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UFO-Bericht des Pentagon: Erklärung des Pentagon-Pressesprechers und die Fake-News-Schwemme in den deutschen Medien (+ Videos)

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UFO-Bericht des Pentagon: Erklärung des Pentagon-Pressesprechers und eine Schwemme an Fake-News in den deutschen Medien (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Bericht des Pentagon: Erklärung des Pentagon-Pressesprechers und eine Schwemme an Fake-News in den deutschen Medien (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Am 25. Juni veröffentlichte die USA ihren “UFO-Bericht des Pentagon”, über den inzwischen immer mehr deutsche Medien berichten. Und wie in einem Blog-Artikel bereits kurz angemerkt, verbreiten dabei “etablierte Medien” ebenso Fake-News, wie die Boulevardmedien. Grund genug hier nochmals hinzuschauen. Ebenso auf das, was der Pressesprecher des Pentagon zu diesem UAP-Bericht wirklich sagte, auf den sich teilweise bei den Falschmeldungen berufen wird.


UFO-Bericht des Pentagon und die falsch voneinander abschreibende Presse

Wie am 25. Juni in einem YouTube-Video auf Mystery Files (siehe 1. Video unten) und diesem Blog-Artikel HIER umfassend berichtet, erschien am diesem Tag das heißt ersehnte UFO-Papier des Pentagon. Eine, wie wir jetzt wissen, kurze Zusammenstellung für die Regierung über das, was verschiedene US-Behörden über das Thema UAPs bzw. UFOs wissen. Oder eben nicht wissen.

Einige Zeit nachdem im deutschen Sprachraum dann der neue Tag anbrach, berichteten natürlich auch immer mehr Medien über dieses Papier. Wie berichtet fast immer mit sehr ähnlichen Meldungen, Inhalten, Überschriften und Artikeln an sich. Inzwischen hat sich das verselbstständigt. Eine regelrechte Fake-News-Schwemme bahnt sich derzeit in den Mainstreammedien ihren Weg. Aus dem ganz einfachen Grund, da (fast) alle ohne eigen Recherche oder Quellenprüfung voneinander abschreiben oder sich scheinheilig auf eine entsprechende DPA-Meldung berufen.

So kommt es, dass Zeitungen und Nachrichtenportale auch Falschaussagen voneinander ungeprüft abschreiben. Für sogenannte “etablierte Medien” ist das schon überaus peinlich! Was aber ist an der Berichterstattung falsch? Wie auf diesem Blog darlegt, wird in diesen Artikeln und Meldungen geschrieben, dass der UFO-Bericht des Pentagon nicht ausschließen kann, dass Außerirdische hinter den gemeldeten UFOs stecken. Man habe aber auch keine Beweise dafür, dass sie es tun. Das würde, so heißt es in der Presse weiter, in diesem Papier stehen.

Die Aussage ist in leichten Variationen fast überall zu finden. Leider ist sie erfunden. Leider deshalb, da eine solche offizielle Aussage der USA in dem UFO-Papier gerade für die UFO-Thematik wieder spannend wäre. Eine Grundlage für weitere Spekulationen innerhalb der UFO-Forschung. Da aber die “etablierten” und “seriösen” Medien selber den Bericht nicht lesen wollten, und ihren Lesern lieber Fake-News verkaufen, übernimmt diese Behauptung der eine von dem anderen.

Eigentlich das, was man Grenzwissenschaftlern etc. gerne vorwirft.

Fake-News der Mainstremmedien

Es wäre ja schön für einen Mytsery-Fan udn -Forscher, wenn es drin stehen würden. Hier eine Auswahl der Fake-News-Schleudern in diesem Zusammenhang.

So behauptet etwa die “Berliner Zeitung” in einem Artikel dazu:

Es gebe keine Hinweise darauf, dass hinter den unter anderem von Piloten der US-Marine beobachteten ‘nicht identifizierten Luftphänomenen’ geheime Technik etwa von China oder Russland oder außerirdische Raumfahrzeuge steckten – das lasse sich aber auch nicht ausschließen, hieß es in dem Bericht.”

Unter Berufung auf die DPA schriebt “heise” in der übernommenen Meldung:

Es gebe keine Hinweise darauf, dass hinter den beobachteten nicht identifizierten Luftphänomenen geheime Technik steckten, etwa von China, Russland oder außerirdische Raumfahrzeugen. Das lasse sich aber auch nicht ausschließen, heißt es in dem Bericht (…)”

Die Webseite “Forschung und Wissen” verbreitet diese Fake-News sogar schon in der Überschrift mit ihrem Artikel “Kontakt mit Außerirdischen nicht ausgeschlossen”. Und weiter:

Auch dafür, dass es sich um außerirdische Raumfahrzeuge handelt, gibt es keine Indizien. Ausschließen kann man beide Möglichkeiten laut des US-Verteidigungsministeriums aber nicht.”

Die Seite der Nachrichtensendung “heute”, immerhin das News-Flaggschiff des Senders ZDF und in Deutschland Garant für angeblichen Qualitätsjournalismus, verbreitet ebenfalls diese Falschbehauptung:

“Die US-Geheimdienste haben einen Bericht über UFO-Sichtungen veröffentlicht. Demnach gebe es keine konkreten Hinweise auf außerirdisches Leben – ausgeschlossen sei es aber nicht.

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Dass das Papier “Aliens nicht ausschließt” behauptet auch die “Frankfurter Rundschau” in der Überschrift. Hier wird im Artikel noch betont: “Außerirdische Raumfahrzeuge schließt der Bericht ebenfalls nicht aus.”

“Deutschlandfunk” wiederum verbreitet dank der Spenden, die deutsche Bürger dorthin für das öffentlich-rechtliche Fernsehen und Radio zahlen, folgende Unwahrheit. Demnach stünde im Bericht:

Es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass es sich bei den unter anderem von Armee-Piloten beobachteten Phänomenen um geheime Technik etwa von China oder Russland oder außerirdische Raumfahrzeuge gehandelt habe.

Und so ließe sich diese Liste endlos weiter führen!

Die oben genannte Webseite “Forschung und Wissen” ist meiner Meinung nach besonders dreist. Sie übernahmen nicht nur diesen “Fehler”. Ihre Aussage, dass Alien-Fahrzeuge “laut des US-Verteidigungsministeriums aber nicht” auszuschließen seien, verlinkten sie mit einer angeblichen Quelle. Die bei “Forschung und Wissen” sich auch wieder niemand auch nur kurz angesehen hat. Es handelt sich dabei nicht um den UFO-Bericht an sich, sondern um die “Erklärung von Pentagon-Pressesprecher John Kirby zur Bewertung nicht identifizierter Flugphänomene”, die das Pentagon ebenfalls am 25. Juni veröffentlichte.

Erklärung des Pentagon-Pressesprechers

Darin würde das also stehen. Was leider erneut nicht stimmt, denn das vollständige Statement lautet:

Heute hat der Direktor des Nationalen Geheimdienstes dem Kongress eine vorläufige Einschätzung zu nicht identifizierten Luftphänomenen (UAP) und den Fortschritten vorgelegt, die die Geheimdienstgemeinschaft und die UAP-Taskforce des Verteidigungsministeriums beim Verständnis dieser Bedrohung gemacht haben.

Die Analyse von UAP ist eine gemeinsame Anstrengung, an der viele Abteilungen und Behörden beteiligt sind, und die Abteilung dankt dem Büro des Direktors des Nationalen Geheimdienstes für die Zusammenarbeit bei der Erstellung dieser Bewertung sowie den anderen beitragenden Abteilungen und Behörden.

Eindringlinge in unsere Trainingsbereiche und den ausgewiesenen Luftraum stellen Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Flug- und Betriebssicherheit dar und können nationale Sicherheitsprobleme mit sich bringen. Das DOD nimmt Meldungen über Einbrüche – von jedem identifizierten oder nicht identifizierten Luftobjekt – sehr ernst und untersucht jeden einzelnen.

Der heute vorgelegte Bericht hebt die Herausforderungen hervor, die mit der Bewertung von UAP verbunden sind, die auf oder in der Nähe von DOD-Schulungsbereichen und -Installationen auftreten. Der Bericht zeigte auch die Notwendigkeit auf, Prozesse, Richtlinien, Technologien und Schulungen zu verbessern, um unsere Fähigkeit zum Verständnis von UAP zu verbessern.

Zu diesem Zweck hat die stellvertretende Verteidigungsministerin Kathleen Hicks heute das Büro des Unterstaatssekretärs für Geheimdienst und Sicherheit angewiesen, einen Plan zur Formalisierung der derzeit von der UAPTF durchgeführten Aufgabe zu entwickeln.

Dieser Plan wird in Abstimmung mit verschiedenen DOD-Komponenten, einschließlich der Militärabteilungen und der Kombattantenkommandos, sowie mit ODNI und anderen behördenübergreifenden Partnern entwickelt. Der Plan wird Verfahren zur Synchronisierung der Erfassung, Berichterstattung und Analyse von UAP festlegen; Empfehlungen zur Sicherung von militärischen Test- und Trainingsplätzen geben; und Ermittlung der Anforderungen für die Einrichtung und den Betrieb einer neuen DOD-Folgeaktivität, um die Bemühungen zu leiten, einschließlich ihrer Ausrichtung, Ressourcen, Personalausstattung, Behörden und eines Zeitplans für die Umsetzung.”

Mehr hieß es dazu nicht aus dem Pentagon. Festzuhalten wäre damit, dass der UAP-Bericht der USA nichts von Außerirdischen irgendwie auch nur am Rande erwähnt. Das wird derzeit medial verbreitet, in dem man voneinander abschreibt und sich nicht die Mühe machte, den Bericht selber zu lesen. Auch im Statement des Pentagon zu dem Papier findet sich keine Silbe in dieser Hinsicht.

Fake-News der “seriösen Presse” Deutschlands, mehr nicht. Auch wenn vor der Veröffentlichung aus den USA entsprechende Meinungen und Meldungen zu uns schwappten, dass man es “nicht ausschließt” und ähnlich – im Bericht selber: Fehlanzeige.

HIER findet Ihr den Original-Bericht.

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Das UFO-Papier des Pentagon: Von Spekulationen, Enttäuschungen, Tatachsen und Fake-News in den Mainstreammedien (+ Videos)

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Das UFO-Papier des Pentagon: Von Spekulationen, Enttäuschungen, Tatachsen und Fake-News in den Mainstreammedien (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Das UFO-Papier des Pentagon: Von Spekulationen, Enttäuschungen, Tatachsen und Fake-News in den Mainstreammedien (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Es ist kaum einen halben Tag her, da wurde dem US-Kongress ein offizieller “UFO-Bericht des Pentagon” vorlegt, über den ich kurz darauf in diesem Video HIER bereits berichtete. Auf dieses Papier hatten Interessierte und UFO-Forscher und -Skeptiker Monate gewartet. Um so größer die Enttäuschung bei einigen von ihnen. Aber dafür gibt es eigentlich überhaupt keinen Grund. Sogar die etablierten Medien verbreiten gerade Fake-News und schreiben wohl gegenseitig voneinander ab. Warum das so ist, und weshalb schon im Vorfeld dazu Fakten und Vermutungen verdreht wurden, erfahrt Ihr hier.


Der UFO-Bericht des Pentagon

Wie heute auf Mystery Files bei YouTube in einem Video berichtet, ist der offizielle UFO-Bricht der US-Regierung nun endlich auf dem Tisch. Das Video findet Ihr am Ende nochmals für Euch eingefügt. In diesem Video stelle ich alle Fakten der Ausarbeitung vor. Vor allem, was darin steht und was nicht darin steht.

Es war für einen Interessierten grundsätzlich überaus spannend zu verfolgen, was alles in diesen Bericht hinein interpretiert wurde. Obwohl natürlich ausnahmslos niemand den Inhalt des UFO-Berichtes mit dem Wissen der Geheimdienste und anderer Behörden kannte. Es war nicht mal klar, welche Art genau diese Ausarbeitung sein würde. Viel Raum für Spekulationen, was das Thema UFOs und UAPs ja auch seit Jahrzehnten so spannend macht. Davon “lebt” die Community der UFO-Interessierten letztlich auch. Keine Frage.

Es gab grundsätzlich drei Meinungen, was uns da erwartet:

  1. Die USA gestehen: Hier sind Aliens am Werk.
  2. Nichts wird drin stehen, was man nicht schon als Interessierter oder Insider der UFO-Forschung weiß.
  3. Keine Ahnung – abwarten.

Da wir das Dokument von gerade mal neun Seiten Umfang nun studieren können, steigt verständlicherweise auch wieder die Berichterstattung über UFOs. Und die Debatten innerhalb der UFO-Gemeinde nimmt erneut Fahrt auf. Der UFO-Bericht war erst wenige Stunden “auf dem Mark”, als ich besagtes Video dazu vor einigen Stunden drehte. Deutschland schlief zu diesem Zeitpunkt noch. Fast keine einzige Meldung bis dahin dazu erschien in der deutschen Medienlandschaft.

Wie im Video “prophezeit” wird sich sehr bald gewaltig ändern. Was auch nicht schwer zu erahnen war.

Die USA hat ein UFO-Problem

Inzwischen haben verschiedene Zeitungen usw. online über den “UFO-Bericht des Pentagon” berichtet. Hierbei handelt sich meist um inhaltlich sehr ähnliche Artikel, was nicht nur daran liegt, das man nur eine Urqelle hat. Eben dieses Paper. Auffällig ist, das quer durch die Mainstreammedien eine Grundaussage überwiegt, woran natürlich auch entsprechende Presseagenturen schuld sind. Deren Texte wurden vielfach übernommen oder nur leicht umgeschrieben. “Pentagon veröffentlicht UFO-Papier: Keine Erklärung” ist bei vielen Meldungen die gleichlautende und zutreffende Überschrift.

Diese Grundaussage ist: Die USA können UFOs nicht erklären. So ist es auch, denn von 144 genannten UFO-Sichtungen, konnte nur eine mit großer Wahrscheinlichkeit aufgeklärt werden. Viele bleiben sogar vollkommen unerklärlich und rätselhaft. Zu wieder anderen fehlen Daten und Details, so dass sie mangels Informationen gar nicht identifiziert werden können oder konnten. Alles in Allem: Die Offiziellen der USA, allen voran das Militär, stehen vor einem Problem. Eine unbekannte Bedrohung oder Gefährdung sowie eine Gefahr für den Luftraum. Das bemerkt der Bericht selber so.

Genau Details im besagten Video bei YouTube, so dass diese hier nicht wiederholt werden müssen …

Was sagt aber die UFO-Szene eigentlich? Das ist spannend. Im Vorfeld hieß es immer, dass dieser UFO-Bericht so oder so keine sensationellen Erkenntnisse bringen würden. UFO-Fans würden hier viel zu viel hinein deuten und skeptische Hobby-Ufologen wiegelten so oder so im Voraus komplett ab. Deren recht einhellige Meinung war, dass UFO-Interessierte und -Forscher nur wilde Phantasien verbreiten, was da auf uns zukommen wird. Stichwort: “UFO-Enthüllungen“!

Kritische Interessierte teilten diese Meinung in diversen Diskussionen und Gruppen im Netz und Sozialen Netzwerken wie Facebook.

Enttäuschte UFO-Fans?

Wer aber ganz genau diese Debatten verfolgt hat, stellte schnell fest, dass die Mehrheit der UFO-Fans so was überhaupt nicht verbreitet hat. Fast immer waren es die Skeptiker-Ufologen, die behaupteten, dass “UFO-Freaks” sich hier echte Sensationen erhofften. Es schien, als sei die gesamte Gemeinde der Interessierten dieser Meinung. Was natürlich zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd stimmte. Es war Wunschdenken der Kritiker, dass die UFO-Community so “tickt”, um anschließend mit dem Finger auf sie zeigen zu können.

Mehrheitlich hat man nichts anders erwartet, wie man an den aktuellen Feedbacks zum Paper sehen kann.

Trotzdem erhoffte man sich durch den Report Enthüllungen und neue Erkenntnisse. Wäre ja schon mehr als dumm, das nicht zu hoffen. Jede entsprechende Veröffentlichung bringt schließlich neue Erkenntnisse. Welchen Mehrwert die haben, sei dahingestellt. Allerdings habe ich letzte Nacht beim Download des Berichtes selber gestaunt, dass dieser nur neun mager Seiten umfasst. Und doch ist auf ihnen alles gesagt, was es derzeit zu sagen gibt. Ein weiterer Bericht soll jedoch folgen, wie man dort erfährt.

Dass in dem “Pentagon-UFO-Bericht” steht, dass Aliens mit UFOs hier sind, hat indes praktisch niemand erwartet. Auch das ist eine Unterstellung der Kritiker-Ufologen, die sie von einigen wenigen Aussagen auf alle UFO-Fans übertrugen. Zur Ehrenrettung dieser Ufologen muss man aber sagen, dass die Medien – vor allem die Boulevardmedien – diese Erwartungen mit Handkuss in ihren Berichten eifrig schürten.

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“Mehr erwarten” – das ist eine grundlegende Eigenschaft der gesamten UFO-Szene, die keinesfalls verwerflich ist. Seit Jahrzehnten gibt es bei dieser Einstellung absolut nichts Neues! Doch die wenigstens werden nach Veröffentlichung des Bericht jetzt “enttäuscht” sein, wie es die Kritiker ihnen im Vorfeld gerne unterstellten. Dafür hat jede Freigabe oder offizielle Publikation zum UFO-Thema immer auch zu viele Hintertürchen. Stößt man nur eine auf, gibt es erneut Stoff für Spekulationen. Ein endloser Kreislauf, wie es die Kritiker sehr richtig ebenso immer wieder formulieren.

Kern solcher Spekulationen ist natürlich immer das, was man nicht liest. Woher auch soll irgendeine Seite wissen, dass das “alles war”? Gäbe es handfeste Alien-UFO-Belege und entsprechende Akten etc., werden diese kaum der ganzen Welt frei zugänglich gemacht werden! Das wäre und bliebe Top Secret. Zumindest von Seiten der Offiziellen oder Regierungen. Meinetwegen der USA. Hätte ein privater Wissenschaftler ein unwiderlegbares Alien-Artefakt aus einem UFO, sähe das meiner Meinung nach anders aus. Ruhm und Ehre könnte er mit der wissenschaftlichen Untersuchung, Publikation und Dokumentation dazu mit diesen UFO-Alien-Beweis einstreichen.

Wenn er nicht im Vorfeld “beiseite geschafft” wird. Schließlich sind etwa die US-Geheimdienste nicht zimperlich, wenn es darum geht, “Gegner” (egal in welchem Land) zu ermorden oder in verdeckten Operationen mundtot zu machen. Rein spekulativ, und nur das, kann man so auch Alien-Belege oder derer Besitzer verschwinden lassen. Wer weiß.

UFO-Fakten des Pentagon – und Fake-News der Medien

Aber zurück zu den Fakten.

Der “UFO-Bericht des Pentagon” ist gar nicht so enttäuschend, wie es vor allem viele Kritiker im Augenblick behaupten. Spott gegenüber den Erwartungen von “UFO-Freaks”, so sie denn hoch waren, sind unangebracht. Der Bericht enthält sensationelle Aussagen, die zumindest im Augenblick meist überlesen werden. Zusammenfassend fallen beim genauen Hinsehen folgende Aussagen auf, die mit dem Papier nun quasi der offizielle Standpunkt der US-Regierung sind. Auch wenn UFO-Kenner sie vorher schon kannten. Hier eine Auswahl:

  • UFOs / UAPs gibt es. Das Phänomen ist da und es handelt sich um reale physische Objekte (sicher nicht in allen Fällen).
  • Die Supermacht USA weiß trotz aller Technologie nicht, was sie sie sind oder woher sie kommen.
  • UFOs sind eine Bedrohung der Luftsicherheit und nationalen Sicherheit (eben weil man nicht weiß, wer oder was dahinter steckt).
  • Untersuchungen werden erschwert, da UFOs mit einem üblen Stigmata behaftet sind. Die Zeugen, etwa Piloten, reden lieber nicht darüber, um ihren Ruf nicht zu ruinieren.
  • Zukünftig müssen die Forschungen intensiviert werden – mehr Mittel und neue Technologien sind unbedingt notwendig.
  • Es ist wahrscheinlich ein Trugschluss, dass sich das Phänomen auf die USA konzentriert.
  • UFOs wurden auch von mehreren Systemen gleichzeitig erfasst.
  • Das Meldesystem für solche Begegnungen muss weiter verbessert werden.
  • Verschiedene Sichtungen lassen sich nur deshalb nicht erklären, da das Datenmaterial nicht ausreicht.
  • Es gab Nahbegnungen oder fast Kollisionen mit UFOs.
  • Diese Objekte wurden von Zeugen, fast alle Navy-Piloten, auch mit bloßem Auge gesehen.
  • UFOs im US-Luftraum sind ein Problem. Ein Sicherheitsrisiko.
  • Jede Sichtung muss individuelle beurteilt werden – natürliche Erklären sind darunter nicht auszuschließen.
  • In einigen Fällen sind Technikfehler nicht auszuschließen.
  • Technologie fremder Staaten – wieder werden China und Russland genannt – wären möglich. Hinweise gäbe es aber auch nicht.
  • Piloten müssen mehr auf die Begegnung mit UFOs vorbereit werden.

Und die Aliens?

Was fehlt, ist offensichtlich: Keine Sterbenssilbe davon, dass hinter den unerklärlichen Objekten eine außerirdische Intelligenz stecken könnte. Wer im Vorfeld die Berichterstattung las und sah, den wird das verwundern. Schließlich schwappte immer mal wieder Aussage durch, dass “Außerirdische nicht auszuschließen sind”. Ausschließen kann man das tatsächlich nicht, wie sollte man das auch?! Von Aliens oder Außerirdischen steht aber nichts darin.

Die deutschen Medien scheinen jedoch einen anderen Bericht gelesen zu haben. Eine große Welle von Fake-News schwappt soeben durch die Presselandschaft. Sogar bei den etablierten Medien, wie dem Faglgschiff “Heute” vom TV-Sender ZDF. Dort wird behauptet:

Die US-Geheimdienste haben einen Bericht über UFO-Sichtungen veröffentlicht. Demnach gebe es keine konkreten Hinweise auf außerirdisches Leben – ausgeschlossen sei es aber nicht.

Der Bericht “schließt Aliens nicht aus”, verbreitet beispielsweise auch die “Frankfurter Rundschau“. Und unterstreicht im Artikel: “Außerirdische Raumfahrzeuge schließt der Bericht ebenfalls nicht aus.” Die Liste mit solchen Beispielen wird augenblicklich immer länger. Offensichtlich schreiben die Mainstreammedien inkl. die alteingesessenen etablierten “Qualitätsmedien” gerade fleißig voneinander ab. Man will wohl ins Wochenende – oder ist es schon. Nichts davon steht im Bericht.

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Ehemaliger deutscher Astronaut hält UFO-Videos der US-Navy für Fliege! “Erstaunliche” TV-Berichte über UFOs in deutschen Medien (+ Video)

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Ehemaliger deutscher Astronaut hält UFO-Videos der US-Navy für eine Fliege! (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / US-Navy / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ehemaliger deutscher Astronaut hält UFO-Videos der US-Navy für eine Fliege! (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / US-Navy / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie auf in einem Beitrag auf diesem Blog unlängst vermutet, berichten nach der UFO-Aussage von Barack Obama auch immer mehr deutsche Medien über das UFO-Thema. Nachdem die Entwicklungen in USA dazu hierzulande lieber lange ignoriert wurden. Heraus kommen dabei naturgemäß TV- und Presseberichte ganz unterschiedlicher Qualität. Einen der erstaunlichsten Beiträge sendete ein deutscher Nachrichtensender, der den im TV häufig zu sehenden deutschen Ex-Astronauten Professor Ulrich Walter dazu interviewte. Dem, wie Ihr hier erfahrt, dabei einige haarsträubende Aussagen zu den aktuellen diskutierten UFO-Videos “entglitten”: Es waren Fliegen vor der Linse!


Die Mainstreammedien entdecken UFOs

Viele UFO-Forscher und -Interessierte wundern sich seit einigen Jahren, dass die deutsche Medienlandschaft im Mainstream das UFO-Thema fast vollkommen totschweigt. Obwohl es seit Jahren in den USA auf den höchsten Ebenen immer neue, spannende Aussagen über unerklärliche Sichtungen von UFOs/UAPs gab und gibt. Das hat sich inzwischen schlagartig geändert.

In den letzten 10 Tagen oder zwei Wochen berichten in Deutschland selbst die kleinsten Zeitungen über die aktuellen Vorgänge in den USA in Sachen UFOs. Wie in diesem Mystery Files-Video HIER und diesem Artikel HIER auf diesem Blog “prophezeit”, war vor allem ein Interview mit Ex-Präsident Barack Obama hierfür der Hauptgrund. In diesem sagte er, dass es tatsächlich Objekte gibt, von denen man nicht weiß, was sie sind oder woher sie kommen. Man könne sich diese nicht erklären.

Ein alter Hut! Doch da Obama auch in Deutschland ein beliebter Politik-Popstar ist (warum auch immer!), sprangen die Mainstreammedien auf diese Aussage an. Dabei entdeckten die Medienschaffenden dann plötzlich auch, dass in den USA bis Ende Juni 2021 ein offizieller UFO-Bericht vorlegt werden muss. Dieser soll das Wissen offizieller Stellen, Behörden, Geheimdienste und Militärs in den USA für den US-Kongress zusammenfassen. Und in “abgespeckter Form” auch für die Öffentlichkeit zugänglichen machen. Auch das für Interessierte ein alter Hut.

Die Mainstreammedien aber entdeckten so das Thema und den neuen Boom für sich. Mehrfach am Tag erscheinen entsprechende Berichte in den Online-News dazu. Heraus kamen dabei schon jetzt zahllose Meldungen und Interviews in Zeitungen und Fernsehen, die häufig mehr absurd als informativ waren. Ebenso viele Interviews mit irgendwelchen Experten, die sich wohl zu Stichworten wie “Weltraum” oder “außerirdisches Leben” in den Datenbanken der Redaktionen befinden. Auf diese greifen die Journalisten zum Teil seit Jahrzehnten zurück, weshalb sie oft über die deutschen Bildschirme flimmern. Im GEZ-Fernsehen wie auch bei den privaten Sendern.

UFOs und das “Sommerloch”

Einmal in einer solchen Kartei als “Experte” für dieses oder jenes, und schon hat ein Redakteur umgehend einen “Fachmann” zum Thema. Das gilt für alle Bereiche, auch beispielsweise für Sport. Ob die Person wirklich was konkretes dazu sagen kann, ist Nebensache.

Auf dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender WDR berichtete die beliebte Sendung “Hier und Heute” am 11. Juni über “UFO-Sichtungen – Was ist dran?” (Video bis 11. Juni 2022 HIER online). “Kleine, glibbrige grüne Männchen” und UFOs, so der Moderator, seien das Thema. Denn auch beim WDR hatte man plötzlich mitbekommen, dass in den USA unter anderem ein Bericht über derartige Phänomene veröffentlicht werden soll. Monate nachdem das bekannt wurde. Und ca. 4 Jahre nachdem das Thema “UFOs und US-Navy” an Fahrt aufnahm.

Im Studio eingeladen war dazu Dirk Lorenzen, der als Physiker und Weltraumexperte vorgestellt wurde. Was an dieser Stelle niemand bestreiten will. Der Wissenschaftsjournalist arbeitet seit langem für verschiedene TV- und Radiosender der Öffentlich-Rechtlichen, bei denen er unterschiedliche Wissenschaftssendungen realisiert. Bekannt dürfte bei “Deutschlandfunk” die Sendung “Sternzeit” sein. Dass er sich “da oben” auskennt, steht außer Frage.

Albern dann aber die Frage des Moderators, ob UFOs jetzt ein “potentielles Thema fürs Sommerloch” sind. Auch Lorenzen “scheint” das fast so. Vollkommen dumme Aussagen, da es in der Medienlandschaft seit Jahrzehnten keine Sommerlöcher gibt. Ein Sommerloch, also eine Zeit, in der die Medien keine wichtigen oder seriösen Themen haben, um darüber zu berichten, und deshalb auf Themen wie UFOs oder Nessie zurück greifen “müssen”, ist Quatsch (Link dazu HIER). Beweis: Das Weltgeschehen.

Der erteile Barack Obama

Das weitere Gespräch an sich ist in dieser WDR-Sendung ein typisches Interview zu UFOs mit einem Experten oder vermeintlichen Experten, wie man es vielfach kennt. Inklusive der Aussage, das es Aliens irgendwo im All sicher gibt, vielleicht sogar unzählige von ihnen, aber sie alle für einen Kontakt viel zu weit entfernt leben. Für Kenner nichts neues, für das uniformierte TV-Publikum der Sendung vielleicht interessant. Schließlich, das muss man bei allen Berichten oder Interviews dieser Art immer im Hinterkopf behalten, sind UFOs ein öffentliches Randthema. Längst nicht alle Menschen interessiert das auch nur im Ansatz. Meiner Meinung auch deshalb, da seit Jahrzehnten das Thema im Mainstream lächerlich gemacht wird.

Warum Barack Obama sich über UFOs so äußerte, wie er sich äußerte, wird allerdings von dem Studiogast Lorenzen dann auch noch “erklärt”. Allerdings mit einer dreisten Lüge! Oder, weniger provokant formuliert, Lorenzen hat das Obama-Interview überhaupt nicht gesehen und erzählt deshalb Falsches. Denn Lorenzen erzählt dem Moderator, dass Obama sich gut erklären kann, “wie man in der Öffentlichkeit bleibt”. Darum sein Statement.

Erzählungen, “wie schön es im Weißen Haus war” würden niemanden in einer Late Night Show interessieren. Dies würde niemand zur Kenntnis nehmen. “Also erzählen sie lieber was über UFOs, das kommt besser”, so Lorenzen. Hat er so was als Ex-Präsident wirklich nötig, hackt der Moderator vollkommen korrekt nach. Durchaus, meint der Experte – und zwar aufgrund von “Eitelkeit”. Kurz gesagt wollte Obama also mit seinen UFO-Aussagen aufgrund seiner “Eitelkeit” Aufmerksamkeit erregen und wieder ins Gespräch kommen. So unterstellt es Dirk Lorenzen dem ehemaligen Präsenten.

Damit zeigte er, dass er das Interview nicht gesehen hat. In dem Obama viel aus dem Nähkästchen plaudert und erzählt, was er so macht oder wie es im Weißen Haus so war. Vor allem aber, dass Obama mit seinen UFO-Antworten nur auf Fragen antwortete, die ihm gestellt wurden. Und grundsätzlich nur das offizielle Statement des Pentagon und der US-Navy wiederholte, das seit Jahren bekannt ist: Da ist was, es zeigt erstaunliche Flugeigenschaften, wir wissen nicht, was es ist. Von Aliens sprach keiner. Das streicht aber auch Lorenzen nochmal deutlich heraus.

Aber in diesem Fall sagte es eben Popstar Obama …

“Pentagon auf UFO-Jagd”

Einen ganz erschreckenden Fernsehberichte strahlte das ZDF in dem dortigen “Auslandsjournal” am 9. Juni aus (Video bis 9. Juni 2022 HIER online): “Pentagon auf UFO-Jagd: Mit Alienforschern durch Nevada”.

Der Bericht geht knapp sechs Minuten und scheint zum Teil zumindest aus der Retorte zusammengeschnitten zu sein. Zumindest nimmt der Großteil des Berichtes ein “Michael of Sedona” ein, der in den USA UFOs und Aliens jagt. Vor allem im Gebiet der Area 51, wo er als “UFO Tourguide” tätig wäre, so das ZDF. Dieser erzählt dann auch von zahllosen UFOs, die immer zu sehen sein sollen, da 900 Raumschiffe “immer um die Erde fliegen” würden. 1200 UFOs gäbe es insgesamt, sie sind jederzeit über unseren Köpfen unterwegs. Er spricht sogar von “Shuttleschiffen”, die “Fracht und Passagiere zu den sieben Raumstationen bringen, die wir da hoben haben, von denen die meisten Leute nichts wissen”. Zufällig sieht er auch bei den Dreharbeiten welche am Nachthimmel …

Weiter berichtet das “Auslandsjournal” von einer “UFO-Mega-Conference” in Laughlin, Nevada, und präsentiert den sicher amüsierten ZDF-Zuschauern all den UFO- und Esoterik-Kitsch, der dort vorzufinden ist. Wann dieses Meeting genau stattfand, wurde nicht gesagt. Schaut man genau hin, ist es aber alles andere als eine “Mega-Konferenz”, da kaum Gäste und Publikum anwesend zu sein scheinen. Ein Bob Brown soll sie allerdings jedes Jahr veranstalten und auch online findet man Berichte darüber.

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Das “Auslandsjournal”geht auch auf die UFOs der US-Navy und den kommen UFO-Bericht ein, wozu die bekannten Bilder und Aussagen präsentiert werden. Inklusive Obama, der den Hype “mit befeuerte”, so der Sprecher. Auch die aktuellen Aussagen, die zu dem baldigen UFO-Bericht inzwischen durchsickerten, und in denen es heißt, dass man keine Beweise für oder gegen Außerirdischer hinter den UFOs habe, werden erwähnt. Resümee ist, dass wohl alles natürlich erklärt werden wird.

Wer, wie ich, den Bericht live am TV und nicht später in der ZDF-Mediathek sah, wird noch aus einem anderen Grund Bauchweh bekommen haben. Nicht nur, da in “Pentagon auf UFO-Jagd” die mit Abstand meiste Zeit von dem UFO-Freak “Michael of Sedona” und dieser UFO-Konferenz berichtet wurde. Die Moderatorin konnte sich bei der Ankündigung des Filmes von der ersten bis zu letzten Sekunde offensichtlich das Lachen nur schwer verkneifen. Ihr Dauergrinsen sprach Bände! Wohl deshalb wollte sie am Ende “zurück zur Realität” und kündigte den nächsten Bericht an.

Treue GEZ-Zuschauer dieses Magazins werden angesichts des Berichtes fraglos ebenfalls nur gegrinst und mit dem Kopf geschüttelt haben. Ein Bericht, der nur darauf ausgelegt war, das Thema erneut lächerlich zu machen. Mit “Michael of Sedona” hatten sie dafür dank unserer TV-Spenden in den USA auch den richtigen Protagonisten gefunden!

Ulrich Walter: Aliens gibt es – aber nicht hier

Ulrich Walter wiederum, ehemalige Astronaut der ESA, ist für Fernsehsender jeder Art längst eine der wichtigsten Personen zum Thema Universum & Co. geworden. Seine Person ist eine der ersten Anlaufadressen für Journalisten, wenn sie irgendwas zu Raumfahrt, Aliens oder dem All wissen und ihren Zuschauern zeigen wollen. Egal ob der Start irgendeiner Raumsonde oder Schwarze Löcher. Walter selber steht dabei nicht nur in der Kartei der Ansprechpartner in den Redaktionen ganz weit oben, sondern hat selber Fernsehreihen zu den Mysterien des Alls. Lohnenswerte Serien bzw. Dokus, wie ich finde.

Beim Thema UFOs hört für Walter aber seit jeher der Spaß auf. Auch wenn er – wie jeder andere Weltraumforscher auch! – an die Existenz von außerirdischen Intelligenzen “irgendwo im All” durchaus glaubt. Allerdings spielt das für den ehemaligen Astronauten keine Rolle. Denn diese Außerirdischen würden nicht mal in unserer eigenen Milchstraße existierenden, sondern könnten vielleicht sogar Millionen Lichtjahre entfernt leben. Damit werden weder diese Aliens eines Tages uns besuchen können, noch wir sie jemals erreichen (s. Link HIER).

So gab Walter kürzlich auch dem Nachrichtensender WELT einer Interview zu den aktuellen UFO-Geschehnissen in Amerika. Inzwischen ist es auch bei YouTube unter dem Titel “UFO-Akten der USA: ‘Wenn Außerirdische kommen würden, dann gibt es nur einen Grund!” – Ulrich Walter” von WELT hochgeladen worden. Dort stößt das Video mit den Aussagen des Wissenschaftler aber offensichtlich auch sehr wenig Gegenliebe, wie die “Daumen-Bewertungen” zeigen. Knapp die Hälfte der rund 79.000 YouTube-Zuschauer gab dem kleinen Interview einen Daumen nach unten (Strand: 12. Juni). Das ist außergewöhnlich viel. Hingegen ist die Videobeschreibung konkret und sachlich von dem Nachrichtensender verfasst.

Kommentare sind keine vorhanden, da WELT diese Funktion grundsätzlich abgestellt hat.

ESA-UFOloge Ulrich Walter: Nur eine Fliege auf dem Objektiv

Der “eine Grund”, den Walter nennt, weshalb Aliens zur Erde kommen würden, ist übrigens, dass sie für sich einen “neuen Planeten” suchen. Kurz, sie wollen unsere Heimatwelt für sich haben, also erobern und besiedeln oder ausbeuten. Was in der Tat möglich sein könnte. Andere Optionen schließt Walter aber aus, was ich für extrem engstirnig halte. Auch wenn der ehemalige Weltraumfahrer argumentiert, dass ein solch gigantisches Unterfangen, wie eine interstellare Reise dieser Außerirdischen zu uns (oder sonst wo hin), nur aufgrund einer existenziellen Bedrohung von diesen durchgeführt werden würde …

Walter erklärt in seinen Antworten wie üblich den uninformierten Zuschauern erst mal, was UFO im Sinne von “unbekannt” eigentlich beutet. Eben nicht Außerirdische, auch wenn es bekanntlich direkt und untrennbar in den Köpfen fast aller Menschen als Eins angesehen wird. Das unterstreichen UFO-Forscher auch immer wieder. Durchaus ganz zu recht, man kann es nicht oft genug betonen. Zu den UFO-Videos der US-Navy, die in den WELT-Beitrag natürlich gezeigt werden, hat er hingegen fast überhaupt nichts zu sagen. Vielmehr faselt er von seinen ganz persönlichen Gefühlen, die er hat, wenn er diese Filmchen sieht:

Also wenn ich mir diese Filme, die wir gerade gesehen habe, so anschaue, dann habe ich das Gefühl, da ist sone Fliege vorne auf dem Objektiv. Die kabbelt da son bisschen rum.

Nach diesem vollkommen irrelevanten, persönlichen Gefühlsausbruch, folgt von Walter auch nicht viel Sachliches. Er verweist korrekt darauf, dass eine Infrarotkamera der US-Navy das dort gezeigte UFO-Video aufnahm, und die Piloten das Ding deshalb nicht mit eigenen Augen sahen. Deshalb sei es wohl nur “im System” oder “auf der Kamera vielleicht selber”. Vielleicht auch nur ein “Fliegenschiss”, wie es ESA-UFOloge Ulrich Walter in seiner messerscharfen Video-Analyse erklärt.

Ein Insekt im Kampfjet

Solche Videos oder Fotos von vermeintlichen UFOs, die nichts als eine Insekt vor der Linse zeigen, gibt es tatsächlich seit Jahrzehnten immer wieder. Die UFO-Forschung bekommt solche Schnappschüsse immer wieder von erstaunten Laien, die plötzlich etwas seltsames auf ihren Aufnahmen sahen. Auch in diesem Fall? Mehr als zweifelhaft!

Videos von UFOs wären auch, so Walter weiter, eigentlich immer unklar, nicht eindeutig, unscharf oder nachts aufgenommen. Deshalb spreche man so schnell bei diesen von Aliens, da sich eben nichts genaues erkennen lässt. “Wenn man es ganz genau sehen würde, dann wärs die Fliege auf dem Objektiv”, so Walter. Dass es eine Technologie eines anderen Staates sei, schließe er deshalb auch aus. Mit seiner lächerlichen “Erklärung”, dass eine Fliege auf dem Kameraobjektiv des Navy-Kampfjets saß, ist er offenbar selber für sich zufrieden.

Mit dem Interview hat sich Walter selber keinen Gefallen getan. Dazu waren seine Formulierungen zu unglücklich gewählt. Mag sehr gut sein, dass er eigentlich was anders damit darstellen wollte, aber das ging daneben. Heraus kam das absurdeste Interview zum Thema, dass ich im deutschen Fernsehen dazu bisher sah. In dem, ganz nebenbei, die Aussagen der Piloten nicht mal erwähnt wurden. Vielleicht findet sich nach Veröffentlichung des Pentagon-UFO-Berichtes ja die Deutung “Fliege” oder “Fliegenschiss” auf den Kameras der Flugzeuge …

Video-Beispiel zum Thema

Video vom 8. Mai 2021 auf Mystery Files

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Der neue Hype um UFOs und Außerirdische: Das sagt (oder sagt nicht) der wissenschaftliche Direktor der ESA dazu (+ Video)

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Der neue Hype um UFOs und Außerirdische: Das sagt Professor Dr. Günther Hasinger, der wissenschaftliche Direktor der ESA, dazu (Bilder: ESA / US-Navy / Montage: Fischinger-Online)
Der neue Hype um UFOs und Außerirdische: Das sagt der wissenschaftliche Direktor der ESA, Professor Dr. Günther Hasinger, dazu – oder auch nicht (Bilder: ESA / US-Navy / Montage: Fischinger-Online)

Der neue Hype oder Boom der Themen UFOs und Außerirdische nimmt langsam auch im deutschen Raum immer mehr Fahrt auf. Während die neuen Entwicklungen dazu in der deutschen Medienlandschaft lange geradezu totgeschwiegen wurden, berichten inzwischen auch “etablierte Medien” über UFOs. Vor allem aber weiterhin die Boulevardmedien. So wie die verstärkt auch “BILD”, die jetzt den wissenschaftlichen Direktor der europäischen Weltraumorganisation ESA “dazu” haben will.


UFOs in den Medien

Lange Zeit haben deutsche Medien lieber die Finger vom Thema UFOs gelassen. Obwohl es – wie bekannt – in den USA dazu seit Ende 2017 zahlreiche Berichte in der Presse und Fernsehen gab. Nicht nur von Boulevardmedien, sondern auch die etablierte Presse berichtet seit dem darüber. Ein neuer Boom des Themas, der im deutschen Sprachraum lieber “übersehen” wurde. Dass die Regenbogenpresse hierzulande natürlich entsprechende Artikel publizierte, ist sicher jedem klar.

Doch die alteingesessenen Nachrichten wollten wie immer leider nichts mit dem Thema “Fliegende Untertassen” zu tun haben. Grundsätzlich ist das noch immer so. Zwar spricht niemand der offiziellen Stellen wie dem Pentagon oder der US-Navy hier von Aliens, aber dennoch umgibt das UFO-Phänomen weiterhin den Hauch des Irrationalen. Da sollte man lieber die Finger von lassen, denken offensichtlich viele Medien.

Das änderte sich vor allem, als Ex-Präsident Barack Obama sich in einem Interview offen zum Thema UFOs äußerte, wie in dem unten angefügten Video berichtet. Vor laufenden Kameras sagte Obama dazu kürzlich, dass es tatsächlich UFOs gibt. Sichtungen von Objekten, die an sich nicht erklären kann, und die offizielle in den USA als UAPs bezeichnet werden. Nicht mehr UFOs …

Da Obama auch Jahre nach seiner Präsidentschaft unter anderem auch in Deutschland noch immer beliebt und populär ist, sprangen  mehr und mehr Mainstreammedien auf die Aussagen auf. Ebenfalls deshalb, da – wie in diesem Video HIER bei Mystery Files berichtet – in diesem Monat die USA einen hoch-offiziellen UFO-Bericht vorliegen muss. Dem Kongress muss in diesem offengelegt werden, was Geheimdienste, Militärs und andere Behörden über das UFO-Phänomen wissen. Frei zugänglich auch für Privatpersonen.

Sicher wird diese Veröffentlichung viele enttäuschen, wie ich glaube. Hohe Erwartungen projizieren UFO-Interessierte in regen Diskussionen im Netz auf diese Ausarbeitung. In der Tat ist der Vorgang in der Geschichte der UFO-Forschung einmalig. Da ist es durchaus berichtigt diesem Bericht mit Spannung entgegen zu sehen.

Der neue UFO-Boom

Vor diesen Hintergründen muss man das sehen, das die legendären “BILD” seit einiger Zeit macht. Die Boulevardzeitung ist längst auf den neuen UFO-Zug aufgesprungen und wartet (online) mit immer neuen Schlagzeilen auf. Obwohl für UFO-Interessierte und -Forscher der Pro- und der Contra-Seite zum Beispiel die “Enthüllung” von Obama nichts neues war. Das ist seit Jahren bekannt und längst etwa vom Pentagon bestätigt. Aber die Aussage kam eben von Polit-Popstar Obama, wie HIER genauer ausgeführt. Und interessant ist grundsätzlich jede Aussage eines hohen (Ex-)Politikers zu UFOs und Aliens.

Deshalb wollte die “BILD” dazu auch mal einen Experten fragen, der sich mit dem Weltraum auskennt. Denn, so schriebt die Zeitung in ihrer zweiten Headline:

Barack Obama löste in einer Talkshow die Debatte um außerirdisches Leben aus.”

Was schon mal falsch ist, denn die Debatte ist schon jahrelang (neu) im Gange. Fast vier Jahre zu spät ist man hier. Eben aufgrund der anhaltenden Diskussion um veröffentlichte UFO-Videos der US-Navy und anderer Bekanntgaben seit 2017 wurde Obama ja nach UFOs gefragt.

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“BILD” selber wiederum fragte dazu in ihrem Artikel vom 2. Juni den Wissenschaftsdirektor der europäischen Weltraumorganisation ESA Professor Dr. Günther Hasinger. Einem Deutschen, der in Bayern geboren wurde, bei der ESA Karriere machte und unter anderem das Buch “Das Schicksal des Universums” (2007) veröffentlichte. Er wäre “damit oberster Wissenschaftsexperte in Sachen Weltraum-Forschung in Europa”, so die “BILD”.

“Das sagt die ESA zum UFO-Alarm”

“BILD” stellt die Aussagen von Hasinger mit der Zwischenüberschrift “Das sagt die ESA zum UFO-Alarm” so dar, als seien die Aussagen des Professors eine offizielle Stellungnahme der ESA zum UFO-Phänomen. Eigentlich sollte das jeden UFO-Interessierten Bauschmerzen bereiten. Da “BILD” aber nicht nur zuerst mit den Toten spricht, sprach sie auch als erste Zeitung mit Hasinger über UFOs und Aliens auf der Erde.

Die Antworten des Wissenschaftlers, sofern richtig zitiert, sind eigentlich die Klassiker:

Sehr wahrscheinlich gibt es Leben außerhalb der Erde, vielleicht sogar intelligentes Leben. Aber die Entfernungen im Universum sind so groß, dass allein ein Telefongespräch 1000 Jahre dauern würde. Die Idee, dass diese Lebensformen also zu uns kommen, ist höchst unwahrscheinlich.

Weiter wird von “BILD” ausgeführt, dass die Entfernungen im Kosmos zu gigantisch sind, als dass diese mit Raumschiffen überwunden werden könnten. 70.000 Jahre würde allein “für uns” eine Reise zu unserem Nachbarstern Proxima Centauri in rund 4,2 Lichtjahren Entfernung dauern, so die Zeitung. “Selbst mit einem Nuklearantrieb wären es noch 100 Jahre Reisezeit”, meint “BILD”. Wobei mir nicht klar ist, was damit gemeint sein soll.

UFOs sind nichts als Verwechselungen

Unklar sei nach dem Artikel auch, ob Außerirdische überhaupt unsere Welt im All finden würden. Oder, ob sie “über moderne Raumschiffe zum Beispiel mit Warp-Antrieb verfügen”. Wir wissen das tatsächlich nicht.

“Aber was sehen wir dann auf den UFO-Bildern?”, fragt “BILD”, worauf sich sich Hasinger angeblich folgendermaßen geäußert habe:

Auf vielen sogenannten UFO-Bildern sieht man sehr eindeutig, dass es sich um optische Täuschungen handelt, um Reflexe der Kamera-Objektive.”

Sofern wirklich reale Objekt auf den UFO-Fotos abgelichtet wurden, könnten es nach den Worten der Zeitung “Vögel oder Wetterballons sein”. Von den derzeit heißt diskutierten UFO-Videos kein Wort.

Mich beschleicht das Gefühl, dass “BILD” hier aus der Konserve berichtet. Mit der Headline “Weltraumorganisation über jüngste UFO-Meldungen” über diesen Online-Artikel haben die angeblichen Aussagen des ESA-Wissenschaftlers Hasinger überhaupt nichts tun! Es sind lediglich die typischen Standarderklärungen, die auf viele UFO-Bilder sicher auch zutrifft. Standard ist auch die Aussage, dass die Distanzen im Kosmos zu weit sind, als das Aliens hierher kommen könnten. Auch die “jüngsten UFO-Meldungen” geht er nicht ein.

Wie ich von “BILD”-Berichten über Erich von Däniken weiß, könnte die Zeitung Hasinger überhaupt nicht aktuell befragt haben. Seien Aussagen könnten durchaus einem sehr viel älteren Statement entnommen worden sein, die dann ein Schreiber der “BILD” für diesen Beitrag hervor kramte. Eben, wie es schon bei von Däniken der Fall war. Und sicher auch bei anderen Aussagen, behaupte ich mal. Beweisen kann ich es nicht …

Video zum Thema

Video vom 20. Mai auf Mystery Files

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Das Bundesministerium der Verteidigung, Deutschland und die UFOs: Nachfragen in Berlin – und Antworten auf so nicht gestellte Fragen (+ Video)

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Das Weltraumkommando der Bundeswehr und die UFOs: Nachfragen in Berlin (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Das Weltraumkommando der Bundeswehr und die UFOs: Nachfragen in Berlin (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Kürzlich wurde bekanntgegeben, dass die deutsche Bundeswehr ein “Weltraumkommando” bekommt. Ähnlich wie die “Space Force” in den USA, die für viel Spekulation aber auch Humor sorgte. Eine Armee im All? Gegen wen oder was? Das fragten sich viele. Wie jüngst in einem Video berichtet, zieht Deutschland hierbei jetzt nach. Grund genug bei der Bundeswehr, dem Kanzleramt und dem Bundesministerium der Verteidigung in Berlin einmal zum Thema UFOs/UAP nachzufragen. Und auch, ob Deutschland eigentlich die aktuellen UFO-Diskussionen in den USA rund um das Pentagon verfolgt – falls ja: Wie denkt man hierzulande darüber? Zumindest “offiziell”. Hier erfahrt Ihr die Antworten.


UFOs im “offiziellen Deutschland”

Dass Deutschland zukünftig seine eigene “Space Force” bekommen wird, wurde erst kürzlich beschlossen, wie auf Mystery Files bei YouTube in einem Video berichtet. Das Video über das deutsche “Weltraumkommando” ist für Euch am Ende nochmals angehangen.

Egal ob “Space Force“, “Weltraumkommando” oder sogar “Weltraum-Armee”, wie man den Schritt der USA vor wenigen Jahren spöttisch bezeichnete: Das alles klingt wie Science-Fiction. Ist es das aber auch? Wie zum Beispiel HIER dargelegt, ist es das nicht. Tatsache ist aber, dass Bedrohungen der nationalen Sicherheit auch im Weltraum lauern können. Von “Schurkenstaaten”, nicht von Außerirdischen in UFOs. Denn darauf ist so oder so niemand vorbereitet, wie ich es seit Jahren in Büchern, Videos und Artikeln unterstreiche. Außer vielleicht das deutsche THW, wie in diesem Video HIER berichtet

Oder hat sich daran vielleicht etwas geändert? Wie an anderer Stelle 2009 geschildert, gab es bereits einige offizielle Parteianfragen zum Thema Außerirdische, UFOs und Leben im All an die Bundesregierung. Konsens dieser Parlaments-Anfragen: Deutschland ist weder auf Außerirdische oder das UFO-Phänomen in irgendeiner Art vorbereitet, noch wolle man das ändern. Dazu bestünde keine Notwenigkeit. Was sich grundlegend im laufe der Jahre offensichtlich nicht änderte. Auch wenn Thomas Jarzombek von der CDU unser Mann in Deutschland wäre, wenn Außerirdische Kontakt aufnehmen.

UFOs: Wie steht es dazu in Deutschland?

Grund genug, hier doch nochmal nachzufragen. Gerade auch mit Blick auf die Debatte um UFOs und das Pentagon. Und die von der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbemerkte “Weltraumkommando” der deutschen Bundeswehr. So fragte ich am 21. Mai 2021 einmal bei entsprechenden Stellen genau dazu nach. Unter anderem bei der Bundesregierung selbst, bei der Bundeswehr und beim Bundesministerium der Verteidigung in Berlin. Bisher hat lediglich das Verteidigungsministerium am 25. Mai geantwortet.

In meiner Anfrage erläuterte ich kurz den “Stand der Dinge” zum Thema UFOs bzw UAP in den USA in Bezug auf das Pentagon sowie die entsprechenden Vorgänge oder Aussagen. Hierzu stellte ich insgesamt 10 Fragen, die zusammenfassend wären:

  1. Ist in Deutschland das Phänomen der UFOs/UAP bekannt?
  2. Verfolgt man die Vorgänge in den USA dazu oder tauscht man sich bei deutschen Behörden dazu aus?
  3. Gibt es in Deutschland entsprechende Sichtungsberichte der Streitkräfte?
  4. Wenn ja: Werden sie gesammelt oder auswertet?
  5. Wenn ja: Sind sie für Zivilpersonen einsehbar (also mich)?
  6. Steht Deutschland dazu mit der NATO oder den USA im Austausch?
  7. Wird es in absehbarer Zukunft irgendeine Art von offizieller Stellungnahme zu den UAP-Sichtungen der US-Streitkräfte und dem dortigen Umgang damit geben?
  8. Sieht man überhaupt einen Grund sich mit dem Thema zu beschäftigen? Oder ist das “ein Problem der USA”?
  9. Hat man sich darüber Gedanken gemacht, wie man reagieren soll, wenn die Sichtungen eine fortschrittliche Technologie eines anderen Landes repräsentieren?
  10. Oder sogar, wenn sie außerirdischer Herkunft sind – gibt es da Pläne oder Strategien?

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Beim letzten Punkt verwies ich auf die oben genannten offiziellen Stellungnahmen des Parlamentes. Immerhin sind diese schon über 10 Jahre alt. Natürlich kann man nichts “Großes” bei solchen Anfragen als Antwort erwarten. Und so schrieb auch nur das Bundesministerium der Verteidigung bisher zurück, deren Antwort im Folgenden vollständig wiedergegeben wird.

Interessanterweise bekam ich Antworten auf Fragen, die ich so gar nicht gestellt habe. Denn das “Weltraumkommando” der Bundeswehr wurde in meinen Anfragen nicht mal erwähnt. Aber es erklärt erneut gut den Sinn hinter diesem “Kommando”.

Antworten des Verteidigungsministerium

Dem Verteidigungsministerium liegen keinerlei Erkenntnisse zur Existenz von UFOs/UAPs vor.

Wie Sie sicherlich wissen, betreiben wir am Standort Kalar/Uedem das Zentrum Luftoperationen (ZentrLuftOp). Dieses ist Kompetenzträger der Luftwaffe für die Planung und Führung von Luftoperationen.

Im ZentrLuft Op sind einsatzwichtige Elemente wie die Operationszentrale der Luftwaffe mit dem ressortübergreifenden Nationalen Lage- und Führungszentrum Sicherheit im Luftraum, das ressortgemeinsame Zentrum Weltraumoperationen, das Air lntelligence Center der Luftwaffe und das Geoinformationszentrum der Luftwaffe zusammengefasst, die ihre Aufgaben synergetisch und zu großen Teilen rund um die Uhr erfüllen.

Ab dem III. Quartal 2021 wird hier zusätzlich das Kommando Weltraum aufgestellt und betrieben.

Neben dieser gebündelten Fachexpertise zur 3. Dimension und zum Thema Weltraum befinden sich in Kalkar zudem noch zahlreiche multinationale Dienststellen, wie das Joint Air Power Competence Centre sowie das Combined Air Operation Centre, welches insbesondere für die NATO Operationsführung wichtig ist. Hier tauschen wir uns zu entsprechenden Themenfeldern mit unseren multinationalen Partnern aus.

Hinsichtlich Ihrer Frage zur Übersicht entsprechender Sichtungsberichte kann ich Ihnen mitteilen, dass solche Übersichten bei der Bundeswehr nicht existieren. Es gibt in Deutschland keine bekannten Verfahren/Prozesse seitens der Länder, in denen festgelegt ist, dass im Falle ungeklärter Phänomene im Luftraum das Nationale Lage und Führungszentrum Sicherheit im Luftraum (NLFZ SiLuRa) informiert werden muss.

Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern werden im Regelfall über die zuständigen Polizeidienststellen entgegengenommen. Einzelne Polizeidienststellen wenden sich bei entsprechenden Meldungen durch Bürgerinnen und Bürger vereinzelt an das NLFZ SiLuRa.

Daraufhin prüft und bewertet das NLFZ SiLuRa die Meldung im Kontext der vorliegenden eigenen Lageinformation und nimmt anlassbezogen noch mit dem Weltraumlagezentrum oder der Deutschen Flugsicherung Verbindung auf, um den Sachverhalt vollumfänglich zu betrachten.

Das Weltraumkommando der Bundeswehr wird den Schutz und, wenn notwendig, die Verteidigung der nationalen weltraumgestützten Fähigkeiten verantworten. Dies geschieht durch die Planung und Führung sogenannter Weltraumoperationen vom Boden aus. Die Abwehr von ballistischen oder auch hypersonischen Flugkörpern, die den erdnahen Weltraum durchqueren, ist eine Aufgabe im Rahmen der territorialen Flugkörperabwehr. Das Weltraumkommando der Bundeswehr wird mit seinen künftigen Fähigkeiten diese Aufgabe unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

J. Sch.
Oberstleutnant i.G.
Sprecher Luftwaffe

Bundesministerium der Verteidigung

Bleibt neugierig …

Video vom 20. Mai 2021 auf Mystery Files

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UFO-Whistleblower Luis Elizondo behauptet, dass Pentagon habe ihn aufgrund seiner UFO-Enthüllungen bedroht und diskreditiert – jetzt wehrt er sich juristisch

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UFO-Whistleblower Luis Elizondo behauptet, dass Pentagon habe ihn bedroht und diskreditiert - jetzt wehrt er sich juristisch (Bilder: gemeinfrei & To The Stars Academy)
UFO-Whistleblower Luis Elizondo behauptet, dass Pentagon habe ihn bedroht und diskreditiert – jetzt wehrt er sich juristisch (Bilder: gemeinfrei & To The Stars Academy)

Es gibt in der UFO-Forschung einige Personen, ohne die scheinbar keine TV-Sendung oder -Dokumentation zum Thema mehr auskommt. Eine davon ist unbestreitbar Luis Elizondo, der nicht nur die weltweit bekannten und bestätigten UFO-Videos der US-Navy an die Öffentlichkeit brachte. Er gab auch preis, dass das Pentagon eine Art geheimes UFO-Forschungsprojekt betrieb, in dem er involviert war. Das ist einige Jahre her – und seit dem habe man versucht ihn, seine ehemalige Arbeit im Verteidigungsministerium und seine Aussagen zum UFO-Thema zu diskreditieren, wie er behauptet. Jetzt wehrt er sich juristisch mit einer Beschwerde gegen die Diffamierung seiner Person von Seiten der offiziellen US-Behörden.


Luis Elizondo und die UFOs

Luis Elizondo ist in der UFO-Szene wohl der bekannteste UFO-Whistleblower unserer Tage. Vor rund vier Jahren trat er mit der Aussage an die Öffentlichkeit, dass das US-Verteidigungsministerium seit 2007 das “Advanced Aerospace Threat Identification Program” (AATIP) betrieben habe. Ein UFO-Forschungsprogramm verschiedener offizieller Stellen wie dem Pentagon, in das über eine Zeitraum von fünf Jahren rund 22 Millionen US-Dollar flossen.

Damit löste er eine Welle an UFO-Enthüllungen aus, die vor allem darin gipfelten, dass die US-Navy offiziell bestätigte, dass es solche Sichtungen gibt. Die drei dabei publizierten kurzen UFO-Videos kennt heute die ganze Welt (s. a. Videos HIER). Was auf diesen Filmchen zu sehen ist, ist bisher auch von Seiten der Militärs unklar. Zumindest aber lieferten diese und die zahlreichen folgenden Enthüllungen, Eingeständnisse, Zeugenaussagen und Veröffentlichungen von offiziellen und inoffiziellen Stellen in den USA neue Nahrung für die UFO-Forschung. Selbst vier Jahre nachdem die Videos offiziell vom Pentagon freigegeben wurden, erhitzen sie die Diskussionen zur UFO-Thematik.

Was genau die Geheimdienste, Militärs und andere Behörden in den USA über UFOs bzw. UAPs wissen, soll im kommenden Monat in einem offiziellen Bericht veröffentlicht werden. Mehr dazu unter anderem in diesem YouTube-Video HIER auf Mystery Files.

Elizondo stieg durch seine “UFO/UAP-Arbeit” für das Pentagon und vor allem durch seine Enthüllungen innerhalb der UFO-Forschung zu einem Idol auf. Einem Idol für all jene, die weit mehr hinter dem Phänomen vermuten, als behördliche Kreise oder offizielle Personen zugeben wollen. Denn spätestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges vermuten viele, dass verschiedene Regierungen und vor allem die USA das UFO-Phänomen vertuschen. Ein Schleier der Geheimhaltung und Irreführung habe man um UFOs gelegt, so der offensichtlich nicht immer ganz zu Unrecht vorgetragene Vorwurf.

Eine Schmutzkampagne gegen Elizondo?

Elizondo wiederum gab mehrfach an, dass er unter anderem mit dem UFO-Forschungsprogramm AATIP der USA unzufrieden war. Deshalb sei er mehr oder weniger frustriert dort ausgestiegen und habe sich vor allem an die Öffentlichkeit gewandt. Sehr zur Freude der UFO-“Gläubigen” in aller Welt. Skeptiker wiederum halten ihn in weiten Teilen für einen “Schwätzer”. Dass er inzwischen in TV-Dokumentationen aus den USA selber auf “UFO-Jagd” geht, befeuert dabei diesen Vorwurf. Gleichzeitig aber auch, dass seit 2017 unter anderem das Pentagon die Person Elizondo immer wieder zu diskreditieren versuchte. Und sogar bedrohte.

Das behauptet Elizondo jetzt selber, wie es unter anderem politico.com aktuell berichtet. Jene Nachrichtenplattform, die in der Vergangenheit maßgeblich an immer neuen Enthüllungen und Storys zum Thema “UFOs und das Pentagon” beteiligt war. Als ehemaligen nationalen Sicherheitsbeamten habe das Pentagon gegen ihn und seine Aussagen eine regelrechte Hetzkampagne durchgeführt, so sein Hauptvorwurf. Man habe alles versucht, um seien Person und seine Aussagen rund um UFOs zu diskreditieren. Mit Absicht wären dabei falsche Behauptungen über ihn und seine Arbeit verbreitet worden, die beispielsweise gezielt an Blogger gingen. Diese haben dann mehr oder weniger unwissentlich diese Desinformationen weiter verbreitet.

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Deshalb habe Elizondo zusammen mit seinem Anwalt Daniel Sheehan am 3. Mai eine Beschwerde beim Generalinspektor des Pentagon eingereicht. Ein Dokument von 64 Seiten Umfang, das durch duzende Belege beweisen soll, dass gegen ihn diese Schmutzkampagne und Drohung stattfanden. Es sollte natürlich kein Geheimnis sein, dass “politische Gegner”, “Andersdenkende”, vermeintliche “Verräter” oder sogar ganze Länder seit jeher diskreditiert werden. Schmutzkampagnen gehören also seit Jahrtausenden zum Alltag des vermeintlich “politisches Geschäftes”.

War und ist es auch bei Elizondo so? Er und sein Anwalt sind davon überzeugt!

Die eingereichten Belege und Nachweise würden das klar beweisen, da darin auch die entsprechenden Namen genannt würden. Diese Namen der Pentagon-Beamten wurden von politico.com nicht veröffentlicht, “da unklar ist, ob die Beschwerde untersucht wird”. Auch eine Stellungnahme des Pentagon blieb bisher aus, so heißt es weiter. Elizondo wiederum ist überzeugt, dass er Beweise in Form von eMails, Dokumenten und öffentlichen Aufzeichnungen habe. “Was auf eine koordinierte Anstrengung hindeutet, die Wahrheit vor dem amerikanischen Volk zu verschleiern, während mein Ruf als ehemaliger Geheimdienstoffizier im Pentagon in Frage gestellt wird”, so zitiert ihn Politco.

Desinformation, Drohungen, Repressalien

Elizondo wirft dem Pentagon “böswillige Aktivitäten, koordinierte Desinformation, berufliches Fehlverhalten, Repressalien gegen Whistleblower und explizite Drohungen bestimmter hochrangiger Pentagon-Beamter” gegen ihn vor. Diese haben sich direkt auf ihn und seine Familie ausgewirkt. Ein hoher Regierungsbeamter habe ihn kurz nach seinem Ausscheiden aus dem offiziellen Dienst sogar gedroht, er würde “den Leuten sagen, dass Sie verrückt sind, und dies könnte sich auf Ihre Sicherheitsüberprüfung auswirken”! Ebenfalls sollte geleugnet werden, dass er das “AATIP betrieben habe”. Politico weiter:

Er behauptet, es habe seitdem koordinierte Anstrengungen gegeben, um seinen Ruf zu verleumden, einschließlich Pentagon-Presseerklärungen, in denen behauptet wird, er habe keine offizielle Rolle in der UFO-Forschung. Selbst nachdem seine Rolle offiziell bestätigt wurde. Er behauptet auch, eine persönliche Rache eines Pentagon-Rivalen, von dem er behauptet, er habe wiederholt versucht, seiner Karriere Schaden zuzufügen, einschließlich des Versuchs, ihn wegen der Veröffentlichung des Videos untersuchen zu lassen, nachdem er von jeglichem Fehlverhalten befreit worden war.

Anwalt Daniel Sheehan fasst die Beschwerde und Vorwürfe wie folgt zusammen:

Was er sagt, ist, dass es bestimmte Personen im Verteidigungsministerium gibt, die ihn tatsächlich angreifen und öffentlich über ihn lügen, indem sie die Farbe der Autorität ihrer Büros verwenden, um ihn herabzusetzen und zu diskreditieren, und seine Möglichkeit eine neue Erwerbstätigkeit zu suchen beeinträchtigen. Und es wurde auch mit seiner Sicherheitsfreigabe gedroht.

Ob die eingereichte Beschwerde im Pentagon irgendwelche Untersuchungen und Ermittlungen nach sich ziehen wird, ist bisher unklar. Es ginge aber nicht nur darum den Ruf von Luis Elizondo wieder herzustellen, so Sheehan. Ziel sei es auch, Druck auf das Pentagon auszuüben, damit dort die Verwirrung über UFO-Sichtungen beseitigt werde. Angeblich nehme man dieses Phänomen nicht ernst genug. Was schon Elizondo nach eigener Aussage während seiner Dienstzeit stark kritisierte. In den bürokratischen Mühlen würden “die verschiedenen Einheiten und Gruppen, die für die Reaktion auf dieses spezielle Phänomen verantwortlich sind, sich nicht gegenseitig darüber informieren”.

Warum diese Beschwerde nur wenige Wochen vor dem offiziellen UFO-Untersuchungsbericht der US-Regierung eingereicht wurde, kann man nur raten. Denn “Druck” wird diese kaum darauf ausüben können. Außer, dass die Arbeit von Luis Elizondo und das Pentagon-UFO-Problem damit nochmal in den Fokus rücken.

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Barack Obama und seine Aussage zu UFOs: Wie viele Bestätigungen braucht es noch – und was bestätigte er eigentlich genau? (+ Video)

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Barack Obama und seine Aussage zu UFOs: Doch wie viele Bestätigungen braucht es noch - und was bestätigte er eigentlich genau? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Barack Obama und seine Aussage zu UFOs: Doch wie viele Bestätigungen braucht es noch – und was bestätigte er eigentlich genau? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Auf diesem Blog und in einem YouTube-Video berichtete ich kürzlich über ein Interview mit Barack Obama, in dem er sich auch zum Thema UFOs äußerte. Darin bestätigte er die Existenz von UFOs, was aber fast mediales Echo fand. Inzwischen sieht das ganz anders aus. Zahlreiche Medien berichten inzwischen in mehr oder weniger umfangreichen Meldungen über diese Aussage, des ehemaligen US-Präsidenten. Ebenso diskutiert die UFO-Gemeinde, wo jedes Wort von ihm auf die Waagschale gelegt wird. Denn was genau hat Obama eigentlich bestätigt oder nicht bestätigt? Und müssen UFOs als Phänomen und damit Realität eigentlich ständig neu bestätigt werden? Oder kommt es darauf an, wer UFOs bestätigt?


Barack Obama und die UFOs

Am 19. Mai berichtete ich auf diesem Blog, dass der ehemalige US-Präsident Barack Obama in einer Talksendung einen Tag zuvor die Existenz von UFOs bestätigte. Am 20. Mai stellte ich dazu auch eine kurze Zusammenfassung als Video auf meinen YouTube-Kanal online, das am Ende nochmals angehangen ist.

Unter anderem war anzumerken, dass die deutsche Medienlandschaft zu dieser sensationellen (dazu gleich mehr) Aussage des in Deutschland noch immer beliebten Ex-Präsidenten fast vollständig schweigt. Inzwischen hat sich das zumindest online geändert, da mehr und mehr Medien kurze Artikel dazu veröffentlichten. Deren Anzahl stiegt inzwischen gewaltig. Nicht nur in der Boulevardpresse, sondern auch in den “etablierten Medien”. Auch einige private TV-Sender nahmen das Thema in kurzen Meldungen inzwischen auf.

Selbstverständlich hat auch die UFO-Community diese Interview-Aussagen von Obama unlängst mitbekommen. Anders als in der Presse wird innerhalb der UFO-Gemeinde allerdings oftmals jedes einzelne Wort von Obama aus seinem Statement durchleuchtet, abgewogen, hinterfragt oder im Kontext verglichen. Selbst die Behauptung, dass Obama die Existenz von Außerirdischen hinter dem UFO-Phänomen bestätigte, wurde dabei schon in seine Aussage interpretiert.

Auslöser für diese Spekulation ist die Tatsache, dass der ehemals mächtigste Mann der Welt sagte, dass er über UFO-Dinge informiert ist, die er nicht öffentlich (“On Air”) preisgeben dürfe. Was aber, das sieht man zu Beginn seiner Ausführungen sehr deutlich, ein Witz war. Zumindest war es scherzhaft verpackt. Denn wir alle wissen, mit Sicherheit haben Personen wie Obama Geheimwissen aus allen möglichen Bereichen. Ob die Kenntnis über die Existenz von Aliens dazu gehört, konnte bisher niemand beweisen! Deshalb bestätigte Obama in der Sendung auch nicht Aliens hinter den UFO-Sichtungen.

Was er bestätigte ist eigentlich nur das, was längst alle wissen (oder wissen sollten!): Es gibt UFOs! Oder, wie sie in den USA offiziell genannt werden, UAP. Das wissen Militärs oder auch UFO-Interessiere seit Jahrzehnten. Niemand leugnet das. Um so erschreckender eine kleine “Meinungsumfrage” von RTL “Guten Morgen Deutschland” auf den Straßen von Leipzig, die gestern morgen am TV lief. Die meisten der befragten Passanten sagte klar, dass es keine UFOs gibt.

UFOs, Aliens und Obama

Weshalb die Befragten solche falschen Meinungen oder Ansichten haben, ist eigentlich klar: UFO steht in den Köpfen der meisten Menschen als Kürzel für Außerirdische (s. d. auch Artikel HIER). Also wird das Phänomen an sich geleugnet. Oder, noch schlimmer, lächerlich gemacht. Gerade in der deutschen Medienlandschaft scheint das der Fall zu sein. UFO-Forscher, Kritiker und auch UFO-“Gläubige” wissen das natürlich. Und nun hat Obama auch ihre Existenz bestätigt. Das erstaunt dann doch viele uniformierte Medienkonsumenten.

Als der ehemalige Präsident Donald Trump in einem Interview davon sprach, dass Piloten der USA UFOs oder “irgendwas” am Himmel sehen (er an UFOs aber nicht glaubt), war das mediale Echo weit geringer als jetzt. Unter anderem in diesem Video HIER berichtete ich darüber. Trump glaube “nicht besonders” an solche UFO-Sichtungen und von abgestürzten UFOs, die in geheimen Basen in den USA versteckt liegen, weiß er auch nichts, wie in diesem Video HIER berichtet. Aber man “könne ja nie wissen” was hinter UFOs stecke, so Trump.

Obama hat im besagten Interview bekanntlich auch gesagt, dass er nichts von versteckten oder abgestürzten UFOs und Außerirdischen in einem geheimen Labor wisse. Er ließ das extra recherchieren, wie er scherzhaft sagte. Eine Zeitung schrieb online sogar von einer “Aufregung in den USA” deshalb.

Nur, warum müssen UFOs seit Jahrzehnten immer wieder aufs Neue von irgendwem bestätigt werden? Aufgrund der allgemeinen Assoziation UFOs = Aliens sorgt das nur dann für ein mediales Echo, wenn es eine “respektable Person” verlautbaren lässt. Bei irgendeinem Prominenten, die immer wieder zugeben, dass sie “an UFOs glauben”, folgt Gelächter. Nicht immer zu Unrecht. Bei “seriösen Menschen”, wie eben Barack Obama als ehemaliger Präsident, hört man dann schon zweimal hin.

Wobei anzumerken wäre, dass es angeblich schon mal vorgekommen sein soll, dass auch geachtete Politiker bereits die Unwahrheit gesagt haben sollen …

Obama sagte nichts – und doch viel

Barack Obama ist auch Jahre nach seiner Präsidentschaft in Deutschland aber auch den USA beliebt. Längst nicht bei allen, doch er hat seien Fans als Popstar der Politik. Schaut man deshalb genauer auf seine Aussage, wie im Video unten, hat er nicht einfach nur bestätigt, dass es UFOs gibt. “Unbekannte Flugobjekte” sind halt ein uralter Hut. Selbst die Venus kann von einem uninformierten Beobachter für ein UFO gehalten werden.

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Die Liste der Erklärungen in der UFO-Forschung ist unendlich, wie die Spekulationen über das Phänomen an sich. Was dabei vergessen wird, ist auch der Umstand, dass ein UFO nicht mal ein unbekanntes Objekt im eigentlich Sinn sein muss. Nicht alle UFOs sind auch wirklich Objekte, also physische Körper, die durch die Luft fliegen. Hier sind wohl die einfachsten Beispiele Reflexionen oder durch Wetterphänomene ausgelöste Radarechos.

Doch darum geht es gar nicht! Es geht um dokumentierte Objekte, so Obama, die aufgrund ihres Verhaltens und ihrer erstaunlichen Eigenschaften von den US-Militärs bisher nicht erklärt werden können. Ob dabei alle Aufzeichnungen (etwa durch Wärmebildkameras) letztlich wirklich massive Flugobjekte unbekannter Herkunft zeigen, wissen wir nicht. Und offenbar auch nicht die Experten des Militärs, wie man erneut an Obamas Aussage erkennt. Man steht vor einem Rätsel, was vom Pentagon längst zugegeben wurde.

So hat Obama mehr als nur UFOs bestätigt. Er bestätigte ein Phänomen, dass selbst die Experten nicht erklären können. Bisher nicht. Das weiß – so ist zu hoffen – inzwischen jeder UFO-Forscher und –Kritiker. Obama aber fand aufgrund seiner Beliebtheit mit der Wiederholung dieser bekannten Tatsachen öffentlich weit mehr Gehör. Vor allen in Deutschland und den USA, soweit ich das beurteilen kann.

Bei den Spekulationen, dass diese offiziellen und ungeklärten UFOs eine Super-Technologie der Russen, der Chinesen oder von Außerirdischen ist, wird eines schnell übersehen. Vielleicht sind die Objekte hausgemacht und stammen von der USA selber. Es wäre längst nicht das erste Mal, dass entsprechende Stellen geheime Militärprojekte und Entwicklungen der USA lieber in der Öffentlichkeit weiter als UFOs ansehen lassen, als ihre wahre Herkunft zu offenbaren. Im Kalten Krieg war das an der Tagesordnung und ein Programm der Verschleierung.

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Video vom 20. Mai 2021 auf Mystery Files

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Von blutigem Wasser, Schwefel vom Himmel und “fliegenden Kugeln”: Wunder, Phänomene und Erscheinungen an der Marienburg bei Danzig in Polen (+ Video)

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Wunder, Phänomene und Erscheinungen an der Marienburg bei Danzig in Polen (Bild: Fischinger-Online)
Wunder, Phänomene und Erscheinungen an der Marienburg bei Danzig in Polen (Bild: Fischinger-Online)

Die Marienburg (Malborg) unweit von Danzig in Polen ist der größte und mit Abstand prachtvollste Backsteinbau Europas. Eine ab dem 13. Jahrhundert von den Rittern des Deutschen Ordens errichtetet Anlage mit einer überaus bewegten Geschichte. Doch wie bei vielen historischen Monumenten gibt es auch hier Geschichten hinter der offiziellen Geschichtsschreibung. Sie finden sich in alten Chroniken und Sagen und lassen die Marienburg teilweise in einem ganz anderen Licht erscheinen. Welche das sind, erfahrt Ihr hier.


Das antike UFO-Phänomen und die Marienburg

Seit der Mensch in den Himmel schaut, erblickt er dort die sonderbarsten Erscheinungen. Nicht nur Naturphänomene, die unsere Vorfahren einst vor ungelöste Rätsel stellten. Meist wurden diese von der Vorzeit über das Mittelalter bis in die frühe Neuzeit mit göttlichen oder auch dämonischen Erscheinungen in Zusammenhang gebracht. Dank zahlreicher historischer Aufzeichnungen, teilweise bebilderter Chroniken und aufmerksamer Geschichtsschreiber sind viele dieser Zeichen am Himmel oder Wunderzeichen heute bekannt. Und auch oft naturwissenschaftlich zu erklären.

Bei anderen Himmelszeichen sind rationale Deutungen als „Laune der Natur“ problematischer. Einer der Gründe, warum moderne Mystery-Forscher einige dieser Erscheinungen mit dem „heutigen“ UFO-Phänomen in Zusammenhang bringen. In der Tat belegen die antiken Schriften und Dokumente, dass es ein UFO-Phänomen durchaus schon vor Jahrhunderten gab. Längst nicht alle Sichtungen oder Objekte am Himmel de Vergangenheit lassen sich aus heutiger Sicht als ein natürliches Schauspiel erklären.

Wieder andere überlieferten Wunder, Erscheinungen oder Himmelsphänomene entziehen sich uns heute vollends einer logischen Deutung. Wobei es gleichgültig ist, ob man die Natur dahinter vermutet, oder eben das UFO-Phänomen. Es bedarf jedoch beispielsweise bei einer Erscheinung von kämpfenden „Rittern in Rüstungen“ am Firmament sicherlich eine gehörige Portion Phantasie dazu, aus diesen UFOs zu machen. Eher könnte man hier religiöse Propaganda hinter solchen Berichten vermuten – und damit Fake-News.

In anderen Fällen ist das nicht unbedingt notwendig. Etwa bei einem Ereignis, dass sich Ostern 1661 bei der Stadt Danzig und der Marienburg im heutigen Polen ereignet haben soll. Eine mittelalterliche Burg des Deutschen Ordens aus dem 13. Jahrhundert, die in Polen heute nach dem Ort Malborg (Zamek w Malborku) heißt. Die gewaltige Burg ist der größte Backsteinbau Europas, um die sich nicht wenige Legenden und Geschichte ranken.

In dem am Ende angefügtem Video berichte ich ebenfalls von einigen dieser Überlieferungen.

Blutiges Wasser, Schwefel vom Himmel und Kugeln am Firmament

Abraham Hartwich hielt 1722 in seinem Werk „Geographisch-Historische Landes-Beschreibung derer dreyen im Pohlnischen Preussen liegenden Werdern, als des Dantziger-Elbing- und Marienburgischen“ unter anderem über die Marienburg diverse seltsame Ereignisse fest. Nicht nur aus dem Jahr 1661.

Hartwich listete darin eine ganze Reihe zum Teil überaus ungewöhnlicher Phänomene auf, die sich rund um die Burg ereignet haben sollen. Längst nicht alle dieser dokumentierten Berichte lassen sich heute erklären. Sie reichen von „Feuer vom Himmel“, das zahlreiche Gebäude nieder brannte (1551), über „Wasser im Stadtgraben“ und später an anderen Plätzen, das sich insgesamt dreimal „in Blut verwandelte“ (1668 und 1684) bis feurigen Kometen (1654 und 1680-81). Sogar Rauch und schwarzer Dampf sei am 14. Juni 1643 mehrfach hintereinander mit „sanften donnern“ aus der Erde in den Himmel bis zu den Wolken geschossen. Erst wie ein scharf umrissener Regenbogen, dann gewunden wie eine Schlange. Drei Tage später sei nach einem Platzregen überall gelben Schwefel gefunden worden, „welcher noch ganz heiß war“.

Als reichen alle diese Wunder noch nicht, habe sogar im Jahr 1629 die Glocke der Marienburg „von sich selbst geläutet“. Und am 17. Dezember 1680 raste eine „feurige Kugel“ so groß wie der Vollmond bei Danzig vom Himmel, so Hartwich.

Im Kontext dieser wundersamen Ereignisse muss man eine Erscheinung sehen, die Hartwich für Ostern 1661 überliefert. Geschehen bei Vollmond und auf den ersten Blick klingt sie nach einem seltenen aber natürlichen Mond-Halo. Dazu schreibt er, was damals neben dem Vollmond beobachtet wurde:

„…und neben demselben auf der rechten und linken Seite schnurrgerade zwei feurige, doch mit allerhand schönen Farben untermischte Kugeln, wie der Mond groß, deren jeder auswärts einen langen Strahl von sich gab. Und waren oberwärts die beiden Kugeln mit einem hellen Zirkel vereinigt, unterwärts aber war ein feuriger Regenbogen, der die Spitze nach dem Zirkel und den Bauch unterwärts hatte. Um 4 Uhr in der Nacht hat die Wacht zu Danzig gesehen, dass die beiden Kugeln zusammenschlugen, und es einen solchen Knall gegeben, als wenn eine Bombe los gebrennet würde.“

Eine Naturerscheinung?

Eine Halo-Erscheinung in der Atmosphäre, die drei Monde erscheinen ließ und halbrunde Lichtbrechungen projizierte? Warum aber beschreibt der Bericht diese dann als „Kugeln“, und warum schlagen sie mit einem lauten „Knall“ zusammen, bevor sie verschwinden? Lichtreflexionen bzw. Lichtbrechungen wie Halos sind still. Sie „knallen“ nicht am Himmel.

Autoren und Forscher, die nach historischen UFOs fahnden oder sich der Prä-Astronautik widmen, verweisen immer wieder darauf, dass man bei derartigen „antiken Begegnungen“ nicht alles wortwörtlich nehmen darf. Vor allem da unsere Ahnen der richtige Wortschatz fehlte, um exakt das zu beschreiben, was sie sahen oder erlebten. Gemeint ist damit ein moderner Wortschatz. Also bediente man sich in der Vergangenheit realen und greifbaren Beschreibungen und Vergleichen mit Alltagsgegenständen. Eine klassische „fliegende Untertasse“ wird so schnell zu einem „fliegenden Schild“. Ein kugelförmiges UFO eben zu einer „fliegenden Kugel“ und ein zylindrisches Objekt zu einem „Speer“, einer „Lanze“ oder einer „Standarte“.

Von all solchen Erscheinungen berichten die überlieferten Aufzeichnungen der Vergangenheit, von denen auf diesem Blog und meinem YouTube-Kanal immer wieder Beispiele vorgestellt wurden.

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Unsere Vorfahren nutzen das „Sieht-aus-wie-Prinzip“, was bis zu einem gewissen Grad sicher auch so war und zutraf. Für heutige UFO-Sichtungen gilt das noch nimmer. Auch hier verwenden die Zeugen Begriffe wie „Ball“, „Kugel“, „Football“, „Scheibe“, „leuchtende Kugel“, „Ball aus Licht“, „Diamant“, „Bumerang“, „Zigarre“ oder „eine in der Mitte abgeflachte Kugel mit zwei hervorstehenden Stücken auf jeder Seite“ („Surrey Advertiser“, 6. Oktober 1962). Ohne an dieser Stelle eine Bewertung über die wahre Natur dieser individuell gesehenen Objekte vornehmen zu wollen.

Wenig verwunderlich ist es demnach, dass in den alten Überlieferungen, Aufzeichnungen sowie Märchen und Sagen nahezu alles irgendwo schon einmal herumgeflogen sein soll. Details oder „Verhaltensweisen“ dieser Objekte machen sie erst zu etwas rätselhaften und damit für die UFO-Forschung interessant. Was hinter dem Ereignis von 1661 stecken mag, bleibt indes offen.

Sagen und “Wunder” um die Marienburg

Noch seltsamer ist die Behauptung, dass sich das Wasser im Stadtgraben und anderen Plätzen mehrfach in Blut verwandelt haben soll. Handelte es sich um eine Art Algenblüte, die scheinbar Brunnen und möglicherweise die Burg betraf? Auch die Geschichte der 10 Plagen in Ägypten aus dem 2. Buch Moses, als sich der Nil und die Wasser Ägyptens „in Blut verwandelten“, wurde schon mit Algen versucht zu erklären.

Überaus seltsam erscheint auch das Ereignis vom 14. Juni 1643, als schwarzer Dampf donnernd aus der Erde kam und in den Himmel stieg. Hängt der heiße Schwefel, der drei Tage später vom Himmel fiel, damit in Zusammenhang? Wenn ja: Was war die Ursache?

Andere Sagen über die Marienburg sind tief vom Christentum geprägt. Was schon bei der Grundsteinlegung anfing, wie es bereits der bekannte deutsche Märchen- und Sagen-Sammler Ludwig Bechstein 1853 in „Deutsches Sagenbuch“ überlieferte. Nach dieser Sage haben die „Kreuzritter“ in Jerusalem genau aus jenem Gebäude, in dem Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl beging, einen Stein als Grundstein für die Marienburg mitgenommen. Es heißt:

Da nun die Ritter nach Deutschland heimkehrten, nahmen sie von diesem Hause einen behauenen Stein mit sich über Meer und weiheten ihn zum Grundstein des Ordenshaupthauses Marienburg. Darum segnete der Herr diesen Bau, daß er so groß und fest und herrlich wurde und in all seiner alten Pracht und Schönheit noch steht bis auf den heutigen Tag, während tausend und abertausend Schlösser in Trümmer sanken.“

Eine andere Erzählung nahm für zwei Liebende auf der Burg ein tragisches Ende. Da „das Haus des Ordens ein Haus der Entsagung von irdischer Lust sein sollte, so duldete es nicht der gleichen Gefühle“, so die Sage. So wurde das Pärchen als Strafe in zwei Steine verwandelt, die man lange Zeit auf der Marienburg wohl als Warnung gezeigt hatte. Dabei habe man bei den beiden Steinen „wahrgenommen, dass sie aus Schmerz noch salzige Tränen weinten“, schließt sie Sage.

Die Rache der Mutter Gottes

Unglückselig ging es auch bei einer Schlacht um die Burg und gegen die Deutschritter zu. Die berühmte Marienfigur, die mit acht Metern Größe die Fassade der dortigen Marienkirche schmückt, „ärgerte einen Polenfürsten“ dermaßen, da sie „wie das Symbol des ewigen Sieges des Christentums gegen das Heidentum“ hoch über der Festung thronte. Also befahl er einen seiner Söhne, dass er der Statue mit seiner Armbrust die Augen ausschließen soll. Doch genau in jenem Augenblick, als der Sohn seine Waffe abfeuern wollte, erblindete er auf wundersame Weise. Für seinen Vater ging es ebenfalls nicht gut aus, so die Sage weiter:

Der junge Polenprinz war plötzlich erblindet. Darüber ergrimmt der Fürst, er nimmt selbst die Armbrust, zielt gut und trifft – beinahe – denn vor dem Bilde wendet sich rückprallend der Pfeil und fährt dem Fürsten pfeilgeschwind mitten durch das Herz.“

 Vielfach erkennt man in solchen Sagen um die Marienburg und deren Umgebung den Kampf des Christentums gegen das sogenannte Heidentum. Eine Legende um die Heilige Dorothea von Montau, die Patronin des Deutschen Ordens aus dem nahen Marienwerder (heute Kwidzyn), ist besonders unheimlich. Sie verbrachte ihr Lebensende in der 1343 bis 1384 erbauten Domkirche zu Marienwerder, in der auch mindestens drei Hochmeister des Deutschen Ordens bestattet wurden. Kämpfer des Glaubens, von dem einer 1410 die Belagerung der Marienburg abwenden konnte. In dieser Kirche ließ sich die 1976 vom Vatikan Heilig gesprochene Dorothea in einer Zelle einmauern, wo sie 1394 starb. Zuvor erlebte sie Visionen und Zeichen Gottes oder des Himmels, weshalb sie sogar 1391 fast in Danzig als Hexe auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre. Als sie starb sei angeblich folgendes geschehen:

Als die Mitternachtstunde kam, umwogte eine himmlische Helle das enge Gemach der frommen Büßerin, und Engelstimmen erklangen in harmonischen Chören zwei Stunden lang um ihre Zelle. Währenddessen ward Dorotheas Seele zu Gott enttragen, und es fingen des Domes Glocken von selbst zu läuten an, und das dauerte so lange, bis jener himmlische Gesang zu Ende ging.“

„Noch an ihrem Grabe geschahen große Wunder, und Scharen frommer Pilger wallten zu demselben“, schreibt Ludwig Bechstein dazu weiter. Wohl auch einer der Gründe, warum Dorothea von Montau zu einer Heiligen erklärt wurde …

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Video vom 12. Aug. 2020 auf Fischinger-Online

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UFOs in der Antike: Was erschien 214 vor Christus bei den alten Römern? Der fliegende “Altar” des Geschichtsschreiber Livius und seine Insassen

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UFOs in der Antike - was erschien 214 vor Christus bei den alten Römern? Der fliegende Altar des Geschichtsschreiber Livius und seine Insassen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFOs in der Antike – was erschien 214 vor Christus bei den alten Römern? Der fliegende Altar des Geschichtsschreiber Livius und seine Insassen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

UFOs und unbekannte Flugobjekte in der Antike – gab es sie? Glauben wir den alten Chronisten und Geschichtsschreibern, ist die Antwort ein eindeutiges Ja! So haben auch einige UFO-Forscher und vor allem Prä-Astronautik-Forscher in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder entsprechende Beispiele aus historischen Berichten angeführt. Einer ging dabei im Laufe der Jahre allerdings eher unter, obwohl dieser von dem bedeutenden römischen Geschichtsschreiber Titus Livius aufgezeichnet wurde. Demnach sei vor über 2.200 Jahren am Himmel über der Stadt Hadria in Italien ein fliegender “Altar” erschienen. Mit samt einer “Besatzung”. Grund genug sich dieses UFO der Antike an dieser Stelle einmal genauer anzusehen.


UFOs in der Antike

Die Forscher der Prä-Astronautik und einige UFO-Forscher suchen in alten Chroniken, Schriften und anderen historischen Quellen immer wieder nach Hinweisen auf mutmaßliche UFOs. UFO-Sichtungen der Antike, die sich nicht in irgendwelchen Mythen oder religiösen Texten finden, sondern in konkreten Dokumenten aus eher historischer Zeit. Etwa in mittelalterlichen Berichten auf Flugblättern, in geschichtlichen Chroniken oder auch bei römischen Geschichtsschreibern. „Himmelszeichen“ oder „Wunderzeichen“, wie man diese in christlichen Zeiten gerne nannte. Mehr dazu erfahrt Ihr in den am Ende angefügten YouTube-Videos.

Vielfach sind diese Jäger des Phantastischen in den vergangenen Jahrzehnten dabei auch fündig geworden. Ein Beweis, das „Seltsames“ oder „Etwas“ auch schon von den alten Chronisten dokumentiert wurde. Nicht nur im modernen UFO-Phänomen oder zeitlich nicht fassbaren Mythologien der grauen Vorzeit.

Diese alten Aufzeichnungen erwähnen dabei in den seltensten Fällen Insassen oder Piloten, die in fliegenden Kugel, Scheiben, Schilden oder Zylindern gesessen haben sollen. Sieht man von jenen Berichten ab, in denen wundersame „Menschen“ am Himmel standen, „Ritter“ in den Wolken erschienen oder sogar „Seeleute“ auf „Schiffen“ in eine himmlische Schlacht verwickelt zu sein schienen. Oder natürlich auch die mythisch-religiösen Schriften, in denen Götter und andere Himmelswesen mit „feurigen Wagen“ zu den Menschen hernieder kamen. Von diesem Blog kennt der Interessierte dazu sicher zahllose Beispiele.

Ungewöhnlich ist das erst mal nicht, denn auch heute sehen die wenigstens UFO-Zeugen irgendwelche Wesen bei ihren Sichtungen. Der bei weitem größte Teil der UFO-Sichtungen findet ohne die Begegnung mit irgendwelchen mutmaßlichen Lebewesen aus dem All statt. Wobei es selbstverständlich solche Berichte ebenso gibt.

Ein fliegender “Altar” am Himmel

Und in der Antike? In seiner Pionierarbeit zum Thema „UFOs der Antike?“ berichtete schon 1963 W. R. Drake in dem Artikel „UFOs over ancient Rome“ in dem Magazin „Flying Saucer Review“ (Januar/Februar 1963) von solchen Sichtungen. Dazu führt er eine ganze Reihe Beispiele an, die der Prä-Astronautik-Pionier in den Werken diverser klassischer Geschichtsschreiber fand. So unter anderem folgendes Ereignis vor über 2.200 Jahren:

In Hadria wurde ein Altar am Himmel und darüber die Gestalt eines Menschen in weißen Kleidern zu sehen.“

Geschehen sei diese Sichtung eines fliegenden „Altar“ mit einem weiß gekleideten Mann im Jahr 214 vor Christus. Ort des Geschehens war die heutige Stadt Atri in den Abruzzen östlich von Rom, die seit 290 vor Christus eine römische Kolonie war. Drake selber wiederum berief sich auf den bekannten Geschichtsschreiber Titus Livius (Buch XXI, Kapitel LXII), der von ca. 59 vor bis 17 nach Christus lebte. Einem der wichtigsten römischen Geschichtsschreiber überhaupt, dessen zahllose Werke zu den bedeutendsten Quellen der frühen Geschichte des Römischen Reiches zählen.

Der bekannte französische UFO-Forscher Dr. Jacques Vallée übernahm nur zwei Jahre später diesen frühen „UFO-Fall“ von Drake 1965 in seinem Standartwerk „Anatomy of a Phenomenon“. Vallée gibt ihn sehr ähnlich wieder, datiert das Ereignis allerdings auf das Jahr 213 vor Christus:

In Hadria wurde ein ‚Altar‘ am Himmel gesehen, begleitet von der Gestalt eines Mannes in weißer Kleidung.“

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Diese Sichtung fand durch die Erwähnung bei dem UFO-Forscher Vallée sogar Einzug in den UFO-Forschungsbericht der US-Air Force, der unter den Namen „Condon-Report“ in UFO-Kreisen zu einer Legende wurde. Hierbei handelt es sich eigentlich um den Bericht „Scientific Study Of Unidentified Flying Objects“ der University of Colorado von 1968. Mitherausgeber war der namensgebene Edward Condon und der Mitautor Samuel Rosenberg verfasste darin das Kapitel „UFOs in History“. Als Quellen dienten Rosenberg für den Air Force-Bericht einschlägige UFO-Bücher und –Magazine, wie jenes von Vallée. (Mehr dazu in diesem Artikel HIER.)

Ein rechteckiges Flugobjekt vor über 2.200 Jahren

Heute sind der fliegende „Altar“ und der „weiße Mann“ von Hadria in der UFO-Literatur praktisch vergessen. Womit der zugegeben sehr knappen Überlieferung meiner Meinung nach Unrecht getan wird.

Genauer hinterfragt hat ihn aber Jörg Dendl schon 1997 in seiner Studie über „Fliegende Schilde und Schlachten am Himmel“, die, da sie in sehr geringer Auflage in einem kleinen Privatverlag erschien, wohl nur wirklichen Insidern der Thematik bekannt ist. (Eine aktualisierte Neuauflage des Berichtes findet Ihr HIER.) Dendl selber ist als Historiker seit Jahrzehnten auch als Mystery-Forscher tätig. Seine oft auch kritischen Publikationen in verschiedenen Magazinen zu Forschungen aus dem Bereich Prä-Astronautik und Rätsel der Geschichte werden meiner Meinung nach dabei bis heute von vielen weit unterschätzt.

Das von Livius überlieferte Ereignis studierte Dendl in seiner Veröffentlichung im Original und gibt es wie folgt wieder:

„(…) bei Hadria wurde ein Altar im Himmel und Menschengestalten ringsumher mit weißglänzenden Gewändern gesehen.“

Ganz richtig betont auch der Dendl, dass der hier genutzte Vergleich des Aussehens mit einem „Altar“ darauf hindeutet, dass das Objekt rechteckig oder würfelförmig gewesen sein muss. Ein Komet oder Meteor ist hier von Vornherein ausgeschlossen. Im Unterschied zu anderen Übersetzungen (vor allem aus dem englischen Raum), schrieb Dendl hier auch von mehr als nur einer „Menschengestalt“.

Die seltsame “Besatzung”

Bezeichnet sei nach ihm auch die verwendete Wortwahl von Livius zu eben dieser „Besatzung“ des fliegenden Rechteckes als „species hominum“. Damit sind keine „Menschen“ im eigentlichen Sinn gemeint, sondern „Menschengestalten“. Man würde in der modernen UFO-Forschung an dieser Stelle wohl von „menschenähnlich“ oder schlicht „humanoiden Wesen“ sprechen.

Es handelt sich folglich lediglich um einen Vergleich mit dem gewohnten menschlichen Aussehen. Sie sahen uns durchaus ähnlich, wichen aber in ihrer Anatomie von der unseren ab. In welchen Details, können wir daraus nicht entnehmen. Wohl aber zu den „weißglänzenden Gewändern“, die diese Wesenheiten getragen haben sollen. In einigen Fällen wurde das hier verwandte Wort „vestis“/„veste“ nicht nur für „Kleidung“, sondern auch für „Rüstung“ verwendet. Die dabei nicht schlicht nur „weiß“ war, sondern „weiß glänzend“ oder sogar „glühend“, so Dendl. „Candida veste“ nutze Livius in diesem Kontext, woraus Dendl folgerte:

Das ist ein klarer Unterschied zum einfachen albus, was schlicht “weiß” bedeutet. Hier wollte der Autor also deutlich machen, dass die Kleidung dieser Wesen glänzend war. Durch diesen Umstand wird es dem Beobachter auch möglich gewesen sein, die Wesen zu sehen.“

Strahlende Himmelswesen

Ein sehr deutlicher Unterschied zu einer normalen weißen Farbe. Hier werden Erinnerungen an “Engel” der christlichen Tradition oder Feen aus der Anderswelt wach. Viele der alten religiösen Schriften und Berichte schildern diese Boten Gottes oder ähnliche Erscheinungen als ungewöhnlich leuchtend weiß. Strahlende Himmelswesen, die als Engel, Marienerscheinungen, Geister, Feen oder „himmlische Meister“ gedeutet wurden und werden (s. a. Link HIER). Attribute, die in der modernen Welt des UFO-Phänomens eher selten sind.

Schon in dem Buch „Götter der Sterne“ zeigte ich 1997 auf, dass dieses leuchtende Weiß offensichtlich von der Kleidung der Himmelswesen ausging, nicht von ihnen selber. Denn wenn ein Mensch sich diese himmlischen Gewänder anzog, sah er genauso aus wie eben jene Himmelswesen. „Ohne Unterschied“, wie es etwa der Prophet Henoch notierte

Wo genau die menschenähnlichen Wesen sich um ihren fliegenden „Altar“ befanden, ist unklar. Irgendwo rings umher, was darauf, darunter oder auch daneben meinen könnte. Wichtiger scheint aber bei dieser Begegnung der III. Art zu sein, dass die Anzahl der Fremden nicht genannt wird. Nur, dass es zwei oder mehr waren. Auch Dauer und Tageszeit der Sichtung sind nicht überliefert.

Ein massives UFO über Italien?

Parallelen zu Fällen aus der UFO-Forschung sind hier durchaus vorhanden. Vor allem, wie ich finde, bei dem Objekt selber, da der Vergleich mit einem „Altar“ nicht nur die Form als viereckig wiedergibt. Gleichzeitig scheint dies zu unterstreichen, dass das Objekt für den oder die Beobachter sehr massiv am Himmel  erschien, da Altäre auch im alten Rom in der Regel aus festem Stein waren. All die „feurigen Himmelszeichen“, von denen alte Berichte erzählen, haben dahingehend eher eine weniger klar umrissene bzw. „massive“ Form. Auch wenn sie vielfach als fliegende Teller oder Schilde oder eben Kugeln beschrieben wurden.

Ob und vor allem was hinter diesem Bericht des Livius steckt? Mit Sicherheit kann man das heute nicht mehr sagen. Außerirdische in einem fremden Flugobjekt am Himmel? – mag sein! Titus Livius als die Nummer 1 der römischen Historiker war selber kein Augenzeuge der Erscheinung. Er muss sich demnach auf andere Quellen gestützt haben, die wir heute nicht mehr kennen. Vielleicht enthielten diese weitere Details.

Nach seiner Untersuchung resümiert auch der Historiker Jörg Dendl:

Aber wie auch die Sichtung von Hadria zeigt, bleibt eine Restunsicherheit, gerade, wenn nur ein recht knapp abgefasster Bericht vorliegt. Für die Antike bestand keine Frage, ob so etwas möglich sei. Erst in der Moderne entstand die Notwendigkeit, solche Berichte auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen, da übernatürliche Wesen mittlerweile als Verursacher dieser Phänomen ausgeschlossen werden.“

Ein spannendes Ereignis, das wohl niemals wirklich aufgeklärt werden kann. Wie so viele der mutmaßlichen Begegnungen mit dem Unfassbaren aus der Vergangenheit.

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Popstar Demi Lovato suchte nicht nur bereits Kontakt zu Außerirdischen: Jetzt startet sie eine Doku-Serie zum Thema – die Hintergründe

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Popstar Demi Lovato suchte nicht nur mit UFOlogen Kontakt zu Außerirdischen: Jetzt startete sie eine Doku-Serie zum Thema (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/R. Arvesen/CC BVY 2.0)
Popstar Demi Lovato suchte nicht nur mit UFOlogen Kontakt zu Außerirdischen: Jetzt startete sie eine Doku-Serie zum Thema (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/R. Arvesen/CC BVY 2.0)

Prominente sind auch nur Menschen – egal ob “Z-Promis” oder “echte Prominente”. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Personen des öffentlichen Lebens immer mal wieder wie aus dem Nichts plötzlich zu grenzwissenschaftlichen Themen äußern. Sei es nun über Prä-Astronautik, wie vor einiger Zeit von Elon Musk, oder über UFOs und Aliens. Genau zu letzteren hatte sich im Oktober 2020 die Schauspielerin und Sängerin Demi Lovato online geäußert. Demnach sei sie selber auf der Suche nach Alien-Kontakten, wie sie in einem Postings bei Instagram schrieb. Doch jetzt gab sie bekannt, dass sie selber zusammen mit einem TV-Sender eine entsprechende Doku-Reihe produzieren werde. Grund genug hier einmal genauer hinter die Kulissen dieser Aussagen zu schauen. Denn die offenbaren Erstaunliches, wie Ihr hier erfahrt.


Demi Lovato suchte bereits Kontakt mit Außerirdischen

Zugegeben, ich kannte die Sängerin Demi Lovato bis Oktober 2020 überhaupt nicht. Doch das sehen Millionen Fans ganz anders, denn die vor allem in den USA berühmte Sängerin hat allein bei Instagram mehr als 104 Millionen Follower. Zum Vergleich: Unsere Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel schafft es dort auf magere 1,8 Millionen Follower. Auch wenn man es nicht wahrhaben mag, ist es eine Tatsache, dass Promis mit derartiger Reichweite in der Öffentlichkeit und vor allem bei ihren Fans “Meinung machen” können. Sie bestimmen durch ihre Aussagen aufgrund ihrer vielen Millionen Online-Mitleser maßgeblich das eine oder andere Thema mit.

Ob man das gutheißen mag, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt. Vor allem wenn es um “unsere” Themen aus dem Bereich Mystery Files, Grenzwissenschaft oder Außerirdische geht.

Neben dem üblichen “Promi-Postings” und Selbstdarstellungen fällt ein Posting von Lovoto bei Instagram deutlich aus der Reihe. In diesem schrieb sie schon im Oktober 2020:

Die letzten Tage habe ich mit einer kleinen Gruppe von Lieben und Dr. Steven Greer und seinem CE5-Team in Joshua Tree verbracht. In den letzten paar Monaten habe ich mich tief in die Wissenschaft des Bewusstseins eingegraben und nicht nur Frieden und Gelassenheit erlebt, wie ich sie noch nie gekannt habe, sondern auch die unglaublich tiefsten Sichtungen sowohl am Himmel als auch in naher Entfernung von mir erlebt.”

Dokumentiert hat sie diesen Ausflug mit dem auch und vor allem in der UFO-Szene umstrittenen Greer mit eigenen UFO-Aufnahmen, die sie für ihre Follower postet. Mehr als 335.000 von diesen “liketen” dieses UFO-Posting bisher. Steven Greer ist in der UFO-Forschung schon lange auch dafür bekannt, dass er fragwürdige und sehr teure “Seminare” anbietet, in denen Kontakt zu Außerirdischen hergestellt werden soll. Eine Art meditative Treffen in Stille und Abgeschiedenheit der Wüste, in denen nach UFOs am Himmel Ausschau gehalten wird. Wie beispielsweise in “Joshua Tree” außerhalb von Los Angeles.

Lovato jedenfalls war nach diesem Erlebnis mit Greer und der Gruppe überzeugt:

Dieser Planet befindet sich auf einem sehr negativen Weg zur Zerstörung, aber WIR können das gemeinsam ändern. Wenn wir 1 % der Bevölkerung dazu bringen würden, zu meditieren und Kontakt aufzunehmen, würden wir unsere Regierungen zwingen, die Wahrheit über das außerirdische Leben unter uns anzuerkennen und unsere zerstörerischen Gewohnheiten zu ändern, die unseren Planeten zerstören.

Dies ist nur ein Teil der Beweise unter den Sternen am Wüstenhimmel, die nicht länger ignoriert werden können und sofort weitergegeben werden müssen, um Kontakt mit sich selbst aufzunehmen.”

Kontakt mit Aliens via Handy-App

Die Sängerin, die es in den USA mit einer Single im Januar 2020 direkt  auf Platz 1 der US-iTunes-Charts schaffte, sorgte mit solchen Aussagen auch bei ihren Fans zum Teil für Verwirrung. So kommentierte einer Ihrer Follower:

Ich verstehe den Zusammenhang zwischen dem Kontakt mit außerirdischem Leben und der Verbesserung unseres Planeten einfach nicht. Können Sie erklären?

Eine direkte Erklärung hatte Demi Lovato nicht. Wohl aber einen Tipp, wie ihre Fans selber Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen können:

Sie können die CE5-App herunterladen und sie bringt Ihnen die Protokolle bei, wie Sie sich mit der Lebensform jenseits unseres Planeten verbinden können!! (PS: Wenn es beim ersten Versuch nicht passiert – versuchen Sie es weiter – ich habe mehrere Sitzungen gebraucht, um eine ausreichend tiefe Meditationsebene zu erschließen, um Kontakt aufzunehmen!)

“Viel Spaß beim Kommunizieren”, gab Lovato ihren Fans noch mit auf dem Weg. Eine Applikation für das Handy und Tablett, mit denen man Kontakt mit einer weit überlegenden Lebensform von außerhalb der Erde aufnehmen kann? So sonderbar es auch klingen mag, was Lovato ihren Followern da empfahl, diese App gibt es tatsächlich.

Genaugenomen heißt sie “CE5 Contact” und ist in jedem App-Store bei uns für 10,99 Euro (9,99 US-Dollar, als Lovato das schrieb) zu haben. Mehr als 10.000-mal wurde sie bei uns bereits heruntergeladen und stammt – natürlich – von Steven Greer. “Lerne friedlichen Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen aufzunehmen”, heißt es in der App-Beschreibung.

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Eigentlich ist aber schon der Name der Applikation irreführend. “CE5” ist ein Kürzel aus der UFO-Forschung. Eine Klassifikation von UFO-Sichtungen oder –Begegnungen, von denen es durchaus zahlreiche unterschiedliche gibt. Etwa die Einteilungen des legendären UFO-Forschers Dr. Allen Hynek von 1972 wie “DD” für eine UFO-Sichtung am Tage (“Daylight Disk”). “CE” bei sogenannten “Nahbegegnungen” wiederum gehen von “CE I” bis “CE V”. Dabei steht “CE I” für eine einfache Begegnung aus der Nähe und “CE V” für eine mehr als nur nahe UFO-Begegnung, die dauerhafte psychische Folgen oder Wirkungen hatte. Das können Verletzungen ebenso sein, wie der Tod.

Irgendwie mehr als ein unpassender Name für diese App und die “Kontakt-Gruppe” des UFOlogen Greer. Übersehen sollte man aber bei all der Skepsis nicht, dass “CE V” (wie alle anderen Klassifizierungen auch) in der Auslegung nicht in Stein gemeißelt ist.  Das Kürzel wird auch für eine Kontaktaufnahme mit außerirdischen Lebewesen bzw. Intelligenzen verwendet. “CE IV” sind übrigens in dieser Einteilung die sogenannten UFO-Entführungen.

Meditieren und Alien-Kontakt für den Weltfrieden

Nun könnte man meinen, dass Demi Lovato in diesen Tagen “nicht ganz klar” im Kopf war. Immerhin ist es kein Geheimnis, dass sie immer wieder mit Heroin, Alkohol und psychosomatischen Erkrankungen zu kämpfen hatte. Ihr Posting und die von ihr geteilten UFO-Bilder kamen aber nicht aus dem Nichts. Denn schon fünf Wochen zuvor postete sie bei Instagram ein Bild von Greers aktuellem Buch “Unacknowledged” von 2017, das 2020 als “Offiziell geleugnet!”“ auch in Deutschland erschien. Vor allem in den USA ein sehr erfolgreiches UFO-Buch. Schon zu diesem Posting schrieb Lovato recht ähnliche esoterische Bekenntnisse. Etwa diese Aussage:

Wenn nur 1 % der Menschen täglich meditieren, hat es die Kraft, unseren Planeten zu verändern. Es wird uns als Individuen erheben und uns in eine positivere Umgebung bringen und die Frequenzen in der Welt um uns herum erhöhen. Vielen Dank für Ihr Wissen Dr. Steven Greer. Die CE5-App hat Wunder für mich gewirkt und könnte auch anderen helfen.”

Zweifellos für Greers App und Buch eine sehr gute Werbung. Woran natürlich erst mal nichts auszusetzen ist. Überaus fraglich finde ich es aber, wenn Prominente mit einer derartigen Reichweite eine Handy-App dahingehend anpreisen, dass man mit dieser Kontakt zu Aliens aufnehmen kann. Ich selber habe mir diese Applikation jedoch nicht gekauft und ausprobiert – dazu habe ich zu viele Zweifel an der Wahrhaftigkeit einer solchen “Methode”.

Zumindest Steven Greer persönlich wird sich über die Postings der Sängerin gefreut haben. Sie hatte ihn in diesen jeweils verlinkt/markiert und so zu seinem Konto bei Instagram verwiesen. Hier hatte Greer selber auf diese Veranstaltung am 16. Oktober in der Wüste mit Lovato geworben. “Begleiten Sie Dr. Steven Greer und Demi Lovato zu einer globalen CE5-Kontaktmeditation aus der Hochwüste”, schrieb der UFO-Kontaktler darin. Immerhin sei Greer “einer der weltweit führenden Autoritäten in Bezug auf UFOs, ET- Intelligenz und die Aufnahme eines friedlichen Kontakts mit ET-Zivilisationen”, wie er in seinem dortigen Profil schreibt. Auch auf seinem YouTube-Kanal kann man sich diese “Kontaktaufnahme” mit den Außerirdischen von ihm und Lovato anschauen.

Ein Popstar auf der Suche nach Beweisen für Außerirdische

Über ein halbes Jahr ist dieser vermeintliche Kontakt mit Wesen von den Sternen des Popstars nur her. Scheinbar ließ ihr das Thema keine Ruhe, denn bei Twitter verkündetet sie am 11. Mai erfreut:

Überraschung!!! Ich mache mich auf den Weg zu einem außergewöhnlichen Abenteuer für meine neue Show ‘Unidentified’ und nehme euch mit auf die Reise. Kommt bald zu peacockTV!! Ich kann es kaum erwarten, mehr zu teilen.”

“Peacock” wiederum ist ein Streamingdienst der zu NBC gehört. Nicht wenige Dokumentationen oder Serien an sich laufen heute über solche modernen Medien. Eine Art Fernsehen 2.0, das seit Jahren boomt. Hier will also die Musikerin Demi Lovato eine Doku-Serie starten, die “Unidentified with Demi Lovato” heißen wird. Ein Titel, der mit Sicherheit nicht zufällig an den Titel der UFO-Doku-Reihe “Unidentified: Inside America’s UFO Investigation” des US-Senders “History Channel” erinnert. In Deutschland bekannt als “Unidentified – Die wahren X-Akten“.

Geplant sind bisher nur vier Folgen, so “Fox News” am 11. Mai. Demnach will “sie tief in das UFO-Phänomen eintauchen und ihr Bestes geben”, um ihren skeptischen Freund Matthew und ihre Schwester Dallas zu überzeugen. Und zwar davon, “dass Außerirdische nicht nur existieren, sondern möglicherweise bereits hier auf der Erde sind”. Lovato reicht das aber nicht. Als überzeugte UFO-“Gläubige” hoffte sie “mit ihrer Stimme nicht nur ihre Freunde und Familie davon zu überzeugen, dass Außerirdische real sind, sondern auch ihre Millionen von Anhängern”. Folglich genau das, was weiter oben gesagt wurde. Wie sie das schaffen will, steht dabei auch schon fest:

Demi plant, durch Interviews mit Wissenschaftlern, außerirdischen Entführten und ihren eigenen Experimenten genug über die Außerirdischen zu lernen, um diese engen Begegnungen zu initiieren, Frieden mit den Außerirdischen zu schließen und uns letztendlich zu retten. Diese Serie wird eine eindringliche Doku-Follow-Erkundung von Demis Suche sein, die durch ihren einzigartig kühnen und unterhaltsamen Filter erzählt wird.

Ob die Dokuserie vom Lovato Skeptiker überzeugen wird, ist mehr las fraglich. Fraglich finde ich auch die Aussage, dass ein Ziel von ihr “Frieden mit den Außerirdischen” ist, um “uns letztendlich zu retten”. Zumindest ich wusste nicht, dass wir uns in einer Krieg mit den Aliens befinden und unsere zukünftige Existenz auf dem Spiel steht. Abgesehen von diversen Aussagen aus dem Bereich sensationell aufgebauschter Aussagen diverser Verschwörungstheorien.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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