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Das ZDF und Harald Lesch “Aliens: Der erste Kontakt”- ein Mystery-Review der “Terra X”-Folge vom 9. 10. von Lars A. Fischinger

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ZDF & Terra X: mit Harald Lesch auf der Suche nach Außerirdischen - ein Mystery-Review von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)
ZDF & Terra X: mit Harald Lesch auf der Suche nach Außerirdischen – ein Mystery-Review von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Der Fernsehsender “ZDF” hat sich am Abend des 9. Oktober zu besten sonntäglichen Doku-Sendezeit mal wieder dem Thema “Außerirdische” angenommen. Vom frühen Glauben an Aliens auf dem Mond und Mars über Signale aus und ins All bis UFOs und Prä-Astronautik war alles dabei. Ebenso mit dabei war natürlich Prof. Harald Lesch als weithin bekanntes TV-Gesicht bei derartigen Themen der Astronomie & Co. Ich habe mir online die Sendung wie üblich sehr aufmerksam angesehen. Hier mein Mystery-Review von “Terra X – Aliens. Der erste Kontakt”.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Prof. Harald Lesch war wieder in Aktion:

An Sonntagen sendet das “Zweite Deutsche Fernsehen” um 19:30 Uhr seit Jahren gerne die verschiedensten Dokumentationen. Hier ist vor allem die Sendereihe “Terra X” natürlich sehr vielen ein Begriff. Immerhin hat das GEZ-TV ja auch den viel zitierten “Bildungsauftrag”, weshalb man sich nun erneut den Themen Aliens und Leben im Kosmos in der Reihe “Faszination Universum” angenommen hat. In der Ankündigung der Sendung “Aliens: Der erste Kontakt” ist folgendes zu lesen:

Unfassbar viele Sterne, unzählige Möglichkeiten: Durchaus denkbar, dass es irgendwo da draußen Aliens gibt. Wie können wir sie finden – und sie uns? Oder hat es ihn schon gegeben: den ersten Kontakt?

Das klingt spannend. Hier also mein Mystery-Rewiew der Sendung, die Ihr hier in der Mediathek online findet.

Prof. Harald Lesch auf Alien-Jagd

Mein erster Eindruck: Sehr hübsches digitales Studie für Harald Lesch seine Sendung! Auch wenn ich natürlich keine hohen und detaillierten Ansprüche an solche Dokumentationen stelle (wie auch, wenn jeder mit noch so wenig Vorwissen die Sendung verstehen soll?!), war sie für mich als Lesch- und Alien-Fan ein Muss.

Lesch startet die eigentliche Sendung mit dem Thema “Voraussetzungen für Leben im All”. Eben jene, dass beispielsweise flüssiges Wasser auf den jeweiligen Planten existieren muss etc. Da auch “Oma Erna” im abendlichen Wohnzimmersessel oder Kinder (die Sendung ist ab 12 Jahren angegeben) an ihrem Sonntagabend Harald Lesch und den Themen folgen sollen, sind die Erklärungen allesamt sehr gut!

Prof. Harald Lesch macht dann ein Themenschenker bezüglich von anderen Planten im Universum zu der spektakulären Entdeckung des Planten Proxima Centauri B vom August 2016. Das ist jener mutmaßlich “erdähnliche Planet” in nur 4,2 Lichtjahren Entfernung, zu dem ich am 25. August in diesem Posting die Fakten einmal zusammengefasst habe. Auch spricht Lesch über die ersten Vertusche einer Kontaktaufnahme mit Mars-Menschen oder Bewohnen auf dem Mond im 19. Jahrhunder. Beispielsweise jene Idee des Mathematiker Karl Gauss von 1820. Er schlug vor, in Sibirien ein riesiges und rechtwinkliges Dreieck aus Weizen anzulegen, an deren Seiten Pinienwälder gepflanzt werden sollten. Diese Wälder würden den Satz des Pythagoras darstellen, welcher von Au­ßerirdischen dann klar als intelligentes Signal von der Erde identifiziert wer­den kann (hier mehr …).

Mit Laserstrahlen gegen die Außerirdischen: US-Wissenschaftler über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken (Bild: NASA/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Mit Laserstrahlen gegen die Außerirdischen: Über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken (Bild: NASA/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Ebenso spricht die Sendung die NASA-Sonden “Voyager” an. Jene Sonden also, die Botschaften an potenzielle Aliens auf ihrer Reise durch das All mit an Bord haben. Obwohl es natürlich fraglich ist, dass diese jemals von Aliens gefunden werden. Selbstverständlich wird auch SETI, also die Suche nach Radiosignalen von Außerirdischen, und das Gegenstück Active Seti angeschnitten. Active SETI bedeutet soviel, dass wir Menschen bewusst Nachrichten an Aliens in das All hinaus senden. Die von Lesch in der Sendung erwähnten Radiostrahlungen durch unsere Fernsehübertragungen sind natürlich dabei unabsichtliche “Botschaften” …

Interessant für den Laien dargestellt hat diese Sendung das Thema des “Planeten-Transit”. Die Technik also, mit der unsere Forscher heute Exoplaneten im Kosmos aufspüren, wenn diese vor ihrer jeweiligen Sonne herziehen und diese minimal verdunkeln. Vergleichbar mit einer Sonnenfinsternis, bei der sich der Mond vor die Sonne schiebt. Hierbei erklärt Lesch meiner Meinung nach sehr gekonnt, was wir aus dem Farbspektrum solcher “Sonnenverdunklungen” im All alles erfahren können. Aber auch, dass Außerirdische auf diese Art und Weise unsere Erde schon lange entdeckt haben könnten. Und, dass diese Fremden mit dieser Methode auch von unserer Sauerstoffatmosphäre erhaben haben könnten.

Ein Thema, dass sogar in einer Studie zu Spekulationen führte, wie die Menschen unseren Planeten vor den Augen von Aliens verstecken können, sofern diese ebenfalls die Transit-Methode bei der Suche nach anderen Welten nutzen. In diesem Artikel sowie in diesem YouTube-Video von mir habe ich darüber berichtet.

Prof. Lesch und die Grenzwissenschaft

Nach rund 25,5 Minuten macht die Sendung einen Themenschwenk von der reinen Astronomie auf das Thema Prä-Astronautik, UFOs und Ähnlichem. Angefangen bei dem Stamm der Dogon in Mali, die angeblich verborgenes Wissen über das Sternensytem Sirius haben oder hatten. Dabei geht es darum, das diese Dogon einst erzählt haben sollen, dass der Stern Sirius in Wahrheit von einem zweiten Stern umrundet wird. Also das Sonnensystem ein Doppelsternsystem ist, wobei aber der tatsächlich vorhandene zweite Stern nur mit modernen Teleskopen zu sehen ist. Woher wusste also dieser Stamm in Afrika davon?

Das Thema ist in der Prä-Astronautik seit genau 40 Jahren bekannt. Damals erschien das Buch “Das Sirius-Rätsel” (1977 in deutsch), in dem der Autor Robert K. G. Temple darüber spekuliert, ob das Volk der Dogon Besuch aus dem All hatte – aus dem Sirius-System. Harald Lesch nennt sogar das Buch in der Sendung, zwar mit dem falschen Titel “Das Dogon-Rätsel”, aber immerhin. Auch ein Seitenhieb auf Erich von Däniken und die Gemeinde der Prä-Astronautik-Fans ist natürölich mit dabei. Immerhin ist EvD laut Lesch seiner eigenen Aussage “ein außerordentlich interessanter Ideengeber

Aktuelle Videos zu Mystery und Grenzwissenschaft auf YouTube – mit dem Einen sieht man besser
Mehr zur Grenzwissenschaft und den Rätseln der Welt natürlich auf meinen Video-Kanal bei auf YouTube …

Letztlich erklärt das ZDF diese Dogon-Geschichte als falsch gedeutet und “rein interpretiert”.

Das gilt laut der Sendung auch für die weltberühmte UFO-Welle von Belgien um 1990. Lesch nach entfaltete sich eine Art “Massenhysterie”, die durch UFO-Berichte in den Medien ausgelöst wurde. Jedes Licht am Himmel – gleich welcher Natur es war – sei damals umgehend zu einem UFO erklärt worden. Auch die teilweise Ortungen dieser UFOs durch das Radar und das Militär seien demnach Trugschlüsse und Irrtümer gewesen. Und die Militärpiloten der Abfangjäger, die diesen Ortungen nachgehen sollten, wären 1990 durch die Medienberichte über UFO-Sichtungen schon mit einer Art “Erwartungshaltung” in ihre Jets gestiegen …

Ähnlich wird das Thema UFO-Entführungen bei “Terra X” gehandhabt. Lesch seiner Aussage nach glaubten jene Menschen, die meinen, dass sie von Fremden entführt wurden, schon vorher an Aliens und UFOs. Trügerische Erinnerungen, Sauerstoffarmut im Gehirn während des Schlafes bzw. Erwachen usw. seien die Ursachen, dass Menschen glauben von UFOs entführt und sogar von Aliens “untersucht” worden zu sein. So Lesch. Auch ein sehr interessantes Experiment, dass vom ZDF in diesem Zusammenhang erwähnt wird, solle das untermauern.

In diesem Experiment wurden den Probanden manipulierte Fotos aus ihrer eigenen Kindheit gezeigt, auf denen Szene und Ereignisse zu sehen waren, die nie stattfanden. Die Hälfte der Probanden habe sich in dieser Versuchsreihe an die gezeigten aber nicht stattgefundenen Kindheitserlebnisse erinnern können. Je öfter der Versuch mit diesen Personen durchgeführt wurde, um so detailreicher wurden diese “Erinnerungen” an das vermeintliche Erlebnis in der Kindheit.

Das ZDF „erklärt“ mutmaßliche UFO-Entführungen als „sexuelles Wunschdenken“ im Schlaf. Ein Kommentar (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Das ZDF „erklärt“ mutmaßliche UFO-Entführungen als „sexuelles Wunschdenken“ im Schlaf. Ein Kommentar (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Übrigens: Das ZDF hat in einer Folge von “Abenteuer Forschung”, ebenfalls mit Harald Lesch, am 1. Oktober 2013 auch UFO-Entführungen zum Thema gehabt. Darin wurden solche Entführungen mit “sexuellen Wunschdenken” der Betroffenen erklärt bzw. gedeutet, wie ich es damals in diesem entsprechenden Mystery-Review der Sendung ausführlich berichtet habe …

Fazit

Prof. Harald Lesch beendet die Sendung mit den Hypothesen, dass das Leben der Erde vielleicht woanders im All entstanden sein könnte. Er verweist auf die Tatsache, dass wir überall im All die Bausteine des Lebens finden und vielleicht sogar lebendige Organismen mit Kometen und Asteroiden einst auf unseren Planeten kamen. Außerirdisches Leben könne es auch nach Lesch durchaus irgendwo im Universum geben. Wer würde das heute auch noch ernsthaft bezweifeln?!

“Oma Erna” oder ihre Enkel und Urenkel sowie der vollkommene Laie am Sonntagabend vor dem heimischen Fernseher vor dem “Tatort” auf ARD bekamen gute Unterhaltung geliefert. Wissen leicht verpackt, verständlich und gut vermittelt. Darum bekenne ich mich bekanntlich immer wieder als Fan von Lesch seinen Astronomie-Sendungen. Denn davon versteht der Mann was und kann es wie kein Zweiter vermitteln. Von Grenzwissenschaft oder anderen Mystery-Themen allerdings nicht viel, wie es beispielsweise dieser Beitrag von 2012 auf meinem Blog zeigt.

Ich hätte mir zwar gewünscht, dass auch das Thema “Leben in unserem Sonnensystem?” wie zum Beispiel auf Mars oder dem Jupiter-Mond Europa vorgekommen wäre, aber alles geht nun mal eben nicht. Ernsthaft erwartet hat der Kenner eine erschöpfende Sendung über den “ersten Kontakt” mit Aliens aber so oder so nicht. Das ist auch nicht das Ziel derartiger Dokumentationen! Obwohl schon der Titel dieser Folge vollkommen irreführen war, sehe ich solche “Shows” immer mit mehreren Augen. Einmal meinem Mystery-Auge, weshalb mir vor allem die Darlegung des Themas “UFO-Entführungen” nicht gefiel, und einmal mit dem Auge des Laien, Kindes und “Oma Erna”.

Mein grenzwissenschaftlichtes Auge weint – das andere strahlt. Eigentlich also wie immer. Sicherlich wünschten sich viele, dass dem UFO-Thema oder der Prä-Astronautik weit mehr Beachtung zuteil geworden wäre, aber die TV-Erfahrung lehrt uns grundsätzlich etwas anderes. Das eigentliche Thema – laut Titel der Erstkontakt mit Aliens – hat die Sendung meiner Meinung nach aber vollkommen verfehlt.

Dennoch kann ich diese Lesch-Sendung auch für den größten Experten empfehlen. Wissenschaft kann auch kurzweilige Unterhaltung bieten.

 

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Wenn Außerirdische zur Erde kommen, können diese zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Aliens und Leben im Universum sagen

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Können Außerirdische zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Leben im All sagen (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Können Außerirdische zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Leben im All sagen (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

“Wenn ein UFO kommt”, fragt sich ein Rabbiner in der Zeitung “Jüdische Allgemeine”, und sich darin Außerirdische befinden, die gerne zum Judentum konvertieren möchten – was dann? Können Außerirdische überhaupt zum Judentum konvertieren? Und warum spricht scheinbar die ganze Medien- und Unterhaltungs-Landschaft der Welt so viel über Aliens? Fragen, die grundsätzlich jede Religion der Menschheit oder besser gesagt ihre aktiven Gläubigen interessieren (sollten). Aus diesem Grund widmet sich die auflagenstärkste und bedeutendste Zeitung des Judentums in Deutschland in einem Artikel diesen Fragen. Die jüdischen Rabbiner kommen dabei zu ganz erstaunlichen Antworten!

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die 1946 gegründete jüdische Zeitung “Jüdische Allgemeine” gilt für das deutsche Judentum als Wichtiges Sprachrohr und als bedeutende Informationsquelle. Es ist eine „Wochenzeitung für Politik, Kultur, Religion und jüdisches Leben“, die – wie alle Printmedien – zwar mit einem Rückgang der Druckausgaben zu kämpfen hat, aber dennoch online von zehntausenden Usern monatlich besucht wird. Und einer davon bin ich.

Rabbiner und Außerirdische

Am 28. Juli 2016 veröffentlichte der Rabbiner David Geballe den Artikel “Wenn ein UFO kommt …” in der “Jüdischen Allgemeinen”.

Geballe schreibt darin, dass der Boom des Themas Außerirdische im All und UFOs in den letzten Jahrzehnten gewaltig gewachsen sei. Anders als der der Glaube an Gott, der immer weiter abnehme. Umfragen in Deutschland oder auch den USA, so der Rabbiner, bezeugen den Rückgang an Gottes-Glauben und den Anstieg des Glaubens an Außerirdische. Das ist auch richtig, wie es zahlreiche Untersuchungen und Umfragen immer wieder deutlich gemacht haben. Einige davon habe ich auch auf diesem Blog vorgestellt und umfangreich in einem Buch diskutiert.

Rabbiner Geballe fragt sich angesichts dieser Tatsachen dabei folgendes:

Sicherlich haben in früheren Zeiten Sagen und Märchen, die von übernatürlichen Kreaturen handeln, das Interesse für das ,Andere’ abgedeckt. (…)

Doch welches Grundbedürfnis der menschlichen Psyche bedient der Glaube an extraterrestrisches Leben?

Und weiter schreibt er:

In den vergangenen 200 Jahren hat in der westlichen Welt eine immer stärkere Säkularisierung stattgefunden. Das heißt, dass alle Funktionen, die Religionen vorher innehatten, anders aufgefangen werden müssen. Das Verlangen in uns, das durch die ,Ersatzreligion’ Ufologie befriedigt wird, ist der Wunsch, nicht allein im Universum zu sein. Dadurch wird der Glaube an extraterrestrisches Leben sinnstiftend.”

UFOs und Aliens als Ersatzreligion?

ARTIKEL: UFO-Sekten gibt es tatsächlich: "Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als Sekte" (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
ARTIKEL: UFO-Sekten gibt es tatsächlich: “Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als Sekte” (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Schon bei diesen Aussagen des Rabbiners würden mit Sicherheit Grenzwissenschaft, Mystery-Forscher, Prä-Astronautiker, UFO-Forscher usw. mehr als nur eine Anmerkung oder Ergänzung haben. Beispielsweise den Umstand, dass die “übernatürlichen Kreaturen” aus der Sagen- und Märchen-Welt von einer ganzen Reihe Mystery-Forscher in direkter Verbindung zu den “Aliens von heute sehen”.

Das heißt, es gibt nicht wenige Menschen aus dem Bereich der Prä-Astronautik (wie mich!) oder auch UFO-Forschung, die in den Berichten und Schilderungen der Folklore über Begegnungen mit Wesen aus der sogenannten “Anderswelt” deutliche Parallelen zu den Erzählungen über mutmaßliche Aliens sehen. Erst die moderne und wissenschaftlich westlich weiter entwickele Menschheit ersetzte diese “Kreaturen” durch “Außerirdische”.

Die Vermutung von Rabbiner David Geballe ist im Grunde genommen richtig. Aber auch nur deshalb, weil der Mensch von heute wesentlich mehr Wissen über das Universum und Leben um fremde Sterne hat. Die Menschen haben quasi die Wesen der Folklore als das erkannt, was sie sein könnten: Außerirdische.

Ein sehr komplexes Thema, wie viele Mystery-Interessiere wahrscheinlich wissen. Aber keine “Ersatzreligion”, wie ich immer wieder betone. Der Glaube an intelligentes Leben im All und auch daran, dass Außerirdische möglicherweise vor vielen Jahrtausenden hier auf der Erde waren oder noch sind, ist mit Sicherheit kein Ersatz für eine Religion mit einem Glauben an einen Schöpfergott. Jedoch wissen sicherlich viele Leserinnen und Leser, dass es tatsächlich auch echte UFO-Sekten gibt, weshalb mein Kollegen Roland M. Horn und ich 1999 ein entsprechendes Buch zu dieser Problematik veröffentlichten.

Bereits in meinem Buch “Götter der Sterne – Bibel, Mythen und kosmische Besucher” aus dem Jahre 1997 habe ich mich mit dieses Vorwurfs angenommen. So beendete ich damals das Nachwort mit den Worten

"Götter der Sterne" von Lars A. Fischinger 1997
“Götter der Sterne” von Lars A. Fischinger 1997

Der böse Vorwurf, hier wird eine Art ,Ersatzreligion“’ verbreitet, ist nicht stichhaltig. Denn für welche Religion sollte diese ein Ersatz sein? Vom Christentum, welches sich noch in evangelisch und katholisch unterteilt, vom islamischen Glauben, oder vom Buddhismus (wobei buddhistische Quellen auch im Christentum zu finden sind)?

Jeder Moslem könnte einem Christen vorwerfen, er glaube an die falsche Sache, genauso natürlich umgekehrt. Das vorliegende Buch ist keine ,heilige Schrift“ einer Ersatzreligion (was immer das sein mag), sondern eine Theorie, eine neue Auslegung religiöser Schriften. Niemand braucht irgend etwas davon zu ,glauben“’ – dieses Buch fordert keine Umstellung der alltäglichen Lebensweise oder finanzielle Unterstützung, wie es typisch für Religionen (Sekten) ist. Hier wird keine Heilsbotschaft oder eine Messiaserwartung verkündet, sondern altes Schriftgut neu analysiert und auslegt.

Noch weniger, und dies sei auf das deutlichste betont, wir hier eine Art Endzeit prophezeit, die wir unserem falschen Glauben und irdischen Verhalten zu verdanken haben. Die Außerirdischen der Bibel und andere Texte werden uns nicht irgendwann einmal in den Himmel evakuieren, da wir unseren Lebensraum Erde zerstört haben. Es werden keine selbsternannten Sternenbrüder oder Sternenpeople an die Öffentlichkeit gehen, um uns den Weg in die UFOs zu weisen, um uns so in die vermeintlich ,göttliche’ Obhut ebenso vermeintlicher ,Lichtwesen’ oder einem ,außerirdischen’ Jesus Christus, der nun eine Raumflotte von ,Strahlenschiffen’ kommandiert, zu übergeben…

Warum UFOs und Astronautengötter keine “Ersatzreligion” sind und sein können, erkläre ich beispielsweise auch in diesem Video-Interview vom Oktober 2013 auf YouTube.

Außerirdische haben “keinen freien Willen” …

David Geballe führt in seiner Betrachtung von Außerirdischen weiter aus, wie genau man dem Thema als gläubiger Jude begegnen muss. So schreibt er, dass laut Talmud das gesamte Universum und alles, was sich darin befindet, “für den Menschen gemacht wurde”.

Der Vatikan, der Papst und die Außerirdischen – Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage Leben im Universum (Bild: L. A. Fischinger /NASA / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Der Vatikan, der Papst und die Außerirdischen – Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage Leben im Universum (Bild: L. A. Fischinger /NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Warum aber ein gleich derartig gigantisches All mit der Erde und Menschheit im (eher geistig zu verstehenden!) Zentrum darin von Gott erschaffen wurde, erklärt der Rabbiner auch. Es soll der Menschheit Ehrfurcht lehren:

“Eine mögliche Antwort auf diese Frage wäre, dass Größe und Anzahl Gott nichts bedeuten. Für Gott ist es eine ebenso große Anstrengung, ein Sonnensystem zu erschaffen, wie eine Zentilliarde (eine Eins gefolgt von 603 Nullen). Trotzdem müssen wir uns fragen, zu welchem Zweck unser unermessliches Weltall entstanden ist. Maimonides sagt dazu, dass das überwältigende Universum den Menschen dazu bringen soll, mehr Ehrfurcht vor Gott zu haben, der alles erschaffen hat.

Diesen theologischen Deutungen und Interpretationen des Rabbiners kann man mit Sicherheit noch gut folgen. Nicht aber den weiteren Ausführungen.

So heißt es weiter, da das All für die Menschheit  geschaffen wurde, kann es auch keine Außerirdischen mit einem “freien Willen” geben. Daraus folgert der Artikel diese Annahme:

Da es also auf anderen Planeten kein Wesen gibt, das einen freien Willen besitzt, kann es dort auch keine anderen Formen von Leben geben – auch keine Geschöpfe ohne freien Willen, denn deren Zweck besteht darin, für Geschöpfe mit freiem Willen zu existieren

Super intelligente Aliens? Ja! Zum Judentum konvertieren? Nein!

Auch wenn Rabbiner David Geballe in seiner Veröffentlichung verschiedene Rabbiner der Vergangenheit und ihren Auslegungen rezitiert, bleibt es im Grund bei dieser Aussage: Aliens haben keinen freien Willen, könnten aber existieren.

Die Tora und der Talmud widersprechen eindeutig nicht der Möglichkeit von außerirdischem Leben, sind sich die jüdischen Gelehrten sicher. Auch nicht, dass diese Außerirdischen vielleicht sogar weit intelligenter sind als wir Menschen, steht dem nicht im Widerspruch. Doch diese Wesen in den Weiten des Kosmos sind nach diesen Deutung willenlose Wesen. Und Lebewesen ohne einen freien Willen können auch nicht zum Judentum konvertieren.

Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus. Warum sich mir deshalb drei brennende Fragen stellen. (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

Resümierend heißt es dazu unmissverständlich:

Doch der freie Wille ist etwas intrinsisch menschliches, da nur uns Menschen die Tora gegeben worden ist.

Falls also eines Tages ein UFO landen sollte und die Insassen alsbald beim Rabbinat anklopfen, um zum Judentum überzutreten, wird unsere Antwort leider negativ ausfallen müssen – weil wir nicht davon ausgehen können, dass die Aliens über einen freien Willen verfügen.

Alles für nur uns – der Menschheit

Folgende wesentliche Punkte haben die Rabbiner oder besser gesagt deren Auslegungen und Analysen hier genannt:

  1. Das Universum wurde von Gott für die Menschen erschaffen
  2. Es kann durchaus Leben im All geben – das widerspricht nicht dem jüdischen Glauben
  3. Diese Außerirdischen könnten auch wesentlich intelligenter als wir Menschen sein
  4. Gibt es sie – egal wie intelligent – haben sie aber keinen eigenen und freien Willen, da sie für die Menschen erschaffen wurden
  5. Ohne einen freien Willen kann kein Mensch und natürlich auch kein Alien zum Judentum konvertieren

Was dieser viel zitierte “freie Wille” eigentlich genau ist, das erklärt der Artikel nicht. Wohl aber, dass dieser uns Menschen der Erde von Gott durch den Tora “gegeben worden ist”. Demnach haben Außerirdische diese Texte nicht von Gott bekommen und sind so quasi willenlose Lebewesen. Aliens, denen irgendwie die “spirituelle Erleuchtung” fehlt und die ohne den Glauben an die Tora auch keine Juden werden können. Das ist natürlich durchaus logisch. Es kann auch niemand wirklicher Katholik werden, der nicht an das Neue Testament und Jesus Christus glaubt.

VIDEO: Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare?
VIDEO: Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL)

Auch wenn der Papst der katholisch Kirche Außerirdische sogar selber taufen würde, Fremde aus dem All “Brüder und Schwester” der Menschheit sind und auch da Dalai Lama dies recht ähnlich sieht – im Judentum sieht die Welt scheinbar anders aus. Zumindest nach diesen rabbinische Deutungen.

In der Grenzwissenschaft ist das selbstredend vollkommen anders. Die Idee, dass die Götter der Vergangenheit und damit auch der Gott und seine Scharen im Alten Testament, in Wahrheit Außerirdische waren, löst religiöse Grenzen und Dogmen so oder so in Wohlgefallen auf.

Ganz nüchtern betrachtet es mit Sicherheit die Wissenschaft von den Sternen, die Astronomie. Hier ist es egal, ob Jesus auch für Aliens starb, diese Außerirdischen überhaupt erlöst werden mussten oder ob Gott die Tora nur und allein der Menschheit gegeben hat. Bei den Anstrengungen bei der Suche nach Leben im All und auch ganze Zivilisationen von Außerirdischen, spielen in der Astronomie Religionen keinerlei Rolle. Es wäre so oder so müßig zu spekulierten, ob Aliens irgendeine Art Religion haben. Und wenn ja, ob wir Menschen diese Alien-Religion von unserem Planten her schon kennen.

Erst die Ankunft bzw. der Nachweis dieser Intelligenzen im Kosmos wird, wie zum Beispiel in diesem Artikel dargelegt, das “kosmische Religions-Problem” global in den Fokus rücken. Ein weltweites Problem, dass ich auf meinem Blog mehrfach behandelt habe.

Was sollen außerirdische Zivilisation mit der jüdischen Tora überhaupt anfangen?

Jene Astronomen, die sich mit der Suche nach Aliens befassen, würden über die religiösen Auslegungen der Rabbiner mehr als nur den Kopf schütteln. Man könnte es schon vermessen nennen, da natürlich niemand weiß, ob die Tora auch auch Außerirdischen gebracht wurde. Aber die Rabbiner bezweifeln das energisch.

Hierbei muss man sich aber klar machen, was denn überhaupt der Inhalt der Tora – also den fünf Büchern Mose – ist. Auch wenn man die Tora nicht gelesen hat, so kennt man zumindest die Geschichten des Sündenfall von Adam und Eva, dem Garten Eden, der irgendwo gelesen haben soll, Moses und der Exodus der Hebräer aus Ägypten und all die Geschichten von Ländern, Menschen, Abenteuern usw. Und diese Berichte der Tora spielen unumstritten all auf unserer Erde. Was soll ein außerirdisches Volk auf einem fremden Planten mit diesen Geschichten anfangen?

UFOs in der Bibel? Die "fliegende Buchrolle" des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Doch auch hier gibt es ein Aber:

Der spanische Rabbiner Hasdai ben Judah Crescas (1340 – 1410) schrieb 1410 das Werk “Or Adonai or Or Hashem” (etwa: “Das Licht Gottes”), das postum 1555 veröffentlicht wurde. In diesem diskutierte er schon damals in einem ganzen Kapitel die Frage nach anderem Leben im Universum. Dabei kommt der Rabbiner zu dem Ergebnis, dass in den heiligen Texten (wie eben auch der Tora) nichts zu finden ist, dass die Existenz von  Außerirdischen widerspricht.

Mehr noch, denn Rabbiner Crescas nennt sogar selber ein Argument für anders Leben im All. So zitiert er einen Vers des Talmud in dem es heißt (Traktat Avoda Sara 3b):

Was tut Gott bei Nacht? Er setzt sich auf den schnellsten Cherub und reitet durch die 18.000 von ihm erschaffenen Welten, wie geschrieben steht.

Wenn es also auf diesen 18.000 anderen Welten kein Leben gibt, so der Rabbiner vor über 600 Jahren weiter, weshalb sollte Gott diesen überhaupt seine Aufmerksamkeit schenken …?

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Mit Laserstrahlen gegen Außerirdische: US-Wissenschaftler veröffentlichen Studie über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken. +++Artikel+++

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Mit Laserstrahlen gegen die Außerirdischen: US-Wissenschaftler über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken (Bild: NASA/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Mit Laserstrahlen gegen neugierige Außerirdische: US-Wissenschaftler über die Möglichkeit, die Erde vor Aliens zu verstecken (Bild: NASA/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Kürzlich berichtete ich in einem YouTube-Video über die Studie zweier Wissenschaftler, dass vielleicht Außerirdische die Erde unlängst im Kosmos gefunden haben. Wenn diese Fremden bei der Suche nach Exoplaneten auch die Transit-Methode nutzen, mit der wir heutzutage fremde Sonnensysteme nach Planten absuchen. Mehr noch, die Studie gibt sogar an, wo genau diese Aliens sich befinden könnten, was für das Projekt SETI interessant ist. Aber vielleicht will die Menschheit gar nicht von Außerirdischen gefunden werden? Und so veröffentlichten nun zwei US-Wissenschaftler eine weitere Studie, wie mittels Laserstrahlen unser Planet vor genau diesen Außerirdischen und deren Transit-Methode “unsichtbar” gemacht werden kann. Jedoch scheint es dafür schon lange viel zu spät zu sein …

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ob wir allein im Universum sind, wissen wir noch nicht wirklich sicher. Der unabwendbare Beweis für andere intelligente Zivilisationen im All lässt noch auf sich warten. Seit Jahrzehnten der Forschungen. Tausende fernen Planten haben wir im All gefunden, doch bisher keine neue und bewohnte Erde und schon gar nicht ein anderes Volk im Kosmos.

Die Menschheit sucht seit Jahren nach diesen vermuteten Aliens und hat schon oftmals auch Botschaften und Radiosignale an diese in das All geschickt. Obwohl es durchaus ernsthafte Bedenken und Zweifel gibt, ob wir uns als Rasse im All überhaupt so “lautstark” zu Wort melden sollten. Die Gründe für diese Bedenken sind vielschichtig. Sie reichen von einer in der Tat (theoretisch!) nicht unbegründeten Alien-Invasion bis zu einem “Götterschock” der Menschheit.

Persönlich habe ich überhaupt keinen Zweifel daran, dass der definitive Beweis für andere Zivilisationen und vor allem deren plötzlich Ankunft bei uns einen Schock auslösen würde. Ein Götterschock, der aber von Land zu Land, Region zu Region, Religion zu Religion und Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen wird.

Ein Tarnvorrichtung für den Planten Erde

Die oben erwähnte wissenschaftliche Studie, von wo aus im All mutmaßliche Außerirdische unseren Planeten mittels Transit-Methode finden könnten und wie diese Methode funktioniert, habe ich in diesem YouTube-Video erläutert. Wollen wir das denn überhaupt?

Das fragten sich auch zwei andere Astronomen aus den USA, David M. Kipping und Alex Teachey von der Columbia University in New York, in einer weiteren Studie vom 30. März 2016. Die beiden Astronomen legten dabei eben diese theoretische Möglichkeit zugrunde, dass Aliens via Transit-Methode die Erde finden könnten – und wir Menschen das nicht möchten.

Zwei Astronomen spekulieren in einer Studie: Aliens haben die Erde vielleicht schon entdeckt und senden und Signale (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)
VIDEO: Aliens haben die Erde vielleicht schon entdeckt und senden und Signale (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)

Kipping und Teachey berechneten in ihrer Veröffentlichung, dass unser blauer Planet bei seinem Transit vor der Sonne von bestimmten “Sichtfenstern” außerhalb unseres Sonnensystems nur zehn Stunden im Jahr zu sehen sei. Das heißt, dass Außerirdische bei der Beobachtung unserer Sonne nur diese wenigen Stunden pro Jahr die Erde als dunklen Punkt vor der Sonne sehen können. Eben während des Erd-Transit.

Zehn Stunden in einem Erdjahr von 8.760 Stunden klingt nicht sonderlich lange. Ist es auch nicht. Für die Entdeckung der Erde bei ihrem Transit durch Außerirdische reicht das aber. Und da wir nicht wissen ob diese uns wohlgesonnen sind, sollten wir unseren Planten während dieser zehn Stunden vielleicht doch besser von diesen Aliens tarnen. Damit uns das gelingt schlagen David M. Kipping und Alex Teachey vor, dass wir in diesen Stunden von der Erde aus mit einem starken Laser in das All schießen. Dieser Laserstrahl, der ja nichts weiter als gebündeltes Licht ist, würde das durch die Erde verdeckte Sonnenlicht ersetzten. Die Erde erscheint dann für die Außerirdischen unsichtbar. Natürlich unter der Voraussetzung, dass wir genau wissen von wo diese Fremden in Richtung unserer Sonnen schauen.

Diese Laser-Tarnvorrichtung wäre nach den Berechnungen der beiden Wissenschaftler nicht mal sonderlich energieaufwändig. Wir müssten für den Tarn-Laser nur rund 30 Megawatt über zehn Stunden aufbringen und schon wäre unser blauer Punkt im All vor neugierigen Aliens verborgen. Alternativ, so schlagen sie vor, könne man mit dieser Lasertechnik auch nur die Lebenssignaturen wie Sauerstoff in unserer Atmosphäre für Fremde im All verstecken. Hier wären sogar nur 160 Kilowatt pro Erd-Transit notwendig. Quasi also ein Schnäppchen um niemanden im All zu verraten, dass wir hier sind.

Vielleicht eine Lebensversicherung für die Menschheit vor einer Invasion bösartiger Außerirdischer.

Tarnen und täuschen – so einfach ist das nicht!

Die Studie und die Berechnungen der beiden US-Astronomen klingt in der Theorie geradezu wunderbar einfach. Die Menschheit muss lediglich das durch unseren Heimatplaneten beim Transit verdeckte Sonnenlicht mittels Laserlicht ersetzen und schon sind wir für Aliens unsichtbar. Doch es gibt auch hier einige Probleme bzw. offene Fragen:

  1. Active SETI und der Kontakt mit Aliens: Führende Experten tagen in den USA, ob die Menschheit Botschaften an Außerirdische senden sollte
    Active SETI und der Kontakt mit Aliens: Führende Experten tagen in den USA, ob die Menschheit Botschaften an Außerirdische senden sollte (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
    Wir müssen in alle Richtungen diesen Laser abfeuern, da wir nicht wissen von wo Aliens unsere Sonne nach Planeten absuchen könnten.
  2. Planeten um fernen Sonnen können auch durch ihre mit der Sonnen in Wechselwirkung stehenden Gravitation gefunden werden (eine Sonne “taumelt” leicht durch die Anziehung eines Planeten).
  3. Wir haben mehr als nur die Erde in unserem Sonnensystem. Wenn wir nicht alle Planeten mittels Lasern tarnen, könnten die Außerirdischen nach der Entdeckung der anderen Planeten nicht feststellen, da hier ein weiterer Planet scheinbar “fehlt”?
  4. Und würden sie bemerken, dass ein Planet nicht zu sehen ist (eben unsere getarnte Erde) – wäre das für die Alien-Astronomen nicht gerade ein Hinweis auf eine Intelligenz in diesem Sonnensystem?
  5. Seit Jahrzehnten strahlt unser Planet künstlicher Radiowellen ins Universum: wie tarnt man die? Von den absichtlichen (SETI-)Botschaften an Außerirdische ganz zu schweigen.
  6. Woher wissen wir, dass gerade jetzt eine intelligente Spezies existiert, die diese Transit-Technik nutzt?

Fast 14 Milliarden Jahre sind seit dem Urknall vergangen, die Erde existiert keine fünf Milliarden Jahre und eine “technologische Menschheit” existiert erst seit grob 100 Jahren. Wir müssten schon Glück haben, dass genau jetzt eine ähnlich entwickelte außerirdische Zivilisation mit “unserer” bewährten Transit-Technologie unsere Sonne beobachtet und die Erde entdeckt. Und, mit Blick auf die Studie, die ich in diesem YouTube-Video darlegte, dass diese Aliens auch etwas von uns wollen. Wie eben Radiosignale zur Erde senden, die SETI hier empfangenen kann. Im besten Fall.

Im größten anzunehmenden SETI-Unfall haben aggressive Aliens schon lange die Erde gefunden und da nützt uns dann auch keine Tarnkappe mittels Lasertechnik mehr. Wir waren und sind ja nicht gerade zimperlich mit der Aussendung von Signalen in das All, was tatsächlich eines Tages nach hinten los gehen könnte. Auch theoretisch, natürlich.

Ob es sich da jetzt bzw. in Zukunft noch lohnt die Erde bei einem Transit zu verstecken?

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Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen …

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ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

“Aliens” sind von ihrer ursprünglichen englischen Bedeutung her (auch) schlicht  “Fremde” oder “Ausländer”. Aber echte Außerirdische als Asylanten bzw. Flüchtlinge hier in Deutschland, was soll man von solchen Ideen halten? In der Grenzwissenschaft gibt es bekanntlich sehr viele sonderbare Überlegungen, Spekulationen und Ansichten. Doch diesmal stieß ich in einer Internet-Community zum Thema “Politik”, die auf dem ersten Blick  nichts mit Mystery und Außerirdische zu tun hat, auf diese sonderbare Überlegung: “Asyl auch für Außerirdische?” Eine irrwitzige Idee bzw. Frage? Nicht unbedingt, wie es beim zweiten Blick deutlich wird. Es ergeben sich hier tatsächlich durchaus spannende Spekulationen, Fragen und Überlegungen. Welche das genau sind, erfahrt Ihr in diesem Beitrag …

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Asylanten aus dem All in Hollywood

Außerirdische wollen auf der Erde Asyl, da sie aus Gründen XY hierher fliehen mussten? Das hatten wir schon mal in der Science-Fiction à la Hollywood in dem Kinofilm “District 9” aus dem Jahre 2009.

Darin landen Aliens nach ihrer Flucht in Johannesburg in Südafrika in einem Flüchtlingslager, dass im Laufe der Jahre zu einem Slum verkommt. Eine eindeutige und gerollte Verbindung zur Apartheid (Rassentrennung) in Südafrika.

Als “grandioser Mix aus Effekt-Kino und Apartheid-Parabel. Die Geburtsstunde eines Genre-Klassikers”, pries beispielsweise das Magazin “Cinema” den Spielfilm.

Und die Realität?

Bekommen auch Außerirdische in Deutschland Asyl?

Meines Wissens hat Kanzlerin Dr. Angela Merkel keine Aliens nach Deutschland “eingeladen”, sondern nur menschliche Flüchtlinge, die Schutz vor Krieg, Terror und Verfolgung suchen. Eine deutsche/europäische Flüchtlingskrise ist die bekannte Folge, die längst die Gemüter der ganzen Nation erregt. Doch das ist ein Thema der (Welt-)Politik und kein Thema der Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Allerdings ist ein ganz anders politisches Thema von Interesse, dass eben stark an den oben genannten Film “Discrit 9” anklingt. So fand ich am 1. Februar 2016 im Forum von “Politik sind wir” folgende Frage, die nur auf dem ersten Blick unsinnig oder sogar kindisch erscheint. Eine Frage, die wohl sehr treffend als “kosmos-politisch” zu bezeichnen wäre:

Fallen Außerirdische auch unter das Asylrecht? Im Art. a des GG ist dies jedenfalls nicht so klar definiert. Sollten aber wirklich einmal etliche Millionen außerirdische ,Flüchtlinge’ zur Erde gelangen, stellt sich die Frage ja kaum, wo sie dann eh freundlichst aufgenommen werden.

Wollte jetzt aber nicht wirklich, auf biegen und brechen, die Ernsthaftigkeit des Themas unterwandern. Man möge es einem Erdenbürger verzeihen.

Die Außerirdischen kommen - zumindest am TV (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL/DLR / gemeinfrei)
VIDEO: Die Außerirdischen kommen! Werden wir alle durch die Medien auf Intelligenzen im All vorbereitet? (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL/DLR / gemeinfrei)

Diese Frage wurde in dem Politik-Forum im Zuge einer Diskussion zum Thema “Außerirdische” gestellt. Oder besser gesagt in die dort laufende Diskussion eingeworfen. Eine Kommentierung speziell zu diesem Einwurf folge bis dato (2. Feb. 2016) aber nicht.

Man muss beim Thema “Internetforen” übrigens Folgendes bedenken: Wie bei vielen anderen Foren dieser Art auch, so geht es bei “Politik sind wir” nicht zu 100 Prozent nur um das Titel gebende Thema. Hier also “Politik”. Beispielsweise kann man bei dem Forum “Allmystery” (also “Alles Mystery”) auch über Computer-Spiele und Politik diskutieren.

Aber “Asyl für Aliens” – ist das abwegig?

Nicht jeder Flüchtling ist ein Alien – und nicht jeder Alien ein Flüchtling

Im deutschen Grundgesetz steht zum Asylrecht in Artikel 16a folgende Formulierung, die für die “Alien-Frage” relevant ist:

Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.

Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist (…) Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt.

Wer in seiner Heimat keine “politische Verfolgung noch unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung” erfährt, bekommt auch kein Asyl, sagt Artikel 16a (3). Diese Voraussetzung muss der Schutz suchende Ausländer dem Deutschen Staat nachweisen. Themen, die wir in den Jahren der Flüchtlingskrise und endlosen TV-Debatten dazu alle zu genüge in- und auswendig kennen.

Außerirdische, mit Angst um ihr Leben und ihre Unversehrtheit, wären demnach sehr streng und wohlwollend genommen vollkommen legale Flüchtlinge.

Liegt das All außerhalb der EU?

Ob es nun intelligente Außerirdische im All gibt, dass ist bisher wissenschaftlichen unbewiesen. Gibt es sie (davon gehe nicht nur ich aus), dann waren zumindest nach dem Wissen der Öffentlichkeit keine Aliens bisher als Flüchtlinge hier. Beispielsweise als Geflohene eines Krieges im All.

Auch wenn das nach Science-Fiction klingt, kann man kriegerische Außerirdische, die das All bereisen können, aber nicht pauschal als “Quatsch” ablehnen. Das gilt selbstverständlich auch für eine Invasion von Außerirdischen auf der Erde, worüber auf diesem Blog immer wieder berichtet wurde. Diese Aliens wäre jedoch kaum Flüchtlinge, sondern schlicht Invasoren aus dem All!

VIDEO: Terror-Ziel: Erde! Die Invasion der Aliens und was aggressive Außerirdische bei uns eigentlich wollen könnten (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)
VIDEO: Terror-Ziel: Erde! Die Invasion der Aliens und was aggressive Außerirdische bei uns eigentlich wollen könnten (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Das Universum müsste nach dem deutschen Grundgesetz aber erst mal als einer der “Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaft” anerkannt werden. Doch das sollte wohl kaum das Problem sein. In der Heimat dieser Flüchtling-Aliens, gleich ob es dort wie auf der Erde einzelnen Länder etc. gibt oder nicht, muss es also Verfolgung geben.

Wie sieht es bei einem Weltuntergang aus? Also wenn die Heimatwelt der außerirdischen Flüchtenden untergegangen ist oder unbewohnbar wurde? Wären das dann sogar die viel zitierten “Wirtschaftsflüchtlinge”?

Und wer, bitte, soll das eigentlich alles überprüfen?! Wer soll und kann ein Asylverfahren von Außerirdischen bearbeiten?

Die Angaben der hypothetischen Asylsuchenden aus dem Kosmos können wir überhaupt nicht prüfen. Niemand kann eben zu deren Herkunft reisen und sich so ein Bild von der Situation vor Ort machen. Andere Sternensysteme sind nicht der Irak oder Syrien.

Nicht nur unser “Bundesamt für Migration und Flüchtlinge” wäre vollkommen überfordert, wenn Aliens in unserem Land um Schutz bitten. Eigentlich stünde die gesamte Weltgemeinschaft ratlos vor diesen kosmischen Asylanten. Auch wenn diese – meinetwegen durch reinen Zufall – in Deutschland Asyl suchen. Das war ja auch konkret die oben zitiere Frag: in unserem Staat.

Mehrfach habe ich in Büchern, Artikeln und Vorträgen darauf hingewiesen, dass allein schon der Beweis für intelligente Aliens und vor allem die Landung dieser die Menschheit überfordern würde. Das gilt auch für Deutschlands Regierung, die nach eigenen Worten für derartige Ereignisse keinen Plan hat. Für die Weltreligionen so oder so. Auch wenn die katholische Kirche zumindest in ihrer “Führungsebene” die Möglichkeit für intelligentes Leben im All zu akzeptieren scheint. Der Dalai Lama übrigens ebenfalls.

Rational, national und international spekuliert!

Betrachten wir die Frage nach außerirdischen Asylanten in Deutschland mal vollkommen nüchtern. Und natürlich spekulativ. Denn es ist eines der wundervollen Dinge der Grenzwissenschaft auch herrlich spekulieren zu dürfen. Sofern man dies auch so bezeichnet!

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Da kommen nun (friedliebende!) Aliens aus dem Weltraum zur Erde und sagen “wir möchten Eure Hilfe, wir benötigen Asyl”. Alle anderen Probleme und Fragen – vom “Götterschock” bis Religions-Fragen – einmal außen vor gelassen: Warum sollten sie unbedingt Asyl in Deutschland haben wollen (das nicht mal Edward Snowden polnisches Asyl zugestehst)?

Aliens als "Wirtschaftsflüchtlinge" aus einer zerstörten Heimat? Auch uns könnte so etwas drohen! / VIDEO
Aliens als “Wirtschaftsflüchtlinge” aus einer zerstörten Heimat? Auch uns könnte so etwas drohen! (VIDEO) (Bild: NASA/JPL / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Persönlich glaube ich nicht, dass solche Fremden, die bei ihrer Flucht die Erde im All fanden, sich dann ein einzelnes und winziges Land wie Deutschland aussuchen würden. Egal ob nun 100 oder 100 Millionen Aliens hier ankommen würden … sie wären einfach plötzlich da. Überall. Es ist dann ganz einfach eine globale Aufgabe, die meiner Überzeugung so oder so scheitern würde.

Das oben in Teilen zitierte Grundgesetz Deutschlands hilft da auch in kleinster Weise irgendwie weiter. Nichtmal der erste Artikel des Grundgesetzes, in dem es heißt:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Diese beiden Artikel sind viel zitierte Grundrechte in unserem Land. Sie gelten für alle – Menschen.

Haben Außerirdische überhaupt Menschenrechte?

Außerirdische können schon per Definition keine “Menschen” sein. Sie können damit auch keine “unveräußerlichen Menschenrechte” haben. Damit sind auch die Grundrechte des Grundgesetzes hier nicht anwendbar. In Deutschland scheinen die Außerirdischen also ein Problem mit ihrer Bitten um Schutz zu bekommen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Aliens auf der Flucht hier her kommen. Obwohl schon lange nicht mehr nur Phantasten und UFO-Spinner außerirdische Zivilisationen vermuten, sondern auch ernstzunehmende Wissenschaftler. Es kann in einem solchen theoretisch dennoch möglichen Fall kein einzelnes Land der Erde mit einer Invasion von “Alien-Flüchtlingen” fertig werden.

Und wären diese Wesen überhaupt in irgendeinem Land des Planeten sicher vor den Gründen ihrer Verfolgung? Sie kommen ja eben nicht von hier und möglicherweise sind ihre “Verfolger” ihnen auf den Versen. Vielleicht kamen sie sogar auf ihrer Flucht bereits über einen anderen Planten hierher. Das wäre dann die Science-Fiction-Version der “sicheren Drittstaaten” oder ähnlich. Demnach “sichere Dritt-Planeten”, von denen aus die Außerirdischen weiter zur Erde und nach Deutschland reisten.

Wer prüft diese Planeten? Oder erklärt Deutschland einfach im Alleingang alle bewohnbaren Welten im Universum zu sicheren Herkunftsplaneten um der kosmischen Flut an Flüchtlingen Herr zu werden?

Oder, noch schlimmer, sagen sich die Aliens einfach selber, dass sie hier bleiben wollen – aber erst die Menschheit Platz machen muss?

Deshalb ist es vollkommen hinfällig, was in den einzelnen Gesetzen und Reglungen der Länder der Welt steht: niemand wird dabei an Außerirdische gedacht haben. Warum auch? Und wenn es ein Land mit einer Art “Grundgesetz” gibt, das sich auf solche kosmische Besucher anwenden ließe, nimmt dann nur dieses eine Nation alle Fremden auf? Ähnlich katastrophal wie in dem Spielfilm “District 9”?

Ich habe versehentlich einen Alien erschossen – komme ich den in den Knast? Nein!

Knast oder nicht Knast: Was würde passieren, wenn ich gelandete Aliens töte – „gesetzlich gesehen“? (Bild US Navy/gemeinfrei/WikiCommons / L. A. Fischinger)
Knast oder nicht Knast: Was würde passieren, wenn ich gelandete Aliens töte – „gesetzlich gesehen“? (Bild US Navy/gemeinfrei/WikiCommons / L. A. Fischinger)

Als Nachtrag ist es vielleicht ganz spannend, was ein User in einem anderen Form vor Zeiten einmal fragte: Kann ich einen Alien einfach so erschießen? Würde ich einen Außerirdisch treffen und ihm Streit töten, droht mir dann Zuchthaus oder gehe ich straffrei aus?

Auch diese Frage ist juristisch sehr interessant und bietet viel Raum für Spekulationen und grundsätzlichen Überlegungen jeder Art, wie ich es einmal hier dargelegte.

Euer Jäger des Phantastischen

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Interview mit Lars A. Fischinger zur Prä-Astronautik, Göttern aus dem All und UFOs: “Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo … und total bescheuert in den Augen der Aliens”

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Interview mit Lars A. Fischinger 2013 - Wir sind ein abschreckendes Beispiel für die Kinder der Ancient Aliens (Bild: L.A. Fischinger)
Interview mit Lars A. Fischinger 2013: “Wir sind ein abschreckendes Beispiel für die Kinder der Ancient Aliens” (Bild: L.A. Fischinger)

“Vergiss Gott, die Außerirdischen waren es!” – Interview mit mir vom November 2013, das über “Skype” mit dem Online-Magazin “VICE.com” geführt wurde. Dominik Schönleben von VICE hat sich “mit dem Parawissenschaftler Lars A. Fischinger darüber unterhalten, warum sich hochentwickelte Außerirdische dazu herablassen sollten, mit uns in Kontakt zu treten.” Und warum die Prä-Astronautik und Aliens keine Ersatzreligion sind und sein können. Hier das lockere Interview rund um die Ancient Aliens, die Mythen und Rätsel der Welt die vermeintlichen Götter und warum wir vielleicht in einem intergalaktischem Zoo leben …Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich hatte das Interview vom 19. November 2013 auf dem Online-Portal VICE mit mir schon fast vergessen. Aber nur fast, weshalb ich es hier nun ebenso publizieren möchte. Das Interview führten Dominik Schönleben und ich in lockerer Stimmung via Videochat per “Skype”. Dominik machte sich später dann die Arbeit unser Gespräch in Worte zu fassen. Dafür meinen Dank.

Einleitet schrieb Dominik Ende 2013:

Träumen wir nicht alle davon, nicht alleine im Universum zu sein? Von einer übernatürlichen Wesenheit, die uns helfend die Hand reichen wird, damit wir uns aus der eigenen Unmündigkeit erheben können? Wir mögen sie Gott oder Aliens nennen, doch vermutlich sind sie ein und dasselbe. Das zumindest behauptet die Ancient Aliens-Theorie, auch bekannt unter dem Namen Prä-Astronautik. Sie besagt, dass die Götter der Vergangenheit, die wir aus Mythen und Legenden, religiösen Schriften und Märchen kennen, gar keine spirituellen Wesen sind. Dass sie wahrhafte Wesen sind – nämlich Außerirdische, die uns vor Jahrtausenden besucht haben.

Bekannt ist dir diese These vermutlich noch am besten durch Giorgio A. Tsoukalos, über dessen Auftritt im History Channel sich heute noch das Internet lustig macht. Doch nicht nur Erich-von-Däniken-Fans mit Vogelnestfrisur beschäftigen sich mit dieser These.

Ein Mann, der sich in Deutschland seit fast zwanzig Jahre mit diesem Thema auseinander setzt, ist Lars A. Fischinger.

Ancient Aliens und Mystery Files mit Lars A. Fischinger - der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube
Ancient Aliens und Mystery Files mit Lars A. Fischinger – der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube

Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem Phänomen auf den Grund zu gehen, mit dem sich ernsthafte Wissenschaftler nicht abgeben, weil sie Angst haben, ausgelacht zu werden. Nicht ohne Grund spricht Lars deshalb meist im Konjunktiv, wenn er von den Ancient Aliens spricht. Er hat wohl Angst, sonst als verrückter Spinner abgetan zu werden. Denn beweisen lässt sich die Theorie von den antiken Astronauten nämlich genau so wenig wie die Existenz von Gott.

Lars ist Parawissenschaftler und hat bereits zahlreiche Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht er außerdem seine neusten Erkenntnisse auf seinem YouTube-Channel.

Ich habe mich mit Parawissenschaftler Lars A. Fischinger darüber unterhalten, warum sich hochentwickelte Außerirdische dazu herablassen sollten, mit uns in Kontakt zu treten.” (Quelle)

Interview mit Lars A. Fischinger: “Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo … und bescheuert”

VICE: Welche Hinweise gibt es dafür, dass die Ancient Aliens-Theorie wahr ist?

Lars A. Fischinger: Unsere Vorfahren haben sich nicht irgendwelchen imaginären Firlefanz ausgedacht, um sich die Welt und den Himmel zu erklären. Wenn sie in ihren Mythen davon sprechen, dass irgendjemand vom Himmel kam – ein Lehrmeister uns den Ackerbau brachte oder die Götter das Königtum auf die Erde brachten – könnte es sein, dass diese Wesen echt gewesen sind.

Gibt es harte Fakten, die dieser Theorie Rückhalt geben?

Greifbare Beweise gibt es nicht. Andere Parawissenschaftler sagen, es gäbe Beweise, dass die Götter aus dem All waren, aber das ist anzuzweifeln. Aus der Vergangenheit unseres Planeten gibt es kein Objekt, das wirklich unstrittig als Beweis für diese Prä-Astronautik angesehen werden kann.

Wenn ich von Ancient Aliens höre, dann muss ich immer an die Batterie von Bagdad oder die Nazca-Linien denken. Schließt du die als Hinweise auf Außerirdische aus?

Die Mythen sind der Leuchtturm, der uns den Weg weisen könnte, wo wir suchen müssen. Die Batterie von Bagdad ist ein interessantes Thema. Auch wenn sie eine gewisse Spannung erzeugen konnte, dann ist das für mich kein Hinweis auf Außerirdische. Es kann natürlich auch eine früh entwickelte Hochkultur gewesen sein oder eine Zufallsentdeckung. Wenn wir uns die Vase ansehen, dann sieht das doch recht primitiv aus. Das ist keine außerirdische Batterie, wie ich sie mir vorstelle.

Und was ist mit den Nazca-Linien?

Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Gibt es in Kasachstan eine Art “zweites Nazca”? (Bilder: Google Earth)

Die meisten Fans der Ancient Aliens deuten Nazca dahin, dass hier ein Imitationskult vorliegt. Damals seien Astronautengötter gelandet und die Nazca-Kultur hat diese Linien dann kopiert als Zeichen oder Botschaften für die Götter. So wie diese überproportionalen Tierfiguren, die wir nur von Berghügeln oder aus der Luft sehen können. Eben als Hinweis: “Liebe Götter, kommt doch bitte wieder auf die Erde zurück.” Die Astronautengötter werden die Figuren nicht selber gemacht haben, sondern die Menschen in Erinnerung an den Besuch von Außerirdischen.

Hatten die Nazca also den ersten Cargo-Cult? Vergleichbar zu dem, was im Zweiten Weltkrieg passierte, als die USA mit ihren Flugzeugen auf einer Insel landeten und seitdem dort US-Soldaten von den Eingeborenen als Götter verehrt werden.

Das war 1945 in Papua Neuguinea im Pazifik. Solche Cargo-Kulte gibt es natürlich weltweit. Aber auch die Nazca-Linien werden natürlich so interpretiert. Ein Imitationskult, in dem Soldaten als wiedergekehrte Ahnen angesehen wurden oder eben als wiedergekehrte Götter. So kann auch Nazca im Sinne der Ancient Aliens-Theorie interpretiert werden.

Wenn solche hochentwickelten Wesen auf unsere Welt kommen, dann sind wir ja wie Tiere für die. Was könnte da die Motivation dahinter sein, dass sie sich mit uns abgeben?

Unsere Erde ist viereinhalb Milliarden Jahre alt. Unsere Zivilisation im eigentlichen Sinne 10.000 Jahre, wenn wir vom Aufkommen des Ackerbaus und der Viehzucht ausgehen. Nehmen wir an, die Evolution lief auch auf deren Planeten ab, egal, wo im Universum oder in einem Parallel-Universum. Nehmen wir an, die sind eine Million Jahre weiter in ihrer geistigen und technologischen Evolution. Dann sind wir tatsächlich – auch heute noch – völlig primitive Lebewesen. Da stellt sich tatsächlich die Frage, was soll so eine hochtechnologische Zivilisation schon vor 10.000 Jahren auf unserer Erde.

Der ultimative Beweis für die Astronautengötter - wo lässt er sich finden? (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – was könnte das sein? (Vortrag) (Bild: L.A. Fischinger)

Da habe ich keine Antwort darauf. Vielleicht sind sie zufällig rumgejettet, fanden die Erde, kuckten mal ein bisschen herum, landeten hier, landeten dort und hauten wieder ab, weil sie uns für dämlich hielten. So haben sie ihre Spuren in unserer Mythologie hinterlassen. Das heißt noch lange nicht, dass sie nur uns besucht haben, wir sind ja nur ein Planet unter vielen.

Vielleicht sind wir ja einfach zum Naturschutzgebiet erklärt worden und deswegen kommen sie nicht mehr zu uns?

Ja, das stimmt! Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo. Kuckt euch mal an, wie die Evolution da verlaufen ist, da hätte echt was draus werden können. Aber jetzt sind die nach ihrer Kalenderrechnung schon nach dem Jahr 2000 und die sind immer noch total bescheuert. Also, wenn wir auf unserem Planeten die nächsten Sommerferien haben, dann können wir hinjetten und kucken, was aus diesen komischen Leuten geworden ist, die mit Steinwerkzeugen irgendwo rumhämmern. Vielleicht sind wir wirklich ein Naturschutzgebiet, oder das abschreckende Beispiel im Kosmos. Man muss uns erhalten, um zu zeigen: so nicht.

Aber viele Leute behaupten ja heute noch, dass sie von Außerirdischen entführt wurden. Wie ist das mit der Ancient Aliens-Theorie zu vereinbaren?

Wir haben solche Berichte auch aus der Folklore des Mittelalters. Trolle oder Feen haben Menschen in eine Anderswelt entführt, und wir haben auch jahrtausendealte Berichte, dass Menschen von den Göttern in den Himmel entführt wurden. Da könnte man einen Zusammenhang sehen.

Ich finde das nicht stimmig. Früher haben sie sich öffentlich gezeigt in den Mythen, heute findet das alles im Geheimen statt. Da stimmt doch irgendwas nicht?

Ja, ganz genau. Ich habe in meinem Buch “Begleiter aus dem Universum” versucht, einen roten Faden von der Vergangenheit in die Gegenwart zu ziehen. Aber da gibt es ganz klar Diskrepanzen, einen Widerspruch zwischen Ancient Aliens-Mythologien und dem UFO-Phänomen. Egal, wie man es hin- und herbiegen will, da gibt es einen klaren Unterschied. Heute landet kein vermeintlicher Gott mit Donner und Getöse auf der Erde und zeigt sich vielen Menschen, wie wir es in den Mythen lesen. UFO-Entführungen sind ein Phänomen, das ohne Zeugen statt findet.

Wie ist das zu bewerten?

Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Die einzige Lösung, wenn alle Berichte zutreffen, ist, dass es da ein Tarnverhalten gibt oder eben verschiedene Alien-Kulturen oder Rassen, die unabhängig voneinander auf unserem Planeten agieren. Wenn man über die Intentionen von Aliens spekulieren möchte, dann steht man schnell auf dem Schlauch. Wir haben keine Vergleichskultur außer unserer eigenen. Viele Fragen sind seit Jahrzehnten offen und immer wieder kommen sensationelle Ankündigungen für den Beweis von Ancient Aliens, aber alles verläuft im Nichts.

Enttäuscht dich das nicht, dass andere Experten der Parawissenschaft so dreist lügen und behaupten, sie hätten den Beweis endlich gefunden?

Es ist wirklich zum Kotzen. Gerade in den letzten zehn Jahren kann man jeden Tag im Internet sensationelle Enthüllungen von irgendwelchen Spezies sehen. Wenn solche Dinge dann in die Mainstream-Medien kommen und das entpuppt sich als Dreck, das schadet der Szene ganz enorm.

Denken wir mal an Ockhams Rasiermesser: Sind da nicht unglaublich viele Annahmen nötig, um auf Ancient Aliens zu schließen. Zuerst einmal die Existenz von intelligentem Leben auf einem anderen Planeten, dann müssen sie einen Antrieb bauen und dann brauchen sie auch noch eine Motivation, um überhaupt zu uns zu kommen. Ist die Ancient Aliens-Theorie unter diesen Gesichtspunkten überhaupt noch zu rechtfertigen?

Eigentlich nein. Die Grundannahme, dass die Götter aus den alten Mythen Außerirdische waren, ist natürlich spannend und interessant, braucht aber zahlreiche Voraussetzungen. Wir wissen ja noch nicht einmal, ob es überhaupt Leben im All gibt. All das nehmen wir Prä-Astronautiker als gegeben an. Die ganze Prä-Astronautik ist eine Spekulation.

Reicht es dann nicht einfach, daran zu glauben? Ist das nicht in Wirklichkeit eine Religion statt Wissenschaft?

Religion ist es nicht, aber auf jeden Fall eine Glaubenssache. Wir können glauben, dass der Gott auf den Berg Sinai niederfuhr und dieser Gott ein Alien war.

Wir könnten auch glauben, dass er tatsächlich ein Gott war? Das ist doch dann ähnlich unwahrscheinlich, oder?

UFO-Sekten - bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Die Prä-Astronautik eine „Ancient Aliens Sekte“? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Wir können auch glauben, dass es eine religiös interpretierte Vulkanaktivität von irgendwelchen hebräischen Vorfahren ist, die daraus eine Gottesstory gesponnen haben.

Was unterscheidet dann die Prä-Astronautik noch von Religion?

Sie ist keine religiöse Sache, weil wir keine Heilsversprechungen machen. Kein Prä-Astronautiker wird sagen: „Glaubt an meine Idee, dann werdet ihr ewiges Leben erlangen.“ Jede Religion verspricht ihren Anhängern – ihren Fans – das ewige Leben in irgendeiner Form, sei es Wiedergeburt oder das Himmelreich. Wenn es tatsächlich Astronautengötter gab auf unserer Erde, dann ist das eine coole Sache, aber davon werden wir nicht ewig leben.

Wenn jetzt aber tatsächlich morgen früh die Außerirdischen auf dem Alexanderplatz landen würden und behaupten, sie wären zum ersten Mal da?

Binnen zwei Tagen gäbe es dann im Internet die ersten Verschwörungstheorien, die sagen würden, dass selbst die Aliens lügen. Wie unsere Regierung.

(Übernommen von der VICE-Internetseite hier

Links von mir eingefügt)

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Jesus 2.0, Aliens & der Vatikan: Außerirdische könnte es geben, einen zweiten Jesus Christus im All nicht! Und warum sich mir deshalb drei brennende Fragen stellen …

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Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
Außerirdische könnte es geben – aber keinen 2. Jesus Christus (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

Irgendwann, da sind sich viele Astronomen und Wissenschaftler einig, findet die Menschheit nicht nur einen weiteren Planeten wie die Erde im All sondern auch außerirdisches Leben. Gerade die letzten Jahrzehnte mit ihren Entdeckungen auf diesem Gebiet geben Anlass zur Hoffnung. Auch der Vatikan hat damit kein Problem, wie bereits öfter auf diesem BLOG berichtet. Ein Problem hat aber der heilige Stuhl in Rom mit einem “zweiten Jesus” als Erlöser bei diesen Außerirdischen. Aber wieso eigentlich und was ergibt sich daraus?

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor einiger Zeit jubelten die Medien über die Entdeckung einer der Erde 2.0 “Kepler 452b”, was jedoch, wie hier berichtet, genau genommen Unsinn war. Dieser Fund war auch im Vatikan von Interesse.

Der vatikanische Chef-Astronom José Funes der päpstlichen Sternwarte im Apostolischen Palast in Castel Gandolfo hat in der Vergangenheit bereits mehrfach zum Thema Außerirdische die Meinung der Kirche dazu erläutert. Auch der Vatikan, Funes selber und eigentlich die ganze katholische Lehre hat mit der Existenz von Leben im Kosmos kein Problem. Auch nicht mit intelligenten Leben im All – sprich: Alien-Zivilisationen.

Mehr noch: die Kirche sieht auch keinen Widerspruch zu ihren biblischen Lehren und dem Umstand, wenn Menschen aus den Reihen ihrer “Schäfchen” an diese Außerirdischen glauben wollen. Der Glaube an Jesus als Erlöser und der Glaube an fremde Zivilisationen im All ist für den Vatikan ganz offiziell kein Widerspruch. Christ sein und zugleich von Aliens überzeugt…heute geht (fast) alles in der katholischen Kirche. Ein Thema, über das ich auf diesem BLOG immer wieder gerne berichte.

Jesus ist einzigartig, einmalig und niemals woanders als auf der Erde gewesen!

Brauchen wir (in Zukunft) "Weltraummissionare"? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL)
VIDEO: Brauchen wir (in Zukunft) “Weltraummissionare”? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL)

Vor einiger Zeit fand ich bei der Arbeit in meinem Archiv beispielsweise einen sehr alten Zeitungsbericht, der im Zuge des Raumfahrt-Hype um die erste Mondlandung erschien. Darin wurde 1963 gefragt, ob die Menschheit “Weltraummissionare” benötigt um mutmaßlichen Aliens zu bekehren bzw. zu missionieren.

Offenkundig hat sich die Einstellung der Kirche grundlegend in Sachen Aliens lange schon geändert. Mittelalter war in dieser Hinsicht vorgestern. Aber anders sieht es dann doch bei Jesus Christus selber aus, der laut den Evangelien als Erlöser der Menschheit und quasi “Fleischwerdung Gottes auf Erden” gilt. Auch der Vatikan-Astronom Funes machte sich bereist vor einigen Jahren dazu Gedanken, ob intelligente Aliens auch Jesus kennen könnten. Auch sie sind Geschöpfe Gottes. Doch vielleicht mussten oder müssen diese gar nicht durch Jesus erlöst werden, so Funes in der Vatikan-Zeitung “L Osservatore romano” am 14. Mai 2008. Notfalls aber würde selbst Papst Franziskus selber die Aliens taufen, wie er es in einer Predigt am 12. Mai 2014 sagte.

In einem Interview im Zuge der Entdeckung des größeren und älteren Cousin der Erde “Kepler-452b” sprach Funes erneut über die mutmaßlichen Außerirdischen und auch deren “Erlösung”. Einer Meldung der Nachrichtenagentur “AFP” vom 31. Juli 2015 nach erklärte er, dass der Fund dieses Planeten “großartig” sei und auch er überzeugt ist, dass es Außerirdische durchaus geben könne. Aber er glaubt nicht, dass wir jemals diesen fremden Wesen selber begegnen werden. Als Astronom weiß er sicherlich nur zu gut, dass die Entfernungen im All gigantisch sind. Ein Kritikpunkt, der immer wieder gegen den physischen Kontakt mit Aliens ins Spiel gebracht wird. Damit wäre, weiter gedacht, für den Vatikan auch das Thema der bereits stattgefundenen Besuch von Fremden aus dem Universum vom Tisch. José Funes ist aber weiter sogar sicher, dass diese Aliens nicht einmal Jesus Christus kennen.

Funes dazu:

Die Entdeckung außerirdischen Lebens heißt nicht, dass es auch einen außerirdischen Jesus gibt. Die Inkarnation von Gottes Sohn ist ein einmaliges Ereignis in der Geschichte der Menschheit, des Universums.”

Menschen? Das ist kein guter Umgang für Dich!

Großen Cousin der Erde im All gefunden? (Bild: NASA / L. A. Fischinger)
Großen Cousin der Erde im All gefunden? (Bild: NASA / L. A. Fischinger)

Ist das so? Woher weiß der Chef-Astronom des Papstes so sicher, dass es keinen Jesus 2.0 gibt? Da der vatikanische Astronom zwar überzeugt ist, dass das gesamte Universum inkl. der Menschheit und auch anderer Zivilisationen darin ein Werk Gottes ist, Jesus aber seine “Menschwerdung” nur auf dem Planeten Erde zur Erlösung der Menschheit vollzog, stellen sich mir drei Fragen:

1.: Sind es andere und auch vom Vatikan nicht ausgeschlossene Intelligenzen im All nicht wert durch den Schöpfer erlöst zu werden?

2.: Ist etwa die Menschheit im Universum die einzige Zivilisation, die derart “übel” wurde und ist, dass sie Gottes Erlösung bedarf/bedurfte?

und deshalb:

3.: Sind alle anderen Intelligenzen des Universum schlicht und einfach frei von Sünde und die Menschheit damit der “Schrecken der Schöpfung”?

Irgendwie bekommt man dabei schon ein mulmiges Gefühl, wenn man so darüber nachdenkt. Vielleicht lassen uns die Aliens deshalb auch offiziell in Ruhe und gleichzeitig vollkommen unvorbereitet auf den ersten Kontakt mit ihnen. Auch und vor allem vom Standpunkt der jeweiligen irdischen Religionen aus gesehen, da auch diese mit Sicherheit nicht vorbereitet sind. Handeln folgerichtig die kosmischen Wesen im Sinne von:

Diese Menschen, die sind kein guter Umgang für Dich. Siehst Du – selbst Gott musste sie erlösen, so sündig sind sie.”

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Active SETI und der Kontakt mit Aliens: Führende Experten tagen in den USA, ob die Menschheit Botschaften an Außerirdische senden sollte

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Aktiv SETI - Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
“Active SETI”: Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufzunehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])

Wenn sich die Außerirdischen schon nicht bei uns melden, dann könnten die Projekte von SETI (“Suche nach außerirdischer Intelligenz”) ja aktiv den ersten Schritt tun: Als “Aktive SETI”. Das heißt, dass Menschen selber Nachrichten und Informationen von der Erde selber in das Universum senden, um intelligente Aliens auf uns aufmerksam zu machen. Genau das wollen SETI-Wissenschaftler nun tun. Aber wäre das wirklich eine gute Idee – oder könnte das unser aller Ende sein?

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Astronomen von SETI in den USA suchen nun schon Jahrzehnte nach intelligenten Radiosignalen aus dem All. Nun wollen sie die “Suche” ausweiten und selber “für die Menschheit” eine Botschaft an die Außerirdischen senden. Diese soll in einem Umkreis von 20 Lichtjahren um unseren Mutterplaneten von mutmaßlichen Intelligenzen im Kosmos zu empfangen sein.

Dabei stellen sich aber eigentlich drei Fragen:

  1. Haben die Forscher des SETI-Projektes eigentlich das Recht, für die ganze Menschheit zu sprechen und für die Erde eine Nachricht in das Universum zu schicken?
  2. Was soll eigentlich diese Botschaft der Menschheit an die Außerirdischen beinhalten?
  3. Setz sich die Erde mit dieser SETI-Botschaft nicht der Gefahr einer Alien-Invasion oder ähnlichen Szenarien aus?

“Active SETI” könnte das Ende der Menschheit bedeuten

Eine Botschaft der Menschheit an intelligente Aliens im Kosmos kann ohne Zweifel “nach hinten los gehen”. So, wie es Astronomie-Legende Prof. Dr. Stephen Hawking unlängst sagte, als er den Kontakt mit Außerirdischen mit der Ankunft der Europäer in Amerika und dem Schicksal der dortigen Ureinwohner verglich. Die Geschichte hat zu allen Zeiten in allen Teilen der Welt gezeigt, dass die Ankunft der Europäer in jedem Winkel der Erde das Schicksal der dortigen Urbevölkerung besiegelte. Sei es durch Gewalt, durch eingeschleppte Krankheiten wie die Pocken oder einer Mischung aus beiden (etwa in Peru). Mehr als fraglich ist auch, ob die Menschheit oder die Religionen der Welt auf einen derartigen Kontakt vorbereitet sind und diesen verkraften.

Botschaft an die Außerirdischen (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
YouTube-Video über SETI und “Botschaften an Außerirdische” (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

“Active SETI” ist nicht neu. Man denke an die Nachrichten auf der NASA-Raumsonde der “Voyager”, die theoretisch in hunderttausenden von Jahren auf Aliens treffen könnte. Oder auch an die Radiobotschaft, die 1974 vom Radioteleskop auf Puerto Rico an “die da draußen” gesendet wurde.

Die “American Association for the Advancement of Science” (AAAS) veranstaltet zusammen mit hochkarätigen Wissenschaftlern ab dem 12. Februar 2015 (auch) zu Fragen rund um SETI und eben Active SETI ein Meeting in San Jose in Kalifornien. Natürlich ist auch Dr. Seth Shostak als Direkter des SETI-Institutes dabei. Doch auch Fragen rund um Ethik und Religion stehen dabei auf dem Programm.

Ob bei der Konferenz verbindliche Ergebnisse zu den drei oben gestellten Fragen ausgearbeitet werden, wage ich zu bezweifeln. Ebenso ist es natürlich fraglich, ob intelligente Aliens nun gute und böse Mitbewohner des Universums sind und was sie an der Erde (wenn) für ein Interesse haben könnten

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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SETI und die Suche nach den Außerirdischen: Wann haben wir Kontakt – wenn die Aliens überhaupt noch leben …

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Wann haben wir den ersten Kontakt mit den Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / R. Habeck / L.A. Fischinger / Bearbeitung L.A. Fischinger)
Wann haben wir den ersten Kontakt mit den Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / R. Habeck / L.A. Fischinger / Bearbeitung L.A. Fischinger)

Die Suche nach intelligenten Außerirdischen mittels der Radioastronomie (SETI – Suche nach extraterrestrischer Intelligenz) oder die Jagd nach einer potentiellen Erde II ist in der Wissenschaft nie so aktuell gewesen wie heute. Doch wo sind die Aliens? Wann telefonieren wird mit E.T.? Hierzu – und zu der Frage: “wann gibt es Aliens?” – hat sich aktuell das Magazin “Focus” Gedanken gemacht …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wann und wie wir den ersten Kontakt mit intelligenten Aliens haben werden – das weiß niemand. Ob einen realen, physischen Kontakt überleben würden – weiß natürlich auch niemand, wie ich es in einem YouTube-Video erklärte. Trotz allem suchen seit mehr als einem halben Jahrhundert Radioastronomen nach diesen Zivilisationen im Kosmos und fanden bisher: nichts. Der Beweis für Außerirdische mit der SETI-Astronomie durch den Empfang eines Signals der Fremden ist natürlich etwas anders, als wenn sie plötzlich vor unsere Türe stehen. Gemeinsam ist jedoch beiden “Methoden” der Faktor “Zufall”. Auch wenn die Anzahl der nachgewiesenen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems in den letzten Jahren rasant ansteigt, fehlt bisher der Fund einer Art neuen Erde. Bisher!

Leben Aliens heute überhaupt noch?

Aktuell hat nun “Focus Online” das Thema der SETI-Suche nach Außerirdischen in dem Artikel “Telefonieren wir in 30 Jahren mit E.T.?” aufgenommen. Eine sehr gute Zusammenfassung über die wissenschaftlichen Methoden der Alien-Jagd, die erfreulicherweise auch “das Problem der Gleichzeitig” von Mensch & Alien aufgreift.

So fragt sich der “Focus” in dem Artikel treffend: “Außerirdische gibt es bestimmt, fragt sich nur wann.” Und weiter heißt es:

Leben auf fremden Planeten könnte bereits vor Milliarden von Jahre entstanden sein. Jüngst fand das Kepler-Weltraumteleskop ein System mit fünf Mars-großen Exoplaneten, das sich vor rund zwölf Milliarden Jahren bildete. Unser Sonnensystem ist 4,56 Milliarden Jahre alt. Nachdem Leben entstanden war, bevölkerten ungefähr drei Milliarden Jahre lang nur Mikroben die Erde, bevor eine Höhenentwicklung begann.

Legt man irdische Verhältnisse zugrunde, könnten Intelligenzwesen bereits vor acht Milliarden Jahren auf fernen Planeten gelebt haben. Selbst wenn Zivilisationen Jahrmillionen überdauern, wären die ersten von ihnen bereits wieder erloschen, andere erst im Entstehen begriffen.”

Ob aber, wie der “Focus” am 9. Januar 2015 unter Berufung auf die SETI-Forschung schreibt, in 20 bis 30 Jahren ein außerirdisches Signal gefunden wird, ist reine Spekulation. Es könnte auch in 1000 Jahren oder in zehn Tage geschehen.

Ebenso ist es meiner persönlichen Meinung nach überaus fraglich, dass die Menschheit und auch die Weltreligionen mit einem solchen Kontakt überhaupt zurecht kommen werden …

 

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Knast oder nicht Knast: Was würde passieren, wenn ich gelandete Aliens töte – “gesetzlich gesehen”?

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Komme ich ins Gefängnis, wenn ich einen Alien töte? (Bild US Navy/gemeinfrei/WikiCommons / L. A. Fischinger)
Komme ich ins Gefängnis, wenn ich einen Alien töte? (Bild US Navy/gemeinfrei/WikiCommons / L. A. Fischinger)

Auf dem ersten Blick klingt die Frage schon seltsam: Ich sehe eine UFO-Landung, Außerirdische steigen aus und wollen “Hallo” sagen und ich töte die fremden Besucher. Was sagen da eigentlich die Gesetze? Wäre das Mord oder käme ich sogar vollkommen straffrei davon? Genau diese durchaus spannenden Spekulation bzw. Frage wurde in einer online Ratgeber-Community gestellt und dort interessiert diskutiert. Mit verblüffenden Ergebnissen.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 13. November 2014 stellte ein Nutzer der Webseite “gutefrage.net” folgende Frage an die dortige Community:

Nehmen wir an ein UFO würde auf der Erde landen, die Aliens daraufhin aussteigen und versuchen Kontakt aufzunehmen. Was denkt ihr würde passieren, gesetzlich gesehen, wenn ein Mensch die Aliens daraufhin töten würde? Da es ja keine Lebensform von unserem Planeten ist, müsste derjenige doch ohne Strafe davonkommen, oder?

Natürlich ist diese Frage als reine Spekulation gestellt worden, wie es auch die dortigen Antworten klar hervorheben. “Hübsche Frage. Sehr spekulativ, aber interessant”, hieß es zum Beispiel. Und fraglos ist das diese spannend. Was wäre wenn …

“Also mein Ratschlag, falls du ein Alien siehst, bring es nicht um”, war etwa der erste Tipp an den Fragesteller, da die Rechtslage da “unklar” wäre. Und weiter:

Die Gesetzeslage in Deutschland besagt, dass die Delikt “Mord” und “Totschlag” jeweils den Tod eines anderen Menschen!!! voraussetzen. Da ein Alien kein Mensch ist, dürfte da also nix passieren. Denn tatsächlich gilt, dass eine Strafbarkeit die Existenz eines ensprechenden Gesetzes vor dem Ausüben der Tat voraussetzt.

Kann also keiner nach der Tötung sagen ,Hey, das war aber böse, die waren doch nett, die Aliens. Da machen wir jetzt noch mal schnell ein entsprechendes Gesetz und verknacken den Alientöter dann nach dem neuen Gesetz.‘”

Ein anderer User zitiert das Strafgesetzbuch, in dem es “eindeutig um Menschen” geht und wieder ein anderer warnt vor der Rache der Alien-Freunde der Toten oder verweisen auf ein “Kriegsverbrechertribunal”. Der Tenor aber ist: Es bleibt straffrei, da ein Außerirdischer eben kein Mensch ist und die Gesetze bei Mord und Totschlag eindeutig von “Menschen” sprechen.

Mich erinnert das etwas an “Tötung eines Wirbeltieres” oder auch, dass etwa Hunde juristisch als “Sache” betrachtet werden. Ermorde ich also einen Alien, weil mir zum Beispiel seine ggf. nicht vorhandene Nase nicht passt (juristisch zum Beispiel: “Mordlust”), wäre das Sachbeschädigung? Fraglich. Muss zur Strafverfolgung eine Sache nicht jemanden “gehören”?

Als Fan der TV-Serie “ALF” erinnern mich diese Überlegungen irgendwie an eine Folge der bekannten Serie. Darin wollte der Alien “ALF” unbedingt auch an den US-Wahlen teilnehmen, wurde aber (wie so oft) von “Kate Tenner” eines besseren belehrt.  Sie schloss ihre Belehrungen, warum “ALF” nicht wählen darf, mit den Worten, dass man dazu “und eine Person sein” muss.

Bei dem Kinohit “Independence Day” 1996 war es da etwas anders. In diesem UFO-Invasion-Film findet sich eine kleine Szene, in der ein Nachrichtensprecher am Fernsehen sagt:

Die Behörden von Los Angeles fordern die Bevölkerung erneut auf, nicht mit Handfeierwaffen auf das Raumschiff zu schießen. Sie könnten so einen intergalaktischen Krieg auslösen.”

Ohne Zweifel eine spekulative Frage mit diesen “Alien-Mord”. Aber was wäre denn – wenn?

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UFO-Absturz in Deutschland: Das “Technische Hilfswerk” (THW) wäre vorbereitet! (Video)

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UFO-Absturz in Deutschland! Was würde im Fall des Falles unser THW dann tun? (Bild: L. A. Fischinger / THW / WikiCommons)
UFO-Absturz in Deutschland! Was würde im Fall des Falles unser THW dann tun? (Bild: L. A. Fischinger / THW / WikiCommons)

Angenommen in Deutschland stürzt ein UFO ab – was würde das „Technische Hilfswerk“ (THW) dann unternehmen? Immerhin hat das THW in seinem „Katalog der Einsatzoptionen des THW“ auf einigen Seiten detailliert aufgelistet, was im Falle eines „Absturz kosmische Flugkörper“ alles zu tun sei bzw. getan werden kann. Ich habe mal nachgefragt, ob damit (auch) UFOs gemeint sind. Alles dazu auf meinem YouTube-Kanal.

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„Kosmische Flugkörper“ sind beim THW keine Asteroiden. Diese Bomben aus dem All haben nämlich eine eigene Sparte im genannten Katalog. Gemeint sind hier Satelliten und Raumstationen, aber durchaus auch UFOs, wie mir die Pressestelle des „Technischen Hilfswerk“ mitteilte.

Mehr dazu in diesem YouTube-Video. “Teilen”, kommentieren, liken und verbreiten ist natürlich wie immer erwünscht.

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