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“Scan Pyramids” und das Rätsel der Cheops-Pyramide: Erste Ergebnisse der Pyramiden-Forscher sorgen für Spekulationen: “an den Pyramiden scheint etwas nicht normal”!

"Scan Pyramid Mission": erste Ergebnisse. Irgendwas ist an den 4 größten Pyramiden Ägyptens "nicht normal" ... (Bild: CNN-Sceenshot / L. A. Fischinger)
Scan Pyramids Mission“: “Geheimkammern” in den Pyramiden Ägyptens? (Bild: CNN-Sceenshot / L. A. Fischinger)

Am 3. November 2015 habe ich auf diesem Blog bzw. in einem Video auf meinem YouTube-Kanal dazu über das spannende Projekt “Scan Pyramids” berichtet. Mit diesem großangelegten Forschungsprojekt wollen Forscher aus aller Welt, die vier größten Pyramiden in Ägypten sowie deren Umfeld mit den modernsten Technologien erkunden und “durchleuchten”. Auch “Geheimkammern” wie in etwa in der Cheops-Pyramide könnten so gefunden werden. Und tatsächlich sorgen seit Tagen die ersten Ergebnisse der “Scan Pyramids Mission” für hitzige Debatten, da an allen untersuchten Pyramiden “zahlreiche thermische Anomalien” nachgewiesen wurden. Geheime Räume der Pharaonen?

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was hat das interessante Projekt “Scan Pyramids” bei den Untersuchungen gefunden?

Was sind die “thermischen Anomalien”, über die scheinbar die gesamte Netzgemeinde seit 10 Tagen berichtet und spekuliert?

Sind die Wissenschaftler bereits jetzt zu sensationellen Resultaten gekommen – noch vor der eigentlichen Bewertung der Untersuchungen?

Am 3. November schrieb ich zu meinem YouTube-Video, das ich unten erneut angebunden habe, folgendes:

Es ist ein Großangriff auf die Cheops-Pyramide und Chephren-Pyramide in Gizeh sowie die Rote Pyramide und die Knick-Pyramide in Dahschur: Physiker verschiedenster Institute in aller Welt wollen die modernsten Technologien nutzen, um den 4 größten Pyramiden Ägyptens ihre Geheimnisse zu entlocken.

Gibt es geheime Kammern und verborgene Räume in diesen? Diese hitzig und leidenschaftlich diskutierte Frage sollen neueste Messverfahren nun endgültig beantworten. Von der Messung Kosmischen Strahlen (Partikel), über den Einsatz von (Laser-)Scans bis zu unbemannten Drohnen wird dabei alles zum Einsatz kommen, was die Technologie von heute zu bieten hat.”

Ist das Thema "Geheimkammern in den Pyramiden" bald endgültig geklärt? Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Ist das Thema “Geheimkammern in den Pyramiden” bald endgültig geklärt? Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

In meinem Video spekulierte ich unter anderem, dass vielleicht sogar die ersten Ergebnisse der Untersuchungen vor deren offiziellen Bewertung veröffentlicht werden. Und das ist nun vor einigen Tagen der Fall gewesen. Lange vor Abschluss der gesamten Arbeiten und natürlich lange bevor die Forscher ihre Resultate den Ägyptologen zur Aus- und Bewertung vorlegt haben. Denn laut Prof. Hany Helal der “Scan Pyramids Mission” sollten die gewonnen Ergebnisse eigentlich den Archäologen zur Interpretation übergeben werden, da es deren Fachgebiet ist. Nicht das Gebiet der Physiker und Techniker aus Ägypten, Frankreich, Kanada und Japan, die an “Scan Pyramids” beteiligt sind. Eine zu voreilige Veröffentlichung, die nun hohe Dünen in der ägyptischen Wüste schlägt?!

“Thermische Anomalien” sollen zeigen, dass das “irgendwas nicht stimmt.” Möglich …

Dass erste Entdeckungen bzw. grobe Ergebnisse so schnell an die Öffentlichkeit getragen werden, damit habe ich beim Barte des Pharao nicht gerechnet! Immerhin ist das Projekt offiziell erst am 25. Oktober beendet worden und erst Ende 2016 sollten stichfeste Fakten vorliegen. Doch die Diskussionen sind im vollen Gang, nicht nur in der Grenzwissenschaft.

Zum Beispiel fasste am 12. November “N24” den Stand der Dinge über diese Entdeckungen in Ägypten erstaunlicherweise recht gut zusammen. Natürlich auch mit den üblichen Spekulationen über Geheimkammern, wie es alle entsprechenden Meldungen derzeit machen.

So lesen wir bei “N24”:

Bei Analysen an der Cheops-Pyramide und drei weiteren Pyramiden bei Kairo haben Forscher mysteriöse Temperaturunterschiede aufgespürt. Diese könnten auf versteckte Kammern hindeuten. Bei allen vier untersuchten Pyramiden seien ,zahlreiche thermische Anomalien’ festgestellt worden, ,besonders beeindruckend’ sei diejenige an der Cheops-Pyramide, teilte das ägyptische Antiken-Ministerium mit.

Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: "Rebellion der Astronautenwächter"
In meinem aktuellen Buch “Rebellion der Astronautenwächter” habe ich mich auch umfassend mit “Geheimkammern in Gizeh” befasst …

Dabei stützt sich der Bericht dort – wie bei anderen Medien meist auch – auf ein Video und einen Bericht, den “CNN” am 11. November online stellte. Ebenso auf die “The New York Times” und natürlich auf die Presskonferenz der Forscher an den Pyramiden von Gizeh am 9. November als Kern der Informationen.

Und da wird es spannend.

Die “thermischen Anomalien” an der Ostseite der Cheops-Pyramide könnten “Hohlräume hinter der Fassade und Luftströme” sein, so Prof. Hany Helal bei der Pressekonferenz. Sie befinden sich auch nicht in schwindelerregender Höhe und tief im Inneren der Cheops-Pyramide, sondern nahe des Bodens recht nahe hinter der Außenwand. Dort hat das Forschungsprojekt die Temperaturunterschiede gemessen, die bis zu 6 Grad Celsius betrugen. Üblich seien maximal ein halbes Grad Abweichung zwischen unterschiedlichen Bausteinen.

Der Professor sagte zu “CNN”:

Irgendetwas ist hier. Irgendetwas ist nicht normal, verglichen mit den anderen Teilen der Pyramide. (…) Diese Gegend (um die Anomalie, Anm. LAF) sollte in der Folgephase des Projektes weiter untersucht werden.

Die anderen untersuchten Pyramiden inkl. der beiden in Dahschur wiesen ebenfalls derartige Temperatur-Anomalien auf, so Helal weiter. Doch nur an/in der Pyramide des Cheops in Gizeh waren sie so hoch. Für eine deutsche Boulevardzeitung übrigens so hoch, dass sie gleich von “glühenden Pyramiden” sprach. Es muss also erst einmal tatsächlich nachgesehen werden, was für diese Anomalie verantwortlich ist. Genau das forderte ja auch das Team von “Scan Pyramids”. Vielleicht ist der Befund letztlich ernüchternd, weil zum Beispiel während der Thermoscans nur aufgeheizter Sand dahinter lag. Wir wissen es einfach (noch?) nicht.

Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)
VIDEO: Fand der KGB 1961 in Gizeh die Mumie eines Außerirdischen? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)

Obwohl fast die ganze Medienwelt jetzt nicht drumherum zu kommen scheint, den genannten “Hohlraum” mit einer “Geheimkammer” zu verbinden – sind solche Aussagen pure Spekulation. Hier muss man leider bremsen! So wissen mit Sicherheit auch die meisten Pyramiden-Fans, das die Pyramiden in Ägypten voller Hohlräume sind, die aber nicht als verborgene Räume inkl. verstecktem Inventar geplant und gebaut wurden. Auch jeder Ägyptologe weiß das. Wie in dem YouTube-Video unten von mir dargelegt, könnten diese Hohlräume auch einfach beim Bau “natürlich” entstanden sein. Aber auch das ist lange nicht das Ende vom Lied. Wer sagt denn, dass wirklich alle Hohlräume auf diesen Umstand zurückzuführen sind? Ich nicht!

Solche “hohlen Nachlässigkeiten” beim Bau der Pyramiden oder auch die Auffüllung der Monumente mit Schutt und groben Gestein heißt längst nicht, dass es sie eben nicht gibt … die versteckten Geheimkammern. Es bleibt spannend.

Hier mein besagtes Video zum Projekt “Scan Pyramids” vom 3. November:

(Ich musste das Video am 22. November neue schneiden und hoch laden)

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Video: Erich von Däniken, Alien-Forscher und Bestsellerautor: Der Götter-Jäger EvD im Interview mit dem “SWR” Fernsehen.

Erich von Däniken, Alien-Forscher und Bestsellerautor - EvD im SWR Fernsehen (Bilder: Kopp Verlag / SWR)
Erich von Däniken und sein neues Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe” (Bilder: Kopp Verlag / SWR)

Der weltbekannte Schriftsteller Erich von Däniken, die niemals ruhende Prä-Astronautik-Legende, veröffentlichte vor einigen Wochen sein neues Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe”, wie ich auf diesen Seiten berichtete. Sein inzwischen wohl 42. Buch auf den Spuren der Astronautengötter der Vorzeit. Im Rahmen seiner jährlich stattfinden Vortragsreisen war EvD am 3. November 2015  im “SWR”-Fernsehen in der “Landesschau Baden-Württemberg” zu Gast. Das Interview-Video ist nun online abrufbar.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Erich von Däniken, Alien-Forscher und Bestsellerautor”, mit diesem Worten hat das “SWR” den Studiogast vom 3. November auf ihrer Webseite vorgestellt. Derzeit ist von Däniken wie jedes Jahr auf Vortragstournee. Diesmal mit seinem neuen Vortrag “Unmögliche Wahrheiten” – namentlich nach seinem gleichnamigen Buch von 2013.

Aktuell erschien am 24. September 2015 sein bisher neueste Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe“, welches er auch in der Sendung “Landesschau Baden-Württemberg” vorstellte. In der Ankündigung des “SWR” heißt es unter anderem weiter zu Erich von Däniken:

Solche und ähnliche Hypothesen (Raumfahrt der Antik, Anm. L.A.F.) vertritt der Schweizer in seinen Büchern. Fast 40 davon hat er in den letzten Jahrzehnten veröffentlicht. Viele davon wurden Bestseller und zwei sogar verfilmt. 1968 veröffentlichte Erich von Däniken sein erstes Buch. Das 232-Seiten Werk ,Erinnerungen an die Zukunft’ löste ein wahres Science-Fiction-Fieber aus und hielt sich monatelang in den Bestsellerlisten. Sogar die New York Times sprach vom Ausbruch der ,Dänikenitis’.

Erich von Däniken und die Prä-Astronautik - die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

(…)

Für viele seiner Ansichten und Hypothesen wurde er kritisiert und als Scharlatan verurteilt. Er ist zwar auch mit 80 Jahren noch von seinen Theorien überzeugt, doch gibt er zu, dass Teile seiner Bücher inzwischen überholt sind und auch, dass er teilweise Fehler gemacht hat. Er habe manches ungeprüft und kritiklos aus zweifelhaften Quellen übernommen.

Trotz aller Kritik sind die Menschen fasziniert von seinen Gedanken. Von Dänikens Bücher werden verschlungen und bei seinen Vorträgen und Lesungen füllt er noch immer große Säle.”

Das nicht ganz siebenminütige Video des “SWR” mit EvD ist ab sofort online in deren Mediathek zu finden:

Ansehen lohnt sich für alle Mystery-Fans sicherlich immer – egal ob “Profi” oder “Neueinsteiger” in der Prä-Astronautuik / Paläo-SETI-Thematik.

Das aktuelle Buch von Erich von Däniken

Mehr zu Erich von Däniken und den Ideen rund um die Grenzwissenschaft und den Göttern aus dem Universum natürlich auf meinem Video-Kanal bei YouTube.

Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Zweite Nazca in Kasachstan entdeckt! (Bilder: Google Earth)

Dort findet sich auch ein Video zu den Bodenzeichnungen von Kasachstan vom September 2014 von mir. Jene, die Erich von Däniken in dem “SWR”-Interview ansprach und die vor allem aus Nazca in Peru bekannt sind.

Übrigens:

Wie viele Bücher hat von Däniken eigentlich tatsächlich genau veröffentlicht? Zählen dazu bearbeitete Neuauflagen? Kann man die sehr bekannten Prä-Astronautik-Anthologien mit zählen, bei denen er nur als Herausgeber fungierte? Zählt auch sein eBook “Das Ende des Schweigens” vom Oktober 2014  dazu?

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Wieder eine Erde 2.0 im All entdeckt: Planet “Kepler-452b” ist ein “größerer und älterer Cousin der Erde” – aber nicht die Erde 3.0…noch nicht!

https://www.fischinger-blog.de/2016/02/7958/
Großen Cousin der Erde im All gefunden (Bild: NASA / L. A. Fischinger)

Das Weltraumteleskop “Kepler” ist bei seiner Suche nach Planten außerhalb unseres Sonnensystems (Exoplaneten) immer für Sensationsmeldungen in den Medien und der Online-Community gut. Zahllose Planten hat das Teleskop bereits gefunden und immer wieder gab es in der Vergangenheit Medienberichte über den Fund der “Erde 2.0”. Einem Gesteinsplaneten von ähnlicher Größe wieder unsere Mutter Erde und in einer Zone um seine Sonne, in der theoretisch Leben existieren kann. Nun hat die NASA wieder diese “Erde 2.0” im Universum gefunden, die den Namen “Kepler-452b” trägt und 1400 Lichtjahre von uns entfernt ist. Wie kann dieser von der NASA bejubelte Fund verstanden werden?

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit genau 20 Jahren finden emsige Astronomen nun ferne Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems. Diese Exoplaneten sorgen dabei immer mal wieder für ein großes Echo in den Medien und innerhalb der Internet-Gemeinschaft von Astronomie-Freunden. So auch die neue Entdeckung der NASA eines erdähnlichen Planeten mit Namen “Kepler-452b”, der die Wissenschaft jubeln lässt. Ein “größerer und älterer Cousin” unseres Heimatplaneten, wie es die NASA am 23. Juli auf einer Pressekonferenz bekannt gab!

Die NASA hat ein eBook zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat bereits ein eBook zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Dieser Planet ist 60 Prozent größer als unsere Erde (s. Titelbild), umkreist seine Sonne “Kelpler-452” in rund 385 Tagen und zieht dabei seine Bahnen in der “bewohnbaren Zone” um seinen Stern. In dieser Zone bleibt Wasser flüssig und kann so eine Voraussetzung für die Entstehung von Leben schaffen. Auch ist die neue “Erde 2.0” wahrscheinlich ein Gesteinsplanet wie die Erde und dabei sogar um einiges älter als unsere Heimat. Dr. Jon Jenkins von der NASA und der Datenanalyst der “Kepler-Mission” kommentierte diese Entdeckung nach der “New York Times” am 23. Juli 2015 mit den Worten:

Wir können uns Kepler-452b als einen älteren, größeren Cousin der Erde vorstellen. Es ist faszinierend, wenn man sich vorstellt, dass dieser Planet sechs Milliarden Jahre in der bewohnbaren Zone eines Sterns verbracht hat Länger als die Erde. Das ist eine wesentliche Möglichkeit für die Entstehung von Leben – wenn denn alle wesentlichen Voraussetzungen und Konditionen dafür auf diesem Planeten existieren.”

Das verlockt zu Spekulationen: Gibt es dort Leben, dass sich viel früher als das irdische Leben entwickelt hat und somit heute weit älter ist? Ist es intelligent? Gibt es dieses Leben überhaupt noch? Auch Dr. Jenkins hofft, das irdische Radioteleskope nun diesen Planeten einmal nach außerirdischen Radiosignalen “abhorchen”, wie er der Zeitung sagte. Auch könnte sich der Mensch selber an die doppelt so hohe Anziehungskraft auf dem “Cousin der Erde” gewöhnen, so Dr. Jeffrey Coughlin vom SETI Institute auf der Pressekonferenz der NASA. Coughlin weiter:

Wir wissen nun, dass rund 25 Prozent der Sterne in unserer Galaxie Planeten haben. Wir werden wohl nicht hinreisen, aber unsere Kindeskinder vielleicht. Der nächste Schritt, den wir unternehmen wollen, ist eine bemannte Mission zum Mars.

Eine zweite Erde zu finden ist nur eine Frage der Zeit!

Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)
VIDEO: Exoplaneten und die Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)

Tatsächlich hat das Teleskop “Kepler” bereits fast 5000 ferne Planeten gefunden (1030 davon bestätigt), seit es 2009 in das All geschickt wurde. Aber eben nicht eindeutig eine Erde Nummer zwei mit Leben. Bei all den Meldungen über den Fund einer “Erde 2.0” der vergangenen Jahre muss man bei der Entdeckung einer tatsächlichen zweiten Erde also wohl schon von einer “Erde 3.0” sprechen …

Das ändert oder schmälert aber keineswegs den Fund des Planeten “Kepler-452b”. Im Gegenteil. Auch wenn derzeit noch unklar ist, ob es dort flüssiges Wasser gibt (von Leben ganz zu schweigen), zeigt dieser ferne Planet dennoch, dass es mit Sicherheit gelingen wird eine bewohnbare Welt in den Tiefen des Kosmos zu finden und nachzuweisen.

Auch wenn unserer Verwandter im All wahrscheinlich die fünffache Masse und die doppelte Einziehungskraft der Erde besitzt, ist theoretisch auch intelligentes Leben dort nicht ausgeschlossen. Welche Erscheinungsform es auch immer haben mag. Dr. Jenkins am Ende der Konferenz:

Könnten wir überhaupt Leben entdecken? Absolut. Würde es dramatisch anders und bizarr aussehen im Vergleich zum bekannten Leben auf der Erde? Ja!”

Professor Didier Queloz, der 1995 bei der Entdeckung des ersten Exoplaneten bei dem Stern “Pegasi 51” an der Universität Genf beteiligt war und heute an der Universität Cambridge arbeitet, war ebenso begeistert:

Das ist eine großartige Zeit, in der wir leben. Wenn wir weiter so gut und so enthusiastisch arbeiten, ist es nicht zu optimistisch zu denken, dass wir in der Zukunft das Rätsel vom Leben auf einem anderen Planeten lösen können.

Genau so ist es …

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Die fünftägige "UFO-Anhörung Citizen Hearing on Disclosure" in Washinton ist zu Ende: Eine Zusammenfassung

Vom 29. April bis 3. Mai trafen sich rund 40 militärische Zeugen und Forscher zu einer Bürgeranhörung zu Themen wie UFOs, UFO-Vertuschungen, Zeugen, Area 51 und Außerirdische vor früheren US-Kongressabgeordneten im “National Press Club” in Washington. Die wenigen Reaktionen der US-Presse während der Anhörungen waren  meist in einem negativen bis feindseligen Tenor verfasst. Erst am Ende des Events und nach einem sachlichen Artikel der New York Times, kamen auch “vorsichtig aufgeschlosse” Meldungen un den Medien.Zum Beispiel auch durch große Presseanstalten wie “Fox News” und auch “ABC News”.

Umfangreich hat in Deutschland die Seite Exopolitk.org (hier) das Event dokumentiert.

So etwa berichtet Exopolitk.org auf deren Seiten unter “Update 6” von folgendem Resümee der Ex-Abgeordneten Darlene Hooely:


Ehemalige Kongressabgeordnete beeindruckt von UFO-Zeugenaussagen

Auch wenn nicht alle ehemaligen Kongressabgeordneten, die am Citizen Hearing on Disclosure teilnahmen davon überzeugt sind, dass wir von Außerirdischen besucht werden, scheinen sich alle darüber einig, dass sie beeindruckende Zeugenaussagen gehört haben.

Die meisten sind der Ansicht, dass die Regierung dieses Thema weiterverfolgen sollte. Ein ehemaliger ’Congressman’ möchte gar eine Resolution bei den Vereinten Nationen zum Thema anstrengen. Vor den Kameras von ABC News behauptete er, die Vertuschung von Beweisen würde bis zum Weißen Haus reichen.

(…) 

In ihrem Statement gibt Hooley zu:

“Als ich mich dazu entschied dabei zu sein, wusste ich kaum etwas über das ganze Thema. Nach der Anhörung muss ich sagen, dass die Leute, die ausgesagt haben, eine hohe Glaubwürdigkeit besitzen. […] Ich glaube wir sind naiv, wenn wir denken, dass wir die einzigen Wesen in diesem riesigen Universum sind und dass es auf anderen Planeten keine gut funktionierenden Wesen gibt, die dort leben. Was dies betrifft, so habe ich diese Woche eine großartige Lektion bekommen.“

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Video: Erich von Däniken im Interview, 2010

Erich von Däniken rechnet in diesem Video-Interview von Andreas Kirchner von Prae-Astronautik.at schonungslos mit dem vorherrschenden Zeitgeist ab. In dem rund 40-Minuten Interview spricht von Däniken sehr persönlich über sich, seine Theorie und über das, was ihn auf unserer Welt ärgert. 

Zur Person Erich von Däniken:

Der wohl bekannteste Vertreter der Prä-Astronautik ist der 1935 geborene Schweizer Schriftsteller Erich von Däniken. Sein Erfolg als Bestsellerautor hat 1968 mit dem Buch Erinnerungen an die Zukunft begonnen. EvD versuchte in diesem Band den frühzeitlichen Besuch von Extraterrestrischen Lebensformen zu belegen. Weltweit löste er damit die „Dänikenitis” aus, wie die New York Times berichtete.

Die Gesamtauflage der Bücher liegt bei über 63 Mio. Exemplaren, diese wurden in 32 Sprachen übersetzt. Er ist der Initiator des 2003 eröffneten Mystery Park (heute JungfrauPark) in Interlaken und hält dort wöchentlich einen Vortrag.

Von Däniken wurde schon in seiner Schulzeit mit biblischen Texten konfrontiert. Da wurde er stutzig, denn für ihn muss Gott ein paar minimale Eigenschaften besitzen, die der Gott in der Bibel nicht hat.

Meiner Meinung nach: Sehr gut!

Links:

Zum Thema:


“Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
(Walter-Jörg Langbein, 1993)

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Die TV-Serie “Ancient Aliens” +++ Blog-Serie, Teil #4 +++

Blog-Serie, Teil #4: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über die TV-Serie "Ancient Aliens" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #4: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über die TV-Serie “Ancient Aliens” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – vierter Teil meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #4 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss”, widmet sich diesmal der TV-Doku-Reihe “Ancient Aliens”. Eine US-Serie des History Channel, die seit nunmehr 10 Jahren in bald 200 Folgen über Themen aus der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik berichtet. Und die einen neuen Boom dieser Ideen und Spekulationen auslöste.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie Ancient Aliens wissen muss”!


10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie “Ancient Aliens” wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Die US-Doku-Serie „Ancient Aliens“ wird von dem Produzenten und Regisseur Kevin Burns für den History Channel produziert. Burns gründete im März 1999 die Produktionsfirma „Prometheus Entertainment“, die seit 10 Jahren „Ancient Aliens“ produziert. Ein überaus passender Name, denn Prometheus ist eine sehr bekannte Figur der griechischen Mythologie.

Sein Name bedeutet so viel wie „der Vorausdenkende“ und er gehört dem Geschlecht der Titanen oder Riesen an. In den zahlreichen Legenden und Mythen ist Prometheus der Lehrmeister der Menschheit, der auch das Feuer zu den Menschen brachte. Einige Variationen erzählen über das göttliche Himmelswesen, dass er die Menschheit sogar erschaffen habe.

Ein Lehrmeister aus dem Himmel also, die in der Prä-Astronautik bzw. in der Serie „Ancient Aliens“ als Astronautengötter interpretiert werden. Auch in den Science-Fiction-Filmen „Prometheus“, die zur berühmten „Alien“-Reihe gehören, ist die Idee der Astronauten der Vorzeit eine Kernaussage der Filme.

2.:

Die erste Folge der Serie „Ancient Aliens“ lief in den USA am 8. März 2009 auf dem beliebten History Channel.

Doch sie war gar nicht als Serie geplant, sondern die erste Folge war ein TV-Spezial des Senders zu den Thesen rund um die Astronauten der Antike und die Ideen von Erich von Däniken. Es war eher eine „klassische Prä-Astronautik-Doku“ mit Themen wie die Nazca-Linien, die Cheops-Pyramide, biblischen Mythen und andere Rätsel der Archäologie und Mythologie rund um von Däniken.

Ausgestrahlt wurde dieses Spezial unter dem Titel „Chariots, Gods & Beyond“, angelehnt an den englischsprachigen Titel „Chariots of the Gods“ von Dänikens Weltbestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ aus dem Jahr 1968. Durch den gewaltigen Erfolg dieses TV-Spezial ermuntert wurde die eigentliche Serie „Ancient Aliens“ produziert.

Die eigentlich erste Folge der Staffel 1 kam dann am 20. April 2010 mit dem Titel „The Evidence“ („Hinterlassenschaften“ in der deutschen Version) in das US-Fernsehen. Mehr oder weniger passend zu Erich von Dänikens 75. Geburtstag am 14. April 2010.

3.:

Der History Channel war vor rund 10 Jahren noch recht „vorsichtig“ mit ihrer neuen Serie. Die erste Staffel, in den USA ausgestrahlt von April bis Mai 2010, war nur fünf Folgen lang. Jedoch dauerten diese damals noch jeweils 88 Minuten. Erst ab Staffel 2 wurden sie auf je 44 Minuten halbiert, wie sie bis heute zu sehen sind.

Da der Sender mit der Doku-Reihe aber ein Millionenpublikum erreichte, war eine Fortsetzung schnell beschlossen. Mitte Dezember 2010 sahen beispielsweise über zwei Millionen Zuschauer eine “Ancient Aliens”-Folge.

Was folgte waren im Zuge des Erfolges zahlreiche und oft sehr harsche Kritiken von Seiten der etablierten Wissenschaften an der Serie und am History Channel an sich. Am 11. November 2011 nahm auch die bekannte und sehr beliebte Satiereserie “South Park” die Doku-Reihe scharf aufs Korn (s. Blog-Beitrag HIER).

4.:

Jeder Fan oder Interessierte verbindet mit der Serie „Ancient Aliens“ heute untrennbar den History Channel.

Doch die Serie lief nicht immer dort. Nach den ersten drei Staffeln startete die vierte Staffel auf dem Sender H2 (History 2), wo sie bis zur Mitte der siebten Staffel ausgestrahlt wurde. Am 10. April 2015 war die Serie aber wieder zurück beim History Channel, wo sie bis heute geliebten ist.

5.:

Schon im ersten TV-Spezial von 2009 waren neben von Däniken selber die „üblichen Verdächtigen“ in der Serie vertreten. Allen voran natürlich Giorgio A. Tsoukalos, David Childress und Philip Coppens.

Ab der ersten regulären Folge 2010 jedoch auch noch deutsche Autoren und Prä-Astronautiker auf. Zum Beispiel Peter Fiebag und Algrund Eenboom.

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6.:

Giorgio A. Tsoukalos ist zweifellos das Gesicht der Serie und der „Ancient Aliens Guy“, der in keiner Folge fehlen darf.

In den USA wurde er durch seine Mitarbeit bei „Ancient Aliens“ sehr schnell zu einer Art Kultfigur. Zahlreiche der vor allem im englischen Internet sehr beliebte sogenannte „Memes“ verbreiteten sich daraufhin mit/über ihm.

Das dabei genutzte Bild von Tsoukalos ist ein Schnappschuss, der bereits in der zweiten Folge der Staffel 1 vom 27. April 2010 von ihm gemacht wurde. Es hat sich geradezu unauslöschlich in Zusammenhang mit ihm und der Serie „viral eingebrannt“ – und wird längst für Fan-Artikel genutzt.

Und trotz des Alters des Bildes erkennt man ihn immer noch …

7.:

Erich von Däniken, dessen Ideen und Spekulationen die Grundlage der Erfolgsserie des History Channel sind, ist vom Erfolg der Serie natürlich begeistert.

Er hat jedoch immer wieder betont, dass er längst nicht alle in der Serie gemachten Aussagen usw. teilt. Sie seine „nicht auf seinen Mist“ gewachsen und er halte diverse Spekulationen und Behauptungen, die darin gemacht werden, für „bekloppt“. (s. a. HIER , HIER HIER) Um es freundlichen auszudrücken.

Ebenso beinhalten inzwischen sehr viele Folgen Themen, die zwar daraus zur Grenzwissenschaft allgemein gehören, aber mit der Prä-Astronautik an sich nichts mehr zu tun haben. Einige der letzten Folgen der 14. Staffel vom November 2019 zeigen dies erneut sehr gut (Exoplaneten, Sturm auf die Area 51 …).

8.:

Der „Ancient Aliens Guy“ Giorgio A. Tsoukalos tauchte in den USA nicht plötzlich aus dem Nichts als Prä-Astronautiker in der Serie auf. Quasi als „gekaufter Experte“. Das wird bis heute sehr gerne über ihn behauptet. Er ist in Luzern in der Schweiz geboren und war schon Anfang der 1990ger Jahre in der Prä-Astronautik aktiv. Von fast 30 Jahren begegnete ich ihm bereits in der „Szene“ und lernte ihn so gut kennen.

Nach seinem Studium in New York und seiner Auswanderung in die USA übernahm er dort auch die Redaktion des Prä-Astronautik-Magazins „Legendary Times“. Im deutschen Sprachraum als „Sagenhafte Zeiten“ bekannt, die zuvor unter dem Titel „Ancient Skies“ des Vereins „Ancient Astronaut Society“ erschien. Dieses Magazin brachte auf den letzten Seiten auch englische Beiträge und wurde ab der Ausgabe 1/1998 in ein deutschsprachiges und englisches Magazin geteilt.

In der Ausgabe 2/1998 von „Sagenhafte Zeiten“ wurde diese Veränderung ebenso umfangreich vorgestellt, wie die Person Tsoukalos selber. Denn dieser übernahm fortan der englischen Ableger der A.A.S., der „Forschungsgesellschaft für Archäologie und SETI“ (wie sie seit dem heißt), der dafür von Ulrich Dopatka und Tsoukalos am 17. Juni 1998 in den USA gegründet wurde.

Sitz war damals noch Ithaca im US-Bundesstaat New York, wo der „Ancient Aliens Guy“ studierte. Heute ist das Clendale im Großraum Los Angeles in Kalifornien.

Als verantwortlicher der amerikanischen A.A.S. in unmittelbarer Nähe zum Film-Mekka Los Angeles sollte sein Mitwirken eigentlich niemanden mehr wundern.

9.:

Die zahlreichen in verschiedenen Folgen der Doku-Serie zu sehenden Wissenschaftler haben sehr oft mit Prä-Astronautik nichts zu tun. Sie entstammen der sogenannten etablierten Wissenschaft und geben Statements zu bzw. aus ihren jeweiligen Fachgebieten ab, die zum Thema der jeweiligen Folge passen.

Der Gesamtkontext der ganzen Serie ist dabei einigen erst später klar geworden. Andere sind mit ihren Auftritten sehr zufrieden und wieder andere kritisieren, dass durch den Schnitt der Eindruck erweckt wird, dass sie die Thesen von „Ancient Aliens“ teilen. Einige fügten ihre dortigen Auftritte auch in ihre wissenschaftliche Vita ein.

In Dokumentationen aus den USA ist ein solches TV-Format für Wissenschaftssendungen allerdings vollkommen normal (wie mehrfach auf diesem Blog ausgeführt). Es ist auch von Vorteil, dass Wissenschaftler des „Mainstream“ Präsenz in den dortigen TV-Medien zeigen. Ein Umstand, der sich auch in Deutschland offensichtlich mehr und mehr verbreitet.

10.:

Heute umfasst die Serie „Ancient Aliens“ inkl. des TV-Spezial von 2009, 180 Folgen in 14 Staffeln. Insgesamt 8.184 Minuten der Reihe wurden bereits gesendet, was rund 136,5 Stunden entspricht. Etwa 5,7 Tage Zeit benötigt man, um alle Folgen hintereinander ohne Pause und Unterbrechung zu sehen.

Dazu kommen zehn Folgen der Sonder-Reihe „Auf den Spuren der Aliens“ von und mit Tsoukalos mit 400 Minuten Umfang, sowie acht Episoden der Serie „Ancient Aliens – Neue Erkenntnisse“ von 2015 mit 328 Minuten Spieldauer. Mehr als 148,5 Stunden pausenloses TV-Vergnügen für den Fan …

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Zuversicht bei der NASA: “In 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben!” Voller Optimismus in die Zukunft

Die NASA glaubt, dass sie in 20 Jahren außerirdisches Leben finden wird (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die NASA glaubt, dass sie in 20 Jahren außerirdisches Leben finden wird (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Zuversicht und Optimismus sind bei der Suche nach Außerirdischen und Leben im All auch in der Wissenschaft keine schlechten Voraussetzungen. Immerhin suchen Astronomen eigentlich schon seit Jahrhunderten Leben außerhalb der Erde und fanden es noch immer nicht. Doch die Forscher der NASA sind mehr als zuversichtlich, dass dieses Leben bald gefunden wird, wie sie es jüngst in einem offiziellen NASA-Bericht veröffentlichten. In 20 Jahren könnte es schon soweit sein, dass die US-Weltraumbehörde die Entdeckung von außerirdischen Leben verkünden kann. Angesicht der bereits schier endlos langen Suche nach diesen Aliens sind zwei Jahrzehnte tatsächlich mehr als als nur bald. Wie aber kommen die Wissenschaftler der NASA auf diese optimistische Einschätzung? Das erfahrt Ihr wie immer hier.

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Außerirdische in nur 20 Jahren

In 20 Jahren, so behauptet es zumindest das Geburtsdatum in meinem Ausweis, bin ich 63 Jahre alt. Werde ich also in meinen 60ger Jahren die Entdeckung von außerirdischem Leben feiern können? Richte ich mich nach dem “Zeitplan” der NASA für eine solche Entdeckung  – dann Ja!

Offensichtlich sind die Wissenschaftler der NASA Optimisten, die voller Zuversicht in die Zukunft ihrer Organisation und deren Forschung blicken. Immerhin hat die NASA am 15. November 2017 auf ihrer offiziellen Internetseite einen Beitrag und ein Video (s. unten) veröffentlicht, in dem erläutert wird, wann und wo Leben außerhalb der Erde zu finden sein wird bzw. könnte.

Carol Rasmussen vom ” NASA’s Earth Science News Team” schreibt darin einleitend:

Leben. Das ist die eine Sache, die bisher die Erde unter den Tausenden anderer Planeten, die wir entdeckt haben, einzigartig macht. Seit dem Herbst 1997 haben NASA-Satelliten kontinuierlich und weltweit das gesamte Pflanzenleben an der Oberfläche und in den Ozeanen beobachtet. (…) Die NASA berichtet  in Geschichten und Videos darüber, wie diese Sicht auf das Leben vom Weltraum aus das Wissen über unseren Heimatplaneten und die Suche nach Leben in anderen Welten fördert.

Die Astronomen, Biologen und Exobiologen der NASA sind also überzeugt, dass jahrzehntelange Beobachtungen der Biologie unseres Planeten Erkenntnisse darüber liefert, wie sich außerirdischen Leben entwickelt. Und damit haben sie natürlich Recht.

Lernen von der Erde

VIDEO: Die NASA sucht jemanden, der die Erde vor Aliens beschützt. Aber warum eigentlich? Und was macht dieser Mitarbeiter genau? (Bild: NASA)
VIDEO: Die NASA sucht jemanden, der die Erde vor Aliens beschützt. Aber warum eigentlich? Und was macht dieser Mitarbeiter genau? (Bild: NASA)

Bekanntlich haben wir nur unseren Planeten und damit unsere irdische Biologie, um das Leben an sich zu erforschen und verstehen zu lernen. Damit haben wir auch nur unsere Biosphäre um die Rätsel des Lebens und die Mysterien seiner Entstehung zu ergründen. Wäre dem nicht so, und wir besäßen eine zweite Biologie zum Vergleich – dann hätten wir auch bereits Leben im All gefunden, das eben diese zwei Biologie sein würde …

Biologen und damit auch die Exobiologen, als jene Forscher, die sich mit außerirdischer Biologie befassen, haben durch unseren Heimatwelt in den vergangenen Jahrzehnten bereits weitreichende Kenntnisse über das Leben gewonnen. Kenntnisse, die zum Teil vor einigen Jahren noch nicht mal denkbar waren. Auch die Jahrzehnte der Raumfahrt, die sich stetig verbessernde Technologie sowie Sonden und Landefahrzeuge zu anderen Planeten und Asteroiden trugen natürlich nicht unerheblich zu diesem wachsenden Wissen bei.

Grundsätzlich und vereinfacht kann man sagen, dass sich Leben auch entwickelt/ansiedelt, sobald es geeignete Voraussetzen vorfindet. Ebenso wissen wir heute, dass das Leben weit mehr übersteht und aushalten kann, als es einst von Biologen gedacht wurde. Es existieren Organismen auf der Erde, die teilweise früher noch unbekannt waren, und die sich in den unwirklichsten Umgebungen putzmunter fühlen.

Diese irdischen Lebewesen werden Extremophile genannt und leben und vor allem überleben zum Beispiel in Säure, an radioaktiv Verstrahlten Orten, in weit über 100 Grad heißem Wasser unter enormen Druck, an Plätzen ohne Sauerstoff oder auch im Vakuum des Alls. Sie verspeisen Gestein, toxische Substanzen, Öl oder auch Giftgase und Methan am Meeresgrund. Hart gesottene Kleinstlebewesen, die so auch auf anderen Himmelskörpern existieren können. Auch in unserem eigenen Sonnensystem.

Leben im All

Die “Bausteine des Lebens” oder auch Wasser sind im gesamten Kosmos vorhanden. Nicht nur “zwischen den Sternen” in Wolken, sondern auch auf Asteroiden, Kometen oder fremden Planten. Und solche fremden Planeten haben Astronomen inzwischen auch zu tausenden außerhalb unseres eigenen Sonnensystems gefunden. Dass die NASA-Wissenschaftler angesichts dieser Erkenntnisse und Entdeckungen voller Zuversicht und Optimismus in die Zukunft der Weltraumforschung blicken, ist nachvollziehbar.

In 20 Jahren finden wir sie also, die Aliens? In dem NASA-Beitrag heißt es dazu:

Jeder Wissenschaftler, der an der Suche nach dem Leben beteiligt ist, ist überzeugt, dass es da draußen ist. Ihre Ansichten unterscheiden sich aber, wann wir es finden werden.

Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Zu diesen Wissenschaftlern gehört auch Tony del Gonio vom Goddard Institut für Weltraumforschung der NASA in New York City. Er ist einer der Co-Leiter der interdisziplinären Forschungs-Initiative “Nexus for Exoplanet System Science” (NExSS) der NASA, deren erklärtes Ziel nicht weniger als der Nachweis von Leben im All und bewohnbaren Exoplanten ist. Dazu heißt es auf der Website von NexSS:

Basierend auf unserem Verständnis unseres eigenen Sonnensystems und unseres bewohnbaren Planeten Erde, wollen die Forscher des Netzwerks herausfinden, wo bewohnbare Nischen am wahrscheinlichsten vorkommen und welche Planeten am wahrscheinlichsten bewohnbar sind.

Durch die Nutzung aktueller NASA-Einsätze in Forschung und Missionen wird NExSS die Entdeckung und Charakterisierung anderer potenziell Leben tragender Welten in der Galaxie beschleunigen, wobei ein system-wissenschaftlicher Ansatz verwendet wird.

Del Gonio ist dabei sicher, dass “das Leben in Formen und an Orten existieren kann, die so bizarr sind, dass sie sich von der Erde wesentlich unterscheiden könnten”. Und hier müssen die Forscher eben “von der Art von Leben ausgehen, das wir kenne”, so del Gonio in dem Beitrag auf der NASA-Webseite:

Bevor wir nach Leben suchen, versuchen wir herauszufinden, welche Arten von Planeten ein Klima haben können, das dem Leben förderlich ist. Wir verwenden die gleichen Klimamodelle, mit denen wir den Klimawandel des 21. Jahrhunderts auf der Erde entwarfen, um damit Simulationen von bestimmten bereits entdeckten und von hypothetischen Exoplaneten anzufertigen.

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Die Entdeckung eines solchen Exoplaneten, auf dem es Leben gibt und der vielleicht sogar die berühmte Erde 2.0 ist,  ist der Goldene Gral der Astronomie. Und del Gonio ist hier mehr als zuversichtlich, dass solches Leben bald gefunden wird, wie er sagt:

Ich denke, dass wir in 20 Jahren einen Kandidaten gefunden haben, der es ist. Aber meine Erfolgsbilanz bei der Vorhersage der Zukunft ist nicht so gut.

Am 7. April 2015 zitierte die „Los Angeles Times“ genau zu dieser Frage bereits die NASA-Chef-Wissenschaftlerin Ellen Stofan mit den optimistischen Worten:

Ich glaube, wir werden starke Hinweise auf Leben außerhalb der Erde im nächsten Jahrzehnt und den definitiven Beweis in den nächsten 10 bis 20 Jahren haben. Wir wissen, wo wir schauen müssen, wie wissen wie wir schauen müssen und in den meisten Fällen haben wir die Technologie.

(…)

Wir sprechen nicht von kleinen grünen Männchen. Wir sprechen über kleine Mikroben.

Warum in die Ferne schweifen?

Wissenschaftler der NASA glauben, dass wir in 10 bis 20 Jahren außerirdisches Leben finden werden: “Die Frage ist nicht ob, sondern wann.” (Bild: Mission zum Jupier-Mond “Europa” / NASA)
Wissenschaftler der NASA glauben, dass wir in 10 bis 20 Jahren außerirdisches Leben finden werden: “Die Frage ist nicht ob, sondern wann.” (Bild: Mission zum Jupiter-Mond “Europa” / NASA)

Ellen Stofan sprach 2015 gegenüber der „Los Angeles Times“ nicht von Zivilisationen im Kosmos, für die wir den “definitiven Beweis in den nächsten 10 bis 20 Jahren haben” werden. Stofan sieht diesen ersten Nachweis in außerirdischen Bakterien irgendwo in unserem Sonnensystem.

Auch der Report der NASA schweift bei der Frage nach Leben im Universum nicht nur in die Ferne. Einfacher als der Nachweis von außerirdischen Leben auf irgendwelchen unendlich weit entfernten Exoplaneten sind Aliens eben tatsächlich vor unserer Haustür zu finden.

Bekanntlich gibt es in unserem eigenen Sonnensystem Monde und Planten, auf denen es theoretisch tatsächlich Leben geben kann, wie ich es zum Beispiel auch hier diskutierte. Diese Himmelskörper reichen von Monden wie Jupiters Mond Europa oder dem Saturn-Mond Enceladus bis hin zum Planeten Mars. Dazu heißt es von der NASA beispielsweise:

Während Missionen zu diesen Monden entwickelt werden, benutzen Wissenschaftler die Erde als Testumgebung. So wie Prototypen für die Mars-Rover der NASA ihre Probeläufe in irdischen Wüsten durchführen, testen Forscher sowohl ihre Hypothesen als auch Technologien auf unseren Ozeanen und in extremen Umgebungen.

Während außerirdisches Leben in unserem Sonnensystem Jahrzehnte ausgeschlossen wurde, sieht das dank neuer Forschungsergebnisse heute ganz anders aus. So haben etwa NASA-Raumsonden wie “Cassini”, “Galileo” oder auch die legendäre “Voyager” den staunenden Wissenschaftlern gezeigt, dass es eben doch auf scheinbar “lebensfeindlichen” Himmelskörpern in unserem System Leben geben könnte.

Genau dieses Leben ist es, das wahrscheinlich am ehesten nachgewiesen werden wird. Vielleicht sogar in nicht mal 20 Jahren. Ein “Beweis” für Aliens auf Lichtjahre entfernten Exoplaneten wird immer einen “faden Beigeschmack” haben, da wir ein solches Exo-Leben weder vor Ort noch hier auf der Erde wiederholbar und “greifbar” untersuchen und sehen können. Dazu müssten wir überhaupt erst einen derartigen belebten Exoplaneten erreichen können und entsprechendes Material auch zur Erde bringen können …

VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / Archiv)
VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / Archiv)

Es ist viel einfacher sich Proben von Leben aus untererem Sonnensystem zu beschaffen. Viel einfacher sogar. Wobei einfach nicht gleich einfach ist, wie es die Weltraumforschung natürlich weiß. Zum Beispiel durch die NASA-Missionen “Viking 1” und “Viking 2”, die Leben auf dem Mars finden sollten. Vor rund 40 Jahren, 1976, landeten diese beiden unbemannten Raumfahrzeuge der USA auf dem Mars und verhalfen der Mars-Forschung damit zu einem bahnbrechenden Erfolg.

Was wir brauchen, ist ein bisschen mehr Optimismus

Die beiden Wikinger auf dem Mars waren High-Tech-Labore ihrer Zeit, die unter anderem durch chemische und biologische Experimente prüfen sollten, ob im Boden des Roten Planten Leben existiert. Doch sie fanden nichts, die Resultate der Lander der Missionen waren unklar bzw. lieferten eben keinen klaren Beweis für Mars-Leben.

Und das zeigt eben, dass es gar nicht so einfach ist kleine Aliens auf dem Mars zu finden, wie es auf dem ersten Blick den Anschein haben mag. Die beiden Missionen von “Viking” sind 41 Jahr her und waren damit technologisch das Beste, was Mitte der 1970er Jahre der NASA zur Verfügung stand. Es folgten nach “Viking” bekanntlich zahlreiche weitere Lande-Missionen auf dem Mars, die ebenso nach Lebensspuren suchen sollten. (Zwei) Jahrzehnte technologischer Fortschritt, neue Missionen, neue Labore, bessere Ausrüstungen, fahrende Rover, genauere Messmethoden … all das brachte in zwei Jahrzehnten noch immer keinen Beweis für Marsianer.

Das ist durchaus erstaunlich und vielleicht gibt es sie ja tatsächlich nicht. Eventuell gab es dort vor Millionen oder sogar Milliarden Jahren Leben, als unser Nachbarplanet feuchter und wärmer war und (flüssige) Meere und Flüsse seine Oberfläche bedeckten. Doch auch dieses untergegangene Mars-Leben ist de facto bisher nicht nachgewiesen worden.

Die “Wikinger auf dem Mars” waren nur ein Anfang: Die Suche nach außerirdischem Leben bei unseren Nachbarn (Bild: JPL/NASA)
Die “Wikinger auf dem Mars” waren nur ein Anfang: Die Suche nach außerirdischem Leben bei unseren Nachbarn (Bild: JPL/NASA)

In 20 Jahren, also gerade die halbe Zeitspanne von der ersten Landung auf dem Mars bis heute, sind optimistisch. Aber eben nur ein Schätzung. Aus der Luft gegriffen ist diese Vermutung der NASA bzw. deren Mitarbeiter natürlich nicht, da sie sich auch und vor allem an zukünftige Projekte und Missionen der Raumfahrt orientiert. Darunter solche, dass Bodenproben vom Mars zur Erde gebracht werden oder Raumsonden auf fernen Monden landen werden, auf denen es potentiell Leben geben könnte.

Das wollten allerdings schon die Mars-Wikinger 1976 …

Was genau auf den an anvisierten Lebens-Kandiaten in unserem Sonnensystem so alles keucht und fleucht (wenn überhaupt) ist natürlich pure Spekulation. Aber es werden primitive Organismen sein und kein intelligenten Aliens, die man tatsächlich nur auf fernen Exoplaneten entdecken wird. Vielleicht sogar eines Tages durch die Radioastronomen von SETI, die nicht minder zuversichtlich sind, dass sie eines nicht allzu fernen Tages ein Signal einer außerirdischen Intelligenz auf der Erde empfangen werden.

Auch SETI profitiert natürlich von der rasanten Entwicklung der Technologie. Etwa von Satelittenantennen oder Computern und deren Software zur Auswertung der Signal-Frequenzen, die vor Jahren noch undenkbar waren. Millionen Signale aus dem All können heute automatisiert und vor allem parallel von den SETI-Rechnern nach intelligenten Signal-Mustern von Außerirdischen abgesucht werden. Das war für die ersten SETI-Forscher ein Traum und so sind auch viele dieser “Alien-Sucher” voller Optimismus, dass bald ein Alien-Signal gefunden werden kann.

Nur glaubten das die SETI-Forscher auch schon vor Jahrzehnten …

Das NASA-Video zum Thema:

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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