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Die Cheops-Pyramide: Mumien, Grabräuber und Mysterien – Artikel-Serie von Lars A. Fischinger, Teil #3: MÄRCHEN AUS 1001 NACHT?

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Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien - Artikel-Serie Teil #3: Märchen aus 1001 Nacht?
Die Cheops-Pyramide: Mumien, Grabräuber und Mysterien – Artikel-Serie Teil #3: Märchen aus 1001 Nacht?

Die Cheops-Pyramide von Gizeh – Das letzte und zugleich älteste Weltwunder der Antike, wie es immer wieder gerne betont wird. Ein Bauwerk, das seit rund 4.500 Jahren die Menschen in ihren Bann zieht. Dabei ist eine jener Fragen, die der Pyramide des Cheops immer wieder gestellt werden, jene nach er Mumie des Pharao und der erster Öffnung des Monumentes durch den Kalifen Al-Mamun im Jahre 832. Auf Grundlage einer früheren Veröffentlichung von mir soll in dieser Artikel-Serie der Spur der Plünderung(en) der Cheops-Pyramide, den Funden des Al-Mamun und seiner Entdeckungen genauer nachgegangen werden. Dabei ergeben sich – wie so oft in der Mystery-Forschung – neue Fragen auf alte Antworten …

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Einleitung

Pyramiden gibt es in Ägypten wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Doch gerade und vor allem die Pyramide von Pharao Cheops (ca. 2620 bis 2580 vor Christus) aus der 4. Dynastie (2639 bis 2504 vor Christus) in Gizeh nahe Kairo erregt bis heute die Aufmerksamkeit zahllose Touristen und Autoren. (K)ein Wunder: ist sie doch mit ihren einst fast 147 Metern Höhe und einer Länger an der Basis von rund 230 Metern die größte Pyramide der Erde. Die Bauarbeiter des Königs türmten zu seinen Ehren unzählige Steinblöcke in den Himmel. Und so entstand ein Bauwerk, das nicht nur durch seine Wucht und Größe fasziniert, sondern auch vielen Autoren der Grenzwissenschaft durch ihre Rätsel und weiterhin offenen Fragen.

Gerne wird die Pyramide des Cheops als Monument aus fernen Tagen vor einer Sintflut gehandelt. Als eine Art „Wissensspeicher“ oder eine Art „kosmischer Plan“ für das Wissen der Menschheit. Eine „Zeitkapsel“, die die Weisheiten jener Menschen erhalten und schützen sollte, die vor der großen Sintflut bzw. vor Jahrtausenden lebten. Folglich ein Bauwerk, dass die Geheimnisse einer verborgenen Welt enthält. Vielleicht sogar von Atlantis. Eindeutige Beweise für diese Ideen gibt es keine.

Mehr als sonderbar und mysteriös ist, dass nie eine Mumie im Inneren der Steinberges entdeckt worden sein soll. Als das gewaltige Monument vor fast 1.200 Jahren erstmals durch einen Kalifen geöffnet wurde – war es vollkommen leer, wie es heißt.

Auf Grundlage meines Buches „Verbotene Geschichte“ (2010) und eines einstigen E-Book zum Thema soll in dieser kleinen Artikel-Serie speziell genau diesem Mysterium der Cheops-Pyramide nachgegangen werden. Fragen nach der Plünderung der Pyramide werden ebenso dargelegt, wie arabische Überlieferungen über die Öffnung des Bauwerkes sowie die Widersprüche, die sich daraus ergeben. Ebenso eine Spur, wo der mutmaßlich innere Sarkophag einer offenbar tatsächlich gefunden Mumie letztlich gelandet ist.

Alte Fragen, die durch ihre Antworten neue Fragen ergeben.

Zum Abschluss der Reihe plane ich als 5. Teil eine Zusammenfassung in einem YouTube-Video auf meinem Grenzwissenschaft-Channel „Ancient Aliens & Mystery Files“.

Bleibt also neugierig!

 

Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien

Teil #3: Märchen aus 1001 Nacht?

 

Der Schacht des Kalifen Al-Mamun aus dem 9. Jahrhundert, der heute die Besucher in die Cheops-Pyramide führt (Bild: L. A. Fischinger)
Der Schacht des Kalifen Al-Mamun aus dem 9. Jahrhundert, der heute die Besucher in die Cheops-Pyramide führt (Bild: L. A. Fischinger)

Die Annahme, dass die Pyramide erstmals 832 aufgebrochen wurde und dabei rein gar nichts enthielt, ist also unzutreffend. Das wissen wir nun. Wessen Leiche Al-Mamun aber wirklich fand, ist und bleibt reine Spekulation. Pharao Cheops höchst selbst wird es wohl kaum gewesen sein. Doch Überlegungen über den Verbleib einer möglichen echten Mumie des Cheops, sind ebenso spekulativ.

Doch schauen wir uns in dieser Artikel-Folge einmal an, was die alten Chronisten und Historiker dazu noch wussten. Oder gewusst haben wollen.

“Märchenonkel” Herodot?

Hierbei wird oft an erster Stelle der schon legendäre Geschichtsschreiber Herodot von Halikarnass (490/480 bis 424 vor Christus) genannt. Ein griechischer Autor, der eine Art Weltgeschichte (die „Historien“) in mehreren Bänden verfasst hat. Aber auch ein Geschichtsschreiber, der als „Geschichtenerzähler“ verrufen war und ist und den der griechische Schriftsteller und Philosoph Plutarch (45 bis 125 nach Christus) sogar schlicht einen „Lügner“ nannte. Ein fraglos starker Vorwurf von Plutarch gegenüber eines seiner Vorgänger.

Der nicht minder bekannte Geschichtsschreiber Diodor von Sizilien (erste Hälfte des 1. Jahrhundert vor Christus) hielt ebenso nichts von den Schilderungen des Herodot. Nur „Wundermärchen und unterhaltende Dichtungen“ habe dieser überliefert, so sein Landsmann Diodor im 1. Buch seines 40 Bände umfassenden Geschichtswerk „Bibliothéke historiké“. Auch er zweifelte folglich an der Wahrhaftigkeit der Geschichtsschreibung durch Herodot.

Der Grieche Herodot war es übrigens auch, der den heute lange widerlegten aber weithin bekannten Mythos in die Welt setzte, dass ein Heer von 100.000 Sklaven die Cheops-Pyramide in 20 Jahren errichtet habe. Oder auch, so Herodot in Band 2 seiner „Historien“, dass Pharao Cheops „als er Geld brauchte, seine eigene Tochter in einem Bordell sitzen ließ und ihr auferlegte, eine gewisse Summe des Geldes (…) zu verdienen“.

Das Grab des Osiris von Gizeh: Wie Ägyptens letzter Pharao Zahi Hawass einen fast 100 Jahre alten Fund als seine Entdeckung präsentierte (Bild: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Das Grab des Osiris von Gizeh: Wie Ägyptens letzter Pharao Zahi Hawass einen fast 100 Jahre alten Fund als seine Entdeckung präsentierte (Bild: L. A. Fischinger)

Auch wenn damals wie heute Herodot als Erzähler von Fakt und Fiktion angesehen wurde und wird, sind seine Aussagen über die angebliche letzte Ruhestätte des Cheops sehr weit verbreitet. Herodot notierte nämlich, dass die „Sklavenarbeiter“ des Pharao neben der eigentlichen Pyramide eine Reihe von geheimen unterirdischen Kammern oder Räumen anlegten und in einer dieser Gruften letztlich Cheops selber bestatte wurde. Folglich nicht in der „Königskammer“ der großen Pyramide, die dann eigentlich bei ihrer Versiegelung vor ca. 4.500 Jahren schlicht leer gewesen sein sollte. Zumindest bis jemand den von Al-Mamun entdeckten Verstorbenen dort bestattete.

Im Zusammenhang mit dieser versteckten Grabkammer des Cheops wird vielfach das unterirdische „Osiris-Grab“ genannt. Diese unterirdische Anlage befindet sich zwischen der Pyramide des Chephren und der Sphinx auf dem Plateau von Gizeh. Darüber habe ich an anderer Stelle in einem YouTube-Video berichtet.

Verschwommene Erinnerungen?

Interessant ist aber, was der Herodot-Kritiker Diodor von Sizilien selber zu den Pyramiden von Gizeh schreibt. Etwa um das Jahr 50 vor Christus reiste Diodor durch Ägypten und sammelte dabei auch Informationen über die Cheops-Pyramide. Und so berichtet auch er selbst zum Beispiel, dass Cheops tatsächlich nicht in der Pyramide mit seinem Namen begraben wurde, sondern in einem geheimen Versteck. Ähnliches also wie sein Vorgänger Herodot. Als Grund für diese Form des Begräbnisses des Königs führt Diodor aus, dass er die Rache der von ihm versklavten Bauarbeiter bzw. Bevölkerung befürchtet habe. Auch sein Nachfolger Pharao Chephren sei auf diese Weise und genau aus demselben Grund versteckt bestattet worden. Das klingt erst mal spannend. Aber schaut man sich weitere Angaben von Diodor zur Cheops-Pyramide an, so zeigt sich sehr schnell, dass ihm in Ägypten wohl jeder Mensch eine andere Story aufgetischt hat.

So nennt Diodor als Bauherren der großen Pyramide auch einen ganz anderen und unbekannten Herrscher, der „Harmais“ geheißen haben soll. Ein solcher König ist in Ägypten aber unbekannt. Wohl aber ist der sehr ähnliche Name „Harmachis“ geläufig und auch der Sphinx wurde einst „Harmachis-Chepre-Re-Atum“ genannt. Harmachis ist jedoch eine Gottheit, die seit der 18. Dynastie ab etwa 1550 vor Christus eine Form des bekannten Gottes Horus war. Hat also ein Gott mit Falkenkopf die Pyramide des Cheops gebaut?!

Bildnis des Pharao Amasis / Ahmose II. (Bild: L. A. Fischinger)
Bildnis des Pharao Amasis / Ahmose II. (Bild: L. A. Fischinger)

Auch für die Chephren-Pyramide nennt Diodor einen weiteren Baumeister. Und auch dieser lässt sich nicht mit seinen Angaben über „Geheimgräber“ von Cheops und Chephren in Einklang bringen. So überliefert der Geschichtsschreiber, dass ein Pharao mit dem Namen Amasis der wahre Bauherr der Chephren-Pyramide von Gizeh war. Diesen Pharao wiederum hat es tatsächlich gegeben, auch wenn er rund 2.000 Jahre nach dem Bau der großen Pyramiden lebte.

Es handelt sich dabei um den Pharao Ahmose II. (570 bis 526 vor Christus), den Diodor als Herrscher von „außergewöhnlicher Klugheit und in seinem Charakter maßvoll und gerecht“ lobt. Pharao Ahmose II. könnte dennoch tatsächlich etwas mit den Pyramiden zu tun gehabt haben. Seine Herrschaft fiel in die 26. Dynastie des Pharaonenreiches, die uns im 1. Teil bereits begegnete. Das ist genau jene Saiten-Dynastie, die für Umbauten und Restaurationen an den Pyramiden von Gizeh und anderen Monumenten verantwortlich war …

Sollte vielleicht sogar Pharao Ahmose II. jene Mumie gewesen sein, die Al-Mamun 832 in der Cheops-Pyramide entdeckt hat? Auch das ist wieder fragwürdig, da dieser Herrscher fast exakt 1.350 Jahre vor den Entdeckungen des Kalifen starb. Vielmehr scheint es so, als habe Diodor hier eine verschwommene Erinnerung an die 26. Dynastie von seinen einheimischen Informanten erzählt bekommen.

Das zeigt sich auch bei seiner Angabe, dass die ungeheure Anzahl von 360.000 Menschen über 20 Jahre mit dem Bau der Cheops-Pyramide beschäftigt war. Ein Arbeiterheer, für das nicht einmal Platz auf dem Gizeh-Plateau ist, und das sich permanent auf die Füße getreten wäre.

Zurück zum “Hitat”

Teilansicht der sog. "unvollendeten Grabkammer" tief unten in der Cheops-Pyramide (Bild: W.-J. Langbein)
Teilansicht der sog. “unvollendeten Grabkammer” tief unten in der Cheops-Pyramide (Bild: W.-J. Langbein)

Natürlich enthält auch das „Hitat“, das in der vorherigen Artikel-Folge umfangreich zu Wort kam, selbst zahllose Angaben über die Cheops-Pyramide und andere ihrer Art. Vielfach sind es dabei Wiederholung, Erzählungen der ägyptischen Kopten oder auch Lobeshymnen an die prachtvolle Architektur der Monumente. Ebenso die Erwähnungen von Inschriften an den Außenverkleidungen der Pyramiden und auch Aussagen über eine Sintflut.

Bei der Suche nach dem verschollenen Pharao Cheops muss der Vollständigkeit halber aber erneut der Chronist al Kaisi erwähnt werden. Das war jener Autor aus Teil 2, der noch im Jahr 1133 die „Götzenstatue“ aus der Cheops-Pyramide gesehen haben will. Doch er will noch weit mehr gesehen haben – sehr viel mehr.

So schildert al Kaisi neben den Entdeckungen von Al-Mamun auch seine eigenen persönlichen Erkundungen in der großen Pyramide. Bei diesen stieß er auf „ein großes gewölbtes Gemach, dessen Basis ein Viereck bildet“ und dessen Decke rund gewesen sei. Bei genauerer Betrachtung entdeckte er in diesem Raum noch weitere Stollen und geheime Kammern, zu denen er schreibt:

In der Mitte befand sich ein viereckiger Brunnenschacht von 10 Ellen Tiefe. Steigt man in ihm herab, so entdeckt man auf jeder seiner vier Seiten eine Pforte, die zu einem großen Raum führt, in dem Leichname liegen, Söhne Adams. Sie sind mit einer großen Zahl von Leichentüchern bedeckt. Auf jedem liegen mehr als 100 Tücher, die durch die lange Zeit morsch und schwarz geworden sind. Ihre Leiber gleichen den unseren (…). Von ihren Körpern und ihrem Haar ist nichts abgefallen. Kein Greis, keiner dessen Haar weiß ist, befindet sich unter ihnen. (…) Aber sie haben sehr an Gewicht verloren, schließlich sind sie infolge der langen Zeit wie welke Blätter und sonstiger Abfall geworden.

In diesem Brunnenschacht sind vier mit Leichnamen angefüllte Räume.“

Video: Das Mysterium des „Osiris-Grab“ von Gizeh – Ein See und unerforschte Tunnel unter der Pyramide des Cheops?(Bilder: L. A. Fischinger / NSA/JPL)
VIDEO: Das Mysterium des „Osiris-Grab“ von Gizeh – Ein See und unerforschte Tunnel unter der Pyramide des Cheops? (Bilder: L. A. Fischinger / NSA/JPL)

Das sind nicht nur ganz erstaunliche Aussage des angeblichen Augenzeugen, sondern zugleich sehr sonderbare. Beschrieben wird hier eindeutig die „unvollendete Grabkammer“ 30 Meter unter der Cheops-Pyramide und der darin senkrecht nach unten verlaufende Schacht. Denn diesen gibt es wirklich, und der bereits der britische Pyramiden-Entdecker John Shae Perring, ein Kollege des Howard Vyse aus dem 1. Artikel-Teil, und der Entdecker einer nach ihm bekannten “Entlastungskammer” in der Cheops-Pyramide, untersuchte diesen Schacht. Perring kam dabei bis in eine Tiefe von 11 Metern herunter.

Alles Märchen?

Obwohl die Ägyptologie selber uneins ist, was es mit dieser Felsenkammer genau auf sich hat, sind solche Kammern am Ende des dortigen „Blindschacht“ laut Archäologie-Meinung vollkommen unbekannt. Der Archäologe und einstige Leiter des “Deutschen Archäologischen Institut” in Kairo, Rainer Stadelmann, glaubt sogar, dass der senkrechte Schacht überhaupt nicht von den Pharaonen stammt. In seinem Buch “Die ägyptischen Pyramiden” (1991) schreibt er:

“(Ich halte den Schacht) für eine vergebliche Bohrung spätzeitlicher Schatzsucher, vielleicht angeregt durch Geschichten, die man zu Zeiten Herodots von den unterirdischen Räumen erfunden hat.

Stadelmann bezieht sich hier auf die Geschichte des “Osiris-Grab” bzw. die Erzählung, dass Cheops auf einer “Insel” unter der Pyramide selber bestatte wurde. Also wäre – zumindest nach dieser archäologischen Spekulation! – der senkrechte Schacht der Felsenkammer kein Relikte aus der Bauzeit der Cheops-Pyramide …

Es wurde und wird zwar in der Mystery-Literatur immer mal wieder spekuliert, ob es dort solche Räume gibt, aber offiziell gibt es sie nicht. Im 12. Jahrhundert zumindest will al Kaisi diese Geheimkammern nicht nur persönlich betreten, sondern dort auch Mumien gefunden haben.

Teilansicht der sog. "unvollendeten Grabkammer" tief unten in der Cheops-Pyramide (Bild: gemeinfrei)
Teilansicht der sog. “unvollendeten Grabkammer” tief unten in der Cheops-Pyramide (Bild: gemeinfrei)

Ein Märchen aus 1001 Nacht, wie durchaus nicht wenige Aussagen des „Hitat“? Oder werden hier die Berichte der alten Autoren mit zweierlei Maß bewertet?

Mein Autoren-Freund und -Kollege Andreas von Rétyi soll an dieser Stelle stellvertretend für eine Vielzahl an “grenzwissenschaftlichen Autoren” genannt werden, denen der “Brunnenschacht” tief unter der großen Pyramiden nicht ganz geheuer ist. So berichtet er in seinem Buch “Geheimakte Gizeh-Plateau” (2005), was ihm bei seinen Besuchen in der unterirdischen Kammer aufgefallen ist. So schreibt von Rétyi, dass in diesem seltsamen Schacht offenbar Ausgrabungen oder andere Arbeiten stattfanden, die anschließend “getarnt” wurden.

Hierzu erklärt von Rétyi weiter, dass der eigentlich sehr tiefe Schacht bei einem Besuch von ihm nur vier Wochen später scheinbar mit Sand aufgefüllt wurde. Wer sollte einen nach Meinung der Archäologie nicht geheimnisvollen senkrechten Schacht mit Tonnen von Sand zuschütten? Noch dazu in einer Kammer, in die der normale Besucher überhaupt nicht rein kommt? Von Rétyi glaubt weiter sogar, dass zwei von ihm in diesem “Tunnel” entdeckte Metallstäbe, die aus dem Sand darin herausragen, eventuell eine Art “Hebelvorrichtung” sein könnten:

Der senkrecht nach unten verlaufene Sacht in der Felsenkammer - nur ein Raubgräber-Tunnel? (Bild: Archiv E. v. Däniken)
Der senkrecht nach unten verlaufene Sacht in der Felsenkammer – nur ein Raubgräber-Tunnel? (Bild: Archiv E. v. Däniken)

Er (der Stab, Anm. LAF) diente natürlich als Henkel, an dem man sie Abdeckung per Flaschenzug nach oben heben kann. Schaut man genauer hin, fällt noch eine zweite Stange auf der anderen Seite auf.

Von wegen tonnenweise Sand. Lediglich eine dünne Schicht muss zur Tarnung drauf.

Auch wenn sich Jahrtausende nach dem Richtfest der Cheops-Pyramide darin ein Fremder bestatten ließ, bleiben Fragen zu den einzelnen Funden durch die Araber im 9. Jahrhundert offen. Sehen wir uns also in der nächsten Folge die Beschreibungen der einzelnen Entdeckungen/Artefakte aus dem „Hitat“ des vorherigen Artikel einmal im Detail an …

... und begeben uns in Teil 4 auf eine „Spurensuche“ nach diesen Funkstücken.

 

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Modern oder Jahrtausende alt? Ein mysteriöses Artefakt in der Cheops-Pyramide wirft Fragen auf: Was fand der Pyramid Rover 2002 tatsächlich? +++YouTube-Video+++

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Modern oder Jahrtausende alt: Was fand der "Pyramid Rover" bei seinen Erkundungen 2002 in der Cheops-Pyramide? (Bild: L. A. Fischinger / R. Gantenbrink/Cheops.org / Montage: L. A. Fischinger)
Modern oder Jahrtausende alt: Was fand der “Pyramid Rover” bei seinen Erkundungen 2002 in der Cheops-Pyramide? (Bild: L. A. Fischinger / R. Gantenbrink/Cheops.org / Montage: L. A. Fischinger)

Wir alle haben mit Sicherheit noch die Bilder vor Augen, als „National Geographic“ und Dr. Zahi Hawass 2002 in einer sensationell aufgemachten TV-Sendung ein Loch in die „Tür“ am Ende des Gantenbrink-Schachtes der Pyramide des Cheops bohrten. Eine Kamera wurde hindurch geführt und die Show war beendet. Seit 1993 Rudolf Gantenbrink mit seinem Roboter „UPUAUT 2“ die Schächte der Cheops-Pyramide erkundete und filme wurde quasi jeder Krümel in den kleinen Stollen analysiert und kommentiert. Doch auf Aufnahmen des „Pyramid Rover“ von 2002 sieht man sehr deutlich ein Objekt oder sogar Artefakt, das bis dato scheinbar immer irgendwie „übersehen” wurde. Was hat es damit auf sich? Dazu ein neues Video auf meinem YouTube-Grenzwissenschaft-Kanal.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die rund 63 Meter langen Gantenbrink-Schächte in der Kammer der Königin der Cheops-Pyramide wurden erst 1872 entdeckt und geöffnet. Winzige Stollen von knapp über 20 Zentimeter Größe, die durch die Erkundungen von Rudolf Gantenbrink mit seinem Roboter-Fahrzeug „UPUAUT 2“ weltweit Schlagzeilen machen.

Seit dem folgen weitere Erkundungen und vor allem 2002 wurde es bekanntlich interessant. Aber kann es sein, dass das Team von „National Geographic Channel“ und Dr. Zahi Hawass bei der Fahrt des „Pyramid Rover“ ein sonderbares „Artefakt“ schlicht übersehen haben? Schwer vorstellbar, aber das bisher vollkommen unbeachtete Objekt ist (oder war) da, wie es die Aufnahmen des Roboter zeigen.

Aber was ist das? Wie kommt es dahin? Wie alt ist es? Ist es modern oder Jahrtausende alt? Aus welchem Material mag es bestehen? Viele Fragen, die ich Euch in diesem Video veranschauliche.

Modern oder doch antik – entscheidet Ihr!

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Interview & Pressemitteilung: Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz: juristisch überaus fragwürdig! +++Plus YouTube-Video+++

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Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz ist juristisch überaus fragwürdig (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)
Der Cheops-Skandal um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz ist juristisch überaus fragwürdig (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)

Dass der “Cheops-Skandal” um Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann, die angeblich illegal in der Cheops-Pyramide den Namenszug (Kartusche) des Pharao Cheops in einer ansonsten unzugänglichen Kammer beschädigt haben, wohl von Seiten Ägyptens erfunden/aufgebaut wurde, darüber berichtetet ich auf diesem BLOG und auf meinem YouTube-Kanal bereits mehrfach. Eher steckt Dr. Zahi Hawass als ehemaliger Antikenverwalter von Ägypten und “Wächter der Pyramiden”  hinter diesem “Skandal”. Nun bekommen Erdmann und Görlitz juristische Schützenhilfe. Dazu ein neues Video von “Quer-Denken-TV” und eine Pressemitteilung von Dominique Görlitz.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pressemitteilung von Dr. Dominique Görlitz

04.03.2016 – dominique.goerlitz@t-online.de – 0049 163 511 57 66 – www.abora.eu

Der Cheops-Skandal im Lichte neuer juristischer Entwicklungen

Das Internet-Magazin Quer-Denken-TV von Prof. Michael Vogt stahlt ab Samstag einen weiteren Beitrag über neue Entwicklungen zum Cheops-Skandal aus. Unter dem Motto ,Der Skandal im Lichte neuer juristischer Entwicklungen’ führen der Oberlandesrichter a. D. Wolf-Philipp Müller sowie Robert Bauval aus, dass die Anschuldigungen, welche gegen Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann im Zuge ihrer wissenschaftlichen Untersuchung erhoben wurden, nach deutschem Recht juristisch haltlos waren.

Über die Hintergründe, deren Interpretationen und auch der Umstand, dass die Annahme des Strafantrages von den beiden Forschern k e i n Schuldeingeständnis war, erläutert Richter Müller auch für Nicht-Juristen in gut verständlichen Worten die juristischen Zusammenhänge. Er scheut auch nicht, den Finger auf wunde Punkte der Anklage zu legen und darauf hinzuweisen, dass die Staatsanwaltschaft Chemnitz mehrfach das Legalitätsprinzip (Pflicht zur Wahrheitssuche) bei ihren Ermittlungen verletzte.

Schließlich wertet auch der Ägyptenspezialist Robert Bauval die Aufhebung des ägyptischen Urteils vom November 2014 gegen die sechs ägyptischen Begleiter als Beleg (nach ca. 62 min.), dass Görlitz und Erdmann keine kriminellen Taten im April 2013 nachzuweisen sind. Ohne eine Genehmigung von höchster Stelle der ägyptischen Antikenbehörde, ob nun mündlich oder schriftlich, hätten die verantwortlichen ägyptischen Inspektoren die beiden Deutschen niemals ihre Untersuchungen im Inneren der Pyramide ausführen lassen.

Der Beitrag auf Quer-Denken-TV berichtet in spannenden Erzählungen, wie in diesem Fall, zwei deutsche Bürger zu Unrecht des gemeinschaftlichen Diebstahls und der Sachbeschädigung an einem Kulturerbe belangt wurden.”

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Zum oben eingefügten Video von “Quer-Denken-TV” heißt es begleitend bei YouTube:

… der „Skandal“ im Lichte neuer juristischer Entwicklungen

Philipp Müller, Dr. Dominique Görlitz & Robert Bauval im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Im Cheops-Skandal gibt es neue Entwicklungen. Die sechs im Januar 2014 inhaftierten Ägypter wurden Ende 2015 aus der Haft entlassen. Der Revisionsprozeß steht an. In Deutschland ging die Sache juristisch bereits glimpflich aus und endete mit einer von den beiden Beschuldigten Dominique Görlitz und Stefan Erdmann akzeptierten Strafzahlung.

Der ehemalige Vorsitzende des Oberlandesgerichtes Richter Wolf-Philipp Müller a. D. bezieht klar Stellung für Dominique Görlitz und Stefan Erdmann. Er sieht im Urteil von 2014 zahlreiche Unzulänglichkeiten und, dass die beiden deutschen Forscher völlig zu Unrecht aufgrund des (in Wahrheit unbegründeten) Vorwurfs der Beschädigung und des gemeinschaftlichen Diebstahls verurteilt worden sind.

Cheops-Pyramide: Artefakt aus einem "Geheimgang" der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Cheops-Pyramide: Artefakt aus einem “Geheimgang” der Pyramide unterschlagen? (Bild: L. A. Fischinger)

In einem sechsseitigen Gutachten hat Richter Wolf-Philipp Müller den Fall analysiert und juristisch wie folgt kommentiert: ,Angesichts des ehemaligen Aufschreis der Entrüstung möchte ich Sie ganz herzlich bitten, diese Meldung mit in Ihren Pressemitteilungen aufzunehmen, da sich mehr und mehr herausstellt, dass an den Vorwürfen letztlich nichts dran war.

Richter Wolf-Philipp Müller hat auch noch einmal ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass entgegen der allgemein vertretenen Ansicht die Annahme eines Strafbefehls nicht mit einem Schuldeingeständnis gleich zu setzen ist.

Was war geschehen?

Neues vom Cheops-Skandal: Gerichtsurteil gegen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz ist "fehlerhaft und unzulänglich" (Bild: L. A. Fischinger)
Neues vom Cheops-Skandal: Gerichtsurteil gegen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz ist “fehlerhaft und unzulänglich” (Bild: L. A. Fischinger)

Dominique Görlitz und Stefan Erdmann waren im April 2013 zu Forschungszwecken in der Cheops-Pyramide. Dort entnahmen sie bei ihrem Besuch mit offizieller Genehmigung von der Decke der Königskammer schwarze Anhaftungen, um diese näher untersuchen zu können. Und obwohl die daraus resultierenden Analysen und Erkenntnisse eine bahnbrechende Entdeckung zum Bau der Pyramiden lieferte, konzentrierte sich ägyptologische Community ausnahmslos auf die Probenentnahme selbst. Den Forscher warf man Diebstahl, Grabschändung und weitere illegale Handlungen vor. In Kairo verurteilte man insgesamt 9 Beteiligte zu je 5 Jahren Haft.

Juristisch ist dieser Fall noch lange nicht abgeschlossen, und es ist weiterhin davon auszugehen, dass durch den Fokus auf das Gerichtsverfahren, die sensationellen Entdeckungen innerhalb des Cheops Projektes derzeit keine weitere Beachtung finden sollen.”

Hier noch ein Video rund um den Skandal und auch und vor allem “Das Cheops-Projekt” auf meinem YouTube-Channel des Phantastischen:

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5 Jahre Haft für Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und ihre Helfer: Pressemitteilungen zum ägyptischen Gerichtsurteil im “Pyramiden-Skandal”

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Pressemitteilungen zum "Pyramiden-Skandal" von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)
Pressemitteilungen zum “Pyramiden-Skandal” von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)

Neue Runde im “Cheops-Skandal” um die Hobbyforscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz, denen die Beschädigungen und illegale Arbeiten in der Cheops-Pyramide vorgeworfen werden. Am 11. November 2014 verurteilte nun ein ägyptisches Gericht die beiden Deutschen in Abwesenheit zu je fünf Jahren Haft. Ebenso die andere Beteiligten, von denen die sechs ägyptischen Helfer vor Ort nach ihrer Verteilung direkt ins Gefängnis wanderten. Görlitz und Erdmann haben nun zu diesem Urteil in zwei Pressemitteilungen Stellung genommen.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 11. November 2014 hat ein Gericht in Gizeh nun das Urteil gegen Erdmann und Görlitz sowie ihre Helfer gesprochen. Pauschal wurden alle neun Personen zu je fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Grund ist, dass sie innerhalb der rund 4500 Jahre alten Pyramide des Cheops wertvolle “Artefakte” beschädigt haben sollen. Alles heimlich und ohne Erlaubnis!

In einigen Beiträgen wurde auf diesen Seiten bereits darüber berichtet. Ebenso, dass es es ernsthafte Zweifel an den Vorwürfen gibt. Auch die “Augsburger Allgemeine” nahm das Thema am 12. November auf, und zitiert den Prozessbeobachter Osama Karar, dass diese Urteile “nicht mehr als ein politisches Exempel” sei. Auch die Beschädigung der Namenskartusche des Pharao Cheops in einer der Entlastungskammern durch Stefan Erdmann und Dominique Görlitz sei “ein Lüge”.

Auf der Internetseite Atlantisforschung.de haben die beiden umstrittenen Forscher nach der Urteilsverkündung nun Stellungnahmen veröffentlicht (interne Links wurden im Text belassen):

Pressemitteilung von Dominique Görlitz – 12.11.2014

Es ist kategorisch bewiesen, dass wir im April 2013 nicht die Cheops-Kartusche beschädigten!

Das Urteil des gestrigen Prozesses (11.11.2014) [1] ist für alle Beklagten ein Schock und nicht nachvollziehbar. Die Urteilsbegründung steht jedoch noch aus, sodass wir nicht sagen können, was uns das Gericht genau zur Last legt.

Die Veröffentlichungen in den Medien, insbesondere in Ägypten, sind deshalb mit Vorsicht zu bewerten. Nach Aussage des Pressesprechers der Volksfront zum Schutz der ägyptischen Altertümer Osama Karar, mit dem ich permanent Kontakt zu den offiziellen Stellen halte, ist bezeugt, dass selbst die Rechtsanwälte der Beklagten nicht wissen, was ihren Klienten im Moment genau vorgehalten wird. Das bedeutet auch, dass ich zu den genauen Anschuldigungen nichts aussagen und noch keine Stellung nehmen kann.

Dass jedoch alle neun Beteiligten mit der gleich hohen Strafe belegt wurden, dokumentiert die mangelnde Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Umständen und Fakten durch die ägyptische Justiz. Nur ein Beispiel:

Gestern wurde auch der ägyptische Inspektor Hamam Abdel Hassan Abdallah zu fünf Jahren Haftstrafe, wie die anderen beiden Inspektoren, verurteilt. Er besichtigte mit uns vormittags am Tag der Probennahme eine andere archäologische Stätte, wo er uns beaufsichtigte. Herr Hamam Abdallah ist dafür bestraft wurden, wie die anderen, obwohl er mit uns nie die Cheopspyramide betreten hatte. Auf der Grundlage welcher Fakten wurde er dann verurteilt?

Ich möchte noch einmal klarstellen, dass wir weder die Cheops-Kartusche beschädigten noch Artefakte gestohlen haben. Die Bedingungen unter denen unsere Untersuchung stattfand, vermittelten nicht den geringsten Hinweis, illegal gehandelt zu haben. Bei der Untersuchung handelt es sich um Proben im Milligramm Bereich von einer Patina und Farbanhaftungen. Die Untersuchung hatte niemals zum Ziel, das Alter der Cheopspyramide in Frage zu stellen.

Wir haben uns nach Bekanntwerden der Anschuldigungen gegen uns sofort bei den entsprechenden Behörden in Kairo gemeldet, alle Fakten offen gelegt, die volle Kooperationsbereitschaft erklärt und uns dort auch über die größte arabische Nachrichtenagentur MENA bei dem ägyptischen Volk für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Die Proben wurden noch im Dezember 2013 dem damaligen Antikenminister Ibrahim Mohamed zur sofortigen Rückgabe angeboten und auch im März an deutsche Stellen zur Übergabe überreicht.

Dass der Fall eine solche Schärfe und Brisanz erhielt, liegt an dem Umstand, dass der Ex-Antikenminister Zahi Hawass uns beschuldigte. Er gab vor, dass reiche Juden uns beauftragten, die Cheops-Kartusche zu beschädigen, um das Bauwerk umzudatieren. [2] Dabei haben die Nachforschungen von Robert Bauval, Prof. Dr. Robert Schoch und mir klar ergeben, dass diese Malerei bereits um das Jahr 2006 von Unbekannten mit vier bis fünf Meißelschlägen beprobt wurde [3], was man nun uns zur Last legt.

Dr. Dominique Görlitz

Pressemitteilung von Stefan Erdmann – 13.11.2014

Wir haben die Kartusche nicht beschädigt!

Ich schließe mich der Pressemitteilung von Dr. Dominique Görlitz vom 12.11.2014 an. Auch ich bin zutiefst erschüttert, vor allem über den Umstand, dass die sechs in Ägypten inhaftierten Personen weiterhin im Gefängnis bleiben. Da die Urteilsbegründung noch aussteht, kann ich dazu zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel mehr sagen.

Unverständlich und offensichtlich in keiner Weise nachvollziehbar erscheint mir aber die Tatsache, dass auch der ägyptische Inspektor HAMAM ABDEL HASSAN ABDALLAH zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, obwohl er gar nicht mit uns in der Pyramide war. Mit RECHTsprechnung kann das kaum etwas zu tun haben.

Auch die Tatsache, dass wir Beweise vorgelegt haben, die zweifelsfrei widerlegen, dass wir die Königs-Kartusche beschädigt haben, wird zum Teil in Ägypten und leider auch in verschiedenen internationalen Presseveröffentlichungen noch immer nicht berücksichtigt. Das ist aus unserer Sicht völlig unverständlich und es erhärtet den Verdacht, der schon seit Monaten im Raum steht, dass man an uns ein Exempel statuieren will.

Allerdings scheint nun auch den ägyptischen Behörden aufgefallen sein, dass Dr. Zahi Hawass in dieser Angelegenheit eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Dr. Hawass hat zu Beginn der Affäre Unwahrheiten über uns in die Welt getragen und den Vorgang skandalisiert. Breits Ende 2013 hat er uns öffentlich beschuldigt, wir seien von dem “in Belgien arbeitenden ägyptischen Juden” Robert Bauval [1] beauftragt wurden, die Kartusche zu beschädigen, um das Alter der Pyramide umzudatieren. Wie sich dann bekanntlich herausstellte, hatte es tatsächlich eine Probenentnahme der Kartusche gegeben, die allerdings bereits zwischen 2003 und 2006 erfolgt sein muss, d.h. während eines Zeitraums, in welchem er selbst die Verantwortung für alle Vorgänge in der Großen Pyramide trug.

Seit Anfang dieses Jahres fordere ich, die Ergebnisse dieser augenscheinlich professionell durchgeführten Probenentnahme, die durch Dr. Hawass genehmigt worden sein muss, offen zu legen. Bis heute ist allerdings nichts geschehen. Warum, fragt man sich, enthält man der Weltöffentlichkeit die Untersuchungs-Ergebnisse der Königs-Kartusche vor? Warum wird nach wie vor versucht, Dominique Görlitz und mich für diese Beprobung verantwortlich zu machen?

Auch möchte ich hier noch einmal betonen, dass wir uns nach Bekanntwerden der gegen uns gerichteten Anschuldigungen sofort mit den zuständigen Behörden in Kairo in Verbindung gesetzt und alle Fakten offen gelegt haben. Von Anfang an haben wir volle Kooperationsbereitschaft gezeigt und uns auch öffentlich über die arabische Nachrichtenagentur MENA bei dem ägyptischen Volk für die durch uns verursachten Unannehmlichkeiten entschuldigt. Auch haben wir bereits im Dezember 2013 dem damaligen Antikenminister Ibrahim angeboten, die Proben (Abb. hier) zurückzugeben, die später (2014) von mir persönlich an die deutschen Behörden übergeben wurden.

An dieser Stelle möchte ich noch einen anderen Aspekt klarstellen: Die von Dominique Görlitz und mir im April 2013 durchgeführte Untersuchung hatte keineswegs zum Ziel, die gängigen Altersangaben zur Großen Pyramide zu widerlegen, sondern es ging dabei um die Klärung von Fragen zu den technologischen Hintergründen ihrer Erbauung und ursprünglichen Verwendung, insbesondere aber um die Untersuchung rätselhafter dunkler Verkrustungen an der Decke der so genannten Königskammer (Abb. hier), die von mir bereits 2006 festgestellt wurden. Mir – und erstaunlicher Weise auch Dominique Görlitz – wird in diesem Zusammenhang immer wieder angedichtet, wir hätten beweisen wollen, das Bauwerk sei von Atlantern erbaut worden und nicht von den Ägyptern. Dies ist völlig unzutreffend.

Zutreffend ist, dass ich persönlich bezweifele, dass Cheops der Erbauer der Großen Pyramide war – was im Übrigen auch viele andere Forscher und Wissenschaftler tun. Es ist zudem richtig, dass ich davon ausgehe, die Große Pyramide sei ursprünglich nicht als Begräbnisstätte errichtet worden, sondern als technisches Bauwerk, in dem Wasser eine zentrale Rolle gespielt hat. Durch meine wissenschaftlichen Untersuchungen in den vergangenen Jahren konnte ich den Nachweis erbringen, dass in dem unteren Bereich der Großen Pyramide, der sogenannten „unvollendeten Kammer“ über längere Zeiträume Wasser geflossen sein muss. Dieser Befund widerspricht massiv der Theorie, die Große Pyramide sei als Grabmal geplant und gebaut worden.

Damit schließe ich keineswegs aus, dass die Pyramiden – eben auch die Große Pyramide – später, zu Cheops Zeiten, vielleicht zu Begräbnisstätten umfunktioniert wurden. Ich habe durchaus anerkannt und auch darauf hingewiesen, dass man auf dem Gizeh Plateau verschiedene Artefakte aus der Zeit des Cheops gefunden hat. Diese Tatsache belegt aber nicht automatisch seine Bauherrenschaft der Großen Pyramide.

Ich habe auch nie Absolutheitsansprüche hinsichtlich meiner Theorie erhoben, aber die These, dass die Große Pyramide ursprünglich als technische Anlage errichtet wurde [2], ist es wert, näher in Augenschein genommen zu werden, und dies haben neben meiner Person in den vergangenen Jahren viele Forscher bereits getan, u. a. Christopher Dunn.

Um es noch einmal zu betonen: Die in vielen Medien immer wieder kolportierte Behauptung, ich gehe davon aus, die ägyptischen Pyramiden seien von Atlantern errichtet worden, ist gänzlich unzutreffend und aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe lediglich erklärt, es sei durchaus möglich, die Große Pyramide sei weitaus älter als derzeit allgemein angenommen wird, und von einer uns heute unbekannten Kultur erbaut worden. Ob diese hypothetischen Erbauer ‘Atlanter‘ waren, oder ob sie einer anderen vergessenen Kultur angehörten, spielt für mich bei meinen Überlegungen zunächst einmal überhaupt keine Rolle.

Diese Überlegungen halte ich für völlig legitim, da in den Überlieferungen der alten Ägypter verschiedene Hinweise auf eine hohe vordynastische Kulturstufe zu finden sind, die ernsthafte wissenschaftliche Betrachtung verdienen und nicht von vornherein als “mythologischer Unfug” zu bezeichnen sind. Die Wissenschaftsgeschichte hat immer wieder gezeigt (z. B. im Fall Schliemann), dass alte Überlieferungen zu Unrecht vorschnell dem Reich der „Mythen und Legenden“ zugeordnet wurden.

Wissenschaft ist und bleibt ein Prozess von Hypothesenbildung, kritisch-reflektivem Diskurs und Falsifikation. Sie lebt von offener, konstruktiver Diskussion argumentativ gestützter Annahmen, und auch gängige Lehrmeinungen dürfen, ja müssen sogar im Licht neuer Erkenntnisse kritisch hinterfragt werden. Nur in kooperativer interdisziplinärer Forschungsarbeit werden die Rätsel um das Alter und den Sinn und Zweck der Großen Pyramide zu lösen sein.

Stefan Erdmann, 13. November 2014

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Cheops-Skandal: Die Beschädigung der Cheops-Pyramide durch zwei Deutsche Privatforscher, die Klage der Ägypter und die Hintergründe

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Die Cheops-Pyramide sorgt weiter für Schlagzeilen (Bild: L. A. Fischinger)
Die Cheops-Pyramide sorgt weiter für Schlagzeilen (Bild: L. A. Fischinger)

Im Spätherbst 2013 sorgten die Deutschen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz für einen Aufschrei in der Archäologie. Ihnen wurde und wird vorgeworfen, illegal in der Pyramide des Cheops in Ägypten Proben entnommen zu haben. Unter anderem von der wertvollen Namens-Kartusche des Pharao in einer der sogenannten “Entlastungskammmern” in der Cheops-Pyramide. Nun soll laut einem Bericht der “Wiener Zeitung” Anklage in Ägypten erhoben werden. Oder steckt sogar eine Manipulation der Ägypter selber dahinter? Details zu den Hintergründen um den “Cheops-Skandal” erfahrt Ihr hier.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ohne Zweifel ist der Namensschriftzug des Pharao Cheops, die sogenannte “Kartusche”, in einer der Entlastungskammern oberhalb der Königskammer in der Cheops-Pyramide in der Grenzwissenschaft ein bekanntes Thema. Der Grund ist vor allem der Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin gewesen, der schon im Jahr 1980/82 in seinem Buch “Stufen zum Kosmos” zu beweisen versuchte, dass diese Schrift gefälscht wurde. Damit wäre ein wichtiger Beweis der Ägyptologie für den Pharao Cheops als Bauherr der Großen Pyramide vor 4500 Jahren in Gizeh in Ägypten ein Fake! Auf diesen Webseiten habe ich das Thema immer mal wieder aufgegriffen.

Nun aber lösten die Grenzwissenschaftler Erdmann und Görlitz ab ca. Herbst 2013 einen weltweiten Skandal aus, über den vor allem natürlich auch die Presse in Deutschland berichtete. Die Kernaussage war:

Die beiden deutschen Hobbyforscher hielten sich mit einem Kamerateam zu Dreharbeiten für eine Dokumentation in der Pyramide des Cheops auf und haben dabei die Kartusche des Cheops absichtlich beschädigt. Mit Gewalt hätten sie, so weiter, Proben von der roten Schrift in der fünften Entlastungskammer genommen, um diese in Deutschland analysieren zu lassen. Es sollte so die Echtheit oder eben eine Fälschung dieser Inschrift untersucht werden. Eine Erlaubnis hatten Görlitz und Erdmann dafür nicht und sie hinterließen zerstörtes Weltkulturerbe.

Von Strafanzeigen, Diebstahl, Sachbeschädigung und einer entzünden Ägyptologin

Neu erschienen: "Das Cheops-Projekt" Cover (Bild: Kopp-Verlag)
Neu im August 215 erschienen: “Das Cheops-Projekt” Cover (Bild: Kopp-Verlag)

Die “Wiener Zeitung” hat am 14. August 2014 dazu einen sehr lesenswerten Artikel veröffentlicht, in dem die Autorin versucht die Hintergründe des Cheops-Skandals um die beiden Deutschen darzulegen. Vor allem auch deshalb, da Görlitz und Erdmann von Monica Hanna in Deutschland wegen dieser Aktion angezeigt wurde. Hanna wird zitiert:

Können Sie Proben von der Büste der Nofretete im Berliner Museum entnehmen? Können Sie das tun, ohne vom Fleck weg verhaftet zu werden? Dass Sie nur wenig entnommen haben, ist einfach eine dumme Entschuldigung! (…)

Man kann nicht Amateuren, wie diesen zwei Männern, die die Pyramide beprobt haben, erlauben zu kommen und Experimente zu machen! Sie arbeiten nicht einmal für eine richtige Universität, die eine Ägyptologie-Abteilung hat. Man kann nicht jeden, der eine verrückte Idee hat, machen lassen, was er will. Das ist Wissenschaft und kein Abenteuerroman!

Aufgrund dieser Aktion der beiden Privatforscher entwickelte sich im Herbst/Winter 2013 der Skandal, wie ich auf meinem Blog damals auch berichtete. Die “Wiener Zeitung” schreibt aktuell dazu:

Daraufhin wurden Görlitz, Erdmann, ihr Kameramann sowie ihre ägyptischen Begleiter in Ägypten angeklagt. Die Ägypter sitzen seitdem im Gefängnis, darunter die Inspektoren der Antikenverwaltung und der Reiseleiter, der die Privatgenehmigung organisiert hatte. Im September soll es zur Verhandlung kommen. In Deutschland könnte nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Sachbeschädigung und wegen Diebstahls eine Strafzahlung in der Höhe von mehreren tausend Euro drohen.”

Die Zusammenfassung der Hintergründe um den Cheops-Skandal in der “Wiener Zeitung” ist erfrischend. Denn es wird von der Autorin des Artikels, Liza Ulitzka, die als freie Journalistin in Ägypten arbeitet, auch umfangreich erwähnt, was für Dominique Görlitz und Stefan Erdmann spricht. Beide streiten seit 2013 ab, dass sie die Kartusche in der Cheops-Pyramide bei ihrem Besuch im April 2013 zerstört bzw. beschädigt hätten. Auch sei die ganze Sache mit der Probe “spontan” gewesen. Vielmehr, so weiter, hätten sie auch nur Proben von daneben befindlichen Schriften/Zeichen genommen, nicht aber von der Königsinschrift selber. “Hatte er die echte Kartusche verfehlt”, fragt Ulizka dazu, “oder wollten sie vielleicht Referenzproben nehmen?”

Auch sind die Nachforschungen des bekannten Autoren Robert Bauval in der “Wiener Zeitung” geschildert worden, die Erdmann/Görlitz entlasten könnten. Bauval hatte aufgrund von Vorwürfen des ehemaligen Antikenverwalters Dr. Zahi Hawass, dass Bauval der Auftraggeber von Erdmann/Görlitz gewesen sei, selber Recherchen angestellt. (Anm.: 18. August 2015: Dazu habe ich einen umfassenden Artikel im November 2014 verfasst, der derzeit aber noch nicht beendet “auf Eis liegt”.)

Es heißt zu den Erkenntnissen von Bauval:

Bauval gelang es mit Hilfe von Fotos des amerikanischen Geologen Robert Schoch zu zeigen, dass die von den Inspektoren gefunden Meißelspuren bereits 2006 vorhanden waren.

Ebenso konnte Bauval anhand einer Folge der amerikanischen TV-Serie ,Chasing Mummies’ im History Channel feststellen, dass auch Zahi Hawass von den Meißelspuren gewusst haben musste. Denn in dieser Folge aus dem Jahr 2010 ist klar ersichtlich, wie Hawass vor der bereits beschädigten Cheops-Kartusche sitzt. Wenn es ihm nicht aufgefallen ist, wäre das für einen ausgewiesenen Ägyptologen und Pyramiden-Chef jedenfalls eine Schande. Und er wäre auf jeden Fall dafür zur Verantwortung zu ziehen, zumal die Beschädigung unter seiner “Regentschaft” passiert ist. Die spezielle Folge wurde inzwischen aus dem Internet genommen.

Die Rechercheergebnisse leitete Bauval an den damaligen Antikenminister Mohamed Ibrahim weiter, der 2014 eine neue Inspektion in Auftrag gab, mit der Anweisung, diese neuen Erkenntnisse zu berücksichtigen. Die Inspektion wurde jedoch aus ungeklärten Gründen gestoppt.”

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
VIDEO: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Zu diesem Vorwurf der Anstiftung durch Bauval und der Unterstützung durch ihn bei der Aufklärung hatte Görlitz bereits im Dezember 2013 auf seiner Facebook-Seite Stellung genommen. So schrieb er unter anderem:

Der berühmte Ägyptologe und Buchautor Robert Bauval kontaktierte mich (Dr. Görlitz), während ich mich in der vergangenen Woche in den USA aufhielt. Er bot mir Unterstützung und faire Verhandlungen mit den ägyptischen Medien in Kairo an. Der ehemalige Ex-Minister für Altertumsgüter, Zahi Hawass, verbreitet Lügen über uns und unser ,Cheops-Projekt’ Er beschuldigte sogar Robert Bauval, dass er uns zu unserer Forschungen motiviert hätte!”

Der Cheops-Skandal – was stimmt hier nicht?

Bauval legte jedoch dar, dass in einer Dokumentation aus dem Jahre 2004 die fragliche Kartusche noch vollkommen unbeschädigt gewesen sei. Im Dezember 2006 waren dann Beschädigungen vorhanden, wie Bilder von Robert Schoch zeigen. Doch wer ist tatsächlich daran schuld? Hat ein anderer Hobbyforscher gegen ein kleines Bestechungsgeld von den Pyramiden-Wärtern Zugang zu den Entlastungskammern bekommen und dabei die Kartusche beschädigt? Liza Ulitza weist aber gleichzeitig auf den Umstand hin, dass Stefan Erdmann im fraglichen Zeitraum selber in Ägypten war. Weiter weist sie darauf hin, dass Erdmann dabei auch innerhalb und außerhalb der Cheops-Pyramide Proben genommen habe. Erdmann hingegen sagt, dass er bei diesen Probenahmen nicht in den Entlastungskammern gewesen sei und deshalb für die Beschädigung nicht verantwortlich gemacht werden könne.

Der Skandal 2013 fiel auch mit einer Veranstaltung im “Galileo-Park” in Lennestadt zusammen, in dem am 12. und 13. Oktober der Kongress “Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?” stattfand. Zu diesem Thema findet Ihr auch ein Video auf meinem YouTube-Kanal, in dem es um die Frage möglicher Kontakte über den Atlantik schon vor Jahrtausenden geht (s. a. dieses Video auf meinem Kanal dazu). Bei diesem Kongress ging es auch um die angekündigte Dokumentation “Das Cheops-Projekt” von Erdmann und Görlitz und natürlich um die Analysen von Proben der Cheops-Pyramide im “Fresenius Institut” in Dresden. Vor allem aber auch um die Frage “War Cheops tatsächlich der Erbauer der großen Pyramide?”, wie es auf der Internetseite von Görlitz erläutert wird.

“Wir sind niemals mit der Absicht dahin, irgendwas kaputt zu machen oder zu schänden, sondern es ging rein um seriöse, ideologiefreie Forschung, Punkt!”, so Dominique Görlitz zu der Aufregung um ihn, Erdmann und ihrem Kamerateam.

Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. D. Görlitz & St. Erdmann: Eisen in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)
Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. D. Görlitz & St. Erdmann: Eisen in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)

Ganz interessant ist aber auch, dass Stefan Erdmann in der früheren Dokumentation “Die Cheops-Lüge” mit dem Autoren Jan van Helsing unmissverständlich davon berichtet, in den Entlastungskammern Proben genommen zu haben. Dominique Görlitz hat mit diesem ersten Cheops-Film von Erdmann aber nichts zu tun. Erschienen ist die DVD “Die Cheops Lüge” im Jahr 2007 im und spielt in Deutschland und Ägypten im Jahr 2006. Zumindest wird zu Beginn des Filmes von Erdmann und van Helsing “Kairo, die Hauptstadt Ägyptens, 2006 nach Christus” eingeblendet. Auch sehen wir in der Dokumentation mehrfach die Probeentnahmen in und an der Pyramide des Cheops, die Erdmann auch keineswegs abstreitet. Die Analyseergebnisse dieser Pyramiden-Proben vom “Fresenius Institut” sind auch klar eines der Kernthemen in “Die Cheops-Lüge” von Regisseur Christoph Lehmann. Hinsichtlich der beschädigten Kartusche des Cheops ist das Ende des Dokumentar-Spielfilmes jedoch sehr interessant.

Hier heißt es:

Nach Abschluss der Dreharbeiten zu diesem Film, reiste Stefan Erdmann zwei weitere Male nach Kairo. Wenn die Große Pyramide tatsächlich als ,Wasserhebewerk’ eingesetzt wurde, dann muss das Wasser auch in den sogenannten ,Entlastungskammern’ oberhalb der Königskammer gewesen sein. Nun raten Sie mal, was Stefan dort entdeckt hat? Nilschlamm.

Streitfall Entlastungskammern und “Korruption, Lügen und Antisemitismus”

Die Aussage bzg. der “Wasserhebewerk”-Idee ist hier nicht von Bedeutung. Sie wird in der Erdmann-van-Helsing-Doku umfassend diskutiert, da die Proben eben auf fließendes Wasser in der Cheops-Pyramide hinweisen sollen und damit einen großen Teil des Filmes einnehmen. Spannend ist die Aussage und die eingeblendeten Bilder im Abspann, dass Erdmann eben doch in den Entlastungskammern war. Die Bilder zeigen (oder sollen zeigen), wie er Schmutz-Proben vom Boden der Kammern nimmt. Da der Film 2006 spielen und gedreht worden sein soll und 2007 veröffentlicht wurde, stellt sich die Frage, wann genau Stefan Erdmann in den Entlastungskammern diese Proben nahm. “Nach Abschluss der Dreharbeiten” sagt der Sprecher im Abspann – und irgendwann zwischen 2004 und Dezember 2006 wurde die Cheops-Kartusche nach den Recherchen von Robert Bauval beschädigt.

Dominique Görlitz wiederum ließ es sich nicht nehmen, in einem Video auf YouTube vom 6. Juli 2014 umfangreich und in aller Ruhe selber zu dem gesamten Cheops-Skandal Stellung zu nehmen. Auch Robert Bauval kommt darin zu Wort. Zu dem Video heißt es unter anderem zu den Hintergründen, dass zum Cheops-Skandal in Ägypten selber ein Netz aus Lügen gesponnen wird.

Video: Der Skandal um illegale Proben deutscher Forscher in der Cheops-Pyramide: erstes offizielles Statement von Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann
Das erste offizielle Statement von Dr. D. Görlitz und St. Erdmann vom Dezember 2013 (Bild: L.A. Fischinger)

Vielleicht alles nur ein Missverständnis? Nein!

Mittlerweile verdichten sich die Hinweise auf einen politischen Skandal in Ägypten, interne Rangkämpfe, Korruption, Lügen und Antisemitismus in dem der selbsternannte ,letzte Pharao’ und Ex-Antikenminister Zahi Hawass eine gewichtige Rolle zu spielen scheint. All diese innenpolitischen Querelen werden nun auf dem Rücken der beiden deutschen Forscher und ihren ägyptischen Begleitern ausgetragen. So brachte z.B. die Aussage von Hawass, dass die deutschen Forscher von reichen Juden bestochen wurden, um die Cheops Kartusche aus ,dem Stein zu meißeln’, um diese ,umzudatieren’ und damit letztendlich jüdischen Erbauern zuzuschreiben, dass Fass in Ägypten zum überlaufen.

Diese widersinnigen Verschwörungstheorien stammen übrigens von derselben Person, welche Einfluss auf die Untersuchungskommission und die ägyptische Presse ausübt. In vielen Fällen ist dies auch die Informationsbasis deutscher Medien. Mit diesem Interview räumt Dr. Dominique Görlitz mit den vielen Spekulationen und Lügen um den ,Cheops Skandal’ auf.”

“Reiche Juden”? Tatsächlich berichtet auch die Journalistin Liza Ulizka aus Ägypten in der “Wiener Zeitung” etwas in dieser Richtung, da Zahi Hawass ja Robert Bauval der Anstiftung beschuldigte:

Auch Zahi Hawass mischte sich in den Skandal ein, obwohl er seit zwei Jahren kein Amt mehr in der Antikenverwaltung innehat. Er beschuldigt den Buchautor Robert Bauval, die Deutschen beauftragt zu haben, weil der beweisen wolle, dass die Pyramiden vor 15.000 Jahren von Juden erbaut wurden. Bauval konnte allerdings glaubhaft machen, dass er mit den beiden Deutschen bisher nichts zu tun hatte. Er blieb an dem Fall aber dran, indem er versuchte, nach Kontaktaufnahme mit Dominique Görlitz dessen Unschuld zu beweisen. Bauval gelang es mit Hilfe von Fotos des amerikanischen Geologen Robert Schoch zu zeigen, dass die von den Inspektoren gefunden Meißelspuren bereits 2006 vorhanden waren.

Schon spannend – denn vor 15.000 Jahren gab es überhaupt keine Juden …

(Anm. 18. August 2015: Der umfangreiche und oben genannte Artikel vom November 2014 zum Thema “Cheops-Skandal” und “Kartusche des Cheops” liegt zwar noch auf Eis, wird aber zu gegebener Zeit noch veröffentlicht.)

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Der Cheops-Skandal um illegale Proben deutscher Forscher in der Cheops-Pyramide: erstes offizielles Statement von Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann

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Mythos & Rätsel Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Die Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Wie vor einiger Zeit berichtet, haben die die beiden “alternativen Geschichtsforscher” Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann aus Deutschland in Ägypten für Aufruhr gesorgt. Sie haben in einer der sogenannten “Entlastungskammern” der Cheops-Pyramide Proben der dortigen Inschriften genommen und diese zur Analyse nach Deutschland gebracht. Das alles ohne offizielle Erlaubnis der ägyptischen Altertümerverwaltung und so war der Cheops-Skandal geboren. Auch in Deutschland berichteten Medien wie “Der Spiegel” oder “Focus” über diese Aktion. Nun melden sich die beiden Forscher selber umfassend zu Wort und sprechen von Lügen und Tatsachenverdrehungen von Seiten Ägyptens.

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Cheops-Pyramide: Aufregung in Ägypten um die illegale Entnahme von Proben in der Pyramide durch “alternative Geschichtsforscher”

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Pressemitteilungen zum "Pyramiden-Skandal" von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)
Der “Pyramiden-Skandal” um die Hobby-Forscher Stefan Erdmann und Dominique Görlitz (Bild: L. A. Fischinger)

Großer Streit um die „alternativen Geschichtsforscher“ Dominique Görlitz und Stefan Erdmann und ihre Probeentnahmen in der Pyramide des Cheops in Gizeh. Seit Jahrzehnten wird behauptet, dass die Inschrift mit dem Königsnamen in der Großen Pyramide eine Fälschung des Entdeckers Howard Vyse selber aus dem Jahr 1837 sei. Erdmann und Görlitz haben nun ohne Genehmigung in einer der “Entlastungskammern” eine Probe der Farbe der Inschriften genommen um diese in Dresden analysieren zu lassen. Und damit zogen sie den Zorn der Ägyptologen, der ägyptischen Behörden und auch vieler Mystery-Fans auf sich …

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Elon Musk: “Aliens bauten die Pyramiden” – und die dazu verbreiteten Fake-News von “RT deutsch” (+ Videos)

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Elon Musk: "Aliens bauten die Pyramiden" - und die dazu verbreiteten Fake-News (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Elon Musk: “Aliens bauten die Pyramiden” – und die dazu verbreiteten Fake-News (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Kombinationen “Pyramiden” und “Aliens” oder “Außerirdische” sorgt immer wieder für Schlagzeilen in der Presse. Vor allem dann, wenn bekannte Persönlichkeiten sich dahingehend äußern. So auch kürzlich, als kein geringerer als Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter verbreiterte,  dass Aliens die Pyramiden gebaut hätten. Ein gefundenes Fressen für die Mainstreammedien, worauf auch Archäologen in Ägypten reagierten. Doch das war nicht sein einziger Twitter-Post in diesem Zusammenhang. Nur mit dem Unterschied, dass gewissen Medien seine weiteren Tweets vollkommen falsch wiedergaben – und damit Fake-News verbreiteten.


Elon Musk: “Aliens bauten die Pyramiden”

Elon Musk ist als Chef von Tesla und dem privaten Weltraumunternehmen SpaceX längst eine Legende. Millionen Menschen in aller Welt feiern den “Technologie-Vordenker” als Visionär und Wegbereiter neuer Technologien.

Kein Wunder also, dass Musk allein bei Twitter fast 40 Millionen Follower hat. Ein Mann mit international enormer Reichweite, dessen Tweets Millionen Menschen lesen. So auch seine Nachricht vom 31. Juli 2020, in dem er wie aus heiterem Himmel schrieb: “Aliens bauten die Pyramiden.” Das zog weltweit eine Vielzahl an Presseberichten und Meldungen nach sich. Vor allem aus dem Grund, da unzählige Menschen bei Twitter diese “Botschaft” von Musk nicht nur liketen und kommentierten, sondern auch weiter verbreiteten.

Mit Stand heute (17. August) hatte der Tweet zu Ägypten  rund 28.000 Kommentare, 556.000 “gefällt mir-Angaben” und wurde ca. 90.000-mal weiter geteilt. Auch für einen so bekannten Geschäftsmann wie Elon Musk ist das im Vergleich zu seinen anderen Tweets enorm!

So ließen auch Reaktionen aus Ägypten nicht lange auf sich warten. Archäologen wie Dr. Zahi Hawass und andere luden unter anderem ebenfalls bei Twitter Musk ein, dass er sich selber die Pyramiden und Gräber der Erbauer dort ansehen solle. In Statements aus dem Land der Pyramiden hieß es, das sehr wohl die Pharaonen die Pyramiden erbauten und keine Aliens hier am Werk waren.

Solche Aussagen aus Ägypten verhalfen dem Tweet von Musk sicher noch weit mehr Aufmerksamkeit. Auch in die deutschen Medien und “Promi-News” im Fernsehen schaffte er es so. Dann wurde es sehr schnell still um diesen Spuk von Musk.

Der “Twitter-Ausrutscher” von Musk bei “RT deutsch”

Elon Musk beließ es aber nicht bei diesem einen Tweet über die Pyramiden in Ägypten. Er setzte noch zwei weitere ab, die aber von den Medien geschlossen überlesen wurden. Auch bei Twitter selber weckten sie kein großes Interesse mehr, da sie kaum mehr jemand teilte, kommentierte oder mit einem “Like” versah. Knapp 1.000 bzw. 3.000 sogenannter Retweetes errichten diese. Verschwindet gering zum seiner Aussagen, dass Aliens für Pyramiden bauten (90.000-mal).

Diesen kleinen “Twitter-Ausrutscher” hat jetzt aber “RT deutsch” erneut zum Thema gemacht. Der deutsche Ableger des russischen Staatssenders “Russia Today”, der in der Vergangenheit immer wieder für Kritik sorgte. Hauptvorwürfe sind die angebliche Verbreitung von Fake-News und Auslandspropaganda für die russische Regierung um Wladimir Putin. Und Fake-News verbreitet der Sender auch tatsächlich in der entsprechenden Meldung “Trotz Elon Musks Alien-These: Kein Touristenstrom zu den Pyramiden in Ägypten” vom 17. August.

Eigentlich geht es darin – wie es die Überschrift unschwer erkennen lässt -, dass “dieses fantasiereiche Alleinstellungsmerkmal dem stagnierenden Tourismus vielleicht entgegen” kommen könnte. So könnte die Aussage von Musk also neue Touristen ins Land locken. Denn, so schreibt “RT deutsch”:

Eine Menge Retweets und Likes hat Elon Musks neuester kontroverser Tweet geerntet, in dem er die steile These teilt, Außerirdische hätten die berühmten Pyramiden in Gizeh gebaut. Die ägyptische Bevölkerung und Archäologen des Landes sind entsetzt.

Die eigentliche Meldung bei “RT deutsch” ist dabei aber ein knapp dreiminütiges Video, das der Sender einen Tag zuvor auf YouTube hochgeladen hat. Kern des Videos ist der Tourismus in Ägypten und das die Aussage von Musk ihn bis dato nicht ankurbelte.

Fake-News bei “RT deutsch”

Die Flauten im Tourismus beschränken sich bekanntlich vor allem durch Corona auf die ganze Welt, so dass das nicht weiter verwunderlich ist. Doch “RT deutsch” verbreitet in diesem sehr kurzen Video einige ganz erstaunliche Falschaussagen – Fake-News, die frei erfunden wurden! So etwa heißt es in dem Video schon zu Beginn über den besagten Tweet von Musk:

Hier verbreitet er seine Auffassung, dass die berühmten Pyramiden von Gizeh von Außerirdischen gebaut wurden. Ein möglicher Verdächtiger: Kein anderer als der ägyptische Pharao Ramses der Große.”

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Ramses der Große (Ramses II.) wird hier also als Alien und Pyramidenbauer dargestellt. Es wird sogar suggeriert, dass Musk selber ihn als “möglichen Verdächtigen” und damit auch Außerirdischen angesehen habe. Leider gelogen, denn das einzige was hier stimmt, ist, dass Ramses der Große in der Tat einer der berühmtesten Pharaonen überhaupt ist. Ganz nebenbei lebte Ramses II. über 1.000 Jahre nach dem Bau der Gizeh-Pyramiden in der 19. Dynastie. In einer Zeit, in der in Ägypten längst keine Pyramiden mehr gebaut wurden.

Vielleicht ein Irrtum von “RT deutsch”? Könnte man denken. Doch dann folgt eine Fake-News, deren exakten Inhalt sich “RT deutsch” schlicht ausdachte (oder ihn nicht gelesen hat):

Um seine Theorie zu untermauern, postete der Milliardenschwere Unternehmer nur Stunden später einen BBC-History-Artikel, der, wie er schreibt, eine vernünftige Zusammenfassung gibt, wie dies geschehen ist.”

Dieser Tweet zur BBC vom 1. August wird im Video gezeigt und er ist weiterhin bei Musk auf Twitter zu finden. Es ist dieser Artikel HIER von Dr. Joyce Tyldesley von 2012. Mehr als irreführen ist dabei allerdings die Falschaussage, das Musk damit seine Theorie mit dem Pyramidenbau durch Aliens “untermauern” wolle. Denn wer von den “RT deutsch”-Zuschauern sich die Mühe macht, den von Musk verlinkten BBC-Artikel anzusehen, wird sehr schnell das Gegenteil feststellen.

Von “RT deutsch” übersehen?

In dem Artikel wird recht detailliert beschrieben wo die Menschen lebten, die die Pyramiden in Gizeh erbauten. Wer diese Menschen und Arbeiter waren, woher sie kamen und wie sie lebten. Der Artikel handelt schlicht und einfach von den Siedlungen der Pyramidenarbeiter und dem Heer von weiteren Arbeitern, wie Bäcker und Schlachter für die Versorgung der Bauarbeiter. Es heißt sogar explizit in dem Artikel:

Nach dem Vergleich von DNA-Proben aus den Knochen der Arbeiter mit Proben aus modernen Ägyptern hat Dr. Moamina Kamal von der Medizinischen Fakultät der Universität Kairo vorgeschlagen, dass die Pyramide von Cheops ein wirklich landesweites Projekt ist, bei dem Arbeiter aus ganz Ägypten nach Gizeh zogen. Sie hat keine Spur einer außerirdischen Rasse entdeckt, menschlich oder intergalaktisch, wie in einigen der einfallsreicheren ‘Pyramidentheorien’ vorgeschlagen.

Dieser BBC-Artikel bietet eine sinnvolle Zusammenfassung, wie es gemacht wurde“, schrieb Musk dazu. Kein Wort davon, dass dieser seine Alien-Thesen “untermauert”. Weder im Tweet und schon gar nicht im BBC-Artikel selber. Offensichtlich hat sich niemand bei “Russia Today” bequemt den Link von Musk anzusehen.

Gleiches gilt für einen Tweet, den er direkt nach seinem 1. “Alien-Tweet” zu den Pyramiden am 31. Juli postete. “Die Große Pyramide war 3.800 Jahre lang das höchste Bauwerk, das Menschen gebaut haben”, heißt es in diesem. Menschen.

Dabei verlinkt Musk auf den Eintrag zur Cheops-Pyramide bei der englischen Wikipedia. Dies Nachricht von Musk erwähnt “RT deutsch” erst gar nicht.

Offensichtlich versuchte Musk mit diesen zwei Tweets “zurückrudern”, nachdem er mit seiner “Aliens bauten die Pyramiden“-Nachricht ein derart große Lawine lostrat. Dass er bzw. die von ihm verlinkten Seiten von Menschen als Erbauer sprechen, hat “RT deutsch” bei der “Recherche” versehentlich “übersehen”. So wie auch “übersehen” wurde, dass weder Musk noch jemand anders den ein Jahrtausend nach dem Pyramidenbau lebenden Pharao Ramses II. als Alien oder Bauherren ansieht …

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 26. Aug. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 12. März 2019 auf Fischinger-Online

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6. Okt. 2018 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Entdeckungen in 30 Metern Meerestiefe: Über 10.000 Jahre alte Ruinen und riesige Monolithen vor der Küste Maltas? (+ Videos)

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Über 10.000 Jahre alte Ruinen in 30 Metern Tiere vor der Küste Maltas entdeckt? (Bilder: Screenshot YouTube/Th. Morawietz & gemeinfrei)
Über 10.000 Jahre alte Ruinen in 30 Metern Tiere vor der Küste Maltas entdeckt? (Bilder: Screenshot YouTube/Th. Morawietz & gemeinfrei)

Die kleine Mittelmeerinsel Malta (sowie die Nachbarinsel Gozo) sind für “alternative Forscher” und Mystery-Entdecker schon seit Jahrzehnten ein spannendes Betätigungsfeld. Überall auf der Insel finden sich uralte Megalithbauten, die auch nach offizieller Lehrmeinung zum Teil über 7.000 Jahre alt sind. Ebenso ist Malta für die rätselhaften “Curt Ruts” bekannt, die überall auf der Insel zu finden sind. Seltsame parallele Rillen im Gestein, die aussehen wie Eisenbahnschienen. Und teilweise laufen sie direkt ins Meer und auf dem Meeresboden weiter. Jetzt haben neue Nachforschungen und Tauchexpeditionen auf dem Meeresboden vor Malta weitere Hinweise auf versunkene archäologische Stätten ergeben. Offenbar bearbeitete riesige Monolithen und weitere “Cart Ruts” in bis zu über 30 Metern Meerestiefe. Spuren einer versunkenen Welt? Alles zu den ersten Ergebnissen erfahrt Ihr in diesem Beitrag und entsprechenden Videos.


Rätselhaftes Malta

Malta ist den meisten Menschen höchstens als Urlaubsinsel für entspannte Wochen ein Begriff. Etwa eine Millionen Touristen besuchen jährlich die Insel und ca. nochmal so viele Menschen kommen kurzzeitig mit einem Kreuzfahrtschiff hier an.

Weitläufige Sandstände sucht man hier vergeblich. Malta und die Nachbarinsel Gozo sind eher “Felsen im Mittelmeer”, weshalb sonnenhungrige Strandtouristen meist andere Ziele wählen. Und obwohl der Tourismus für Malta ein wichtiger Wirtschaftszweig ist, übersehen die meisten Besucher die unzähligen Rätsel der keinen Insel.

Denn Malta und Gozo gehören trotz oder gerade aufgrund ihrer geringen Größe und Einzigartigkeit zu den großen Mysterien der Welt.

Überall auf den Insel stehen Tempel und Megalithanlagen aus der Steinzeit, die vor allem Grenzwissenschaftler faszinieren. Nicht nur aufgrund der hohen Anzahl derartiger Bauwerke dort, sondern auch aufgrund ihres gewaltigen Alters. Selbst die etablierte Archäologie datiert viele dieser Megalithanlagen auf ein Alter von rund 7.000 Jahren. Auch für Megalith-Tempel aus der Steinzeit ist das enorm. Dazu beeindrucken die dortigen archäologischen Stätten mit verbauten Megalithen, die bis zu einigen Dutzend Tonnen wiegen.

Auf meinem YouTube-Kanal findet Ihr HIER dazu einige entsprechende Videos.

Rätselhaft sind für viele Menschen auch die auf der gesamten Insel verteilten “Curt Ruts”. Parallel im Gestein verlaufene Rillen, die mal kerzengerade über den Boden verlaufen, um dann wieder elegante Kurven einzuschlagen. Selbst Spuren mit Abweichungen und Kreuzungen finden sich im Fels von Malta, weshalb man diese auch “Gleise” nennt. In der Tat haben sie oftmals eine fast schon genormte Spurbreite von über einem Meter und sehen an einigen Orten der Insel aus der Luft wie ein Güterbahnhof aus.

Ein Phänomen der Vorzeit, dass sich auch an anderen Orten der Welt in sehr ähnlicher Form findet, wie zum Beispiel in den Videos HIERHIER und HIER berichtet.

Spuren auf dem Meeresgrund

Seit Jahren vermuten immer wieder Autoren und Forscher, dass die archäologischen Rätsel von Malta und Gozo die Relikte einer versunkenen Hochkultur sein könnten. Auch das Stichwort “Atlantis” ist hierbei immer wieder im Gespräch, da die Insel fraglos Teil des Steinzeiträtsels sind.

Verwiesen wird dabei auch immer wieder auf die Tatsache, dass die “Gleise” von Malta und Gozo an einigen Küsten direkt ins Meer laufen. Hier enden sie allerdings nicht, sondern führen auf dem Meeresboden weiter in die Tiefe. Obwohl der Baumboom unzählige dieser Spuren längst zerstört hat, und diese auch an den Küsten oftmals einfach unter Beton verschwanden, findet man sie immer noch. Selbst mit bloßem Auge von einigen Steilküsten aus sind sie zu sehen, wenn man von dort ins Meer blickt.

Was ist hier wann versunken? – fragen deshalb viele Forscher. Was liegt auf den Grund des Meeres vor den Küsten der kleinen Inseln noch verborgen?

Schon vor Jahren hat hierzu der Autor und Malta-Forscher Hubert Zeitlmair verschiedene Entdeckungen und Berichte veröffentlicht. Zeitlmair, der sich in seinen Publikationen mit der Suche nach einer versunkenen Ur-Kultur befasst, ist sicher, dass Malta ein Zentrum von dieser war. Im Jahr 1999 gab er dazu die Entdeckung eines versunkenen Tempels auf dem Meeresboden vor Maltas Nordost-Küste bekannt, den er auf 12 bis 14.000 Jahren datierte. Nach weiteren Erkundungen der megalithischen Reste im Meer war sich Zeitlmair sicher, dass hier Menschen am Werk gewesen sein müssen.

Die gesamte Anlage muss nach seinen Überlegungen am Ende der letzten Eiszeit im Meer versunken sein, da deren höchste Erhebung heute rund 20 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Er taufte die Anlage “Gebel gol-Bahar” und verwies immer wieder darauf, dass die versunkene Megalithanlage den bekannten Tempeln auf Malta und Gozo ähnelt.

Das untergegangene Plateau, das Zeitlmair mit einer Größe von 900 x 500 Meter bestimmte, wäre folglich bei weitem der älteste Tempel der Mittelmeerinseln. Wenn nicht einer der ersten bekannten Bauten dieser Art der Menschheit überhaupt.

Modern oder uralt?

Gehör fand der Forscher bei den etablierten Archäologen ebenso wenig wie bei den Behörden. Trotz seiner Bemühungen um eine Zusammenarbeit bezweifelten sie den Fund vollständig. Genauer gesagt zweifelten sie an dem fraglos enormen Alter oder an der künstlichen Herstellungen der Monolithen an sich. Kritische Stimmen wandten ein, dass es vielleicht moderne Steine sind, die irgendwer irgendwann einmal illegal ins Meer gekippt habe. Andere Skeptiker meinten, dass es alles nur  Phantasie sei und Beweise fehlen.

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Professor Anthony Bonanno von der Universität Malta glaubte laut “Archaeology” vom 9. November 1999 auch nicht, dass man Maltas Tempel deshalb neu datieren müsse. Selbst wenn “Gebel gol-Bahar” auf dem Meeresgrund von Menschen gebaut sei:

Der archäologische Kurator der maltesischen Museumsabteilung, Ruben Grima, hat die Stätte besucht und war nicht überzeugt, dass die Steine auf dem Meeresboden tatsächlich ein Tempel sind, so der Archäologe Anthony Bonanno von der Universität von Malta. Bonanno selber steht dem Fund skeptisch gegenüber und bemerkte, dass Maltas Tempel nicht neu datiert werden müssen, auch wenn die Struktur untergegangen ist.

Eine etwas verwirrende Aussage von Bonanno nach diesem Bericht. Demnach sei eine Neubewertung der maltesischen Tempelanlagen nicht nötig, selbst wenn die Struktur im Meer von Menschen stammt? So könnte man es zumindest verstehen. Sofern der Fund rein natürlich ist, erübrigt sich selbstredend eine neue Datierung anderer archäologischer Stätten auf den Inseln. Stammt sie allerdings von unbekannten Menschen, sieht das etwas anders aus.

Ob aber deshalb die unzähligen Tempel und archäologischen Stätten auf Malta plötzlich wirklich alle falsch datiert wurden, ist nicht minder fraglich. Immerhin liegen Jahrtausende zwischen den Bauwerken auf den Inseln und dem mutmaßlichen Tempel “Gebel gol-Bahar” auf dem Meeresgrund. Lag die etablierte Archäologie bei ihren Forschungen wirklich bei allen Fundstätten derart daneben? Oder war die versunkene Anlage schlicht und einfach die erste ihrer Art auf Malta? Falls ja: Warum machte man tausende von Jahren Pause, bevor man weitere Tempel baute?

Neue Forschungen und Tauchgänge auf Malta

Der Streit über versunkene Stätten vor Malta (und durchaus auch anderswo) ist seit Jahren im Gange. Selbst Äußerungen sind unlängst laut geworden, die besagten, dass man diese Entdeckungen “unter den Teppich kehren” will …

Neue Tauchexpeditionen und Erkundungen sollen das Geheimnis um Maltas versunkene Welten weiter lüften. Ramon Zürcher kündigte bereits in einem Vortrag im August 2019 (Video des Vortrags findet Ihr HIER) an, das unter anderem er und Thorsten Morawietz auf Malta unter dem Meeresspiegel archäologischen Mysterien nachgehen wollen. Unter anderem durch Tauchgänge und mit einem eigens dafür angeschafften Tauchroboter.

Die ersten Ergebnisse wurden im Oktober 2019 auf dem Kongress der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) vorgestellt. Denn schon jetzt gibt es interessante Ergebnisse bzw. Aussagen, die Morawietz und Zürcher in ihrem Vortrag (s. unten) vorstellen konnten. Demnach fanden sie nicht nur weitere “Cart Cuts” auf dem Meeresboden, sondern auch Spuren von künstlichen Bearbeitungen an Monolithen im Meer:

Immer wieder konnten wir deutliche Spuren von künstlichen Bearbeitungen in Tiefe unter 30 Meter finden. Also ist die gesamte Anlage wohl deutlich älter als 10.000 Jahre.”

Besonderes Augenmerk richteten Zürcher und Morawietz in diesem Video unten auf einen riesigen Gesteinsblock, den sie als “gewaltigen rechtwinkligen Monolithen” bezeichnen. “Scharfe Kanten und überall rechte Winkel” finden sich auf diesem und anderen Steinen in der Umgebung. Der riesige “rechtwinklige Monolith” wiederum habe dazu “auf der Oberfläche überall rechtwinklige Muster eingekerbt” und sei ca. 20 Meter lang.

Ein 10.000 Jahre alter Tempel?

Wie man an den Aufnahmen der Tauchgänge sehen kann, ist der Megalith offenbar auch nicht mit dem Grundgestein verbunden. Zumindest augenscheinlich scheint dieser nachträglich an seinen Platz gekommen zu sein. Ob ihn jemand in der Neuzeit illegal ins Meer kippte – oder er seit 10.000 oder weit mehr Jahren dort liegt, verraten die Bilder natürlich nicht. Klar gegen einen modernen Baustein scheint aber das geschätzte Gewicht des Megalithen zu sein: Fast 2.000 Tonnen soll dieser Gigant wiegen!

In seinem Artikel “Der versunkene Tempel” schreibt Thorsten Morawietz auf seiner Seite dasversunkenekoenigreich.de zum Beispiel dazu:

Ist diese unterseeische Struktur tatsächlich künstlichen Ursprunges, so ist sie auf Gebieten erbaut, welche seit weit über 10.000 Jahren nach dem Ende der letzten Eiszeit unter dem Meeresfluten versunken ist, wäre also geradezu unglaublich alt und Zeugnis eines längst vergessenen Hochkultur auf Malta.”

Würde das stimmen, wäre dies einer der schwersten und auch ältesten Steinblöcke, die jemals von Menschen angefertigt wurden. In der Vergangenheit ebenso wie in der Neuzeit. Auch gäbe es auf Malta und Gozo nichts vergleichbares an den dort vorhandenen und restaurierten Tempelanlagen. Hier wiegen die schwersten Bausteine “nur” etwa 50 Tonnen. Dies ist sehr weit entfernt von den geschätzten fast 2.000 Tonnen.

Auf der Tagung der A.A.S. präsentierte Morawietz in seinem Vortrag aber auch eine erstaunliche Parallele zu Göbekli Tepe in Anatolien. Jene riesigen Ruinenstätte, die von der Archäologie auf ein Alter von fast 13.000 Jahren datiert und als Sensation der Archäologie gefeiert wird. Denn auch im Meer vor Malta fand sich ein scheinbar zerbrochener Monolith, der ursprünglich die Form eines “T” hatte.

Genauso wie die berühmten “T-Pfeiler” in den uralten Anlagen von Göbekli Tepe, wo es mehre hunderte von ihnen in dutzenden Kreisanlagen gibt. Auch wenn sie dort noch lange nicht alle ausgegraben wurden.

Damit bleiben vorerst die versunkenen Anlagen ein Fall für die Unterwasserarchäologie. es könnten Spuren eines “versunkenen Königreich” vor der Eiszeit sein, so Thorsten Morawietz. Anfang kommenden Jahres sollen die Forschungsergebnisse detailliert in dem Buch “Das versunkene Königreich” veröffentlicht werden. Auch weitere Tauchexpeditionen sind geplant. Etwa auf Sri Lanka.

YouTube-Videos zum Thema

Mehr Videos zum Thema Malta HIER auf Fischinger-Online bei YouTube.

Video vom Vortrag von Zürcher und Morawietz vom 26. Okt. 2019

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER
Video-Interview vom 26. Okt. 2019 mit Morawietz

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Sensationelle wie Göbekli Tepe? “Die Pyramiden von Batman” in der Türkei – schreiben sie die Geschichte um? +++ YouTube-Video +++

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"Die Pyramiden von Batman" in der Türkei: Sensationelle wie Göbekli Tepe? Schreiben sie die Geschichte um? (Bild: sediyani.com / Bearbeitung: Fischinger-Online)
“Die Pyramiden von Batman” in der Türkei: Sensationelle wie Göbekli Tepe – schreiben sie die Geschichte um? (Bild: sediyani.com / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Pyramiden wohin man nur schaut! Die Erde als ein „Planet der Pyramiden“! Überall auf der Welt finden Pyramiden der verschiedensten Kulturen und aus den verschiedensten Zeiten der Menschheit. Kein Wunder, wird doch jeder „Steinhaufen“ oder Berg, der unten breiter als oben ist, inzwischen gerne als Pyramide bezeichnet. Was aber haben Hobbyarchäologen jetzt im Südosten der Türkei gefunden? Denn von dort wurde gemeldet, dass unweit der Stadt Batman mehr als ein halbes Dutzend solcher Bauwerke entdeckt worden sein sollen. Nicht minder spektakulär, wie die rund 12.000 Jahre alten Tempel von Göbekli Tepe, heißt es. Scheinbar existiert dort aber tatsächlich eine archäologisch und historisch interessante Stätte. Muss die “Geschichte neu geschrieben” werden? Alles über die “Pyramiden von Batman” werdet Ihr in diesem Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files erfahren.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Spektakuläre Funde sollen es sein, die unweit der Provinzhauptstadt Batman gemacht wurden. Selbst die Geschichte des Pyramiden-Bau in Ägypten sollen diese möglicherweise sogar umschreiben können, wie es aus der Türkei heißt.

Die archäologische Bedeutung der “Pyramiden von Batman” wird in einem Bericht sogar mit den zweifellos sensationellen Tempeln von Göbekli Tepe in der Türkei verglichen. Diese sind bekanntlich bis zu ca. 11.000 bis 12.000 Jahre alt, und ein Meilenstein in der Menschheitsgeschichte! Zumindest für jene Archäologen, die diese vorzeitlichen Bauwerke auch kennen

Die jetzt entdeckten (mutmaßlichen) „Pyramiden von Batman“ sollen ebenso wie Göbekli Tepe die „Geschichte neu schreiben“ können, wie es aus der Türkei heißt.

Sensation, Fantasie, Übertreibung, Fake-News…?

Denn wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahren werdet, gibt es dort scheinbar tatsächlich einen archäologisch und historisch interessanten Ort für zukünftige Forschungen.

Bleibt neugierig …

Sensationelle wie Göbekli Tepe? Die Pyramiden von Batman in der Türkei. YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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