus den Fingern, haben grenzwissenschaftliche Mystery-Bücher kaum Chancen bei den Lesern.

“Ich kann gut davon leben”

Bei Erich von Däniken sieht das anders aus. “Ich kann gut davon leben” oder “ich bin einer der wenigen, die sich nicht beklagen können”, sagt er selber sinngemäß seit Jahrzehnten immer wieder. Daraus hat er nie ein Geheimnis gemacht. Immer wieder betonte er dies in entsprechenden Interviews, in denen die Sprache auf seine finanzielle Situation kam. Der “Auflagenmillionär” sorgt deshalb nicht selten für hitzige Kontroversen zwischen seinen Kritikern, Hatern und Neidern sowie seinen Lesern, Fans und “Anhängern” der Prä-Astronautik-Idee.

Erst vor kurzen gab es genau dazu eine Diskussion in einem Internetforum. Durch seine Thesen sei von Däniken sogar zum “Multimillionär” geworden, wurde da posaunt. Vollkommen an den Haaren herbeigezogen, wie im dortigen Forum sogar Däniken-Kritiker darlegten. Er verdiene zwar gut, aber das Geld geht auch wieder sehr schnell raus. Zum Beispiel für seine Mitarbeiter, wie betont wurde.

Ein uralt Argument, um die Prä-Astronautik an sich zu “verteufeln”. Man muss nur genug alle Seiten und Bereiche angreifen, ist der Tenor. Vor Jahrzehnten war es nicht anders. Da wurde zum Beispiel von einer großen Zeitung Däniken und die Ideen der Astronautengötter dadurch als Humbug dargelegt, in dem man den Hauptprotagonisten einfach persönlich mit Belanglosen angriff. In diesem Fall: Von Däniken trägt erhöhte Sohlen bzw. Absätze – da er so klein ist, und ihn sonst keiner ernst nimmt.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Auch wenn immer wieder das Thema “Geld” im Zusammenhang mit der Person von Däniken aufkommt, bleibt es für viele nicht uninteressant. Da gibt es keinen Unterschied zu irgendwelchen Promis aus Hollywood oder Z-Promis diverser Müll-Sendungen des deutschen Fernsehens. Irgendwie interessiert es die Öffentlichkeit. Das dachte sich auch eine Internetseite vor wenigen Tagen, die verkünden konnte, wie viel Vermögen der Herr Erich von Däniken besitzt.

Erich von Däniken Vermögen: 30 Mio. Dollar netto

Die Banken werden wohl die einzigen sein, die über die Finanzen des Erich von Däniken Bescheid wissen. Neben ihm selber, natürlich. Doch kürzlich bekam ich die Google Alert-News “Erich von Däniken Vermögen – so reich ist Erich von Däniken wirklich”, die auf einem fragwürdigen News-Portal im Netz veröffentlicht wurde. Übrigens seine Webseite, die unter anderem zu allen möglichen öffentlichen Personen die behaupteten Vermögen publiziert.

In den angeblichen Finanz-News zu von Däniken war unter anderem zu lesen:

Erich von Dänikens Reinvermögen: Erich von Däniken ist ein Schweizer Autor mit einem Nettovermögen von 30 Millionen Dollar.

(…) Eines seiner bekanntesten Werke ist das 1968 erschienene Buch ‘Chariots of the Gods?’. (…) Er hat viele Bücher in englischer und deutscher Sprache verfasst, darunter sein jüngstes Buch ‘Remnants of the Gods: A Visual Tour of Alien Influence in Egypt, Spain, France, Turkey, and Italy’ in 2013. (…) Seine Bücher wurden in 32 Sprachen übersetzt und haben sich über 63 Millionen Mal verkauft.

30 Millionen Dollar netto! Das ist nicht gerade wenig und Erich von Däniken damit fraglos Multimillionär.

Wie kommt diese riesen Summe zusammen? Das wird auf der zweifelhaften Webseite natürlich nicht verraten. Trotz mehr oder wenig seriöser Aufmachung im Stil einer Nachrichtenseite ist das wohl nicht mehr als eine Fake-News-Schleuder. Auch meine Anfragen nach einer Quelle oder einem Beleg für diese beachtliche Angabe, wurden dort nicht beantwortet.

Es scheint aber eine alte “Information” zu sein, die aus dem Englischen übernommen wurden. Das zeigt sich schon an dem genannten Buchtitel “Chariots of the Gods?”, womit die englische Ausgabe seines Erstlings “Erinnerungen an die Zukunft” von 1968 gemeint  ist. Dann handelt es sich bei dem angeblich “jüngsten” Buch “Remnants of the Gods” um den englischsprachigen Titel des von Däniken-Buch “Der Mittelmeerraum und seine mysteriöse Vorzeit“, das schon 2012 in Deutsch erschien. Danach folgten noch eine ganze Reihe weiterer Bücher; auch in englischer Übersetzung. Auch ist die Angabe von 63 Millionen verkauften Büchern überholt.

Ohne seriöse nachweisbare Quelle also nichts weiter als Fake-News.

Von Däniken: “So ein Unsinn!”

Was sagt denn Erich von Däniken dazu, dass alle Welt durch Verbreitung unter seinen Namen in den Google-News  nun seinen Kontostand weiß? Ich habe ihn mal selber gefragt, da er diese Meldung sicher nicht mitbekommen hat.

Lieber Lars, DANKE für die Mitteilung.

W e r  schreibt denn diesen Unsinn über mein angebliches Vermögen?  Ich habe kein Vermögen. Richtig ist, dass ich all die Jahre gut verdiente, aber das Geld das hereinkam, ging genauso schnell wieder hinaus. Und dies für keinerlei Luxus. Ich besaß je weder eine Villa, einen Swimmingpool oder ein Ferrari-ähnliches Auto. Die Einnahmen gingen in die Forschung, mein Archiv, Reisen,  Mitarbeiter etc.

Tatsache ist auch, dass ich seit März dieses Jahres keine Einnahmen habe. Alle Reisen, Vorträge, Verpflichtungen in den USA und anderswo wurden abgesagt. Corona sei Dank!(Formatierung von Erich übernommen)

Selbst die meisten Däniken-Kritiker werden unumwunden zugeben, dass das eine gepfefferte Fake-News ist. Es stellt sich die Frage, warum jemand solchen Quatsch in die Welt setzt? Neid auf den Erfolg des Autors mit seinen Ideen um Außerirdische in der Antike? Wohl weniger, da auch andere angebliche Vermögen diverser Personen des öffentlichen Lebens hier “offengelegt” werden. Zum Beispiel von der bekannten verstorbenen Schauspielerin Marlene Dietrich. Sie war laut dieser Webseite mit einem Vermögen von 30 Millionen Dollar netto angeblich genauso reich wie Erich von Däniken heute …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , <

Der History Channel im Interview mit Giorgio A. Tsoukalos von “Ancient Aliens” (+ Video-Interview mit Tsoukalos von Lars A. Fischinger)

Teilen:
Der History Channel im Interview mit Giorgio A. Tsoukalos von "Ancient Aliens" (Bild: G. A. Tsoukalos/Facebook)
Der History Channel im Interview mit Giorgio A. Tsoukalos von “Ancient Aliens” (Bild: G. A. Tsoukalos/Facebook)

Jeder Prä-Astronautiker kennt seit ca. 10 Jahren Giorgio A. Tsoukalos. Er ist das Gesicht der erfolgreichen US-TV-Serie “Ancient Aliens”, die bereits seit rund 200 Folgen Themen der Prä-Astronautik und Rätsel der Vergangenheit in die Wohnzimmer bringt. Auf der deutschsprachigen Internetseite des verantwortlichen “History Channel”erschien dazu ein Interview mit Tsoukalos. Vor allem für all jene TV-Zuschauer, die Tsoukalos nur aus der TV-Serie kennen, ein lesenswertes Interview. Denn darin erfährt der Interessierte Hintergründe über den “Ancient Aliens Guy”, die in der TV-Reihe außen vor bleiben. Zusätzlich findet Ihr hier ein Video-Interview von Fischinger-Online mit Tsoukalos.


Giorgio A. Tsoukalos und die “Ancient Aliens”

Seit rund 10 Jahren läuft die US-TV-Serie “Ancient Aliens” im Fernsehen. Inzwischen mit rund 200 Folgen in 15 (US-)Staffeln, die auch das deutsche Fernsehen sendet. Fraglos löste diese Alien-Serie ein Boom des Themas “Waren die Götter Astronauten?” aus, wie in diesem Video HIER darlegt. Eine Serie, die sich ganz der Prä-Astronautik (und unlängst auch anderer Themen) widmet und dessen Titel zum Synonym für diese Thematik wurde. Mehrfach war die Doku-Reihe des “History Channel” auch auf Fischinger-Online bereits Thema.

Unter anderem findet Ihr dazu HIER auch einen Beitrag als Teil meiner Blog-Serie “10 erstaunliche Dinge, die man wissen muss…“.

Das feste Gesicht der Serie ist, neben Erich von Däniken, natürlich der “Ancient Aliens Guy” Giorgio A. Tsoukalos (s. Video unten). Vor allen in den USA ist er längst eine Kultfigur. Fraglos trug zu seiner Bekanntheit auch die architektonisch ausgefeilte Komposition seines Haupthaares bei …

Vermutlich anlässlich des Start der 12. Staffel von “Ancient Aliens” in Deutschland erschien auf der Webseite des “History Channel” ein deutschsprachiges Interview mit Tsoukalos. Leider ohne Datum heißt es auf der Internetseite des “History Channel” dazu:

Der Schweizer Giorgio A. Tsoukalos ist seit Jahren das Gesicht von ‘Ancient Aliens – Unerklärliche Phänomene’. Wir haben ihn zum Interview getroffen, um über seine Faszination für extraterrestrisches Leben, seinen Werdegang und seine Sicht auf das Weltall zu sprechen.

Vor allem für all jene TV-Zuschauer, die Tsoukalos nur aus der Serie “Ancient Aliens” kennen, ein lesenswertes Interview. Denn in diesem erfährt der Interessierte einige Hintergründe über den Werdegang des “Ancient Aliens Guy”, die in der Fernsehserie selber außen vor bleiben.

  • Das Interview findet ihr HIER online.

Video-Interview mit Giorgio A. Tsoukalos von Fischinger-Online

Video vom 27. Oktober 2014 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , <

“Alles Evolution – oder was?”: Neues Buch von Erich von Däniken liefert “Argumente für ein radikales Umdenken” (+ Video)

Teilen:
"Alles Evolution - oder was?": Neues Buch von Erich von Däniken (Bilder: Kopp Verlag & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Alles Evolution – oder was?”: Neues Buch von Erich von Däniken (Bilder: Kopp Verlag & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie unter anderem am 31. Juli 2020 auf Fischinger-Online berichtet, sollte im Herbst das neue Buch von Erich von Däniken erscheinen: “Alles Evolution – oder was? – Argumente für ein radikales Umdenken“. Da auch von Däniken durch die “Corona-Beschränkungen” in den letzten Monaten mehr Zeit in seinem Büro verbringen musste, wurde auch sein neues Buch früher fertig (Video dazu im Beitrag). Es erscheint in diesen Tagen. Alle Details dazu erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


“Alles Evolution – oder was?”

Die unmögliche Evolution: Warum die Thesen der Darwinisten nicht länger haltbar sind

Es gab einmal ein Gedankengebäude, das nannte man Evolutionstheorie. Erdacht von klugen Menschen und bestätigt durch unzählige Wissenschaftler. Dann entdeckten die Menschen das Elektronenmikroskop. Damit ließen sich die Moleküle innerhalb der Zelle sichtbar machen, und plötzlich tauchten Fragen zur Evolution auf, die vorher nicht möglich waren.

Welche Kraft bündelt eigentlich die Atome in der richtigen Reihenfolge? Was verschiebt die Molekülketten in die korrekte Position? Wie eigentlich war die erste lebende Einheit innerhalb der Zelle entstanden? Wie funktioniert die Vererbung, die Weitergabe der Informationen an die nächste Generation? Stammte der Mensch nur und ausschließlich von den Primaten ab, wie Charles Darwin und unzählige andere Geistesgrößen annahmen – oder griffen zusätzliche “Motoren” in die Evolution ein? Kräfte, von denen man bislang nichts ahnte?

Heute steht fest: Mit der bisherigen Evolutionstheorie lassen sich unzählige Fragen nicht mehr beantworten.

Da gibt es eine Lebensform die nennt man “Blob” (Physarum polycephalum). Das “Ding” hat weder Augen noch Ohren, weder Mund noch Nase oder gar ein Gehirn. Trotzdem nimmt es Nahrung auf, überwindet Hindernisse auf dem kürzesten Weg und tauscht Informationen mit anderen “Blobs” aus. Der “Blob” widerspricht jedem evolutionären Gedanken, wonach sich eines aus dem anderen entwickelt.

Ähnliches gilt für die “Venusfliegenfalle” (Dionaea muscipula). Dabei handelt es sich um eine fleischfressende Pflanze mit Fangblättern, die sich im Bruchteil einer Sekunde schließen. Oder die in Australien vorkommenden “Magenbrüterfrösche” (Rheobatrachus). Sie brüten ihre Jungen im Magen aus. Unmöglich in einem langsamen, evolutionären Prozess.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Überall gibt es Eigenschaften von Tieren, die nirgendwo in die Evolutionstheorie passen wollen.

Und der Mensch? Sind wir tatsächlich die am besten angepasste Lebensform auf diesem Planeten?

Heute melden sich immer mehr Wissenschaftler zu Wort, die der bisherigen Evolutionslehre widersprechen. Die Theorie passt zu den Veränderungen innerhalb der Arten – sie lässt sich aber nicht mehr mit dem Innenleben der Zelle vereinbaren. Irgendein anderer Einfluss, der uns bisher entgangen ist, wirkt auf die Evolution. Man nennt ihn “Intelligent Design”. Dahinter wird eine intelligente Planung vermutet. Irgendwer oder irgendwas – ein Geist des Universums? Außerirdische? – müsste hinter dieser Planung stecken.

Erich von Däniken demonstriert an unzähligen Beispielen die Unmöglichkeit des bisherigen Evolutionsgedankens.

Er zitiert Wissenschaftler, die gegen die bisherige Lehre argumentieren, aber auch solche, die sie verteidigen. Alles Evolution – oder was?

(Verlagstext)

Buch erscheint offiziell am 24. September beim Kopp Verlag HIER.

Gebunden, 223 Seiten, durchgehend farbig illustriert, 22,99 Euro. Auch bei Amazon erhältlich:

Video von Erich von Däniken zum Thema

Video vom 30. Juli 2020 von Erich von Däniken

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , <

Nach der Entdeckung von möglichen Spuren von Leben auf der Venus: Stellungnahme der Europäischen Südsternwarte (+ Video)

Teilen:
Nach der Entdeckung von möglichen Spuren von Leben auf der Venus: Stellungnahme der Europäischen Südsternwarte (Bild: ESO/Nature/Royal Astronomical Society / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Nach der Entdeckung von möglichen Spuren von Leben auf der Venus: Stellungnahme der Europäischen Südsternwarte (Bild: ESO/Nature/Royal Astronomical Society / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Kürzlich gab ein Team aus internationalen Wissenschaftler bekannt, dass sie mögliche Hinweise auf Leben in den Wolken der Venus gefunden habe (Video dazu in diesem Beitrag). Diese Spuren bestehen aus dem Molekül Phospan (Phosphin), das auf der Erde nur industriell oder von Mikroorganismen produziert wird.  Gibt es also Leben auf der Venus? Oder existieren dort Prozesse, die wir bisher nicht verstehen? Dazu veröffentlichte die “Europäische Südsternwarte” (ESO) gleich nach der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse – die im Vorfeld zu zahlreichen Spekulationen führten – eine entsprechende Pressemitteilung.


Spuren von Leben in den Wolken der Venus?

Am 14. September gab ein internationales Wissenschaftlerteam bekannt, dass sie in den oberen Wolken der Venus mögliche Spuren von Leben gefunden haben (Video dazu unten). Hinweise, die auf das Vorhandensein von mikrobiologischen Leben auf unserem “Schwesterplaneten” deuten, so die Forscher.

Beteiligt an diesen Forschungen und der in der Fachzeitschrift “Nature” veröffentlichten Studie waren auch Wissenschaftler der “Europäische Südsternwarte” (ESO) in Chile. Dort betreibt die ESO das Teleskop ALMA. Ein Zusammenschluss von dutzenden einzelnen Teleskopen. Dabei sei die ESO ” die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt”, so die Organisation, die aus insgesamt 16 Mitgliedsländern besteht.

Gleich nach der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse – die im Vorfeld zu zahlreichen Spekulationen führten – gab auch die ESO eine entsprechende Pressemitteilung heraus. Sie erschien am 14. September auf eso.org:

Möglicher Hinweis auf Leben auf der Venus entdeckt

Ein internationales Team von Astronomen gab heute die Entdeckung eines seltenen Moleküls – Phosphin – in den Wolken der Venus bekannt. Auf der Erde wird dieses Gas nur industriell oder von Mikroben hergestellt, die in sauerstofffreier Umgebung gedeihen. Astronomen haben jahrzehntelang darüber spekuliert, dass hohe Wolken auf der Venus eine Heimat für Mikroben bieten könnten, die weit oberhalb der sengenden Oberfläche schweben, aber einen sehr hohen Säuregehalt tolerieren müssen. Der Nachweis von Phosphin könnte auf ein solches außerirdisches “luftiges” Leben hinweisen.

“Als wir die ersten Hinweise auf Phosphin im Spektrum der Venus erhielten, war das ein Schock”, sagt Teamleiterin Jane Greaves von der Universität Cardiff im Vereinigten Königreich, die die ersten Anzeichen von Phosphin bei Beobachtungen am James Clerk Maxwell-Teleskop (JCMT), das vom Ostasiatischen Observatorium betrieben wird, in Hawai’i entdeckte. Für die Bestätigung ihrer Entdeckung war der Einsatz von 45 Antennen des Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) in Chile erforderlich, einem empfindlicheren Teleskop, an dem die Europäische Südsternwarte (ESO) als Partner beteiligt ist. Beide Einrichtungen beobachteten die Venus bei einer Wellenlänge von etwa 1 Millimeter, viel größer als das menschliche Auge sehen kann – nur Teleskope in großer Höhe können sie effektiv messen.

Das internationale Team, dem Forscher aus dem Vereinigten Königreich, den USA und Japan angehören, schätzt, dass Phosphin in den Wolken der Venus in einer geringen Konzentration von nur etwa zwanzig Molekülen pro Milliarde vorliegt. Infolge ihrer Beobachtungen führten sie Berechnungen durch, um festzustellen, ob diese Mengen aus natürlichen, nicht-biologischen Prozessen auf dem Planeten stammen könnten. Einige Ideen schlossen Sonnenlicht, von der Oberfläche nach oben gewehte Mineralien, Vulkane oder Blitze ein, aber nichts davon konnte auch nur annähernd genug davon erzeugen.

Es stellte sich heraus, dass diese nicht-biologischen Quellen höchstens ein Zehntausendstel der Phosphinmenge ausmachten, die die Teleskope sahen.

Um die beobachtete Menge an Phosphin (das aus Wasserstoff und Phosphor besteht) auf der Venus zu erzeugen, müssten die Organismen auf der Erde nach Angaben des Teams nur mit etwa 10% ihrer maximalen Produktivität arbeiten. Es ist bekannt, dass Erdbakterien Phosphin herstellen: Sie nehmen Phosphat aus Mineralien oder biologischem Material auf, fügen Wasserstoff hinzu und stoßen schließlich Phosphin aus. Sämtliche Organismen auf der Venus dürften sich sehr von ihren Verwandten auf der Erde unterscheiden, aber auch sie sollten in der Lage sein, das Phosphin in der Atmosphäre herzustellen.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Obwohl die Entdeckung von Phosphin in den Wolken der Venus eine Überraschung war, sind die Forscher von ihrer Entdeckung überzeugt. “Zu unserer großen Erleichterung waren die Bedingungen am ALMA für Folgebeobachtungen gut, als die Venus in einem geeigneten Winkel zur Erde stand. Die Verarbeitung der Daten war jedoch schwierig, da ALMA normalerweise nicht nach sehr subtilen Effekten in sehr hellen Objekten wie der Venus sucht”, sagt Teammitglied Anita Richards vom britischen ALMA-Regionalzentrum und der Universität Manchester. “Am Ende stellten wir fest, dass beide Observatorien das Gleiche gesehen hatten – eine schwache Absorption bei der richtigen Wellenlänge durch Phosphingas, wobei die Moleküle von den darunter liegenden wärmeren Wolken angestrahlt werden”, fügt Greaves hinzu, der die heute in Nature Astronomy veröffentlichte Studie leitete.

Ein weiteres Teammitglied, Clara Sousa Silva vom Massachusetts Institute of Technology in den USA, hat Phosphin als „Biosignatur“-Gas für sauerstofffreies Leben auf Planeten um andere Sterne erforscht, weil die normale Chemie so wenig davon produziert. Sie kommentiert:

“Phosphin auf der Venus zu finden, war ein unerwarteter Erfolg! Die Entdeckung wirft viele Fragen auf, z.B. wie etwaige Organismen dort überleben könnten. Auf der Erde können einige Mikroben bis zu etwa 5 % Säure in ihrer Umgebung vertragen – aber die Wolken der Venus bestehen fast vollständig aus Säure.”

Das Team hält ihre Entdeckung für bedeutsam, weil sie viele alternative Wege zur Herstellung von Phosphin ausschließen können, räumt aber ein, dass es noch viel Arbeit erfordert, das Vorhandensein von “Leben” zu bestätigen. Obwohl die hohen Wolken der Venus Temperaturen von bis zu angenehmen 30 Grad Celsius erreichen, sind sie außerordentlich säurehaltig – etwa 90 %ige Schwefelsäure – und stellen alle Mikroben, die dort zu überleben versuchen, vor große Probleme.

Der ESO-Astronom und ALMA European Operations Manager Leonardo Testi, der an der neuen Studie nicht teilgenommen hat, erläutert:

“Die abiotische Produktion von Phosphin auf der Venus ist nach unserem derzeitigen Verständnis der Phosphinchemie in der Atmosphäre von Gesteinsplaneten ausgeschlossen. Die Bestätigung der Existenz von Leben in der Venusatmosphäre wäre ein bedeutender Durchbruch für die Astrobiologie. Daher ist es unerlässlich, diese aufregenden Ergebnisse mit theoretischen und beobachtenden Studien weiterzuverfolgen, um die Möglichkeit auszuschließen, dass Phosphin auf Gesteinsplaneten auch einen anderen chemischen Ursprung haben könnte als auf der Erde.”

Weitere Beobachtungen der Venus und von Gesteinsplaneten außerhalb unseres Sonnensystems, auch mit dem demnächst in Betrieb gehenden Extremely Large Telescope der ESO, könnten helfen, Hinweise darauf zu sammeln, wie Phosphin auf ihnen entstehen kann, und zur Suche nach Anzeichen von Leben außerhalb der Erde beitragen.

Die Pressemitteilung unterstreicht, “dass es noch viel Arbeit erfordert, das Vorhandensein von ‘Leben’ zu bestätigen”. Was für mögliche Mikroorganismen in de Wolken der Venus ebenso gilt, wie auf dem Mars (s. a. Video HIER). Wie im Video unten erklärt, wäre der endgültige Nachweis wohl erst dann möglich, wenn durch ein Raumsonde ein Probe der entsprechenden Venus-Wolken genommen würde.

Video zum Thema auf Fischinger-Online

Video vom 14. September 2020 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , <

Entdeckung in der Astronomie: Forscher finden deutliche Hinweise auf Leben in den Wolken der Venus +++ Video +++

Teilen:
VIDEO: Entdeckung in der Astronomie: Forscher finden deutliche Hinweise auf Leben in den Wolken der Venus (Bilder: NASA)
VIDEO: Entdeckung in der Astronomie: Forscher finden deutliche Hinweise auf Leben in den Wolken der Venus (Bilder: NASA)

Wissenschaftler fanden in den oberen Wolkenschichten unseres “Schwesterplaneten” Venus deutliche Anzeichen für Leben! Eine “bahnbrechende Entdeckung” bei der Suche nach Leben im All, wie es heißt. Nach den jüngst veröffentlichen Untersuchungen haben die beteiligen Forscher hoch über der Oberfläche der Venus Gase gefunden (Phosphan bzw. Monophosphan), die nach ihrer Analysen am wahrscheinlichsten von Mikroorganismen stammen. Sofern nicht Prozesse existieren, die bisher vollkommen unbekannt sind. Denn schon lange wird darüber spekuliert, ob es in den Wolken der Venus in “gemäßigten Klimazonen” Leben geben könnte. Alles über diese spannende Entdeckung und warum bereits in den 1960ger Jahren dort Leben vermutet wurden, erfahrt Ihr in diesem Video.


Leben auf der Venus?

Gelang einem internationalen Forscherteam ein Durchbruch bei der Suche nach Leben im All? Oder doch nur – im wahrsten Sinne des Wortes – heiße Luft?

Ein Team aus internationalen Forschern hat am 14. September 2020 bekannt gegeben, dass es auf der Venus Leben geben könnte. Auf dem sicher unwirklichsten Planeten in unserem Sonnensystem.

Sie fanden in den obersten Schichten der Wolkendecke des Planeten Gase, die ihrer Meinung nach ein überaus starkes Indiz für Leben auf der Venus sind. So berichten sie in ihrer heute offiziell in “Nature” veröffentlichten Untersuchung. Eine Studie, die im Vorfeld für Spekulationen sorgte. Denn nachdem unter anderem ein entsprechendes Video auf YouTube sowie die Studie an sich publiziert wurde – wurden die entsprechenden Veröffentlichungen wieder vom Netz genommen.

Doch heute gaben die Wissenschaftler ihre Ergebnisse über die “Royal Astronomical Society” und in “Nature” offiziell bekannt. Entweder verstehen wir die Chemie von Gesteinsplaneten und entsprechende Prozesse nicht, so das Fazit, oder es gibt Leben in den Wolken der Venus. Mikroben auf unserem Nachbarplaneten, die für das gewaltige Vorkommen von Phosphan (Phosphin) bzw. Monophosphan auf unserem “Schwesterplaneten” verantwortlich sind!

Mikrobiologisches Leben gleich nebenan?!

Eine “bahnbrechende Entdeckung”, so die überwiegende Meinung. Aber: “Wir behaupten nicht, dass wir Leben auf der Venus gefunden haben”, so Sara Seager vom beteiligten “Massachusetts Institute of Technology” (MIT). Und doch sei die Entdeckung für die an der Studie beteiligten Wissenschaftler zuerst “ein Schock” gewesen.

Alles über diese spannende Entdeckung und warum bereits in den 1960ger Jahren dort Leben vermutet wurden, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

Video vom 14. September 2020 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , , <
How to whitelist website on AdBlocker?

How to whitelist website on AdBlocker?

  1. 1 Click on the AdBlock Plus icon on the top right corner of your browser
  2. 2 Click on "Enabled on this site" from the AdBlock Plus option
  3. 3 Refresh the page and start browsing the site