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Der Beweis für Außerirdische: Für die Menschheit wäre das eine Katastrophe! Drei mögliche Szenarien +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Der Beweis für Außerirdische: Für die Menschheit wäre das eine Katastrophe! Sagen zwei Soziologen in einer Studie (Bilder Pixabay/gemeinfrei /NASAJPL/gemeinfrei / Montage & Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Der Beweis für Außerirdische: Für die Menschheit wäre das eine Katastrophe! Sagen zwei Soziologen in einer Studie (Bilder Pixabay/gemeinfrei /NASA/JPL/gemeinfrei / Montage & Bearbeitung: Fischinger-Online)

Was wäre … wenn wir den Beweis für eine außerirdische Zivilisation finden? Wie reagiert die Menschheit, wenn SETI ein eindeutiges Signal von Außerirdischen empfängt? Oder wir ein Objekt von Aliens auf dem Mond, einem Asteroiden, dem Mars oder irgendwo im Sonnensystem finden? Welche Folgen hat es für unsere Gesellschaft, Wirtschaft, Religionen und Regierungen wenn die Aliens plötzlich zur Erde kommen? Der Beweis für intelligente Aliens – das wäre mit teilweise erschreckenden Konsequenzen für unsere Gesellschaft in allen Bereichen verbunden! Alle Details zu diesem überaus spannenden wie umstrittenen Thema – erfahrt Ihr wie immer detailliert in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Beweis für andere Zivilisationen im All ist erbracht! Wir sind nicht allein, es gibt Aliens! Und was jetzt?

Über derartige Fragen machen sich Wissenschaftler wie Laien seit Jahrzehnten Gedanken. Mal mehr und mal weniger spekulativ. Und doch zerbrechen sich Forscher über diese Aliens ebenso den Kopf wie Hollywood, Romane, das Fernsehen oder Science Fiction-Fans. Dabei malen sie die unterschiedlichen Szenarien aus, denn letztlich ist ausnahmslos alles Spekulation und Theorie.

Auch auf diesem Blog wurden in den  letzten Jahres dieses Thema sehr oft aufgegriffen (ein paar Beispiele HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER & HIER)

Kürzlich haben die beiden Soziologen Michael Schetsche und Andreas Anton diese Themen der „Exosoziologie“ erneut in einem Buch aufgegriffen. Selbst die Prä-Astronautik (Ancient Aliens) und das UFO-Phänomen haben sie dabei in ihren Überlegungen (ein wenig) mit einbezogen.

Der Beweis für intelligente Aliens – das wäre mit teilweise erschreckenden Konsequenzen für unsere Gesellschaft in allen Bereichen verbunden! Alle Details zu diesem überaus spannenden wie umstrittenen Thema – erfahrt Ihr wie immer detailliert in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 4. Feb. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All”: Nur sehen wir sie nicht! Interessantes Interview aus der Astrophysik

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"Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All" - nur sehen wir sie nicht (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All” – nur sehen wir sie nicht! (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In diesem Sommer trafen sich rund 35 Wissenschaftler aus der ganzen Welt im SETI-Institute in Kalifornien zu einem wissenschaftlichen Projekt rund um die Suche nach Leben im All und künstliche Intelligenz (KI). Über ganze zwei Monate hinweg debattierten hier Astrophysiker und KI-Experten über zukünftige Möglichkeiten und Wege um Leben im All, Exoplaneten und auch außerirdische Intelligenzen zu finden. Einer der Teilnehmer des NASA-Workshop war der “Alien-Jäger” Daniel Angerhausen, Astrophysiker und ehemalige NASA-Mitarbeiter von der Universität Bern. Jetzt gab Angerhausen ein überaus interessantes Interview zu diesem Workshop zum Thema Suche nach Außerirdischen & Co., bei dem auch Google und anderen Technologie-Unternehmen teilnahmen. Was der Astrophysiker nach seiner Teilnahme am “NASA Frontier Development Lab” erstaunliches zu Leben im Kosmos und auch dem UFO-Phänomen sagte, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Außerirdische, Exoplaneten und künstliche Intelligenz

Auf dem zweimonatigen NASA-Workshop “NASA Frontier Development Lab” traf sich eine scheinbar illustre Gästeliste an Forschern. Technik-Experten verschiedener Unternehmen wie Google, SETI-Forscher, Astrophysiker, Experten für künstliche Intelligenz und Exoplaneten-Jäger versammelten sich dazu im   “Silicon Valley” in Kalifornien.

Der Grund dieses Zusammentreffen war eigentlich ein ganz pragmatischer. Zum Beispiel, wie die immer effizienter werdende “künstliche Intelligenz” (KI) bei der Suche nach Leben im All eingesetzt werden könnte. Denn die gewaltigen Datenmengen, die Weltraumteleskope wie “TESS” oder “Kepler” sowie die SETI-Astronomen ansammeln, stellen die “Alien-Jäger” vor immer gewaltigeren Aufgaben.

Ein Grund ist eben auch die rasant wachsende und sich stetig gewaltig verbessernde Technologie, die Forscher bei ihren SETI-Projekten sowie bei der Suche nach Exoplaneten und letztlich außerirdischem Leben einsetzen.

Was bietet sich da besser an, als diese Datenmengen eben von solchen künstlichen Intelligenten und Systemen (mit) analysieren zu lassen? Genau das wird zwar unlängst getan, aber wie entwickeln sich solche Techniken weiter?

So ist es auch kein Wunder, dass die “Datenkrake Google” und andere High-Tech-Firmen bei diesem NASA-Workshop mit am Tisch der Astronomen, EDV-Experten, SETI-Technikern und Astrobilogen saßen.

Erde 2.0 und Leben im All

Der Astrophysiker Daniel Angerhausen aus Bern in der Schweiz war einer dieser Teilnehmer des Meetings. Ein junger Wissenschaftler, der aktuell in einem Interview mit dem Nachrichtenportal “swissinfo” einmal mehr zeigte, wie die neue Generation von Weltraumforscher dem Thema Aliens und Leben im  Kosmos gegenübersteht: Nämlich vollkommen offen!

So sagte Angerhausen zum Thema erdähnliche Exoplaneten und deren mögliche Bewohnbarkeit:

Und selbst wenn wir Zeichen von Leben finden, wird es immer einen Fehlerbalken geben. Wir müssten da schon eindeutige Zeichen sehen und nicht-biologische Quellen komplett ausschließen können.

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(…) Megastrukturen, welche das Licht beeinträchtigen, ein wiederkehrendes Signal, oder Stoffe in einer Atmosphäre, vor allem Fluorchlorkohlenwasserstoffe, die eine Präsenz von Leben vermuten lassen. Bei der Suche nach Aliens wird eine Vielzahl von Methoden und Maschinen angewandt.

Diese genannten “Fehlerbalken” gilt es eben durch zukünftige Technologien und den Einsatz von KI zu minimieren! Selbst “Megastrukturen, welche das Licht beeinträchtigen”, schließt der Experte nicht aus. Damit spielt er fraglos auf den angeblichen Megabau einer außerirdischen Super-Zivilisation an, der von diesen Super-Aliens um den Stern KIC 8462852 errichtet worden sein könnte.

Wie man zumindest zuerst spekulierte, als Forscher seltsame Lichtschwankungen um den Stern fanden, wie HIER, HIER oder auch die Videos HIER & HIER auf diesem Blog berichtet.

“Die Wahrscheinlichkeit, intelligentes Leben zu finden, doch sehr klein”, so Angerhausen in dem Interview vom 24. September 2018. Aber eben doch gegeben. Primitives Leben könnte vielleicht auch in unserem Sonnensystem existieren, ist sich auch Angerhausen sicher. Wie praktisch alle Astronomen von heute auch.

Primitives Leben oder ein “Unfall der Evolution”

Können wir überhaupt extrem weit entwickelte Außerirdische und Alien-Zivilisationen finden? Daniel Angerhausen ist sich da selber nicht so sicher, wenn er sagt:

Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All, aber wir detektieren sie mit unseren Instrumenten nicht. Oder wir sehen sie und denken, sie wären natürlich, ohne zu begreifen, dass sie einen Bezug zu Außerirdischen haben. Es wäre wie bei den Ameisen und uns Menschen: Ameisen verstehen ja auch nicht, was wir sind und tun.

Erstaunliche Worte eines seriösen Wissenschaftlers über Aliens. Noch vor 20 oder 30 Jahren hätte die wissenschaftliche Community ihn dafür geteert und gefedert, um es überspitzt auszudrücken. Wer aber heute noch für diese Worte gerne an den Pranger gestellt wird, ist Erich von Däniken. Er bediente oder bedient sich immer mal wieder genau dem Beispiel mit den Armasien und Menschen, wie es Angerhausen in diesem Interview tat. Dafür bekam von Däniken viel Gegenwind von seinen Skeptikern und Kritikern, die diese Veranschaulichung von ihm lächerlich und unseriös fanden …

Daniel Angerhausen geht aber noch einen Schritt weiter. Er antwortet auf die Frage, ob Intelligenz wie beim Menschen “quasi ein Fehler in der Evolution” sein  könnte, mit den Worten:

Das kann tatsächlich nur ein Unfall sein. Dinosaurier haben ja Millionen von Jahre gelebt, haben aber keine Handys oder Autos entwickelt. Vielleicht ist es alles andere als normal, dass Evolution intelligentes Leben hervorbringt.

Aber wenn einmal ein Status wie bei uns Menschen erreicht wird, dann ist die künstliche Superintelligenz nicht mehr weit weg. Deshalb denke ich, dass wir im Weltall am ehesten auf sehr primitives Leben oder aber auf sehr, sehr fortgeschrittenes, hoch technologisiertes stoßen werden.

Natürlich hoffen Astronomen wie auch Weltraum-Enthusiasten nicht, dass intelligentes Leben im All ein evolutionären Unfall auf diesem Planeten ist. Ausschließen kann man es zum jetzigen Zeitpunkt allerdings tatsächlich nicht.

UFOs

“Noch heute werden Menschen, die an Aliens glauben, belächelt”, heißt es im Interview in einer Frage an Angerhausen. Hat sich diese Meinung gewandelt?

Ich glaube schon, zumindest in der Wissenschaft. Gerade die NASA nimmt das Thema viel ernster als früher. Ich denke, das wird heute relativ offen diskutiert, es gibt kaum mehr Tabus hierzu.”

Hier zeigt sich sehr schön der Paradigmenwechsel in der etablierten Astronomie in Sachen Aliens. Angekommen ist dieser allerdings in der breiten Öffentlichkeit noch lange nicht. Zum Teil sehr lange nicht. Das können sicher viele Grenzwissenschaft und Mystery Files-Interessierte bestätigen, die es mal wagten in ihrem Umwelt das Thema “Leben im All” und Aliens angesprochen zu haben. Ob am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Sportverein…sehr schnell ist man ein Alien-Freak.

Es nützt da auch nichts, irgendwelchen Gesprächspartner ohne jeglichem Hintergrundwissen auf SETI, Exoplaneten oder irgendeine Art von astronomischer Forschungen hinzuweisen. Im besten Fall kennen diese den Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie. Schnell ist man verständlicherweise dabei auch beim Thema UFOs. Wie auch in dem Interview mit Daniel Angerhausen, der zum UFO-Phänomen meint:

Ich finde jedenfalls, dass UFOs untersucht werden sollten. Egal, ob die Ursache nun Außerirdische, Massen-Halluzinationen oder unbekannte Atmosphären-Effekte sind. Interessant ist das Phänomen auf jeden Fall, und ich finde, dass kein Wissenschaftler sagen sollte, dass hierzu nicht geforscht werden darf.

All die unzähligen UFO-Forscher oder UFO-Forschungsorganisationen sowie natürlich die am Thema interessierten Menschen sagen genau das. Hier sagt es ein Astrophysiker der Universität Bern und damit ein Forscher der etablierten Wissenschaften.

Wenn das nicht wie kaum ein anderes entsprechendes Interview mit der “Mainstream-Wissenschaft” den Meinungswandel zeigt, was dann?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wie erkläre ich Kindern das Thema “Außerirdische”? Aliens, UFOs und Leben im All beim Kinderradiokanal “KiRaKa” des WDR

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Aliens UFOs und Leben im All: Als Thema für Kinder beim öffentlich-rechtlichen Radiosender WDR (Bilder: gemeinfrei / Fischinger-Online)
Aliens UFOs und Leben im All: Als Thema für Kinder beim öffentlich-rechtlichen Radiosender WDR (Bilder: gemeinfrei / Fischinger-Online)

Schon viele Jahre debattieren etablierte Wissenschaftler, Laien, UFO- und Alien-Fans oder auch Science-Fiction-Freunde hitzig über Leben im All und Außerirdische. Von sachlichen Diskussionen über Spekulationen bis nüchterne Wissenschaft ist alles dabei.  Aber können unsere Kinder damit überhaupt irgendwas anfangen? Können unsere Kleinen Fakt und Fiktion, Tatsache und Spekulationen, voneinander trennen, nur weil “die Erwachsen das sagen”? Ich denke eher nicht. Das dachte sich auch der öffentlich-rechtliche Sender WDR in einer Sendung zum Thema auf  deren Kinderradiokanal “KiRaKa”. Ich habe mir für Euch die Kindersendung in Sachen UFOs und Aliens einmal genau angehört und online nachgelesen. In diesem Mystery-Review erfahrt Ihr, was der WDR den Kindern zum Thema zu sagen hatte und was eigentlich genau der Anlass war, dass das “KiRaKa” von Außerirdischen & Co. berichtete.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFOs, Aliens, Leben im All, Science-Fiction und die Kinder

Grenzwissenschaftler und Mystery Files-Interessierte in aller Welt diskutieren wohl kein Thema und leidenschaftlicher mehr als UFOs und Aliens.

Kein Wunder eigentlich, da in den letzten 20 Jahren auch etablierte Wissenschaftler wie Astronomen und Physiker über Leben im All öffentlich diskutieren. Und – vor zwei Jahrzehnten kaum denkbar! – keine Scheu haben zu sagen, dass es irgendwie Leben im Kosmos gibt. Intelligentes Leben auf fernen Welten inklusive, das wir auch finden werden.

Astronomen, die irgendwo im All andere Zivilisationen oder auch außerirdische Mikroorganismen in unserem eigenen Sonnensystem vermuten, wissen eigentlich sehr genau: UFO-Forschung ist grundsätzlich eine andere Thematik. Auch UFO-Forscher wissen zwischen irgendwelchen fernen Aliens im Kosmos und dem UFO-Phänomen als “Alien-Präsenz” auf der Erde zu unterscheiden. Sollten sie zumindest.

Kinder können das aber nicht unbedingt. Wenn irgendein Erwachsener was von UFOs oder Aliens erzählt, stimmt das schon. Natürlich, keine Frage, es liegt an dem jeweiligen Kind und vor allem auch dessen Alter. Aber grundsätzlich kann man Kindern nicht die gleiche objektive Differenzierung zusprechen, wie erwachsen Menschen. Vor allem dann nicht, wenn diese sich sogar selber mit Aliens, UFOs oder Leben irgendwo im All befassen.

Wie erkläre ich einem Kind “Außerirdische”?

Nicht mit Hollywood-Filmen. Ich weiß aus eigener Erfahrung durch Gespräche mit Kindern, dass vieles am TV und vor allem YouTube in einen Topf geworfen wird. Fakt und Fiktion gehen dann fließend ineinander über.

Genau darum finde ich es spannend, wenn sich der WDR in einer Kindersendung genau mit diesem Thema befasst. Als Erwachsender, der sich selber als Mystery-Jäger bezeichnet, kann man solche “Kinder-UFO-Sendungen” schwer beurteilen. Immer hat man sein eigenes und ganz individuelles Wissen und seinen Standpunkt im Hinterkopf. Ein Kinderpsychologe mit “Alien-Ausbildung” wäre für eine Beurteilung wohl geeigneter …

“Nachrichten für Kinder: Leben aus dem All?” So hieß am 21. August eine Radiosendung des WDR-Kinderradiokanal “KiRaKa”. Es war sogar das “KiRaKa Thema des Tages”. Die Moderatorin (Name ist mir nicht bekannt) fragte in der Radiosendung einleitend ganz einfach:

Gibt es da draußen in den unendlichen Weiten des Universums wohl noch andere Lebewesen? Außerirdische? Aliens? Grüne Männchen? Oder Wesen, die genauso aussehen wie wir – oder ganz anders?

Persönlich meint die Sprecherin: “Ich glaube es gibt Außerirdische!”. Das All sei zu riesig und darum denkt sie, es gibt diese Aliens. Auch wenn es nur irgendwelche Krabbelwesen sind. Nach einem paar minütigen Einleitungs-Talk mit ihrem Co-Moderator Matthias Hof, über das ich in diesem Folgeposting HIER ausführlich berichten werde, geht es um Wissenschaft. Und zwar eben um jene Wissenschaftler, die sich mit der Suche nach Leben im All beschäftigen. Ebenso um angebliche Aliens und UFOs bei uns auf der Erde.

Der Co-Moderator der Sendung, Matthias Hof, hat sich für die kleinen Zuhörer meiner Meinung nach sehr gut vorbereitet. So erklärt er zum Beispiel, dass andere Länder etwa mit Radioteleskopen nach Signalen von Aliens suchen (gemeint ist dabei natürlich SETI) aber wir “keine richtigen Beweise” für solche außerirdischen Zivilisationen haben. Hof erklärt einfach und kompakt, dass es wirklich Wissenschaftler (wie eben Astronomen usw.) gibt, die sich mit diesen Wesen befassen. Auch damit, wie man mit ihnen Kontakt aufnehmen kann, was man machen soll, wenn man sie findet oder ob diese dazu Pläne haben.

“Alte-Alien-Hasen” und junge Kinder

Für die “alten Alien-Hasen” in Sachen Grenzwissenschaft, UFOs, Aliens etc. sind das lange bekannte Fakten. SETI-Projekte als Suche nach intelligenten Wesen im All mittels Radioteleskopen, ist Jahrzehnte alt. Wissenschaftler, wie Exobiologen, die sich mit der Entstehung von Leben auf anderen Monden und Planeten beschäftigen, kennt man auch. Aber wohl nicht die Kinder, die diesen WDR-Sender hören.

UFO-Meldungen und die zahllosen UFO-Fotos hingegen, so Hof, seien im Nachhinein immer als nicht-außerirdisch bewiesen worden. Ob das so stimmt, sei dahingestellt. Immerhin gibt es einige, bei denen man ganz einfach nicht sagen kann, was es sein könnte.

Abschließend erwähnt die Sendung auch das legendäre “Wow-Signal” von 1977. Bekanntlich sorgt dieses vor rund 40 Jahren empfangene Funksignal aus dem All immer wieder für Spekulationen, ob es vielleicht von Außerirdischen stammen könnte. Auch die Raumsonden “Voyager” der NASA spricht Moderator Hof an, und dass diese Botschaften an Aliens an Bord haben (dazu mehr HIER & HIER).

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Nicht ganz sechs Minuten ging die Sendung auf dem Kinderradiokanal. Dass der WDR-Mitarbeiter Matthias Hof trotz guter Vorbereitung den Kinder darin nicht das Universum und seine mutmaßlichen Bewohner erschöpfend erklären konnte, ist sicher jedem klar. Trotzdem hat mir als häufig mehr als kritischer Mystery-Review-Autor auf diesem Blog die Kinder-Sendung gefallen.

In den wenigen Minuten hat Matthias Hof und die Moderatorin kind- und sachgerecht das Alien-Thema den Kindern nahe gebracht. Natürlich hatte “KiRaKa”-Redaktion einen Grund, warum sie ihrem jungen Publikum das Thema “Ist das wer im All?” präsentierten.

Aliens: Deutschland ist planlos

Auslöser dieser Sendung war der Grünen-Politiker Dieter Janecek, der in einer Anfrage von der Bundesregierung wissen wollte, ob Deutschland auf Aliens vorbereitet ist. Also eine Frage eines echten “Grünen Männchen” (das konnte ich mir einfach nicht verkneifen) …

Beim “KiRaKa” heißt es dazu online etwa:

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Außerirdische nach Deutschland kommen.

In den Medien machte genau diese Anfrage und die entsprechende Antwort der Regierung in Berlin vor wenigen Tage die Runde. Denn Pläne hat unser Land nicht, falls UFOs auf einmal hier landen oder auftauchen, heißt momentan oft in der Presse. Denn Berlin antwortet Janecek auf seine parlamentarische Anfrage, dass es “für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischem Leben (…) keine Protokolle oder Pläne” der Regierung gibt.

Doch leider wurde nur genau diese Teil-Antwort wurde jüngst durch die Presse verbreitet. Und zwar nicht gerade objektiv und ohne wirkliche Hintergrundinformationen. Der WDR-Kinderradiokanal hat das Thema dann schlicht übernommen bzw. als nahm es zum Anlass die Kinder über Außerirdische gut zu informieren. Heißt das also, dass Deutschland bei einem Alien-Kontakt planlos dasteht … und wir wehrlos vor einer UFO-Invasion kapitulieren müssen?

Genau dazu erfahrt Ihr in diesem Folgeposting zu diesem Mystery-Review alle Hintergründe und Fakten hinter den oftmals spektakulär aufbauschten Medienberichten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Netzfundstück der Polizei: Haftbefehl gegen eine verwirrte “Außerirdische” – Es ging um die Rettung der Erde!

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Netzfundstück: Haftbefehl gegen eine verwirrte "Außerirdische". Sie wollte nicht nur die Welt retten (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Netzfundstück: Haftbefehl gegen eine verwirrte “Außerirdische” in Lippstadt. Sie wollte nicht nur die Welt retten! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“Die Polizei – dein Freund und Helfer”, ist ein Leitspruch, der sich ab 1926 durch eine Aussage des preußische Innenministers nach und nach im Volksmund etablierte. Das dachte sich wohl auch eine junge Frau in Lippstadt, als diese Polizeibeamte in ihrem Streifenwagen um Hilfe bat. Als Außerirdische sei sie in wichtiger Mission auf der Erde und müsste dringend von den Polizisten gefahren werden: Nach Berlin und Washington DC. Statt einer Beförderung folgte jedoch die Festnahme der “Außerirdischen”, wie Ihr es in diesem neuen Netzfundstück-Posting lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Außerirdische auf Erdenmission

Am 17. Mai 2014 kam es in Lippstadt im Kreis Soest (NRW) zu einer Begegnung der ungewöhnlichen Art: Eine junge Dame hielt sich für einen Alien und sei zur “Rettung der Erde” auf diesem Planeten.

Das ist erst mal im weitem Feld der Grenzwissenschaft und Mystery Files (leider) nicht ungewöhnlich. Nicht wenige Menschen halten sich für Außerirdische oder von Aliens Beauftragte, die auf unserem Planeten wichtige Aufgaben zu erledigen hätten. “Lichtarbeiter” oder Anhänger eines “intergalaktischen Kommandos” etc. nennen sich diese UFO-Fans.

In Lippstadt war es aber vor vier Jahren ein wenig anders, als eine vermeintliche “Außerirdische” Polizeibeamte um Hilfe bei ihrer Mission bat.

Es geht um die Rettung der Welt!

In der Pressemitteilung der Polizei Lippstadt vom 19. Mai 2014 heißt es dazu:

Gegen 04:30 Uhr wurde am Samstagmorgen ein Streifenwagen auf der Blumenstraße von einer jungen Frau angehalten. Sie klopfte an die Seitenscheibe und bat um Hilfe. Um das Anliegen vorzutragen stieg sie in das Fahrzeug, und bat die überraschten Polizeibeamten, sie zu einem Kongress nach Berlin zu fahren. Dort ginge es um die Rettung der Erde, für die sie sich einsetzen wollte, obwohl sie nicht von ‘hier’ sei.

Anschließend müsse sie dringend weiter zum Pentagon nach Washington.

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Da die Frau offensichtlich unter Drogeneinwirkung stand, wurde sie zur eigenen Sicherheit mit auf die Wache genommen. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Polizeibeamten dann enttäuscht fest, dass es sich wohl doch nicht um eine reisende Außerirdische, sondern um eine 24-jährige Erdenbewohnerin aus Soest handelte, die mit Haftbefehl gesucht wurde.

Hier endete dann die Reise.

Das hatte sich die “Außerirdische” sicher anders vorgestellt …

Tatsächlich kommt es dann und wann durchaus vor, dass “Außerirdische” die Polizei benötigen, wie in der Reihe meiner Netzfundstücke auf diesem Blog mehrfach berichtet. So etwa hat sich 2014 in Augsburg ein Mann in seiner Wohnung mit “Aliens” geprügelt.  In Ravensburg wiederum griff die Polizei 2017  eine “psychisch verwirrte Frau” auf, die glaubte, dass sie von Außerirdischen verflogt wird.

Als drittes Beispiel ein “Alien-Fall” aus Los Angeles in den USA von 2015: Dort bunkerte ein Waffennarr 1.200 Schusswaffen und 2 Tonnen Munition. Er hielt sich für einen Alien-Mensch-Hybriden aus dem All, Geheimagenten von CIA und FBI sowie Retter der Welt …

Falls Ihr wisst, zu welchem “Kongress nach Berlin” die junge Dame eventuell wollte, könnt Ihr es mir gerne mitteilen!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Frag den Lesch: “Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten – beweisen Sie, dass ich lüge!” Harald Lesch über Generationenraumschiffe der Aliens

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Frag den Lesch: Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten (Bild: Screenshot ZDF-Infothek / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)
Frag den Lesch: Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten (Bild: Screenshot ZDF-Infothek / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)

Der Fernsehsender ZDF hat seit Jahren den Astrophysiker Prof. Harald Lesch unter Vertrag, der dort zahlreiche bekannte Wissenschaftssendungen moderiert und realisiert. Eine davon ist die beliebte TV-Reihe “Frag den Lesch”, in der dieser wissenschaftliche Fragen und Themen in rund 13 Minuten thematisiert und diskutiert. Fragen rund um das Thema “Außerirdische” kommen hierbei häufiger vor. Doch eine Folge von “Frag den Lesch”, die bereits vor 1,5 Jahren ausgestrahlt wurde, ist mir als Jäger des Phantastischen dabei bisher entgangen. Darin wurde gefragt, ob Lesch beweisen kann, “dass die Aussage, ein Alien sei im Vorgarten gelandet, nicht stimmt”. Eine spannende Frage, die Harald Lesch in seiner Sendung zu beantworten versuchte – und damit an dieser Stellte ein klarer Fall für ein neues Mystery-Review von mir.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was wären die GEZ-Sender – allen voran natürlich das ZDF und die angegliederten Fernsehsender, ohne Harald Lesch als “TV-Wissenschaftler”? Als bekennender Harald Lesch-Fan wäre es schlicht öde, da seine lockere und sympathische Art viele Menschen fraglos begeistern kann.

Außerirdische zu Besuch: Der Alien im Garten

Weltraum/Astronomie und damit auch Aliens und Leben im All sind häufige Themen des Astrophysikers Lesch in seinen verschiedenen Sendereihen. So auch in einer Folge von “Frag den Lesch”, die am 2. März 2015 erstmals ausgestrahlt wurde und die bis zum 1. März 2020 noch in der Mediathek des ZDF online zu sehen sein wird (HIER). Dazu heißt es in der Kurzbeschreibung:

Außerirdische zu Besuch – Lüge, Wahrheit, Wirklichkeit: Kann Lesch beweisen, dass die Aussage, ein Alien sei im Vorgarten gelandet, nicht stimmt? Ein Fall für eine auf naturwissenschaftlicher Grundlage geführte Ermittlung.”

Grundlage der Alien-Ermittlungen in dieser Folge von Harald Lesch war die Frage eines Zuschauers “Björn S.”. Dieser fragte bzw. schrieb:

“Hallo, Herr Lesch!

Gestern habe ich einen Außerirdischen in meinem Harten gesehen. Vor vielen Generationen ist ein ,Generationenraumschiff’ mit annähernd Lichtgeschwindigkeit von einem entfernten Planten losgeflogen. Die Nachkommen der ersten Besatzung sind jetzt auf der Erde gelandet.

Können Sie beweisen, dass ich lüge?

Kann er?

Herr Prof. Lesch, ermitteln Sie!

ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch Aliens bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Auf den ersten Blick eine sehr spannende Frage an Harald Lesch. Ob sie nun von der Redaktion oder einem echten “Björn S.” stammt (oder überhaupt ernst gemeint ist) spielt dabei übrigens keine Rolle. Auf dem zweiten Blick ist die Frage allerdings ganz einfach dumm.

“Außergewöhnliche Behauptungen benötigen außergewöhnliche Beweise”, so oder so ähnlich sagen vor allem auch Kritiker der Grenzwissenschaft und UFO-Forschung immer wieder sehr gerne. So hat es sich auch bei dieser Alien-Frage an Lesch.

Nicht Lesch muss die reine Behauptung des “Björn S.” widerlegen, sondern dieser muss sie belegen. Jede x-beliebige Behauptung muss belegt oder untermauert werden, da eine reine Aussage gar nicht widerlegt werden kann. Man kann sie vielleicht glauben – wenn man mag – aber dann kann man auch in die Kirche gehen.

Ich habe aber keinerlei Zweifel daran, dass der Wissenschaftler Harald Lesch das weiß. Und so geht es in dieser Folge von “Frag den Lesch” auch vielmehr um eine auf  “naturwissenschaftlicher Grundlage geführte Ermittlung”, die sich vor allem um das in der Frage genannte Generationenraumschiff bezieht. Einem Alien-Fahrzeug , dass “mit annähernd Lichtgeschwindigkeit” von einem fernen Planeten gekommen sein soll. Genau hier setzt Lesch mit seinen Ermittlungen an.

Die “absurdeste Vorstellung überhaupt”

In seiner gekonnten Art und Weise äußert Lesch in der Sendung seine Bedenken und vor allem seine Fakten, die für ihn als Astrophysiker gegen ein solches “mit annähernd Lichtgeschwindigkeit” fliegenden Generationenraumschiff sprechen. Vor allem argumentiert er, dass vollkommen unbekannt und unklar sei, mit welcher Art von Energiequelle ein solches Raumfahrzeug der Aliens sich so schnell durch das All bewegen soll. Es seien, so Lesch weiter, überhaupt keine geeigneten Energiequellen auch nur irgendwie in Aussicht, die man dafür nutzen könnte. Auch wenn er natürlich die Antimaterie nennt, die aber dennoch wohl unzureichend wäre.

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Das ZDF und Harald Lesch “Aliens: Der erste Kontakt”- ein Mystery-Review der “Terra X”-Folge vom 9. 10. von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger
Das ZDF und Harald Lesch “Aliens: Der erste Kontakt”- ein Mystery-Review der “Terra X”-Folge vom 9. 10. von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Die Zeitverschiebung zwischen Startpunkt und dem mit fast Lichtgeschwindigkeit rasenden Raumschiff wird ebenfalls angeführt. Die Aliens müssen auch auf der Erde und vor allem in unserer Atmosphäre überleben können, so Lesch weiter. “Im Prinzip” könnte ein solches Generationen-UFO tatsächlich existieren, aber das wäre nach ihm dann “absolut haarsträubend” und die “absurdeste Vorstellung überhaupt”.

Der Grund sei eben, dass weder eine Energiequelle für den Antrieb noch für die Versorgung der außerirdischen Insassen in dem Raumfahrzeug bekannt ist. Lesch dazu:

Für beide Energiequellen gibt es momentan überhaupt keine Anzeichen. (…) Für uns nicht. Und wahrscheinlich für die Außerirdischen auch nicht.

Die Gegenargumente für ein so schnelles Generationenraumschiff führt Harald Lesch sehr gut in der Sendung aus. Aber viele Punkte übersieht er, reißt sie nur an oder sie gehen in der kurzen Folge von knapp über 10 Minuten ganz einfach unter.

Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch

Harald Lesch ist natürlich auf die Aussage des “Björn S.” festgelegt, dass die Aliens mit fast Lichtgeschwindigkeit durch den Kosmos gereist seien. Wäre es so, “hätte es unglaubliche Konsequenzen”, da dies beweisen würde, dass unsere wissenschaftlichen Vorstellung von real nutzbaren Energiequellen schlicht und einfach falsch wären.

Das stimmt. Aber was in der “Frag den Lesch” unter geht, da es nur eher am Rande erwähnt wird, ist die Frage nach langsamen Generationenraumschiffen.

Lesch spricht zwar solche knapp an und erwähnt, dass diese Art von Raumfahrzeugen einige Kilometer oder reinige Zehnkilometer riesig sein müssten, aber auch diese sind für ihn nicht denkbar. Harald Lesch bezieht sich hier auf den Umstand, dass “der Außerirdische auch nur ein Mensch ist” und diese Aliens schlicht und einfach nicht über Generationen in solchen Raumschiffen überleben würden. Ganz genau gesagt, dass sie darin nicht überleben wollen.

VIDEO: Käme es es zu einem UFO-Absturz in Deutschland - das “Technische Hilfswerk” (THW) wäre vorbereitet! (Bild: L. A. Fischinger / THW / WikiCommons)
VIDEO: Käme es es zu einem UFO-Absturz in Deutschland – das “Technische Hilfswerk” (THW) wäre vorbereitet! (Bild: L. A. Fischinger / THW / WikiCommons)

“Wir essen auch nicht alles”, so Lesch. Und so zweifelt er, dass Aliens wirklich über unbekannt lange Zeiträume in derartigen Weltraumarchen reisen. Selbstverständlich kennt Lesch als Astrophysiker die theoretischen Überlegungen, wie wir Menschen ein solches Raumschiff bauen, bestücken, bebauen und betreiben könnten. Schon Jahrzehnte gibt es solche Überlegungen und Konzepte, die ausdrücklich Landwirtschaft etc. zur Ernährung der Insassen mit einschließen. Pure Science-Fiction, sicher, aber in Zukunft eben doch möglich.

Prof. Lesch wendet vollkommen richtig ein, dass Maschinen/Roboter, die bekanntlich nicht essen und trinken, die besseren Raumfahrer sind, doch biologische Lebewesen würden kaum so durch das All fliegen. Ausschließen kann er es nicht – wie auch? – aber Lesch vermutet eher, dass Aliens eher ihre DNA durch das Universum schicken würden. Auch das kann sein.

Der Außerirdische ist eben kein Mensch

Was Lesch aber eben nicht wissen kann ist, wie biologische Aliens sich ernähren, wie sie miteinander sozial interagieren, warum sie überhaupt ein Generationenraumschiff nutzen, wie sie sich sich Fortpflanzen, wie alt sie werden etc. etc. Der Außerirdische ist eben nicht “auch nur ein Mensch”, wie Harald Lesch es nach seinem Buch immer sagt. Es wäre “eine wahnsinnige Überraschung” und hätte “unglaubliche Konsequenzen”, wenn Aliens mit fast Lichtgeschwindigkeit reisen würden, da eben unsere Physik hier kapitulieren muss.

Aber sie müssen ja nicht. Die hypothetischen Außerirdischen könnten auch nur einen Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit mit ihrem riesigen Raumfahrzeug nutzen, aber dennoch andere Planten erreichen. Der Energieaufwand für so “langsame Fahrzeuge” im All ist natürlich ungleich geringer.

Die Angehörigen dieser außerirdischen Super-Zivilisation, die mit eine solchen Weltraumarche starteten, sterben vielleicht nach 100 oder 1000 Jahren oder sogar noch mehr Jahren in ihrem Raumschiff. Für sie eine Reise ohne Wiederkehr, die aber vielleicht so oder so nicht möglich war, da deren Heimatwelt unbewohnbar wurde. Doch wer mag sich ausmalen, welche Gründe diese Wesen für ihr Tun haben könnten?!

Alien-Invasion: Wer bezahlt mir eigentlich meine Schäden, wenn Außerirdische die Erde angreifen oder mir ein UFO auf das Hausdach fällt? (Bild: gemeinfrei)
Alien-Invasion: Wer zahlt meine Schäden, wenn Aliens die Erde angreifen oder mir ein UFO auf das Hausdach fällt? (Bild: gemeinfrei)

Doch schon die nächste Generation, die in dem Generationenraumschiff geboren und aufgewachsen ist, kennt überhaupt nichts anders als ihre Weltraumarche. Allzu “menschliches Heimweh” ist für diese und alle folgenden Generationen ganz einfach fremd! Besteht ein solches Alien-Fahrzeug die Reise, ohne dass zum Beispiel ein Loch in der Außenhülle alle tötet (was auch Lesch erwähnt), kommt es irgendwann am Zielort an. Ob es nun die Erde sein muss, steht auf einem anderen Blatt …

Da der Alien eben kein Mensch ist, wissen wir aber so oder so nicht im Geringsten, was diese Wesen dazu antreiben würde, ein Generationenraumschiff zu bauen. Auch wenn sie mit diesem mit nur wenigen Prozent der Lichtgeschwindigkeit durch den Kosmos zu tuckern. Unsere Vorstellungen von Intelligenzen im All sind ausnahmslos immer von uns Menschen hergeleitet. Wir haben schließlich auch keine andere Spezies zum Vergleich.

“Menschliche Schwächen” wie Neid, Hass, Missgunst, Liebe, Eifersucht, Gier, Religion usw., die der Bevölkerung einer Weltraumarche im Wege stehen könnten, müssen nicht auch Außerirdische erliegen sein.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFOs und Außerirdische kompakt: Exopolitik veröffentlicht “die wichtigsten Infos zu UFOs auf einem Blick”

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Exopolitik Deutschland veröffentlicht eine kostenlose Zusammenfassung über UFOs, Außerirdische und Exopolitik - Das Wichtigste auf einen Blick
Exopolitik Deutschland veröffentlicht eine kostenlose Zusammenfassung über “UFOs, Außerirdische und Exopolitik – Das Wichtigste auf einen Blick” (Bild: Archiv / Logo Exopolitik Deutschland)

Dass das UFO-Phänomen überaus komplex ist und eine ganze Reihe Themen umfasst, wissen UFO-Forscher in aller Welt nicht erst seit gestern. Heute, wo sich seit Jahren jeder Interessierte online über UFOs und Außerirdische mehr oder weniger gut informieren kann, ist es nicht besser geworden. Im Gegenteil, denn eine Informations-Flut zu UFO-Themen prasselt hier auf unbedarfte User ein. Die Organisation “Exopolitik Deutschland” und ihr Koordinator Robert Fleischer wollen dem nun mit einem kostenlos erscheinenden “Briefing-Dokument” entgegenwirken. In diesem wurden “die wichtigsten Informationen über das Thema UFOs und Außerirdische” zusammengetragen und steht jetzt jedem online zur Verfügung.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 28. Oktober 2016 hat “Exopolitik Deutschland” in dem Briefing-Dokument “UFOs, Außerirdische und Exopolitik” des Koordinators und Journalisten Robert Fleischer die wichtigsten Fakten zum UFO-Phänomen zusammengetragen. Auf 27 Seiten finden hier Interessierte alles relevante, was es aktuell zu UFOs und Außerirdische zu wissen gilt.

UFOs in den Medien

Mein Kollege Robert Fleischer hat erst vor einigen Tagen in einer TV-Sendung des “SWR” zu Themen aus dem Bereich der Verschwörungstheorien kurz seine Sicht auf das UFO-Phänomen und Außerirdische darlegen können. Auch wenn es in der Sendung eher am Rande um UFOs an sich ging. Jedoch wissen viele Mystery-Interessierte, dass die Mainstreammedien Themen aus der Grenzwissenschaft wie eben UFOs eher mit einem Lächeln behandeln. Im besten Fall. Eher sind die Berichte zum UFO-Thema kurz, hämisch oder spöttisch und alles andere als ausgewogen.

Das sieht auch Fleischer von Exopolitik so. Er schreibt zu “UFOs, Außerirdische und Exopolitik”:

Warum erfährt man in deutschen Presseberichten oftmals keine relevanten Fakten zum UFO-Phänomen, während die damit verbundenen Protagonisten entweder als harmlose Spinner oder gefährliche Fantasten abgestempelt werden? Eine Frage, die ich mir als ehemaliger TV-Journalist bereits zu Beginn gestellt habe.”

Und so entstand das PDF-Briefing-Dokument für die deutschen Medienvertreter. “Und zwar”, so Fleischer, “in einem für Journalisten wertvollen Format”. Pure Information, ohne die vielfach üblichen Spekulationen und mit über 100 Quellenangaben bzw. Fußnoten, welches mehrfach jährlich ein Update bekommen soll.

UFOs kompakt

Das neue “Exopolitik“-Briefing soll beispielsweise Journalisten und Medienvertreter über folgende Punkte informieren:

  • Was ist überhaupt grundsätzlich ein “UFO”?
  • Welche Beweise gibt es für die Existenz von UFOs?
  • Stecken Außerirdische hinter dem Phänomen?
  • Hat auch Deutschland UFO-Akten?
  • Welche Länder haben ihre UFO-Akten bereits veröffentlicht, und wo kann man sie herunterladen?
  • Wie ist der offizielle Standpunkt der Politik?
  • Welche Auswirkungen hätte die Entdeckung außerirdischen Lebens auf Politik, Religion, Gesellschaft und Wirtschaft?
  • Sehen wirklich nur “Spinner” und “Fantasten” UFOs, wie es die Massenmedien suggerieren?
VIDEO: Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Interview-Talk von Lars A. Fischinger mit Robert Fleischer von Exopolitik (Bild: L. A. Fischinger)

Es ist zu hoffen, dass sich die Medien diese Veröffentlichung von Robert Fleischer auch zu Herzen nehmen. Selbstverständlich möchte sich kein Journalist im Vorfeld einer Berichterstattung oder eines Interviews zum UFO-Phänomen durch endlose Seiten Material zum Thema lesen. Material, dass dieser wahrscheinlich so oder so nicht bewerten kann, da es einfach online zusammengesucht wurde.

Deshalb halte ich diese kompakte Informations-Quelle von “Exopolitik” für sehr wichtig. Ob sie auch ankommt, ist zu hoffen. Treffend dazu heißt es in der Vorbemerkung des Dokumentes:

Die öffentliche Debatte über UFOs muss deshalb informiert und ernsthaft geführt werden.”

Und genau so ist es!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

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Wenn Außerirdische zur Erde kommen, können diese zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Aliens und Leben im Universum sagen

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Können Außerirdische zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Leben im All sagen (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Können Außerirdische zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Leben im All sagen (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

“Wenn ein UFO kommt”, fragt sich ein Rabbiner in der Zeitung “Jüdische Allgemeine”, und sich darin Außerirdische befinden, die gerne zum Judentum konvertieren möchten – was dann? Können Außerirdische überhaupt zum Judentum konvertieren? Und warum spricht scheinbar die ganze Medien- und Unterhaltungs-Landschaft der Welt so viel über Aliens? Fragen, die grundsätzlich jede Religion der Menschheit oder besser gesagt ihre aktiven Gläubigen interessieren (sollten). Aus diesem Grund widmet sich die auflagenstärkste und bedeutendste Zeitung des Judentums in Deutschland in einem Artikel diesen Fragen. Die jüdischen Rabbiner kommen dabei zu ganz erstaunlichen Antworten!

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die 1946 gegründete jüdische Zeitung “Jüdische Allgemeine” gilt für das deutsche Judentum als Wichtiges Sprachrohr und als bedeutende Informationsquelle. Es ist eine „Wochenzeitung für Politik, Kultur, Religion und jüdisches Leben“, die – wie alle Printmedien – zwar mit einem Rückgang der Druckausgaben zu kämpfen hat, aber dennoch online von zehntausenden Usern monatlich besucht wird. Und einer davon bin ich.

Rabbiner und Außerirdische

Am 28. Juli 2016 veröffentlichte der Rabbiner David Geballe den Artikel “Wenn ein UFO kommt …” in der “Jüdischen Allgemeinen”.

Geballe schreibt darin, dass der Boom des Themas Außerirdische im All und UFOs in den letzten Jahrzehnten gewaltig gewachsen sei. Anders als der der Glaube an Gott, der immer weiter abnehme. Umfragen in Deutschland oder auch den USA, so der Rabbiner, bezeugen den Rückgang an Gottes-Glauben und den Anstieg des Glaubens an Außerirdische. Das ist auch richtig, wie es zahlreiche Untersuchungen und Umfragen immer wieder deutlich gemacht haben. Einige davon habe ich auch auf diesem Blog vorgestellt und umfangreich in einem Buch diskutiert.

Rabbiner Geballe fragt sich angesichts dieser Tatsachen dabei folgendes:

Sicherlich haben in früheren Zeiten Sagen und Märchen, die von übernatürlichen Kreaturen handeln, das Interesse für das ,Andere’ abgedeckt. (…)

Doch welches Grundbedürfnis der menschlichen Psyche bedient der Glaube an extraterrestrisches Leben?

Und weiter schreibt er:

In den vergangenen 200 Jahren hat in der westlichen Welt eine immer stärkere Säkularisierung stattgefunden. Das heißt, dass alle Funktionen, die Religionen vorher innehatten, anders aufgefangen werden müssen. Das Verlangen in uns, das durch die ,Ersatzreligion’ Ufologie befriedigt wird, ist der Wunsch, nicht allein im Universum zu sein. Dadurch wird der Glaube an extraterrestrisches Leben sinnstiftend.”

UFOs und Aliens als Ersatzreligion?

ARTIKEL: UFO-Sekten gibt es tatsächlich: "Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als Sekte" (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
ARTIKEL: UFO-Sekten gibt es tatsächlich: “Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als Sekte” (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Schon bei diesen Aussagen des Rabbiners würden mit Sicherheit Grenzwissenschaft, Mystery-Forscher, Prä-Astronautiker, UFO-Forscher usw. mehr als nur eine Anmerkung oder Ergänzung haben. Beispielsweise den Umstand, dass die “übernatürlichen Kreaturen” aus der Sagen- und Märchen-Welt von einer ganzen Reihe Mystery-Forscher in direkter Verbindung zu den “Aliens von heute sehen”.

Das heißt, es gibt nicht wenige Menschen aus dem Bereich der Prä-Astronautik (wie mich!) oder auch UFO-Forschung, die in den Berichten und Schilderungen der Folklore über Begegnungen mit Wesen aus der sogenannten “Anderswelt” deutliche Parallelen zu den Erzählungen über mutmaßliche Aliens sehen. Erst die moderne und wissenschaftlich westlich weiter entwickele Menschheit ersetzte diese “Kreaturen” durch “Außerirdische”.

Die Vermutung von Rabbiner David Geballe ist im Grunde genommen richtig. Aber auch nur deshalb, weil der Mensch von heute wesentlich mehr Wissen über das Universum und Leben um fremde Sterne hat. Die Menschen haben quasi die Wesen der Folklore als das erkannt, was sie sein könnten: Außerirdische.

Ein sehr komplexes Thema, wie viele Mystery-Interessiere wahrscheinlich wissen. Aber keine “Ersatzreligion”, wie ich immer wieder betone. Der Glaube an intelligentes Leben im All und auch daran, dass Außerirdische möglicherweise vor vielen Jahrtausenden hier auf der Erde waren oder noch sind, ist mit Sicherheit kein Ersatz für eine Religion mit einem Glauben an einen Schöpfergott. Jedoch wissen sicherlich viele Leserinnen und Leser, dass es tatsächlich auch echte UFO-Sekten gibt, weshalb mein Kollegen Roland M. Horn und ich 1999 ein entsprechendes Buch zu dieser Problematik veröffentlichten.

Bereits in meinem Buch “Götter der Sterne – Bibel, Mythen und kosmische Besucher” aus dem Jahre 1997 habe ich mich mit dieses Vorwurfs angenommen. So beendete ich damals das Nachwort mit den Worten

"Götter der Sterne" von Lars A. Fischinger 1997
“Götter der Sterne” von Lars A. Fischinger 1997

Der böse Vorwurf, hier wird eine Art ,Ersatzreligion“’ verbreitet, ist nicht stichhaltig. Denn für welche Religion sollte diese ein Ersatz sein? Vom Christentum, welches sich noch in evangelisch und katholisch unterteilt, vom islamischen Glauben, oder vom Buddhismus (wobei buddhistische Quellen auch im Christentum zu finden sind)?

Jeder Moslem könnte einem Christen vorwerfen, er glaube an die falsche Sache, genauso natürlich umgekehrt. Das vorliegende Buch ist keine ,heilige Schrift“ einer Ersatzreligion (was immer das sein mag), sondern eine Theorie, eine neue Auslegung religiöser Schriften. Niemand braucht irgend etwas davon zu ,glauben“’ – dieses Buch fordert keine Umstellung der alltäglichen Lebensweise oder finanzielle Unterstützung, wie es typisch für Religionen (Sekten) ist. Hier wird keine Heilsbotschaft oder eine Messiaserwartung verkündet, sondern altes Schriftgut neu analysiert und auslegt.

Noch weniger, und dies sei auf das deutlichste betont, wir hier eine Art Endzeit prophezeit, die wir unserem falschen Glauben und irdischen Verhalten zu verdanken haben. Die Außerirdischen der Bibel und andere Texte werden uns nicht irgendwann einmal in den Himmel evakuieren, da wir unseren Lebensraum Erde zerstört haben. Es werden keine selbsternannten Sternenbrüder oder Sternenpeople an die Öffentlichkeit gehen, um uns den Weg in die UFOs zu weisen, um uns so in die vermeintlich ,göttliche’ Obhut ebenso vermeintlicher ,Lichtwesen’ oder einem ,außerirdischen’ Jesus Christus, der nun eine Raumflotte von ,Strahlenschiffen’ kommandiert, zu übergeben…

Warum UFOs und Astronautengötter keine “Ersatzreligion” sind und sein können, erkläre ich beispielsweise auch in diesem Video-Interview vom Oktober 2013 auf YouTube.

Außerirdische haben “keinen freien Willen” …

David Geballe führt in seiner Betrachtung von Außerirdischen weiter aus, wie genau man dem Thema als gläubiger Jude begegnen muss. So schreibt er, dass laut Talmud das gesamte Universum und alles, was sich darin befindet, “für den Menschen gemacht wurde”.

Der Vatikan, der Papst und die Außerirdischen – Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage Leben im Universum (Bild: L. A. Fischinger /NASA / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Der Vatikan, der Papst und die Außerirdischen – Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage Leben im Universum (Bild: L. A. Fischinger /NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Warum aber ein gleich derartig gigantisches All mit der Erde und Menschheit im (eher geistig zu verstehenden!) Zentrum darin von Gott erschaffen wurde, erklärt der Rabbiner auch. Es soll der Menschheit Ehrfurcht lehren:

“Eine mögliche Antwort auf diese Frage wäre, dass Größe und Anzahl Gott nichts bedeuten. Für Gott ist es eine ebenso große Anstrengung, ein Sonnensystem zu erschaffen, wie eine Zentilliarde (eine Eins gefolgt von 603 Nullen). Trotzdem müssen wir uns fragen, zu welchem Zweck unser unermessliches Weltall entstanden ist. Maimonides sagt dazu, dass das überwältigende Universum den Menschen dazu bringen soll, mehr Ehrfurcht vor Gott zu haben, der alles erschaffen hat.

Diesen theologischen Deutungen und Interpretationen des Rabbiners kann man mit Sicherheit noch gut folgen. Nicht aber den weiteren Ausführungen.

So heißt es weiter, da das All für die Menschheit  geschaffen wurde, kann es auch keine Außerirdischen mit einem “freien Willen” geben. Daraus folgert der Artikel diese Annahme:

Da es also auf anderen Planeten kein Wesen gibt, das einen freien Willen besitzt, kann es dort auch keine anderen Formen von Leben geben – auch keine Geschöpfe ohne freien Willen, denn deren Zweck besteht darin, für Geschöpfe mit freiem Willen zu existieren

Super intelligente Aliens? Ja! Zum Judentum konvertieren? Nein!

Auch wenn Rabbiner David Geballe in seiner Veröffentlichung verschiedene Rabbiner der Vergangenheit und ihren Auslegungen rezitiert, bleibt es im Grund bei dieser Aussage: Aliens haben keinen freien Willen, könnten aber existieren.

Die Tora und der Talmud widersprechen eindeutig nicht der Möglichkeit von außerirdischem Leben, sind sich die jüdischen Gelehrten sicher. Auch nicht, dass diese Außerirdischen vielleicht sogar weit intelligenter sind als wir Menschen, steht dem nicht im Widerspruch. Doch diese Wesen in den Weiten des Kosmos sind nach diesen Deutung willenlose Wesen. Und Lebewesen ohne einen freien Willen können auch nicht zum Judentum konvertieren.

Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
Vatikan: Aliens könnte es geben aber nicht einen zweiten Jesus Christus. Warum sich mir deshalb drei brennende Fragen stellen. (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

Resümierend heißt es dazu unmissverständlich:

Doch der freie Wille ist etwas intrinsisch menschliches, da nur uns Menschen die Tora gegeben worden ist.

Falls also eines Tages ein UFO landen sollte und die Insassen alsbald beim Rabbinat anklopfen, um zum Judentum überzutreten, wird unsere Antwort leider negativ ausfallen müssen – weil wir nicht davon ausgehen können, dass die Aliens über einen freien Willen verfügen.

Alles für nur uns – der Menschheit

Folgende wesentliche Punkte haben die Rabbiner oder besser gesagt deren Auslegungen und Analysen hier genannt:

  1. Das Universum wurde von Gott für die Menschen erschaffen
  2. Es kann durchaus Leben im All geben – das widerspricht nicht dem jüdischen Glauben
  3. Diese Außerirdischen könnten auch wesentlich intelligenter als wir Menschen sein
  4. Gibt es sie – egal wie intelligent – haben sie aber keinen eigenen und freien Willen, da sie für die Menschen erschaffen wurden
  5. Ohne einen freien Willen kann kein Mensch und natürlich auch kein Alien zum Judentum konvertieren

Was dieser viel zitierte “freie Wille” eigentlich genau ist, das erklärt der Artikel nicht. Wohl aber, dass dieser uns Menschen der Erde von Gott durch den Tora “gegeben worden ist”. Demnach haben Außerirdische diese Texte nicht von Gott bekommen und sind so quasi willenlose Lebewesen. Aliens, denen irgendwie die “spirituelle Erleuchtung” fehlt und die ohne den Glauben an die Tora auch keine Juden werden können. Das ist natürlich durchaus logisch. Es kann auch niemand wirklicher Katholik werden, der nicht an das Neue Testament und Jesus Christus glaubt.

VIDEO: Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare?
VIDEO: Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL)

Auch wenn der Papst der katholisch Kirche Außerirdische sogar selber taufen würde, Fremde aus dem All “Brüder und Schwester” der Menschheit sind und auch da Dalai Lama dies recht ähnlich sieht – im Judentum sieht die Welt scheinbar anders aus. Zumindest nach diesen rabbinische Deutungen.

In der Grenzwissenschaft ist das selbstredend vollkommen anders. Die Idee, dass die Götter der Vergangenheit und damit auch der Gott und seine Scharen im Alten Testament, in Wahrheit Außerirdische waren, löst religiöse Grenzen und Dogmen so oder so in Wohlgefallen auf.

Ganz nüchtern betrachtet es mit Sicherheit die Wissenschaft von den Sternen, die Astronomie. Hier ist es egal, ob Jesus auch für Aliens starb, diese Außerirdischen überhaupt erlöst werden mussten oder ob Gott die Tora nur und allein der Menschheit gegeben hat. Bei den Anstrengungen bei der Suche nach Leben im All und auch ganze Zivilisationen von Außerirdischen, spielen in der Astronomie Religionen keinerlei Rolle. Es wäre so oder so müßig zu spekulierten, ob Aliens irgendeine Art Religion haben. Und wenn ja, ob wir Menschen diese Alien-Religion von unserem Planten her schon kennen.

Erst die Ankunft bzw. der Nachweis dieser Intelligenzen im Kosmos wird, wie zum Beispiel in diesem Artikel dargelegt, das “kosmische Religions-Problem” global in den Fokus rücken. Ein weltweites Problem, dass ich auf meinem Blog mehrfach behandelt habe.

Was sollen außerirdische Zivilisation mit der jüdischen Tora überhaupt anfangen?

Jene Astronomen, die sich mit der Suche nach Aliens befassen, würden über die religiösen Auslegungen der Rabbiner mehr als nur den Kopf schütteln. Man könnte es schon vermessen nennen, da natürlich niemand weiß, ob die Tora auch auch Außerirdischen gebracht wurde. Aber die Rabbiner bezweifeln das energisch.

Hierbei muss man sich aber klar machen, was denn überhaupt der Inhalt der Tora – also den fünf Büchern Mose – ist. Auch wenn man die Tora nicht gelesen hat, so kennt man zumindest die Geschichten des Sündenfall von Adam und Eva, dem Garten Eden, der irgendwo gelesen haben soll, Moses und der Exodus der Hebräer aus Ägypten und all die Geschichten von Ländern, Menschen, Abenteuern usw. Und diese Berichte der Tora spielen unumstritten all auf unserer Erde. Was soll ein außerirdisches Volk auf einem fremden Planten mit diesen Geschichten anfangen?

UFOs in der Bibel? Die "fliegende Buchrolle" des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Doch auch hier gibt es ein Aber:

Der spanische Rabbiner Hasdai ben Judah Crescas (1340 – 1410) schrieb 1410 das Werk “Or Adonai or Or Hashem” (etwa: “Das Licht Gottes”), das postum 1555 veröffentlicht wurde. In diesem diskutierte er schon damals in einem ganzen Kapitel die Frage nach anderem Leben im Universum. Dabei kommt der Rabbiner zu dem Ergebnis, dass in den heiligen Texten (wie eben auch der Tora) nichts zu finden ist, dass die Existenz von  Außerirdischen widerspricht.

Mehr noch, denn Rabbiner Crescas nennt sogar selber ein Argument für anders Leben im All. So zitiert er einen Vers des Talmud in dem es heißt (Traktat Avoda Sara 3b):

Was tut Gott bei Nacht? Er setzt sich auf den schnellsten Cherub und reitet durch die 18.000 von ihm erschaffenen Welten, wie geschrieben steht.

Wenn es also auf diesen 18.000 anderen Welten kein Leben gibt, so der Rabbiner vor über 600 Jahren weiter, weshalb sollte Gott diesen überhaupt seine Aufmerksamkeit schenken …?

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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