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Neues Geld für SETI und die Suche nach ET: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause wieder nach Außerirdischen suchen?

SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die US-Weltraumbehörde NASA sucht seit 25 Jahren nicht mehr nach Außerirdischen? Das mag seltsam klingen, da die NASA in den Augen der meisten Menschen sicher die Institution ist, die nach anderen Zivilisationen im All sucht oder suchen sollte. Immerhin erfahren wir regelmäßig durch die Medien von diversen NASA-Missionen, die irgendwo im All nach Leben suchen oder in naher Zukunft suchen werden. Das ist zwar richtig, aber bereits 1993 hat sie NASA ihre Suche nach außerirdischen Zivilisationen in Form von SETI-Projekten (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) eingestellt. Das könnte sich jetzt ändern, denn ein Gesetzentwurf im US-Kongress sieht vor, der NASA wieder Millionen an staatlichen Geldern für die Suche nach ET zur Verfügung zu stellen. Warum es zu diesem “Sinneswandel” kam, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

SETI, NASA und ET

Die “Suche nach außerirdischer Intelligenz” mit Radioteleskopen und anderen modernen Technologien ist im Grunde genommen Jahrzehnte alt (s. a. HIER).

Jeder Weltraum- und Alien-Fan kennt diese Technologie, bei der Astronomen versuchen Signale aus dem All zu empfangen, die eindeutig von Außerirdischen stammen: Radiosignale, die irgendwelche Aliens absichtlich oder unabsichtlich in der Vergangenheit in das All geschickt haben, und die wir mit unseren Teleskopen auf der Erde registrieren können. Diese rasen mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum und könnten einen unumstößlichen Beweis für eine Alien-Zivilisation liefern.

Trotz einer bereits Jahrzehnte andauernden Suche nach diesen Signalen von ET fanden die Astronomen bis heute keinen Beweis für solche künstlichen Botschaften. Und das, obwohl auch unsere Erde unbeabsichtigt und absichtlich solche Radiosignale in das All abstrahlt. Theoretisch könnten diese irdischen “Funkfeuer” von Außerirdischen empfangen werden, die dann wiederum darauf antworten könnten.

Ein Problem ist hierbei natürlich, dass diese Aliens auch noch leben/existieren, sie eine entsprechende technologische Entwicklung beim Empfang haben  und auch “in unserer Nähe wohnen”. Würde beispielsweise eine bewusst an Außerirdische geschickte Nachricht (= “Active SETI“) von heute in 1.000 Jahren eine fremde Intelligenz in 1.000 Lichtjahren Entfernung erreichen – dauert deren Antwort erneut 1.000 Jahre, bis sie an der Erde ankommt.

Auch wenn sich Radiosignale mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, würde der Weg zwischen unseren Nachbarsternsystem Alpha Centauri und uns immer noch rund 4,5 Jahre dauern. “Hallo, wie geht es Euch?” – “Danke, gut. Und Euch?” dieses theoretische Gespräch würde neun Jahre mit unseren kosmischen Nachbarn dauern.

Das kling nicht sehr ermutigend. Obwohl der Empfang eines eindeutigen Signals einer außerirdischen Zivilisation fraglos die größte Entwicklung der Menschheit wäre.

Trotzdem hat die NASA seit dem Jahr 1993 keine Gelder mehr für SETI-Projekte ausgegeben. Die Finanzmittel dafür wurden schlicht gestrichen. Das war natürlich lange nicht das Ende von SETI, das sich danach mehr und mehr in private Hände verlagert hat. Immerhin existiert auch das legendäre SETI Institut in den USA bis heute und weltweit suchen Radioastronomen nach diesem Heiligen Gral der Alien-Forschung, wie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder berichtet.

20 Millionen Dollar für die Alien-Suche?

Der US-Kongress, die Öffentlichkeit sowie Wissenschaftler sahen SETI immer mit gemischten Gefühlen. Warum Millionen für Alien-Projekte ausgeben, deren Erfolg ungewiss und deren Nutzen nicht erkennbar ist? Seit es SETI überhaupt gibt, fragen sich genau das viele Menschen. Und natürlich die Raumfahrtbehörde NASA bei der Festlegung ihrer Prioritäten.

Natürlich sucht die NASA nach Leben im All. Aber in unserem Vorgarten mit Raumsonden und Roboter-Rovern, was ebenso alles andere als günstige Projekte sind. Man denke hier nur an die zahllosen Missionen zum Mars sowie die dortigen Landungen, die in den letzten vier Jahrzehnten ausgesandt wurden.

Die privaten (SETI-)Projekte unter der Bezeichnung “Breakthrough” unter Federfügung des Milliardärs Juri Milner, Facebook-Boss Mark Zuckerberg oder auch dem Physiker Stephen Hawking sind heute die bekanntesten Forschungen nach ET. Etwa das SETI-Forschungsprojekt “Breakthrough Listen” oder auch das mehr als ehrgeizige “Breakthrough Starshot”, bei dem Kleinst-Raumsonden zu Alpha Centauri geschickt werden sollen. Erste Kosten allein dafür: 100 Millionen US-Dollar … (mehr in diesem Video HIER)

Da klingt es geradezu bescheiden, dass der US-Kongress darüber nachdenkt, der NASA 20 Millionen Dollar für neue SETI-Projekte zuzubilligen. Dem Texaner Lamar S. Smith, Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses des Repräsentantenhauses der USA, ist es zu verdanken, dass die US-Regierung über diese Finanzmittel für die Alien-Suche debattiert. Verteilt würde das Geld über zwei Jahre, so Jason Davis am 2. Oktober 2018 in einer Meldung der “Planetary Society”.

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Smith ist selber von SETI fasziniert. “Ich denke, ich habe im Laufe der Jahre jedes einzelne Buch zu diesem Thema gelesen”, zitiert ihn die “Planetary Society” aus einem Video von einem NASA-Workshop des”Lunar and Planetary Institute” in Houston, Texas. Da war es für Smith sicher eine Endtäuschung, dass auf die von ihm im Juni 2017 vorlegte Gesetzesvorlage für die Finanzmittel auf taube Ohren stieß. Der Ausschuss habe darauf “nicht reagiert”.

Linda Billings, SETI-Skeptikerin und Beraterin des NASA-Astrobiologie-Programms:

Von dort, wo ich gestanden habe, habe ich beobachtet, dass die SETI-Gemeinschaft die NASA unerbittlich gedrängt hat, wieder in das SETI-Spiel zurückzukehren, seit der Kongress das Programm abgesagt hat.

Vielleicht wird es die NASA ja. Zumindest hat der ebenfalls aus Texas stammende John Culberson einen weiteren Versuch unternommen, SETI-Gelder für die NASA von der US-Regierung zu bekommen. Zumindest diese neue Initiative ist vom Repräsentantenhaus abgesegnet worden.

Jetzt hat der US-Senat das letzte Wort …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Suche nach Leben im All: Laut SETI-Astronomen haben wir in nur 20 Jahren Kontakt mit Außerirdischen!

Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Jahrzehnte schon suchen Astronomen mit dem SETI-Projekt nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen, um deren Existenz zu beweisen. Doch gefunden haben sie bisher nichts, dass eindeutig von Aliens aus dem All stammt. Dennoch geben die SETI-Astronomen ihre Suche noch lange nicht auf. Im Gegenteil: der berühmte Astronom Dr. Seth Shostak vom SETI-Institute in Kalifornien würde sogar darauf wetten, dass wir innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte Kontakt mit Außerirdischen haben werden, wie er jüngst in einem Interview erklärte. Wie hoch sein Wetteinsatz ist und warum es an mehr als einem halben Dutzend Orten in unserem eigenen Sonnensystem außerirdischen Leben geben könnte, erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seth Shostak vom kalifornischen SETI-Institut ist sicher der bekannteste Astronom, der sich aktiv mit der Suche nach außerirdischen Zivilisationen befasst. Dabei ist SETI als Projekt zur Suche nach Radiosignalen von Außerirdischen mit Hilfe von Radioteleskopen auf der Erde eine durchweg “etablierte Wissenschaft”.

Ein Bereich der Astronomie, der zwar seine Kritiker hat, aber eben nichts mit UFO-Forschung zu tun hat, die bis heute  alles andere als “etabliert” angesehen wird.

Nur noch 20 Jahre!?

Shostak ist nach eigener Aussage sicher, dass es nur noch 20 Jahre dauern wird, bis die Menschheit ein Signal von intelligenten Außerirdischen empfängt. Von Aliens irgendwo in den Weiten des Alls, die zumindest technologisch so weit entwickelt sind, dass sie Radiosignale in das Universum senden können. Oder besser gesagt so weit entwickelt waren.

Würde dieses Signal von einem Stern kommen, der 10.000 Lichtjahre entfernt ist, wäre auch die “Botschaft” 10.000 Jahre alt. So wie wir diesen Stern sehen, wie er vor 10.000 Jahren aussah. Diese Zeitspanne benötigt sein Licht um die Erde zu erreichen und damit wäre auch ein Radiosignal der Aliens so lange zu uns unterwegs. Auch Radiosignale bewegen sich nur mit Lichtgeschwindigkeit durch das All und machen so grundsätzlich eine echte Kommunikation mit Aliens mehr als nur schwierig.

Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Seth Shostak zu diesem Problem:

Wenn sie 500 Lichtjahre von uns entfernt sind, würden wir ein Signal hören, das 500 Jahre alt ist. Und wenn wir zurücksenden: ‘Hi, wir sind  Erdlinge, wie geht es euch?’, dann würde es 1000 Jahre dauern, bis wir wieder von ihren hören. Falls wir von ihnen hören. Es ist also kein wirklicher Kontakt, aber zumindest wüssten wir, dass sie da sind.

Nach Shostak könnten wir binnen der kommenden zwei Jahrzehnte wissen, “dass sie da sind”. Für alle Astronomen sowie Weltraum- und Alien-Fans eigentlich eine erfreuliche Nachricht des SETI-Astronomen, die allerdings einen faden Beigeschmack hat.

Auch Seth Shostak kann die Zeit des ersten Kontakt mit Außerirdischen nur raten. Obwohl durch den technologischen Fortschritt auch SETI immer effizienter wird, beruhen alle “First Contact-Schätzungen” nur auf Spekulationen. Niemand kann verbindlich sagen, ob es in einem Jahr oder 200 Jahren soweit sein wird.

Und so ist auch der Wetteinsatz von Shostak nicht allzu hoch:

Ich wette mit jedem um eine Tasse Kaffee, dass wir innerhalb der nächsten 20 Jahre intelligentes Leben finden werden.

7 mal Leben in unserer Nachbarschaft?

Wie die meisten Astronomen und Planetenforscher auch, ist auch Shostak überzeugt, dass wir Menschen zuerst Leben in unserem eigenen Sonnensystem finden könnten. Mikroorganismen, die auf Planeten und Monden in unserer Nachbarschaft existieren könnten. Der Mars steht hier beispielsweise hoch im Kurs bei der Suche nach Leben im All.

Aber auch der Zwergplanet Pluto, die Jupiter-Monde Europa, Ganymed und Callisto sowie die Saturn-Monde Titan und Enceladus sind als Kandidaten für Leben in der Diskussion.

Shostak dazu im September 2017:

Es gibt mindestens sieben weitere Orte in unserem Sonnensystem, also praktisch vor unserer Haustür, die man mit einer Rakete erreichen kann und auf denen es mikrobiologisches Leben geben könnte.

SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)
Wo sind die Aliens? Forscher stellen neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen vor (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)

Ein verlockendes Ziel für die Suche nach primitiven Aliens ist nach Meinung von Shostak und anderen Astronomen der Saturn-Mond Enceladus mit seinen riesigen Geysiren:

Er schießt Geysire in den Weltraum. Man muss dort also nicht landen und man muss keine Bohrungen durchführen. Man schnappt sich einfach ein wenig von diesem Geysir-Schleim, bringt ihn zurück auf die Erde und vielleicht findet man darin Aliens.”

Doch Leben im All muss es einfach geben, so der SETI-Forscher. Das Weltall sei einfach zu groß, als dass es nicht existiert:

Es gibt eine Menge Grundstücke da draußen, richtig? Es gibt eine Billionen Planeten in der Milchstraße. Wir können eine Billion andere Galaxien sehen, jede mit einer Billion Planeten. Wenn sie nicht da draußen sind, dann sind alle diese Leute hinter uns (die beim Gespräch Anwesenden, Anm. LAF) ganz besonders.”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

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Astronautengötter-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2017 – erste Infos

Auf den Spuren der Astronautengötter: Das 1-Day-Meeting der "Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI" 2017 - erste Infos (Bilder: A.A.S. / Montage: L. A. Fischinger)
Auf den Spuren der Astronautengötter: Das 1-Day-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2017 – erste Infos (Bilder: A.A.S. / Montage: L. A. Fischinger)

Alljährlich im Oktober das sog. “One-Day-Meeting” der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) im deutschsprachigen Raum statt. Immer in unterschiedlichen Städten und Regionen. Dieses Jahr hat sich die A.A.S. für Suhl (Thüringen) für den Kongress am 28. Oktober  rund um die Astronautengötter, Erich von Däniken und Mysterien der Menschheit entschieden und erste Informationen online gestellt. Als aktiver Prä-Astronautiker möchte ich Euch diese und weitere Informationen natürlich nicht vorenthalten!

Astronautengötter-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2017 – erste Infos weiterlesen

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Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2016 mit Erich von Däniken: Programm und alle Infos

Meeting der "Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI" 2016 mit Erich von Däniken: Programm und alle Informationen online (Bild: A.A.S. / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2016 mit Erich von Däniken: Programm und alle Informationen online (Bild: A.A.S. / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Am Wochenende um den 29. Oktober 2016 ist es wieder soweit: Das alljährliche Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) rund um den schweizer Götter-Jäger Erich von Däniken findet statt. Diesmal im Konzerthaus in Freiburg im Breisgau und auch das genaue Programm des One-Day-Meeting der A.A.S. steht nun fest. Ihr findet das Programm sowie weiteren Informationen hier online und zum Download bei der Gesellschaft.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen

(Text von der A.A.S.)

Das diesjährige A.A.S. 1-Day-Meeting 2016 findet am Samstag, 29. Oktober in Freiburg i.Br. statt!

Großer Saal des Konzerthauses Freiburg i. Br. (direkt am Hotel NOVOTEL Freiburg i.Br. gegenüber Hauptbahnhof)

Wie immer bietet das 1-Day-Meeting neben den vielen spannenden Referaten eine Gelegenheit mit anderen an Paläo-SETI Interessierten und den Referenten in gemütlicher Atmosphäre Gespräche zu führen.

1-Day-Meeting 2016 in Freiburg i.Br. Das A.A.S.-Ereignis des Jahres!

Das erwartet Sie

Schriftsteller, Forscher, Menschen mit Neugier auf das Unbekannte und Rätselhafte treffen sich in diesem Jahr zum A.A.S.-Meeting in Freiburg i.Br..Bereits am Vorabend, Freitag, 28. Oktober, werden wie immer Diskussionen

stattfinden und man kann neue Bekanntschaften knüpfen. Man sieht sich im Hotel NOVOTEL.

Am Samstag, 29. Oktober, präsentieren aktive Paläo-SETI-Forscher in attraktiven Multimedia-Präsentationen ihre neuesten Entdeckungen und spannende Forschungsergebnisse.

Poster-Session in der Nachmittagspause

Bei einer Poster-Session werden Beiträge nicht in einem Referat, sondern in Form von Postern oder – wie in unserem Fall – auf Pinnwänden präsentiert. Das können Bilder und Grafiken sein und/oder Zusatz und Hintergrund-Informationen, die den Rahmen des Vortrages gesprengt hätten. Die Referenten stehen während der Kaffeepause am Nachmittag bei ihren Pinnwänden und den Teilnehmern  für Fragen oder Diskussionen zur Verfügung.

Vorher, nachher und dazwischen

Gespräche, Diskussionen, Gedanken austauschen, Thesen hinterfragen, Anregungen geben, Fragen stellen …

Preise

Der Eintritt für die Tagung beträgt Euro 60 für Erwachsene und Euro 50 für Schüler/Studenten/Behinderte (jeweils mit Ausweis). Tickets gibt es am Freitag Abend zwischen 18 und 20 Uhr im Foyer des Hotels NOVOTEL, Freiburg i.Br. – direkt gegenüber Hauptbahnhof. Und am Samstagmorgen ab 8.15 Uhr vor dem großen Saal des Konzerthauses Freiburg i.Br. (neben dem Hotel NOVOTEL).

Bis bald in Freiburg i.Br! Wir freuen uns auf Sie!

Herzlich, Ihr

A.A.S.-Team und die Redaktion “Sagenhafte Zeiten

Das Programm

Freitag, 28. Oktober:

Zwangloses Treffen im Foyer, Restaurant und an der Bar des Tagungshotels.

Samstag, 29. Oktober:

  • 9.00 – 9.25 Uhr Eröffnung StD Dipl.-Hdl. Peter Fiebag – Paleo Search for Extraterrestrial Intelligence
  • 9.25 – 10.05 Uhr Armin Schrick – IN GENU VERITAS
  • 10.05 – 10.20 Uhr Christos Langer – Götterwaffen
  • 10.20 – 10.50 Uhr Pause
  • 10.50 – 11.05 Uhr Alfons Göbel – El Mirador. Reise in eine versunkene Maya-Stadt
  • 11.05 – 11.35 Uhr Wolfgang Siebenhaar – Vorsicht vor falschen Mythen. Gegner haben wir genug
  • 11.35 – 12.00 Uhr Luc Bürgin – Neue Mysterien aus China
  • 12.00 – 12.15 Uhr Diskussion Dr. Pierre Flécher: Präsentation – Glühlampe von Dendera
  • 12.15 – 14.00 Uhr Mittagspause
  • 14.00 – 14.30 Uhr Bernd Grathwohl – Rätselhaftes Griechenland
  • 14.30 – 15.00 Uhr Marvin Günter und Moritz Metzech – Geheimnisvolle Mosaike in Ostia Antica
  • 15.00 – 15.30 Uhr OStR i. R. Peter Kaschel – Das Buch Mormon
  • 15.30 – 16.15 Uhr Postersession und Pause
  • 16.15 – 16.50 Uhr Dr. Hermann Burgard – Raumstation „Himmel“ – Erkenntnisse zur Umlaufbahn anhand von Keilschrifttexten
  • 16.50 – 17.20 Uhr Reinhard Habeck – Kosmische Rätsel
  • 17.20 – 17.50 Uhr Dr. h. c. Erich von Däniken
  • 17.50 – 18.00 Uhr Diskussion, Schlusswort

Durch das Programm führt OStR Peter Kaschel.

 

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Fehlalarm bei SETI: Das mutmaßlich intelligente Signal von Außerirdischen ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs”

Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist "wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs" (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Seit Tagen laufen die Diskussionen heißt: SETI-Forscher in Russland hatten mit dem Teleskop “RATAN 600” bereits vor über einem Jahr ein mutmaßlich intelligentes Signal aus dem All empfangen. Es kam aus der Region des unserer Sonne ähnelndem Sterns HD 164595 im Sternbild Herkules in 94,5 Lichtjahren Entfernung, wie ich in einem YouTube-Video berichtete. Schon von Anfang an gab es auch Zweifel an diesem Signal von angeblichen Außerirdischen, die es in den vergangenen Tagen durch andere Astronomen und andere Radioteleskope auszuräumen galt. Inzwischen macht sich in der Gemeinde der SETI-Forscher und natürlich der Mystery-Fans Ernüchterung breit, da das “potenziell intelligente Signal” nicht verifiziert werden konnte. Das, wie berichtet, war eine Voraussetzung beim SETI-Projekt. Die inzwischen erfolgten Auswertungen, Überprüfungen und Analysen des Signal lassen darauf schließen, “dass es wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs ist”.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es wäre zu schön, um wahr zu sein. So dachten Alien-Fans und Astronomen, als die Meldung aufkam, dass russische SETI-Forscher ein Signal aus dem All empfangen haben, das von Außerirdischen stammen könnte.

In meinem Video auf meinem YouTube-Kanal, das ich Euch unten nochmal einbinde, legte ich auch meine Zweifel an diesem “Alien-Signal” dar. Hauptgrund war, dass das Signal bereits vor über einem Jahr empfangen wurde (15. Mai 2015) und offenbar die SETI-Gemeinde darüber nicht informiert wurde. Zur wissenschaftlichen Überprüfung ein Muss. Ebenso, dass beim Dreh meines Videos bereits erste Astronomen das Signal vom Stern HD 164595 mit ihren Satelliten-Anlagen nicht empfangen konnten. Das aber kennen wir bereits von dem legendären “WOW!-Signal” vom 15. August 1977. Auch das kam nie wieder …

Einmal und nie wieder

SETI und die Suche nach Leben im All war 2012 Thema bei "Wer wird Millionär?" - interessante Hintergründe zur Frage bei Günther Jauch hier
SETI und die Suche nach Leben im All war 2012 Thema bei “Wer wird Millionär?” – interessante Hintergründe zur Frage bei Günther Jauch in diesem Artikel (Bild: rtl-now.rtl.de)

Seit dem Empfang des Signals im Frühjahr 2015 kam es nicht wieder, obwohl die russischen SETI-Forscher der Stern HD 164595 insgesamt 39-mal gescannt haben! Auch gleiche es mehr einer natürlichen Emission einer Radioquelle im All. Vielleicht sogar einem versehentlich (mit-)gescannten Satelliten im Orbit. Eric Korpela (Universität von Kalifornien), der Leiter des SETI@home-Projekts, bei dem jeder Internet-Nutzer daheim seinen PC automatisch bei SETI mithelfen lassen kann, hat berechtige Zweifel. Denn die SETI@home-Software kennt solche Signale wie von RATAN 600 in Masse, wie er argumentierte:

Denn SETI@home hat Millionen potenzielle Signale mit ähnlichen Merkmalen gesehen, aber es braucht mehr als das, um einen guten Kandidaten auszumachen.

Es gibt dadurch nichts an diesem Signal, das es von einer vorübergehenden natürlichen Radioquelle wie einem stellaren Flare, einem aktiven Galaxienkern oder Ähnlichem abgrenzen kann.

Neben dem berühmten “Allen Telescope Array” in Kalifornien wurde auch das legendäre Greenbank Radioteleskop in West Virginia auf den Stern angesetzt. Keine der Anlagen konnte das Signal finden. Das Greenbank-Teleskop gehört auch zum “Breakthrough Listen Projekt“, welches intesiv die Suche nach Leben im All vorantreiben will. Selbst Mark Zuckerberg von Facebook und der weltbekannte Physiker Stephen Hawking gehören hier zum Team bzw. sind in dazugehörige Projekte involviert. Und so musste auch der Astronom Andrew Siemion von der Universitär von Kalifornien und Mitarbeiter am ehrgeizige “Breakthrough Listen Projekt” signiert feststellen:

Wenn das HD 164595-Signal wirklich von jenseits der Erde kommt, dann sollte es angesichts seiner Parameter häufiger auftreten.”Die Tatsache, dass das Signal in Durchmusterungen dieser Gegend nicht zu finden ist, spricht eher dafür, dass das RATAN-Signal auf Störinterferenzen im Instrument oder andere Artefakten der menschlichen Technologie zurückgeht.”

Auch die Astronomin Yulia Sotnikova vom Teleskop RATAN 600 stellte in einem offiziellen Update zum empfangen Signal fest:

“Nachträgliches Auswerten und Analysieren des Signals offenbarten, dass es am Wahrscheinlichsten terrestrischen Ursprungs ist. (…) Ich kann mit großer Sicherheit sagen, dass kein außerirdisches Signal detektiert worden ist.

Also heißt es: Weiter suchen!

Hier das Video zum Thema vom 30. August auf meinem YouTube-Channel:

 

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+++ YouTube-Video +++ Rätselhaftes Radiosignal: Haben SETI-Astronomen ein Signal von Außerirdischen bei dem Stern HD 164595 empfangen?

Haben SETI-Astronomen in Russland ein intelligentes Signal aus dem All empfangen?
Haben SETI-Astronomen in Russland ein intelligentes Signal aus dem All empfangen? (Bild: sao.ru/ratan)

Sind wir allein im All? Und wenn nicht: wo sind die Außerirdischen? Nutzen sie ähnliche Techniken wie unsere Zivilisation, die wir mit unseren Radioskopen empfangen könnten? Das fragen sich die Astronomen von SETI – der Suche nach außerirdischer Intelligenz – seit Jahrzehnten. Seit einigen Tagen jedoch macht eine Meldung internationale Schlagzeiten, dass SETI-Forscher in Russland mit dem Teleskop RATAN 600 ein Signal empfangen habe, dass von dem Stern HD 164595 in 94,5 Lichtjahren Entfernung stammt – und mutmaßlich intelligenten Ursprungs sein könnte. Alles zu diesem “sensationellen Fund” eines mutmaßlichen Alien-Signal aus dem All und warum man skeptisch bleiben muss erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

 

 

Update: 2. September 2016: Fehlalarm bei SETI: Das mutmaßlich intelligente Signal von Außerirdischen ist „wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs“

Von Lars A. Fischinger

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Bisher hat keiner den absoluten und unumstrittenen Beweis für außerirdische Zivilisationen oder überhaupt eine Form von Leben außerhalb der Erde erbracht. Weder SETI-Forscher, noch andere Astronomen, noch UFO-Forscher. Keiner!

Könnte sich dies nun mit der Entdeckung des neuen SETI-Signal ändern? Fast 100 Jahre soll/könnte es zu uns unterwegs gewesen sein, wenn es tatsächlich von Außerirdischen von dort an uns geschickt wurde.

Doch die SETI-Astronomen sind auch kritisch, da die aktuelle Faktenlage zu diesem bereits im Frühjahr 2015 gefundenen SETI-Signal bis dato sehr dünn ist …

In diesem Video erläutere ich dieses “potenziell intelligente Signal” aus dem All und warum man skeptisch bleiben muss.

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+++YouTube-Video+++ Außerirdische haben die Erde vielleicht schon entdeckt und senden uns Signale: Neue Astronomie-Studie mit konkreten Ortsangaben für SETI.

Zwei Astronomen spekulieren in einer Studie: Aliens haben die Erde vielleicht schon entdeckt und senden und Signale (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)
Zwei Astronomen spekulieren in einer Studie: Aliens haben die Erde vielleicht schon entdeckt und senden und Signale (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)

Jahrzehnte sucht das Projekt SETI schon nach Signalen von Außerirdischen. Und ebenso suchen Astronomen schon lange nach einer neuen Erde im All – nach einer „Erde 2.0“. Doch haben vielleicht intelligente Aliens die Erde schon unlängst selber von ihrem Planten aus entdeckt und senden diese sogar Signale an die Menschheit? Möglicherweise mit denselben Techniken wie wird? Darüber spekulierten zwei Astronomen in einer neuen Veröffentlichung – und schlagen gleich konkret vor, wo und wie die Menschheit Außerirdische finden könnten. Mehr dazu in einem neuen Vlog bei Fischinger-Online auf YouTube.

Von Lars A. Fischinger

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Ungezählte Sterne suchen Astronomen nach Planeten nach Art der Erde und nach Aliens oder Signalen von diesen ab. Gefunden haben sie bisher nichts. Wo also sind Außerirdische im Kosmos zu finden? Zwei Astronomen haben dazu nun in einer Studie konkret 82 Sternensysteme vorgeschlagen, wo die Menschheit diese Aliens vielleicht finden.

Denn, so die Forscher, möglicherweise suchen diese Fremden im All mittels der auch von uns genutzten „Transit-Technik“ nach bewohnbaren Planten und haben so unsere Erde längst entdeckt. Nicht nur entdeckt: vielleicht versuchen sie schon Kontakt mit uns aufzunehmen!

Eine überaus spannende Veröffentlichung mit interessanten Überlegungen, die ich Euch in diesem Video auf YouTube vorstelle.

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