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Der Weltuntergang kommt am 21. Juli 2013: Nibiru / Planet X kollidiert (mal wieder) mit der Erde! Oder: "Die News-Reste-Verwertung"

Nibiru alias Planet X soll sich mal wieder der Erde nähren. (Bild: NASA/JPL)
Nibiru alias Planet X soll sich mal wieder der Erde nähren. (Bilder: NASA/JPL / bearbeitet L. A. Fischinger)

Nibiru – der angebliche “Planet X”, der verborgen in unserem Sonnensystem existieren soll, ist doch immer wieder für Überraschungen gut: Nun verbreitet sich durch “Copy & Paste” im Internet die Meldung, dass der angeblich von den Außerirdischen Wesen mit Namen Anunnaki bewohnte Planet am 21. Juli 2013 mit der Erde zusammenstoßen wird. Als bekennender “Nibiru-Beobachter” habe ich mit diese vermeintliche Neuigkeit einmal genauer angesehen und darin eine Art Bonbon gefunden …

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Bye bye Papst Benedikt XVI. – Hallo Weltuntergang, Satan & Co.

Lars A. Fischinger (Bild: Marie L. Sievers)

Der Papst gibt überraschend die Nachfolge Petri frei. Wissen wir alle. Doch vor drei oder vier Tagen las ich die ersten Ängste und Weissagungen, dass nun der Weltuntergang (mal wieder) und/oder der Satan (mal wieder) kommen wird. Ich warte auch auf die ersten Buch-Veröffentlichungen, die hinter allem eine Verschwörung im Vatikan (mal wieder) vermuten …

von Lars A. Fischinger

…obwohl: 

Verschwörungen um den Noch-Papst Benedikt XVI. und der Abgabe seines Amtes gibt es bereits.

In einem PSI-Phänomene-Forum sah ich zum Beispiel bereits vor einigen Tagen etwa Aussagen, dass nun nicht nur “der Satan sein Unwesen treiben” kann, sondern auch, dass der Papst die Nase voll vom Vatikan hat. Einfacher Grund: er studierte ein wenig die “geheimen Dokumente” im Vatikan-Archiv. Die “Verbotenen Bücher”. Diese hätten ihm offenbart, was hinter seinem Glauben tatsächlich steckt.



Und – wie könnte es nur ohne gehen?! – Nostradamus, der angebliche Prophet, wird mal wieder herangezogen. Sagte er was zu diesem Schritt von Bendedikt XVI.? Was ist das mit der Reihe der letzten Päpste, die angeblich vor dem Ende der Welt kommen? Und natürlich noch viel mehr.

Ich weissage es mit den Worten des STAR WARS-Bösewicht “Count Dooku” in Episode II:

“Das ist er der Anfang!”

Ich freue mich auf den kommenden Buchmarkt … auch mit einem weinenden Auge!
 

Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger im Vatikan (hier)
Links:
Zum Thema:
 


  Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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Ein Fast-Weltuntergang in Jahre 775 nach Christus?

Forscher haben eine neue Erklärung für den Strahlungsausbruch vor mehr als 1200 Jahren. Die Spuren dieses kosmischen Großereignisses sind so gut versteckt, dass sie erst im Vorjahr entdeckt wurden. Es könnte vor gut 1200 Jahren einen kurzen Gammastrahlenausbruch in unserer Galaxie gegeben haben, hervorgerufen durch die Kollision zweier extrem dichter Sternenreste, etwa zweier Neutronensterne.

Die Spuren dieses kosmischen Großereignisses sind so gut versteckt, dass sie erst im Vorjahr entdeckt wurden. Der japanische Forscher Fusa Miyake stieß bei der Analyse von Baumjahresringen auf ein rätselhaftes Phänomen: Ringe, die sich im Jahr 775 unserer Zeitrechnung bildeten, weisen extrem hohe Konzentrationen der sehr seltenen Isotope Kohlenstoff-14 und Beryllium-10 auf.

Hier weiter …

Siehe auch diesen VLOG zum Thema:

 Links

   Zum Thema:

  Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
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Video-Interview des "ORF" mit Erich von Däniken zum Weltuntergang und die Rückkehr der Götter der Sterne!

Heute soll “die Welt untergehen”, denn da endet der Maya-Kalender, so weit die schlechte Nachricht. Und jetzt die gute: Alles nachweislich Quatsch, wie die Leser dieses BLOG und des Buches “Die Akte 2012” sowie meine Zuschauer bei “Youtube” wissen. Zu diesem Doomsday-Thema hat “heute leben” des “ORF” den Kollegen Erich von Däniken befragt. In kurzen und knappen Worten bringt es Erich von Däniken auf den Punkt – wie er es schon von 13 Jahren tat!

Das Video zum Interview mit Erich von Däniken findet Ihr hier

Und nein: Erich von Däniken rudert nicht zurück! In dem Buch “Die Akte 2012 – Wahn und Wirklichkeit” haben wir klar aufgezeigt und auch belegt, dass von Däniken bereits vor 13 Jahren genau das sagte, was er dem “ORF” hier  am 19. Dezember 2012 erzählt hat. Und von einem Weltuntergang hat er übrigens so oder so niemals gesprochen: Siehe hier

Und die alten Maya haben das auch nichthier.

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Video zum Thema:
Zum Thema:

  Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

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Der Weltuntergang 2012 und ein Hilferuf aus Frankreich: "Kommen Sie nicht nach Bugarach!"

Angeblich geht am 21. Dezember die Welt unter. So die erfundenen Aussagen der westlichen Welt und Medien zum Maya-Kalender. Das Dorf Bugarach in Südfrankreich fürchtet schon länger einen enormen Massenansturm von 2012-Fans, die glauben, dass hier UFOs erscheinen werden und/oder nur feiern wollen. Die Behörden haben nun in einem dramatischen Hilferuf die ganze Welt aufgefordert nicht in ihr Dorf zu kommen!

von Lars A. Fischinger

Ich richte einen Appell an die ganze Welt. Kommen Sie nicht nach Bugarach“, so der Bürgermeister des Dorfes Bugarach, Jean-Pierre Delord.
Am Tag des “Weltuntergang-Unsinns” ist am Berg von Bugarach inzwischen praktisch alles verboten: von Camping über Wanderungen bis hin zu einem Verbot den Berg zu überfliegen (in Flugzeugen). Auch der Büroleiter des Präfekten im Département Aude, Nicolas Martrenchard, bittet in klaren Worten:
Wir rufen die Leute auf, nicht nach Bugarach zu kommen.
Auf diesem BLOG ist hier, hier und hier mehr zu dem “Wunderberg” zu erfahren. Ebenso zu einem “Wunderberg” in Agentienen, wo sich angeblich Esoteriker das Leben nehmen wollen bzw. sollen (hier)…

Links

Video zum Thema:
   Bücher zum Thema:

 

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Weltuntergang 2012: Kommt, wir bringen uns alle um! Ein Suizid-Aufruf einiger Spinner macht im Internet die Runde…

Ich bin ein Prophet – denn ich habe es kommen sehen: Im Internet haben einige 2012-Spinner einen “Aufruf” verbreitet, sich am 21. Dezember 2012 das Leben zu nehmen. Geladen für den kollektiven Selbstmord wird zum Berg “Cerro Uritorce” in Argentinien, der angeblich “magische Kräfte” habe und schon lange ein Pilgerort für Esoteriker ist. Nun wurde der Berg gesperrt. Sicher ist sicher…

von Lars A. Fischinger

Der “Berg des Todes” liegt in Argentienen in der Provinz Córdoba. Rafael Garcia, der derzeitige Verwalter des im Privatbesitz befindlichen Berges, gab dem agentinischen Radiosender “CADENA 3” nun ein Interview, dass er in Absprache mit den Behörden und dem Bürgermeister der nahen Stadt Capilla del Monte, Gustavo Sez, den Berg sperren lässt. Alle Zufahrten usw. sollen bis zum 21. Dezember Null Uhr gesperrt bleiben.

Angeblich werden bis zu 15.000 2012-Schaulustige am “Tag des Weltuntergangs” am Berg erwartet. Wohl aber sicher nicht alle (wenn überhaupt) um sich das Leben zu nehmen. So ist es zumindest zu hoffen. Auch bei “Facebook” kursieren solche Aufrufe zum Suizid:

Wir sind in Sorge, auch wenn es ein Witz ist. Aber man weiss nie, was passieren kann“, so etwa die Zeitung “LaVos Ciudadanos” (hier)

Es sind halt immer und/oder immer mal wieder sehr viele Spinner unterwegs. Das kennt man leider aus der Geschichte der Sekten und Esoterik und natürlich auch der UFO-Sekten zu oft (hier).

Aber schön ist, dass das Seminar PHANTASTISCHE PHÄNOMENE 2013, das jedes Jahr in am 1. Wochenende im März in Bremen stattfindet, derzeit von Walter-Jörg Langbein für das kommende Jahr intensiv in Vorbereitung ist (hier). Es wird das 18. Seminar sein, bei dem auch ich wieder mindestens einen Vortrag halten werde.

Und, Stammgäste des Wochenendseminars wissen das, wo trifft man sich vor und nach den Vorträgen? Im Restaurant … Córdoba in Bremen-Vegesack. Ein Zeichen….? 😉

Buch zum Thema:

   Zum Thema:

 

 Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

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Stressige Tage für Erich von Däniken: Der 21. Dezember 2012, der Weltuntergang und die Rückkehr der Götter aus dem All

“Rätsel & Mysterien der Welt” – Der “Youtube”-Channel des Schriftstellers, Journalisten, Bloggers und Phänomene-Jägers Lars A. Fischinger: Momentan ist Erich Däniken im Stress: Nicht nur, dass er am Tag des Weltendes einen Vortrag halten wird, sondern die Medien rennen dem emsigen Astronautengötter-Jäger „die Bude ein”. Scheinbar will die ganze Welt, so erfuhr ich, noch vor dem 21. Dezember ein Interview mit Erich von Däniken. Und das, obwohl er NIE irgendwie etwas vom Weltuntergang sagte/schrieb…

Hallo, Ihr Lieben!

In einer Woche ist … NICHTS!

Das wisst Ihr als Zuschauer und/oder Leser von mir sicher, dass es keinen Weltuntergang & Co. Am 21. Dezember gibt. Die ganze Sache ich erstunken und erfunden worden.

Momentan ist auch Erich Däniken im Stress: Nicht nur, dass er am Tag des Weltendes einen Vortrag halten wird, sondern die Medien rennen dem emsigen Astronautengötter-Jäger “die Bude ein”. Scheinbar will die ganze Welt, so erfuhr ich, noch vor dem 21. Dezember ein Interview mit Erich von Däniken. Und das, obwohl er nie irgendwie etwas vom Weltuntergang sagte/schrieb.

Nein: vielmehr hat Erich von Däniken schon vor 13 Jahren(!) seine Ansichten zum “magischen Datum” zum Beispiel in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” dargelegt. Direkt nach dem letzten “Weltuntergang” 1999.

Unsinnig ist dazu auch ein “Youtube-Video” von/mit Harald Lesch zum Thema, das ich auf meinem BLOG bereits unlängst “analysiert” habe (hier). Was mir aber dennoch immer wieder als Link im Internet begegnet, wenn es darum geht von Dänikens 2012-Phantasien zu “widerlegen” Na so was — widerlegen was er niemals sagte…?

Ich freue mich sehr über Eure “Likes” und wenn Ihr meinen Channel abonnieren mögt.

Danke
Euer Lars A. Fischinger


Links:

Zum Thema:
 

 “Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
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“Wir werden live beim Weltuntergang dabei sein", die "ZDF"-Sondersendung am 21. Dezember – leider nun doch ohne mich …

Am 14. August 2012 wurde auf diesem BLOG darauf hingewiesen, dass das “ZDF” am 21. Dezember 2012 mit Prof. Harald Lesch eine Sondersendung zum Weltuntergangs-Wahn live senden wird. Anfänglich sollte auch ich dabei sein. Die Sendung “steht” nun soweit – aber leider nun doch ohne mich…

Von Lars A. Fischinger

Am 14. August schrieb ich hier:

Ja dann, liebes “ZDF” – obwohl die alten Maya nachweislich keinen Weltuntergang am 21. Dezember 2012 prophezeit haben…

Hoffen wir, dass die Lesch-Sendung nich dieses Niveau haben wird:
Denn da ging so einiges in der Diskussion schief.

Aber ich als “Vertreter der Mysterien der Welt” wäre schon sehr gerne am 21. Dezember 2012 beim “ZDF” dabei. Ansehen werde ich es als Lesch-Fan aber ganz sicher.


Im November dann meldete sich die Redaktion und wollte unter anderem mich in der Sendung dabei haben. Geplant war, so der Redakteuer, eine Art “Live-Konferenz” und Schaltungen über das Internet. Leider sagte die “ZDF”-Redaktion mir kürzlich dann doch wieder ab

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    Zum Thema
     

     Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

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    Weltuntergangspanik in Russland: Von Hamsterkäufen, einer Zeitungsente, dem Mammon und warum ICH als erster untergehen werde

    In Russland und der Ukraine verfallen derzeit einige Menschen in einen Weltuntergangs-Wahn, wie einige russische Medien gestern berichteten. Ängstliche Menschen decken sich in einigen Teilen der Länder mit allem Notwenigen zum Überleben ein – von Brot über Wodka bis zu Salzstreuern. Nachdem die Bunker des “Kalten Krieges” nun wieder up to date sind und bereits eine ganze Reihe Geschäfte leer gekauft wurden, sah sich auch der Kreml zum Handeln gezwungen und schaltete sich ein. 

    Von Lars A. Fischinger

    Man sollte und darf auch nicht alles glauben, was die Medien berichten

    Das sage ich schon seit Jahren und das lernen wir nun wieder aus den aktuellen 2012-News. Seien es umfangreich schöngeredete Arbeitslosenzahlen in Deutschland oder diverse Mystery-Themen. Oder aber sogar “Sondernachrichtensendungen” im Radio, die von einer Invasion von bösen Marsmenschen auf der Erde und unseren Untergang “live” berichten. Eben wie die nicht von allen als “Hörspiel” erkannte Sendung “Krieg der Welten” des “CBS” vom 30. Oktober 1938 und später in Südamerika. Oder halt, dass in einigen Tagen die Welt untergeht sowie all den anderen Quatsch der 2012-Fans.

    Der 21. Dezember 2012 mit seinen zahllosen Thesen ist eine Erfindung der westlichen Esoterik- und auch Mystery-Welt, wie ich es mit Ewa klar in dem Buch “Die Akte 2012 – Wahn und Wirklichkeit” belegt habe. Ebenso zuvor in meinem Buch “Historia Mystica” in einer Art Kurzform. Diese Bücher gibt es aber nicht in Russisch.

    Doch Panik löste in Russland eben die ungeprüfte Weitergabe von 2012-Spinnerein durch die Medien aus. Ihr kennt ja diese meine Vorwürfe natürlich durch diesen BLOG und meinem Channel bei “Youtube”. Denn auch im Internet wird seit vielen Jahren (oft – nicht immer) jeder Blödsinn ungeprüft geglaubt und weiterverbreitet. Das beste Beispiel ist das Ancient Alien-Thema “Nibiru und 2012“. 


    Nun hat zum Beispiel in Russland eine Lokalzeitung des Städtchens Omutninsk in der russischen Weite Sibiriens auf der Titelseite groß vom Untergang der Welt am 21. Dezember berichtet und damit eine Hysterie einiger Leser ausgelöst. Eigentlich steht dort immer ein Kreuzworträtsel und da man für diese Ausgabe keines hatte, so rechtfertigte sich die Lokalzeitung, habe man einen Weltuntergangsartikel gebracht. Aber, so weiter, es sollte ein Witz sein – man habe nur vergessen das auch in der Zeitung anzugeben. Böse Zungen könnten auch sagen: Man wollte die Auflage erhöhen?!

    Der Minister für Zivilschutz, Wladimir Putschkow, sah sich nun auch gezwungen zu handeln. Es kursieren mittlerweile nämlich auch schwere Vorwürfe gegen die Regierung, dass diese nicht genug für die Katastrophen am 21. Dezember vorgesorgt hat. Immerhin aber erfreuen sich die Atombunker des “Kalten Krieges” wieder Beliebtheit. Putschkow berichtet jedoch auch, dass ihm Beweise vorliegen würden, dass die Welt nicht untergehen wird. Aber zugleich verweist er darauf, dass es “vollkommen bewiesen ist, dass globale Katastrophen nur im Abstand von etwa zehn bis 15 Millionen Jahren geschehen“… Daraus könnte man ein “Hintertürchen” pro Weltuntergang konstruieren.

    Esoteriker, Verschwörungsfans, Untergangs-Propheten und sogenannten spirituelle Meister freut der Maya-Kalender-Unsinn und der 21. Dezember 2012 sehr. Sie frönen den Mammon und machen schlicht Cash mit der Unsicherheit der Menschen. Weltweit ist das jedoch so, dass dieser westliche Hype derart missbraucht wird! In Russland sind nun auch die Medien von der Regierung selbst angewiesen worden, hier verantwortungsvoller zu berichten. Auch wenn andere in Russland und auch sicher in weiteren Ländern der Erde schlicht eine Fete machen werden (hier und hier). Auch in sozialen Netzwerken findet man genügend Doomsday-Partys, die man besuchen kann…

    Traurig ist, dass Medien noch immer die Lüge vom “Ende” des Kalenders der Maya und einer “Prophezeiung” dieser faseln (hier). Was beides ja nachweislich Erfindung ist, worauf natürlich auch ich schon vor Jahren hingewiesen habe. Aber schön für gewisse Einzelnhändler, die, wie die 2012-Autoren, nun auch noch Cash machen können. 😉

    Angesichts der Tatsache, dass das 2012-Thema derartiger und erfundener Blödsinn ist, werde ich in den kommenden Tagen fliehen. Da ich es nicht erwarten kann, dass die Welt untergeht, reise ich zum Inselstaat Kiribati in die unendlichen Weiten des Pazifiks. Denn im Osten der Inseln dieses Staates ist die Datumsgrenze – hier wird der 21. Dezember 2012 zuerst beginnen. So entgehe ich dem Chaos am 21. Dezember in Deutschland in der Einsamkeit als Erster.

    Für mich als Phänomene-Jäger und Jouranlist des Phantastischen ist es gerade angemessen…meine “Reise nach Kiribati” … 😉

    Links

    Buch zum Thema:

    Drei Videos zum Thema

       Mehr zum Thema:

     

     Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

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    Unbeachteter Hinweis im "Maya-Kalender": Wird der Weltuntergang doch kommen?

    Der westliche Hype um das Jahr 2012, dem Weltuntergang und mehr ist nur eine modere Legende. Das heißt, es ist eine Art modernes Märchen das mit riesigen Schritten durch das Internet schreitet und von dort auf dem Buchmarkt überschlug. Solche Märchen haben den großen Nachteil, dass der Urheber, die Quelle, nicht feststellbar ist. So auch bei zahlreichen wilden Spekulationen zum 21. Dezember 2012. Eine Reihe von 2012-Fans scheinen nur das zu glauben, was sie gerne glauben wollen (oder was $-Cash bringt). Andere Meinungen? Fakten? Widerlegung? Unerwünscht! Aber als “Alternative” zum 21. Dezember 2012 haben wir ja noch eine tatsächlich uralte “Prophezeiung der Alten Maya”, die bisher keine Beachtung fand… 

    Von Lars A. Fischinger
    (aus und nach dem Buch “Die Akte 2012 – Wahn und Wirklichkeit“)

    Wann geht die Welt “laut Maya-Kalender” zu Ende?

    Immerhin hat das angebliche Jahr des Wandels inzwischen ein Eigenleben entwickelt und splitterte sich in zahlreichen Unterlegenden”. Seit Jahren ein beliebtes Thema und ein echter Boom. Diese Themen wurden 2010 in dem Enthüllungsbuch „Die Akte 2012: Wahn und Wirklichkeit“ von mir und Ewa Gyur umfassend dargelegt, untersucht und letztlich auch widerlegt. Sehr zum Ärger einer ganzen Reihe 2012-Fans, die immer mehr mit Gift und Galle, mit absurden “Fakten”, wirren Aussagen und Beleidigungen gegen mich um sich werfen. Und genau das habe ich auch erwartet, als ich mich der “Akte 2012” angenommen habe. Zum Glück sind aber nicht alle so verstockt beim Thema Maya & Co. Aber man sollte auch nicht “mit dem Feuer spielen”, wenn gewisse 2012-Fans nur St…

    Was diese Menschen wohl nicht wissen: 


    Ich bin Pro-Vertreter und “Anhänger” der Rätsel dieser Welt-Forschung. Ja, wirklich! Das bedeutet, ich stehe Mythen, Legenden, seltsamen Berichten, Aliens & UFOs und der Prä-Astronautik zu 101 Prozent offen gegenüber! Ja, mehr noch: ich bin von der Idee der Prä-Astronautik überzeugt. Auch wenn natürlich vieles in diesem Bereich leider reiner Blödsinn ist oder auf Irrtümern beruht. Wo mag der wahre Kern sein?, frage ich mich darum seit 1989 (hier und hier)!? Den gibt es meist durchaus bzw. er wäre durchaus denkbar.

    Ist das auch beim Mythos 2012 so? Ja und Nein.

    Es stellt sich bei der Recherche und Beschäftigung mit dem 2012-Phänomen inklusive all seiner Subphänomene heraus, dass der Kern des Mythos nur eine Art Sandkorn der Erde ist. Das ist wohl mehr als nur erstaunlich und zugleich unverständlich. Blickt man nämlich die letzten Jahre auf den Hype um 2012 und die Maya – so erweckt des den Anschein, dass die Leute ganz genau wissen, wovon sie berichten und sprechen. Es scheint, als wimmelt es von Maya-Prophezeiungen zu 2012. Fakt ist ja immerhin auch, die Maya-Zivilisation existierte wirklich. Und Fakt ist weiter, sie hatten drei Kalendersysteme, die auf 2012 hinauslaufen könnten. Fakt ist weiter auch, dass wir zahllose Schriften und Inschriften der Alten Maya haben und wir diese unlängst lesen können.

    Die Autoren Kurt-J. Heering und Jo Müller stellten treffend in ihrem 2012-Buch “Apokalypse 2012: Die Endzeitprophezeiungen der Maya” etwa fest:

    Was die Maya wirklich geweissagt haben und was Interpreten in den Hinterlassenschaften dieses Volkes an Prophezeiungen zu erkennen glauben, sind sehr unterschiedliche Dinge. Aber um spannende Geschichten handelt es sich allemal.”[i]

    So ist es.

    Nach Nachfragen in den ungezählten 2012-Diskussionen oder ähnlichem bei den Prophezeiungs-Anhängern nach sachlichen Quellen dazu sind seit Jahren vergeblich. Sie werden mit unsinnigen Aussagen und oft mit Beleidigungen beantwortet, weil diese eben keine alte Propheiungs-Quelle liefern konnten und bis heute können…

    Das Buch “Apokalypse 2012” der Autoren und inzwischen Freunde Kurt Heering und Jo Müller von 2009 war im Deutschen Raum übrigens eine echte Wohltat, da es sich schon damals gegen die 2012-Märchen aussprach. Und vor allem auch deshalb, weil Roland Emmerich höchst selbst in einem umfassenden Interview in diesem Buch darlegte, wie es zu seinem Spielfilm “2012” kam. Aussagen von Emmerich, die gerne von 2012-Anhänger ignoriert werden oder denen einfach unbekannt sind. Weise ich als Mystery-Journalist eben auf diese Aussagen zu/und den Spielfilm mit seinen Folgen in der öffentlichen Meinung zum Maya-Kalender hin – bin ich umgehend eine Persona non grata in den Augen dieser. Was soll’s – das waren mein damaliger Koautor Roland M. Horn und ich bereits 1999 mit unserem Beststeller “UFO-Sekten“.

    Wo ist er denn nun…der echte, greifbare und reale Kern hinter den meist vollkommen sinnlosen 2012-Aussagen? Wann geht denn nun die Welt laut den untergegangenen Maya zugrunde?

    Ich muss Euch, liebe Leserinnen und Leser, auch hier wieder enttäuschen. Stammleser dieses BLOG und Zuschauer meines Video-Channel (ich habe unten drei Videos zum Thema eingefügt) bei ahnten es sicher schon. 2012-Propheten usw. wollen es dagegen lieber nicht wissen. Aber ich habe ein kleines “Bonbon” für eben all jene aus dem Buch “Die Akte 2012 – Wahn und Wirklichkeit” herausgesucht, die auf das Ende aller Tage warten möchten.

    Der Kalender der Maya könnte 2012 nach einem über 5000 Jahre andauernden Zyklus wieder neu beginnen. Könnte, wenn die Berechnung auf den 21. Dezember 2012 korrekt ist. Aber möchte nun jemand die Wahrheit der Maya zum Jahr 2012 suchen, wird er am Ende seiner Recherchen sehr bitterlich enttäuscht sein. Die versunkene Maya-Zivilisation hat bekanntlich nichts hinterlassen, was in irgendeiner Art und Weise mit dem Ende des “Long Count” – dem Maya-Datum 13.0.0.0.0 – in Zusammenhang steht. Nirgendwo auch nur ein Text oder eine Inschrift. Nichts, die totale Abwesenheit von echten Fakten. Kein Weltuntergang, kein “Aufstieg”…absolut nichts (bis auf “Monument Six) Das hören einige 2012-Freunde nicht gerne, ist aber nun mal so.

    Aber lassen wir vorher den Astronomen und Anthropologen Professor Anthony Aveni, Colgate Universität New York, sprechen. Der Autor des fraglos spannenden Buches “The End of Time: The Maya Mystery of 2012” von 2009 schreibt in dem Fachmagazin “Archaeology” (Nr. 6/2009) deutlich:

    Obwohl die Maya an zyklische, aufeinanderfolgende Schöpfungen glaubten, gibt es keine klaren Belege dafür, was sie für unseren 13.0.0.0.0 erwarteten[ii]

    Die Alten Maya sagten/schrieben an keiner Stelle, dass XY passiert oder – so berichten es leider unsäglich schlechte Medienberichte und gewisse Apokalyptiker – der Planet Nibiru (hier und hier) erscheinen wird. Und vielleicht dieser dann sogar das Ende der Welt oder zumindest Chaos auf Erden bringt. Doch mehr noch, in der alten Maya-Stadt Palenque existieren Funde, die auf Jahreszahlen weit nach 2012 hinweisen.

    Die berühmten Maya-Experten Professor Linda Schele und der Archäologe David Freidel berichten jedenfalls von einer in Palenque gefundenen Inschrift, die bis auf den Oktober 4772 nach Christus vorausblickt. Gefunden wurde sie in der legendären Pyramide “Tempel der Inschriften” (um 690 nach Christus) und sie sagt, dass man in diesen fernen Tagen noch König Pakal den Große, der dort bestattet wurde, huldigen wird. Wir Prä-Astronautiker kennen diesen und den „Tempel der Inschriften“ vor allem durch die weltberühmte Grabplatte von Palenque, die als Ancient Alien gedeutet wird.

    Auch Dr. Nikolai K. Grube, Professor für Altamerikanistik an der Universität Bonn und Spezialist der Maya-Inschriften, verweist auf Maya-Daten, die über das Jahr 2012 hinausweisen. Dabei beruft er sich zum Beispiel auf einen beschrifteten Knochen mit Namen “MT26”, der in einem Grab in der legendären Maya-Stadt Tikal gefunden wurde. Auf diesen stehen drei Daten:

    • 17. Juni 1224
    • 22. April 5565
    • 24. Februar 9898

    Das letzte Datum scheint den Alten Maya wichtig gewesen zu sein. Wir finden es, so zumindest Maya-Experte Grube, häufig in Maya-Inschriften. Grube:

    Es (das Datum, L.A.F.) birgt offensichtlich eine Information von universeller Bedeutung, mit großer Wahrscheinlichkeit eine konkrete Aussage über die Dauer des gegenwärtigen Universums in der Vorstellung der Maya. Dafür spricht auch, dass es keine Hieroglyphentexte gibt, in dem Zeitangaben gemacht werden, die über das Jahr 9898 hinaus weisen. Es war eine Zeitgrenze, die nicht überschritten wurde, weil man sich dessen, was danach folgte, nicht mehr gewiss war.”[iii]

    Kein Platz für den baldigen Weltuntergang also. Aber auch kein Platz für angeblich vorhandene “Prophezeiungen” der Maya über einen “spirituellen Aufstieg” und Wandel der Menschheit 2012. Meinetwegen durch Energiestrahlen aus dem All und von der Sonne. Mit etwas gutem Willen könnten wir aber das Maya-Datum 24. Februar 9898 als Tag des Untergangs der Welt interpretieren, da es (bisher?!) keine späteren Daten gibt.

    Der 2012-Autor Mario Krygier weißt jedoch in einem interessanten Artikel für das Magazin Skeptiker” (Nr. 1/2009) auf eine Weissagung “des legendären Schamanen der Lakandon-Maya” mit Namen Chan K’in Ma’ax (Viejo) hin. Der angeblich mit rund 110 Jahre am 23. Dezember 1996 verstorbene Schamane weissagte in der Tat ein Ende der Welt. Zum Beispiel:

    Es wird das Ende der Welt kommen. So erzählt man, so sagt man. Es wir unser Ende kommen, wenn es keine Bäume mehr gibt, dann, wenn sie alle gefällt sind, wenn es überall Menschen gibt, wenn es keinen Wald mehr gibt.”[iv]

    Chan K’in Ma’ax war natürlich kein Prophet der Alten Maya. Er war ein Maya-Schamane des 21. Jahrhunderts und seine Aussagen über Umweltzerstörung finden sich in der heutigen Zeit überall; von Politikern bis Umweltschützern. “Wenn der Dschungel zerstört wird, wird die Welt sterben” wusste der Maya zum Beispiel schon vor 30 Jahren in Kingman Daily Minder” vom 28. Dezember 1980 zu berichten. Solche Aussagen sind logisch und heute nachvollziehbar. Es bedarf hier mit Sicherheit keiner prophetischen Gabe, um das zu erkennen. Ein Datum oder Jahr nannte Chan K’in Ma’ax indes übrigens auch nicht.

    Für 2012-Freunde ist das vollkommene fehlen von derartigen Maya-Prophezeiungen ein Dorn im Auge. Auch Professor Grube hat diese Erfahrung gemacht, wie er in einem Interview mit “Die Zeit” 2009 berichtete:

    Ich werde häufig (von Esoterik-Gruppen, L.A.F.) angefragt und muss dann immer Entwarnung für das Jahr 2012 geben. Das stößt auf großes Entsetzen oder auf Unglauben, verbunden mit einer Kritik an der Wissenschaft, die sich für diese Phänomene nicht öffne, wie es dann heißt. Die Argumentationsstrukturen der Wissenschaft und der Esoterikszene sind nicht kompatibel. Esoterik beruht auf Glauben, die Wissenschaft auf Belegen.”[v]

    Und was ist mit der berühmten Schrift “Popul Vuh” der Maya, dem wichtigsten Dokument ihrer Kultur?

    In der Tat, dieses “Buch des Rates” ist für die Maya-Forschung eine enorm wichtige Quelle, seit es um 1700 aus alten Quellen zusammengetragen wurde. Aber auch hier Fehlanzeige. Das Buch enthält keinerlei Prophezeiungen für 2012. Man muss es nur lesen um diesen Umstand zu erkennen. Ich habe auch immer wieder darauf hingewiesen, dass der Älteste Maya von Guatemala sich schon 2009 über den westlichen Hype um den 21. Dezember 2012 böse aufregte.

    Und der berühmte Maya-Codex in Dresden, der den Weltuntergang durch eine Sintflut zeigt?

    Der für uns interessante Codex aus Dresden wurde 1739 von Johann Christian Götze (1692 bis 1749) entdeckt und liegt heute in der Schatzkammer des Buchmuseums der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek in Dresden. Auch wenn der ohne Zweifel interessante Codex Berechnungen zum Mars oder zur Venus und die legendären “Finsternistafeln” enthält, ist nur ein einziges Bild für die 2012-Apokalyptiker spannend. Interessant beim Thema “Die Akte 2012” ist nämlich die Tafel 74 des Codex: “Weltende” oder “Sintflut” genannt. Sie zeigt im oberen Rand einen Drachen oder ein Krokodil, das Wasser speit und sich offenbar über den Himmel erstreckt. Über einer schwarzen und bewaffneten Gottheit auf dem Bild steht mutmaßlich die Maya-Göttin Ixchel. Sie trägt eine Schlange auf dem Haupt und zwei gekreuzte Knochen auf ihrem Rock. Dies steht nicht für Nibiru, sondern steht angeblich für „Feindschaft“ oder kriegerische Absichten. Ixchel war die Schutzgöttin der Schwangeren, des Wassers und des Regenbogens am Himmel und ebenso eine Göttin der Erde und des Mondes. Vielleicht hat sie auch etwas mit der Fruchtbarkeit zu tun. Jedoch zeigt der Codex deutlich, dass auch sie einen Krug mit Wasser scheinbar auf die Erde schüttet.

    Was nun bedeutet diese Darstellung?

    Maya-Forscher wie Rolf Krusche mutmaßen, dass Bild zeigt eine in ganz Mittelamerika verbreitete Mythologie: Das Ende der Welt; hier durch eine Sintflut. Aber nicht unbedingt in Zukunft!

    Die Völker in Mittelamerika glaubten – ähnlich wie die Hopi Indianer in Arizona, die angeblich aus Mexiko kommen – dass die Welt bereits mehrmals untergegangen ist. Die Azteken etwa glaubten, sie befinden sich in der fünften Welt bzw. Schöpfung. Durch eine Katastrophe (Erdbeben) werde auch diese fünfte Schöpfung eines Tages vernichtet. Wann das jedoch soweit sein wird, dass haben die Azteken nicht überliefert.

    Tafel 74 des Dresdner Codex nun soll eben einen solchen Untergang zeigen. Krusche schrieb schon 1966:

    Das Bild bezieht sich auf die bei allen mittelamerikanischen Völkern anzutreffende Vorstellung von der mehrmaligen Schöpfung und Vernichtung der Welt. Nach den Überlieferungen der Maya gingen der bestehenden Welt, die auch dereinst einmal zerstört werden würde, bereits drei andere Weltzeiten voraus.[vi]

    Über 40 Jahre später, inzwischen sind die Maya-Texte in weiten Teilen lesbar, revidierte Maya-Schriftexperte Professor Dr. Nikolai Grube diese Aussage jedoch etwas. Grube, der bereits im Jahre 2004 in “Abenteuer Archäologie” (Nr. 1/2004) kompetent gegen den 2012-Mythos vorging, hat hier so seine Zweifel. Es sei seiner Meinung nach sogar unsicher in welchem Maya-Weltzeitalter wir heute überhaupt leben:

    Es gibt keine Maya-Aufzeichnungen über die Zahl der Universen, und wir wissen nicht, in welcher Welt wir gerade leben, ob in der zweiten oder zehnten oder welcher auch immer.”[vii]

    Interessant ist der oben genannte Krug der Göttin, aus dem sie Wasser schüttet. In dem Wasser ist das “magische Datum 5Eb” (Grube) geschrieben. Das Datum dieser Fluten. Die Maya-Forscher wissen aber bis heute nicht, wann das Datum nach unserem Kalender in Wahrheit genau ist. Grube spekuliert auch über den Untergang der jetzigen Welt schon 2009 in “Bild der Wissenschaft”:

    Inschriften der Klassischen Zeit deuten darauf hin, dass die gegenwärtige Welt 33 mal 400 Jahre dauern wird. Demnach würde das Ende im Jahr 8077 n. Chr. nahen.[viii]

    Dies leitet Grube wie folgt ab:

    • 33 x 400 Jahre = 13.200 Jahre
    • 13.200 – 3114 Jahre (Start des Maya-Kalenders) = 10.086 Jahre
    • 10.086 Jahre – 2009 (das Jahr, in dem Grube diese Aussage tätigte) = 8077 nach Christus

    Sackgasse…

    Also auch hier von dem Jahr 2012 keine Spur. Mag sein, dass der Codex in die Zukunft weist, aber in eine unbestimmte Zukunft. Vielleicht auf das Jahr 9898. Oder, wie es Adrian Gilbert und Maurice Cotterell deuten, auf eine vergangene Vernichtung einer Maya-Welt. Und natürlich sagen solche Prophezeiungen über ein Ende der Menschheit bzw. der Welt, wie wir sie kennen, in keiner Weise, dass dies irgendwie in unsere heutige Zeit fällt. Stichwort Klimawandel, knappe Ressourcen, Überbevölkerung etc. pp. War nicht auch 1945 ein Jahr des “Wandels”? Oder 1492? Oder 1989? Oder 2001? Oder oder …

    Wenn also unbedingt ein Weltuntergang á la Maya-Weissagungen gewünscht wird – hier, bitte:

    24. Februar 9898

     

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     Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.

    (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
    www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL

    Fußnoten:

    [i]Heering, Kurt-J. & Müller, Jo: Apokalypse 2012. Wien 2009, S. 9
    [ii] Aveni, Anthony: Apocalypse Soon? In: Arechaeology Nr. 6/2009 (vol. 62, November/Dezember 2009)
    [iii]Grube, Nikolai: Vorläufig kein Weltuntergang. In: Abenteuer Archäologie Nr. 1/2004, S. 51
    [iv]Nach: Krygier, Mario: Weltuntergang 2012. In: Skeptiker Nr. 1/2009, S. 24
    [v]Interview „Lust auf Weltuntergang“von Max Rauner mit Nikolai Grube in: Die Zeit vom 15. Oktober 2009 (Nr. 43)
    [vi]Krusche, Rolf: Die Maya-Handschrift Codex Dresdenis. Frankfurt am Main 1966, S. 44
    [vii]Zick, Michael: Handbuch für Wahrsager. In: Bild der Wissenschaft Nr. 10/2009, S. 77 (dort wird Grube dementsprechend zitiert)
    [viii]ebenda

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