Suchergebnisse: SETI-Projekt

Seit 1977 tragen die Raumsonden “Voyager” Botschaften und Musik an Aliens durch das All: Jetzt will eine Plattenfirma sie für die Menschheit veröffentlichen

Die Raumsonde "Voyager": sie trägt Musik und Botschaften an Außerirdische seit 40 Jahren durch das All (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Raumsonde “Voyager”: sie trägt Musik und Botschaften an Außerirdische seit 40 Jahren durch das All (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Weltraum-Fans aufgepasst: Vor 40 Jahren schickte die NASA die beiden Raumsonden “Voyager 1” und “Voyager 2” hinaus in das All, die ferne Planeten in unserem Sonnensystem erforschen sollten. Mit an Bord haben diese irdischen Raumfahrzeuge allerdings auch Nachrichten, Geräusche, Botschaften und Musik an Außerirdische, die auf einer goldenen Schallplatte gespeichert sind. Da diese irdischen Botschaften an fremde Intelligenzen kaum jemals wirklich in die Hände von Aliens fallen werden, möchte jetzt ein US-Plattenfirma diese Audiodateien der legendären “Golden Record” für den irdischen Markt veröffentlichen.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die NASA auf dem Weg zu ET

Als 1977 die Raumsonden des NASA-Projektes “Voyager” starteten, hatte die US-Raumfahrtbehörde mit diesen Raumfahrzeugen überaus ehrgeizige Pläne. Die Wissenschaftler wollten mit dieser Mission die äußeren Planeten – die sog. Gasriesen – wie Saturn und Jupiter sowie deren Monde erforschen. Was den verantwortlichen Ingenieuren und Forschern des “Voyager”-Projektes auch mehr als erfolgreich gelang.

Da die Sonden eines sehr fernen Tages unser Sonnensystem verlassen werden oder könnten, entschloss man sich, ihnen auch Botschaften an Außerirdische mitzugeben. Unter Federführung des weltberühmten Astronomen Carl Sagan  (1934 – 1996) wurde so die “Golden Record” entworfen. Eine Schallplatte mit Musik und Botschaften an Außerirdische, die rein theoretisch diese Sonden tatsächlich eines Tages im All zufällig finden könnten. In 55 Sprachen sind die Nachrichten der Erde gesprochen.

Diese goldene Schallplatte, über dessen Inhalt in diesem Blog-Posting bereits genauer berichtet wurde, steckt dabei in einer ebenso goldenen Hülle. Auf dieser befindet sich eine Art Genrauchanweisung für die außerirdischen Finder, wie sie die Daten der Platte abrufen können. Immerhin müssen diese Aliens erst einmal Plattenspieler etc. besitzen/bauen, um unsere Musik, Töne und Grußbotschaften auf den Platten hören zu können. Ohren müssen sie natürlich auch haben.

“Alien-Musik” auch für die Menschheit

ARTIKEL: “Hallo zusammen” und “Wie geht´s Dir?”: Was für Töne, Bilder und Grüße die Menschheit 1977 mit zwei Raumfahrzeugen der NASA an Außerirdische schickte. (Bild: NASA/JPL/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “Hallo zusammen” und “Wie geht´s Dir?”: Was für Töne, Bilder und Grüße die Menschheit 1977 mit zwei Raumfahrzeugen der NASA an Außerirdische schickte. (Bild: NASA/JPL/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Ohren haben natürlich wir Menschen. Und obwohl einige der Klänge der “Voyager“-Platte inzwischen online abrufbar und hörbar sind, möchte eine Plattenfirma in San Francisco in Kalifornien diese “Alien-Musik” als Schallplatten und CDs für die irdischen Musikliebhaber veröffentlichen.

Im Sommer 2017 startete die Plattenfirma “Ozma Records” deshalb eine entsprechende Crowdfounding-Kampagne und war über die enorme Nachfrage überrascht. Nach Angaben der Firma kamen rund 1,4 Millionen US-Dollar für diese außergewöhnliche und außerirdische Idee zusammen und so steht einer Herstellung für die Menschheit nichts mehr im Wege.

David Pescovitz von “Ozma Records” sagte der “Washington Post” am 27. November 2017 gegenüber, dass bereits Ende Januar 2018 die Produktion der irdischen Version der goldenen Schallplatten der “Voyager” fertig sein wird. Für 98 US-Dollar kann dann eine limitierte Sammlerbox mit drei goldenen Vinyl-Platten bei der Plattenfirma “Ozma Records” bestellt werden.

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Mit dabei gibt es in der Fan-Box einen Bildband, das die Geschichte der “Voyager”-Mission der NASA erklärt und beschreibt. Außerdem wird es die “Alien-Musik” auch als Doppel-CD sowie weitere “Voyager”-Fanartikel im Online-Shop der Produktionsfirma geben.

Anfang 2018 kann sich also jeder Weltraum- Musik- Alien- und Platten-Fan diese Scheiben von 1977 selber kaufen. Das ist wahrscheinlich wesentlich schneller, als dass irgendwelche Außerirdische die Raumsonden finden. Es wird noch rund 40.000 Jahre dauern, bis “Voyager 1” einem anderen Stern nahe kommt. Es wird der Stern Gliese 445 sein, den die Sonde dann aber immer noch in einem riesigen Abstand von 1,6 Lichtjahren passieren wird. Ob es dort intelligentes Leben gibt, ist wiederum eine andere Frage.

ET, bitte melden: Projekt “Ozma”

Raumfahrt-Freunde werden an der Veröffentlichung dieser goldenen Schallplatte durch “Ozma Records” mit Sicherheit ihre Freude habe. Es sind halt, wie ich finde, wirklich schön gestaltete Sammlerstücke für Weltraum-Begeisterte.

Alien-Suche bei “Wer wird Millionär?” und der spannende Hintergrund der eine Millionen Euro-Frage bei Günther Jauch (Bild: rtl-now.rtl.de / Montage: L. A. Fischinger)
Alien-Suche bei “Wer wird Millionär?” und der spannende Hintergrund der eine Millionen Euro-Frage bei Günther Jauch (Bild: rtl-now.rtl.de / Montage: L. A. Fischinger)

Aber auch die US-Plattenfirma an sich ist wie kaum eine zweite ihrer Art für diese Crowdfounding-Kampagne und die Realisierung der “Voyager Records” geeignet. Hier ist der Name Programm: “Ozma”.  Und “Projekt Ozma” war das erste SETI-Projekt, das am 21. April 1960 versuchte Radiosignale von Außerirdischen aufzufangen. Der “Zauberer von Oz” diente hier als Namensgeber.

Damals belauschte Astronom und SETI-Legende Frank Drake (Cornell Universität) mit dem 26-Meter-Radioteleskop des Green-Bank-Observatoriums die beiden Sterne Tau Ceti und Epsilon Eridani. Alien-Signale fand er während seiner 150 Stunden andauernden Beobachtung der beiden Sterne nicht.

Damit war SETI, wie wir es heute kennen, war geboren. Nur ca. 1,5 Jahre später fand unter Drake und anderen Astronomen am Green-Bank-Observatorium bereits die erste SETI-Konferenz statt.

Es war zugleich die Geburtsstunde der weltberühmten “Drake-Formel” oder  “Green-Bank-Gleichung“, mit der die theoretische Anzahl von außerirdischen technischen Zivilisationen im All bestimmt werden kann oder soll. Mit bei dieser ersten SETI-Konferenz der Geschichte im November 1961 war auch Carl Sagan, der Jahre später die goldenen Schallplatten von “Voyager” entwarf.

Der Kreis schließt sich …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , markiert <

Wissenschaftler senden eine Radio-Botschaft an Außerirdische – und bitten sie um eine Antwort zum 21. Juni 2043

Botschaft an die Außerirdischen - Antwort erbeten (Bild: SETI Institute / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Botschaft an die Außerirdischen – Antwort erbeten (Bild: SETI Institute / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Während derzeit die Presse in aller Welt vor allem online über die Entdeckung einer evtl. belebten “neuen Erde” mit Namen Ross 128b in nur rund 11 Lichtjahren Entfernung berichtet, ist ein anderen Projekt bei der Suche nach Leben im All und Außerirdische bisher eher übersehen worden. Obwohl es sich hierbei um ein SETI-Projekt handelt, das von den beteiligten Wissenschaftlern ganz bewusst  darauf ausgerichtet ist, Kontakt mit intelligenten Außerirdischen herzustellen. Welches das ist und wie hier versucht wird mit einer Alien-Zivilisation in Verbindung zu treten, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Aliens, bitte melden!

Die Suche nach intelligenten Aliens im Kosmos wird seit Jahrzehnten auch durch verschiedene SETI-Projekte betrieben. Dabei belauschen Astronomen mittels Radioteleskopen auf der Erde das All und warten darauf, dass sie so ein Signal einer außerirdischen Zivilisation auffangen.

Ein Verfahren bei der Suche nach ET, über das auf diesem Blog bereits vielfach berichtet wurde.

SETI ist dabei ein vollkommen passives Mittel, bei dem die Astronomen ihre irdischen Radioteleskope in den Himmel ausrichten und dem Universum einfach nur zuhören. Irgendwann, so die Hoffnung der SETI-Forscher, könnte sie dabei ein Signal finden, das Aliens bewusst oder unbewusst in das All gesendet haben und so die Existenz einer fremden Zivilisation beweisen.

Ein weitere Form dieser Radio-Suche nach diesen Fremden ist ein aktives Mittel, das treffen einfach Active SETI genannt wird. Dabei nehmen die irdischen Wissenschaftler die Sache selber in die Hand und sende ganz bewusst Nachrichten und Informationen von der Erde aus in das Universum. Hierbei besteht die Hoffnung, dass eine intelligente Spezies diese Botschaften der Menschheit eines Tages empfangen und darauf auch antworten wird.

Obwohl gerade bei Active SETI immer wieder Bedenken geäußert werden – zum Beispiel, dass diese Aliens bösartig sein könnten und man sie deshalb lieber nicht auf uns aufmerksam machen sollte – haben Forscher erneut Signale an (mögliche) Außerirdisch gesendet. Denn eine Gefahr, die von diesen Aliens für uns Menschen auf Erde ausgehen könnte, sehen diese inzwischen längst nicht mehr …

Hip-Hop Musik für die Außerirdischen

Ein Vorschlag von SETI-Forschern: die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)
Ein Vorschlag von SETI-Forschern: die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Angesichts der momentan oft – aber nicht immer – aufgebauschten Berichte über den erdähnlichen Planten “Ross 128b”, verwundert es nicht, dass dieses Active SETI-Projekt in den Medien eher unterging. Obwohl es sich konkret auf intelligente Außerirdische bezieht und damit nicht um einen Planeten, der eventuell lebensfreundlich ist und auf dem es möglicherweise (einfaches) Leben gibt.

Dieses Projekt der aktiven Suche nach Außerirdischen ging von den Wissenschaftlern von “METI International” (Messaging to Extra-Terrestrial Intelligence) aus, die es bereits am am 16., 17. und 18. Oktober 2017 starteten. Und zwar in einer Art Kooperation mit einem Musikfestival für Electronic, Hip-Hop, Indie und Jazz, das zum Beispiel in Barcelona (Spanien) und Reykjavik (Island) stattfindet.

Eine solche Zusammenarbeit mit einem Musikfestival klingt in der Tat sonderbar. Vor allem auch deshalb, da die METI-Astronomen dabei unter anderem 33 kurze Kompositionen der Künstler des “Sónar Music Festival” nahmen, um diese mit einem Radioteleskop als Botschaft in das All zu senden. Auch wenn diese Tatsache für sich allein gesehen wie ein Scherz klingen mag, ist es doch keiner. Dass Menschen Musik für Außerirdische in das Universum schicken, ist auch nicht ungewöhnlich. Das hat schon ganz offiziell die NASA mit ihrer Raumsonde “Voyager” 1977 getan.

Projekt “Sónar Calling GJ 273b”

Das Team von “METI International” und das ebenso beteiligte spanische “Institute of Space Studies of Catalonia” in Barcelona wollten mit ihrem Active SETI-Projekt einen neuen Weg gehen. Die METI-Forscher um Präsident Douglas Vakoch suchten sich als Ziel für ihre Botschaft den den Exoplaneten “GJ 273b” aus, der in 12,25 Lichtjahren Entfernung den Roten Zwergstern Luytens umrundet. Zu diesem Planeten schickten sie mit dem Radioteleskop “European Incoherent Scatter Scientific Association” (EISCAT) in Tromsø (Norwegen) drei leicht unterschiedliche Nachrichten, die von dortigen Außerirdischen verstanden werden sollten.

Getauft haben sie dieses Projekt “Sónar Calling GJ273b“, also (Musikfestival) “Sónar ruft GJ 273b” …

“Active SETI”: Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufzunehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
“Active SETI”: Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufzunehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
“GJ 273b” wiederum ist einer jener fernen Exo-Welten im All, die gerne als “Zweite Erde” bezeichnet werden, da sich dieser Planet in der lebensfreundlichen Zone seiner Sonne befindet.

Diese Sonne, der Luytens Stern, hat nur bescheidene 0,27 Prozent der Leuchtkraft unseres Stern, hat aber mindestens zwei Planten. Diese beiden Exoplaneten sind “GJ 273c” und eben “GJ 273b”, an dessen mutmaßliche Bewohner sich die Botschaft richtet.

“GJ 273c” hat rund die 1,2-fach Masse unserer Erde und rast in nur 4,7 Tagen einmal um seine Sonne. Die Umlaufbahn des Planeten “GJ 273b” mit etwa der 2,9-fachen Erdmasse ist da “bedeutend” langsamer, da auf diesem Himmelskörper ein Jahr 18,7 Tage dauert.

Der Luytens Stern ist rund 75 Prozent kleiner als unser Stern, leuchtet wesentlich schwächer aber hat mit dem Planeten “GJ 273b” dennoch einen Begleiter, auf dem es Leben geben könnte. Theoretisch, wie bei allen anderen “Zweiten Erde” im Universum, die bisher entdeckt wurden. Ob sich diese theoretische Leben überhaupt aufgrund des Orbits von nur 18,7 Tagen und der Frage, ob es hier wirklich flüssiges Wasser und eine stabile Atmosphäre gibt, auch zu einer Intelligenz entwickelt hat, ist ebenso theoretisch. Angenommen, dass es so ist, ist es weiter nur eine Spekulation, ob dieses Leben dann auch mindestens den technologischen Stand der Menschheit hat und auch Radioastronomie betreibt.

Ohne Radioteleskope können diese Aliens unsere SETI-Nachrichten schließlich überhaupt nicht empfangen. Wären sie nur 200 Jahre vor unserer Technologie zurück, könnten sie es nicht. Ein Antwort würden wird so nicht erhalten. Douglas Vakoch und sein Team sind aber guter Dinge bei ihrem Projekt, da sie “hoffen, dass es für jene Intelligenz, die das Signal entdeckt, verständlich ist”. Hier denken die Astronomen an den kleinsten gemeinsamen Nenner, die sie und wir gemeinsam haben müssen, damit es zu einer Kommunikation kommt: Die Radioastronmie.

Vakoch weiter:

Wir beginnen, in dem wir zeigen, wie wir zählen. Dann führen wir die Grundrechenarten hinzu.

Nach diesem Einstig würden mathematische Beschreibungen den Empfängern weiter erläutern, wer wir sind und das wir eine Intelligenz sind, die Kontakt zu anderen Intelligenzen wünscht. Als ein weiterer Teil der Botschaft an Luytens Stern wäre auch Musik des Sónar-Music-Festivals integriert, um den Fremden zu zeigen, dass wir eine musikalische Rasse sind. Ob diese das dann auch so sehen, sei einmal dahingestellt …

Botschaft an die Aliens, um Antwort zum 21. Juni 2043 wird gebeten!

Als ein wichtiger und entscheidender Teil der Nachricht enthält diese auch ein Uhr. Diese “kosmische Uhr” ist Inhalt aller drei gesendeten Signale an “GJ 273b”, die deshalb zeitlich versetzt verschickt wurden. Der außerirdische Empfänger könne durch diese “Uhr” den zeitlichen Abstand des Absendens ermitteln um mit diesen “Werten” letztlich ein Zeit zu identifizieren, wann wir eine Antwort bekommen und empfangen möchten.

Stephen Hawking fördert die Alien-Suche – und warnt (erneut) vor einer Eroberung der Erde durch bösartige Außerirdische. Da könne auch Gott nicht mehr helfen!
Stephen Hawking sucht nach Aliens – und warnt vor einer Eroberung der Erde durch Außerirdische (Bild: NASA / L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)

Dieser Tag wäre der 21. Juni 2043, was den Außerirdischen natürlich überhaupt nichts sagen wird. Das spielt aber auch keine Rolle, da für die Empfänger nur der zeitliche Abstand zählt. Wenn sie Radioteleskope nutzen wissen sie auch, dass sich Radiosignale mit Lichtgeschwindigkeit durch das All bewegen und so ihr “Rückruf” ca. 12,25 Lichtjahre unterwegs sein würde. Die Luytens-Aliens müssten auf ihre Heimatwelt also den genauen Zeitpunkt Bereichen, wann sie ihre Antwort aussenden, damit diese zu gewünschten Zeitpunkt auch hier ist …

Für Douglas Vakoch selber ist das ein großes Experiment und zweifelt selber, ob es sofort zu einem Erfolg führen wird:

Es ist ein Prototyp für das, was wir wahrscheinlich 100 Mal oder 1000 Mal oder 1 Million Mal machen müssen. Für mich kommt dann der große Erfolg des Projekt, wenn es in 25 Jahren jemanden gibt, der sich erinnert, nach einer Antwort zu suchen. Wenn wir das erreichen könnten, wäre das eine radikale Verschiebung der Perspektive.”

Demnach sollten wir also das Universum mit solchen Botschaften an fremde Zivilisationen inkl. Zeitpunkt der gewünschten Antwort geradezu “zuspammen”. Irgendwann würden zumindest eine dieser Nachrichten schon eine Zivilisation erreichen, so der Gedanke dahinter. Vom Grundsatz her stimmt das ohne Frage und würde damit tatsächlich die zukünftige Arbeit von SETI verändern. “Die Masse macht es” durchaus und in Zukunft könnte ein Bereich von SETI zu den jeweils festgelegten Rückrufterminen lauschen, ob eine solche Antwort auch vom anvisierten Empfänger eingeht.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Keine Angst vor einer Alien-Invasion – oder doch?

Da man nicht weiß, ob durch solche Avtive SETI-Projekte nicht tatsächlich eines Tages todbringende Außerirdische zur Erde gelockt werden, wird darüber teilt hitzig gestritten. Für Vakoch sind solche Ängste vor einer theoretischen Alien-Invasion aber kein Argument, dass die Menschheit nicht auf sich aufmerksam machen sollte. Wollten uns Außerirdische auf Planeten “GJ 273b” wirklich an den Kragen, wäre es so oder so zu spät:

“Jede Zivilisation, die dort lebt und die Möglichkeit hat, zur Erde zu reisen, um uns zu schaden, wüsste bereits von unserer Existenz.

In der Tat ist die Menschheit auf der Erde alles andere als still. Schon Jahrzehnte senden wir absichtlich und unabsichtlich Radiosignale in den Kosmos, die dabei auch von potentiellen Invasoren aus dem All hätten empfangen werden können. Vielleicht haben sie es ja auch und sind auf dem Weg zu uns. Auch das kann niemand mit absoluter Gewissheit verneinen.

Wenn Außerirdische uns besuchen, wäre die Konsequenz ähnlich wie bei der Landung von Kolumbus in Amerika, was für die amerikanischen Ureinwohner nicht gut ausging. Wir müssen nur auf uns selber blicken, um zu sehen, wie sich intelligentes Leben sich zu etwas entwickeln kann, dem wir nicht begegnen wollen.”

Militärexperten warnen: Außerirdische könnten die nationale Sicherheit bedrohen (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons / NASA/JPL)
Russische Militärexperten warnen: Außerirdische könnten die nationale Sicherheit bedrohen (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons / NASA/JPL)

Wenn also eines fernen Tages oder schon kommenden Freitag aggressive Außerirdische hier angekommen, ist es schlicht um die Menschheit gelaufen. Auch, wenn diese Besucher “in Frieden” kommen sollten, wie eben die Entdecker Amerikas. Trotzdem ist nach Ansicht von Vakoch allein der reine Alien-Kontakt mittels Radioastronomie eine Chance für die Menschheit:

Wir haben viele als Spezies so viele Probleme, mit denen wir zu kämpfen haben. Wir sind uns nicht sicher, ob wir überhaupt als Spezies auf unserem Planeten überleben werden.

Eine intelligente Botschaft aus dem All wäre für Douglas Vakoch Anlass “über einige der Herausforderungen zu sprechen, mit denen wir konfrontiert werden”. Vielleicht also genau der Klebstoff, den die Menschheit als gespaltene Spezies auf diesem Planeten benötigt, um zueinander zu finden und zu einem Ganzen zusammen zuwachsen.

Rein philosophische sieht Francisco López, einer der beteiligten Musiker, das ganze Projekt “Sónar Calling GJ 273b”:

Natürlich liegt eine Gefahr darin, mit außerirdischem Leben Kontakt aufzunehmen. Für mich ist es aber vor allem ein poetischer Akt von ewiger Existenz. Das ist eine phantastische Idee – auch wenn der Planet komplett leer sein sollte.”

Dass am 21. Juni 2043 tatsächlich eine Antwort vom Exoplaneten “GJ 273b” (auf dem zufällig jetzt gerade ein technisch entsprechende Zivilisation existiert) hereinkommen wird, bezweifele ich. Es ist auch mehr als unwahrscheinlich, dass sich von dort eine Armada von außerirdischen Eroberern auf den Weg zur Erde macht, sobald diese die Nachrichten von “Sónar Calling GJ 273b” empfangen haben.

Auch wenn ihnen die mitgeschickte Musik noch so sehr gefallen hat (oder eben nicht) …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , , markiert <

Die Suche nach Leben im All: Laut SETI-Astronomen haben wir in nur 20 Jahren Kontakt mit Außerirdischen!

Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Jahrzehnte schon suchen Astronomen mit dem SETI-Projekt nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen, um deren Existenz zu beweisen. Doch gefunden haben sie bisher nichts, dass eindeutig von Aliens aus dem All stammt. Dennoch geben die SETI-Astronomen ihre Suche noch lange nicht auf. Im Gegenteil: der berühmte Astronom Dr. Seth Shostak vom SETI-Institute in Kalifornien würde sogar darauf wetten, dass wir innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte Kontakt mit Außerirdischen haben werden, wie er jüngst in einem Interview erklärte. Wie hoch sein Wetteinsatz ist und warum es an mehr als einem halben Dutzend Orten in unserem eigenen Sonnensystem außerirdischen Leben geben könnte, erfahrt Ihr hier.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seth Shostak vom kalifornischen SETI-Institut ist sicher der bekannteste Astronom, der sich aktiv mit der Suche nach außerirdischen Zivilisationen befasst. Dabei ist SETI als Projekt zur Suche nach Radiosignalen von Außerirdischen mit Hilfe von Radioteleskopen auf der Erde eine durchweg “etablierte Wissenschaft”.

Ein Bereich der Astronomie, der zwar seine Kritiker hat, aber eben nichts mit UFO-Forschung zu tun hat, die bis heute  alles andere als “etabliert” angesehen wird.

Nur noch 20 Jahre!?

Shostak ist nach eigener Aussage sicher, dass es nur noch 20 Jahre dauern wird, bis die Menschheit ein Signal von intelligenten Außerirdischen empfängt. Von Aliens irgendwo in den Weiten des Alls, die zumindest technologisch so weit entwickelt sind, dass sie Radiosignale in das Universum senden können. Oder besser gesagt so weit entwickelt waren.

Würde dieses Signal von einem Stern kommen, der 10.000 Lichtjahre entfernt ist, wäre auch die “Botschaft” 10.000 Jahre alt. So wie wir diesen Stern sehen, wie er vor 10.000 Jahren aussah. Diese Zeitspanne benötigt sein Licht um die Erde zu erreichen und damit wäre auch ein Radiosignal der Aliens so lange zu uns unterwegs. Auch Radiosignale bewegen sich nur mit Lichtgeschwindigkeit durch das All und machen so grundsätzlich eine echte Kommunikation mit Aliens mehr als nur schwierig.

Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Seth Shostak zu diesem Problem:

Wenn sie 500 Lichtjahre von uns entfernt sind, würden wir ein Signal hören, das 500 Jahre alt ist. Und wenn wir zurücksenden: ‘Hi, wir sind  Erdlinge, wie geht es euch?’, dann würde es 1000 Jahre dauern, bis wir wieder von ihren hören. Falls wir von ihnen hören. Es ist also kein wirklicher Kontakt, aber zumindest wüssten wir, dass sie da sind.

Nach Shostak könnten wir binnen der kommenden zwei Jahrzehnte wissen, “dass sie da sind”. Für alle Astronomen sowie Weltraum- und Alien-Fans eigentlich eine erfreuliche Nachricht des SETI-Astronomen, die allerdings einen faden Beigeschmack hat.

Auch Seth Shostak kann die Zeit des ersten Kontakt mit Außerirdischen nur raten. Obwohl durch den technologischen Fortschritt auch SETI immer effizienter wird, beruhen alle “First Contact-Schätzungen” nur auf Spekulationen. Niemand kann verbindlich sagen, ob es in einem Jahr oder 200 Jahren soweit sein wird.

Und so ist auch der Wetteinsatz von Shostak nicht allzu hoch:

Ich wette mit jedem um eine Tasse Kaffee, dass wir innerhalb der nächsten 20 Jahre intelligentes Leben finden werden.

7 mal Leben in unserer Nachbarschaft?

Wie die meisten Astronomen und Planetenforscher auch, ist auch Shostak überzeugt, dass wir Menschen zuerst Leben in unserem eigenen Sonnensystem finden könnten. Mikroorganismen, die auf Planeten und Monden in unserer Nachbarschaft existieren könnten. Der Mars steht hier beispielsweise hoch im Kurs bei der Suche nach Leben im All.

Aber auch der Zwergplanet Pluto, die Jupiter-Monde Europa, Ganymed und Callisto sowie die Saturn-Monde Titan und Enceladus sind als Kandidaten für Leben in der Diskussion.

Shostak dazu im September 2017:

Es gibt mindestens sieben weitere Orte in unserem Sonnensystem, also praktisch vor unserer Haustür, die man mit einer Rakete erreichen kann und auf denen es mikrobiologisches Leben geben könnte.

SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)
Wo sind die Aliens? Forscher stellen neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen vor (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)

Ein verlockendes Ziel für die Suche nach primitiven Aliens ist nach Meinung von Shostak und anderen Astronomen der Saturn-Mond Enceladus mit seinen riesigen Geysiren:

Er schießt Geysire in den Weltraum. Man muss dort also nicht landen und man muss keine Bohrungen durchführen. Man schnappt sich einfach ein wenig von diesem Geysir-Schleim, bringt ihn zurück auf die Erde und vielleicht findet man darin Aliens.”

Doch Leben im All muss es einfach geben, so der SETI-Forscher. Das Weltall sei einfach zu groß, als dass es nicht existiert:

Es gibt eine Menge Grundstücke da draußen, richtig? Es gibt eine Billionen Planeten in der Milchstraße. Wir können eine Billion andere Galaxien sehen, jede mit einer Billion Planeten. Wenn sie nicht da draußen sind, dann sind alle diese Leute hinter uns (die beim Gespräch Anwesenden, Anm. LAF) ganz besonders.”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , markiert <

Fehlalarm bei SETI: Das mutmaßlich intelligente Signal von Außerirdischen ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs”

Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist "wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs" (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Seit Tagen laufen die Diskussionen heißt: SETI-Forscher in Russland hatten mit dem Teleskop “RATAN 600” bereits vor über einem Jahr ein mutmaßlich intelligentes Signal aus dem All empfangen. Es kam aus der Region des unserer Sonne ähnelndem Sterns HD 164595 im Sternbild Herkules in 94,5 Lichtjahren Entfernung, wie ich in einem YouTube-Video berichtete. Schon von Anfang an gab es auch Zweifel an diesem Signal von angeblichen Außerirdischen, die es in den vergangenen Tagen durch andere Astronomen und andere Radioteleskope auszuräumen galt. Inzwischen macht sich in der Gemeinde der SETI-Forscher und natürlich der Mystery-Fans Ernüchterung breit, da das “potenziell intelligente Signal” nicht verifiziert werden konnte. Das, wie berichtet, war eine Voraussetzung beim SETI-Projekt. Die inzwischen erfolgten Auswertungen, Überprüfungen und Analysen des Signal lassen darauf schließen, “dass es wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs ist”.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es wäre zu schön, um wahr zu sein. So dachten Alien-Fans und Astronomen, als die Meldung aufkam, dass russische SETI-Forscher ein Signal aus dem All empfangen haben, das von Außerirdischen stammen könnte.

In meinem Video auf meinem YouTube-Kanal, das ich Euch unten nochmal einbinde, legte ich auch meine Zweifel an diesem “Alien-Signal” dar. Hauptgrund war, dass das Signal bereits vor über einem Jahr empfangen wurde (15. Mai 2015) und offenbar die SETI-Gemeinde darüber nicht informiert wurde. Zur wissenschaftlichen Überprüfung ein Muss. Ebenso, dass beim Dreh meines Videos bereits erste Astronomen das Signal vom Stern HD 164595 mit ihren Satelliten-Anlagen nicht empfangen konnten. Das aber kennen wir bereits von dem legendären “WOW!-Signal” vom 15. August 1977. Auch das kam nie wieder …

Einmal und nie wieder

SETI und die Suche nach Leben im All war 2012 Thema bei "Wer wird Millionär?" - interessante Hintergründe zur Frage bei Günther Jauch hier
SETI und die Suche nach Leben im All war 2012 Thema bei “Wer wird Millionär?” – interessante Hintergründe zur Frage bei Günther Jauch in diesem Artikel (Bild: rtl-now.rtl.de)

Seit dem Empfang des Signals im Frühjahr 2015 kam es nicht wieder, obwohl die russischen SETI-Forscher der Stern HD 164595 insgesamt 39-mal gescannt haben! Auch gleiche es mehr einer natürlichen Emission einer Radioquelle im All. Vielleicht sogar einem versehentlich (mit-)gescannten Satelliten im Orbit. Eric Korpela (Universität von Kalifornien), der Leiter des SETI@home-Projekts, bei dem jeder Internet-Nutzer daheim seinen PC automatisch bei SETI mithelfen lassen kann, hat berechtige Zweifel. Denn die SETI@home-Software kennt solche Signale wie von RATAN 600 in Masse, wie er argumentierte:

Denn SETI@home hat Millionen potenzielle Signale mit ähnlichen Merkmalen gesehen, aber es braucht mehr als das, um einen guten Kandidaten auszumachen.

Es gibt dadurch nichts an diesem Signal, das es von einer vorübergehenden natürlichen Radioquelle wie einem stellaren Flare, einem aktiven Galaxienkern oder Ähnlichem abgrenzen kann.

Neben dem berühmten “Allen Telescope Array” in Kalifornien wurde auch das legendäre Greenbank Radioteleskop in West Virginia auf den Stern angesetzt. Keine der Anlagen konnte das Signal finden. Das Greenbank-Teleskop gehört auch zum “Breakthrough Listen Projekt“, welches intesiv die Suche nach Leben im All vorantreiben will. Selbst Mark Zuckerberg von Facebook und der weltbekannte Physiker Stephen Hawking gehören hier zum Team bzw. sind in dazugehörige Projekte involviert. Und so musste auch der Astronom Andrew Siemion von der Universitär von Kalifornien und Mitarbeiter am ehrgeizige “Breakthrough Listen Projekt” signiert feststellen:

Wenn das HD 164595-Signal wirklich von jenseits der Erde kommt, dann sollte es angesichts seiner Parameter häufiger auftreten.”Die Tatsache, dass das Signal in Durchmusterungen dieser Gegend nicht zu finden ist, spricht eher dafür, dass das RATAN-Signal auf Störinterferenzen im Instrument oder andere Artefakten der menschlichen Technologie zurückgeht.”

Auch die Astronomin Yulia Sotnikova vom Teleskop RATAN 600 stellte in einem offiziellen Update zum empfangen Signal fest:

“Nachträgliches Auswerten und Analysieren des Signals offenbarten, dass es am Wahrscheinlichsten terrestrischen Ursprungs ist. (…) Ich kann mit großer Sicherheit sagen, dass kein außerirdisches Signal detektiert worden ist.

Also heißt es: Weiter suchen!

Hier das Video zum Thema vom 30. August auf meinem YouTube-Channel:

 

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , , markiert <

Angriff der Aliens: “Independence Day 2”. Wie viel Wahrheit steckt im neuen Film von Roland Emmerich? +++Video auf YouTube+++

Die große Invasion der Aliens wird kommen! Zumindest im Sommer 2016 in den Kinos, denn da startet „Independence Day 2 – Wiederkehr“ von Roland Emmerich. 20 Jahre mussten die Fans von „ID4“ warten doch bald ist es soweit. Aber was wird uns erwarten? Pure Aktion und Unterhaltung oder wie im ersten „Independence Day“ von 1996 „rein gemischte Wahrheiten“? Und ist eine Invasion der Außerirdischen eigentlich nur Phantasie aus der Traumfabrik Hollywood? Alles zum neuen Emmerich-Film aus Sicht eines Mystery-Forschers in einem neuen YouTube-Video.

Blog-News hier abonnieren

Angriff der Aliens: “Independence Day 2”. Wie viel Wahrheit steckt im neuen Film von Roland Emmerich? +++Video auf YouTube+++ weiterlesen

, , , , , , , , , , , , markiert <

Wissenschaftler starten einen Aufruf an die Menschheit: Eine Million Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben!

Eine Millionen Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Eine Millionen Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

In den unendlichen Weiten des Universums wird es sie schon geben, die Außerirdischen. Mehr als die Hälfte der Deutschen ist davon überzeugt und zahllose Astronomen schließen sich da schon lange an. Doch immer wieder wird auch darüber spekuliert, wie eine Nachricht der Menschheit an diese vermuteten intelligenten Aliens im All auszusehen habe. Eine SETI-Initiative hat nun ein Preisgeld von einer Million US-Dollar für denjenigen ausgeschrieben, der die beste “Botschaft an Außerirdische”  vorlegen kann.

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erst vor einigen Tagen sorgte eine sonderbare Entdeckung des Weltraumteleskop “Kepler” für Spekulationen. Um den Stern KIC 8462852 in rund 1480 Lichtjahren Entfernungen scheint es diesen Spekulationen nach eine Struktur einer außerirdischen Super-Zivilisation zu geben. Details hatte ich auf YouTube in einem Video dazu berichtet.

Auch diskutieren immer mal wieder Experten, ob man überhaupt durch “Active SETI” Nachrichten an Aliens irgendwo da draußen so einfach blind senden solle. Oder umgekehrt, damit diese Fremden im Kosmos quasi direkt vollständig über die Menschheit informiert sind, ob man nicht einfach das gesamte Internet in das All senden könnte … kein Kommentar.

Vor kurzer Zeit machte auch wieder Stephen Hawking aufgrund seiner seine Ansichten zu intelligenten Aliens, SETI und Leben im Universum Schlagzeilen. Er warnte nicht nur vor möglichen aggressiven außerirdischen Eroberern, sondern befürwortet gleichzeitig auch die Suche nach anderen Zivilisationen im All. Aber im Zusammenhang mit dem SETI-Projekt “Breakthrough Listen”, über das Professor Hawking sprach, gibt es auch Planungen für das SETI-Projekt “Breakthrough Message”. Bei diesem in Planung befindlichen Projekt handelt es sich also um “Active SETI”. Hierbei soll eine Botschaft ausgearbeitet und entwickelt werden, die dann bewusst in das Universum gesendet wird – an irgendwo befindliche Aliens.

Die ganze Menschheit kann mitmachen!

Die NASA hat ein E-Book zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat ein E-Book zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht – aber wer liest das schon? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Jeder Mensch des Planeten Erde, der glaubt, dass er (oder sie) eine perfekte digitale Nachricht schaffen kann, die diesen Außerirdischen zugeschickt werden müsse, kann bei “Breakthrough Message” mitmachen.

Die Botschaft soll kurz und bündig verfasst sein und natürlich in einer Form, die andere Intelligenzen auch verstehen und dekodieren können. Die Mathematik oder Physik könne hierbei helfen. Als Lohn winken eine Million US-Dollar!

Da aber kein Menschen der Erde weiß, ob die Nachricht auch irgendwo im All ankommt, plant “Breakthrough Message” diese Botschaft (erst mal) gar nicht abzusenden. Auch wissen man natürlich nicht, ob die Visitenkarte der Menschheit nicht sogar außerirdische Invasoren anlockt. Das wäre dann wohl das Ende der Menschheit. Vielmehr, so ist dem Projekt zu entnehmen, dient die Ausschreibung vor allem dazu, dass sich die Erdlinge mit dem Thema “Zivilisationen im All” und die Kommunikation mit diesen Aliens auseinandersetzten.

Und das ist meiner Meinung nach schon mehr als lange überfällig! Also, liebe Freundinnen und Freundes des Phantastischen, macht Euch mal Gedanken und viel Glück.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

Interessantes zum Thema:

, , , , , , markiert <

Stephen Hawking fördert die Alien-Suche – und warnt (erneut) vor einer Eroberung der Erde durch bösartige Außerirdische. Da könne auch Gott nicht mehr helfen!

Stephen Hawking sucht nach Aliens - und warnt vor einer Eroberung der Erde durch Außerirdische (Bild: NASA / L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)
Stephen Hawking sucht nach Aliens – und warnt vor einer Eroberung der Erde durch Außerirdische (Bild: NASA / L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)

Erneut schlägt der weltberühmte Physiker Stephen Hawking in einem Interview Alarm! Die Existenz von intelligenten Außerirdischen im Kosmos ist für Hawking sicher, und er selber fördert die Suche nach diesen Aliens. Gleichfalls sieht er die Zukunft der Spezies Mensch im All. Doch er gibt auch immer wieder zu bedenken, dass diese intelligenten Zivilisationen zum Teil auch eine Art “aggressive Eroberer” sein könnten. Ihr Ziel könnte dabei die Vernichtung oder Kolonisierung der Erde sein – für die Menschheit sähe die Zukunft dann überaus düster aus.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Stephen Hawking ist unlängst in Sachen Physik und deren (bisherige) Grenzen und den Fragen zum Universum eine lebende Legende. In Büchern, Interviews und zahllosen TV-Dokumentationen mit seiner Beteiligung wird er nie müde zu betonen, wie unfassbar und faszinierend das Universum ist. Jedoch wird er in den vergangenen Jahren auch nicht müde zu betonen, dass es vielleicht besser sei, dass uns andere Zivilisationen im All niemals finden. So könnten, so der Professor, alles andere als nette, liebe Nachbarn im Weltraum und sogar auf die Vernichtung der Erde samt seiner Bewohner aus sein.

Gerne zieht Hawking dabei einen Vergleich zwischen der Eroberung Nordamerikas durch die Europäer und dem Schicksal der dortigen Ureinwohner (Indianer) durch diese “Landnahme”. Die Geschichte der Menschheit hat zahllose Beispiele zu bieten, die beweisen, dass die “zivilisierten” Völker beim ihrem Kontakt mit den “primitiven” Ureinwohnern diesen den Untergang brachten.

Das könnte nach Meinung von Stephen Hawking auch der Menschheit blühen, wenn eines Tages Außerirdische unseren Planten entdecken und für ihre Zwecke als lohnenswert erachten. Diese aggressiven Aliens könnte die Erde erobern wollen. Oder sogar die gesamte Menschheit versklaven.

Aktiv SETI - Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
Sollten wir wirklich Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
Alles Spekulationen, eine Frage, die der “Kult-Professor” Hawking nun erneut in einem Interview mit der spanischen Zeitung “El País” anstellte. So sagte er zur Frage nach den Aliens:

Wenn Aliens uns besuchen, könnte das wie bei der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus enden: Den Ureinwohnern erging es nicht gut. Die Außerirdischen könnten Nomaden sein und versuchen, alle Planeten, die sie erreichen können, zu erobern und zu kolonialisieren. Für mein mathematisches Gehirn reichen die Zahlen bereits als Begründung aus, um über Aliens nachzudenken. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, herauszufinden, was Außerirdische tatsächlich sind.”

Da kann auch Gott nicht mehr helfen …

Das Überleben der Menschheit hänge auch untrennbar mit dem Kosmos zusammen, so Hawking. Nicht unbedingt durch eine hypothetische Invasion von wilden Außerirdischen, sondern auch angesichts der Lage der Erde. Nicht unbedingt hier und jetzt sondern vielleicht erst in vielen Jahren, wie ich es ebenso sehe. Auf die Frage “Was denken Sie, was unser Schicksal als Spezies sein wird?” antwortete Hawking in deutlichen Worten:

Ich glaube, dass das Überleben der menschlichen Rasse von ihrer Fähigkeit abhängt, eine neue Heimat zu finden. Denn das Risiko, dass eine Katastrophe unseren Planeten zerstören wird, steigt stetig.

Auch ein Gott und Religion sei nach Hawking keine Lösung für die Zukunft und Rettung unserer Spezies:

Die Gesetze der Wissenschaft reichen aus, um den Ursprung des Universums zu erklären. Dazu muss ich keinen Gott heraufbeschwören.“

Trotz der “Schwarzmalerei, die Hawking immer wieder in Interviews in Bezug auf eine “Eroberung der Erde durch Aliens” betreibt, ist er selber an dem Projekt “Breakthrough Listen” beteiligt. Einem SETI-Projekt, dass intelligente Signale von Außerirdischen mittels Radioteleskopen sucht. Im Gegensatz zu “Active SETI”, bei dem Menschen von der Erde bewusst´t Botschaften an andere Zivilisationen senden. “Breakthrough Listen” wird derzeit privat vom russischen Milliardär Juri Milner mit über 100 Millionen Dollar finanziert.

Die NASA hat ein eBook zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat ein eBook zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Falls dieses Projekt zur “Suche nach außerirdischer Intelligenz” (= SETI) tatsächlich Erfolg haben sollte, ist das aber noch keine Gefahr für die Erde. Denn, das muss man sich immer wieder vor Augen halten, der Empfang eines Radioteleskop-Nachweises für andere Intelligenzen im All bedeutet noch lange nicht, dass

a) diese Aliens überhaupt noch existieren

b) diese Aliens von uns wissen

c) diese Aliens auf dem Weg zur Erde sind

d) diese Aliens aggressiv sind

e) diese Aliens überhaupt das Signal absichtlich ans uns sendeten

f) diese Aliens eine angenommene Antwort von uns jemals empfangen

g) diese Aliens überhaupt zu uns kommen können

Hier noch ein ein Video-Beispiel zum Thema auf meinem YouTube-Channel:

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren
Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , markiert <

Internet für All-le? Neuer Vorschlag von SETI-Forschern bei der Suche nach Außerirdischen: die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden

Ein Vorschlag von SETI-Forschern - die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden (Bild: L.A.Fischinger / NASA/JPL)
Ein Vorschlag von SETI-Forschern – die Menschheit soll den Inhalt des Internet in das Universum senden (Bild: L.A. Fischinger / NASA/JPL)

Die Menschheit sucht nicht nur mit verschiedenen Projekten wie SETI (Suche nach außerirdischer Intelligenz) nach Signalen oder sogar Botschaften von Außerirdischen – sie sende solche an an diese. Seit rund 50 Jahren vergeblicher Suche nach Radiosignalen von Aliens schlagen Forscher von SETI nun vor, dass man doch einfach den Inhalt des Internet mittels Lasertechnologie an die vermuteten Außerirdischen schicken könne. Sie haben diese Fremden ein umfassendes Bild von der Menschheit. Wäre das aber ratsam?

Blog-Feed abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahren finde ich die Frage spannend, was bei einem Alien-Kontakt (physisch oder via SETI) mit der Menschheit wohl geschehen wird. Auch auf diesen Blog-Seiten habe ich darüber mehrfach berichtet.

Gleichfalls fragte ich mich bereits im Zusammenhang mit “Entführungen durch Außerirdische“, warum diese Aliens nicht einfach das Internet herunterladen. Immerhin, so eine sehr gängige Idee zu diesen UFO-Entführungen, sollen diese den Fremden dazu dienen, die Menschheit zu studieren und kennenzulernen etc.

Nun hat Dr. Seth Shostak, der Leiter des SETI-Projekt und “Inventar” entsprechender TV-Dokumentationen zum Thema Aliens, vorgeschlagen, dass man den Inhalt des Internet in das Universum senden sollte. Als Nachricht an die Außerirdischen, die sich so ein sehr umfassendes Bild von der Menschheit auf der Erde machen können. Botschaften an andere vermutetet Zivilisationen im All zu senden, nennt sich “Active SETI” – und ist mehr als umstritten.

Braucht und will das Universum überhaupt das Internet der Menschheit?

Dazu schrieb ich am 10. Februar in einem Artikel auf diesem Blog:

Dabei stellen sich aber eigentlich drei Fragen:

1. Haben die Forscher des SETI-Projektes eigentlich das Recht, für die ganze Menschheit zu sprechen und für die Erde eine Nachricht in das Universum zu schicken?

2. Was soll eigentlich diese Botschaft der Menschheit an die Außerirdischen beinhalten?

3. Setz sich die Erde mit dieser SETI-Botschaft nicht der Gefahr einer Alien-Invasion oder ähnlichem aus?

"Ancient Aliens & Mystery Files" - Videos zur Grenzwissenschat auf YouTube (Bild: L. A. Fischinger)
Kann gerne ins All gesendet werden: “Ancient Aliens & Mystery Files” – mein Channel zur Grenzwissenschat auf YouTube (Bild: L.A. Fischinger)

,Active SETI’ könnte das Ende der Menschheit bedeuten

Eine Botschaft der Menschheit an intelligente Aliens im Kosmos kann ohne Zweifel ,nach hinten los gehen’. So, wie es Astronomie-Legende Prof. Dr. Stephen Hawking unlängst sagte, als er den Kontakt mit Außerirdischen mit der Ankunft der Europäer in Amerika und dem Schicksal der dortigen Ureinwohner verglich.”

In der Tat wissen wir nicht, ob und wie solche fremden Wesen im Universum denken und handeln. Vom friedfertigen “Kosmischen Club der Welten” bis zu “Killer-Aliens” ist tatsächlich alles denkbar.

Nun also die Idee des SETI-Fortschers Seth Shostak via Laser das WWW in den Kosmos zu versenden. Von Datenschutz sprach er aber nicht, meine YouTube-Videos kann er jedoch gerne nehmen … Aber Scherz beiseite:

Wäre tatsächlich der gesamte Inhalt des Internet dazu geeignet, einer anderen intelligenten Spezies im All ein erstes Bild der Menschheit zu vermitteln? Oder würden diese Außerirdischen nach dem Empfang der Botschaft der Menschheit nicht vielleicht doch zu sich sagen:

“Seht ihr – wir sind doch die einzige Intelligenz im All!” …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

Links zur Grenzwissenschaft:

Interessantes zum Thema:

, , , , , , markiert <

Active SETI und der Kontakt mit Aliens: Führende Experten tagen in den USA, ob die Menschheit Botschaften an Außerirdische senden sollte

Aktiv SETI - Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
“Active SETI”: Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufzunehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])

Wenn sich die Außerirdischen schon nicht bei uns melden, dann könnten die Projekte von SETI (“Suche nach außerirdischer Intelligenz”) ja aktiv den ersten Schritt tun: Als “Aktive SETI”. Das heißt, dass Menschen selber Nachrichten und Informationen von der Erde selber in das Universum senden, um intelligente Aliens auf uns aufmerksam zu machen. Genau das wollen SETI-Wissenschaftler nun tun. Aber wäre das wirklich eine gute Idee – oder könnte das unser aller Ende sein?

Blog-News hier abonnieren
Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnieren

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Astronomen von SETI in den USA suchen nun schon Jahrzehnte nach intelligenten Radiosignalen aus dem All. Nun wollen sie die “Suche” ausweiten und selber “für die Menschheit” eine Botschaft an die Außerirdischen senden. Diese soll in einem Umkreis von 20 Lichtjahren um unseren Mutterplaneten von mutmaßlichen Intelligenzen im Kosmos zu empfangen sein.

Dabei stellen sich aber eigentlich drei Fragen:

  1. Haben die Forscher des SETI-Projektes eigentlich das Recht, für die ganze Menschheit zu sprechen und für die Erde eine Nachricht in das Universum zu schicken?
  2. Was soll eigentlich diese Botschaft der Menschheit an die Außerirdischen beinhalten?
  3. Setz sich die Erde mit dieser SETI-Botschaft nicht der Gefahr einer Alien-Invasion oder ähnlichen Szenarien aus?

“Active SETI” könnte das Ende der Menschheit bedeuten

Eine Botschaft der Menschheit an intelligente Aliens im Kosmos kann ohne Zweifel “nach hinten los gehen”. So, wie es Astronomie-Legende Prof. Dr. Stephen Hawking unlängst sagte, als er den Kontakt mit Außerirdischen mit der Ankunft der Europäer in Amerika und dem Schicksal der dortigen Ureinwohner verglich. Die Geschichte hat zu allen Zeiten in allen Teilen der Welt gezeigt, dass die Ankunft der Europäer in jedem Winkel der Erde das Schicksal der dortigen Urbevölkerung besiegelte. Sei es durch Gewalt, durch eingeschleppte Krankheiten wie die Pocken oder einer Mischung aus beiden (etwa in Peru). Mehr als fraglich ist auch, ob die Menschheit oder die Religionen der Welt auf einen derartigen Kontakt vorbereitet sind und diesen verkraften.

Botschaft an die Außerirdischen (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
YouTube-Video über SETI und “Botschaften an Außerirdische” (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

“Active SETI” ist nicht neu. Man denke an die Nachrichten auf der NASA-Raumsonde der “Voyager”, die theoretisch in hunderttausenden von Jahren auf Aliens treffen könnte. Oder auch an die Radiobotschaft, die 1974 vom Radioteleskop auf Puerto Rico an “die da draußen” gesendet wurde.

Die “American Association for the Advancement of Science” (AAAS) veranstaltet zusammen mit hochkarätigen Wissenschaftlern ab dem 12. Februar 2015 (auch) zu Fragen rund um SETI und eben Active SETI ein Meeting in San Jose in Kalifornien. Natürlich ist auch Dr. Seth Shostak als Direkter des SETI-Institutes dabei. Doch auch Fragen rund um Ethik und Religion stehen dabei auf dem Programm.

Ob bei der Konferenz verbindliche Ergebnisse zu den drei oben gestellten Fragen ausgearbeitet werden, wage ich zu bezweifeln. Ebenso ist es natürlich fraglich, ob intelligente Aliens nun gute und böse Mitbewohner des Universums sind und was sie an der Erde (wenn) für ein Interesse haben könnten

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:
, , , , , , , markiert <

Botschaften an die Außerirdischen: Über SETI, Star Trek, Einladungen von UFOs in die Schweiz und meine Nachricht an die Ancient Aliens mittels Radioteleskop … (Video)

Botschaft an die Außerirdischen (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
Botschaft an die Außerirdischen (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

Hier auf meinem BLOG habe ich kürzlich berichtet, dass die Schweizer Außerirdische mittels einer Botschaft in das All zu sich nach Entlebuch im Kanton Luzern einladen wollen. Mittels Radiosignal vom Astropeiler in der Eifel sollen die Wesen aus dem Kosmos als Touristen angelockt werden. Ich bin hin gefahren und habe bei dieser Gelegenheit auch eine „Botschaft an die Götter” mit dem Radioteleskop in das Universum gesendet … mehr dazu und zum Thema SETI in einem Video auf meinem YouTube-Kanal zu den Mysterien der Welt.

Blog-News hier abonnieren

Botschaften an die Außerirdischen: Über SETI, Star Trek, Einladungen von UFOs in die Schweiz und meine Nachricht an die Ancient Aliens mittels Radioteleskop … (Video) weiterlesen

, , , , , , markiert <