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Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare? (Video auf YouTube)

Brauchen wir (in Zukunft) "Weltraummissionare"? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL)
Brauchen wir (in Zukunft) “Weltraummissionare”? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL-Caltech)

Vatikan und intelligentes Leben im Kosmos – verträgt sich das? Brauchen wir vielleicht sogar eines Tages “Weltraummissionare”, die intelligenten Aliens irgendwo im All das Christentum bringen? Fragen, die sich der Vatikan nicht erst seit wenigen Jahren stellt. Schon 1963 hat die katholische Kirche darüber debattiert, wie man mit Leben im All umgehen soll. Dazu ein neues YouTube-Video auf meinem Mystery-Kanal.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In einem Artikel 1963 im Zuge des Fiebers der bemannten Raumfahrt fragte sich der Vatikan, wie man mit intelligenten Leben im Universum umgehen soll. Müssen sie missioniert werden? Verstehen sie überhaupt „Religion“ und das Christentum? Braucht die Kirche vielleicht sogar Missionare im Weltraum, wenn man Aliens treffen wird? Angeblich, so hieß es 1963, würde man diese bereits ausbilden und vorbereiten.

Interessante Fragen. Doch die katholische Kirche hat in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass Leben im All – auch intelligentes Leben – nicht der Bibel widersprechen würde.

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Was wäre wenn – wir intelligente Außerirdische finden? Sind die Religionen der Welt auf die Aliens vorbereitet? Oder wir?

Sind die Weltreligionen auf Außerirdische vorbereitet? (Bild: L. A. Fischinger)
Sind die Weltreligionen auf Außerirdische vorbereitet? (Bild: L. A. Fischinger)

Das Thema außerirdisches Leben und Intelligenzen im All fasziniert die etablierte Wissenschaft ebenso wie Hollywood und die Grenzwissenschaft. Aber was sagen eigentlich die Weltreligionen dazu? Was wäre, wenn morgen Aliens entdeckt werden und den “First Contact” Realität wird? Ein überaus spannendes Thema, das immer wieder für heftige Diskussionen sorgt. Aber spannend ist nicht nur, wie Menschen in der “westlichen Welt” reagieren und wie die Menschen in der “dritten Welt”, sondern auch, was die Weltreligionen dann unternehmen werden, sollen, könnten … Spekulationen.

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit einigen Jahrzehnten ist die Frage, ob es andere Zivilisationen im Kosmos gibt, auch von der sogenannten “etablierten Wissenschaft” unlängst keine Science-Fiction mehr. Nicht nur irgendwelche Esoteriker, Grenzwissenschaftler oder UFO-Spinner oder ein Herr Erich von Däniken und seine Leserinnen und Leser beschäftigen sich damit, sondern die heutige Kosmologie ebenso.

In der Prä-Astronautik wird dabei ebenso die frage nach dem “Götter-Schock” gestellt, wie in der Soziologie oder Psychologie. Nicht unbedingt dann, wenn wir einen Beweis für die Ancient Aliens finden würden, sondern wenn  sie eines Tages an unsere kosmischen Haustür klingeln. Ist die Menschheit auf einen Kontakt oder noch besser die physische Ankunft von Fremden aus dem All vorbereitet und wie regiert die Bevölkerung unseres Planten auf den ersten Kontakt? Fragen, die auch mich immer wieder in ihren Bann ziehen und die ich bereits an anderen Stellen darlegte.

Doch wie würden die Weltreligionen eigentlich reagieren? Die Frage, wie die Menschheit einen Kontakt hinnimmt, ist mit Sicherheit auch und vor allem mit den Religionen dieses Planeten verbunden. Fast alle Menschen der Erde glauben das ein oder andere, gehören überwiegend einer Kirche oder einer der Weltreligionen an oder haben ihre eigene spirituelle Weltanschauung.

Ich persönlich war und bin schon immer überzeugt, dass die Ankunft der Aliens auch die Welt der Religionen ins Chaos stürzen wird. Unzählige Menschen würden bei diesem globalen Ereignis mit Sicherheit in ihren individuellen Religionen Rat, Tat und Antworten suchen. Chaos und Tod wären ebenso die Folge, wie wirtschaftliche Zusammenbrüche. Dabei ist es bedeutungslos, ob die “westlichen und aufgeklärten Menschen” sich eher mit Außerirdischen abfinden könnten, als jene in anderen Teilen der Erde, deren Tagesgeschäft andere Prioritäten hat, als die Luxus-Beschäftigung mit der Frage nach Aliens im All. Wobei es auch gleichgültig wäre, ob die Außerirdischen nun friedlich hier herkommen – oder aber unseren Planten gewaltsam überfallen: die Menschheit wäre vollkommen überfordert.

Aber bring die Flucht in Religion, Glauben und Gebet etwas? Seien es selbsternannte Sekten, Endzeit-Gruppen oder das Christentum als größte Religion der Welt, wie mögen diese reagieren? Oder wie sollten sie reagieren?

Der persönliche Background zählt – und die Bildung!

Jerusalem: Wie reagieren die Weltregionen auf Außerirdische? (Bild: L. A. Fischinger)
Jerusalem: Wie reagieren die Weltregionen auf Außerirdische? (Bild: L. A. Fischinger)

“Altbackene Weltanschauungen” werfen wir Menschen der Industrienationen sehr gerne vielen anderen Bevölkerungen in anderen Teilen der Welt vor. Wer nicht so “schlau” ist wie wir, nicht Milliarden und Multimilliarden in Wissenschaft, Forschung und Technologien steckt, ist leider allzu leicht im westlichen Auge “unterentwickelt”. Wobei die Frage erlaubt sein darf, wer wohl die Hände über den Kopf zusammenschlagen würde, wenn zum Beispiel ein europäischen Physiker einem Naturvolk in der Serengeti in Tansania erklärt was der “Large Hadron Collider” bei Genf ist, wozu das dient, was es kostet (3 Mrd. Euro) etc. …

Zweifellos hängt die Reaktion der Menschen in aller Welt auf den Beweis für außerirdisches Leben im All (es muss ja nicht nicht gleich die Ankunft sein) auch stark von deren religiösen Weltanschauungen ab. Innerhalb dieser gibt es dann aber noch Unterschiede, da heute zumindest in den Industrienationen die Menschen gerne ihre eigenen Bilder eines Gottes oder Schöpfers formen. Ebenso ist das Bildungsniveau der Menschen ohne Frage einer der wichtigsten Punkte, wie diese Menschen reagieren. So, wie es oben bereit angeklungen ist. Dazu gibt es einige ganz interessante statistische Erhebungen, wie und unter welchen Hintergründen die Bevölkerung zur Frage nach Gott, Außerirdische, einem Schöpfer im Sinne des “Intelligenten Design” usw. steht, die ich an anderer Stelle diskutierte. Auch die Frage nach den Ansichten zu UFOs im Sinne von Aliens spielt dabei eine Rolle.

Sehr interessant ist auch die neue Arbeit des US-Astronomen David Weintraub von der Vanderbilt Universität in Nashville, Tennessee, in diesem Zusammenhang. In seinem Buch “Religions and Extraterrestrial Life” geht er genau diesen Fragen nach: Wo haben die Religionen ihren Platz, wenn Leben außerhalb der Erde gefunden wird?

Weintraub zeigt darin deutlich, auch durch statistische Erhebungen, dass stark davon anhängt, wie, also in welcher Religion, ein Mensch geboren. In Mitteleuropa werden die meisten Menschen in das Christentum hinein geboren. Der Startschuss ist die Taufe als Baby. Wobei die deutsche Statistik zur “Religionszugehörigkeit Deutschland” zeigt, dass inzwischen rund 37 % (= etwa 30 Millionen) der Bevölkerung als konfessionslos gelten. Weit mehr als doppelt so viele wie noch Mitte der 1980er Jahren. Der Kirchen schwinden hierzulande die Mitglieder:

Der früher überwiegend erklärt christliche Westen befindet sich in einer Phase uneinheitlicher weltanschaulicher Entwicklungen. Während beispielsweise in den USA religiöse Rhetorik öffentlich einen zentralen Stellenwert hat und der Gottesglauben allgegenwärtig scheint, ist in vielen westeuropäischen Ländern eine schwindende Bedeutung von Kirchlichkeit und traditioneller Religiosität diagnostizierbar.” (Quelle: Terwey, Michael: “Kirchen weiter auf der Verliererstraße – Inferno und Aberglauben im Aufwind?” 2003)

Das zeigt sich auch in einem für die “Volkskirchen” hierzulande geradezu dramatischen Rückgang der jährlichen Kirchgänge ihrer “Schäfchen”. Der oben “traditionelle Religiosität” genannte Glaube ist auf einem absteigenden Ast, was sich immer wieder bestätigt. In den Industrieländern siegt der Glaube an Wissenschaft und Technik. Etwa ergab eine Befragung, dass nur 8 % in den Kirchen Hoffnungsträger für die Zukunft sehen, aber 62 % sehen dies in der Wissenschaft. Die Zugehörigkeit zu einer Kirche ist demnach oft nur formal auf dem Papier existent.

Aber blicken wir von außerhalb auf den gesamten Planeten, ist das eben nicht so. Während viele Menschen in aller Welt sich ihre eigenes Bild eines Gottes, Schöpfers oder spirituellen Geistes des Kosmos durch die Vermengung verschiedener Ansichten und Religionen zusammen mischen, ist eine “klassische Religiosität” verschiedener Konfessionen weltweit dennoch sehr sehr stark. Und genau hier ist das Problem der Kirchen, wenn Leben außerhalb der Erde nachgewiesen wird. Obwohl sich selbst UFO-Fans in esoterisch-religiösem Wahn wieder umbringen könnten, wäre die Weltbevölkerung mit dieser Entdeckung überfordert. Wer, wenn nicht auch und vor allem die religiösen Führer, müssten hier reagieren? Aber wie – und wollen sie das überhaupt?

Religionen und ihre spirituellen Führer sind nicht blöd. Hoffentlich!

Der Astronomen David Weintraub hat sich für seine Arbeit über Religion und Aliens zwölf Religionen und deren Ansichten genauer angesehen. Interessant finde ich dabei die Umfragen unter den fünf Weltreligionen, die Weintraub bezüglich “gibt es außerirdisches Leben?” in seinem Buch diskutiert.

Ich habe diese Ergebnisse in folgendem Diagramm einmal dargestellt:

Wer glaubt an außerirdisches Leben (Grafik: L. A. Fischinger)
Wer glaubt an außerirdisches Leben? (Grafik: L. A. Fischinger)

Dass nur 32 % der Christen glauben, dass es Außerirdische im Universum gibt, ist schon verwunderlich. Zumal der Vatikan selber mit der Existenz von Aliens kein Problem hätte, wie ich bereits in einem Artikel auf diesem Blog berichtete. Auch der amtierende Papst würde den kosmischen Besuchern nicht die Tür vor der Nase zuschließen, wie er im Frühjahr 2014 erklärte. Wie die katholische Kirche sieht aber auch der Dalai Lama in den Fremden im All “Schwestern und Brüder”. Zumindest sollte man diese so ansehen und behandeln. Und wie der Vatikan sieht auch er in möglichen Außerirdischen Wesen der Schöpfung. Auch sie haben einen “göttlichen Funken”, der alle Wesen verbindet. Gleich wo im All.

Weniger überraschend ist natürlich, dass die mehr als die Hälfte der Atheisten an außerirdisches Leben glaubt. Sind sie also, die beim Nachweis von Aliens am ehesten “die Ruhe bewahren”? Auch hier liegt die Lösung wieder im Detail.

So ist die Verbindung zur Kirche, der Gottes-Glaube und die Religiosität der Christen in den USA eine andere als bei uns in Deutschland. Das Zitat von Michael Terwey weiter oben beschrieb es sehr treffend. Auch ist etwa der Kreationismus und der Glaube an einen “intelligenten Designer” in den USA wesentlich verbreiteter, als in Europa und Deutschland.

Jede der großen Weltreligionen hat in vielen Teilen der Welt unterschiedliche Ausprägungen, Strömungen und Ansichten. Die immer wieder in den Medien auftauchenden Bibelfundamentalisten der christlich-fundamentalen Sekte der “12 Stämme” zum Beispiel sind auch Christen. Auch muslimische Fundamentalisten sind letztlich Muslime. Und auch vollkommen verrückte Esoterik-Sekten sind in den meisten Fällen christlich orientiert. Das zeigt auf, dass kaum ein Oberhaupt einer Kirche beim Nachweis von Leben auf anderen Welten tatsächlich das eine “Machtwort” sprechen kann, dass für alle der Kirche zugehörigen Menschen Gültigkeit haben wird. Wenn die Nachricht vom Nachweis der Aliens um den Globus geht, muss man sich fragen, was es etwa gläubigen Evangelisten-Kirchen in Patagonien interessiert, wenn etwa der Heilige Stuhl in Rom die Entdeckung gebüßt oder die Aliens als Geschöpfe Gottes ansieht? So ein fach ist das nicht getan.

Ich bin sicher, dass ausnahmslos alle Religionen, Sekten und Kirchen durch eine solche fundamentale Entdeckung der Wissenschaft in eine Sinnkrise stürzen werden. Weiter bin ich auch sicher, dass noch viele Statements der Kirchen dazu daran nichts ändern werden und können. Drittens bin ich aber auch sicher, dass in vielen Teilen der Welt die Gläubigen solche Neuigkeiten ignorieren, nicht interpretieren können oder es ihnen ganz einfach egal ist. Es gäbe ja, von einer direkten Ankunft von Außerirdischen auf der Erde einmal abgesehen, keine unmittelbar spürbaren Konsequenzen und Änderungen für die Menschen. Ebenso muss sich diese Neuigkeit erst einmal um die ganze Erde verbreiten, in allen Winkeln des Planeten, und dann muss diese auch als wahr und nicht gelogen angesehen werden. Wer weiß schon, wo überall die Menschen diese News mit einem Handstreich und einem “ja, ja” ignorieren würden?

E-Mail von Gott - Wo ist die Botschaft der Außerirdischen? (Bild: NASA/ESA/Hubble Heritage Team/STScI/AURA / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: E-Mail von Gott – Wo ist die Botschaft der Außerirdischen? (Bild: NASA/ESA/Hubble Heritage Team/STScI/AURA / L. A. Fischinger)

Verstehen diese Menschen aber die gewaltige Tragweite der Entdeckung mit Blick auf ihren Glauben, dann könnte es wieder anders aussehen. Das würde allein schon bei der katholischen Lehre  zur “Erbsünde” und “Erlösung durch Jesus” beginnen: Müssen und wurden die Aliens auch erlöst …?

Die “Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland” veröffentlichte 2013 ein Papier zur Frage, ob es intelligente Außerirdische gibt und wenn, wie man diese finden könne. Darin schreibt Gerhard Vollmer:

Die Entdeckung außerirdischen Lebens würde unser Weltbild sehr verändern. Betrachtet man das Weltgeschehen als eine Folge von Evolutionen, so gibt es zwei Phasen, an denen unser Wissen besonders lückenhaft ist: die Entstehung des Lebens und die Entstehung des Bewusstseins. Beide kennen wir nur von einem einzigen Fall: das Leben nur auf der Erde, das Bewusstsein sogar nur bei höheren Tieren und natürlich bei Menschen. (…) Finden wir jedoch irgendwo eine zweite Form von Leben, die unabhängig vom Leben auf der Erde entstanden ist, so haben wir guten Grund zu der Annahme, dass Leben leicht entsteht und in unserem Universum noch oft vorkommt.

Wenn wir nun nicht nur außerirdisches Leben, sondern sogar außerirdische Intelligenz fänden, so würde sich nicht nur unser Weltbild, sondern auch und vor allem unser Menschenbild verändern.“

Das ist richtig. Aber: es würde eben nicht das Weltbild aller individuellen Menschen sehr verändern. Verändern würde es aber natürlich der Blick auf die Menschheit im All an sich enorm. Mit bisher ungeahnten Konsequenzen von Religion bis Ethik.

Der Frage nach den UFOs als Beleg für Intelligenzen aus dem All geht der Autor Vollmer in seinem Papier übrigens auch in einem winzigen Absatz nach. Darin nennt er UFO-Berichte sogar “Berichte von Psychopathen” und natürlich das Werk “geschäftstüchtiger Autoren” Er ist sicher, “dass uns bisher keine besucht haben – das wissen wir zuverlässig”! Zuverlässig weiß das übrigens auch unsere Regierung in Berlin, die auf mehrere offizielle Partei-Anfragen rund um die Themen “Außerirdische”, deren Suche danach und sogar “was tun bei UFO-Landungen?” im Bundestag durchweg negative Erklärungen abgab. Man wisse nichts davon und sehe auch keine Veranlassung sich auf irgendwas in diese Richtung vorzubereiten, wie ich es in meinem Buch “Verbotene Geschichte” darlegte.

Das wird passieren und das wird man sich fragen. Resümee

Ich bin sicher, dass es intelligente Außerirdische in Massen im Universum gibt. Viel ältere Zivilisationen ebenso wie technologische Neulinge und “Steinzeit-Aliens”. Ich bin auch sicher, dass sie bereits hier waren, wie es die Idee der Prä-Astronautik ja seit Jahrzehnten sagt. Vielleicht finden wir ja sogar eines Tages einen Beweis für die Astronauten der Vorzeit, den diese mit Absicht hier ließen, wie ich es in dem Artikel “E-Mail von Gott: Die Suche nach einer Botschaft der Ancient Aliens” vor exakt einem Jahr ausführte. Aber da müssen wir uns noch gedulden.

Wird nun die unzweifelhafte Entdeckung von intelligentem Leben außerhalb der Erde bekannt gegeben, gibt es abschließend folgende Schlusspunkte zu ziehen. Was würde passieren und welche Konsequenzen würden sich ergeben?

Die 10 wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  1. Praktisch alle Religionen des Planeten müssten die Existenz dieser Wesen in ihre Lehren einbauen. Wenn es ihnen denn überhaupt möglich sein wird!
  2. Sie müssten ihren “Schäfchen” erklären, wie diese Aliens in Bezug zu Gott oder dem Schöpfer stehen.
  3. In vielen Teilen der Erde würden religiöse Konflikte und Kriege ausbrechen.
  4. Viele Menschen in aller Welt würden in ihrer Sinnkrise Selbstmord begehen, da ihr individuelles Weltbild ad absurdum geführt wurde.
  5. Die Menschheit als ganzes müsste sich überlegen, wer (und ob) eigentlich der Sprecher des Planeten sein wird.
  6. Weltweit werden den Religionen und Kirchen die Gläubigen davon laufen.
  7. Sekten jeglicher Art werden gewaltig boomen.
  8. Damit einher wird auch der Terrorismus boomen.
  9. Die Menschheit wird sich die Fragen stellen, ob man hier eine potentielle Gefahr für unseren Planeten aufgespürt hat, da alles Fremde erst einmal böse, schlecht und feindlich ist. Das lehrt uns die Geschichte der menschlichen Natur.
  10. Die Weltwirtschaft wird zusammenbrechen.

Das sind, keine Frage, nicht gerade nette Aussichten. Auch wenn selbstverständlich zahllose Menschen kühl im Sinne von “ich hab es doch gewusst!” reagieren würden. Ganz anders wären die zehn Punkte oben aber dann, wenn plötzlich die Außerirdischen vollkommen real hier an der Erde ankommen.

Da müsste man meiner Meinung nach diese zehn Punkte nehmen und um ein Vielfaches potenzieren …

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Die Vatikanverschwörung: Geld, Intrigen, Macht und Sex: dunkle Machenschaften am Heiligen Stuhl in Rom? (Video)

Dunkle Wolken über dem Vatikan: Von Gott Verlassen? (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / S. Ampssler)
Dunkle Wolken über dem Vatikan: Von Gott verlassen? (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / S. Ampssler)

Verschwörungen im Vatikan!? Seit Jahren ist die katholische Kirche in der Kritik. Nicht nur das, sondern immer wieder machen Meldungen über Missstände der Kirche und des Vatikan in Rom Schlagzeilen, die von Korruption und Geldwäsche bis Sex-Orgien und Kindesmissbrauch reichen. Oftmals wird dies auch mit Verschwörungen um den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. verbunden, der teilweise sogar als “Antichrist“/”Satan” bezeichnet wurde. Dazu ein neues Video auf meinem Mystery-Kanal des Unfassbaren bei YouTube.

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Von Lars A. Fischinger

HALLO, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In der Tat hat es die Kurie in Rom seit Jahren nicht leicht. Zahlreiche Skandale (s. a. Videos hier & hier) und Enthüllungen machen der katholischen Kirche das Leben schwer. Allen voran die Vielzahl von Missbrauchsfällen durch zum Teil homosexuelle Priester und Kirchenmitarbeiter. Papst Franziskus hat diesem satanischen Treiben und anderem mehr erst dieser Tage in einem Interview den Kampf angesagt…

Auch die “ARD” hat sich in einer Dokumentation diesen brisanten Enthüllungen am 26. Mai 2014 angenommen. Ich habe mir diese spannende Doku “Die Vatikanverschwörung” angesehen.

Alles weitere dazu in diesem Video. “Teilen” und/oder verbreiten ist natürlich erwünscht und Ihr könnte den Kanal unter diesem Link auch gerne abonnieren.

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Geld, Korruption, Sex-Treffen und Schwulen-Partys im Vatikan: neue Spekulationen um den Papst-Rücktritt

Die Spekulationen, warum Papst Benedikt XVI. zum 28. Februar 2013 sein Amt abgeben wird, weiten sich aus: Angeblich berichtet ein 300-Seiten umfassender “Geheimbericht” an den Heiligen Vater von Sex-Partys, Korruption, Machtspielchen, Homosexuellen-Netzwerken und weiteren “Vatileaks”-Enthüllungen. Laut italienschen Zeitungen seien dies die wahren Hintergründe für den Schritt des Papstes.

So zumindest berichtet es unter anderem die Zeitung “La Repubblica” in Italien. Auch das TV in Deutschland hat diese angebliche “Enthüllung” heute in seinen News.
Hier zwei Zeitungsmeldungen dazu aus Deutschland. Bisher gab es dazu keine Stellungnahme aus dem Vatikan:

Homosex, Geld und Macht im Vatikan als eigentlicher Grund für den Papstrücktritt – es klingt wie eine Räuberpistole, erfunden von einem der zahlreichen Kritiker der katholischen Kirche. Doch was der Bestsellerautor Dan Brown nicht hätte besser erfinden können, ist nach Berichten der Tageszeitung “La Repubblica” Realität.
Papst Benedikt XVI. ist einem Bericht der römischen “La Repubblica” zufolge wegen des Ausmaßes der “Vatileaks”-Affäre um gestohlene Dokumente, Sex und Korruption im Vatikan zurückgetreten.

Am 17. Dezember hätten ihm drei Kardinäle ihren nahezu 300 Seiten starken Geheimbericht zu der Affäre  “Vatileaks” vorgelegt, in dem es auch um homosexuelle Beziehungen und Erpressbarkeit gehe, berichtete das Blatt am Donnerstag, ohne genaue Quellen zu nennen. An diesem Tag habe Benedikt seine lange erwogene Rücktrittsentscheidung gefällt.

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  Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
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Erich von Däniken im Interview zu Gott, Jesus und die Bibel: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!”

Erich von Däniken im Interview: "Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!" (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)
Erich von Däniken im Interview: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!” (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)

Seit nunmehr einem halben Jahrhundert schreibt Erich von Däniken Bücher, gibt Interviews, hält Vorträge und ist in TV-Sendungen und -Dokus zu sehen. Zählen kann diese längst niemand mehr. Auch nicht seine Interviews der letzten 50 Jahre, die in Zeitungen, Magazinen, Fernsehen oder bei YouTube erschienen sind. Viele der darin enthalten Aussagen und Meinungen von Erich von Däniken kennen seine Leser, Fans und auch Kritiker. Entweder aus anderen Interviews, oder, da sie seine Bücher gelesen haben. Obwohl viele Interviews mit von Däniken meist recht kurz und allgemein sind, gibt es Ausnahmen. So ein Interview vom November 2013, in dem er sich zum Teil recht umfangreich und klar äußerte. Vor allem auch zum Thema Religion(en), Jesus Christus und Katholische Kirche. “Alles Mist”, so von Däniken. Warum er das so sieht, und was die „Erbsünde“ damit zu tun hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.


Erich von Däniken

Erich von Däniken ist seit nunmehr 50 Jahren aktiv auf der Suche nach den Spuren der Astronautengötter. Über 40 Bücher erschienen bereits von ihm, Tausende Vorträge hat er in er in aller Welt gehalten und nicht mehr zu zählende Interviews gab er bereits. Auch auf Fischinger-Online sind diese immer wieder Thema. Zu Recht bezeichnet man von Däniken deshalb als Urgestein und auch Vater der Prä-Astronautik (s. a. HIER).

In den unzähligen Interviews mit von Däniken der letzten Jahrzehnte finden seine Fans und vor allem emsigen Leser immer wieder bekannte Aussagen. Bekannt aus seinen Büchern, Vorträgen und TV-Dokumentationen sowie aus der Doku-Serie „Ancient Aliens“ aus den USA. Auch wenn die meisten Interviews mit dem „Götter-Jäger“ meistens sehr kurz ausfallen.

Doch in einem durch Zufall gefundenen Interview vom November 2013 äußerte sich von Däniken zum Teil sehr umfangreich zu verschiedenen Themen. Vor allem auch zum Thema Religion, Jesus Christus und Katholische Kirche und ihre Lehren.

In dem Interview mit Jakob Buhre spricht von Däniken anfangs vor allem über seine Ansichten bzw. dem ewigen Streit zwischen diesen und der etablierten Wissenschaft. Ebenso über die unterschiedliche Art und Weise, wie in Europa im Vergleich zu anderen Teilen der Welt (etwa Südamerika oder den USA) seinen Ideen und der Prä-Astronautik begegnet wird. Zum Beispiel im „akademischen Betrieb“, wie es Buhne im Interview formuliert.

Interessante Aussagen und Erklärungen, die viele thematisch Interessierte kennen dürften. Auch von entsprechenden Beiträgen und Artikeln hier bei Fischinger-Online.

“Grauenhaftes Heidentum”

Spannend wird es in der zweiten Hälfte des Interviews, da sich hier von Däniken ungewohnt scharf und konkret zum Thema Kirche, Jesus Christus und die Lehren des Neuen Testamentes bzw. des Vatikan äußert. „Also, ich habe meinen christlichen Glauben längst verloren“, so von Däniken. Er sei durchaus gläubig an einen „Geist der Schöpfung“ hinter allem, was er in zahlreichen anderen Interviews bereits betonte, doch er möchte mit Religion „möglichst nichts“ zu tun haben. „Ich halte nichts davon“, so der Prä-Astronautiker.

Da verwundert es natürlich nicht, dass auch Kirchenbesuche für von Däniken nur hin und wieder eine gesellschaftliche Verpflichtung sind. „Ich gehe nur, wenn ich muss, bei einer Hochzeit oder einer Beerdigung“, womit von Däniken mit Sicherheit nicht allein ist. Denn, wie in diesem Beitrag HIER detailliert ausgeführt, besteht die katholische Kirche so oder so aus unzähligen Karteileichen. Menschen, die auf dem Papier Christen sind, und plötzlich zu Weihnachten in die Kirchen strömen – „da sich das so gehört“ …

Für Erich von Däniken kommen auch weihnachtliche Kirchgänge nicht in Frage:

Wenn ich christliche Weihnachtslieder höre, dann frage ich mich immer: ‚Wie können Menschen so einen Mist singen und so einen Mist glauben?‘“

Der Niedergang, wenn man es so bezeichnen möchte, der Katholischen Kirche in den Industrienationen belegt, dass von Dänikens Ansicht mehr und mehr Menschen teilen. Weiter sagt er dazu ungewohnt scharf für ein Interview:

Nach christlichem Denken soll Jesus gekommen sein, um uns Menschen zu erlösen. Aber von was zu erlösen? Von einer sogenannten Erbsünde. Was soll denn das sein?

Da gab es mal nach christlichem Denken etwas, das nennt man Gott. in seiner unendlichen Güte zwei Menschen geschaffen: Adam und Eva. Er hat sie in ein angebliches Paradies gesetzt, hat ihnen gesagt: ‚Ihr dürft alles machen, nur von diesem Apfel essen, dürft ihr nicht.‘ Prompt machen sie, was er in seiner Zeitlosigkeit sowieso vorher weiß. Jetzt ist er aber tödlich beleidigt, obschon er das auch selber inszeniert hat, jagt die beiden Stammeltern aus dem Paradies und belastet die ganze Nachkommenschaft, die nichts dafür kann, mit einer sogenannten Sünde.

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Nach Jahrtausenden schickt der allmächtige Gott dann seinen eigenen Sohn. Der wird Fleisch. Und was machen diese Trottel auf der Erde? Sie verstehen nicht, was er sagt, sie foltern ihn, sie töten ihn, sie nageln ihn ans Kreuz. Und jetzt ist Gott versöhnt.

Das ist der Grundgedanke: Das Opfer des Unschuldigen für die Sünden der Schuldigen – das ist ein grauenhaftes Heidentum. Wie kann man so einen Schmarren… an Weihnachten singen wir das: ‚Himmlische Heere, jauchzen dir Ehre…‘

Das ist nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann.“

Welche “Erbsünde”?

Kein Wunder, dass Erich von Däniken als bekannte und öffentliche Person aufgrund solcher Überzeugungen von tief religiösen Menschen wortwörtlich verteufelt wird (mehr dazu z.B. HIER & HIER). Immerhin gilt die angebliche „Erbsünde“ als ein Grunddogma der Katholischen Kirche. Dass die „Erbsünde“ aber frei erfunden ist, so nicht in der Legende von Adam und Eva und dem „Sündenfall“ vorkommt, habe ich an dieser Stelle bereits sehr detailliert aufgezeigt.

Erst der berühmte Kirchenvater Augustinus von Hippo (354 – 430 nach Christus) formulierte das Dogma der vererblichen Sünde. Die eigentliche Lehre von einer „Erbsünde“ wurde wiederum erst auf 5. Sitzung des Konzils von Trient (1545 – 1563) im Jahr 1546 zu einem amtlichen Glaubensgrundsatz der Kirche

Die Interpretationen von Augustinus gingen auch noch von einer falsch übersetzten Bibeltextstelle im Paulusbrief an die Römer aus (Röm. 5,12-21). Die hebräische Überlieferung des „Sündenfalls“ kennt weder Worte wie „Sünde“ oder „Sündhaftigkeit“ noch den „Sündenfall“ an sich.

Prof. Robin Lane Fox, ein herausragender Experte für die Schriften der Bibel, dessen geschichtliche Arbeiten mehrfach preisgekrönt wurden, beschreibt diese Tatsache in seinem Buch „Im Anfang war das Wort (1995) sehr deutlich. Auf Seite 30 heißt es bei Prof. Fox unter anderem dazu:

Augustinus’ Interpretation basierte auf einem Text, der fälschlicherweise lautet: ,Der Tod gelangte zu allen Menschen wegen Adam, durch den alle sündigten.’ Die Erbsünde wurde also in die Genesis hinein gelesen und dann infolge eines Übersetzungsfehlers mit dem Paulusbrief in Zusammenhang gebracht.“

Eine Kirche ohne Wert(e)?

Erich von Däniken lehnt die von der christlichen Kirche vermittelten Werte natürlich nicht rund weg ab. Immerhin seien durchaus „auch gute Werte dabei“, wie er es in dem Interview unterstreicht. Allerdings:

Aber der Glaube dahinter, der liebe Gott habe seinen Sohn geschickt, wir haben ihn abgeschlachtet, um uns zu erlösen: Das ist ein absolutes Heidentum. Das ist ein grauenhafter Gedanke.“

Solche Werte, etwa die klassischen Zehn Gebote der Alten Testament, „funktionieren auch ohne Jesus“, so von Däniken ganz richtig. „Seit Jahrtausenden haben wir Krach und Streit, vorwiegend auch um Religionen“, erzählt von Däniken weiter, „die hauen sich aus religiöser Rechthaberei und Rassismus gegenseitig die Schädel voll“. Deshalb ist er überzeugt, dass der Kontakt mit Außerirdischen oder sogar deren physische Ankunft zu einem neuen Denken der Menschheit als Ganzes führen würde.

Eine Ansicht, die ich seit nunmehr 30 Jahren ebenso teile. Wobei hinzugefügt werden muss, dass anfänglich fraglos ein Chaos in diesem „Denken“ herrschen wird. Auch und vor allem unter religiösen Menschen, gleich welcher Sekte, Religion oder Glaubensrichtung. Viele werden daraufhin Religionen plötzlich auch als „Unsinn“ betrachten. Sofern sie es nicht bereits heute tun, wie es vor allem bei naturwissenschaftlich interessierten und gebildeten Menschen zu sehen ist.

Und wegen dem Unsinn haben sich unsere Väter die Schädel eingeschlagen, Kriege geführt mit Millionen von Toten. Das ist bekloppt.“

Untergang der Religionen

So Erich von Däniken. Natürlich kann auch der Prä-Astronautiker nicht in die Köpfe der Menschen und ganzen Menschheit sehen. Fraglos gibt es in jeder Religion „seichte“ und „harte“ Gläubige. Zumindest unter jene Personen, die von sich selber sagen, dass die angeblich gläubig sind. Diese könnten sich mutmaßlich „anpassen“, wenn sie erkennen, dass religiöse Dogmen und Texte ihnen nur etwas vorgegaukelt haben.

Wobei von Däniken Themen wie Prä-Astronautik und Außerirdische im Islam eher als sinnlos ansieht:

Mit denen kannst du ja nicht reden. Über unsere Bibel kannst du debattieren, da kannst du streiten. Im arabischen Raum kannst du über den Koran oder Mohammed nicht streiten. Das ist sinnlos, komplett intolerant.“

Da niemand in die Zunft sehen kann, wird sich zeigen, wie die Menschheit als Ganzes und einzelne Gruppen, Religions-Strömungen und Personen reagieren werden. Es ist dennoch offensichtlich, dass „die“ Gesellschaft mehr und mehr kirchlichen Dogmen rund um die Bibel oder Jesus nicht mehr folgen kann oder will. Die deutlichen Worte und berechtigten Kritiken von Erich von Däniken in diesem nunmehr sechs Jahre alten Interview unterstreichen das.

Vielleicht ein willkommener Anlass selber einmal genauer diverse Lehren und Dogmen zu hinterfragen und in den biblischen Texten nachzulesen …

Interview von Fischinger-Online mit Erich von Däniken

YouTube-Video vom 21. November 2015 auf Fischinger-Online

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Die Flugwagen des König Salomon und wie die Bundeslade nach Äthiopien flog +++ Video +++

VIDEO: Die Flugwagen des Salomon und wie die Bundeslade nach Äthiopien flog (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
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Sie gilt als eines der größten Rätsel der Bibel und des Glaubens: Die Bundeslade. Jenes Heiligtum, das die Hebräer laut dem Alten Testament beim Exodus aus Ägypten anfertigten, um darin unter anderem die Zehn Gebote zu verwahren. Letztlich bekam die Lade ihren Platz im Salomonischen Tempel von Jerusalem, von wo sie eines Tages spurlos verschwand. Fast spurlos – denn das Nationalepos von Äthiopien, das Kebra Nagast, erzählt eine ganz andere Geschichte rund um die Bundeslade und König Salomon. Demnach sei das größte Heiligtum der Hebräer nach Äthiopien verschleppt worden. Doch unter welchen Umständen dieser Diebstahl im Detail geschehen sein soll, wird oft übersehen. In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr die unglaublichen Hintergründe.


Tatobjekt: Bundeslade

Der Exodus der Hebräer aus Ägypten, Moses, die Bundeslade, der weise König Salomon und sein legendärer Tempel in Jerusalem, die Königin von Saba … all das ist Stoff, aus dem Legenden sind. Vor allem seit vor mindestens ca. 2.600 Jahren die heilige Bundeslade aus Jerusalem spurlos verschwand.

Die einen sagen sie sei bei der Zerstörung des Salomonischen Tempels und der Stadt durch die Babylonier ebenfalls vernichtet worden (s. Video HIER). Andere sagen, eine Lade des Bundes hat es nie gegeben. Wieder andere vermuten sie irgendwo in einer Höhle in Israel; vielleicht sogar sicher versteckt im Tempelberg von Jerusalem selber. Vielleicht auch in Jordanien, in Südafrika, auf/in einer Insel in Kanada, in Ägypten, im Vatikan, in Südfrankreich oder eben in der Stadt Axum in Äthiopien.

Denn genau dort soll die “echte Bundeslade” verborgen sein. Versteckt vor der Weltöffentlichkeit in einer kleinen Kapelle und für niemanden zu sehen. Diese Legende entstammt aus dem mittelalterlichen Buch Kebra Nagast aus Äthiopien und wurde vor allem durch den Autor Graham Hancock 1992 durch seinen Besteller “The Sign and the Seal” weltberühmt. Im Kebra Nagast steht detailliert geschrieben, dass die Bundeslade aus dem Besitz von König Salomon gestohlen wurde.

So sei sie über Ägypten nach Äthiopien gekommen, wo sie sich bis heute befinden soll …

Ein Mythos über die Lade Gottes, den viele Menschen inzwischen wenigstens im Ansatz kennen. Was aber sehr gerne hierbei übersehen wird, sind die Begleitumstände dieses Diebstahls und was dem mythischen Herrscher Salomon noch alles zugesprochen wurde.

Genau diese erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

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Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 29. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische “spirituelle Wesen” – oder haben sie eine “aggressiv-räuberischen Haltung”? (plus Video)

Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische "spirituelle Wesen"? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische “spirituelle Wesen”? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Studien und Untersuchungen über Leben im All, Außerirdische oder die Suche nach Alien-Zivilisationen gibt es sehr zahlreich. Auch und vor allem rund um den Bereich SETI, der “Suche nach außerirdischer Intelligenz”. Jetzt haben (katholische) Astronomen und Forscher um den “Vatikan-Astronomen” José G. Fundes von der katholischen Universität Córdoba in Argentinien erneut eine entsprechende Studie veröffentlicht. Darin gehen sie im Zuge der Suche nach Leben im All der Frage nach, ob auch Außerirdische “spirituell” seinen. Da jeden Tag mit einem Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation zu rechnen  ist, wäre dies eine fundamentale Frage, so die Forscher. Alles zu dieser neuen und sehr ungewöhnlichen Studie erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Außerirdische Spiritualität im Kosmos

Astronomen, SETI-Forscher und andere Naturwissenschaftler aber auch Geisteswissenschaftler oder Soziologen haben in den letzten Jahrzehnten eine Fülle an Studien rund um diverse “Alien-Themen” veröffentlicht. Derartige Veröffentlichen eichen von der Frage, ob es überhaupt intelligentes Leben im All gibt, bis zu Frage, wie die Menschheit an sich auf einen möglichen Kontakt mit ihnen regiert.

Naturgemäß sind ausnahmslos alle diese Studien und Untersuchungen rein theoretischer Natur.

Nicht anders der am 28. Juni 2019 im Journal “Thology and Science” (vol. 17, 2019) veröffentlichte Artikel “Searching for Spiritual Signatures in SETI Research” von José G. Funes und seinen Koautoren. Darin gehen die Autoren vor allem der frage nach “ob wir in einem spirituell freundlichen Universum” leben:

Die Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) geht davon aus, dass wir in einem intelligenzfreundlichen Universum leben. Aber leben wir in einem spirituell freundlichen Universum? Wir beziehen die spirituelle Suche in einen neuen multidisziplinären Ansatz für SETI ein. In einem Gedankenexperiment betrachten wir zwei Arten von fremden Zivilisationen, indem wir einen spirituellen Faktor in die Drake-Gleichung aufnehmen. Unter Verwendung der Analogie planetarischer Biomarker und des von Teilhard de Chardin eingeführten Konzepts der Noosphäre schlagen wir zwei spirituelle Marker vor, die die Anwesenheit einer Noosphäre in einem Exoplaneten nachweisen könnten.

Das klingt auf den ersten Blick “esoterisch” oder “religiös”. Zumal vor allem der Astronom José G. Fundes auch in den Mainstreammedien kein Unbekannter mehr ist. Er ist eine Art “Chef-Astronomen des Papst”, auf dem auch auf diesem Blog mehrfach berichtet wurde. Fundes ist nicht nur überzeugter Katholik und steht im Dienst des Vatikan, sondern er glaubt auch an die Möglichkeit von intelligenten Zivilisationen im All (s. a. HIER).

Es ist jener “Astronom des Papstes”, der 2017 Schlagzeilen machte, da er auch Außerirdische taufen würde, wie in diesem Blog-Artikel HIER berichtet.

Liebe Aliens, böse Aliens

Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass sich Astronomen wie Fundes auch über die “Spiritualität von Aliens” Gedanken machen. Eine durchaus philosophisches Thema, weshalb auch Mariano Asla einer der Mitautoren der Studie ist. Asla ist Philosoph an der der Südlichen Universität Chile. Aus diesem Grund haben die Forscher in Argentinien das Projekt “OTHER” gegründet (“Otros mundos, Tierra, Humanidad, and Espacio Remoto”).

Grundlage der Überlegungen von Fundes und seinen Mitautoren ist das spirituell-philosophe Konzept des französischen Geistlichen und Philosophen Pierre Teilhard de Chardin. Er entwarf nicht nur das Konzept des “Noosphere” als eine “Sphäre des menschlichen Geistes und Verstandes”, sondern versuchte auch als einer der ersten Naturwissenschaft, Evolution und Bibel in Einklang zu bringen. Sein Ergebnis was das Buch “Der Mensch im Kosmos” von 1955, das als sein Hauptwerk gilt.

Die Forscher der aktuellen Studie gehen davon aus, dass intelligente und spirituelle Außerirdische verschiedene Erkennungsmerkmale haben müssen, an denen wir sie erkennen. Insgesamt zählen sie 13 Punkte bzw. “Merkmale” dazu auf.

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Zum Beispiel “sollten sie die Fähigkeit haben, Warum-Fragen zu stellen und über die unmittelbare Wahrnehmung der Realität hinaus zu denken”. Außerdem sollten sie ihre Toten bestatten, die Zukunft planen können, soziale Gesellschaften besitzen, Musik und Künste aller Art pflegen oder auch eine Moral und Ethik haben. Ebenso sollten sie sich ihrer Herkunft bewusst sein (wo immer sie auch liegen mag) und einen freien Willen besitzen.

Die Fähigkeit, persönliche Beziehungen untereinander aufzubauen, sowie ein Sinn für spirituell-religiöse Gemeinschaften, der zu einem Bewusstsein für übergreifende kulturelle Formen führen kann.

Das heißt also, dass Fundes und seine Koautoren davon ausgehen, dass “spirituelle Aliens” eine Form der Religion haben müssen oder sollten. Denn, so die Studie weiter, nur spirituelle Außerirdische sind für uns keine Gefahr. Wesen im Kosmos ohne diese und andere “Geistesempfindungen” sind nach ihren Überlegungen wären ganz einfach “aggressiv”.

Außerirdische mit einer “aggressiv-räuberischen Haltung”

Die Autoren der philospophischen SETI-Studie teilen außerirdische Zivilisationen in zwei Grundklassen ein. “Gute Zivilisationen” zeichnen sich beispielsweise wie folgt aus:

Respekt für andere aufstrebende Zivilisationen, Offenheit für andere Ideen oder Organisationen, Bereitschaft kosmische Vision und spirituelle Erfahrung zu teilen.

(…) Dieses Merkmal impliziert die Achtung der Rechte des Einzelnen und der Minderheiten sowie die Verantwortung für die natürlichen Ressourcen auf ihrem Planeten. Sie haben den Wunsch nach anderen Zivilisationen zu suchen, um ihr spirituelles Verständnis zu vertiefen und ihre Erfahrung des Heiligen und ihre spirituell-religiöse kosmische Vision zu kommunizieren.

Dazu kommt, das die verschieden Gruppen auf deren Planeten ihre Differenzen überwinden können um so auf planetarer Ebene “Vereinbarungen zu treffen”. Bis hierher sind das alles Aussagen, die jeder nachvollziehen kann, und die spätestens seit der TV-Serie “Raumschiff Enterprise” jeder Weltraum- und Alien-Fan kennt. Hier nur ergänzt durch die Spekulation, dass Außerirdische nach anderem Leben suchen, um “ihre spirituell-religiöse kosmische Vision zu kommunizieren”.

Deutlich zeigt sich spätestens hier der religiöse Hintergrund der Autoren um José Fundes!

Außerirdische Wesen ohne solche – rein irdischen – ethisch-religiösen Prinzipien haben laut der Veröffentlichung eine “ggressiv-räuberischen Haltung”. Und damit sind sie auch eine potentielle Gefahr für uns Menschen, wenn wir sie nicht rechtzeitig anhand der fehlen “spirituellen Biomarker” erkennen. Ihre Merkmale umreißen die Autoren folgendermapßen:

Das Streben nach Überleben um jeden Preis, auch wenn es erforderlich ist, eine andere Art zu erobern oder zu versklaven.

Der Mangel an Respekt für individuelle und Gruppenfreiheiten und die Tendenz zu diktatorischen Regierungsformen. Die Entwicklung eines absoluten Egos – im Gegensatz zum Altruismus – und Chauvinismus – im Gegensatz zur Offenheit für Vielfalt -, das das System der Bedeutungen und Werte bestimmt. Diese Merkmale könnten von der Angst zum Anderssein getrieben sein und sich in religiösen Fundamentalismus niederschlagen.

Einem solchen Volk von Aliens wollen wir nicht begegnen …

“Kosmische Demut” als Fazit?

José Fundes & Co. betonen, dass ihre Überlegungen von ein irdischen Vorstellungen geprägt seien. Aber sie könnten “dem SETI-Forscher bei der Suche nach spirituellen Biomarkern zugute kommen”, so ihr Fazit. Weiter schreiben sie:

Wir wissen nicht sicher, ob wir jemals Kontakt mit einem spirituellen ET aufnehmen werden. Trotzdem treibt uns die SETI-Suche dazu, das Universum und uns selbst besser zu verstehen. In diesem Bestreben müssen wir unsere geozentrische und anthropozentrische Mentalität beiseite legen, um ein umfassenderes kosmisches Weltbild zu erreichen. Grundsätzlich müssen wir eine kosmisch-demütige Haltung entwickeln.

Wenn wir feststellen, dass andere Erden gemeinsam sind und einige von ihnen Lebenszeichen aufweisen, werden wir endlich die kopernikanische Revolution vollende.

In diesem Zusammenhang sprechen sie von der “kosmischen Demut”, die es angesichts des Universums zu lernen gilt. Ob das irgendein Astronomen der Welt noch lernen muss, ist allerdings stark zu bezweifeln. Ebenso ist es doch sehr zweifelhaft, dass diese Ausführungen SETI-Forschern dabei helfen “spirituelle Biomarker” zu finden. SETI sucht nach Signalen von Außerirdischen und macht da keinerlei Unterschied bei irgendwas. Nichtmal dabei, ob Aliens diese Signale absichtlich an andere Wesen im All ausgesendet haben, oder ob es nur “Signal-Müll” ihrer Welt ist.

So ist auch diese Aussage in der sicher interessanten Ausarbeitung eher Wunschdenken:

Mit Analogien aus der terrestrischen menschlichen Spiritualität soll dieses Modell Astrobiologen helfen, spirituelle Signaturen an Orten außerhalb der Erde zu finden.

Angenommen diese “spirituellen Signaturen” eines endlich gefundenen Signals sind darin nicht zu finden – sollen die Astronomen dann lieber weiter suchen?

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

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YouTube-Video vom 28. Januar 2015 bei Fischinger-Online

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Seherin und “Mystikerin” Anna Katharina Emmerick: Sah sie im 19. Jahrhundert den Brand von Notre-Dame voraus? +++ Artikel +++

Die Seherin Anna Katharina Emmerick: Sah sie den Brand von Notre-Dame in Paris voraus? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Seherin Anna Katharina Emmerick: Sah sie im 19. Jahrhundert den Brand von Notre-Dame in Paris voraus? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Schreckliche und traurige Bilder erreichten die Welt am Abend des 15. April aus Paris: Die Kathedrale Notre-Dame de Paris stand in Flammen. Mutmaßlich fahrlässige Brandstiftung durch Bauarbeiten am Dachstuhl an dem Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert wird derzeit von der Pariser Staatsanwaltschaft vermutet. Und während die Welt und vor allem Frankreich um das Pariser Wahrzeichen und die enormen Schäden an Inventar und Bauwerk trauert, kursieren erste Gerüchte um den Großbrand. Eines davon besagt, dass die  1824 verstorbene Seherin und Stigmatesierte Anna Katharina Emmerick den Band von Notre-Dame in ihren Visionen vorhergesagt habe. Kann das stimmen? Was die weltberühmte und vom Vatikan Selig gesprochene Seherin aus meinem Heimatort Coesfeld gesagt und prophezeit haben soll, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Anna Katharina Emmerick

Die Seherin Anna Katharina Emmerick lebte 1774 bis 1824 als Bauerstochter einer Kötterfamilie in einer Bauernschaft der Stadt Coesfeld in Nordeinwestfalen. Nur wenige Minuten von meinem Heimatdorf Lette steht noch heute ihr (wieder aufgebautes) Heimathaus und im Nachbarort Dülmen findet sich ihr Grab. Heute ist die “Heilig-Kreuz-Kirche” eine Gedenkstätte der schon im Kindesalter überaus frommen und gottesfürchtigen Emmerick, die später das Leben einer Nonne wählte.

Bis heute wird die Seherin mit den “Wundmalen Christi” (Stigmata) im Christentum viel verehrt. Auch Pilgerreisen bzw. Prozessionen zu ihren Ehren finden im Münsterland statt, die von ihrem Geburtshaus in Coesfeld entlang meines Heimatdorfes Lette zur Emmerick-Gedenkstätte in Dülmen führen. Und selbst eine angebliche Körper-Reliquie der gottesfürchtigen Seherin soll existieren: Eine mumifizierte Hand, die zufällig bei Renovierungen einer Kirche in Buldern, einem Dorf, das zu Dülmen gehört, entdeckt wurde.

Am 3. Oktober 2004 sprach Papst Johannes Paul II. Anna Katharina Emmerick selig. Ein Verfahren, dass sich grundsätzlich über 100 Jahre hinzog. Denn ein erster Prozess zur Seligsprechung wurde bereits 1892 eröffnet, allerdings 1928 wieder geschlossen. Erst ein zweites Verfahren von 1973 bis 2004 erbrachte dann den Status der Emmerick als eine “Selige”. Ein alles andere als unumstrittenes Urteil der Kirche, da hier vor allem die Aufzeichnungen von Clemens Brentano (1778 bis 1842) als Quelle genutzt wurde.

Die Selige Emmerick

Der Schriftsteller Bernato hielt sich in den Jahren zwischen 1819 und 1824 bei Emmerick auf. Seine Schriften über die tranceartigen Visionen und die Stigmata Gottesfrau gelte bis heute als zumindest fragwürdig. Es ist bis heute unklar, was Bernato einfach selber ergänzte und persönlich ausschmückte. Auch die Wundmale der Seligen waren schon zu ihren Lebzeiten umstritten. Entsprechende medizinische und psychiatrische Interpretationen über ihre “Gottes-Visionen” ebenso.

Als 2004 der berühmte Schauspieler, Filmregisseur und Produzent Mel Gibson seinen Film “Die Passion Christi” in die Kinos brachte, wurde Emmerick weithin berühmt. So beruht doch der aufgrund seiner Grausamkeit und Brutalität umstrittene Jesus-Film ausschließlich auf den Aufzeichnungen von Clemens Brentano über Emmerick …

Nach der Seligsprechung der sogenannten “Mystikerin” 2004 wurde auch die Grab- und Wallfahrtskirche in Dülmen umgebaut und erweitert. Unterhalb der Krypta wurde beispielsweise eine Anna-Katharina-Emmerick-Gedenkstätte errichtet, in der auch das Krankenzimmer der Seligen wieder aufgebaut wurde. Anders als bei so vielen Seligen, Heiligen oder sonst wie im Christentum verehrten Menschen handelt es sich hierbei um die Originalobjekte aus dem Leben der Coesfelderin und nicht um Kopien.

Prophezeiungen, Visionen, göttliche Schauungen …

Viele Menschen haben ein mehr als “mulmiges Gefühl”, wenn in der katholischen Kirche Personen als heilig oder besonders gottesfürchtig angebetet werden. Das ist bei Anna Katharina Emmerick nicht anders. Nicht wenige Kritiker sehen in der Verehrung von angeblich zu Lebzeiten außergewöhnlich frommen oder sogar heiligen Menschen eher eine Verklärung.

Und das in der katholischen Kirche diese Art der “Glaubensbezeugung” mehr als stark präsent ist, steht außer Frage!

Wenn diese “besonders gottesfürchtigen” Menschen dann auch noch zu Lebzeiten Prophezeiungen aussprachen, wird es vielen Kirchenkritikern schnell zu viel des Guten. So auch bei “meiner Lokalheiligen” Emmerick. Denn ihre Visionen betrafen nicht nur den von Hollywood verfilmten Leidensweg Christi, sondern auch die Zukunft. Immerhin liegt es auch in der Natur der Sache, dass Prophezeiungen die Zukunft betreffen.

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Prophezeiungen, Weissagungen oder Zukunftsvisionen sind ein fragwürdiges Thema. Wirklich echte und unstrittigen “Propheten” dieser Art gab und gibt es nicht. Das sieht man hervorragend am Beispiel des 1566 verstorbenen Arzt, Astrologen und Seher Nostradamus aus Frankreich. Zweifellos der bekannteste seiner Zunft. Seine angeblichen “Prophezeiungen” dienen seit Jahrhunderten allen möglichen und unmöglichen Zwecken. Und seine “Centurien” genannten Weissagungen sind so schwammig und vor allem undatiert, dass der Buchmarkt voll von angeblichen Entschlüsslungen etc. ist.

Anders bei der Münsterländerin Emmerick. Sie schrieb nicht wie Nostradamus und andere schwammige und codierte Weissagungen der Zukunft nieder. Ihre mutmaßlichen Prophezeiungen sind in textlicher Reinform vorhanden. Wobei unklar ist, was der genannte Clemens Brentano hierbei selber im Zuge seiner “schriftstellerischen Freiheit” dazu dichtete …

Eine Prophezeiung von Anna Katharina Emmerick?

Ohne Frage haben auch “Propheten” und selbst Scharlatane bei ihren Visionen der Zukunft Treffer. Es ist unwichtig, ob diese Menschen aus redlichen oder sogar gottesfürchtigen Motiven handeln oder nur betrügen wollen, irgendwer hat irgendwo und irgendwann immer mal richtig gelegen. Verpackt man seine Weissagungen in möglichst schwammige Worte und macht möglichst schwammige Angaben, steigt die vermeintliche Trefferquote dabei enorm.

Bei einer Prophezeiungen wie etwa “es kommt im Jahr XY ein schweres Erdbeben und eine Naturkatastrophe fordert viele Menschenleben” ist ein Treffer sicher. Egal im welchem Jahr.

Derzeit aber kursiert im Internet eine Aussage von Emmerick, die viele Menschen auf das verheerende Feuer von Notre-Dame beziehen. Die online kursierenden Zitate unterscheiden sich etwas, aber grundsätzlich erfahren wir folgendes, das von ihr stammen soll:

Plötzlich brach eine Flamme im Turm aus, breitete sich über das Dach aus und es schien, als würde alles verbrannt werden. Ich dachte dann an den breiten Fluss, der durch eine der Seiten der Stadt fließt hat und sich fragt, ob es nicht mit seinem Wasser das Feuer aus dem Feuer bringen könnte. Aber die Flammen verletzen viele von denen, die ihre Hand in die Abriss Arbeit gelegt hatten: die Flammen jagten sie nieder und die Kirche ging weiter zu Fuß.

Allerdings habe ich gesehen, dass es erst nach dem großen Sturm, der sich nähert, gerettet würde. Dieses Feuer, dessen Aussehen entsetzlich war, zeigte auf dem ersten Platz eine große Gefahr, auf dem zweiten Platz eine neue Pracht der Kirche nach dem Sturm. In diesem Land haben sie bereits begonnen, die Kirche mit Hilfe von Schulen zu ruinieren, die dem Unglauben nachgeben.

Erstaunliche Worte

Das klingt durchaus erstaunlich und scheint in der Tat auf den Band von Notre-Dame sehr gut zu passen! Wir alle haben die Bilder aus Paris gesehen. Wie der Spitzturm und das Dach brannte. Und die Medien berichteten nach dem Brand auch intensiv darüber, dass die Kathedrale in neuer Pracht wieder aufgebaut werden wird.

Aber wer sollen die Menschen sein, die “ihre Hand an die Abrissarbeit” des Gotteshauses legten, und bei dem Feuer verletzt wurden? Die gab es nicht in Paris! Sollen hier jene Menschen gemeint sein, die in der heutigen Zeit gegen die Kirche “kämpfen” und ihre Status unlängst hinterfragen? Mit einer religiösen Motivation kann man das durchaus herauslesen. Und diese Menschen, so kann man es weiter hinein interpretieren, scheitern letztlich an ihren Vorhanden. Denn trotz der Gefahr wird die Kirche neu und gestärkt aus den Flammen auferstehen.

Der Fluss im Zitat wäre natürlich als der Fluss Seine in Paris zu deuten. Er fließt mitten durch Paris und Notre-Dame steht noch dazu auf einer Insel mitten in der Seine.

Die “Schulen, die dem Unglauben nachgeben”, und “in diesem Land” (damit also Frankreich) die Kirche ruinieren wollen, wie soll man diese verstehen? Religiöse Menschen bzw. jene, die in den Schriften “von” Emmerick göttliche Weissagungen sehen, könnten hier schlicht den gesellschaftlichen Verfall sehen. Vielleicht auch einfach den Abfall von der katholischen Kirche und ihren Werten/Lehrern in der modernen Welt der Toleranz und des Spaß.

Und wo anders als in Schulen wird eine Gesellschaft in ihrem Kern geprägt und (be)gelehrt?

Sah Anna Katharina Emmerick den Band von Notre-Dame voraus?

Jetzt stellt sich aber die frage, ob das kursierende Zitat der Anna Katharina Emmerick (oder Clemens Brentano) überhaupt der Wahrheit entspricht.

Es gibt eine ganze Reihe Publikationen, die sich mit Emmerick und vor allen ihren Visionen beschäftigen. Neben wenigen kritischen sind es hierbei vor allem natürlich religiös geprägte Veröffentlichungen. Nicht wenige stammen von überzeugten Gläubigen der katholischen Kirche und sehr viele enthalten vor allem Auswahltexte der Visionen. Alle jedoch berufen sich auf den Chronisten Clemens Brentano. Trotz aller Kritik sind und bleiben eben seine Schriften die Hauptquellen.

Eines der letztgenannten Veröffentlichungen stammt von Josef Stocker. In seinem 2013 veröffentlichten Buch “Visionen: Anna Katharina Emmerick” finden sich diverse Visionen von Emmerick, die Stocker den Aufzeichnungen von Berntano entnahm. Unter anderem auch die Prophezeiungen um “den Papst und die Zukunft der Kirche”. Und tatsächlich findet sich hier (ab Seite 78) das oben wiedergegebene Zitat vom Emmerick zu dem Feuer der Kirche. Allerdings wesentlich umfangreicher und mit einer ganzen Reihe von Unterschieden und auch Interpretationen. Zum Beispiel interpretiert Stocker die Kirche als eine Kirche in Wien (Stephanus) und die Personen, die hier Hand an das Gotteshaus legen, als Freimauer.

Vielleicht sollte man bessere sagen, dass das im Netz kursierende Zitat vom Emmerick “zusammengesetzt” wurde.

Eine wesentlich bessere Quelle ist die von Jozef de Raedemaeker 1998 “erstmalige Veröffentlichung der Urtexte”, die ich vom Emmerick-Bund e. V. bei mir vor Ort bekommen habe. Dieses “Dülmener Tagebuch” enthält die “Aufzeichnungen der Mitteilungen und der Zustände der Anna Katharina Emmerick”, die vier Jahre vor dem Tod der Seherin notiert wurden. Es ist Teil einer Sammlung der Brentano-Schriften.

Die Ur-Quelle …

Die im Januar 1820 gemachten Tagebuchaufzeichnungen mit der fraglichen Prophezeiungen sind das “Bild der Gefahr einer katholischen Kirche”. Einer ungenannten Kirche demnach, die in dem Text aber eindeutig in Rom oder Richtung Rom in Italien lokalisiert wird. Bei Visionen und Prophezeiungen ist natürlich immer vieles Interpretationen und Deutung der Leser, doch Rom liegt von Emmerick ihrer Heimat in einer ganzen anderen Richtung als Paris und Notre-Dame.

Das vollständige Original-Zitat ließt sich wie folgt – und umfasst weit mehr Text:

Ich sah an einem Ort, mehr gegen Rom zu, zwischen hohen Häusern, eine katholische Kirche mit sehr hohem, künstlichem Turm (Stephan?). Ich sah um diese Kirche her sehr viele vornehme Leute beschäftigt, darunter mehrere Fremde, vornehme, mit Schürzen und Kellen, als wären sie dahin gesandt, welche diese Kirche, die mit Schiefer gedeckt war, und den künstlichen Turm abbrechen <wollten>. Es gesellten sich allerlei aus dem Lande zu ihnen, auch waren selbst Priester dabei. Ich geriet darüber in solche Betrübnis, da! ich zu meinem Bräutigam sagte, er solle doch helfen; Xaverius habe ja mit dem Kreuz in der Hand alles vermocht: Er möge doch hier den Feind nicht triumphieren lassen.

Ich sah hierauf fünf Menschenbilder in diese Kirche eingehen, drei in alten, schweren Paramenten, als seien es Geister, und zwei ganz junge Geistliche, als wären sie berufen. Es war auch, als erhielten diese das Abendmahl und als sollten sie ein neues Leben erwecken und es schlug auch plötzlich eine Flamme aus dem Turm und warf sich um das ganze Dach, und es war, als sollte alles verbrennen. Ich gedachte dabei noch eines breiten Flusses, der an der einen Seite der Stadt vorbei floß, <und fragte mich,> ob man nicht aus ihm das Feuer löschen werde. Es waren bei denen, welche abbrechen wollten, sogar Ordensgeistliche. Aber die Flammen verletzten sehr viele von denen, welche Hand zum Abbruch angelegt hatten, und vertrieben sie und die Kirche blieb stehen.

Diese Rettung, hatte ich aber <vernommen>, würde erst nach dem großen Ungewitter, welches nahte, vor sich gehen, denn das Feuer, welches erschrecklich war, deutete fürs erste auf große Gefahr und fürs zweite auf neuen Glanz in der Kirche nach dem <Un>wetter. Der eine der eingehenden Heiligen war Sankt Stephanus, der andere war jener, der nach ihm gemartert wurde. Die jungen Leute waren Vorläufer des Johannes. Das Verletzen der Kirche haben sie jetzt dort schon angefangen bei den Schulen. Sie wollen alles freigeben.

Zwischen den beiden Kirchengesichten sah ich sich ein heftiges <Un>wetter hervordrängen aus Mitternacht. Es zog sehr nach der Stadt mit dem Turm, <zog sich> im halben Kreis herum.

… und viele Deutungen

Liest man sich diese Vision der Emmerick ganz nüchtern durch, muss man sagen, dass hier wohl kaum der Band von Notre-Dame vorausgesehen wurde! Abgesehen davon, dass hier von Rom oder “mehr gegen Rom” gesprochen wurde, gibt es zahlreiche Details, die gegen einen Blick in die Zukunft sprechen. Am auffälligsten ist dabei sicherlich, das dieser Text davon spricht, dass die Kirche abgerissen werden sollte, bevor sie brannte. Notre-Dame sollte renoviert werden.

Ebenso haben die Flammen von Paris nicht “sehr viele von denen, welche Hand zum Abbruch angelegt hatten” verletzt. Beim Brand von Notre-Dame war das exakte Gegenteil der Fall. Und selbstverständlich waren auch keine “Ordensgeistliche” daran beteiligt. Mit Schiefer war Notre-Dame auch nicht bedeckt. Lediglich die Aussage “und es schlug auch plötzlich eine Flamme aus dem Turm und warf sich um das ganze Dach, und es war, als sollte alles verbrennen” passt durchaus auf den Großbrand von Paris. Natürlich auch, dass die Kirche letztlich stehengeblieben ist.

Viele Urheber

In der Aufzeichnung von 1820 findet sich auch eine interessante Anmerkung zu dieser Vision vom Untergang der Kirche. Diese Aussage der Seligen Emmerick stamme aus “der Handschrtift der Frau Sendtler”, ist darin zu erfahren. Damit ist Anna Barbara Sendtner gemeint, die eine Mitarbeiter von Clemens Berntano war und ebenfalls die Worte von Anna Katharian Emmerick bearbeitet hat.

So heißt es beispielsweise zu dem mehrere hundert Euro kostenden Gesamtwerk “Religiöse Werke II” von Brentano:

Die vorliegende Edition gibt den Text erstmals nach der von Brentano als Druckvorlage vorgesehenen und von ihm korrigierten Abschrift durch seine Mitarbeiterin Anna Barbara Sendtner wieder, die zumal bei einigen im 19. Jahrhundert als theologisch heikel betrachteten Passagen teilweise erheblich von der Druckfassung abweicht.”

Andere Bearbeiter der Aussagen von Emmerick waren Christian Bernatano, der Bruder von von Clemens Bernatano, und seine Frau Emilie. Wer will da beim Thema “Prophezeiungen von Anna Katharina Emmerick” noch zwischen Wahrheit und schriftstellerischer Fiktion unterscheiden können?

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Beweis für Außerirdische: Für die Menschheit wäre das eine Katastrophe! Drei mögliche Szenarien +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Der Beweis für Außerirdische: Für die Menschheit wäre das eine Katastrophe! Sagen zwei Soziologen in einer Studie (Bilder Pixabay/gemeinfrei /NASAJPL/gemeinfrei / Montage & Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Der Beweis für Außerirdische: Für die Menschheit wäre das eine Katastrophe! Sagen zwei Soziologen in einer Studie (Bilder Pixabay/gemeinfrei /NASA/JPL/gemeinfrei / Montage & Bearbeitung: Fischinger-Online)

Was wäre … wenn wir den Beweis für eine außerirdische Zivilisation finden? Wie reagiert die Menschheit, wenn SETI ein eindeutiges Signal von Außerirdischen empfängt? Oder wir ein Objekt von Aliens auf dem Mond, einem Asteroiden, dem Mars oder irgendwo im Sonnensystem finden? Welche Folgen hat es für unsere Gesellschaft, Wirtschaft, Religionen und Regierungen wenn die Aliens plötzlich zur Erde kommen? Der Beweis für intelligente Aliens – das wäre mit teilweise erschreckenden Konsequenzen für unsere Gesellschaft in allen Bereichen verbunden! Alle Details zu diesem überaus spannenden wie umstrittenen Thema – erfahrt Ihr wie immer detailliert in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.


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Der Beweis für andere Zivilisationen im All ist erbracht! Wir sind nicht allein, es gibt Aliens! Und was jetzt?

Über derartige Fragen machen sich Wissenschaftler wie Laien seit Jahrzehnten Gedanken. Mal mehr und mal weniger spekulativ. Und doch zerbrechen sich Forscher über diese Aliens ebenso den Kopf wie Hollywood, Romane, das Fernsehen oder Science Fiction-Fans. Dabei malen sie die unterschiedlichen Szenarien aus, denn letztlich ist ausnahmslos alles Spekulation und Theorie.

Auch auf diesem Blog wurden in den  letzten Jahres dieses Thema sehr oft aufgegriffen (ein paar Beispiele HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER & HIER)

Kürzlich haben die beiden Soziologen Michael Schetsche und Andreas Anton diese Themen der „Exosoziologie“ erneut in einem Buch aufgegriffen. Selbst die Prä-Astronautik (Ancient Aliens) und das UFO-Phänomen haben sie dabei in ihren Überlegungen (ein wenig) mit einbezogen.

Der Beweis für intelligente Aliens – das wäre mit teilweise erschreckenden Konsequenzen für unsere Gesellschaft in allen Bereichen verbunden! Alle Details zu diesem überaus spannenden wie umstrittenen Thema – erfahrt Ihr wie immer detailliert in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 4. Feb. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Der Stern von Bethlehem: Ein UFO der Astronautengötter? Falsche Zitate und wirre “Kritik” im Mainstream

Der Stern von Bethlehem: ein UFO? Falscher Spott und wirre "Kritik" im Mainstream (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Der Stern von Bethlehem: ein UFO? Falscher Spott und wirre “Kritik” im Mainstream (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Forscher und Autoren der Prä-Astronautik, die die Idee verflogen, dass die “imaginären” Götter der Vergangenheit in Wahrheit Außerirdische waren, durchforsten bei ihrer Suche auch die Schriften der Vergangenheit. Auch und vor allem in diesen Überlieferungen und Texten finden sich unzählige Aussagen zu diesen göttlichen Wesen aus dem Himmel. So natürlich auch in der Bibel. Dabei wurde schon vor Jahrzehnten die These aufgestellt, dass der “Stern von Bethlehem” vielleicht ein Fahrzeug dieser “Götter” war. Ein UFO, dass die “drei Weisen aus dem Morgenland” den Weg wies, und über der “Krippe” mit dem Jesus-Kindlein zu sehen gewesen sein soll. Jetzt erschien allerdings eine “Kritik” an der Spekulation um das “Bethlehem-UFO” im Mainstream, dass einem fast die Worte fehlen. Wie Ihr hier lesen werdet, scheint hier die Presse vollkommen am Ziel vorbei geschrieben zu haben.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jesus Christus und die Aliens

Es ist alles andere als neu, dass Prä-Astronautiker in der Bibel nach Spuren von Astronautengöttern suchen und dabei meistens nur das Alte Testament im Blick haben. Das Neue Testament des Christentums mit den Erzählungen über Jesus Christus wird eher am Rande bei diesen Thesen gestreift.

Dafür gibt es drei ganz einfache Gründe:

Erstens handelt das Neue Testament vor allem von den Taten Jesus und der Welt um sein sein Wirken und ist damit weitaus Jünger als all die mythologischen Geschichten im Alten Testament. Und zweitens enthalten die Schriften des Neuen Testament auf den ersten Blick nicht so viele Hinweise auf mögliche Götter der Sterne.

Vor allem aber gibt es einen dritten Grund. Viele Forscher scheuen davor Jesus Christus irgendwie mit diesen Aliens der Antike in Verbindung zu bringen. Die religiösen Gefühle von Milliarden Christen könnten dadurch mehr als nur ein wenig strapaziert werden. Das sieht man auch an der bekannten TV-Serie “Ancient Aliens”, die bis dato das Thema (und das Thema Marienerscheinungen) komplett ausgelassen hat, wie bereits HIER berichtet. Der amerikanische TV-Sender “History Channel” möchte auf keinen Fall die zahllosen Gläubigen und auch Fundamentalisten in den USA vor dem Kopf stoßen.

Auch Erich von Däniken wurde (meines Wissens nach) bereits vor 50 Jahren mit diesen religiösen Bedenken konfrontiert als er sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” veröffentlichen wollte. Erst nach einer grundlegenden Überarbeitung seines Manuskriptes und der Entfernung der darin enthaltenen Jesus-Themen (u.a.) erschien das “entschärfte” Werk 1968. Dem damaligen ECON-Verlag war es schlicht “zu heiß”.

Das UFO von Bethlehem

Dennoch wurde das Thema “Jesus und Aliens” später in der Prä-Astronautik aufgegriffen. Wjatscheslaw Saizew aus der damaligen UdSSR war sicherlich mit seinem legendären Artikel “Wissenschaft oder Phantasie” in dem Magazin “Sputnik” 1968 (zu finden HIER) einer der ersten Mystery-Autoren. Vor allem aber nachdem das Buch “Jesus Christus – Erbe der Astronauten” von Gerhard R. Steinhäuser 1973 erschien, wurde das “heiße Thema” populärer. “Die Religion aus der Retorte” war ein weiterer provokanter Untertitel von Steinhäusers Buch, dem thematisch einige Autoren im Laufe der Jahre folgten. Beispielsweise Walter Hain, Peter Krassa oder auch Gisela Ermel.

Die These dahinter ist eigentlich vollkommen simpel, wenn man in die Bibel schaut. Die “Weihnachtsgeschichte” erzählt, dass Fremde bzw. Esoteriker aus dem Morgenland – über die in diesem Posting HIER umfangreich berichtet wurde – einem hellen Stern am Himmel folgten, bis sie den Geburtsort von Jesus Christus erreichten. Dieser Stern bzw. das UFO wies den Männern den Weg zu Jesus und blieb dann angeblich über seiner “Krippe” stehen. Hierhin mussten die “Weisen aus dem Morgenland” also ziehen, um das Baby zu finden.

Und da Maria, die Mutter Jesus, von einem Engel aus dem Himmel die kommende Schwangerschaft und Geburt von Jesus verkündet wurde, könnten hier Außerirdische hinter stecken. Noch dazu, da das Neue Testament betont, dass nicht Joseph als Mann von Maria der leibliche Vater des Kindes war – sondern Gott.

Klassische Überlieferungen, die jedes Kind heute kennt. Zumal in wenigen Tagen erneut die Weihnachtsfeiertage anbrechen. Allerdings auch Überlieferungen, die sich fraglos im Sinne der Prä-Astronautik deuten lassen. Auch wenn Astronomen schon seit sehr vielen Jahren den Stern von Bethlehem mit einer besonderen Planetenkonstellation oder anderen astronomischen Besonderheiten am Himmel zu erklären versuchen. Oder aber diese natürlicher Phänomene vor den Besuchern aus dem Morgenland herziehen bzw. ihnen den Weg zeigen können, steht auf einem anderen Blatt.

Damit war zumindest in der Grenzwissenschaft die Spekulationen um ein UFO von Bethlehem geboren. Wie so vieles in der Prä-Astronautik eine reine Hypothese, die sie niemals beweisen lassen wird.

Heute allerdings erschien auf der bekannten Internetseite “Telepolis” von “Heise online” eine “Kritik” an dieser Geschichte vom Bethlehem-UFO. Eine wirre Häme daran, die inhaltlich nicht nur vollkommen unleserlich ist. Sie ist auch noch falsch und mit Unwahrheiten “untermauert”!

Lügenmärchen …

In dem Artikel auf Telepolis vom 22. Dezember heißt es unter der Überschrift “Vom Himmel hoch direkt in die Krippe zu Bethlehem”, dass der Stern von Bethlehem nach einem UFO klingen würde. Auch im Petrus-Evangelium sei dieses UFO zu finden, wo “wiederum ein UFO am Himmel über dem Grab” Jesus stehen würde. Und weiter:

Der Mythos hält sich, obwohl die frühen Redakteure des Neuen Testaments ja genau deswegen das Petrusevangelium rausgeschmissen haben dürften. Es roch ihnen wohl doch — schon damals — zu sehr nach einer Episode aus Star Treck.” (“Star Trek”, so wäre es korrekt, schreibt der Autor in seinem Artikel “Lügenmärchen mit Sci-Fi Einschlag” wirklich mit “ck”)

“Kirk und Spock betreten — als Zeitreisende — eine Szenerie im Nahen Osten der ausgehenden Bronze-Ära”, so seine Häme an der Überlieferung im Petrus-Evangelium. “Das erschien den frühen Redakteuren des Christentums doch ein bisschen weit hergeholt”, heißt es auf “Telepolis” weiter, auch wenn der Text “als Augenzeugenbericht” in der Ich-Form niedergeschrieben wurde. Es sei, da wir das Buch nicht im Kanon der Bibel finden, “Pseudoepigraphisch” und damit “eine Lügengeschichte”.

Natürlich ist es Unsinn und schlicht unwahr zu sagen, dass pseudepigraphische Texte “Lügengeschichten” sind. “Die Qualifizierung einer Schrift als ‘pseudepigraph’ sagt nichts über die inhaltliche oder literarische Qualität aus”, bringt es beispielsweise sogar Wikipedia auf dem Punkt. Vielmehr ist es so, dass Texte außerhalb der Bibel Schatz- und Fundgruben für die Bibelforschung sind. Dabei ist es auch gleichgültig, dass oftmals nicht jene Personen sie verfassten, die als Autor genannt sind. Auch die fünf Bücher Mose hat nicht Moses geschrieben. Und die stehen in der Bibel.

Geburt und Tod Jesus: In der “Kritik” dasselbe

In dem “kritischen Beitrag” zum Bethlehem-UFO geht es erstaunlicherweise nur um das Evangelium des Petrus. Aus dem wird auch zitiert. Bibelzitate zu “Weihnachtsgeschichte” fehlen ganz. Und der gesamte Rest des Artikels ist vollkommen belanglos, da er andere Themen behandelt (recht zusammenhangslos verfasst, übrigens).

Doch es wird aus dem Petrus-Evangelium auch zitiert, um das “Bethlehem-UFO” ad absurdum zu führen:

In der Nacht aber (…) erscholl eine laute Stimme im Himmel, und sie sahen die Himmel geöffnet und zwei Männer in einem großen Lichtglanz von dort herniedersteigen und sich dem Grabe nähern. Jener Stein, der vor den Eingang des Grabes gelegt war, geriet von selbst ins Rollen und wich zur Seite, und das Grab öffnete sich, und beide Jünglinge traten ein.” (Verse 35-37)

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Diese Jünglinge sind jene angeblichen Engel des Herrn, die auch in der Bibel genannt werden. Einige Quellen nennen einen “jungen Mann” oder “Jüngling” und andere zwei, wie in diesem Posting HIER und diesem Artikel HIER auf diesem Blog umfangreich dargestellt. Jene, die der “Kritiker” als die Zeitreisenden “Kirk” und “Spock” aus “Raumschiff Enterprise” bezeichnet.

Nur gibt es einen offensichtliches Problem bei dieser “Schmäh-Kritik”, da diese nichts mit dem Stern von Bethlehem zu tun hat. Eindeutig ließt man schließlich auch von dem Tod oder der Auferstehung Jesus in dem Petrus-Evangelium-Zitat, dass immerhin Telepolis selber anfügt. Was hat das mit der Geburt Jesus und dem besagten Stern zu tun? Richtig – nichts.

Wenn man aber der These des Bethlehem-UFO oder “Jesus Christus – Erbe der Astronauten” (Steinhäuser) untermauert das von dem “Kritiker” angeführte Zitat mit den beiden Himmelswesen diese sogar noch. Eine “laute Stimme” ertönt, “zwei Männer in einem großen Lichtglanz” kommen aus dem sich geöffneten Himmel hernieder und rollen wie durch Zauberhand den Stein vom Grab Jesus beiseite …

Bei all der oft genug gerechtfertigten Kritik an der Prä-Astronautik und den Thesen der Raumfahrt im Altertum ist dieser Beitrag von Telepolis ein Tiefpunkt. Wirr verfasste Häme, die mit einem vollkommen falschen Zitat “untermauert” wurde, dass eigentlich eher für die Idee der Ancient Aliens spricht …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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