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Die Ruinen von Arkaim: das Stonehenge von Russland und die Ancient Aliens +++ YouTube-Video +++

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Die Ruinen von Arkaim - das russische Stonehenge und die Ancient Aliens (Bild: TASS Russland / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Die Ruinen von Arkaim – das russische Stonehenge und die Ancient Aliens (Bild: TASS Russland / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Die Ruinen von Stonehenge in England kennt jedes Kind. Ein gewaltiger Steinkreis aus tonnenschweren Megalithen, der älter als die großen Pyramiden von Gizeh in Ägypten ist. Doch auch Russland hat ein „Stonehenge“: Arkaim im fernen Sibirien. Eine archäologische Stätte in Asien, die zumindest von den Medien so genannt wird. Ein 4.000 bis 6.000 Jahre alte Ruinenstätte, die ein vollkommen anderes Licht auf die frühen Bewohner dieser Region wirft. In diesem YouTube-Video berichte ich, warum Archäologen in Russland und Deutschland bei Arkaim von einer Sensation sprechen.

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Das „Stonehenge von Russland“ ist eine archäologische Sensation in den Steppen Asiens. Und doch hat die Archäologie inzwischen über 20 weitere solcher uralten Anlagen dort gefunden.

Warum durch die Ruinen von Arkaim die Geschichte der frühen Nomaden und Steppenvölker in Asien neu geschrieben werden muss, erfahrt Ihr in diesem Video.

Bleibt neugierig …

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Neue Ergebnisse zum sog. “Stonehenge im Bodensee”: 5.650 Jahre alt? “Die Geschichte geht auf jeden Fall weiter” (+ Video)

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Taucher untersuchen einen Teil des "Stonehenge im Bodensee" - es bleibt weiterhin ein Rätsel (Bild: Amt für Archäologie/Thurgau)
Taucher untersuchen einen Teil des “Stonehenge im Bodensee” – es bleibt weiterhin ein Rätsel (Bild: Amt für Archäologie/Thurgau)

Bereits mehrfach habe ich über das sog. “Stonehenge im Bodensee” bzw. “Bodensee-Stonehenge” auf diesem Blog berichtet. Jenes sonderbaren und teilweise wie Perlen an einer Schnur aufgereihten “Hügel, die auf dem Grund des Bodensee bei Vermessungen entdeckt wurden. Nach fast einem Jahr haben jetzt die Archäologen um Hansjörg Brem vom Amt für Archäologie des Kantons Thurgau (Schweiz) weitere Forschungsergebnisse dieser Strukturen mitgeteilt. Unter anderem erste Datierungen der Funde am Ufer des Sees, die seit etwa drei Jahren für Rätselraten sorgen. Alle bisherigen Resultate der bis zu 5.650 Jahre alten Funde erfahrt Ihr hier.


Seltsame Hügel im Bodensee

Versunkene Kultur im Bodensee entdeckt?” fragte ich in einem YouTube-Video am 30. Oktober 2015 (s. unten).

Grund waren Funde von Hügeln auf dem Grund des Bodensee, die schnell von den Medien den Namen “Bodensee-Stonehenge” bekamen. Obwohl sie augenscheinlich keinerlei Ähnlichkeiten mit der Megalithanlage im Süden von England haben.

Am 10. März 2016 gab es einen ersten Zwischenbericht der Archäologen um Hansjörg Brem (Amt für Archäologie des Kantons Thurgau), den ich hier diskutierte. Denn ohne Zweifel sieht zumindest die Anordnung dieser sonderbaren Hügel im Bodensee (s. Bild unten) sehr nach einem Werk von Menschenhand aus.

Wann und von wem auch immer …

Unbekannte Kultur im Bodensee? Wer oder was schuf diese “Gebilde”? (Bild: Amt für Archäologie Thurgau)

Altersbestimmung des “Stonehenge am Bodensee”

Nach fast einem Jahr weiterer Untersuchungen der Gebilde auf dem Grunde von Deutschlands Süd-See teilte mir Hansjörg Brem am  6. Februar 2017 mit:

Gerne übersende ich Ihnen die Resultate der Holzaltersbestimmungen aus den ominösen Steinhügeln vor Uttwil und somit den neuesten Stand der Dinge.

Und weiter:

Im Frühjahr 2016 wurden von Tauchern zwischen den Steinen der Hügelschüttungen im Obersee auch zehn verschiedene Holzstücke geborgen. So weit ersichtlich handelt es sich nicht um Teile von Strukturen, sondern um Holz das später zwischen die Steine geriet oder allenfalls sogar mit den Steinen eingebracht worden ist. Die Fragestellung lautete deshalb: Wie alt sind die Hölzer und sind die geläufigen Verfahren für deren Datierung ausreichend?

Brem berichtete weiter, dass vier genommene Holzproben es “Bodensee-Stonehenge” mit der C14-Methode (Kohlenstoffdatierung) auf ihr Alter hin bestimmt werden wollten. “Die Jahrringchronologie erbrachte an den Abschnitten keine Resultate”, so Brem. Auch eine der C14-Proben “ergab ein fehlerhaftes Resultat”. Zwei Holz-Proben aus Esche und eine entnommene Probe aus Erle konnten hingegen von den Wissenschaften datiert werden.

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Hansjörg Brem dazu:

Die beiden Eschenstämmchen, bei denen bereits die Jahrringanalyse einen ähnlichen Wuchszeitraum vermuten lies, müssen demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit zwischen etwa 3650 und 3350 vor Christus geschlagen worden sein, also in der Jungsteinzeit. Das Erlenpfählchen dürfte dagegen aus dem 19. Jahrhundert nach Christus stammen. Ein datierender Zusammenhang zwischen den Hügel und den Hölzern ist damit nicht gegeben, da wie erwähnt, ein direkter konstruktiver Zusammenhang zwischen den Steinschüttungen und den Hölzern nicht festgestellt werden konnte.

Natürlich? Uralt? Künstlich? … das Rätsel bleibt!

“Ein datierender Zusammenhang zwischen den Hügel und den Hölzern ist damit nicht gegeben.” Das ist eine überaus wichtige Feststellung. Das heißt, dass bisher nicht mal genau klar ist, ob die datierten Proben, die immerhin bis zu 5.650 Jahre alt sind, überhaupt mit den Hügeln in Zusammenhang stehen! Ein Problem, das sicher auch vielen Mystery-Fans bekannt sein dürfte, da in der Grenzwissenschaft die Kohlenstoffdatierung C14 nicht selten bezweifelt wird. Und zwar genau aus diesem Grund.

Brem ist jedoch weiterhin guter Hoffnung. Auch sieht er die Überlegung, dass dieses “Bodensee-Stonehenge” von Menschen gemacht wurde, als die wahrscheinlichste an. So schrieb mir der Archäologe weiter:

Man kann nun verschiedene Hypothesen aufstellen, wichtig ist im Moment, dass verschiedene Zeitepochen nachgewiesen werden konnten und dass das Verfahren über organisches Material (also kohlenstoffhaltiges Material) zu einer Datierung zu gelangen, erfolgreich war.

Das nächste Ziel wird es sein, weitere Holzproben zu gewinnen und nach genauester Lokalisierung und Schichtbeobachtung erneut zu datieren. Im Moment ist auf jeden Fall das Rätsel um die Hügel – menschliche Bauwerke oder eine Laune der Natur – nicht gelöst, auch wenn die Hypothese ,Menschenwerk’ derzeit wohl die besseren Karten hat.

Was immer diese hügligen Gebilde auch waren und wozu sie einst wann dienten: “Die Geschichte geht auf jeden Fall weiter”, so Hansjörg Brem.

Video zum “Bodensee-Stonehenge” vom 30. Oktober 2015 auf Fischinger-Online bei YouTube:

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Versunkene Hügel im Bodensee: Die ersten Forschungsergebnisse des “Stonehenge im Bodensee” liegen vor – doch das Rätsel bleibt vorerst auch eins. +++Plus YouTube-Video+++

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Die "versunkene Kultur im Bodensee: Die ersten Forschungsergebnisse liegen vor (Bild: Amt für Archäologie Thurgau / Montage: L. A. Fischinger)
Die “versunkene Kultur im Bodensee: Die ersten Forschungsergebnisse liegen vor (Bild: Amt für Archäologie Thurgau / Montage: L. A. Fischinger)

Am 30. Oktober 2015 berichtete ich auf diesem BLOG und ein einem Video auf YouTube über “Das Rätsel des ,Bodensee-Stonehenge’ auf dem Grund von ,Deutschlands Südsee’. Verschiedene Medien berichteten damals, dass bei Vermessungen und Scans des Bodensee auf dessen Grund am Südufer seltsame und scheinbar künstliche “Hügel oder Kuppeln” gefunden wurden. Diese sollten, so wurde mir damals von den entsprechenden Forschern mitgeteilt, in Tauchgängen weiter untersucht und erforscht werden. Die ersten Ergebnisse dieser Untersuchungen liegen nun vor. Jedoch konnten diese das Rätsel um die Strukturen noch nicht abschließend klären.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein deutsches Stonehenge auf dem Grund des Bodensees? Einige Meldungen in der Presse behaupteten das Mitte September 2015. In der Tat scheinen genaue Scans und Sondierungen des gesamten Bodensees versunkene Hinterlassenschaft von Menschenhand gefunden zu haben. Ein „Stonehenge“, wie wir es alle kennen, war aber nicht dabei.

Das schrieb ich vor einigen Monaten auf diesem BLOG. Und, dass sie Sache weiter spannend bleibt. Daran hat sich auch nichts nach der Veröffentlichung der ersten Forschungsergebnisse auf einer Pressekonferenz am 9. März 2016 im Seemuseum Kreuzlingen geändert.

“Hügel unter Wasser am Südufer des Bodensees”

In die Einladung zu Medienkonferenz “Hügel unter Wasser am Südufer des Bodensees” vom 3. März des Kanton Thurgau (Schweiz) hieß es zu den Funden dieser seltsamen Hügel am Grund des Bodensees:

Die Ergebnisse der neuen Tiefenvermessung des Bodensees im September 2015 haben auf eine Reihe von Erhebungen in der Flachwasserzone zwischen Romanshorn und Bottighofen am Südufer des Bodensees aufmerksam gemacht. Wie Perlen auf einer Schnur sind Erhebungen auf dem heutigen Seegrund sichtbar, die zu Spekulationen Anlass gaben und auf größeres Interesse bei Medien und Publikum stießen. Im Zentrum der Diskussionen stand dabei die Frage, ob es sich um natürliche Formationen oder aber von Menschen geschaffene Bauwerke handelt. Sofort war klar, dass genauere Angaben zu diesen Strukturen nur durch direkte Abklärungen auf dem Seegrund zu gewinnen waren. Das Amt für Archäologie hat solche vor der Gemeinde Uttwil in den Wintermonaten begleitet und informiert nun wie folgt gemeinsam mit den beteiligten Spezialisten über die dabei erzielten Ergebnisse.

Die Hügel im Bodensee: Wie Perlen an einer Schnur (Bild: Amt für Archäologie Thurgau)
Die Hügel im Bodensee: Wie Perlen an einer Schnur (Bild: Amt für Archäologie Thurgau)

“Die Arbeiten konnten nur dank der Initiative einer privaten Gruppe von Forschungstaucherinnen und -tauchern überhaupt an die Hand genommen werden”, hieß es weiter. Zusammen mit den Archäologen haben die beteiligten Taucher des “Global Underwater Explorers Switzerland” (GUE) die ersten Resultate ihrer Arbeiten nun zwar öffentlich gemacht, aber sehen sich weiteren Fragen gegenüber:

Die regelmäßigen Erhebungen am nördlichen Rand der Flachwasserzone gegen die Halde gingen als ,Stonehenge am Bodensee“’ in die Medien ein. Wer immer den Begriff erfunden hat (Tagblatt.ch am 17. September 2015, Anm. L.A.F.), er passt nicht so ganz auf die Strukturen. Aber er beflügelt die Phantasie. Und das Projekt ,Tiefenschärfe’ hat ja den klassischen Beweis für die These geliefert, das wissenschaftliche Forschung alte Fragen beantwortet und gleichzeitig neue Fragen stellt.

Vor allem, so betonte der Kantonsarchäologe Hansjörg Brem vom Amt für Archäologie Thurgau, ging es bei den Forschen im Bodensee um Frage, ob diese Hügel künstlich von Menschen geschaffen wurden oder nur eine Laune der Natur sind:

Wir haben den Taucherinnen und Tauchern von GUE zuerst folgende Fragen gestellt:

– Wo liegen die Hügel (dreidimensional), sind sie überhaupt zu finden?
– Wie sehen die Hügel aus, stimmen die Formen der Vermessung?
– Woraus bestehen die Hügel? Gibt es Funde oder weitere Strukturen im Umfeld?

Als diese Fragen einigermaßen geklärt waren, ging es um folgende Fragen:

– Wie sieht das Verhältnis zwischen Untergrund und Hügelschüttung aus?
– Worum handelt es sich beim Hügelmaterial? Gibt es Besonderheiten?
– Erlauben Funde eine Deutung der Strukturen.”

Das Rätsel bleibt bisher ungelöst

Die Forscher und Taucher konnten diese Fragen bisher nicht abschließend beantworten, so Brem.

Angesichts der Menge haben wir zuerst an gezielte Verklappungen gedacht, also Schiffsballast oder Abfall. Das wäre zwar gut möglich, allerdings aus technischen Gründen erst in neuester Zeit. Nachfragen bei Schiffsunternehmen haben keine Aufschlüsse gebracht. Die Idee von geheimen Aktivitäten der Schweizer Armee ist nach den ersten Abklärungen nicht mehr zu halten und es gibt darauf keinen Hinweis. Also scheiden die letzten 100 bis 150 Jahre aus und damit müsste die Entstehung weiter zurückliegen.

Der Bodensee - schlummert eine versunkene Kultur auf seinem Grund? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Der Bodensee – schlummert eine versunkene Kultur auf seinem Grund? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Die Frage, ob das Gebiet der Flachwasserzone bis auf die Tiefe von 390 m. ü.M. einmal kürzere oder längere Zeit trocken lag, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit beantworten. Wir neigen aber zur Annahme, dass der Seespiegel im Obersee nie so tief abgesunken ist, jedenfalls nicht in den letzten 10‘000 Jahren. Wenn es sich denn um Bauwerke handelt, so müssten sie also ins Wasser gebaut worden sein.

(…)

Vielleicht waren es ursprünglich gar keine Hügel, sondern Schüttungen in Holzumfassungen, wie wir sie am See bei Häfen oder Stellinen haben – dann müssten wir allerdings zum Steinmaterial noch Holzpfähle bzw. Resten davon finden. Diese wurden noch nicht entdeckt.

Zumindest, so haben es die ersten Forschungen jetzt gezeigt, scheidet die Möglichkeit von militärischen Anlagen aus. Im September und Oktober 2015 haben die Medien auch diese Erklärung der seltsamen Hügel immer wieder erwähnt. Auch die Frage, ob es eiszeitliche Spuren von Gletscherbewegungen sein könnten, ist noch nicht eindeutig geklärt. Dazu resümierten die Wissenschaftler in ihrem Zwischenbericht auf ihrer Pressekonferenz:

Das Rätsel der Hügel ist noch nicht gelöst, aber wir wissen deutlich mehr als im letzten September. Die wirklich entscheidende Frage, die wir derzeit zu beantworten suchen, ist, ob die Hügel mit der Grundmoräne verbunden oder Teil davon sind – oder ob sie erst nachträglich entstanden sind. Wenn sie nachher entstanden sind, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Bauwerke handelt, die etwas mit dem Gewässer und dessen Nutzung zu tun haben. Um diese zu beschreiben, müssten außer den Steinschüttungen noch mehr Elemente und Hinweise gefunden werden.

(…)

 (Bild: Amt für Archäologie Thurgau)
Unbekannte Kultur im Bodensee – oder natürliche Hügel? (Bild: Amt für Archäologie Thurgau)

Die Klärung der Frage nach der Entstehung dieser Formationen ist sehr interessant und wir wollen natürlich diese auch lösen. Wir hoffen deshalb, die Arbeiten mit der GUE fortsetzen zu können (…)”

Zumindest, so betonten die Archäologen, seinen die mutmaßlich archäologischen Spuren auf dem Seegrund “in ihrem Bestand derzeit nicht gefährdet – dies ist für geologische und archäologische Monumente heute nicht selbstverständlich”. Da das Ökosystem der Fachwasserzone des Sees als überaus empfindlich gilt und die “Saison für den Bootssport” demnächst beginne wird, “sind größere Aktionen in den Sommermonaten nicht sinnvoll”.

Demnach werden wir als Mystery-Jäger wohl noch einige Monate auf weitere Forschungen und Ergebnisse warten müssen. Ob es nun um von Menschenhand errichte Gebilde (welchen Alters auch immer) oder natürliche Strukturen durch Gletscher handelt.

Video zum “Bodensee-Stonehenge” vom 30. Oktober 2015 auf Fischinger-Online bei YouTube:

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Neues YouTube-Video: Versunkene Kultur im Bodensee entdeckt? Das Rätsel des “Bodensee-Stonehenge” auf dem Grund von “Deutschlands Südsee”.

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Der Bodensee - schlummert eine versunkene Kultur auf seinem Grund? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der Bodensee – schlummert eine versunkene Kultur auf seinem Grund? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Scheinbar von der Mystery-Szene recht unbemerkt haben im September 2015 verschiedene Medien berichtet, dass ein „Bodensee-Stonehenge“ entdeckt worden sein könnte. Während einer umfangreichen Untersuchung des Bodensees durch das „Projekt Tiefenschärfe“ entdeckten die Wissenschaftler auf dem Grund des Sees am Südufer seltsame „Hügel“ oder „Kuppen“, die scheinbar von Menschen erbaut wurden. Weitere Untersuchungen sollen folgen. Mehr dazu in einem neuen Video auf meinem YouTube-Kanal.

 

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Ein deutsches Stonehenge auf dem Grund des Bodensees? Einige Meldungen in der Presse behaupteten das Mitte September 2015.

In der Tat scheinen genaue Scans und Sondierungen des gesamten Bodensees versunkene Hinterlassenschaft von Menschenhand gefunden zu haben. Ein „Stonehenge“, wie wir es alle kennen, war aber nicht dabei.

Dennoch ist die Sache sehr spannend, wie Ihr in diesem Video des Unfassbaren erfahrt …

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5.000 Jahre alte Sensation entdeckt: Forscher finden uralten Steinkreis – älter als Stonehenge! Artikel zum weltweiten “Erbe der Giganten” +++ plus YouTube-Videos +++

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In Großbritannien wurde ein neuer Streinkreis entdeckt: Offenbar ist der Fund älter als das legendäre Stonehenge! (Bild: gemeinfrei)
In Großbritannien wurde ein neuer Streinkreis entdeckt: Offenbar ist der Fund älter als das legendäre Stonehenge! (Bild: gemeinfrei)

Bei “Steinkreisen” denkt man meistens sofort an Stonehenge in Südengland. Doch Steinkreise aus der Vorzeit gibt es auf der ganzen Welt. Von der mysteriösen Osterinsel im Pazifik über Nordamerika und Nahost bis Korea. Nun haben Archäologen einen “Jahrhundertfund” in Dartmoor (Südengland) gemacht. Dort fanden sie einen Steinkreis, der möglicherweise älter als das weltbekannte Stonehenge sein könnte. Doch wozu das alles? Warum haben unsere Vorfahren auf der ganzen Welt solche und ähnliche Steinkreise und Megalithanlagen gebaut? Diesen und weiteren Fragen soll hier anlässlich des spektakulären Funde in Großbritannien nachgegangen werden …


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Die Entdeckung des “neuen Stonehenge”

Die Webseite des “Dartmoor National Park” berichtet, dass neue Forschungen in Dartmoor auf einem 525 Meter hohen Hügel den scheinbar bis dato ältesten Steinkreis der britischen Inseln gefunden haben.

Kein anderer Steinkreis dieser Art liegt in England höher.

Bereits vor 5.000 Jahren sei diese Region besiedelt gewesen und der nun entdeckte Steinkreis mit eine Durchmesser von etwa 35 Metern liegt “strategisch” so, dass von dort das gesamte Gebiet überschauen werden kann.

Die Archäologin des Park, Jane Marchand, berichtet, dass vor 4.000 Jahren diese Anlage aus 30 Steinen (plus einem Stein außerhalb) offenbar zusammengestürzt sein muss. Darauf weisen Radiokartondatierungen hin. Erste Hinweise auf die Anlage wurden jedoch bereits vor einigen Jahren von Alan Endacott identifiziert.

Man darf sich aber diesen Steinkreis von Dartmoor – wie bei allen Meldungen nach Art “neues Stonehenge gefunden” – nicht so vorstellen, wie das eigentliche Stonehenge, wie es alle kennen. Diese Anlage bleibt eine Ausnahme.

Der
Der “Dartmoor-Steinkreis” (Bild: Dartmoor National Park)

Aber tatsächlich ist es so, dass Steinkreise oder schlicht Kreisanlagen in ganz Europa und der ganzen Welt verteilt sind.

Und tatsächlich ist es offenbar eben so Tatsache, dass alle diese Monumente, und seien sie nur aus Holz gewesen, ähnlichen oder identischen Zwecken dienten. Etwa astronomischen Beobachtungen oder der Verehrung von Sonne und Mond.

Gerne wird auch behauptet, dass solche Bauten als “Kalender für die Landwirtschaft” dienten. Wenn dem so wäre wurde aber bisher meiner Meinung nach bis heute nicht befriedigend erklärt, warum in vor Jahrtausenden dünn besiedelten Regionen solchen Arbeitsaufwendungen für ordinäre “Landwirtschaftskalender” erbracht wurden.

Warum Stonehenge und andere Megalith-“Kalender” für Aussaat und Ernte, wenn es auch viel einfacher geht? Zum Beispiel durch einfache Peilpunkte auf Sonnenzyklen, die durch Holzstämme oder meinetwegen auch Monolithen gesetzt wurden …?

Das Erbe der Giganten in aller Welt

Natürlich muss auch bedenken, dass derartige Kreisanlage fast immer in einer Gesamtkomposition einer ganzen Gegend angelegt wurden. Mit anderen Steinkreisen, mit Dolmen, Gräbern oder auch anderen monolithischen Bauten usw.

Reste der Megalithanlage Ggantija auf der Insel Gozo (Malta): Angeblich gebaut von einer Riesin (Bild: L.A. Fischinger)
Reste der Megalithanlage “Ggantija” (ab 3600 v. Chr.) auf der Insel Gozo (Malta): Angeblich gebaut von einer Riesin (Bild: L.A. Fischinger)

Auch Stonehenge als der Klassiker steht nicht einsam und allein in der Gegend herum (heute scheinbar schon), sondern ist Teil einer ganzen “heiligen Landschaft”.

Es ist natürlich recht sonderbar anzunehmen, Menschen der Steinzeit oder der frühen Bronzezeit bauten derartige “Kalender”, die nur der Landwirtschaft dienten, gleich gehäuft an bestimmten Orten.

Hier sollte einer reichen, was eben solchen Anlagen für uns heute so rätselhaft macht. Wie auch der Umstand, dass die Erbauer keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben.

Der britische “Mirror” zitierte am 12. Mai 2015 bzg. dieser neuen Entdeckung auch den Archäologen Mike Nendick. Dieser weist darauf hin, dass diese Menschen einst “total unterschiedlich zu den modernden britischen Menschen” waren und auch ihre Sprache uns heute vollkommen fremd sei. Auch das waren und sind bis heute Gründe hier etwa Hinterlassenschaften von Bewohnern von Atlantis zu vermuten.

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Gleichfalls werden diese auch mit den Riesen der Mythologie in Verbindung gebracht. Nicht nur in Großbritannien, sondern eigentlich in allen Teilen der Welt, an denen sich derartigen Steinmonumente finden. Auf den Mittelmeerinseln Malta und Gozo, wo solche Bauten sogar noch älter als der Kreis von Dartmoor sind, spricht man beispielsweise ebenso von Riesen, wie in Südamerika. Auch Südamerika hat Steinkreise, die sich zum Beispiel in Chile aber auch Peru finden.

Riesen – die Giganten der Urzeit?

Riesen sind zwar der westlichen Welt nur als Kindermärchen bekannt, aber von diesen Titanen berichten die Mythen unzähliger Völkern. Ob tatsächlich etwas dran ist, dass diese irgendwas direkt oder indirekt mit solchen Monolithen zu tun haben, weiß wohl niemand. Der Mystery-Autor Uwe Topper nannte dies in einem Buch vor rund 40 Jahren “Das Erbe der Giganten“.

Prä-Astronautik-Buch: “Rebellion der Astronautenwächter” – Spuren der Götter aus dem All rund um die Erde von Lars A. Fischinger
Ausführlich zum Thema “Riesen” in dem Buch “Rebellion der Astronautengötter”

Natürlich kennt auch die Bibel Riesen, Giganten und Titanen. Die Titanen der Bibel lebten zum Beispiel im “Land der Riesen” Baschan, dem Reich von Og, einem dieser Riesen. Auch der legendäre Goliath gehörte dem Riesen-Geschlecht an. Goliath war ein Gewaltiger aus dem Geschlecht der Refaim, wie es die Legende sagt.

Passend dazu findet sich bis heute auf den Golanhöhen eine 5.200 Jahre alte Monithanlage mit dem Namen “Gilgal Refaim” (“Rujm el-Hiri” auf Arabisch). Eine Spur der Erinnerung an dieses verschollene Geschlecht?

Die 150 Meter große Anlage besteht aus vier Kreisen und liegt im Land Baschan, dem “Land der Riesen”. Bis zu 5,5 Tonnen wogen die Monolithen, die im Kreiszentrum einen über 20 Meter im Durchmesser und rund sechs Metern hohen Hügel. Bis zu 42.000 Tonnen Monolithen und Gestein sollen in diesem Gebiet in der Vorzeit in zahlreichen Monumenten insgesamt verbaut worden sein.

Wozu diente der Megalithbau “Rad der Giganten”, wie sie die “The Jerusalem Post” am 12. März 2009 nannte, in dieser unwirklichen Gegend des Nahen Ostens?

Auf meinem Video-Kanal zur Grenzwissenschaft findet Ihr zum Thema “Riesen” und “Megalithbauten” unter anderem diese Video online:

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Stonehenge-Rätsel könnte eine akustische Lösung haben

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Steinblöcke führen zu Überlagerung von Schallwellen – Auch im ältesten Steinbauwerk Perus dürfte Akustikdesign eine wichtige Rolle gespielt haben

Die über 5000 Jahre alten Steinkreise von Stonehenge im Süden von England haben schon zu allerlei archäologischen Spekulationen Anlass gegeben. Da zentrale Steine nach den Positionen der Sonnenwende und Tagundnachtgleiche angeordnet sind, nimmt die Archäologie an, dass die Anlage eine Art vorzeitliches Observatorium darstellt. 

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Wenn am Brocken die rote Sonne im Wald versinkt: Stimmt die astronomische Ausrichtung der Himmelsscheibe von Nebra? ( + Videos)

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Wenn am Brocken die rote Sonne im Wald versinkt: Stimmt die astronomische Ausrichtung der Himmelsscheibe von Nebra? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Wenn am Brocken die rote Sonne im Wald versinkt: Stimmt die astronomische Ausrichtung der Himmelsscheibe von Nebra? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Rund 4.000 Jahre alte “Himmelscheibe von Nebra” soll genau das sein, was ihr Name sagt: Eine Art Darstellung des Himmels, ein Kalender mit astronomischen Ausrichtungen und Daten. “Justiert” wurden diese von ihrem Fundort aus am Brocken im Harz. Doch eine scheinbar vollkommen übersehende Meldung bestreitet jetzt diese Ausrichtung der “Himmelsscheibe von Nebra”.


Mythos “Himmelscheibe von Nebra”

Über die 1999 von Raubgräbern gefundene “Himmelsscheibe von Nebra” (rund 4.000 Jahre alt) wurden auf diesem Blog und auch in Videos auf meinem YouTube-Kanal schon vielfach berichtet. Einige der Videos findet Ihr am Ende angeführt. Nicht zuletzt sorgte vor einigen Monaten eine veröffentlichte Untersuchung für Aufsehen, die den deutschen Jahrtausendfund aus Sachsen-Anhalt um eben diese 1.000 Jahre jünger datierte.

Ein Expertenstreit entbrannte, über den zum Beispiel HIER, HIER und in diesem Video HIER berichtet wurde (s. 1. Video unten). Einher mit dieser “Neudatierung” ging  auch die daraus resultierende Aussage, dass es eine Art “Königreich” um diese Himmelsscheibe damit auch nie gegeben haben kann. Selbst die Beifunde wie Schwerter und Schmuck wurden in Zweifel gezogen. Für den Landesarchäologen Harald Meller aus Halle geradezu eine Provokation gegen ihn persönlich. Immer war er es, der die Scheibe für die Archäologie zugänglich machte und unter anderem von ihr sein “Reich” um die Himmelsscheibe herleitete. Ein Königreich der Bronzezeit in Sachen-Anhalt.

Ob es so etwas wirklich gab, ist fraglich. Zumindest nach den Vorstellungen, die wir alle mit einem Königreich verbinden.

Anders ist es bei den astronomischen Ausrichtungen, Daten und Informationen, die anhand der Himmelsscheibe abgelesen wurden. Obwohl die “Himmelscheibe von Nebra” auf rund 3.600 Jahre datiert wird und in mehreren Etappen erweitert und umgestaltet wurde, ist man sich sicher, dass sie älteste Darstellung des Himmels überhaupt ist. Betont wird hierbei aber meistens, dass die älteste konkrete Darstellung sei. Denn es gibt Himmelsdarstellungen, die zehntausende Jahre älter sind.

Wenn am Brocken die Sonne im Wald versinkt …

Vor allem Sonnenwenden lassen sich an der Scheibe ablesen und Bestimmen. So die vorherrschende Meinung. Dies lässt sich an beiden goldenen Bögen, “Horizontbögen” genannt, ablesen, die in einem Winkel von 82 Grad an den Seiten der Scheibe angebracht sind. Dabei spielt der Brocken im Harz eine entscheidende Schlüsselrolle. Jener mythische Berg, der seit jeher von Sagen und Legenden umrankt ist.

Nach der üblichen Lesart der Archäologen, wurde die Scheibe vom Mittelberg in Nebra aus anhand des weit entfernten Brocken justiert. Exakt an jenem Platz, wo sie 1999 auf gefunden wurde und wo sich heute ein 30 Meter hoher Aussichtsturm befindet. Er ist Teil des Besucherzentrums “Arche Nebra” und der archäologischen Tourismusroute “Himmelswege”. Dort sind für Besucher auch entsprechende Visirlinien angebracht, die von der Himmelsscheibe übertragen wurden.

Bei Sonnenuntergang am Tag der Sommersonnenwende geht die Sonne über den ca. 85 bis 90 Kilometer entfernten Brocken unten. Um die “Himmelsscheibe von Nebra” zu justieren, richtet man sie an diesem Tag waagerecht so aus, dass eine Seite des neben der mutmaßlichen “Mondsichel” liegenden Goldbogens exakt auf den Sonnenuntergang am Brocken weist. Den unteren “Peilpunkt” bildet ein Ende des zweiten Bogen. Das Titelbild zeigt diese Justierung am 21. Juni.

Auf der Internetseite der “Himmelswege” heißt es dazu:

Ein senkrechter Schnitt teilt das Bauwerk und markiert die Sichtachse zum Harzmassiv mit dem Brocken. Auch heute kann man beobachten, wie hinter dieser markanten Landmarke zur Sommersonnenwende, am längsten Tag des Jahres, die Sonne untergeht. Auf diese Weise ließ sich wohl schon vor 3.600 Jahren die Himmelsscheibe einordnen und als Sonnenkalender nutzen. Vom Aussichtsturm aus lassen sich so auch über die heutigen Baumkronen hinweg die bronzezeitlichen Himmelsbeobachtungen wieder nachvollziehen.”

Solche und ähnliche Erklärungen finden sich in allen Veröffentlichungen, die sich mit der “Himmelsscheibe von Nebra” befassen. Es ist ein Fundament der astronomischen Untersuchungen der Scheibe. Stimmt das aber auch?

Falsche Ausrichtung?

Zweifel an der Ausrichtung aus den Brocken scheint kaum jemand zu haben. Er gilt als “markante Landmarke”, die in 85 Kilometern Entfernt von unseren Ahnen am Mittelberg angepeilt wurde. Wie aber konnte man von dort durch die Wälder den Brocken vor Jahrtausenden überhaupt sehen, um diesen anzupeilen? Gar nicht.

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Heute versperren die dichten Wälder den Blick zum höchsten Berg des Harz. die natürlich zur Sommersonnenwende und damit am Tag der Ausrichtung der Scheibe am 21. Juni in dicht belaubtem Grün standen. Ebenso versperren Hügel im Vordergrund den freien Blick zum Brocken, wie es “Deutschlandfunk” in einer Meldung vom 12. März schreibt. Selbst wenn damals das Gebiet nicht bewaldet war, “war der Brocken damals sicher keine auffällige Horizontmarke”. Und vom heutigen Aussichtsturm “ist der Brocken nur vage auszumachen”, wie es bei “Deutschlandfunk” weiter heißt. Weiter heißt es:

Zum einen geht die Sonne zur Sommersonnenwende vom Mittelberg aus nicht genau hinter dem Brocken unter, sondern etwa zwei Grad weiter links.

Zum anderen ist der 85 Kilometer entfernte Brocken von dort praktisch nicht zu sehen. Ihn verdecken Hügel im Vordergrund. Das zeigt der Anblick vom Mittelberg, der sich mit Hilfe von dreidimensionalen Geländekarten simulieren lässt. Sie basieren auf den metergenauen Daten von Radarsatelliten.

Dies sind erstaunliche Aussagen, die bisher scheinbar übersehen wurden. Meiner Meinung nach ist bei astronomischen Thesen über Kalender etc. von uralten Stätten (wie Stonehenge und andere) viel zu selten die Lage bedacht worden. In Artikeln oder Vorträgen verwies ich immer wieder auf den Umstand, dass bei “Kalenderbauten für die Landwirtschaft” und ähnlichen Deutungen scheinbar die Umwelt zu wenig beachtet wird. Jahrzehntelang den Himmel beobachten, wenn Wolken, Wetter, Bäume und mehr diese Bobachtungen oft unmöglich machen – nur für einen Kalender …?

Quelle?

“Der Brocken ist vom Mittelberg aus kaum zu erkennen und die Sonne ging auch schon vor fast 4.000 Jahren deutlich links von ihm unter”, schreibt der Autor Dirk Lorenzen in seinem Beitrag bei “Deutschlandfunk“. Dazu wird eine einfache Grafik gezeigt, deren Quelle mit “OpenStreetMap-Mitwirkende/ESA/Stellarium” angeben wurde. Weitere Quellen oder Personen, die diese Ausrichtung überprüft haben, finden sich nicht.

“Stellarium” ist eine sehr verbreitete und beliebte Astronomie-Software, die ich selber vor Jahrzehnten nutzte. Die ESA ist bekannt und “OpenStreetMap” findet Ihr HIER. Vielleicht kein ein Mystery-Fan, der diese oder andere Software nutzt und beherrscht, diese Angaben einmal überprüfen und sich bei mir melden?

Stutzig sollte man bei der Meldung von “Deutschlandfunk” durchaus werden. Zumal es schon zahlreiche Publikationen gab, die sich eben genau mit den astronomischen Bezügen der Scheibe befassten. Nicht umsonst heißt sie ja “Himmelscheibe”. Etwa auch Theodor Schmidt-Kaler und Wolfhard Schlosser in diversen Veröffentlichungen, die unter anderem in “Archäologie in Sachsen-Anhalt” oder auch in der “Jahresschrift für Mitteldeutsche Vorgeschichte” erschienen.

Hat die Präzession die Himmelsscheibe “verstellt”?

In der Untersuchung “Zur astronomischen Deutung der Himmelsscheibe von Nebra” wies Schmidt-Kaler beispielsweise bereits 2006 auf geringe Abweichungen der Ausrichtung hin.

Schmidt-Kaler ist aber auch sicher, dass durch die , dem “Schwanken” der Erdachse ca. alle 25.784 Jahre, eine Art “Kalenderreform” nachzuweisen ist. Durch das Eintreten der Sonne in das Sternbild der Plejaden, wie er schreibt. “Dementsprechend dürfte die Nebra-Scheibe sicher um oder nach 2320, aber deutlich vor 1700 v. Chr. geschaffen worden sein”, ist er sich in seiner Studie sicher.

Die kleine Meldung über Zweifel an der astronomischen Ausrichtung der Scheibe scheint irgendwie allein im weiten Raum der Nebra-Veröffentlichungen zu stehen. Auch wird an keiner Stelle erwähnt, ob die Präzession überhaupt bei der Feststellung, dass die Sonne “etwa zwei Grad weiter links” am 21. Juni untergeht, berücksichtigt wurde. Deshalb bleibt wohl der einzige Zweifel, der Umstand, dass der Brocken durch die Wälder und/oder Entfernung vom Fundort in Bodennähe aus kaum bis gar nicht sehnen kann.

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Rätselhafte Technologie in China vor 5.800 Jahren – und die ersten Darstellungen des Himmels? +++ Video +++

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Rätselhafte Technologie in China vor 5800 Jahren

Das Alte China ist immer wieder für Überraschungen gut. Nicht nur aufgrund der dort immer wieder gemachten archäologischen Funden, sondern auch durch all die Mythen und Legenden, die sich um das Land ranken. Viele Funde bleiben vor allem hier “im Westen” eher unbekannt. So auch zum Teil ganz erstaunliche Jade-Funde, die Archäologen in China seit 1985 in Gräbern in Lingjiatan machen. Sie zeigen eine erstaunliche Steinzeit-Technologie bei ihrer Herstellung und sollen sogar versteckte Codes enthalten. Die auf der ganzen Welt einst verstanden worden sein sollen, wie Ihr in diesem Video vom 4. Januar 2021 erfahrt.


Rätselhaftes aus der Steinzeit aus China

Emsige Archäologen finden überall auf der Welt immer wieder spannende Funde, von denen die Öffentlichkeit nichts erfährt. Nicht weil sie verheimlicht oder vertuscht werden, sondern weil sie zu “unscheinbar” sind, um für große Sensationen oder mediale Schlagzeilen zu sorgen. Spektakuläre Entdeckungen in archäologischen Monumenten oder sogar Schätze wecken eher das öffentliche Interesse, als beispielsweise kleine Grabbeigaben in irgendeiner Gegend irgendeines Landes.

So ist es auch bei Funden von Objekten aus Jade, die aus China stammen. Sie stammen aus der Steinzeit, sind bis zu 5.800 Jahre alt und wurden in Gräbern in Lingjiatan gemacht. Tausende Artefakte, die chinesische Archäologen dort seit 1985 gefunden haben. Aus insgesamt (bis jetzt) 69 Gräbern.

Schaut man sich einige dieser Kostbarkeiten aus Jade aber genauer an, wird es wieder interessant! Denn sie zeigen nicht nur eine erstaunliche Technologie der Steinzeit bei der Bearbeitung solcher Objekte. Nach einer These belegen diese auch, dass schon vor Jahrtausenden der Mensch unser Sonnensystem “verschlüsselt” dargestellt hat. In einem “Code”, der weltweit zu finden sei, so dass sogar die Erbauer von Stonehenge diesen nutzen. Ein Kontakt in der Steinzeit zwischen China und England?

Was die Funde so spannend macht, erfahrt Ihr in diesem Video vom 4. Januar 2021.

Bleibt neugierig …

Video vom 4. Januar 2021 auf Mystery Files

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Sensationelle Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien +++ Video +++

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VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)
VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)

Wann bauten Menschen die ersten Kultstätten zu ehren einer überirdischen Macht? Ist die sensationelle Entdeckung von Göbekli Tepe bis bis zu 13.000 Jahren in Anatolien wirklich das älteste Bauwerk der Welt? Die Antworten erstaunen! Denn schon der Neandertaler baute und Rumänien und Frankreich (einfache) Kultstätten, die rund 165.000 Jahre(!) älter sind, als alles, was bisher bekannt war. Unglaubliche Funde, die die Geschichte neu schrieben, wir Ihr hier erfahrt.


Die Neandertaler: Sensationelle Entdeckungen

Wann wurde der Mensch intelligent und vor allem „spirituell“? Wo liegt der Ursprung der menschlichen Kulte und wie alt ist das Verlangen des Menschen Kultstätten zu errichten?
Diese Fragen beschäftigen Wissenschaftler seit Jahrzehnten. Und dabei datieren sie die Anfänge solcher Kulte oder sogar ganzer Kultbauten immer weiter in die Vergangenheit. Damit auch die Anfänge von dem, was man heute Religion nennen würde. Bekanntestes Beispiel ist hier sicher Göbekli Tepe in Anatolien.

Eine riesige Kultstätte, die über 10.000 Jahre alt ist. Von 13.000 Jahren wird hier sogar gerne gesprochen. Gebaut aus gewaltigen Megalithen, die in Steinkreisen errichtet wurde. Eine archäologische Sensation – aber keineswegs die älteste.

Ungleich ältere Kultstätten erbaute schon der Neandertaler. Sie sind aufgrund ihres Alters bei weitem spektakulärer als alle Monumente oder Megalithbauten, die spätere Zivilisationen erbauten. Von Göbekli Tepe über die Pyramiden in Ägypten bis Megalithanlagen aus der Steinzeit wie Stonehenge oder Carnac. Sie alle wurden im Vergleich zu den Kultbauten der Neandertaler ausnahmslos alle erst gestern gebaut! Auch wenn man diese natürlich nicht in ihrer Art und Weise direkt vergleichen kann und darf!

Die ältesten Kultstätten der Erde

Längst ist den Archäologen bekannt, dass vor über 40.000 Jahren unsere Ahnen schon wundervolle Kunstwerke an die Wände zahlreiche Höhlen malten. Galerien der Eiszeit, die vor allem vor 20.000 bis 30.000 Jahren entstanden und den Forschern bis heute Rätsel aufgeben. Irgendeine Art „Kult“ wird dahinter vermutet. Gerne in Form eines „Jagdzaubers“. Was man aber nie fand waren Bauwerke dieser „Höhlenmenschen“.

Das änderte sich durch einen Fund in Rumänien. Hier stieß man tief in einer Höhle auf eine primitive Kultstätte der Neandertaler, die aus bewusst platzierten Knochen bestand. Ein „spiritueller Ort“, der bis zu 85.000 Jahre alt ist! Als sei das nicht erstaunlich genug wurde kurz darauf in Südfrankreich ein weiterer Fund gemacht, über den ich bereits in einem Vortrag 2019 berichtete, den Ihr HIER findet.

Es ist die bisher älteste Kultstätte der Erde – errichtet von Neandertalern in Form von Steinkreise aus Tropfsteinen in einer tiefen, dunklen Höhle. Alter: rund 165.000 Jahre(!) älter als die Steinkreise von Göbekli Tepe. Sensationelle Funde, über die in der Öffentlichkeit praktisch nichts bekannt ist, wie Ihr in diesem Video vom 6. Oktober 2020 erfahrt.

Bleibt neugierig…

Video vom 6. Oktober 2020 auf Mystery Files

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Heiße Spur zum Bernsteinzimmer? Taucher finden Wrack eines deutschen Frachters aus dem Zweiten Weltkrieg in der Ostsee

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Heiße Spur zum Bernsteinzimmer? Taucher finden Wrack eines deutschen Frachters aus dem Zweiten Weltkrieg in der Ostsee (Bilder: gemeinfrei & T. Stachura)
Heiße Spur zum Bernsteinzimmer? Taucher finden Wrack eines deutschen Frachters aus dem Zweiten Weltkrieg in der Ostsee (Bilder: gemeinfrei & T. Stachura)

Seit 1945 ist das legendäre “Bernsteinzimmer” aus dem Schloss von Königsberg verschwunden. Das “achte Weltwunder”, wie es leidenschaftlich von einigen genannt wird, tauchte nach den Wirren des Kriegsendes nie wieder auf. Ist es zerstört, verbrannt? Oder schafften die Nazis es das unermesslich wertvolle Zimmer zu retten und sicher zu verstecken? Schatztaucher aus Polen könnten jetzt dem Verbleib des “Bernsteinzimmers” auf die Spur gekommen sein. In einem Wrack eines 1945 in der Ostsee versenken deutschen Frachters, der als einer der letzten vor der anrückenden Roten Armee aus Ostpreußen fliegen konnte. Liegt das Zimmer wirklich auf dem Grund der Ostsee? Viele Vermutungen kursieren derzeit in den Medien. Aber es könnte tatsächlich so sein, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt!


Das Bernsteinzimmer

Es ist eines der großen Geheimnisse der jüngeren Geschichte: Der Verleib des “Bernsteinzimmer” am Ende des Zweiten Weltkrieges. Kurz vor dem endgültigen Untergang des Dritten Reiches verschwand es spurlos aus dem Schloss von Königsberg. Dorthin brachten es die Deutschen, als sie das Kunstwerk im damalige Leningrad (heute Sankt Petersburg) entdeckten. Ein unermesslich wertvolles Stück bester Handwerkskunst aus Holz, Gold und dem namensgebenen Bernstein. Ein Geschenk des Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. an den den russischen Zaren Peter I.aus dem Jahr 1716.

Längst ist das “Bernsteinzimmer” ein Heiliger Gral unzähliger Schatzjäger und Historiker geworden. Auch mehr als 70 Jahren nach dessen Verschwinden begeistert es viele Menschen. Und da die Nazis im Zweiten Weltkrieg in nahezu ganz Europa auf hemmungslosen Beutezug nach Kunstschätzen und wertvollen Artefakten waren, will man bis heute nicht glauben, dass nicht auch das “Bernsteinzimmer” nicht noch irgendwo verborgen liegt. Immerhin haben die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg belegt, dass zahlreiche Schätze der Nazis noch zu finden waren. Aber auch, das vieles seit dieser Zeit spurlos verschwunden ist.

Die einfachste Theorie, dass das “Bernsteinzimmer” am Ende des Krieges und im Zuge der vorrückenden Roten Armee der UdSSR bei der Zerstörung des königsberger Schlossen verbrannte, möchte kein Schatzjäger glauben. Eher wird vermutet, dass es sich noch immer vor Ort befindet. In bisher unentdeckten unterirdischen Bunkern oder Räumen, in denen der Schatz vor den anrückenden Sowjets 1945 eilig in Sicherheit gebracht wurde. Vielleicht in einem Bunker des damaligen deutschen Gauleiters Erich Koch. Er selber schwieg bis zu seinem Tode 1971 über das Schicksal des Zimmers.

Vielleicht wusste er es einfach nicht. Im Gensatzsatz zu vielen Schatz-Forschern, die bis heute nach dem “Bernsteinzimmer” fahnden. In Archiven und alten Dokumenten von 1945 ebenso, wie an den unterschiedlichsten Orten in ganz Deutschland, Polen, Tschechien und dem heutigen Russland. “Heiße Spuren” gab es in den letzten Jahrzehnten dabei immer wieder. Beispielsweise in geheimen und noch unerforschten Stollen verschiedener Bergwerke, in denen die Nazis das Zimmer versteckt haben könnten. Tatsächlich wurden in Bergwerken und Bunkeranlagen nach Kriegsende immer wieder “Nazi-Schätze” gefunden. Kostbare Gemälde, Museumsstücke, Gold, Schmuck, Skulpturen – all das wurde im Deutschen Reich damals eifrig in ganz Europa “gesammelt”.

Die Stichworte “Nazi-Gold” und “NS-Raubkunst” sind in diesem Zusammengang bis heute sehr, sehr weit verbreitet. Das “Bernsteinzimmer” würde sich hier nahtlos einfügen. Das Sehen nicht nur Abenteurer und Schatzsucher so, sondern auch Historiker. Nur findet man es nicht. Selbst die DDR und deren STASI sowie der KGB der UdSSR hat über viele Jahre vergeblich danach gesucht. Unter anderem in Stollen und Bergwerken in Thüringen, in denen das Zimmer bis heute von einigen Forschern vermutet wird.

Bis heute können Besucher des “Katharienpalastes” bei Sankt Petersburg nur eine Rekonstruktion des Zimmers bewundern. Seit 1976 wurde daran gebaut, wobei nur Fotos des Original als Vorlage zur Verfügung standen Am 31. Mai 2003 wurde durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin der Nachbau feierlich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zum 300-jährigen Jubiläum der Stadt.

“Bernsteinzimmer” auf dem Grund der Ostsee?

Über 70 Jahre nach Ende des Faschismus in Deutschland reist die Begeisterung für diese Nazi-Schätze (welcher Art auch immer) nicht ab. Trotz des “braunen Beigeschmacks”, die einige hinter solchen Schatzsuchen sehen. “Schatzsuche” weckt natürlich das Kind im Menschen und es gibt nun mal noch viele zu finden. Auch und vor alle aus der Nazi-Zeit.

Angeheizt wird die Jagd nach dem “Bernsteinzimmer” immer wieder. Durch neue Spuren in alten Archiven oder Zeugenaussagen von damals. Aber vor allem dadurch, das Teile des Zimmers (Möbelstücke) vor einigen Jahren auftauchten. Öl auf die Mühlen all jener, die an die weitere Existenz des Zimmers glauben. Genau solches Öl entdeckten jetzt auch polnischen Schatzsucher auf dem Grund der Ostsee und heizen damit Spekulationen um den Schatz weiter an.

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Denn bisher sind es reine Spekulationen, dass die Taucher Hinweise auf das Zimmer oder sogar das Objekt der Begierde selber entdeckt haben. Was aber die Schatztaucher des polnischen Taucherteam “Baltictech” in der Ostsee gefunden haben, ist das Wrack eines Frachters aus dem Zweiten Weltkrieg. Von denen es bekanntlich unzählige gibt. Ein relativ kleines Schiff von nur  knapp 66 Metern Länge und 10 Metern breite, dass die Taucher um Wracktaucher Tomasz Szachura in 88 Metern Tiefe ausfindig machen konnten. Sie identifizieren es als das deutsche Handelsschiff “Karlsruhe”, dass 1905 in Bremerhaven vom Stapel lief.

40 Jahre später machte sich die “Karlsruhe” am Ende des Krieges auf seine letzte Reise. Während der Kampfhandlungen in Ostpreußen und dem nahenden Ende des Dritten Reiches stach es am 11. April 1945 von Pillau bei Königsberg aus in See. An Bord unzählige Kisten und über 1.083 Flüchtlinge, die hier ihre letzte Chance zur Flucht im Chaos des Krieges im Osten sahen. Wie so viele Fluchtversuche durch Evakuierungen über das Meer gegen Kriegsende aus dieser Region endete auch diese in einer Katastrophe. Nach einem Zwischenstopp nahe Danzig schloss sich die “Karlsruhe” einem Geleitzug in Richtung Kopenhagen an und stach am 12. April wieder in See.

Es kam nie an. Am 13. April versenken sowjetische Kampfflieger nördlich von Stolpmünde den Frachter. Rund 360 Tonnen Fracht versanken in den Fluten und nur 150 Menschen überlebten die Katastrophe. Eine Fußnote der unzähligen leidvollen Fluchtgeschichten aus den Ostgebieten des Nazi-Reiches. Bis die Taucher von “Baltictech” das Schiff jüngst wieder fanden.

Rund 130 Kilometer von Gdansk (vormals Danzig) entfernt, nördlich von Ustka, liegt es auf dem Meeresgrund. Mit samt seiner Ladung, die aus zahllosen Kisten besteht, wie die Taucher vor Ort dokumentierten. Bisher sprachen sie vor allem von Porzellan der weltberühmten “Königlichen Porzellan-Manufaktur” in Berlin (KPM) und militärisch Gerät, dass sie in dem Wrack entdeckten. Dabei ist es unbekannt, was die ganzen Kisten in den Laderäumen der “Karlsruhe” noch beinhalten., Bislang sind diese ungeöffnet und sollen vorerst geboren werden.

“Die Polen haben ein Indiana-Jones-Syndrom”

Das Taucherteam aus Gdansk, Sopot und Gdynia selber ist von ihrer Entdeckung des seit 70 Jahren verschollenen Schiffes begeistert. “Das Auffinden des deutschen Frachters und der Kisten mit derzeit unbekanntem Inhalt auf dem Grund der Ostsee kann für die ganze Geschichte von Bedeutung sein”, so Teammitglied Tomasz Zwara. Nicht zu Unrecht, da jedes Frachtschiff aus dieser Zeit historisch wertvolle Objekte an Bord hatte. Vor allem auch Flüchtlingsschiffe aus den Ostgebieten. Selbst unbekannte Akten der NS-Zeit sind für Historiker ungeahnte Schätze mit möglicherweise weltvollen Informationen.

Materielle Werte schließen solche Entdeckungen sicher ein. Ob es sich um Kisten voll Nazi-Gold, Schmuck, Kunst oder sogar das “Bernsteinzimmer” handelt, wird sich zeigen. Die Taucher plane weitere Untersuchungen des Schiffes und vor allem die Sicherstellung der Fracht. Erst an Land sollen diese noch verschlossenen Kisten geöffnet werden. Spannender geht es vor allem für Schatztaucher kaum mehr! Der “mdr” schrieb am 6. Oktober zu der Entdeckung des Schiffes:

Die Polen haben ein Indiana-Jones-Syndrom. Schatzsuche ist dort zu einer Art Volkssport geworden. Und das Bernsteinzimmer löst bei vielen Schatzsuchern eine besondere Faszination aus.

Dass das “Bernsteinzimmer” wirklich an Bord der “Karlsruhe” war, ist reine Spekulation. Nichts handfestes spricht dafür. Andersherum spricht aber auch nichts dagegen. Als eines der letzten Schiffe konnte die “Karlsruhe” mit Flüchtlingen und Fracht entkommen – wenn auch nur kurzzeitig. Einen unermesslichen Schatz wie das “Bernsteinzimmer” hätten auch die Nazi-Schergen und NS-Bonzen gerne in Sicherheit vor der Roten Armee gebracht. So, wie sie zahllose andere Kunstschätze in Sicherheit brachten. Ob in einem Bunker oder sogar durch den Versuch es ins “Kernland” des Dritten Reiches zu schaffen, weiß bisher niemand.

Von daher kann bei der nun mehr 70jähigen Jagd dem Zimmer niemand sicher ausschließen, dass es nicht einem Schiff in der Ostsee versank.

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