Suchergebnisse: Tierverstümmelungen

Wichtigtuer oder Whistleblower? Ein ehemaliger US-Navy-Pilot will während seines Dienstes in der Antarktis UFOs und eine Alien-Basis gesehen haben

Die Antarktis: Standort einer Alien-Basis? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons)
Die Antarktis: Standort einer Alien-Basis? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons)

In der UFO-Forschung machen neue Gerüchte um die Antarktis die Runde: Die Mystery-Forscherin Linda Moulton Howe berichtet, dass sie im Januar 2015 einen anonymen Teletonanruf bekam, der angeblich von einem ehemaligen Flieger der US-Navy stamme. Dieser nannte sich bereits in einer eMail am 2. Januar an Howe “Brian” und erzählte, dass er UFOs und eine “Alien-Basis” und andere sonderbare Dinge bei seinem Dienst in der Antarktis gesehen habe. Auch von einer “verbotenen Zone” am Südpol will der Informant Kenntnisse haben.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Antarktis ist und bleibt ein seltsamer und fremdartiger Kontinent mit überwältigender Landschaft. Doch neben Naturfreunden haben auch die Freunde des Phantastischen diesen Kontinent am Südende der Erde immer mal wieder im Blick. Sei es, dass dieser angeblich einst das wahre Atlantis gewesen sei, dass es dort eine Basis der Nazis inkl. “Flugscheiben” aus/seit dem Dritten Reich geben soll, oder auch, dass es dort uralte Pyramiden, UFOs usw. gibt.

UFOs über der Antarktis

Die US-UFO-Forscherin Linda Moulton Howe, die vor Jahren vor allem durch ihre Beschäftigung mit dem Phänomen der Tierverstümmelungen in den USA bekannt wurde, berichtet nun von einer weiteren Episode der Rätsel um die Antarktis. Sie habe, so schreibt sie umfangreich auf ihrer Internetseite, am 2. Januar dieses Jahres eine eMail erhalten, bei dem sich der Absender als

Die Antarktis - gibt es hier tatsächlich UFOs und eine Alien-Basis? (Bild: gemeinfrei)
Die Antarktis – gibt es hier tatsächlich UFOs und eine Alien-Basis? (Bild: gemeinfrei)

“Brian” und Ex-US-Navy-Pilot ausgab. Mit diesem habe sie daraufhin auch ein Telefon-Interview geführt, das ebenso auf ihren Webseiten zu finden ist. Dieser Informant berichtete, dass er bis 1997 bei der Navy-Einheit “Antarctic Development Squadron Six” (VXE-6) als Pilot in der Antarktis seinen Dienst tat, und dabei hunderte Flüge und Missionen in/über der Antarktis mit seiner Maschine absolvierte. Beispielsweise auch auf der australischen “Davis Station” (Prinzessin Elisabeth Land) an der Küste der Antarktis. Doch seine Dienstzeit am Ende der Welt sei alles andere als normal gewesen:

In seinem Anruf erzählt “Brian” der UFO-Forscherin Howe auch von Begegnungen mit UFOs, die er und seine Flugbesatzung im Dezember 1995 gemacht hätten. Zu dieser UFO-Sichtung sei es bei einem Flug an einem wolkenlosen Tag unweit des Beardmore-Gletschers in den Transantarktischen Bergen gekommen. Er und seine Crew konnten dabei plötzlich sonderbare “Scheiben” am Himmel fliegen sehen, sie sehr seltsame und abrupte Flugmanöver um die Berge vollführten. Solche UFO-Sichtungen kamen seinen Aussagen nach in der Antarktis sogar öfter vor.

Eine andere Story, die Howe von ihrem Anrufer erfuhr, war, dass zahlreiche Wissenschaftler aus  einer Station im antarktischen Marie Byrd Land plötzlich spurlos aus ihrer Basis verschwunden sein sollen. Erst zwei Wochen später, als “Brian” den Auftrag bekam, dort nachzusehen, seien diese wieder aufgetaucht, woraufhin er diese nach Neuseeland geflogen habe. Wo diese Forscher in den zwei Wochen waren, sagten sie ihm nicht. Aber er habe in ihren Gesichtern deutlich erkennen können, dass alle große Angst gehabt hätten.

Außerirdische am Südpol?

Das Seltsamste an diesem Anruf ist aber mit Sicherheit die Geschichte, dass es unweit des Südpols eine Art “Alien-Basis” geben soll. Diese UFO-Basis befinde sich in einer Flugverbotszone, die bis zu 15 Kilometer vom Südpol entfernt liegt und deren Existenz von offizieller Seite damit begründet worden sei, dass Wissenschaftler dort Luftanalysen durchführen würden. Geglaubt habe jedoch niemand der Piloten und Mannschaften diese Erklärung.

Wieder eine vermeintliche UFO-Basis bei Google Earth gefunden - diesmal im Himalaya (Bild: Google Earth / L. A. Fischinger)
VIDEO: Wieder eine vermeintliche UFO-Basis bei Google Earth gefunden – diesmal im Himalaya (Bild: Google Earth / L. A. Fischinger)

Als der angebliche US-Navy-Pilot “Brian” mit seiner Mannschaft jedoch bei einer Evakuierung des Lagers “Davis Camp” der Australier beteiligt war, überflogen sie dennoch auch die Flugverbotszone. Bei dieser Gelegenheit haben er und seine Crew ein riesiges Loch im Eis gesehen, in das er von der Größe her sogar mit seinem Flugzeug hätte fliegen können.

Seine Maschine war bei dieser medizinisches Evakuierung der australischen Station wie üblich eine Transportmaschine vom Typ “C 130” gewesen. Tatsächlich ist dieses bekannte Transportflugzeug der Firma “Lockheed” auch in der Antarktis im Einsatz und hat nach den Angaben der US-Navi eine Flügelspannweite von rund 40 Metern und eine Höhe von etwa 11,5 Metern. Würde also dieser ominöser Anrufer die Wahrheit sagen, wäre das fragliche “Loch im Eis” gewaltig!

Wurde eine gewaltige UFO-Basis auf dem Meeresbodengefunden? (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Auch hier soll es sie geben: Eine UFO-Basis auf dem Meeresboden vor Los Angeles! (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons)

Dieses “Loch”, so wusste “Brian” weiter zu erzählen, war jedoch in Wahrheit eine Art Eingang zu einer unterirdischen UFO-Basis. Das sei natürlich auch der wahre Grund für die Flugverbotszone in dieser region. In dieser UFO-Basis würden “Aliens, Extraterrstrische oder was auch immer” mit irdischen Wissenschaftlern gemeinsam arbeiten, was bekanntlich auch von der “Area 51” in Nevada gemunkelt wird. Die Alien-Basis unweit des Südpols sei aber auch ein offenes Geheimnis gewesen, da verschiedene Flugbesatzungen und Forscher dort über diese auch gesprochen haben …

“Brian”: ein Wichtigtuer oder echter Whistleblower?

Das klingt alles schon sehr verrückt. Ein wenig “Alien vs. Predator” gemischt mit einer ja angeblich existierenden Nazi-Basis im ewigen Eis und einer Art “neuen Area 51” am Südpol. Ob an den Geschichten dieses Informanten irgendetwas dran ist, ist mit Sicherheit fraglich und Glaubenssache.

Interessant aber ist der Umstand, dass Linda Moulton Howe auf ihren entsprechenden Seiten auch ein Foto veröffentlichte, das diesen “Brian” am Südpol zeigen soll. Dabei ist auch sein Gesicht erkennbar. Ist das nicht etwas “riskant”, wenn er sich schon eines Pseudonyms bemächtigt? Ebenso veröffentlicht ist das Bild eines Dokumentes der US-Navy vom 20. November 1984, dass angeblich “Brians” Tätigkeit in der Antarktis belegt. Der Name, für wen das Papier tatsächlich ausgestellt wurde, ist jedoch entfernt.

Artikel von D.D. Fisher - ihn gab es 1984 in entsprechender Funktion ... (Bild: L.A. Fischinger)
Artikel von D.D. Fisher – ihn gab es 1984 in entsprechender Funktion … (Bild: L.A. Fischinger aus”Antarctic Journal of the U.S.” )

Die Unterzeichner des des Dokumentes sind hingegen offen zu lesen. Zum einen ist es ein Brian Shoemaker von der “Naval Support Force Antarctica” der USA, nicht nur tatsächlich zur fraglichen Zeit (1984) existierte, sondern offensichtlich auch eine entsprechende Funktion in der Antarktis hatte. Der andere Unterzeichner ist der kommandierende Offizier D. D. Fisher, der ebenfalls real ist (oder es zur fraglichen Zeit zumindest war). Dieser Fisher hat 1985 über die Arbeiten der Navy am Süpol sogar den Beitrag “U.S. Navy Antarctic Development Squadron Six activities, 1984-1985” im “Antarctic Journal of the U.S.” Nr. 20(5), S. 267, veröffentlicht (s. Bild). Auch er ist also keine Erfindung des ominösen “Brain” …

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Johnny Depp: “Ich wurde von einem Chupacabra attackiert”. Über die Entschuldigung des Superstars in Tokio nach seinem (vermutlichen) Alkohol-Aussetzer …

Johnny Depp der Chupacabra und der Alkohol (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger-Archiv / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Johnny Depp, der Chupacabra und der Alkohol (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger-Archiv/J. Martín / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Der Hollywood-Star Johnny Depp ist derzeit auf Promo-Tour zu seinem neuen Film “Mortdecai”. Nun jedoch schwänzte der Schauspieler seine eigene Pressekonferenz in Tokio und ließt die Journalisten vergeblich warten. Der Marketingmanager Hiroyuki Kurihara musste die Konferenz daraufhin absagen. Depp selber hatte Tags darauf eine seltsame “Entschuldigung”: er habe im Hotel mit einem Monster namens Chupacabra (= “Ziegensauger”) kämpfen müssen. Wie ist Johnny Depp auf so eine absurde Aussage gekommen?

 

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Der Marketingmanager Hiroyuki Kurihara musste die Pressekonferenz von und mit Johnny Depp in Tokio absagen und entschuldigte bei den zahllosen Pressevertretern damit, “dass es Johnny Depp seit heute morgen schlecht geht”.

Natürlich brodelte die Gerüchteküche, dass Depp wieder zu tief in Glas geschaut habe und deshalb die Konferenz abgesagt wurde. Der Schauspieler sei schließlich in der Vergangenheit bereits öfter durch diverse Alkohol-Aussetzer aufgefallen.

Angeblicher Chupacabra
Angeblicher Chupacabra (Bild: J. Martín)

Johnny Depp selber hatte jedoch später eine ganz andere “Erklärung” für sein Fortbleiben. In Wahrheit habe er mehre Stunden mit der Bestie Chupacabra (“Ziegensauger”) kämpfen müssen, weshalb er nicht schlicht nicht erscheinen konnte.

Doch Johnny Depp hat den Kampf gewonnen und berichtete:

Ich habe ihn aus dem 23. Stock geworfen. Wir werden ihn nie wieder sehen.”

Der Chupacabra: Keine Erfindung von Johnny Depp

Diesen Chupacabra soll es in der Grenzwissenschaft wie etwa der Kryptozoologie und UFO-Forschung tatsächlich geben (Bild links). Johnny Depp hat ihn nicht erfunden, die Ehre gebührt eher anderen Menschen, wie ich es in meinem Buch “Der Wolf im Monsterpelz: El Chupacabra – das Phänomen Ziegensauger“ beschreibe.

Wirklich geboren wurde der Mythos diese Kreatur Mitte der 1990ger Jahre auf der Insel Puerto Rico in der Karibik. Dort soll das Tier Ziegen, Schafe, Hühner usw. den Garaus gemacht und ihr Blut getrunken haben. Über die Herkunft dieses Wesens, wenn es überhaupt existiert, wird viel spekuliert. Von Außerirdischen bis geheimer Gen-Technik der USA reichen hier die Ideen. Inzwischen gilt im Internet fast jedes “unbekannte Tier” als ein solcher Ziegensauger und auch andere Phänomene (wie etwa Tierverstümmelungen) werden mit diesem in Verbindung gebracht.

Hat also der legendäre Ziegensauger, über den ich immer wieder berichte (auch in einem Video auf meinem YouTube-Channel), seinen Weg von Zentralamerika nach Japan gefunden? Wohl kaum. Zumindest aber scheinen die Japaner Johnny Depp diese völlig absurde Ausrede für seinen vermutlichen Absturz nicht so übel zu nehmen.

Humor hat er ja. Eher wird der “Fluch der Karibik”-Star abgestürzt sein – nicht ein Chupacabra aus dem 23. Stockwerk …

Mehr zum Thema auch in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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129.491 “Project Blue Book” UFO-Seiten der US-Air Force online: Von UFO-Wellen, dem Roswell-Fall, einer “Area 51” und einem Präsidenten, der sich mit Außerirdischen traf (Artikel)

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt "Blue Book" der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage L.A. Fischinger)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Top Secret UFO-Akten und ehemals gemeine Dokumente über “Unbekannte Flugobjekte” von Regierungen, Militärs und Geheimdiensten werden seit Jahren von diesen immer mehr frei verfügbar online gestellt. So auch das legendäre “Project Blue Book” (auch “Bluebook”). Ein UFO-Forschungsprojekt der Luftwaffe der USA, dass von 1947/1951 bis 1969 geführt wurde. Ein US-UFO-Forscher hat nun alle 130.000 Seiten des berühmten UFO-Projektes sortiert und online gestellt. Doch “die großen Rätsel der UFO-Forschung” erhellen auch diese nicht.

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Hunderttausende von einst streng geheimen Akten und Papieren rund um das Thema “UFOs” und “Unbekannte Flugobjekte” aus der ganzen Welt sind unlängst kostenlos im Internet für jeden abrufbar. Von Regierungen ebenso wie von privaten Forscher oder auch Geheimdiensten. Ein Segen des Internet – keine Frage.

Nachdem die US-Air Force aus den früheren UFO-Projekten “Project Sign” und “Project Grudge” 1951 das “Project Blue Book” ins Leben rief, sammelte die USAF darin zahlreiche UFO-Meldungen. Insgesamt sind in den fast 130.000 Seiten des “Blaubuch” 12.618 UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 enthalten. Diese Dokumente hat der UFO-Forscher John Greenewald nun auf seiner Internetseite “The black Vault” online gestellt. Greenwald betrachtet seine Internetseite als eine Kollektion von freigegeben UFO-Papieren und umfasst mit Stand gerade bereits 1.322.017 Dokumente. Und es werden ständig mehr. Nicht nur UFO-Akten wie eben das “Project Blue Book” sind dort zu finden, sondern auch FBI-Papiere, CIA-Dokumente, Berichte anderer Länder usw. sondern auch Unterlagen und Fälle zu anderen Themen. Freigegebene Berichte zum Thema Tierverstümmelungen oder John F. Kennedy ebenso wie solche zu Geistern, bekannten Hoaxes und Meldungen zur Kryptozoologie. Ein umfassendes Archiv des Phantastischen … (s. auch hier & hier)

Tabelle der UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 vom "Project Blue Book" (Bild: gemeinfrei)
Tabelle der UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 vom “Project Blue Book” (Bild: gemeinfrei / zum Vergrößern anklicken)

Auch die sortierten UFO-Akten des “Blue Book” können natürlich heruntergeladen, durchsucht und ausgedruckt werden. Letzteres wäre aber aufgrund der Vielzahl der Dokumente weniger sinnvoll. Interessant ist bei dem blauen Buch der US-Air Force auch der Umstand, dass einige hundert Fälle von den Luftwaffenermittlern nicht geklärt werden konnten. Was letztlich ursächlich für eben diese (701) ungeklärten Meldungen war, sei einmal dahingestellt.

Weiter ist aber auch eine Statistik interessant, die ich vor vielen Jahren (1999) auf meiner ersten Internetseite veröffentlichte (Bild links). Diese zeigt, dass zumindest nach den Ermittlungen der US-Luftwaffe in den Jahren 1952, 1957 und 1966 regelrechte UFO-Wellen gemeldet wurden. Vor allem das Jahr 1952 ist hier interessant, da von den 1.501 Berichten 303 nicht geklärt werden konnten. Ob jedoch die USAF tatsächlich auch alle UFO-Meldungen von 1947 bis 1969 dokumentierte oder sogar untersuchte, ist sicher fraglich und wohl kaum möglich gewesen.

US-Präsident Eisenhower vs. Außerirdische …

Nur zwei Jahre nach dieser UFO-Welle von 1952 kam es dann sogar zu einem realen und physischen Treffen des damaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Das zumindest besagt die Gerüchteküche in der UFO-Forschung. Tatsächliche Belege oder Dokumente für dieses sehr hartnäckige Gerücht … gibt es leider nicht. Auch nicht in den Papieren des “Projekt Blue Book” (was ich persönlich, wenn die Story wahr wäre, auch nicht erwartet hätte!) Jedoch hat Henry W. McElroy, ehemals Abgeordneter des US-Bundesstaates New Hampshire, in einem Video vor einigen Jahren gesagt, dass er selber mehr oder weniger entsprechende Geheimdokumente sah. Diese würden, wenn sie denn existieren, für diese seltsame Alien-Präsident-Meeting-Geschichte sprechen.

McElroy erklärte in dem Video:

„Das Dokument, das ich sah, war ein offizieller Brief an Präsident Eisenhower. Soweit ich mich erinnere, war dieses Schreiben in hoffnungsvoller Sprache und informierte Präsident Eisenhower über die immer noch andauernde Präsenz extraterrestrischer Wesen hier in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Das Schreiben schien anzudeuten, dass ein Treffen zwischen dem Präsidenten und einigen dieser Besucher arrangiert werden könnte, sollte dieses als angemessen angesehen und gewünscht werden. Der Inhalt des Schreibens legte auch nahe, dass es keinerlei Grund für Bedenken gebe, da diese Besucher keinerlei bedrohliche Absichten oder was auch immer haben. Weder jetzt oder in der Zukunft. (…)

Einmal One-way in die Area 51, bitte! Die Flugzeuge mit den roten Streifen von Las Vegas: Amerikas „geheime Fluggesellschaft“.(Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Einmal One-way in die Area 51, bitte! Die Flugzeuge mit den roten Streifen von Las Vegas: Amerikas „geheime Fluggesellschaft“. (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Überprüfen lässt sich das nicht …

Die “Area 51” und der UFO-Absturz von Roswell

Ein Jahr nach diesem angeblichen Meeting zwischen US-Präsident Dwight D. Eisenhower und “Besuchern” am 20. Februar 1954 wurde 1955 übrigens die “Area 51” errichtet (die zuvor als Gelände für Militärübungen diente). Eine Abteilung der US-Waffenfirma “Lockheed”, die sich mit streng geheimen Waffenentwicklungen befasst, wurde vom CIA damit beauftragt, dieses Testgelände am Groom Lake in Nevada 1955 auszubauen. Für abgestürzte UFOs, wie es hinter vorgehaltener Hand heißt. Offiziell jedoch für die Entwicklung des Spionageflugzeuges “U 2” und anderer (Waffen-)Technologien.

Zu diesem Themen habe ich im November 2014 ein Video-Interview mit dem UFO-Forscher und Historiker Marius Kettmann auf meinem Channel bei YouTube online gestellt.

Die “Area 51” gibt es natürlich tatsächlich, was schon lange kein Geheimnis mehr ist. Als Teil der Basis “Nellis Range” der US-Luftwaffe unweit von Las Vegas (s. a. Bild rechts). Was dort heute alles für Top Secret-Waffen entwickelt werden, wissen nur wenige Eingeweihte/Mitarbeiter/Geldgeber/Planer. Ebenso, ob der Mythos von den UFOs und selbst leibhaftigen Außerirdischen, die dort leben sollen, stimmt, weiß auch niemand bzw. kann niemand belegen. Gleiches gilt für die Story um Präsident Dwight D. Eisenhower, dass sich dieser mit Aliens traf.

Statement der US-Air Force zur "Area 51" von 1998
Statement der US-Air Force zur “Area 51” von 1998 (Bild: gemeinfrei / zum Vergrößern anklicken)

Auch die akribisch von dem UFO-Forscher John Greenewald archivierten Dokumente belegen dies nicht. Was aber trotz Verschwörungen und Gerüchten ebenfalls interessant ist, ist das Thema UFO-Absturz von Roswell 1947 in New Mexiko und das “Projekt Blue Book”: Die Papiere der blauen Air Force-Untersuchung dokumentierten im Jahr/Sommer 1947 keinen Roswell-Vorfall.

Am 20. Februar 1954, als Präsident Eisenhower der Story nach von Palm Springs in Kalifornien heimlich von einer “Grillparty” zu seinem Meeting mit Außerirdischen in einer Basis in New Mexico verschwand, kennt “Blue Book” ebenfalls keine UFO-Meldung. Wohl aber einen Tag später am 21. Februar über Kalifornien…

Offiziell wurde Eisenhowers Abwesenheit bei der Veranstaltung übrigens ganz menschlich erklärt: Er musste zum Zahnarzt, da er sich beim Essen eine Zahnkrone abbracht.

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Alien-Implantate und UFO-Entführungen: Werden Millionen Menschen von Außerirdischen „überwacht“ oder „manipuliert“?

Entführen Aliens Menschen und pflanzen ihnen Implante in den Körper? (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger)
Entführen Aliens Menschen und pflanzen ihnen Implantate in den Körper? [“Objekt” von mir selber mit einem Grafikprogramm zur reinen Illustration eingefügt!] (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Zahlreiche Menschen aus aller Welt kennen das Thema „Entführungen durch Außerirdische“. Ein Thema, das selbst innerhalb der UFO-Forschung als sehr umstritten gilt und deshalb oft für Unbehagen sorgt. Ebenso für Unmut erregen bei diesen UFO-Entführungen Berichte von gefundenen „Alien-Implantate“, die in den Körpern der Betroffenen entdeckt wurden. So von dem kürzlich verstorben Chirurgen und UFO-Forscher Dr. Roger Leir (USA), der zu 95 Prozent sicher war, dass es sich bei diesen Implantaten um eine außerirdische Technologie handelt.

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