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Bosnische Pyramiden und versunkene Kulturen in Europa? +++ Mit Video +++

Die Pyramiden von Bosnien und versunkene Kulturen in Europa (Bild: Google Earth)
Eine angebliche “Pyramide” – genannt die “Sonnenpyramide” – in Bosnien bei dem Ort Visoko  (Bild: Google Earth)

(Update 21. Dez. 2017) Seit vielen Jahren spekuliert die Grenzwissenschaft, ob es in Bosnien und Herzegowina nahe dem Ort Visoko uralte Pyramiden gibt. Diese “Bosnischen Pyramiden” sind, seit dem ihr Entdecker Semir Osmanagich diese bekannt gemacht hat, immer wieder überaus kontrovers diskutiert worden. Bis heute. Etablierte Archäologen lehnen die Ideen, dass hier, 25 Kilometer nordwestlich von Sarajevo Pyramiden stehen, rund weg ab. Nun hat einer meiner Mystery-Kollogen eine selbst produzierte Dokumentation zu diesen “Pyramiden” und anderen Mysterien Europas online gestellt. Für alle Interessierten frei verfügbar auf YouTube.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pyramiden-Rätsel auf dem Balkan?

Oft wurde ich gefragt, was ich von den “Bosnischen Pyramiden” halte, von denen sein Entdecker Semir Osmanagich immer wieder behauptet, sie seinen uralt und schlicht sensationell. Kurzum: nichts. Ich habe noch nie in den Bergen unweit der Ortschaft Visoko im Kanton Zenica-Doboj (Bosnien und Herzegowina) echte “Pyramiden” gesehen.

Die angeblichen Pyramiden waren und sind für mich immer normale und natürliche Berge gewesen. Keine Bauten, die teilweise sogar auf weit über 10.000 Jahre datiert werden. Schon 2007, als mir mein heutiger Freund und Kollege Alexander Knörr das spannende Buch “Hagar Qim” zuschickte, in dem auch die “Bosnischen Pyramiden” Thema sind, war ich mit diesen Thesen nicht einverstanden.

Aber: Ohne Zweifel sind die vollkommen natürlichen Berge – die übrigens bei genauem Hinsehen aus anderen Perspektiven nicht mehr wie Pyramiden aussehen – durchaus spannend. Denn menschliche Spuren gibt es dort archäologisch tatsächlich zu finden. Spuren, die aber nicht den Schluss zu lassen, dass hier zehntausende Jahre alte Pyramiden stehen.

Bosnische Pyramiden?

Übrigens muss man nicht auf den Balkan zu reisen, um angebliche Pyramiden zu sehen:

Auch bei uns in Deutschland, grob nördlich der schwäbischen Stadt Göppingen, soll es welche geben. Aber natürlich auch an vielen anderen Orten der Erde, die der Laie auf dem ersten Blick sicher nicht mit “pyramidalen Bauten” in Verbindung bringt. Dort existieren sie jedoch tatsächlich.

Mein Facebook-Freund Ocin Tdnera schickte mir 2015 eine von ihm erstellte DVD zu, in dem er vor Ort über diese “Pyramiden auf dem Balkan” und auch die dortigen Ausgrabungen und Entdeckungen berichtete. Diese DVDDie Götter aus dem Weltall & Hochkulturen in Europa” hat Tdnera nun am  14. Januar 2016 auch bei YouTube hoch geladen.

In der Film-Beschreibung heißt es dazu:

Dieser Film beschreibt eine Reise ins Land der Pyramiden nach Bosnien in die Stadt Visoko ,und die Suche nach den Göttern aus dem Weltall und den alten Hochkulturen.

Ein spannender Film für alle Freundinnen und Freunde des Phantastischen, die sich für  “Bosnische Pyramiden” interessieren. Vor allem deshalb, da der Film auch vor Ort die Spuren menschlicher Aktivitäten von einst zeigt (und solche, die es sein sollen) und die Erklärungen vor Ort de “Guides” mit gefilmt wurden. In Deutsch …

  • Update 21. Dezember 2017: Der Film ist inzwischen nicht mehr bei YouTube zu finden, sondern nur noch der Trailer.

Hier der Film-Trailer:

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.


Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema “Bosnische Pyramiden” & Co. bei amazon.de:

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6 Fragen an Lars A. Fischinger – Interview mit dem Jäger des Phantastischen: “Der Weg ist das Ziel und das Ziel die Faszination”

Interview mit Lars A. Fischinger Oktober 2015
Interview mit Lars A. Fischinger vom Oktober 2015 (Bild: privat / Montage: L. A. Fischinger)

Neues Interview mit mir vom 23. Oktober 2015 von Buecherwurm.org. Dort heißt es einleitend zu den 6 Fragen an mich: “Lars A. Fischinger ist ein bekannter deutscher Sachbuchautor, der über verschiedene Themen aus den Bereichen der Prä-Astronautik sowie über UFOs und diverse Grenzwissenschaften schreibt. Er ist ein Tausendsasa, der als Herausgeber und Mitarbeiter von Fachmagazinen arbeitet, eine Serie über Prä-Astronautik beim japanischen Fernsehen unterstützt hat und der neben seinen Recherchen noch eifrig darüber bloggt und diese sogar im eigenen Youtube-Kanal präsentiert. Heute stellt er sich wagemutig dem schriftlichen Interview unseres Blogs.” Ein thematisch sehr weites und offenes Interview. Von den Anfängen meiner Arbeit als Jäger des Phantastischen, über Fakes und Schwindel in der Grenzwissenschaft oder auch meinen Neidern/Hatern bis zum toten Mystery-Buchmakt und der “Umsonst-Gesellschaft”.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Interview: Daniela Mattes / Buecherwurm.org

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im Rahmen der Interview-Reihe “6 Fragen an …” der Internetseite Buecherwurm.org, hat die Autorenkollegin Daniela Mattes mich gebeten dort auch “Rede & Antwort” zu stehen.

Wer selber Autor, Blogger, Schriftsteller oder sogar YouTube-Vlogger ist, der weiß, dass die tTage zu kurz und die Zeit zu knapp ist. Dennoch habe ich es zeitlich geschafft die Fragen zu beantworten und inzwischen sind sie online gegangen. Sehe ich das richtig, dann entschuldige ich mich schon mal bei Euch, falls meine Antworten zu umfangreich ausgefallen sind. Und falls sich einige “auf den Schlips getreten fühlen”, wenn es hier und da zu offen beantwortet wurde …

Die vereinzelten Links habe ich eingefügt.

Interview mit Lars A. Fischinger: “Der Weg ist das Ziel und das Ziel die Faszination”

Lieber Lars, bei Dir weiß man gar nicht, wo man mit den Fragen beginnen soll. Du hast deine ersten Bücher schon in jungen Jahren veröffentlicht und eine steile Karriere hingelegt.

Buecherwurm.org - Die Welt der Bücher
Buecherwurm.org – Die Welt der Bücher. Eine Internetseite, die sich lohnt!

Frage 1: Weißt Du noch welches Buch oder Thema bei Dir der Auslöser war, zunächst über diese Themen zu recherchieren und dann aber sogar selbst darüber schreiben zu wollen?

L. A. Fischinger: Oh, ja, das weiß ich noch so gut, als sei es erst gestern gewesen!
Mich faszinierte seit den aller frühesten Kindertagen das Unfassbare, das Universum, die Vergangenheit, Rätsel der Menschheit, Aliens, versunkene Welten und fremde Kulturen und mehr. So kam es eines Tages, dass ich noch als Schüler nach Art des großartigen Vordenkers Jules Verne einen Roman in solcher einer Art begonnen habe zu schreiben – mit Bleistift auf A4-Papier. Ich wollte auch „Bücher des Phantastischen“ schreiben.

"Belgien hat seine UFOs wieder" (Bild: Archiv L. A. Fischinger)
“Belgien hat seine UFOs wieder” (Bild: Archiv L. A. Fischinger)

Doch im Herbst 1989 änderte sich alles schlagartig! Am Fernsehen sah ich zwei damals schon ältere Dokumentationen von und mit Erich von Däniken („Erinnerungen an die Zukunft“ und „Botschaft der Götter“), die mich ungemein in ihren Bann zogen. Ich erinnere mich sogar noch an die Kommentare meiner Eltern damals, als ich die TV-Wiederholungen der Sendungen am gemeinsamen Mittagstisch nicht abstellen, sondern erneut sehen wollte.

Es war mit diesen beiden Dokumentationen damals auf „Pro7“ um mich „geschehen“. Dieser mir bis dato unbekannte Erich von Däniken und dessen Prä-Astronautik-Idee waren schlicht fesselnd. Vor allem deshalb, da in diesen Sendungen offenbar alle meine oben genannten Interessen zusammen vereint waren. So kaufte ich mir das Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ als günstiges Taschenbuch und las mich in die Materie ein. Viele weitere Bücher von Erich von Däniken, Robert Charroux etc. folgten. Vom Taschengeld ebenso wie vom Trödelmarkt oder vom Weihnachtsmann.

Und um 1990 war auch genau jene Zeit der „Belgischen UFO-Welle“, über die auch immer mal in Zeitungen berichtete wurde. So begann ich gleichzeitig auch, mich für das UFO-Thema zu interessieren und entsprechende Berichte zu sammeln. „Belgien hat seine UFOs wieder“ war damals der erste UFO-Zeitungsbericht, der von mir archiviert wurde. So was vergisst man nicht. Auch nicht, dass ich zeitgleich begann, grenzwissenschaftliche Artikelchen für die Schülerzeitung und mein erstes Sachbuch zu schreiben …

Frage 2: Bei der Vielzahl der seltsamen Phänomene und Rätsel, die Dir bisher begegnet sind, wie skeptisch oder wie offen bist Du da bei der Recherche? Bist Du grundsätzlich so eingestellt, dass Du alles für möglich hältst, oder wäre es Dir eher wichtig, für alles eine natürliche Erklärung zu finden oder es sogar als Hoax zu entlarven, wie zum Beispiel die UFOs oder den Yeti?

L. A.Fischinger: Ich halte fast alles für möglich. Nur leider ist es so – gerade und vor allem heute!! – dass enorme Massen, so kann man es schon sagen, von Fälschungen, Falschmeldungen, bewussten Schwindeln und auch falsch verstandene „Mysterien“ kursieren. Immer wieder tauchen diese auf. Aufgrund des Internets eigentlich jeden Tag, da dort jeder alles online stellen kann. Daraus bildete sich unlängst eine Art „Grenzwissenschafts-Mix“. Das heißt, dass Mysterien der Menschheit mit anderen Mysterien vermischt werden und ein neues „Rätsel“ daraus geboren wird.

Auch in der Grenzwissenschaft ist Vorsicht geboten (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Obacht vor falschen Sensationen der Grenzwissenschaft – denn auch in der Grenzwissenschaft ist Vorsicht geboten (Bild: L. A. Fischinger)

Ich unterstelle hier keine bösen Absichten, aber es ist eindeutig so, dass „junge Online-Grenzwissenschaftler“ viele alte Mysterien nicht mehr kennen und dann in völlig anderen Zusammenhängen und gerne mit weiteren Phänomenen vermischen. Erst vor einigen Tagen las ich online von „Flugzeugmodellen aus Kupfer von den alten Ägyptern“. Die gibt es aber nicht. Gemeint waren damit die „Goldflieger“ aus Südamerika. Ein weiteres Beispiel sind Fotos und Videos im Internet, die vollkommen verschiedene Rätsel der Welt in einen einzigen Topf werfen. Ganz besonders bitter ist es, wenn man sogar durch kostenlose Online-Quellen beweisen kann, dass dies oder das nicht echt/wahr ist, aber es ignoriert wird.

Hin und wieder lege ich dar, dass dieses oder jenes Unsinn ist und eben ein Fake oder ein Irrtum. Du fragst nach UFOs und dem Yeti und deren Entlarvung als Hoax. Ich halte diese Themen an sich nicht für Hoaxes, womit ich diese auch nicht als solche „entlarven will“ und auch nicht kann. Was hingegen – sagen wir – einzelne UFO-Filme und Ähnliches angeht, so ist mir meine Zeit fast immer zu schade diese irgendwie zu „entlarven“. Das UFO-Phänomen ist real und deren Untersuchung nicht Aufgabe eines Prä-Astronautikers. Finde ich. Auch wenn ich bei Fällen, die in den Medien in Deutschland oder weltweit besonders „breitgetreten“ werden, dann und wann beispielsweise auf meinem YouTube-Channel doch ein Video dazu mache. Jedoch nur, wenn ich glaube, dass dieser UFO-Fall aufgrund des Medieninteresses meine Zuschauerinnen und Zuschauer interessieren könnte. Oft sehe ich das vorhandene Interesse auch an deren Zuschriften.

Solche „Online-UFOs“, wie eben diese Filmchen im Internet, sind aber ein Thema für sich. Vor allem auch deshalb, da kein sachlicher Untersucher solches Material online von daheim aus 100% analysieren kann. Eigentlich bedarf es hierbei unabdingbar eines persönlichen Kontaktes und auch des Gesprächs mit den Zeugen. Vielleicht sogar eine Recherche vor Ort, wenn der Fall spannend zu sein scheint. Ein YouTube-Film, anonym online gestellt und natürlich in der Qualität komprimiert, ist kaum aussagefähig. Aufgrund dieser Tatsachen zeigt sich auch, dass „UFO-Forscher“ ein zeit- und kostenintensiver (Freizeit-)Job ist.

Vortrag über "Das Wunder von Guadalupe", das Grabuch von Turin und den "Schleier von Manoppello" von L.A. Fischinger 2009 (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO, ARTIKEL & INTERVIEW über “Das Wunder von Guadalupe”, das Grabtuch von Turin und den “Schleier von Manoppello” von L.A. Fischinger 2009 (Bild: L.A. Fischinger)

Frage 3: Mit Deinem Buch „Das Wunder von Guadalupe“ hast Du so viel Aufmerksamkeit erregt, dass Du 2007 sogar eine Audienz beim Papst (Papst Benedikt XVI.) bekommen hast. Das ist doch sicher ein ganz besonderer Höhepunkt in Deinem Leben und Schaffen gewesen. Wie ist das damals abgelaufen? Der Papst hat zufällig von Deinem Buch gehört und Dich gleich angerufen oder wie kommt man bis zum Papst und wie war die Audienz?

L.A. Fischinger: Ohne Frage war das eine Ehre. Und eine große Freude als bisher einziger Prä-Astronautiker weltweit (soweit ich weiß!) eine persönliche Audienz beim Papst zu bekommen. Das darf man sich aber nicht als eine Art „privates Treffen“ unter vier Augen im Vatikan vorstellen. Solche Audienzen finden im Rahmen der Generalaudienz im Vatikan statt. Dort bekommt man vom Vatikan quasi als „VIP-Gast“ die Gelegenheit den Heiligen Vater anschließend zu treffen und einige Worte mit ihm zu wechseln.

In meinem Fall war es so, dass ich mein Buch „Das Wunder von Guadalupe“ in den Vatikan schickte und daraufhin eingeladen wurde, dem Papst dieses persönlich zu überreichen. Das Angebot kann (und sollte) niemand ausschlagen und bis heute bin ich froh, dass es geklappt hat. Ich erinnere mich gerne daran.

Interessant bei dieser Audienz war auch Folgendes, was ich bisher gar nicht erzählte: Mich begleitete damals die Mystery-Kollegin und Freundin Sonja Ampssler, mit der ich bei dieser Gelegenheit einige Tage in Rom verschiedene Rätsel der Vergangenheit und Touristenattraktionen erkundete. Sonja war nicht zu diesem Treffen eingeladen und hatte schon gar nicht eine „VIP-Karte“ für eine persönliche Begegnung mit dem Papst. Sie wollte einfach im Vatikan warten. Doch irgendwie wurde sie, als ich den Wachen meine Einladung zeigte, einfach mit vorgelassen. Darauf war sie nicht vorbereitet und wir waren doch mehr als erstaunt …

Frage 4: Du hast schon unheimlich viel erreicht und bist ständig am Ball, hast Du da überhaupt noch Ziele, die das bisher Erreichte noch toppen können? Welche Ziele sind das?

Ancient Aliens und Mystery Files mit Lars A. Fischinger - der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube
“Ancient Aliens & Mystery Files” mit Lars A. Fischinger – der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube – auch diese Arbeit kostet sehr viel Zeit.

L. A. Fischinger: Der Weg ist das Ziel und das Ziel die Faszination. Ich habe zahlreiche Buchideen im Kopf, die ich seit Jahren verwirklichen will. Aber die Zeit habe ich nicht und die Szene des Unfassbaren will heute am liebsten alles kostenlos. Das kennen alle Autoren, nicht nur aus dem Bereich der Grenzwissenschaft.

Ein Buch anzuschaffen kostet aber nun mal Geld und auch die Recherchen für den Autor sind nicht umsonst. Der Markt für Phänomene-Literatur (nicht Esoterik) ist seit Jahren enorm eingebrochen und teilweise schlicht am Boden. Autoren und die großen Verlage können so nicht mehr kostendeckend arbeiten. Leider bestätigt das die Marktforschung der etablierten Verlage immer sehr deutlich. Also sind zwei „Hauptbücher“ im Hinterkopf, währen ich mich vor allem auf die Online-Welt konzentriere. Auch das fordert enorme Zeit. Leider.

Frage 5: Wenn man ständig so präsent ist und mit so vielen Menschen zu tun hat, gibt es sicher nicht nur Freunde und Gönner, sondern auch Neider. Wie stark bist Du davon betroffen und wie gehst Du damit um?

L. A. Fischinger: Die gibt es in der Tat. Und nicht zu wenige, was ich aber auch schon wieder revidieren muss. Ich bekomme täglich einige Hundert Emails, Nachrichten, Kommentare usw. die fast ausnahmslos positiv sind. Die sehr wenigen negativen Meinungen sind zu 99% pure Dummheit, Ignoranz und sogar Unwissenheit.

Beispielsweise bekomme ich bei diesen „Kritiken“ oft zu lesen, dass ich dies und das in einem Video auf meinem YouTube-Kanal gesagt haben soll, was aber nicht wahr ist usw. Da muss ich lachen und weinen, da solche Aussagen häufig nicht stimmen und so zeigen, dass derjenige das Video niemals aufmerksam sah und verstand. Andere regen sich gerne auf, dass ich Unsinn, Lügen, Irrtümer, Schwindel und schlichten Mist als solchen auch mal benenne. Es aber selber nüchtern nachzuprüfen, dafür sind diese „Hater“ oft zu faul. Oder aber, ihnen fehlen die Quellen, die man sich im aller „schlechtesten Fall“ in Form eines Buches aus Papier kaufen müsste. Selbst und vor allem auch Bücher der Grenzwissenschaft könnten das sein. Und das sollte ja eigentlich eine Art Pflicht sein, dass man diese Literatur kennt. Es ist auch jene Gruppe von „Kritikern“, die teilweise unzufrieden sind, dass ich eben für ein Mysterium eine einfache Lösung anbieten kann – nur anhand kostenloser Online-Quellen. Dann ist die Erklärung eben nicht deren Geschmack.

Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: "Rebellion der Astronautenwächter"
Das aktuelle Pro-Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: “Rebellion der Astronautenwächter(Bild: L. A.Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei)

Eine weitere „Skeptiker-Gruppe“ ist hingegen absolut mürrisch, wenn ich persönlich keine abschließende Meinung habe. Ich bin zu 100% überzeugt von UFOs und auch der Idee, dass die Götter Astronauten aus dem All waren. Aber: wenn man etwas nicht beweisen kann, kann man durchaus die Pros & Kontras nennen. Die Kontra-Seite wird fast immer nicht gerne gehört, muss aber auch beachtet werden. Das ist wichtig.

Eine rein persönliche Meinung in meinen YouTube-Videos würde die ganze Aussage des Videos und die folgenden Kommentare (meistens) „manipulieren“. Bitter ist es nur dann, wenn ich lesen muss, dass ich ein „Desinformant“ sei. Eben weil meine Aussagen dem ein oder anderen wieder stinken. Oder es heißt, ich sei jemand, der pauschal Astronautengötter, Rätsel der Menschheit, Aliens, UFOs etc. pp. ablehnt. Was wiederum beweist, dass man sich nicht mit anderen Blog-Texten, Artikeln, zahlreichen Büchern oder Videos von mir befasste oder überhaupt mit meiner Person als Jäger des Phantastischen und den Hintergründen. Die, ganz nebenbei, kostenlos in meiner umfangreichen Vita online auf meinem BLOG stehen.

Eine weitere Kategorie sind die reinen Spinner und Idioten. Diese reicht von nicht informierten Hardcore-Esoterikern bis total Verrückten. Diese Hardcore-Gläubigen haben dabei das Problem, dass sie selbst Quellen aus der Grenzwissenschaft selber nicht kennen – aber sich eben auf diese beziehen. Etwa auf Erich von Däniken. Oder sie reden ständig von den Aliens „Anunnaki“ und deren Planeten „Nibiru“, kennen aber dabei den Prä-Astronautik-Autoren und Erfindern dieser Ideen Zecharia Sitchin überhaupt nicht. Da diese Themen online eine ganze Welt für sich sind, angereichert mit viel Unsinn, ist das traurig. Ein Kommentar eines Nibiru-Fans war etwa mal, dass es denjenigen nicht interessiert, was ein ihm (oder ihr) unbekannter Sitchin zu Anunnaki und Nibiru geschrieben habe.

"Die Akte 202" von Lars A. Fischinger , 2010 (Bild: Silberschnur Verlag)
“Die Akte 2012”: mehr als umfangreich habe ich z. B. darin das Thema “Nibiru” behandelt (Bild: Silberschnur Verlag)

Weitere Kommentare warfen mir vor, ich würde Sitchin seine Bücher quasi als „Meilensteine“ der Prä-Astronautik anpreisen. Aber nicht weil der der Autor so erfolgreich war, wie es das Web ja auch zeigt, sondern weil ich seine Arbeiten als Wahrheiten oder meinetwegen als Beweise ansehe. Erneut ein Beweis, dass solche Aussagen vom puren Nichtwissen meiner Arbeit und meinen Veröffentlichungen dazu zeugen.

Die Idioten hingegen sind ein Fall für sich. Diese Spinner scheuen nicht vor Morddrohungen gegen mich zurück, wollen gleich mein Heim anzünden, mich verprügeln oder belästigen sogar meine Familie.

Frage 6: Als fleißiger Autor und Blogger bist Du täglich mit neuen Themen konfrontiert, gibt es derzeit eines, aus dem Du ein neues Buch machen wirst, oder stehen andere aktuelle Projekte an, über die Du berichten möchtest?

L. A. Fischinger: Wie erwähnt habe ich einige Bücher vorbereitet. Aber auch einige eBooks, die zum Teil sogar schon praktisch fertig sind, für die mir aber die Zeit fehlt. Auch laufen trotz der knappen Zeit Recherchen „im Hintergrund“ für ein neues Sachbuch, an dem zwei, drei Verlage bereits ihr grundsätzliches Interesse bekundet haben.

Ebenso war ich vor einiger Zeit in München bei einem großen Verlagshaus, um dort mit Lektorat und Verlagsleitung eine ganze Buchreihe mit verschiedenen Autoren der Grenzwissenschaft zu besprechen. Auch von und mit mir. Die Marktprüfung des Verlages in Sachen Mysterien der Welt, Aliens, UFOs usw. machte den Plänen der Verlage und mir später aber einen Strich durch die Buchreihe bzw. das Verlagslabel.

Bücher zur klassischen Esoterik und Spiritualität, die ja immer sehr gefragt sind, lehne ich jedoch ab. „Ein Autor wächst mit seinen Aufgaben – sollte er zumindest“, sage ich immer gerne. Aber ein Autor sollte sich nicht an Themen verkaufen, die nicht die seinen sind oder seinen Überzeugungen entsprechen.

Lars A. Fischinger und Daniela Mattes auf einer Tagung (Bild: L. A. Fischinger)
Lars A. Fischinger und und die Autorin Daniela Mattes von Buecherwurm.org auf einer Tagung (Bild: L. A. Fischinger)

Obwohl ich jeden Tag mit neuen Themen konfrontiert bin, viele davon auch wirklich überaus spannend klingen, fehlt vielen wirkliches Potenzial. Man muss genau überlegen, wo man in Recherchen investiert und vor allem wofür man seine überaus knappe Zeit „opfert“. Jetzt gerade ganz aktuell begeisterten mich viele kleine Phänomene und Themen. Was hat etwa die Mission „Kepler“ der NASA bei der Suche nach Erden im Kosmos noch zu bieten? Eine Frage, die bestenfalls ganz plötzlich zu einem großen Thema von Welt werden kann. Spannend sind auch die Themen „Affenmenschen“, also Kryptozoologie, oder „Riesen der Vorzeit“. Ebenso ungebrochen die Mythen und Überlieferungen der Vergangenheit – der eigentliche Kern der Prä-Astronautik. Sie sind es, die am meisten Potenzial haben …

Lieber Lars, dann dürfen wir ja auch in Zukunft noch einige neue Bücher von Dir erwarten, die Themen scheinen Dir ja noch lange nicht auszugehen.

Vielen Dank für Deine Zeit und Deine Offenheit und weiterhin viel Erfolg!

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Kongress-Tipp mit Erich von Däniken: “Mysterien unserer Welt” am 14. November in der Oberpfalz und warum es 2015 keinen “Däniken-Kongress” geben wird

"Mysterien unser Welt"-Kongress (Bild: M. Rank / W. Betz / L.A. Fischinger)
“Mysterien unser Welt”-Kongress (Bild: M. Rank / W. Betz / L.A. Fischinger)

Nach dem Kongress ist vor dem Kongress. So denken zahlreiche Mystery-Fans und alle, die sich für die Rätsel der Menschheit interessieren. Highlight ist dabei jedes Jahr das One-Day-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik & SETI” (A.A.S.) von und mit Erich von Däniken. Doch dieses Jahr ist “alles anders”, denn es gibt 2015 keinen großen “Däniken-Kongress”. Warum und wieso erkläre ich Euch hier und zeige Euch eine Alternative.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahrzehnten ist das Jahrestreffen der Prä-Astronautiker/Innen mit Erich von Däniken im Deutschen Sprachraum ein fester Termin für allen Fans der Astronautengötter. Jedes Jahr zum Ende Oktober findet dieses Treffen statt, das mit Sicherheit alle von Däniken-Leser und natürlich die A.A.S.-Mitglieder sehr gut kennen. 2014 war es zum Beispiel in Bremen, wo auch ich einen Vortrag gehalten habe. Nur 2015 gibt es kein One-Day-Meeting. Warum?

Erich von Däniken ist schuld!

EvD ist schuld? Natürlich nur ironisch gesagt, natürlich.

Aber: Beststellerautor Erich von Däniken ist dieses Jahr göttliche 80 Jahre alt geworden, was in Sindelfingen bei Stuttgart Mitte April dies mit einem sehr großen 2-Tages-Kongress des KOPP Verlag gefeiert wurde. Es war ein tolle und sehr sehr gut besuchte Veranstaltung, die von von Dänikens Verleger organisiert wurde. Dafür jedoch fällt das “Däniken-Meeting” der A.A.S. 2015 aus. Und das sehr zum Bedauern zahlloser Fans der Paläo-SETI/Prä-Astronautik/Mysterien, wie ich es beim Geburtstag-Kongress in Sindelfingen in zahlreichen Gesprächen Gesprächen bereits hörte.

Die Geheimnisse des Untersberg & der Bosnischen Pyramiden: seltsame Energien an uralten Kraftorten? (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO-Interview mit Werner Betz vom Ancient Mail Verlag: Die Geheimnisse des Untersberg & der Bosnischen Pyramiden: seltsame Energien an uralten Kraftorten? (Bild: L.A. Fischinger)

Der Verleger des Ancient Mail Verlag und Mystery-Forscher Werner Betz, den ich bei der Tagung “Das Cheops-Projekt” erst kürzlich für meinen YouTube-Channel interviewt habe (s. Video links), hat nun eine Alternative organisiert. Den ersten Kongress seines Ancient Mail Verlages, der am 14. November 2015 in der “Max Reger Halle” in Weiden in der Oberpfalz stattfinden wird.

Eine Reihe von bekannten Referenten werden auf dem Kongress “Mysterien unserer Welt” über eben jene sprechen und die Zuhörer zum Staunen bringen. Mit dabei sind Luc Bürgin, Reinhard Habeck, Walter-Jörg Langbein, Mario Rank, Dr. Dominique Görlitz, Alireza Zarei, Hartmut Großer, Werner Betz u. a.

Als “Spezialgast” ist auch Erich von Däniken dabei.

Veranstaltungsort ist:

Max Reger Halle Weiden

„Mysterien unserer Welt“ 14. November 2015
„Mysterien unserer Welt“ 14. November 2015

Dr.-Pfleger-Straße 17

D-92637 Weiden in der Oberpfalz

Ganztägig, Eintritt 49,00 Euro

Der Veranstalter ist der Ancient Mail Verlag:

Ancient Mail Verlag

Werner Betz

Europaring 57

D-64521 Groß-Gerau

ancientmail@t-online.de

Kongresshotel:

Hotel Stadtkrug

Daniel Pufke

Wolframstraße 5

D-92637 Weiden in der Oberpfalz

Tel. +49-(0)961-38890

Fax +49-(0)961-36268

info@hotel-stadtkrug.de

Wer also bei an den praktisch allen Kongressen dieser Art anschließend stattfinden gemütlichen Runde mit den Referenten, Autoren, Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie diesmal natürlich der Ancient Mail Crew Interesse hat, sollte bald dort sein Zimmer buchen.

Programm „Mysterien unserer Welt“ 14. November 2015:

  • Mario Rank: UFOs über den Alpen – Außerirdische? Hirngespinste? Geheime Mächte?
  • Walter-Jörg Langbein: Geheimnisse alter Kirchen
  • Hartmut Großer: Apollo 20 – Eine Mondlandung, die angeblich nie stattgefunden hat
  • Werner Betz: Historische Bauwerke und geheimnisvolle Kräfte
  • Reinhard Habeck: Wunderwerke, die es nicht geben dürfte
  • Alireza Zarei: Was wissen wir wirklich über die Exo-Planeten?
  • Dominique Görlitz: Neues vom Cheops-Projekt
  • Luc Bürgin: Neue Mysterien der Welt

Erich von Däniken präsentiert sein neues Buch

“Wir freuen uns natürlich ganz besonders, dass uns am Nachmittag Erich von Däniken besuchen wird”, so Werner Betz in der Tagungsankündigung. Betz weiter:

Er wird an einem Info-Stand der A.A.S. im Foyer unseren Gästen Fragen beantworten und Bücher signieren und natürlich sein brandneues Buch ,Was ich seit Jahrzehnten verschwieg’ im Gepäck haben.

Viel Spaß auf den Spuren der “Mysterien unserer Welt” …

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(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Weitere Links zur Grenzwissenschaft von Ancient Aliens & Mystery Files:

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“Muss man wissen! Ein Interview mit Dr. Axel Stoll”: Von Freier Energie, Nazi-UFOs und “Raumzeit-Schleusen” auf der Erde – (m)ein Mystery-Review

Muss man wissen... - Ein Interview mit Dr. Axel Stoll (Bild: Ralf Stockmann)
“Muss man wissen… – Ein Interview mit Dr. Axel Stoll” (Bild: Ralf Stockmann / Screenshot des Films)

Der Geologe Dr. Axel Stoll ist im nähren Kreise der Grenzwissenschaft und Rätsel der Menschheit durchaus ein fester Begriff. Er gilt nicht nur als überaus umstritten sondern durch seine Thesen, Aussagen und Ideen in zahlreichen Internet-Videos unlängst als ein Web-Phänomen. Am 21. September 2013 haben die skeptischen “Ruhrbarone” Dr. Stoll in Berlin besucht und umfangreich zu seinen Ideen interviewt und befragt. Herausgekommen ist ein Film, der inzwischen für jeden zu bekommen ist, und in dem mit Hilfe von weiteren Interviewpartner die Ansichten des Dr. Stoll hinterfragt werden . Ich habe mir den Film angesehen – hier (m)ein Mystery-Review.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich kann mich guten Gewissens aufgrund meiner vielen Jahre der Tätigkeit als Mystery-Autor als ein “Kenner der Szene” betrachten. So ist es nicht verwunderlich, dass ich auch Dr. Axel Stoll und seine zahnlosen Aussagen kenne. Stoll, der am 28. Juli 2014 verstarb, war bis zu seinem Tode sehr viele Jahre aktiv in der Welt der “Freien Energie”, Nazi-UFOs (Flugscheiben / Reichsflugscheiben), neuen Weltsichten und Verschwörungen um das 3. Reich. Dies hat ihn bei YouTube inzwischen ein “Fangemeinde” eingebracht.

  • Einen Zusammenfassung seiner Ideen ist auf Wikipedia zum Einstieg recht gut zusammengefasst.

Das “Neuschwabendlandtreffen” (NFL-Forum) mit und um Axel Stoll in Berlin ist der Kernauslöser seiner Online-Bekanntheit geworden, da Filme dieser Treffen eben auf YouTube zu sehe sind. Diese Videos bieten gleichzeitig eine gute Übersicht über die Weltanschauungen von Dr. Stoll. Und diese Filme bzw. die Aussagen in diesen waren auch der Grund für die Skeptiker Dr. Sebastian Bartoschek und Alexa & Alexander Waschkau Dr. Axel Stoll selber einmal aufzusuchen und mit ihm umfangreich zu sprechen. Heraus kam das Buch “Muss man wissen!: Ein Interview mit Dr. Axel Stoll“, das vor genau einem Jahr erschienen ist. Anhand der dortigen Rezensionen und Kommentare im Buch-Link zu amazon sieht man auch sehr schön, wie die Person Dr. Axel Stoll polarisiert …
Der Trailer:

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft von mir [klick] hier.

Das Interview ist aber auch und vor allem ein Interview-Talk-Film geworden, der ein Jahr nach dem Tod von Dr. Stoll und zwei Jahre nach dem Interview 2013 veröffentlicht wurde. Eben nicht nur ein Buch. Ende Juli 2015 hatte der Film “Muss man wissen!” mit dem Stoll-Interview Premiere in Hamburg und ist seit dem online als Download zu bekommen. Auch eine DVD mit über drei Stunden Bonusmaterial ist in Arbeit und wird noch Ende 2015 erscheinen.

Ich habe mir den Film einmal angesehen, da sich die Grenzwissenschaft und darin vor allem die UFO-Forschung seit Jahren beschwert, dass sich immer mehr “braune Esoterik” darin breit mache. Etwa eben das Thema, dass Adolf Hitler und Konsorten schon UFOs hatten, mit diesen in andere Welten flogen oder “Freie Energien” nutzten. Und dabei fällt in diesem Zusammenhang unter anderem oft der Name Axel Stoll.

“Muss man wissen!” Was?

“Muss man sehen!” – das kann ich allen Freundinnen und Freunden des Phantastischen vorab über diesen Film schon mal verraten.

Axel Stoll wurde zum “Phänomen” auf YouTube, weil viele der User dort seine Aussagen so bizarr und auch unfassbar finden, dass sie sich darüber amüsieren. Vor allem seine häufige Wiederholung von “Muss man wissen!” in den Online-Videos mit ihm machten ihn zum “Kult”. Was lag also näher Stoll selber einmal in einem Interview “Rede & Antwort” stehen zu lassen? Und das hat Stoll in “Muss man wissen!” auch umfassend getan, denn eigentlich ist die Sache zum Teil nicht mehr lustig.

Neuer Sonderband der GEP: "VORSICHT VERSCHWÖRUNG" (Bild: GEP e.V.)
Zum Thema: „Vorsicht Verschwörung! Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung“ (Bild: GEP e.V.)

Grundsätzlich sind lauter böse “Mächte” an der Weltsituation schuld, so Dr. Stoll in dem Interview immer wieder. Illuminaten, Bilderberger, Öl-Mafia, Juden, Mainstream-Wissenschaft, NASA oder auch schlicht der einfache Physiker um die Ecke tragen die Verantwortung, dass die Menschheit bis heute für dumm verkauft wird. So die Grundaussage von Stoll selber. Sie seien es, die beispielsweise dass Wissen über “Freie Energie” unterdrücken oder auch die Technologie der Teleportation vor der Menschheit verbergen. Etwa hat die Öl-Mafia ein waches Auge darauf, dass das Wissen über kostenfreie Energie für alle nicht bekannt wird. Physiker, so Stoll, dürfe nur dass schreiben, dass die “Oberen” sagen. Neues Wissen sei schlicht verboten. Dazu zählt natürlich auch die “UFO-Technologie” des 3. Reich, da die Nazis angeblich bereits in “Flugscheiben” herum geflogen sind.

Wenn es solche Super-Technologien wirklich gibt, so wird Axel Stoll beispielsweise gefragt, warum werden diese dann nicht für Mars-Missionen der NASA genutzt? Das ist für Stoll klar: Sie ist geheim und die Öl-Mafia hat ihren Finger darauf. Geld regiert die Welt.

Dr. Stoll im Interview:

Es ist nichts Neues seit dem Deutschen Reich dazugekommen. Man man leider sagen.

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Ein Video-Interview zum Untersberg folgt auch meinem YouTube-Kanal “Ancient Aliens & Mystery Files”

Das bedeutet nichts weiter, dass seit dem Ende des 2. Weltkriegs die gesamte Menschheit für dumm verkauft wird. Machteliten auf der Erde unterdrücken alles – inkl. natürlich auch die Technologie der Nazi-UFOs. Selbst reisen in andere Welten bzw. Dimensionen werden von diesen unterschlagen. So soll es nach den Aussagen von Dr. Stoll in dem Film am Untersberg in Österreich eine “Raumzeit-Schleuse” geben, die Menschen in andere Welten/Dimensionen bringt. Das wussten und nutzten angeblich auch die Nazis und sogar Hitlers berühmtes Panoramafenster seiner “Alpenfestung” Berghof wurde genau deshalb zum Untersberg hin ausgerichtet. Zu diesem Thema “Untersberg” gibt es aber noch mehr zu sagen, was ich in einem noch kommenden Video-Interview auf meinem YouTube-Kanal zeigen werde.

Fazit

Rundum finde ich den Interview-Film hervorragend. Vor allem auch deshalb, dass Axel Stoll selber Skeptikern ein Interview gab und seine Aussagen nicht quasi “einseitig” im Internet zu finden sind. Auch wenn ich leider bisher die über drei Stunden Bonusmaterial noch nicht kenne.

Stoll kann hier persönlich darlegen, was er wie sieht und die Interviewer stellen sachliche und offenbar sorgsam ausgewählte und vorbereitete Fragen. Ebenso kommen eine ganze Reihe Experten in dem Film zu Wort, die die Aussagen von Stoll kommentieren und bewerten. Etwa die, dass er selber Gold machen kann. Oder auch eben die Sache mit den Flugscheiben im 3. Reich, die der Mystery-Forscher André Kramer der “Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e. V.” kommentiert und erläutert.

Für mich persönlich als Prä-Astronautiker finde ich natürlich Erich von Däniken in dem Film “Muss man wissen!” sehr spannend. Da Stoll behauptetet, dass auch von Däniken über all diese geheimen (Nazi-UFO-)Sachen informiert sei, es aber lieber verschweige. Da von Däniken dies Stoll gegenüber selber gesagt haben soll, wurde auch EvD dazu interviewt. Ein Aussage übrigens, die von Axel Stoll bekannt ist. Zum Beispiel hat er diese bereits vor Jahren sehr ähnlich getätigt, wie es dieses YouTube-Video mit ihm zeigt.

Der Boom von Verschwörungstheorien (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L. A. Fischinger/ US Government / P. Krassa)
ARTIKEL: Ab wann ist man eigentlich ein „Verschwörungs-Theoretiker“? (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L. A. Fischinger/ US Government / P. Krassa)

Wer sich die zahlreichen Videos mit Axel Stoll bei YouTube selber angesehen hat, der wird somit nicht unbedingt neue Aussagen und Ideen von ihm finden. Das sollte aber eigentlich auch nicht verwundern, da nach Stolls eigener Überzeugung “nichts Neues seit dem Dritten Reich dazugekommen” ist.

Außerdem finde ich, dass Stoll und die Interviewer ein Interview führten, in dem es durchaus “gemütlich” und “sympathisch” zugeht. Auf das Bonusmaterial bin ich vor allem auch aus diesem Grunde sehr gespannt.

Nach Hamburg wird der Film übrigens auch in Dortmund gezeigt. Termin ist der 30. August.

Exkurs: “Geht nicht zu von Däniken …”

Erich von Däniken als der Prä-Astronautiker hält auch mit 80 Jahren noch immer göttliche Vorträge. So war es auch in Berlin im März 2015 in der Uranier. Über “Unmögliche Wahrheiten”, so der Titel seines Vortrages zum gleichnamigen aktuellen Buch, referierte von Däniken dort. EvD, der ja auch über die “geheimen Dinge” des Themengebietes von Dr. Axel Stoll informiert sein soll, wie es “Muss man wissen!” zeigt (ich frage ihn auch mal selber), aber es nicht offen sagt.

Nun aber kam es bei seinem Vortrag in Berlin am 9. März 2015 zu einer Begegnung der “besonderen Art”, wie ich erst auf dem Kongress “Das Cheops-Projekt” am 22./23. August in Lennestadt erfuhr. Der Mystery-Kollege Frank Grondkowski war als Gast bei diesem Vortrag in Berlin zugegen und berichtete mir, dass dort ein Mann und eine Frau mit Flyern vor der Uranier auftauchten. Sie wollten den Zuschauern des folgenden Vortrages diesen und von Däniken selber madig machen, in dem sie behaupteten, die Herkunft der Menschen (oder eben bestimmter Menschen…) seien die “Ur-Arier”. Erich von Däniken als Vertreter der Astronautgötter erzähle und schreibe deshalb schlicht Unfug. Wolle man die wahre Geschichte der Menschheit hören, so könne man doch besser zu ihnen und nicht von Däniken gehen …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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“Die Insel, die zum Himmel sieht” – und die Moai weisen den Weg: Eine “Pyramide” über der Osterinsel und eine geheime Botschaft im Inneren?

Moai auf der Osterinsel: Weisen sie wirklich den Weg zu einer "versteckten Botschaft? (Bilder: W.-J. Langbein & Fischinger-Online)
Moai auf der Osterinsel: Weisen sie wirklich den Weg zu einer “versteckten Botschaft? (Bilder: W.-J. Langbein & Fischinger-Online)

Die Osterinsel alias Rapa Nui im Pazifik gilt als die “einsamste Insel der Welt”. Zahlreiche Geschichten ranken sich um das winzige Eiland mit seinen hunderten von riesigen Menschenfiguren, den “Moais”. Allgemein werden diese Statuen als Relikte eines Kultes zur Verehrung der Ahnen angesehen. Andere sehen hier Götter oder Ancient Aliens abgebildet und wieder andere “nur” Herrscher. Doch könnte es sein, dass diese Figuren nur zu einem einzigen Zweck errichtete wurden – als versteckter Hinweis auf eine “Botschaft” im Inneren der Osterinsel unter einer “Energie-Pyramide”?


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das “geometrische Geheimnis” der Osterinsel

Vergangene Woche sah ich auf Facebook eine Grafik mit einer mehr oder weniger genauen Karte der Osterinsel. Eine Landkarte, die mich an eine sonderbare Story erinnerte, zu der ich weiter unten kommen werde.

Auf dieser Karte sind vermeintliche geometrische Beziehungen eingetragen, die sich über die ganze Osterinsel erstrecken. War hier ein Geheimnis zu ergründen? Was ist das für eine sonderbare Karte (s. Bild) der Osterinsel?

Ursprünglich scheint dieses Bild von der Facebook-Seite “Art-Tech / Art & Technologies” zu stammen, auf der sich unzählige Bilder dieser Art befinden. Von Pflanzen, Tieren und Kornkreisen bis diversen Artefakten sind dort Aufnahmen zu finden, die durch “geometrische Linien” zu einer Art Kunst gemacht wurden. Könnte also die gesamte Osterinsel geometrisch angelegt bzw. bebaut worden sein.

Auf Facebook schrieb der Historiker Jörg Dendl zu dieser Osterinsel-Zeichnung am 18. Juli 2015:

Geometrie der Osterinsel- reine Fiktion? (Bild: Art-Tech/Facebook)
Geometrie der Osterinsel- reine Fiktion? (Bild: Art-Tech/Facebook)

Das müsste mit Instrumenten vor Ort exakt vermessen werden. Auf eine Landkarte eines beliebigen Maßstabs ein paar Linien zu zeichnen, beweist gar nichts. Da spielt der Maßstab eine erhebliche Rolle, da kann der gezogene Bleistiftstrich in der Natur ein Breite von mehr als hundert Metern haben.

Kritisch argumentierte auch Bernd Grathwohl unter dem Posting:

Zufall! Wenn ich genug die Dreiecke verkleinere treffe ich doch immer was und das zudem noch ungenau.

Zweifellos ist das richtig!

Die Originaldatei der Karte der Insel, auf der kunstvoll scheinbar willkürlich Linien eingezeichnet wurden, um eine sagen wir mal “schöne Geometrie” zu bekommen, stammt aus dem englischen “Wikimedia Commons” hier. Auch sieht man, dass etwa die nördliche Spitze des Dreiecks über der dreieckigen Osterinsel im leeren Raum (Meer) liegt.

Ist es also nur schöne Tech-Kunst? Vielleicht.

Eine verborgene Botschaft unter einer “Osterinsel-Pyramide”?

Die erst 1722 entdeckte Osterinsel mit ihren Geheimnissen, wundervollen Steinfiguren (von denen es einst über 1.000 gegeben haben soll) und ihre abgeschiedene Lage im Pazifik ist zweifelsfrei faszinierend. Seit die Abenteuer-Legende Thor Heyerdahl die Insel durch seine Forschungen weltberühmt machte, ist die Insel an sich schon eine Legende. Einsam, gottverlassen, winzig, (heute) öde und doch voller Relikte einer versunkenen Kultur.

Hat aber diese (oder eine andere) Kultur mit den Moai eine Botschaft verstecken wollen?

Diese “geometrische Karte” von Rapa Nui, wie die Insel auch heißt, erinnerte mich an eine Spekulation, die 1985 in dem Buch “Aus den Tiefen des Alls” veröffentlicht wurde. Eine Spekulation, die sagt, dass alle kolossalen Menschenstatuen der Insel so angelegt sind, dass diese auf eine Art “geheimen Ort” verwiesen. Dort soll sich eine Botschaft oder eben irgendein Mysterium befinden.

1985 schrieb Rudolf Kutzer in der von Johannes und Peter Fiebag herausgegeben Prä-Astronautik-Anthologie einen Beitrag zu “Feststellungen und Gedanken zur Osterinsel”. Dabei berichtete er auch von einem Professor aus Chile, der auf der Insel Forschungen betrieb, und den er angeblich gesprochen haben will. Dieser Forscher habe von dieser “Energie-Pyramide” der Moai gewusst. Kutzer:

Wir hatten (…) einen chilenischen Professor der Univesidad Santago de Chile getroffen, einen jungen Gelehrten, der sich mit den künstlerischen Aktivitäten der alten wie der heutigen Insulaner beschäftigt. Er gab uns eine ,Freiluft-Lehrstunde’ (…)”

Der Professor für Ethnologie, so Kutzer weiter, fragte, ob sie mal die Blickrichtungen der Moai-Figuren einmal genau beachtet hätte. Denn diese blicken bekanntlich alle in Richtung der Insel und leicht nach oben. Nicht etwa auf das Meer. Ein Umstand übrigens, der einst zu der Idee führte, dass die Figuren von Schiffbrüchigen nach einer langen Odyssee über den Pazifik erbaut wurden. Um dem Meer ihre “Verachtung” zu zeigen, richteten sie deshalb die Figuren mit dem Rücken zum Ozean aus …

“Matakiterani”

Was hat es also mit der Ausrichtung auf sich?

Der junge Professor, so der Bericht von 1985 weiter, haben dann auf eine Karte getippt und gesagt “hier treffen sie sich”. Folglich würden sich die gedachten Blicke der Moai und ihrer magischen Augen alle an einem Punkt über der Mitte der Insel treffen bzw. kreuzen. Es gäbe eine gedachte Pyramide, da sie leicht nach oben blicken. Das könnte sogar mit einem anderen Namen der Osterinsel zusammenhängen: “Matakiterani” (Schreibweise variiert), was als “Insel die zum Himmel blickt” oder auch “Auge zum Himmel” übersetzt wird.

Der anonyme Professor, “dessen Namen ich auf seinen Wunsch hier nicht nennen will”, so Kutzer, wusste aber noch weit mehr. Da aber die bekannten Figuren “sieben von Akivi” nicht auf die Insel sondern auf das Meer blicken, sah der Professor hier eine Art weitere Koordinate:

Aber wenn du die Blickrichtung von Akivi nach rückwärts  verlängerst, kommst du auch exakt in dieser  Gegend – allerdings auf dem Boden, also unter dem Schnittpunkt der Strahlen.”

Eine Energie-Pyramide auf der einsamsten Insel der Erde? (Bild: NASA/R. Kutzer / L.A. Fischinger)
Eine Energie-Pyramide auf der einsamsten Insel der Erde? (zur Großansicht anklicken) (Bild: NASA/R. Kutzer / Bearbeitung: Fischinger-Online)

“Eine Strahlen-Pyramide”, die sich über die gesamte Osterinsel legt und durch eine weitere “Koordinate” einen festgelegten Punkt auf dem Boden anzeigt? Vielleicht sogar im Erdreich? Siehe dazu das Bild links und den Ausschnitt mit den rot eingefärbten Linien.

Das “Auge zum Himmel” und seine Koordinaten

Diese Spekulation einer Art Botschaft oder des “Auges, dass zum Himmel sieht” (Matakiterani) ist nun exakt 30 Jahre alt. Nur ist sie auch wahr?

Die Osterinsel-Figuren liegen heute verstreut auf der gesamten Insel herum. Seit Thor Heyerdahl ab 1947 das Eiland berühmt machte, kennt die ganze Welt Moai. Zahllose sind durch Menschen und/oder Erdbeben und Tsunamis umgeworfen worden. Viele liegen und stehen auch im Inneren der Insel und sind nicht etwa ausnahmslos alle an der Küste errichtet worden. Diese Figuren standen zumindest zum Teil auch auf Sockeln oder Plattformen (Ahu genannt) und anderen offenbar nicht.

Damit ist es ist heute wohl unmöglich hier konkret die ursprünglichen Positionen inkl. deren Blickrichtung “leicht nach oben” zu rekonstruieren, um so die “Energie-Pyramide” zu bekommen. Jedoch erkennt man leicht, dass (s. Titelbild) die Figuren selber schon leicht nach oben blicken.

Warum eigentlich “Energie-Pyramide”?

Die Moai-Figuren hatten einst eingelegte Augen aus hellen Korallen. Als “Fenster zur Seele” haben diese Augen die Figuren quasi zum Leben erweckt und gaben ihr Macht und Würde. Zahlreiche diese Augen sowie Reste der Korallen haben die Archäologen auf der Insel unlängst gefunden. Bei einer Reihe von wieder aufgerichteten Figuren sind diese auch wieder eingesetzt worden. Und eben diese “spirituelle Energie” der Figuren sind gemeint, die auf der Osterinsel “Mana” genannt wird.

Gemeint ist aber auch der Umstand, dass Steinen wie Menhire und anderen Megalithbauten auf der ganzen Welt seit je her “Kräfte” und “Strahlungen” nachgesagt werden.

Gibt es also noch weit mehr auf der winzigen Insel zu ergründen, als nur den kulturellen Untergang und das Leben der Moai-Schöpfer?

Was denkst DU über das Thema? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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