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Elon Musk rudert zurück: Erst bauten Aliens die Pyramiden – jetzt gibt es (wahrscheinlich) keine Außerirdischen oder gar UFOs

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Elon Musk rudert zurück: Erst bauten Aliens die Pyramiden - jetzt gibt es keine Außerirdischen (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/St. Jurvetson/CC BY2.0 / Montage: Fischinger-Online)
Elon Musk rudert zurück: Erst bauten Aliens die Pyramiden – jetzt gibt es keine Außerirdischen (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/St. Jurvetson/CC BY 2.0 / Montage: Fischinger-Online)

Erst im August 2020 sorgte Elon Musk für Schlagzeilen in den Medien. Wie HIER berichtet, äußerte er sich dahingehen, dass Außerirdische die Pyramiden in Gizeh gebaut haben sollen. Es folgte von einigen Seiten ein Aufschrei gegen diese Aussage des berühmten Gründers von “SpaceX” und “Tesla”. Sogar eine halb-offizielle Einladung aus Ägypten folgte, dass er sich vor Ort überzeugen könne, dass hier keine Aliens am Werk waren. Doch jetzt überraschte er in einem Podcast-Interview mit einer weiteren Aussage zum Thema Außerirdische und auch UFOs.


Elon Musik und die Außerirdischen

Der Milliardär Elon Musk gilt heute wohl als einer der schillerndsten Visionäre unserer Zeit. Mit “Tesla” eroberte er den Mark der Elektroautos. Mit seinem privaten Weltraumunternehmen “SpaceX” will er das All erobern. Ehrgeizige Visionen und Pläne waren schon immer genau nach seinem Geschmack. Genügen Geld hat Musk ja, um seine Ideen in die Tat umzusetzen. Inklusive einer ersten Besiedlung des Planeten Mars.

Zweifellos ist Elon Musk ein Phantast. Das zeigte sich im Sommer 2020 als er (wohl recht gedankenlos) twitterte, dass einst Außerirdische in Ägypten die Pyramiden erbaut hätten. Ein Aufschrei erfolgte von verschiedenen Seiten, weshalb er kurz darauf seine Aussage mehr oder minder entschärfte, wie Ihr in diesem Beitrag HIER nachlesen könnt. Aktuell äußerte sich Musk erneut zum Thema Aliens bzw. außerirdische Zivilisationen. Und zwar in einem Podcast von Joe Rogan im Rahmen der Folge Nr. 1609 seiner reihe “Joe Rogan Experience”. Ein 205-minütiges Interview mit Musk, in dem es am 11. Februar um seine Pläne für Zukunft und seine Visionen der Raumfahrt ging.

Als Pionier der zukünftigen Raumfahrt – auch und vor allem der bemannten Reisen in das All – kam dabei das Gespräch auch auf das Thema Leben im All und die Frage, ob intelligente Aliens existieren. Mein Kollege Fernando Calvo, Betreiber des Blog “Terra Mystica” zitiert Musk mit den Worten:

Ehrlich gesagt, ich glaube, ich würde es wissen, wenn es Außerirdische gäbe. (…) Ich meine, wenn sie wollten, dass wir (über sie) Bescheid wissen, könnten sie einfach auftauchen und die Hauptstraße entlanglaufen und sagen: ‘Hey, ich bin ein Alien, seht mich an. Hier ist mein Raumschiff, ich bin gerade mitten auf dem Time Square gelandet.’ (Dann) würden wir sagen: ‘Okay, wir glauben dir.’ Sie sind sehr subtil, diese Aliens.”

Mehr noch, denn Musk selber habe bisher auch “Null” über das Thema UFOs nachgedacht. Er ist sogar der Meinung, dass die Suche nach Leben im All reine Zeitverschwendung sei.

Wenn es Aliens gibt, sind sie sehr subtil. (…) Sie sind ziemlich scheu. Soweit wir das beurteilen können, gibt es keine und wir sehen auch keine Signale aus einem fremden Sonnensystem.

Wenn das mal nicht das exakte Gegenteil von dem ist, was Elon Musik noch im Sommer 2020 via Twitter verkündete …

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Lars A. Fischinger

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Professor aus China: Die westliche Kultur, Sphinx, Pyramiden … alles eine modernen Erfindung des Westens und gefälscht +++ Video +++

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Gizeh und die westliche Kultur: Alles Fake! Sagt ein Professor in China (Bild: gemeinfrei)
Gizeh und die westliche Kultur: Alles Fake! Sagt ein Professor in China (Bild: gemeinfrei)

Rund um das Mittelmeer bis nach Mesopotamien finden sie Hinterlassenschaften zahlreicher antiker Kulturen und Zivilisationen. Sie alle haben mal mehr und mal weniger die Kultur Europas beeinflusst und geprägt. Von den Alten Ägyptern über die Griechen bis zu den Babyloniern. Überall finden wir Reste ihrer einst prachtvollen Bauten. Allen voran natürlich die Pyramiden in Ägypten. Alles Fake und eine abendländische Verschwörung der Archäologie! Das lehrt ein Professor in einer Elitite-Universität in China. In Wahrheit haben westliche Gelehrte alles gefälscht und sogar Monumente wie die Sphinx und Pyramiden erst in der Neuzeit gebaut. Um die Kultur Chinas “klein zu machen”. Eine unglaubliche Aussage, der in diesem Video nachgegangen werden soll.


Die westlichen Zivilisationen wurden erfunden

Studenten in China lernen etwas ganz Erstaunliches. Um nicht zu sagen Bizarres: Die Errungenschaften der westlichen Kulturen, von Mesopotamien über Griechenland bis in das alte Ägypten, sind allesamt Fakes! Westliche Gelehrte haben erst vor 150 oder 200 Jahren diese Kulturen erfunden und gefälscht, in dem sie unter anderem die Pyramiden von Gizeh und die dortige Sphinx aus Beton erbaut hätten.

Es habe keine solchen Hochkulturen im Mittelmeerraum gegeben, deren Hinterlassenschaften wir heute alle kennen. Alles wurde von westlichen bzw. europäischen Fälschern erbaut. Mit dem Ziel die chinesische Kultur klein zu machen. In Wahrheit war das Alte China eine Art Ur-Kultur. Erst durch den Kontakt mit dieser kam Wissen und Weisheit in andere Teile der Welt bis nach Europa und den Nahen Osten.

Eine gewaltige abendländische und historische Verschwörung der Archäologie sei das, die es aufzudecken gilt!

Das behauptet nicht irgendwer. Das lehrt Professor Huang Heqing von der Schule für Kunst und Archäologie an der renommierter Zhejiang-Universität in China. Erst kürzlich während einer Online-Vorlesung für seine Studenten. Eine der führenden Universitäten in ganz China, wie Ihr in diesem Video vom 15. Feb. 2021 erfahrt.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 15. Februar 2021

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“Pyramiden in Bosnien”: Der TV-Sender MDR auf den Spuren der “Bosnischen Pyramiden” von Visoko (+ Videos)

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"Pyramiden in Bosnien":Der MDR auf den Spuren der Bosnischen Pyramiden von Visoko (Bild: Screenshot MDR)
“Pyramiden in Bosnien”: Der MDR auf den Spuren der Bosnischen Pyramiden von Visoko (Bild: Screenshot MDR)

Der Fernsehsender MDR widmete sich am 23. Januar 2021 in seiner Sendereihe “Heute im Osten” einem eher ungewöhnlichen Thema: Den “Pyramiden in Bosnien” nahe des Ortes Visoko. Was der MDR über diese “Pyramiden” in der knapp 15-minütigen Sendung zu berichten weiß und welche weiteren Hintergründe es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem neuen Mystery-Review-Beitrag.


“Bosnische Pyramiden”

Der Fernsehsender MDR widmete sich am 23. Januar 2021 in seiner Sendereihe “Heute im Osten” einem eher ungewöhnlichen Thema: “Pyramiden in Bosnien”. So de Titel des knapp 15-minütiges Berichtes, der noch bis zum 23. Januar 2022 online HIER zu sehen sein wird. Mit sehr beeindrucken Luftaufnahmen der Visoko-Berge in Bosnien und Herzegowina, die dank unserer Gebühren mittels Drohne gefilmt wurden.

In sehr knappen Worten heißt es zu der Sendung beim MDR:

Sie sollen vor 30.000 Jahren erbaut worden und damit die ältesten Pyramiden der Welt sein. Wissenschaftler halten die ‘bosnischen Pyramiden’ für einen Mythos. Dennoch locken sie viele Touristen an.

Natürlich habe ich mir die Sendung für Euch angesehen. Und im Grunde bestätigt der MDR-Bericht genau das, was bereits am 1. Februar 2020 in diesem YouTube-Video HIER auf Fischinger-Online dazu gesagt wurde: Der Tourismus rund um die Berge bei dem Ort Visoko boomt gewaltig (s. a. das erste Video unten). Sie sind zu einem Tourismusmagnet geworden. Etwas Neues erfährt der Kenner nicht. Ihr findet das Video dazu am Ende nochmals eingefügt.

Auch der MDR betont, dass Dr. Sam Osmanagich, der Entdecker der “Bosnischen Pyramiden”, nach eigenen Angaben 100.000sende Dollar in sein “Pyramiden-Projekt” bei Visoko in Bosnien investiert habe. Osmanagich ist überzeugt, dass hier sensationelle Pyramiden stehen, die möglicherweise 30.000 Jahre alt sind. Die ältesten der Welt und zugleich auch die höchsten. Bei einer Begehung auf dem Berg ist er sicher:

Wenn wir hier alle Vegetation und die Erde abtragen würden, dann würde die Pyramide zum Vorschein kommen.”

Der MDR wiederum begleitet eines Touristengruppe aus Deutschland und der Schweiz zu den “Pyramiden” und den dort gegrabenen Tunneln. Alle Grabungen geschahen und geschehen in Eigenleitung, betont auch der MDR, da es keinerlei staatliche Unterstützung für die Vorhaben von Sam Osmanagich gäbe. Da die Berge dort Staatseigentum sind, sind auch direkte private Ausgrabungen untersagt. Hunderte Freiwillige kommen jedes Jahr, um sich an diesen Grabungen zu beteiligen.

Ein Ort von “globaler Bedeutung”

“Dieser Ort wird von globaler Bedeutung sein”, prophezeit Osmanagich überzeugt. Auch sein “Pyramiden Park” dort boome deshalb. Bekanntlich sehen das etablierte Archäologen ganz anders, die beim Thema “Pyramiden von Bosnien” nur müde abwinken.

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Wie im ersten Video unten und diesem Blog-Artikel HIER auch ausgeführt, sehen das die Anwohner ganz anders. Sie sehen es gelassen bzw. mit Freude, was hier um die “Bosnischen Pyramiden” geschieht und entsteht. Ein Zentrum des Tourismus. Mehr als 2.000 Einwohner von Visoko sollen nach Angaben von Osmanagich bereits jetzt vom Tourismus leben. Visoko selber hat knall über 40.000 Einwohner. Solange Besucher angezogen werden, ist es der lokalen Bevölkerung auch egal, ob hier echte archäologische Sensationen im Berg stecken, oder diese eben doch rein natürliche Formationen sind. Wie sie auch augenscheinlich aussehen. Dazu der MDR:

In Visoko, der Stadt am Fuß der Berge, sind Semis Aktivitäten sehr willkommen. Wer kann, setzt hier jetzt auf den Tourismus. 2019 kamen schon über 50.000 Touristen.

Es haben sich “viele lokale Händler niedergelassen – sie verkaufen Souvenirs”, erfahren die MDR-Zuschauer. Osmanagich möchte den Menschen dort auch eine Perspektive geben, wie der Geschäftsmann und Hobby-Archäologe betont. In der Tat finden sich an den Bergen Händler, die vom Boom profitieren wollen. Ebenso wie an katholischen Wallfahrtsstätten von Marienerscheinungen wie Fatima in Portugal oder Guadalupe in Mexiko. Oder an archäologischen Orten wie Gizeh in Ägypten, den Stätten in Jerusalem oder Teotihuacán in Mexiko. Dort, wo Menschen aus welchen Gründen auch immer hin strömen, kommen die Händler und Geschäftemacher. Das war schon im Mittelalter so, wenn Andenken an an irgendwelchen Pilgerorten verkauft wurden oder dort Märkte stattfanden. Letzteres bevorzugt im Umfeld von Kirchen passend zur Messe.

Kitsch (nicht selten in extremen Formen!) und Kommerz an Händlerständen, die oftmals überaus verstörend wirken. Vor allem an heiligen Orten des Christentums oder anderer Religionen. Wer aber will es den lokalen Menschen – auch mit Blick auf die Berge bei Visoko – verübeln, dass sie nach Wegen suchen, ihr Auskommen zu bestreiten?

Alles in allem liefert der MDR-Bericht keine Neuigkeiten für alle jene, die sich für diese “Pyramiden” interessieren. Was auch nicht zu erwarten war, da es sich nicht um eine TV-Dokumentation handelt. Nur um einen kurzweiligen Bericht, der sich aber aufgrund der wundervollen Drohnen-Aufnahmen lohnt.

Videoauswahl zum Thema

Video vom 2. Feb. 2020 auf YouTube

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Video vom 17. März 2019 auf YouTube

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Spekulationen um “Geheimkammern”: Neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide ermittelt (+ Videos)

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Rätsel um die mutmaßlichen Kammern in der Großen Pyramiden: Neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide sind in Vorbereitung (Bild: gemeinfrei)
Rätsel um die mutmaßlichen Kammern in der Großen Pyramiden: Neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide sind in Vorbereitung (Bild: gemeinfrei)

Vor wenigen Jahren wurden innerhalb der Cheops-Pyramide mutmaßlich mehrere “verborgene Kammern” entdeckt. Durch Messungen der Verteilung von Myonen, kosmischen Teilen, die das Mauerwerk der Pyramiden verschiedenen “stark” durchdringen, kamen Forscher zu dem Schluss, dass es im Inneren der Großen Pyramide noch unbekannte Hohlräume geben muss. Schnell sprach man von Geheimkammern. Jetzt gibt es Neuigkeiten aus München zu diesem Thema. “Neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide” seien ermittelt worden. Alles dazu und wie in diesem “Archäologie-Krimi” weiter geht, erfahrt Ihr hier.


Die Cheops-Pyramide und die “verborgenen Kammern”

Seit langer Zeit ist es still um die Cheops-Pyramide in Gizeh geworden. Vor allem um die mutmaßlich absichtlich angelegten, verborgenen Kammern, die vor wenigen Jahren mittels neuester Messtechniken entdeckt wurden. Durch Messungen der Verteilung von Myonen, kosmischen Teilen, die das Mauerwerk der Pyramiden verschiedenen “stark” durchdringen, kamen Forscher des “Scan Pyramids Project” zu dem Schluss, dass es im Inneren der Großen Pyramide noch unbekannte Hohlräume geben muss. Ein davon, genannt “Big Void”, ist etwas mehr als 30 Meter riesig und befindet sich oberhalb der großen Galerie. Eine zweite, wesentlich kleinere, nahe am Eingang.

Die Entdeckung dieser mutmaßlichen Geheimkammern sorgten weltweit für Schlagzeilen, über die ich in zahlreichen Blog-Postings berichtete. Zusätzlich in einigen Videos auf meinem YouTube-Kanal, von denen Ihr am Ende einige findet. Doch die beteiligten Forscher sprachen nicht von geheimen Kammern, unentdeckten Räumen oder sogar bisher ungeöffneten Schatzkammern. Sie sprachen vorsichtig von “Anomalien”, die jedoch klar andeuten, dass es hier verborgene Räume gibt. Ob diese absichtlich im Sinne von tatsächlichen Geheimkammern angelegt wurden, ist bis heute vollkommen unklar.

So groß wie der “Raum” im Kernmauerwerk der Cheops-Pyramide auch ist – so groß waren und sind die Spekulationen über dessen wahre Natur. Und über deren hypothetischen Inhalt. Vor allem wir Freunde des Unfassbaren warten seit dem auf neue Ergebnisse, Daten, Fakten und Forschungen. Angekündigt wurde bereits das ein oder andere (s. d. das Video HIER). Auch wurden sehr schnell Konzepte erdacht, wie man mit möglichst wenig Aufwand, Kosten und Schaden den riesigen Hohlraum über der großen Galerie genauer untersuchen könnte. Beispielsweise mit einem Mini-Zeppelin, der durch eine kleine Bohrung in die “Big Void” eingebracht wird, wie in diesem Video HIER berichtet.

Ungeduldige Pyramiden-Fans

Man könnte allerlei Gründe für die Verzögerungen verantwortlich machen. Von Corona bis zu dem Argument, wie mühsam solche Untersuchungen und die Auswertungen der Ergebnisse sind. Vielleicht mag der eine oder andere sogar eine Verschwörung der Archäologie vermuten, die uns hier irgendwelche geheimnisvollen und vor allem unliebsamen Entdeckungen vorenthalten will. Persönlich bin ich sicher, dass Resultate kommen werden. Nur die Frage nach dem Wann strapaziert die Geduld zahlloser Archäologie-Interessierter und natürlich Mystery-Fans sicher gewaltig! Mich eingeschlossen.

Die Technische Universität München (TUM) gab jetzt bekannt, dass “neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide” ermittelt wurde. Federführend dabei waren Dr. Christian Große, Professor für Zerstörungsfreie Prüfung an der TUM und Professor Dr. Hany Mahfouz Helal von der Universität Kairo. Die gewonnenen Daten seien von “ausgezeichneter Qualität”, so Große, und er ist überzeugt, “dass wir eine Reihe neuer Informationen liefern können. Eine mühsame Auswertung stehe jetzt mit den Kollegen in Ägypten und den Ägyptologen an, betonte er. “Es wird also noch einige Zeit dauern, bis wir die Ergebnisse veröffentlichen können”, resümiert Große.

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Die TUM veröffentlichte zu den neuen Forschung folgendes Interview mit Christian Große als Pressemitteilung:

Interview mit Prof. Christian Große zu seinen Forschungen in Pyramiden: Neue Daten zur Konstruktion der Cheops-Pyramide

Die Cheops-Pyramide ist mit einer Höhe von 139 Metern die größte der Pyramiden von Gizeh und gehört zu den ältesten Bauwerken der Welt. Und doch gibt dieses vor 4500 Jahren erbaute architektonische Meisterwerk noch Rätsel auf. Christian Große, Professor für Zerstörungsfreie Prüfung an der Technischen Universität München (TUM), hat in Zusammenarbeit mit der Universität Kairo an der Cheops-Pyramide spannende Messungen durchgeführt. Darüber berichtet er im Interview.

Sie konnten im Rahmen Ihrer Forschung in Bereiche des Bauwerks vordringen, die sonst für die Öffentlichkeit verschlossen sind. Wie kam es zu diesem faszinierenden Projekt?

Unsere Messungen folgen dem ScanPyramids-Projekt, bei dem so genannte Myonen-Anomalien festgestellt wurden, also Dichteunterschiede im Bauwerk. Diese Anomalien wurden mithilfe von Detektionsgeräten sichtbar. Eine Änderung der Dichte innerhalb der Struktur kann ein Hinweis auf verborgene Strukturen sein. Unabhängig davon sollen unsere Messungen dazu beitragen, die Baugeschichte der Cheops-Pyramide und den inneren Aufbau besser zu verstehen. Ziel unseres Forschungsaufenthalts war, mit modernen Geräten aufzuklären, wie die alten Ägypter die Pyramiden gebaut haben. Was sind die Blockmächtigkeiten? Was sind die Größenordnungen zwischen den Fugen der einzelnen Steine?

Wie haben Sie sich auf das Forschungsprojekt vorbereitet?

Zuerst führten wir numerische Simulationen durch – mit all den verfügbaren Daten zur Pyramide, also geometrische Daten und Materialdaten. Auf dieser Basis wählten wir die besten zerstörungsfreien Prüftechniken aus, die man hier einsetzen kann. Wir überlegten, wo man Sensoren hinsetzen muss und was die geeigneten Parameter für die Messung sind – zum Beispiel Frequenzen und Wellenlängen –, damit man die interessantesten Bereiche optimal zerstörungsfrei untersuchen kann.

Nach diesen Vorüberlegungen haben wir die Messmethoden ausgewählt. Dazu zählten neben drei unterschiedlichen Radarverfahren auch die Ultraschalltechnik und die elektrische Widerstandstomografie. Alle diese Verfahren liefern komplementäre Daten die im Rahmen einer Datenfusion miteinander verglichen werden können. Ein vergleichbares Konzept, verschiedene Messtechniken auf Basis von Simulationen parallel anzuwenden, ist in der Pyramide so noch nicht getestet worden.

Wie können die Daten der verschiedenen Messmethoden dann verglichen werden?

Um die Messprofile miteinander vergleichbar zu machen, mussten wir unsere Messpunkte zunächst geodätisch einmessen. Dazu braucht man auch gute Modelle. Die meisten Messpunkte waren ja in der Pyramide und nicht außerhalb. Wir hatten dabei sehr gute Unterstützung durch die ägyptischen Kollegen unter der Leitung von Prof. Hany Helal von der Universität Kairo. Mit ihren geodätischen Messtrupps haben sie diese Messpunkte eingemessen. Außerdem konnten wir auf sehr viel Literatur, auch auf Bildmaterial des Inneren der Pyramide, aufsetzen. In diese existierenden Pläne haben wir unsere Messprofile eingezeichnet.

Ein bisschen schwierig war, dass wir keine Markierungen an der Struktur also an den Wänden machen durften – anders als wir das sonst im Bauwesen machen. Aber wir hatten auch hier in Deutschland an vergleichbaren Objekten Techniken erprobt, um das Einmessen kontaktfrei und ohne Markierungen hinzubekommen und haben das auf der Basis von Kreuzlinienlaser sehr gut hinbekommen. Bei der Kreuzlinienlasertechnik werden Laserlinien an ein Objekt heranprojiziert. Das funktioniert besonders gut, wenn es dunkel ist – und das ist es eben in der Pyramide.

Was haben Sie konkret untersucht?

Wir haben in den drei Hauptkammern der Pyramide Messungen durchgeführt: in der Felsenkammer, die sich im gewachsenen Fels unter der Pyramide befindet, in der Königinnenkammer etwas höher im Kernmauerwerk und in der öffentlich zugänglichen Königskammer, in der sich der Sarkophag befindet, in dem König Cheops bestattet worden sein soll. Außerdem haben wir in dem sehr langen und nur einen Meter hohen Gangsystem sowie im Eingangsbereich zur Pyramide gemessen.

Natürlich haben wir vor allem in verborgenen Bereichen unsere Messungen gemacht, aber auch in bekannten Bereichen, um unsere Messtechniken zu validieren Das ist ganz wichtig, dass man Zutrauen schafft zu der Messtechnik, die man verwendet. Die Techniken sind komplementär hinsichtlich der Parameter Eindringtiefe und Auflösungsvermögen. Man will einerseits tief reinschauen und andererseits eine hohe Auflösung. Wir haben bei jedem Gerät bestimmte Eindringtiefen und können bei Messungen in den vorhandenen Gängen und Räumen unterschiedlich tief in die Struktur „hineinblicken“. Unsere Techniken „scannen“ die Struktur ab. Dabei fahren wir mit unseren Geräten entlang einer Linie, entlang der man kontinuierlich die Messungen durchführt – vergleichbar mit seismischen Messungen.

Wie kamen Sie mit den Gegebenheiten in der Pyramide zurecht?

Den Wagen, mit dem die Radartechnik durch die schmalen Gänge geführt wurde, haben meine Doktoranden selbst gebaut. Oft sind in so einem Projekt auch unkonventionelle Lösungen gefragt. In Ägypten ging einmal ein Messgerät kaputt. Gott sei Dank sind meine Mitarbeiter in der Lage, sowas vor Ort zu reparieren. Die Forschungsumgebung ist tatsächlich nicht die beste für Messgeräte, wie wir sie verwenden. Es ist alles sehr eng und mit Wüstenstaub bedeckt. Man muss sehr robuste Techniken verwenden und trotzdem geht immer mal was kaputt, also braucht man da viel Improvisationstalent. Der Einsatz der Mitarbeiterin und der Mitarbeiter in diesem Projekt war enorm, aber auch von ägyptischer Seite hatten wir viel Unterstützung.

Gibt es schon erste Erkenntnisse aus Ihrem Forschungsaufenthalt?

Wir haben Daten ausgezeichneter Qualität aufgenommen und ich bin mir sicher, dass wir eine Reihe neuer Informationen liefern können. Nun müssen die Daten aber erst einmal gemeinsam mit den ägyptischen Kollegen ausgewertet werden.

Die Interpretation der Daten kann unser Lehrstuhl nicht alleine vornehmen. Dazu bedarf es interdisziplinärer Expertise aus der Archäologie, Ägyptologie, aber auch aus dem Bereich Sensorik und Datenanalyse. Zudem planen wir, neue Auswertetechniken aus den Bereichen Datenfusion und maschinelles Lernen einzusetzen, um Bauwerkskomponenten besser identifizieren zu können. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis wir die Ergebnisse veröffentlichen können – und vielleicht bekommen wir ja noch einmal die Gelegenheit zu weiteren Messungen.

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Video vom 16. November 2017 auf Mystery Files

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Nordrhein-Westfalen bekommt 2021 einen eigenen Stonehenge-“Nachbau” (+ Videos)

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Nordrhein-Westfalen bekommt einen Stonehenge-"Nachbau"
Nordrhein-Westfalen bekommt einen Stonehenge-“Nachbau” (Bild: gemeinfrei)

Das LWL-Museum für Archäologie in Herne plant ab September 2021 eine Sonderausstellung zum Thema Stonehenge. Und kämpft noch mit einigen Problemen. Kern der Ausstellung wird ein acht Meter hoher Teilnachbau der steinzeitlichen Megalithanlage aus England. Ob sich ein Besuch lohnen wird, erfahrt Ihr hier.


Nachbauten von Stonehenge

Stonehenge im Süden von England ist einmalig auf der Welt. Ein Monument aus der Steinzeit, deren Baubeginn noch vor dem Bau der großen Pyramiden von Gizeh in Ägypten liegen soll. Und die sind immerhin rund 4.500 Jahre alt. Bis zu 5.100 Jahre könnte nach Radiokarbondatierungen die älteste Bauphase des Steinkreises alt sein. Zusammen mit den Pyramiden von Gizeh gehört die Megalithanlage von Stonehenge wohl zu den bekanntesten Monumenten der Vergangenheit überhaupt. Gemeinsam ist ihnen auch, dass Pyramide wie Stonehenge noch immer im Fokus der Archäologie und Forschung stehen, da noch längst nicht alle Rätsel um diese Bauten der Vorzeit gelüftet sind.

So wirklich einmalig ist Stonehenge dann aber doch wieder nicht. Gemeint sind hier nicht mehr oder weniger vergleichbare Anlagen der Steinzeit, sondern Nachbauten der Megalithanlage. Davon gibt es heute bereits einige, die sich mehr oder weniger exakt dem ursprünglichen Aussehen der Steinkreise von Stonehenge orientierten. Immer aber sind die aus modernen Baustoffen und selbst ein Nachbau aus Styropor wurde in Großbritannien bereits einmal in die Landschaft gesetzt. Zum Zwecke der Forschung, um astronomische Ausrichtungen visuell zu überprüfen. Doch auch im fernen Neuseeland finden sich eine “Stonehenge-Kopie”. Ebenso wie in Nordpolen bei Danzig, das ich für Euch im Sommer 2020 besuchte, wie Ihr es im 1. Video unten erfahrt.

Von den großen Pyramiden von Gizeh gibt es übrigens keinen eins zu ein Nachbau. Schon gar nicht aus authentischen Materialien. Stonehenge eignet sich hierfür besser, da hierfür weit weniger Bausteine angefertigt und aufgestellt werden müssen. Aus welchem Material sie letztlich dann auch bestehen werden. Teil-Nachbauten oder -Rekonstruktionen von Stonehenge gibt es wiederum sehr zahlreich. Beispielsweise im “Jungfraupark” in Interlaken in der Schweiz. Jenem Park, der ursprünglich dazu vorgesehen war, die Ideen rund um die Prä-Astronautik den Besuchern zu vermitteln, und dessen Initiator Erich von Däniken in dieser Region lebt (s. auch Video HIER).

Stonehenge in Herne – zumindest zum Teil

Ganz ähnliches plant auch das Landesmuseum für Archäologie in Herne in Nordrhein-Westfalen (s. auch Video HIER). Dort plant man ab September 2021 eine Sonderausstellung Thema Stonehenge, das neben Original-Artefakten auch einen teilweisen Nachbau der Megalithanlage dem Besucher präsentieren will. Hinter und um diese Megalithen wollen die Verantwortlichen den Rest der Gesamtanlage auf Bildflächen projizieren. Zu der Ausstellung schreibt das Museum auf seiner Webseite:

In der Ausstellung bewegen sich die Besucher*innen durch analoge und virtuell rekonstruierte Landschaften und begeben sich so auf eine Reise durch Raum und Zeit. Präsentiert werden Highlightfunde der englischen und westfälischen Archäologie. Gemeinsam mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) werden so die neuesten Forschungsergebnisse zur Geschichte des Steinkreises und der ihn umgebenden Landschaft präsentiert.

Stonehenge-Ausstellung in Herne ab 2021 (Bild: LWL-Museum für Archäologie Herne)
Stonehenge-Ausstellung in Herne ab 2021 (Bild: LWL-Museum für Archäologie Herne)

Wie viele andere auch, so hat aber auch das LWL-Museum für Archäologie in Herne derzeit Probleme, die unter anderem auf die Pandemie zurückzuführen sind. Es sei unklar, wann konkret die Sonderausstellung dort eröffnet werden kann, so Museumsleiterin Doreen Mölders gegenüber der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung”. Die Arbeiten daran laufen, “und ab April soll der Aufbau beginnen”, so Mölders. Bisher habe man insgesamt 10 Leihgeber, die unter anderem  authentische Ausstellungsobjekt aus England zur Verfügung stellen werden, wie mir das Museum am 12. Januar 2021 mittelte. Weitere werden aber folgen. Unter anderem vom archäologischen Museum in Münster. Zeitgleich bekommt aber auch die Dauerausstellung des Museums ein “Update”, da einige dort präsentierte Inhalte veraltet seien, wie Mölders betont.

Stonehenge im Wandel der Tageszeiten

Kern der Ausstellung ist sicherlich der Nachbau des inneren Steinkreises von Stonehenge. Dieser ist durch den hufeisenförmigen Kreis aus Megalithen bekannt, aus denen sich quer aufgesetzte Decksteine befinden. Trilithen werden diese genannt, und nach Meinung der Archäologie wurden diese erst bei einem Umbau der in verschiedenen Phasen erbauten Anlage Jahrhunderte nach der Grundsteinlegung errichtet. Etwa ab 2400 vor Christus begannen die Erbauer erst in Stonehenge Steine bzw. die heute bekannten Megalithen zu verbauen. Auch in Herne werden diese Rekonstruktionen acht Meter hoch werden. Passend dazu soll die jeweilige Tageszeit in der Ausstellung simuliert werden. Mölders:

Sonnenaufgang und und Sonnenuntergang werden simuliert. Die Besucherinnen und Besucher nehmen die Ausstellung abends anders wahr als vormittags und im Winter anders als im Sommer.

“In diesen Zeiten”, wie heute so leichtfüßig daher gesagt wird, haben nicht nur Einzelhandel oder Gastronomen zu kämpfen. Auch viele andere Menschen und eben auch Museen wie das LWL-Museum für Archäologie in Herne. Deshalb könne sich auch dort Interessierte online von echten Mitarbeitern des Museums mit Videokameras durch die Ausstellung führen lassen.”Wir setzen modernste Medien und Vermittlungstechniken ein, um Ihnen die spannenden Geschichten zu erzählen, die hinter den Exponaten stecken”, heißt es dazu vom Museum.

Wer das Angebot wahrnehmen möchte, findet es HIER.

Video-Auswahl zum Thema von Fischinger-Online:

Video vom 28. August 2020

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Video vom 31. Juli 2020

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5.000 Dollar Belohnung! UFO-Gruppe um den Guru Billy Meier vermisst Fotos von einer Außerirdischen mit ihrem UFO

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 5.000 Dollar Belohnung! UFO-Gruppe um den Guru Billy Meier vermisst Fotos von einer Außerirdischen mit ihrem UFO
5.000 Dollar Belohnung! UFO-Gruppe um den Guru Billy Meier vermisst Fotos von einer Außerirdischen mit ihrem UFO

Eduard Albert Meier, besser bekannt als Billy Meier, aus der Schweiz ist bekannt als UFO-Kontaktler, der seit Jahrzehnten angeblich auch physischen Kontakt mit Aliens hat. Diese kommen von den Plejaden und hätte ihn – und zwar nur ihn – als Sprachrohr ihrer Botschaften auf der Erde ausgesucht. All die zahlreichen anderen Personen, die angeblich Kontakt mit Aliens hatten oder haben, sind für Meier und seine 1975 gegründete UFO-Sekte FIGU (“Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien”) Betrüger.


Billy Meier: Kontakt mit den Plejaden

Zahlreiche Bücher und hunderte sogenannten “Kontaktberichte” (auch: “Plejadisch-plejarische Kontaktberichte”) sind seit dem von Billy Meier erschienen. Botschaften der Aliens, die er meist Plejadier nennt und in deren Auftrag er zur Welt spricht. Damit nicht genug, denn Meier flog auch mehrfach mit den Raumschiffen seiner außerirdischen Freude mit durch das Universum und durch die Zeit. Als Auserwählter, der einst auf der Erde als Henoch, Mohammed oder auch Elija lebte, traf er bei einer dieser Reisen durch Raum und Zeit sogar Jesus Christus.

Wenig verwunderlich, dass Meier von Jesus angeblich bestätigt bekam, dass er ein Auserwählter und Prophet sei. Auch die vielen anderen UFO-Kontakler seien ohne Zweifel Schwindler und sogar “Sektierer aller Art”. Ausschließlich mit ihm haben die Plejadier Kontakt aufgenommen. So etwa heißt es von der FIGU selbst:

Außerdem sei festgestellt, dass ausnahmslos alle Behauptungen von Personen, mit Wesen von den Plejaden/Plejaren in irgendeinem Kontakt zu stehen, nicht der Wahrheit entsprechen.

Um seien nicht selten irrwitzigen Behauptungen, Thesen und Abenteuer mit seinen Außerirdischen zu untermauern, legte Meier im Laufe der Jahrzehnte nicht nur seine angeblichen “Kontaktberichte” vor. Er lieferte seinen Gläubigen auch zahllose Fotos, die er von den Raumschiffen der Plejaden-Menschen gemacht haben will. Selbst Bilder von seinen UFO-Zeitreisen und Reisen durch den Kosmos legte er vor.

Wie in meinem Buch “UFO-Sekten”, dass ich zusammen mit meinem Kollegen Roland M. Horn 1999 veröffentlichte, dargelegt, wird Meier und seine Sekte FIGU seit Jahrzehnten innerhalb der UFO-Forschung aufgrund solcher Lehren angegriffen. Kaum ein UFO-Forscher nimmt Billy Meier oder auch nur seine Fotoaufnahmen von UFOs in der Schweiz ernst. Auch wenn es durchaus bis heute Ausnahmen innerhalb der UFO-Szene gibt.

Neben den mehrheitlichen Kritikern und Skeptikern hat Meier aber weltweit auch Fans, die seine bizarren Aussagen glauben. Ein Beispiel seiner Behauptungen, die seine Anhänger für wahr nehmen, besagt, dass er unter den Pyramiden von Gizeh einen gigantischen UFO-Hangar gesehen habe. Ein Beispiel, dass ich immer gerne anführe, da es viele seiner Lehren in sich vereint. Verschwörungen, Reisen durch Raum und Zeit mit seinen Außerirdischen in deren UFOs oder auch Meiers “Geheimwissen” um die Wahre Weltgeschichte.

Ein UFO-Flughafen in einem riesigen Hangar unter der Erde von Gizeh ist aber nur eine Art Randnotiz in seinen unzähligen Abenteuer, die er mit den Aliens erlebt haben will. Bedeutender sind seine unzähligen Fotos, die er bei seinen Treffen mit den Plejadiern in der Schweiz gemacht haben will. Bilder sagen bekannt mehr als 1.000 Worte. Und es wenig wahrscheinlich, dass UFO-Fans oder auch UFO-Kritiker seine Bücher und vor allem seine hunderten “Kontaktberichte” mit den “Gesprächen” zwischen den Aliens und ihm gelesen haben. So liegt der Fokus rund um die UFO-Welt des Meier längst auf seine Fotos, die vor allem ab den 1970er Jahren veröffentlicht wurden.

Aufgrund der Qualität der Bilder, das heißt, dass man darauf eindeutig UFOs erkennt, weckten diese schon sehr früh das Interesse der UFO-Gemeinde. Was selbstverständlich nichts über deren Echtheit verrät. Dennoch kann man diese Aufnahmen kaum mit jenen “modernen” UFO-Bildern und -Filmen vergleichen, die heute vor allem im Internet veröffentlicht werden …

Verwunderlich ist es trotzdem, dass für einige wenige der Original-Bilder (nicht die Negative!) beim Auktionshaus Sotheby’s über 16.000 Dollar bezahlt wurden. Darüber habe ich auf diesem Blog HIER und HIER bereits berichtet.

“Semjase”, die Alien-Frau aus dem UFO

Billy Meier fotografierte nach seinen Lehren nicht nur UFOs am Himmel. Er dokumentierte auch deren Landespuren am Boden – etwas runde Abdrücke im Gras – und sogar die Aliens selber. Vor allem die Alien-Frauen “Asket” und “Semjase”, wie sie angebliche heißen. Letzte ist dabei besonders interessant. Nach ihr ist auch das “Semjase-Silver-Star-Center”, das Hauptquatier der UFO-Sekte FIGU, benannt worden.

Laut den Lehren der FIGU bzw. von Meier ist sie eine “Halb-Weisheitskönigin” von heute 374 Jahren und nahm am 28. Januar 1975 erstmals Kontakt mit Meier auf. Als Witwe, denn “ihr Ehemann auf einer Expedition wegen eines Steuerschadens mit seinem Raumschiff in eine Sonne gestürzt und ums Leben gekommen”. Das sei in diesem Jahr schon 244 Jahre her. Ihr “Arbeitsbereich” wäre Europa und es sei ihr untersagt mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen oder sich “in irgendwelche Belange einzumischen”. Außer natürlich mit Billy Meier.

Dann kam es zu einer ungewollten Unterbrechung des Kontaktes von Meier mit der außerirdischen Frau:

Am 15. Dezember 1977 hatte Semjase einen lebensgefährlichen Unfall im Semjase-Silver-Star-Center, worauf sie zur ärztlichen Behandlung und Genesung nach Erra gebracht wurde und am 20. Mai 1978 (107. Kontakt) wieder zurück zur Erde kam. Bis zum 26. März 1981 (144. Kontakt) hatte sie laufend Kontakte mit Billy.

“Offenbar hatte sie während dem Fallen den Knopf ihres Transmitters gedrückt”, so dass ihr im Universum der Außerirdischen ihr Leben gerettet werden konnte, hieß es dazu im 95. “Kontaktbericht” vom 17. Dezember 1977.

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Anfang Februar war dann der letzte Kontakt, den Billy Meier mit der Alien hatte. Einige Monate später erlitt sie einen “Gehirnkollaps” aufgrund ihres angeblichen Unfalles in der Schweiz bei Meier. Meier selber hatte aber noch weiter “offizielle” Kontakte mit anderen Abgesandten von den Plejaden. Zum Beispiel den wichtigen Kontakt-Alien “Ptaah”. So häuften sich hunderte “Kontaktberichte” an, bis 1995 “die Mission der Plejadier/Plejaren auf der Erde offiziell beendet” wurde. “Alle Stationen wurden eliminiert und die Örtlichkeiten in den Urzustand zurückverwandelt”, ist im 251. “Kontaktbericht” zu lesen.

Trotzdem bleibe man in Freundschaft verbunden, beteuert Meier. Auch mit seiner kosmischen Freundin “Semjase”, die ihn noch am 3. Februar 2004 zusammen mit der Alien-Frau “Asket” “überraschend in seinem Büro” besuchte. Bis zum Tode von Meier, so erfuhren es seine Anhänger 2007 in seinem 443. Bericht, bleiben die Plejadier aber mit ihrem Auserwählten “auf privater und freundschaftlicher Basis” in Kontakt.

Was, ganz nebenbei “zufällig” interessant ist, ist, das zahlreiche Kontakte oder wichtige Ereignisse jeweils am 3. Februar stattfanden. Das ist der Geburtstag von Billy Meier, der 1937 geboren wurde.

“Semjase” und ihr Raumschiff in der Schweiz

Wenn “Semjase” schon so früh Kontakt mit ihrem Freund Billy Meier aufnahm, hat sie dann nicht irgendwo “Spuren” hinterlassen? Seine Anhänger glauben das. Und zwar in Form von einem oder mehren Fotos, die Meier ja so zahlreich von den fliegenden Untertassen anfertigte. Auf diesen sei auch sie zu sehen, wie sie mit ihrem UFO, einem sogenannten “Beamship”, Billy Meier besuchte. Von diesem denkwürdigen Ereignis – “Semjase” mit dem UFO zusammen – sowie von der blonden Schönheit selbst existieren bis heute nur Gemälde (das Titelbild zeigt ein Beispiel).

1976 ereignete sich laut Aussagen von Meier und seine Gläubigen diese Begegnung. Dabei wurde ein Film mit 36 Fotos belichtet, die zum Beispiel die ankommenden UFOs in der Luft zeigen, wie sie über eine typische Schweitzer Landschaft mit Wiesen, Wäldern und Bergen schweben. Heute sind es Klassiker von Meier, die am 28. Juni 1976 bei seinem 59. Kontakt nahe Altmatt im Kanton Schwyz aufgenommen worden sein sollen. Unter anderem entstanden dabei einige Bilder der “Landespuren” der UFOs von “Semjase” und dem ebenfalls gelandeten Plejaden-Alien “Quetzal”. Auf einem steht Billy Meier selber in einer der “Landespuren” im Gras.

Solche Fotos sind nichtssagend und haben keinerlei Wert. Kreise im Gras einer Wiese kann jeder anlegen und dann als Spuren der Landebeine von UFOs verkaufen. Obwohl diese Abdrücke auf Wunsch von Meier von den Außerirdischen als “Beweis” absichtlich zurückgelassen wurden. Seine Gläubigen erfahren dazu im 59. “Kontaktbericht” vom 28. Juni 1976:

Billy: ‘Okay, aber noch eine Frage: Es wäre für uns sehr wertvoll, wenn wir einmal gute Spuren von euren Schiffen filmen und photographieren könnten. Wäre es nicht möglich, dass ihr die beiden Kähne ‘auf Grund setzt’ statt sie schweben zu lassen, so sich die Tellerabdrücke im Gras abzeichnen würden, die wir dann auf Filme bannen können?’

Eigentlich unnötig als “Beweis”, da Meier zu dieser Zeit auch mindestens ein Bild geschossen haben soll, auf dem er, “Semjase” und ihr “Strahlenschiff” im Hintergrund zu sehen wären. Gesehen hat dieses Foto nur bis heute niemand. Fast niemand, denn der Meier-Anhänger Michael Horn, Betreiber eines Blog über Meiers UFO-Lehren, veröffentlichte am 24. Oktober 2020 ein ganz erstaunliche Meldung. “5.000 Dollar Belohnung für vermisstes UFO-Foto von Billy Meier!”

Belohnung für UFO-Foto mit Alien-Frau

Damit ist das “Semjase-UFO-Bild” gemeint, dass angeblich in den USA im Fernsehen gezeigt wurde. Demnach existiert es, so Horn, wurde aber einst von unbekannte bei Meier gestohlen. Er schreibt:

Vor einigen Tagen erhielt Billy Meier einen Anruf von einem unbekannten Mann, der sagte, er habe vor einiger Zeit im US-Fernsehen ein Foto von Billy Meier und Semjase gesehen, die vor einem Strahlenschiff standen. Obwohl er sich nicht an den Namen der Show oder des Dokumentarfilms erinnerte, wollte der Mann wissen, ob er eine Kopie des Fotos erhalten könnte, da Billy Meier bisher kein solches Foto veröffentlicht hat.

Meier sagte dem Mann, dass es ihm leid tut, dass er keine Kopie zur Verfügung stellen könne, da dieses und viele andere Fotos gestohlen wurden, bevor er die Gelegenheit hatte, sie zu veröffentlichen.

Sarkastisch könnte man hier einfach sagen “dumm gelaufen”. Ein derartiges Foto hätte zumindest weit mehr Beweiskraft, als irgendwelche Bilder von niedergedrücktem Gras auf einer Wiese in der Schweiz. Aus diesem Grund rief Horn in seinem Artikel zur Suche nach dem ominösen Bild auf und verspricht eine Belohnung von 5.000 Dollar für die Wiederbeschaffung. Bereitgestellt “von einem anonymen Unterstützer der Billy Meier-Kontakte”, wie es heißt. Meier-Anhänger Horn unterstreicht in seinem Aufruf weiter:

Eine Belohnung in Höhe von 5.000 US-Dollar wird an die Person vergeben, die ein oder mehrere seiner Fotos aus dem Jahr 1976, oder das Einzelbild, das Semjase, Billy Meier und Semjases Beamship (UFO) zeigt, an Billy Meier zurück gibt oder Informationen liefert, die zur Rückgabe führen.

Gegen die Person oder Personen, die an der sicheren Rückgabe der Fotos beteiligt sind, werden keinerlei rechtliche Anklagen erhoben. Die Fotos müssen in gutem Zustand sein, damit Billy Meier, Semjase und das Beamship (UFO) eindeutig identifiziert werden können.“

Aus sich der Gläubigen von Meier und seiner Anhängerschaft sind 5.000 Dollar mit Sicherheit nicht zu viel “Finderlohn” für ein derart bedeutendes Fotodokument. Persönlich bezweifle ich aufgrund meiner intensiven Beschäftigung mit dem “Fall Meier” schon seit über 20 Jahren, dass diese Aufnahme jemals existierte. Was aber sah dann der “unbekannte Mann” im US-Fernsehen? Hat es diesen Anruf bei Meier überhaupt wirklich gegeben? War der Mann nur der FIGU in der Schweiz namentlich unbekannt, oder ist damit “anonym” gemeint? Immerhin hat die FIGU schon vor Jahren aufgrund von Telefonterror und zahlloser anonymer Anrufe usw. ihren Telefonkontakt (verständlicherweise) stark eingeschränkt.

Wer weiß, was der Mann im amerikanischen Fernsehen gesehen hat. Vielleicht nur eines der vielen gemalten Bilder dieser angeblichen Alien-Begnung von Meier 1976, das im Rahmen einer der zahllosen UFO-TV-Dokumentationen gezeigt wurde. Oder doch das behauptete Diebesgut von Billy Meier?

Ich bin sehr gespannt wie und ob sich dieser Fall in der Welt des Meier und der FIGU mit seiner “Semjase” weiter entwickeln wird!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Archäologen fanden in Sakkara (erneut) dutzende ungeöffnete Sarkophage (+ Video)

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Archäologen fanden in Sakkara dutzende ungeöffnete Sarkophage (Bild: Fischinger-Online)
Archäologen fanden in Sakkara dutzende ungeöffnete Sarkophage (Bild: Fischinger-Online)

Am 3. Oktober gab der ägyptische Antikenminister Khalid al-Anani bekannt, dass Archäologen in der Nekropole von Sakkara fast 60 Sarkophage mit Mumien entdeckt haben. Der zweite Fund dieser Art innerhalb weniger Wochen. Sie waren fast 2.600 Jahre verborgen und ungeöffnet geblieben. Für die Ägyptologen eine Sensation. Was die Entdeckungen so spannend macht, was sie sind und was sie nicht sind, erfahrt Ihr hier.


Die Nekropole von Sakkara

Denkt man an Sakkara, dann denken die meisten Menschen an die dortige Stufenpyramide von Pharao Djoser. Sie gilt als ältestes Monument ihrer Art weltweit und als die erste Pyramide Ägyptens. Vielleicht hat der ein oder andere auch mal etwas vom unterirdischen Serapeum (s. a. Video unten) dort gehört.

Mehr weiß der Laie kaum von der Nekropole von Sakkara.

Sie liegt südlich von Kairo und den Pyramiden von Gizeh und kaum ein normaler Tourist verirrt sich hierher. Zumindest im Vergleich mit Gizeh und den dortigen Pyramiden und der Sphinx verschlägt es ungleich weniger Besucher nach Sakkara. In der Archäologie und der Erforschung der Geschichte Ägyptens wiederum kann diese Stätte nicht hoch genug eingestuft werden. Sie gilt als eine der wichtigsten und herausragendsten Stätten der gesamten Geschichte und Kultur des Landes überhaupt.

Deshalb sind hier seit Jahrzehnten Archäologen am Werk. Emsige Ausgräber, die wissen, dass Sakkara weit mehr zu bieten hat, als “nur” die dortige Stufenpyramide. Und sie wissen, dass sich die Nekropole in der Wüste vor allem durch Eines in nichts von den zahlreichen anderen Stätten dieser Art in Ägypten unterschiedet: Hier waren die alten Ägypter über Jahrtausende hinweg aktiv. Über Dynastien hinweg.

4.000 Jahre lang Kultstätte

Vor genau diesem Hintergrund muss man die neuen archäologischen Funde betrachten, die jetzt für Furore sorgen. Denn das Hauptgebäude, die eigentliche Stufenpyramide des Herrscher Djoser, stammt aus der 3. Dynastie und wurde um 2650 vor Christus erbaut. Damit ist sie nach Meinung der Ägyptologen die erste Pyramide im ganzen “Land der Pyramiden” am Nil überhaupt. Erst später folgten die Pyramiden von Gizeh in der darauf folgenden Dynastie.

Dabei wurde Sakkara im Volk jedoch nicht vergessen. Wie auch beispielsweise in Gizeh bauten auch Generationen später die Ägypter hier Gräber und weitere Pyramiden. In Sakkara alleine entstanden so im Laufe der Jahrtausende rund 20 Pyramiden und noch mehr Grabanlagen. Sie reichen vor allem bis in die 19. Dynastie hinein. Also in das sogenannte “Neue Reich”, das Ägyptologen auf die Zeit von ca. 1550 bis 1070 vor Christus datieren. Einige Gräber und einfache Pyramiden sind dort erst erbaut worden, als die Djoser-Pyramide schon rund 1.400 Jahre stand.

Verschiedene Anlagen und Bestattungen in Sakkara sind sogar noch jünger. Zum Teil erst aus der 26. Dynastie (etwa 664 bis 525 vor Christus) und damit aus der Spätzeit des Reiches. Unglaubliche 4.000 Jahre nachdem Djoser dort seine Pyramide bauen ließ.

Aufgrund dieser langen Nutzung des Gebietes sind immer neue Funde dort alles andere als ungewöhnlich. 2009 wurden beispielsweise eine Reihe bisher unbekannter und zum Teil riesiger Gräber der 26. Dynastie dort entdeckt. Erst Anfang 2009 fanden Archäologen 30 Mumien aus dieser Dynastie, die in einer Grabanlage der 6. Dynastie (ca. 2318 bis 2168 vor Christus) lagen. Sie wurden also in eine Grabkammer gelegt, die bereits fast 2.000 Jahre zuvor dort angelegt wurde. Auch das ist nicht ungewöhnlich.

Spektakuläre Mumien-Funde

So machen die Forscher dort immer wieder neue Funde aus verschiedenen Epochen. Wie aktuell jene Entdeckung von 59 Sarkophagen, die am 3. Oktober vom ägyptischen Antikenminister Khalid al-Anani bekannt gegeben wurde. Nach seinen Angaben seien diese etwa 2.500 bis 2.600 Jahre alt und wurden seit dem nicht wieder geöffnet. Er selber war bei der Öffnung eines Exemplars dabei, und zeigte sich sich begeistert über den Erhaltungszustand der darin befindlichen Mumie. “Als wäre sie erst gestern mumifiziert worden”, so al-Anani.

Sie reihen sich in einer ganzen Anzahl ähnlicher Funde ein, die bei aktuellen Ausgrabungen in Sakkara in den letzten Monaten gemacht wurden. Im August und September fanden die Archäologen bereits noch verschlossene Sarkophage aus dieser Zeit. Erst 13 Exemplare, dann weitere 14. Und im November 2019 stießen die Forscher dort auf eine ungewöhnliche Grabanlage, in der sich 75 Statuen von Katzen befanden. Eine ungewöhnlich hohe Anzahl, bei sich auch zahlreiche mumifizierte Tiere fanden.

Die Särge lagen unter fast neun Metern von Trümmern in rund 12 Metern Tiefe. Nach einer ersten Einschätzung der Archäologen könnte es sich um die Mumien von Beamten und Priestern handeln, die in Sakkara als heilige Nekropole die Kulte weiterführten. Bald vier Jahrtausende nach Pharao Djoser. Somit stehen die Funde – so spektakulär sie auch sind – nicht in direktem Zusammenhang mit der noch immer geheimnisvollen Stufenpyramide als das herausragende Monument von Sakkara.

Unendliche Arbeit für die Wissenschaft

Sie zeigen aber mehr als eindrücklich, was im Sand Ägyptens noch alles auf seine Entdeckung wartet. Auch die ägyptischen Archäologen sind mehr als stolz auf diese Funde. Vor allem, wie al-Anani und andere betonen, da sie nur von ägyptischen Wissenschaftlern gemacht wurden. Denn auch sie haben aufgrund von “Corona” mit weitreichenden Einschränkungen bei ihrer Arbeit zu kämpfen.

Die Zeitung “Arab News” zitierte am 4. Oktober al-Anani mit den Worten:

Wir hatten seit März aufgrund der COVID-19-Beschränkungen keine Gelegenheit mehr, eine Entdeckung anzukündigen, aber wir haben gegen solche Bedingungen gekämpft und seit August härter gearbeitet, um weitere Geheimnisse dieser großen Zivilisation zu graben und aufzudecken.

Für Ägyptologen bedeuten die neuen Funde noch viel Arbeit. Nicht nur, dass diese zumindest teilweise in das neue Ägyptische Museum bei Gizeh kommen sollen, sondern auch, da nach dem Fund immer vor dem Fund ist. Wie die Geschichte zeigt, haben die Wissenschaftler noch nicht mal genug Zeit alle neuen Funde zu untersuchen etc., bis der Sand Ägyptens schon die nächsten Entdeckungen preisgibt.

Video zum Thema

Video vom 19. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

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Die Geheimnisse der Chephren-Pyramide in Ägypten: Seltsame Sagen, verborgene Kammern und Löcher im Fels +++ Video +++

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Die Geheimnisse der Chephren-Pyramide in Ägypten: Seltsame Sagen, Kammern und Löcher im Fels (Bild: Fischinger-Online)
Die Geheimnisse der Chephren-Pyramide in Ägypten: Seltsame Sagen, Kammern und Löcher im Fels (Bild: Fischinger-Online)

Über die Rätsel der Cheops-Pyramide in Gizeh wird gerne und viel diskutiert. Kein anderes Bauwerk der Antike fasziniert offenkundig die Menschen so sehr wie dieses. Und so kommen auch immer wieder neue Thesen, Entdeckungen und Spekulationen über die Pyramide des Cheops hinzu. Doch was ist eigentlich mit der Nachbar-Pyramide, der Chephren-Pyramide? Auch um sie sowie dem Pharao Chephren selber ranken sich Mythen und Legenden. Und genau diesen Geheimnissen um die Pyramide des Chephren wollen wir in diesem YouTube-Video einmal genauer nachgehen.


Die Geheimnisse der Chephren-Pyramide

Beim Thema Rätsel der Archäologie und Geheimnisse der Pyramiden konzentrieren sich viele fast ausschließlich auf die Pyramide des Cheops in Gizeh. Eigentlich kein Wunder, da sie die größte Pyramide ist und noch dazu ein bis heute faszinierendes Inneres aufweist.

Kammer, Stollen, Gänge und vielleicht sogar versteckte Räume … Genau das sorgt seit Jahrzehnten für viele Diskussionen, wie Ihr es durch Artikel und Beiträge auf diesem Blog sowie von zahlreichen Videos auf meinem YouTube-Kanal kennt. Erbaut wurde die Cheops-Pyramide nach Meinung der Archäologie vor rund 4.500 Jahren.

Doch was ist mit der Nachbar-Pyramide, der Chephren-Pyramide?! Sie wurde von einem Sohn des Cheops erbaut und ist kaum kleiner als die Cheops-Pyramide. Und auch um sie ranken sich Mythen und Legenden. Doch wie auch bei der Pyramide des Cheops werden diese von der etablierten Archäologie nicht ernst genommen.

Es sind Legenden, die nicht nur von Geheimkammern in der Pyramide des Chephren berichten, sondern auch vom Pharao selbst. Schaut man dann etwas genauer auf die Geschichte der Pyramide, deren Erforschung und den Entdeckungen dort, so stellen sich auch hier viele Fragen.

Und genau diesen Geheimnissen um die Pyramide des Chephren wollen wir in diesem Video einmal genauer nachgehen. Und uns auf Spurensuchen nach verborgenen Kammern mit wundersamen Gegenständen begeben …

Bleibt neugierig …

Video vom 3. September 2020

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Was machte eigentlich der “Nibiru-Autor” und Prä-Astronautiker Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide – mit Hammer und Meißel?! (+ Videos)

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Was machte eigentlich der "Nibiru-Autor" Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide - mit Hammer und Meißel?! (Bilder: Sitchin.com & Fischinger-Online)
Was machte eigentlich der “Nibiru-Autor” Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide – mit Hammer und Meißel?! (Bilder: Sitchin.com & Fischinger-Online)

Vor einigen Jahren machte der “Cheops-Skandal” um die Privatforscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz international Schlagzeilen. Angeblich hätten sie die Namenskartusche des Pharao Cheops in einer kleinen Kammer der Cheops-Pyramide beschädigt. Ein Aufschrei in den Medien folgte. Eine regelrechte Hetzjagd begann. Doch bereits Jahre zuvor hatte schon der bekannte Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin einen ganz anderen Plan. Er wollte auf illegalen Wege und mit voller Absicht die besagte Inschrift in der Pyramide beschädigen, um eine Probe herauszubrechen. Unverblümt und detailliert hat er selber dieses Vorhaben geschildert. Was dahin steckt und warum er meint, dass dabei ein  Attentat auf ihn verübt wurde, erfahrt Ihr in diesem Artikel. Ein Kaum bekanntes oder beachtetes Kapitel rund um Sitchin und die Cheops-Pyramide!


Zecharia Sitchin und die Prä-Astronautik

Ein Autor, der die heutige Prä-Astronautik wie kaum ein zweiter beeinflusst hat, war Zecharia Sitchin aus den USA.

Der 2010 verstorbene Prä-Astronautik ist jener, der die Außerirdischen Anunnaki “in die Welt setzte”. Heute längst ein Kampfbegriff in Sachen Ancient Aliens und Prä-Astronautik. In seinen zahlreichen Büchern verbreitete er die Spekulation, dass diese Anunnaki-Aliens einstmals von einem bisher unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem kamen.

Diesen Planeten innerhalb unseres Sonnensystems taufte er Nibiru. Von hier sollen die Astronauten der Antike gekommen sein. Auch wenn nachweislich eine derartige außerirdische Zivilisation auf einen Planeten, wie Sitchin ihn sich erdachte, nicht existieren konnte.

Vielfach war der Autor Sitchin bereits Thema auf Fischinger-Online. Ebenso “seine Anunnaki”, die sich leider in den letzten Jahren immer mehr in der Prä-Astronautik und entsprechender Literatur ausbreiten. Fernab der Realität über diese Anunnaki vom Himmel, sondern längst bis ins Absurde gesteigert. Sogar fernab der von Sitchin selber dazu erfunden Geschichten. Das stellt längst eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema vor ungeahnte Probleme, wenn man sich für die Götter der Vergangenheit interessiert. Oder besser zu interessieren beginnt, worauf ich als Prä-Astronautiker immer wieder umfassend verweise (verweisen muss).

Zecharia Sitchin hat in seinen Büchern neben den Hautideen der Anunnaki vom Planeten Nibiru zahllose weitere Themen in der Prä-Astronautik bekannt gemacht. Themen, die heute vielfach isoliert von ihm als eigentliche Quelle weiterhin kursieren. Gern auch in abgewandelten Formen. Auch und vor allem gilt das für die Pyramiden von Gizeh in Ägypten.

Die Cheops-Pyramide und Sitchin

Vor allem die weit verbreitete Idee, dass die Entdeckung des Namens von Pharao Cheops als Beweis für die Archäologie innerhalb der Cheops-Pyramide ein Betrug sei, stammt von Sitchin. Dieser Name finden ich in der sogenannten Cheops-Kartusche in einer der Entlastungskammern in der Großen Pyramide. Es sind niedrige “Räume”, die sich oberhalb der Königskammer befinden, und die erst im 19. Jahrhundert entdeckt wurden.

Mittels Sprengstoff bahnten sich die Entdecker ihren Weg durch die Pyramide, bis sie auf besagte Kammern stießen. Dort finden sich Schriften auf den Steinen und unter ihnen eine Kartusche mit den Namen des Cheops. Hierzu heißt es bis heute, dass diese Inschrift bei ihrer Entdeckung 1837 durch Howard Vyse von ihm selber an die Wand gemalt wurde. Damit läge hier ein gewaltiger Betrug vor, den Vyse nur deshalb heimlich initiierte, damit er sich als großen Entdecker feiern lassen konnte.

Genau das brachte Sitchin 1982 in die Prä-Astronautik ein. Umfassend hat er es damals in seinem Buch “Stufen zum Kosmos” versucht zu beweisen, da Sitchin die Gizeh-Pyramiden in seinen Büchern für eine Art Navigationshilfen für einfliegende Raumschiffe hielt. Und seit Jahren werde auch ich als Autor des Phantastischen immer mal wieder beim Thema “Pyramiden” gefragt: “Warum nimmt niemand eine Probe der Kartusche, um das Thema Fake oder echt endlich ad acta legen zu können?” Vor einigen Jahren löste genau dieses Thema aber den “Cheops-Skandal” um Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann aus, über den HIER vielfach berichtet wurde.

Diese Frage steht seit Jahrzehnten im Raum und ist demnach mit Sicherheit nicht neu. Auch wenn beispielsweise eine Datierung der Farbe mit der Radiokarbon-Methode wohl nicht möglich wäre, da sie nicht organisch ist. Dennoch wurde dann und wann danach “verlangt”, dass man endlich eine Probe der Kartusche nimmt und diese datiert und analysiert. Stammt sie aus dem 19. Jahrhundert und ist damit ein Betrug – oder ist sie mindestens 4.500 Jahre alt?

Sitchins geheimer Plan

Auch Zecharia Sitchin selber dachte sich, dass ein Probe “seiner Kartusche” des Cheops eine wunderbare Sache wäre. So könne er, sofern das Ergebnis zu seinen Gunsten ausfiele, endliche belegen, dass die Kartusche eine Fälschung sei. Und tatsächlich hatte Sitchin mit einem Kollegen vor, eine Probe der Königskartusche zu nehmen. Auf illegalem Wege und ohne Wissen der Behörden, wie er es selber zugab. Inklusive Beschädigung der Kartusche.

Vielen scheint diese Tatsache nicht bewusst zu sein. Und gerade im Zuge des “Cheops-Skandal” vor einigen Jahren ist das nicht uninteressant. Wirft es doch erneut an fragwürdiges Licht auf Dr. Zahi Hawass. Es mag aber auch daran liegen, dass Sitchin selber diese Ereignisse um “seine Probe” in einem Buch veröffentlichte. Und was heutzutage in Büchern und damit nicht erscheint, nehmen viele gar nicht mehr war …

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So schreibt Sitchin in “Journeys to the Mythical Past” 2007, das 2010 als “Auf den Spuren alter Mythen” in deutsch erschien, folgendes: Während einer Leserreise 1997 in Israel entschied er sich einen spontanen Abstecher von dort nach Ägypten zu machen. Er wolle schließlich schon lange “die Zeichen in Farbe untersuchen”, mit denen der Name des Pharao in einer Entlastungskammer geschrieben steht. Dafür sollte sein Mittelsmann Abbas schon vor der besagten Leserreise “seine gute Beziehungen zu Dr. Hawass nutzen”, um hier irgendwie Zugang zu den Kammern zu bekommen. Sitchin “drängte ihn”, wie er schreibt, da die die Lage vor Ort in Ägypten sehr schwierig machen würde.

Letztlich wurde von Hawass tatsächlich die Erlaubnis erteilt. Nie zuvor sei es Sitchin gelungen “den ‘Tatort’ persönlich aufzusuchen”, an dem seiner Meinung nach der “große Pyramiden-Schwindel” durch Vyse geschah.

Da kein geringerer als Dr. Zahi Hawass ihnen die Erlaubnis erteilte, die Entlastungskammern zu betreten, war Sitchin voller Hoffnung. Ein Leser mit Namen “Wallace M.” (“Wally”) begleitete ihn, da dieser seien Exkursion und möglichen Entdeckungen im Bild dokumentieren konnte.

Unter falschen Tatsachen in die Cheops-Pyramide

“Wally” wurde daraufhin als Sitchins offizieller Fotograf ausgegeben. Sitchin schreibt weiter:

Abbas schrieb Wallys Namen auf die Liste, die er zuvor beim Büro des Direktors der Altertümer von Gizeh einreiche musste, und bezeichnete ihn als meinen Fotografen; tatsächlich aber hatte ich noch eine andere, vertrauliche Aufgabe für Wally, für die er einige seiner kleinen Werkzeuge mitnehmen sollte: Er sollte eine Probe der roten Farbe entnehmen, mit der die ,Steinmetzzeichen’ an die Steinquader gemalt waren, damit wir sie auf ihr Alter hin untersuchen lassen konnten. Ich hielt dies für wichtig (…)”

Sitchin hielt diese “Datierung” und heimliche und illegalen Probeentnahme in dem Sinne für wichtig, da er damit beweisen wollte, dass sein “Verdacht auf eine Fälschung richtig” wäre.

Am 25. September 1997 gestatte es Hawass dann, in die Kammern über der Königskammer zu gehen. Besser gesagt zu klettern. “Aber es darf keine Fotos geben”, mahnte er, da jüngst an diesem Tag eine ägyptische Zeitung umfangreich berichtete, dass zahllose Ausländer “unter dem Deckmantel der Archäologie” das Erbe der Ägypter zu besudeln. Mit Duldung der Behörden würden Atlantis– und Alien-Fans als “Archäologen” sich an den Denkmälern Ägyptens zu schaffen machen. Ein Vorwurf, der tatsächlich (auch) Mitte der 1990ger Jahre absolut korrekt war.

Trotzdem erlaubte Hawass nach einigem hin und her in seinem Büro letztlich doch. Seine Angestellten halfen natürlich auch mit Leitern in der Pyramide aus, da die Entlastungskammern ohne Leiter nicht zu erreichen sind.

Zecharia Sitchin war gut vorbereitet und hatte sogar Kopien von Skizzen dabei, die die Positionen der roten Inschriften in den Kammern zeigten. Von diesen sollten Stücke heraus gebrochen werden. Aber soweit kam es nicht. Sitchin fiel beim Aufstieg über die Leiter ein schweres Stück Holz auf den Schädel, und er musste umgehend blutend in ein Krankenhaus. Er glaubte sogar schon, wie er es umfangreich in seinem Buch ausführt, dass es “sein Ende” und sein Schädel gebrochen sei. Mehr noch, denn Sitchin spekuliert sogar, dass es ein Anschlag auf ihn war. Selbst Hawass wird zwischen den Zeilen als Auftraggeber des Attentates genannt.

Sitchin jedenfalls wollte “noch heute Nacht” zurück in die USA, da er meinte, er sei in Ägypten nicht mehr sicher …

Ziel: Absichtlich und illegal die Cheops-Kartusche beschädigen!

“Wally” wiederum schaffte es nach oben in die Kammer des Schreckens, nachdem “Anschlag” auf Sitchin. Und so berichtete er Sitchin was weiter geschah:

Als wir in unser Hotel zurückkehrten, wartete Wally bereits auf mich; er hatte schon gehört, was mir zugestoßen war. Seine Hand war verbunden. ,Was ist mit DIR passiert?’, fragte ich nach. Er beugte sich zu mir herüber und flüsterte mir ihn Ort: ,Ich versuchte, ein Stück aus dem Stein herauszubrechen, auf dem sich die Zeichen in roter Farbe befinden, doch stattdessen verletzte ich mich nur.’

Es wurde also 1997 nichts, dass der Sitchin-Freund “Wally” mit Hammer und Meißel ein Stück aus der Kartusche des geheimnisvollen Cheops heraus schlagen konnte.

Aber diese Ausführungen zu Zecharia Sitchins Bericht, zeigt eines mehr als deutlich: Dr. Zahi Hawass konnte viele Jahre zu privaten Anliegen “Ja und Amen” oder “Nein und Tschüss” sagen, wie es ihm beliebte. Natürlich wusste Hawass damals aber nicht, was dieser “Wally” und Sitchin in Wahrheit mit der Kartusche des Pharao vor hatte. Und dieses Vorhaben von Sitchin und seinem Helfershelfern war eindeutig. Die absichtliche und illegale Beschädigung der Kartusche in der Cheops-Pyramide, nachdem man sich zuvor unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zutritt zur besagten Entlastungskammer verschaffte.

Falsche Tatsachen deshalb, da “Wally” als Sitchins Fotograf ausgeben wurde. Er aber eindeutig im Rahmen dieser angezettelten Verschwörung den Auftrag hatte für den Privatmann Sitchin “eine Probe der roten Farbe” zu nehmen. “Herausbrechen” wollte sie “Wally” sogar, wie er seinem Auftraggeber Sitchin später erzählte.

Irgendeine Art von Aufschrei, nachdem Sitchin 2007 in seinem Buch diese Geschichte detailliert in dem Kapitel “Der verhängnisvolle Tag” unverblümt schilderte, hat es nie gegeben. Obwohl dieses Kapitel durch das darin geschilderte “Attentat” auf Sitchin in allen Ausgaben des Buches mit als Werbeaufmacher diente. Die Suche nach der Wahrheit und dem “größten Geheimnis der Pyramiden” habe er “fast mit dem Leben bezahlt”, wie es darin heißt.

Kein Vergleich zum “Cheops-Skandal” um Erdmann und Görlitz, nachdem diese Proben an einer ganz anderen Stelle der Großen Pyramide entnahmen. Legal übrigens …

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Elon Musk: “Aliens bauten die Pyramiden” – und die dazu verbreiteten Fake-News von “RT deutsch” (+ Videos)

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Elon Musk: "Aliens bauten die Pyramiden" - und die dazu verbreiteten Fake-News (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Elon Musk: “Aliens bauten die Pyramiden” – und die dazu verbreiteten Fake-News (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Kombinationen “Pyramiden” und “Aliens” oder “Außerirdische” sorgt immer wieder für Schlagzeilen in der Presse. Vor allem dann, wenn bekannte Persönlichkeiten sich dahingehend äußern. So auch kürzlich, als kein geringerer als Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter verbreiterte,  dass Aliens die Pyramiden gebaut hätten. Ein gefundenes Fressen für die Mainstreammedien, worauf auch Archäologen in Ägypten reagierten. Doch das war nicht sein einziger Twitter-Post in diesem Zusammenhang. Nur mit dem Unterschied, dass gewissen Medien seine weiteren Tweets vollkommen falsch wiedergaben – und damit Fake-News verbreiteten.


Elon Musk: “Aliens bauten die Pyramiden”

Elon Musk ist als Chef von Tesla und dem privaten Weltraumunternehmen SpaceX längst eine Legende. Millionen Menschen in aller Welt feiern den “Technologie-Vordenker” als Visionär und Wegbereiter neuer Technologien.

Kein Wunder also, dass Musk allein bei Twitter fast 40 Millionen Follower hat. Ein Mann mit international enormer Reichweite, dessen Tweets Millionen Menschen lesen. So auch seine Nachricht vom 31. Juli 2020, in dem er wie aus heiterem Himmel schrieb: “Aliens bauten die Pyramiden.” Das zog weltweit eine Vielzahl an Presseberichten und Meldungen nach sich. Vor allem aus dem Grund, da unzählige Menschen bei Twitter diese “Botschaft” von Musk nicht nur liketen und kommentierten, sondern auch weiter verbreiteten.

Mit Stand heute (17. August) hatte der Tweet zu Ägypten  rund 28.000 Kommentare, 556.000 “gefällt mir-Angaben” und wurde ca. 90.000-mal weiter geteilt. Auch für einen so bekannten Geschäftsmann wie Elon Musk ist das im Vergleich zu seinen anderen Tweets enorm!

So ließen auch Reaktionen aus Ägypten nicht lange auf sich warten. Archäologen wie Dr. Zahi Hawass und andere luden unter anderem ebenfalls bei Twitter Musk ein, dass er sich selber die Pyramiden und Gräber der Erbauer dort ansehen solle. In Statements aus dem Land der Pyramiden hieß es, das sehr wohl die Pharaonen die Pyramiden erbauten und keine Aliens hier am Werk waren.

Solche Aussagen aus Ägypten verhalfen dem Tweet von Musk sicher noch weit mehr Aufmerksamkeit. Auch in die deutschen Medien und “Promi-News” im Fernsehen schaffte er es so. Dann wurde es sehr schnell still um diesen Spuk von Musk.

Der “Twitter-Ausrutscher” von Musk bei “RT deutsch”

Elon Musk beließ es aber nicht bei diesem einen Tweet über die Pyramiden in Ägypten. Er setzte noch zwei weitere ab, die aber von den Medien geschlossen überlesen wurden. Auch bei Twitter selber weckten sie kein großes Interesse mehr, da sie kaum mehr jemand teilte, kommentierte oder mit einem “Like” versah. Knapp 1.000 bzw. 3.000 sogenannter Retweetes errichten diese. Verschwindet gering zum seiner Aussagen, dass Aliens für Pyramiden bauten (90.000-mal).

Diesen kleinen “Twitter-Ausrutscher” hat jetzt aber “RT deutsch” erneut zum Thema gemacht. Der deutsche Ableger des russischen Staatssenders “Russia Today”, der in der Vergangenheit immer wieder für Kritik sorgte. Hauptvorwürfe sind die angebliche Verbreitung von Fake-News und Auslandspropaganda für die russische Regierung um Wladimir Putin. Und Fake-News verbreitet der Sender auch tatsächlich in der entsprechenden Meldung “Trotz Elon Musks Alien-These: Kein Touristenstrom zu den Pyramiden in Ägypten” vom 17. August.

Eigentlich geht es darin – wie es die Überschrift unschwer erkennen lässt -, dass “dieses fantasiereiche Alleinstellungsmerkmal dem stagnierenden Tourismus vielleicht entgegen” kommen könnte. So könnte die Aussage von Musk also neue Touristen ins Land locken. Denn, so schreibt “RT deutsch”:

Eine Menge Retweets und Likes hat Elon Musks neuester kontroverser Tweet geerntet, in dem er die steile These teilt, Außerirdische hätten die berühmten Pyramiden in Gizeh gebaut. Die ägyptische Bevölkerung und Archäologen des Landes sind entsetzt.

Die eigentliche Meldung bei “RT deutsch” ist dabei aber ein knapp dreiminütiges Video, das der Sender einen Tag zuvor auf YouTube hochgeladen hat. Kern des Videos ist der Tourismus in Ägypten und das die Aussage von Musk ihn bis dato nicht ankurbelte.

Fake-News bei “RT deutsch”

Die Flauten im Tourismus beschränken sich bekanntlich vor allem durch Corona auf die ganze Welt, so dass das nicht weiter verwunderlich ist. Doch “RT deutsch” verbreitet in diesem sehr kurzen Video einige ganz erstaunliche Falschaussagen – Fake-News, die frei erfunden wurden! So etwa heißt es in dem Video schon zu Beginn über den besagten Tweet von Musk:

Hier verbreitet er seine Auffassung, dass die berühmten Pyramiden von Gizeh von Außerirdischen gebaut wurden. Ein möglicher Verdächtiger: Kein anderer als der ägyptische Pharao Ramses der Große.”

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Ramses der Große (Ramses II.) wird hier also als Alien und Pyramidenbauer dargestellt. Es wird sogar suggeriert, dass Musk selber ihn als “möglichen Verdächtigen” und damit auch Außerirdischen angesehen habe. Leider gelogen, denn das einzige was hier stimmt, ist, dass Ramses der Große in der Tat einer der berühmtesten Pharaonen überhaupt ist. Ganz nebenbei lebte Ramses II. über 1.000 Jahre nach dem Bau der Gizeh-Pyramiden in der 19. Dynastie. In einer Zeit, in der in Ägypten längst keine Pyramiden mehr gebaut wurden.

Vielleicht ein Irrtum von “RT deutsch”? Könnte man denken. Doch dann folgt eine Fake-News, deren exakten Inhalt sich “RT deutsch” schlicht ausdachte (oder ihn nicht gelesen hat):

Um seine Theorie zu untermauern, postete der Milliardenschwere Unternehmer nur Stunden später einen BBC-History-Artikel, der, wie er schreibt, eine vernünftige Zusammenfassung gibt, wie dies geschehen ist.”

Dieser Tweet zur BBC vom 1. August wird im Video gezeigt und er ist weiterhin bei Musk auf Twitter zu finden. Es ist dieser Artikel HIER von Dr. Joyce Tyldesley von 2012. Mehr als irreführen ist dabei allerdings die Falschaussage, das Musk damit seine Theorie mit dem Pyramidenbau durch Aliens “untermauern” wolle. Denn wer von den “RT deutsch”-Zuschauern sich die Mühe macht, den von Musk verlinkten BBC-Artikel anzusehen, wird sehr schnell das Gegenteil feststellen.

Von “RT deutsch” übersehen?

In dem Artikel wird recht detailliert beschrieben wo die Menschen lebten, die die Pyramiden in Gizeh erbauten. Wer diese Menschen und Arbeiter waren, woher sie kamen und wie sie lebten. Der Artikel handelt schlicht und einfach von den Siedlungen der Pyramidenarbeiter und dem Heer von weiteren Arbeitern, wie Bäcker und Schlachter für die Versorgung der Bauarbeiter. Es heißt sogar explizit in dem Artikel:

Nach dem Vergleich von DNA-Proben aus den Knochen der Arbeiter mit Proben aus modernen Ägyptern hat Dr. Moamina Kamal von der Medizinischen Fakultät der Universität Kairo vorgeschlagen, dass die Pyramide von Cheops ein wirklich landesweites Projekt ist, bei dem Arbeiter aus ganz Ägypten nach Gizeh zogen. Sie hat keine Spur einer außerirdischen Rasse entdeckt, menschlich oder intergalaktisch, wie in einigen der einfallsreicheren ‘Pyramidentheorien’ vorgeschlagen.

Dieser BBC-Artikel bietet eine sinnvolle Zusammenfassung, wie es gemacht wurde“, schrieb Musk dazu. Kein Wort davon, dass dieser seine Alien-Thesen “untermauert”. Weder im Tweet und schon gar nicht im BBC-Artikel selber. Offensichtlich hat sich niemand bei “Russia Today” bequemt den Link von Musk anzusehen.

Gleiches gilt für einen Tweet, den er direkt nach seinem 1. “Alien-Tweet” zu den Pyramiden am 31. Juli postete. “Die Große Pyramide war 3.800 Jahre lang das höchste Bauwerk, das Menschen gebaut haben”, heißt es in diesem. Menschen.

Dabei verlinkt Musk auf den Eintrag zur Cheops-Pyramide bei der englischen Wikipedia. Dies Nachricht von Musk erwähnt “RT deutsch” erst gar nicht.

Offensichtlich versuchte Musk mit diesen zwei Tweets “zurückrudern”, nachdem er mit seiner “Aliens bauten die Pyramiden“-Nachricht ein derart große Lawine lostrat. Dass er bzw. die von ihm verlinkten Seiten von Menschen als Erbauer sprechen, hat “RT deutsch” bei der “Recherche” versehentlich “übersehen”. So wie auch “übersehen” wurde, dass weder Musk noch jemand anders den ein Jahrtausend nach dem Pyramidenbau lebenden Pharao Ramses II. als Alien oder Bauherren ansieht …

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 26. Aug. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 12. März 2019 auf Fischinger-Online

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6. Okt. 2018 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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