Suchergebnisse: Tierverstümmelungen

+++Neues YouTube-Video+++ Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von Fakes, “Akte X” und Desinformationen über Whistleblower Corey Goode und Geheimdiensten bis “Majestic 12”-UFO-Akten und Internet-Hatern.

Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)
Interview-Talk mit Robert Fleischer von Exopolitik: Von falschen Behauptungen, Desinformationen über Facebook und Geheimdiensten bis Majestic 12 und Internet-Hatern (Bild: L. A. Fischinger)

Vor einiger Zeit fand, wie ich bei YouTube in einem Video und auf diesem BLOG berichtet habe, das 21. Seminar „Phantastische Phänomene“ in Bremen statt. Diesmal mit dabei war auch mein Freund und Kollege Robert Fleischer, der die Vorträge der Tagung filmte. Der Koordinator von „Exopolitik Deutschland“ und ich nutzten eine Verschnaufpause während des Seminars für einen zwanglosen Interview-Talk rund um die Mysterien der Welt. Natürlich vor allem über die UFO-Problematik und die Suche nach der Wahrheit zwischen Fakten, Fakes und Desinformationen.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Robert Fleischer von Exopolitik (www.Exopolitik.org / www.Exomagazin.tv) und ich wollten eigentlich spontan ein kurzes Video zum Thema „Tierverstümmelungen“ (Animal Mutilations) drehen. Doch heraus kam ein zwangloses Gespräch über zahlreiche andere Themen aus der Welt der UFO- und Mystery-Forschung.

Von UFO-Schwindeleien und dem Skandal zu den UFO-Papieren „Majestic 12“ über Facebook als fragwürdige Informationsquelle, Whistleblower Corey Goode, Geheimdienste und (deren) Desinformationen bis zu UFO-Recherchen, geheime Basen auf Mond & Mars, “Akte X” und die Suche nach der Wahrheit.

++Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen bei YouTube.++

Der Talk zwischen Robert von Exopolitik und mir vom 5. März 2016 ist nun auf meinem YouTube-Channel online:

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Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

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Neues vom Chupacabra: Liegt in Texas ein toter Ziegensauger eingefroren in der Tiefkühltruhe seines Entdeckers? (plus YouTube-Video)

Erneut soll in den USA ein toter Chupacabra (Ziegensauger) aufgetaucht worden sein (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger, J. Martín)
Erneut soll in den USA ein toter Chupacabra (Ziegensauger) aufgetaucht worden sein (Bild: gemeinfrei/WikiCommons / Bearbeitung L.A. Fischinger / J. Martín)

Erneut macht der legendäre Ziegensauger (El Chupacabra) in den US-Medien Schlagzeilen. Diesmal will ein Zeuge einen toten Chupacabra daheim in seiner Tiefkühltruhe verwahren, den er in Texas gefunden hat. Experten sind skeptisch, ob es sich um ein unbekanntes Wesen handelt, währen der Besitzer sein “Monster” untersuchen lassen will.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit genau 20 Jahren ist nun der Ziegensauger in der Grenzwissenschaft bekannt. Eine grausige Kreatur, von der die ersten Berichte ursprünglich aus der Karibik (Puerto Rico) stammen. Der Chupacabra soll ein mehr als unheimliches Wesen sein, das aussehe wie eine Mischung aus UFO-Alien, Affe, Reptil, Insekt und Mensch. Eine Monster, das Nutztieren wie eben Ziegen, Hühner, oder auch Schafen den Tod bringt und ihnen das Blut aussaugt. In Nordamerika wird er auch mit Tierverstümmelungen in Verbindung gebracht, die einst ein reines UFO-Subphänomen waren.

Seit Jahren wird durch den Boom des Internet dieses angebliche Tier aber unlängst in allen Teilen der Erde gesehen. Von Puerto Rico aus schaffte die Bestie den “Sprung” über Florida in die USA und von dort in die ganze Welt. Selbst Hollywood-Star Johnny Deep will bereits mit einem Ziegensauger gekämpft haben …

In meinem eBook “Der Wolf im Monsterpelz: El Chupacabra” und in dem YouTube-Video unten habe ich umfassender über dieses Phänomen berichtet. Das Phänomen lebt in aller Welt weiter. Wie jetzt in Texas:

Was ist das für ein “Monster” in der Tiefkühltruhe in Texas?

Angeblicher Chupacabra terrorisiert die Bevölkerung der Ukraine
Angeblicher Chupacabra terrorisiert die Bevölkerung der Ukraine (Bild: L.A. Fischinger / J. Martín)

Aktuell berichten nun Medien in den USA, dass Philip Oliveira aus Rockdale im US-Bundesstaat Texas einen toten Ziegensauger daheim in seiner Tierkühltruhe aufbewahren würde. Gefunden habe er den angeblichen Chupacabra bereits am 31. Mai 2015. So schreibt die “Austin American-Statesman” am 3. Juli 2015, dass Oliveira das Tier in einem Plastikbeutel zusammengerollt in seiner Truhe liegen habe und  anatomisch fremdartig aussehe (Bild hier). Etwa habe der Kadaver längere Hinterbeine als Vorderbeine und keine Haare. “Es ist zu groß für einen Kojoten”, ist sich der Finder sicher. Zwei Freunde von Philip Oliveira, Rocky Howe and Richard Cook, so die “Austin American-Statesman”,  wären ebenso sicher, dass es ein Ziegensauger sei. Kein Kojote.

In dem Artikel zitierte Experten sehen das jedoch vollkommen anders. Auch wenn Oliveira angab, dass er ein solches Tier noch nie zuvor gesehen hat, sind sich Biologen der Texas State University und vom “Texas Park and Wildlife Department” sicher, das es lediglich ein Kojote sei. Ein Kojote, der durch Milbenbefall sein Fell verloren habe. So sagte der Biologe und Säugetierexperte Jonah Evans:

Die meisten Biologen des Texas Parks and Wildlife Department haben bereits hunderte ähnlicher Fotos gesehen, und haben keinen Zweifel, was das ist.”

Der Biologe Randy Simpson der Texas State University ergänzt, dass “Die Menschen wollen glauben, dass diese Dinge da draußen sind.” Tiere die sonst Fell haben sehen halt ohne diese Behaarung “sehr befremdlich” aus. Tierfreunde bzw. Tierbesitzer werden dieses Argument sicher nachvollziehen können. Man denke an nasse Tiere mit langem Fell – vom Hamster bis zur Katze …

Oliveira möchte eine Gen-Analyse des Kadaver. Das würde den Beweis bringen, um was es sich dabei handelt. Immerhin sei er sein ganzes Leben in der freien Natur und zum Camping gewesen, aber ein derartiges Tier habe er eben noch nie gesehen.

Der Mongolische Todeswurm der Wüste Gobi: Fakt oder Fiktion? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / s shepherd)
Video: Der Mongolische Todeswurm: Fakt oder Fiktion? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / s shepherd)

In der Tat scheinen in der Vergangenheit immer wieder solche Kadaver bzw. Filmaufnahmen solcher Tiere als vermeintliche Chupacabra die Runde gemacht zu haben. Etwa in zahllosen YouTube-Filmchen. Dieser Meinung ist auch Ben Radford vom Magazin “Skeptical Inquirer”, wie er in einem Telefoninterview mit “Austin American-Statesman” erklärte.

Was mir persönlich bei diesen unzähligen “Chupacabra-Funden” und Fotos/Filmen von vermeintlichen Ziegensaugern immer wieder seltsam erscheint: Wieso hat sich die Kreatur in nun 20 Jahren seit den ersten Meldungen anatomisch derart enorm verändert? Warum hat sich nicht längst herumgesprochen, dass nicht jedes erkrankte Tier (zum Beispiel ohne Fell) ein Monster ist? Und hat sich die Bezeichnung “El Chupacabra” nicht längst als Synonym für jedes “seltsame Wesen” etabliert?

Mehr zu Thema in meinem entsprechenden eBook und in diesem YouTube-Video auf meinem Grenzwissenschaft-Channel:

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Wichtigtuer oder Whistleblower? Ein ehemaliger US-Navy-Pilot will während seines Dienstes in der Antarktis UFOs und eine Alien-Basis gesehen haben

Die Antarktis: Standort einer Alien-Basis? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons)
Die Antarktis: Standort einer Alien-Basis? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons)

In der UFO-Forschung machen neue Gerüchte um die Antarktis die Runde: Die Mystery-Forscherin Linda Moulton Howe berichtet, dass sie im Januar 2015 einen anonymen Teletonanruf bekam, der angeblich von einem ehemaligen Flieger der US-Navy stamme. Dieser nannte sich bereits in einer eMail am 2. Januar an Howe “Brian” und erzählte, dass er UFOs und eine “Alien-Basis” und andere sonderbare Dinge bei seinem Dienst in der Antarktis gesehen habe. Auch von einer “verbotenen Zone” am Südpol will der Informant Kenntnisse haben.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Antarktis ist und bleibt ein seltsamer und fremdartiger Kontinent mit überwältigender Landschaft. Doch neben Naturfreunden haben auch die Freunde des Phantastischen diesen Kontinent am Südende der Erde immer mal wieder im Blick. Sei es, dass dieser angeblich einst das wahre Atlantis gewesen sei, dass es dort eine Basis der Nazis inkl. “Flugscheiben” aus/seit dem Dritten Reich geben soll, oder auch, dass es dort uralte Pyramiden, UFOs usw. gibt.

UFOs über der Antarktis

Die US-UFO-Forscherin Linda Moulton Howe, die vor Jahren vor allem durch ihre Beschäftigung mit dem Phänomen der Tierverstümmelungen in den USA bekannt wurde, berichtet nun von einer weiteren Episode der Rätsel um die Antarktis. Sie habe, so schreibt sie umfangreich auf ihrer Internetseite, am 2. Januar dieses Jahres eine eMail erhalten, bei dem sich der Absender als

Die Antarktis - gibt es hier tatsächlich UFOs und eine Alien-Basis? (Bild: gemeinfrei)
Die Antarktis – gibt es hier tatsächlich UFOs und eine Alien-Basis? (Bild: gemeinfrei)

“Brian” und Ex-US-Navy-Pilot ausgab. Mit diesem habe sie daraufhin auch ein Telefon-Interview geführt, das ebenso auf ihren Webseiten zu finden ist. Dieser Informant berichtete, dass er bis 1997 bei der Navy-Einheit “Antarctic Development Squadron Six” (VXE-6) als Pilot in der Antarktis seinen Dienst tat, und dabei hunderte Flüge und Missionen in/über der Antarktis mit seiner Maschine absolvierte. Beispielsweise auch auf der australischen “Davis Station” (Prinzessin Elisabeth Land) an der Küste der Antarktis. Doch seine Dienstzeit am Ende der Welt sei alles andere als normal gewesen:

In seinem Anruf erzählt “Brian” der UFO-Forscherin Howe auch von Begegnungen mit UFOs, die er und seine Flugbesatzung im Dezember 1995 gemacht hätten. Zu dieser UFO-Sichtung sei es bei einem Flug an einem wolkenlosen Tag unweit des Beardmore-Gletschers in den Transantarktischen Bergen gekommen. Er und seine Crew konnten dabei plötzlich sonderbare “Scheiben” am Himmel fliegen sehen, sie sehr seltsame und abrupte Flugmanöver um die Berge vollführten. Solche UFO-Sichtungen kamen seinen Aussagen nach in der Antarktis sogar öfter vor.

Eine andere Story, die Howe von ihrem Anrufer erfuhr, war, dass zahlreiche Wissenschaftler aus  einer Station im antarktischen Marie Byrd Land plötzlich spurlos aus ihrer Basis verschwunden sein sollen. Erst zwei Wochen später, als “Brian” den Auftrag bekam, dort nachzusehen, seien diese wieder aufgetaucht, woraufhin er diese nach Neuseeland geflogen habe. Wo diese Forscher in den zwei Wochen waren, sagten sie ihm nicht. Aber er habe in ihren Gesichtern deutlich erkennen können, dass alle große Angst gehabt hätten.

Außerirdische am Südpol?

Das Seltsamste an diesem Anruf ist aber mit Sicherheit die Geschichte, dass es unweit des Südpols eine Art “Alien-Basis” geben soll. Diese UFO-Basis befinde sich in einer Flugverbotszone, die bis zu 15 Kilometer vom Südpol entfernt liegt und deren Existenz von offizieller Seite damit begründet worden sei, dass Wissenschaftler dort Luftanalysen durchführen würden. Geglaubt habe jedoch niemand der Piloten und Mannschaften diese Erklärung.

Wieder eine vermeintliche UFO-Basis bei Google Earth gefunden - diesmal im Himalaya (Bild: Google Earth / L. A. Fischinger)
VIDEO: Wieder eine vermeintliche UFO-Basis bei Google Earth gefunden – diesmal im Himalaya (Bild: Google Earth / L. A. Fischinger)

Als der angebliche US-Navy-Pilot “Brian” mit seiner Mannschaft jedoch bei einer Evakuierung des Lagers “Davis Camp” der Australier beteiligt war, überflogen sie dennoch auch die Flugverbotszone. Bei dieser Gelegenheit haben er und seine Crew ein riesiges Loch im Eis gesehen, in das er von der Größe her sogar mit seinem Flugzeug hätte fliegen können.

Seine Maschine war bei dieser medizinisches Evakuierung der australischen Station wie üblich eine Transportmaschine vom Typ “C 130” gewesen. Tatsächlich ist dieses bekannte Transportflugzeug der Firma “Lockheed” auch in der Antarktis im Einsatz und hat nach den Angaben der US-Navi eine Flügelspannweite von rund 40 Metern und eine Höhe von etwa 11,5 Metern. Würde also dieser ominöser Anrufer die Wahrheit sagen, wäre das fragliche “Loch im Eis” gewaltig!

Wurde eine gewaltige UFO-Basis auf dem Meeresbodengefunden? (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Auch hier soll es sie geben: Eine UFO-Basis auf dem Meeresboden vor Los Angeles! (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons)

Dieses “Loch”, so wusste “Brian” weiter zu erzählen, war jedoch in Wahrheit eine Art Eingang zu einer unterirdischen UFO-Basis. Das sei natürlich auch der wahre Grund für die Flugverbotszone in dieser region. In dieser UFO-Basis würden “Aliens, Extraterrstrische oder was auch immer” mit irdischen Wissenschaftlern gemeinsam arbeiten, was bekanntlich auch von der “Area 51” in Nevada gemunkelt wird. Die Alien-Basis unweit des Südpols sei aber auch ein offenes Geheimnis gewesen, da verschiedene Flugbesatzungen und Forscher dort über diese auch gesprochen haben …

“Brian”: ein Wichtigtuer oder echter Whistleblower?

Das klingt alles schon sehr verrückt. Ein wenig “Alien vs. Predator” gemischt mit einer ja angeblich existierenden Nazi-Basis im ewigen Eis und einer Art “neuen Area 51” am Südpol. Ob an den Geschichten dieses Informanten irgendetwas dran ist, ist mit Sicherheit fraglich und Glaubenssache.

Interessant aber ist der Umstand, dass Linda Moulton Howe auf ihren entsprechenden Seiten auch ein Foto veröffentlichte, das diesen “Brian” am Südpol zeigen soll. Dabei ist auch sein Gesicht erkennbar. Ist das nicht etwas “riskant”, wenn er sich schon eines Pseudonyms bemächtigt? Ebenso veröffentlicht ist das Bild eines Dokumentes der US-Navy vom 20. November 1984, dass angeblich “Brians” Tätigkeit in der Antarktis belegt. Der Name, für wen das Papier tatsächlich ausgestellt wurde, ist jedoch entfernt.

Artikel von D.D. Fisher - ihn gab es 1984 in entsprechender Funktion ... (Bild: L.A. Fischinger)
Artikel von D.D. Fisher – ihn gab es 1984 in entsprechender Funktion … (Bild: L.A. Fischinger aus”Antarctic Journal of the U.S.” )

Die Unterzeichner des des Dokumentes sind hingegen offen zu lesen. Zum einen ist es ein Brian Shoemaker von der “Naval Support Force Antarctica” der USA, nicht nur tatsächlich zur fraglichen Zeit (1984) existierte, sondern offensichtlich auch eine entsprechende Funktion in der Antarktis hatte. Der andere Unterzeichner ist der kommandierende Offizier D. D. Fisher, der ebenfalls real ist (oder es zur fraglichen Zeit zumindest war). Dieser Fisher hat 1985 über die Arbeiten der Navy am Süpol sogar den Beitrag “U.S. Navy Antarctic Development Squadron Six activities, 1984-1985” im “Antarctic Journal of the U.S.” Nr. 20(5), S. 267, veröffentlicht (s. Bild). Auch er ist also keine Erfindung des ominösen “Brain” …

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Johnny Depp: “Ich wurde von einem Chupacabra attackiert”. Über die Entschuldigung des Superstars in Tokio nach seinem (vermutlichen) Alkohol-Aussetzer …

Johnny Depp der Chupacabra und der Alkohol (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger-Archiv / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Johnny Depp, der Chupacabra und der Alkohol (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger-Archiv/J. Martín / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Der Hollywood-Star Johnny Depp ist derzeit auf Promo-Tour zu seinem neuen Film “Mortdecai”. Nun jedoch schwänzte der Schauspieler seine eigene Pressekonferenz in Tokio und ließt die Journalisten vergeblich warten. Der Marketingmanager Hiroyuki Kurihara musste die Konferenz daraufhin absagen. Depp selber hatte Tags darauf eine seltsame “Entschuldigung”: er habe im Hotel mit einem Monster namens Chupacabra (= “Ziegensauger”) kämpfen müssen. Wie ist Johnny Depp auf so eine absurde Aussage gekommen?

 

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Marketingmanager Hiroyuki Kurihara musste die Pressekonferenz von und mit Johnny Depp in Tokio absagen und entschuldigte bei den zahllosen Pressevertretern damit, “dass es Johnny Depp seit heute morgen schlecht geht”.

Natürlich brodelte die Gerüchteküche, dass Depp wieder zu tief in Glas geschaut habe und deshalb die Konferenz abgesagt wurde. Der Schauspieler sei schließlich in der Vergangenheit bereits öfter durch diverse Alkohol-Aussetzer aufgefallen.

Angeblicher Chupacabra
Angeblicher Chupacabra (Bild: J. Martín)

Johnny Depp selber hatte jedoch später eine ganz andere “Erklärung” für sein Fortbleiben. In Wahrheit habe er mehre Stunden mit der Bestie Chupacabra (“Ziegensauger”) kämpfen müssen, weshalb er nicht schlicht nicht erscheinen konnte.

Doch Johnny Depp hat den Kampf gewonnen und berichtete:

Ich habe ihn aus dem 23. Stock geworfen. Wir werden ihn nie wieder sehen.”

Der Chupacabra: Keine Erfindung von Johnny Depp

Diesen Chupacabra soll es in der Grenzwissenschaft wie etwa der Kryptozoologie und UFO-Forschung tatsächlich geben (Bild links). Johnny Depp hat ihn nicht erfunden, die Ehre gebührt eher anderen Menschen, wie ich es in meinem Buch “Der Wolf im Monsterpelz: El Chupacabra – das Phänomen Ziegensauger“ beschreibe.

Wirklich geboren wurde der Mythos diese Kreatur Mitte der 1990ger Jahre auf der Insel Puerto Rico in der Karibik. Dort soll das Tier Ziegen, Schafe, Hühner usw. den Garaus gemacht und ihr Blut getrunken haben. Über die Herkunft dieses Wesens, wenn es überhaupt existiert, wird viel spekuliert. Von Außerirdischen bis geheimer Gen-Technik der USA reichen hier die Ideen. Inzwischen gilt im Internet fast jedes “unbekannte Tier” als ein solcher Ziegensauger und auch andere Phänomene (wie etwa Tierverstümmelungen) werden mit diesem in Verbindung gebracht.

Hat also der legendäre Ziegensauger, über den ich immer wieder berichte (auch in einem Video auf meinem YouTube-Channel), seinen Weg von Zentralamerika nach Japan gefunden? Wohl kaum. Zumindest aber scheinen die Japaner Johnny Depp diese völlig absurde Ausrede für seinen vermutlichen Absturz nicht so übel zu nehmen.

Humor hat er ja. Eher wird der “Fluch der Karibik”-Star abgestürzt sein – nicht ein Chupacabra aus dem 23. Stockwerk …

Mehr zum Thema auch in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal:

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129.491 “Project Blue Book” UFO-Seiten der US-Air Force online: Von UFO-Wellen, dem Roswell-Fall, einer “Area 51” und einem Präsidenten, der sich mit Außerirdischen traf (Artikel)

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt "Blue Book" der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage L.A. Fischinger)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Top Secret UFO-Akten und ehemals gemeine Dokumente über “Unbekannte Flugobjekte” von Regierungen, Militärs und Geheimdiensten werden seit Jahren von diesen immer mehr frei verfügbar online gestellt. So auch das legendäre “Project Blue Book” (auch “Bluebook”). Ein UFO-Forschungsprojekt der Luftwaffe der USA, dass von 1947/1951 bis 1969 geführt wurde. Ein US-UFO-Forscher hat nun alle 130.000 Seiten des berühmten UFO-Projektes sortiert und online gestellt. Doch “die großen Rätsel der UFO-Forschung” erhellen auch diese nicht.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hunderttausende von einst streng geheimen Akten und Papieren rund um das Thema “UFOs” und “Unbekannte Flugobjekte” aus der ganzen Welt sind unlängst kostenlos im Internet für jeden abrufbar. Von Regierungen ebenso wie von privaten Forscher oder auch Geheimdiensten. Ein Segen des Internet – keine Frage.

Nachdem die US-Air Force aus den früheren UFO-Projekten “Project Sign” und “Project Grudge” 1951 das “Project Blue Book” ins Leben rief, sammelte die USAF darin zahlreiche UFO-Meldungen. Insgesamt sind in den fast 130.000 Seiten des “Blaubuch” 12.618 UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 enthalten. Diese Dokumente hat der UFO-Forscher John Greenewald nun auf seiner Internetseite “The black Vault” online gestellt. Greenwald betrachtet seine Internetseite als eine Kollektion von freigegeben UFO-Papieren und umfasst mit Stand gerade bereits 1.322.017 Dokumente. Und es werden ständig mehr. Nicht nur UFO-Akten wie eben das “Project Blue Book” sind dort zu finden, sondern auch FBI-Papiere, CIA-Dokumente, Berichte anderer Länder usw. sondern auch Unterlagen und Fälle zu anderen Themen. Freigegebene Berichte zum Thema Tierverstümmelungen oder John F. Kennedy ebenso wie solche zu Geistern, bekannten Hoaxes und Meldungen zur Kryptozoologie. Ein umfassendes Archiv des Phantastischen … (s. auch hier & hier)

Tabelle der UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 vom "Project Blue Book" (Bild: gemeinfrei)
Tabelle der UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 vom “Project Blue Book” (Bild: gemeinfrei / zum Vergrößern anklicken)

Auch die sortierten UFO-Akten des “Blue Book” können natürlich heruntergeladen, durchsucht und ausgedruckt werden. Letzteres wäre aber aufgrund der Vielzahl der Dokumente weniger sinnvoll. Interessant ist bei dem blauen Buch der US-Air Force auch der Umstand, dass einige hundert Fälle von den Luftwaffenermittlern nicht geklärt werden konnten. Was letztlich ursächlich für eben diese (701) ungeklärten Meldungen war, sei einmal dahingestellt.

Weiter ist aber auch eine Statistik interessant, die ich vor vielen Jahren (1999) auf meiner ersten Internetseite veröffentlichte (Bild links). Diese zeigt, dass zumindest nach den Ermittlungen der US-Luftwaffe in den Jahren 1952, 1957 und 1966 regelrechte UFO-Wellen gemeldet wurden. Vor allem das Jahr 1952 ist hier interessant, da von den 1.501 Berichten 303 nicht geklärt werden konnten. Ob jedoch die USAF tatsächlich auch alle UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 dokumentierte oder sogar untersuchte, ist sicher fraglich und wohl kaum möglich gewesen.

US-Präsident Eisenhower vs. Außerirdische …

Nur zwei Jahre nach dieser UFO-Welle von 1952 kam es dann sogar zu einem realen und physischen Treffen des damaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Das zumindest besagt die Gerüchteküche in der UFO-Forschung. Tatsächliche Belege oder Dokumente für dieses sehr hartnäckige Gerücht … gibt es leider nicht. Auch nicht in den Papieren des “Projekt Blue Book” (was ich persönlich, wenn die Story wahr wäre, auch nicht erwartet hätte!) Jedoch hat Henry W. McElroy, ehemals Abgeordneter des US-Bundesstaates New Hampshire, in einem Video vor einigen Jahren gesagt, dass er selber mehr oder weniger entsprechende Geheimdokumente sah. Diese würden, wenn sie denn existieren, für diese seltsame Alien-Präsident-Meeting-Geschichte sprechen.

McElroy erklärte in dem Video:

„Das Dokument, das ich sah, war ein offizieller Brief an Präsident Eisenhower. Soweit ich mich erinnere, war dieses Schreiben in hoffnungsvoller Sprache und informierte Präsident Eisenhower über die immer noch andauernde Präsenz extraterrestrischer Wesen hier in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Das Schreiben schien anzudeuten, dass ein Treffen zwischen dem Präsidenten und einigen dieser Besucher arrangiert werden könnte, sollte dieses als angemessen angesehen und gewünscht werden. Der Inhalt des Schreibens legte auch nahe, dass es keinerlei Grund für Bedenken gebe, da diese Besucher keinerlei bedrohliche Absichten oder was auch immer haben. Weder jetzt oder in der Zukunft. (…)

Einmal One-way in die Area 51, bitte! Die Flugzeuge mit den roten Streifen von Las Vegas: Amerikas „geheime Fluggesellschaft“.(Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Einmal One-way in die Area 51, bitte! Die Flugzeuge mit den roten Streifen von Las Vegas: Amerikas „geheime Fluggesellschaft“. (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Überprüfen lässt sich das nicht …

Die “Area 51” und der UFO-Absturz von Roswell

Ein Jahr nach diesem angeblichen Meeting zwischen US-Präsident Dwight D. Eisenhower und “Besuchern” am 20. Februar 1954 wurde 1955 übrigens die “Area 51” errichtet (die zuvor als Gelände für Militärübungen diente). Eine Abteilung der US-Waffenfirma “Lockheed”, die sich mit streng geheimen Waffenentwicklungen befasst, wurde vom CIA damit beauftragt, dieses Testgelände am Groom Lake in Nevada 1955 auszubauen. Für abgestürzte UFOs, wie es hinter vorgehaltener Hand heißt. Offiziell jedoch für die Entwicklung des Spionageflugzeuges “U 2” und anderer (Waffen-)Technologien.

Zu diesem Themen habe ich im November 2014 ein Video-Interview mit dem UFO-Forscher und Historiker Marius Kettmann auf meinem Channel bei YouTube online gestellt.

Die “Area 51” gibt es natürlich tatsächlich, was schon lange kein Geheimnis mehr ist. Als Teil der Basis “Nellis Range” der US-Luftwaffe unweit von Las Vegas (s. a. Bild rechts). Was dort heute alles für Top Secret-Waffen entwickelt werden, wissen nur wenige Eingeweihte/Mitarbeiter/Geldgeber/Planer. Ebenso, ob der Mythos von den UFOs und selbst leibhaftigen Außerirdischen, die dort leben sollen, stimmt, weiß auch niemand bzw. kann niemand belegen. Gleiches gilt für die Story um Präsident Dwight D. Eisenhower, dass sich dieser mit Aliens traf.

Statement der US-Air Force zur "Area 51" von 1998
Statement der US-Air Force zur “Area 51” von 1998 (Bild: gemeinfrei / zum Vergrößern anklicken)

Auch die akribisch von dem UFO-Forscher John Greenewald archivierten Dokumente belegen dies nicht. Was aber trotz Verschwörungen und Gerüchten ebenfalls interessant ist, ist das Thema UFO-Absturz von Roswell 1947 in New Mexiko und das “Projekt Blue Book”: Die Papiere der blauen Air Force-Untersuchung dokumentierten im Jahr/Sommer 1947 keinen Roswell-Vorfall.

Am 20. Februar 1954, als Präsident Eisenhower der Story nach von Palm Springs in Kalifornien heimlich von einer “Grillparty” zu seinem Meeting mit Außerirdischen in einer Basis in New Mexico verschwand, kennt “Blue Book” ebenfalls keine UFO-Meldung. Wohl aber einen Tag später am 21. Februar über Kalifornien…

Offiziell wurde Eisenhowers Abwesenheit bei der Veranstaltung übrigens ganz menschlich erklärt: Er musste zum Zahnarzt, da er sich beim Essen eine Zahnkrone abbracht.

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Alien-Implantate und UFO-Entführungen: Werden Millionen Menschen von Außerirdischen “überwacht” oder “manipuliert”?

Entführen Aliens Menschen und pflanzen ihnen Implantate in den Körper? ["Objekt" von mir mit einem Grafikprogramm zur reinen Illustration eingefügt!] (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Entführen Aliens Menschen und pflanzen ihnen Implantate in den Körper? [“Objekt” von mir mit einem Grafikprogramm zur reinen Illustration eingefügt!] (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Zahlreiche Menschen aus aller Welt kennen das Thema „Entführungen durch Außerirdische“. Ein Thema, das selbst innerhalb der UFO-Forschung als sehr umstritten gilt und deshalb oft für Unbehagen sorgt. Ebenso für Unmut erregen bei diesen UFO-Entführungen Berichte von gefundenen „Alien-Implantaten“, die in den Körpern der Betroffenen entdeckt wurden. So von dem 2014 verstorben Chirurgen und UFO-Forscher Dr. Roger Leir (USA), der zu 95 Prozent sicher war, dass es sich bei diesen Implantaten um eine außerirdische Technologie handelt. Was hat es mit diesen Implantaten wirklich auf sich? Wozu sollen sie dienen und warum wird es wohl nie eine allgemein anerkannte Erklärung dieser Objekte geben? All dies erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel. (Update: 26. Juni 2020)


UFO-Entführungen – Entführungen durch Außerirdische?

Ab dem Jahre 1947 bekamen (durch einen Irrtum) unbekannte Erscheinungen am Himmel ihren bis heute festen Namen „UFO“ bzw. „Fliegende Untertassen“. Spätestens seit den 1950ger Jahren nun dem streiten sich UFO-Forscher, Skeptiker, Zeugen und Mystery-Autoren über die wahre Natur dieses Phänomens.

Aber das „Phänomen UFO“ ist in seiner Gesamtheit überaus vielschichtig. Etwa normalen Sichtungen von einem „Etwas am Himmel“, angebliche UFO-Landungen, die seltsamen Tierverstümmelungen oder sogar Kontakte mit Aliens und Entführungen durch diese. Schon in den 1960ger Jahren kamen in der UFO-Szene Gerüchte über eben diese Entführungen durch fremde Wesen in ein UFO auf. Damit einher gingen angeblich pseudo-medizinische Untersuchungen und andere Dinge mehr, die die Zeugen solchen UFO-Entführungen über sich ergehen lassen mussten.

Das Thema schlug weite Wellen. Etwa vergleichbar mit einem neuerlichen Medieninteresse an diesen Entführungen in den 1990ger Jahren.

Namen wie Budd Hopkins, Prof. Dr. John E. Mack, Raymond E. Fowler oder auch Prof. David M. Jacobs (a. a. Video HIER) sind bis heute bekannte UFO-Forscher, die sich den Entführungen angenommen haben bzw. hatten. Doch ein Teil dieser UFO-Entführungen ist besonders interessant, da hier die Chance bestehen könnte, das seltsame Phänomen zu beweisen: die mutmaßliche „Einpflanzung“ von Implantaten in die Entführten durch die Fremden.

Während einige UFO-Forscher sicher sind, dass die Entführten tatsächlich irgendwas erlebt haben, was weiterhin auf eine rationale Erklärung wartet, sind andere Menschen davon überzeugt, dass die Zeugen alle eine Art psychische Erkrankung haben. Wieder andere Menschen glauben, diese Entführten lügen alle mit Absicht und erfinden die Geschichten. Einige vermuten sogar reine “Sex-Phantasien” dahinter.

Andere glauben, dass hier echte Außerirdische am Werk sind, die irgendwelche Pläne mit ihrem Tun verfolgen. Vielleicht sogar schon seit Jahrtausenden. Und genau hier sind mutmaßliche Alien-Implantate in den Körpern der UFO-Entführten besonders interessant.

Alien-Implantate im Körper?

So erzählen einige der UFO-Betroffenen, dass diese Fremden sie nicht nur „untersuchten“, sondern ihnen auch Fremdkörper einpflanzten. Oder aber, dass bei Personen im Nachhinein diese Implantate eher durch Zufall im Körper entdeckt werden. Diese winzigen Objekte können dabei überall im Körper sitzen. Nicht nur, wie es der Science-Fiction-Film-Klassiker „Invasion vom Mars“ schon 1953 zeigte, im Nacken der Entführungsopfer.

Gerne deuten UFO-Interessierte diese Implantate als einen „Sender“ der fremden Besucher. Quasi wie es Tierforscher heute machen, um die Wege und Wanderungen verschiedener Tiere zu ergründen. “Big Brother aus dem All: Überwachen uns Aliens mit Funk-Implantaten?” nannte dies eine deutsche Boulevardzeitung im Sommer 2010.

Selbst als „Steuergerät“ zur direkten Manipulation der Betroffenen werden diese fremden Objekte im Körper interpretiert. Auch in dem Spielfilm „Invasion vom Mars“ haben die Marsmenschen ihren Opfern solche Geräte in den Nacken implantiert, um diese zu manipulieren und zu lenken. Das Titelbild dieses Postings ist daran angelehnt (und nicht echt). Ob an diesen Thesen und Spekulationen aber wirklich etwas dran ist – das kann niemand mit Bestimmtheit sagen und belegen …

UFO-Entführungen und der Doktor

Da aber eindeutig einige UFO-Entführte von solchen implantierten Fremdkörpern berichten bzw. diese auf Röntgenbildern später zu sehen sein sollen – ist es da nicht ganz einfach diese im Körper zu finden und sicherzustellen? Eine Reihe von Forschern ist sich sicher, dass dies auch unlängst gelungen sei. Doch sind diese Fremdkörper tatsächlich irgendeine Art außerirdischer Technologie? Oder sind es ordinäre irdische Objekte, die wie auch immer unbemerkt in den Körper der Patienten eingedrungen sind?

Die in der weiten Welt der UFO-Szene kursierenden Implantate sind winzig, nur wenige Millimeter klein. Eine offensichtliche (technische?) Funktion können wir kaum erkennen. Wir. Problematisch ist es vor allem auch, solche Stückchen wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Wohl kein einzelner UFO-Forscher wird in der Lage sein, selber die Entfernung eines angeblichen Implantates und daraufhin eine genaue Analyse durchführen zu können.

Dr. Roger Leir aus Kalifornien war bis zum seinem Tod im März 2014 einer der wenigen, der auf eigene Faust solche Objekte aus den Körpern von Entführten entfernte. Doch auch der Chirurg Dr. Leir stand vor einem Rätsel, wie er es schon 1998 in seinem Buch “The Aliens and the Scalpel” schilderte. Ein entfernter Fremdkörper beispielsweise war magnetisch, konnte nicht „geöffnet“ werden und leuchtete unter UV-Licht gründlich. Zudem waren in dem Objekt Nervenenden eingeschlossen und der vier mal zwei Millimeter kleine Körper war mit einer Membran von Proteinen umgeben.

Sollte das Hightech von Aliens gewesen sein? Beweise für UFO-Entführungen? Oder doch nur ein eingewachsener Splitter dieser Erde? Er selber hatte keine Antwort auf die Frage, was das für ein Objekt genau sein könnte.

Was sind diese Dinger – Implantate von Außerirdischen?

Leir interessierte sich von Anbeginn (1947) an für UFO-Forschung und das Thema an sich. Im Laufe der Jahrzehnte wurde er zu dem Experten in Sachen „Alien-Implantate“ und UFO-Entführungen innerhalb der UFO-Szene. Insgesamt hat er fast 20 derartige Objekte in all den Jahren aus verschiedenen Menschen herausoperiert.

Roger Leir und sein Kollege Dr. Alex Moser waren sicher, dass sie zumindest teilweise wie nicht von der Erde wirkten. Vielmehr vermuteten sie, dass es vielleicht irgendwelche Technologien zur Kontrolle und Überwachung der jeweiligen Menschen sind, aus denen diese Objekte entfernt wurden. Der Metallurge Dr. Moser und Dr. Leir sprachen in diesem Zusammenhang von einer Art Funksignale, die diese Implantate auszusenden scheinen bzw. schienen. Ebenso von „Kohlenstoff-Nano-Röhren“, die sich bei starken Vergrößerungen zeigten.

Bei einer UFO-Konferenz unter Federführung von Stephen Bassett am 20. April 2009 im „National Press Club“ in Washington D.C. in den USA sprachen auch Moser und Leir über ihre Arbeiten. Es hieß dabei, dass nach einer Umfrage aus dem Jahr 2003 etwa zwei Prozent der US-Amerikaner mit „außerirdischen Entführungen zu tun“ hätten. Was an sich schon überaus erstaunlich zu sein scheint. Das wären bei einer Einwohnerzahl der USA von rund 317,24 Millionen Menschen über sechs Millionen Betroffene.

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Ob man diese Umfrage und das Ergebnis von 6,34 Millionen betroffenen US-Bürgern eins zu eins auf die Weltbevölkerung übertragen kann? Werden Millionen Menschen auf unseren Planeten von leibhaftigen Außerirdischen entführt? Wenn: wie viele dieser Erdenbürger haben solche Implantate? Fraglich …

Doch Leir und Moser hatten noch weit mehr zu berichten. Dr. Leir, der auch eine Reihe Bücher zur UFO-Thematik veröffentlichte, schildert beispielsweise, dass diese Objekte nicht nur irgendwie „Signale“ versenden, sondern sehr wahrscheinlich außerirdisch sind:

Es ist sehr wahrscheinlich, dass es (das Implantat, Anm. LAF) nicht irdischen Ursprungs ist. Ich sage zu 95 Prozent ist das sicher. (…) die elektromagnetischen Emissionen weisen zu 90 Prozent darauf hin, dass es sich um eine funktionelle Vorrichtung handelt.“

Beweis für eine fremde Technologie, die nicht von der Erde stammt? Das klingt ungeheuerlich.

“Fehldeutungen und Übertreibungen”

Auch wenn sich Dr. Leir in seinem Vortrag 2009 weitere und vor allem eindeutige Untersuchungen und Analysen wünschte, kam es bis heute nicht dazu. Seiner Meinung nach sind solcher Objekte “wissenschaftliche Beweise für nicht-terrestrische Experimente am Menschen”. Damit sind natürlich schlicht und einfach UFO-Entführungen gemeint. Zumindest einige seiner Objekte wurden vom “New Mexico Institute of Mining and Technology” untersucht. In diesen wurden unter anderem “häufig vorkommenden Elementen” wie Eisen oder Aluminium gefunden. Weiter verglich das Labor einige Elemente mit der Zusammensetzung von Meteoren.

Für Skeptiker ein eindeutiger Hinweis, dass Leir diesen Vergleich auf seine Außerirdischen übertragen hat.

Joe Nickell, seines Zeichens Skeptiker der gesamten UFO-Thematik und Grenzwissenschaft, bezweifelt in seinem Buch “Real-Life X-Files” (2001) diese “Alien-Implantate” grundsätzlich. Hierzu verweist er unter anderem auf Dr. Virgil Priscu aus Israel. “Kein Mysterium, keine Implantate”, so Priscu. Es seien nichts als Metallfragmente oder sogar Glassplitter, die zum Beispiel bei Stürzen oder beim Abstoßen unbemerkt in den Körper gelangten. Vielleicht sogar einfach nur durch barfuß laufen.

Bezeichnet ist es, dass nach Aussage von Priscu Leir und sein Team nicht an einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit interessiert gewesen seien. Er habe Zwecks genauer Analysen der Stücke an einem forensischen medizinischen Institut Derrel Sims kontaktiert, der als Hypnotiseur für UFO-Entführte mit Leir arbeitete. Doch Proben oder Fotos der Implantate für eine Kooperation wurden abgelehnt. Weiter betont Nickell in seinem Buch, dass in Leirs Büro “UFO-Magazine zum Lesen für die Patienten” bereit liegen. Dazu sei es mit “Alien-Figuren mit Käfer-Augen” dekoriert.

Ein Versuch Leir zu diskreditieren oder nur der klare Hinweis, dass hier nicht “neutral” und “objektiv” gearbeitet wird? Nickell kommt zu dem Schluss, das alles “Fehldeutungen und Übertreibungen eines natürlichen Phänomens sind” und “Scherze wird es im Überfluss geben”. UFO-Entführungen an sich seien nach Nickell auch nicht real.

UFO-Entführungen, Verschwörungen und die Wissenschaft

Es gibt aber neben Irrtümern im Sinne von irgendwelchen Splittern usw. noch eine andere Interpretation dieser Fremdkörper. Einige Mystery- und Phänomene-Forscher gehen nämlich in eine ganz andere Richtung. Sie deuten diese Implantate tatsächlich als künstliche Objekte, die jedoch nicht von Aliens stammen, sondern von irdischen Geheimorganisationen, Militärs oder ähnlichem.

Demnach dienten diese Fremdkörper heimlichen Menschenversuchen, die es bekanntlich in der Vergangenheit tatsächlich sehr zahlreich gab. Hier wird eine (globale) Verschwörung vermutet, da diese Technologien der Implantate zum Beispiel der Manipulation von Menschen dienen könnten. Teilweise wird hier davon gesprochen, dass diese vermeintlich von Aliens entführten Menschen geradezu “gechipt” wurden. Von dunklen Mächten, die irgendwie mit einer “Neuen Welt Ordnung” (NWO) gemeinsame Sache machen. Vielleicht sogar, mit Blick auf die dann fraglos erstaunliche Nano-Technologie der Stücke, unter Mitwirkung von Aliens (s. a. Video HIER).

Solche Spekulationen ändern aber nichts an dem Umstand, dass Leir diese Objekte aus Menschen herausoperierte. Sie sind also erst mal da und durch eine Verschwörung von Geheimorganisationen auch nicht erklärt. Ebenso ändert diese „Verschwörungs-Deutung“ nicht viel an den Umstand, dass Dr. Roger Leir und sein Kollege Dr. Alex Moser nach ihren Untersuchungen zu 95 Prozent sicher sind, „dass es nicht irdischen Ursprung ist“.

Ob sie von Aliens aus dem Kosmos stammen oder von einer Geheimorganisation im Sinne einer NWO, spielt keine Rolle: In beiden Fällen wären sie technologisch. Ob sich unter den Glas- und Metallsplittern aus den Patienten wirklich echte Implantate befinden? Nur eine unabhängige Analyse oder wissenschaftliche Untersuchungskommission könnte das belegen. Meiner Meinung ist es fraglich, das so was jemals durch anerkannte Methoden, Institute und Experten in die Tat umgesetzt wird.

Und ein wissenschaftlich klares Ergebnis kann, je nachdem, wie es dann ausfällt, wieder als Teil einer Verschwörung interpretiert werden. Schnell wird es heißen: Die Untersuchungen und Resultate wurden manipuliert, um das eine oder andere Geheimnis von der Weltöffentlichkeit weiter zu verbergen …

Nachtrag vom 27. März 2014, 19:15 Uhr

Da man mir unterstellte, dass ich hier irrtümlich ein ungeprüftes Fake-Bild eines “Implantates” als Titelbild einfügte – obwohl im Artikel klar geschrieben wurde, dass das Bild nicht echt ist! – der Hinweis:

Das “Objekt” im Nacken des Schädels ist von mir selber zur reinen Illustration mit einem Grafikprogramm eingefügt worden. Es kann damit auch nicht irgendwo vorher im Zusammenhang mit dem Thema UFO-Entführungen aufgetaucht sein. Die Bildunterschrift habe ich dahingehend in [ ] angepasst.

Nun sollten eventuelle “Verwirrungen” (Unterstellungen) ausgeschlossen sein. Danke.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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