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Das Steinzeiträtsel der Megalithkultur: Forscher finden Belege für den (angeblichen) Ursprung – aber … +++ YouTube-Video +++

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Die Rätsel Megalithkultur: Forscher finden (angeblich) Belege für ihren Ursprung - aber ... (Bild: Pixabay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Die Rätsel Megalithkultur: Forscher finden Belege für den (angeblichen) Ursprung – aber(Bild: Pixabay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Das Steinzeiträtsel der Megalithkultur ist eines der großen Geheimnisse unserer Vergangenheit. Denn vor vielen Jahrtausenden bauten Menschen, die nicht mal eine Schrift kannten und in der “primitiven Steinzeit” lebten, aus teilweise riesigen Monolithen bis heute unerklärliche Anlagen. Steinkreise, Dolmen, Ganggräber aus Megalithen, Menhire und andere Wunderwerke der Urzeit, denen wir heute fragend gegenüber stehen. Hierzu wurde kürzlich eine Studie veröffentlicht, die immerhin einem Rätsel der Megalithkultur näher gekommen sein will: Die Frage nach dem Ursprung und dem Verbreitungsweg des Kultes der Megalithbauten. Eine interessante Untersuchung. Aber bei genauerem Hinsehen wirft diese noch mehr Fragen auf, als sie beantwortet. In diesem YouTube-Video erfahrt ihr, was die wissenschaftliche Studie herausgefunden hat und welche Schlüsse daraus gezogen wurden. Aber vor allem auch, was die Arbeit außen vor ließ, nicht berücksichtigte oder sogar ganz verschwieg. Viele Fragen stellen sich hier …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In Europa begann die eigentliche Megalithkultur vor mindestens 7.000 Jahren. Denn damals opferten Steinzeitmenschen aus einem unbekannten Antrieb heraus viel Zeit, Ressourcen und Kraft, um einer “neuen Mode” nachzugehen: Große Steine aufstellen. So begannen diese Menschen vereint und voller Tatendrang aus gewaltigen Megalithen wuchtigen Anlagen zu erbauten, und bekamen von uns deshalb den Namen “Megalithiker”.

Das alles in einem kaum besiedelten Europa der Steinzeit nach der Eiszeit. Forscher sind sich zumindest hier recht einig.

Aber warum sie das taten, ist vollkommen unbekannt. Ausgenommen von eindeutigen Grabanlagen haben diese Megalithanlagen eigentlich keinen praktischen Nutzen. Besser gesagt keinen Nutzen, den wir heute noch nachvollziehen könnten. Obschon all dies ein Werk der Jäger und Sammler und der ersten sesshaften Urzeit-Landwirte war. Auf jeden Fall die ältesten der Kathedralen der Steinzeit.

Bettina Schult Paulsson (Universität Göteborg) will ein weiteres Mosaiksteinchen dieses Steinzeiträtsel gefunden haben. Hierzu legte sie eine Studie vor, in der die Forscherin ihre These über den mutmaßlichen Geburtsort der Megalithkultur präsentiert. Somit müsste diese Epoche der Vorzeit nach ihrer Meinung “umgeschrieben” werden.

Wie Ihr in diesem Grenzwissenschaft & Mystery Files-Video erfahren werdet, ist es eine durchweg interessante Arbeit. Sie wird dabei um so interessanter, je mehr man sich mit ihr befasst. Vor allem auch mit dem, was nicht in ihr zu finden ist …

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 16. Feb. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Das Steinzeiträtsel: Megalithanlagen und ihre Mysterien – Von Sylt bis Korea +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Das Steinzeiträtsel - Megalithanlagen und ihre Mysterien (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Das Steinzeiträtsel – Megalithanlagen und ihre Mysterien (Bild: gemeinfrei)

Auf der ganzen Welt finden sich hunderttausende Megalithanlagen. Steinbauten aus Vorzeit, die Jahrtausende alt sind und die uns bis heute vor zahlreiche Rätsel stellen. Von Irland über Mitteleuropa bis Israel, Korea und den USA: Weltweit errichten Menschen der Steinzeit vor 5.000, 6.000 oder noch weit mehr Jahren gewaltige Monolithbauten und Steinkreise. Aber warum? In diesem YouTube-Video aus einer Megalithanlage auf Sylt gehen ich diesen Fragen nach.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wozu bauten unsere Vorfahren auf der ganzen Erde vor vielen Jahrtausenden Steinkreise und andere zum Teil  gigantische Megalithanlagen? Waren sie wirklich nur “Kalender für die Landwirtschaft”? War es tatsächlich nötig, dass die ersten Ackerbauern und Viehzüchter für solche Großsteinbauprojekte ihre kostbare Zeit opferten?

Auf der Insel Sylt bin ich in diesem Video innerhalb eines vorzeitlichen Megalithgrabes einmal nachgegangen.

Bleibt neugierig …

Das Steinzeiträtsel: Video vom 20. Sep. 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Das Rätsel von Royston Cave: Tempelritter oder Steinzeit? Wer schuf diese seltsame Höhle? YouTube-Video

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Das Rätsel von Royston Cave: Woher stammt diese künstliche Höhle und wie alt ist sie tatsächlich? (Bild: gemeinfrei)
Das Rätsel von Royston Cave: Woher stammt diese künstliche Höhle und wie alt ist sie tatsächlich? (Bild: gemeinfrei)

Wir schreiben den August 1742: Bei Arbeiten in dem nördlich von London gelegenen Ort Royston wird ein kleiner Schacht gefunden, der ca. fünf Meter senkrecht in die Tiefe reichte. Doch da endete er nicht einfach, sondern führte in eine über fünf Meter hohe Kammer in Form einer Glocke, die über und über mit Felszeichnungen übersät ist. Was war diese unterirdische Geheimkammer, in der auch die legendären Tempelritter gewirkt haben sollen? Mehr zu diesem Mysterium der Archäologie in einem neuen YouTube-Video von mir.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine unterirdische Kammer in Form einer Glocke mit einem unteren Durchmesser von fast acht Metern – das klingt spannend!

Ist sie aber wirklich erst in christlicher Zeit angefertigt worden? Etwa von den sagenumwobenen Tempelrittern, wie es heißt? Oder haben Christen wie eben die Templer sie nur für sich in Anspruch genommen?

Ein spannendes Mysterium der Archäologie aus Großbritannien.

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Steinzeit-Rätsel auf Malta, Teneriffa und den Azoren – und das Fels-Mysterium von Perperikon in Bulgarien. Interview-Talk auf YouTube

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VIDEO-Talk: Uralte Rätsel der Steinzeit auf Malta, Teneriffa, Azoren und auf dem Balkan (Bilder H.-D. Gau & Fischinger-Online)
VIDEO-Talk: Uralte Rätsel der Steinzeit auf Malta, Teneriffa, Azoren und auf dem Balkan (Bilder H.-D. Gau & Fischinger-Online)

Weltweit gibt es uralte Rätsel in Fels und Stein. Wahre Steinzeiträtsel, die man auch auf der Insel Malta, auf Teneriffa und auf den Azoren findet. Auf den Azoren sogar quasi identische Mysterien wie auf der Mittelleerinsel Malta. Doch auch in Bulgarien befindet sich eine megalithische Anlage mit Namen “Perperikon”, die nach offiziellen Angaben mindestens 7.500 Jahren alt ist. Dazu führte ich ein Interview-Talk mit dem Mystery-Jäger Hans-Dieter Gau, der sich all diese Steinzeiträtsel vor Ort angesehen hat. Der Talk ist nun auf meinem Grenzwissenschafts-Kanal bei YouTube online.


Liebe und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Cart Ruts”, parallele “Rillen” im Feldgestein, sind in der Grenzwissenschaft vor allem von der Insel Malta im Mittelmeer bekannt.

Dort, wo es rund zwei Dutzend uralte Tempel gibt, die (offiziell) 7.000 und mehr Jahre alt sein sollen. Aber diese “Rillen-Spuren” existieren auch auf den Inseln der Azoren im Atlantik, sie schon seit sehr lange Zeit sogar als “Reste von Atlantis” angesehen werden!

Besteht ein Zusammenhang? Und warum gibt es auf Inseln im Atlantik keine Stufenpyramiden-Plattformen?

Was hat es mit der uralten Fels-Anlage “Perperikon” in Bulgarien auf sich, die laut Meinung der Archäologen bereits vor 7.500 Jahren als “Kultplatz” diente? Wie steht – wenn überhaupt – Wein damit im Zusammenhang?

Dazu führte ich mit dem Grenzwissenschafts-Kollegen Hans-Dieter Gau am Rande des 20. Seminars “Phantastische Phänomene” in Bremen ein Interview. Dort sprach Gau in einem Vortrag über die Rätsel der uralten Anlage “Perperikon”, die er sich vor Ort ansah.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 10. März 2015 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Erich von Däniken: "Grüße aus der Steinzeit – Wer nicht glauben will, soll sehen!" – Video

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Wer nicht glauben will, soll sehen!

Mit diesem Bildband öffnet Erich von Däniken sein einzigartiges Bildarchiv der Spurensuche nach unseren kosmischen Lehrmeistern, die vor Jahrtausenden zur Erde gekommen waren. Die besten und eindrucksvollsten Bildzeugnisse aus prähistorischer Zeit werden zusammen mit kurzen und prägnanten Erläuterungen in diesem Band veröffentlicht.

Erich von Däniken war über Jahrzehnte in der ganzen Welt unterwegs, hat rätselhafte Phänomene untersucht und akribisch alle Beweise für einen Kontakt mit den Besuchern aus dem Weltraum gesammelt. Hatten außerirdische Besucher vor mehreren Tausend Jahren untrügliche Spuren auf der Erde hinterlassen?

Die Bilder sprechen für sich.

Noch nie sind die Argumente Dänikens greifbarer und augenscheinlicher dargestellt worden. Diese Fülle an Beweisen lässt auch mögliche Kritiker zweifelnd und gleichermaßen staunend innehalten. »In der Steinzeit stimmt definitiv etwas nicht!«, schreibt der Autor. Und zu Recht fragt er, wie diese Menschen, die weder die technischen Mittel noch die Kenntnisse dazu hatten, astronomische Großanlagen oder Zeitmesser für die Ewigkeit hinterlassen konnten. Was trieb sie dazu? Wer wies sie an?

In Carnac, in der Bretagne, setzten sie Tausende von schweren Granitblöcken in schnurgeraden Kolonnen in die Landschaft. Nicht irgendwohin, sondern auf Basis riesiger, geometrischer Muster. Weshalb erscheinen Felsmalereien mit ein und demselben Motiv rund um den Globus? Pflegten die Menschen in prähistorischer Zeit interkontinentalen Kontakt untereinander? Sind es Grüße an jene Lehrmeister, die vor Jahrtausenden um die Erde flogen? Die Wissenschaft hat dafür keine Erklärung. Die Beweise Erich von Dänikens sind dafür umso überzeugender.

Erich von Däniken
Grüße aus der Steinzeit DVD

DVD, Laufzeit ca. 70 Min. + ca. 103 Min. Bonusmaterial

Links:

Bücher zum Thema:


“Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
(Walter-Jörg Langbein, 1993)

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Artikel: Das Geheimnis der steinzeitlichen Schienen von Malta

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Lars A. Fischinger an “Cart Ruts” auf Malta

Die Einheimischen von Malta nennen die seltsamen Spuren “cart ruts”, also Karrenspuren. Ist das die Erklärung für das “Geheimnis der steinzeitlichen Schienen”? Waren vor Jahrtausenden Fuhrwerke auf Malta unterwegs, deren Räder die seltsamen Rillen erzeugten? Diese simple Antwort scheint zu überzeugen, hält aber einer Überprüfung nicht stand.

 

Von Walter-Jörg Langbein
Mit ganzer Kraft treibt der Arbeiter seinen schweren Eisenpickel in den Kalkstein. Wieder lösen sich Brocken, die er mit den Händen aus dem wachsenden Loch hebt. Wieder schlägt er mit seinem wuchtigen Eisenhammer zu. Seltsam hohl klingt es. Und plötzlich tut sich ein Spalt im Boden auf. Der Eisenpickel entgleitet den Händen des Arbeiters, verschwindet im Spalt und schlägt nach einigen Sekunden auf. Sekunden später gibt der Boden nach, der Arbeiter stürzt in die Tiefe. So wurde das mysteriöse unterirdische Hypogäum von Malta entdeckt … beim Ausgraben eines Brunnens.

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“Griff nach den Sternen”: Neues Buch zur “Himmelsscheibe von Nebra” und Eröffnung der Sonderausstellung in Halle (+ Videos)

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"Griff nach den Sternen": Neues Buch zur Himmelsscheibe von Nebra und Eröffnung der Sonderausstellung (Bilder: gemeinfrei & Propyläen Verlag / Montage: Fischinger-Online)
“Griff nach den Sternen”: Neues Buch zur “Himmelsscheibe von Nebra” und Eröffnung der Sonderausstellung (Bilder: gemeinfrei & Propyläen Verlag / Montage: Fischinger-Online)

Die Archäologie verdankt Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, dass der Forschung heute die berühmte “Himmelsscheibe von Nebra” zur Verfügung steht. Er entriss sie 2002 aus den Händen von Hehlern und machte sie weltweit bekannt. Seit dem feilt er an seinen Thesen um ein “Königreich der Bronzezeit” in Mitteleuropa, dass weitreichende Kontakte hatte. Sie reichten nach Meller von England bis in den Orient. Dies versucht er jetzt in einem neuen Buch weiter zu untermauern, das jüngst erschien. Passend zu einer Sonderausstellung rund um die Welt der Himmelscheibe, die aktuell in Halle eröffnet wurde. Alles dazu erfahrt Ihr hier.


Die “Himmelsscheibe von Nebra”

Am 23. Februar 2002 konnte Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, einen spektakulären Erfolg verzeichnen. In einem Hotelk in der Schweiz konnte er die unlängst weltbekannte “Himmelsscheibe von Nebra” sicherstellen. Sie war 1999 von zwei Raubgräbern am Mittelberg nahe Nebra in Sachsen-Anhalt entdeckt und illegal ausgegraben worden. Meller gab sich als angeblicher Kaufinteressent aus. So konnte er den bisher einmaligen Fund der Wissenschaft zugänglichen machen.

Seit dem gilt die rund 3.600 Jahre alte “Nebra-Himmelscheibe” als einer der sensationellsten Funde der Archäologie des Jahrhunderts. Das Artefakt, das 2013 in das “Weltdokumentenerbe” der UNESCO aufgenommen wurde, steht seit dem im Mittelpunkt zahlreicher Forschungen. Aber auch Deutungen, Spekulationen und verschiedenster Interpretationen. über die auf diesem Blog und dem Mystery Files-Video-Kanal immer wieder berichtet wurde (z. B. Link HIER).

Der Archäologe Meller wieder glaubt anhand der Scheibe und der Hintergründe der Entstehung und der darauf zu sehenden Darstellungen ein ganzes “Königreich” ableiten zu können. Eine hoch entwickelte Kultur im Zentrum Europas, die schon der in der Steinzeit begann, und weitreichende Beziehungen zu anderen Ländern pflegte. Diese kulturellen Kontakte und der Austausch von Wissen und Ideen reicht dabei von Großbritannien bis in den Mittleren Osten (Mesopotamien). Und von Skandinavien über Mitteldeutschland bis ins alte Ägypten. So zumindest weit verbreitete Interpretationen des “deutschen Nationalheiligtums”.

Meller selber beflügelte diese Ideen. Etwa in seinem Buch “Die Himmelsscheibe von Nebra“, in dem er in der Scheibe den “Schlüssel zu einer untergegangenen Kultur im Herzen Europas” sieht. So trug er maßgeblich dazu bei, dass dieser Schatz weit über die Grenzen Deutschland hinaus bekannt wurde. Auch wenn nicht alle seine Thesen teilen.

“Griff nach den Sternen”

Um seine Thesen einer weit vernetzten Kultur und eines “Herren der Himmelscheibe” zu untermauern, legte Meller jetzt ein weiteres Buch vor. In “Griff nach den Sternen” geht Meller mit seinem Mitautoren Kai Michel, einem deutschen Historiker, der Spur “Nebra – Stonehenge – Babylon” nach. Eine “Reise ins Universum der Himmelsscheibe”, wie es der Untertitel verrät, zu dem der Verlag schreibt:

Ob Stonehenge, die Tempel Babylons oder ägyptische Göttermythen: Die frühen Zivilisationen versuchten, die Geheimnisse des Himmels zu entschlüsseln. Seit dem spektakulären Fund der Himmelsscheibe von Nebra, der ältesten konkreten Darstellung des Himmels, wissen wir, dass auch in Mitteleuropa vor fast viertausend Jahren eine Kultur blühte, die nach den Sternen griff. Durch Handel reich geworden, ließen sich ihre Herrscher in gewaltigen Grabhügeln bestatten.

Harald Meller und Kai Michel stellen in ihrem neuen Buch die Welt der Bronzezeit in faszinierenden Bildern vor. Sie zeigen, wie Archäologen immer neue Kontakte zwischen den Kulturen aufdecken, und präsentieren die neuesten Erkenntnisse der Forschung darüber, auf welche Weise das Wissen der Himmelsscheibe nach Nebra gelangt sein könnte.

“Wir neigen dazu, die Menschen damals dramatisch zu unterschätzen, aber die Welt der Bronzezeit ist hochgradig vernetzt”, so Meller laut DPA. Die Welt vor Jahrtausenden war seiner Ansicht nach bereits globalisiert:

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Es geht um Erklärungen des geistigen Fundaments der Himmelsscheibe. Sie ist nicht nur die älteste konkrete Darstellung des Himmels, sie ist auch das Produkt einer bereits vor rund 4.000 Jahren erstaunlich globalisierten Welt.”

Im Kleinen “globalesiert”. Denn Kulturkontakte über die Ozeane, etwa nach Amerika, sind für für den Archäologen bisher kein Thema (s. z. B. Link HIER oder Videos HIER & HIER).

“Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra – Neue Horizonte”

Zeitgleich mit dem neuen Buch von Meller eröffnete in Halle auch die Sonderausstellung “Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra – Neue Horizonte” rund um die Himmelsscheibe, die bereits HIER vorgestellt wurde. Eigentlich sollte diese Ausstellung im “Landesmuseum für Vorgeschichte” in Halle bereits im vergangenen Jahr eröffnen, musste aber auf den 4. Juni verschoben werden.

Die Forscher und Organisatoren wollen hierbei “die Ergebnisse der Forschungen rund um die Himmelsscheibe der vergangenen 20 Jahre” präsentieren. In enger Kooperation mit dem British Museum in London ist man in Halle besonders stolz darauf, dass man “über 50 Leihgebern aus 14 Ländern” für die Ausstellung gewinnen konnte. Seit dem Fund der “Himmelsscheibe von Nebra” 1999/2002 stellt sich nicht nur Landesarchäologe Meller die Frage:

Gab es auch in Mitteldeutschland eine Dynastie, deren Herrscher in weithin sichtbaren Grabhügeln bestattet wurden? Befehligten sie Armeen, deren Waffen wir in großen Bronzeschätzen wiederfinden? Lebte die Bevölkerung in friedlichen Zeiten, ohne Burgen und Befestigungen? Und reisten Verwegene in ferne Länder, um Kontakte zu knüpfen und neues Wissen mit in die Heimat zu bringen?

Obwohl seit der Entdeckung der Himmelscheibe rund zwei Jahrzehnte vergangen sind, wird die mit Sicherheit noch in Jahrzehnten Gegenstand der Forschung sein. Dies belegen nicht zuletzt die neusten Untersuchungen an dem Artefakt, die, wie HIER berichtet, neue Hintergründe zu der “ältesten konkreten Darstellung des Himmels” erbrachen.

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Video vom 6. September 2020 auf Mystery Files

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“Alle haben sich geirrt!”: Das Rätsel um den Riesen von Cerne Abbas – bleibt vorerst ungelöst +++ Video +++

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VIDEO: Alle haben sich geirrt - Das Rätsel des Riesen von Cerne Abbas - bleibt ungelöst (Bild: Google Earth)
VIDEO: Alle haben sich geirrt – Das Rätsel des Riesen von Cerne Abbas – bleibt ungelöst (Bild: Google Earth)

Überall auf der Welt haben unsere Ahnen zum Teil gigantische Erdbilder und geometrische Figuren angelegt. Meistens nennt man diese Bilder in der Landschaft Geoglyphen oder auch Scharrbilder, die teilweise viele tausend Jahre alt sind. Vor allem aber geben sie immer wieder Rätsel auf. Eines davon ist der “Cerne Abbas Giant” in Großbritannien. Ein nakliger Riese, dessen Alter, Herkunft und Bedeutung unklar ist. Wie in einem ersten Video auf Mystery Files 2020 berichtet, wollten Archäologen nun das Rätsel des Giganten lösen. Doch trotz erlangter Antworten bleibt das Rätsel für die Forscher bestehen, wie Ihr in diesem Video erfahrt.


Cerne Abbas und rätselhafte Geoglyphen

Scharrbilder bzw. Geoglyphen gibt es auf der ganzen Welt. Eines davon ist der Riese von Cerne Abbas in Großbritannien, der seit Jahrhunderten Rätsel aufgibt. Jetzt haben ihn Archäologen datiert, um seine Geheimnisse zu entschlüsseln. Doch der Riese gibt sie nicht preis.

Solche zum Teil gigantische Darstellungen findet man von dem weltbekannten Nazca in Peru über die USA, die Gebiete der ehemaligen UdSSR bis nach Großbritannien. Selbst in Saudi-Arabien findet sich ähnliche “Gebilde”, wie in diesem Video HIER berichtet, die viele, viele tausend Jahre alt sind.

Alle diese Geoglyphen, den seltsamen “Erdzeichnungen”, haben gemeinsam, dass man sie nur aus der Luft vollständig sehen kann. Oder von einem in der Nähe befindlichen Berg. Was ihre Schöpfer damit im Einzelnen ausdrücken oder bezwecken wollten, ist meistens vollkommen unbekannt. Bekannt ist aber das Alter zahlreicher dieser Scharrbilder und Erdzeichnungen.Es sind geradezu klassische Rätsel der Archäologie.

Zum Teil wurden sie bereits vor vielen Jahrtausenden angelegt. Teilweise aber erst vor wenigen Jahrhunderten. Und bei nicht wenigen ist das genaue Alter noch vollkommen unbekannt.

Der Riese von Cerne Abbas

Wie bei dem Riesen in Südengland. Dem als “Cerne Abbas Giant” über die Grenzen von Großbritannien hinaus bekannten riesigen nackten Mann. Aufzeichnungen über diesen Giganten gehen nur bis in das 17. Jahrhundert zurück – doch wurde er da auch erst erschaffen?

Wie in einem ersten Video über diesen nakeligen Riesen im Frühjahr 2020 berichtet, sollte das nun geklärt werden. Britische Archäologen wollte mit wissenschaftlichen Methoden das Bild datieren. Stammt aus es der Steinzeit, da es in England tatsächlich tausende Jahre alt Bodenbilder gib? Oder von den Römern? Oder sogar erst aus einer Zeit nach dem Mittelalter, wie auch angenommen wurde.

Das jetzt veröffentlichte Ergebnis zeigt: “Alle haben sich geirrt!”, wie es ein beteiligter Archäologe formulierte. Das Rätsel um den Riesen von Cerne Abbas bleibt auch eines, wie Ihr in diesem Video vom 1. Juni 2021 erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 1. Juni 2021 auf Mystery Files

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Die Abtei von Glastonbury: Halfen Phänomene aus dem Jenseits einem Archäologen bei seinen erfolgreichen Ausgrabungen? (Artikel)

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Die angeblichen Geister der toten Mönche von Glastonbury - helfen einem Archäologen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die angeblichen Geister der toten Mönche von Glastonbury – helfen einem Archäologen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glastonbury Abby in Großbritannien gilt als einer der mystischen Orte des Landes. Wenn nicht der ganzen Welt. Hier sei angeblich Jesus als Kind gewesen, der Heilige Gral liege dort und auch der legendäre König Artus sei dort bestattet. Ein angeblicher Kraftort voller Sagen und Geschichten. Dabei ist ein erstaunliches Ereignis eher in Vergessenheit geraten: Die erfolgreichen Ausgrabungen eines Archäologen vor knapp 110 Jahren, der angab, dass er aus dem “Jenseits” Informationen bekomme. Aus einer anderen Welt oder sogar von verstorbenen Mönchen der Glastonbury Abtei, die ihm “sagten”, wo er graben soll. Was damals geschehen ist, was die Kirche als Auftraggeber der Grabungen letztlich dazu sagte und welche Kritiken es schon früh gab, lest Ihr in diesem Blog-Artikel.


Glastonbury: Ort der Sagen und Legenden

Einer der der mystischsten und legendären Orte in Großbritannien überhaupt, sind sicher die Ruinen der Abteil von Glastonbury und das berühmte Glastonbury-Tor in Somerset in England. Ein alter Ort, um den sich zahllose uralte und moderne Sagen und Legenden ranken.

So heißt es etwa, dass der berühmte Josef von Arimathäa mit samt dem Jesuskind vor 2.000 Jahren in Glastonbury gewesen sei. Dabei habe dieser sogar nach dem Tod von Jesus in Jerusalem den Heiligen Gral per Schiff nach Glastonbury gebracht haben. Bis heute sucht man dort nach dem Heiligen Gral oder Beweisen, dass tatsächlich Jesus als junger Knabe hier war. Glastonbury Abby selber wiederum soll durch Jünger von Jesus Christus gegründet worden sein.

Als Josef von Arimathäa, so die Legenden über ihn weiter, dort angekommen sei, habe er einen Stab in den Boden gerammt, der in nur einer Nacht zu einem Baum heranwuchs. Der legendäre „Heiligen Dornbusch von Glastonbury“, der im Mittelalter viele fromme Pilger anzog. Glastonbury sei ein wundersamer Kraftort, heißt es bis heute.

Nicht viel anders als die Legenden um König Artus. Diese identifizieren (unter anderem) Glastonbury als Avalon aus der berühmten Sage um König Artus, dem wundersamen Zauberer Merlin und den Rittern der Tafelrunde. Tatsächlich behaupteten im 12. Jahrhundert fromme Mönche der Abtei von Glastonbury, dass man das Grab des nebulösen wie weltberühmten Königs Artus dort gefunden habe. Das damals entdeckte Grab wird bis heute als Grab von Artus ausgegeben und von zahllosen Touristen besucht.

Glastonbury, Avalon und König Artus

Glastonbury, der Heilige Gral, Avalon und die Artus-Saga  wird heute immer wieder von modernen Grals-Autoren ins Blickfeld gerückt. Vor Ort selber werden die Legenden für die Touristen durchaus gepflegt. Etwa, dass auf dem rund 160 Meter hohen, pyramidenartigen Hügel, wo heute das Glastonbury-Tor aus dem 14. Jahrhundert steht, einst Avalon lag. Damals sei dies eine Insel gewesen. Tatsächlich wurde der Hügel schon in der Steinzeit genutzt und vor fast 2.500 Jahren siedeln an seiner Spitze bereits Kelten. Ob dies später Avalon von König Artus war – niemand weiß es. Zumindest will man in Glastonbury selber der wahre Ort von Artus sein.

Auch sollen unterirdische Kraftlinien, die bekannten Ley-Lines, sich an diesem Platz treffen, kreuzen und schneiden. Ein magischer Ort mit einer bewegten Geschichte durch das Mittelalter hinweg. Archäologen wollen von solchen Sagen nichts wissen. Sie datieren die Anfänge der Ruinen der Abtei auf frühestens das 6. Jahrhundert nach Christus. Wer sich mit mythischen Orten in Großbritannien beschäftigt, kommt dennoch nicht um Glastonbury Abby herum. Auch wenn die dortigen Ruinen und sagenhaften Ereignisse viele tausend Jahre jünger sind, als die zahlreichen Megalithanlagen und vorzeitlichen Stätten der britischen Inseln.

Legenden sind nicht selten dazu da, um an ihnen weiter zu stricken. Aus einer Sage wird so schnell ein ganzer Sagenschatz, dem immer neue Details hinzugefügt werden. Oder aus dem weitere seltsame Geschichten und Erzählungen hervorgehen. Bei Glastonbury war es ganz genauso. Und selbst mit der versunkenen Welt von Atlantis wurde dieser Ort schon in Verbindung gebracht., Wie so viele andere Plätze und Regionen der Erde.

In Vergessenheit geriet bei all den Sagen und Geschichten um die Abtei von Glastonbury nicht minder unheimlicher Bericht. Es geht um die archäologischen Arbeiten des englischen Architekten, Archäologen und „Mystery-Forscher“ Frederick Bligh Bond. Einem verwandten Nachfahren des berühmten Kapitän William Bligh, auf dessen Schiff „Bounty“ es 1789 wohl zur berühmtesten Meuterei zur See der Weltgeschichte kam.

Ausgrabungen in Glastonbury-Abby

Bond sprach bereits 1899 dafür aus, dass Glastonbury nach einer heiligen und verborgenen Geometrie erbaut wurde. Auch andere Bauwerke, so Bond in einer Veröffentlichung 1917, beruhen auf dieser geheimen Architektur, die heute weithin als „heilige Geometrieb“ bekannt ist. Für die englische Kirche war er damit scheinbar der richtige Mann für Ausgrabungen in Glastonbury. So wurde er 1908 zu Grabungsleiter der Glastonbury-Abtei ernannt. Ein lohnendes Forschungsprojekt, das die Kirche bereits 1539 unter Herrschaft von König Henry VIII. völlig zerstört und nie wieder aufgebaut.

Als die englische Kirche im Jahr 1907 für 36.000 Pfund das Gelände erwarb, kannte man die Lage der einzelnen Bauelementente schon lange nicht mehr. Die gesamte Abtei war in einem erschreckenden Zustand und Vandalismus hatte ihr gleichsam schwer zugesetzt.

Nun aber wurde Bond mit der Ausgrabung der Abtei beauftragt. Bond war aber nicht nur ein begnadeter Architekt, sondern befasste sich nebenher auch intensiv mit der Parapsychologie. Doch dies hielt er damals noch mehr oder weniger geheim. Immerhin war sein Auftraggeber die britische Kirche, und die würde seine Aktivitäten im Bereich okkulter Praktiken sicher nicht befürworten.

Seine Befürchtungen stellten sich später als wohlbegründet heraus …

Da Bond praktisch ohne große Geldsummen seine Arbeit beginnen musste, war er auf schnelle Erfolge angewiesen. Und so beschloss er, mit dem Schreibmedium John Allan Bartlett zusammenzuarbeiten. Einem pensionierten Kapitän der Marine mit angeblich übersinnlichen Fähigkeiten. Solche angeblich medial begabten Menschen gab es damals durchaus sehr zahlreich. Es sind Personen, die angeblich medial Kontakt mit dem Jenseits oder „anderen Dimensionen“ haben. In „Trance“ schreiben diese dann die empfangenen Informationen nieder. Unter der Bezeichnung „automatisches Schreiben“ kennt man dies bis heute in der Parapsychologie. Was übrigens auch nicht nur auf Schreiben begrenzt ist. Auch Malen und Komponieren gehört dazu, wie HIER ausführlich dargelegt.

Hilfe aus dem Jenseits

Am 7. November 1907 trafen sich die Bond und Bartlett in Bristol zu einer ersten Séance, die gleichzeitig den Anfang einer unglaublichen Geschichte darstellte. Die Sitzung selber verlief im Grunde genommen sehr einfach. Bond legte leicht seinen Finger auf die Hand des Mediums Bartlett und dieser begann sich zu konzentrieren. Dabei hielt er einen Stift in der Hand, der locker auf einem leeren Blatt ruhte. So wollte man einfach versuchen mit dem angeblichen Jenseits in Kontakt zu treten, um etwas über die Abtei von Glastonbury zu erfahren. Auf die Frage „Könnt ihr (die Geister, Anm. LAF) uns irgendetwas über Glastonbury sagen?“ begann das Schreibmedium langsam eine Grundrisskarte zu zeichnen. Es stellte sich schnell heraus, dass dieser die besagte Abtei darstellte.

Am östlichen Ende jedoch zeichnete das Medium ein längliches Rechteck, das Bond nicht einordnen konnte. Er forderte nun seine paranormalen Quellen auf, ihm mehr zu diesem Teil der Karte zu sagen. So zeichnete Bartlett nun einen zweiten Grundriss, diesmal von dem östlichen Teil, und schnell erkannte Bond, dass es sich hierbei um eine Kapelle handeln müsse. Auch die Frage nach dem Erbauer dieser unbekannten Kapelle bekam Bond eine Antwort, denn es soll der Abt Bere gewesen sein.

Nachdem Bond und sein Medium Bartlett am 11. November eine zweite Séance hielten, die von ebenso erfolgreichen Informationen begleitet wurde, beschloss er fortan regelmäßig mit diesem Medium zu arbeiten.

1908 gab es endlich die für die Ausgrabungen erforderlichen Gelder von der Kirche, so dass 1909 damit begonnen werden konnte. Bond wollte als erstes versuchen, die Informationen seines Schreibmediums zu überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass diese tatsächlich zutrafen. Die Kapelle existierte wirklich. Der „Informant“ aus dem „Jenseits“, der sich als Ego Johannes Bryant vorstellte, gab aber auch mittels Medium an, dass sich in der Nähe der Kapelle zwei Türme befanden. Als Bond im Mai 1909 mit den konkreten Ausgrabungen begann, fand er auch diese zwei Türme. Niemand hatte erwartet, an dieser Stelle die Überreste solcher Bauten zu finden. Seine Geldgeber waren mehr als zufrieden.

Paranormale Aktivitäten: Ein Schock für die Kirche

Bond arbeitete heimlich auch weiter mit dem Medium Bartlett zusammen und führte eine Reihe spiritistischer Sitzungen durch. Sämtliche Informationen des Schreibmediums erwiesen sich bei den nachfolgenden Grabungen als zutreffend. So erfuhr Bond zum Beispiel, dass die Decke der Edgar-Kapelle einstmals golden bemalt und verziert war und die Scheiben in einem untypischen azurblau gefasst waren. Die Grabungen legten Reste goldener Bemalung ebenso frei, wie Splitter azurblauer Fenster.

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Frederick Bond startete eine beispiellose, aber sehr kurze, Karriere. Seine Arbeitgeber waren mit den Ergebnissen seiner Arbeit mehr als zufrieden und staunten immer wieder über seinen Spürsinn, an Orten fündig zu werden, an denen andere nie gesucht hätten.

Nachdem auch andere Informationen der angeblich paranormalen Art sich als korrekt erwiesen, entschloss sich Bond, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. So veröffentlichte er 1918 das Buch „The Gate of Remembrance“, in dem er die Quelle seiner sensationellen Erfolge bei den Grabungen preisgab. Es seit die „Geschichte eines parapsychologischen Experimentes“ mit samt den Ergebnissen und Entdeckungen, die daraus resultierten, wie er schrieb. Das Vorwort schrieb Bartlett.

Mit diesem Schritt waren die beispiellose Karriere und der gute Ruf Bonds zerstört. Vor allem mit seinem Arbeit- und Auftraggebern der katholischen Kirche, die mit solchen okkulten Praktiken nichts zu tun haben wollen. Kontakt mit dem Jenseits und Botschaften von “Drüben”? Das war zu viel für die Kirche. Bond, dessen Grabungen in Glastonbury Abby in der Archäologie durchaus geschätzt werden, wurden die Gelder gestrichen und er durch alle erdenklichen Hürden bei seiner Arbeit behindert. Man setzte ihn nun dafür ein, Funde zu reinigen und zu katalogisieren, bis man ihn 1922 endgültig von den Grabungen in Glastonbury ausschließen ließ und entließ.

Natürlich wurden auch seine Bücher, darunter Arbeiten, die nichts mit seinem paranormalen Jenseitsaktivitäten zu tun hatten, aus den Regalen genommen. Der Versuch, durch andere Geldgeber seine Ausgrabungen wieder zu beleben, wurde durch die Kirche vereitelt.

Kontakt mit anderen Welten oder historische Aufzeichnungen?

Bond selber war immer der Auffassung, er würde nicht mit Wesen im Jenseits kommunizieren, sondern sich einer Art „kollektivem Gedächtnis der Menschheit“ bedienen. Auch immer wieder verstorbene Mönche der Abtei genannt werden, die aus dem „Drüben“ ihr Wissen übermittelten. In diesem „Kollektivgedächtnis“ jedenfalls sollen alle Ereignisse aus allen Zeiten gespeichert sein. Eine übersinnliche Bibliothek des Wissens aus Vergangenheit, Gegenwart und sogar Zukunft. Vergleichbar mit der „Akasha-Chronik“ aus esoterischen und okkulten Kreisen, die man als übersinnliches Gedächtnis des Universums bezeichnen könnte. „Weise Meister“ oder „spirituelle Menschen“ sollen in der Lage sein, diese anzuzapfen.

War das auch vor über 100 Jahren in Glastonbury durch Bartlett so?

Das sah natürlich nicht nur die Kirche in Großbritannien anders, sondern auch die Kritiker. Schon 1922 veröffentlichte der Geistliche H. J. Wilkins eine erste Kritik zu den Behauptungen von Bond und Bartlett („The Spectator“, 9. Juni 1922). Die beiden haben ganz einfach „falsche parapsychologische Behauptungen“ aufgestellt, wie Wilkins Veröffentlichung überschrieben war. Denn, so war sich der Skeptiker sicher, alle Informationen konnten auf vollkommen irdischem Wege erlangt werden. Bond habe demnach die Situation vor Ort ausgezeichnet eingeschätzt und in einer emsigen Fleißarbeit sämtliche vorhandenen alten Aufzeichnungen studiert:

Alles, was in der Schrift (gemeint ist das Buch von Bond, Anm. LAF) wahr ist, konnte aus historischen Daten gewonnen oder durch intelligente Beobachtung bestehender Fakten und Bedingungen vernünftigerweise vermutet werden. Die historischen Daten für die Edgar-Kapelle und die Loretto-Kapelle waren für erfolgreiche Ausgrabungen ausreichend (…)“

“Alles Mist”

Heute teilt auch der Archäologe Kenneth L. Feder diese Ansichten. Historische Dokumente und Zeichnungen der Abtei, die „Bond mit ziemlicher Sicherheit bereits gesehen hat“, hätten ihn den Weg gezeigt, wo er graben soll. Bei dem übersinnlichen Aufzeichnungen selber der beiden habe es damals auch „keinerlei wissenschaftliche Kontrollen“ gegeben. Wer weiß da schon, wie und ob diese Kontakte mit dem Jenseits stattfand, so Feder in einem Beitrag in dem Werk „The Encyclopedia of the Paranormal.“ (1996).

Feder als Professor für Archäologie ist zumindest im englischen Sprachraum sehr bekannt. Nicht nur als Autor von Büchern, die sich gegen die Ideen der Prä-Astronautik, entsprechende „Betrügereien“, „Pseudarchäologie“ und Erich von Dänikens Bücher richten. Und, dies am Rande, selbst als Lehrbuch für einige Studiengänge verwendet werden.

Auch in zahlreichen TV-Dokumentationen trat er bereits auf, um gegen diese Spekulationen und wilden Ideen zu argumentieren.  Es sei „Mist“ und machte ihn „richtig sauer“, wie er in seinem Buch „Frauds, Myths, and Mysteries: Science and Pseudoscience in Archaeology“ schon 1990 schrieb. Seit dem erschien sein persönliches Standartwerk in mehreren, immer erweiterten Auflagen. Ebenso ist er Mitglied in einer Reihe Skeptiker-Organisationen.

In diesem Video HIER auf Mystery Files habe ich über Feder und eine seiner „Kritiken“ zu einer Prä-Astronautik-Idee bereits vor Jahren berichtet. Sie stammt aus einer britischen TV-Dokumentation, sie seit vielen Jahren auch im deutschen Fernsehen immer mal wieder zu sehen ist. Ihr werdet staunen …

Dennoch haben die Kritiker der Arbeiten von Bond natürlich damit Recht, das er nicht belegen kann, dass er Hilfe aus einem Anderswo bekam. Niemand hat die spiritistischen Sitzungen mit dem „automatischen Schreiben“ wissenschaftlich dokumentiert oder sie beobachtet. Stammen die Informationen also tatsächlich aus historischen Aufzeichnungen, die Bond in einer Fleißarbeit auszuwerten verstand? Verbunden mit purem Glück?

Ein Leben für das Paranormale

Bond selber scheint jedenfalls bis zu seinem Tode 1945 von der Welt des Paranormalen überzeugt gewesen zu sein. Schon vor seinen Ausgrabungen in Glastonbury war er Mitglied entsprechender Gruppen und Vereine, die sich mit  Okkultismus und grenzwissenschaftlichen Phänomenen beschäftigten. 1889 wurde er sogar bereits Freimaurer und 1895 Mitglied der bekannten „Theosophischen Gesellschaft“. Von 1921 bis 1926 war Blond auch Herausgeber einer entsprechenden Zeitschrift, die noch heute unter den Namen „Psychic Science“ existiert. Dann ging er in die USA, wo er bereits im Jahr 1930 das „Journal of the American Society for Psychical Research“ herausbrachte und auch in entsprechenden Vereinigungen Mitglied war. 1933 wurde er sogar zum Bischof der „Old Catholic Church of America“ geweiht (schon sein Vater war Geistlicher).

Ein Lebenslauf der darauf schließen lässt, dass Bond an die Macht und Welt des Übersinnlichen glaubte. Ob er in diesem Zusammenhang aber glaubte, dass das Jenseits ihn bei seinen Ausgrabungen unterstützte, wissen wir natürlich nicht. Hat er vielleicht tatsächlich jene Aufzeichnungen von Glastonbury gesehen, von denen die Skeptiker immer sprachen, und diese „Informationen“ dann (unbewusst) bei den Séancen seinem Scheibmedium buchstäblich an die Hand gegeben? Oder hat er ganz einfach betrogen, obwohl er sicher sein konnte, dass er seinen Job verliert?

Wir wissen es nicht. Fragen können wir da wohl nur das Jenseits …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät? ABORA-Sonderausstellung in Sassnitz auf Rügen ab Juni 2021

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Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät? ABORA Sonderausstellung in Sassnitz vom 18. Juni bis 19. September 2021 (Bild: D. Görlitz / abora.eu)
Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät? ABORA-Sonderausstellung in Sassnitz vom 18. Juni bis 19. September 2021 (Bild: D. Görlitz / abora.eu)

Der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz wurde vor allem als “Steinzeit-Segler” bekannt. Mit seinen Schifffahrtsexpeditionen ABORA wollte er aufzeigen, dass es schon in der Vorzeit möglich war mit einfachen Booten die Weltmeere und Ozeane zu befahren. Jetzt platz er zusammen mit der Stadt Sassnitz auf Rügen eine Sonderausstellung zu seinen Forschungen und Expeditionen.


Mit ABORA auf den Spuren vorzeitlicher Seefahrt

Seit Jahren versucht der deutsche Forscher Dr. Dominique Görlitz nachzuweisen, dass vor tausenden von Jahren unsere Ahnen bereits über die Ozeane und Meere hinweg Kontakt hatten. Lange, bevor Christoph Kolumbus die “Neue Welt” entdeckte, waren seiner Meinung nach bereits Seefahrer des Altertums dort. Eine These, die seit Jahrzehnten diskutiert wird.

Seine Expeditionen mit dem “Steinzeit-Booten” ABORA” I bis IV sorgten dabei immer wieder für Schlagzeilen. Im “Fahrwasser von Thor Heyerdahl” sucht Görlitz nach Belegen, dass es Kulturkontakte über die Meere zu einer Zeit gab, als dies nach üblicher Geschichtsschreibung nicht möglich war. Dazu findet Ihr HIER einige Video auf meinen YouTube-Kanal. Auch Videos mit Dominique Görlitz – zum Beispiel HIER.

Jetzt plant der “Seefahrt-Forscher” eine Sonderausstellung auf der Insel Rügen an der Ostsee.  In der Stadt Sassnitz soll diese ab dem 18. Juni ihre Tore öffnen. Görlitz und sein Team von ABORA planen dabei nicht nur eine “trockene Ausstellung”. Die Besucher können bei bestimmten Gelegenheiten auch selber eines der “Steinzeit-Boote” in Aktion auf der Ostsee erleben. Ein Testsegler namens DILMUN S werde dafür in See stecken.

Sonderausstellung zu ABORA in Sassnitz

Dazu heißt es in einer Presseerklärung und der Ausstellungsbeschreibung von Dominique Görlitz unter anderem:

Die Kulturvölker der Frühzeit lebten in einer Welt, die ihnen unendlich erschien. Die Erde als All. Und sie im Mittelpunkt. Die Frage, die sich daraus ergibt, ist: Hatten die Völker untereinander Kontakt?

Alle Funde, wenn wir sie richtig interpretieren, beweisen uns, dass es schon transozeanische Kontakte in der Zeit vor den großen Kulturen des Altertums gab. Die frühen Völker segelten über die Ozeane rund um die Welt, von und nach Amerika – lange vor Kolumbus. Die Ozeane trennten diese Kulturen nicht, sondern verbanden sie miteinander. Dies zeigt die neue ABORA-Sonderausstellung vom 18. Juni bis 19. September 2021 im Molenfussgebäude Sassnitz.

Die Darstellung dieser archäologischen und maritimen Zusammenhänge ist das Ziel dieser neuen Wissensschau. Aus dem hier gezeigten Material ergibt sich zwingend, dass die Neue Welt lange vor Kolumbus entdeckt worden war. Zu bestimmten Events wird auch der Testsegler DILMUN S mit dem ABORA-Team Segel setzen, um die Manövrierfähigkeit eines vorzeitlichen Schilfseglers vor vielen Besuchern zu dokumentieren. Wieder in der Ausstellung integriert ist ein Eventkino, das neben erfolgreichen alten Dokumentationen auch die völlig neue Fahrt der ABORA IV vom Schwarzen ins Mittelmeer präsentiert.

Wir öffnen die Ausstellung in Kooperation mit der Stadt Sassnitz sowie der dem Speedboot Skipper Freiherr Constantin von Hodenberg vom 18. Juni bis 19. September 2021. Kommen Sie vorbei und segeln Sie mit im Kielwasser prähistorischer Seefahrer!

(…)

Die Ausstellung thematisiert Görlitz’ Experimentalreisen im Mittelmeer und auf dem windigen Nordatlantik mit den vorzeitlichen Schilfbooten ABORA I bis IV. Er ist einem der ungelösten Rätsel der Archäologie auf der Spur: Standen die Hochkulturen der Neuen Welt in einem Kulturaustausch?

Mehr Informationen über die kommende Ausstellung findet Ihr auf der Internetseite www.Schilfsegelboot-Sassnitz.de HIER.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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